1876 / 75 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Berlin, den 27. März 1876 | bald na< dem Eintritte d L E | L es Bergrutshes geretteten ¡ Ihre Vertreter und Leite ä i ih- In einem Vortrage, den der Ober-Hofprediger Dr. Kögel Personen sind 25 Personen vershüttet worden. Der | tigsten Städten des z u S m Zee

Erste Beilage über die Hochselige Königin Luise in Gegenwart der König- | Bürgermeister requirire in der Naht die Militär- | und Ziel dieses Unternehmens ift di j i g

Ï Es 5 „V E i; 9 - | C 18 ist die Verbreitu 1

lichen Familie hielt, erwähnte der Redner die Worte, welche die | behörden in Coblenz und Mainz um Absendung von Pionieren. | 2nd bildenden Unt-rhaltungs- und Belebrungsleltüre in geiun ten

Königin an ihre beiden ältesten Söhne, an den damaligen Kron- | Am anderen Morgen um $8 Uhr traf cin Kommando von Bolks- und Bürgerkreisen, die der Gefahr ausgeseßt sind dur< Kol- zul Deulschei Reichs-Anzeiger und Königlich Breußiîchen Staais-Anzeiger.

prinzen und an des jegt regierenden Kais.rs Majestät auf der | 48 Mann von Coblenz und Abends um 7 Uhr ein Kom- | ?2tage mit verderblicher Geistesnahrung versehen zu werden, was in E L Blutreise nah Stettin im Schlosse zu Schwedt gerichtet haben | mando von 60 Mann aus Mainz ein. Am 11. d. M. wurden bisher aen v dilCS Seer den in diesem Verlage e T Berlin Mouta den 2 Mrz 87G E eie eben ao amgracden: von Ves An n Es O S Säu, Fee dera e Mete aterländijQen Schriften sind hervorzuheben: Nie- e : s / g, E 5 > „Ihr \cht mih in Thränen; ih beweine den Untergang | 9 Leichen dur< Einwohner des Orts und dur<h die | Schmidt; Hausschag deutscher Erzäbi E E von Ferdinand ias ues | G E: s : E N N ent meines Hauses, den Untergang unseres Ruhmes; es giebt | Coblenzer RNPioniere aus den Trümmern hervorge Schmidt in neue B Cxaty ungen ; ferner die von Ferdinand 683 auf 9077, der Güterwagen von 1351 auf 132,497 Die im Betriebs- oder Verkehrsinteresse von der Aufsichts- keinen preußischen Staat mehr. Ach, meine Söhne, Ihr seid | Der Fortsesung der Ritmetabelien - Ale dag R Gotthelf earbeitung herausgegebenen Schriften von Nicßtamfkliches vermehrt; die Zabl der im Laufe eines Jahres beförderten Personen behörde getroffenen „Anordnungen find andererseits m mann . . c S M 0 M P S E L . v c 7 c Cy F,7 » be öcderten - ç tos es ç 6 C in dem Alter, wo Euer Verstand die großen Ereignisse, die | sondere Schwierigkeiten entgegen. Die von der Straße her Gleiche Bestrebungen verfolzt ein Unternehmen in SüddeutsGland. C wes Ee E E gle n g S A, Ee (rge erg or Mey A E Bde: uns jeyt heimsuchen, fasscn und fühlen kann; ruft künftig, begonnenen Arbeiten mußten von dzn anwesenden Beamten Dec Verlag der „Neuen illustrirten Jugend- und Volksbibliothek“, Preußen. Berlin, 27. März. Dem Hause der At- | im B teiebe Fe GEda: S mge: Sag Fubnen “ll Tas, arl agt are __ Aufgabe der aufsihtsbehörde, wenn Eu e Mutter nicht mehx lebt, diese unglüd>lihe Stunde | wegen ihrer großen Gefährlichkeit untersagt werden. Die von S E O es heißt: „Die „Neue illustcirte Jugend- und geordneten ist folgender Entwurf eines Gesetzes, betreffend | trug am Schlusse des Jahres 1874 1942, die Gefammtzahl der im | darüber zu wachen, daß die Erweiterung der Bahnanlagen 1n in Euer Gedächtniß zurü>; weinet meinem Andenken Thränen, | den Kellern und Stallräumen aus gleihzeitig unternommenen | @ ftüce 1 Ée ai sucht dem Leser nicht blos durch eine uuterhalteute die Uebertragung der Eigenthums- H sonstigen Eisenbahnbetriebe beschäftigten Beamten einshließli< des Hülfépersos | dem Maße stattfindet, als es Lie Sicherheit des Betriebes und wie ih sie jezt in diesem s{<merzlihen Augenbli>e dem Um- | Rettunosarbeiten wurden bis zum Nachmittage des 11. fort- E vird v E Stunde zu bereiten, sondern zu- Rechte des Staats an Eisenbahnen auf das Deutsche nals 44441, die Gesammtzabl der Arbeiter 33,473. Im Laufe des | der bestimmungsmäßige Zwe> der Eisenbahnen, als öffentliche s Dateiandes weite: Aber begnügt Euch nicht | geseßt, wo auch fie sistirt werden mußten, weil eine weitere An- des Wissens in Serra mag» fis mie Me eye eig ss Reich vorgelegt worden: erag B S wEREe Es Aulomeeee Din A E t E Benchung e L M A mit den Thranen allein; entwi>elt Eure Kräft : 5 näbherung an die r\<ü : À / La, i L Bey L : ' “pu S E L 41 E - S 5 geven. Vie Gesammtlänge der zur Zeit 1m Dau vegrissenen Dahn enden Bertehr erfordert, und daß ebenso die usruftun C handelt, laßt Euch nit von der Entartung REES At S des in viele s Mga aas oa d dar E Stadt ‘und as Bg L A E E 'Etw > var 5. s Dee Es L a IR, ps N ies ln Str in Bela fe Nd uuf 4683 gilor ete e L h Voll: bed tende Kostena foand, mit welchem diele Anlagen und. Be: ißen. Frot R >= L ; Ee L S s E 4 Qa G L : ; » c ER S O eihe Verträge abzuschließen, dur welhe 1) die gesammten en SlreZen beläuft fih auf 46383 Kilometer, ]0 day nah BoU- | bedeuten enaufwand, mt welchem biete Anlagen d O T Ua Dana, Mie E ee E dem Vor- Raa fönnen. Dieses „Holzwerk war mit iee Fe S IYenden jollen, LRBGen O PETltpanon Fragen : A Bau oder Betriebe befindlichen Staatseisenbahnen nebst | endung derselben das gesammte preußis<he Eisenbahnnes eine | schaffungen verbunden sind, na der obigen Ausführung zum Theil jet verdunkelten Ruk e g, es {mahtet, suchet den s L L uden, zerirummerten Yausgeräthen aller Art und Kupler S érdes e Vai E AHSE “Tee S en die Professoren allem Zubehör und allen hbinsichtli< des Baues oder Betrietes Ausdehnung von 21,378 Kilometer (2350 Reich9meilen) ge- | as unproduftiv, zum The:l keinesweges mit Sicherheit als dauernd N d uym Eurer Vorfahren von Frankreich zu, hereinge rochenen Schuttmassen derartig diht vermengt und der Uit Sen E almer, v. Queestedt, Schönberg und Städel von Staatseisenbahnen bestehenden Berechtigungen und Ver- | winuen wird. In den übrigen deutshen Staaten und ebenso | ertragbringend anzusehen ift, fo begegnen die Anordnungen der Auf- räd> zu erobern. Könnt Ihr mit aller Anstrengung den nie durch hoÿes Steingeröll fo überlagert, daß ein Nachstürzen der Fr E Universität Ungen, ferner Dr, Bücheler, P-cofeffor_ Oscar E pfli<tungen des Staates gegen angemessene Entschädigung kaufweise | in den angrenzenden ausländischen Gebieten hat die Entwi>telung | sitsgewalt leiht einer Abneigung der Eisenbahnen, denselben re<t- dergebeugten Staat nit wieder aufrichten, so sucht den Tod° | Massen unter Eintritt neuer Unglücsfälle unvermeidlich gewesen P or, Delichläger in Stuttgart und andere namhafte Ge- dem Deutschen Reiche übertragen werden; 2) alle Befugnisse des | des Eisenbaznwesens und die Verdichtung des Schienenn: es einen | zeitig und in vollem Umfange zu genügen. Diese Abneigung is um wie ihn Louis Ferdinand gesucht hat.