1876 / 102 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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die äußere folgen und so hat das Christenthum, ohne di°- Skla- verei angugre‘len, ihr die Grundlage entzogen.

Derselbe Geist muß heute die besienden Klassen gegen die nicht- besißenden erfüllen. Die große Mehrzahl der Arbeiter folgt den sozial- demokratishen Führern, welche ihnen goldene Berge Leudetecei Daß sie nicht unompfänglih für andere Einflüsse sind, wenn sie fühlen, daß man ihnen ernstlich helfen will, zeigt die Erfahrung so mancher menschenfreundlicher Arbeitgeber, namentli<h aher die Thatsache, daß die Sozialdemokratie nirgends Fuß faßt, wo der kirchliche Glaube no< eine Macht ist

Mit besonnener Nüchternheit, aber warmem Herzen an der Heilung unserer sozialen Schäden in dem Sinne mitzuarbeiten, daß wir die berehtigten Beschwerden der untern Klassen selbst in die Hand nehmen, daß wir dem Aufruf zur \ozialen Revolu- tion die That der sozialen Reform entgegenseßen, das ift der Kulturkampf unserer Zeit gegen die Unkultur des Mam- monsdienftes und der Sozialdemokratie. Es läßt fi<h {wer dem Menschen Entsagung predigen, der vor si<h nur die Tretmühle täglicher ershöpfender Arbeit sicht; um so leiter wird er solhen Leuten Gehör j, die ihm Heilung dur< eine unfehlbare Radikalkur verheißen. Damit verliert er denn die persönliche Selbständigkeit, die Energie, selbft sein Loos zu verbessern, und wendet seine Kraft auf die Zerstörung des Bestehenden; an die Stelle des nationalen Ge- fühls tritt das Ai der vaterlandslosen Arbeitermasse, welche nur dur erbitterten Haß gegen alles was über ihr steht zusammengehalten wird.

„Aber der Mann“, meint Geffken „wird selten ein Revolu- tionär sein, der eine freundliche Wohnung und einen kleinen Besitz hat, der sieht, daß der Staat ihm nit blos politische Rechte bietet, mit denen er its anfangen kann, sondern sich um sein leib- lihes und geistiges Wohl kümmert, und dabei willige Hülfe an der privaten Thätigkeit der höhern Klassen findet. Dann wird au< das Wort des Heilandes, der alle Mühseligen und Beladenen zu sih ruft, wieder ein offnes Ohr bei den ihm jeyt entfremdeten Massen finden und erst dann wird unser Volk die Freiheit finden, die es zu seiner Ehre so eifrig, aber zu seinem Schaden fo vielfa auf falshem Wege sucht.“

: Vom philo ophishen Standpunkt aus bespricht I. H. v. Kir<hmann die soziale Frage in dem Vortrage „Die Be- deutung der Philosophie“, welcher im 3. Heft X11. Bd. der Philoso- phischen Monatshefte (Leipzig, r. Koschny, 1876) abgedrud>t ist.

„Nicht minder groß, heißt es hier, is der Einfluß, wel- <en die Philosophie auf das Leben der Völker und des Ein- gelnen übt. Wenn Hegel für die Philosophie dur< ihre Ideen eine erzeugende' Ma t auf den Gang der Geschichte für alle Gebiete in Anspru nimmt, so möchte dies für die Philosophie, als bewußtes Wissen, zu weit gehen. Aber ebensowenig hinkt fie den Thatsachen blos na; fie tritt nicht erft hinzu, wenn die Welt in einer bestimmten Geftaltung alt und grau geworden, fie malt nit ers dann ihr Grau in Grau; der eine Aus\pruh ist so extrem, wie der andere. Aber je : weiter die Philosophie als solche vorschreitet, um o schneller erfaßt fie das Wesen der E I buen g 0m E au ihrer Gegen-

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Grundlagen der menshlihen Gemeinschaft, das Sein T Familie, der Staat mit \o viel Geist und Energie, aber au< mit s wn Cynismus und Frehheit angegriffen worden sind, wie a er gegenwartigen. Auch scheinen diese Angriffe bereits von m manchen Erfolgen ekrönt, daß selbst besonnene uad erfahrene G änner mit trübem Vli>k in die Zukunft hauen. Zwar reicht lie Macht der Polizei und der Soldaten zur Zeit noh hin, um

. gewaltsame Ausbrüche und rohe Angriffe gegen das Bestehende at) meg aber dies sind, wie jeder fühlt, nur Palliative,

an <e den E der Krankheit nicht zu lindern vermögen.

