1876 / 107 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Die durch den Tod ihres seitherigen Juhabers erledigte [3741]

Deichinspektor-Stelle

des Warthebruhs in Sonnenburg ift dur die Wahl der Repräsentanten wieder zu beseßen. Das Cinfkommen besteht in 2400 ( Gehalt, 900 M Reisekoftenvergütung und der Nußung eines dicht bei der Stadt belegenen Obstgartens von ca. 1,277 Hekt.

[3893] Westfälische Bank.

Nachdem in der ordentlichen Generalversammlung vom 24. April die Reduktion des Aktien-Kapi- tals auf 4,590,000 Æ beschlossen und die Ein- tragung dieses Beschlusses in das Handelsregister unterm gestrigen Tage erfolgt is, bringen wir die- ses hiermit in Gemäßheit der Art. 243, 245, 248 des Allgemeinen Deutschen Handelsgeseßbuches zur G1öße. | Sffenilichen Kenntniß und focdern gleichzeitig die

Geeignete Bewerber, welhe die Staats - Bau- | Gläubiger der Gesellschaft auf, sich bei uns zu meisterprüfung bestanden haben müssen, wollen fi | melden. : unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis zum 25. Bielefeld, den 2. Mai 1876.

Mai ex. bei uns melden. 0 Westfälische Bauk, Landsberg a. W.,, den 30. April 1876. Klöune. Müller. Fönigliches Deichamt des Warthebruchs,

Magdeburger Allgemeine Versicherungs-Actien- Gesellschaft.

Die Herren Actionaire der Magdeburger Allgemeinen Verficherungs-Actien-Gesellschaft werden hierdurch zu der

ordentlichen Y. Generalversammlung auf Freitag, den 26, Mai c., Nachmittags 4 Uhr,

in dem Saale des Gesellshaftshauses der Magdeburger Feuerversicherungs-Gesellshaft hier- selbst, Breit-weg 7 und 8, ergebenst eingeladen.

In derselben werden folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen:

1) Bericht des Verwaltungsraths über den Befund der im vorigen Jahre zur Prüfung vorge- legten Bilanz pro 1874, i O ; :

2) Bericht des Verwaltungsraths über die Lage des Geschäfts und über die Resultate des ver- flossenen Jahres im Allgemeinen,

3) Vorlage der Jahreêrechnung und Bilanz des verflossenen Jahres und Bericht über die \veziellen Ergebnisse der einzelnen Geschäftsbranchen Seitens des Vorstandes,

4) Wahl von zwei Mitgliedern des Verwaltungsrathes.

Die zum Eintritt in die Generalversammlung legitimirenden Stimmkarten werden am 22., 23. und 24. Mai e. gesen Vorzeigung der Actien in unserer Hauptkasse, Breiteweg 7 und 8 verabfolgt; sie fönven aber au in derselben Zeit bei den auêwärtigen General- resy. Haupt-Agenturen der Gesellschaft in Empfang genommen werden, sofern bei denselben bis zum 18. Mai c. die Vorzeigung der . Actien erfolgt ist.

N Magdeburg, den 4. Mai 1876. L e : Magdeburger Allgemeine Versicherungs-Actien-Gesellschaft. Für den Verwaltungsrath: Der General-Director : Schrader. Fr. Koch.

Braunschweigische Eisenbahuwagen-Bau-Anftalt.

Die Herren Actionaire werden hierdurchz zur

ordentlichen General-Versammlung

im unteren Saale der Bahnhofs - Restauration hierselbst, auf Donnerstaz, 14. Mai d. I., Nachmittags 4 Uhr,

cingeladen.

[3937]

[3816]

ergebenft Sages-Orduuung? 1) Bericht des Aufsichtsraths, Vorlage des Rechnun-sabs{lusses am 30, September 1875, sowie eives interimistis@en Abschlusses am 1. März 1876. 2) Antrag des Aufsichtsraths auf Liquidation der Gesellschaft und eventuell Wahl von Liquidatoren. 3) Neuwahlen für den Aufsichtêralh. Die Legitimation zum Eintritt in die General-Versammlung erfelgt durch Karten, welhe am 9. und 10, Mai bei der Braunschweigischen Credit-Anstalt hierselbst gegen Vorzeigung der Actien oder der Seitens dieses Instituts darüber ausgestellten Quittungen oder etwaiger Depositenscheine über dieselben zu erheben find. Stimmzettel werden in der Versammlung selber ausgegeben. Der Bericht des Aufsichtsraths, welher dem Druck übergeben worden is, wird einige Tage vor der Gene al-Versammlung zur Ausgabe gelangen. Braunschweig, 27, April 1876.

Der Aufsichtsrath:

Herm. Wolff Vorfißender.

