1903 / 120 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

(Rudolf) der Landw. Kav. 2. Aufgebots, Thiele (Friedrich) der Nes. des Gren. ts. König Friedri Wilhelm Ik. (1. Schles.) Nr. 10 (Halberstadt), atthes der Res. des Inf. Regts. von Boyen (5. Ostpreuß.) Nr. 41 (Torgau), behufs Vebertritts in Königl. sächs. Militärdienste, K o ch der Res. des Ulan. __ Reats. von Kaßler (Schle].) Nr. 2 (Halle a. S.), Mölle der Landw. Inf. 2. Aufgebots (Weißenfels), Steinbach der Landw. Kav. 2. Auf- gebots (Halle a. S.), Sommer, Oberlt. der Landw. Inf. 2. Auf- gebots (Görliß), Wache, Hauptm. der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Striegau), mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform; den Oberlts. : Vol ber (Striegau), Neumann Beuthen (D.-Schles.), der Landw. Inf. 1. Aufgebots, beiden mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armeeuniform, Rohde der Landw. Kav. 2. Aufgebots

Halle a. S.); den Lts. : e S

(Münsterberg), Schenke, Lt. der Res. des Gren. Negts. König Friedrih Wilhelm 11. (1. Schles.) Nr. 10 rcOd Goede, Hauptmann der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Barmen), Steinmeister, Rittmeister der Landw. Kav. 1. Aufgebots

(Detmold), letzteren beiden mit der Erlaubnis zum Tragen der LUndw. Armeeuniform, Ebeling, Nittm. der Landw. Kav. 2. Auf- chots (Crefeld); den Oberlts.: Eck der Res. des Kurmärk. Drag. Negts. Nr. 14 (Düsseldorf), Koch der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Coesfeld), Heageler (Gelsenkirchen), Pastor, Callenberg (Cre- feld) der Landw. Inf. 2. Ausgebots, Gr. v. Westphalen _ (Münster), Gr. Droste zu Vischering (Coesfeld) dec Landw. Kav. 2. Aufgebots, Senger (I1 Dortmund), Dstendorf (Bielefeld), iederstein (Soest), Ls. der Landw. . Inf. 2. Aufgebots, Pelter (Crefeld), Lt. der Landw. Kav. 2. Aufgebots, Diederich, Nittm. der Nes. des 2. Westfäl. Hus. Regts. Nl (Bonn), mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform, Grave, Hauptm. der Landw. Inf. 2. Aufgebots (Cöln), Treis, Oberlt. des Landw. Trains 1. Aufgebots (Kreuznach), mit der Er- Ilaubnis zum Tragen der Landw. Armeeuniform, Laus, Oberlt. der Landw. Inf. 2. Aufgebots (Cöln), Kaehler, Lt. der Landw. Feldart. 2. Aufgebots (Cöln), Spohr, Hauptm. der Landw. Inf. 1. Auf- gebots (IT Bremen), mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armeeuniform, Karuß, Oberlt. der Res. des Inf. Negts. Prinz Moriß von Anhalt-Dessau (5. Pomm.) Nr. 42 (Il Altona), behufs Nachsuchung der Auéêwanderungserlaubnis, Suckau (Lübeck), Hems Rendsburg), Oberlts. der Landw. Inf. 2. Aufgebots, König Wismar), Oberlt. der Landw. Feldart. 1. Aufgebots, Linke, Lt. der Res. des 1. Masur. Inf. Regts. Nr. 146 (Il Hamburg), behufs Nach- suchung der Auswanderungserlaubnis, Shumacher, Steengrafe, Lonke, Lts. der Landw. Inf. 2. Aufgebots (l Bremen), Endemann (Hannover), Berger (Osnabrück), Wilke (Hildesheim), Oberlts. der Landw. Inf. 2. Aufgebots, S tru ck, Oberlt. der Landw. Kav. 2. Aufgebots (Osnabrück), Er ck, Lt. der Landw. Inf. 2. Aufgebots (Ug Vermehren, Oberlt. der Landw. Feldart. 2. Aufgebots (Cisenach), Lente, Hauptm. der Landw. Inf. 1. Aufgebots (1 Mülhausen i. E.), Salzer, Hauptm. der Landw Feldart. 1. Aufgebots (Donaueschingen), Herfkert, Oberlt. der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Donaueschingen), [eßteren dreien mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armee- uniform, Hergt (Karlscuhe), Vogel, Fieser (Nastatt), lad (Donaueschingen), Moser (Lörra), Oberlts. der andw. Inf. 2. Aufgebots, Marggraf (Nastatt), Thoma (Donaueschingen), Leutnants der Landwehrinfanterie 2. Aufgebots, Müller, Múühleisen (Straßburg), Oberlts. der Landw. Inf. 1.. Aufgebots, Damme, Lt. der Landw. Kav. 2. Aufgebots (Danzig), orneweg, f der Nes. des 2. Bad. Gren. Negts. Kaiser Wilhelm 1. Nr. 110 (Erbah), Douglas, Rittmeister der Reserve des Kürassierregiments Kaiser Nikolaus 1. von Rußland Brandenburg.) Nr. 6 (Wiesbaden), Steubina E pengler (Friedberg), Hecht, Wagner ([1 Darmstadt), feifer (Worms), Oberts. der Landw. Inf. 2. Aufgebots, ys\s\ell, Lt. der Nes. des Inf. Negts. Graf Tauentzien von Witten- berg (3. Brandenburg.) Nr. 20 (Oberlahnstein), behufs Ueberführung zum Sanitätspersonal, Moderegger (Frankfurt a. M.), Beyer, Zeh (IT Darmstadt), Lts. der Landw. Jnf. 2. Aufgebots, Gr. zu Reventlow, Oberlt. der Landw. Jäger 2. Aufgebots (Schleswig), Groth (Halle a. S.), Oberlt. der Landw. Fußart. 2. Aufgebots.