“ ' | wäre. Bei der außerdem noh drohenden Gefahr einer Ablösung | Fe det Lage d 8 L 75 t S Ls Se Staates bezüglich der Verwaltung oder des Betriebes der niht | ähnlichen Verlauf genommen; gleihwobl kann der Ausbau des vater- | jo größer, je ungünstiger die finanzielle Lage der Bahneigenthümer ist, Se. Majestät der Kaiser und König Haben darauf dem | von Felsmassen am oberen Berggehänge und bei den aus | erschiznen: LeE La E Ie O V A. folgende <=<riften in seinem Eigenthum stehenden Eisenbahnen, sei «s, daß dieselben auf | ländischen Eisenbahnnetzes keineswegs als abgzeschlosszn betrachtet wer- | und je mehr in der Vertretung der einzelnen Unternehmungen die Ober-Hofprediger Dr. Kögel ; : M Los e dem Berasturz 10S R A E E E franz} )C MTleg. >0Nn Einem, der dabet Gesetz, Konzession oder Veitrag beruhen, an das Deutsche Reich über- | den. Dazu tritt der allmählich beginnende Ausbau an die Haupt- | Rücsiht auf deren augenbli>lihe Lage die Sorge für die künftige Warte S S „Nögel mitgetheilt, daß die angeführten R al urz ununterbrochen abfließenden starken Wafsermengen E, Die Civilehe innerhalb der evangeiishen Christen- tragen werden z 3) im gleihen Umfange alle sonstigen dem Staate an | linien sich anschließender Lekalbahnez, welcher wesentlih dazu bei- | Entwi>telung überwiegt. In solcher Lage befindet fih gegenwärtig m L efübrt fu in allen Biographien der Hohseligen Kô- n i le Le Aufnahme von Abräumungsarbeiten nicht S ag E Das heilige Land. Na eigener An- Eisenbahnen zustehenden Antheile- und anderweiten Vermögensrehte | tragen wird, den Verkehr auf den Hauptlinien zu steigern und an die | eine erheblihe Zahl der Privateisenbahnen. Gegenüber dem Wider- gi ge\uyri lind, in jener Stunde niht von ihr gesprochen inireten, Am 12. d. Mis. nahin das Kommando der Pioniere aisertle 0 “00! Paulus. Vas Veutsche Re1< zu Cuthers Zeiten. gegen angemcssene Entschädigung an das Deutsche Reich abge- | Transportleistung der Bahnen wachsende Anfcrderungen zu stellen. | spruche der Verwaltungen übernimmt die Auffichtébehörde durch An- sind, Der Ober-Hofprediger Dr. Kögel hat nunmehr den Vor- | aus Mainz den Versu<h zur Rettung der Verschütteten E , S Fre Pap rum m Mittelalter. Die sittlich-religiöse Seite treten werden; 4) ebenso alle Verpflichtungen des Staates bezüglich | Ie dichter nun aber die Verzweigung der Lini-n, desto s{hwieriger | ordnungen der bezeichneten Art eine um so s{<werer wiegende Ver- trag în der Zeitschrift „Daheim“ erscheinen lasscn und dabei | dur<h unterirdishe Arbeiten wieder auf, dasselbe mußte sieben Rettun E orp aus der Physik. Die Himmelskörper. Die der nicht in scinem Eigenthum stehenden Eisenbahnen vom Deutschen | wird die Konstruktion und Znnehaltung des Fahrplanes der einzelnen, | antwortung, als die Erhaltung der Leistungsfähigkeit der einzelnen den Vorgaug in Schwedt nah den Allerhöhsten Angaben Sr. | jedo<h diesen Versuh nah einsiündiger Arbeit wegen der Betreff der E, e Mildersber bei keit und Winke in Reiche gegen angemessene Vergütung Übernommen werden und 5) die | an einander anschließenden Stre>en; je größer die Zahl der Züge, | Unternehmungen zugleih im öffentlichen Interesse erforderlich ift. Majestät des Kaiser und Königs wie folgt dergestellt: damit für die Pioniere verbundenen hohen Gefahr auf- | Dr s Palmer Es > arr h Die ere o Qrias a EisenbahnaufsichtöreWzte tes Staates auf das Deutsche Reich übers | welche täglich auf einer Station ankommen und abgeben, ges ums- Dr E a E A O L e i ages: N / ? aus r. b, Palmer. tledrid) Wilhe! u nic reußen. (C i; i utwortli e ienft ai en Sta 6 inger i i rfsahrungsmaßi i „Als die Königin uns im S<hloß von Schwedt! auf La S E E E ay zum 12. ohne weitere Unfälle geit es Gharakterbild von Dr. W. Heffmann. Monaltlich er- Ps 2, Bezüglich der im $. 1 unter 1, 3 und 4 erwähnten Ver- le! agr E D die Verkebraridtur E den Latten Ruin derselben zur Folge unserer Fluchtreise einholte und wir ihr auf der großen | arbeiten v s eig E Bornahme von Ausgrabungs- pg G ifags C LDEI Wovon JeDe ein [r Q aLgesMiosjenes einbarungen bleibt die Genehmigung der beiden Häuser des Laudtages | gen_siad, nah welchen si die ersteren bewegen, desto mühevoller und | gehabt hat. Das Maß dec Anforderungen der Aufsichtsgewalt an die Treppe entgegen eilten, blieb fie stehen, umarmte sie uns und mit Rücksicht auf die Vecbei en J E H E. C A lung des Prof Mee Aber n Dotide in ¿Vis S Z f ar vorbehalten, Ee die E D aid Me D t RINn Fehe Meta nes 0a Y En A D E I E 5 © : G m 5 lérdei anzuwendende Vorsiht und da fie O E E U EELOE. er vitbenDen Kun] Schwierigkeiten, welche beispielêweise auf den Linien des rheinis<h- | und Verkehrsinteresse bestimmt werden. DCstimmi Nein jagte etwa folgende Worte zu uns: nur auf einem sehr kleinen, \{<wer zugänglihen Raume vor- hat die Bibliothek eine neue, die zweite Serie l egonnen. : M otive westfälischen Industriegebiets der Regelung des Fahrdienstes aus der | vielmehr insoweit, als es si<h ni<t um unaufschiebbare Maßregeln i Q : ?) N S E ees S N E “aa ee ; Le E s A M G OR Qoif Falzigfei G e da! Dee Sóug bat f Die eigenthümliche Gliederung der Eigenthumbverhältnisse der | oder” dab “bel einem aubergeöhnlicen VeilehrEonbrane | bes Bahnehzenthlmtrs Kat wohl mbglith ea O O LaS S. NETONEN hat: E König hat sfi< in der zufinden, da anzunehmen war, daß dieselben, wenn nicht er- L E S , o Ö . Übe | preußiscen Eisenbahnen hat scit langer Zeit das Bedürfniß einer ge- | si< die planmäßige Anbringung - der Züge, oft als unaus- Nicht minder \{wierig und verantwortli<h if die Stellung der Tüchtigkeit seiner Armee und ihrer Führer geirrt und so haben | drü>t, do<h in Folge des St bes ‘Hoi Se E E rf P A einen Artik. gebracht, in dem sih interessante Mitthei» } jeylien Negelung des Cisenbahnwesens lebhaft empfinden lassen. führbar erweist. Die Zahl der Züge, welche auf verkchrs- | Aufsichtsbehörde gegenüber den fkollidirenden Interessen der Eisen- wir unterkiegen sollen und müssen flüchten.