1876 / 203 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

die, daß bei den Raiffeisenschen Kassen die nothwendige Genehmi 1 gung Du e pes dn Verwaltungsrath auf eine | nicht zu befürchten steht. Einzelne Vereine gebrauchen die Vorsicht Bare auuar 00 enth tele : E E 4 Kapitalien von einem einzelnen Gläubiger nur bis zu einer bestimmten durch das Wesen des landschaftlichen Kredits U T Di damen E ver t Ball E Neis Leber b E Mengen E Die Vereine gewähren ihren Mit- | eine au Kredit L S anaulera, S el Shule hen Gean

ine È ne jahre angen Kredit, während fie selbst nur auf kurze | schaften eröffnet.

Bn A s men, Diefe Nichtübereinftimmung der Fristen für Es versteht sich von selbst, daß es nicht allen Vereinen gleich- B GRE uad0I6 (lbe ad badard cnrtanut K be Rosa A: ( I SQIIDER M 0O UNO De, Toalen, MnaeENicieN Mittel eine ihren Scbuldnern gegenüber eine vierwöchentliGe Kündigung vorbe: | würdi keit des Vereins gls tolcher Wrede Peinzie dag vit alten. Thatsächlih ift jedoch den Vereinen hieraus o feine Ver- O E ino i E A A Det B O egenheit erwahsen, weil, wie bemerkt, die Gläubiger von dem Kün führt A n E

À s ! vielme d i bf Mita E asen find "Sohal g großen D Reservefonds aygefammel wird, welcher bn Lacit ait der ‘Rate lehnskassenverein St. Catharinen bei Linz a Rh welcher im Jahre Ei R LIDCRAT S T A SBlan Wei g) Mt ; C O - V, i Sah igenthümlichkeit ift \chließli Ä ie Raiffeisen- In u R pet von Sremees und nur 369/90 von Mitglie- | {hen Kassen auch, ta V TUAibeliZe Dante uit B Ot 89 %/o von Mitäliederti entlichen. Um die ledferen 40e Dartetbune en | u M il RUEL Tra P Etn) on Prien Kapitalien zu bewegen, werden denselben böbere Zinsen bewilli i tes Gie E FRPNe Un L Aer Ln

i i Zin gt als | die Bürgen wegen E [ inrei Si i

den Fremden, Auch find den Vereinen viele Kapitalien von Göunern, dei ibrel FelBA egen E Dein Ut Da Tee Da

effentliher Anzeiger.

1. Steckbriefe und Unterszuch s ; : S 2. flubkcätättonèn, Aufeeh M s-Sachen, S, Industrielle Etablissements, Fabriken und

ivie dei Fürsten von Wied, gegeben worden, wo eine Kündigung | ziemli ‘lebhaft betrieben wird, jo bildet er eine nicht unergiebige Er-

werbsquelle für die Raiffeisenshen Vereine, die indessen dabei ihrem Rahmen heraustreten, weil di l i iten abgefauft werden. 4 eil die Protokolle meist Nichtmitgliedern euerdings hat Hr. Raiffeisen versucht, sämmtliche Darlehns- ala seines Prinzips zu einem Gesammtyerband zu e EOaS diesem Zweck is die „Rheinishe landwirthshaftlihe Genossenschafts- bank“ in Neuwied gegründet worden, an deren Spiße Hr. Raiffeifen atte S oe D, Dilter Gesammtyverbande erft 27 Kassen i ovinzial-HÜ is a8 Geldmittel pie Berslgun s f hat demselben die erforderli

inzelne der Raiffeisenshen Vereine haben leihzeiti landwirthshaftlichen Kasinos* ausgebildet, ie fb Vie? Auftabe ie tellt Haben die allgemeine wirths{chaftliche Lage des Bauernstandes zu verbessern, namentlich auch dadurch, daß einzelne Wirthschafts- gegenstände auf gemeinsame Rechnung im Großen beschafft werden Die Raiffeisenschen Kassen im Ahrthal und in einigea anderen Gegen- den stehen auch mit den Winzervereinen in Verbindung, welche die Trau-

ben fogleih nach der Ernte kaufen, u j ; und weiter zu verarbeiten. fen, um fie gemeinshaftlih zu keltern

Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Skaals-Anzeiger.

B, 203. Berlin, Dienstag, deu 29, August :

3n dieser Beilage werden bis guf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintragungea und Löschungen in den Handels-, Zei chen-u. Musterregister a, sowie über Konkurse

1) Patente, ( 7) die von d : = ; = : L a. : / E L: on den Reich-, Staats- und Kommunalbehörden auszeschriebenen Submiffionstermiae- S M ALNE der anitehendea Konkurstermine, dl 8) die Tarif- und Fahrplan-Veränderungen der deutshen Eisenbahnen,

N s E der durch Militär-Anwärter zu beseßenden Stellen, 9) die Uebersicht der Hauyt-Eisenbahn-Verbindungen Berlins,

) die Uebersi%t vakaater Stellen für Nicht-Militär-Anwärter, 10) die Uebersicht der bestehenden Postdampfschif-Verbindung-n mit transatlantishezz Länderu , 5) die Uebersicht der ansteheaden Subhastations-Termine, f : Ï 11) das Telegraphen-Verkehrsblatt

6) die Verpachtungstermine der Königl. Hof-Güter und Staats-Domänen, sowie anderer Landgüter, N ?

