1903 / 78 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Der getreten. r Posten soll vorläu

Die Session der Sobran d: Stils verlängert worden.

nicht beseßt werden.

Schweden und Norwegen. Der Köni nommen.

Däuemark,

Wie dem „W. T. B.“ berichtet wird, ist die Königin gestern abend in Kopenhagen ‘eingetroffen onig, der Kaiserin-Witwe von Ruß- übrigen Mitgliedern der Königlichen

von England und von dem K land ‘und den Familie empfangen worden.

Afrika. . Der Deut Friedrich von Preußen trafen, wie gejtern in bestem Wohlsein in Kairo ein. Pochsidieselden sich von Jsmailia mit einem Suez-Kanalgesellshaft nah Port Said begeben und Abends von dort in See gehen.

jebige Chef des Generalstabes Jliéw- ist zurück- t je ist bis zum 31. März alten

g hat gestern die Regierung wieder über-

\che Kronprinz und der Prinz Eitel- „W. T. B.“ meldet, eute werden ampfer der

Parlamentarische Nachrichten.

Der Shlußbericht über die gestri

hauses befindet sih in der Ersten und Zweiten Beilage.

Das Herrenhaus begann in der heutigen (5.) og, er Minister für Landwirtschaft 2c. von Podbielski und der offentlichen Arbeiten Budde beiwohnten, die Be- ratung des Entwurfs des Staatshaushaltsetats für das

welcher der Finanzminister Freiherr von R heinbaben, Minister der Rechnungsjahr 1903.

Den allgemeinen Bericht der Kommission über denselben

erstattete Graf von Königsmarck. Eine Generaldiskussion fand nicht statt. um Etat der Domänenverwaltun

der Vberbürgermeister Struckmann das Wort.

Der Vertreter Regierungsbezirk Merseburg, im Reichstage und des Wahlbezirks im Hause der Abgeordneten dorf (fr. Volksp.) ist gestern gestorben.

3. Berliner Knörcke in Zehlen-

Statistik und Volkswirtschaft.

Die Bevölkerung Rufsisch- Polens.

Dem „Worschawski Dniewnik“ zufolge belief sih die Bevölkerung des Zartums Polen am 1./14. Fanuar 1903 nach amtli est- stellung auf 11 759 612 Seelen; davon kamen auf die Stadt Warschau 736 625 und auf die Gouvernements Warschau 1 733 332, Kalisch 1 100680, Kielce 971 857, Lublin 1353 543, Lomza 670015, Petrikau 1794 713, Plock- 712988, Radom 1 020 444, Siedlce 905 415, Suwalki 760 030.

Zur Arbeiterbewegung.

Mehr als tausend Klempner Berlins (vgl. waren gestern abend versammelt, um zur Lohnbewegung Stellung wu nehmen. Na bekanntgegeben worden war, daß von 98 in Be- tracht fommenden - Arbeitgebern 33 mit 184 Arbeitern den Lohntarif bewilligt haben, gelangte, nah der „Voss. Zig.*, ein Antrag zur Annahme, demzufolge überall, wo bis heute abend die Forderungen nicht bewilligt find, morgen die Arbeit nicht wieder aufzunehmen ist. Aus einer gestern abgehaltenen Ausftandsversammlung der hiesigen Militär- schneider (vgl. Nr. 76 d. Bl.) berichtet dasselbe L latt, daß die große Mehrzahl der im Warenhause für Armee und Marine beschäf» tigten Arbeiter sich bisher dem Ausstande nicht an eshlossen hat. Die Uniformschneider in Hannover haben na Mitteilung des Vertrauensmannes ihren Arbeitgebern die Forderung unter-

Nr. 74 d. Bl.)

breitet, in der Folge für Berlin feine Ausstandsarbeiten mehr anfertigen zu lassen, und erwarteten darauf bestimmten Be- scheid. Im ablehnenden

