1900 / 90 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Sckiller-Theater.

Gestern ging, neu einstudiert, Henrik Ibsen's dramatisches Gedicht „Brand“ in der vortrefflihen Ueberseßung von L. Paffarge in Scene. Obwobl die Dichtung in sehr verkürzter Form in den Rahmen eines Theaterabends hatte gebracht werden müssen, fo war es dabei dennoch gelungen, die Entwickelung des Haupt- charakters und die darauf hinzielende Handlung fo beraus8zuheben, daß Sinn und Tendenz des Ganzen gewahrt und verständlich blieben und die Aufführung abgerundet ershien. Eine ganz besonders \hwierige Aufgabe fiel bierbei den Hauptdarstellern zu, welche die allegorisch und sywubolish gezeichneten Personen Ibsen’s in ihrer wort- reichen, berben Art zu verkörpern batten. An ihnen lag es, diese Träger großer, oft recht sckchwer verständliher Ideen niht zu Phrasen- helden werden zu lassen, sondern als wirklihe Menschen glaubhaft darzustellen und dur die Art und Weise ihres Auftretens all die geiftigen Probleme und seelishen Konflikte zum Berständniß zu bringen, we he zum größten Theil den Inhalt des Dramas ausmachen und theatralisch äußerst \chwer zu versinnlichen sind. Diese eine große, geistige und physische Spannkraft erheishende Aufgabe wurde bei der gestrigen Ausführung in anerkennenswerther Weise gelöft. Nameutlih verstand es Herr Gregori, den religióîen Shwärmer Brand in seinem harten, alles für eine Jdee einseßenden Charakter zu einer vollausgeprägten, verständlich wirkenden Persönlichkeit zu gestalten. Markig und temperamentvoll führte er seine Rolle dur, dabei jedes unnöthige Pathos vermeidend, zu dem die Ibsen’shen Verse hier leiht ver- leiten. Ebenso natürli verkörperte auch seine Partnerin, Fräulein Wulf, die völlig im Banne ihres Gatten lebende Agnes. Sie wußte sowobl den Uebergang vom lebensfrohen Mädchen zu der dem religiösen Fanatismus anbeimgefallenen Frau überzeugend darzustellen, als auch in all ihrem kommenden Herzeleid, Zweifel und in ihrer bedingungslosen Hingabe innige, rührend wahre Tône zu treffen. Auch die anderen Mitwirkenden boten recht annehmbare Leistungen und trugen das Ihrige zu dem günstigen Erfolge dieser eigenartigen Aufs führung bei.

Im Berliner Theater tritt Fräulein Adele Sandrock am erslen Osterfeiertage zum leßten Male als Claire ia Ohnet's Schauspiel „Der Hüttenbesizer* auf. Am Ostermontage wird Björnson's Schauspiel „Ueber unsere Kraft“ wiederholt. An den Nachhmittagen der Feiertage gelangen „Der Pfarrer von Kirchfeld" und „Wilbelm T-ll“ zur Aufführung. Am 17. April beginnt Frau Eleonore Duse ihr auf zwei Abend: berehnetes Gastspiel.

Im Sghiller-Theater wird am Ostersonntag Nachmittags Blumenthbal's Lustspiel „Der Probepfeil“, am Ostermontag Nach- mittags Jbsen's dramatishes Gediht „Brand“ gegeben. Der Vor- verfauf für alle Feiertagsvorstellungen findet an der Tageskafse des Theaters, die au morgen (Charfreitag) von 10§ bis 2 Uhr ofen bleibt, ftatt.

Im Lessing-Theater gestaltet sih das Repertoire der nähsten Tage folgendermaßen: Am Sonnabend, an den beiden Feiertagen und am Dienétag tritt Frau Agnes Sorma auf, und zwar am Sonn- abend, Sonntag und Dienstag als „Nora“, am Montag als eCyprienne“.

Im Thalia-Theater beginnt die morgige Oratorium-Auf- fübrung des „Elias“ von Mendelssohn“ um 72 Uhr Abends. Außer 120 gesanglihen Kräften wirkt ein aus 50 Musikern bestehendes Orchester mit unter Leitung des Kapellmeisters Franz Neumann, dessen Oper „Afsarpai“ vor kurzem am Hoftheater in Braunschweig mit Erfolg in Scene ging.

