1876 / 182 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Paris, 2. August, Nachmittags, (W. T. B.)

Produktenmarkt (Schlussterieht), Weizen fest, pr. August 26,25, pr. September-Oktober 26,75, pr. September- Dezember 27,25, pr. November - Februar 27,75. Mebl fest, pr. August 58,00, pr. September - Oktober 59,25, pr. September- Dezember 60,25, pr. November-Februar 60,75. Rüböl fest, pr. August 77,75, pr. September 78 50, pr. September-Dezember 79,50, pr. Januar - April 81,00, fpiritus behauptet, pr. August 44,00, pr. September - Dezenber 45,50.

New-York, 2. August, Abends 6 Ubr. (W. T. B.)

Waarenbericht. Baumwolle in New-York 113, do. in New- Orleans 113. Petroleum in New-York 173, do, in Philadelphia 175, Mebl 5 D. 75 C. Rother Frühjahrsweizen 1 D. 20 C. Mais (old mixed) 56 C. Zucker (Fair refining Muscovados) 83, Kaffee (Rio-) 163. Sehmalz (Marke Wilcox) 113 C. Speck (sbort clear) 107 C. Getreidefracht 64.

Ausweiese von Banken ete. PreussIsohe Boden-Credit-Aotien-Bank. Bilanz vom 30, Juni 1876; s, unter Ins. der Nr. 180.

Woohen-Uebersioht 10 denutscher Zettelbanken p. 31. Juli; s. unter Ins. der Nr, 180.

Oldenburglsohe Spar- und Lelhbank. Monats - Uebersicht p. 1. August 1876; s. unter Ins. der Nr. 180,

Nanmburger Brannkoblen-Aotlen-Gesellsohaft, Gewinn- und ade Ren sowie Bilanz p. 1. April cr.; s. unter Ins, der

r, 9 éé inmdigunzgen und Verleozgeungez,

Stargard-Posener Elsonbahn. Behufs Amortisation ausgelooste

Prioritäts-Obligationen; s, unter lns, der Nr. 180.

Ü C S E S E T E E P E R

Theater.

Fallner-Theater, Freitag: Zum 6. Male: erliner Sonutagsshwüärmer. Lokalposse in 2 Akten und 4 Bildern mit Gesang. Musik von

C. Schramm. Scinabens u. folgende Tage: Dieselbe Vorstellung.

Friedrich-Wilhelmst. Theater, Freitag: |

Mamsell Angot. pie Par Neu einstudirt: Cagliestro.

Krelis Theater, 3reitag: 3. 1. Male wie- derholt: DBissolving views, (Nelbelbilder), gezeigt von Herrn Maju, Optiker des Königl. Po- lytechnikums in London. Vorßer: Ein Frühstücks-

ündchen. Solotänze. Urlaub uach dem Zapfenstreich, Vor, während und nah der Vorstel- lung: Gr ßes Concert unter gef. Leitung des Direktors

Hrn. Engel. Vollftändige Jllumination des Gartens. |

Änfang d4 Uhr, der Vorstellung 64 Uhr. Ende des

Concerts 11 Uhr. Sonnabend : Dieselbe Vorstellung. DissoI1ving

vwiews (Nebelbilder).

Xational - Theater. Sreitag: Besonders er- mäßigte Preise, zum leyten Male: Der Ver-

wender. E / di O Besonders ermäßigte Preise: Kabale

und Liebe,

Gesammt-Gastspiel der Mitglieder des Berliner

Stadttheaters: I, Wenn Fraueu weinen. II1. Einer }

j weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung tragene Realrechte geltend zu machen haben, werden | aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion ! spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

muß heiratheu. 111. Er ist nit eifersüchtig. IV, Die Unglücklichen. 2 i

Die zum Thalia-Theater gelösten Billets berech- tigen zum freien Eintritt in den Stadtpark, In leßterem große Illumination und Militär-Doppel- Concert,

Sommersaison-Preise 1 4 25 -Z und 1 M incl. j

Stadtpark.

WeiE-Alliance-IBealer, gSreitag : Großes

‘Rüscheweyh und der Hauskapelle. Tyroler Nation -l- Concert der Gesellschaft Hans Lechner. Brillante Sslumination durch mehr als 10,000 Gaëflammen. Zum zweiten Male: Aus vier Iahrhunderten. WŒŒ” Zweiter historisher Lustspiel-Abend. "WWEÆ 1550. Der fahrent Schuler mit dem Teufel- panner. Fastnachts\piel von Hans Sachs. 1658 Abaurda Comilka, oder: Serre Peter Squerz. Ein Schimpfspiel von Andreas Giyphius.

i Z S S ULAS i 1760. Die krauke Frau. Nachspiel in Bu ebéñdori verkiindet werden. :

von Fürchtegott Gellert, Gegenwart. Schwank in 1 Akt von L. Ottomeyer.

YTIETI 4ER

ets Cher Fersongi=-i 5ERier 4. August, 1667. C. Hildebrand, Freiherr v. Canstein *. 1864, David Hansemann, vorm, Preuss. Finarz- Minister f. 1870, ier Kronpriovz Friedrich Wilhelm Preussen siegt bei Weissenburg.

