1903 / 129 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Made

|

p

zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußische

Berlin, Donnerstag, den 4. Juni /

| Öffentlicher Anzeiger.

L Untersuhungssachen. ¿ L a oes Verlust- und Fundsachen, Zustellungen u. ¿Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

4 Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

h, Verlosung 4. von Wertpapieren.

Zweite

dergl.

Beilage

6. Kommanditgesellsccha 7. Erwerbs- und itl n 8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. 9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

e

n Staatsanzeiger.

1903,

en auf Aktien und Atktiengesells. haftsgenossenschaften.

Y! Ausgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[96937] Aufgebot.

Das Aufgebot folgender abhanden gekommener oder vernihteter Urkunden ist von nachbenannten Antragstellern beantragt :

A. Folgender Pfand- bezw. Rentenbriefe resp. Zertifikate zu Pfandbriefen :

1) des Rentenbriefes der Rentenbank für die ESAS Brandenburg Lit. C. Nr. 17 250 über 300 4, eantragt von den Pfarrern Johannes Moschüß zu Oebisfelde und Paul Moschütz zu Plathe bei Brunau e 0 Hypothekenb

er 49/igen Hypothekenbriefe der Preußischen Böden - Credit - Aktien - Bank Serie Se R Nr. 10 664 und 2131 über je 500 M, Serie X1V Lit. F. Nr. 13 429, 13 428 und 13 430 über je 300 M, be- antragt von dem Feldwebel Reinecke der 1. Kom- pagnie 11. Werftdivision zu Wilhelmshaven, ver- treten durch die Rechtsanwälte W. Bading und Dit. Hanquet, Berlin, Kronenstr. 45;

3) der Zertifikate der Vereinigung zum Schuße der Inhaber von Pfandbriefen der Preußischen Hypotheken-Aktien-Bank in Berlin:

a. Nr. 14582 zum 34 °/oigen Pfandbrief der Serie X1VŸ Nr. 6477 über 500 4 der Preußischen Hypotheken-Aftien-Bank zu Berlin,

b. Nr. 17161 zum 4 9/gigen Pfandbrief der Serie XV Nr. 3960 über 500 s der Preußischen A itaabee Mi zu Berlin, beantragt von dem

ärtnerstellenbesißer August Zipper zu Konradsdorf, Kreis Neisse, vertreten dur die Rechtsanwälte Roth, Malter und Lewinsky zu Neisse;

4) des Hypothekenbriefes der Preußischen Boden- Credit-Aktien-Bank Serie X1V Lit. C. Nr. 673 über 2000 6, mit 49/0 verzinslich, beantragt vondem Geheim- rat Dr. v. Jacobi und dem Privatdozenten Dr. Grich Pernice für die minderjährigen Kinder des Geheimen Justizrats und ordentlichen Professors der Rechte Dr. Pernice, Alfred Pernice zu Berlin und Gertrud Pernice zu Kolonie Grunewald, sowie für den ent- mündigten Ludwig Pernice zu Eberswalde, und von

Fräulein Magdalene Pernice und Frau Ilse Pernicé, geb. Pernice, beide zu Kolonie Grunewald;

5) des 34 9/6 igen Hypothekenbriefes der Preußischen A Aktien - Bank zu Berlin, Serie XIV

r. 2491 über 3000 (herabgeseßt auf 80 °%/o Nennwerts), beantragt von dem Redakteur Wilhelm Sebaldt zu Straßburg i. E., vertreten dur Nechts- anwalt Justizrat Gesse zu Berlin, Lindenstr. 35;

6) des 49/gigen Pfandbriefes der Preußischen Hypotheken-Aktien-Bank zu Berlin, Serie 11 Nr. 5907 über 200 M, beantragt von dem Hausburschen Carl Müller zu Stolberg a. Havel, vertreten durch_ den Rechtsanwalt R. Gesse zu Berlin, Lindenstr. 35;

7) der Aktien der Deutschen Bank zu Berlin, Nr. 3413, 6299, 6300, 6301, 7190, 7191, 8148, 8149, 13603, 31030, 55447, 55448, 55449, 59516, 74701, 99057, 99058, 99059, 99060 je über 600 o, Nr. 126758—63, 127188 je über 1200 M, ferner folgender Anteile der Diskonto-Commanditgesellshaft zu Berlin

Salomon Paechter, Berlin, Augsburger Str. 24;

