1903 / 118 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E

M L E C E S

in diesem zu suchen, fondern wohl in dem Umstand, daß sie besser dl dur die meist von ge]chulten Technikern vertretenen Import firmen in Tokio und Yokohama bezogen werden können. Als (éfere Betriebe im Konsulatsbezirk von Kobe sind die folgenden Elektrizitätswerke anzuführen, deren E aus dem in der irma enthaltenen Ortsnamen ersichtlich ist: Kobe Dento Kwaisha, tengesellschaft für Beleuchtung, Kapital 600 000 Yen, Direktor :

- Suzuki. Osaka Dento Kwaisha, Aktiengesellschaft für Beleuch- tung und Kraftstation, Kapital 1 600 000 Yen, Direktor: T. Jkeda. Safkai Dento Kwaisha, Aktiengesellschaft für Beleuhtung, Kapital 80 000 Yen, Direktor : H. Yamaya. Ofaka Denki Budo Kmwaisha, Aktiengesellschaft für eleftrishe Verkupferung, Kapital 30 000 Ven,

irektor: Y. Noda. Kioto Dento Kwaisha, Aktiengesellshaft für Beleuchtung. Kioto Denki Tetsudo, Elektrishe Straßenbahn Aktien- gesellschaft. _Kioto Suiri Iimusho, Hydraulishe Werke für Kraft-

gung, Kapital 631 500 Yen. _Hiroshima Dento Kwaisha, Aktien-

llschaft für Beleuchtung, Direktor: T. Yamagata. Hiroshima

iryofku Denki Kwaisha, Hydraulishe Werke für Krafterzeugung, Aktiengesellschaft, Kapital 250 000 Yen, Direktor: E. Sibuzawa. Dkayama Dento Kwaisha, Aktiengesellschaft für Beleuchtung, Kapital 50 000 Yen. Dnomichi Dento Kwaisha, Aktiengesellschaft für Be- leuhtung, Kapital O Mee Nara Dento Kwaisba, Aktiengesell- schast für Beleuchtung. Matsuye Dento Kwaisha, Aktiengesellschaft für Beleuchtung, Kapital 35 000 Yen.

/ Herner ist eine Anzahl kleinerer Betriebe teils für Beleuchtung, teils für Krafterzeugung zu erwähnen, fo in Himeji, Iyo, Takamatsu, Mama, Takasago pp. Gesellschaf

Von den erwähnten ellshaften haben namentli diejenigen, welche esleftrishes Licht erzeugen, recht günstige Gescbäftäresuliate aufzuweisen, da selbst in kleinen Geschäften und Haushaltungen troß des hohen Preises (für die Brennstunde einer 16 voltigen Lampe werden z. B. in Kobe 12 Senn = 2,52 4 berechnet) die elektrische

Beleuchturg vielfach Verwendung findet. Die Zuleitung erfolgt dabei fast durhgängig durch oft recht rohe und unshöne Ober-

leitungen. L Abgesehen von diesen größeren und kleineren Eleftrizitätswerken, findet die elektrishe Kraft immer weitere Verbreitung in kleinerem Umfange, und zwar entweder zur Beleuchtung oder zur Krafterzeugung in einzelnen Etablissements, die eigene Dampfkraft zur Verfügung haben. So haben die meisten Spinnereien, Webereien und eine Reibe anderer Fabriken in und um Osaka ihre eigenen elektrishen Be- leuhtungêanlagen, ebenso die Docks und einige mzt, die ihre Dynamos zum Teil dur Petroleummotore antreiben. In einigen Fabriken befinden sich au kleine Kraftstationen zum Antrieb von eftromotoren. Schließlich finden sich auch Kraftstationen und Be- leuhtung8anlagen in-den größeren Bergwerken, unter denen namentli die Sumitomo Beshi Kupferminen auf Shikoku in dieser Hinsicht vorbildlich sein sollen.