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher au die im §. 6 des Geseßes über den Markensckcut, vom 30, Nevember 18374, vorgeschriebenen Bekanatmachungez veröffentlicht werden, erscheint au in

eiacm besonderen Blatt unter dem Titel r L Central-Handels-Register für das Deutsche Reih. a. 22; Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reich exscheint in der Regel tägli. L. as

Das Central-Handels-Reuiifér für das Deutsche Reich kann durch alle Post-Anstalten des Ju- | (C ster ¿ und Auslandes, sowie durch Carl Heymanns Verlag, Berlin, 8W., Königgräßerstraße 109, und alle | Abonnement beträgt 1 #50 &S für das Vierteljahz, Einzelne Nummern kosten 20 & | Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 209 „H,

Inserate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das

serate nehmen an: das Central - Annoncenu- Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition D

ureau der deutschen Zeitungen Mohrenstraße Nr. 45, die Ér nonen Srvebitione, bis

des Deutshen Reichs-Auzeigers und Königlich

Preußischen Staats-Anzeigers:

Verlin, 8. V. Wilhelm-Straße Nr. 832.

u, dergl,

8. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ete, 4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung | 8. Theater-Anzeigen.

u. 8. W, von öfentlioben Papieren,“

orladungen

Grosshandel, 6. Verschiedene Bekanntmachungen.

eeFuvalidendank“‘, Rudolf Mosse, As 7. Literarische Anzeigen.

Vogler, G. L. Daube & Co. lotte, Vüttuer & Winter, sowie alle übrigen größeren In der Börzsn- | a Dn S

9, Familien-Nachrichten, beilage.

ufe, Verpachtungen, Submisfionen 2c. N

Bekanntmachung.

Domänen-Verpachtung.

Die in der Provinz Haunover, Lauddrostei- Bezirk Hildesteim, Amts Northeim, Dito

Domüäue Brunstein, enthaltend an: Br und Baustellen . 0,8983 Hektar, G ¿20% #9980 Ader, . 209.0933 Wiesen , 17,9770 Hütung 39,1177 Teichen 9 4238 Unland . 9 8643

überhaupt 291,3674 Hektar,

foll auf den Zeitraum vom 1, Mai 1877 bis FJo- harnis 1595 6ffentlich meistbietend verpachtet nrt

Das Pachtgelder-Minimum beträgt 12,000

Zur Uebernahme der Pachtung ift ein disponibles Vermögen von 110,000 Æ erforderli, über dessen eigenthümlichen Besiß, sowie über die persönliche

Qualifikation als Landwirth vor der Lizitation bei uns oder vor unserem Kom- mwissarius fich auszuweisen hat,

Den Lizitationstermin bab wir auf Mittwoch, den 4. Oktober d. I, Vormittags 11 Uhr, in vpuserem Geschäflslokale, an der Archivstraße- Nr. 2 Q ver dem Regierungs-Rath Bergmann an-

eraumt,

Die Verpachlungsbedirgungen, Karten und Grund- ¿ nen Bedingnißhefte

jeder Pachtbewerber

Die Kohleupreise auf der sf. lischen König

Stüdäkohlen 43,5 Z§, Wür G ieskohlen 10 9, Staubkohlen 7

hütte, den 26. August 1876. inspektion. ta

Berlin-Coblenzer Eisenbahn.

Strecke Nordhaufen-Wetlar. Die Ausführung t j y 680 lfdn, Metern Soblenstollen und

ZTunnel-Mauerung missionstermin vergeben werden.

ben unberücksichtigt. [7121]

Die maßgebenden Bedingungen und Zeichnungen liegen vor dem Termine zur Auficht aus; auch kön- egen Erstattung der Kopialien

stücksnachweisungen, sowie der gegenwärtige Pacht- | von unserer Betriebskanzlei bezogen werden.

Tontraft, können an allen Wochentcgen während der i Dienststunden in unserer Registratur, erstere auch !

j

bei dem jepigen Pächter der Domäne, Ober-Amkt- mann Lodemann zu Brunftein, eingesehen werden.

Franffurt a./M , den 24. August 1876, Königliche Eisenbahn-Direktion,

‘Verloosung, Amortisation,

grube bei Königshütte O/S. werden vom 1. Sih Gekündigte D Auleihe tember cr. ab bis auf Weiteres beim Detailyerkauf betragen : für 50 Kilogramm oder 1 Zentner loco Königégrube franco Bib Verladeplaß: elfohlen 43,5 «H, Förder- kohlen 325 S, Nußkohlen 30 9, Kleinkebler 21 N T H. Königs- Königliche Berg-

1120 1fon. Metern Tunnel - Vollausbruch und

j Sa des nee s Bischofferode (zwi- | en Spangenberg un aldkappel) soll in dem * ift erledigt und soll neu beseßt werden. Das Ge-- a LERIO, den 19. September er, Vormit- | halt ist auf 6000 Fe tgciebi und solt eine Kündi: ns J hr, in unserem Verwaltungêgebäude, | gungsfrist von sechs Monaten ein:m etwaigen Rück- Hedderichstraße Nr. 59 hierselbst, anberaumten Sub- | tritte vorangehen. Bewerber, welche die Qualifika--

Bezügliche Offerten find versiegelt und portofrei | Verwaltung er! möglich i j l ; g erlangt und wo: möglich in-Tommu Nele L au) der Aufschrift: „Submissions- | Thätigkeit sich bewährt haben, E ihre Melduas usführnng des Tunnels bei Bi- | gen unter Beifügung ihrer Zeugnisse bis zum 15.

schofferode“ bis zur festgeseßten Terminsstunde an | i : uns einzureichen. Später eingehende Offerten blei- ! E P M OEeR ares L D