[3443] Bergbau-Gefsellschaft

Die Herren Aktionäre der Bergbau-Gesellschaft Neu-Essen laden wir zu der

am 6. Juni d. I., Mittags 12 Uhr

im Saale der Gesellschaft Verein zu Essen ordentlichen Generalversammlung

mit dem ergebenen Bemerken ein, daß die Tagesordnung folgende Gegenstände umfaßt: 1) Geschäftsberiht des Vorftandes; E : 2) Bericht der Revisions-Kommission über die Bilanz pro 1875 und Decharchirung derselben ; 3) Beschlußfassung über die Höhe der pro 1875 zu vertheilenden Dividende: 4) Wahl der Revifiontz-Kommission zur Prüfung der Rehnung und Bilanz pro 1876.

Essen, den 11. April 1876. Cto. 102/4.) der Bergbau-Gesellshaft Neu-Essen.

Der Vorftaud Deutsche Nationalbank.

Vierte ordentliche Generalversammlung.

Unter Bezugnahme auf §§. 18—22 unserer Statuten laden wir hiermit die Herren Aktionäre der Deutschen Nationalbank zu der

Sonnabend, den 3. Juni 1876, Vormittags 11 Uhr,

in Bremen, im Lokale der Bank, stattfindenden vierten ordentlichen Generalversammluug ein. : Die Gegeustäude der Tagesordnung sind: 1) Geschäftsbericht und Rechnungsabschluß pro 1875, nebst Bericht des Aufsichtsraths. 2) Neuwahl resp. Bestätigung je eines Mitgliedes des Vorstands und des Aufsichtsraths. 3) Antrag, betreffend Amortisirung eigener Aktien. Die Herrea Aktionäre, welche an dieser Generalversammlung Theil zu nehmen beabsichtigen, baben ihre Aktien, versehen mit einem arithmetisch geordneten Numuniern-Verzeichnisse in zweifacher Aus-

tigung, spätestens am fertigung, späteste 20. Mai a. e.

in Bremen an unserer Kasse,

in Berliu bei der Berliner Haudelsgesell\{chaft,

in Fraukfurt a,/Main bei Herren I. I. Weiller Söhne zu hinterlegen und gleichzeitig ihre Legitimationskarten zur Generalversammlung (auf welchen bezeichnet ist, zu welber Stimmzahl sie becehtigen) in Empfang zu nehmen.

Die geschehene Hinterlegung wird den Deponenten auf einem Exemplar des vorgedachten Nummern-Verzeichnisses bescheinigt. Die Ausfolgung der deponirten Aktien erfolgt nah der General- versammlung und zwar uur gegen Rückgabe dieser Bescheinigung.

Der Jahresbericht kann vom 24. Mai an an den obengenannten Stellen in Empfang genom- men werden. /

Bremen, den 3. Mai 1876.

Der Vorstand.

L. G. Dyes, ftellvertr. Vorsißender.

t

ftattfindenden

[3868]

Schlesische Boden-Credit-Actien-Bank.

Status am 830, April 1876. Activa,

[3935]

M 4,293,383, 30, 393,938. 26. 31,939,280, 15. 390,530, —. 210,125, —, 320,045, —. 247,627. —. 218,508, 92. 384,681, 10.

M 38,297,718, 73.

A 7,500,000, —. » 29,935,350.

Kassen- und Wechsel-Bestände , Effekten nach 8, 40 des Statuts , Unkündbare Hypotheken - Darlehne Kündbare Hypotheken-Darlehne C Bie Darlehne an Kommunen nnd Korporationen Lombard-Darlehne . . , d H s GIFONGSFUEKZR On e a é Se Guthaben bei Banken und Bankhäusern , Diverse Debitoren I

Passiva.

Axtien+Kapital-Con0 : Unkündbare Pfandbriefe im Umlauf . G —, Mo N 110 BONlO - O e aas aa A 90,421. 11. VOrBolieiene Pas S o e E E A 161,947 ,02 M 38,297,718. 73, Breslau, den 3, Mai 1876. (58/5)

Die Direetion,

[3936]

Bielefelder Netien-Gesfellschaft für Mechanische Weberei. E

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Körignch Preußischen Staats-Anzeiger. M 107. :

In dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den gerihtliGen Bekanntmahungen über Eintragu",gèn und Löschungen in den Handelö-, Zeichen-u. Musterregistern, sowie über Konkur se ver

1) Patente,

Zweite Beilage

Berlin, Freitag, den 5. Mai

2) die Uebersicht der anftehenden Konkarstermine, |

3) die Vakanzen - Lifte der tur Militär-Anwärter „u besezenden Stellen, 4) vie Uebersiht vakanier Stcilen für Nicht-Militär-Knwm äirter,

5) die Nebersicht der camftehenden Subhgftationstetmine,

e

Der Inhalt dieser Beilage ezem besonderen Blatt unter dem Titel

&) die Verpachtungstermine der Königl. Hof-Güter und Staäats-Domäner, | orsit 5aderer Landgüter, in welGer auc die im §, 6 des Gesehes über den Markeushnz, vom 30. November 1874, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentlicht werden, erschcint au) in

Central-Handels-Register

Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reih kann duch alle Peft-Anstalten des JIn- | er!

und Auslandes, sowie durch Carl Hezunanns Verlag, Berlin, 8W., Königgrä Buchhandlungen, für Berin auch dur die Expeditient SW.

