1903 / 121 p. 10 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Vereinigung russischer Zuckerraffineure.

Das weitere Sinken der Preise für Raffinadezucker hat neuerdings zu einer privaten Einigung unter den russishen Naffineuren geführt. In einer vor einiger Zeit in Kiew stattgefundenen Une worin die Fabriken des Nordens und Südens vertreten waren, ist beschlossen worden, die Produktion für die gegenwärtige Betriebs- periode um etwa 1 Million Pud zu verringern und auf ungefähr 342 Millionen Pud festzuseßen. Demnach werden die Fabriken, die ihre Fabrikation noch nicht beendet haben, entsprechend weniger Naffinade herstellen. In der nächsten Betriebspericde soll wieder das Quantum von 357 Millionen Pud, das für diese R in Aussicht genommen war, produziert werden. Die arshauer E es einige kleinere Fabriken sind bei der Vereinbarung nicht beteiligt. / L

Die Maßregel wird ein ferneres Fallen der Preise, die in leßter Zeit geradezu verlustbringend geworden waren, verhüten, dürste edo nur eine geringe Steigerung derselben zur Folge haben. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Kiew.)

Außenhandel Spaniens im ersten Vierteljahr 1903.

Einfuhr Ausfuhr 1902 1903 1902 1903 Wert in Pesetas

Rohstoffe .-. 106 879 659 106 387996 67502605 73771531

abrifate . 63843704 60291966 28952348 37482855

ahrungs- '

E .. 25916043 27669550 66391606 73242321 Edelmetalle . 83398 310 2 771 530 2158 105 2 505 814

Zusammen . 200 037 716 197 121 042 165 004 664 187 002 521.

In den wichtigsten Handelsartikeln erreihte die Ein- und Ausfuhr im ersten Vierteljahr 1903 (die Zahlen für 1902 sind in Klammern beigefügt) die folgenden Werte in tausend Pesetas:

Einfuhr: Steinkohlen 16 077 (17 762) Koks 1660 (1360) ‘Sesam, Leinsamen und andere Oelsämereien 2963 (2956) Schwefel- saures Kali und Ammoniak 8386 (5274) Rohe Baumwolle 24 240 (28 387) Rohe Jute, Manilahanf, Pita u. dergl. 4375 (4436) Garn aus Hanf, Flachs, Chinanessel von Nr. 21 aufwärts 1562 (1695) Gekämmte oder gekrempelte rohe Wolle 2804 (2671) Gewebe aus Wolle mit Kette aus Baumwolle 1927 (1831) Rohe Seide 1403 (1780) Glatte sowie geköperte Gewebe aus Seide 2658 (2213) Papiermasse zur Papierbereitung 1200 (1185) Unbearbeitete Bretter aus gewöhnlichem Holz 6252 (5651) Schweine 2315 (1287) Ungegerbte Häute und Felle 7036 (5587) Tierische Fette 2910 (3843) Maschinen aller Art 13 640 (14 525) Schiffe aus Eisen und Stahl 368 (1750) Kabeljau und Stockfisch 8891

8349) Weizen 3917 (2420) Roher Kaffee 5629 (4351) ohtabak 6738 (5172). x

A usfuhr: Blende 1476 (493) Kupfererz 8260 (7772) Eisenerz 28 136 (24 955) Manganerde 1C67 (721) Kupfermatte 5732 (4737) Rohes Kupfer 3337 (1218) Silberhaltiges Blei in Blöcken 4995 (6297) Silberarmes Blei in Blöcken 8521 (7258) Silber in Barren 1209 (1344) Silbermünzen 1272 (702) Ge- färbte und bedruckte baumwollene Gewebe 3304 (2627) Baum- wollene Strumpfwaren 1698 (1732) Scchweißwolle 1805 (1761) Korkstopfen 7563 (6846) —- Ungegerbte Ziegenfelle 1115 (1165) Schuhwaren 3750 (3532) Reis 2466 (343) Zwiebeln 1631 (1523) Geschälte Mandeln 1323 (2058) Apfelsinen 26 683 (22 501) Olivenöl 18 753 (16 455) Gewöhnliher Wein 9559 (9678) Nahrungsmittelkonserven 5301 (3727). (Resúmenes Mensuales de la Estadística del Commercio Exterior de España.)