Von

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Marie Leonhardt mit Hrn. Regie- rungs-Afsessor Horst Freiherr v. Lyncker (Berlin- Gumbinnen).

Geboren: Ein Sohn: Hra., Polizei-Distrikts- Kommissarius Sikorski (Schmiegel), Hrn. Oberförster Franz Kolbe (Waruow). Eine Tochter: Hrn. Landrath v. Kühlweitcx (Bern- fastel), Hrn. Hauptmann August Baron von j; Minnigerode (Breslau). i

Gestorben: Hr. Sec.-Lieut. Oehlmann (Kiel). Hr. Oberst a. D. Freiherr Diodor Pierre Emil v. Buddinbreck (Berlin), Hr. Gymnasial- | Direktor Dr. Wilhelm Klingender (Gütersloh).

Ste@briefe unò Untersuchungs - Sachen. :

Der binter dem Deserteur Musketier Kaminski ; der 6. Compagnie diesseiticen Regiments erlassene | Stecktbrief ift durch Ergreifung desselben erledigt. Stralsund, den 31, Juli 1876. 3 Pommeriches : Iufanterie- Regiment Nr, 14, 2, Bataillon.

7 oa L. T c 6 +5 m Lian o O Pyr O D "d 1 1h *

4 R . » t

Ep ore; arbote,

f ¿ A * laBuigen t. PEergt.

i e - L Subhastations-Patent.

Das früher dem Tischlermeister Carl Hannemann ; zu Stegliß, jeßt dem Maurerpolier Wilhelm Körsten zu Berlin gehörige, in Stegliß belegene, im Grund- buch von Stegliß Band 9 Bl. Nr. 298 verzeichnete Grundstü nebt Zubehör foll den 13. September 1876, Vormittags 11 Uhr, | an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstr. Nr. 25, Zim- | ¡nex. Nr. 12, im Weçe der nothwendigen Suh- |

tation offentlich an den Meistbietenden versteigert i

¡d demnächst das Urtheil über die Ertheilung des ; i

1diages

2: 15. September 1876, Vormittags 10 Uhr, | a verkundet werden. j ê zu versteigernde Grundstück is zur Grund- ! , bei einem derselben unterliegenden Gesammt» 1aß von 12 Ar mit einem Reinertrag von bir. veranlagt. j zus aus der Steuerrolle und Abschrift des !chbites, ingleichen etwaige Abschätzungen, i ] Grundflück Letreffeunde Nachweisungen ndexe Kaufbedingungen sind in

. einzusehen.

unsecm

: bedingungen find

; Alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ander- weite zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetra- gene Realrechte geltend zu machen haben, werden * aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

Berlin, den 10. Juni 1876. [6207]

Königliches Kreisgerictt. Der Suhhastations-Richter.

Subhastations-Patent.

Das der Alktiengesellshaft Berlin - Tempelhofer | Baugesellschaft zu Berlin gehörige, in N RETo! belegene, im Grundbuch von Tempelhof Band I1V, Nr. 271 verzeichnete Hausgrundstück nebst Zubehör joll deu 18. September 1876, Bormittags 117 h j an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen / Subhastation öffentlich an den Meistbietenden ver- | Prets und demnächst das Urtheil über die Erthei-

ung des Zuschlags [6204]

den 29. September 1876, Bormittags 10 Uhr, verkündet werden. 6206]

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- | steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammwmt- Flächenmaß von 14 Ar 30 Qu.-Meter mit einem Rein- ertrag von 1 #4 2 S veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, und Abschrift des Grundbuchblattes, ingleihen etwaige Abschäßungen, andere das Grund- stück betreffende Nachweisungen und besondere Kauf- bedingungen sind in unserm Buregu V. einzusehen.

Alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedütfende, aber nicht einge- tragene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Prä- flusion spätestens im WVersteigerungstermin anzu- meiden.

Berlin, den 30. Juni 1876.

Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

| den 22, SepteMber 1876, Bormittags 10 Uhr, ebenda verkündet werden. j ¿ Das zu vexrfteigernde Grundstück is 19 Ar | | 88 Qu.-Meter qrob und zur Grundsteuer, bei einem ! derselben unterliegenden Flächenmaß von 13 Ar |

| 66 Qu.-Méter mit einem Reinertrag von 1,87 Thlr. |

! und zur Gebäudesteuer mit einem jährlichen Nußungs- |

¡ werth von 4800 M veranlagt.