8) der 4°/gigen unkündbaren Hypothekenbriefe der Bb Boden-Credit-Afktien-Bank zu Berlin,

erie IX Lit. E. Nr. 14694 über 500 / und |“ a. eine A von 10000 M, Serie IX Lit. G. Nr. 17 526 über 100 S beantragt | Þb. eine Forderung voñ 13 000 M, von Fräulein Therese Schumann zu Schermen bei | cingetragen im Grundbu von Elberfeld Land

Burg, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Fonatha zu Ds Magbvbg.;

B. Folgender Wechsel:

1) des

Katschke in Berlin C., Alexanderstr. 51/52;

2) des von Franz Schröter zu“ Berlin, Reichen- berger Str. 61, unter dem 23. Dezember 1901 aus- und von dem Gastwirt Lindmüller zu

gestellten Berlin acceptierten, über 199,98 f lautenden, am

15. August 1902 fällig gewesenen Wechsels, beantragt

vom früheren Schankwirt Franz Schröter zu Berlin, Neichenberger Str. 61, vertreten dur den Nechts- anwalt Dr. Gustav Schoeps zu Berlin C., Alexander- straße Nr. 53; 3) des von Frit Podszus unter dem 10. Januar 1898 auf Herrn Ernst Hennig ‘in Berlin, Louisen- straße 56, gezogenen und von “Ernst Hennig acceptierten Wechsels über 1000 #, fällig am 10. Januar 1899, beantragt von dem Rechtsanwalt und Notar Weber zu Berlin, Rosenthaler Str. 61. - Die Inhaber der / vorgenannten Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem äuf den 4. Dezember 19083, Vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gericht, Klosterstr:77/781III Tr., Zimmer6/7, anberaumten Termin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Ürkunden erfolgen wird. ; Das Aufgebot über die 4 9% Hypothekenpfandbriefe der Pommerschen Hypotheken-Aktien-Bank Serie V Nr. 1032 und Serie 1X Nr. 1033 über je 2000 6. ift durh Rücknahme des Antrages erledigt. Berliu, den 9. Februar 1903. P Königliches Amtsgericht 1. Abteilung 82.

[17010] Bekanntmachuug.

Die derzeitigen Inhaber der abhanden gekommenen “ads Nr. 6811, 24 082, 24422 und 29.328 der

ipziger Kranken-, Jnvaliden- und Lebensversiherungs- gesellihaft Gegenseitigkeit zu Leipzig werden hier- durch aufgefordert, ihr Anrecht an die genannten Policen bis spätestens den 4. September 1903 dem Direktorium der Gesellschaft nachzuweisen,

[19668]

Veberruhr, bu Seite 41, beantragt. wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Ja- nuar 1904, Vormittags Ul Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 1, anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die

Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos-

des La

Nr. 31259 über 600 6 und Nr. 161051/2 und 161053/4 über je 1200 F, beantragt von

E.

Wechselaccepts der Firma Rosenhein & Kaufmann, Berlin, Winsstr. 62/67, vom 15. Of- tober 1902 über 720,65 6 per 30. November 1902, beantragt von der Firma Rosenhein & Kaufmann, Berlin, Wins\tr. 62/67, vertreten durh Rechtsanwalt

widrigenfalls nah § 62 der Sagtungen verfahren werden wird.

Leipzig, 25. Mai 1903. Das Direktorium der Gegenseitigkeit. Versicherungsgesellschaft von 1855. Paul Bachmann. C. G. Laue.

Aufgebot. Der Hermann Philipy Schmits und der Johann

Peter Gerhard Schmits, beide zu Mülheim a. d. Rühr, haben das Aufgebot des Kuxscheins vom 14. Juli 1873, lautend auf die Kinder des verstorbenen Her- mann Schmits:

1) Liseîte Helene Gertrud Emma, geboren am 20. Juni 1849,

2) Hermann Philipp Bernhard Gerhard, geboren am 28. Juni 1853,

3) Hermann Philipp, geboren am 15. März 1856, 4) Sohann Peter Gerhard, geboren am 13. Juli

858,

über 2 Kuxe. des Steinkohlenbergwerks Gewalt zu reis Essen, eingetragen im Gewerken- Der Inhaber der Urkunde

erklärung der Urkunde erfolgen wird. Steele, den 27. Mai 1903. Königliches Amtsgericht.