Frau Gina Shügy-Talero, welche vor kurzem im Theater des Westens in der Titelpartie von Suppé's anmuthiger Operette „Die schsne Galathee“ mit bedeutendem Erfolge gastierte, ift für die um Sommer bevorstehende Operettensaison im Neuen Königlichen Opern-Tbeater in Autsicht genommen. Die Wiener Sängerin, welche A dur einzebmende Erscheinung, gewandte Darstellung und bemerkten8wertbhe Stimmmittel auszeihnet, war früher in Prag fowie an größeren Bühnen Norddeutschlands, u. a. in Königsberg i. Pr., in Hamburg und in Bremen, engagiert.

Für die Aufführunz des Vaterländishen Festspiels „Hohen - zollern zur See“ von Johanna Balz, die am 28. April zum Besten des Vereins „Seemannsheim“ im Neuen König- liden Overn-Theater stattfinden soll, ist die Theilnahme von Damen und Herren der Gesellschaft gesichert. Auch einig? der hervor- rageudsten Kräfte des Königlichen Schauspielhauses werden darin mit- wirken. Gin zahlreihes Comité ijt unter Leitung der Frau Staats- Minifter Dr Studt mit den nöthigen Vorarbeiten beschäftigt. Den Kern des poetishen Werks bilden lebende Bilder von imposantem Umfange, die unter der Leitung des Herrn Professors Koner gestellt werd-n. Das Programm des Abends wird ferner noch durch einige besonders interessante Veranstaltungen der General-Intendantur der Königlichen

S@auspiele bereichert werden: Im zweiten Theil kommt „Der Schau- spieldirektor* von Mozart zur Affirnng, in welchem Frau Herzog,

Philipp und Herr Knüpfer mitwirken, ferner als dramatifch- musikalish- Gabe eine zum erften Male in Berlin aufgeführte ein- aktige Over von Lorßing: „Die Opernprobe“, in welcher die Damen

, Destinn, Dietrih und die Herren Hoffmann, Philipp, Knüpfer und Bahmann beschäftigt sind. Ein öffentlicher Verkauf von Billets für diesen Festabend findet nicht statt. Eintrittskarten können nur durch Mitglieder des Comités erlangt werden.

Mannigfaltiges. Berlin, den 12. April 1900.

In der beutigen Sißung des Ma giirato brachte der Ober- Bürgermeister Kirschner folgende, von Seiner Majestät dem Kaiser und König an ihn unter dem 10. d. M. gerichtete Depesche zur Verlesung:

„Ober - Bürgermeister von Berlin, Seine Majestät der Kaiser Franz Josef hat Mir die hocherfreulihe Mittheilung zugehen lassen, daß er beabsihtige, in den ersten Tagen des Mai die Kaiserin und Mich zu besuhen. Ueberzeugt, daß die Bürger Meiner Residenzstadt in treuer Verehrung und warmer Zuneigung zu dem Hohen Gaste emporblicken, der ein ein treuer Freund unseres unvergeßlihen Großen Kaisers war, theile ih Ihnen den bevorstehenden Besuch mit, damit meine Berliner frühzeitig in der Lage seien, die Stadt würdig zu chmüdcken zum Willkommen für meinen verehrten, treuen Verbündeten.

Wilhelm, I. R.“

Seinem Antrage gemäß beshloß das Magistratskollegium bierauf, für die Ausshmückunga der Festitraßz, insbesondere des Pariser Plaßes, bei Gelegenheit des Einzuges Seiner Majestät des Kaijers und Königs Franz Josef in Berlin bei der Stadtverordneten-Versammlung die Bewilligung eines Betrages von 50000 #4 zu beantragen. Gleich- zeitig sollen die betreffenden Bezirksvorsteher, deren Bezirke durch den Einzug berührt werden, ersucht werten, die Hausbesißzer aufzu- fordern. ihre Häuser mit Teppichen und anderen Shmudckgegenständen auszuschmüdcken. Herr Stadtbaurath Hoffmann, welcher bei der Cen- tenarfeier die Ausschmückung der Straße „Unter dezn Linden“ ent- worfen hatte, wurde vom Magistrat beauftragt, s{leunigst einen Ent- wurf zur Auss{chmückung des Pariser Plaßes und der anliegenden Theile herzust-llen. Es i dabei in Aussicht genommen, daß die Begrüßung des Kaisers Franz Josef durch die beiden städtisch:n Be- höôrden daselbft erfolge.