Literatur. ff Lehrbuch der bistorischen Methode und der Ge- \hichtsphilosophie. Mit Nahweis der wichtigsten Quellen und

e zum Studium der Geschichte. Von Ernst Bernheim, rofessor der Geschichte an der Universität zu Greifswald. Dritte und vierte, völlig neu bearbeitete und vermehrte Auflage. Leipzig, Verlag von Dunker u. Humblot, 1903. 781 S. 15 Es war ein verdienstvolles Unternehmen, in einer Zeit, wo der exakte Forscher mit Geringshäßung auf die Philosophie herabblickte, den Begriff der Geschichtswissenshast von neuem zu bestimmen und daraus die ver- schiedenen Ziele und Richtungen der historischen Arbeit abzuleiten. Ernst Bernheim, Professor der Geschichte an der Universität zu Greifs- wald, löste diese Aufgabe in einem 1889 erschienenen Buche und bietet jeßt, da die zweite Auflage seines Buches seit geraumer Zeit vergriffen ist, sein Werk in dritter und vierter, völlig neu bearbeiteter und ver- mehrter Auflage. Da unter den Historikern das Interesse für all- gemeine Fragen aus ihrer Wissenschaft in den leßten Jahren wieder zugenommen hat, darf man hoffen, daß das Buch auch in seiner neuen Gestalt die ihm gebührende Achtung finden werde. Betrachtungen z. B. wie die über die Entwickelung der Geschicht- schreibung (referierende, pragmatische, genetishe Geschichte) wird jeder Historiker mit Nutzen lesen. Jn dem Abschnitt über die Darstellung der geshihtlihen Tatsachen erinnert der Verfasser an den Ausspruch Rantes: „Man kann von einer Historie nicht die freie Entfaltung fee welche wenigstens die - Theorie in einem poetischen Werke ucht; strenge Darstellung der Tatsachen, wie bedingt und unschön sie auch sei, ist ohne Zweifel das oberste Geseß.“ Daneben stellt Bernheim

zur Ergänzung folgente Erwägung Nankes: „Es ist nicht allein: der Zusammenhang des Ganzen, auf welchen wir zielen; nicht dur eien en

