1876 / 252 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

1872, (Gesetblatt Seite 171) ausgegebenen elsaß- | lotbingiihen Landes-Obligationen der Serien

2) 1873 1874 und 1875 sind folgende Nummern |_ 1862, 15 ,

ezogen worden: ; Fu Serie 1872. 5 Obligationen # 10 r. -

Nr. 34 77 107 197 147 184 282 358 380 62% 829 889

1004 1160 1646 1730 1824 1907 2059 2181 2199

9904 2354 2498 2516 2721 2733 2790 2892 2898

9912 2975 3113 3215 3318 3463 3538 3657 3687

4008 4026 4049 4174 4188 4129 4232 4497 4552

= 48 Stück. : Serie i873. Obligationen à 1000 F.

Nr. 5060 5109 5435 5458 5478 5650 5853 5764 5854 5958 6059 6181 6261 6348 6455 6500 6599 6725 6946 6951 71H 7136 7167 7352 T7365 7378 7510 7751 7773 7860 7875 7927 7969 8007 8111 8988 8601 9282 9581 9600 9654 9667 - 9675 9702 9713 9752 9865 9878 10,160 10,225 10,302 10,307 16,337 10,394 19510 10,638 10,791 10,871 10,931 10,961 10,980 11,054 11,080 11,141 11,242 11,269 11,499 11,621 31,629 11,675 11,731 11,815 11,885 11,891 11,926 11,945 12,201 12,359 12,413 12,474 12,908 12,941 12,966 13,400 13,659 13,697 13,711 13,757 13,776 13,801 13,819 14,035 14,070 14,128 14186 14,468 14,485 14,525 14,529 14,5946 =

100 Stück. Í Obligationen à 500 Fr. Ir. 121 191 = 2 Stüd.- Obligationen à 100 Fr. Nr. 191 = 1 Stück. Serie 1874. Obligationen: à 1000 Fr. Nr. 14,766 14,771 14,976 14,982 14,994 15,193 15,260 15,276 15,457 = 9 Stück. à 500 Fr. Nr. 266 450 = 2 Stü. à 100 Fr. 9dr. 350 = 1 Stüd.

L

Serie 1875. s à 1000 Fr. _ j N, 15,471 15,501 15,563 15,714 15,715 = D Stü. à 500 Fr.

N-e. 532 565 606 = 3 Stück.

“Die Auszahlung des Kapitalbetrages der aus8ge- Y often Obligationen erfolgt na< $. 22 des oben bezeichneten Geseßes vom 2. Januar 1877 an gegen Rückgabe der Oblic ationen und der dazu ge- hörigen no< nit eee Zinscoupons (Nr. 10 bis inkl. 20 mit Talon). -

Der Betrag fehlender Zinscoupons wird am Kapital gekürzt. Die Verzinsung der ausgeloosten Obligationen endet mit dem Scblufse des laufenden Jahres. j

Die Einlösung der Obligationen wird dur die Bezirkshauptkassen Straßburg, Colmar und Met, sowie durch die Ober-Postkassen in Cöln und Frank- furt a. M. bewirkt und“ wird mit der Auszahlung der Kapitalbeträge schon am 21. Dezember 1876 begonnen werden. Zu dem Zwe>e können die aus8- geloosten Obligationen mit den Coupons bereits vom 1. Dezember d. Is. ab den genannten Stellen eingereiht werden. Da die Obligationen vor der Auszahlung erst im Bureau der Landes\chulden- Rerwaltung verifizirt werden müssen, fo liegt die frühzeitige Einreichung derselben im Interesse der Besitzer.

Zugleich wird hierdur< bekannt gemacht, daß von den in den Jahren 1873, 1874 und 1875 auêge- loosten Obligationen bis jeßt no<h nicht zur Ein- lösung eingereicht sind:

Nr. 286 1709 4184 5063 6534 6707 8107 8109 13,780 14,100 14,392 à 1000 Fr.

Nr. 208 467 à 500 Fr.

Nr. 32 138 à 100 Fr.

Straßburg, den 20. Oktober 1876.

Der Ober-Präsident von Elsaß-Lothringen.

v. Möller.