[19961] Aufg

ebot. Die Hypothekenurkunde über 13 500 44 Darlehns

forderung, eingetragen aus der Schuldurkunde vom 31. Oktober 1885 am 2. November 1885 für den

Kaufmann Wilhelm Sudermann in Danzig, Tobias gasse 10, auf den Grundstücken Danzig Schmiede

gasse, Blatt 23 und Blatt 27 Abteilung IIT Nr. 14 ; L L bezw. Nr. 14, gebildet aus den beiden Hypotheken- | des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens briefen vom 2. November 1885 Und der notariellen Schuldurkunde vom 31. Oktober 1885 Nr. 798 Not.-Reg. des Notars Lindner in Danzig, ist in dem Nathlasse des Gläubigers, welcher am 26. März 1902

in Danzig verstorben ist, troß sorgfältigster Nach- A seitens der testamentarisch eingeseßten Testamentsbollstreer nit vorgefunden worden. Die etwaigen Jnhaber der Hypothekenurkunde twerden auf den Antrag der Testamentsvollstrecker : Z 1) des Stadtrats Adolph Claaßen in Danzig, nggarten 16,

2) des Rechtsanwalts Felix Suckau in Danzig, Hundegasse 88,

aufgefordert, spätestens in dem auf den U2. Sep- tember 1903, Vourmittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Pfefferstadt 33/39 Hofgebäude cknberaumten Ausgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für fraftlos erklärt werden wird. Bemerkt wird, daß das Grundstück Schmiede- gasse Blatt 23 dem Grundstücke Schmiedegasse Blatt 27 am 5. Mai 1903 als Bestandteil zu- geschrieben ist.

Danzig, den 27. Mai 1903.

Königliches Amtsgericht. Abt. 11.

[19188] Aufgebot. F. 7/03.

Der Bauunternehmer Heinrih Ly zu Elberfeld hat das Aufgebot der abhanden gekömmenen Hypo thefenbriefe über.:

Band 26 Blatt 1009 Abteilung IIT zu Lasten der im Eigentum des Architekten Ernst Dellweg in Elberfeld stehenden, .in Abteilung T Nr. 2 und 3 eingetragenen Grundstücke beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, \pätestens in dem auf den 3. Dezember 19083, Vormittags L0 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Sophienstraße Nr. 3, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folgen wird. Elberfeld, den 25. Mai 1903. i Königliches Amtsgericht. 16.

[19957] Aufgebot.

Der Privatmann Theodor Tatje in - Hildesheim hat das Aufgebot derjenigen Hypothekenurkunde bean- tragt, welche über die im Grundbuche von Barfelde Band IL A. Artikel 53 Abteilung II1 Nr. 1 auf der Brinksitzerstelle des Maurers Ernst Lüders in Bar- felde Haus Nr. 56 ursprünglich für die Chefrau des Kantors Adolf Henze, Elise geb. Hahne, in Bar- felde eingetragene, ihm abgetretene Darlehnshypothek von 1350 6 aus der Schuldurkunde vom 26. Sep- tember 1877, der Bescheinigung der Eintragung im Hypothekenbuche, der Abtretungsurkunde vom 22. März 1897 und dem Vermerke der Abtretung im Grund- aube vom 27. Juli 1897 gebildet worden. Der Fnhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 19. Januar 1904, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte añzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Elze, den 28. Mai 1903.

Königliches Amtsgericht. 1.

[19665] Aufgebot.

Der Landwirt Otto Plümecke in Gunëéleben hat das Aufgebot des vernichteten Hypothekenbriefes vom 1. Juli 1894 über die im Grundbuche von Offleben Bd. 1 Bl. 16 unter Nr. 2 für ihn aus der Schuld- urkunde vom 26. Juni 1894 eingetragene, mit 4 9/0 verzinslihe Darlehnsforderung von 6000 f be- antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 15, Dezember 1908,

Schöningen, den 26. Mai 1903. Herzogliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

[19962]

Die Chefrau Katharina geb. verschollenen Tagelöhner

Aufgebot. des Anstreichergehilfen Josef Klein

broih, zuleßt wohnhaft in für tot klären. Der bezeichnete Vershollene wird aufgefordert

widrigenfalls

ollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht zu machen. Crefeld, den 23. Mai 1903. Königliches Amtsgericht. Abt. 3.

[19959] Aufgeb

99, Oktober 1842 in Elstra ge

verschollenen, am Gustav Mörbiß au

borenen Maurers Friedri Antrag des Bandwebers Niedersteina eingeleitet.

| 1903, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. Es ergeh hierdurh die Aufforderung : j 1) an den Verschollenen,

| die Todeserklärung erfolgen wird,

machen. A: am 25. Mai 1903. öóniglih Sächsishes Amtsgericht.

[20010] Königl. Amtsgericht Maulbroun.