allein gewinnen uns Natur und Geschichte Teilnahme ab; der heftet T Augen zuerst mit lebhafter Wißbegier auf das einzelne: glüdlih, wenn es gelingt, die Dinge zugleih in dem Grunde ihres Daseins und in der Fülle ihrer eigentümlihen Erscheinung zu be- reifen!“ Besser als mit diesen Hinweisen auf Nanke konnte Bern- fi sein Lehrbuch der historishen Methode nicht beschließen. M. Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte. In Verbindung mit Fr. Holze, G. Schmoller und A. Stölzel herausgegeben von Otto L Fünfzehnter Band, zweite Hälfte Leipzig, Verlag von Duncker u. Humblot. 1902. 311 und 52 Seiten. 6 #& Das vorliegende Heft enthält sieben Aufsäße. Einer Untersuchung des Kammergerichtsrats Dr. Holze über die Kodifikation des Neumärkischen Nets vom Jahre 1799 folgt eine von dem Archivar Dr. Treff in Weimar verfaßte Schilderung der brandenburgishen Kriegsdienste des D Johann Georg von Sachsen-Weimar (1656—1660). Dr. Wilhelm Naudé, Privatdozent in Berlin, veröffentlicht aus dem Fürstlich Haßfeldtshen Archiv zu Trachenberg die interessanten Denkwürdigkeiten des Ministers Grafen von der Schulenburg, die dieser nah seinem Ausscheiden aus dem Staats- dienst (im Jahre 2A unter dem Titel „Selbslharakteristik" für seine Nachkommen niedergeschrieben hat. Pfarrer Steinecke in Starißz (Bezirk Halle a. S.) entwirft nah Tagebuchblättern ein Lebensbild des vor hundert Jahren verstorbenen Ministers von Heynitz, der, einem alten sächsischen Adelsgeshleht entsprossen, der Begründer des preußishen Bergbaus wurde, und durch seine edle Denkart selbst wieder eine Reihe treffliher Männer für den preußischen Staatsdienst gewann; er hat z. B. die Bedeutung des jungen Freiherrn vom Stein erkannt, seine Ernennung zum Dberbergrat beantragt und ihn zum Oberpräsidenten von Westfalen vorgeschlagen. Professor Fester in Erlangen. bringt eine Studie über Gottfried von Jena, der wegen seines Cifers für den brandenburgischen Staat und seiner evangelishen Gesinnung von den Oesterreichern als Franzosenfreund verdächtigt und na fünfundzwanzigjähriger diplomatischer Tätigkeit durh einen plöß-

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lichen Befehl des großen Kurfürsten vom Regensburger Reichstag ab- berufen wurde (im Jahre 1687). Von Dr. Georg Künzel, Privat- dozenten in Bonn, stammen zwei Beiträge zur Geschichte Friedrihs des Großen: 1) Preußens und Frankreichs Politik am Vorabend des sieben- jährigen Krieges, und 2) über den Plan einer Begegnung Friedrichs des Großen und Josephs zu Torgau 1766. Endlich bringt der Berliner Privatdozent Dr. Hermann Oncken eine Betrachtung über Bismarck und sein Werk in der neuesten Geshichtshreibung. Indem er das siebenbändige Werk Heinrihs von Sybel über die Begründung des Deutschen Reichs durch Wilhelm 1. mit dem Buh von Max Lenz, „Geschichte Bismarcks* vergleicht, kommt er zu dem Ergebnis, das Buch von Lenz den Fortschrikt von preußischer und national- liberaler Geshichtsauffassung zu univerfalhistorisher Betrachtung im Nankeschen Geiste darstelle. Unter den Kleinen Mitteilungen, die auf die Aufsäße folgen, sei auf die Erörterungen des Breélauer Professors Kaufmann über den Anhang zu den Gedanken und Erinnerungen des Fürsten Bismarck hingewiesen. Den E des Heftes bilden Be- sprehungen der neuesten Erscheinungen (Zeitschriften, Shulprogramme und Universitätsschriften, sowie der bis zum 1. Oktober 1902 einge- sandten Bücher.) i :

Refugium peccatorum. Roman vonOD\fipSchubin. Berlin, Verlag von Gebrüder Paetel. (5 4) Das Buch gehört erade nit zu den hervorragendsten Leistungen der sehr begabten Ver- f erin. Die Jugendgescbihte der Varinja Zewubka, aus der ihre Schuld wie ein unentrinnbares Verhängnis herauswächst, ist für unser modernes Empfinden allzu sehr mit grell romantischen Bestandteilen dursezt. Auch könnte man sih fragen, ob das Verleugnen einer hoffnungslos gesunkenen Mutter, die das eigene Kind, als es ihrer am meisten bedurfte, im Stich ließ; ein so unsühnbares Vergehen ift, daß Marinja es mit Aufopferung ihres L en eigenen Lebensglücks im Kloster büßen muß. Auch der späte Pfertob der geistig umnachteten Mutter, der nit einmal ganz erwiesen ist, befreit den Leser nit von einem Gefühl des Zweifels. Doch stehen den Mängeln des Buches entschiedene Vorzüge gegenüber. Die ungewöhnlihe Darstellungskraft der Verfasserin bewährt sich auf ihrem eigentlichsten Gebiet, der Schilderung des Lebens des böhmischen Landadels, auch in diesem Falle wieder glänzend. Die Naturschilderungen sind \stimmungsvoll und originell. Angenehm fällt die Reinheit der Sprache auf, die nit, wie in früheren Werken, mit Brocken eines internationalen Syprachgemengsels durchseßt ist. |