Das Feld für die Elektrotechnik is nach dem Vorhergesagten in dem Konsulatsbezirk Kobe umfangreih und dürfte fich noch dauernd vergrößern. Es darf als sicher angenommen werden, daß noch eine bedeutende Anzahl von Ctablissements in dem regen Industriebezirk Osaka zum elektrishen Betriebe übergehen wird. Außerdem aber bestehen einige größere Projekte, deren Ausführung wahrscheinli sehr lohnend sein würde So plant man eine U Straßen- bahn in Kobe Hiogo, eine gleiche in Osaka, eine elektri

Innern. des Biwa-Sees dur hydraulif eleftrishen Kraftstation in der Dies find zwar bis jeßt ledigli

he Werke zum Betri

Ausführung ist jedoch nur eine Frage der würden fi derartige Unternehmungen gut rentieren.

._ Die Gründer der in Japan bestehenden elektrischen Anlagen sind, mit Ausnahme der vereinzelten europäishen Hotelbeleuhtungen, Japaner, zum Teil die betreffenden Munizipalitäten.

Inftalliert find viele der Maschinen unter europäish-amerikanisher Aufsicht, besonders bei größeren Unternehmungen. Vereinzelt werden jegt auc kleinere Anlagen dur japanishe Jnstallationsfirmen (meist mit ganz geringem Kapital) ausgeführt. L.

Weit über die Hälfte aller elektrishen Maschinen wrcd, wie aus den eingangs gegebenen Takellen Sea ift, aus den Vereinigten Staaten bezogen. Um die zweite Stelle sehen England und Deutsch- land im Wettbewerb. ;

Jfsolierter Leitungsdraht wird in kleineren Mengen \{on in

Japan

vom Auslande bezogen, teils auch {on in Japan angefertigt. Afkumulatoren E bisher nur wenig verwandt. ebrau

Bahnverwaltungen Im allgemeinen

Waggons. T parsama cilerungs eleftrishe Energie in Japan noch niht genügen annt.

Mit der Cinfuhr deutscher elektrischer Maschinen befassen sich, ab- gesehen von der Firma Siemens u. Haléke, die ihre eigene Vertretung in Japan hat, hauptsächlich die japanische Handelsgefellshaft Okura u. Co. (Agenten der reg Elektrizitätsgesellshaft) und die deutshen Firmen Carl hde u. Co. (für Drähte), Boyes u. Co. (für Maschinen, Kohlen und pay 4 nstrumente) und M. NRaspe u. Co. ( E O Maschinen) îin Kobe und Yokohama, die leßt- enannte n h 5 Amerikanische Maschinen «. werden vor allem dur die Amerikan Trading Conpang Rie ina, e D Company und die japanisi irma Mitsui u. Co. eingeführt. ; y

M aa Éernte da Ueberwiegen der Einfuhr elektrischer Maschinen 2c. aus den Vereinigten Staaten dürfte auf zwei Umstände zurüdck- zuführen sein. Elatiai legt Amerika Fopan bedeutend näher als Deutschland und England, Anfragen über Kostenanschläge für größere Unternehmungen können daher viel schneller von Amerika aus be- antwortet werden als von einem anderen Lande aus. Zweitens aber sollen die amerikanischen Firmen im allgemeinen die Bestellungen be- deutend ener ausführen als alle anderen, wobei ihnen allerdings

t man jed den

auch wieder im Verkehr mit Japan die geographische Lage, um Teil wenigstens, zu gute kommt. Diesem natürlichen orteil Nordamerikas önnte zweifellos dadurch begegnet werden, daß

