1903 / 98 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

einem Ende entgegen. Aber warmes Wetter tut not, denn auch die - und frühen Birnbäume leiden unter der Witterung, die wohl dem Februar, nit aber dem April alle Ehre machen würde.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.

China. j Der Kaiserlihe Generalkonsul in Schanghai hat angeordnet: j daß die von Pongrong kommenden, Sas hai oder Miobiung an guienben deutshen Seeschiffe der efitnbbeitäuoltidea Kontrolle unterliegen. : é Aegypten. Der internationale Gesundheitsrat in Alexandrien hat für die Herkünfte von Broa Gen das Pestreglement in den ägyptischen Häfen in Kraft geseßt.

Handel und Gewerbe.

der Wochhenübersi<ht der Reichsbank vom 23. April (+ s im Vergleich zur Vorwoche) betrugen:

Aktiva: 1903 1902 1901 Metallbestand (der M d b Hes fue em deu elde und an Gold inBarren oder aus- e gr. feln zu 2784 A berednet)| 900 987 000 | 1067 949 000 | 923 839 000 / ti (+ 56 767 000)|(-+ 45 076 000)|(+4+ 50 867 000) E ten Mel 3703000 | 28624000 | 286958000 A (+ 1 302 000)| (+ 1 314 000)| (+ 1 628 000) Bestand an iz 8 559 000 8 625 000 9 558 000 ee Maas 26 Malen (— 28 215 000)|(— 33 970 000)|(— 30 553 000) - E Ee I T CoOE D): Gli 58 446 000 ed m ate 20200 C E j 4 dei (— 6954 000)) (-+ 46 000)} (— 4 495 000) Bestand an fonsligen| 670000 | 92055000 | 99462000 (— 1718 000)| (— 3 739 000)| (+ 2 023 000) cabitnie: 000000 | 150000000 | 150000000 150 5 ( ntl (unverändert) | (unverändert) | (unverändert) der Reservefonds 47 587 000 | 44639 000 | 40500 000 (unverändert) | (unverändert) | (unverändert) der Betrag der um- Noten . | 1208 691 000 | 1185 647 000 | 1111 099 000 E (— 42 319 000)|(— 40 671 000)|(— 57 614 000) die E Bs ind- Üben En | 564 001 000 | 588 714000 | 649 835 000 É Ra D aO isiva 17 372 ) y die. sonstigen Passiv (-+ 321 000)| (4+ 158 000)| (4+ 498 000)

leßten Woche war mithin der Nükfluß an Metall um

U h O B A 2e Bl bu eis 42,9 Mill. Park zurü>, gegen 43, s

gnlage gin 2 ahme der Giroverbiitèlihkeiten war 9,8 Mill. be- deutender als im Vorjahre. ; i j

: Vermittelungstätigkeit der Arbeitsnahweise A im Monat März 1903, f Arbeitsnachweise berihten in diesem Monat zum ersten E 2 das Railide Statistishe Amt, so daß die Zahlen für 2 Monate, aus wel<hen erst eine Bewegung zu erkennen ift, noh nicht vorliegen. Der Eingang der Nachweisungen ijt, wie im „Neichsarbeits- blatt“ mitgeteilt wird, no< unvollständig gewesen, weil eine Anzahl Arbeits- nahweise dur die Einführung der neuen Formulare seitens des Kaifer- lichen Statistischen Amts Aeuderungen in der TGftdeung vorzunehmen hatten, die bis zur Berichtêzeit no< ni<t abges<lossen waren. Im nächsten Monat werden voraussichtli< au die no< fehlenden an die Berichterstattung angeschlossen sein. Wegen dieser Unvollständigkeit und wegen der Schwierigkeiten, die im ersten Monat den Arbeits- nahweisen die Eingruppierung der Arbeitsuchenden in die verschiedenen Berufsgruppen gemacht hat, ist für das erste Mal au<h no< davon Absftaud genommen, die reg in berufliher Gliederung zu geben. ür den Monat März d. J. haben 280 Arbeitsnachweise aus 155 Vrten erstmalig berihtet. Jnwieweit eine Abnahme der Arbeits- gefuche gegen den Vormonat vorliegt oder eine Zunahme der offenen Stellen, lassen die Zahlen dieêmal no< nicht erkennen, da erst die Zahlen für einen Monat vorliegen. Man ist daher für diesmal no< im wesentlichen auf diz Aeußerungen zur Situation des Arbeitêmarkts angewiesen, wel<he die Arbeitênachweise bezw. die das Material in den Bundesstaaten bearbeitenden Stellen beigefügt haben.