G n fühlt, daß diese Angriffe aus einer Erschütterung der <tung vor allem Beftehenden hervorgehen; daß der Kampf

ens auf geistigem Gebiete mit geistigen Mitteln ausgefochten

i erden kann; und \o schen wir, daß derselbe au<h wesentlich

S der großen und kleinen Parlamente, in Vereinen und ersammlungen, in di>en Büchern und in kleinen Broschüren

geführt wird, Aber meist verfahren die Vertheidiger \o einseitig

em die Angreifenden ; jeder Theil geht von Vorauss\ezungen

O N der andere nicht anerkennt, und \o vermag au hier

Le le vorauss\ezungslose Philosophie als unparteiische Rich-

ne n einzutreten. Sie erkennt willig an, daß Recht und Sitte

A ihren innersten Kern die Produkte ihrer Zeit sind; daß

E ein ewiges, kein Naturrecht giebt; und daß die tiefgehendsten eränderungen hier ihre Berechtigung haben können; aber sie

zeigt au<h, daß die menschlihe Natur mit ihren Trieben und

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Gefühlen hier als die unzerstörbare Grundlage besteht, aus welcher allein die dauernden Gestaltungen des gemeinsamen Lebens hervorgehen können. Die Ausgleichung der hier unver- meidlihen Konflikte, die Erhaltung der Harmonie zwischen diesen mannigfachen Trieben if das Ziel, dessen Erstrebung die Philo- \sophie hinstellt. Sie kann allerdings ihrer Natur nah nit un- mittelbar in den Kampf eintreten, allein ihre Grundgedanken dringen allmählih, troy aller Parteileidenschaften, in die öffent- lihe Meinung, in die populäre Literatur ein, mildern die Gegen- säge, bahnen den re<hten Reformen den Weg und lähmen jene Versuche, welche die Gesellschaft in Formen einzwängen wollen, die der zur Zeit bestehenden Kultur widersprehen. Jede befrie- digende Lösung dieser Gegensäße hat in der Philosophie ihren Ursprung, und nur, weil deren versöhnender Geist dur viele Kanäle fließen muß, ehe er sich zur Wirklichkeit umsetzt, verkennt das Publikum die Quelle, aus der er entspringt.“

Jahresbericht des germanishen Nationalmuseums zu Nürnberg für 1875.

In dem abgelaufenen Iahr 1875 find wichtige Arbeiten zu Stande gekommen, die in früheren vorbereitet wurden. Die gänzliche Vollendung der Hauptarbeiten zieht si< indessen noch in das Jahr 1876 herüber. Wie alljährlih, so ift auch dieses Mal eine Reihe neuer Freunde der Anstalt zugewahsen, welche die Leistung regelmäßig wiederkehrender Jahresbeiträge für die Zukunft versprohen haben. Ihre Zahl ist größer als die jener, welche dur<h Tod oder Austritt aus der Reihe der För- derer geschieden sind.

An der Spiye des Verzeichnisses über einmalige Gaben fteht der Name Ihrer Majestät der Kaiserin-Königin, deren Interesse das Museum \{<on #o viel zu danken hat.

Besonderer Gunst erfreute sich der Augustinerbau. Von der Durchführung der Verloosung von Kunstwerken, deren der legte Jahresberiht gedacht, ist ihm ein Bruttoerträgniß von 20,000 Fl. zu Theil geworden. Noch immer fteht aber eine werthvolle Sammlung neuer Kunstwerke da und (au< im ab- gelaufenen Jahre sind Künstler mit neuen Gaben und Zusagen D beigetreten) erwartet ihre Verwerthung zu Gunsten des

aues.

