1903 / 141 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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E E E i 6. I R

Geringe Einbuße erlitten die Liberalen: Die Radikalen ver- loren 4 von 77, die Gemäßigten 2 von 14 Sißen. Die Sh der Konservativen steigt von 8 auf 12, von denen drei Frei: konservative sind, die der Sozialdemokraten von 14 auf 16.

Asien.

Aus Schanghai wird dem „Reutershen Bureau“ ge- meldet, daß die Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika und Japans, die über den Abschluß von Handels- verträgen mit China verhandeln, gewichtige Einwendungen gegen die Verlegung der Vertragsverhandlungen von Schanghai nah Peking gemacht haben und das cinesishe Auswärtige

mt nachgegeben hat. « E

Der russishe Kriegsminister, General Kuropatkin ist

gestern von Tokio nah Yokohama abgereist.

Afrika. Nach einer Meldung des „W. T. B.“ aus Tanger vom gestrigen Tage wurde der „Times“-Korrespondent arris in der Nähe von Zeenat (?) von Gebirgsbewohnern gefangen genommen.

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Ergebuisse der Neichstagswahlen vom 16. Juni 1903.*) (Na vorläufigen Ermittelungen des „W. T. B.“)

Anmerkung: K. bedeutet Konservativ. D. R. = Deutsche Reichs- partei. N.-L, = National - Liberal. Z. = Zentrum. B.-B. = Bauernbund. Fr. V. = Freisinnige Vereinigung. Fr. = Freisinnige

olkspartei. A. = Antisemit. S. = Sozialdemokrat. E.-L. = Elsaß-Lothringer. P. = Pole. W. = Welfe. D. = Däne. D. Vp. = Deutsche Volképartei. §18. = Fraktionslos. Wlb. = Wildliberal. Bdl. = Bund dexr Landwirte. hr. S. = Chrifllich-sozial.

Königreich Preufen. A. Provinz Osftpreuften.

Negierungsbezirk Königsberg. , . Labiau: Stichwahl zwischen von Massow und Linde (S.). . eilige Bet T (K.). y Osterode ‘Stichwahl Sdren von Oerten (K.) und Günther E Negierungsbezirk Gumbinnen. Stallupönen : von Sperber (K.). 1. Provinz Westpreuften. Regierungsbezirk Danzig. Danzig (Land): Stichwahl zwischen Dörkf\ en (K.) und May (Z.). Neustadt: von Janta - Polczynski (P.). Negierungsbezirk Marienwerder:

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1. B A R

9. Nosenberg: Walzer (V. N.). : S

i : Stichwahl zwishen Graßmann(N.-L.) und Bresjki(P.).

5 Sthweh: Stichwail zwischen Holt (D. N.) und von Ja- sfi (P.). :

6. Konths von Czarlinski (P.).

7. Schlochau: Stichwahl zwischen Böckler (A.) und von Ko-

mierowski (P.).

C. Provinz Brandenburg.

Regierungsbezirk Potsdam.

9. Zauch - Belzig: Stichwahl zwischen von Oergen (K.) und &wald (S.). \

D. Provinz Pommern.

Regierungsbezirk Stetin. 3. Nandow: Körsten (S.). 6, Naugard: von Dewitz (K.).

Negterungsbezirk Köslin. 1, Stolp: Will (K.). , V. Provinz Posen. Regierungsbezirk Posen.

4. Buk: Dr. von Skarzynski (P.). 7. Sgrimm: von Glebocki (P). 8. Wreschen: Dr. von Chlapowski (P.).

Regierungsbezirk Bromberg. d. Gnesen: von Grabski (P.). F. Provinz Schlesien. Negierungsbezirk B reslau. 2. Militsh: von Heydebrand und der Lasa (K.).

9. Oels: Stichwahl zwischen Freiherrn von Kardorff (D. R.)

d S A.). N G Regierungsbezirk Oppeln. Dr. Strehliß: Glowaßki (Z.).

Ublini - Ballestrem (Z.).

Pleß? Stigwabl nischen Faltin (3) und Kowalczyk (P.) . Nobschüg: Klose (Z,).

tustadt: Strzoda (Z.). Balkenberg: Hubrich (3.).