Die städtischen Bureaux und Kassen werden am näßsten Sonnabend, des bevorstehenden Osterfestes wegen, bereits um 1 Ußr Mittags geschlofsen, mit Ausnahme des Zentral-Bureaus, das zur MONReaaonE von wihtigen Sachen bis 4 Uhr Nachmittags geöffnet

eibt.

Die Buchhaltereien IIT bis VIIl des Einziehungsamts der Gerihtsfkasse I bierselbft bleiben des Jahresabschlusses wegen vom 18. bis einschl. 23. April 1900 für den Einzahlungsverkehr ae\schlosfen. Auszahlungen dagegen werden durch die Zahlstellen der Hauptkasse ohne Unterbrehung geleistet.

Die Mitgliederzahl des Deutschen Flotten-Vereins hat, wie im Aprilheft der Monatsschrift „Die Flotte“, des offiziellen Organs des Vereins, bekannt gegeben wir», bis zum 3. d. M. die balbe Million bereits um 40 000 übezrschritten. Es sind namentlich viele Vereine mit einer ftattlihen Anzabl von Mitgliedern dem Deutschen Flotten- Verein beigetreten. Auch der Gcsammîtverband der evangelischen Arbeitervereine kat auf Anregung - des Vorfißenden, Lic. Weber in München-Gladba, mit 60 090 Mitaliedern seinen Beitritt erklärt. Die Zahl der Einzelmitglieder ift bis zum 3. d. M. auf 162 008 angzwahsen.

Köln, 11. April. (W. T. B.) Die Mühle der hiesigen Garnison-Bäckerei ift in der vergangenen Nacht bis auf den ersten Steck ausgebrannt. Die Maschinen und Transmissionen sind zerstört. Anscheinend liegt Selbflentzündung des Mehblstaubs vor.

Prag, 12. April. (W. T. B.) In Klappai sind infolge des Hochwassers 41 Häuser eingestürzt, 10 andere sind bedroht.

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Oedenburg, 11. April. (W. T. B.) Der Damm bei Ur î Vjfalu if durchbrochen. In den Gemeinden Syentandre und Sobar sind 50 Häuser eingestürzt. Die Gemeindes Bagydôg, Beoesarkany und Szocat sind überschwemmt Jett ist das Wasser im Fallen begriffen. :

Magyar Ovar (Komitat Wieselburg), 11. April. (W. T. Y Die Leitha übershwemmte die Grenze mehrerer Gemeinden und überfluthete die niedriger tenen Häuser von Magyar Ovar und Lucsony. Die Bewohner wurden in Kähnen gerettet.

Atben, 11. April. (W. T. B.) Nach weiteren Nahricten (vgl. Nr. 89 d. Bl.) wurden der Kommandaat Christomanos und ein Matrose des infolge einer Kessel-Explosion gesunkenen Torpedo, boots getödtet, 5 Mann wurden verwundet, 5 werden vermißt 5 sind gerettet. 5

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Aliwal North, 11. April. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus“.) Lord Kitchener ist heute Nachmittag hier einge- troffen, um die Truppen zu besichtigen. Er sandte an die Garnison

fmunternde Botschaft, in welcher er die Hoffnung aussprach, daß si ihre Lage bald ändern werde. Am Abend verließ er die Stadt wieder. In dem Kampf, welcher am Montag bei Weppener stattfand, hatten die Buren {were Verluste. Gestern war das Feuer nicht so stark, aber heute fand wieder ein heftiger Geshüßkampf statt, wobei die Garnison ihre Stellungen behauptete. Kleine Trupps des Feindes sah man nach Süden zum Oranje-Flusse hinziehen.