_Groß is die Reihe der Stiftungen, die theils zum Baue, theils zur Ausschmückung desselben gemacht worden sind. Zunächst sind es noheinige Nürnberger Patrizierfamilien, welche im Anschlusse an die im leyten Berichte aufgeführten weitere Fenstermaßwerke und glasgemalte Wappen dazu gestiftet haben. Im Anschlusse an diese ganze Reihe haben Mitglieder der Frei- herrlichen von Löffelholzschen Familie eine Stiftung zum Ge- dächtnisse jener ihrer Ahnen gemacht, die vor Jahrhunderten im Augustinerkloster, dessen Wohlthäter sie waren, eine legte Ruhe- ftätte gefunden. Einige fränkishe Adelsfamilien haben sodann eine zusammenhängende Reihe gemalter Fenster gestiftet, deren Farbenglanz das Gedächtniß derselben für alle Zeiten festhalten soll. Eine Anzahl von Städten, welhe ehemals län- gere oder kürzere Zeit, theilweise nur sehr vorübergehend, freie Reichsstädte waren, heute aber theilweise im Ver- bande des Deutschen Reiches \si<h befinden, theils Oester- reih, der Schweiz und den Niederlanden angehören, hat si ver- einigt und die Mittel zum Baue und zur Ausshmüd>ung eines Saales zur Verfügung gestellt, welher das Andenken an die ehemalige Gemeinsamkeit der Interessen festhalten soll. Eine Reihe von Männern aus dem deutschen Bürgerstande hat Mit- tel zur Verfügung gestellt, um die Mehrzahl der 17 Fenster jenes Saales mit Glasgemälden zu {<müd>en. Das Verzeichniß zeigt jedoh, daß noch ni<t alle jene 17 Fenster ihre Patrone gefunden haben. Ein kleineres Fenster hat Herr Direktor A. Herzer gestiftet; Hr. Friedrih Graf v. Rothenburg hat die Mittel zur Herstellung einer Verbindungstreppe gespendet, die —cbggs Karthause zum höher gelegenen Augustinerkloster empor-

Die Hoffnung, den ganzen Augustinerbau im Jahre 1875 zu vollenden, hat fih nit erfüllt; eben \o wenig is der Saal der Reichsstädte fertig geworden, der {hon im vergangenen Jahre von den deutschen Standesherren gestistet wurde, da auch seine Dekoration, wie der glänzende Shmu>, welhen der Standes- herrensaal erhält, längere Zeit in Anspru<h nimmt. Doch ist wenigstens die I mit Vergoldung und Farbenglanz ausgestattete Dele des Reichsstädtesaales nahezu beendet, so daß

sich erkennen läßt, wel<hen Eindru> der große Raum einst

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Dadische Anl, de 1866 .4{|1/i. u. 1/7

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machen wird. Das Erdgeshoß des Augustinerbaues, nämlich der Kreuzgang, die St. Leonhardskapelle und zwei Säle konnten dem Publikum übergeben werden, und im Wesentlichen kann, ues der no< nicht geschehenen Vollendung der genannten großen Säle, der Bau als beendet betrachtet werden.

Auch eine zweite Baufrage i, mindestens der Hauptsache nah, im abgelaufenen Jahre gelöst worden. Die zur Aus- tro>nung, Ventilation und Beheizung der Karthause unternom- menen Arbeiten sind zwar niht gänzlih beendet, doh so weit geführt, daß bereits die Apparate in Thätigkeit gesezt werden konnten, und niht nur die Schäden, welche \onst Winter und Frühjahr immer mit si< brachten, behoben sind, sondern daß auch die Feuchtigkeit bald ganz entfernt sein wird. In diesem Resultat aber liegt ein Gewinn, der das Jahr 1875 zum denk- verge in der ganzen bisherigen Entwickelung der Anstalt maht.

Die Vergrößerung der Sammlungen hat während der Bauarbeiten nicht ganz stille gestanden, wenn au umfassende An- käufe“nicht stattgefunden haben. Insbesondere wurden dur Ueber- laffung unter Eigenthumsvorbehalt dem Museum glänzende Zierden zugeführt. Die San:mlungen der Merkelshen Familien- stiftung find im Laufe des Jahres im Museum aufgestellt worden; Hr. Frhr. C. v. Welser hat als Administrator der Schlüfselfeldershen Stiftung zwei kostbare Pokale m Museum aufgestellt, ebenso der Magistrat der Stadt Nürnberg, als Ver- walter der Pfinzingshen und Löffelholzshen Stiftungen, zwei goldene Pokale. Die protestantishe Kirhenverwaltung zu Hers- bru> hat, nahdem die Zeit abgelaufen war, für welche ur- sprünglih der \{<höne Altarshrein, den so Viele bewundert haben, dem Museum überlassen war, neuerdings dessen Verbleiben auf eine Reihe von Jahren ausgesprochen. Endlih sind die wichtigsten Theile der fstädtishen Kunst- sammlungen Nürnbergs vorläufig mit Aus\{hluß der Gemälde- sammlung, wofür no<h kein Raum vorhanden ist als unge- trenntes Ganze in das Museum gebraht worden, wo das Erd- geshoß des Augustinerbaues ihnen eingeräumt is, \o daß fie, äußerlih kaum getrennt, von den Besuchern des Museums gleichzeitig befihtigt und studirt werden können. So haben die neuen Räume eine ebenso würdige als passende Verwendung gefunden, und der Magistrat hat seinerseits beschlossen, den Kunstwerken durh Restauration nah deu Vorschlägen des ersten Direktors cine der {höônen Räume würdige Aufmerksamkeit zu Theil werden zu lassen.

