1876 / 44 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Verhandlungen persönli Einsict zu nebmen, die „dort saitgelunden baben, uvd schen, ob wirkli< Veranlassung zur Beschwerde gegeben worden ist. Ih möchte aber dann weiter sagen, wenn gestern und heute zuweilen der Ausdru> gefallen it, daß . man die Politik des Finanz-Ministers angreife in Bezug auf die N ranlagung zur Einkommenfteuer, so sage 1< _meinerseits, meine erren, ih verfolge die Politif und Jeder, der künftig an dieser Stelle stehen wird und feine P[lidt thut, wird die- selbe Politik verfoloen, das ist einfach die, der Wachter des Geseges 21 sein. Was das Geseß bestimmt bat, das muß un}ferer}eits ausge: führt werden, und da haben wir nicht zu untersuchen, ob die E des Gesetzes im einzelnen Falle mebr Oder ge ag gen na sich ziehen kapn, sondern so lange wie das Gesetz besteht, ha die Verwaliung si<h na< diesen Geseße 24 r:<ten, und wenn der Hr. Abg. v. Kardorff vorhin auêgeiprohen hat id hobe mir den Ax glei netirt —, & wären zu viel U hincingedrud>t

sdred> in die Einkommexnsteucrnture hine dru c worden, fo sage ich: sofern die betriffenden Steuerpflictigen ein Ein- fommen von mebr als Tausend Thaler haben, fo mußten fie in, die Einkommensteuer gebracht werden und Jeder Beamte hâtte pflicbt- widrig gebandelt, wenn er fie nit bineinacbracbt hätte. Und, „Malte Herren, die Frage, ob dietes itatsäcblice Berhältniß besteht, dat der Steuezrvflichtîig? wirfli<h mehr als 1000 Thaler an Einfommen besißt darüber ift die Entscheidung in der lezten Inftanz gt- ¿rtretera übertragen. Der Abg. Lasker hat

daß man die Frage auinez:fen fann, ob die preußische in Vezug auf die Interessen des Staates leßteren nicht Befugnisse berautt hat, ob es ni<ht hâtte “Fônnen, der Staatéregierang in Bezug

oder nit, ( wähltin B er Nation acunz MRedt, G:tcieŒœbrung in V ailzuweit seiner D

A oi J : pen g ag S T größere Machtv akommenbeit einzuräumen, als ie es das Gefeß vom Jahre 1873 beibehalten hat. Aber, meine Herren, die Erklärung für dieje Zulatjung ift leit zu finden. Us die Einkorr-mensteuer in unserem Lande 3V erit eingeführt wurde, hatten wir mit mäctigen entgegenstrebenden Verhältni}jen zu famvfen, iva wenn tatêregierung in irg iner das es entscheidende Wett bei der Eini steuer über» lassen wcrden wäre, dann möchten vohl au ganz gewicht ge U-belstände herausgestellt haben. an nicht wehr den gewählten Vertretungen das Vertrauen s{@er.ker, daß sie nach) bestem Ermes)en ihre Enticheidungen treffen dem Zrrthum ist ja ale Welt e worfen aber daß fie, | _ Erkenntniz reicht, na< besiem Ecmess-n ihre Entscheidungen tresfen, nun, mene L dan fêöunte man ja nur übergehen _wollen H nah ob- jektiven Maßstäben die ganze cFteuerung feststellen zu wolien, dann wücde man ja de. nur L verzuget haben,

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¡lei vexatorisce Bestimmungen dafür ¿1 ee 8 | en: cbieftiv in jedem Falle ermittelt } s : Le : andi ei pfer tant a reh | verwandelt, füllte theilw:ise no< die Rahmen vollständig aus, bei der

wir aber uns nit dazu entschließen mögen und

nit

cinem de t Arbitrirung

ege vern:bmen gzu lassen, als wie Vorhältnifse, dur< Ermittlung thatsäclichen häaitnifse und demnäcstige richtige Arbitrirung derselben, so würde es nit zu vermeiden jein, daß den von der Nation gercählten Vertretern ein umfafsenderer Spielraum für ihre Entsche:dungen S werden muß. A Vie Regierung aver, Herren, wird h at R Niemand em zu Lieb e, Niemandem zu Leide. Bei dem Etat des Deutschen Reichs- l rig PreußishenStaats-Anzeigers bemängelte der Abg. Crâmer, daß der Redacteur des Blattes Beamtengualität habe, und daß füz das

Kommissar Geheimer ODbver-Regierun

auf

dur

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4 Y rene L N0Trredner

S e actrb jzit ungefähr

daß der Beamte

und z usdrüdli<h gesagt worde esondere sein müsse, da die

ezn niht mebr zuglei vers uSsdrädii in der Vorlaae des em betreffenden Titel heiver- se angenommen worden. uf bestehen, dak dem Redac- als Redacteur

Stellung hzben.

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l des Blattes nach der ibr er- n vorzunehmen hat. Diese Tkat- i n Zeitungéwesen bekannt ist, auch jede andere Zeitung

in einem rihtamtlihen

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vorgeworfen ist,

troßdem cin Zusuß

i ih bemerken, daß überseben licß, daß namcent-

unden Einfluß auf d Einnabmen belaufen wer-

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. 49 „Ober-Examinatioskommission zur höheren Verwaltungsämter“ wünschte (ärung darüber, wie es komme, daß hier an Remunerationen für die Examinatoren

rend in den Etatsbemerkungen gesagt werde, daß 6 voraussihili< nur ein einziger Kandidat zur en werde. z-Minister

schon die

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Camphausen erwiderte: : Finteit dazu getroffen, um diese i em Etat noe< aufgeführt, weit gediehen war, und at eingeten lasen

würde das Geseß

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ß dem Garge, den die Beratbungen enormen baben, der Fall gew:fen ift.

