1903 / 78 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Finanzministerium. R Der Regierungsrat Möller in Altona is an die Pro-

ialsteuerdirektion zu Magdeburg und der Regierungsrat A ansky fn Magdeburg an die Provinzialsteuer- direktion zu Altona verseßt worden.

ollinspektor Hellmund in

ierungsassessor, Ober A di el \ edes E T ierungsa

Liebau ist die Stelle eines Mitg

direktion zu Altona und dem R essor, Oberzoll- inspektor Hornig in Myslowiß die Stelle eines Mitgliedes 7

der Provinzialsteuerdirektion zu Magdéburg verliehen worden.

Verseßt sind die Rentmeister bei Königlichen Kreiskassen: ietschmann von Darkehmen nah Herzberg a. H., Schlóömer von Wittmund nah Magdeburg.

Zu Rentmeistern bei Königlichen Kreiskassen sind ernannt: in Geilenkirhen der frühere Rentmeister, jeßige Steuer- sekretär Schmeiser in Cöln, ; j J in Münden der . frühere Rentmeister, jeßige Gemeinde- empfänger Shneemann in Muh, A in Angerburg der Regierungssekretär D Cassel, in Wittmund der Regierungssekretär Bock in Lüneburg.

Königliche Seehandlung.

Bei dem Königlichen Leihamt für Berlin ist der Bureau- diätar Carl Tonn zum Leihamtssekretär ernannt.

Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.

Der bisherige M E Winkelmann aus Bromberg ist zum Geheimen Registrator im Ministerium für Landw ctichasi, Domänen und Forsten ernannt worden.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

Bei der Hauptverwaltung der Staatsshulden ist der Diätar Gott\shol zum Kassensekretär ernannt worden.

Bekanntmachung.

Felix Mende [Ko Gar Ne Pana E für Mujiker.

Am 1. Oktober cr. kommen zwei Stipendien der Felix Mendelssohn-Bartholdyschen Stiftung für befähigte und streb- same Musiker zur Verleihung. des derselben beträgt 1500 & Das eine ist für Komposition, das andere für ausübende Tonkünstler bestimmt. Zur gleichen Zeit er- olgt die Verteilung der Zirsen eines von den Verwandten es Generalmusifkdirektors Dr. Felix Mendelssohn-Bartholdy, den Herren Gcheimen Kommerzienrat Ernst von Mendels- ohn - Bartholdy und den Bankiers Robert und Franz von

endelssohn, zum Andenken an die 50. Wiederkehr des Todes- tages des Dr. Eelir Mendelssohn-Bartholdy geschenkten Kapitals von 30 000 A und die Bewilligung von Unterstüßungen aus den Zinserträgen eingetretener Ersparnisse der Stiften Die Verleihung der Stipendien und Unterstüßungen geschieht an Schüler der in Deutschland vom Staat Jubventionierten , Ausbildungsinstitute ohne Unterschied des Alters, des

Bewerbungsfähig is nur derjenige, welcher mindestens ein halbes Jahr Studien an einem der geriannten Jnstitute ge- macht hat. E können preuß n va daß fie dieje Bedingungen o

Geschlechts, der Religion und der Nationalität. |

ische Staatsangehörige, en, ein Stipendium

er eine Unterstüßung empfangen, wenn das Kuratorium

In die Verwaltung der Stipendien auf Grund eigener Prü- ng ihrer Befähigung sie dazu für geeignet erachtet.

Die Stipendien werden zur Fortbildung auf einem der betreffenden, vom Staat subventionierten Justitute erteilt, das Kuratorium ist aber berechtigt, hervorragend begabten Be- werbern nach Vollendung ihrer Studien auf dem Znstitut ein Stipendium für Jahresfrist zu weiterer Ausbildung (auf Reisen, durch Besuch auswärtiger Justitute 2c.) zu verleihen. Auch die Gewährung von Beihüfen und Unterstüßungen er- folgt nur an Schüler der in Deutschland vom Staate sub- ventionierten Ausbildungsinftitute oder an solche, welche Schüler eincs dieser Jnstitute gewesen sind, ohne Unter- \chied des Alters, des Geschlechts, der Religion und der Natio- nalität nach dem freien Ermessen des Kuratoriums.

