1903 / 94 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Sch{mit Düsseldorf (Zentr.): Das Bedenken des P Ari heer A Fafung 1 Antrags teile ih. beantrage deshalb, in dem Antrage «im haule am 23. Mai 1900 angenommenen Gefeentwurfs zu : „in Anlehnung an den risw.* dürfte das Bedenken ge- sein. Wir bezwecken keineswegs die Uebernahme der Wohnungs- fürforge dur den Staat, fondern eine Förderung unserer Bestrebungen durdden Staat. Die finanziellen Bedenken des Ministers sind nicht \tich- ; der Staat soll ja nur F des Werts beleihen, das Risiko des leßten Briti trägt der Unternehmer, die Genossenschaft usw. Es ist ja i beabsichtigt, alle Arbeiter fest ansässig zu machen; es kommt einer Teil în Frage, der froh sein wird, daß er den Steigerungs- üsten der Hausbesizer entgehen kann. Niemand denkt daran, die a Marme aaren tot zu machen, der Staat foll nur dort ein- greifen, wo die Drittel fehlen. ad Lis s L onf.): Die ührungen inanzmini : ben C V he ama mit denen des Ministers von Miquel. A + Wobnurgästatistik jeigt, wie \{lecht und teuer die Wohnungen  sind. Der Arbeiter hat für alles mehr Geld als für die Wohnun E mehr als 259/4 seines Einkommens aufzehrt. Sobald fich d mensverhältnisse der Arbeiter bessern, kann er am allerleßten daran denken, au feine Wohnung zu verbessern. Ich begrüße mit Freuden die Ankündigung eines Wohnungsgesezes; în diesem muß aber au die Bestimmung getroffen werden, daß die Wohnungen gesund gebaut sein müssen. Der Grua. muß für Bauzwecke mehr aufges{lossen/ werden. nderttaufen ftar Baugrundes me von hen ern auf Jahre hinaus der Bebauung entzogen. Dem kann durch eine zweckmäßige Besteuerung entgegengewirkt werden. Auch das angekündigte ide tvqunikgeiei „wird zur Aufshliesung von Baugelände günstig wirken ie Eisenbahnverwaltung kann

u ewisse Verkehrserleihterungen das E e Ie R ier REs alle Faktoren miteinander arbeiten; en eien bern freilih wird es vielfah nicht mögli sein, hier einzugreifen. Die Industrie hat in erster Linie für Arbeits- gelegenheit zu [orgen Troßdem ist in Rheinland und dem Gebiet der

Wohnen auf

u pen au orge sehr viel geshehen, es or terwohnun entstanden. Der Abg. Hirs{ soll doch pas S m diele Arbeiter eine heinatlibe Scholle als erstreben. Jn den großen Städten fehlt es an kleinen nun dort werden die Arbeiter in Mietskasernen zusammen- V fgas uns aber das Wichtigste an dem Antrage ift, das ift Un ung derjenigen Elemente der Arbeiter, die die besten find feßhaft fein wollen.

Vüizepräsident Dr. Krause teilt mit, daß der Abg. Weihe

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die und

irag Schmit aufgenommen hat.

: J): Wo sollen zwar die B des Geiundbeitälehre bericksihtigt werten, ed dürfen aber Viiameigea a die den Wohnungsbau er-

Heim gibt i L Ea Gartens, usw. fa tönen, Gd empfehle deshalb die T D des Antrags. ir\ch (fr. Volksp.): Die Arbeiter streben nicht einem der Deutigen Industrie, insbesoner det Grosiadaiiie, der einen fig binden. in West- N TEE Caritte ns Bde Sebi nd in Finanzminister von Rheinbaben:

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nik seinerseits dazu übergehen könne, die Wohnungsfürforge zu über- nehmen, daß ich an dem Grundfaß des Gesezes von 1891 festhalten wolléë. Nun hat aber das muß Herr Abg. Dr. Hirs übersehen haben der Antrag Weibe einen wesentlich be)chränkteren Jnhalt gegenüber dem früheren Attrag Weihe. Der frübere Antrag Weihe wollte obne weiteres alle Arbeiterwohnungen mit einem Stücken Gartenland, gleiviel, wie groß es war, durch die Rentenbanken beliehen wissen, während der jeßige Antrag ausdrülih verlangt, daß das Gartengrundstück einen halben Morgen groß sein, also cine Größe haben folle, daß sich unter Umständen die Stelle noch als [ländliche Stelle, wenn auch kleineren Umfangs, ansehen läßt. Ich habe ausdrücklich gesagt, daß wir woblwollead interpretieren würden, ob diefe Vorausfegzung vor- handen ist; aber nur, wenn diese Voraussetzung vorhanden ist, wenn also das Gefey von 1891 Anwendung findet, nah wie vor den NRenten- bankkredit eintreten lassen würden.

