1903 / 82 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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R L e tba Ad ia biteó 04 siegen wird. Unterdessen wird die Unterrichtsverwaltung fortfahren, die Lehrstühle der evangelischen Theologie wie bisher im vollen Einvernehmen mit den fkirhlihen Behörten mit Männern zu beseyen, die mit wissenschaftliher Tüchtigkeit cin warmes Herz für die evangelishe Kir(he verbinden, also freudig bereit sind, niht nur an den Forschungen der Wissenschaft teilzunehmen, sondern auch die Lehren der Kirche hochzuhalten. Daß dabei die positive Richtung nicht zu kurz kommen wird, das, meine Herren, können Sie versichert sein.

tral von i Pariei eben auf dem Boden des Freiberen Miigliiter

Durant, und da politischer nitt Pie D t P vo! en Tel Wide n Vuran Le E E O Me u Vorgetragen bet T er rg B A Ministers

s ut. Warum l sud theologische weiß, warun nid o

js Ua werden fe sreizubalten E DeS ae u rofessoren E wir freilih Per

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iesen werden. Leelt f glciten t A S n ffa S E

biftorilde L B E aud be der c Thedlogie unter gar feinen Umstän reiberr von Durant konsequent ein M E L muß er überbaupt d die Veto Bilang aus der Ther ( Freiherrn von urant

T A starrster Art. Das Chrisi E E d late Banditen ersehen, Sie a a E n ren. Sie En E die Berechtigung einer grn andlung eines Bekenntnisses

und Sie können dem einzelnen Postiven riften, der dieses oder jenes im Bekenntnis

t mehr anerkennt, t absprechen, daß er ein guter Christ sei. men Sie unsere großen Reformatoren, einen Mann wie M es m E Diese waren von Luther do weit nt in

auf einzelne der Orthodorie. Wollen S.

Melanhthon T ag: Mrd li den Namen Christ abftreiten, weil e weniger orthodorx waren? Und i glaube, Sie cinem Manne wie meinem verehrten Freund a ni<t abstreiten können,

A r Pi von Durant aufstellt, befolgt Konsequenz einfach, daß die theologische fatultát ax aus den FET finde auëgedrängt wird. Und das würde ein großes lüd für E ia d Für die Universität sein. Die großen ahrhunderts, die katholishen und die protestantischen Dlinée E Polinger Weizsä>er waren der Stolz und die Zierde der Theologie und der Wissenschaft. Die Wechselwirkung ¿wischen diesen großen Theologen und der übrigen Wissenschaft ist heilsam für beide Teile. Diese logen vertreten den großen Jdealiémus in der Ellensolt und wirken auf das s e auf die übrigen Fakultäten zurü. Aber umgekehrt wirkt die Wissenschaft heilsam auf die Theologie zurü>, und wenn Sie die eologie aus den modernen beutigen Universitäten Ga 4 Fes Sie vielleiht no< mehr die Kirche und den Glauben Universitäten, und das würde ih aufs äußerste beklagen. R Zie bem Freiberrn von Durant voll- ständig ret, F ohe einen Punkt der Scheidung, es e einen Punkt, T e der Theologie selbst en muß: ih (K “vie mehr in der theologis<hen Fakultät ein, U ae u sagen, haben au< immer einzelne Theologen den Mut gehabt. W ben bekannte Beispiele hervorragender Forsher ih erinnere an “Möllhausen —, die von der theologischen akultät in die Philosophishe übergetreten sind; Fer e N as vie en R wünschen, daß O E und noch wen lichen Behörden einem vielleicht er E atten H ortbhodoren Stand- at T in Du bist kein Christ mehr, Du darfst nicht Theolog Fn, Das müssen Sie seinem eigenen Gewissen überlassen. So viel Freiheit müssen Sie den Fakultäten und Universitäten lassen, dabei wird der Glaube ni<ht zu kurz kommen. Der gro Kampf zwischen A und Glauben beherrs{ht die ganze Weltges, H ein Mittel für unsere geistige, für unsere lub, für unsere reli ie Entwi>kelung. an kann über ibn ni<t Herr werden du plumpes Eingreifen, man und Taf in diesen D eine aile Les i ve inneren Entwi>elung lassen, und man muß vor daß unsere A naclibe "Kirche auf diesem Standpunkt der Freiheit É iebt, und da! diesem Standpunkt steht und fällt. Wenn Sie ihr diese Süo sie nehmen wollen, dann gibt es nur eines: Kehren Sie in den Schoß der kat nag a Ag e das ift der einzige wirkli<h konsequente Weg, wenn Sie die Freibeit uns be- hränken wollen. Wollen Sie aber im Geiste unserer Reformatoren I so müssen Sie aud eine freie theologische T) d