FIE E iet

Patente.

1) Vetrefs der für Preußen ertheilten Patente 2c. werden die amtlichen Bekanntmæhungen veröffent- cht. 2) RüefsihäAich dex Patente in den ü brigen deutsBen Staaten werden nah den in den amtlic&en Blättern enthaltenea Bekanntmachungen Turze Notizen gegeben. 3d Hinsichtlih der im Auslande vertiehenen Patonte werden Zusammen- {telungen auë Piepers Pætentbureau zu Dresden veröffentlicht.

Bayern, Aufgehoben die dem Privatier Jac. Pleitner in Kempten anterm 31. Mai 1874 ver- Liehenen Patnte a, auf electro-magnetische Distanz- Signale, b. auf ein eleftro-magnetisches Glockenwerk Für Bahnwêrter. Das dem Reinh. Stahl von Haßfurt, z.:Z. in SuhL, unterm 28. September 1873 verlichene Batent auf das von ihm erfundene Rück- ladegewehr.

12 Er. eris

Das Neich8-OLerhandelsgeriht hat in einem Erkenntniß vein 14. März 1876 den für das preußishe Konkurwecht prinzipiell sehr wichtigen Saß ausgesprochen, daß die Dienstkontrafîte nicht unter die Bestimmungen der preußischen Kon- furéordaung vom 8. Mai 1859 über Miethsfon- trafte fallen. Nach §. 18 der Konkursordnung Föônnen ‘die bei der Eröffnung des Konkurses beste- henden Miethskontrakte des Gemeinschuldners noch vor Ablauf der festgesetzten Miethszeit, jedoch nah Einhaïtung der E Kündigungéfrift, auf- gekündigt werden. ienstbontralte sind degegen auss{ließlich nech der allgemeinen Bestimmung des 8. 19 der Konfur8ordnung („Inwiefern andere MRechisgeschäfte, welche voa ‘dem Gemeins&uldner vor der Konkarseröffnung eingegangen sind, nah diesen Zeitpunkte der Gläubigershaft gegenüber fortbestehen oder eine Wi&ang äußern, ist aach den allgemeinen Grundsäßen über Erfüllung der Ver- träge und Verbindlichkeiten unter Würdigung des Zwekes des Konkurses, sowie der durch den Kon- furg eingetretznen Veränderungen zu ents{ziden.“) zu beurtheilen.

Zur Pateatfrage.

Die „Be#l. Börsenztg.“ wirft aus Veraaulafsung der bevorstetenden Eaguête über das Patentwesen einen Rückbltick auf die Geschichte des Deutschen Patentshubßvereins, welcher zu dem Zweck, für eine einheitlihe Patentereform in ganz Dertschland zu agitiren,-in Berlin begründet werden ist. „Leider, lautet der betreffende Art{?el der „Berl. Bêrsenztg.“,

i aße 109, und alle ilhelwmftraße 32, bogen werden.

Erscheinungen zu Tage, weil jedesmal nur ‘¿in in» dividuelles Interesse berührt wird, aber denno&

zum Mindesten ijt es dem Patentw esen Nord- Umerikas zuzuschreiben, daß feine J'adustrie die europäishe in kurzer Zeit in viel: n Branchen hon weit überflügelt hat und der 7 mport ameri- kanischer Werkzeuge in Europa in sFetem Wachsen begriffen ist. Sind doch Fälle bek,aunt, wo arme Erfinder, die eine gute Idee nicht selbft zur Aus- führung zu brixgen vermochten, zur Reatifirung und Vervollkommnung derselben drüb' ¿n jahrelang von begüterten Industriellen wit groß ,eu Sunnmnen unterr f#üßt wurden, um nach Frreicd)" 4ng des Problems, unter dem E eines guten Padmts, gemeinschaft- lich die reihen Früchie zu ero‘ea. Jn Deutschland findet selbt eine perfeête, l ebensfähige Erfindung nur sehr selten einen bescheide! 1cu Lohn und die mei* stten Erfindungen verkömmern rasch, weil fiz wegen unzureichenden Schußes kein Kapital zu acquiriren vermögen.® L

Der „Bayer. Havt. Z.*“ den Artikel:

Der Marken{Gußtz, und diz bayerife Fnd-U str ice.

Ez ist nahezu ‘ein Jahr, fcitdem das Marken- \chuteeseß vom 39. N ovember 7874 in Kraft ge- treten, und es lohnt sich daher wohl, einen kurzen Rückblick auf seinc bis! zerige Wirksamkeit zu wec fen,

Im Allgemeinen dü:fen wir wohl behaupten, dch sih die Erwartungen, welche G an den Erlaß die- ses Gesetzes knüpften, haben.

ertnébmen wir folgen-

mat worden, als man erwarzen mochte.