Regierungsbezirk Liegniß. i N Rothenburg : Stdhwahl zwishen Graf von Arnim (D. R.) und Wenzel (Fr.). G Provinz Sachsen. j : Regierungsbezirk Magdeburg. t Salawedel: von M 0B S (K.). : j Osherdleten: Stichwahl zwischen Rimpau (N.-L.) und Bartels S.). s Regierungsbezirk Merseburg. 3. Bitterfeld: Stichwahl zwischen Bauermeister (D. R.) und eißmann (S.).

T. Provinz Schleswig-Holfteiu. ( 3, Sthleswig: Stichwahl zwischen Mattsen (N.-2.) und Hoff- 5. Rordertktbimarschen: Stihwahl zwishen Hoeck (Fr. V.) und

Müller (S.). : x. Provinz Hannover.

Negierungsbezirk Osnabrück. 3. Aschendorf: Engelen (Z.). E

Negierungsbezirk Hildesheim. ; 12. Göttingen: Stichwahl zwischen von Olenhusen (W,) und Hey

m S.). tra ( R Regierungsbezirk Lüneburg.

15. Lüchow: Stichwahl zwischen Puttfarken (N.-L) und Graf Bernstorff (W.). / e E E E L

*) Vergl. Nr. 140 des Bl.

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K. Provinz Westfalen. Regierungsbezirk Minden. 5. Warburg: Schmidt (Z.).

L. Provinz Hessen-Naf}au. Negierungsbezirk Wiesbaden. 29, Wehen: Stichwahl zwischen Barling (N.-L) und Leh-

mann (S.). jez: ischen Cahensly (Z.) und Buchneb (N.-L.). 5. ea ¡wischen Öafnnn (N.-L) und Dr. Burkhardt (Chr. Soz.). Regierungsbezirk Cassel. 1. Rinteln: Stichwahl zwischen Graf von Reventlow (A.) und 6. Derbfelv: Stichwahl zwishéèn Werner (A.) und Müller (Z.). M. Nheinprovinz. Regierungsbezirk Cöln: 3. Bergheim: Schmitt (Z.). / Regierungsbezirk Düsseldorf.

8. Kleve: Dr. Marcour (Z.).

Negierungsbezirk Koblenz. -

x born (Z.).

g Sbetanl e E.

Negierungsbezirk Aachen. 1. Sleiven: Prinz von Arenberg (Z.).

Königreich Bayern.

a. Oberbayern. . Aichach: Beck (Z.)- x Jngolsiadt: AiBbidler (Z.). . r p», E : Weilheim. Stichwahl zwischen Freiherrn von Thünefeld (Z.) und Hofmann (B.-B.). b. Niederbayern. : t: Gleitsmann (Z.). i Stanbia ; Stichwahl zwischen Echinger (Z.) und Mitter- meier (B-B). 6. Kelheim: Aigner (Z.). d. Oberpfalz und Regensburg. 3. Neumarkt: Kohl (Z.).

€. Oberfranken. yreuth : l (S.). Srbbein Stibwahl wwischenNeuner (N.-L) und Zöllner(Z.). ronah: Dsel (Z.). f. Mittelfranken. . Dinkelsbühl: Nißler (K.). Rothenburg a. T.: Hilpert (B.-B.). s. Unterfranken. D! Gg Stichwahl zwischen Holzapfel (Z.) und Schäfer

h. Schwaben und Neuburg. Donauwörth: Dr. Weißenhagen (Z.). Dillingen: Dr. Jaeger (Z.).

JIllertissen: Hebel (Z.).

Großherzogtum Baden.

L R Stichwahl zwischen Eichhorn (S.) und Wittum

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Groß;herzogtum Hessen. 3. Lauterbah: Stichwahl zwischen Dr. Wallan (N.-L.) und Bindewald (A.).- 2 5. Offenbach: Stichwahl zwischen Dr. med. Becker (N.-L.) und Ulri (S.) |

8. Bingen: Stichwahl zwishen Brentano (Z.) und Smidt (Fr.). Groft{herzogtum Meckleuburg-Schwerin. ; ls w: Stichwahl zwishen Rettich (K) und Bartels (S.). 2 Schwerin: Stichwahl ‘iwisGen ‘De. Drbs@er (K) - nw S§roth (S.). 4. Malchin: Frhr. v. Maltzan (K.). 5, Nostock: Dr. Herzfeld (S.).