¿ Auszug aus der Steuerrolle und Hypotheken- ¡ schein, ingleichen etwaige Abschäßungen, andere das \ Grundstü betr:ffende Nachweisungen und besondere :

S find in unserm Bureau V. ein- / quf-den 24, Oktober d. I, Bormittags 10 Uhr,

Alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ander- |

in das Grundbuch bedürfende, aber nicht einge-

Berlin, den 14. Juni 1876. } Königliches Kreisgericht. ¡ Der Subhastatious-Richter. j

Das der verehelichten Fuhrherr und Eigenthümer Schulze, Caroline Ernestine Christiane, geb. Fibßdam, . gehörige, auf Reinickendorfer Feldmark au der Tegeler Chaussee belegene, im Grundbuch von Reinickendorf Band ÎI1. Bl. Nr. 113 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll

den 8. September 1876, Bormittags 11 Uhr, |

an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstr. 25, Zimmer 23, ! im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags

deit 12. September 1876, Mittags 12 Uhr,

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt-

von 9,15 4. und zur Gebäudesteuer mit cinem jähr- ; lichen Nußungswerth vou 132 4. veranlagt. Auszug |! aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des | Grundbuchblattes und andere das Grundstück be- } treffende Nachweisungen uud besondere Kaufbedins- ! gungen find in unserm Bureau V. einzusehen. j Alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ander- ; weite zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung | in das Grundbuh bedürfende aber nicht ein- ! getragene Realrechte geltend zu machen haben, wer- ; den aufgefordert, dieselben zur Vermeidung dgx : Präklufion spätestens im Versteigerungstermin ans- zumelden, ; Berlin, den 27. Juni 1876. j Königliches Kreisgericht, j

Der Subhastations-Richt«r. ¡

o f y . d f Subhastations-Patent. |

Das dem Lederwaarenfabrikanten Carl August :

: Ferdinand Weder zu Neu-Briß gehörige, in Brit '

belegene, im Grundbuch von Briß Band 11 Bl, ; Nr. 454 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll

_ deu 28. September 1876, Bormittags 117 Uhr, |

an Gerichtsstelle, Zimmerstr. 25, Zimmer 12, im ; Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an } den Meistbictenden versteigert, und demnächst das ! Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags ebenda den 3, Oktober 1876, Mittags 12 Uhr, verkündet werden. Das zu versteigernde Grundstü ist zur Grund- |

33 Q.--M,, mit cinem Rein-

von 30 H veranlagt.

[9819] Oeffentliche Vorladung.

Der Möbelhändler M, Wohlgemuth, Karl- firaße 33 bierselbst, hat durch seinen Mandatar, Justizrath Klemm, ein s{leuniges Arrestgesuch ge- gen Fräulein Vlauche Stephany, zuleßt hier, Georgenstraße 25 wohnhaft, augebraht.

Die Klage ist eingeleitet, der Arrest angelegt, und da der jeßige Aufenthalt des Fräulein Blanche Stephany unbekannt ist, so wird diese hierdurch sf-

. fentlich aufgefordert, in dem zur Klagebeantwortung

und weiteren mündlichen Verhandlung der Sache

vor der unterzeichneten Gerichtödeputation im Stadt- cericht8gebäude, Jüdenstraße Nr 59, Zimmer Nr. 84, anstehenden Termin pünktlich zu erscheinen, die Klage zu beantworten, etwaige Zeugen mit zur Stelle zu bringen, und Urkunden im Original einzureichen, in- dem auf spätere Einreden, welche auf Thatsachen

' beruhen, keine Rücksicht genommen werden kann.

Erscheint die Beklagte zur bestimmten Stunde nicht, so werden die in der Klage angeführten That- sachen und Urkunden auf den Antrag des Klägers in

¡ contuwaciam für zugestanden und anerkaunt erachtet,

[5995] E ; 2 : Garten-Doppel-Concert, auêgeführt von der Kapelle ; Subhastations Patent. ' des 3. Garde-Grenadier-Regiments (Königin Elisa- | beth) unter persönlicher Leitung ihres Direktors Hin. :

und was den Rechten nah daraus folgt, wird im Erkenntniß gegen die Beklagte ausgesprochen werden. Berlin, den 1. Juli 1876. Königliches Stadtgericht, I. Abtheilung für Civilsachen. Prozeß-Deputation 2.

WBertäufe, Werpachtungtn, Submissionen 2E.

Bekanntmachung.

Der während der Herbfstübungen des 3. Armee- Corps in der Zeit vom 9. bis incl. 20. September d. I. erforderlihe Vorspann zur Fortschaffung der VBerpflegungs- und Bivouaks-Bedürfnisse

serer Registratur, Genthinerstraße 2, 2 Treppen, ein- Feen Bedingungen in Entreprise gegeben wer- en.

Die bis zum 12. August d. J. Vormittags 11 Uhx portofrei und verfiegelt an uns einzusendenden auf der Adresse mit „Submission auf Gestellung von Borspann“ zu bezeichnenden Offerten, werden zu dem angegebenen Termine in Gegenwart der etwa persön- lich erscheinenden Submittenten eröffnet werden,

Die Offerte kanu sih entweder auf einzelne nach- stehend aufgeführte Magazinorte oder auf einzelne Tage oder auf sämmtliche Orte und Tage erstrecken.