Deutsche

18741]

Hypothekenbriefe

unserer fünfprozentigen e | pre Littera A. Nr. 136 üb

Serie x.

"” Ti, r

HYP

(Aktien-Gesellschaft).

Bei der am 21. September 1876 in Gegenwart eines sind folgende Nummern

er 3000 Mark, E. Nr. 178. 277. 399, 495. 506. 534. 1378. 1379 und 1575 über je

othefenbank

Notars stattgefundenen Verloosung

600 Mark,

». BBo “i "” E. y Serie LV. Littera A. B.

E M r

"” V, e

C. Nx. 1, 679.

C. Nr. 399. 539. 542, 552. 710. 900. 904 und 973 über je 300 Mark, D. Nr. 83 über 200 Mark,

Nr. 60 über 3000 Mark,

Nr. 227 und 381 über je 1500 Mark,

718, 827. 857. 1021. 1113, 1159, 1182 und 1425

über je 600 Mark,

V, Ä

D. Nr. 7. 43. 417. 429. 535. 650.

747. 1064. 1088. 1160 und 1758

über je 300 Mark,

„V E. Nr. 44 ‘und

Die Einlösung der

gezogenen Hypothekenbriefe erfolgt vom

200 Mark gezogen worden.

165 liber je 1. April 1877 ab gegen Rü>kgabe

der Stücke mit Talons und den no< nicht fälligen Coupons pari an unserer Gesellschaftskasse

Unter den Linden Nr. 33.

Mit dem 1. April 1877 hört die Verzinsung auf.

Von den in den früheren Ausloosungen folgende Stücke

Seric I. Littera B. Nr. 132 und 1000 a 600 Mark i °E. 908. 669. 825 959 und 1196 & 300 Mark Seric I. Littera B. Nr. 954 und 1870 @ 600 Mark

" C. Nr.

2 EUE z D. Nr. 60 zu 200 Mark Seric V. Líttera C. Nr noch nicht eingeliefert worden.

Berlin, den 24. Oktober 1876.

. 439 und 708 à 600 Mark \| S D. Nr. 1106 über 300 Mark j

gezogenen Hypotheken- resp. Pfandbriefen sind bisher

\gekündigt ;. 1, April 1876, gekündigt zum 1. Juli 1876,

gekündigt zum 1. Juli 1876,

Dic Direktion.

Verschiedene Bekanntmachungen.

[8051]

Geracr Bank.

Nach Beschluß des unterzeichneten Verwaltungsraths wird am

Montag, den- 6. November

im hiesigen Bankgebäude eine außerordentliche Generalversammlung

dem Bemerken eingeladen werden, daß der Zutritt in das Stimmrechts statutengemäß nur Denjenigen gestattet werden

welcher die Aktionäre der Geraer Bank mit Versammlungslokal und die Ausübung des

d. I., Vormittag 10 Uhr,

abgehalten werden, zu

kana, welche mindestens fünf Aktien der Geraer Bank nebst einem na< der Nummerzahl geordneten

Verzeichnisse derselben in der Zeit vom 23, bis mit 30. Oktober d. bei unserem Bankbureau hier, oder i Comp. in Berlin, oder

bei Herren Moriß Loewe &

F, entweder

bei einer unserer Agenturen in Leipzig, Dresden, Chemniy und Glauchau

niedergelegt haben werden. Die dafür in Empfang zu nehmenden in das Versammlungslokal.

Die Man dieser Legitimationen findet vormittags 9 Uhr und wird

lokale statt, beginnt «geschlossen.

Bescheinigungen dienen zur Legitimation beim Eintritt

am Tage der Generalversammlung im Sißzungs8- um 10 Uhr mit Beginn der Versammlung

j : ___ Tagesorduung. 1) Vortrag über das mit dem Fürstlichen Ministerium getroffene Abkommen wegen der künftigen Verhältnisse der Bank zur Staatsregierung und Beschlußfassung.

Neuwahl des Aufsichtsraths.

2) 3) Antrag auf Erstre>ung der mit dem 30. September 1876 ablaufenden Präklusivfrist für die

Marknoten ter Geraer Bank. Gera, am 28. September 1876.

Der Verwaltungsrath der Geraer Bank.

Schlick.