Fal werde dort die Arbeit niedergelegt. Etwa zweitausend Tischlermeister von Berlin und Loe hielten am Montagabend eine Versammlung ab, um zur Aus- fperrung der Arbeiter in der Berliner Holzindustrie (vgl. Nr. 77 d. Bl.) Stellung zu nehmen: Sie beschlossen, der “Voss. Ztg.“ zufolge, nachstehende Erklärung: -Die Lo nforderungen der an Holzbearbeitungsmaschiner tätigen rbeiter werden für un- gerechtfertigt erflärt und deshalb abgelehnt. Die bisherigen Maß- nahmen der Vorstände der Vereinigten Verbände der Berliner Holz- industrie werden gutgeheißen. Diejenigen Arbeiter (Tischler usw.), welche mangels Fertigstellung von Maschinenarbeit „nicht weiter arbeiten können, werden f\ofort entlassen. Neue Arbeiter werden nicht ein- estellt und neue Arbeiten nicht vorgegeben. 25 v. H. der übrigen rbeiter find sofort zu entlassen. Weitere Maßnahmen find den Vor- ständen der Vereinigten Verbände der Berliner Holzindustrie zu überlaffen * Für den Fall, daß die Ausftändigen die Arbeit nicht in dieser Woche aufnehmen, foll eine neue Versammlung über weitere Maßnahmen und Ausfperrungen beschließen. - : In Bielefeld haben die Maurer dem Vorstand des Arbeit- geberverbandes neue Lohnforderungen eingereiht. Sie verlangen, wie die „Rh.-Westf. Ztg.“ mitteilt, für die Stunde 48 „4. Ferner soll der Lohn bei zehnstündiger Arkbeitsjeit am Freitag auf der Baustelle ausgezahlt werden. Die Bau-, Erd- und gewerblichen Hilfs- arbeiter sind ebenfalls in eine Lohnbewegun eingetreten. Sie ver- langen für alle an Hoh- und Tiefbauten beschäftigten Arbeiter, außer Steintragen und Arbeit im e einen Stundenlohn von 38 S. Für Steinträger werden 50 A für die Stunde gefordert. Als eine weitere Forderung is die „Freigabe des 1. Mai“ zu bezeichnen. E Der vor acht Wochen in Lüdenscheid ausgebrochêne Ausstand der Löffel shleifer der Fs Gebr. Noelle (vgl. Nr. 31 d. BL) darf demselben Blatte zufolge für die Arbeiter als verloren angesehen werden, da die Firma hinreichenden Ersay für die ausständigen Arbeiter erhalten hat, so daß der Betrieb der Fabrik unter dem Aus- stand nicht zu leiden hat. on den 150 in den Ausstand getretenen leifern haben denn auch viele die Aussichtslosigkeit ibrer Be- fern eingesehen und find zur Arbeit zurückgekehrt. Troßdem hildert das Streiklomitee den Stand des Ausstands fortgeseyt als „günstig“ für die Arbeiter und fordert fie zu weiterem Aushalten auf. % n München-Gladbach legten gestern die Maurer und Pandlanger der Firma Anton Boese, die am Neubau der städtischen alt beshäftigt waren, die Arbeit nieder. Die Streikenden fordern eine Wohnerhöbung von A für die Stunde, was wöchentlich würde

30 bis 1,40 A ausma ; (

În Marseille haben, wie „W. T. B.* meldet, die Hafen- und Do@arbei ter beshlossen, da die Unternehmer ihre Forderung, betreffend die Einführung des Neunstundentages, abgelehnt haben, von beute ab aus eigener Machtvollkommenheit nur neun Stunden zu arbeiten und alle Ueberstundenarbeit zu verweigern.

e Sißung des Herren-

g nahm zunächst

des Wahlkreises Liebenwerda- Torgau,

in Rom die vorbereitende Sigung kongresses statt. „W. T. B.“ meldet, dur Präsidenten

wurden die Profe

von Rom Fürst Colonna und

der geplanten Eisenbabn bindung mit der der „South West A ambesiervedition ¡wecks Berts der \südlihen G die füstennahen Gebiete als einigermaßen erforscht liegende

lußgebiete des

Nugp

braht und ein w

fördert, ift,

weil der südlih wirtsckaftlich mit beit bildet. Von

kautschuks P geführt hat. Auch portugiesish-deutshen

Beziehung von edeutung.

war, ist man jeßt in der

unserer an ähnlichen Rei Der von dem

tum an

1 Port Ale Kolonialwirtschaftliche Komitee, im Companhia de frica SLpanE, Feststellung ebiete Angolas hinter Mo l gelten, Hinterland war nur in bekannt; die dabinter liegenden gro ußgel Kubango, Kuito und K ie wirtshaftlihe Erforschung dieses Gebi werter, als bis dahin jede Kenntnis von dem flanzen und von den Eingeborenenkul Die Expedition hat Red dieser Ri st ertvolles das deshalb für Deutschland von besonde an das Gebiet Teil von Deutsh-Südwestafrika, das

der _pflanzengeograpbischen und wkrtshaßboee E er pflanzengeographischen und wirtschaftsbotani Afrikas bearbeitete Generalberiht wird demnächst dur wirtschaftlihe Komitee in Berlin der Oeffentlichkeit übe

Kunft und Wissenschaft,

Heute vormittag fand im großen Saale des gSollegut des internationale Zum Präsidenten des Kon eue wur Zuruf der Senator Vi [ari, Î / oren Harnack- Berlin, aris, Brice- London und Modestow-St. Petersbur präsidenten der italienische Unterrichtsminister Na \i, der Theodor Mom

Land- und Forstwirtschaft.