Sämtliche Bewerbungen nebst den Nachweisen über dic Erfüllung der oben gedachten Bedingungen und einem kurzen, selbstgeshriebenen Lebenslauf, in welchem besonders der Studiengang hervorgehoben wird, sind nebst einer Bescheinigung der Neife zur Konkurrenz durch den Be Lehrer oder dem AAt gt eugn es von der zuleßt besuhten Anstalt bis zum 1. Juli cr. an das Kuratorium für die Verwaltung der Felix Mendelssohn - Bartholdy - Stipendien, Charlottenburg, Fasanenstraße 1, einzureichen.

Den Bewerbungen um das Stipendium sowie um Unter- papungen für Raannones find eigene Kompositionen “nah

r Wahl, unter eidesstattliher Versicherung, daß die Arbeit ohne fremde Beihilfe ausgeführt worden ist, beizufügen.

Die Verleihung des Stipendiums und der Unterstüßungen n ausübende Tonkünstler un auf Grund einer am . und 30. September cr. in Charlottenburg durch das Kura- torium abzuhaltenden Prüfung.

Charlottenburg, den 1. April 1903.

Der Vorsißende des Kuratoriums. Joachim.

Nicfamfsices.

Deutsches R e i ch,

L Preußen. Berlin, L April eine Majestät der Kai önt g

te von 11 Uhr Vormittags an im dies en Könlalibed Shlof Vorirag des Vertreters des Chefs des Bivilkabinetts Be Oberregierungsrats von Valentini. es

v O

der Verlauf von

Dr. Zunker.

orden : i Das Befinden Ihrer Mais ist andauernd

il es ein d regelre{hter, so p U ERTE der Hand Abstand genommen

Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika Herr r D REE Tower und dessen Gemahlin werden“ wie aus der bereits veröffentlichten Hofansage hervorgeht, nunmehr die zum Allerhöchsten Hofe gehörigen oder da’elbst vorgestellten Herren und Damen R 7 Dieser Empfara wird am Freitag, den 3. April d. J., ends von 9/2 Uhr ab, stattfinden. Cs ; Si

Der Anzug ist: für die Damen in au3ge|chmuttenen Kleidern, für die Herren ‘vom Militär in kleiner Uniform, für die Herren vom Zivil in Frack. mit Ordensband über der

Weste.

Der Chef des Generalstabes der Armee, General der Kavallerie Graf von Schlieffen begeht heute sein 50jähriges Dienstjubiläum.

Der Ober: und Geheime Regierungsrat Dr. Mejer in Stralsund is an die Königliche Regierung in Cassel verseyt und dem Regierungspräsidenten mit der gnis zu dessen Stellvertretung in Fällen der Behinderung zugeteilt worden.

Der Oberregierungérat Gärtner in Schleswi ist an die Königliche Regierung in Breslau verseßt und dem Regierungs- präsidenten mit der Befugnis der Stellvertretung desselben in Fällen der Behinderung, zugeteilt worden.

Dem Regierungtassessor Freiherrn von Hammerstein- Lorxten in Schleswig ijt die kommissarishe Verwaltung des Landratsamts im Kreise Bernkastel, Regierungsbezirk Trier, übertragen worden.

Die Regierungsreferendare Dr. jur. Koblenz, Klapp aus Frankfurt a. O., He werder, Schmiedel aus Potsdam, und Wolff aus Aurich haben die zw den höheren Verwaltungsdienst bestanden.

Gleitsmann aus nnecke aus Marien- eters aus Münster e Staatsprüfung für

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Sperber“ am 29. März von St. Thomas na Horta auf Fayal (Azoren)

in See gegangen.

S. M. S. „Tiger“ isst gestern von Tfingtau nah Schanghai aargen. 4

S. M. S. „Möwe“ isst gestern in Townsville einge- troffen und geht heute von dort nah Matupi in See.

Der Transport der abgelösten Besaßung von S. M. S. „Mö we“, Transportführer: Oberleutnant zur See Wieting, ist mit dem Dampfer „Friedrich der Große“ am 30. März in Genua angekommen und hat gestern die Reise nah Southampton fortgeseßt.

Oesterreich-Uugaru.