Briefe, die ihn nicht erreichten. Berlin, Verlag von Gebrüder Paetel. (5 4) Das feinsinnige Buch erzählt in Briefs

Schicksal einer unglücklichen Frau, die aus Peking, wo se Eh n E gelebt, nah Europa zurückfehrt, um an das Graß des ungeliebten San Q nach aff Umnachtung plößlich in einex talt gestorben ist, zu Treten. E : n SUETN E lichenest Freund gerichtet, dem jeßt ihr Herz gebören dürfte, der aber ein Opfer des oxeraufstands wird. Die ungtüdlide Frau überlebt die Nachricht von seinem Töde nicht. Das Buch ift rei an feiner Stimmungsmalerei, an prächtigen Naturschilderungen und knapper, scharfer Charakterisierung. Cine intime Bekann schaft der hochgebildeten Frau (die es allem Anschein nah geschriebe mit den Kreisen der Pekinger Diplomatie und der New Yorker Ho finanz verleiht ihm noch einen besonderen Reiz. Durch alle diese Vorzüge wird aber ein großer Mangel nicht verdeckt: über dem Ganzen liegt wie S Nebel eine absolute und dabei sentimentale Resignation. Alle dieje Briefe drücken eine so müde, tatenlofe Unterwerfung unter das Geschick, ein tiefes Ueberzeugt- ein von der absoluten Nichtigkeit des Lebens aus, und troßdem klagen f aus\cließlich um ein Einzelleben und versenken sich in ein hin brütendes Mitleid um sein hartes Geshick. Diese Cintönigkeit macht daß man troß aller einzelnen Schönheiten, an denen das Buch rei ist, über ihm bald ermüdet. Der eigentlihe Geist, der aus diesen Briefen \pricht, ist der im Grunde armselige Geist eines durh hohe Kultur, ja dur Ueberkultur, abgetönten und falonfähig gemadten Nihilismus, der sih aber auch künstlerisch als unfruchtbar erweist. k Die Buchhandlung Gustav Fock, G. m. b. H, in Leipiig gibt soeben den ersten Teil ihrer „Bibliotheca historica heraus, der die Geschichte des Mittelalters behandelt und hauptsädli Werke aus den von ihr erworbenen Bibliotheken der Professoren E. Dümmler in Berlin, G. H. Gengler in Erlangen und" Karl von Hegel in Etlangen enthält. Sehr beahtenswert find die wert: vollen Zeitschriftenrethen und vor allem der Dümmlersche Hand- apparat und das Dümmlersche Handexemplar von Perß, Monuments, das allein einen Wert von 7000 4 hat.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs: maßregeln. j

Aegypten. Der internationale Gesundheit3rat in Alexandrien Herkünfte von Saigon und Bahrein im Persischen

hat gegen 1 Meerdien das Cholerareglement in Kcaft geseßt. T

Handel und Gewerbe.

(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie“.) Kohlenproduktion im Deutschen Reiche in den Monaten Januar bis April 1903.