¡iv2, Dr. v. Sybel, werden

Die mechanishen Wirkungen der Dynamitexplosion in Bremerbaven. i

Eine Zusammenftellung ter zerftörenden Wirkungen der

Dynamitexplosion in Bremerhaven an leblosen Gegen-

ftänden in ter „Wes. Zig.“ na< Thatsacen und Notizen, welche

bald nach der Kataftrophe gesammelt wurden, vervollftändigt neben

der Zabl der Opfer uxd unterftüzungtbetürftigen Hinterbliebenen

dazu rathen die Einshäzung } der | | verschiedene gu i : ije Der | Oberdc>splan.ken aufgecissen uad undiht. Der gewaltige Luftdru> | Latte eine Voot gänzlich zertrümmert, f na< wie ver ibres |

und Königlich |

Blatt neh ein Zuschuß verlangt werde. Der Regierungê- | i n Zitelmann er- ;

réßern Umfang angenocm- ;

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Minifers Grafen zu Eulenburg

das traurige Bild, wel<es die Stadt Bremerhaven am 11. Dezems- 7 ber 1875 darbot, und re<tfertigt dadur< die nachträglihe Veröffent- i erselben. i, ; Ens T: Untersuung hat mit ziemlicher Sicherheit ergeben, das das von Thomas für seinen verbrecherishen Zve> her- geridtete Faß zum größten Theile mit Dynamit (wahrschein- lich 700 Pfund) gefüllt war. Der momentane Dru>, weler dur< die Explesion dieser Sprengmasse an der Unglüdsstätte entstand, berehnet si< aus der Festigkeit der gebrochenen und zer- rissenten Eisentheile an der „Mosel“ auf mindestens 360,000 Kilogramm pro Quadratcentimeter oder auf etwa 300,000 Atmoivhären. Sol folcfsalen Naturkräften gegenübex erlabmt die Vorsteiung, die Wir- kungen derselben ershre>en und erscheinen wunderbar und unbe- greiflih. Man staunt über das trichterförmige Loch an der Kajenmauer von 9,5 Meter Umfang und 2,32 Meter Tiefe, wel<hes die Erplosionsstelle bezeichnet, die schwere Pflasterung hat sich gesenkt und den unterliegenden Boden verdichtet , weder Sand no< Steine find herauégerissen oder fortgeshleudert. Von dem Wagen, auf welchem das Faß transportirt wurde, sind uur ein- zelne Trümmer wieder aufgefunden, die 1<weren Eisentheile desselben, Reifen uad Achsen sind zerrissen und auf unclaubliche Entfernungen fortgeshleudert worden. Ein s{<weres Eisenstü> bat ein Lo< in die mwmasfive Giebelwand des Eisenbabnfiations- gebäudes (310 Meter Entfernung) geshlagen, ein anderes die Wände eincs Eisenbahnwagens in gleicher Entfernung dur<{bohrt, das Bru&ftü> einer Wagenase faß durcgebogen uad ein g-flemmt iu der Seitenfensteröffnung des „Salier“, welcher mebr als 200 Méter von dec Explosionsftelle entfernt lag. So waren Hoelz- und Eifenspliiter mit furhtbarer Gewalt ring» umher geshleudert und hatten Tod uxd Verderben n2< allen Seiten gebracht, selbst Knochen und Knocheusplitter ungiü>licher Dpfer haben die Zahl der Todten und Verwundeten vermehrt. In gleicher Weise fand man die abgerissenen Gliedrnaßen der Verunglü>ten weit umher gesc{leudert, ein zu>ender Arm flog auf den Tisch der Streibîtube ¿s Baubureaus, unter dem Dache der Wartehalle des Norddeutschen Llovd wurde neben {weren Eisenstangen, welche das Dad zertrüm- merten, ein menscli<es Bein gefunden, und ein weiblicher Leinam flo r< den Nadkasten des „Sim}on“. : i D Ra an der „Mosel“ waren viel bedeutender, als der erste Anbli> vermuthen licß. Vorn an Ba>bordseite, höchstens 20 Meter von der Explosionéstätte entfernt, waren 322 Quad:atfußÿ der ?/4ebllicen Eisenhaut durh Risse und Einbiegungen so stark bes \hädigt, daß ein Ersaß durch neue Platten nöthig wurde. Ein oder mehrere Male gebrocen und verbogen fanden sich 15 eiserne Spanten und 15 {were De>sbalken im Haupt- und Zwishende>. Bon den zolldiéen Seitenfenstern sind 34 Stü> meistens mit „ihren messingenen Rahmen zertrümmect; das Glas, nicht zersplittert, jondern in Staub geringsten Berührung aber in Atome zerfallend. Auf dem Oberde> waren die gußeilernen Bêé>e der Ankerwinde und der Rahmen der Dampfwinde mehrmals gebrec<-n, die Schifféglo>e zersprungen uad aus dzu Lagern gehoben, das Drahtnetzwerk der Riegelung „zerstört, Riegelungsstüß:n gebrochen und eine große Fläche der sämmtliche Dberlichter (Sky- lights) eingedrü>t, eines der Treppenbäuser vollständig weggerisser, rei anderen die Holzwände stark beschädigt und vershoben. In den (Gängen und Zimmern des Hauptde>s jah man die Holzwände E {choben, werl iedene Thüren Fingedrüdt (bee Ne und Glas- nd Porzellange)chirr in großer Veenge verme : und D der V Shaion* wae arg zugeriiet, Radkaften, Sanzklei- ung, De> und Schernstein zzigten Spuren der Berwüjtung. Ein cußeiserner Laternenvfahl lag gebrochen in der Nähe der Kajenmauer. Mérkwürdige Erscheinungen zeigten die Kleidungsstü>e der Ver- unalüd>ien, Sämmtlichen Opfern der Katastrophe fehlte die Fuß- bkieidungz die abgerissenen Stiefeln, meistens ohae Sollen, tagen weit zustreut auf der Unalükestätte umher. Don den \<hweren Winterkleidern der Männer waren nur no< Fegen vorhanden, oder diz di>eren Nähte und Einfassungen hatteä den