“ Häuser erstickt es N “ena “Arbeit em Einsturze der Sdkbe A e e [rüheren Bestrebungen, die dort vergrabenen i Die Zersplitterung des Gesammtkomplexes in Staatsbahnen | reihen Stationen tägliÞh aufgenommen und abgelassen werden, | bahnen und der inländishen Produktion. Die ersteren haben an der Die Gedank G fie: i Rb au 14 L D n den Arbeiten nahmen am 13. Der E Iätder Ehen Kunst und altgriehis{<en Lebens aufzude>en. und au2gedchnte Privatbahnverwaltungen birgt die Gefahr einec für | beläuft sich vielfa auf weit über 100, und die Gesammtlänge der | Einfuhr ausländischer, wie an der Ausfuhr inländischer Produkte im : dankten und Worte, welche die genannten Seiten zw. am d, Mts, Bergleute aus zwei Bergwerken s it vet Ghandler war der erste, welcher die Ruinen besuchte die Gesammtheit nachtheiligen Ausbeutung von Sonderinteressen und | Geleise, welche für die Aufstellung und Zusammenseßung derselben | Allgemeinen das gleiche Interesse, während das Interesse der leßteren wiedergeben, mag die Königin zu unserem Erzieher Delbrü Theil. Am 12. wurden eine, am 14. eine, am 16. fünf, Ane im Jahre 1776 erschienenen _„Traveis in Grecce“ we- zugleich einer niht genügend bes<ränften Ausbildung der Eigenart | bestivamt sind, auf mehrere Meilen. Auch die verschiedenen Verkehrs- | nur die Erweiterung ihres eigenen Absaßzgebietes erheischt. _ dort und wohl au später gesagt haben, denn wir hab O 16 drei, am 18. aht Leichen aufgefunden, von Schutt und L E E Winkelmann konnte cinen bei den einzelnen Vecwaltungen in fi<h. A relationen, in wel<en einzelne Stationen ihre Güter versenden und __Es ist möglich, daß die inländische Produktion in Folge der E Ó j SQAgE , denn wir haden fie } Trümmern bede>t. Am 23. wurde die legte Leiche ausgegraben. | T; Ee P RR E S Griechenland zu besuchen, nie ausführen. Die Reichsverfassung hat zwar das Eisenbahnwesen im Interesse | empfangen, berechnen si<h nicht selten nah Hunderten. Eisenbahntarife durch die Konkurrenz des Auslandes in einzelnen später ebenso von ihm zu uns äußern hören.“ Mit dem stattgefundenen Bergrutsche sind für die Stadt E e brachten unzuverlässige Kunde mit, bessere Dod- der Landesóvertheidigung und des allgemeinen Verkehrs der Beaufsich- Ebenso wie eine erb, öhte Leistungsfähigkeit der einzelnen im | Fällen gelitten hat. Andererseits ift der Schuß derselben, soweit ein T E Ke Caub die Gefahren noch keineswegs beseitigt, indem der ¡rößte po die “A Stanhope untersuchte im Jahre 1813 vierzehn Tage tigung Seitens des Reiches und der Geseßgebung desselben unterstellt und | Eisenbahubetriebe zu verwendenden Personen, ift au<h ein erhöhter | solher mit den Interess:n des Jnlandes überhaupt vereinbar ift, Der Bergrut\< bei Caub. Theil der Shuttmassen noch über der Si De hg L ti l Aas Ln Don Delia ns lieferte zuverlässige Pläne und die Bestimmungen in den Artikelu 41 bis 47 würden, wenn fie vollständig zu | Kostenaufwand ezfordezlih, um den dur die Vermehrung der Eisen- | ohne Schädigung der Interessen der Eisenbahaen nicht in jedem Falle Bei der von der Königlichen Reg‘erung zu Wiesbaden | am 12. wurde s hig Mate m SN i E L Sczon M tubteicate E ref S n E Buche «Diympig“ praftifer Durchführung gelangten, für die inPreußen empfundenenUebel- | bahnverbindungen und die Zunahme des Verkehrs bedingten Anfor- | ausführbar. S O L unter Zuziehung von Technikern Maobetöndere % i a ' vas Mis berft L Uer „ete als nothwendig E N P ps T eN S Me tone mit und stände ebenfalls wesentliche Abhülfe gewähren. Auch hat, um dieser | derungen zu genügen. Abgesehen davon, daß sih die Baukosten neu | Die Aufgabe der geseßlichen Regelung sowohl, wie der Beauf- missarien des Köni lid R a ag R d Gaudt t ( E Spiye des _Rulschkegels ab- tüternati 4 S. Lten e I gil E DLÉE durch eine Durchführung der Verfassungsbestimmungen näher zu treten, die Er- | anzulegender Bahnen in Folge der nothwendigen Einfügung in das vor- | sichtigung des Eisenbahnwesens wird überdies wesentlih dur< den Um- arien des Königlichen Ober-Bergamts zu Bonn am 25, März ! zutragen Und dex Abraum in ein Seitenthal fortzu- Oa e Qudsfription zu verwirklichen und für die wiedergewon- rih'ung des Reichs-Eisenbahnamtes dur<h das Reichsgeseß vom 27. | handene Eisenbahnneß durch den Bau kostspielige: Anschlüsse und Ueber- | stand ershwert, daß bei der dem Eisenbahnwesen eigenthümlichen schrelle- v. I, veranlaßten kommissarischen Berathung wurde die Frage, schaffen, Zu diesem Zwecke ist eine Transportbahn auf dem | "enen Werke der alten Kunst in einer Hauptstadt Deutschlands ein Juni 1873 stattgefunden, wobei unter vorläufiger Regelung der Ve- | führungen, gemeinsamer Bahnhöfe u. s. w. von Jahr zu Jahr höher | ren Wandlung der Verhältnisse die geseßlichen und reglementarischen Q durh Architektur und Skulptur würdig ausgestattetes Lokal als ein fugnisse des ersteren der Erlaß eines Cisenbahngeseßes vorbehalten | stellen, werden auch die bereits vorhandenen Bahnen zu neuen und be- | Vorschriften fich oft in kurzer Zeit als unzulänglich erweisen. Durch die