Im ersten Vierteljahr 187E wurden ferner 1672

Firmen angehören. Es wurden also seit Bestehen des Zeichenregifters (1. Mai 1875) bis Ende März 1876 4275 Zeichen von deutschen und 1922 Zeichen vor ausländif@en Firmen angemeldet. Hierbei ist die bayerische Industrie mit 705 Zeichen oder 16/5

eingetragen worben.

1876,

öffentlicht

7) die von den Reis-, Staats- und Kommunalbeß2rden ausgeschriebenen Submissionstermine , 8) die Tar!f- und Fahrplan-Veränderungen der deutshen Eisenbabnen,

9 die Uebersicht der Haupt-Eisenbabn-Verbindungen Berlins, ez z

19) die Uebersicht der bestehenden Postdampfschiff-Verbindungen mit tranatiannscen Ländern,

11} daz Tcïegravyhen-Verkehrsblatt.

x das Deutsche Reich. x 31

Das Central-Handels-Register für das Deutiche Reich erscheint in der Rel täglih. Das

—— ———_——_ ——— 5 n —— ——— —— - r —_—— A E L ri L i der Erfindershuß bringt zwar keine auffall-.nden 1 Stahldraht- und l onishe Waaren, Klaviersaiten,

|

hängt der Nationalwohlftand und das Fo'.tschreitea | draht, München für Sensen und Sicheln einige der Induftrie aufs Juanigste damit zusammen. Nicht | wenige Schußmarken zu verzeichnen.

nit in-vollem Mate erfüllt 3 enigstens ist von dea Vortheilen, welche 2 b erg)

Zeichen veröffentlicht, wovon 1112 Zeichen ausländischen ?

Abounemeati beträgt 1 4 59 „S für

das Vierteljahr.

Einzelne Nun(-.¿rn kosten 2D S

Juserticu2y reis für den Raum einer Druckzeile 30 S.

Nadeln, Maschinenhacken und Oesen ; Kaiserélautern hat für Gußwaaren, Amberg für Gold- und Silbers

Die fkeramische (Thon-, Glas- und Steinwaaren) Industrie hat ‘ut Ganzen während des Jahres 1875 nur 109 Zeichen angemeldet. Den größten Antheil hieran hat die bayerishe Industrie, freili einseitig nux für Bleistifte, Pastellitifte und dgl. (Nürnberg, Regensburg, München), einige wenige für Speckiteiu- waaren (Fürth und Nürnberg), für Grayhitshmelz- tiegel (Nürnberg), ein Zeichen für Siwerpat (Schweinfurt). Die so ansehnlichze keramische In- dustrie Niederbayerns gläuzt dur ihre Abwesenheit, Allerdings ift nah den Anmeldungen aus g0az Deutschiand zu schließen, in diesec Branche das *He- ] dürfniß eines Maikenschußes nicht sehr fühlbar.

Die chemische Industrie, inbegriffen die der Heiz- und Leuchtstoffe, Fette und Dele, repräjentit im

anzen Zeichenregifter 465 Marken. Ein großer

heil hiervon stamrat von der bayerischen Jrdustrie, und zwar ist dec einzige Industriezweig yNact- lihter* mit mehxe als 160 Zeichen aus Nürnberg | und Fürth vertreten. Einige wenige Zeichen find veröffentlicht für Farben (Nürnberg), Hemisch-pZar- maceutische Prävarate (Nürnberg, Fürth, Münthen), Siegella@ (Nürnberg), Plrlatina - Anstriéumasje (Kitzingen), Sicherheitszünder (Augsburg). ,

Die Papier- Leder- und Gummi- 2c. Jndustrie, die Industrie der Holz- und Schnißhfioffe, im ganzen Zeichenregister des Jahres 1878 nit 110 Zeichen %Hetheitigt, hat aus Bayern nur etwa_30 Schuß- mae; aufzuweisen, hauptsächlich für EZ5piekvaaren, Bo 0nd Pinsel, Kämme und Beiawaaren (SObeen d Fürth), Portefeuilearbeiten (Nürn-

A6 #hrigen Regierungsbezirke Baytrns sind

»

das Besetz bietet, uicht in dem Maße Gebrauch ge- Hier 3. Der §& vertreten.

T Die pecgpraphischen Gewerbe schei nen unter allen

ém Ganzen wurden in der Zeit vom 1. Mai 4 Gewerben am wenigsten das Bedür fniß zu haben, 1875 bis 31. Dezember 1876 im „Deutschen Reichs- ; ihre Erzeugnisse mit Shußmaken zu verfehen. Es Anzeiger“ 4523 Zeichen von ‘1635 Firmen rveröffent- ? find für diese Brantze überhaup: aus garz Déutsch- lit, wovon 839 auf ausléndische Firmen treffen. è laud nur -4 Zeichen xegistrirt, hiervon: stanmt eines

aus Nürnberg (lithogr. Kunstarsftalt).