_ Für fast alle Abtheilungen der Sammlungen i} aber au mindestens etwas hinzugekommen, wodurh auch der Besiß der Anstalt gemehrt is. Manche Geschenke sind den kunst- und kulturgeschihtlihen Sammlungen zugegangen; Einzelnes wurde gekauft. Für die Gemäldesammlung wurde ein kleines, aber werthvolles Gemälde aus der van Ey>kschen Schule in Neapel erworben; für die Kupferstihsammlung konnten am Orte mehrere tausend Blätter gekauft werden, darunter manches Seltene. Die Münzsammlung erhielt auf Kosten der Hohenzollernstiftung viele brandenburgishe und preußishe Stücke. Die Sammlung der Gewebe erhielt beträhtlihen Zuwachs, die Sammlung der Hausgeräthe vieles Interessante, die Waffensamm- lung einige wichtige Stü>ke. Auch die drei großen Ge- shügrohre, welhe Se. Majestät der Sultan im Jahre 1874 geschenkt, find im vergangenen Jahre angekommen, nachdem der Geheime Kommerzien-Rath Fr. Krupp in Essen sie unentgeltlih zur See nah Antwerpen gebraht und die rheinishe Eisenbahn- gesellschaft, die hessshe Ludwigsbahn und die bayerische Staats- bahn fie gebührenfrei von der belgischen Grenze bis Nürnberg befördert hatten. Die Bibliothek erhielt neben den reichen Ge- schenken, welche der Freigebigkeit des deutshen Buchhandels au<h im vergangenen Jahre zu danken sind, dur<h Ankauf einige sehr werthvolle Inkunabeln; das Archiv wurde dur<h Ankauf des Gräfli<h Wolkensteinshen KArchives aus dem Schlosse Rodenegg in Tirol erweitert, das als Ganzes sammt den Originalshränken, worin es seit Jahr- hunderten aufbewahrt war, in das Museum geführt wurde, wobei die Kaiserlih Königlih österreihishe Südbahngesellschaft die Beförderung um halben Tarifpreis bis Kufstein übernahm, während die Königlich bayerische Staatsbahn auf die Frachtkosten von Kusfstein bis Nürnberg verzichtete.

An Publikationen ist, da die Schlußlieferung des Feuer- wassenwerkes nicht fertig geftellt werden konnte, nur der 22. Band des „Anzeigers“, sowie zwei neue Auflagen des „Weg- weisers* durch die Sammlungen zu verzeichnen.

Der Verwaltungsauss<huß hat im abgelaufenen Jahre dur nen Austritt des Dr. Adam in Ulm und den Tod des König- lichen qu. Bezirksgerichts-Direktors M. Frhrn. v. Welser in Nürnberg, welcher au<h dem Lokalausshusse angehörte, einen

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Hess, Pr.- Badische Pr.

Verlust erlitten, hat s{< abec dur< die Neuwahl der Herren Prof. Dümmler in Halle, Großhändler v. Grundherr in Nürnberg, Maler A. v. Heyden in Berlin, Prof. v. Lübke in Stuttgart und Senator Römer in Hildesheim verstärkt. Jn den Gelehrtenaus\<uß hat der Tod manche Lücke gerissen ; aus dem Kreise der Beamten is eine bewährte Kraft geschieden, Dr. v. Eye, welcher seit der Gründung des Museums die Vorstand- schaft der kunst- und kulturgeshihtlihen Sammlungen, die unter feiner bewährten Hand zur Blüthe gekommen waren, geführt hat und nun einem ehrenvollen Ruf nah Dresden gefolgt ift.