wie die der Stadt Caub, aus der fortschreitenden Bewegung d Berge 700 Fuß über der Stad L N D Der 4 n w Sich v Des e Guß über der Stadt angelegt worden. L :N- dinkelmanns al 16 5 E L t ) / t: « Anf ; / gung gelegt worden zor Vollen Winkel mannsédenkmal in Deutschland aufzustellen. Der Plan ist nie jurde. E deutenden Kapitalaufwendungen genöthigt, um den Anforderungen in | wachsenden Bedürfnisse des Verkehrs, die erhöhten Anforderungen an die Yllein es ist seitdem wieterholt der Entwurf eines solchen Ge | Vezug auf die Sicherheit des Betriebes und die Befriedigunz des | Betriebsleistung der Eisenbahnen, die zunehmende Gefahr für die Sicher-

Beraggehänges oberhalb der St aut l abr 3 ung dieser Abtr ‘beiten i die Aufrà 7 rfi

beseitigen fei dabin E, A n E e na E O E A ung der verwirllicht worden. Dagegen beschloß die französish: Akademie die

} i b c Juri L ¿ Ï ÊL g ni n di Eh aar Tol rfen Y E A LauiPoy A Vlnn F ¿ c i Aufi Frô y urfnisses 1 i hei 8 i i ebiete if

pa airs I Gefahr nöibie fet L E Uung T thuntidi e e u E s wr E, von Een und Techuikern na Olym- M seßes aufgeftellt worden, ohne daß es bei Dex vorläufigen Erörterung Verkehrsbedürfnisses zu genügen. Die Vermehruvg der vorhandenen | beit des Betriebes, die Erfahrungen auf dem Gebiete der Organisation

Aitéte befindiihen Schuttmaffen Go ad Laas Aue E haufen Sheiles dil el g vel ¿4 lotr gung : s E D artig. Ley ante Werk wurde jedo überstürzt aus ge- M und Berathung gelungen wäre, auf das für die weitere reich8geseß- | Geleise, die Anlage neuer Stationen und Haltestellen, der Umbau | des Dienstes und die Vervollkommnung in der te<nischen Konstruk- henden Felsen ab- jeiles der Felsmasse werden kräftig fortgesetzt, »rt. Die Expedition hatte mit Geldmangel, üblem Klima und dem liche Regelung ecforderlihe Einverftändniß Aussicht zu gewinnen. und die Erweiterung der Bahnhöfe, die Vermehrung der Betriebs- | tion der Bahnanlagen und der Betriebsmittel werden die Vorauss

L E E S E E E S R C S E C E:

S Lt R E Hmsors | genommen werden k x s ; Ss i ; S i yvIhr seht mih in Thränen; ih beweine das \hwere E s E konnten, nur langsam vor si<h gehen. Es Wie die „Leipz. Jl. Ztg." und die „Grenzboten“ vor Kurzem aum meyr zu hoffen, Verschüttete no< lebend auf- | hat auch das , Magazin f. d. Liter. d. Ausl.“ vom 26. v. M, über

zutragen, sowie am Fuße des Berges auf dem feststehenden Thcile Fangdämme in tro>ener Mauerung aufzuführen. Zur nachhaltigen Abwendung der Gefahr aber wurde empfohlen, aus der Da®&schiefergrube Carlszehe unterhalb der Kreuz- lizie der beiden Gebirgsklüfte, auf welchen die Grdbewéegung vor sich gehe, eine Stre>e aufzuführen, von welcher aus die Kreuzlinie der Klüfte dur<h Unterbrechen zu losen ci, Die dur diese Maßregeln entstehenden Kosten wurden von dem Berarathe Giebeler auf ungefähr 150,000 44 veranschlagt, unter der Vorausfeßung, daß die bei den Abtragungsarbeiten ent- fallenden und zur Aufführung von Schuß- und Stühmauern ni<ht erforderlihen Mauerstcine nur bis an den Rhein gebra<ht und dort von der Eisenbahn- oder Strom- bau-Verwaltung unentgeltli*G übernommen würden. Nachdem dur< die stattgefundenen Verhandlungen die Möglichkeit der Ablagerung der Stein- und Schuttmassen am Rhein aus- reichend gefichert erschien, kam mit der Stadtgemeinde Caub ein Abkommen über die Ausführung der gedachten Arbeiten zu Stande. In der Verhandlung vom 14. Oktober v. Is, über- nahm näâmli<h die Stadtgemeinde Caub die Ausführung des Projekts auf ihre Gefahr und Kosten gégen eme thr von dem Staate zu gewährcnde Beihülfe von 155,000 M Sie nahm sofort ein Darlehn von 22,000 auf, um unver- düglih mit den diesfälligen Arbeiten beginnen zu können. Die Stollenarbeit wurde hiernähst rüstig gefördert, die Fangdämme und zwei Fultermauern, deren eine ein Fundament von 10 Meter Stärke erhielt, wurden, die lehtere Mauer wenigstens zum Theil, aufgeführt und die Gefahr drohenden einzelnen Felspar- tien durh Plarirung und HSerabshaffung der Fels- massen beseitigt, Gleichwohl konnten die Arbeiten nicht mit der wünschenswerthen Beschleunigung fortzeführt werden, da der lang andauernde Frost dies verbot; ebenso war bei dem sehr plôößglih eintretenden Thauwetter und dem darauf folgenden Regenwetter eine energisie Inangriffnahme der Ar- beiten ausges<lossen. Ende Februar fand der Regierungs-Prä- dent, als er mit dem Bürgermeister von Caub die Oertlichkeit besichtigte, die hauptsähli<ste Gefahr beseitigt, und diese Ansicht theilte der Regierungs Baurath Cuno, als er am 8. d. Mts. eine