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Dru> ausgebalten und lieferten ein vollständiges Skelet des Kleidungsf:ü>es. Damenkizider waren von unten na< oben in un endli<h viele kleine Streifea zerrissen, in einem Kleide fehlte die baumwollene Kette, während die Einschußwoll- no< Matter und Za- sammenhang nothdürftig erhaiten hatte. Zerplaßte Gylinderßüte, zerrissene Kleider und lcere Taschen find mebrfa< auch bei fonst Ut beschädigten fonistatirt. Ein Geldstü>, plalt gedrüd>t und den deut- lichen Abdru> einer anderen Münze zeigend, wurde hinter dem Leucht» iburme am Eingange des Lloyddo>s gefunden. 1 1äcbsiliegenden Gebäude hatten fur{<tbar gelitten, die volle

es enormen Luftdru>s hatte das alte Baubureau in eine

aine verwandelt, die Fenster total zertrummert nach

3 Dach eirgedrü>t und Thüren und Wände zer-

en im Leuchthurme die Fenster bis zur Laterne

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die weitere Verbreitung der Explosions- erstes beabhtenêwerthes Resultat eine strahlen- förmige Au Verdichtungswelle, welche, vielleicht dur die ersten L eransaßt, besonders deutli da zu erkennen war, wo die erfte ges{<lossene Häuserreihe den Dru derseiven erlitten haite; auf mehrere unverleßte Gebäude folgte abwe<selnd eine Reihe anderer, in denen faum ein Fensier uaversehrt geblieben war. Viejer strahlenfêörmigen Wirkarg haben mebrere Personen, wel<e sih in der unmittelbarsten Nähe der Explosionéstätte befanden, Leben und Ge- iundbeit zu verdanken. : | . M Die " cidülea Widerstände des Luftdruks, die Waritehalle des Nortdeuts@en Liovd, die Gütershcppen am Hafen, das Bahuhofs- gebäude und der Lokomotivs<oppen zeigten fait nur lezre Fenjiero}- nungen, tie Scciben lagen zerstäubt oder in viele <male Lamellen nNUAngen, C M {Mei 109 ; a | S Ñ zersplittert im Innern der Gebäude, im Güterschoppen (300 Meter Entfernung) warcn die s{weren eisznen Rollthüren ausgehoben und einwärts gefallen. Wo fein Widerstand vorhanden, find durh din äußeren Luftdru> in 1400 Meter Entfernung (Geestemünde) no< große Spiegelscheiben cingedrüdt , während in der Häuserrcißhe am Hafen nur wenige Scheiben, Und zwar meistens in den oberen Etagen na< innen gedrü>t waren, die unteren crcßen Spiegelsheiben waren fast sämmtlich nah außen gefallen in Felge der saugenden Wirkung der über die Häuser fort-

irkungen

icreitenden Verdichtungêwelle, wel<e, in einige Querstraßen eintrins

gend, ne< Spiegelscheiben und s<were gußeiserne Fensterrahmen zer- bra<. In der Bürgermeister Smidtftraße waren alle vernichteten Scheiben na< außen gefallen, und auch hier war die strahlenförmige Verbreitung deutlich eckennbar. :

: Die G anvimielicuaen der Explosion werdea in der Stadt Bremerhaven dur< einen Begen umgrenzt, dessen Radius 750 Me- darüber hinaus find nur wenige Zerftörungen beobachtet

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worden,

Die Arzahl der zertrümmerten großen Spiegelscheiben in Bremerhaven und Geestemünde beträgt nahezu 100, die verniht:nde Wirkung des Luftdru>s hatte in einem E>hause der Bürgermeister Smidtstraße allcin mehr als 12 Centner Glasscherben geliefert.

Beachtungswerth erscheint aud no< der Umstand, daß verschie- dene Auwohner der Bürgerweister Smidtstraße, ers<re>t dur< die furdtbare Detonation, welhe die Häuser in ihren Grundfesten er- shütterte, auf die Straße C von dort aus die Spiegelscheiben ibrer Läden ibnen na<felgen sahen. : 9 Die Erschütterung des Erdbodenë war von einer solchen Heftig- keit, daß viele Personen in ihren Häusecn von den Sißen geworfen, in verschiedenen Läden Gías- und Porzellangeshirr von den Realen herabges<leudert, Wände zerrifsen und Oefen umgeworfen worden sind.

Nach glaubwürdigen Berichten hat sih der Luftdru> in einem 1mfreisz von mehr als zwei Meilen no< geliend gema<t, Thüren

und Fenster wurden plößli< aufgerissen und Holzhaufen umgestürzt.

Die Detonation will man in Holftein und Lauenburg v:rnommen haben.

Land- und Forstwirthschaft.

Der Magdeb. „Ztg.“ wird aus der Provinz Sc.chsen unter dem 18. aldeine S scheleden: Die viel gefürchtete Rebl< us ist in voriger Woche auch in unserer Provinz und zwar, wie das eW. Jat.* bz» richtet, an den Weinstö>en im gräflichen Küchengirten zu Wernige- rode entde>t worden. Bei Untersuchung der Wurzel einizer im l-ßten Sommer fränfelsder Reben fand man bereits eine zaßlreihe Kolonie dieses Ungeziefers, decen Stammeltern waßHrsheinli< mit einer vor Fahren von Hamburg bezogenen Rebe dorthin gelangt sind. . Dem von den Reicbsbehörden zum Kommissar für Vorkommnisse dieser Art bestellten Professor Taschenberg in Halle wurde fofcrt amtlicve Mit- theilung gemacht, in Folge dessen decselbe am Sonnavend in Wernige- rode eintraf, um den Umfang des Uebels zu untersuchen und um Rü>spracbe wegen der erforderlichen Maßregeln zu nehmen. Nacbden man vorber alle Weinstö>e mit Seife überzogen ift, nunmehr der Boden des sogenannten Weinhauses für mehrer?- Tage uzter Wasser gehalten. Man zweifelt ni<t daran, daß es mit diefem 1<on viel erprobten Mittel gelingen wird, das Inseft vollständig zu vernichten.