Belgien.

Gesundheitspolizeilihe Aufsicht über die Einfuhr von Einhufern. Eine Königliche Verordnung vom 29. April d. J. bestimmt, daß die über die gesundheitspolizeilihe Aufsicht bei der Einfuhr von Pferden erlassenen Vorschriften Königliche Verord- nung vom 14. März 1897 vom 15. Mai 1903 ab auf die Ein- fuhr von allen zur Gattung der Einhufer gehörigen Haustieren (Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel) in Anwendung kommen.

Nach einer ‘auf Grund dieser Verordnung von dem belgischen Landwirtschaftêminister unter dem 30. April d. J. erlassenen Ver- fügung hat die Cin- und Durchfuhr von allen zur Gattung der Ein- hufer gehörigen Haustieren (Pferde. Esel, Maultiere und Maulesel) über die für die Ginfuhr von Pferden geöffneten Zollämter und Nebenzollämter an den Tagen und zu den Stunden zu erfolgen, welche für die Einfuhr dieser Tiere festgeseßt sind. Die Bestimmungen des Ministerialerlasses vom 28. Juni 1897, soweit sie die Unter- suchungsgebühr und die Auëenahmen von der Aussicht fesiseßen, gelten auh für die Einfuhr von allen zu den Haustieren gehörigen Ein- hufern. (Moniteur Belge.)

Der Zuckerrübenbau und die Zuckereinfuhr in Thessalien.

In Thessalien ist nur eine Zuckerrübenfabrik vorhanden, die aber troßdem kein rechtes Gedeihen verspriht. Die Zuckerrüben werden aus\hließlich von den Besißern dieser Fabrik gebaut. Die im Jahre 1902 mit Zuckerrüben bebaute Fläche war doppelt so groß wie im vorhergehenden Jahre (738 ha gegen 360 B der Ertrag aber ent- sprach wegen der Frühjahrs- und Sommerdürre niht dieser Ver- größerung der Anbaufläche. So sollen im Jahre 1902 800 000 Oka Zudcker gegen 600 000 Oka im Jahre 1901 erzeugt worden sein.

Die Zuereinfubr wurde in den leßten Jahren dur die Wirk- samkeit der einheimischen .Zuerfabrik eingeshränkt. Ein spezielles Geseß vom 9. April 1896 sicherte sowohl dem Zuckerrübenbau als dem im Lande erzeugten Zucker vollkommene Steuerfreiheit, und so wurde der Verkauf des einheimishen Zuckers durh den Einfuhrzoll für ausländischen Zuer, „welcher 97,75 Drachmen für je 100 Oka (38 für 100 kg) beträgt, wesentlih unterstüßt und erleidhtert. Dieses Geseß ist nun zwar am 31. Dezember 1901 erloschen, feine Erneuerung wird aber von den Interessenten angestrebt, um sich für die Zukunft gegen eine etwaige Besteuerung zu s{üßen. Der im Jahre 1902 vom Ausland eingeführte Zucker erreichte ein Gewicht von 489 537 Oka (628 t) und wurde ausshließlich vön Oesterreich geliefert.

Diese herrschende Stellung, welche Oesterrei. Ungarn im Zucker- handel Thessaliens eingenommen hat, beruht im wesentlihen auf der Organisation seines Zuckerhandels und auf den Vorteilen, welche leßteren durch die günstige Lage des Triester Hafens geboten werden. Triest steht mit Volo in einem regen Verkehr, unterhalten seit 50 Jahren durch den österreihisch- ungarischen Lloyd und die in Triest bestehenden griechischen . Handels- und Ausfuhrfirmen. Bei der Regelmäßigkeit und verhältnismäßigen Schnelligkeit der Ver- bindung zwischen Triest und Volo is den Händlern die rechtzeitige und schnelle Lieferung der bestellten Waren und die Ausnutzung der jedesmaligen Marktlage ermögliht. Dazu kommt, daß die Schiffs- frachten für Zuker außerordentlich billig find und daß! bei der Ausfuhr einer gewissen Zuckermenge den betreffenden Ausfuhrfirmen in Triest sowohl seitens des österreichischen Lloyd ein Teil der bereits gezahlten Frachten zurüdckerftattet, als au seitens der österreichischen Regierung eine Nückvergütung (Prämte) gewährt wird. (Nach einem Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Volo.) i

Zusammenschluß von Glasfabriken in Schweden.