Silber, nur 1,031 59 Doll. aufweist, Die gewerbliche Entwicklung d-.g Landes hat während des Jahres 1874 wenig Fertschritte gemahti. Das vorzüglichste japanische Produkt, die Seide, is durch Vernach- lässigung der Kultur und durch das Hinzutreten einer V erket#tung ungünstiger Umstände bedeutend im Werth gefanken. Dagegen hat die Th-ekultur, na- ment’ unter dem Impuls verstärkter Nachfrage Seiten? Amerikas, bedeutende Fortschritte gemacht. Vsr Allem fehlt noch immer ein Neß guter w,H bequemer Verkehrswege. Der Tonnengehalk ¿r im Jahre 1874 in den geöffneten Häfen Ja- pans ein- und ausgelaufenen fremden Schiffe zeigt eine kleine Abnahme gegen das Vorjahr, die deutsche Schiffahrt weist jedo eine Zunahme von 22,184 Tonnen auf, die befträchtlich genannt werden kann, wenn berücksihtigt wird, daß der ganze deutsche Schiffsverkehr des Vorjahres sich nux auf 29,322 Tounen bezifferte,

Von dem Werke der Markenschuß, Allge- meines Zeichenregister für das Deutsche Reich, herausgegeben von M. W. Lassally (Berlin W., Verlag von M. W. Lassally, Unter den Linden 28) ist in derselben sauberen Ausstattung wie die früheren Hefte die 4. Lieferung erschienen, welche die im Septbr. 1875 im „D. R. A.* ver- öffentlichten Zeichen enthält.

4 M - É PAISANDRZ N R

“Die „Zeitschrift für Kapital und Rente“ (Frhr. v. Danckelman, Berlin, Weidmannsche Buch- handlung , 1876) enthält im soeben ers{ienenen V. Heft XIL1. Bandes den Anfang einer Abhand- lung „Das deutshe Eisenbahnwesen in Gegenwart und Zukunft“ von Fchr. von Danckelmann. Dieser Aufsaß, welcher das Motto trägt: „Eine Eisenbahn ist ein Stück öffentlicher Wohlfahrt, ein Weg wirt schaftlihen Stoffwechsels“ (Max Maria Fchr. v, Weber), verdient um q größere Beachtung, - als derselbe {on Ende 1875, also ohne Rücksiht auf das Reihs-Eifenbahnprojekt geschrieben ist. Nichtsdestowenizer ist der sach- fundige Hr. Verfasser aus dem Verhältniß der Privatbahnen der Ueberzeugung, daß man am Vor-

T)

¿ Däe Textilindustrie partizipir: aus ganz Deutsch- j laud mit 720 Zeichen. Nur wenige hiervon find für ¡j bayerische Fabrifate angemeldet, und zwar aus Augs- 4 burg 14 Zeichen (wcvon 2 wieder gelös{cht wurden)

Bawberg 3, und 2 Zeichen aus Kaiserslautern

j

sämtlicher Zeichen von deutschen Firmen betheiligt, # (Leinenzwirucrei und Weberei Dtterburg), 5 Zeichen und vom 1. Mai bis ult, Dezember 1875 waren in f für Garne aus Fürth. Bayern 547 Zeichen oder 14°%/9 der von deutschen 7 i ; 1 Ó j Firmen veröffentlichten Zeichea in das Markenregifter | im anzen tie Induftrie der Nahrungs- und Genuß- } dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags,

Weitaus die meiften Schuzmarken beanspruchte

abend großer Ereignisse auf dem Gebiete des deut- hen Eisenbahnwesens stehe.

j des

¡Sandels-: Register.

J für Nähzwirn, desgleichen für gezwirnte Seide aus }

cor an Es e O

| Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich.

Sachsen, dem Königreih Württemberg und

} mittel, nämlich 1806. Doch ift auffallend, daß ge- | bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

ist hierbei in mancher Beziehung falfch operirt V Ä 5 E 3 gee ] as Ter Verein wurde von kaum -20 Mit-| n und für-sih betrachtet ist dieses Resuitat aller- j rade Bayern, welches in allen feinen Bezirken wenig- j Leipzig resp. Stuttgart und Darmstadt ver-

gliedern gegründet, welche sich sofort als Vorstand | dings kein ungünstiges; die ungleih mehr entwickelte ; stens einen ter hierher gehörigen Ecwe?rbszweige | öffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die letz« fonszituirten und aus fickch heraus -eine Redaktions- j Judustrie Sachsens ift z. B. in dem Zeitraum vom: | chwurghaft betreibt, Hier äußerst chwach betheiligt } teren monatlich, s s

FPassiva.