Ingenieure an Ort und Stelle gehalten werden, die ohne zeit- Aubeate Anfragen in Deutschland sofort Kostenanshläge machen Und au bezüglich schneller Lieferung könnte vielleicht manches getan werden. Es ommt jedo, namentlich betreffs der großen Unternehmungen, roch ein anderer Umstand hinzu, nämlich das amerikanische Kapital, Wie oben erwähnt, besteht eine Reihe günttia scheinender Projekte, zu denen es jedoch den Japanern an Kapita R lt. Die Gerilcitiles Kapitalisten nun suchen fih das meistver- prechende Projekt heraus, Faaupieren es, so daß es Li stande kommt, vnd erhalten dann meist noch die Aufträge für die Lieferung der An- lagen. So steht ein amerikanishes Syndikat seit mehr als einem Jahre in Unterhandlung wegen der geplanten elektrishen Bahn wilden Kobe und Ofaka. i 8 geeignete Mittel und Wege zur Förderung der Einfu elektrotehnischer L isse aus Deutschland dürften folgende Ma nahmen eblen : 4 y Da Ne Elias E der deutschen Elektrotechnik Mens u nz unbekannt ift, so müßte zunächst für die Vertreibung illuftrierten Katalogs in japanisher Sprache Se etragen werden. Sodann würde es sich len, ein ständiges Musterlager elektro- cher Grzeu aile in Kobe oder E zu halten, das besonders ations l, fleinere Motoren, Koblenstifte, Lampenfafsungen 1c. vorrätig hält und bei den Käufern von Zeit zu Zeit » ieren läßt, u D n Deer zu unterrihten, was Fiwerlust erbältlih i

fönnten.

diesem Halten eines ständigen

f j Teftrishe Fernbahn wischen Kobe und Dsaka (ca. 30 km) und verschiedene Bahnen im Auch ist davon gesprochen worden, die atis Kraft

ebe einer großen Nähe von Omi Da zu maten. | 1 ojefte, die meist nur die Jdee und ost recht sanguinische Kostenans{läge zur Grundlage haben, ihre eit, und unter Umständen

Lagers der gebräuhlichsten Bedarfsartikel liegt ein Teil des ameri- RMiSen ges. Die Einrichtung eines derartigen Lagers könnte zunächst auf bescheidéner Basis begonnen und dann nah und nach ver- fre werden. Naturgemäß müßte es an eine der am Orte an- âssigen Firmen anlehnen, die für den Vertrieb und den faufmänni- schen Teil Sorge zu tragen hätte.

Scließlih würde es fQ Ute in Verbindung mit einem derartigen Musterlager einen Techniker nah Japan zu entsenden, der die Verhältnisse, die Geschäftsweise und besonders au die Sprache der Japaner fowie ihre eigentümliche Art zu denken genau studiert. Ein Techniker, der zum ersten Male nah Japan kommt, würde natürlich einige Jahre brauchen, ehe er, ganz auf eigenen Füßen stehend, Erfolge erringen könnte. Darum müßte er \ich jedenfalls in der ersten Zeit seiner Tätigkeit an eine bereits ansässige Firma, die au eine P Gguieverlassuog in Yokohama hat, anschließen. Ein solcher

echniker würde gerade in Kobe ein großes Feld finden. Denn einerseits sind in Pots und Tokio bereits mehrere Elektro- ingenieure tätig, in Kobe ist dagegen noch kein ges{ulter Fahmann vorhanden. Andererseits erscheint die Lage Kobes für den Zweck sehr ünstig, da der obenerwähnte große Industriebezirk von dort aus {nell zu erreichen ist und auch Bakan-Moji sowie Nagoya, zwei aufblühende A [eichter von Kobe als von Yokohama aus zu erreichen sind. Ein energischer, in der Praxis geshulter Techniker mit einigen kaufmännischen Kenntnissen würde am ehesten im stande sei, die Industrie für das Arbeiten mit elektrishen Ma- {inen zu interessieren, und dadurch der deutschen Elektrotechnik wesentlihe Dienste leisten können. Wie Kaufleute mit langjähriger Erfahrung versichern, ist der Japaner für alle modernen Errungen- schaften leiht zugänglich, wenn ihm alles möglihst mundgereht ge- mat wird und wenn er {nell Auskunft und Ware erhalten fann. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Kobe.)

Handel von Neusüdwales im Jahre 1902.