[8712

Gruben . Vorrichtungs- Se Geräthe, Mobilien 2c. .

Vorräthe in den Magazinen E é Debitoren Cassa Wechsel . (GSewinn-,

Ac tiva. C und Versuchsarbeiten

Verlust-Conto ¿

C Resevefonds Crediuioren .

FPassiva.

Die dur< das L'vos ausscheidenden Mitglieder des ut e wurden sämmtlich wiedergewählt und an Skelle des zurü>getretenen Herrn

d'Anbrimont und Guillery,

O ÚUN FAR, Nhteiuischer Bergwerks-Actien-Verein. Bilanz am 30. Juni 1876.

(C.à132/10.)

M. 1,244,330. 50. L, 6 67,5197 00. M 5,200, 00; 62,319: 00. M 150,163, 11. 5,684, 11. 144,479. 00. E 10,857. 91. 888. 15. 161,963. 06. 2,279. 60. 5,050. 00. R, 22/371. 59. M 2,020,187. 51.

A 1,920,000. 00. 58,465. 75. 41,721. 76.

Abschreibungen

M. 2,020,187. 51.

Verwaltungsrathes, die Herren de Vaur,

Morren wurde Herr Max Guzune, Ingenieur in Lüttich, zum Mitglied des Verwaltungêrathes ernannt, g

Große

Pferde Weriaoing 8358]

Pferde - Verloosung

zu Brazuêenburg Ziehung

.

am S318. d. M. Oct.

Hauptgewian :

cine vierspännige Equipage, Werth

10,000 Mark, 50 edle Pferde im Werthe

von

75,000 Mark und 1000 sonstige

A. Molling, General-Debit in Hannover,

in Berlin durch

Herrn S Ten RNoßstr. 7,

Herrn I.

osenberg, Alte Jakobstr. 66,

Herrn Carl Hahn, Kommandantenstr. 30, Herrn Carl Heinte, U. d. Linden 67,

und sämmtliche Verkaufsstellen.

:

©

:

8 werthvolle Gewinne. Loose à 3 Mark zu S beziehen dur

55)

. . .

WWochen-Ausweise der deutschen

Zettelbauken.

Danziger Privat-Actien-Bank.

[8726]

Metallbestand Reichskafienscheine . Noten anderer Banken . Wechselbestand . Lombardforderungen Effekten-Beftand Sonstige Activa

Grundkapital Reservefonds. . Umlaufende Noten

Activa.

FPassiva. j

Status am 23. Oktober 1876.

M. 1,033,982

1,555 289,700 9,077,313 877,310 198,597 198,801

6. 3,000,000

Sonstige täglich fällige Verbindlich-

a E Verzinsliche Depositen-Kapitalien Sonstige Passiva . A

Eventuelle Verbindlichkeiten aus wei-

ter begebenen, im Inlande fälligen E E 481,008

Wechseln .

[8617] “Uebersicht

uy

750,000

° 9,334,100

567,558

" 4,486,560

267,096

der Magdeburger Privatbank.

Activa. Metallbestand . . Reichs-Kassenscheine Noten anderer Banken D ee Lombard-Forderungen . Sonstige Activa

Grundkapital.

M e

A TGUTCADe D e

Sonstige täglich fällige Verbind- E a A

S Ce D 2 S Event. Verbindlichkeiten aus weiter begebenen, iin Inlande zahlbaren Wechseln

PâsgiYa,

Magdeburg, den 23, Oktober 1876.

1,086,964 16,000 508,750 4,735,205 908,410 352,583

3,000,000 624,117 2,774,150 42,055

798,370 927,263

1,643,438

Stand der Frankfurter Bank

[8738]

Cassa-Bestand: Meétäll M Reichs - Kassen-

ee Noten anderer D v

Wechsel-Bestand

Vorschüsse gegen

Sigcnie Effecten.

Effecten des Re e

Guthaben bei der R sonstige Activa

Activa.

Unterpfänder E

Statuten) . E Frassiva.

Eingezahltes Actien-Capital Reserve-Fonds . . . « « - - Bankscheine im Umlauf. . . Täglich fällige Verbindlichkeiten . An eine Kündigungsfrist gebunde Verbindlichkeiten E, Sonstige Passiva . Noch nicht zur Guldennoten (Schuldscheine)

Die noch ni<t fälligen, zum Incasso

eihsbank und Darlehen an den Staat (Art. 76 der

Einlöf ung i gelangte

am 23. Oktober 1876.