Auf Verlangen ertheilen wir Abichrift des Kon- | : P traktéentwurfs und der gedruckten allgemeinen Ver- ! Zinszahlung ALELS on öffentlichen

pachtungsbedingungen gegen Erstattung der Kopia- | lien resp. Drudckosten. S [6843] | _ Bekauntmachung wegen Ausreichung der neuen Haunover, den 83. August 1876. i | Zinécoupons zu der Staatsanleihe der vormals Königliche Finauz- Direktion. | Wo en a o O AN Al INN Abtheilung für Domänen j i Sick E Ae A „fü : vorbezeichneten Staatsanleihe Serie I. Nr. 1—8 Früh. { über die Zinfen Litt. F, für die Zeit vom 2. Ja- Am Donnerstag, deu 81. d Mts,, Bormit | vai L Eebteinber 11876 au D T gp d) , . . . E N s h di tags 10 Uhr, sollen auf unserem Pahofe circa i Zinsen E. Ser. I. Nr. 1—8 “fûr sri Zeit De 91 Cntr. alte Plomben, 46} Cntr. Makulatur, | 1, Juli 1876 bis inkl. 30. Juni 1884 nobît Talons 14 Crntr. dergl. zum Einstampfen, 6 unbrauchbare | werden vom 1, März 1877 ab von der König- eiserne Gewichtsfiücke à 1 Cnir., 1 Stuhl, 1 Wand- | lichen Kreiskaffe zu Franffurt a. M. während ber uhr, 1 Brechstange von Eisen, 3 Schlüssel zum | üblichen Dienststunden ausgereicht. Diefe Coupons

Bekanntinachung.

Am 1. Oktober d. F, soll an der hiesigen Mittel- s \hu!e ein Philologe, der zugleich die Direktions- Bremifchen ges{chäfte der Schule Acrnas muß, nett

der freien Hansestadt Bremen. |

Maa Saa f von 5% cktaats - Schuldscheinen in Courant daran, daß werd

diese Schuldscheine zum 1. Juli d J. ge- wf s trl

kündigt find und der Zinsenlauf aufgehört hat. ada getrag! O, Dele Die gekündigten Schuldscheine werden von der lden u "1 in Smet Li Babe

! Bremer Bank hieselbft eingelöst i d: L 1 . wollen sich \{chleunigst unter Ei! s Bei der Einlösung find die Coupons von Januar nisse und eines tan Tae U B fe

1877 und ff. mit einzuliefern; der Betrag fehlen- ch der Coupons wird von dem Kapital, ei. P Ae Mere S

Bremen, den 10. August 1876. [6785] ! ara et Sena A Lehrerstellen.

Die Finauz-Deputation. | Verscziedene Bekannturachungen- j | Für die hiesige Realschule beim Doveathor, (ei R. mit siebenjährigem Cursus, ohne aaen) ina

Bürgermeisterstelle. in Folge ihrer bevorstehenden Erweiterung für den

Die Stelle des Bürgermeisters in unserer Stadt?

1. À pril 1877 zwei afademish gebildete Lehrer

eine vorzugsweise für Deutsh und Gesbitte dia andeire vorzugsweise für die neueren Sprachen, ge- fuht. Gehalt der ordentlichen Lehrec #4 2700, stei- gend .von S zu 5 Jahren um 4.575 bis zum Höchst- betrag e von 4 5000. Meldungen find baldigst unter Beifügung der erfordezlihen Ausweise an den unterzt ichneten Vorsteher zu richten. [6994]

Bre men. Prof. Dr. Buzehenau.

tion zum preußischen Richteramte oder zur höheren

¿ 7082] - | Guben, den 22. August 1876. L ç i Die Staëtverordnucteu-Bersammlung. Bekanntmachung. L / C ea E - Die mit einem Jahresei ä Die Kreisthierarzt-Stelle- des Kreises Halle 900 #, vérbundene Selle des Lleicen Mete ; in Westfalen soll wieder beseßt werden. Gesuche gusshußboten bezw. Bureaudieners ist des Bak- : unter Nachweisung der Befähigung sindcknebst einem digsten anderweit zu beseben, ; ; Lebenslauf bis zum 1. November d. Js. bei uns Anstellungsberechtigte Bewerber haben \ich unter j einzureichen, wobei gleichzeitig bemerkt wird, daß die | Vorlegung ihres Civil - Versorgungs\cheines, sowie | Kreiöftände veshlossen haben, dem anzustell enden | ihrer Führungsatteste und eines selbstgeshriebenen ! Kreisthierarzt eine jährliche Subventizn von 480 # |Lebenslaufes bei dem Unterzeichneten zu melden

| T Gu zu R Es {ih u ee F2REA Ee den 18. August 1876 : {na rmessen dienstiih und morali e- amens. d reis- i

währt haben wird. Minden, den 25. August E "bener e E

* 1876, Königliche Regierung, Adstheilung des Stielow,

Innen, Königlicher Landrath. [6997]

g Königliche polytechnischeSchule zu Hannover, Eröff6ung des Btudienjahres 1876/77 am 2. Oktober 1876. Beginn der Einschreibungen

am 25. September, 10 Uhr Vormittags. Programme von der Direktion zu erhalten. V anmnovor. den 29. Juli 1876. Der Direktor: Launhardt.

Buchhandlungen, für Berlin auch dur die Expeditiont SW., Wilhelmstraße 32,

bezogen werden.

Mittheilungen aus dem Patent-Bureagu des Ingenieurs Herrn Carl Pieper in Dresden.

Ueversihi über Erfinduugs-, Zusazz-,

24.) Muster wurde1 geschüßt vom 1. Januac bis 18. Juli 1876 .

(Ver. St) Patente wurden ertheilt vom Bel ten.

Amerika. Marken wurden eingetragen vom

Großbritannien und Irland.

Ersatz-Patente (reïssues) wurden ertheilt vem 1. Jan. bis 18. Juli 1876 .