Die Gesamteinfuhr nach Neusüdwales, welche \sich im Jahre 1902 auf 25 974 210 Pfd. Sterl. belief und von der 22 243 666 Pfd. Sterl. auf die Wareneinfuhr und 3 730 544 Pfd. Sterl. auf die Münz- einfuhr entfielen, hatte gegenüberdem Vorjahre mit 26 928 218 Pfd. Sterl. eine Abnahme von 954 008 Pfd. Sterl. oder 3,54 9/0 aufzuweisen.

_An der S fzor waren im Jahre 1902 (und 1901) beteiligt : die

übrigen australischen Kolonien und Neuseeland mit 12 145 158 Pfd. Sterl. (10 321 295), Großbritannien mit 8572370 Pfd. Sterl. (10 102 941), die übrigen britischen ungen mit 799 418 Pfd. Sterl. (1 057 419), die Vereinigten Staaten von Amerika mit 2 105 327 Pfd. Sterl. (2803 641), Deutschland mit 947 612 Pfd. Sterl. (1 206 643), Frankreich mit 278 120 Pfd. Sterl. (251 600) und die anderen Länder mit 1126 205 Pfd. Sterl. (1 184 679). __ Die Ausfuhr, welche fi auf 23 544 051 Pfd. Sterl. bewertete, ist dem Vorjahre gegenüber mit 27 351 124 Pfd. Sterl. um 3 807 073 Pfd. Sterl. oder 13,92%/ zurückgegangen. r waren die einbeimishen Produkte mit 17248494 Pfd. Sterl. (16 731 456 Pfd. Sterl. Waren- und 517 038 Pfd. Sterl. Münzaus- fuhr) beteiligt, während der Rest von 6 295 557 Pfd. Sterl. auf die Wiederausfuhr enifiel, und zwar mit 3 131 915 Pfd. Sterl. auf Waren und 3 163 642 Pfd. Sterl. auf Münzen.

Die Ausfuhr der einheimischen Produkte die Ziffern für 1901 sind in Klammern beigefügt richtete sih mit 5 979 423 a Sterl. (6 785 950) nah’ Stokibcttäanien mit 5871559 Pfd. Sterl. (7 007 230) na den übrigen australishen Kolonien und Neuseeland, mit 760 948 Pfd. Sterl. (969 217) nah den anderen britishen Be- fißungen, mit 381 558 Pfd. Sterl. (434 866) nah den Vereinigten Staaten von Amerika, mit 1 247 483 Sterl. (1 288 399) us Deutschland, mit 1518 752 Pfd. Sterl. (1410 204) nah Frankrei und mit 1488 771 Pfd. Sterl. (2020 018) nah den übrigen Ländern.

Was den Handelsverkehr von Neusfüdwales mit übrigen

hergestellt, zum größten Teil jedech aus Amerika, England und auch aus Deutschland im Wege der öffentlichen Ausschreibung

zogen.

“V Sdhalien: Sicherungen, Meßinstrumente, Fafsungen von Lampen und andere fomplizierte Apparate sowie Teile von folhen werden fast ausnahméles eingeführt. Trodene und nasse Batterien werten teils

Einige ie zur elektrishen Beleuchtung der Wert der als sparsamen Aufspeiherungsapparat für

australischen Kolonien und Neuseeland anbetrifft, so hat die Einfuhr dem Vorjahre gegenüber um 1 823 863 Pfd. Sterl. oder 17,67 9% zu- genommen. Dieselbe belief sich unter Angabe der Werte für 1901 in Klammern aus Victoria auf 3 654 873 Pfd. Sterl (3 411 046), aus Queensland auf 4268 906 Pfd. Sterl. (3 954 318), aus Süd- austiralien auf 1 529 302 Pfd. Sterl. S, aus Westaustralien auf 352242 Pfd. Sterl. (187 620), aus Tasmaníen auf 1 144 352 Pfd. GELLAOS ) und aus Neuseeland auf 1195 483 Pfd. Sterl.