Nah einer weiteren Bemerkun

k Ï e des Abg. Dr. Heisig | (Zentr.) wird ein Antrag, di tte

| g, die zu schließen, ange-

Daa edenßansen (lnl) bittet N den

Der Anirag wixd die Stimmen der freisinnigen

Wee gt die Bér jen Verein, Ern

und Kfudler, reffend die Err Maa von Ee

doîi EAeE und esungsheimen für Eisenbahn-

tant eat De L Ea S l Ep. ria De Sett wia I Rel L Ep j angegriffen hrer Bree

ie sehr werden. Die im Durchschnitt nach 19 Dienstjahren in einem Durchs

ittgalt von 56 Lahren niert; die Lokomotiv- Fiber und S Fuer na 21 Dienstiabren im 51. bis re, tat

52. Lebens- beamten im 57. bis 60. Ptiaee na 23 jähriger

t. Wenn ein Lokomotivführer sein so ist das eine Ausnahme, die hervorgehoben wird, hrend

jähriges Jubiläum

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er Benten liegt Ta Wterrilé niht nur der Beamten,

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heit der Beamten wird Sa use der dre dund Mad n f nrégel mäß utnregelmä

Sd R dex Mehwidüeit hervor, ‘wie Rheumatis-

mm ee ervenleiden. Es muß an-

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die tung von i. Etwaige

egen unseren schon damals ju ü 14 Betten und 8"Ge

kosten betragen "nah fam die Unterhaltungskosten jähtlis bat solhe Genesungöheime

Strapazen erkrankt sind; für die Offiziere und be- Frciogee n Ginritang trogen an finanzielle Gefolge Der Aler bec sevige Mat va c tx Seer LURbS Ems r Kan amte 1564 é, an Unt

außerordent ür bhôhece Beamte 1 119 000 Unterst Beate C8AS M fe Î: demaiea 3 U e Ri Porr l (E Ema T L v Cu Va nen wir o mmen a , r aa Post ein gutes Geschäft mahen würde, wenn er unserem Tag

ftattgibt. Abg. Dr. Wolff-Gorki (kons.): Bei der früheren Bera

E die Vertreter der Parteien im großen G Papotdii zu dem Antrage gestellt. Der Antrag ist damals. dar

udgetkommission überwiesen worden, in der die Merclmna ihre Be- denken geäußert hat, ist aber nicht niht mehr an das Plenum zurückgelangt.® Wir werden wohl den neuen Minister nicht zu einer fofortigen Stellung- nahme drängen können, sondern den Antrag der Budgetkommission überweisen müssen, damit sih die Regierung über die fra ausla kann. Wir stehen den Wünschen der Beamten \ymvathi enüber, müssen es aber ablehnen, O einen Druck auf die Staats- regierung auszuüben. * Jh beantrage die Verweisung des Antrags an die Budgetkommission.

Abg. von Savigny (Zentr.

Vorredners einverstanden ntrag von Il Y bele bedarf mo Beier VE s ‘Porsch J bereits vor zwei Jahren auf einige Ee Punkte hingewiesen, die die Annahme des E der den Fafang unmöglich machen. Ein ähnliches ürfnis, wie es hi: r die Ei o beamten geltend gemacht wird, wird si au für andere ten- kategorien geltend machen lassen.

Minister der öffentlichen Arbeiten Budde:

Meine Herren! Ich kann den Herren Rednern, die hier für die Eisenbahner gesprochen haben, nur meinen Dank sagen für die

Fürsorge, die aus ihren Worten hervorgeht. Jh brauche wohl nicht zu verfichern, daß mih niemand von den Herren und au sonst niemand in der Fürsorge für die Eisenbahnet übertreffen kann, und ih würde dem Antrage, der hier vorliegt, freudigen Herzens zu- stimmen, wenn nicht doch eine ganze Anzahl Bedenken vorlägen, ob wirlich dem Bedürfnisse damit genügt wird.

Ich erkenne gerne an, was der Herr Abg. Ernft über die Jn- anspruchnahme der Beamten des äußeren Dienstes ausgeführt hat; er hat in Zahlen ausgeführt, daß sie dur die Ausübung ihres Dienstes fortgesezt an ihrer Gefundheit geschädigt werden, wie das übrigens au in den allermeisten Berufszweigen selbstverständlich der Fall ift, in dem einen mehr, in dem anderen weniger. Jch bin dem Herrn Abg. Ernst au dafür dankbar, daß er die verschiedenen Wohlfahtts. einrichtungen, die seitens der Staatsregierung und der Staatseisenbahn- verwaltung insbesondere getroffen sind, hervorgehoben hat, um eben diese Schädigungen des Dienstes nah Möglichkeit zu beseitigen und au für die äußere Lebensführung der Beamten zu sorgen. Dahin gehören, wie ih refapitulieren will, die weitgehende Fürsorge für Wohnungen, dannt vor allen Dingen die Badeeinrichtungen, die in allen Direktions» bezirken in sehr weitgehendem Maße getroffen sind und stetig erweitert werden, und die von den Eisenbahnern mit Freude begrüßt werden. Fernerhin die Vorkehrungen für eine ausreichende Ernährung, auch