E Annoncen

Activa.

Bilanz pro 1875.

«A

65,801 75 635,672 92 26,50013 475,110/12 325,766 08 19,572/10

90,587/70 38,369/47 || 1,308,290 /70 7,286|— |

18,495/33 4,167|— | 19,003/22 22,717|— 545,578 13 |

154,179 /90

3,757,100 55 184,257/57

Actien-Kapital .

Immobilien, Wege- und Wasser-Anlagen E e Kranken-Kasse .

Gebaude. . ¿4 Arbeiterbäuser . E Maschinen, Webstühle 2c. 2c. . Neue Maschinen . 4 Ola C6 Gerätbschaften und Utensilien

(abzüglih M 6391. 96. Abschreibung pro 1875) Vorräthe an Mieméên, Del, Kohlen U Wo 6 Vorratbe an Gi U Le Mobilien (abzüglih A 758. 30. Abschreibung pro 1875) . Merkstatt-Inventarium und Utensilien

(abzüglich M 516. 06. Abschreikung pro 1875) . Fuhrwerfk (abzüglih 4. 451. 50. Abschreibung pro 1875) . O Wechsel-Bestand A Diverse Debitoren Kocherei-Anlage

Diverse Creditoren Amortisationsfonds Erneuerungsfonds:

T T4 1:2 Reservefonds :

| *# Dey 5B | Dividenden-Conto :

Der Ge«æinn beträgt incl. 4 6174, 86. Uebertrag aus 1874

und vertheilt sich wie folgt : | Erneuerungsfond s M 45,000. —. | Reservefonds Wet o g 18409 17. | S R 0D, 08. Dividende pr. 1875 6% == 36 pr. Actie 108,000. —. | Saldo-Vortrag pro 1876 . e So O |

184,257/57

Die Uebereinstimmung vorstehender Bilanz mit den Bückern der Gejellschaft bescheinigt} hierdurch

Bielefeld, 4. April 1876.

Die nach obiger Bilanz festgeseßte Dividende von i 6% oder A 36 pr, Actie kann gegen Einlieferung der Coupons Nr. 1, Serie IIL vom 1. Juni cr. ab bei Herren Delbrück, Leo & Co, in Berlin, bei Herrn I, H. Stein in Cöln, bei der Westfälischen Bauk hierselbft, bei der Gesellschaftskasse hiersclbst in Empfang genommen werden.

Ferner theilen wir mit, daß in der heute stattgefundenen Generalversammlung für die ausgeschiedenen 4 Mitglieder die Herren Carl Weber,

Arnold Bertelsmanuu, Emil vom Rath und Friß Kobusch gewählt, resp. wiedergewählt sind. Vielefeld, den 3, Mai 1876. Der Verwaltungs-Nath.

Hermann Delius, Vorsit ender.

Arbeiter-Untezstüßzungs-Kasse ¿

Saldo vom Jahre 1874 . e Zugang pro 1875

+ Saldo vom 31. Dezember 1874 | el Bugang pro 1875 N

¿4 tz noch nicht cingelöste Coupons M Bi DIVIDEIDE VI0 1D Qo iy

Gewinn- und Verlust-Conto : Saldo-Vortrag pro 1876 .

& [3 || an sämmtliche hiesi ärtige Zei

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110,100

4,873 3,757,100

FXWochen-Ausweise der deutschen Zettelbauken.

Land&gr. Iess. conc. 4] Landesbank Homburg v. d. Höhe.

Status am 30. April 1876. Activa.

) Metallbestand . . s

Reichskassenscheine

Noten auderer Banken .

Wechselbestand R Lombard-Forderungen . .

- ———ckn Er T

Die Revisions Commission : 78 Albrecht Delius. ¿ 3 Carl Lauffser.| 2/5, 1 Fr. Vogelsang. e 9

B E ms

M

Effektenbestände Sonstige Activa . .

Passiíva. Grund-Kapital

MeIETVCIONDS o 0

) Betrag umlaufender Noten

11) Sonstige täglich fällige Ver-

VRDHOECR s e —.

12) An Kündigungsfrist gebun-

dene Verbindlichkeiten . , 477,807.

13) Sonstige Pasfiva. , , , 728,082,

1,692,865.