9,268,400. —. 597,300, —. 2711900, —,

"

E

x

Wm P

ne

.

M. 12,576,900

929,959,300 5,235,300 499,400 3,428,600

1,308,900 1,714,300 17,142,900 3/428,600 19/009,600 9,732,300

3,766,200 12,800

184,200

gegebenen in-

ländischen Wechsel betragen M 2,878,498. 45. Die Dircction der Frankfurter Bank.

O. Ziegler.

S, Anbreae,

Leipziger Kasseuverein.

HE Mever, uen 23, Oktober 1876. t M 1,045,778.

ftiva.

Mad Bestand an Reichskassenscheinen

Noten anderer Banken

O

Lombardforderungen

Een. 4

¿ « sonstigen Aktiven

Passiva. Das Grundkapital . f s Der Reservefond . a Der Betrag der umlaufenden Noten Die gen täglich fälligen Ver-

bindlichkeiten (Giro-Kreditoren) Die an eine Kündigungsfrift ge-

bundenen Verbindlichkeiten Die sonstigen Passiven

Weiter begebene im Inlande zahlbare

f. 1,044,863. 20.

" 1,889,508.

11,900.

604,100. 3,071,129.

307,127. 795,550.

4. 3,000,000. HAS/IAS, " 9,832,300.

1,461,503.

159,920. 156,222

E Wechsel :

Die Direktion des Leipziger Kasseuvercins,

Uebersiéht dee ros ial «Fu - Bank des 8727 roßherzogthums Posen am 23 ‘Oktober 1876.

Activa: Metallbestand # 904,080, Reichs- fassensheine M 740, Noten anderer Banken é 302,400, Wesel é. 4,866,660, Lombardforde- rungen M 1,009,650, Sonstige Aktiva M. 492,720.

Passiva: Grundfapital Æ 3,000,000, Referve- fonds 707,130, Umlaufende Noten M. 2,413,900, Sonstige tägli< fällige Verbindlichkeiten 4 2820, An eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlichkeiten é. 1,183,860, Sonstige Passiva é. 19,360.

Weiter begebene, im Inlande zahlbare Wechsel

M 511,460. Die Dircktion.

[8745] Cölnische Privat-Bauk. Uebersicht vom 23. Oktober 1876. Activa. Metallbestand Einlösungs- e A a ai S8 Bestand an Reichskassenscheinen . Bestand an Noten anderer Banken Bestand an Wechseln Le Bestand an Lombardforderungen

Bestand an Cffekten . . Bestand an fonstigen Aktiven

Fassiva. Grundkapital . Ï e E Betrag der umlaufenden Noten Sonstige täglich fällige Verbindlich- n R S An eine Kündigungsfrist gebundene Verbindlichkeiten - . . « « « Sonstige Passiva tre

incl. M 1,174,400 4,000

403,000 8,501,000 603,400

155,400

3,000,000 750/000 2,808,900

3,779,600 35,600 Eventuelle Verbindlichkeiten aus weiter begebenen,

im Înlande zahlbaren Wechseln 4 568,000.

Cöln, den 24. Oktober 1876. Die Direktion.

Status der Chemnißer Stadtbauk in Chemniß am 23. Oktober 1876. Metiva.

[8742]

1) Casa Metallbestand M 234,992. 99.

[8732] Metalibestand ¿ Reichskassenscheine , Noten anderer Banken . Wechselbestand Lombardforderungen . V r N Täglich fällige Guthaben . Sonstige Activa

Bestand an Sestand an M. 358,707. 99. 2) Bestand an Wechseln. rungen. . E S 82478, Aï- tiven E FPassiva. 65,297, 53. 8) Der Betrag der umlaufen- Verbindlichkeiten . . . , E a . 3,204,000. —. Inlande zahlbare Wechsel M. 582,100. —, MAEtiva, M. 920,042. 37 3,912,076. 82 616,459. 73 Passiva. Reservefonds . . E 2240000 é lichkeiten. . . 2,297,278; 86 Sonstige Passiva .