Die Gestellung des Vorspanns hat în der nach- benannten Zeit jedesmal um 3 Uhr Morgens pünkt- lih in den dabei bezeichneten Magazinorten zu er- | folgen: [6566]

am 9. September in Berlin ungefähr 40 zwei- spännige Wagen,

am 9. September in Alt-Landsberg ungefähr 100 zweispännige Wagen,

am 9. September in Bernau ungefähr 100 zwei- spännige Wagen,

am 10. September in Berlin ungefähr 50 zwei- spännige Wagen, i

am 10. September in Bernau ungefähr 30 zwei- spännige Wagen, i

am 10, September in Alt-Landsberg ungefähr 30

zweispännige Wagen,

am 11. September in Berlin ungefähr 40 zweis-

¿ spännige Wagen,

am 11. September in Weißensee ungefähr 60 zwei- -

; steuer, bei cinem derselben unterliegenden Gesammt- | spännige Wagen, ; Slächeumaß von 4 Ar ¿ ertrag

am 11. September in Bernau ungefälzr 80 zwei- j

Y Auszug aus der spännige Wagen, ; Steuerrolle, uad Abs@rift des Grundbuchblattes, ;

am 11, September in Alt Landsberg ungefähr

ingleichen etwaige Abschäßungeu, andere das Grund- |/ 30 zweispännige Wagen,

stüdck betreffende Nachweisungen und besondere Kauf- |

Alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ander-

weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung spännige Wagen,

in das Grundbuch bedürfende, aber uicht einge- ,

in unserm Bureau V. einzusehen. | \pännige Wagen,

am 12. September in Weißensee ungefähr 400 zwei- | am 13. September in Berlin ungefähr 90 zwei- ;

am 15, September in Berlin ungefähr 45 zwei- |

tragene Realrechte D machen haben, werden spännige Wagen,

aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion

spätestens im Versteigerungstermin anzumelden, !

Berlin, den 29, Juni 1876. 6203] ' Königliches Kreisgericht.

Der Subhastations-Richter.

Subhastations-Patent.

Das dem Schuhmachermeister Johann Ferdinand Paéetold zu Berlin gehörige, in Shsuow belegene,

: im Grundbuch von Schönow Band 6. Bl. Nr. 159

verzeiduete Grundstück nebst Zubehör soll

den 27, September 1876, Vormittags 11} Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen Sub- hastation offentlih an den Meistbietenden verstei- gert, und demnächst das Urtheil über vie Ertheilung des Zuschlags ebenda

{ ungefähr 80 zweispännige Wagen,

zweispännige Wagen,

ungefähr 90 zweispännige Wagen.

am 16. September in Berlin ungefähr 60 zwei- | spännige Wagen, ; am 16. September in Mahlow und Dahlewiß | und Dahlewihß |

am 18, September in Mahlow

! ungefähr 200 zweispännige Wagen, }

am 18, September in Diedersdocf ungefähr 200 :

; 5

am 19. September in Dahlewiß ungefähr 400 |

zweispännige Wagen,

am 20. September in Beclin ungefähr 40 zwei-

\ spännige Wagen, | j

am 20. September in Mahlow und Dahlewig | Außerdem wird auch der Vorspann zur Fort- ; \haffung der Cffekien beim Kantonnementswechsel jowie beim Bezichen von Bivouaks in gleicher Weise , zur Submission gestellt. Als Gestellungsorte

kommen hierbei fast alle Ortschaften des Nieder-

Barnimer, des Teltower Kreises sowie einzelne

Orte des Ober-Barnimer Kreises in Betracht. Das

Nähere ist auf unserem Bureau zu erfahren. Berlin, den 1. August 1876.

Königliche Jutendantur des 3. Armee-Corps.

[6568] Vekauntmachung.

Die Lieferung des Bedarfs an Brenuholz für die Diensilokalien des Königlihen Mini- steriums für die landwirthschastlihen Ange- legeuheiten, Leipziger Plaß Nr. 9 und 10, wäh: end der Heizung8periode 1876—1877, bestehend in unge- fähr 450 Kubikmetern Buchen- oder Eichenkloben- M soll dem Mindestfordernden überlassen werden.

Lieferungs-Unternebmer werden aufgefordert, ihre \chriftlichen Submissionen zur Uebernahme dieser Lieferung unter Angabe der Preise pro 15 Kubik- meter Buchen- oder Eichenklobenborkholz und der Nebenkosten, bis spätestens

deu 25, Angust d. I. versiegelt an den Vorsteher der Geheimen Registra- tur des genannten Ministeriums, Kanzlei-Rath Nied- lid, Leipziger Plaß Nr. 9 und 10, einzureichen. Berlin, den 3. August 1876,

Bekanntmachung.

Behufs Verdingung der in dem Kantonnements- Magazin Weißenfels pro 12. bis 14. September cr. für das XII. (Königlich sächsische) Armee-Corps er- forderlihen Verpflegungs- 2c. Artikel und zwar:

2730 Stück Brode, 8,3 Centner Rindfleisch,

38,3 Centner Reis, 82,8 Centner Kartoffiln,

59,2 Centner Graupen, 1,4 Centner Salz,

10,7 Centner Kaffee, 319,3 Centner Heu,

372,5 Centner Fourage - Stroh, 2274 Centner

Lager-Strobh und 410 Kubikmeter Brennholz, wird durch den Deputirten der unterzeichneten Jn- tendantur

am 10. August cr., Bormitt2gs 10 Uhr, in Weißenfels im Bureau der Königlichen Reserve- Magazin-Rendantur ein Termin abgc halten.