Gewerbe und Sandel.

Der Verein zur Wahrung der Intereffen _des Grundbesißes beschäftigte sih in seiner am Freitag Abend statt» gehabten Verjammlung mit der Frage des Schlachtzwauges und der Errihtung eines städtishen Schlachtbauses. Der Referent Dr. Hilse führte aus, daß geseßlih der Ztagistrat wohl befugt sei, des sanitären und des Verkehrs-Juteresses wezen den S@{lactzwang auszusprechen. „Es ift aber fraglih, ob die jeyt berr- hend? Schlahtfreiheit zu solchen Ausschreitungen führte, daß ihre Beseitigung im öffentlichen JIaterefse gefordert werden nuß Es läyt ih nit leugnen, daß das Hausschlachten unter gegebenen Verhit- xissen za ciner Verp-stung der Luft führen kann, daß die Verkchröver- hältnisse darunter leid-n und daß das Geschrei der sterbenden Thiere diz Nachbarschaft stört. In Beriin liegen aber die Verbäl:nisse nichi so, daß durch Fortbestehen der Schlachtfreiheit eine Gefährdung des óffent- lichen Wohls eintreten kann und der gegenwärtige Augen®l > ist auD der allerungeeignete, um die Einschrärkung der Schlactfreiheit zu defretiren. Statistishe Beobachtungen baben ergeLen, daß die Sterb- lih?eitsziffer in Berlin während der leßten Jahre um 2 “o gefallen ist und es lößt si< wohl erwarten, daß dur die Kanali)ation, durch welche alle Unreinigfkeiten, also auch die Sch!1achthausabgänge aus der Stadt gest werden sollen, ein weiteres Sinken hezbeifübren wird. Anders wäre es, wenn man die Befürchtung hegte, die Kanalisation würde nit ausêrei<en, um die S<labthausabgänge zu cutfernen, dann müßte man in der That dea Zwang ausiprehen. Redner ist aber überzeugt, die Kanalisation werde ausrecihend sein, um das Bestehen der Schlachthäuser nicht mehr als sanitättgefährli<h erscheinen zu lassen. Was nun dea öffent- lichen Verkehr betrifft, 10 bilden die Viehwagen _ den kleinsten Bruchtheil desselben; weil sie aber wüifkliche „Siöcungzn, _ver- ursachen, so fkônnte ihr Verkehr Seitens der Polizei auf bestimmte Stunden des Tages eingeschränkt werden. In einem „Momente, wo die Kanalisation auf der einen Seite, die sanitären Bedenken gegen das Bestehen der Sclachthäu?er beseitigen, die Stadtbavn auf der anderen Seite regelnd auf die Berfkehrsverhältnisse in der Stadt ein- wirken sell, fann man unmögli< auf die Beseitigung der Schlaht- häuser aus sanitären oder Verkfehrêgründen dringen und die Stadt zu einer Ausgabe von 8—9 Millionen Mark veranlassea, wobei das Terrain gar nicht inbegriffen ift.“ Jun dec ih hieran knüpfenden Debatte wurde betont, daß vie Bub bege ganz besonders verpflichtet seien, gegen jede nicht absolut nothwendige Belastung des Stadtbudgets_ zu stimmen, weil 7 ie die ersten seien, welche die Echöhung der Stcuern zu fühlea ADaN und fie au< nicht wie die andern Bewohn?2r einfah nah der Um- gebung Berlins ziehen köunten. Ferner wurde „betont, daß Berlin massenhaft Wurst fabrizire und daß gerade die hierzu nôthigen Stoffe verderben würden, wenn sie im Sommer jo weit traneportirt werden müßten, wie von einem an der Peripherie gelegenen Slahthauf- bis in die Mitte der Stadt. Schließlich nahm die Berl amm tung folgendeResolution cinstimmig an: e Der Verein’ zur Daira der Interessen des Gcundbelizes erklärt, die Einführung des Sthlacht- zwanges erscheint nur in Verviadung mit der Anlage von Frei] allen praktis, ausführbar und rehtli< begründet, im gegenwärtigen Augen- bli> jedoch nicht zeitgemäß, jedenfalls nicht dringend geaug, um eine reif liche Berathung aller ein\{<lagenden Verhältniße _„auézus{liczen. Hierauf beschäftigte sb die Versammlung mit der Frag? der Frei- legung des S<hlosses und der Beseitigung der Sloß- freiheit. Stadtverordneter Frenzel und die Majorität des T eins mit ihm erk!ärten si< gegen die Aufwendung von Kommunal- mitteln für diesen Zwe>, wean sie auch di?2e Zwe>mäßyigkeit des Pro- jekts nicht anzweifelten. : S E

