1900 / 115 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E legen, sofern niht durG das Statut abweichende Be- immungen getroffen werden.

Abg. Hoh (Soz) befürwortet folgende anderweite Fassung des & 6a, b: „Bei Berehnung der Rente für versiherte Betriebs- unternehmen i|st der FJahre8arbeitsverdienst zu Grunde zu legen, welchen Betriebsbeamte in demselben Betriebe oder in benachbarten Betrieben durchschnittlich bezogen haben.“

MWürttemberaiscer Bevollmächtigter zum Bundesrath, Ministerial- direktor von Schier bittet, diesen Antrag abzulehnen.

Abg. von Waldow und Reißenstein will die Renten- bereWnung nat 6 a, þ auch für diejenigen Personen in Geltung geseßt haber, welche als nur vorübergehend beschäftigte, niht ohne weiteres versicherungépflihtige Personen oder als die Betriebsstätte besuchende ersonen oder als Ocgane und Beamte der Berufsgenossenshaft ver-

Bert werden können. N

S 6a, b wird mit dem Antrage von Waldow, im übrigen nah den- Kommissionsvorshlögen angenommen. :

Nach $ 9 kann statutarish für einen Gemeindebezirk oder einen weiteren Kommunalverband bestimmt werden, daß den Rentenempfängern die Rente dort, wo Naturalleistung her- kömmlich ist, bis zu 2/3 ihres Betrages in Naturalleinungen gewährt wird. E

Nbg. Fischer- Sahfen (Soz.) will dies von der Zustimmung des Bezugésberechtigten abhängig gemacht wissen; weiter beantragt er, die Bestimmung zu streichen, daß den notori!ch Trunksüchtigen die Rente auch ohne jene Vorausseßung bis zum vollen Betrage in Naturaliea zu gewähren sei. j

Abg. von Waldow und Reitenstein tritt für die Kom- missionsbeshlüsse ein, während f

Abg. Stadthagen (Sez.) den Antrag seiner Freunde befür- wortet. Würden es stich ctwa pensionierte Beamte, unter denen es notorisch viele Trinker gebe, gefallen lassen, wenn ihnen die Pension in Form von Naturalien gezahlt würde? Die zuständige Behörde solle über die Trunkfälligkeit entsheiden. Wr sei denn diese zuständige Behörde? Vielleicht d-r Ortsdiener? Nichts sei \{chwankender als der Begriff der Trunksucht, auch der gewohnheits- mäßigen Trunksjuht. Man könnte ja auch das gewohnheitêmäßige Wossertrinken als Trunksucht bezeicnen. Man wolle nur die Trunk- sucht treffen, der in öffentlihen Schankstätten gefröhnt werde, nmcht die Hauéttrunksuht. Das Bürgerlicke Geseßbuh kenne einen folchen Urterschied niht. Die Arbeiter würden diese Bestimmung nicht als

eine Wohlthat, sondern als eine Beleidigung und Eztwürdigung-

empfinden.

Der erste Antrag Albreht und Genossen, die Gewährung der Rente in Naturalien von der Zustimmung der Berechtigten abhärgig zu machen, wird angenommen; die weiteren Anträge derseiben Antragsteller werden abgelehnt.

Nach Erledigung des $ 10 wird die Vertagung beschlossen.

Schluß gegen 6!/g Uhr. Nächste Sipung Montag 1 Uhr. (Fortseßung der Berathung und Bauunfallve1 siche- rungsgeseg.)

Die Sammluzg Friecdrich’s des Großen

ìèm „Deutschen Hause“ auf der Weltausstellung in Paris.

Auf Allerhöchften Befebl ist im „Deutschen Hause“, dem Repräsen- tationsbause des Deutschen Reiché eine Auswahl fra zösisher Kunstwerke des 18. Jahrhunderts aus dem Besiße Seiner Majestät des Kaisers und Königs zur Ausftellung gebracht worden, welche größtentheils dem Sammeleiter König Friedrichs des Großen ihre Entstehung verdankt und deren einzelne Stücke aus den Shlöfsirn in Potédam hergeliehen find. Den Mittheilungen, wel&e der Dirigent der Kunstsammlungen in den Königlichen Schlössern, Direktor Paul Seidel darüver in dem amtlihen Katalog der Ausftellung des Deutschen Reiches *) giebt, ent- nehmen wir Fclçendes:

Durch die Gnade Seiner Majestät des Kaisers und Könias ist es ermöôgl’ckt worden, aus diesen Sammlungen eine Auswahl zu treffen, mit der die Nepräsentationsräume des „Deutschen Hauses* einen Schmuck erhalten haben, wie er vornehmer und künstlerischer nicht gedacht werden kann. Um so eigenartiger und sinnreicher ersheint dieser Sch{muck, wenn wir urs die Bedeutung französisGer Kunst und franzôsfi\hen Geshwadcks für die fünstlerishe Entwickelung Deutsch- lands im 18. Jahrhundert ins Getächtniß zurück: ufen; dann erscheint diese Darbietung zuglei als Huldigung für Friedrih den Großen, den wärwst:n Verehrer und Freund fran,ösisher Kunst, Wissenschaft und Philosophie, uxrd für die ruhrnreihe Kunstzeshichte des französi- {en Volks.