Die Ausfuhr an einheimishen Produkten (eins{ließlich der Münzausfuhr) na den übrigen australischen Kolonien und Neuseeland in Höhe von 5 871 559 Pfd. Sterl. hat gegen das Vorjahr mit 7 007 230 Pfd. Sterl. um 1135 671 Pfd. Sterl. oder 16,20 9% ab-

genommen. Sie betrug nach Victoria 2745 301 Pfd. Sterl. (3 347 309), Queensland 681 475 Pfd. Sterl. (526 476), Südaustralien 1714 412 Pfd. Sterl. (2 331 059), Westausiralien 253 648 Pfd. Sterl. (308 393), Ta8manien 146 544 . Sterl. (135 097) und Neuseeland 330 197 Pfd. Sterl. (358 896).

Die Wiederausfuhr bezifferte sih auf 2 377 721 . Sterl. und wies gegenüber dem Jahre 1901 (3 039 573 Pfd. Sterl.) eine Ab-

nahme von 661 852 Pfd. Sterl. oder 21,77% auf. Die Gesamt- ausfuhr einheimischer und ausländischer ¡E (einshließlih der Münzausfuhr) aus Neusüdwales nah h anderen australishen Kolonien und Neuseeland erreihte somit im Jahre 1902 einen Wert von 8 249 280 Pfd. Sterl. gegen 10 046 803 Pfd. Sterl. im vorher- gehenden Jahre, was einen Rückgang um 1 797 523 Pfd. Sterl. oder 17,89 9/6 bedeutet.

Der Gesamtausfuhr nah den übrigen aure Kolonien und Neuseeland gegenüber stellte si die Einfuhr dorther im Jahre 1902 um 3895 878 Pfd. Sterl. höher, während im Jahre 1901 der Ein- fuhrüberschuß nur 274 492 Pfd. Sterl. betragen hatte. (The Austral- asían Trade Review.)

Konkutse im Auslande.

Rumänien. Domizil As Termin Fallite Firma der für die Firma | Forderungen | L eintation S. J. Rotmann Focgani 9./22. Mai | 17./30. Mai Y 1903 1903. D. J. Marcus ü 9./22. Mai | 19./1. Juni 1903 903. Josef Abramovicï ü 12./25. Mai | 22./4. Juni 1903 1903. Culitä °

14./27. Mai | 23./5. i V. Gaurceanu | ‘io0s n H

Tägliche Wagengestell ur Kohl d Koks G an ber Nale ad f Db léflen y

An der Ruhr sind am 19. d. M. gestellt 18 006, niht recht- ea E ar: ien sind am 18. d. M. geftellt 5520, nicht ret.

« V, . , n zeitig gestellt keine j

u Collegen Oberbergamtsbezirk waren im I. Quartal 1903 im ¿A3 Steinsal werke (wie im Vorjahr) mit einer mittleren egf von 45 ann (— 9), darunter 286 eigent- liche Berg- bezw. inenarbeiter (— 21), und einer Neuförderung von 82888 t (+ 8255). Abgesezt wurden einschließlich der

60016 t (— 755), zur g anderer wurden eins{hl PA des verwandt 17 459 t (+ 2437). B. 13 Kalisalz (+2 mit einer mittleren Belegschaft von 5661 Mann (+ 192), darunter 4144

(— 28) eigentliche Berg- bezw. Salinenarbeiter, und einer Neuförderung

A r E

von 446 476 t (+ 22 863). Abgeseßt wurden einschließli 280 816 t (+ 93 788). Zur eran Inder Da T C \{ließlich des Einmaßes verwandt 168 669 t (— 32 014). C. 6 Siedesalz- werke (wie i. V.) mit einer mittleren Belegschaft von 645 Mann (— 14) darunter eigentliche Berg- bezw. Salinenarbeiter 213 (— 10), und einer Neuförderung von 26 209 t (— 747) Speisesalz. Akgeset wurden einsließlich der Deputate 21 211 t (+ 346) Speisesalz. Zur Bereitung anderer Produkte wurden einschließlich des Einmaßes verwendet 2E y LLN) EPEetais j SAN uten neu gefördert 1837 t - un ejalz und hiervon a i teßli der Deputate 1761 t (— 75). En O

Der Verein zur Wahrung gemeinsamer Wirtschafts- interessen der deutschen Elektrotechnif wird seine ditan t Generalversammlung am Sonntag, den 7. Juni, in Mann- Ln abhalten und hat für sie eine interessante Tagesordnung fest- gesetzt.

