1903 / 95 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

werden. Die Stellung der Regierungspräsidenten würde dur eine

Aenderung des bestehenden Zustandes auch geschädigt. L

Abg. miß - Düsseldorf (Zentr.): Wir werden für den gommiionbe chluß stimmen; wird dieser abgelehnt, so treten wir für die Anträge unseres Freundes von Savigny ein.

Damit schließt die Erörterung über den § 4.

Der Antrag auf Wiederherstellung der Regierungsvor- lage wird gegen die Stimmen der Konservativen abgelehnt r die Kommissionsfassung gegen ‘die Stimmen der onser- vativen und Tuer angenommen.

«Die 88 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 11 des Entwurfs werden in der Kommissionsfassung ohne Erörterung angenommen.

(Schluß des Blattes.)

Dem Reichstage ist nachstehender Entwurf eines Gesetzes, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshaushaltsetat für 1903, nebst Anlage zu-

gegangen : Fi

Der diesem Geseh als ¡Anlage peigrQgte Nahtrag zum Reichs- ü sjahr wir En r o 33 400 & an einmaligen Ausgaben des

außerordentlichen Gtats

und in Ei me auf 5 633 400 i festgestellt Vans ea Reichshaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1903 hinzu.

& 2. Der Reichskanzler wird ermächtigt, außerordentliher Ausgaben die Summe von 1 100 000

des Kredits flüssig zu: machen.

Jn den diesem Gesehentwurf beigegebenen Erläutes rungen wird folgendes ausgeführt: Zu Titel 12a: Nachdem der EROR

derwerbe für ein neues Dien l 4 Tau i be tat der Kaiserlihen Marine für 1903 unter Kapitel 6

Titel 99 und Kapitel 13 Titel 14 der einmaligen Ausgaben ein- fe F orbéTanten abgelehnt hatte, ist eine Met günstigere

s fts mögli geworden. Es ist gelungen, einer- e erag VE Er her für den Neubau in E genommenen

zur Bestreitung einmaliger M im Wege

die zu Vorarbeiten und zum äude des Neichsmarine-

ü [levuestraße zu einer Herabminderung Ae a o andererseits von der Gesellschaft Un Bau von elektrishen Hoh- und Ualergeundbäünen, welhe für die

Weiterführung ihrer Bahnlinien die marinefiskalischen Grundstücke

Leipziger Play Nr. 13 und zu erwerben wünscht,

es dafür angebotenen Preises zu erlangen, eine A e fat ber Mad Grundstücke in n Erlô8 aus dem Grundstückte bis auf einen verbhältnismäßig kleinen . Nach den in der Budgetkommission gemachten Mitteilungen betrug das damalige Kaufangebot der Gesellschaft zum Bau von elektrishen Hoch: und Unter rundbahnen bar 3 520 000 4, außerdem freie Benußung der Dienstgebäude bis zum 30. April 1907. Das jetzige Angebot beträgt bar 4 233 400 4, wogegen für die Be- En ber Dienstgebäude bis zum 30. April 1907 eine jährliche, na trôgli e

zu zahlende Miete von 180 000 Æ gefordert wird. \tüicke forderten bei den ersten, vorbehaltlih der zu bewilligenden Mittel

e A Nr. 25

esiger der in der Bellevuestraße zu erwerbenden Grund-

abgeshlossenen Kaufverträgen . 5980000 M, je haben jeyt ihre Forderungen durch Nahtragsver- räge ermäßigt bis auf e t É n 92 500 ,

mithin weniger... 387500 M. Die Gesellschaft für Hoh- und Untergrundbahnen hält indes an ihr Seits nebt nur für den Fall enten L ei um 1. Mai 1903 ein tragsetat und dér

chlossene Vertrag bis zum 15. Mai idt ned, o

ie Verkäufer der Grundstücke in der Bellevuestraße es Es t, ihre in den ersten Verträgen eingegangenen E r den 15. Mai hinaus zu verlängern. ieser Umstand sowie die Ue erien daß i eine glei gün tige Gelegenheit zur T TEA fes allseitig an- erkannten Bedürfnisses kaum nohtnals bieten wird, haben zur Vorlage

ts geführt. dieses Zie ‘oben audgetbrt, stellt ff der Kanfpreis für die ride stücke in der Bellevuestraße jeyt auf im gangen jed 5 592 500 M, die Stemyel- und soñstigen ebenkosten. nes : u e Ma fla

Bd As N S Be Le 2140 e nderwerbskosten alfo. . - « «+5 H 623 9

Ste ritt ) die Bearbeitung des Bauprojekts und zur Vorbereitung des angekauften S für die Bebauung ein Betrag von s L a L N von welchem indes der A ä geshäßte Erlös aus den auf Abbruch zu verkaufenden Baulichkeiten in Abzug E zu bringen it, bleiben «+0 ——— _ so daß für 1903 insgesamt anzufordern snd. . E

Biber Ausgabe fteht der Verk aufspreis J die lpigen Dienstgrundstücke Leipziger Plaß Nr. u h

0

T C RUITAOO straße Nr. 29 von - * 1j den außerordentlichen

ü elhe Summe e gggentben e in den Nachtragsetat als Einnahme eingestellt ist.