Ladysmith, 11. April. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus.) Man ermwartzt niht, daß sh aus der aestrigen Demonstration der Buren bei Elandslaagte Weiteres entwidelt. Die Engländer sind noch Herren der Brücke über den Sunday-River. Streitkräfte der Buren jeßt auf dem der englischen Stellung gegenüberliegenden Kopje zusammengezogen find. Heute fanden mehrere Scharmügel statt. Die Stellung der Buren, wie sie sih gestern erkennen ließ, erstreckte si auf eine Länge von reihlich 15 Meilen über eine fortlaufende Reihe von Hügeln hin.

Carnarvon (Kapland), 10. April. (Telegramm des „Reuter’shen Bureaus“.) Der Oberst Parsons und sein Stab sind hier eingetroffen. Der Aufstand in dem nordwest- lihen Theil der Kapkolonie ist nunmehr vollständig nieder- geshlagen. Jn Kenhardt und Upington stehen noh britishe Truppen. Es heißt, die Führer der Aufständischen seien in Gordonia gefangen genommen worden.

Durban, 11. April. (W. T. B.) Der General Hunter ist aus Ladysmith hier eingetroffen. Ferner kamen zahlreiche Mannschaften hier an, die an Bord von Transport- (B gebracht wurden; wohin die leßteren abgehen, ist nicht

ekannt.

Yokohama, 12. April. (Meldung des Reuter'schen Bureaus.) Nach Berichten aus Söul hat Rußland an Korea eine erneute Forderung betreffs der Insel Masampo ree Der koreanishe Beamte in Mokpho ist wegen seines Verhaltens bezüglich der Verpachtung benachbarten Landes an Rußland von seinem Posten entlassen worden.

Tientsin, 11. April (W. T. B.) Der italienische Kreuzer „Elba“ ist hier eingetroffen; der britische Kreuzer „Brisk“ ist von Taku abgegangen.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

Man glaubt, daß die \

Wetterbericht vom 12. April 1900,

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Vebersicht der Witterung.

Eine tiefe Depression liegt an der mittleren norwegischen Küste gegenüber Hohdruckzebieten über

Südwest- und Südost-ESuropa.

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Ueber Zentral-

Europa dauert die südliche Luftftrömung fort, unter dern Eirfluß weitere Erwärmung stattgefunden hat. In Deutschland, wo allenthalben Regen gefallen ift,

ist das Weiter trübe und mild. Fortdauer der trüben, feuchten Witterung obne erbebliche Wärme- änderung wahrscheinli.

Deutsche Seewarte.

Theater.

Königliche Schauspiele. Freitag bleiben die Königlichen Theater aefchlofsen.

Sonnabend: 10, Symphonie-Abenud der König- lichen Kapelle. Dirigent: Herr Felix Weingartner. Anfana 74 Uhr. Sämmilicze Einlaßkarten sind vergriffen.

Schauspielhaus: Keine Vorftellung.

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Deutsches Theater. Freitag: Geshloffen. V agn Der Probekandidat. Anfang

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Sonntag, Nachmittags 25 Ubr: Der Meister vou Palmyra. Abends 75 Uhr: Winterschlaf. Hierauf: Paracelsus.

Montag, Nachmittags 25 Uhr: College Crampton. Abends 7} Uhr: Der Probe- fandidat.

Dienéêtag, NaGmittags 23 Uhr: Die versunkene GloŒÆe. —- Abends 77 Uhr: Der Biberpelz.

Berliner Theater. Freitag: Geshlofsen. Sonnabend: Gastspiel von Adele Sandrock.

Medea. j Feiertags-Spielvlan :

Sonntag, Nachmittags 2} Ubr: Der Pfarrer von Kirchfeld. Abends 7# Uhr: Leytes Gast- spiel von Adele Sandrock. Der Hüttenbefitzer.

Montag, Nachmittags 24 Uhr: Wilhelm Tell, Abends 7F Uhr: Ueber unsere Kraft.

Schiller-Theater. taz: G2schlofsen.