Die gewerblichen und Handelsverhältnisse baben im Regie- rungsbezirk Aachen au im leßten Quartal keine Besserung erfahren, vielmehr ist namentli<h die Eisenhütten- und Walzwerks- Industrie ne< weiter zurü>gegangen, so daß in verschiedener Werken no< neuerdings Betriecseinshränfungen und Arbeiterent- lassungen stattgefunden haben. Dagegen haben fih ge E die Debitsverhältnisse bei den Steinkohlengruden des Revier Aachen zum Befsern gewendet. Die Nachfrage nach Koblen hat fi bedeutend erhöht; die Gruben haben fogar wieder neue Arbeiter ans genommen und find zu ihrem normalen Betriebe und der gewöhn- lien Förderung - zurü>zekehrt. Nicht nur die Berhältuisse dec stets günstiger gestellten gettfkoßlengruben, fosdern aud ps mage?ren Kohlenpartie find im Ganzen befciedigend, nameutli< werden seit Eröffnung der Industriebahn mehr Kohlen, als früher in weitere Sernen gesandt. Auch die früh eingetretene ftarke Käite hat troß anber dur<h Schneefall herbeigeführten Verkehrsstörungen 31 e böhtem Absaß beigetragen. Weniger hat fi bei dn N ungünstigen Konjunkturen im Eisenhüttenwesen der Steinko es, bergbau im Bergrevier Düren heben können. Im Blei- un Zinkerzbergbau haben sich die guten Verhältnisse und auch die Metallprei!e auf einer Höhe gehalten, wie solche früher uicht bestan» dea hatten. In dem Hauptindustriezweige des Bezirks, der Tuch- fabrikation und Spinnerei, bestehen die ungürstigen_ Konjun turen noch weiter, Betriebseinshränkungen und Arbeiterentlassungen find e Folge. Dasselve gilt von der Nad-l- und Kragenfabrifation, der E manufaftur, den Glashütten und der Papierfabrikation. Der Detail- handel und Gewerbebetrieb leidet unter der im Allgemeinin unzüniti- gen Lage, dem daraus sich ergebenden Mangel an Kauflust und der vit vrompten B-:zahlung; cu< wird derselbe durch den zunehmenden Hausirhardel und die sogenannten vorübergehenden Ausverkäufe er- hebli<h ges<hädigt. , ; 2

In dem Jahresbericht der Ko mmerzbanfk in Lübed> für dos Jahr 1875 theilt der Verwaltungsrath mit, daß das Netnectrnge niß von 53% gegen das vorjährige um $°/9 zurü>blieb, weil die an bei einem Konkurse mit einer ungede>ten Forderung von ca. 34,000 M interessirt ist und dafür wie für Verstärkung des Delkredere-Konto 42,390 M. vom dieéjährigen Gewinn absezte. Auf dem Effekten- Konto sind 21,566 #4 abgeschricben. Durch den wegen der veränder- ten Bankgeseßzgebung uöthigen hohen Kassenbestand ist verbältniß- mäßig die Zinseneinnahme vermindert. Der Notenumlauf war Rae fer als erwartet wurde; die Noten der Kommerzbank werden jeß aug in Berlin (Bein u. Co.) eingelöst. Anfang Februar d. I- Ee ren no< ca, 10,000 Thlr. der alten Noten in Umlauf. Der C E sammtumsaßz des vorigen Jahres betrug 349,65 Millionen Maf gens 400,43 Millionen Mark iu 1874 und 376,96 Millionen Mark in 1 ift Der Reingewinn des vorigen Jahres betrug 168,000 M; es e wie folgt vertheilt: 549/49 Dividende vom Aktien-Kapital ; S an den Senat, 5760 4 an den Verwaltungörath, 3600 4. an Beamten, 18,000 # an den Reservefonds. i :

Zweite Beilage

% Béer-

3 Fichten =5 Festm. Forstbezirk Jelowa, Jagen 68

zum Deutschen

44,

Zweite Reichs-Anzeiger und

M L I Inserate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelzregister und das Postblatt nimmt an: die Iuseraten- Expeditiou

des Deutschen Reihs-Auzeigers und Königlich

Preußischeu Staats-Anzeigers :

Berlin, 8. 97, Wilhelm-Straße Nr. 32.

2, Subhastationen, u. dergl,

B, 8, w, von öffentlichen Papieren,

Berl in, Sonnabend, den 19.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ete. 4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung

Beilage Königlich Preußi

Februar

Deffentlicher Anzeiger.

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. Aufgebote, Vorladungen

9. Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel,

6. Verschiedene Bekanntmachungen.

7, Literarische Anzeigen,

83. Theater-Anzeigen. |

In der Börsen - 9, Familien-Nachrichten.

beilage.

en Staats-Anzeiger.

1876.

Inserate nehmen an: die aut»cifirte Annoncen-Erpedi- tion von Rudolf Wosse iu Werita, Breslau Lyemnit, Cöln, Dresden, Dortmund, Frankfurt 2. M., Halle a.S,, Hamburg, Leipzig, München, Nüruvezg, Prag, Straße burg i. E., Stuttgart, Wien, Zürich und deren Agentez, Loe alle übrigen größeren Xunonceu-Bureaus,

Ste>hriefe und Untersuchungs - Sachen.

Gegen den früheren Mühlenbesißer Gottlob Brünuer von hier, 34 Jahr alt, ift die gerichtliche f ; l beschloffen. Seine Verhaftung hat niht auêgeführt werden kön-

Es ist wahrscheinli, daß er einen vom hiesigen König-

Haft wegen betrüglihen Bankerutts nen, da er si< heimli< von bier entfernt hat.

lichen Landratbs-Anmt auf seinen Bruder, den Mühle

bauer Emil Brünner von hier, ausgestellten Paß zur Reise na< Eagland zu seiner Legitimation bei si Es wird ersucht, auf den 2c. Brünner zu achten, ihn im Betretungsfalle festzunehmen und mit 8 allen bei ihm fi< vorfindenden Gegenständen und

Geldern mittelst Transports an unsere Gefängniß-Fn- {pektion abzuliefern. Iüterbag, den 17. Februar 1876.

führt.

Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung. [1451]

Der Fabrikarbeiter Theodor Tau, zulcht auf der Gußstahlfabrik von „Friedr. Krupp“ zu Essen in Arbeit, hat si< heimli<h entfernt und seine Fa- milie, bestehend aus Frau und 3 kleinen Kindern Ich ersuche dienstergebenst um gefällige Recherhe und Mitthei-

chne Subsistenzmittel zurü>gzelassen.

lung des zeitigen Aufenthalts des 2c. Tan.

Altendorf, Landkreis Essen, den 16. Februar 1876.

Der Vürgermeifter. Ker>hoff.