Es bleiben demna nur wol e 1100000

aus Anleihemitteln zu decken. t Außerdem wird vom 15. Mai 1903 bis zum 30. April 1907

d- voraussihtlichen Räumung der verkauften Grun pem De L ¡äheliYe, “mabiriglit iablbare Miete von 180 000 M bs den Etat bereit zu stellen sein.

Statistik und Volkswirtschaft.

bewegung des Jahres 1902 im né: Aa Lu en Reihe.)

ahre 1902 wurden im Deutschen Reiche, wie wir dem

m I anzen 1060 Streiks beendet „NeiFdarbeitöblatt ennen s ha Fahre 1900 und

1288 im Jahre a 1056 im Jahre 190 treikstatistik. Die Ausdehnung

tlichen i L enn F AET 1899 bis 1902 ist aus folgenden Ziffern ersichtlich: Streikente 4: beiter E e Beendete Betroffene absolute n ‘/o der in den fejernde Jahr Streiks Bet ebe Ll betrof Did, E 21 99 338 38,68 1900 r 7740 122 803 41,10 Z e 1901 1056 4561 55 262 39,13 L S De vi L Wos A s Vorjahr 1901 7 tsja gegen das Vo owo E lbt ber beteiligten Betriebe, wie in den ablen der

fenden und der infolge der Streiks zuin Feiern gezwungenew

4 tatistik der „Streiks und Aussperrungen im g R GOA Ec a in Oruck und wird als Band 157 der «Statistik des Deutschen Reichs“ erscheinen.

+S

Arbeiter eine nicht unerheblihe Abnahme stattgefunden, während die Anzahl der beendeten Streikfälle fast auf der gleichen Höhe eblieben ist. Unter den vier in Verglei stehenden Berichts- Pten täg 1902 die bei weitem geringsten Ziffern niht nur der be- troffenen Betriebe und der streikenden sowie der gezwungen feiernden Arbeiter, sondern au mit alleiniger Ausnahme des unmittelbaren Vorjahrs 1901 der zur Erledigung gelangten Arbeitseinstellungen. Den bedeutendsten Anteil an der Ausstand8bewegung des Jahres 1 hatten, wenn bei diesem Vergleich die Zabl der beendeten Ausstände zu Grunde gelegt wird, das Baugewerbe mit 467 Streiks und 27 330 Steikenden, die Industrie der Holz- und Schnitzstoffe mit 135 Streiks “und 3544 Stktreikenden, die Textilindustrie mit 101 Streiks und 7569 Streikenden, die Industrie der Steine und Erden und die Metallverarbeitung mit je 68 Streiks und 2185 bezw. 2761 Streikenden, das Bekleidungs- und Reinigungs- ewerbe mit 60 Streiks und 2070 Streikenden, die Industrie der aschinen, Instrumente und Apparate mit 48 Streiks und 2516 Streikenden. Etwas anders wird die Reihenfolge der Gewerbe- gruppen, wenn man die Bedeutung der Ausstandsbewegung nicht nah der Zahl der Ausstände, sondern nah der Ziffer der streikenden Arbeiter bemißt; insbesondere würde alsdann zu den sieben am meisten in Mitleidenschaft gezogenen Gewerbegruppen anstatt des Bekleidungs- und Mg age E mit 2070 Streikenden und 60 Streiks die Gruppe: Bergbau, Hütten- und Salinenwesen, Torfgräberci mit 2572 Streikenden und 14 Streiks zu rehnen sein. Ein Vergleich der beendeten Streiks des Jahres 1902 mit denen des Jahres 1901 zeigt eine Zunahme der Ziffern bei den vollständig erfolgreichen und den vollständig erfolglosen, hingegen eine Abnahme bei den nur teilweise erfolgreichen Ausständen. Vergleiht man die Erfolge der Ausftands- bewegung des Jahres 1902 mit den E des Zeit- raums 1899 bis 1902, in welhem insgesamt 4837 Streiks zur Be-

endigung gelangten, darunter 1037 mit vollem, 1454 mit nur teil- weisem und 2349 obne iy Erfolg für die Streikenden, so entfallen auf die beendeten Ausstände Durchschnitt im Durchschn ; der Jahre 1899—1902 in Jahre 1902

mit vollem Erfolge 21,38 9/0 21,51 9%,

mit teilweisem Erfolge . 30,06 9/69 22,17 9/0,

ohne Erfolg . « .. . 48,56 9% 56,32 9/0.