Im Vordergrunde stehen die Lieblingsmaler des Grcßen Königs:

Watteau, Lancret, Pater und Chardin. Von den 13 Bildern Wat- teau?’s, die sih im Besiße Seiner Majestät befiaden, sind’ 4 auf der üus- stellung vertreten, alle von hervorragender Bedeutung, wenn auch gerade bier das Fehlen der großartigsten Kunstshëpfunaen des ganzen Jahrhunderts, bes „Embarquement pour Cythère“ und des „Enseigne“, von manhem Kuastfreunde |chmerzlit empfunden werden wird. AUusgest-llt sind die Gemälde „Der Liebesunterciht*, „Die Liebe auf dem Lande“, „Die Hirten“, „Das Konzert“. _ In umfassenderer Weise konnte die durh 26 Gemälde im Besiße Seiner Majestät vertretene Kunst Nicolaus Lancre!s den Kunftfreunden seiner Hzimath wieder zugänglich gemacht werden, indem 10 Bilder zur Auestellung gelangt sind, unter denen si einige der Hauptwerke des Künstlers befinden. An erster Stelle sind hier „Le Moulinet“ und „Die Gesellshaft im Gartenpavillon“ zu nennen, die G«af Rothenburg im Jahre 1744 aus dem Nachlaß des P.inzen Carignan für den König erwarb. Sie bilden fonfst den Schmuck des Theezimmers in der Wohnung Friedric;'s im Potsdamer Stadt|chlosse. Von besonderem Interesse sind auch der bezeichnete und „1732* datierte „Ländliche Tanz“, das ebenfalls bezeihnete „Blinde- lubspiel“, „Das beendete Gastmahl“, „Die Tänzerin Camargo“, „Der Gul ftenmann“ und „Der Tanz an der Pega)us-Fontäne“.

Iean - Baptiste Joseph Pater, der in eiaigen Bildern setnem Lehrer Wattcau von dessen Schülern am nächsten kam, ist in der Sammlung des Großen Köntgs mit 38 Gemälden vertreten. Von diesen konnten 6 der s{hönsten auf der Ausstellung vereinigt werden, denen dann noch 14 von Pater gemalte Illustrationen des „Roman comique“ von Scarron beigefügt sind. Das ,F:st im Freien“, bezeihnet und batiert 1733, mit seinen gegen 100 Figuren in liebevollster Ausführung und tadelloser Erhaltung dürste in dem Werke Pate1?s einzig dastehen und in ihm denselben Plaß einnehmen wie das „Embarquement“ unter den Bildern Watteau’s. Auch die Bilder : eBadende Mä:chen*, „Der Tanz im Freien“, „Das Bad“ und das , Blinde- kubspiel* find vorzügliche Beispiele aus der besten Zit des Künstlers.

JIean-Baptiste Simóoa Chardin ift mit 4 Gemälden in der Sammlung Seiner Majestät vertreten, von denen 3 ausgestellt werden konúen. ¿Die Briefsi. glerin“ von 1733 mit ihren bei Chardin un- gewohnten lebensgroßen Figuren mußte leider der Ausstellung fern- bleiben, aber auh „Der Zeichner“, datiert 1737, ist eine der reiz- volisten Einzelfiguren des Künstlers. Ganz besondere Freude werden den die Ausft:ll ing befuchenden Kunslfreunden auch die beiden [leinen Bilder Chardin's mach n, die durch die 1742 ershienenen Stiche von Lópicié als „La Pourvoieuse“ und „La Ratisseuse“ betannt \iì d. Das erste ild, datiert 1738, hat Chardin in dem 1739 datie:ten Gxemplar des Louvre noh einmal wiederholt.

Lie Bilder dieser vier Künstler bilden den werihvolsten Theil der ausgestellten Gimälde aus der Sammlung Fciedrih's des Großen,

*) Weltausstellung in Paris 1900. Amtlicher Katalog der Aus- fiellung des Deutschen Reichs, Selbstverlag des Reichskommissariats Kommissiznéverlag von J. A. Stargardt in Berlin. Mit Buch chmuck von Beruhard Pankok, Jn Ociginal-Etnrand Pr. 2 46 40 H

neben denen eine relzvolle „Liebeserklärung" von de Troy, zwei genre- artig aufaefaßte Portraits von Ch. A. Coypel und die Bilder von Antoine Pesne darunter das shôn- Brustbild Friedrih's aus den Königlichen Museen und Ch. A. Ph. van Loo zurücktreten.

An Skulpturwerken findet man in der Sammlung die Büste eines Neptun von L. S. Adam, eine Bronzebüste König Karl’s XI…[. von Schweden von Bouchardon, eine Bronzebüste des Kardinals Richelieu, die bisher Girardon zugeschrieben wurde, aber in Wirklichkeit von Bernint herrühren dürfte, sowie eine kleinere Marmoifigur von Tassaert. Von Ihrer Majestät der Kaiserin Friedri) wurde dau nov die Bronzebüste des Prinzen Heinri von Houdon und von der Akademie der Wissenschaften in Beilin die igr von Friedrich dem Großen geshenkte Marmocbüste Voltair:’8 von Houdon zur Verfügung gest-[lt.

Von den im Besiße Seiner Majestät des Kaisers und Königs hervorrag?nd vertretenen Werken der ‘Manufakturen der Gobelins und von Beauvais konnten nur zwei Bildnisse der Könige Louis XVI. und Henri 1V. zur Ausstellung gegeben roerden, von denen namen!lich das erstere dur hohste Vollendung der tehnischen Ausführung und beide durch den sehr schöôaen geshnigten und vergoldeten Rahmen be- merkenswerth sind. Prinz H:inrih erwähnt diese beiden Werke in einem Briefe aus Paris an seinen Königlichen Bruder als ihm über- reichte Geschenke des Königs von Frankreich.

Hervorragende Stücke sind ferner einige rei mit vergoldetir Bronze verzierte Vasen aus verschiedenfarbigem Marmor und Porpßtyr, wie der König sie meh:fach auf den Pariser Auktiozen für sich er- werben ließ.

Unter den von Friedörih dem Großen aus Paris bezogenen Möbeln spi:len die Uhren eine besondere Rolle, und es find auf der Ausstellung zwet Stücke allerersten Nanges vereini t, die wohl in Form und Bronzen Unika sein dürften. Von den Möbeln ift der \chöône „Cartonnter“ (Dokumentenshrank) aus Sanésouci, den Friedri im Jahre 1746 für 2000 Thaler aus Paris erworben hat, durch die Nococo- Ausstellung in Berlin von 1833 besonders bekannt geroorden.