Patente wurden eingetragen vom 1. Januar bis 7. August O Patentgesuche wurden eingetragen ab 1, Januar bis 18. August 1876 . Sechsmonatlicher Schuß wurde ertheilt auf 1876 er Patente . . ; 1876 er Patente wurden gesiegelt bis 18, August 1876 in Summa .

auf 1873 er Patente wurden £ 50. , 1869 er Patente wurden £ 109 bezahlt bis 18. August 1876

Berbesserungs-Pateute und deren Berlängerungen« (Nr. 24

521 603 8448 405 1644 3243 2942

991

bezahlt bis 18. August 1876 in Summa 1a

Watente.

Geo erzog Hessen. 2. August. Eduard Reisert, Cöln, Wägemaschine für Getreide, Hülsen- | früchte, Kaffee 2c. van Gülpen, Lensiug und von Gimborn, Emmerich, Königreich Preußen, ; falorische Maschine, auf drei Jahre,

Herzogthum Braunschweig. Fabrikant August Wilke, Braunschweig, 16. August, Blechrichtwalze, auf fünf Jahre. Swchaeffer & Budenberg, Bug@au - Magdeburg, 17. August, auf das von Heinrich Döring zu Berlin konstruirte Nieder- schraubventil mit metallischem Membran-Verschluß ohne Anwendung von Sto. fbühsen und Verpackung, auf fünf Jahre.

Herzogthum Sadisen-Coburg-Gotha. Euge- nio de Zuccato, London, Verfahren zur Herstel- lung authographisher Abdrücke vou Schriften und Zeichnungen, auf fünf Jahre. Ingenieur W. Helmsmüller, Diepholz, Dreschmaschine mit fonisher Dreschtrommel, auf fünf Jahre. Kom- merzienrath Hermann Gruson, Buckau-Magdeburg, Cosfinue-Regulator, auf fünf Jahre.

Fürstenthum Shaumburg-Lippe. Hermaun Gruson, Buckau-Magdeburg, Cosinus-Regulator, auf fünf Jahre.

Entwiekelung des Zeichenregisters im Monat Julí 1876.

Im Monat Iuli wurden im Zeicenregister des Deutschen Reichs-Anzeigers veröffentlicht 119 Zeichen bezw. Zeichengruppen von 75 Firmen (gegen 86 Zeichen von 51 Firmen im Juni und 127 Zeichen von 82 Firmen im Mai); es be- fanden sh hierunter 25 (in Leipzig angemeldete) Zeichen von 17 ausländischen Firmen (gegen 36 Zeichen von 13 fremden Firmen im Juni und 64 Zeichen von 33 fremden Firmen im Mai).

Die 119 Zeichen wurden eingetragen bei 36 G e- richtsanmeldestätten, die in folgender Ord-

14 waypenartige Darstellungen , Phantasie- bilder und andere bildliche Darstellungen, ohne nähere Bezeihnung durch Worte und Ziffern ;

70 desgleihen Darstellungen unter Hinzutritt von Worten und Ziffern.

Seit Bestehen des Zeichenregisters (1. Mai 1875) wurden im Ganzen veröffentliht 6632 Zeichen von 2748 Firmen, unter denen sich 2118 Zeichen von 838 ausländishen Firmen befanden.

In dem Jahresbericht der Handelskam- mer des Kreises Thorn für das Jahr 1875 finden sih über die allgemeinen und jozialen Verhältnisse folgende Bemerkungen: Mit der um die Mitte des Jahres fühlbar gewordenen Ge- \chäftästille ist auch eine merkbare Arbeitslofigkeit in den Kreisen der Handwerker und sonstiger Arbeiter eingetreten; die Preise der nothwendigsten Leben€- bedürfnisse, wenn auch gegen früher etwas zurü- gegangen, sind ziemlich hoch, die Wohnungsmiethen unverhältnißmäßig gestiegen, namentlih Arbeiter- wobnungen. Wie anderwäits werden au hier viel- fa Klagen darübec laut, daß die Lohnforderungen dir Arbeiter den Leistungen derselben durchaus nicht entsprechen; diese Klagen erscheinen auch nicht unbe- gründet. Den Verkehrsbedürfnifsen unseres Kreises wird laut Beschluß des Kreistages durch die Anlage

! neuer C ausseestrecken in die diesseitigen Niederungs- | ortshaften Rehnung getragen werden, und liegen

auch noch andere Aniräge zur Verbindung anderer Ortschaften mit der Bahn Thorn-Jnsterburg dem Kreistage vor. j

In Bezug auf die Eintragungen und Löschungen im Firmenregister bemerkt der Bericht: Da dem Handelsstande daran gelegen sein muß, daß die amtlichen Daner ister möglichst genau den that- sächlichen erhältnissen enisprechen, in dem hiesigen Firmenregister aber Firmen noch nicht gelöscht waren, welche seit langer Zeit nicht mehr existiren, anderer- seits aber auch solhe Firmen nicht eingetragen waren, welche zur Gewerbesteuer als Kaufleute ein- geshäßt waren, so richtete die Handelskammer an

943-

von ca. 1500 Ctr. aus dem Jahre 1874 wurde noh

mit geringem Gewinn an Händler aus Polen und | niht vorgekommen. Lausißer Fabrikanten zu 180—186 # pro 50 Kilo, | Altena Von der | beitsbedingungen versuchter Strike ist erfolglos ver-

ungewaschene zu 63—69 4. verkauft.

Schur des Jahres 1875 blieben ca. 3000 Ctr. fest | laufen. hier liegen, da die von den hiesigen Käufern im Mai |

erheblichere Reduktionen bezüglich der Zahl der Arbeiter Ein von den ODrahtziehern zu zum Zwecke der Erzielung günstigerer Ar-

A Auch von den Arbeitern zweier großer Kohlenzechen in den Kreisen Bohum und Dortmund

und Juni angelegten Preise von 168, 174—133 A. | wurden aus Anlaß der von den Verwaltungen ge-

für 106 Pfd. viel zu hoh waren gegen die auf den

späteren Wollmärkten gezahlten, als daß fich Käufer |

hätten dazu finden können.