Groftherzogtum Sachsen-Weimar. 1. Weimar: Stichwahl zwishen Baudert (S.) und Zieh n (Bdl.). Herzogtum Sachseu-Meiniugen. 1. Meiningen-Hildburghausen: Stichwabl zwischWen Müller (Fr.) und Freiherrn von Wangenheim (A.). Herzogtum Sachsen-Altenburg. Sti{wahl zwishen von Blödau (Fls.) und Buchwald (S.). Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha, 9. Gotha: Stichwahl zwischen Bock (S.) und Liebetrau (Wlb.). Elsaß-Lothriugeu. 5 i i : i i i .) und Peirotes (S.). d. Straßbur land): Stichwahl isen Blumenthal (D. Bp) und Hau

(E.-L.). ; 13. Bolchen: Stichwahl zwischen Bour (Z.) und Mérot (E.-L.).

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Statistik und Volkswirtschaft.

Ueber die Seereisen deutscher Schiffe im Jahre 1901

ält das 2. Heft des Jahrgangs 1903 der „Vierteljahrshefte zur Elttiftik des Deutschen Reichs“ Zusammenstellungen, wona die

| Gesamtzahl dieser Reisen si im Jahre 1901 auf 100 333, der dabei

x Verwendung gelangte Nettoraumgehalt auf 58 799 699 Register- As stellte (abei ist jedes Schiff so oft gerechnet, als es Reisen ausführte). Mit dem Jahre 1900 verglichen, hat die Zahl der Reisen deutscher Schiffe um 3377 (3,5 v. H.), der Raumgehalt der dabei beschäftigt gewesenen Schiffe um 4297 506 Negistertons 7,9 v. H.) zugenommen. Im Jahre ‘1901 sind Ta den Reisen zwischen deutshen Häfen 51605 deutshe Schiffe mit 4 033 825 Registertons gezählt worden. Au eisen zwischen deutshen und fremden Häfen und umgekehrt waren 22 400

deutshe Schiffe in Tätigkeit, deren Gesamtraumgehalt 14 238 689

Registertons betrug, und zwischen außerdeutshen Häfen ver- lehten 26 328 Sthiffe mit einem Raumgehalt E 40 2 is Ne- gistertons. Dabei sind die Zwischenreisen, welhe hauptsäGlih von bremischen und hamburgishen Dampfern auf der Ausreise na Bee deutschen Häfen und auf der Nütckreise von dort zwischen einzelnen fremden Häfen gemabt wurden, als jelbständige Reisen zwischen außer- Fruhen \äfen gerechnet.

on sämtlichen Scereisen deutsher Schiffe wurden im Jahre 1901

84,6 v. H. mit Ladung und 15,4 y. H. in Ballast odêr leer ausgeführt.

Zur Arbeiterbewegung,

Aus Scranton (Pennsylvanien) berihtet „W. T. B.“, daß der Konvent der vereinigten Brtben cob ee seine Vertreter für den

Eini ungsausschuß gewählt hat und von den P ihm die Verficherung gegeben worden i, daß sie die von den Arbeitern ein- t Haltung befriedigt. Dadurch ist der befürchtete Ausstand abgewendet.

Kunft und Wissenschaft. Siebente Kunstausstellung der Berliner Sezession. IV. (SWhluß.)

Unter den deuts{en Ausftellern der Sezession find noech die An- gehörigen der Künstlervereinigung „Scholle“ zu erwähnen. Frig Grlers „grauer Tag“ und die ersten Veilchen“ zeigen diesen Künfiler, der als Porträtist dur seine kühlen, aber scharf charafterisierten und farbig gesehenen Bilder sih einen Namen gemaht hat, auf einem anderen Wege. Während „die ersten Veilhen“ noch seiner früheren Art näher stehen, hat er in dem „grauen Tag“ versuht, eine Farbensymphonie in grau. und gelb dar- zustellen, ein Unternehmen, das ihm nur zum Teil geglückt ist. Er versuht, durch einé weiblihe Gestalt, die in Gelb gefleidet in cinem Park fißt, zu deren Füßen ein prächtig gemalter Winbhund liegt und der ein Mohr si aus der Ferne nähert, die landschaftliche Stimmung auszudrücken. Aber was Bödcklin gelang, den Menschen als Stimmungsträger der Landschaft darzustellen, ist ihm versagt ge- blieben. Die weibliche Gestalt mit ihrem unheimlichen, versteine1ten Gesichtsau8druck dominiert in der Komposition zu fehr, der Beschauer kommt von dem Gefühl des Rätselhaften, des Gewollten und Ge- zwungenen nicht los. Í