__ Das Potsdamer Rococo hat im Übrigen seine eigene Ent- wickelung genommen und namenilich in der Verwendung der Bronze bei Defkorierung ganzer Räume, wie des Bronzefaales im Potsdamer Stadtschlosse und der Bibliothek in Sanésouci, Leistungen hervorgebracht, die felbst in Frankreich, dem Mutterlande diefer Kunst, unerreiht dastehen. Unter den Künftlern, die auf dem Gebiet reiher Möbel aus Schildpatt oder edlen Hölzern und ver- goldeten Bronzen He1vorragendcs leisteten, ist an erster Stelle der Schweizer Melchior Kambly zu nennen, dess-n Thätigkeit, hon nach seien Arkeiten für den König zu schließen, einen ganz be- deutenden Umfang gehabt haben muß. Die Ausstellung bietet Gelegenheit, einige seiner Möbel aus dem Neuen Palais und dem Potsdamer Stad! [chlosse zu bewundern. Das in feiner und vor- nehmer Wirkung hervorragendste Stück aber ist wohl der anstatt wit Beschlägen aus Bronze mit folhen aus Silber rei verzierte Zedern- bolz-Schreib!isch aus dem Schlafzimmer Fiiedrih's im Potsdamer S 'adtschlosse, den der Tishler Tüllmann im Verein mit dem Po1s- damer Silbershmied Kelly im Jahre 1750 hergestellt hat.

Die Sigmötel sind fast durweg d-r Wohaung Friedrih?3 des Großen im Potedamer Stadtschlosse entaommen und zeigen, bis zu welcher Vollkommenheit die Holzbildhauerkunst in Potsdam un Berlin entwick-lt war. e 64 M

Diese reite, Sammlung mußte naturzemäß die Anregung dazu geben, die dafür bestimmten Räume zu einem passenden Hintergrunde für die Kostbarkeiten auszugestalten. Winn es au unmögli war, die theilweise überaus reihen Dekorationen der Potsdamer Schlöffer in das Repräsentationsgebäude zu übertragen, fo sind doch mannigfache Mctice im Verein mit den von dem König beliebten Farbenzusammenstelungen den Vorbildern entnommen und lassen Kunstwerke und Möbel in richtiger Beleuchtung zur Geltung kommen.

So grüßen uns von der Decke des großen Salons die bekannt:n Motive aus dem Viusifzimmer in Sanefouci, nur daß hier, im Ein- klange mit den fonftigen Verzierungen und dem Mobiliar, das von Ftiedrih in der Dekoration seiner Wohnräume so bevorzugte Silber gerählt ist. In dem kleinen Boudoir neben dem Salon sind Motive der Bibliothek von Sanssouci verwendet, deren Kamin in einer vor- züglichea Nachbildung von Wimmel in Berlin feinen Play im Salon gefunden hat.

Die schöônen Teppiche in diesen Räumen sind von der Firma Herrmann Gerson in Berlin zur Verfücung gestellt worden.

eben ihrem funftgeshih1lihen Werth karn dieie Ausstellung auch den Vorzug für sih in Anspru nehmen, ein Zeichen des dark- baren Gedenkens zu fein, welhes das deutshe Volk dem französi hen für die L-hre und Anregung bewahrt hat, die ihm im 18. Jahr- hundert von Franfreih aus zu thl wurde.

Gesundheit8wesen, Thierkrankheiten und Absperrungs- Maßregeln.

Schweden.

Nah einer Bekanrtmacung des Königlich s{wedischen Kommerz- kollegiums vom 4 d. M. ist die Stadt Berlin als von bôs- artiger Lungenkrankheit und der preußische Regierungs- bezirk Srtetrin als voa Wiasserscheu frei erklärt worden, (Vgl. „N.-Anz.* Nr. 289 vom 7. Dezember v. J.)

Dänemark.

Die Regterung der dänischen Antillen hat

1) wegen Ausbruchs der Pest eine Quarantäne von zwei Wochen gegen alle Schiffe angeordnet, die vom *Hafen von Rosario kommen oder mit diesem im Verkehr geftznden haben oder während der Reise mit anderen von tiesem Plaße fommenden Schiffen in Verbindung getreten siad,

__ 2) die Etnfuhr von dem genannten Hafen für folgende Gegen- siände verboten:

Lumpen, gebraudte Watte, Wollabfälle, Abfälle von Papter, Haare, Häute, alte Sâcke, Teppiche, Stickereien, Hufz, Wolle, rohe Seide, ferner s{chmupßize Wäsche, getragene Kleidungsstücke und ge- brauhtes Bettzeug, soweit diese Gegenstände niht als Reisegepäck ankommen, Z

3) für die Wäsche, die Kleidungsstücke und das Bettzeug, soweit fie als Reisegepäck von dem genanntea Hajen ankommen, ODesinfeks- tion angeordnet ; erner

4) am 27. März d. J. die am 12. September v. J. gegen diz von vortugtesischen Häfen a: kommendèn Schiffe und die am 8. Novzmber v. J. gegen die voa Alexandrien ankommenden Schiffe angeordnete Quarantäne aufgehoben, wogegen das Gintuhrverbot gegen die portugiesishen Häfen in Kraft geblieben iit. (Vergl. „N.-Anz.“ Nr. 239 vona 10. Oktober und Nr. 283 vom 7. Dezember v. J.)

Vereinigte Staaten von Amerika.