ebenso die Sicherungsarbeiten : Carlszeche. arbeiten an den vers<ütte und die Pioniere entl 192 Arbeiter bei diesen Arbeiten beschäftigt.

L Welche weiteren Sicherungsmaßregeln sf< no< ergr tajsen, is eine s{<wierige technische Frage, einer sorgfältigen Prüfung unterliegt.

_ Tünfzehn Häuser am Fuße des Ber raumt und gesperrt.

Es liegt die Frage nahe, vershütteten Häufer nicht retz geraumi und gesperrt worden f zu Wiesbaden ist b

am Mundlo<h des Stollens agege Aufräumungs- ten Häusern am 24. d. Mts. eingestellt

assen worden. Am 25. d, Mts.

welche gegenwärtig ges sind polizeilih ge-

weshalb die am 10. d. Mts. eitig Seitens der Polizeibehörde i Der Königlichen Regierung L ereits dur< einen Erlaß vom 26. Iuni 1875 zu erwägen gegeben worden, ob ni<t {on damals die der bedrohten Häuser 1 des dort verkehrenden Regierung

Gemeinderath von Caub den nothwendigsten rung der Häuser nirungsarbeiten an der unteren den, hat der Reg Verwalters des Meisten der jeßt und dieselben, eingehend au macht. Es lag indeß führt worden siherer Zustand hergestell mehr vor, die Häuser am Fu und den Bewoh

j Sperrung ind Wege zum Schuße der Bewohner und Publikums zu. veranlassen ci. hierauf angezeigt, sih ents<lassen habe, unverzüglich mit Arbeiten vorzugehen, um die sofortige Sper- Im August v. I., als die Pla- | t Nu.\{<flähe vorgeiommen wur- terungs-Präsident persönlih in Begleitung des landräthlihen Amtes des Rheingaukreises die Verschütteten aus ihren Häusern ausgewiesen da sie ihre Häuser dur<haus niht verla f die Größe der Gefahr aufmerksam ge- , nachdem die oben gedachten Arbeiten ausge- nenshliher Berechnung relativ ine so dringende Veranlassung l ße des Berges räumen zu lassen ( ner ni<t nur die Wohnung, fondern, atlih Gewerbetreibende waren, au< die Md Erwerbes auf ganz unbestimmt Am 12. d. Mts. ist der Ober-Staatsanwalt aus Wiesbaden heren über etwa begangene Fahr- abten Katastrophe anzustellen.

zu verhüten.

und ein nach

i l glihkeit des e Zeit zu entziehen.

in Caub eingetroffen, lâssigkeit bei der stattgeh

Widerstreben der Eingebornen zu kämpfen. Troßdem war das Resul- tat bedeutend (wenn auch beeinträchtigt dur eine gewisse Oberflächlich- keit und zu große Willkür, welche si<h in dem von Abel Blouet 1831 herauëgegebenen Prachtwerke „Expédition seientifique de Morée“ außert), befonders dur< den Fund von mehreren Relieftafeln vom Zeustempel mit Thaten des Herakles. Diese wurden nach Paris ge- vracht und im Louvre aufgestellt. Später untecsagte cin griehishe3 Sltaatsgrundgejeß die Ausführung aller historischen Denkmäler, und die Forschungen auf tem Boden des alten Olympia unterblieben seitdem. Va nahm im Jahre 1852 der Professor C. Curtius, welcher lange in Griechenland gelebt hatte, den alten Winkelmaaaschen Plan wieder auf und stellte in eínem im hicfigen Wissenschaftlichen Verein am 10. Januar gehaltenen Vortrage, der au iu seinem „Peloponnesus“ ersien, die Forderung, den Boden Olyrapias wider zu ôffaen, um die Werke der Alten an das Licht des Tages zu fördern. Durch das Deutsche Neich ift jeßt die Verwirklichung dieses Planes in Angriff genommen. Es wurdea von Seiten des Reich:8 zunächst 171,000 (4 dafür gus- gefeßt. Unter dem Vorsiß eines Direktoriums in Berlin: den Herren Professor Curtius, Baurath Professor Adler und Legationt-Nath Dr. Dusch, wurde eine aus einem Architekten, dem Bauführer Bötticher und einem Archäologen, Dr. Hirschfeld, bestehende Exckutiv- behôrde nah Olympia gesendet, welcher als Oberaufseher ein Dal- matiner Danese untergeordnet wurde. Die wirth\{aftliche Ausftat- tung übernahm der Konsul Hamburger in Patras, während das be- nabarte Städtchen Pyrgos ärztliche und sonstige Unterstützung bietet. . Anfangs Dftober D begannen die ersten Arbeiten, Über deren Gortgang wir bereits vier auzführlihe Berichte veröffentlicht haben.

- y Ver „Köln, Ztg.“ {reibt man unter dem 24. d. M. von hier Solgendes8: Morgen wird Professor Adler nah Griechenland ab- 1eisen, In Korfu wird er mit den bisherigen Leitern der Ausgrabungen in Dlympia zusammentreffen, Hrn. Dr. Hirschfeld, dem Archäo- logen, und Hrn. Vöttcher, dem Techniker. Beide Herren sind nämlich erastiih erkranft, da in Folge der nassen Witterung in Olympia und im Thai des Alpheios früher, als soust, Fieberluft si gebildet hat. Es mögen sih au<h bei der Umwühlung des Bodens Miasten ent- wiLXelt haben. Auch der grie<his{<e Bevollmächtigte bei den Ausgrabun- gen ist erkrankt und befindet fic in dem G-bäude, das die grieisd;e Re- gierung in dem hochgelegcnen, von Olympia cin wenig mehr als eine halbe Stlinde entfernten Druva errichtet hat. Zur Leitung der Arbeiten ist

augenbli>li< nur Dr, Weil an Ort und Stelle, der von Athen, wo er seinen archäologischen Studien oblag, nah Oiympia berufen ift. Hr. Adler hat den Auftrag, die nöthigen baulichen Einrichtungen in

Druva anzuordnen und einzuleiten; er wird sich dort jedenfalls mek-

Wenn die preußische Regierung hiernah der Befürchtung Raum geben muß, daß die reichsgeseßliche Regelung, von welcher eine Ab- hülse der in ihrem Verkehrögebiete zu Tage tretenden Uebelstände erwartet werden könnte, einstweilen nicht erreichbar sei, so liegt ihr die Pflichi ob, wenigstens innerhalb ihres eigenen Verkehrsgebietes den vorhandenen Uekelständen auf anderem Wege thunlichst Abhülfe zu verschaffen.