Die Bank- und Kred itinstitute haben im ver- |

flossenen Jahre ihren Geschäftsumfang erweitert und mit günstigem Resultat gearbeitet. Neben der Kö- niglichen Bankkommandite bestehen in unserm Kreise 5 Kreditinstitute und die städtische Sparkasse. Es ist nicht zu verkennen, daß diese Institute für den hiesigen G-\chäftsverkehr ein Bedürfaiß sind und der Ausdehnung desselben große Dienste leisten.

Der Handel mit Eisen und Eisenwaaren war nicht allein ein weniger umfangreichex als in den Vorjahren, sondern auch ein weniger gewinns» bringender; die fortwährend herabgehenden Preise in den Fabriken zwangen die Händler diesem Vor- gange zu folgen, obwohl sie zum Theil noch theure Vorräthe hatten.

lisher Kohle und der Frachtzushlag auf der Bahn beigetragen hat, der Bezug englischer Kohle hat um 22,000 Ctr. zugenommen.

Die Spiritusfabrikation hatte unter dem

Einfluß der starken Zufuhren zu leiden, welhe von | Dekret publizirt worden, dur welches jede Einfuhr

Rußland nah Hamburg gingen. Unsere Fabriken arbeiteten nur für den inneren Verbrauch; es blicben große Vorräthe auf Lager und die Preise erreihten, namentlich zur Zeit der neuen Brennperiode, einen ungewöhnlich niedrigen Stand- punkt; sie begannen mit 52 4 für 10,000 Liter °/o, \hwankten bis Juni zwischen 50 und 52 4; gingen dann laugsaw aber stetig zurück bis auf 45 und {lossen mit 41 S Der Schiffahrtverkehr auf der Weichsel ist etwas umfangreicher gewesen, als im Vorjahr; sehr große Quantitäten Getreide sind von Polen auf SIöoßen hier eingegangen: 1) von unterhalb Thorn fommend und nah Polen ausgegangene beladene Fahrzeuge: 676 Kähne; 2) aus Polen eingegangen und über Thorn hinaus passirend, beladene Fahr- zeuge: 800 Kähne, 334 Galler; 3) leere Fahrzeuge nah Polen: 184 Kähne, 5 Schleppdampfer ; 4) aus Polen 4 leere Schleppdampfer; 5) zur Ausladung sind hier gekommen: 783 Fahrzeuge, davon mit Ge- treide und Sämereien aus Polen hier angekommen und auêgeladen 127 Fahrzeuge; 6) zur Beladung sind hier gekommen 198 Kähne. Auf Flößen einge- gangen und hier zur Ausladung gekommen: 235,699 Ctr. Weizen, 85,585 Ctr. Roggen, 9362 Ctr, Gerste,

| forderten

Verlängerung der Arbeitszeit Arbeitsein- stellungen versucht und längere Zeit gufrecht erhalten. Da die Zechen nach Lage der Verhältnisse zur Nach- giebigkeit nicht genöthigt waren, ift ein den Wünschen der Arbeiter entsprechender Erfolg nicht erreicht wor- den, vielmehr haben dieselben, nahdem ihnen an- nähernd 14,000 4 Arbeitslohn verloren gegangen waren, si ihrerseits gefügt und die Arbeit wieder aufgenommen. Die Arbeitslöhne der Bergleute standen im ersten Semester dieses Jahres um 15 bis 18 Prozent niedriger als in der gleihen Periode des Vorjahres. Der Durchschnittssaß beträgt gegen- wärtig 3 A Jedoch is} dies für die einheimischen Bergarbeiter zur Zeit von geringem Einflusse, da dieselben gegenwärtig mit Äckerbauarbeiten , Loh- \{chälen in den Haubergen 2c. beschäftigt sind, wobei gute Löhne verdient werden. Fremde Arbeiter find

i | nur noch in geringer, Zahl vorhanden. Der Bezug \chlesischer Kohle hat im Jahre 1875 | S

nur 176,000 Ctr. betragen, fi also fast um die | Hâälfte- vermindert, wozu die billigeren Preise eng- ;

Nachdem die Regierung von Venezuela einen Kon- trakt mit dem Bankhause J. Röhl u. Comp. ge- {lossen und dasselbe am 28. Juni d. J. autorisirt hat, venezolanishes Silbergeld im Belaufe von 940,000 Venezolanos prägen zu lassen und zu im- portiren, ist am 7. Juli ein vom 28. Juni datirtes

fremden Silbergeldes untersagt wird. Alles aus- ländische Silbergeld, welhes nah Ablauf der in dem Dekret angeseßten Fristen importirt wird, wird konfiszirt. Alles ausländishe Silbergeld, welches

| innerhalb der angeseßten Fristen bei einem Zollamt

ankommt, wird dort deponirt, bis es wieder aus- geführt wird. Der Importeur muß Bürgschaft lei- sten in derselben Höhe wie der angekommene Be- trag und ein Certififkfat des Konsuls von Venezuela einreichen, daß dies Geld wirflich an seinem Be- stimmungsorte angekommen is. (Pr. H. A.)

Das „Preußische Handelsarchiv“, Wochen- rift für Handel, Gewerbe und Verkehrs-Anstalten, enthält in der Nr. 34: Italien: Geseß, betreffend die Errichtung / von Freilagern. Oesterreih-Ungarn und Sandwich-Inseln (Hawaiische Inseln): Freund- \hafts-, Handelt- und Schiffahrtsvertrag zwisch-n beiden Ländern vom 18. Juni 1875. Venezuela: Verbot der Einfuhr fremden Silbergeldes. Schwe- den und Norwegen: Schiffahrts- und Handelsbericht aus Landskrona für 1875, Deutsches Reih: Nach- weisung der Einnahmen an Zöllen und gemeinschaft- lihen Verbrauchssteuern im Deutschen Reich für die Zeit vom 1. Januar bis zum Schlusse des Mo-

Rechte-Oder-Ufer-Cisenbahn-Gesellschaft.