In neuerer Zeit tritt unter den s{wedishen Fabrikanten das Be- streben hervor, sih zur Bekämpfung übermäßiger Konkurrenz und zur Hebung des Exporthandels zu Verbänden zu vereinen. So bestehen bereits u a. Zusammenschlüsse von Holzbearbeitungsfabriken, Bauholz- firmen, Zündholzfabriken, und neuerdings haben auch aht Glasfabriken Schwedens einen Verein dieser Art gegründet, dessen Hauptbureau sich in Stockholm befindet. Er umfaßt Kristall- und Glasgeschirrfabriken ; eine dieser Fabriken liegt in Norwegen. Das eingezahlte Kapital des Verbandes beläuft sich auf 1 625 (00 Kronen. i

_ Zeitungsna@rilen zufolge haben \ich ferner aht von den vor- eet En O ebisden R S zu gleichem Zwecke vereinigt. Der Betrieb der Glasfabrik in Stol (in der Nähe von Gothenburg) ist eingestellt worden; die Besißer der Fabrik erhalten seitens des Verbandes für die Dauer von zehn Jahren eine Jahres- entschädigung von 35 000 Kronen unter der Bedingung, E in dem genannten Zeitraum kein Fensterglas fabrizieren. it der leßteren Maßnahme wird bezweckt, den Umfang der Jahresproduktion von Fensterglas, der si bisher auf mehr als 200 000 Kisten be- ziffferte, auf 140 000 Kisten zuy reduzieren. (Nach einem Bericht des Konsuls der Vereinigten Staaten von Amerika in Gothenburg.)

Ausfuhr der Schweiz nah den Vereinigten Staaten von Amerika in den Monaten Januar bis April 1903. Der Wert der Ausfuhr der Shweiz nah den Vereinigten Staaten

von Amerika belief si in den ersten vier Monaten 1903 nah den

Anschreibungen der amerikanishen Konsuln in der Schweiz auf

36 976 488 Franken gegen 32 033 278 Franken in denselben Monaten

des Vorjahrs. Jn den einzelnen Warengattungen ge\taltete sich die

Ausfuhr, wie folgt: fuy folg Sanuar bis April

1902 1903 Wert in Franken Seidene und halbseidene Stücckware . 3901540 5614001 Deutelli S 368 556 294 649 Vänder (seidene und halbseidene) . . . . 2489 887 3 056 406 Seide (SIUESSBUD) 40 422 60 785 SFToretteide E L L E s 1 654 387 1431 358 Seidenwaaren 8454792 10457 199 Stilterelèn S As L E Le 14508 241 16253 386 Tierhaare: A E A S 12/335 Baumvollgärn C E, 39 289 4 348 Baumwoll- und Wollgewebe . . 1 320 494 1 069 119 CStridivaren A E 829 477 780 774 cStrolgefleMie a L E A2 297 194 399 600 Uhren und Uhrenbestandteile ... . 2286 811 2 907 313 ee bne O R S S 135 084 1413-1591 Wissenschaftlihe Instrumente. .. 22 620 34 767 Masczinen L R E 176 963 240 260 Kathol QultugartiteL 20 542 Ste Und Selle e 79 604 188 209 CDPD N E L N T 25 634 26 560 Narben e E L E Ae 1 243 940 1 403 187 Andere Farbstoffe und Chemikalien .. 269 995 280 714 Ke S R O L S 1 779 202 2245479 Kondensierte Milh und Milchprodukte . 53 450 16 061 OTOIade E E ae, 93 093 142 436 Siri ien E A L 27 697 49 417 BeriMiedenes s L E L 369 156 DO2 L Zusammen . . . 32033278 36976 488.