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namentli durch Einteilung dec Dienstpläne derartig, wegs befindlichen Beamten nah Möglichkeit si ein warmes Essen verschaffen können. Neuerdings habe ih auch versucht, einer An- regung von hoher Stelle folgend, Kokisten in Versuch zu nehmena | in denen das Effen, das sih der im äußern Dienst befindliche Eisen- bahner von Hause mitnimmt, gar gekocht wird, fo daß er zut jeder Tageszeit das mitgebrachte Essen warm berzehren kann; ferner die Einrichtung der Kantiren, die getroffen sind, namentlich au folde, in tenen Alkohol nit verkauft wird; vor allen Dingen | die Einrichtung der Bahnärzte, die jedem der Beamten und Arbeiter zur Verfügung stehen, und endlich die großen Fonds zur Unterflugung der Eisenbahner, sobald sie in Krankheit oder in Not geraten.

Was nun speziell die Kurhospitäler und Genefungsheime anbetrifft, so is von mehreren der Herren Redner auch schon hervorgehoben worden, daß die Einrichtung dieser Anstalten dech nicht ganz ohne ist. Bei der Beratung vor zwei Jahren hat dieses Haus dur stimmung die Kurhofspitäler schon ausgeschieden. Jh glaube, dieser Entschluß ein richtigèr war; der

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er in fann er ebenso gut in eine folhe werden wie , ein Hilfsbremser; bleibt er ist er natürlich Beamter und hat dann allerdings nur auf die Unterstüßungen und Einrichtungen,

Bremsern also nicht, und in beiden Fällen gibt nicht der Kuren, sondern die Wohlfährtseinrihtungen, die allerdings Fürsorge und mit Unterstüyung des Staats getroffen

Nun durch die Genesungsheime auch

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au, daß die Militärverwaltung Genesungsheime für jeden f bezirk errichtet. Wollten wir auf dieselbe Bahn gehen, 10 wir für jeden Eisenbahndirektionsbezirk ein Genesungöheim 21 Genesungsheime, errichten oder, wenn wir mehrere zusamm jedenfalls eine ganze Anzahl errihten müssen; denn der GUen des Ojtens würde sich nicht leicht nah dem Westen vershicktn und umgekehrt, um in ein Genefungeheim zu gehen. Ein licher Unterschied aber besteht auch in folgendem: verwaltung ist zur Lazarettbehandlung verpflichtet; fie känü einen Zwang ausüben. Der Beamte steht aber freier der. Beamte in das Genesungsheim hineingehen will, Staat errichtet und verwaltet wird, hängt fehr von freien Entshluÿ ab. Nah ten Mitteilungen, j gemacht sind, sind die Beamten sich selbst noch nit klat dar” sie einen ihnen auferlegten Zwang, in ein Genesungöhäint VS zugehen E keine Unterstützung zu Ge in 0 4b würden. Es if _felbftverstäntlich, daß, went“ g Genesungsheim errichten, diefes auch staatlich verwaltet werden f und daß dann die Kritik tes einzelnen sehr scharf gegen die aan Institute ausfallen würde über : Wohnung, Krankenbekleidung S und allem, was zur Behandlung gehört. Wenn aber 16 wo heime von den Beamten selbst errichtet und von ihnen {s waltet werden, dana fällt die Kritik ganz anders aus, wie Kritik am eigenen Haushalt ganz anders ausfällt, als die fremden richtungen. Also ich glaube, taß die Frage nicht so schnell entf A kann, so \hön der Gedanke auf den erstea Bick erscheink schiedene Lebensart in den verschiedenen Provinzen sprich“

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Dann kommt aber noch ein anderes Moment hinzu, W verschiedene Stellung der Beamten. Die soziale S Beamten is außerordentlich verschieden, au ihre ( auf der cinen Seite der Dlenststellenvorsteber und

Wenn aber die Lokomotivführer wie ih das hie kann aus eigener Initiative, die den Lofkomotivführers wohnt, sich ein Genesungsheim errichtet baben, dann find einer Klasse, einer Art in diefem Genesungsheim vorhan

selbe Lebensart und Lebenshaltung bis auf bie provinz schiede für sich haben, und die werden si hoffentlich darin 7; Wollte ih aber in dasselbe Genesungsheim ‘uit Bremser und andere Kategorien hineiabringen, ih glaube "aat

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