Geriht anberaumten Aufgebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Rix, in Bockum hat beantragt, den Mathias Rix, geboren am 13. Oktober 1831 zu Elsgen b. Elsen, Kreis Greven- Crefeld, für tot zu er-

sich spätestens in dem auf den 28. Dezember 19083, Mittags 1S Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 46, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, die Todeserflärung erfolgen wird. An alle, welGhe Auskunft über Leben oder Tod des Ver-

Anzeige

ot. Das unterzeihnete Gericht hat das Aufgebots8- verfahren zur Herbeiführung der Todeserklärung des

Erúst Hermann Mörbigz in 1s Aufgebotstermin vor dem unterzeichneten Gericht wird der 15. Dezember

sich spätestens im Auf- - | gebotstermine zu melden, widrigenfalls auf Antrag

9) an alle, die Auskunft über Leben oder Tod im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige davon zu

Aufforderung zur Anmeldung von Erbrechten.

Am 27. November 1902 starb im St. Barbara- kfloster zu Straßburg i. E. die am 11. November 1828 ebenda geborene gewerblose ledige Leonore Mathilde Krembser, ite eine Verfügung von Todeswegen zu hinterlassen. Sie war die Tochter der verstorbenen Cheleute Friseur «Franz Xaver Krembser und Margarete geborene Boesenberger zu , | Straßburg. Als nächste Verwandte der Erblasserin haben si bisher Kinder und Enkel von Geschwistern ihres Vaters gemeldet und die Erteilung von Erb- scheinen beantragt. Behufs Ermittelung etwaiger weiterer Erbberehtigter werden alle diejenigen, , | welche gleih nahe oder näher mit der Erblass erin verwandt zu sein glauben, aufgefordert, ihre Grb- ré{hte spätestens am 1. Oktober 1903 bei dem unterzeichneten Gerichte unter näherer Angabe der Verwandtschaft und Beifügung der erforderlichen Urkunden anzumelden. [19671] ' Straf;{burg, den 27. Mai 1903.

Kais. Amtsgericht. [20210] Aufgebot. Der Rechtsanwalt und Notar Bruno Reeßwann

zu Berlinhen als Nachlaßpflegeï, welchem die Vers waltung des Nachlasses zusteht, hat bezuüglih des am 13. Februar 1903 in Bernstein verstorbenen Kauf- manns und Bahnbofsrestaurateurs Johannes Meyer , | das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Ausschließung f | von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachlaß-

gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forde- rungen gegen den Nachlaß des verstorbenen Kauf- manns und Bahnhofsrestaurateurs Johannes Meyer + | zu Bernstein spätestens in dem auf den 24, Oktober 19083, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeih- neten Geriht anberaumten Aufgebotstermine bei diesem Gericht anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweisstücke S in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die

aclaßgläubiger, welhe sich nit melden, können, unbeschadet des Rechtes, vor den Verbindlich- feiten aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und Auflagen berü sichtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als si nach Befriedigung der nicht aus eschlossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder

Aufgebot. - 1 Auf den Antrag des Sustizrats Or. Fösser, Notars | Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den

und Rechtsanwalts in Frankfurt a. M., wurde gegen den am 23. Oktober 1851 zu Dürrmenz geborenen, im Jahre 1867 nah Amerika förmlih ausgewanderten, seit 23 Jahren verschollenen Christian Gottlob

Rößler, Sohn des Johann Georg Rößler, Bauers, und der Anna Maria geb. Rößler, das Aufgebots- verfahren zum Zweck der Todeserklärung eingeleitet.

Aufgebotstermin is auf Mittwoch, den 30. De- M 1903, Vormittags D Uhr, vor dem

mtsgericht hierselbst bestimmt. Es ergeht die Auf- forderung: S

1) an ‘den Verschollenen, #ch spätestens im Auf- gebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen würde,

9) an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, Aufgebotstermin dem diesseitigen Gericht Anzeige zu erstatten.

Den 27. Mai 1903.

Amtsrichter

[19960 Aufgebot. s Schiffer Geo i

aufgefordert, 19, Februar 1904, Vormittags 10 Uhr, vor demunterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebots» termine zu melden, A die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebots- termine dem Geriht Anzeige zu machen. Rostock, den 29. Mai 1903. Großherzogliches Amtsgericht.

[20025] Aufforderung.