Das Landwirthschafts - Departement dec Vereinigten St1uaten hat unter dem 28. Dezember v. J. neue, seit dem 1. März d. J in Krast gttre1ene Bestimmungen über die thierärzit- lihe Kontrole und Quarantäne von Pferden, Rindvieh, Gs und anderen Wiederkäuern sowie von Schweinen eclassen. i :

Die Verordnung de3 Landwirthschafts-Sekretärs bezeichnet die Hafenorte, durch welche allein Vieh in die Veretaigten Staaten ein- geführt werden kann, und mat einen Unterschied hierin tür folche Thiere, die der thterärztlihen Untersuhung und einer Quarantäne, 794 s iets die nur einer thieräiztlihen Untersuchung unter-

egen ;

Die Verordnung bezeihnet ausdrücklih die Thiergattungen, die unter ihre Bestimmungen fallen und die Krankheiten, die als „an- steckende Seuch:n“ im Sinne der Verordnung anzusehen sind ($ 2).

e

Für die Einfuhr von Thieren der in der Verordnung be Art soweit sie nicht aus Canada oder M’ xiko einge)ühr

e, terliegen im Eingangdhafen ei ferde unterliegen im Eingangthafen einer veteri Untersuhung. (Verordnung vom 27. Januar d. J.) närärztligen Rindvieh, Schafe und andere Wiederkäuer sowie Shweine müß von einer Bescheinigung der Behörde des Diftriftes, in dem während des leßten Jabres vor ihrer Verschiffung geftanden habt begleitet scin, aus der hervorgeht, daß in diesem Beziike während dez leßten Jahres keine der nähec brzeihneten Seuchen geherrscht h ($ 3b u. c). Ferner wird ein „Affidavit“ des Gigenthümers, fowie d Importeurs über näher bezeihnete Punkte verlangt ($ 3 a). Diese Urkunden müssen dem Zollerheber im Eingangshafen vorgelezt und von diefem dem Inspector of the Bureau of Animal Le dustry übergeben werden (S 3 e). N

Mindvieh unterli-gt einer Quarantäne von 90 Tagen, vom He j

der Klartierung des Schiffes ab gerechnet, Schafe einer fol

15 Tagen, vom Tage der Ankunft des Schiffes in den Einr O an gercehnet ($ 4). Nur zur Schlahtung im Eingangsöhafen be, stimmtes Vieh unterliegt anderen Bestimmungen ($ 4).

Alles über 6 Monate alte Vieh unterliegt mit vorstehender Ausnahme der Tuberkulin-Prüfung.

Für eine jegliche Viehsendung ausgenommen einer Sendun von Pferden sind zwei im $ 9 näher bezeichnete Erlaubnißscheine des Landwirthschafts-Sekretärs erforderlich, ohne deren Vorlegung fein amerikanisher Konful die für den CTrantport erforderlichen Papiere beglaubigen darf. Die lehten Paragraphen ($$ 10—30) der V1 ordnung treffen Bestimmung über die Behandlung krank befund:ner Thiere ($ 10), über die Desinfektion der Transportschifffe und Gegen- stände ($$ 11 und 12), über die Verbringung der Thiere in die Q t1arantane-Sfationen ($$ 13—16) und über den Verkehr in den leßteren ($S$ 17—30).

Dte Cinfuhr von Rindvieh aus Deutschland direkt in die Ver, einigten Staaten ift z. Zt. nicht gestattet.

__ Verordnungen der Einzelstaaten, die für die deutschen Vieh, E Bee Expo:teure von Intereffe sein könnten, bestehen ¿, Zt. nicht. ;

Konstantinopel, 13. Mai. (W. T. B.) (Meldung de Wiener K. K. Telegr. - Corresp. - Bureaus.) Der hierher gelangte Bericht des Bakteriologen Nicolle, der nah Smyrna zur Untersuchung des dort vorgekommenea verdächtigen Krankheits, falles- entsendet ist, besagt. daß es sih niht um Pest handéle: das B finden des Kranken bessere fih. Die ärztliche Untersuchung der Hèrkünste aus Smyrna wird daher eingestellt.

Verkehrs-Anstalten.

Wie die Kaiserliche Ober-Postdirektion hierselbft bekannt mat, liegen Pläne über die Herstellung von Zement- kanälen und etsernen Rohrsträngen fowie über die Ver- legung von Kabeln für die unterirdischen Telegraphez- und Fernsprehanlagen in Berlin aus: 3. beim Haupt- Fernsprehzmt (Französishestraß:) über Anlagen Am Kupfergraben, in d?r Kaiser Wilhelin- und ver Neuen Friedrichstraße, ia der Kleinen Kirhgafse uxd Unter den Linden, b. beim Stadt-Fernfprechamt 3 (Oranien burgecîtraße) über Anlagen in der Elfasser-, Hussiten-, Lothringer-, Pat- buser-, Rügener- und Wißenburzecftraße und tn der Gustay-PVeyer: und der Schönhauser-Allee; c. beim Stadt-Fernsprehamt 6 (Lüßowstr.) über Anlagen in der Bahn-, Kulm-, Neuen Kulm-, Dennewit-, Flottwell-, Genthiner-, Hagelsberger-, Kereuzberg-, Lügow-, Mötern-, türaberger- und Wichmannstraß-, am Lüßgowplaß und am Tempel hofer-Ufer ; 4. beim Stadt. Fernsprehamt (Blankenfeldestr.) über Au- lagen An der Bartholomäuskirche, in ber Gioßen und Kleinen Frank- furtersiraße, in dec Georgenkirh-, der Greiféwalder-, Heinersdoifer-, Höchste-, Lichtenberger-, Neuen-Königs-, Pallifaden- und in der Straußberzerftraße.

Köln, 14. Mai. (W. T. B.) Wie die Deutscch-Atlan- tische Telegraphen-Gesellshaft mittheilt, passierte der Kabeldampfer gestern St. Albans Head. Auégelegt waren 412 Meilen Kabel.

Lübeck, 11. Mai. Nach einer Meldung der „Lübeckischen An- eigen“ ist die Eröffnung des Elbe-Trave-Kanals nunmehr endgültig auf den 16. Junt festgesetzt.

Rotterdam, 12, Mai. (W. T. B.) Der auf der Werft von Blohm und Voß in Hamburg für die „Holland - Amerika- Linie“ gebaute Voppelschraubendampter „Potsdam“ wid seine erte Fahrt am 17. Mai von Rotterdam nah New Yoik antreten. Die Probefahrt dieses Dampfe:s von 12000 f, 550 Fuß Länge und 62 Fuß Breite ging am 6. Mai mit vollem Ecfolg vor fich. Es ist der erste auf einer deutshen Weft für eine auéländische Gesell|ha}jt erbaut: Ozeandampfer von solcher Größe.