Nach den von den Arkeiténahweisen den Zahlen beigegebenen Situationsbemerkungen war die Lage des Arbeitômarkts im Monat März d. J. im allgemeinen als gebessert zu bezeichnen, abgesehen von einzelnen rten und von einzelnen Industrien. In Berlin standen 29 (S Beperibgesnchen männliher Arbeiter, welche /bei den Arbeits- nahweisen angebraht wurden, 22 145 ofene Stellen gegenükter, von denen

403 im Berichtsmonat zur Besetzung gelangten. Aehnlich war das Verhältnis für die Arbeitsgesu<he der weiblichen Arbeiter. Jn der Gärtnerei war die tage infolge des warmen Wetters re<t günstig.

ür die im Baufach, der Metalllurus- und S a T

\<äftigten Arbeiter hat sih eine erheblihe Verminderung der Arbeits- Tosigkeit bemerkbar gemaht. In der Buchbinderei, Luruspapier-, Album- und Kartonnagenbranhe wird die Lage als mittelmäßig bezeichnet, dagegen ist dieselbe in der Lederindustrie gegen den Vormonat sehr gebessert. Die Verhältnisse in der Holzbranhe waren {wer zu übersehen, da ein Teil der Branche sich im Streik, der andere in Aus- sperrung befand, Im Bekleidungsgewerbe war bei den Schneidern aller Branchen flotter und guter Geschäftsgang, bei den Handschuh- machern war die Beschäftigung sogar sehr gut, so daß Arbeitskräfte von außerhalb herangezogen werden mußten, im Reinigungsgewerbe war geiteigerte Beschäftigung. Die Bautätigkeit flaute zum Monats- säiluß sehr ab, der Grund lag wohl darin, daß Mangel an Bau- material eingetreten war, teils au< darin, son vorzeitig fertiggestellt wurden. deten sehr

daß viele Bauten Puter und Bauglaser mel- flau. Nach Bleiglasern, Malern, Töpfern, Dachde>ern und Brunnenbauern war dagegen rege Nachfrage. Es be- stand bedeutender Zuzug an Zimmerern und Maurern. Im ganzen ‘p ter Beschäftigungsgrad im Baugewerbe sih aber gehoben. Besserung melden ebenfalls das Steindru>ergewerbe und die Buch- druder, hie leßten am Schluß des Monats. Nach Holzbildhauern bestand am Anfana des Monats starke Nachfrage, die später abflaute, egen waren Steinbildhauer und Modelleure besonders gegen onats\<luß stark gefu<ht. Jm Beherbergungsgewerbe machte sich _Ínfolge der nahenden Sommersaison Nachfrage nah jüngeren Arbeits- Er a bemerkbar. Weibliches Personal für Gastwirte war knapp. Œfddeut j <land meldet im allgemeinen Besserung.

ftäbtishe Arbeitsamt München bezeichnet die Lage des

arkts im allgemeinen als gebessert. n (Bautagelöhner, Ecdar

/ Bei den unge- eiter, Betonierer usw.)

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y j : « machte si< ein kleiner Rükgan bemerkbar, der ohne die een

eindlichen rüden- und Quaibauten sehr a [i bétie wenden können. In den Berufen der oder [ernten Arbeiter, namentli< aller jener, welhe mit dem

o inengewerbe in Verbindung stehen, ist eine zwar Mie na ARO Besserung, in der Möbelschreinerei jedoh zur Zeit ein etwas größerer Aufshwung zu verzeichnen. Bet den Wagnern war, wie alljährlich um Mle Ze! h E an S releerean E i ( ärtige Stellen, eingetreten. ei E Ae ih (278 Maler, Anstreiher und Shuhmacher war der Ge hafzgang gut zu nennen, so daß sogar oft Mangel an Arbeits- Früsen Bert edtische Arbeitsamt Nürnberg bezeichnet die Lage als sehr gebessert. Schneider knapp, Tüncher und Tapezierer gesucht, de gegen für Schreiner und Schlosser keine Arbeit. Dienstbotenmange groß. Das Arbeitsamt Erlangen meldet Flauheit im Baugewerbe und den zusammenhängenden Gewerben, mit Aussicht auf Besserung. In allen anderen Berufen war dort dagegen, der Gelchäftäzang zufriedenstellend, insbesondere in den elektrotei nischen Fabriken, Kartonnage- und Portefeuillefabriken, Galanterie-, Bürsten- und Spielwarenfabriken sowie. in Spinnereien und Webereien. In der Handshuhbranche war die Beschäftigung sehr gut. Das Arbei zan in Traunstein meldet für März starke Frequenz, meist auf L Wanderschaft begriffene Areale, Ds 9 Bad, Kigabe des Amts