78 Kiefern =61 Festm., Jagen 91 28 Kiefern =

Jagen 101 98 Kiefern = 116 Festm. Foríftbez Podewils, Jagen 128 100 Kiefern = 80 Jagen 148 144 Kiefern = Mainczok, Jagen 132 260 Jagen 132 84 Fichten = 105 91 Birken = 37 Feftm., Jagen 134 96 Erlen 96 Festm, Jagen 134 37 Fichten = gForstbezirk Friedrich2thal, Festm., Jagen 206 38 Erlen Jagen 206 4 Kiefern = 29 Fichten = 34 Festm., = 609 Festm. IJIelowa, den 12. Der Königliche Oberförster.

[1458] Bekanntmachung.

Zum öffentlichen meifibietenden Verkauf von

E Festm, Jagen 1

9 Festm.,

Februar 1876. Clausius.

Schneidehölzern aus Revier Salm, Iagen 51 und 57,

sowie SBVG Nuitr. Durch-

Subhaftationen, Nufgebote, Bor- Tadungen u. dergl.

1%] Subhastations-Patent.

Das dem Kaufmann August Heinrih Geißler ge- hôrige, in Stegliß an der Ahornstraße belegene, im Grundbu< von Stegliß Band XVIII. Bl. Nr. 576

verzeihnete Grnndstü> nebst Zubehör soll

den 25. März 1876, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25 Zimmer Nr. 16, im Wege der nothwendigen Sub

hastation öffentlih an den Meistbietenden verstei- gert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung

des Zuschlag3

den 30. März 1876, Nachmittags 1 Uhr, ebendort verkündet werden.

Das zu versteigernde Grundstü>k ist zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- Flächenmaß von 14 Ax 40 Qu.-M. mit einem Rein-

Auf dem Grundstücke befindet fih ein Rohtau. Die vom Bieter zu lei-

ertrag von 6,78 M. veranlagt.

stende Sicherheit wird auf 3000 festgeseßt.

Auszug aus der Steuerrolle und beglaubigte Ab-

schrift des Grundbutblatts, ingleichen et'zaige Ab- 1<äßungen, andere das Grundstü> betreffende Nach- weisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. einzusehen.

Alle Diejenigen, welche Eigenilhumê- oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Hypothekenbuch bedürfende, aber nicht einge- tragene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Prä- Élusion spätestens im Versteigerungstermine anzu- meiden.

Berlin, den 17. Januar 1876.

Kênigliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

Berkäáufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

[1307] Holz-Verkauf.

Am Mittwo<, den 23. d. M,, sollen aus de- Oberförsterei Lüttenhagen im Gasthofe des Herrn Plüme>e zu Feldberg, von Vormittags 10 Uhr ab, gegen baare Zahlunz öffentlich meistbietend verkauft Werden:

L. Begang Lüttenhagen : “San 09, 79 96

150 buchen Blö>-°.

Jagen 602, (0, l (2, 75. :

2300 Rmtr. buchen Kloben.

0% Knüppel I. KL

Lx, Begang Feldberg : Jagen 83, 84, 93, 10 buen Ble. - 10 Rmtr. buchen Nußtholz. 1100 v Kloben. x7. Begang Mechotw: Jagen 5.

204 fiefern Bau- und Schneidehölzer.,

670 Rmtr. kiefern Kloben.

231 L „_ Spaltknüppel.

V, Begang Läven: Jagen 42. 93 fiefern Bau- und Schneidehslzer.

238 Rmtr. kiefern Kloben.

V, Begäuge Grünow und Gnewit: Jagen 216 und 242. 81 Rmtr. erlen Kloben. 97 , Knüppel. Lüttenhagen, den 12, Februar 1876. Der Großherzogliche Oberförster. Grapow.

. Bauholz-Berkauf. Königliche Oberförsterei velowa. Montag, deu 21. d, Mts., von BVor- mittags 10 Uhr ab, werden im Eisnerschen Gast- aufe zu Jelowa folgende Handelshälzer vom dies- ährigen Einschlage öffentlich versteigert. Noenigshuld, Jagen 30 182 Kiefern = 136 Festm., Pagen 38 369 Kiefern = 466 Festm., Jagen 38

: stattfindenden Eröffnungstermine versiegelt und porto-

fenden.

forderlichen Materialien speziell angegeben, liegen in unserem Central-Bureau zur Einsicht ofen, werden ‘8- | au<h auf portofreien, an unsern Bureau-Vorsteher Forstbezirk Eo hierselbst zu rihtenden Antrag gegen 50

forstungsreifern

aus Revier Bußberg, Iagen 146, 151, 157

158, 165, 166 nud 175 steht Termin auf

Mittwoch, deu 1. März cr., Vorm. 10 Uhr,

im Gasthofe der hiesigen Glasfabrik, an, wozu Kauflustige mit dem Bemerken eingelade

, s

men werden fönnen.

Ober-Amtmaun Sydowsches Na<hlaß- Kuratorium.

(88 Bekanntmachung.

werden.

sehen, und versiegelte Offerten bis zum

Donnerstag, den 24. d. Mts,, Vormiitags 11 Uhr,

daselbst einzureichen.

| Berlin, den 16. Februar 1876.

Königliche Garnison-Verwaltung.

Fiskalishe Neubauten, Invaliden- [1398] straße 4446.

Submission auf Viauersteine, Zu den obigen Bauten foll für das Baujahr 1876 ein größerer Poften Hintermauerungssteine (Normal- format) im Wege der öffentlichen Submission be- haf werden. Reflectanten hierauf wollen ihre desfallfigen Offerten mit der Bezeichnung : | „Submission auf Mauersteine“ bis zu dem

am Montag, den 28, dss, Mts., Borm. 11 Uhr,

frei, unter Beifögung von Probesteinen im Bau- verwaltungs - Bureau, Invalidenstraße Nr. 46 woselbft auch die Lieferungsbedingungen zur Einsicht ausliegen einreichen. Berlin, den 17. Februar 1876. Der bauleitende Architect. Aug. Tiede, Cto, 139/2.)