Bremen, 12. Mai. (W. T. B) Norddeutscher Lloyd, Dampfer „Trave“ 10. Mai v. New York in Genua, „Roland“ 11. Mai v. Bremen in Baltimore angek. „Köln“, n. Ott-Asien best, 11. Vai Dover passiert. „Preußen“ 12. Mat v. Shangkhai n. Bremen abgeg. „Franffurt*, n. Baltimore best., 12. Mai Scilly passieit.

13. Mai. (W. T. B) Dampfer „Kaiser Wilhelm Il 11. Mai v. Neapel über Gibraltar n. New Yo1k abgeg. „Nürnberg, v. Ost Asien kommend, 11. Mai Dover pahjiert. „Roland“ 11. Yai in Baltimore angek. „Königin Luise“, v. New York kommend, 12. Mai e, „König Albert“, v. Ost-Asien kommeno, 12. Pai Cuxhaven

allert.

Hamburg, 12, Mai. (W. T. B.) Hamhurg -Amerika- Linie. Dampfer „Columbia“ 11. Mai in New Yo:k angek. „Auguste Victoria“, v. Hamburg n. New Yotk, 11. Mai v. Cherbourd, „Calabria*, v. Hamburg n. Westindien, 11. Mai v. Antweipen abgeg „Bolivia“, v. Hamburg n. Westindien, 11. Mai Cuxhaven, „Australia/ v. St. Thomas über Havre n. Hamburg, 11. Mai Lizzard, „Arcadia ; v. Philadelphia n. Hamburg, 11. Mai Dover passiert. „Bulgaria 11. Mai v, Baltimore n. Hamburg abgeg. „Scotia“ 11. Mat in Ptéontevideo, „Serbia“ 11. Wai in Port Said, „Sambria“ 11. Mi in Yokohama, „Alesia“, v. Oft-Afen n. Hamburg, 11. Mai in Hav! ange. „Suevia“ 12. Mai v. Tsingtau n. Moj abgeg. „'Imbria 12. Mai in Singapore angek. „Fürst Bismark“, v. New York n Hamburg, 11. Mai Cuxhaven pa)fiert.

London, 12. Mai. (W. T. B.) Castle-Linie. Dampfe ¿Be Castle“ beute auf Heimreise die Canarischen Jaselt aler.

Union-Linie. Dampfer „Goorkha“ heute auf Heimreise i Southampton angekommen.

leidneten A geltzn im einzelnen dieser Verordnung zufolge nadftehende B j

Zweite Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preuß M 115.

Berlin, Montag, den 14. Mai

ischen Staats-Anzeiger.

1900.

Handel und Gewerbe.

Reichsamt des Innern zusammengestellten (Aus den ahrihten für Handel und Industrie“*.)

Außenhandel Dänemarks im Jahre 1899. zum Verbrau änisher Waaren Waarengruppen 1899 1898 1899 1898 E R Ea E e s 0/08 , ; : febende frtel thierishen Ursprungs 30,81 26,57 210,25 187,04 „realieo, Feld- u. Gartengewächse 66,90 62,17 9,15 9,39 utterstoffe und Sämereien . . 35,67 27,62 1,75 1,78 Calontalwaaren, Früchte u dergl. 27,34 2369 0,91 1,01 Getränke, Spiritus und dergl. . 4,12 4,47 0,75 0,69 Spinnstofe. «ch «+ ch+ + 619 434 2,30 1,32 Garn u. Zwirn \ owie Seilerwaaren 12,11 12,76 0,07 0,09 Manufakturwaaren . . . , . 37,90 3632 060 0,54 are, Federn, Felle, Knochen, Hörner und andere thierische Rohstoffe und Halbfabrikate 1144 10,65 9,01 7,18 MWaaren aus Haaren, Federn, : : Knochen und dergl. . « « - 6,99 5,68 0,21 0.23 Talg, Oele, Ps E e 697 5,41 0,96 0,63 alg, De arz, T 16 0 ol 01

r und dergl. . c A uv Holzwaaren . 23,91 26,52 0,58 0,63

bstoffe und Farben . . . . 213 2,19 0,30 0,25 e e Pflanzenstof2. . . 2,93 2,78 0,30 0,26 pier und Papierwaaren . . 2899 2,71 0,85 0,27 Andere Waaren aus Pflanzenstoffen 0,54 0,49 0,13 0,18 Mineralien roh und roh bearbeitet 39,98 35,16 216 2,12 Fabrikate aus mineralischen Stoffen 6,84 7,10 0,84 0,77 Mille. E A e e 37,50 2984 3,07 2,97 Alle anderen Waaren . ._. _. 3161 3559 7,40 6,22 Zusammen . 400,42 367,33 270,68 238,93. Diese Ln geben nur den Werth des Außenhandels in den ichtigeren Waaren an. wid Bie wichtigsten Ein- und Ausfuhrartikel waren 1899 der Menge nah (in Millienen Piund, wo nicht anders angegeben) die folgenden. Der auf Deutschland enifallende Theilbetrag ist in Klammern

at: beigefüg Ein fuhr.

Speck und Schinken 7,65 (0,25), Rint fleisch 1,35 (0,17), Wüste, ungen, Eingeweide und dergl. 3,52 (0,62), Fett und Schmalz 18,23 3,00), Oleomargarin 15,00 (7,18), Buiter 34 09 (1,03), Margarine , 10 (2,69), Gier 1,35 Millioncn St ezen zu 20 Stück (0,14), frische Fische

6,65 (0,26), aectalzene Heringe 15,72 (0,70), Weizen 150 00 (78 19), Hafer 9739 (16,27), Gerste 48 22 (14,72), Mais 1028,79 (157,37), oggen 179,67 (58,04), Weizenmehl 47,49 (20,97), Roggenmehl 27,77 (25,07), Kleie 144,43 (29 23), Oelkuben 37024 (47,31), Leinfamen 31,45 (10 14), Raps 8 70 (8,39), Feld- und Gartensämereien 21,36 (12,57), roher Kaffee 34,90 (7,68), Zucker 65,20 (25,41), Spirituosen (deren Gebalt festgestellt werden kann Pof. 35 und 36 des Tarifs) 2,91 (1,70) Millionen Pott (1 Pott = 0966 1), rohe Häute und Felle 15,02 (3,36), Handelsdünger 99,31 (24,38), Bau- und Nutholz (Pos. 248 und 249) 160 482 (8095) Kommerzlast (1 Kommerzlast =

00 kg) und 5,62 Millionen Kubikfuß (0,30).