ößten Teil wenig um Arbeit zu tun war.

P Sue 3 e A Ier Lesser Arbeitsnachweise eine gesonderte Be- tra<tung erfordern, da die Vormerkun e hier nur 14tägig ist, stellte ih die Vermittlungstätigkeit der Arbeitsnachweise so, daß auf 7663 Gesudße von männlihen und 1391 von weiblihen Arbeitern 5232 bezw. 2569 ofene Stellen entfielen, von denen im Berichts- monat 3107, also rund 60/0, bezw. 909, ails rund 36 %/ der Stellen beseßt werden konnten. Nach der dem Kaiserlichen Statistishen Amt mitgeteilten beruflihen Gruppierung der für gans e tier d zu- fammengefaßten Vermittlungsergebnisse bestanden ni<t ungünstige Ver- hältnisse in der Lederindustrie (268 männliche, 2 weibliche Arbeits- esue, 261 bezw. 3 offene Stellen), in der Industrie der Holz- “und Schuibstoffe (857 bezw. 1 Arbeitsge\uch, 564 bezw. 1 ofene Stelle), in der Bekleidungs- und Neinigungsindustrie war die Zahl der offenen Stellen fogar erhebli< größer als die Zahl der Ne 612 Arbeitsgesuchen märMicher und 32 weiblicher Arbeiter standen 843 bezw. 34 offene Stellen gegenüber. Günstige Ergebnisse weisen auch die- Zahlenverhältnisse der ungelernten Arbeiter auf. “Im Großherzogtum Baden mahten \si< sowohl nah den vor- liegenden e als na< dem Gefamtergebnis der Ver- mittelungstätigkeit fast überall Zeichen eines ges<äftli<hen Auff{<wungs bemerkbar. Die ahl der verlangten Arbeitskräfte (offenen Stellen) im Geschäftsbereich des badis<hen Verhands (einshließli< der Anstalt in Mannheim) bat bei der männli<hen Abteilung gegenüber dem Vormonat um fast 659%, gegenüber dem gleichen Monat im Vor- jahr um nahezu 25% zugenommen; au< die Zahl der vermittelten

Stellen ist um u e S 1509/9 gestiegen, WERRIE dia ahl der Arbeitsuchenden im gänzen nur wenig von denen gab Vergleihsmonate abweiht. Do< wird vom Arbeitsamt

onstanz, dem ein ausgedehntes Ney von Verpflegungsstationen (ca. 30) Non tang, de ift, ausdrüdlich hervorgehoben, daß ein erheblicher Nük- gang der Zahl der Wanderer eingetreten sei. Fast allenthalben werden die zum Baugewerbe gehörigen Berufe als diejenigen bezeichnet, welche an der lebhafteren Jnanspruhnahme der Anstalten hauptsächlich be- teiligt sind. Hier ist infolge der regen Baulust die Nachfrage nah Arbeitskräften erheblich röher als das Angebot. Aber „auch die industriellen Etablissements „der Metallbranche, ferner die Leder- und die Bekleidungsindustrie weisen Mangel an Arbeitskräften auf. In der weiblichen Abteilung macht sih allenthalben ein starker Mangel an Dienstboten bemerkbar. Auch den Fabzikbetrieben der Textilbranche ena t ner, die „Mialin]chte Zahl von Fabrik- arbeiterinnen zur Verfügung gestellt werden. :

ünstige Verhältnisse zeigen au< die Zahlen für das Königreich Siniias eine ters war die ie R der offenen Stellen bei

-{ der Arbeitsgesuche.