=— Die Bergwerksgesellschaft Hibernia beruft zum 13. Juni d. J. eine außerordentlihe Generalversammlung ein, die u. a. über die Erhöhung des Grundkapitals um 11,6 Millionen Mark, von 39,4 Millionen Mark auf 51 Millionen Mark, sowie über die Aufnahme einer neuen, auf den Bergwerksbesiß Shamrock 111/1V hypothekaris{ einzutragenden 4 °/oigen, zum Nennwerte planmäßig tilgbaren Teilschuldvershreibungsanleiße im Betrage von 4500000 4 Beschluß fassen soll. (Näheres \.

Inserat.)

Der Präsident der „Dette publique*“ Smith kon- ferierte, laut Meldung der „Frkftr. Ztg.“ aus Konstantinopel, am Sonntag drei Stunden im Palais mit dem Ersten Sekretär des Sultans Tachsin Pascha. Smith erklärte nochmals, daß das eng- lishe Syndikat bei seiner Opposition gegen die Unifikation der Staatsschulden verharre, und wandte ih fe en die Theorie, daß zur Unifikation nur die Majorität erforderli wäre. Gleichzeitig {lug Smith namens eines englishen- Syndikats die frei- willige Erhöhung des Zinsfußes der Serientürken um 4% vor, wogegen das Syndikat einen Vorshuß von einer Million Pfund gewährt, rückzahlbar aus dem Erlôs der von ihm angebotenen Konversion der Anleihe von 1855, die von England und Frankrei garantiert ist. Ebenfalls konferierte gestern und heute der Generaldirektor der türkishen Tabakregie-Gesell- \chaft Rambert im Palais und machte folgenden Vorschlag: Die Tabakregie gewährt der Türkei gegen Verpfändung des Gewinnanteils der Pforte bei der Tabakregie eine Million Pfund Vorschuß; falls bei Ablauf der Konzession der Vorshuß nicht vollständig getilgt ift, ver- längert sich die Konzession automatisch bis zur erfolgten Tilgung. Nah einer Meldung des „Wiener K. K. Telegr.-Korresp.-Bureaus“ wird das Schiedsgericht zwischen der Pforte und der Dette publique, da bezüglih der Zinsenerhöhung im ieds\pruch keine Einigung erzielt wurde, am Donnerstag einen Oberschied8richter ernennen.

Die Konversion der Stabltrust preferred shares in Bonds hatte, nah einer Meldung der „Frankf. Ztg.“ aus New Yorf, einen MarolE da das Publikum nur 40 Millionen Dollars ab- nahm. Finanzierungssyndikat muß deshalb 100 Millionen Dollars übernehmen. Weitere 100 Millionen Dollars bleiben übrig, und der Stahltruft erhält nur einige 20 Millionen statt 50 Millionen neuen Kapitals.

Konstantinopel, 20. Mai. (W. T. B.) Die Einnahmen der Türkishen Tabak-Regie-Gesellshaft betrugen im Monat April 1903: 19 900 000 Pes., gegen 17 700 000 Pes in der gleichen Periode des E

New York, 19. Mai. R T. B.) Die amerikanische Kommission, die zur Aufnahme von Verhandlungen über eine internationale Regelung des Wertverhältnisses ¿wischen denWährungen der Gold- und derSilberwährungsländer ciageeut worden ift, ist e an Bord des Dampfers „Kaiser Wilhelm der Große“ nach Europa abgereist.

New York, 20. Mai. S T. B) Der Wert der in der

genen Woche ausgeführten Produkte betrug 10 248 387 Doll. gegen 9215 194 Doll. in der Vorwoche.