Sein Namensvetter Erich Erler-Samaden führt uns in seiner „Winternaht“ und „Garten einer alten Dame“ in nordische Gegenden. Auch hier stört die Dissonanz zwischen der erzählenden, beinahe illustrativen Art des Künstlers und dem Versuch, landschaftliche . Eindrücke überzeugend wiederzugeben. Kräftiger und weniger durch Abstraktion angekränkelt sind die Landschaften Gustav Bedileri „Mein Fenster“ und „scheidender Winter“ ; namentli das leßtgenannte Bild mit seinen weiten Schneefeldern und den ragenden Bergen am Horizont hat etwas Monumentales. Ein wenig derb gibt si dies- mal Walter Georgi, ohne wie sonst durch die ges{mackvolle Hor nta zu entschädigen. Sowohl seine „Abendsonne“ wie ein im Walde stehender „weiblicher Akt“ arbeiten auf billige Cffekte hin. Auch Robert Weise, dessen jeßt in der Königlichen Nationalgalerie befindliches Porträt fich auf der Düsseldorfer Aus- h S viele Bewunderer erwarb, enttäuscht durch die Kraftlosigkeit und das Stimmungslose feines Damenbildnisses; kecker und mutiger ist er in dem kleinen Kinderbild. In neuer Fassung, wie der Kata og mitteilt, ist Reinh old Eichlexs humoristishes Genrebild „Schwüler Abend“ vom Künstler wiederholt worden. Oben auf dem Berg steht das Quartett und singt im Schweiße seines Angesichts, während unten die Bauern mit dem Einbringen der Ernte beschäftigt sind. Es mag dahingestellt bleiben, ob das gele Sormat des Bildes für diesen E wir lieber als Titelbild der „Jugend“ sähen, richtig gewählt ist.

Die Worpsweder Malerkolonie ist durch drei ihrer Mitglieder vertreten. Am vorteilhaftesten zeigt fich wohl Hans am Ende durch seine Landschaft „Vorfrühling“, während Vogelers „Sommer“ eine in einer dihten Laube sißende weiblihe Gestalt, etwas sentimental wirkt und Modersohn sich vergeblih bemüht, in seiner ,Torfschneiderin® die Wucht Millets zu erreihen. Von Berliner Künstlern sind hier noch nazutragen Ulrich Hübner mit ganz prächtigen Stillleben und Interieurs, unter ihnen wohl das beste das japanische Stillleben.

Auch Philipp Frank ist noch zu nennen, der aus ähnlichen Stoffgebietea seine Themata wählt wie Baluscheck, wenn er auh liebenswürdiger und weniger pessimistisch in der Darstellung ist. Unter seinen hell gemalten, oft etwas harten Bildern ist das «Nach der Feter“ mit den von einem Begräbnis kommenden Weißbiertrinkern in shwarzem Rock und den altmodishen Zylindern auf dem Kopf dur die scharfe Charakteristik der Figuren vielleicht das

beste. Als Kindermaler von liebevoller Beobachtungsgabe zeigt er sich „In der Arena. Vor dem jugendlihen Clown, der im Begriff ist, scine Künste den erstaunten Zuschauern zu

t dichtgedrängt eine Atzähl Kin die mit ann / E Ps mea O A Unter ane nennen beffer vier Bilder „weißer Flieder“, „das 2 e S und „der Garten von Manet“, die eine Wand des franzö Saales cinnechmen und die den künstlerischen he Í Ausstellung bilden. Cs sind Bilder älteren atums8