Das Interesse des deutschen Schußtzgebiets in Südwestafrika an randre—Transvaal veranlaßte das Jahre 1900 in Ver- Mofssamedes* in Paris und in London die Kunene- des wirtschaftiichen zu entsenden. fsamedes konnten bis dahin

eyer iu Ehren

m Romanum“ n Historiker- de, wie F u- Vije-

ürgermeister msen gewählt.

Nur

das hinter dem Shellagebirge seinen vorderen Teilen etwas

uando,

tung binreihend Material

Lage, sich ein

von der Vegetation dieses Landes zu machen, und w dedung neuer Formen betrifft, so mu Welwitsh und Schweinfurth sowie ‘afrikanischen Schußzgebie:

Weizeneinfuhr Marseilles.

anstoßende

e eigenartige F edes völlig unbekannt

ßen Länderstrecken, besonders die waren so gut wie unbekannt. ets war um so wünschens- Vorkommen wildwacsender turen dieser Gegenden feblte

ufs{hluß er- zu Tage ge-

gere

rem Interesse nördlichite ] Amboland, fklimatish dem Hinterland“ von Mossamedes eine Ein- ] hervorragender Bedeutung i\t auch speziell das Studium der Frage der Herkunft und Gewinnun

as zu neuen und au praktis wi die Beobachtungen über die L Grenzgebiets am Kunene und das deutsche De sowohl in politischer,

und

g des Wurzel- tigen Ergebnissen olfsftämme des nd Kubango sind für wie in wirtschaftliher

In rein wissenschaftlicher Beziehung hat diese Erpedition Peworragendes geleistet. Während bis dahin di

ora der stlichen Gebiete des Hohlandes von Mossam

klares Bild

Verhältnisse das Kolonial-

rgeben.

Nah den Wodenübersihten des in Marseille erscheinende E hat die Weizeneinfuhr Marseilles auf dem Sectvege

„S betragen : in der Zeit vom 22. Febr. d. davon aus Nußland

I. bis zum 28. Febr. d. J.

in der Zeit vom 1. März d. J. bis zum 6. März d. J.

dabon aus Rußland

in der Zeit vom 8. März d. I. bis zum 13. März d. J.

dabon aus Rußland “Br Zeit vom 15. März d. J. bis

in der s dabon aus Nußland

zum 20. März d

. 44 395 I. 168 880 . + + 110350

125 120 dz 108 576 146311 130 888 61 568

den Marseiller Dos und Entrepots befanden s am

In 19. März d. J. 34850 dz.

Waldbrände in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Waldflähen in Nordamerika vom

nah

und im südwestlichen

Menschenleben gingen 18 verloren. standen

Jahren teils {on gebrannt hatten,

Der in beiden Staaten verursachte \{äßungskommission auf 8 857 000 D 3 910 000 Doll. in Oregon, also zusammen auf 12767 000 Doll. veranshlagt worden. Diese Zahlen sind nah L und Stelle .und nah Rücksprache mit den dortigen H gestellt; sie geben den Wert der verbrannten Ho auch den Wert der zerstörten Sägemühlen und

oll. in

es

Tsuga. Die im Staate Oregon vom Feuer heimgesuchte auf 170009 Aker geschäßt, von welhen 50 000 Aer teils bereits durchgehauen waren. Die Brandfläche in Washington ist weit größer, und die verbrannte olzbestände find wertvoller; eine genaue tele ier noch nicht stattgefunden. Als unmittelbare U stehens der Brände sind ermittelt worden : E Kampfeuer von Jägern und Beerensammlern, unachtsames L 1 C auf einer Farm und in einem Fall Funkenauswurf einer Lokomotive.