Pitt sburg, 19. Mai. (W. T. B.) B. F. Jones, der

ründer der Jones and Laughlin Steel Works, des größten unabhängigen Stahlwerks der Vereinigten Staaten, ist gestorben. Jones war der Vorsitzende des republikanishen Nationalkomitees M Pert Es zwishen Blaine und Cleveland um die

en ,

Wien, 19. Mai. (W. T. B.) Ausweis der Oesterreihi\ch- Ungarishen Bank vom 15. Mai (in Kronen). Ab- und egen den Stand vom 7. Mai: Notenumlauf 1 486 518 000 (Ain. 38 501 000), Silberkurant 315 157 000 (Zun. 1 503 000), oldbarren 1-104 247000 (Zun. 1980 000), in Gold Wechsel 60 000 000 (unverändert), Portefeuille 206 694 000 (Abn. Lombard 41 405 000 (Abn. 2267 000), Hypotheken- briefe im Uml reserve 389 276

42 050 000), darlehne 299 523 000 (Zun. 2 395 000), 298 682 000 (Zun. 1 716 000), steuerfreie (Zun. 42 066 000).

Kursberihte von den Fond8märkten. Dumas, 19. Mal. (W. T. E Gold in Barren: das 2788 Br., 2784 Gd., Silber în Barren: das Kilogramm 74,75 Br.. 74,25 Gd.

Wien, 20. Mai, 10 Uhr 50 Min. Vorm. (W. T. B.) Ungar. Kreditaktien 731,00, Oesterr. Kreditaktien 669,50, Franzosen 681,50, Lombarden 51,00, Elbetalbahn 431,00, Oesterr. Papierrente 100 65, 4% ungar. Goldrente 121,25, Oefterr. Kronenanleiße 101,05, Ungar. Kronenanleihe 99,45, Marknoten 117,174, Bankverein 485,50, Länderbank 411,00, Buschtierader Lit. B. Aktien —,—, Türkische Lose 118,25, Brüxer —,—, Alpine Montan 388,00.

London, 19. Maï. S T. B.) (Schluß.) 24% Eg. Den A Sins 3/16, 293/16. Bankeingang 100 000

Paris, 19. Mai. (W. T. B.) (Schluß.) 49/4 Franz. R. 97,85. Suezkanalaktien 3855. Madrid, 19. Mai. (W. T. B. sel auf Paris 36,20. Lissabon, 19. Mai. (W. T. B.) Go 22 New York, 19. Mai. (Sl ? (W. T. B.) Der Ver- kehr war heute sehr erregt, das Geschäft gleihmäßig auf alle Gebiete verteilt. Kursrückgänge um Bruchteile wechselten mit Aufwärts- ungen ab, die augenscheinlich nur durch anhaltende Inter- ventionsfäufe veranlaßt wurden, da sonstige 1 em Meldun niht vorlagen. Union Pacific konnten fich befestigen infolge seitens der [tung an die Angestellten gemahten Zugeständnisse, die auf die endgültige Beilegung von Lohnstreitigkeiten hin- felen: s Später Ms i Da wo e d i Een pekulativen Operationen auf dem Baumwollm a Aktienumsat 550 000 Stück. Geld auf 24 Stunden Durhschn.-Zins-

rate 24, do. Zinsrat leßtes Darlehen des Tages 14 sel a

Dis @ Tags) 48.10, Gable i Transfers 4,88,65, Silber, Com- . Tendenz :

MER de Janeiro, 19. Mai. (W. T. B.) Wechsel auf

129%. : London e n ires, 19. Mai. (W. T. B) Goldagio 127,27.

Kursberichte von den Warenmärkten.

oduktenmarkt. Berlin, den 20. Mai 1903. Die amtlih raaitlaiten se macen. (ver 1000 kg) in Mark: Res U

755 g 166,25—166,50 leufeaten À _ E S 166,70 Abaahate im Juli, do, 163,50

onat, do. 166 bis 163,75 Abnahme im September mit 2 Mehr- oder Minder= wert

Mühl wh do. 139,

Î : 132—133 frei aa Een R I 138,60 Abnahme im

». 10978140