Das Jahr 1902 entspricht sona hinsichtlich der Zahl der Streik- fälle mit vollem Erfolg ziemlich genau dem Durchschnitt des Zeit- raumes 1899 bis 1902, bleibt hinter demselben zurück bezüglich der Fälle mit nur teilweisem Erfolge und geht über denselben hinaus, was die Ziffer der vollständig erfolglos verlaufenen Ausstände anlangt. Aussperrungen wurden im Jahre 1902 46 beendet gegen 35 im Jahre 1901, 35 im Jahre 1900 und 23 im Jahre 1899. Aus- gesperrt wurden hierbei 10305 (5414, 9085, 5298) Arbeiter, während außerdem 207 (95, 226, 1728) Arbeiter infolge der Aussperrungen zum Feiern gezwungen wurden. An den Aussperrungen waren ins- esamt 948 Betriebe (gegen 238, 607 und 427 in den drei Vorjahren) eteiligt, von denen 63 (60, 192 und 356) ducch fie zum völligen Stillstand gebraht wurden. Von den im Jahre 1902 beendeten Aus- sperrungen hatten 30 vollen, 7 teilweisen, 9 keinen Erfolg; es ent- fallen auf die beendeten Aussperrungen im Durchschnitt

/ der Jahre 1899—1902 im Jahre 1902 mit vollem Erfolge 46,76 9% 65,22 9/0, mit teilweisem Erfolge 29,50 9/0 15,22 9/0, ohne Erfolg . 23,740 19,56 9/6

In welher Weise die einzelnen Gewerbegruppen dur Streiks während des Jahres 1902 * in Mitleidenschaft R wurden, ist aus der nahstehenden Zusammenstellung ersichtlich.

ahl DieStreiker or ee j: dev Piliche |bchtzalt der tien R Z z S S s Ï Kunst- u. Handels- gärtnerei . . .. 1 Ams il C P ma Bergbau, Hütten- | it) nel : aribéet ‘s u 16 «dmr d 1 49 dustrie er VSitine u. Erden | 68} 94 96] 2185| 677} 13| 20| 35 Meter 6s) 968) 4s] 2761) a5) 14) 29] 82 Industrie der Ma- enen cSplbrue Artie Es 48 58 8] 2516 67] 10| 9 29 Chemische ie ¿04 1 1| 16 }— 1 L Industrie der I twirt\s{aftl. E L s uhtstoffe, Seifen, Fette, ; 4 Dele ¿74A p) 2 50} 1 | Tertil-Industrie . | 101) 117| 41| 7569| 322] 22 2} 51 D U 4 8 35) 1 8 R ï E20: 161 13 611 11ck D Xi trie derHo! A tofse | 135) 218 58S] 3 544 744 20| 28| 87 Bua E L » un SLEREE ¿1:00 67 71128 10 5 T 23 Bn und Cewerbe - ... | 60| 409) 124] 2070| 17] 23|“ 20) 17 Baugewerbe . . 467} 199 510] 27 330} 4 175} 105| 85| 277 l ische Po wee A 1e 3) S tlerisWe Ge- P ide E 3 3} 17| 1 9 andelsgewerbe . 9 9 520| Di Bl Barkebrs ewerbe . | 16 16 5) 665 39 Sl la 9 Sonstige Gewerbe 1 1 131 1— |— 1

Von den im Jahre 1902 beendeten 46 Aussperrungen mit 948 betroffenen Betrieben entfallen 15 mit 504 Betrieben (darunter 56 zum völligen Stillstand ebrachte), 5360 au8gesperrten und 161 ge- zwungen feiernden Arbeitern allein auf die Baugewerbe, und zwar 10 mit vollem, 2 mit teilweisem und 3 ohne E, ferner 9 Aussperteirfen mit 349 betroffenen Betrieben (darunter

um völligen Stillstand gebrachte) und 1199 agusgesperrien rbeitern a2) die Metallverarbeitung, und zwar 7 mit vzllem 1 mit teilweisem und 1 ohne Grfolg, Aussperrungen, die mtli

mit vollem Erfolg endeten, mit 45 betroffenen Betrieben

1 zu völligem Sil tand gebrachter), 600 aus8gesperrten. pte

zwungen felernden rbeitern auf die Bekleiduno z- und éine

ung8gewerbe, 3"Aussp-rrungen, von deny 1 mit vollem und

4 mit cat S E mit 23 betroffenen Betrieben 2 ausgesperrten und 44 gezwungen fe} ir '