Reichskafsen- cheinen . Noten an- derer Banken 100,800. —. s ¿ 1. 0/611/050, 11 3) Bestand an Lombardforde- Ss i 233,792. 05 4) Bestand an Effekten . 5) Bestand an sonstigen «_ 182,091-82 6) Das Grundkapital . M. 510,000, —. 7) Der Reservefonds . . . y den Noten . . . . . 423,600. —, 9) Die sonstigen täglich fälligen i d 88,013. 69, 10) Die an eine Kündigungsfrist genen Verbindlich-

11) Die sonstigen Passiven ¿wv 7128 008, 70. Weiter begebene und zum Incasso gesandte im Commerz- Bank in Lübeck. Status am 23. Oktober 1876.

10,100. 254,400. 1,201,892. 03 480.048. 52 1,268,027. 29 Grundkapital M. 2,400,090. Banknoten im Umlauf . . S n 894/8001 Sonstige täglich fällige Verbind- E S 1832/09007 An eine Kündigungsfrist gebun- dene Verbindlichkeiten . 283,489. 59 9,930.

Präcludirte Thalernoten .

Event. Verbindlichkeiten aus weiterbegebenen im Inlande

zablbaren Wechseln M 134,857. 21

Bremer Bank. [8740] Uebersicht vom 23. Oktober 1876.

Activa: Metallbestand . M 3,003,581. Reichskasjenscheine . Í 16,375. Noten anderer Banken . . 480,700 Gesammt-Kassenbestand . M. 3,500,656. Giro-Conto b. d. Reichsbank ,„ 194,378. O y 34,365,204. Lombardforderungen . 4,860,451. Effekten . 383,933. Debitoren E 36,649. Immobilien & Mobilien . 300,000.

FPassiíva: Grundkapital M. 16,607,000. Reservefonds

u 676,388.

Na n NODO300: Präkludirte 10-Thaler Crt.-

und 20-Marknoten . . »y 55,000. Sonstige, täglich fällige Ver-

nbe e 481,472. An Kündigungsfrist gebun-

A 17,624,024.

é ë 9

dene Verbindlichkeiten Creditoren j 4 Verbindlichkeiten aus weiter begebenen na dem 23. Ofk- tober fälligen Wechseln. . - Der Direktor: Ad. Renken.

1,282,852.

Dot, Proc.

153,200-

M 292.

Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Mittwoch, den 25. Oktober

1876.

In dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen üb

en der deuts<hen Eisenbahnen, erbindungen Berlins,

1) Patente,

2) die Tarif - und Fahrplan -Veränderung

3) die Uebersicht der Haupt - Eisenbahn -

Der Inhalt dieser Beilage, in welcher au< die im $. 6 des Geseß E eiebénén Bekanntmachungen veröffentlicht werden,

Central -Handels-RN

Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reich kann dur alle Post - Anstalten des Jn- | und Auslandes, sowie dur< Carl Heymann's Verlag, Buchhandlungen, für Berlin au< durch die Expedition:

Modellen vom 11. Januar 1876, vorge

g

Berlin, SW., Königgräßer Straße 109, und alle SW., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

gister für

5) das Telegraphen - Verkehrsblatt.

| Abonnement beträgt 1 4 50 y | Insertionspreis für den Raum einer Drudzeile

er Eintragungen und Löschungen in den Handels-, Zeichen- u. Musterregistern, sowie über Konkurse veröffentlicht : 5 die Uebersicht der beste enen Postdampf\chifff -Verbindungen mit transatlantischen Ländern

es über den Markens<hutz, vom 30. November 1874, sowie die in dem Gesetz, betreffend das Urheberre{t an Mustern und erscheint au< in einem besonderen Blatt unter dem Tite

das Deutsche Reih. «: 25)

Das Central - Handels - Register für das Deutsche für das Vierteljahr.

Reich erscheint in der Regel tägli<. Da de Einzelne Nummern kosten 20 S. S

Vatente.

Prenßen. Königlihes Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.