Dr. Loeni rofelsoe Us aa ge: dea Gee Tau 64 ih es

dnisse obwalten A E von Durant i'für mögli Adr “per unseren n pon Du nicht von eht a deg Doben e A i E ire, ih u! dem der oinlischea Ref m Evangelium zu S ebo “Vet grstiden Be pr R in zu starren, ien j 5M verpge können nie und nimmer s N deten der der Wissenschaft und der Lehr- w

da: rr von ant es will. Jh protestiere H hen Professoren und mehr im

E e cine solhe Unterscheidung

Se A rofe E B was er für wahr hält, sonst

ist er n Professor zu sein. Man spricht oft von

s gam in de Den Bras t raft dl fange Todes „Fo, 2 fd denn l

tudenten Kinder 0! le zu nern heranbi ams

er f sagt uns, was Wahrheit ist? Das soll uns d

\{@aft ergründen. „Nit di die Pastoren können uns die ZOIeS

e 4 au nit oder die Generalsynode.

macht Lee

im Widersp mit der angeli n Lehre, das ist katholi! Leiter nannte E Bürgermeister ihrer Gemcinden. i. Arbeit des Christentums lassen wir uns niht Ly die Pastoren, nebmen dur die Provinzialsynode und ni<t dur< die Generalsynode

intendent D. Dryander: Als dem evange lischen n Poslor indi diesem Haase O G Sie mir ein r ctfiaiten! Jbr, fa ann ab Z „cini e E meen nit wnridersproden lasen. n. séaft ei, unk d'eben: Cp. ein Erzeugnis der Wi ri agen ¡Sees } wied. Dee Pastabersprolten. daß ber le den Universitäten qe ört hat, weiter tei tor wird das, was er es ist alfo die e ereibliee T sol de L a und mit sih tragen; Sih die die Erler der eb E ildungselemente ee t L escheb va hat, um folhe Elemente eni bi, Ie a ih tue e um unfere Kirche vor ihnen âs ye trete ih dem Freiherrn von Durant vollftänd ben, Jn der Zie mi aber auf die andere Seite hinweise Mad 3E bei. Lassen daß die evangelische Mate derartigen Einflüssen autgeseßt F eau, eitig uetden t de De l s der lüfen aufg gr of dur be-

cänfung it? Mit der gleichen E L

L Ee, Len e die evangelis<e Kirche dem b “ihre Vhre festzuhalten hat, erkläre ih aus,

E S E S S0 Mi g gade R T E I E D L 1 N E, P I: A P E n: R 9% F, zl

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de ‘würke man man unserer Kirhe einen wieder

U amt i Gas Bs a ten Pruns des Wissens jens e finden

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hen. L S den M brisslichen G ae der neuen en suchen.

die aterialistisen Me ersbtliwen Leben (tebt, m vollständig umstudieren. Was ih auf der Uni ni<ht nur von den liberalen, sondern von den te mehr

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rafang en rufung eangeliber tr , den inneren Auf tragen essen, den f find, die ZOE S der ande M ieg s nit nur die Lehren der Wissensi ristliden Charafter auszubilden. Di ogisdhe Aufgabe von solcher Bedeutun, t Lenligen Worten des Ministers pweisie P T N Leb er dieser Bitte der Provinzialsynode, der ja heute au ihr Präâfident

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AuebrnE gab, ager Kad, lo es er inde wen, L E der eranzubi ie s{weren verste und R rie, sind, ihren Gemecindemitgliedern das Wort Gottes mit-

zuteilen und ihnen zu predigen im e der evangelischen Kirche. Manger freili< wird leider, wenn er die {weren inneren Kämpfe durhkämpft, dem Se zum Opfer fallen. Der Freihecr von Durant hat -niht gesagt, daß er die Lernfreiheit beschränken wh dazu ist aud feine A fien F Denn venn man elen will, Troicioren hören, aus wird man A nußung Biblio theken nit verbieten können; h eas E ie theologisdhen PEäten von dcn Universitäten trennt und die künftigen Diener der Ki Seminaren vorbildet, wird man do< nicht hindern können, Ee fie diesen oder jenen aen Perser der Universität hören. Dazu brauchen wir das beste das edelste Blut, und wenn Sie uns die Söhne Ihrer Familien bringen, damit sie künftige Diener der e Theolege Kirche werden, dann werde ich, Ag wars TA eder evangelische e je mit offenen Armen empfangen. So werden wir Diener der Ki iee icben, wie die, von denen es heißt, re Lehre ten soll Ie VEOREE und die unter den Gerechten te wie des Himmels rne ;

Graf von Zieten-Schwerin: ie Redegabe des Herrn eer L De würde Ie s t, iei Ma , hier in einer längeren r kann ih E, auf die Er- Sm ing besdränten E dur<aus ra dem Standpunkte des Vor-

teh ein Sieulmonn A würde eine sol<e Rede, ffe | bas iel en den eun sie person bes Meri dea er ie

vi ew Grun r evan- n mig Kirche ist aufgebaut auf der

und in gewi renzen au<h auf der Glas D ¿n gewissen Gren aufstellen wollen:

ors aber nicht L heit der Lehre und des Bent e dann S damit cine große Lüge in unser Geistesleben hineintragen. Es würden infolge einer sol Intoleranz sehr viele aus der evangelischen Kirche austreten. n die ierung nur Professoren na< Ihrem Geshma> anstellen soll, wo bleiben wir dann, die wir nicht a n DUR Statpante stehen? Wir vertreten die Hälfte des

D und idt, wol e Est wesen, do au Lebrer da sein. Wenn L dann führen Sie E eine vollständige ana rhe vom Staate herbei. Also überspannen Sie den

Bogen L A sondern danken Sie vielmehr Gott, daß Sie eine Re- gierung haben, die Ihnen, soweit sie es kann, entgegenkommt.