A usfuhr.

ferde und Füllen 19896 (18 966) Stü, Rindvieh 37 736 (37 549 Std, ei und Sinken 149,34 (5,15), Rintfl-ish 33,81 (23,42), Würste, Zungen, Eingeweide und dergletchen 15027 (12/32); Fett und Schmalz 6,24 (3,99), Butter 143,65 (3,15), Gier 15,15 (0,01) Millionen Stiegen zu 20 Stück, frische Fishe 31,68 (24,10), gesaliene Heringe 7.39 (2,86), Weizen 28,99 (1,71), Gerste 114,61 (77,25), Mais 106,38 (29 59), Weizenmehl 8,61 (0,18), Roggenmehl 7,26 (0,01), KlL-ie 29,33 (3,80), Feld- und Gartensämereten 5,18 (2,43), roher Kaffee 12,92 (1,06), Zuker 8,44 (0,11), rohe Häute und Felle 23,56 (7,86).

Baumwollausfuhr der VereinigtenStaaten von Amerika in der ersten Hälfte der Baumwollsaifon,

m 899/1900 1898/99 1897/98 Beftimmungsländer "Ballen Ballen Ballen Großbritannien . . . . 1834543 3066 610 2 889 108 M C 11E893 111 074 128 616 Krankreich 647 965 637 405 732 765 Deutschland . . . . 1250679 1 492 537 1614737 Italien 280 469 309 854 300 321

Ae 32 129 96 277 75 952, Spanien 176 812 196 762 203 304 Ucbriges Europa. . . . 135675 155 370 110 605 Canada 91 109 83 270 104 122 Mexiko . z è 12 098 29 663 35 236 Japan 276 175 106 883 158 970

Zusammen einschließliqy

aller anderen Länder . 4 886 259 6 359 950.

(„Cotton“,)

6 289 150

Handel und Schiffsverkehr von East London im Jahre 1899.

Die A usfu hr East Londons betrug im Jahre 1899 1 014 306 Pfd. Sterl. gegen 954 654 Pfd. Sterl. im Vorjahre. Die Zunahme von 959 652 Pfd, Sterl. beruht aber nicht auf einer Vermehrung der aus- geführten Waarenmengen, sondern ist dur die Steigerung der Woll- preise im Jahre 1899 verursaht. Die Ausfuhr von Schafwolle ist von 84712 Ballen im Jahre 1898 auf 77 296 Ballen im Jahre 1899, die Ausfuhr von Schaffellen von 13 348 Ballen auf 10299 Ballen, die Ausfuhr von getrockneten Rindshäuten von 23 244 Ballen auf. 1660 Ballen und von grünen Häuten von 3785 Ballen auf 1497 Ballen herunter gegangen. Eine Zunabme zeigt nur die Aus- fuhr von Angorahaaren; diejelbe stieg von 2601 Ballen im Jahre 1898 auf 2756 Ballen im Jahre 1899.

Die Einfu hr East Londons, welche im Jahre 1899 3 101 303 Pfd. Sterl. betrug, blieb hinter der Einfuhr des Jahres 1898 von 3519 697 Pfd. Sterl. um 418 394 Pfv. Sterl. zurückd. Der Rülk- “Mains durxh die kriegerishen Greignisse in Süd-Afrika ver-

aÿt,

Die Lagerhäuser und die döffentlihen Lagerpläße von Eaft London jtind derartig mit Gütern für Transvaal angefüllt, daß die Eisenbahn nah Friedens\ch{chluß zur

ortschaffung der Waaren volle drei Monate in An- ruch genommen werden wird.

Der S chiffsverkehr mit East London im Jahre 1899 wurde dur 431 Dampfer von 1797 416 Registertons gegea 435 Dampfer n 1619 776 Registertons im Vorjahre und durch 56 Segler von

9 792 Registertons gegen 75 Segler von 57 587 Registertons im Jahre 1898 vermittelt. Die deuts.che Flagge war 1899 mit

1 Dampfer und 6 Segelschiffen von zusammen 6337 Registertons abe (Nach einem Bericht des Kaiserlihen Konsuls in East ondon).

j Zur Lage in Paraguay.

Die Merkantilbank in Asuncion bezeichnet in ihrem Jahresbericht das Jahr 1899, obroohl es unter den besten Hoffnungen für den all- gemeinen Wohlstand des Landes begann, als eins der s{limmsften, welhe Paraguay seir langer Zeit gehabt hat. Die offiziel seit September 1899 in Asuncion festgestellte Pest brate einen voll- ständigen Stillstand der Geschäfte, da die sanitären Maßnahmen der Nachbarstaaten zur gänzlichen Abschließung des Landes führten. Es wurden im Ganzen 129 Erkrankungen an der Pest festgestellt, voa welden 81 cinen tôdtlihen Ausgang nahmen. Seit Februar d. I. find jedo keine Erkrankungsfälle mehr vorgekommen.

Als einen weiteren Nachtheil für den Woßblstand des Landes be- zeichnet die Merkantilbank die im Jahre 1899 erfolgte neue Emission unkonvertierbaren Papiergeldes; durch die Vermehrung des unkonver- tierbaren Papiers zu einer Zeit, wo Gold mit 650 v. H, Aufgeld notierte, trat in Wirklichkeit keine Kapital¡unahme, soadern nur eine MWerthverminderung des umlaufenden Geldes im Verhältniß zu seiner Vermehrung und damit eine Verminderung alles in Papiergeld an- gelegten Vermögens ein. Diese Unsicherheit des paraguayshen Münz- \ystems ist aber nit geeianet, fremdes Kapital und fremde Arbeit zur Erschließung der reihen Schätze des Landes heranzulocken.