Dem Ingenieur F. Knüttel in Barmen ist unter dem 20. Oktober 1876 ein Patent

auf eine Dampfmaschinen-Steuerung mit auto-

matischer Expansion in der dur< Zeichnung und

Beschreibung nachgewiesenen Zusammenseßung, auf drei Jahre, von jenem Tage an gere{net, und für s Umfang des preußischen Staats ertheilt worden.

Den Gebrüdern Dültgen in Wald bei Solin- gen ist unter dem 20. Oktober d. I. ein Patent auf ein dur< Zeichnung und Beschreibung nach- gewiesenes Schirmgestell, soweit dasselbe als neu und eigenthümlich anerkannt worden ift, auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für Js Umfang des preußischen Staats ertheilt worden.

Dem Herrn Ferdinand Bahs{<mid aus Kemp- ten, im Königreih Bayern, zur Zeit in Chaax de fonds, ift unter dem 20. Oktober 1876 ein Patent

auf einen Bügelaufzug mit Zeigerstellung an

Taschenuhren in der dur< Modell, Zeichnung

und BRGI nd nachgewiesenen Zusammenseßung

und ohne Jemanden in der Benußung be- fannter Theile zu beschränken, auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für eg Umfang des preußishen Staats ectheilt worden.

Dem Sallo Gustav Cohnfeld zu Zaukeroda und Dresden ist unter dem 20. Oktober d. Is. ein Patent ; /

auf einen durch Zei<hnung und Beschreibung nach-

gewiesenen Kesjelspeise-Apparat, in seiner ganzen

Zufammenseßzung und ohne Jemanden in Anwen-

dung bekannter Theile zu beshränken, auf drei Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für N Umfang des preußishen Staats ertheilt worden.

Dem Kaufmann Alber Hopff zu Hamburg ist unter dem 20. Oktober d. Is. ein Patent auf eine dur Zeichnung und Beschreibung erläuterte Greifervorrihtung an Maschinen zum Entkletten der Wolle auf drei Jahre, von jenem Tage an gerecnet und für den Umfang des Preußischen Staats ertheilt worden.

(S. Anzeige am Schluß.)

Das Markenschutgeses und das Neichs- Ober-Handelsgericht. IT,

(S. Nr. 251 des Reichs-Anz. Nr. 277 des Central- - Handelsregisters.)

Entscheidungs8gründe.

Die Frage, ob Jemand ein unter dem Schuße des Reichsgesetzes vom 30. November 1874 stehendes Waarenzeichen, in einer na $. 18 jenes Gesebes verbotenen Weise nachgeahmt, d. h. das Waaren- zeichen mit Abänderungen wiedergegeben hat, welche nur dur< Anwendung besonderer Aufmerksamkeit wahrgenommen werden konnten, ist an und für \i< unverkennbar keine Rechtsfrage. Indem der Richter nah der Beschaffenheit der ihm vorgelegten Waarenzeichen prüft und entscheidet , ob fie eine augenfällige Verschiedenheit zeigen oder ob die Ver- \chiedenheit nur der Art ift, pas sie nur bei beson- derer Aufmerksamkeit wahrzunehmen ist, giebt er eine thatsählihe Feststellung, die als solche der Kritik des Nichtigkeitsrichters entzogen ist. Anders

“_ ist es jedo<, wenn der Richter ersichtlih nur auf

Grund einer falshen Rechtsansicht zu seiner that- FANGen Feststellung gelangte, und dieser Fall liegt zier vor.

Wenn das erwähnte Reichsgeseß im S. 2 be- stimmte, es müsse der Anmeldung ‘eine deutliche Darstellung des Waarenzeichens beigefügt sein, so meint es ohne Zweifel nur eine bildliche Dar- stellung, nicht eine bloße Beschreibung, die, möchte sie au<h noch so ausführlich sein, nie dem Zwe>ke des Gesetzes genügen könnte. Cbenso er- scheint es zweifellos, daß, wenn das Gefeß in seinen folgenden ¡Bestimmungen von der Eintragung der Waarenzeichen und deren Bekanntmachung im „Reichs-Anzeiger“ spricht), es dabei jene der Anmel- dung beigefügte bildliche Darstellung im Auge hat. Dem entsprehend ist denn au in der Bekannt- machung des Reichskanzlers vom 8. Februar 1875, welcher cinen zur Ausführung des besagten Reichs- geseßes ergangenen Bundesrathsbes{hluß ver- öffentliht, nur von der Eintragung und Be- fanntma<hung der Abbildung des _Waaren- zeichens, ni<ht aber von einer Beschreibung die Rede. Es kann nun dahingestellt bleiben, ob, wenn, wie im vorliegenden Falle, neben der Abbildung des Waarenzeichens au< noch eine summarische Beschrei- bung desselben eingetragen und veröffentlicht ist, der Richter befugt sei, auf diese Beschreibung gewisser- maßen interpretationsweise Werth zu legen in der Art, daß nur diejenigen Theile der Abbildung als wesentlich zu gelten hätten, welche in der Beschrei- bung berührt find. Der Appellrihter geht nicht fo weit, unterstellt vielmehr, daß die Abbildung