Die Lieferungsbedingungen sind in Berlin im Bureau des Proviantamts, in Magdeburg in unserer Registratur hinter der Hauptwache 5, in Halle im Bureau des Garnifon-Lazareths, in Merseburg im Bureau der Depot-Magazinverwaltung, in Weißen- fels im Bureau der Reserve-Magazin-Rendantur, in Naumburg im Lureau der Depot-Magazinvcrwal- tung, in Erfurt im Bureau der Jntendantur der 8. Division, in Leipzig im Bureau des Proviant- Amts zur Einsicht ausgelegt.

Qualifizirte und kautionzfähige Unternehmer wer-

veos, h soll im : _| Flächenmaß von 1,5630 Heftar mit einem Reinertrag Wege der öffentlicen Submission unter den in uns :

¡ 270. 312. 409. 428, 470. 546. 569. 610. 626.

den aufgefordert, ihre Offerten rechtzeitig, versiegelt an die Königliche Neserve-Magazin-Neudantur in Weißenfels einzuserten. QDicjelben sind mit der Auf1chrift zu versehen :

„Militär-Lieferung für das K1IxL. Armee-

Corps beireffend“.

Es fönuen getrennt: Offerten abgegeben w-rden auf die Lieferung von 1) Fleis, Reis, Kartoffeln, Graupen, Kaffee und Salz, 2) Heu und St. oh, 3) Brod, 4) Holz.

Die Offerten müssen bestimmt angeben:

a, die Preise der einzelnen Lieferungsgegenstände und zwar: 1) beim Brod pro Stü von 3 Kilogramm, 2) beim Bivaksholz pro Kubikmeter, 3) bei den übrigen Artikeln pro Certner;z . Stand, Vor- und Zunamen des Offerertenz . die Erklärung, daß die Offerte auf G: und der eingeseheuen uad unterschrieceaen Liefe- ruügöbedingungen abgegeben fei.

Jeder Submittent hat sich bei Einreichung seiner Offerte oder im Termin felbst durch ein in der neuesten Zeit ausgestelltes Attest seiner Ortébehörde über seine Fähigkeit zur Uebernahme des Lieferungs- gesckäfts auszuweisen.

Die eingegangenen Offerten werden an dem ge- nanntea Tage zur bezeihnetea Stunde in Gegen- wart der persönlich erschienenen Konkurrenten ge- öffnet, [6557] Magdeburg, den 1. August 1876.

Königlihe Inteudantur LTV. Armee-Corps.

: Berloosung, Nunortifati22, Zinszahlung u. st w. von ffentlichen Papieren.

Bekanntmachung.

Bei der heutigen fünften Verloosung der Obli- gationen der Wiesbadener Stadtanleihe vom Jahre 1871 im Betrage von 216,000 Thlrn. sind folgende Nummern gezogen worden:

1) Tittr: A, zu 100 Thlx. Nté::2, 46/123. 252.

644.

2) Littr. B. zu 200 Thlr. Nr. 26: 103, 136, 196.

: 243, 286.

3) Littr, C. zu 406 Thlr. Nr. 36. 157. 166,

Diese Obligationen werden hierdurch zur Rück- zahlung am 1. November v, Is. gekündigt und findet nach diesem Termine eine weitere Verzinsung nit mehr ftatt.

Die Rückzahlung erfolgt bei dex Stadttasse zu Wiesbaden oder der Kasse der deutschen Vereinsbank zu Frankfurt a./M.

Wiesbaden, den 31. Juli 1876. [6567]

Der Ober-Bürgermeister. Lanz.

Verschiedene Bekanntmachungen:

Landwirthschaftsschule zu Cleve. Beginn des Wintersemesters: Dienstag den 3, Oks tober cr. Am Montag den 2. Oktober, Vormittags 9 Uhr, finden die Aufnahme-Prüfungen statt. Nähere Auskunft ertheilt Dr, A. Fürstenberg, Direktor.

Deutscher Reichs-Anzeiger

und

s

Dos Abonnement beträgt 4 4 00 S

A | Alle Post-Anstalten des:In- und Anslandes nehmen |

Königlich Preußischer Staats-Anzeiger.

für das Vierteljahr.

Jusertionspreis für den Raum einer Druzeile 30 „S

M

A 12.