(Schweizerisches Handelsamtsblatt.)

Salpeterproduktion und -Handel Chiles 1902.

Von der Asociacion Salitrera de Propaganda in Chile war die Ausfuhr von Salpeter für das Salpeterjahr vom 1. April 1902 bis 31. März 1903 auf, 30 500 000 Quintales (zu 46 kg) festgeseßt worden. Sie erreihte im Kalenderjahre 1902 die Summe von

30 089 440 Ouint. gegen nur 27 385 228 Quint. im Kalenderjahre O B somit eine Mehrausfuhr von 2704212 Quint. im Jahre auf. j

Erzeugt wurden im Jahre 1902: 29829 679 Quint. oder 1 461 319 Quint. mehr als 1901. Dagegen stellte sih der Verbrauch im Jahre 1902 nur auf 28 400 840 OQuint. oder um 2937032 Quint. geringer als 1901.

Der europäishe Verbrau im Jahre 1902 ist gegen -das vorher- gehende Jahr um 3 304 180 Quint. geringer gewesen.

Veber den Verbrauch Europas in den Jahren 1901 und 1902 gibt die folgende Uebersiht Aufs{luß: j

Mehr oder 1901 1902 weniger gegen 1901 Menge in Quintales à 46 kg Gngland R 2037340 1723160 314180 SMottland N A 680 110° 601 450 78 660 Lan R TPURAG 34 500 39880 —+ 1380 De Man D R 11492180 10539520 ‘— 952 660 Mantel) e L 5633390 4414160 1219230 - Belgien t e 3968880 3113970 854910 ouand R R 1897960 2068850 +4- 170890 1OLIen E Es 840 650 653 200 187 450 SVesterreiM E a L 78 890 172270 + 93380 Wede T E 59 200 40250 14 950 Spanien A 13 110 65320 —+ 52 210

Zusammen . . 26732210 23428 030 3 304 180. Der europäische Verbrauch in den leßten 5 Jahren is aus

folgender Zusammenstellung zu ersehen: 1898 1899 1900 1901 1902 Menge in Quintales à 46 kg 24154140 26761650 26212870 26732212 23 428 030.

__ Der stärkste Verbrauch fällt in die Monate Februar und März mit 5737 120 Quint. und 5625 110 Quint., der geringste in die Monate Oktober, November und Dezember mit 739 680, 836 510 und 798 100 OQuint.

Der Verbrauch der Vereinigten Staaten in den leßten fünf P Jus :

1899 1900 1901 1902 Menge in Quintales à 46 kg DTDT: 446 2 784 287 3 353 455 3/730139 3 839 175. Er weist sonach eine stetige Zunahme auf. Die Gesamtsalpeterausfuhr Chiles betrug: 1897 1898 1899 190) 1901 1902

Menge in Quintales à 46 kg 23 441 613 28 109 720 30 386 877 31 602 321 27385 228 30 089 440. Die Verschiffungen des Jahres 1902 verteilen sih auf folgende 7 Hafenplätße:

JIquique . . 13 083 270 Quintales. Caleta buena 6 584718 È Lans 3 245 203 s ocapilla . 2 650 202 L Taltal . 209107 SSUNIN 1 897 043 Z Antofagasta 533 897

Zusammen . 30 089 440 Quintales.

Am stärksten ist die Provinz Tarapaca mit 24810 234 Quintales beteiligt, während aus der Provinz Antofagasta nur 5 279 206 Quintales O Bit S f j

ie sfihtbaren Vorräte an Land und s{wimmend betrugen am 31. Dezember 1902: 21 966 244 Quintales; davon entfallen 64 410 ale S ch E S E A u Anfang März

eses Jahre . 37 d. für das Quintal. ie Frahten nach E stellten sich auf 12 sh. 6 d. pro Tonne. N A , Von den im Jahre 1902 ausgeführten rund 30 Millionen Ouintales entfallen 24 Millionen auf Europa, 5 Millionen auf die Ost-, § Million auf die Westküste der Vereinigten Staaten, der Nest auf S e USS

ie Salpeterausfuhr nah Japan, welche ‘1902 nur 440 Quintales gegen 56 1009 im Vorjahre betrug, soll nah Zeitungsberihten neuer- dings einen erheblichen R UA nehmen.