Ausfuhr von Getreide aus Argentinien und desselben für die Zeit vom 16. bis 31. Janu

Wie alljährlich, so sind au im vergangenen Jahre ausgedehnte ä i Feuer heimgesucht große Holzbestände dem Elemente zum Opfer gefallen. den „Mitteilungen der Deutshen Landwirts der landwirtschaftlihe Sachverständige bei ‘der Kaiserl in Washington zwei rôßere Brände, die im nordwes ashington gewütet baben.

Schaden i} von der Ab- i shington und auf

worden und

U. a. meldet,

Haft8geicl chast,

en Bots ichen Oregon

ungen an Ort olzhändlern fest- zmasse, {ließen aber armgehöfte ein. Die vernichteten Waldungen be- zum großen Teil aus Urwald von Douglastanne, Zeder und

An

lâche wird n früheren

der Fläche hat rsahzn des Ent-

erbrennen von Unkraut

die Preise ar 1903.

*) Die „bolsa“ zu 66,66 kg.

; Gesammt- ; ; Mengen in Säcken Getreideart Verschiffungsziel menge E ershiffung ilauKi H 1000 kg*) Mais g 22 653 üdafrika 21 986 Sutnay 12 279 ch Belgien 7581 Brasilien 857 zusammén 65 356 4 357 Weizen Brasilien 56 567 England 37 562 élgian 32 757 Deutschland 6815 rankrei 1 033 Tder 186 850 ¡usammen 321 584 21 437 Leinsaat England 101 883 Belgien 91 395 rankrei 77 321 olland 58 799 eutschland 37 708 Order 40 623 zusammen 107 729 27 179 Hafer Südafrika 13 402 893

as die Ent- ß man {on zu den Reisen von zu der- ersten Aufschließung C te zurückgreifen, will man einen eubeiten für die Wissenschaft konstatieren. d von hervorragenden Kennern

E der : i : en und niedrigsten Preise im Großhandel für 1 dz Pee in Märk na dem | Durchfchnittskurse von m/n 1 = G 1,82 Mais, und war: § m/n bis § j I E M r 140 V Le L A E V L A0 4488 y 8,10 Weizen, und zwar: : uter und feiner 6— „, 6,40 / Nes 5— 6,50 9,10 11,83 SULN T E L h G70 16,38 17,65 E t S 9,10 10,92. Gesundheitswesen, Tierkraukheiten und Absperrungs- maßregeln, Türkei.

Zufolge Beschlusses des internationalen Gesundbheit8rats in Kon-- stantinopel baben die den Hafen von Beirut verlassenden Passa- giere IlI. Klasse ihre gebrauhte Wäsche einer Desinfektion zu unterwerfen.

Norwegen.

Durch eine norwegische Verordnung vom 24. März d. F. sind die Städte „Durban und Port Elizabeth e Statt Mazatlan in Mexiko und Rio Grande in Brasilien für pest- vers egt erklärt und sind gegenüber den Herkünften dieser Orte die Uan fit Laa Cin S Ii R Ln Verordnung

om 13. ober n Krasl ge]egt worden. (Vergl. „Reich3anz.“ Nr. 260 vom 31. Oktober 1900). S s al

Durch die gleiche Verordnung sind diz Stadt Konstantinopel und die Häfen in Aegy: ten für pestfrei erklärt worden. (Vergl. eReich8anz.* bom 31. Mai 1900, Nr. 129, und vom 19. August, 1901, Nr. 196.) }

Costg Rica.

Die Regierung von Costa Rica hat den Hafen von Punta- Arenas für alle von Mazatlan kommenden Schiffe, auh wenn dieselben Zwischenhäfen angelaufen haben, gesperrt.

Konstantinopel, 31. März. (Meldung des Wiener K. K. Telegr.-Korresp.-Bureaus.) Seit dem 26. März kamen im Beduinen» [ager bei Magaga in der ägyptischen Provinz Minieh 4 Er- krankungen und 2 Todesfälle an Pest vor. Am 30. Marz ist in - Tantah eine Person an Pest gestorben. Der Sanitätsrat ordnete eine viertägige Quarantäne gegen Herkünfte von Alexandria an.

Verkehrsanftalten,

lief der Doppelshraubendambfer „Gneisenau“, für Rechn Norddeutschen Lloyd erbaut,

„Die Walküre* von Strauß? Leitung zur Aufführung. Herr Kraus sin

err Vlaiinger

Laut Telegramm aus Hannover if die zweite eng- lishe Post über Vlissingen vom 30. v. M. ausgeblieben. Grund: Sturm.