Im ödsterreihischen Abgeordnetenhause erklärte gestern, wie „W. T. B.* meldet, in Beantwörtung einer Interpellation über den As des Reithskriegsministeriums in der An- f enbeit der Antiduellliga der ndesverteidigungsminister Graf

elsersheimb, daß der CGrloß #ch in keiner Weise en das humane Ziel der Antiduellliga richte. Die Beteiligung von Offi ren an der Liga sei nicht für zulässig erachtet worden, weil für die Behandlung von Ehrenangelegenheiten in der Armee nur eine einheitliche An- schauung geltend macheà dürfe und daher die bestehende Vorschrift für das Verfahren vor dem Ehrenrat für alle diesem unterworfenen Personen allein maßgebend sein müsse.

Der Geschäftsordnungsausschuß des Abgeordneten- bhavses hat mit 22 gegen 9 Stimmen den Antrag des Abg. L abgelehnt, wona die Geschäftssprache des Hauses die deutsche scin solle.

Der Finanzauss{chuß des ungarishen Unterhauses ver- handelte gestern über die Indemnitätsvorlage. Die oppositionellen Abgeordneten kündigten die weitgehendste Obstruktion an. Der Minister- präsident von Szell führteaus, er erkenne die Berechtigung diesesKampfes niht an. Wenn die Opposition die Mehrheit auf verfaf unasmäßigem eue niht zu überwinden vermöge, dann sei es ein sehr großer ses er, ihn (den Ministerpräsideaten) gewaltsam in solhe Lage zu

ringen, daß er genötigt sei, ohne Gese zu regieren. Von der Richtigkeit feines Grundsayzes überzeugt, werde er diesen Kampf fort-

segen: Frankreich.

Der Senat nahm, dem „W. T. B.* zufolge, în seiner gestrigen Vormittagssitung, die eine Stunde dauerte, das Budget an, erklärte sih mit verschiedenen voa der Deputiertenkammer vorgenommenen Abänderungen cinverstanden, lebnte jezoch einige andere ab. Unter

teren befinden sich mehrere Posten, die eine Erhöhung der Aus-

n im Kriegsbudget festsehzten. Die Deputiertenkammer nahm gestern, nahdem das Budget vom Senat wieder eingegangen war, dasselbe mit allen vorgenommenen

Abänderungen an. Das nun endgültiz angenommene Budget hat die Höhe von 3528 Millionen Franks.

Belgien.

Die Regierung hat, wie „W. T. B.“ erfährt, mit den Signatarmächten der Zuckerkonvention D lungen eingeleitet zum Zweck der Ernennung von Dele- eren u der ständigen internationalen Kommission,

eren Aufgabe die Ueberwachung. der Ausführung der Kon- vention vom 5. März 1902 sein soll. Die Kommission wird in den ersten Tagen des Mai zusammentreten.

i Türkei, ge Bde d r In far ag t Mona e von des „W. T. B." zufolge: C dorti Clristen ‘amtikd E line dah Tee e A0

Regierung die Panblangieite der mazedonishe : verurteile und dea Teilnéhmern an den Ünruhen ‘rens Sud gewähren werde. Eine gleihe Erklärung sei an die Mits

le ga

lieder des Komitees gerichtet worten mit der Auf fhre verbreherishe Tätigkeit einzustellen und die Genn, er von den Mächten vorgeschlagenen Reformen niht zu verhindern,

: Eu éfenvels etin _das Befinden] Ihr S Majestät er E und Königin ausgegeben

Tee

genommenen Verbesserungen, j n di den drei Wilajets betreffen, i Da | der Banden fortdauere, seien Zusammenstöße mit Truppenabteilungen nit selten. Den die E dische Truppen leisteten Baschibozuks oft Dise, w ed legter Zeit friedliche Einwohner n r vergewa enommen, deren Opferhaupt[ n mmung gewesen die ihre bft y g t tier Pee

tätiger Durchführung der

rt. Glei it der der r ciaseler bas Wilajets Saloniki ewiesen worden, eine vorlage für die drei mazedonischen Wilajets au8zuarbeiten. rubigung des Gebiets trage wesen ra mit allen Kräften

rx von auf die Ee von E O t fei. Ferner veröffentliht der ru „Regierungsbote“ ein