Während in den süddeutschen Staaten und ebenso im Königreich Sachien auf den auéschließliccen Betrieb der Eisenbahnen durch deu Staat mit Erfolg bereits hingewirkt worden ist, beläuft sich in Preu- ken die Gesammtausdehnvng der im Betriebe befindlichen Privat- cisenbahnen auf mehr, als das Doppelte der Gesammilänge der Staatseisenbahnen. Gerade innerhalb des preußischen Staatsgebiets tritt daher die Zersplitterung der Verwaltungsgebiete, die Verschieden- heit in den Einrictungen, sowie in der Tarifbildung am schärfsten herxor.

Die äußere Gestaltung des preußis<hen Staats ist zudem für cine Partikulargeseßgebung über das Eisenbahnwesen im hohen Grade ungünstig. Das Verkehrsgebiet der preußishen Eisenbahnen beschränkt sfih nicht auf das Landesgebiet. Die Durchseßung des leßteren mit Gebietstheilen anderer Bundesstaaten hat die natürliche Folge, daß die Limen der preußischen Eisenbahnverwaltungen vielfach die Landet- grenzen überschreiten und eine Reibe verschiedener Landesgebiete durch- ziehen. Die Natur dis Eisenbahnbetriebes macht es aber für die Eiscnbahngesetzgebung zu einem auf die Dauer unabweislichen Be- dürfniß, daß das Geltungsgebict derselben sich auf ein zusammenhän- gendes Verkehrsgebiet erstreke.

Die Abgrenzung des Geschäftsgebiets der Landesaufsichtsbehörden durch die Landesgrenzen steht mit der Natur des Eisenbahnbetriebes nur da nicht im Widerspruch, wo die einzelnen Territorien mit ab- gegrenzten Verkehrêgebieten s|< de>en. ;

Für alle an dem Verkehrsgebicte der preußischen Eisenbahnen Letheiligten Bundesstaaten ist daher bezüglich der Geseßgebung und Beaufsichtigung des Eisenbahnwesens eine Gemeinsam*eit der Inter- essen gegeben, dur< welche eine partikulare Regelung innerhalb des einzelnen Bundesgebietes so gut wie ausges{lossen wird. Die Mit- wirkung dieser Bundeêsstaaten' für Herstellung ciner gemeinsamen durchgreifenden Geseßgebung und einer gemeinsamen wirkungsvollen Organisation der Auffichtsgewalt über das Eisenbahnwesen kann nicht leicht onders, als auf dem Wege der Reichsgeseßgebung in Anspruch genommen werden. Seitdem dieser Weg nah dem Ergebniß der bisherigen Versuche wenigstens sür längere Zeit als nicht zum Ziele führend zu betrachten ist, erscheint Prenßen genöthigt, dem Beispiele anderer deutschen Staaten zu folgen und die für feine Verhältnisse

mittel und die Beseitigung bestehender Niveaukreuzungen und Niveau- Ubergänge erfordern einen Kostenaufwand, durch welchen das Anlagekapital einer Bahn mitunter auf das Doppelte seines ursprünglichen Bitrages erhöht wird. Ein großer Tbeil der durch die bisherige Verkehrs- entwi>elung oder durch die nothwendige Rückficht äf die Sicherheit des Betriebes erforderli<h werdenden Anlagen, z. B, die Herstellung von Nebec:- oder Unterführungen und vielfa<h au< der Umbau der Bahn- hôfe ersheint aber als eine für den Bahneigenthümer unproduktive Aufwendung, insofern dieselbe niht zugleich die Vorbedingung der Auf- nahme eines fünftigen wachsenden Verkehrs ist. Für die durch die Zunahme des Verkehrs bedingten oder mit Rü>ksiht auf die künftige Verkehrsentwi>elung bewirkten Anlagen und Beschaffungen is zwar die Möglichkeit gegeben, daß die aufgewendeten Kosten in der ftei- genden oder mindestens nicht zurückgehenden Rente der Bahn ihre De>kung finden. Allein die Rente beruht häufig auf wenig sicherer Grundlage, denn die Entwickelung des Verkehrs, zu dessen Bermitte- lung die Eisenbahnen berufen find, ist keine durchaus stetige und gleichmäßige; dem ros<hen Aufschwung folgt eine Sto>kung oder gar ein Rü>gang. Die jüngste Vagangenheit hat zur Genüge bewiesen, daß die Eisenbahnen au< mit der Möglichkeit eines sol<hen Rüd- gangs zu renen haben, Während no< vor wenigen Jahren die Fordezungen an die Transportleistung der Baknen keine Grenze fannten, stehen jeßt die in Folge derselben beschafften Transportwagen in großer Zahl unbenußzt, und vielfache Mindereinnähmen läàssen er- fennen, wie weit der Erfolg hinter früheren Erwartungen, wenigstens gegenwärtig, zurü>kgeblieben ift. Eine besoudere Gefahr für die Er- haltung und die regelmäßige Steigerung des Verkehrs auf den ein- zelnen Eisenbahnlinien liegt außerdem in der Verschiebung der Ver- kehr8routen, wie sol<e dur< den Abbau einzelner Stre>en und durch die Eröffnung von Konkurrenzlinien bedingt wird. Wiederholt find Bahnsfire>en, welche früher in den Routen des großen Weltverkehrs lagen, in Folge dieser Verschiebung zu Nebenrouten, welche fast nur noch dem Lokalverkehr dienen, herabgedrükt worden. Andere baben durch die Herstellung von Konkurrenzlinien einen so bedeutenden Theil ihres bisherigen Verkehrs verloren, daß die für die Bewältigung def|- selben mit großen Kosten ausgeführten Anlagen weit üter das vor- jandene Bedürfniß hinausgehen. Auch ist nicht anzunehmen, daß diese für die Eisenbahn nachtheilige Verschiebung der Verkehrswege früher zum Abschluß gelangen wird, als bis die Hauptlinien sewohl des deutschen, wie des Eisenbahnnezes in den unmittelbar angrenzen- den Ländergebieten ausgebaut sind,