Sachsen. fff

weiblichen Arbeitsnahweisen sogar erheblich größer als bie Zahl vis ite che. Hauptsächlich T Hd freilid um Sttllen

ungelernte Arbeiter. : : A Günstige Ergebnisse weisen au<h die Arbeitsnachweise des Nhein- Mainverbandes auf, insbesondere Mainz und Frankfurt, leßteres wenigstens für Arbeiterinuen. Die gleide Erscheinung, daß für Arbeiterinnen mehr offene Stellen vorhanden. waren als Arbeits- gesuche vorlagen, findet si< au bei den Arbeitsnachweisen des Düssel- dorfer und Liegniyer Regierungsbezirks.

Allgemeine Lage des ‘Arbeitsmarkts in Großbritannien im Februar 1903.*)

(Nach der Labour Gazette, Märzheft 1903.) Die allgemeine Lage des Arbeitsmarkts im Februar wies im Vergleich zum Januar eine leihte Besserung- auf, ist aber doch fort- geseßt no< s<lehter als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Von den 225 Gewerkvereinen (Trade Unions) mit insgesamt 549 843 Mitgliedern, wel<he an das Amt berichten, wurden für Ende Februar 1903 26 471 Mitglieder oder 4,8 9/6 als arbeitslos gemeldet. Dagegen stellte sih die Zahl der Arbeitslosen für Januar auf 5,1 9%, für die 217 Gewerkvereine, von welchen für Februar 1902 Berichte eingegangen waren, auf 4,3 9%. Die Zahl der für Ende Februar gemeldeten Arbeitslosen betrug im Durchschnitt der leßten 10 Jahre 4,9 9/0.

Der Arbeitsmarkt in Frankreih (Februar 1903). (Nach dem Bulletin de l’Office du Travail, Märzheft 1903.)

Die verhältnismäßig milde Witterung des Februar hat die Feld- arbeiten begünstigt und eine Wiederaufnabme der Bauarbeiten herbei- geführt. Die Holzfällerei is no< in einigen Hauptorten infolge des E Einvernehmens zwishen Unl1ernehmern und Arbeitern G EEE während sie an mehreren anderen Orten bereits be- endet ist. In der Kampagne des Zu>ker- und Brennereigewerbes von 1902/ 1903 ist wiederum mit beträchtlichem Verlust gearbeitet worden. Die Beschäftigung im Textilgewerbe in den Jndustriezentren der Departentients Nord, Vosges, Loire und Maine et Loire bewegt sich in den üblihen Grenzen. Ju den Industriezentren der Normandie und in Neims ist dagegen die Arbeitslosigkeit immer noch eine erheb liche. Auf dem Gebiete der Seidenindustrie befindet \ih ledigli die mechanishe Weberei in Tätigkeit. Die Bandarbeiter haben dauernd einen starken Sans aufzuweisen. Für Bekleidungs- und Hut- industrie ist tote Saison. In der Metallindustrie dauert die Besserung der Verhältnisse für Gießer und Metallarbeiter an; in der ee U ist die Lage weniger günstig. Bei den Blechkastenmachern herrs<t immer no< ziemlich allgemeine Arbeitslosigkeit. ___ Für die Möbelindustrie ist tote Saison. industrie und der Wagenbau beginnen sich zu erholen. Die Lage des Buchdru>kergewerbes ist unverändert; sie ist in der Provinz hbe- friedigend, läßt jedoh in Paris immer noh zu wünschen übrig.

Die monatlichen Fragebogen über die Lage des Arbeitomarkles und die Arbeitslosigkeit in den einzelnen Berufen sind im Berichts- monat von 1026 Fachvereinen mit 167 000 Mitgliedern beantwortet worden. Ueber die Zahl ihrer arbeitslosen Mitglieder haben 986 Fach- vereine mit 143 306 Arbeitern berihtet. Danah war die Zahl der Arbeitslosen 16 394 oder im Durchschnitt 11 9% (Bergarbeiter des Norddepartements und des Pas de Calais nicht inbegriffen). Im E „us fie ebenfalls 11% und im Berichtsmonat des Vor- jahre 0 Im Vergleich mit dem Vormonat wurde die Lage des Arbeits- mark1s im Berichtsmonat beurteilt :

Die Schuhwaren-

*) Auf Grund von 3129 Berichten, von denen 2031 von Arbeit- geberseite bezw. yon Arbeitgeberverbänden, 1063 von Arbeitnehmern

und Trade Unions, 35 von anderer Seite stammen.