C des Dina in rab vom 27. März, das

agt: qu Pia in Bete fe mte L

t Prilcb E die Um; von Kischew werden. Jn

otshau und Jshtib seien viele 100 und mehr Köpfe starke

Banden vorhanden, die nicht aus Dorfbewohnern, sondern Städtern,

Lehrern 2c. zusammengeseßt seien. Es sei nt, die den

Artil rk und die täle in Ischtib, wo ein

namens Kowatschew die Leitung übernehmen mit in n- zu

die Luft zu sprengen und den Eisenbah 1 un n. Man das Eintreffen aus Bulgarien. Die Dorfbewobner würden unter

en, die Banden zu unterstüßen, Geld herzugeben, Proviant fie das Frübjabr bereitzustellen und die Waffen zu Die teilung des russischen Konsuls, daß die russische Regierung die Handlungéweise der itees mißbillige und Teilnehmer au einem etwaigen Aufstand ibrem Schicksal überlassen werde, werde von den Komitees der Bevölkerung sorgfältig lit. Dabei be- mübten sih die Komitees sogar, der Bevölkerung die Pa beizubringen, alles geshehe unter dem Sch ands. So sei am 26. März aus dem dei Kotschau gelegenen folariy eine Ab- ordnung eingetroffen, die angefragt- ob die Versi der Nädelsführer wahr sei, wonah die B ung auf Befehl Ru begonnen babe. Die Abordnung habe rt, in diesem Fall wolle die Bevölkerung troß aller Abneigung gegen die Komitees, von denen sie in Armut gestürzt werde, sih jeglidem Uebel aussepen und gehen, wohin Rußland wolle, sie bitte nur um Anweisi eines Zufluchts- orts für ihre Weiber und Kinder. Diese Tatsahe diene dem augens{heinlichen Beweis, daß die Bewegung nur ivie sei und ihren Stüypunkt niht in der Masse habe. Die

e werde noch verschärft dur die von den Komitees an Türken verübten grausamen Gewalttätigkeiten. Prilip sei jüngst von der

Bande gewissen, eten Geo ein reidher Mann des Ortes namens Seffedin tiar um worden, nachdem er Ds D DEDOL mdr: Am gleichen Tage habe ein T. Go aufs \ den reisen Drteangürigen Wessel i mißhandelt und en alte Mutter ermordet.

Komitees täten alles, um allgemeine Grbitterung unter den Mo-

mmedane:n hervörzu! und i -der hristen zu R (e gas aligeiewen SERRERE

Mie die „Politishe Korrespondenz“ erfährt, hat das St. Petersburger Kabinett eine neuerlihe Note an die bulgarishe Regierung bezüglih der mazed An- legende geritet, in der darauf hingewiesen wird, daß die von Rußland und Oesterreih-Ungorn vorgeschlagenen Reförmen

dem ehigen politischen Verhältnis durchaus a

seien. Durchführung der Reformmaßregeln jedo durch dic fortgeseßten Umtriebe der maze Komitees Hindernisse itet. Die Verantwortung Für

Weiterentwickclung der Dinge würde auf Bulgarien fälli falls es ungeachtet der wiederholten Warnungen die S der Ordnung auf dem Balkan unterstüßen sollte. Die

Regierung werde an den im „Regierungsboten“ Grundsäßen absolut festhalten.

Nach einer Meldung der „Agenzia Stefani“ stäntinopel hatte der italienische H&olschafter E Tage mit dem Großvezier eine eingehende Beratung, in dét er sowohl die rasche Durchführung der Reformen in forderte, als auch die dringende Notwendigkeit von zu dem Ende betonte, daß das Beruhi die Agitation mohammedanisher Al und die Aus- O der Redifs beeinträchtigt werde. |

ie „Russische Telegraphen Agentur“ fährt sicherer Quelle, daß Arn Caen Ux 30. März bie Stat Mitealtiha überfallen hätten, aber nah zweistündi Rampfe von den türkischen Truppen mit großen Ve ruds worden seien. Die türkishe Regi Aidin eine Division Truppen ' Im Hinblick _ die Arnautenunruhen sei bem s schafter in Konstantinopel Sinowjew ausgeits

bei der Pforte energische Vorstellun machen, unbotmäßigen Albanesen ium Baume Da :

Nach den bei der Generaldirektion d T in Konstantinopel eingegangen! Eisenbahnbrücke bei MustaphaPaslht gestern gesprengt worden. Man verme dur eine mazedonishe Bande vorgenom

Grieéhe Nath einer Meldung des Delyannis interimistisch mit ministeriums betraut worden.

Das neue Kabinett ift unter dem Präsidium Danews Minister behalten ihre Portefeuill

der dur den Oberst Sawows