April SFanuar bis April Briketts Briketts Stein- | Braun- Koks und Stein- Braun- Koks und kohlen kohlen Naßpreß- fohlen fohlen Naßpreß- steine steine ¿ t t t b t t t f Oberbergamtsbezirk Breslau . 2164235) 64894] 52432| 11164 9 763 301 308 606} 216 722 57 948. E alle a. S. 530| 2 248 350 397 888 2605| 9649 661 E 1 704 85L Z lausthal 67 191 45 747 6 889 3 008 276 115 212 513 24 695 15 099 s Dortmund . 5 033 663! 819 464| 144174} 20364955 188 861 579 337 » Bonn . 1 038 270| 443 279 44 983| 109 444 4 264912| 1946 280| 159487! 512 204 Preußen . E E 8 303 889/ 2 802 270| 923 768| 665 678| 834671 888| 12 117 060| 3589 765| 2 869 489 Im Vorjahre . 8152 579| 2775 305| 724665] 614382} 31565010} 11 341 381] 2811 584| 2 460098 Berginspektionsbezirk München . 52 282 100 2E L 231 690/ B E u T Bayreuth . 2 408 1714 9 905 6 278 x Zweibrücken 45 961 204 983 —= Bayern . E E 8 103 651 1814 —- 446 578 6 660 Im Vorjahre. . 104 938 2 035 409 163 8196 Berginspektionsbezirk Zwickau T und Il. 182 237 4016 1081 771 520 —_— 24 120 48% ö elsniß i, E. * 136 671 94 587 239 R E ; v Dresden 43 796 29 320 932 1197 29 676 126 582 3 167 45 L Leipzig - —— UU2ISBT - 20 050 ATA 111 T 66813 Sachsen . Ee Sa N 362 704| 141 847 4 943 22 422 1 598 435} 600 693 27 287 76025 Im Vorjahre 383 T5 13T659 4 996 22 831 1433 290 566 928 17 116 63822 Hefen R S L —— 25 789 _— 4 025 —— 115 148 12550 Tau be E L S 10| 113 681 25 719 16 485 190 —_ 110315 Sahsen - Meiningen, Sachsen - Coburg- | Gotha und Schwarzburg-Rudolstadi . 990 3/399 3 540! 14 662 —— Sachsen-Altenburg*) T S i \ 568 888 93244 bal L 90 079 8 437 410 721 40492 Elsaß-Lothringen 122 140 513 832! Dees Ret E S S893 384| 3118819| 9281716 126281| 37 194289, I1319 022 3 617 052 1221 Im Vorjahre . 8751 047| 3139511| 729 261| 668568] 33 831 9925| 13 344 906] 2 828 700| 2708880

Sie wird am Jahres\{chluß für das ganze Jahr ermittelt und veröffentlicht werden. *) Die Ziffern von Sachsen-Altenburg für April fehlen noch.

Die Produktion in Baden, Mecklenburg, Sachsen-Weimar und Neuß j. L. ist wegen ihrer Geringfügigkeit unberüdsichtigt gelassen.

Außenhandel Großbritanniens in den Monaten Januar bis April 1903.

Der Gesamthandel Großbritanniens im Monat April d. J. hat sowohl in der Ein- wie Ausfuhr gegenüber dem gleihen Monat des Vorjahres einen Ausfall zu verzeihnen. Dieses ungünstige Grgebnis ist darauf zurückzuführen, daß. im Jahre 1902 aus Anlaß der bereits in die leßten Tage des Monats März fallenden Osterfeiertage der Handel zum teil in den nächstfolgenden Monat verlegt wurde. Die Einfu hr bewertete sich im April 1903 auf 43 8C2 327 Pfd. Sterl. gegen 46 199 928 Pfd. Sterl. im April 1902, hat also um 2397 601 Pfd. Sterl. oder 5,29/9 abgenommen. “Die Ausfuhr britischer Produkte erreihte im April einen Wert von 23 136 373 Pfd. Sterl. gegen 23 492 529 Pfd. Sterl. im gleichen Monat des vergangenen Jahres und zeigt eine Abnahme von 356 156 Pfd. Sterl. oder 1,5 9%. Die Wiederausfuhr im Werte von 6589 C64 Pfd. Sterl. gegenüber 6 493 949- Pfd Sterl. im April 1902 weist eine Steigerung von 95 115 Pfd. Sterl. oder 1,5 9/6 auf.

Ein Vergleich zwischen der diesjährigen und vorjährigen Handels- bewegung Großbritanniens in den beiden leßten Monaten würde wegen der verschiedenen Lage des Ofterfestes in den beiden Jahren ein unrihtiges Bild ergeben. Zuverlässiger läßt sh die Gestaltung des Handels aus der Gegenüberstellung der Händelöwerte für die leßten vier Monate der beiden Jahre ermitteln.