Stettin, 31. März. (W. T. B.) Auf der Werft des us ung eute arin glüdlih von Stavel.

Konstantinopel, 1. April. Die dur ver-

.(W. T. B. Beet Hand verursahte Beschädigung dex Eisenbahnbrücke zwischen repariert. Der durhgehende Verkehr wird bereits heute wieder aufgenommen.

Mustafa Pasha und Kadikvei ist provisorisch

Theater und Musik.

Im Königlichen Opernhause kommt mor Donnerstag,

R d Wagner unter Kapellmeister Richard den Siegmund, ann den Wotan, rr Krasa den nding, Fräulein die Brünnhilde, Fräulein Hiedler die Sieglinde, Frau R rickda. Die Vorstellung beginnt um 7 Uhr.

Im Königlihen Schauspielhause wird morgen Hebbel3 Tragödie „Judith* mit Fräulein Poppe als Judith und Herrn Matkowsky als Holofernes gegeben. j Im Deutschen Theater geht morgen Biörnstjerne Björnsons3 neues Schauspiel „Auf Storhove* zum ersten Male in Scene.

-In der ernen im Theater des Westens zum Künstler- jubiläum de3 Direktors Hofpauer stattfindenden Aufführung von Rai- munds „Verschwender“ wird für den R verhinderten Herrn Staegemann die Rolle des Flottwell Herr Carl Machold vom Dofibeatet in Hannover übernehmen. Ferner is nacchzutragen, daß der Königliche Sänger Herr Paul As seine Mitwirkung im Konzertteile zuzesichert hat. Die Vorstellung beginnt mit Rücksicht auf 7 äußerst reihhaltigen Konzertteil an diesem Abend bereits um r. :

Morgen, Donnerstag, Abends 7 Uhr, veranstaltet der Organist Bernhard Irrgang in der Heiligkreuzkirhe da3 leyte

assionskonzert unter Mitwirkun von Fräulein Marie Lindow

Sopran), Fräulein Martha Drews (Violine) der Königlichen Dom- änger M. Lenzewski (Baß) und Herrn Ernst Niepel (Orgel). Der Eintritt ist frei.

Mannigfaltiges.

Berlin, den 1. April 1903.

Die unter dem Ehrenpräsidium des Reichékanzlers und Präsidenten des Staatsministeriums Grafen von Bülow bestehende Ver- einigung für e B Mal Ge Fortbildung (Geschäfts- stelle Berlin W. 64, Behrenstraße 69) hat in diesen Tagen ihren Studienplan für die Fortbildungsfkurse im Sommerhalbjahr 1903 ver- öffentlicht. Danach werden stattfinden:

I. Konversatorishe Vorlesungen: i j

1) Ueber staat3- und verwaltungsrechtliche Fragen im Su luß an die Verfassung des Deutschen ibe Geheimer Justizrat D Dr. Kahl, Professor an der Universität. 14 Stunden Montag 54 bis 7 Uhr. î s

2) Ueber volkswirtschaftliche und fozialpolitische Fragen (Wahl der Themata mit Rücksicht auf die zu äußernden Wünsche der Teilnehmer vorbehalten): Geheimer Oberregierungsrat Dr. Elster, vortragender Nat im Kultusministeriuum. 2 Stunden : Dienstag Vormittags 9 bis 11 Uhr. / D

3) Ueber volkswirtschaftliche und Ee Zeitfragen (insbesondere: Schußsystem und Freihandel, Industrie- und Agrarzölle, Preise und Löhne; Handwerkerfrage; Arbeitslosigkeit und Mittel dagegen): Oberregierungsrat Evert, Mitglied des Königlich Preußischen Statistishen Bureaus. 2 Stunden: Montag Vormittags 9 bis 11 Uhr. : L,

4) Ueber finanzwirtshaftlihe Fragen im Ans{luß an den preußishen Staatshaushaltsetat: Geheime Ober- finanzräte Dr. Struß und Schwarz, vortragende Räte im Finanz-

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ministerium. 3 Stunden. Insbesondere über Gewerbebetriebe des Staats Bergwerke, Hütten, Salzwerke, Seehandlung über Eisenbahnfinanzen, Domänen und Forsten; auf Wuns

andere ‘Materien aus den Staatseinnahmequellen, wie d L ; M nit B s e : C, eini A Stats Ober-

tat des Ministeriums des Innern un i

rechnungskfammer 2c), über Dotationen (einschl. Se O

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