Brückcnaufziehen, 1 Astrallampe, 2 Oefen von Guß--{ können auch durch die Königlichen Regierungs-Haupt- ; Die: Herren Actionaire werden hierdurch zu einer außerordentlichen Generalversamm-

eisen, 1 Partie altes Holz, eine alte eiserne Koch! | kassen, sowie durch die Königlichen Bezirks-§ - maschine, eiserne Ofentheile, 1 Partie altes Zink- j kassen in Hannover, Lnebiutg und Diaabits Va

nung an der Gesammtzahl p artizipiren : 1480 Ctr. Hafer, 19,972 Ctr. Hülsenfrüchte.

: : das hiesige Kreisgericht den Antrag, das Verfahren Zeichen: | Zeichen : hiesig gerih g sah

zur amilichen Löschung resp. Eintragung dieser Fir- men herbeizuführen; diesem Antrage ist genügt

nats Juli 1876, Schweiz: Uebersichtstabelle der

Der Jabrédbericht der Handelskammer Ein-, Aus- uud Durchfuhr im Jahre 1875, mit

blech und Eisen gegen gleih baare Bezahlung öffent- | zogen werden.

lih meistbietend verkauft werden. 24. August 1876, Königliches Haupt Steuer- Anit für ausl, Gegeustände, ® Betfanntmachuug. Posen-Thorn-Vromberger Eisenbahn,

Die auf hicsigem Bahnhofe lagernden circa 5200 Kilogramm Metallabgänge, fowie 6 Weichen- schienen, 9 Hartgußherzstüde und 3 Weichenstühle sollen meistbietend verkauft werden. Hierzu ist ein Subhmissionétermin auf den 14. September 1876, Vormittags 11 Uhr, in mein-m Bureau, Tôöpfer- gasse Nr. 7, anberaumt, und sind Offerten an meine Adresse einzusenden.

Die Submissionsbedingungen liegen im diesseitigen Bureau aus und werden auf portofreie Anträge gegen E.stattung der Kopialien mitgetheilt.

Posen, den 24. August 1376. [7123]

Der Eisenbahn-Baumeister. Usener.

Beim Bezug der ueuen Coupons

Berlin, den | siad von dem Eigenthümer oder dessen Beauftragten

die alten Talons, nach dem Littera getrennt, mit einem doppelten Verzeichnisse an die betreffende Kasse einzureihen. Das eine Verzeichniß wird, mit einer Empfangsbescheinigung versehen, sogleih zu- rückgegeben und ist bei Aushändigung der neuen Coupons wieder abzuliefern; über die aeuen (§ou- pons und Talons hat deren Empfänger Quittung zu geben. Formulare zu diesen Verzeichnissen sind bei den genarnten Kassen uneutgeltlih zu haben. Der Einreichung der Schuldverschreibungen bedoxf es zur E:langung der neuen Coupons nur dann, wenn die alten Coupons-Anweisungen abhanden ge- fommen find; in diesem Falle find die betreffenden Dekumerte an das Königliche Regierungs-Präfidium zu Wiesbaden mittelst besondecer Eingabe einzu- reichen. Die entftehenden Portofkosten haben die Empfänger der neuen Coupons z'z eiseßen. Wies- baden, ten 22. Juli 1876, Der Regierungs- Präsident. v. Wuxemb.

Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig. Die von der unterzeichneten Gesellschaft ausgefertigten Bersicherungsscheine Nr. 14140, ausgestellt am 1, Juli 1864 auf das Leben der Frau Auguste Maria Emilie Ns! 14887 E a (5, Pte P dp 4 ict de Vexlin; f „. auêgestcllt am 1. Oktober auf das Leben der verstorb Auguste Friederike Hefter, geb. Gallash in Berlin 7 tor venen Bean Iaganne

ingleichen die Pfandscheine

5, über den auf das Leben des Herrn Peter Malifk, Post-Conducteurs in Berlin, jeßt

Restgutsbesitzers in Groß - Breesen bei

Nr. 23222;

Guben, ausgestellten Versicherungs schein

Nr. 145, über den auf das Leben des Herrn Gustav Ebrenfried Wilhelm Praedel t- Sekretärs in Neuwied, jeßt Ober-Postsekretärs in Hamburg, L Bersimte:

rungésdein Nr. 23738,

sind bei uns mit dem Antrag auf deren Mortififation als verloren angezeigt worden.

: __In Gemäßheit von 8. 15 der allgemeinen Versicherungsbedingungen unseres revidirten Statuts wird dies hiermit unter der Bedeutung bekannt gemacht, daß die vorstehends aufgeführten Scheine als nichtig bétrahtet werden und an deren Stelle je ein Duplikat ertheilt werden wird, wenn kunerhalb eines Iahres vom nntengesezten Tage ab ein Berechtigter bei uns sich nicht melden sollte,

Leipzig, den 29, Auguft 1376

Lebensversiherungs-Gesellschast zu Leipzig.