Fonders ungelernte Arbeiter von dem Angebot solcher

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günstiger als im Vormonat in 15 %% der Fachvereine mit 16 0%, der Gesamtmitgliederzahl, a i gleih mit jem Poros f 67 9/6 der Fahvereine mit gj %% mitgliederzahl, i ncithitee alt in Vormonat in 18 °/9 der Fachvereine Nie 23 2/0 der Gesamtmitgliederzahl. l Die Frage „Ist die Lage des Arbeitsmarkts zur Zeit als zufrieden. stellend imuseber d haben 402 Fachvereine mit la Mitgliedern mit „ja* und 333 Fachvereine mit 71 939 Mitgliedern mit nein“ beantwortet. Der Arbeitsmarkt in Belgien (Januar 1903). (Nah der Rovus du Travail, E E, d ichten von 14 unentgeltlichen rbeiténahwei "M von A Lei Eten verwaltet und 4 P emeinen unter. stüßt werden, entfielen im Januar 1903 auf E B ‘tellenangebote 1740 Arbeitsaesuhe (von Männern), im Verhä gi L E Vormonat entfielen in 13 Nachweifen 1468 Arbeitögesu N 483 An- gebote = 304 9/0, im Berichtsmonat des Vorjahres 8 2 Nachweisen 1085 Arbeitsgesuche u Angenote S Au auffällig tis o gegen 4 j martls en ‘uh, eider dem gleichen Monat des Vorijahrs vers<le<tert zu haben. E rbeiter Len, organisierten i im Mon anu i Berichten y 17 E R E Gewerkvereinsverbänden mit 31204 Mit.

ne Bergarbeiter, landwirtschaftlide Arbeiter und Heim. ien O R: ie Zahl der völlig Arbeitslosen l LOAT 8 0/0. Im Vormonat war sie um 1,4 °/9 niedriger und

i um 1,1 9% höher. Es ist allerdings dabei zu bemerk da! r Becichte nur eine verhältnismäßig leine Zahl von Lan! Meike umfassen, die gerade jet dur< die in dieser Jahreszeit immer herrs{<ende Arbeitslosigkeit am meisten zu leiden haben.

Der Arbeitsmarkt in Canada (Januar 1903). (Nach der Labour Gazotto des Dominion of Canada, Februar 1903, )

Die Lage des Arbeitsmarkts in Canada im Monát Januar war in hohem Maße dur die dieser Jahreszeit eigene Stille

efennzeihnet. Die Ge tuvieluug gegen die Geschäftstätigkeit der Weihnachts und NeujahrFzeit, sowie die vorwiegend ungünstigen Witterungsperhältnisse gaben in ber Hauptsache das Gepräge für die

ne Lage der Industrie ab. : j arge Beralei zu dem entsyre<enden Zeitabschnitt des Vorjahres waren die Arbeitsbedingungen überall und während des ganzen Monats ünstige. is :

[0e Dhaleth die Arbeiter in Beschäftigungsarten unter freiem Himme[ an den meisten Orten zum Stillstand verurteilt waren, hatten andere Berufe außergewöhnli< viel zu tun. Der dur die Jahreszeit vexursahte Mangel an Beschäftigung wurde ganz bedeutend rets den Beginn der Eisernte erleichtert da: hes Z * Es L Arbeiten Nuten zogen. So war, während die Bauarbeiten im allgemei

sto>ten, der Arbeitsmarkt in Hamilton, Toronto und anderen Städt yon Ontario im Berichtsmonat so lebhaft wie zu irgend einer Zeit des Vorjahres, In Metallgewerben war eine bemerkenswerte Tätig- keit zu verzeihnen; die Manufakturgewerbe hatten im allgemeinen ge friedenstellende Arbeitsbedingungen und Aussichten aufzuweisen, Fn verschiedenen Städten gab auh das Schneeschippen einer großen Zahl von Arbeitern Beschäftigung. h : /

Jn der Landwirtschaft war der Arbeitsmarkt im vergangenen Monat still, das Hauptinteresse konzentrierte \ih auf die Frühjahrs» ernten. Die Preise für landwirtschaftlihe Produkte erhielten \ih im ganzen auf einer befriedigenden Höhe, der Kartoffelmarkt in Ontario und Quebec und der Hafermarkt in Manitoba war besonders lebhaft.