M 1,714,285, 89,714. 12,000,

fommission ür einen Gesezentwurf wählten. Dieser Entzurf, :welher nur dein Vorftande vorgelegen hatte und von dessen Majorität gevilligt war, ist dem Bundesrath als der Meinungsausdruk des ganzen , inzwischen auf cheiaige tausend Mitglieder angewachsenen Vereins eingereiht worden, ohne daß leßterem irgendwie Gelegenheit geboten worden war, fich darüber zu äußern. Es konnte daher nit fehlen, daß ein solhes Vorgehen zu heftigen Ssznen innerhalb des Vereins Veranlassung gab, zumal der Geseßentwurf sachlich Opposition fand. Dem mangelhaften Besuche der ersten Generalversamm- lung Seitens der auswärtigen Mitglieder, ift es zu- zuschreiben, daß der Vorstand Jndemnität erhielt. Eine Revision des Gesetzentwurfs mußte @ber niht3- destoweniger zugestanden werden, zu welchem Zwack jedo die ursprünglichen Autsren wiedergewähle wurden. Jn einer zweiten GeneralversammLung des

Patentshußvereins kam dann {ch&chließlich ein amen-

Dirter Entwurf ¿u Stande, welchex den vorbergehen- den an einigen unhaltbaren Punkten zwar korrigirt, eine durchgreifende Umgestaltung aber nit dar- tellt, weil man nicht inkonfequent erscheinen und bekennen wollte, übereilt gehandelt zu haben. Es muß erwähnt werden , ánf ] (

Entwurf zu Stande gekommen ift, sowie, daß er nicht dem Interesse der Erfinder entspricht, sondern vielmehr dem einzelner Großindustriellen , welche

aus dem geistigen Eigenthum unerfahrener und un- !

bemittelter Erfinder Kapital \{lagen. Man hat offenbar die Macht und den Einfluß der Gegner über- {ägt und, um überhaupt ein Patentgeseß zu Stande zu bringen, und die gänzlihe Aufhebung des Erfindershußes zu vermeiden, geglaubt, den Gegnern die weitgehendsten Konzessionen machen zu müssen, Dies hat der Vorstaud des Patentshuß- vereins offen bekannt, indem R Ober-Bürger- meister André (Chemniß) als Referent erklärte : „es kommt gar nit darauf an, wie das Gefeß ausfällt, wenn nur überhaupt eins zu Stande fommt“. Wir meinen aber, daß man, wenn man einmal in die Agitation eintritt, das Beste zu erreihen bestrebt sein und nit von vornherein Konzessionen machen muß, welche die eigene Position unhaltbar machen. e umfassende Diskussion der Patentfrage, welche umehr auf der Tagesordnung steht, wäre gewiß t minder erwünscht, als die ausgiebige Be- sprechung der Bank-, Münze und Eisenbahnfrage;

welchze Weise dieser !

nicht einmal 5% der für Deutschland verzeichneten Ziffer in dem Markenregister repräsentirt, und das nih: minder gewerbthätige Württemberg in dem- selben Zeitraume mit nur 98 Zeichen oder nit €in- mal 3% der ganzen Summe wertreten. Eine geo- graphische Uebersiczt belehrt uns aber, daß, abgesehen von Nürnberg und Fücth, die Industrie de Übrigen bayerishen Städte äußerst wah betheiligt ift. Mir finden nämli&ß, daß im Fahre 1875 bei dex Handelsgerichten Kürnberg 317 und Fürth 115 Wag- renzeiden angemeldet wurden, während die Haxdelsge- richt: München nur 19, Augsburg 87, Bamberg 43, Regensburg 3, Würzburg 5, Kaiserslautern 4, Am- berg, Leudshut, Memmingen und Schweinfurt je 1 Marke zu verzeichnen hatten.

Eine branchenweise Uebersicht über die angemel- deten Waarenzeichen {éßt uns noch fiärkere Lü&en in der Beteiligung der einzelnen Judustriezweige entdecken.

Die Fabrikation von Maschinen, Werkzeugen und Transportmitteln, die Feiumechanik und die Fabri- Tation musikalisher Instrumente ist in Oberbayern, in der Pfalz, Schwaben, Uanter- und Mittelfranken ziemlich bedeutend vertreten, Diese Branche figurirt im Ganzen mit nur 109 Zeichen im ZeiHenregister, eine Zahl, die den thatsäch- lichen Verhältnissen nicht ent\prechen dürfte. Wenn auch für größere Maschinen und Transportmittel | das Bedürfniß des Markenschußes weniger fühlbar ist, fo dürften doh die Produkte der Feinmechanik und die musikalishen Instrumente, soweit ihre Ex- portfähigkeit in Betracht kommt, des Markenschußes nit entbehren können. Bayern partizipirt an der angegebenen Zahl von 109 Zeichen nur mit einigen wenigen Zeichen für matematishe Instrumente, | Turbinen (Nürnberg) und musikalische Instrumente : (Fürth); mehrere Zeichen find für Brillen angemeldet. Die betreffende Industrie der übrigen Kreise Se ist im Markenregister garnicht repräsentirt.

ie Metallwaaren-Jnduftrie weist im Ganzen 1165 Zeichen auf; Bayern, dessen Metallwaaren- Industrie vorzüglich in Schwaben, Mittelfranken, der Pfalz und Oberpfalz ihren Hauptsiß a hat ledigli aus den Städten Nürnberg, Fürth,Schwabach, München, Amberg, Kaiserslautern Zeichenanmeldunugen