Ueber die Salpetereinfuhr nah N geben die chilenishen

APMIELE: +-

So kommt es, daß in der amtlichen Ausfuh j

Deutschland mit nur 4172484 Salpeterausfusr 2 A 20 oe BIG O TNN

scheint, die_na ) - i de in Californien, von welchen in Di Seri Erba adl die chilenishen Salpet

ie Nede war, y Uy feinen Eindruck gemacht. (Nach einem Bericht des F

Generalfonsulats in Valparaiso.)

British-Guayana.

zerbrauhsabgaben und Lizenzgebühren. Laut 6 in E O aae vom 25. März De C veröffentlichten V ordnung (Nr. 8/1903) werden in British-Guayana während E Finanzjahres 1903/4 auf Num _ und andere zum Verbrauch in der F, lonie ae oder verfaufte Spirituosen sowie auf in der Kolo, hergestellte und verkaufte Zündhölzer Verbrauchsabgaben, ferner verschiedenen anderen Abgaben auch Gebühren für die Erteilung tq Handelslizenzen erhoben. (The Board of Trade Journal)

Niederländisch-Ostindien.

Aenderungen in dem Tarif der Waren werte. Dw 24. März d. I. Pebaudiegebène Verzeichnis der im zweiten Vié n | 1903 bei der Berechnung der Ein- und Ausfuhrzölle in Niederlän Ostindien zu Grunde zu legenden Warenwerte weist gegenüber den seitherigen Stande folgende Aenderungen auf:

A. Einfuhrwaren.

Gruppe Gulden Bisher Guld E Dr: : | eetópfe : Z N L e SRLODO 0,65 weiße mit Goldstreifen . . z 0,70 090 2. Drogen und Medizinalwaren : j Gifenbitriol e u Ke APE 0,05 Sodasalz oder kalzinierte Soda „, 0,08 009 ¿ 3. Eßwaren, nicht anderweit aufgeführte: 5 Apfelwein e 2e e SHECOOO 4 Zwiebadck, englischer oder fo- RE genannter englischer an- bil ute derer, in größeren Büchsen kg 0,50 geführt Maismehl in Paketen «0,99 Gemüse in §+ Büchsen Büchse 0,40 02 6. Garne: 2 G Nähsede in Strähnen, PUTOUAUE t ies Rg 00D 0,40 Nähseide in Strähnén, chinesische O A f 0,20 0/25, 7. Glaswaren: Gläser, sogenannte gegossene Flintgläser : 1 Bitter- Dud. 0,47 0,55 | Madeira- 2e L 0,72 0,85- | S S E O2 0,85- | Baer A H A e 0,75 9,38: 13. Leder und Lederwaren: Lackleder, Kalbleder, von + 1 qm oder weniger Fell 3,75 2,88 14. Baumwollenwaren: Bedruckte Baumwollenstoffe, nicht anderweit aufgeführt: ücher: keine adrianopel- oder ali- * zarinroten, andere Ke 260 nit aufgeführt.

Matadama, rote fällt weg Kg 1,75

Andere Waren, nicht besonders __ aufgeführt:

ere A C A8 Wollen- und Halbwollenwaren: Der Artikel: „Lasting, halb- wollener, einbegriffen Jtalians und’ dergleichen“ erhält fol- genden Hinweis: „Lasting für Schuhwerk fällt nicht hierunter“.

e desgleichen kg 3,00

16. Seidene und bhalbseidene Waren: Zopfband für Chinesen . . ke 15,00 20,00: (Erxtrabeilage zum „Javaschen Courant* Nr. 25 vom 27. März 1903)