Textilindustrie, Nemdes telernden Arbeitern auf die

Das Internationale Statistische Institut wird, wie Wi T B meidet, leine Sigun Lem Örganisationsfomitecs e a i E Ci L S O

n.

——

Zur Arbeiterbewegung. E In Berl in sind, nah der „Voss. Ztg.“, am Dienstag die T o cleasaltier K eine Saa eingetreten ; fie Pctiattts neunstündige Arbeitszeit, 25 v. H. Lohnzuschlag bei k Leone des 1. Mai, Sonnabends früher er, Erhöhung der ccordlôhne und haben bei mehreren Firmen, die dies fort bewilligt haben, die Arbeit niedergelegt. Die träger ga n über mehrere Betriebe rren verhängt. d E icd berichtet. Naber rf E (vgl. Nr. 94 . Bl.) wir : Nachdem alle uhe, eine Gin den an lzbearbeitung8maschinen beschäftigten Urbeitecn und j ort

fo- Töpfer-

deren Arbeitgebern her ühren, gescheitert d, Vereinigten e Ste der s l

S der industrie bes{lossen, alle bisher losen Betriebe \of wieder zu eröffnen. Diejenigen Arbeiter, die gewillt sind, zu den bisherigen Bedingungen weiter zu arbeiten, sollen wieder da estellt werden; die Las der anderen dagegen, die auf thren er- böhten Lohnforderungen beharren, will die Tischlerinnung dur rbeitswillige aus anderen Branchen, z. B. durch Tischler, Ter, Bildhauer, Stellmacher usw., beseßen. In den Reihen der Arbeit- geber nimmt man an, bas unter diesen tänden zahlreiche bisher weniger gut bezahlte Arbeitskräfte fsich dem neuen Berufe des Mas- s New Port cite bem Wi T-B gemelbet, dah Streitia/, ew York wi s Be t. r

keiten zwishen der Northern Pacificbahn und ibres en- führern auf Grund eines neuen Löhntarifs, der sofort in Kraft tritt, beigelegt worden find (vgl. Nr. 58 d. Bl.).

Land- und Forftwirtschaft.

Der Saatenstand in Preußen um die Mitte des Monats April 1903.

Nach den im Königlichen Statistishen Bureau zusammengestellten Ergebnissen der Erhebungen über den Cs der A res in Preu berechtigte derselbe um die Mitte des Monats April zu folgen Grwartungen (Note 1 bedeutet: sehr gute, 2: gute, 3: mittlere [durhschnittlihe], 4: geringe, 5: sehr geringe Ernte): Winter- weizen 3,3 (im April des vorigen Jahres 2,3), Winter- spelz 2,5 (2,2), Winterroggen 3,0 (2,3), Klee 2,5 (2,7), Luzerne 2,7 (2,5), Wiesen 2,7 (2,8). Wegen Auswinterung, Mäuseschadens, Schneckenfraßes u. dergl. wurden umgepflügt: 17,09% (im vorigen Jahre nur 0,15, im Jahre 1901 dagegen 26,60 %/) der nbauflät e von n 102 (076 Le eh 6 La d, des Anbaues von Winter- roggen, 1, ,78 bezw. 5,40) % des Arnbaues von Klee und 1,02 (0,35 bezw. 2,20) 9/6 des Anbaues von Luzerne.

6 Zur Erläuterung dieser Zahlen wird in der „Stat. Korr.“ folgendes emerft : ,__Nahdem \ih infolge ungünstiger Witterung des vorigen Sommers die Räumung der Aecker allgemein verspätet hatte, konnte auch mit der Bestellung der Winterfelder nicht rechtzeitig, teilweise erst vier Wochen später als in regelmEng verlaufenen Jahren begonnen werden. Sie war deshalb, als {on bald nah Mitte November strenge Kälte eintrat, bei weitem noch nicht beendet. Die demzufolge veranstaltete außerordentliche Erhebung ), welche soeben abges{lofsen ift, ergab gegen die vorjährigen Anbauflächen, nah den ermittelten Ernteflähen unter Hinzurehnung der Umpflü ungen, “einen Minderanbau im Staate von 3,1 Hundert- teilen beim Zinterweizen und 4,7 beim Wintetroggen. Die Bestellung wurde, wie sih bei der Aufbereitung der ermittelten Angaben heraus stellte, noch während der milden Witterung des Dezember und Januar in aas A gefördert. rlitten jon die ersten Saaten des Monats September“ dur empfindliche Nachtfröste zu Anfang Oktober eine Störun Keim o wurde durch die im Sfovember folg ide allgemein alte hes | erung erforderte, Deltgtuine gder spáte