Mai bis Dezember 1875 mit nur 182 Zeichen oder | ist. Wir finden z, B. die ganze bayerische Rhein- } px x1

: Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin, Zufolge Verfügung vom 4. Mai 1376 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: Die Gesellschafter der hierselb unter der Firma z Loeb & Strasser

pfalz mit ihre Tabaf- und Weinbau nur mit drei j | Marken (füc Tabak aus Frankenthal) vorgemerkt. \ Uebecharpt find die meisten Zeichen aus Bayern | fr Tabake registrirt, se hat eine einzige Firma in

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buxg 20 Leichen für diesca Artikel eintragen lassen, E - e ! die übrigen Marken für diesen Artikel stammen | \M 15. April 1876 begründeten Handel8gesellshaft : aus Nürnberg, Fürth, Würzburg und Landshut, die j (iebiges Geschäftslokal: Lindenstraße 104) | aus {leßterer Stadt ift das einzige Zeichen, welches find: : : | aus Niederlazyern registrirt ¿st. Jm Uebrigen sind 1) der Maschinenfabrikant Bernhard Loeb; | Markczn angemeldet aus Nürnberg uad Fürth (Leb- 2) der Fabrikant Gustav Strasser,

j kuch:n, Vattec), aus Würzburg (moussirende Weine, Wee zu Derlin: j

| Chokolade), aus München (Chokolade), aus Mem- | „„Dies ist in unser Gesellschaftéregistec unter Nr. mingen (Reisftärke), aus Fürth (Cichorienkaffee). 9712 eingetragen worden, Dies das Ergebniß der ersten 8 Monate der | Sirksamfeit des Markenschubzgeseßes. Jn dem eben vecflofsenen Vierteljahr 1876 hat sich dieses Verhält- niß wenig geändert. Eine geographische Uebersicht belehrt uns, daß in diesem Zeitraum unter allen Städten Deutschlands bezüglich der Zeichenanmel- dung Nürnberg an erster Stelle rangirt mit 246 Zeichea, während Augsburg mit 5, München mit 4, Aschaffenburg, Hos und Kempten mit {e einem Zeichen im deutsheu Zeichenregifter figuriren, und was die einzelnen Erwerbszweige betrifft, so sind einseitig die Nürnberger Kurzwaaren, leonischen Waaren, Nachtlichter 2c. am meisten vertreten.

Nach dem foeben erftatteten Konsularbericht zeigt der Handelsverkehr zwishen Japan und den fremden Ländern während des Jahres 1874 eine abermalige Abnahme des Gesammthanßdels ; der Wertbhbetrag der betreffenden Umsäße if von 50,685,921 Doll. in 1872 und 47,931,042 Doll, in 1873 auf 44,741,630 Doll. in 1874 gesunken. Die Einfuhr allein weist eine Abnahme um 3,190,641 Doll. auf, während die Ausfuhr fich nur um den seringen Betrag von 8771 Doll vermindert hat.

edeutend ist vor Aklem der Minderwerth der ein- geführten Wollwaaren, auch Baumwollenwaaren zeigen eine Abnahme und nur Metalle eine bedeu- tendere Zunahme. Unter den Ausfuhren zeigt Roh- seide und Seidenraupeneier einen Ausfall, der jedo reichlich gedeckt wird durch die Zunahme des Werthes des ausgeführten Thees. DieEdelmetallausfuhr betrug

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma] __ Koeniger & Petersen am 1, Mai 1876 begründeten Handelsgesellschaft (jeßiges Geschäftslokal: Taubenstraße 34) find die Kaufleute: 1) Carl Koeniger, 2) Emil Petersen, E L ail E Dies is in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 9713 eingetragen worden.

Die hiesige Handelsgesellschaft in Firma : (Gesellschafts ister Nee 1814) Dee A

Jesellschaftsregifter Nr, ) hat für ihr Handels ges{äft dem Kaufmann Jfidor Sindberg O Berlin Prokura ertheilt, und ist dieselbe in unser Prokuren- register unter Nr. 3300 eingetragen worden,

Gelöscht ift: Firmearegifster Nr. 7523 die Firma: Paul Troibsch.

Der alleinige Vorstand der „Deutschen Gummi- und Guttapercha-Waareu- Fabrik Actien-Gesell- schaft vormals Volpi & Schlüter“ beißt nicht, wie in der Bekanntmahung vom 1. d. Mks. ange- geben worden, Gerold, sondern Herold. Verlin, den 4. Mai 1876.

Königliches Stadtgericht.

' zu registriren, aus den ersteren Städten allerdings m erheblicher Anzahl für Gold-, Silber-, Kupfer-,

16,766,238 Doll., undzwar vorzügli Gold, wogegen die

; I, î i ; Einfuhr dieses Artikels, und zwar hier vorzugsweise Abtheilung für Civ lfachen

ger hietigcn o zu dem Privat-