Am 20. Mai 1902 is in Passarienhof, Kreis Friedland a. d. Alle, die Wirtin Heinriette Ehlert, angebli verehelihte Schmalinger oder Shmo- linger, ohne leßtwillige Verfügung verstorben. Als ihre mutmaßlichen geseßlihen Erben sind bisher folgende Geschwisterkinder ermittelt :

1) die Tochter ihrer Schwester Wilhelmine Pa-

sciller, geborene Chlert, die unverehelichte Marta

Paschiller in Neu-Rosenthal bei Rastenburg,

t e M Kinder ihres Bruders, des Tischlers Leopold ert:

a. Berta Urban,. geb. Ehlert, in Düsselwethen per

Kassuben,

þ. Auguste Milewski, geb. Ehlert, in Lößen,

c. Gustav Ehlert, Revierarbeiter in Christian-

fehmen per Szabienen, j L

d. Hermann Ehlert, Arbeiter in Gräfenhainichen,

3) der Sohn ihres“ Bruders Ludwig Ehlert,

nämli der Tischler Adolf Ehlert in Berlin.

Diese haben die N eines Erbscheins als ge- seßlihe Erben beantragt. Alle, welchen gleiche oder bessere Erbansprüche an den Nachlaß der Erblasserin zustehen, werden hierdurch aufgefordert, solhe bis spätestens den 16, September 1908 bei dem unterzeihneten Gericht anzumelden, widrigenfalls ihr Erbrecht in dem zu exteilenden Erbschein nit be- rücksichtigt werden wird.

Bartenstein, 22. Mai 1903.

Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten

spätestens im | selbst g

(gez.) Ehmann. Veröffentlicht durh: Stv. Amtsgerichtssreiber Ha r.

Friedrih Meyer, geboren 8. Januar 1837, verschollen seit 1892, und der Steuermann August Christian Polix, geb. 3. April 1829, verschollen seit 1848, zuleßt wohnhaft in Rostock, sollen auf Antrag ihrer Pfleger für tot erklärt werden. Die bezeichneten Verschollenen werden sich spätestens in dem auf den

seinem Erbteil entfprechenden Teil der Verbindlich= feit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Ver- mächtnissen und E sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sich nicht ‘melden, ‘nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnen nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Ver- bindlichkeit haftet.

Berlinchen, den 27. Mai 1903.

Königliches Amtsgericht. [20211] Amtsgericht Hamburg. R i

Auf Antrag des Nachlaßverwalters, des hiesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Kleinschmidt, werden alle NAM ang iger des am 7. September 1815 hier-

orenen und am 9. April 1903 hierselbst ver- storbenen Hausmaklers Caspar Peter ‘Schütt, Mit inhabers der hiesigen Firma Lipschüß & Schütt, auf- gefordert, ihre Forderungen bei der Gerichts|chreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts Poststraße 19, Erd- eshoß links, Zimmer Nr. 3 (nach dem 4. September: Biviljustizgebäude vor dem Holstentor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165), spätestens aber in dem auf Mittwoch, dén 7. Oktober 1903, Nach- mittags 2 Uhr, anberaumten en bei dem unterzeichneten Gerichte, Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Nachlaßgläubiger, welche sih nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlich- keiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen berücksihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach A der nicht ausges{lossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß E! auh haftet jeder Erbe nach der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit.

Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. s Beweisstücke sind in Ur- schrift oder in Abschrift beizufügen.

Hamburg, den 27. Mai 1903.

Das Amtsgericht Hamburg. Abteilung für Aufgebots\sachen.

__(gez.) Dr. Oppenheim. Veröffentlicht: Ude, Gerichtsschreiber. [19683] Ausschlußurteil.

Im Namen des Königs! In dem Aufgebotêverfahren zum Zwecke der Todes- erklärung der verschollenen Cinsassentohter Eva Johanna Knosowski zu Wompiersk, z. Z. unbekannten Aufenthalts in Amerika, Tochter der Einsassen Johann und Pauline, geborene Sowniski, Knosowski- schen Eheleute, früher zu Konradswalde, Kreis Nosen- berg, jezt zu Wompie1sk, ' hat das Königliche Amts- eriht zu Lautenburg dur den Amtsgerichtsrat Halle für Recht erkannt: Die verschollene Einsassentohter Eva Johanna Knosowski zu Wompiersf, geboren 24. Mai 1870, Tochter der CEinsassen Johann und Pauline, geborene Sowniski, Knosowskischen Eheleute zu Wompiersk, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 1. Januar 1902, Vormittags 1 Uhr, festgestellt. E des Verfahrens fallen dem Nachlasse zur Last. i Vi M: g 62v2

Lautenburg, den 19. Mai 1903.

Königliches Amtsgericht. [20214] ¡ Dur Urteil des Königl. Amtsgerichts Waren

Königliches Amtsgericht. Abt. 1.

vom 27. Mai 1903 ist auf Antrag" des Bauergut8=-