Wenn nach diesen Ausführungen die Aufgabe der Eisenb- hn- verwaltungen mit dem wachsenden Berkehr und der zunehmenden Ver- dichtung des Eisenbabnneßes sih s<wieriger und verantworilicher ge-

setßungen s<nell und oft erheblich verändert, auf welchen jene Vor- schriften beruhen. Sowohl das Betriebsreglement, wie das Bahn- polizeireglement für die Eisenbahnen Deutschlands Haben seit ihrem Erscheinen im Jahre 1870 bereits eine zweimalige * Revision und Umarbeitung erfahren. Die Wandlungen auf dem Gebiete des Tarifwesens vollziehen sih sowohl hinsihtli< der Grundsäße, wie des Umfanges der Tarifbildung so \{nell, daß manche der bestehenhen Bestimmungen bereits ihre thatsählihe Grundlage verloren haben und selbst die Möglichkeit einer geseßli<hen Regelung in Frage ge- stelli werden kann. L : So schwer es ist, in der Geseßgebung sowohl, wie in der admi- nistrativen Regelung des Eisenbahnaufsichtswesens mit den Bedürf- nissen der Zeit gleichen Schritt zu haltea, so schwierig erscheint zu- gleich die Ausübung der Kontrole über die Beachtung der geseßlichen und reglementaris<hen Vorschriften. Die Umgehung derselben wird vor Allem durch die Ausdehnung der Verkehrsbeziehungen über die örtlichen Grenzen ihres Geltungsbereihs erleichtert. Die Zahl der direkten Verkehre ist außerordentlich gewachsen. Dieselben erstre>en sich von Deutschland nah allen Ländern des europäischen Kontinents, von den holländischen Häfen nach Oesterrei und Ungarn, von Frauk- rei<h und Belgien na<h dem Innern Rußlands. Das Prinzip der gleihheitlihen Behandlung aller Tranöportinteressen gegen die Gewährung unzvlässiger Frachtvergünstigungen an einzelne Bersender sicher zu stellen, erscheint hier nicht überall erzwingbar. Die Erkennt- niß der Unzulänglichkeit der Einwirkung der Aussichtsgewalt für die Regelung des Eisenbahnwesens is daher für die bedeutenden Erwei- terungen des preußischen Staatseijenbahnbesißes, wie solhe dur die Kreditbewilligung der leßten Jahre herbeigeführt worden, der wefent- liste Impuls gewesen. : q 2E Ohne den Befig und die Verwaltung eigener Eisenbahnen ist in der That eine wirkungêvolle Ausübung der geseßlichen Aufsichts- gewalt dauernd niht wohl denkbar. In dem Umfange, wie es die obere Leitung des Aufsichtswesen3 erfordert, können praktische Erfahrungen und die ershöpfende Kenntniß aller Theile des Eisenbahnbetriebes von den dem Betriebe selbst fern- stehenden Organen der Auffsichtsverwaltung weder gewonnen noch erhalten werden. Aus der Leitung des Betriebes und der Ver- waltung felbst ergiebt sh die praktische Anregung für alle Ver- besserungen im Eisenbahnwesen. Dur< den Betrieb und die Ver- waltung eines ausgedehnten eigenen Eisenbahnbesitzes wird daher die Staatsbehörde fih von den Bedürfnissen, den Wandlungen und der fortschreitenden Entwi>elung des Eisenbahnwesens in Kenntniß er- halten, dur< sa<gemäße Anordnung Störungen vorzubeugen und den hervortretenden Mängeln Abhülfe zu hafen in der Lage sein,

gleihe Besichtigung vornahm. A A : / : / i Am 10. d. M., Abend 1/. : : _| _, In Verfolg des vom brandenburgishen Städtetage in der | ere Wochen aufhalten. Die Ausgrabungen müssen fcüher, als man rort cite A , 4 111/2 Uhr, erfolgte troydem die Kata- | Sigung am 21. Juni v. J, gefaßten Beschlusses v den Fall dex | gehofft hatte, aus Gesundheitsrücfsihten ges<lossen werden, nämlich y t ergrutshes, muthmaßli<h in Folge des anhal- | Vorle Stä) N O s<on im April, Der S : wi A n R H : n : gung - einer Städteordnung cinen außerordentlicben L April, Ver Sommer wird zu dea Ausgrabungen in Klein- tenden Regenwetters. Schon vorher sollen an diesem Abend brandenburgis<hen Städtetag cinzuberufen ladet der | lten verwandt werden. E an einzelnen Scheunen bemerkt worden sein | ketr. Vorstand die Magistrate und Stadtverordueten-V-rsamm- Bergbana f Tia Le die er as Maa an den s der Boi ine zur Abhaltung- eines Städte- D Uy } auser gewarnt. er M - | lages 1n erlin (im rovinz'al - Ständ Spandauer- ie zweit ffü 2 i Fah ol nige shenkten der Warnung Gehör. Das Unglüt ereig: ftraße 99) und zwar am 19. april, Nachmittags ?'Uhe, a 0, April im Königliben Od erru E E A Reis L nete sih nit dur< Abrutshung eines Theils der feit längerer | 56e t E einzige Gegenstand der Tagesordnung ist die Berathung | Beifall des autverkauften Hauses stattgefunden. Zeit in Bewegung befindlichen Felsmassen, sondern in der Art E ¿E C Landtage vorgelegten Entwurf der Städte- Gesteru Mittag fand im Opernhause die Matinée des daß an einer Stelle des unteren Berggehänges, die man bisher elo T einschlägigen Bestimmungen des Kompetenz- | engagirten Königlichen Theater-Chor-P ersonals statt. von tehnisher Seite für fest und außerhalb der Bebeiuua | 2 Per Stidterrbutns, Bits i A Titel 4 S s Cen rünstlerisgen Kräfte Hierbei mitwirkten, 4 stehend angeschen hatte, große Wassermassen durhbrachen und |berg a. W, b. Titel $ 5. T Bea Becbarb Un Sra °. 0 Beloubett cadeai Gut are Mi d i rat En Bei- der Betriebs- und Verkehrsverhältnisse gestaltet si die Aufgabe für | Beseitigung derselben, zwe>eutsprehende Anordnungen der Aufsichts- | wo die Einwirkung der geseßlichen Aufsichtsgewalt aufhört E a L, e e 4 lagernden Schuttmassen fortrissen. furt a. D. c, Titel 4, 6, 8 Oberbürgermeifter Neuscher in Branden- | mäßigen Gesangsftüden noch das Haidersslein in Siber zu E die m pie do und Beaufsichtigung des Eiseubahnwesens zu einer G Feb für t bessere A E aas ens Seile Ler Bever K gf e tai 2% Bros: Gewührung ort löste si< plöglih in Folge des Wasserdru>s das | burs a. H. zu þ. und e. mit wechselseitigem Korreferat. d. Titel 9, | Hr. Kapellmeister Taubert, der eine J isati tr d dess en immer swierigeren. FLIEYTEERriGenngen, ey e V Finfü eili Gerölle des ; ¿ E atis M C ¿g | 10, 11 und die eins<{lägi 0A R 1 e | der eine Zmprovisalion vortrug und dess en Die Gesammtlänge der preußishen Eisenbahnen, welhe am | gehende Initiative einer mit dem wachsenden Bedürfniß fortschreiten- | von Verkehrserleihternngen aller Art, deren Einführung geseßlich Schieferberges auf eine Breite von 200 bis ins{lägigen Bestimmungen des Kompetenz-Geseßes Vectifinien Terzett von den Damen Grossi, Lehmann und Brandt Schlusse des abres 1844 si< auf 861 Kilometer belief, betrug am | den geseßlichen Regelung des Aufsichtswesens find nur denkbar | nit erzwungen werden kann, oder doh dem lebhaftesten Widerstand