Diese Zahlen ergeben allerdings für die Einfuhr eine Abnahme, doch hat diese Erscheinung ihren Grund darin, daß im vorigen Jahre der Import infolge der bevorstehenden neuen Zölle ein ungewöhnlich starker gewesen ist. Der Wert der Einfuhr in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres betrug 177 385 167 Pfd. Sterl. gegen 178 841 736 Pfd. Sterl. im gleichen Abschnitt des vergangenen Jahres, zeigt also eine Verminderung um 1 456 569 Pfd. Sterk. oder 0,8 9/0. Die zollpflihtigen Waren, darunter in erster Linie Zucker, weisen einen Ausfall von nit weniger als 3 183 020 Pfd. Sterl. auf. Die Zuckereinfuhr bewertete sich in den. leßten vier Monaten auf nur 4 391 380 Pfd. Sterl. gegen 7 425 993 Pfd. Sterl. im Jahre 1902 und 9196 617 Pfd. Sterl. im Jahre 1901. Auch die Thee- einfuhr zeigt eine Abnahme von 436 000 Pfd. Sterl., während der Kaffeeimport um 590 000 Pfd. Sterl. zugenommen hat. Die Einfuhr von Getreide und Mehl ist um 430 000 Pfd. Sterl. gesunken. Dieser Rückgang, an dem hauptsächlih Hafer und Mais beteiligt sind, ist übrigens dur den Zoll nit verursacht worden, denn die Einführung des Kornzolls kam im vorigen Jahre ebenso unerwartet, wie die Ab-

schaffung desselben in diesem Jahre. Zugenommen hat nur die

Weizeneinfuhr, und zwar um 1276 000 Pfd. Sterl., infolge der ber- mehrten Zufuhren- aus Rußland und Argentinien. «t Die Einfuhr von Rohstoffen weist für Baumwolle und Wolle eine starke Steigerung auf, während die der übrigen Textilstoffe ie die von Oelsämereien abgenommen hat. Die Einführ von aumwolle hewertet sich in den vier Monaten auf 19 620 278 Pfd. Sterl. gegen 18 332 626 Pfd. Sterl. im Vorjahre; sie ist also um 1287652 Pfd. Sterl. in die Höhe gegangen. * Diese Steigerung ist lediglich eine Folge der hohen Baumwollptäse, denn der Menge nach sind nur 7388 653 cxvts, “gegen 7403540 cwts. im vorhergehenden Jahre eingeführt worden. Auch die Wollpreise sind bedeutend gestiegen; denn während die Einfuhr der Menge nach um 83 944 505 1bs. oder um nur 1,3% zugenommen hat, beläuft sich die Wertsteigerung auf 1173010 Psd. Sterl. oder 11,5 9%. Der Wert der Flacseinfuhr hat ih um 428 000 Pfd. Sterl. erhöht, während fi der ‘Import von Hanf infolge der tleineren Zufuhren aus den Philippinen um 430 000 Pfd. Sterl. niedriger stellt als im vorigen Jahre. Die Zuteeinfuhr ist in den vier Monaten von 2 009 029 Pfd. Sterl. auf 967 053 Pfd. Sterl. gesunken. Eine bemerken8werte Abnahme des Einfuhrwertes ist bei den ODelsämereien und Oelen hervor- getreten. Der Gefamteinfuhrwert dieser Produkte beläuft sich auf 8 018 645 Pfd. Sterl. gegenüber 9 346 175 Pfd. Sterl. im ber gangenen Jahre, Infolge der verminderten Eingänge aus Aegypten sank der Wert des Baumwollsamens von 1571 323 Pfd. Sterl. auf 1271 285 Pfd. Sterl. Die Flahs- und Leinsamenbezüge bewerteten fih nur auf 1397 419 Pfo. Sterl. gegen 2030169 Pfd. Sterl. im vorigen Jahre. Die Ursachen hierfür liegen an den geringeren Zu- C E OIeR aus Argentinien. Die Einfuhr von Petroleum e von 3 . Stetl. i i solche von 209 600 Psd. Stol Pfd. Stetl. und die von Talg eine

Die Einfuhr von Halb- und Ganzfabrikaten hat um beinahe 800 000 Pfd. Sterl. zugenommen, troß der v über 1 000 000 Pfd. Sterl. verminderten Kupfereinfuhr und troß des um nahezu 200 000 Pfd. Sterl. HeChelaigenen Imports von nit weiter verarbeitetem Stahl. Die stärkste e hat die Einfuhr von Baumwollwaren und Kleidern

aufzuweisen. Der Wert der ersteren beläuft si auf 738 920 Pfd. Sterl.

gegenüber nur 88 038 Pfd. Sterl. im Vorjahr.

Die Ausfuhr britischer Erzeugnisse erreichte in den Monaten anae bis April 1903 einen Wert v 95 633 639 Pfd. Sterl. gegen 4291217 Pfd. Sterl. im Jahre 1902, hat also um 4632 422 Vfd.

erl. oder 5,1 9/0 zugenommen. Die Steigerung verteilt si im all-

gemeinen auf alle Warengattungen. Einen erheblichen Rückgang hat

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Die Briefe sind an denn

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