Dampfkessel und elektrishe Kraftanlagen in Transvaal. ___ Der kürzlich ersienene Jahresbericht des staatlichen Bergbau ingenieurs für das Departement Transvaal gibt genauen Aufschluß; über die Zahl der in jener englishen Kolonie im Betriebe befind“

Berichtsjahre bis zum 30. Juni 1902 waren danach 1973 Dampf- kessel, abgesehen von denen für den Betrieb von Eisenbahnen, in Transvaal vorhanden. Es waren folgende Arten vertretenz

lihen Dampfkessel und Kraftanlagen mit elektrishem Betriebe. Im |

zylindrishe Feuerkessel mit äußerer Feuerung, Lancashire-,

in Transvaal zumeist Lokomotivkessel im Gebrauch, und gegenwärlig gibt es dort noch 612 Dampfanlagen dieser Art, von denen die älteste 1881 errihtet wurde. Jeßt find die zylindrishen Feuerrohrkesfel mit äußerer Feuerung am meisten, und zwar mit 661 Stück, bver- treten. Von 391 Wasserrohrkesseln haben 360 gerade und nur 31, die erst neuerdings eingeführt sind, gebogene Rohre Die Kesel unterstehen einer ehr scharfen staatlihen Kontrolle. Für Importeure von Kesseln nach Südafrika ist folgende Bemerkung des Beridk- erstatters von Wichtigkeit : Gewöhnlich sind die genieteten Nähte der in Südafrika ankommenden Kessel innen niht mit genügender Sorz- falt abgedihtet, und da das dort zum Speisen der Kessel benußte I das Metall fehr angreift, so entstehen in den Nähten und um die Niete herum leiht schadhafte Stellen, die {wer zu entdecken sind. Die afrikanischen Ingenieure haben daher eine genaue Untersudung der Kessel vor ihrer Aufstellung für nötig befunden und verdichten die entdeckten Lüden mit einer Mischung von Mennige, Glaserkitt und Cisenfeilspänen. Eine forgfältigere Abdichtung der Nähte seitens de Kesselfabriken würde sehr zu empfehlen sein. Ueber die elektrischen Kraftanlagen in Transvaal matt Bericht nachstehende Angaben. Es sind vorhanden: 315 Gleichstrom- generatoren mit einer Gesamtleisturg von 10811 Kilowatt und 80 Wechfelsirom eneratoren mit einer solchen von 9631 Kilo ferner 341 Gleihstrommotoren und 293 Wechselstrommotoren. Fir roße Elektrizitätsgesellshaften bestehen in der Kolonie, nämlich Aud entral Glectric Works, General Electric Power Company, Johanneê- burg Municipality ting Works, Pretoria Lighting Works und! N OOans G. M. and Estates Company. Die Werke in Johanneë- urg und „Pretoria erzeugen nur Strom zur elektrishen Beleuchtung: dieser Städte. Die Moody Company liefert den Strom zu Motoren. B 290 Pferdekräften nah den Minen des Distrikts Barberton. N meisten Elektrizität verwendenden Goldbergwerke besißen eigene raftanlagen; eine Anzahl vou ibnen wird jedoh durch die übrigen A Gesellschaften mit Betriebskraft versorgt. Die Elektrizität wird meistens nur zur Beleuchtung und zum Betrieb von Pumpen, E wenigen Fällen zur Extraktion des Goldes gebraudht. Die 5 er RUA des Stromes erfolgt vermittels oberirdisher Leitungen, festiat rähte an Eifen- oder Stahlmasten mit hölzernen Armen be- estigt sind. E Qs und Appirate E n nevaal einer sehr eingehenden behördlihen Unter- suchung unterworfen und zum Betriebe A zugelassen, wenn fie den

Veröffentlichungen keine brauhbare Statistik, weil alle Versi auf Ordre nah dem Kanal als englische Einfuhr Na Ne R

bestehenden Bestimmungen durchaus genügen. (Nah Engineering.)

Cornwall-, Gallowaykessel und folhe kombinierter Konstruktionen, | Lokomotivkessel, vertikale Kessel und Wasserrohrkessel. Früher waren