F Au s Z Se Bee E T ap A l E E

E cie

von normaler Frühlin ist auch das Ende März treten t herrschende naÿfalte uxd stürmische Wette Die citeren Matblfeslien. Die dia Sl s Oa

blieben hinter den normalen zurück brachten meist nur Regen,

weni nee.

L V ohne Schneedecke verursahten an den späten Saaten, besonders aber an den englishen Weizenforten, bedeutenden , so daß man gegen leßtere, weldhe alljährlich verhältnismäßig viel auswintern, bereits Abneigung empfindet. Die diesjährigen Um-

flügungen werden einen bedeutenden Umfang einnehmen, welcher sub erst mit einiger Sicherheit durh die Maiberichte wird ermitteln Die angegebenen Um gungen find niht end-

gültig, da manches dem äußeren Eindrucke nah tote Stück einstweilen noch liegen gelassen wird in der Hoffnung, daß bei baldigem Eintritt wärmeren Wetters manche f eum abgestorbene Pflanzen s wieder erholen dürften, Diese Hoffnung gründet fch vielleicht niht mit Unrecht auf das langsamere Keimen des zur Verwendung gekommenen vorjährigen Saatkorns, welches nur eine Ee erlangte und dann feuht eingebraht aufbewahrt wurde. Die Umpflügungen berechnen ih im Staat auf 17,09 vom Hundert des Weizen- und 2,16 des Noggenanbaues; am höchsten waren fie in den Regierungsbezirken Magdeburg und Aachen (46,25 und 39,70) für Weizen, in Gumbinnen und Hildesheim 13,90 unb 10,30) für Roggen,

Teilweise stark mitgewirkt an der Bes igung der Saaten haben die Mäuse; ste sollen sich seit dem leßten Herbst sehr vermehrt haben.

allen Landesteilen zahlreich vorhanden, seinen fie den bis zum

bslusse dieser Zusammenstellung hier eingegangenen 4692 Berichten jufolge eine besondere Plage zu sein in den Regierungsbezirken Franik- urt, Stralsund, Posen, Pee Breslau, Liegnitz, Hannover, Hildes- heim, Stade, Lüneburg Cassel, Wiesbaden, Koblenz, Düsseldorf und Sig- arne ien wo sie den jungen Saaten und der Luzerne, hauptfächlih aber dem Klee beträchtlich éiadet aben sollen. Man versucht vielfa, sie durch Gift zu vermindern. n E en tierishen Schäblingen werden vereinzelt ans den Regierungsbezirken Potsdam, Köslin, Liegni, Hannover, Münster/ Ttier und Aachen Maden, Hessenfliegen Roggenälchen, Schnecken und Würmer gemeldet. 2E

Was den Stand der einzelnen für den Aprilberit in kommenden Fruchtarten anlangt, so muß gesagt werden Berichten der Vertrauensmänner nur das beurteilt wird. ist, und das ist beim Winterweizen nicht viel, dabe agt Wirt tp er ift meist grau; nur vereinzelt finden iber befriedigende Durhwinterung. D ;

assen.

In Frage daß in den , was zu sehen i von dürfliger Ver Stand en nS Meldungen nah denBerichten im Staatsdurchschnitt die Begutahtunegige s „erbt

2,3 üm gléihén Monat des Vorjahres. In den einzelnen Kea, ir) Jegen

bein «uh die Noten zumeist unter, nur in dey ge oetelen stehen Wiesbäben, Koblenz, Düsseldorf und Star den Regierungsbezirken Winterspel#, welcher für Preußen, pg üen über dem Mittel. bezirken Koblenz, Trier, Aachen u e T n den Régierung ffbaut, von geringer Bedeutung ift “fat S aus feinen FläGen thn beträgt die Staatanote 25 gezee 4,0 besser gehalten;

V . a ren A F, gj I L p H _—__ rend 1h der Staab" urn aut 00

| *) Nähere Mitteilungen olgen in einem