Kkummer,

Dr, Gallus, [7109]

lung, welche

| am 21. September d. Is. Nachmittags 3 Uhr,

j im großen Saale der neuen Börse, Wallstraße Nr. 6 hierselbst stattfindet, ei l Gegenstände der Berathung und Basel nase sind E I. Aufnahme einer Anleihe mittelst Ausgabe von 10 Millionen Mark 43°/ziger Prioritäts-Obli- gationen, zum Zweck der Ergänzung und Erweiterung des Bahnunternehmens; event. Ausdeh= nung der Anuleite bis zu einem Nominalbetrage der Obligaticnen von 224 Miltionen Mark L glei gs Un Ee GLBeLETun der auf Grund des Allerhöchsten Privi- gii vo . September emittirten illio e i igati i ü p pro E Bie tragende 7 ionen Thaler fünfprozentigen Obligationen in. . Ermächtigung der Gesellshafts-Vorstände zur bestmöglichft G Do LBSWRGORT Al | Prtl sas dd aae te arn . Genehmigung der, in der Actionaire-Versammlung am 27. Juni d. Js. gefaßt {chIü i Folge eines Formfehlers bei der Einladung zur ordentlichen E u E Boe Gn ; Anträge Gin Actionairs: „die Generalvexsammlung möge unter Kenntaißnahme der eingereihten Offerten zur Nebers nahme der von der Gesellschaft auszugebenden Prioritäts-Obligati i Ñ g Ee Are: h Zusllag E ete F O Ne O ER D t, 1AM : ur Erreichung des Rechts der Theilnahme an de [vers i l ie Acti cinch Qa CARLIUA Sillen: T ; r Generalversammlung müssen die Actien an : iu Breslau: entweder bei der Hauptkasse unserer Gesellschaft, Berlinerstraße 76, oder bei der Breslauer Discoutobauk Friedenthal & Co,, Junkernstraße Nr. 2 oder bei dem Sthlesischen DARL N, T A rape Nr. 35/36; / u erlin: entweder bei der Direction der Disconto-Gesellsthaft, oder bei dem SLIEN S, Bleichröder, ua gee S d Saa 5 Laudau, emäß §. 31 des Gesellschafts-Statuts späteftens 3mal 24 Stunden vor der Versammlung d irt werd A Die Legitimationsprüfung wird, soweit es gewÜü y 9 A Be A Versammlungslokal bereits von 2 Ühr ab satlfinde S "e M11] Breslau, den 26. August 1876. 1

Der stellvertretende Vorfißende des Verwaltungsraths.

Fedor Pringsheim.

Für Bau-Unternehmer, Bau-Gesellschaften n. \. w.

Ein geprüfter Maurermeister, der seit 5 Jahren mit Ausführun i Festungsbauten beschäftigt, auch bereits als Unternehmer bei Guten De üen E A und im Besiß der besten Zeugnisse ift, sucht Theilhaber zur Uebernahme (in Entreprise) von einem oder mehreren der in Wilhelmshaven zu erbauenden drei detachirten Forts. (Ag. Geestem Nr. 10.)

Offerten sind baldgefälligst zu senden unter M. Wü. an die Expedition der Nor'osee-Zeitung

i [7

in Geestemünde.

25 Leipzig, 4 Breslau, 15 Nürnberg, | 3 Altona,

10 Hamburg, 3 Berlin,

10 Lüdenscheid, 3 Stuttgart,

7 Cóln, 2 Frankfurt a. M., 5 Bielefeld, 2 Hanau,

‘5 Dortmund, | 2 Shmalkalden,

je 1 Zeichen in Aachen, Bamberg, Braunschweig, Bremen, Dessau, Dresden, Düsseldorf, Duisburg, Durlach, Elberfeld, Gladbach, Herford, Ilmenau, Leer, Mannheim, Minden, München, Offenbach, Oppeln, Osnabrück, Plauen, Reichenbach.

Auf die verschiedenen Industriezweige entfallen von der Gesammtzahl der Zeichen :

42 Zeichen: Industrie der Nahrun gs-

und Genußmittel;

34 Zeichen: Industrie der Metalle;

10 Zeichen: Textil-Induftrie;

10 Zeichen: Industrie der Heiz- und Leuchtstoffe, der Fette, Dele 2c.;

9 Zeichen: Chemische Industrie;

7 Zeichen: Jndustrie der Maschinen und Werkzeuge, Apparate, In- strumente 2.;

4 Zeiten: Papier-, Leder-, 2c. Industrie; |

1 Zeichen: Industrie der Steine und Erden; i

1 Zeichen: Industrie der Bekleidung und Reinigung; |

1 Zeichen wurde für Waaren angemeldet, die

verschiedenen Industriezweigen angehören. Nah der Form und Gestaltung ref\p. Komposition der Marken find von den

veröffentlichten Zeichen: j j 3 Lettern, letternartig, Ziffern und Kombhi- Bezeich-

Gummi-

nationen dieser Darstellungen; 2 Linearzeihnungen ohne weitere nung ;

30 Linearzeihnungen unter Hinzutritt von

Lettern und Ziffern ;

worden.

Der Umfang des Getreidegeshäfts war ge- ringer als 1874; wenngleich bis etwa zur Mitte des Jahres die Verladungen nach der reichen Ernte. von 1574 noch ziemlich bedeutend waren und das Ge- äft durch ein rapides Steigen der Preise im Juli und August belebt wurde, so nahm dasselbe in den leßten Monaten des Jahres doch erheblih ab; den- noch is der Getreidehandel gewinnbringender ge- wesen, als im Jahre 1874.

Auch das Geschäft in Rübsen war recht bedeu- tend; Bestände aus 1874 und die gute Ernte von 1875 machten größere Verladungen nach Danzig und Berlin möglich, ohne indessen wesentlichen Ge- winn zu bringen. :

Die Getreidepreise hielten sich während des ganzen Jahres, abgesehen von einer kurzen, bedeutenden Hausse im Juli und August ziemli gleichmäßig.