[1460]

Die Lieferung der pro 1876 für die Königliche Eisenbahn - Kommission t Danzig erforderlichen Schreibmaterialien und Bureaubedürfnisse foll im Wege der öffentlihen Submission verdungen werden. Die Offerten sind versiegelt mit der Aufschrift : Submission auf Lesernng vou Schreib- materialien für die Königliche Eisenbahn- __ Kommission u Danzig þro 1876 bis zu dem am 29. Februar 1876, Bormittags 11 Uhr, in unserem Central-Bureau (Bahnhof lege Thor) anstehenden Termine an uns franco einzu-

Die Submissionsbedingungen, in wel<en die er-

opialien mitgetheilt,

Danzig, den 17. Februar 1876. Köui

Festm., Totalität s Kiefern =8 Festm., Totalität 2Fich- ! ten = 2Festm. Forstbezirk Lugnian, Jagen 64 163 Kie- fern=165 Festm., Jagen 64 13 Fichten =- 22 Festm.,

L estm., 170 Festm. Forstbezirk Kiefern = 241 Festm.,

49 Festm. Jaagcn 206 14 Birken = = 26 Fesftm., Jagen 206 Jagen 219 671 Kiefern

2150 S6. kiefern Bau- und

werden, daß die Bedingungen und das Aufmaaß in 10 unserer Registratur hierselbst eingesehen, die Hölzer dagegen an Ort und Stelle in Augenschein genom- F

Die Bedingungen und Kostenanschlag sind in un- } serem Geschäftslokal, Michaels-Kirchplay 17, einzu-

Cto. 151/2.)

19/020 Königliche Ostbahn.

irk

E E 34 Di- Lieferung von 650

Suémission verdungen werden.

Offerten auf das ganze Quantum von mindestens 100 Mille mit der Aufschrift: „Submissiou auf Lieferung ziegeln für Peonarth“ bis zum Submissionstermine Donnerstag, den 2. März cr., Bormittags 12 Uhr,

lih ershienenen Submittenten eröffnet werden. Bureau einzusehen, werden

gegen Erstattung der Kopialien von Königsberg, den 10. Februar 1876.

; Der Vaumeister.

Clausen.

[1446] Oberschlesische Eisenbahn.

Die Lieferung von:

n motiven,

Á zweifach

Lokomotiven, sowie fomplete Treibachse,

kompleten Laufachsen, | Versonenzug- 3 fompleten Tenderachsen C

werden. Termin hierzu ist auf Donnerstag, den 9. März cr., Vormittags

Die zu der Regulirung der Straße Nr. 19 bei Es e dem Neubau der Artillerie- und JIngenieurschule in der Hardenbergstraße erforderlihen Steinses- Arbeiten sollen im Wege der Submission vecdungen

und portofrei mit der Aufschrift :

resp. Achsen“

| gegangenen Dfferten in Gegenwart j erschienenen Submittenten eröffnet werden. eingehende Offerten bleiben unberü>sichtigt.

genommen werdén. Breslau, den 17. Februar 1876. Königliche Direktion.

[125] Bekanntmachung, Für die Königliche Pulverfabrik bei Hanau soll die Erbauung von 5 Betriebs8gebäuden, zusammen veranschlagt auf 38,998 M4. 51 „S in General-Entre- prise an den Mindestfordernden vergeben werden. Bedingungen, Pläne und Kostenanschläge liegen während der Dienststunden, im Bureau der unter- zeichneten Direktion, zur Einsichtnahme auf. Geeignete Unternehmer wollen ihre Offerten \hriftli< und postmäßig verschlossen, mit ent- sprechender Aufschrift versehen, bis spätestens den 25, Februar 1876, Bormittags 10 Uhr, in dem vorbezeichneten Lokale aufgeben, woselbft zur genannten Zeit die Eröffnung der Offerten in An- wesenheit erschienener Submittenten stattfindet. Hanau, den 11. Februar 1876. Direktion der Pulverfabrik,

[1448]

Bergisc-M

Die Anfertigung, Lieferung und Aufstellung des eisernen Ueberbaues incl. der hölzernen Langschwellen und Belagébohlen zu der Drahtseilbrü>ke für Fuß- gänger auf Bahnhof Ohligs-Wald mit einem Ge- jammtgewiht von 12,200 Kilogramm Eisen und 8,4 Kubikmeter Eichenholz soll im Wege der Sub- mission ungetheilt verdungen werden.

Zeichnungen, Bedingnißheft und Gewichtsberech- nung liegen im Febiswben Bureau unserer Abthei- lung VI. hierselb zur Einsicht aus. Abdrü>e find gegen Erstattung der Kosten von demselben zu be- ziehen.

Aut find versiegelt und portofrei unter der ufschrift :

Abtheilung VL. Offerte auf Lieferung

des eisernen Ueberbaues für die Draht-

seilbrü>e auf Bahuhof Ohligs-Wald“

bis zum 18, März c., an welchem Tage, Vormit-

tags 11 Uhr, die Eröffnung derselben stattfinden

wird, bei uns einzureichen.

Elberfeld, den 16, Februar 1876.

gliche Eisenbahu-Kommission,

für das Berwaltungsgebäude der Werkstatts- bauten bei Ponarth fell im Wege der öffentlichen

Unternehmungélustige werden aufgefordert, ihre ? oder einen Theil j frankirt und versiegelt

ng von Mauer- : die Werkstattsbauten bei

im Bureau des Unterzeichneten, Ostbahnhof einzureichen, wo dieselben in Gegenwart der persön-

Die Lieferungébedingungen find in dem genavnten au auf Verlangen ? hier verabfolgt.

| 40 Stü>k dreifach gekuppelten Güterzug-Loko- gekuppelten Personenzug-

J als Reserve- 1 wer 6 z tomplete Kuppelachse, { stücke für die ; Steinbusch bei Hochzeit, den 17, Februar 1876. i i oa. soll im Wege der öffentlihen Submission vergeben

| eingereiht sein müssen, und in welchem auch die ein- | der E p pater ; :