Berlin, Freitag,

| Bestellung anz für Berlin anßer den Post-Anstalten |

auch die Expedition: 8W. Wilhelmstr, Nr. 32. J

2

Se. Majestät der Kön1g haben Allergnädigst geruht :

dem Ober-Steuer-Inspektor, Steuerrath Dunkelberg zu Burg im ersten Ierihowschen Kreise, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse mit der Schleife; dem Hauptmann und Oberförster a. D. Barkow zu Stralsund, bisher zu Schünhagen, im Kreise Franzburg, dem Knappschaftsarzt, Sanitäts-Rath Dr. Wirth zu Neunkirchen, im Kreise Ottweiler, dem Knappschafts- und Disirikts-Arzt Sander zu Lebah, im Kreise Saarlouis, dem Rehtsanwalt und Notar Obuch zu Löbau, dem Bürger- meister Müller zu Löwenbrücken im Stadtkreise Trier und dem Bügermeister Reusch gzu Lebach, im Kreise Saarlouis, den Rothen Adler - Orden vierter Klasse; dem Magistrats-Bureauvorsteher a. D. Croll zu Berlin und dem Hegemeister von Busse zu Bartodziejewice im Kreise Jnowraclaw den Königlihen Kronen-Orden vierter Klasse; dem Schullehrer Primer zu Mühlbock im Kreise Züllihau und dem Formermeister Iohann Walgenbach zu Osterfeld im Kreise Recklinghausen das Allgemeine Ehrenzeichen ; fowie dem Gräflih Schaffgotshshen Stallmeifter Young Zu Koppiß im Kreise Grottkau die Rettungs-Medaille am Bande zu verleihen.

Deutsches Neich.

Se, Majestät der Kaiser und König haben Aller- gnädigst geruht: S.

die Telegraphen - Direktoren Krüger und Ludewig in Berlin, sowie den ständigen Hülfsarbeiter bei dér obersten Post- und Telegraphen-Verwaltung, Regierungs-Rath Scheffler zu Geheimen Posträthen und vortragenden Räthen bei der obersten Post- und Telegraphen-Verwaltung zu ernennen ;

den Ober-Postdirektoren Breithaupt in Kiel, Eickholt in Côln und Sahße in Berlin den Charakter als {Geheimer Postrath mit dem Range der Räthe dritter Klasse zu verleihen; und

die Telegraphen-Direktoren Post in Liegniß, Bothe in Mez, Richter in Aachen, Shmidt in Bremen, Shwerd in Trier, Hir\ch in Minden i. W., von Jahn in Bromberg, die Posträthe Fischer in Münster und Wendt in Arnsberg zu Ober-Postdirektoren, sowie den Postrath Kasubski in Berlin zum Ober-Postrath und ständigen Hülfsarbeiter bei der obersten Post- und Telegraphen-Verwaltung zu ernennen.

Der Postinspektor Pennrich und der Ober-Posisekretär Wagner in Berlin sind zu Geheimen expedirenden Sekretären bei der obersten Post- und Telegraphen-Verwaltung ernannt worden.

Zu St. Margarethen in der Provinz Schleswig-Holstein wird am 16. Auguft d. Is. ein Telegraphenamt mit beschränktem Tagesdienst (siche $. 4 der Telegraphenordnung) eröffnet.

Kiel, den 1. Auguft 1876. ; :

Kaiserliche Ober-Postdirektion.

Königreich Preußen.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

der Prinzessin Marie von Hessen-Philippsthal zu Barch- feld, gebo: enen Prinzessin von Hanau, nebst ihren aus der Ehe mit dem Prinzen Wühelm von Hessen-Philippsthal zu Barchfeld entsprossenen vier Kindern, nämlih Friedrih Wilhelm, Carl Wilhelm, Sophie Auguste Bertha Elisabeth und Caroline Louise, unter Belassung des Titels von Prinzessinnen resp. Prinzen mit dem Prädikat „Durchlaucht“ den Namen „von Ardeck“ zu verleihen.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

dem Appellationsgerihts-Referendar Grafen -Adolph von Westarp zu Wiesbaden die Kammerjunker-Würde zu verleihen ; und

die Versezung des Kreisgerichts - Direktors Schulz zu Dorsten in gleicher Eigenschaft an das Kreisgericht in Cassel zu genehmigen.

Finanz-M inisterium.

Bekanntmaqdchung, ; betreffend die Außercoursseyung von Scheide - münzen der Thalerwährung.

Vom 12. April 1876.

Auf Grund des Artikels 8 des Münzgeseßes vom 9. Juli 1873 (Reichs-Gesehbl. S. 233) hat der Bundesrath die nach- folgenden Bestimmungen getroffen: 7 :

8. 1. Die z¿-Groschenstüle der Thalerwährung, die 1/30, 1/15, 12 Thalerstücke und alle übrigen auf niht mehr als '/1 Thaler lautenden Silberscheidemünzen der Thalerwährung, welche noch gegenwärtig geseßlihe Zahlungsmittel sind, gelten vom 1. Juni 1876 ab nicht ferner als geseyliche Zahlungsmittel.