Freiberr von Solemacher: Gerade als Katholik möchte ih be- tonen, daß wir voll auf dem Boden des Herrn von n Been ul dem Boten des positiven Glaubens. Wenn S

d über Aeu il l Prosesoren fo denles Sie ie sih E wifece E e: gier ren dulden müssen, daß Professoren als Vehree der katho- Lies belege Ln Here fu cibolisder Bischof Cegetahet wird, der gar kein katholischer Bischof i Y Bierli im tien mit d Ge E le betta Doris ewt ron autgcührt dat grun i fell q t angeta

Die Freiheit et und zu der Forsi D in ‘der die ori F ny fer d n Schrift. zu Salm- E dankt die Aus-

l der Akademie zu Münster du Grriétung Me iuristi Bafuliät und tritt für die Ein nte tung einer medizini hen R stens in rig Umfange e daß sie für die er Studien- V Minifterialdirektor Dr. Althoff po auf die finanziellen derartie

rigkeiten hin, die cine staltung der Akademie ünster mit t bringen würde; ene S fabrigfeten den

rie n, e a E mehrere Jahre ‘vergehen, dann fônne man

neter E ‘Dr. Soetbeer wei auf die {lehten baulihen ustände 4 25 Mogaves Amr A Be A einen Neubau;

E, Beau in Glogau fein Realgymnasium

rding forde Herr Dr. Geste und Lehrerinnen da Ew RER itl

M T n, Regierungstommiss ar w

gierung feinen Sen Fonds per Semingristinnen

Die flcberbi r g n g B ey o Klafiexlclstungen 5 ber s enden:

seminaren i im n Osten bestehen bestehen

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Gesep in Minister der geistlihen, Unterrichts- und angelegenheiten Dr. L na t Meine Herren! Es ist rihtig, daß vor nunmehr 7 diesem hohen Hause der Beschluß gefaßt worden ift, as Staatsregierung aufzufordern, zunä<hst für die Provinz S wo die Mißstände am dringendsten hervorgetreten ein anderweitiges Gesey über dic Schulunterhaltungktlast dex tage zur Beschlußfassung vorzulegen, dann aber auch cin @ Schulunterhaltungs8geset so bald wie mögli einzubringen. ? Was den ersten Teil dieser Beschlüsse arlangt, so halbe liche Staatsregierung cinen formulierten Geseyentwurf f t ausarbeiten lassen. Es ist aber, soweit mir die Vorgü sind, von der Königlichen Staatsregierung Abstand worden, für das besondere Gebiet von A us tikulargeseßgecbung zu \{hreiten, nahdem die A

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regierung die Ueberzeugung gewonnen hat, den Kreisen der Beteiligten heraus der Wuns gemacht habe, lieber ein allgemeines S@hulunterhaltu ganze Monarchie zustande gebraht zu scher. Aus diese ist von dem Wege ciner besonderen geseßlichen S@hlesien Abstand genommen worden. Die Königlithe rung hat seit dieser Zeit si< fortgeseht mit b geberishen Aufgabe beschäftigt, cin allgemeines Schulunt gese zu formulieren, welhes demnächst dem Landtage bi soll. Ih sche als bekannt voraus, daß die großen S die dem Abs{lusse eines solchen Gesepacbungimerts @ dazu geführt haben, daß dem Wunsche nah Einbti Gesetzes sobald niht entsprochen werden dane: Was mir unterstellte Ressort betrifft, so haben die vet suche no< nit zu cinem abs{hlicßenden Ergebnis Bei den Verhandlungen mit den anderen b | sind abweichende grundsäylihe Auffassungen kam dazu, daß eine umfassende Statistik @ mußte, um bestimmte Anhaltspunkte für subsidiären Verpflihtungen des Staates, tikel 25 der Verfassung \si< gründen, zu gewit im wesentlichen die Gründe, die dazu ) ein Schulunterhaltungsgeseß dem Landtage noh nitt kann. Ih versage es mir, dem Herra Vorredner e ausgiebig erörterte Gebiet der re<htlichen B Es ist ganz zweifellos, daß diese Bestimmungen schiedenen Landesteilen zu mehr oder weniger geführt haben, die ciner Bescitigung bedürfen. vershließt sih die Staatsregierung durchaus nicht. mit A hohen Hause, daß . die Versuthe, hier treten zu lassen, no< nicht abges(lossen sind. hierauf abzielenden Arbeiten in meinem Ressort n betrieben wetden, und ih würde mi dieselben zu einem positiven Ergebnis

(Schluß in der Zweiten |

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Ein Negierungslommissar sagt wohlwollende Prüfung zu.