Der Fischereikgmmissär empfing im Berichtsmonat die Anweisung, den Stand der Sardinenfischereien an der Küste von Neu- Schottland, und zwar besonders im Bezirke Digby, zu untersuchen. Es' waren dort im vergangenen Rechnungsjahr, in Uebereinstimmung mit dem offiziellen Monatsberiht, 280 Millionen Eier von Lachsen, Weißfischen, Hechten und Hummern ausgebrütet und in kanadische Gewässer eingeseßt worden. Vier neue Brutanstalten wurden im leßten Jahre errihtet und große Schiffsladungen von Lachsen (ge, braten) na< Australien und Neu-Seeland versandt.

Der größte Teil der Holzmühlenprodukte des Ottawabezirkg für 1903 ift bereits verkauft, britishe Einfäufer haben einea großen Teil der Ausbeute erhandelt. Die Preise sind in der Umgegend gegen das Vorjahr um 1009/6 gestiegen. Die Bretterproduktion im Ottawg. tal wird, dem Anschein nah, geringer sein als im Vorjahr.

Die Manufakturindustrie in ganz Canada und besonders in der Provinz Ontario war im allgemeinen im Berichtsmonat in Hinsicht e Ye günstigen Aussichten der Tommenden Frühjahrssaison sehr ebhaft.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellt en eNachrichten für Handel und Jndustrie“.)

Außenhandel Frankreichs im ersten Vierteljahr 1903.

Januar bis März 1903 Einfuhr 1903 1902 mehr +4 Wert in tausend Franken weniger Nahrunasmittel (¿1 183 277 166 760 —+ 16517 Nohstoffe für die Industrie. . 833 420 813 189 -—+ 20231 Fabri L e Wt 192 455 186430 -+ 6025 Zusammen . , 1209152 1166379 —+ 42775 Ausfuhr MiabruncsmtE e e 132 494 159090 26 596 Nohstoffe für die Industrie. . 290 184 274386 15 798 ABEHOIE A O 557 962 502-201 —- 55 761 Pt is Ce L 69 024 58401 —+ 10 653 Zusammen . . 1049 694 994 078 —+ 95% 616. Jamaika. Zollfreiheit für alle zur Herstellung von Photo-

raphien dienenden Gegenstände. Laut Bekanntmachung des Gee Nr. 26 vom 28. Januar d. I., sollen nah der Nr. 25 der Tabelle IT1 des Zolltarifgeseßes Nr. 20 vom Jahre 1899 alle Gegenstände zollfrei sein, wel<he mit der Herstellung von Photographien in Verbindung stehen. Wer jedo< Chemikalien für photographische Zwe>e einführt, soll sie nur gegen Ausftellung und Unterzeichnung einer Erklärung darüber, daß sie für fol<he Zwe>e eingeführt sind, zollfrei. erhalten. (The Jamaica Gazette.)

Auss<hreibungen.

Lieferung von Kränen nach Triest; Bau einer Wasser- leitung daselbst. Die K. K. Lagerhausverwaltung in Triest nimmt Angebote entgegen auf: I. Lieferung und Aufstellung von 12 hydraus- lischen Uferkränen samt Zubehör für Molo Ill und IV des neuen Triester Hafens; 11. Lieferung und Installierung der Dru>- wasser, Rückwasser- und Trinkwasserleitung für Molo 1V. Die Bestimmungen für die Einreichung von Offerten, die allgemeinen und besonderen Bedingungen 2c. können im K. K.

andelsministerium im Bureau des K. K. Hofrats Hillinger eingesehen werden, welcher au nähere Auskunft erteilt. Offerten sind versiegelt mit der Aufschrift des Gegenstands der Lieferung bis zum 4. Mai 1903, 6 Uhr Nachmittags, an die K. K. Lagerhausverwaltung in Triest einzureichen.

Der Bau einer elektris<hen Straßenbahn in Ee und zwar von der Piazza Goldoni nah Santa Sabba is vom Ge- meinderat beschlossen worden. Die Kosten der Anlage, welche zwei Tunnels erforderli macht, sind auf 4 800 000 Kronen veranschlagt

den. eir (S@luß in der Dritten Beilage.)