; g „M x

Die Lieferungsbedingungen nebst Zeichnungen lie- Bergisch-Mä gen 1m vorbezeichneten Büreau zur Einsicht aus, a R aube e au können daselbst Kopien derselben in Empfang | \{uppen und der Abtrittsg-bäude für die Bahnhöfe

L

; [856] Vekanutmachung. : i Bei dem unterz-ichneten Artillerie-Depot soll die , Lieferung einer größeren Partie kieferner Rippen : und Bohlen sowie Halbhölzer im Submisstons- i wege vergeben werden,

¡ Shhriftliche und versiegelte Offerten sind bis zu dem auf Moutag, den 21. Februar cr., Bor- | mittags 10 Uhr, im diesseitigen Bureau angeseßz- ; ten Termin mit der Aufschrift „Submission «auf ' die Lieferung von Vettungsmaterial“ abzugeben. * Die Lieferungebedingungen sind im Bureau des ; unterzeichneten Artillerie-Depots einzuschen.

Thorn, den 1. Februar 1876. Artillerie-Depot.

Bekanntmachung.

Zufolge Anordnung der Königlichen Intendantur des VIIL. Armee-Corps, soll in Ehrenbreitstein ein | dreistö>iger Blo>, ein zweistö>iges Jsolirgebäude { Und ein Wasch- und Leichenhaus zu einem Garnisons : Lazareth gebaut werden.

: Die Zimmerarbeiten sind auf 20,639 B,

Dachde>er- und Schicfer-

arbeiten :

: [1436]

M. 36

47 41 69

9,471 9,797 31,946

14,501 97

|

j

| Klempnerarbeiten

| Tischlerarbeiten. .

| Schmiede- und Schlosser-

j E

j Glasetatbeimn.. ,, 30/924 29

| Maler- und Anstreicher-

' M N 1,

| verans<lagt worden; diese Arbeiten sollen im Sub-

mission8wege vergeben werden, und ist dazu ein

; Termin auf Montag, den 13. März 1876, Bor-

: mittags 11 Uhr, anberaumt worden. Die Kosten-

ans<läge, ferner die speziellen und allgemeinen Be- dingungen liegen im Geschäftszimmer des König-

lichen Garnison-Lazareths zu Coblenz, wofelbst au< der Termin abgehalten wird, täglich zur Einsicht aus.

Auswärtige Unternehmer können Abschriften der

| Kostenanschläge zu einem oder dem anderen Hand-

| werkfszweige und der Bedingungen gegen Erstattung

: der Copialien erhalten.

¡ Jn den Offerten sind die Preisforderungen nach

: Prozentsäßen unter oder über der Anschlagssumme

: in Zahlen und Worten obzugeben.

| Coblenz, den 16. Februar 1876. (àCto.142/2.)

in unserem maschinentehnishen Büreau hierselbst ! Königliches Garnison-Lazarcth.

anberaumt, bis zu welchem die Offerten versiegelt /

| [1447]

„Submission zur Lieferung von Lokomotiven, ;

j

i

f

tische Eisenbahn.

Die Ausführung der Empfangsgebäude mit Güter-

E

Bra,

Beverungen und Hörter - Fürstenberg der Scher fede- Holzmindener Verbindungsbahn soll, in zwei Loofe getheilt, im Wege der Submission verdungen werden.

Zeichuungen und Bedingnißheft licgen in unserem hiesigen Central-Baubureau zur Einfichtnahme aus. Abdrü>e verselben sind gegen Koftenersaß von dem Rechnungs - Rath Elkemann hierselbst zu beziehen; jedo< wird deren Abgabe nur an Unternehmer er- folgen, welche ihre Qualifikation bei unseren Neu- babe bewährt oder dur<h Attcste nachgewiesen

aben.

Offerten sind versiegelt unter der Aufschrift : „Abtheilung V. Offerte auf Herstel- lung von Hochbauten für die Verbindungs- bahn Scherfede-Holzmindeu“

bis zum 3. März c, an welhem Tage, Bormit- | tags 11 Uhr, die Eröffnung derselben stattfinden ÿ wird, portofrei bei uns einzu: eien.

Vor dem Termine ist eine vorläufige Kaution von 2500 M. bei unserer Hauplkasse zu hinterlegen. Elberfeld, den 15. Februar 1876.

Königliche Eisenvahn-Direktion.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. #. w. von öffentlichen Papieren.

Unstrut-Eisenbahn-Gesellschaft.

Wir benachrichtigen hierdurch die Herren Aktionäre unserer Gesellschaft, daß die Liquidation nunmehr beendet und sih ein Verlust von 81% gleich 25 6 pro Aktie ergeben hat. [1383]

Die Auszahluug der Liquidations - Quote nebst Ziuscu bis 27. April 1874 findet

am 6,, 7, 8., 9, u, 10. März a. e. während der gewohnten Geschäftsstunden in Richters Hotel hierselbst gegen Aushändigung der In- terimsscheiue statt, über deren Rü>fempfang Quit- tung ertheilt wird.

Diejenigen Herren Aktionäre resp. erften Zeichner, welche dem zwischen der Deutschen Eisenbahnbau- Gesellschaft zu Berlin und uns unterm 4./15, April 1874 (O Sloffenen Vertrage beigetreten sind, haben die niht aus der Liquidation zurü>empfangenen Be- träge ihrer Einzahlung von der Deutschen Eisen- bahnbau-Gesellschaft zu fordern, und find die unter-

zeichneten Liquidatoren bereit, den Adjacenten über deren Verhältniß zur leßtgenannten Gesellschaft bei Gelegenheit der obigen Auszahlung nähere Mitthei- lungen zu machen.

Naumburg a, S,, den 16. Februar 1876.

Unstrut-Eisenbahnu-Gesellshaft in Liqu.

Königliche Eiscubahu-Direktion.

Claus. Danuenbaum. Reuter.