Der „Dreißigste“.*)

Die Verdienste Jakob Grimms um die Nachweisung der poetischen Formen in der deutschen Rechtssprache haben in die- jen Blättern®*) seiner Zeit ihre Würdigung gesunden. Mit Bezugnahme auf jene früheren Aufsäße gehen wir im Nach- stehenden auf eine ältere Schrift des Prof Dr, B, Home yer näher ein, welches aus drei einzelnen in der hiesigen Akademie der Wissenschaften 1862 bis 1864 vorgetragenen Abhandlungen entstanden als Ganzes im letztgenannten Jahre in Berlin er- schienen und als Beitrag zu der Kenntniß der Rechtsalterthümer anzusehen ist.

Der Verfasser knüpft an die am Schlusse des Pentateuh mitgetheilte Erzählung an und zwar insbesondere an die darin mitgetheilte Nachricht, wie die Kinder Jsrael Mose dreißig Tage beweineten. Auch das gemeine Sachsenrecht heutigen Tages läßt erst am Dreißigsten Tage nach des Erblassers Tode die Rechte und Pflichten des Erben in volle Wirksamkeit treten, und der Verfasser forscht nun nach der Aufklärung einer innern Ver- bindung zwischen jenem Gebrauch und dieser späteren Rechtssatung. Es kommt demselben hauptsächlih darauf an zu ergründen, auf welchen Wegen, durch welche Mittel und Kräste eine so ganz positive Bestimmung die Reihe der Jahrtausende zu durchleben, von Volk zu Volk zu dringen vermochte und wie aus der bloßen Sitte eine scharf ausgeprägte Rechtsgestait erwachsen konnte.

Der Verfasser stellt mit Bezug auf Josephs Befehl bei Jakobs Tode, wie ihn die Genesis Kapitel 50, 2. 3 enthält, fest, die Aerzte hätten zuerst 40 Tage zum Salben des Leich- nams mit Cedernöl gebraucht, darauf die Aegypter den entschlafenen Jakob 70 Tage beweint, und nach erfolgtem Begräbniß Josephs Klage und Trauer über seinen Vater no<h 7 Le gewährt. Auch Aaron wird nah dem Berichte in 4 Mosis 20, 29 von der ganzen jüdishen Gemeinde 30 Tage beweint, eben so wie Moses. Diese Zeitdaser der Trauerklage is als allgemeines jüdisches Gese anzuschen. Auch die 7 Tage kehren mehr- fa bei den Propheten und in den Apokryphen wieder, eine Trennung aber zwischen einem blos weltlichen und einem religiösen Gebrauch tritt im Alten Testamente nicht deut- lih hervor. Die spätere jüdische Sitte läßt während der sieben Tage eine ftrengere, bis zum 30. Tage aber eine leichtere Trauer stattfinden, jedo ein Zusammenhang des Dreißigsten mit dem Erbrechte is nirgends erkennbar.

Jn Rom gewinnt die au<h während der Unterwerfung der Juden unter die fremde Macht fortlebende Sitte einer be- stimmten Trauerzeit Raum. Diese Zeit umfaßte neun Tage (feriae novem diales). Für die späteren <ristli<hen Einwohner des römischen Reiches gab es so eine doppelte Richtshnur und zwar zuerst die Satzungen des Alten Testaments und zweitens die fest ausgebildete Sitte der herrschenden Nation. Danach feier- ten denn Éinige den duitten und den 30sten, Andere den sieben- ten und 40sten Tag, Beides auf Grund der heiligen Schrift. Kaiser Justinian erkannte in den Novellen den dritten und 40sten, außerdem den neunten Tag sowie den Jahrestag an und legte auc nur dem neunten Tage besonders rechtliche Wirkungen bei.

Die Eroberung des Reiches dur die Germanen vertilgte im römischen Abendlande die römischen Sitten nicht und es mischen sich hinfort in der neuen Ordnung der Dinge germanische, römische, <ristli<he Elemente je nah den besonderen Staaten. Im fräukiïchen Reiche erstre>te sich der kirchliche Trauerdienst

*) „Der Dreißigste." Von G. Homeyer. Aus den Abhandlungen der Königlichen Akademie - der Wissenschaften zu Berlin 1864. Berlin, Gedruckt in der Buchdruferei der Königl. Akademie der Wissenfchaf- ten. 1864, Jn Kommi'sion bei F. Dümmlers Verlags-Buchhand- lung (Harrwitz und Goßmann.)

**) Der poetische Zug in der Deutschen Rechts\prache. Nr. 11——13 Jahrg. 1871,