Es ift daher vom 1. Juni 1876 ab, außer den mit der Einlösung Met pa Kassen, Niemand verpflichtet, diese Mün- en in Zahlung zu nehmen. :

f : 2 Die im Umlauf befindlichen, in dem $. 1 bezeichne- ten Münzen werden in der Zeit vom 1. Juni bis 31. August 1876 von den durch die Landes-Centralbehörden zu bezeihnen-

mittel sind, nah dem im Artikel 15 Nr. 3 des Münzggesehes vom 9. Juli 1873 festgeseßten Werthverhältnisse für. Rehnung des Deutschen Reihs sowohl in Zahlung genommen, als auhch gegen Reichs- oder Landesmünzen umgewe@selt. 7 Nach dem 31. August 1876 werden derartige Münzen auch von diesen Kassen weder in Zahlung noch zur Umwehselung angenommen. 8. 3. Die Verpflihtung zur Annahme und zum Um- tausch ($. 2) findet auf durchlöcherte und anders als durch den gewöhnlichen Umlauf im Gewicht verringerte, imgleichen auf ver- fälshte Münzstücke keine Anwendung. Berlin, den 12. April 1876.

Der Reichskanzler.

v. Bismarck.

Zur Ausführung der vorstehenden, im Reichs-Geseÿblatt S. 162 publizirten, Bekanntmachung wird hierdurch zur öffent- lihen Kenntniß gebracht, daß unter den voraufgeführten Be- dingungen die vorbezeichneten Münzen in den Monaten Juni, Juli und August 1876 innerhalb des preußishen Staates bei den unten namhaft gemachten Kassen nah dem festgeseßtea Werthsverhältnisse sowohl in Zahlung angenommen, als au gegen Reichs-, beziehungsweise Landesmünzen umgewechselt werden : : ain Berlin: bei der General-Staatskafse, der Staats\hulden-Tilgungskasse, L der Kasse der Königlihen Direktion für die Verwaltung der direkten Steuern, i 4 dem Haupt-Steueramt für inländische Gegenstände, dem Haupt-Steueramt für ausländische Gegenstände und der unter dem Vorsteher der Ministerial-, Militär- und Baukommission stehenden Kasse; b. in den Provtnzen : bei den Regierungs-Hauptkafsert; ' den Bezirks-Hauptkassen in der Provinz Hannover, der Aaheskasse in Sigmaringen, den Kreiskassen, : j den Kassen der Königlihen Steuerempfänger in den Pro- vinzea Schleswig-Holstein, Hannover, Westfalen, Hessen-Nafsau und Rheinland, den Bezirkskafsen in den hohenzollernschen Landen, den Forstkafsen, Ä i den Haupt-Zoll- und Haupt-Steuerämtern, sowie den Neben-Zoll- und Steuerämtern. Berlin, den 25. April 1876. Der Finanz-Minister. Camphausen.

Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.

Durch Erlaß des Königlihen Minifteriums für Handel, Gewerbe und öffentlihe Arbeiten vom 24. Juli 1876 i} be- stimmt worden, daß für diejenigen Aspiranten des Maschinen- faches, welhe cin Reifezeugniß eines Gymnasiums, einer Real- \hule 1. Ordnung oder einer nach dem Reorganisationsplan vom 21. März 1870 eingerichteten Königlichen Gewerbeschule besißen, und die Diplomprüfung nach den Vorschriften vom 20. Mai 1873 für das Fah eines Maschineningenieurs an der Königlichen Gewerbe - Akademie bereits bestanden haben, die Diplomprüfung der ersten Staatsprüfung nah den Vorschriften vom 27. Juni d. J. gleichgestellt werden soll. ;

Maschineningenieure, welche unter Vorlage der Nahweise über die Erfüllung der obigen Bedingungen bei dem Herrn Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten darum nasuchen, sollen demnach ohne weitere Prüfung zu Maschinen- bauführern ernannt und demnächst nach Erfüllun der weiteren Erfordernisse der Vorschriften vom 27. Juni d. Fs. zur Ma- \chinenmeisterprüfung zugelassen werden.

Berlin, den 2. August 1876.

Die Direktion der Königlichen Gewerbe-Akademie.

In Vertretung: Großmann.

Ju stiz-Minifierium.

Es sind ernannt: der Rechtsanwalt und Notar Zborowski in Wongrowiß, unter Wiederaufnahme in den rihterlihen Dienst, zum Kreisrichter bei dem Kreisgericht in Posen, der Gerichts- Assessor Shüye zum Kreisrichter bei dem Kreisgericht in Neidenburg und der Gerichts-Affessor van Erckelèns zum Friedensrihter bei dem Friedensgeriht in Viersen. j

Der Kreisrichter von Hippel in Pußtig if an das Kreis- geriht in Coniÿ verseßt. : | /

Dem Kreisrichter Pi ck in Oels is behufs seines Uebertritts zur Kommunalverwaltung die nahgesuchte Entlassung aus dem Justizdienst ertheilt. : -

Der Kreisgerihts-Rath Damm in Neuhaldensleben und der Kreisrihter Henke in Heiligenstadt sind gestorben.

Angekommen: Se. Excellenz der Staatssekretäc des Auswärtigen Amts, Staats-Minister von Bülow, aus der Schweiz; : i

der Präsident des Bundesamtes für das Heimathwesen,

den Kassen derjenigen Bundesftaaten, welche diese Münzen ge- prägt haben, oder in deren Gebiet dieselben geseßlihes Zahlungs-

König, aus Heringsdorf.

den 4. August, Abends.

1876.