Außenhandel British-Indiens in den Monaten April 1899 bis Januar 1900. Einfuhr.

April bis Januar 1898/99 1899/1900 Merth in Rupten 2 753 068 2 750 354

31 027 355 28 460 215 43 002 356 47 543 703

1) Lebende Thiere . . 2) Lebenémittel und Getränke: U le b. andere Waaren . . 3) Metalle und Metallwaaren :

a. Eisenkurzwaaren und Messer- s{miedewaaren (einshließlih plattierte Wäare)) .. »_-

be a 7%

Me as

d. Eisenbahnmaterial (außer Re- gierungsbedarf) E

4) Chemifalien, Drogen, Arzneien, Nar kotika, Farb? und Gerbmaterial 5) Dele: a. Mineralöle Dan bee De G E e 6) Rohmaterial und unbearbeitete 574 E O A S 7) Ganz- und Halbfabrikate:

a. Baumwollgarn R A

b. baumwollene Zeugwaare .

c. andere Waaren

13 239 662 36 791 468 21 216 258

25 427 811 16 057 838

23 475 420 2 096 420

31 990 776

20 477 954 221 213 622 104 730 101 999 471 602

11 837 069 41 858 895 25 826 299

21 595 509 16 563 325

24 589 226 2 849 047

24 335 772

21 514 541 197 039 534 á 93 541 219 zusammen . 508 333 211

Ausfuhr. 1) ee E O e 2) Lebensmittel und Getränke : a. Reis. R b, Weizen . G E o ss d. andere Artikel . 3) Metalle und Metallwaaren j 4) Chemikalien, Drogen, Arzneien, Nar kotika, Farb- und Gerbmittel : A R Gs Geis b. Indigo . Í ¡ c. andere Artikel E ee ee e Na 6) Rohmaterial v. unbearbeitete Artikel: a. Baumwolle E Gras Ou G Délsaat d. andere Artikel . . 7) Ganz- und Halbfabrikate : a, VBaumwollgarn : b. baumwollene Zeugwaare . c. andere Artikel ;

1617 881

92 069 575 42 496 528 88 432 879 30 976 859

1724312

1 301 826

110 932 443 95 853 019 76 576 322- 28 65013

1101 868

66 970 196 20 117 180 11 258 956 6 567 989 6 770 232

87 707 681 78 658 422 55 398 545 71 462 521. 101 178 187 87 510 677 73 232 880 99 821 139 53 010 749 60 306 365 8911 621 11 077 614 96 922 735 103 926 505 887 322 289 874 785 487

59 531 983 20 639 569 9 839 855

zusammen .

Av andel der Kapkolonie in den Monaten Juli 1899 ens bis einschließlich Februar 1900.

Einfuhr. Juli bis Februar 1898/99 1899/1900 Werth in Pfund Sterling . 10 590 850 9 122 680 720 422 404 380 1 636 3 137 003

j Kusäimen . 11312 908 12 664 063 Aus fuhr. E 2 D G49 844 : A oe t ¿ . 2961 887 7 Rebeg Gold Ce E . 11 019 513 4 621 537 , 8geführten Werth der ein- und F N ler Cd

a A 656 406 360 511

Zusammen . 17 503 3957 10 041 210

Die Ausfuhr weit also der vorjährigen Periode gegenüber einen

sehr erheblihen Autfall, von über 4409/9, auf. (Cape ot Good Hope Government Gazette.)

Handelswaaren . « « « « - Gegenstände für die Regierung . R S ¿

Kolonial-Erzeugnisse

Fleischausfuhr Neu-Seelands im Jahre 1899.

Neu. Seeland bat im Jahre 1899 im Ganzen 188 992 769 engl. Pfund gefrorenes Fleis ausgeführt gegen 159 223 720 Pfund im vor- bergehenden und 151 374 309 Pfund im Jahre 1897. Ein Vergleich der vershiedenen in Betracht kommenden Flcischforten gestaltet {ih für dic beiden legten Jahre, wie folgt: nei be

1898 1899

1 705 828 2036 918 619 610 422 762 332 808

Ganze Hammel . ... . . . Stück Hammelfkeulen. . « « . Anderes A in Mde Gesammtgewicht des ausgeführten Hammel fleishes Pfund 108 005 355 Ganze Lämmer . ..... . Stud 1 148 643 G a od Pv 40 828 351 M e 00 oe e x 10 390 014

124 127 626 1232917 45 242 708 19 622 426

285 574"

Hiernah hat die Ausfuhr von Hammelfleish sehr beträchtlih zugenommen, nämlich um 16 122 271 Pfund im Vergleih zum Jahre 1898. Die Ausfuhr von Schaffleisch steigerte sich um 4414 357 Pfund und die Ausfuhr von Rindfleisch um 9 232 412 Pfund. Im Jahre 1822 führte Neu-Seeland im Ganzen nur 1 707 328 Pfund Fleisch aus.

(The National Provisioner.)

Betheiligung der wichtigsten Länder am Außenhandel Egyptens im Jahre 1899.

Einfuhr Ausfuhr 1899 | 1898 1899 | 18983

Werth in egyptischen Pfund

Herkunfts- und Beftimmungsländer

Großbritannien und

Kolonien .. Ä 5 025 669| 4564 5131 8 306 006| 5 563 523 Tünkei 1 643 224| 1 701 934 339 821| 399651 Frankrei und Kolonien | 1 060 341| 1069532] 1366 777| 1 129 302 Oesterreih-Ungarn 735 296| 746 050 579 001| 413 149 Belgien . . P 626405| 542 704 59 258 30 933 Ftalien 558 8711| 500 948 445 499| 361 379 Rußland 430023| 4714751 1255 329| 1 859 946 Deutschland . . .. 350204| 8316 127 578 908| 481 420

Vereinigte Staaten von

Amerika 5 n 234 841| 351 7921 1346 033/ 873 368 Schweiz 37 926 41 347 523 911| 354519 Spanten . S 4 396 3 202 337 517| 204948

China 83484| 83639 91 858| 33989

Zusammen eins{ließlich aber anderen Länder . [11 216 405/10 811 154 15 342 494/11 796 258

Konkucse im Auslande.