Mit der Ausdehnung des Getreidehandels geht der mit Futtersorrogaten, Rüb- und Leinkuchen, Weizen- und Roggenkleie Hand in Hand, der nam?nt- lich in vorigem Jahre eine bedeutende Ausdehnung erfahren hat. Theilweise hat die Futternoth die Landwirthe veranlaßt, Surrogate in größeren Quan- titäten als sonst zu beziehen, andererseits wächst aber auch der Verbrauch von Jahr zu Jahr, weil sih die Landwirthe der Fettoiehzuht und einer größern Produktion von Milch, Butter und Käse zuwenden.

Der Holzhandel litt unter den fortdauernd ungünstigen Verhältnissen, die wir in unserm Be- rit pro 1874 angedeutet haben und machte nur Rundholz auch in diesem Jahre insofern wiedec eine Ausnahme, als solhes zu guten Preisen ret gesucht war. y Die Holzpreise stellten sich folgendermaßen: eichene Schwellen 2.60— 2.75 4 pro Stück, kieferne Schwellen...1—1.20 G pro Stück, kieferne Rund- bölzer 0.50—0.70 G pro Kbfß., kieferne Balken 0.70—0.80 M pro Kbfß., kieferne Mauerlatten 0.50—0.60 M pro Kbfß., Blamisecstäbe 15—24 M pro Schock, Kiefernbrennholz pro 4 Raummeter 21—22 M

Das Wollgesch äft des Jahres 1875 kann nur als ein sehr flaues bezeihnet werden, der Bestand

für den Stadtkreis Duisburg pro 1875 ent- hält über den Verkehr im Rhein-Ruhr- Hafen folgende Angaben:

Die Befürchtung, daß im Jahre 1875 ein weite- rer Rückgang des Hafenverkehrs eintreten würde, hat sich wenigstens in Bezug auf einen Hauptverkehrs- faktor, den Steinkohlenverkehr, nit verwirk- liht; im Gegentheil trat etwa von der Mitte des Jahres 1875 ab eine erheblihe Verkehrssteigerung der Steinkohlen-Abfuhr, namentlich nach Holland, ein, die am Schluß des Jahres eine Mehrabfuhr von 1,328,218 Centnern nah- wies, Die Verkehrszunahme würde noch größer ge- wesen sein und vorautsihtlich die Höhe des Jahres 1873 wieder erreicht haben, wenn nicht von Mitte November ab die Witterungs- und Wasserstandsver- as insbesondere Hochwasser und unmittelbar darauf folgender starker Eisgang die Schiffahrt fast völlig zum Erliegen gebracht hätten. Auch die beiden Nachbarhäfen hatten sih einer Zunahme in Bezug auf den Steinkohlenverkehr gegen das Jahr 1874 zu erfreuen, welche für den Ruhrorter Hafen das enorme Quantum von 6,246,337 Centnern, für den Hoch- felder Hafen 1,466,253 Centner ausmachte. Der ge- sammte Steinkohlenversandt aus den 3 Häfen stellte sich im Verglei mit dem Vorjahre 1874 wie folgt:

Ce 1874: 1875 mehr : T

Ctr. Ctr. aus dem Ruhrorter Hafen 26,916,439. 20,700,102. 6,246,337. aus dem Duis- burger Hafen 8,270,341, 6,942,123. 1,328,218,

aus demHochfelder Hafen 5,671,959. 4,205,706. 1,466,253. 10,888,739, 31,847,931. 9,040,808.

Dieses Abfuhrquantum übersteigt sogar um nahezu 1,500,000 Ctr. das hôcste bisher ‘auf dem Rhein im Jahre 1869 dagewesene Steinkohlenquantum 39,394,835 Ctr.), so daß zalso in Bezug auf den

teinkohlenverkehr das Jahr 1875 für die Rhein- Schiffahrt das bisher günstigste Jahr gewesen ist.

Arbeitermarkt. Im Regierungsbezirke Arnsberg sind während des zweiten Quartals d. I.

Angabe der Grenzstrecken, über welche dieser Ver- fehr stattgefunden hat, unter Vergleihung mit dem Vorjahre. Japan: Handelsbericht aus Niigata für das Jahr 1875. Hayti: Handelsberih: aus Kap Hayti für 1875. Mittheilungen.

Handels-Register.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich

Sachsen, dem Königreih Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags

bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

Leipzig resp. Stuttgart und Darmstadt ver-

öffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die leßz- teren monatlich.

Aachen, Unter Nr. 3531 des Firmenregisters wurde heute eingetragen die Firma E. von dem Busch, welche in Heinsberg ihre Niederlassung hat und deren Inhaber der zu Malmedy wohnende Kaufmann Eduard von dem Bu! ist. Aachen, den 17. August 1876. Königliches Handelsgerihts-Sekretariat.

Anchen. Unter Nr. 1338 des Gesellschasts- registers wurde heute eingetragen die Kommandit- Gesellschaft unter der Firma Müller & Cie., welche in Burtscheid ihren Siß, am heutigen Tage begonnen hat und deren persönlih haftender Theil- haber der zu Kochendorf wohnende Kaufmann Christian Müker ist ; ;

Iobann wurde unter Nr. 830 des Prokurenregisters eingetragen die Prokura, welche dem zu Aachen wohnenden Kaufmanne Julius Müller für vor- gedahte Kommandit-Gesellshaft ertheilt worden ist.

Aachen, den 19. August 1876. i

óniglihes Handelsgerichts-Sekretariat. Altona. Bekanntmathung,

Der Kaufmann Chriftian Ernst Gätcke aus Ham- burg hat für sein in Ottensen unter der Firma C. E. Gätcke's Glasfabrifen bestehendes und un- ter Nr. 1318 des Firmenregisters eingetragenes Ge- \chäft den Herrn Bruno Zimmermann zu Ottensen zum Prokuristen bestellt. Dies ift zufolge Ver-