Königliche polytehnishe Shule zu Hannover. Zum 1. Oktober d. J. find die i

Assiftenten-Stellen 3 für darstellende und praktishe Geometrie, für Technologie, für Architektur, für Maschinenbau und für die Bau-Ingenieurfächer neu zu besezen. Meldungen zu diesen Stellen, für welche ein Jahreseinkommen von 1300 4 ausgeworfen if, find baldigst einzureichen. i Hannovex, den 31. Juli 1876.

Der Direktor.

Launhardt.

Die heutige Nummer des Deutschen Reichs- und Königlih Preußishen Staats-Anzeigers euthält in der Central-Handels-Register-Beilage:

1) Nx. 143 der Tarif- 2c. Veränderungen der deuts schen Eisenbahnen; -

2) Uebersiht über die in der Vakanzenliste für Militär-Anwärter Nr. 32 enthaltenen erledigten Stellen;

3) Uebersiht Nr. 30 der im Deutschen Reichs- und Königlich Preußishen Staats-Anzeiger be- kannt gemachten anstehenden Submissions - Ter- mine;

4) Zusammenstellung Nr. 30 der im Deutschen Reichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger zur Beseyung angezeigten gegenwärtig vakanten Stellen;

5) Zusammenstellung Nr. 8 der im „Deutschen Reihs- und Preußischen Staats-Anzeiger“ bis jeßt bekannt gemachten anstehendéèn Subhafstations- Termine; j

6) Ausammenstettung, Nr. 's8 der im Auguft 1876 und später anstehenden Termine von Domänens=- 2c. Verpachtungen, welhe im Deutschen Reichs- und Königlih Preußishen Staats-Anzeiger angezeigt \ind.

Nichtamtliches.

Deutsches Nei

Preußen. Berlin, 4. August. Se. Majestät der Kaiser und König haben in Gastein am 2. d. M. den deutschen Bot- schafter in Paris, Fürsten Hohenlohe, den Fürsten Rohan, den Wirklichen Geheimen Rath und Crsten Appellations-Gerichts- Präsidenten Dr. Grafen von Rittberg aus Glogau, sowie den Grafen Czernin zur Tafel zu ziehen gernht.

Nach $. 59 des Reichsgeseßes über die Beurkundung des Pexrsonenftandes vom 6. Februar 1875 soll die Eintragung eines Sterbefalls enthalten: 1) Vor- und Familiennamen, Stand oder Gewerbe und Wohnort des Anzeigenden, 2) Ort, Tag und Stunde des «erfolgten Todes, 3) Vor- und Familiennamen, Religion, Alter, Stand oder Ge- werbe, Wohnort und Geburtsort des Verstorbenen, 4) Vor- und Familiennamen seines Ehegatten oder den Vermerk, daß der Verstorbene ledig gewesen sei, 5) Vor- und Familiennamen, Stand oder Gewerbe und Wohnort der Eltern des Verstorbenen. Soweit diese Verhältnisse unbekannt sind, is dies bei der Ein- tragung zu vermerken. Bei Todesfällen von Gefangenen haben fih die Gefängnißvorstände an manchen Orten darauf beschränkt, bei dem Standesamt das Ableben anzumelden und lediglich die unter 1,,2 und 3 vorgeschriebenen Angaben beizufügen, Der Justiz - Minister hat nun die Ge- rihtsbehörden darauf aufmerksam gemacht, daß nah dem Reichsgesege vom 6. Februar 1875 die Gefängnißverwal- tungen allerdings so wenig wie eine anzeigepflihtige Privat- person zur Anstellung von Ermittelungen über die ihnen unbe- fannten Thatsachen verpflichtet seien. Dagegen werde an die ge- dachten Verwaltungen auch ohne eine bestehende geseßlihe Ver- pflihtung der Anspruch erhoben werden können, daß sie zur Erreichung der durch das gedahte Reichsgesez erstrebten Zwecke ihre Mitwirkung so weit eintreten lassen, als dies ohne zeitrau- bende Mühewaltung ihrerseits beziehungsweise nur ihrerseits geschehen kann. Sind nun auch die Standesbeamten nickt in der Lage, und nah $. 59 des Reichsgeseges auh nicht verpflihtet, über die Familienverhältnisse der im Ge- fängnisse verstorbenen Personen Ermittelungen anzustellen, so werden die Gefängnißverwaltungen doch leiht im Stande sein, in die zu führenden Nachweisungen über die persönlichen Verhältnisse der Gefangenen künftig au die zur Beantwortung der Fragen unter H. 59 cit. Nr. 4 und 5 erfor- derlihen Notizen aufzunehmen und dem entsprechend eintretenden Falls die Anzeige an die Standesbeamten zu erstatten. Unbe- denflih erscheine es dabei, daß die Aufnahmc der in Rede ste- henden Notizen in die Personalakten der Gefangenen ledigli nach der eigenen Angabe der leßteren sofern dieselbe e al aus besonderen Gründen iz: cinzelnen Falle für unglaubwürdig gehalten werden muß erfolgen und daß die Anzeige an den Standesbeamten eben nur auf Grund dieser Anzeige erstattet

werden kann.