Galizien. Konkurs ist eröffnet : , s

1) über das Vermögen des Kurzwaaarenhändlers Johann Bogusz in Biesna mittels Beschlusses des K. K. Kreisgerichts, Abtheilung 111, in Jatto vom 6. Mai 1900 No. ez. 5. 2/00. Provisorisher Konkursmasseverwalter: Advokat Dr. Josef Radomyskt in Gorlië: und dessen Substitut Advokat Dr. Moriy Stern dortselbst. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmafse- verwalters) 28. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 2. Juli 12900 bei dem genannten Gericht oder bei dem K. K. Bezirksgeriht in Gorlië: anzumelden; in der Anmeldung is ein in Gorli&e wobhnhafter Zustellungsbevollmächtigter namhaft zu machen. Liquidierungstagfahrt (Termin zur Fesistellung der Ansprüche) 3. August 1900, Vormittags 9 Uhr;

2) über das Vermögen des nicht protokollierten Kaufmanns Süßmann Seidmann in Rohatyn mittels Beschlusses des K. K. Kreisgerihts in Brzcéany vom 7. Mai 1900 No. ez. 8, 5/00. Provisorisher Konkursmasseverwalter : Advokat Dr. Andronik Mogilnicki in Rohaivn. Waßhltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmasseverwalters) 21. Mai 1900, Vormittags 9 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 7. Juni 1900 bei dem genannten Gericht oder bei dem K. K. Bezirksgericht in NRohatyn an- zumelden; in der Anmeldung ist ein in Brzcéany wohnhafter Zustellungébevollmäch!igter namhaft zu machen. Liquidierungstagfahrt R zur Feststellung der Ansprüche) 6. Juli 1900, Vormittags

r; Lina 3) über das Vermözen des Bäckers und Realitätenbesiyers Franz Madej in Krakau und Bätdereibesißers in Bochnia unter der eingetragenen Firma „Franz Madej* mittels Beslusses des K K. Landesgerichts, Abtheilung V1, in Krakau vom 7. Mai 1900 No. cz. 8. 5/00. Provisoriser Konkursmasseverwalter: Advokat Dr. Tomif in Krakau. Waßbltagfah:t (Terrain zur Wahl des definitiven Konkursmafscverwalters) 18. Mat 1900, Vormittags 10 Uhr. Die Forderungen sind bis zum 1. Juli 1900 bei dem genannten Gerichte anzumelden; in der Anmeldung ist ein in Krakau wohn- haster Zustellungsbevollmächtigter namhaft zu machen. Liquidierungs- tagfahrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 12. Juli 1900, Vormittags 10 Uhr; î |

4) über das Vermögen der Realitätenbesizerin Marianne Madej in Krakau mittels Beschlusses des K. K. Landesgerichts, Abth-ilung V1, in Krakau vom 7. Mai 1900 No. ez. S. 6/00. Proviforischer Konkursmasszverwalter: Advokat Dr. Tomik in Krakau. Wahltagfahrt (Termin zur Wahl des definitiven Konkursmasse- verwalters) 18. Mai 1900, Vormittags 10 Uhr. Die Forderungen find bis zum 1. Juli 1900 bci dem genannten Gericht an- zumelden; in der Anmeldung if ein în Krakau wohnhafter Zustellungskevolmäcthtigter namhaft zu machen. Liqaidierungstag- sahrt (Termin zur Feststellung der Ansprüche) 12. Juli 1900, Vor- mittags 10 Uhr.

Tägliche Wagengestellung für Kohlen und Koks an der Ruhr und in Oberschlesien.

An der Ruhr sind am 12. d. M. gestellt 16 832, niht reht- zeitig gestellt keine Wagen.

In O bérschlesien sind am 12. d. M. gestellt 5811, nicht recht- zeitig gestellt keine Wagen.

Produktenbörse. Berlin, den 14. Mat.

Die amtlich ermittelten Preise waren (p. 1000 kg) in Mark: Weizen, märkischer 160 g 151 ab Bahn, Normalgewicht 75% g 152,75—153,25 Abnahme im Juli, do. 155,25—155,90 Abnahme im September mit 2 4 Mehr- oder Minderwerth. Höher. :

Roggen, märkisher 712 g 147 ab Bahn, do. 72s g 149 frei Mühle, Posener 715 g 147,50 ab Boden, do. 720 g 148,90 frei Mühle, Normalgewicht 712 g 150,25—150,75 Abnahme im laufenden Monat, do. 146 50—147 Abnahme im Juli, do, 144,50 bis 145 Abnahme im September mit 1,50 4 Mehr- oder Minder- werth. Höher.

Hafer, pommerscher, mecklenburger feiner 143—151, pommerscher, Bua ‘ladcdeaaiins Posener, {lesischer, mittel 136—142 ab

ahn. Ruhig.

vonats Amerik. Mixed 110—111,50 fret Wagen, 108,50—108,25 Abnahme im laufenden Monat, 106,75—106,50—107 Abnahme im Jult. Ruhig.

Weizenmehl (p. 100 kg) Nr. 00 19,25—21,50. Behauptet.

Roggenmehl p 109 kg) Nr. 0 u. 1 19,40—20,80, 19,60 Abnahme im Juli. Höher.

Rüböl T 106 kg) 57,90—58,60 Abnahme im Oltober, 57,70—58 Abnahme im November. Steigend.

Spiritus mit 70 A Verbhrauhsabgabe ohne Faß 49,70 frei Haus, 49,70 frei Haus Abnahme im laufenden Monat.

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