Sonnabend, Abends 8 Ubr: Brand. Dramatisches Gedicht in 5 Aufzügen von Henrik Ibsen, übersetzt von L. Paffarge, bearbeitet von Raph. Löwenfeld.

(Wallner-Theater.) Frei-

Sonntag (1. Feiertag), Nachmittags 3 Uhr: Der Probepfeil. Abends 8 Ubr: Macbeth.

Montag (2. Feiertag), Nachmitta,s 3 Uhr: Braud. Abends 8 Uhr: Gebildete Menschen.

Theater des Westens. (Opernhaus.) Frei- tag: Geschlossen.

Sonnabend: Vollsthümlie Vorstellung zu balben Preisen: Die luftigen Weiber von Windsor. (Falftaff: Herr Robert Biberti, als Gast.)

Sonntag (1. Feiertag), Nachmittags 3 Ubr: Zu halben Preisen: Der Troubadour. Abends 77 Uhr: Der Bettelstudent. Operette von Carl Millôcker. (Ollendorf: Herr R. Wellhof, als Gast.) Ï Montag (2. Feiertaa), Nachmittags 3 Uhr : Zu halben Pceifen: Der Waffenschmied. Abends 74 Ubr: Der Bettelstudent. Operette von Carl Millôder.

Dienstag: Die Jüdin.

Lessing-Theater. Freitag: Geshlofsen.

Sonnabend : Gastspiel von Agnes Sorma. Nora.

Sonntag, Nachmittags 3 Ubr: Als ich wieder- fam . . Abends 7# Uhr: Gafispiel von Agnes Sorma. Nora.

Neues Theater. Siffbauerdamm 4a. Char- freitag bleibt das Theater geschlossen.

Sonnabend: Frau Soune. Komödie in 1 Auf- zug von Paul Remer. Hierauf: Jm Exil. Schwank in 3 Akten von H. von Anderten und B. Wolff. Anfang 7ck Uhr.

1., 2., 3. Osfterfeiertag, Nachmittags 3 Uhr: Zu balben Preisen: HSofgunst. An allen 3 Feiertagen Abends: Frau Sonne. Hierauf: Jm Exil.

Refsidenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten- burg. Freitag: Geschlofsen.

Sonnabend: Die Dame von Maxim. (La dame de chez Maxim.) Schwank in 3 Aften von Georges Feydeau. Ueberseßt und bearbeitet von Benno Jacobson. In Scene gefeßt von Sigmund Lautenburg. Anfang 74 Uhr.

Sonntag: Die Dame vou Maxim.

Sonntag, Nahmittags 3 Uhr: Bei- bis über die Hälfte ermäßizten Preisen: Der Schlafwageti!* Controleur.

Yéontag: Die Dame von Maxim.

Thalia - Theater. Dresdenerstraße 72/72. Freitag Abends 74 Ubr: Oratorium- Aufführung „Elias“ von Mendelssohn. Preise von 4 tis 50 „s.

Sonnabend: Jm Himmelhof. Große Ausftattung- vofie mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Alfred Scönfeld. Musik von Ma; Smidt. Anfang 7F Uhr.

Sonntag und folgende Tage: Jm Himmelhof,

(L U G E E CSZ E D L S ALEE Ei C ASCA U F

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Anna Lemp mit Hrn. Oberst Alexander Kormiléffff (Beclin—Libau). E

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Constanlin Frhrn. von Hammerstein-Loxten (Charlottenburg). Hrn. Staatsanwalt Kniep (Glaß).

Gestorben: Hr. Kurdirektor und Major a- D, Oéfkar Geisler (Kreuznah). ‘Hr. Oberst j- D, Friedrich Genthe (Dresden). Hr. Major a- 2 Errft Frhr. von Troschke (Berlin). T Wilbelm von Werder (Ulm, Donau). p YE Wirkliche Geheime Rath Anna von Liebe, pi

obiling (Berlin). Frl, Elise von

(Berlin).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Solz) in Berlin,

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlagl Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Neun Beilagen (einsließlich Börsen-Beilage).

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zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich P

Berlin, Donnerstag, den 12. Apri

Erste Beilage

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eußischen Staats-Anzeiger. [

1900.

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

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