290 Fuß, riß die Schuzmauern mit si< fort und ver Stadtrath Dr. Adolph in Frankfurt a. O. als Referent und Bürger- | in trefflichster Weise ausgefü! i e i i i Sei evo , j 4 J / o : j ; i [l . S „VUE] : E « Â ; geführt wurde, ward mit den genannten : 97. 36 2 : i L s D t begegnen würde mat H U Wige s<hüttete fünf Vorderhäuser in der Hochstraße und drei lber die Feen Guben als Korr«fetent. Zu a. bis d. zuglei<h | Künstlerinnen dur<h Hervorruf geehrt. Schlusse des Jahres 1849 2742, 1854 3696, 1859 5002, 1864 | guf der breiten Grundlage einer die Verkehrs- und Betriebslage der us geltend, O Saat Bs die in seinem Besitz befindlichen

nothwendige Reform mit Hülfe seines eigenen Eisenbahnbesitzes mit | staltet, so steigern sih in gleihem Verhältnisse die Schwierigkeiten _ Durch den Besiß und die Verwaltung eigener Eisenbahnen wird aller Snaaie L versuchen, éin Weg, Vida bei den Pitigen Zu- | und Hindernisse für eine wirksame Ausübung der Auffichtsgewalt | außerdem der Staatsaufsicht die Möglichkeit gegeben, die von Auf- ständen zugleich als der wirksamste anzusehen ift. über das Eisenbahnwesen. ; A : __| sichtêwegen getroffenen Anordnungen gleichzeitig innerhalb des eigenen S R Bereits in den Motiven des Regierungsentwurfs zu dem Gesetze Nicht allein die genaueste Kenntniß des Eisenbahnbetriebes in | Bahngebietè zur Ausführung gelangen zu lafsen. Dieselben erhalten Theater. vom 11. Juni 1873, betreffend die Aufnahme einer Anleihe von | allen Zweigen des Dienstes und mit allen Besonderheiten der Auf- | dadur das Gepräge aus dem wirklichen Bedürfniß hervor egangener, 120,000,000 Thlr. zur Erweiterung, Vervollständigung und besseren | gabe aller bei dem Eisenbahnbetriebe mitwirkenden Organe, „sondern nothwendiger Maßregeln, deren Ausführbarkeit nicht zu bestreiten ist, Auêrüstung des Staatseisenbahnueßes (Geseßsammlung pro 1873 | auch eine umfassende Kenntniß der gesammten Betriebs- und Verkehrs- | deren Befolgung dur< den Vorgang der Staatsverwaltung selbft einen

S, 305), ist dem Gedanken Ausdru> gegeben, daß die Regierung zu | verhältnisse der einzelnen Bahnen sind die ersten und unerläßlichen Vor- | lebhafteren Impuls erhält. ; :

A ata Pflege des Verkehrs des C influsses Et cen blnine, ausseßungen einer gedeihlihen Wirksamkeit der Aufsichtsbehörden. Die _ Von überwiegender Bedeutung aber ift der Einfluß, welchen der welchen sie dur den Besiß und die Verwaltung der Staatsbahnen | rasche und sahgemäße Untersuchung und Entscheidung eingehender Be- | Staat abgesehen von der gleichzeitigen Ausübung jener S auf die Privatbahnen auszuüben in der Lage sei. Mit der dichteren | s{werden, die Ermittelung der Bedeutung und des ursächlichen Zu- | befugnifse durch die Konkurrenz eigener ausgedehnter Linien zut Verzweigung des Eisenbahnneßes und der komplizirteren Gestaltung | sammenhangs vorhandener Mißstände, die gründliche und dauernde | den Betrieb der sämmtlichen übrigen Bahnen gewinnt. Gerade da,

jüttete : 1 : d E D s 1 | 6429, 1869 10,321 und am Schlufse des Jahres 1874 15,188 Kilo- | Eisenbahnen durhaus beherrshenden Kenntniß. Diese praktische Kennt- ep e N n Hinterhäuser é Ves Rheinstraße. Diese Häuser wurden zu- den Bestimmungen des Titel 12 der Städteorduung. f meter. Das auf Vis L til O ben verwendete Aulage- niß i M taate L gewinnen und zu erhalten, ist für die | dominirenden Eisenbahnlinien auf die übrigen Bahnen auszuüben sammengedrückt und mit einer Schuttmasse von 15 bis 20 Fuß : Redacteur : F. Prehm. Ÿ Kapital ftieg in dem angegebenen Zeitraum von 101,600,000 | außerhalb der Verwaltung der Eisenbahnen stehenden Aufsichtsorgane | vermag. Derselbe vollzieht fi ficher, nahhaltig und wider- Höhe bedeckt. Der Nordwestdeutshe Volks\<riften-Verlag zu Bre- | Berlin: 3 S S auf 3,542,680,000 \ und die Jahreseinnahme von 10,600,000 #4 | um so s{wieriger, je mehr es die Eisenbahnverwaltungen in ihrem | spruchslos, weil das eigene Interesse die Bahnverwaltungen

Sofort begannen die Arbeiten zur Rettung der verschütteten | mt g" oe h „Abenteuerlichen Simplicius Simplicissi- Verlag der vat E! O M LERTS | , auf ‘515,610,000 M; die Zahl der Lokomotiven wurde .| Znterefsé finden, Ersteren den Einbli> in die Verhältnisse nicht zu | zwingt, r aba G de bier ift vie der Staat in der

7 f . 9 i g x î 5 i G16 i > S clei » / . Menschen unter Leitung tes Bürgermeisters. Außer drei | die si< im Jahrs 1878 bildete vat ieine i Le Sao | t P 6 al Y von 142 guf 6162, die Zahl der Personenwagen von * ecleichtern. die Staatsbahnen. Gerade hier e. t 2),