um Teil O auf anderen Us gewesen sind. Üeber FSon so viel gesagt und geschrieben worden, solche unbedin ner- kennung au von den eivgeschworenen Gegnern der modernen ihtung ist Manet zu teil geworden, daß der einfache Hinweis auf sie hier ge- nügen muß. Es war jedenfalls eine uneigennüßige Tat, und eine e : wisse Selbstverleugnung gebört dazu, die Werke dieses großen Toten hier neben den Bildern der Lebenden, die alle ihm nicht ebenbürtig sind, zu zeigen, und diese neidlose Uneigennüpigkeit is ein Beweis mehr für die künstlerishe Objektivität der Sezession. Einige Franzosen, die uns als Zeichner und Radierer bekannt find, haben Gemälde einge- sandt die zum Teil enttäushen. So zeigt Helleu, der mit seiner feinen Nadel sonst in duftigen Umrissen elegante Damen zu s{ildern weiß, in seinen „Auf der Jacht“ und „Dame mit Schirm“ bei weitem 4 die künstlerischen Qualitäten, die seine Nadierungen aufweisen; auh Jean Forain mit seiner œcklektishen, auf jedem Bilde wechselnden Malweise verdient als Zeichner größere Anerkennung. Von seiner satirishen Ader wird nur etwas bemerkbar in dem Bilde „Hinter den Kulissen der Großen Oper“. Eine Schar weiß gekleideter Statistinnen ist im Begrifs, als Vestalinnen oder Priesterinnen dié Scene zu betreten. Die Legyte wendet |ich nach einer _mit einem Börsianer plaudernden Tänzerin um, und nun hat dec Satiriker mit ogen Behagen die Dissonanz zwischen dem garstigen eifersüchtigen Ge iht der Figurantin und ihrer feierlichen priesterlichen Gewandung geschildert. Von dieser ccht

orainshen Art ist leider in seinem „Schwurgerichtssaal“, der im

tile Daumnniers wiedergegeben ist, noch in dem Rennbild etwas zu bemerken. Nach diesem ist es eine Freude, eines anderen Shwarz-- weißkünstlers Gemälde zu bet1achten, Felix Vallotons „Straße in Nizza“. Mit großer Wucht und dabei doch mit feiner Beobe achtung des Atmosphärischen ist die in heißer Sonnenglut daliegende enge Gasse mit ihren {weren Schatten geschildert. Von Monet ist die etwas süßlih wirkende „Kathedrale“ ausgestellt und das virtuos gemalte „Auf der Bank“, eine an das berühmte*Bilb Manets der Nationalgalerie sich anlevnende Komposition. Paul Ganguins „Landschaft", die Wiedergabe einer Scenerie auf Tahiti, [leistet das möglichste an Zusammenstellung giftiger Farben, die, wenn sie in der Natur wirkli dort so vorkommen, vielleicht auf einer Kunstausftelung in dem Lieblingsaufenthalt des Malers mehr Be- wunderer finden werden als hier. Von dem A eßt auch ver- storbenen van Go gh rührt die „Dorfstraße“ her, die hon Spuren seiner später ihm eigentümlichen soinges Daristellungsart legt: Pissaros Bauern ildnifie Jaien in ihrer weichen, flockigen Tehnik etwas Körper- [ofes und das Kolorit ist trúbe und undurfihtig. Paul Cezannes „Zwei Frauen im Garten“ zeigen eine lge Auffassung, während sein so schr gerühmtes Porträt es {wer macht, das Ünsympathische des Gegenständlihen übec die Borzüge seiner Malweise zu vergessen. Won den übrigen franz Len Bildern seien noch die raffinierten Stillleben von Emile Blanche, die Interieurs von Albert Andró und Vuillard, die „Klavierstunde“ von CEugöne Durenne genannt; von großer Liebenswürdigkeit is Georges d'Espagnats „Apfelernte - Die Bilder des vèrstorbenen Toulouse de Lautrec baben schon Erwähnung gefunden. Auch bei Betrachtung wird es. schwer, dem Künstler als Maler g werden; es sind und bleiben gefärbte Zeihnungen, unter denen leiht das eine Porträt der Biere die meisten male Qualitäten zeigt. er ‘au die ide seines eid Könnens haben ih bei der Uebertragung die Farbe verfl

Seine Schilderungen find eingehond und genau; mit peinlid