maßgebend sei, erklärt jedo, auch bei dieser Unter- stellung könnten keinesfalls die in fremder Sprache beigedru>ten Worte „Nachtlichter“ sowie die Worte „feine“ und „approbirte“ als zum Fabrifzeihen gehörig betrachtet werden, da sie ja nur auf den Inhalt der Schachteln und die Qualität dieses Inhalts sich bezögen und jeder Fabrifant unzweifelhaft das Recht habe, auf den einzelnen Verpackungen seiner Waare in verschiedener Sprache anzugeben, was sie enthielten; es frage si daher nur, ob, abgesehen hiervon die Fabrik- zeichen im Sinne des $ 18 citatos verschieden seien. Diese Ansicht ist re<tsirrthümli.

Das Gesetz ($. 3 Abs. 2) versagt die Eintragung nur, wenn die Zeichen aus \<{ließli< in Zahlen, Buch- staben oder Worten bestehen, läßt also eine Verbin- dung von Figuren und Worten als Waarenzeichen zu. In Fällen der leßteren Art sind als Bestandtheile des Waarenzeichens eben so gut die Worte als die Figuren zu betrahten und dürfen daher, wenn die Frage zu lösen ist, ob das Waarenzeichen im Ganzen in einer geseßzwidrigen Weise nachgeahmt worden sei, au< die Worte nicht unberü>- sichtigt bleiben. Insbesondere erscheint es geseß- li<h unstatthaft, zwishen den in ein Waaren- zeichen aufgenommenen Worten zu unterscheiden und folhe Worte für unwesentlich zu erklären und außer Betracht zu lassen, welche dazu dienen, die Natur und Qualität der Waare zu bezei<hnen. Daß das Gesetz eine derartige Unterscheidung nicht gewollt hat, ergiebt sih darans, daß es ganz allgemein nur von „Worten“ spricht, obgleih bei den Verhand- lungen im eichéstage von den Rednern, die beantragten, die Aufnahme von „Worten“ in die Waarenzeichen nicht zu gestatten, ausdrü>tlih auf die Mißstände hingewiesen worden war, die ihrer Meinung nach sih ergeben würden, wenn es gestattet wäre, Worte, die Natur und Qualität der Waaren angeben, in das Waarenzeichen aufzu- nehmen und hiermit andere Kaufleute vom Ge- brauche derselben Worte auszuschließen.

In der That sind solche Mißstände nicht zu be- fürchten. Der Umstand, daß Jemand Worte der bezeichneten Art seinem Waarenzeichen beifügt, hin- dert Andere nicht, dieselben Worte ihrem Waaren- zeichen gleichfalls beizufügen. «Es ist nämli<h zu beachten, daß die Worte im Waarenzeichen nicht blos dur ihren Sinn, sondern au< dur< ihre Gruppirung, durch die Art und Weise, wie sie mit den Figuren zu einem Gesammtb ilde vereinigt sind, Bedeutung haben. Sind die Figuren allein augenfällig verschieden, so wird in der Regel auf die Gleichheit der Worte gar kein Gewicht zu legen sein. Sind die Figuren ähnlih, so fann einerseits eine augenfällig verschiedene Anordnung der Worte das bestimmende Moment sein, eine Verschiedenheit des Waarenzeichens im Ganzen anzunehmen, während anderseits eine völlig gleihe Gruppirung der Worte Grund sein kann, anzunehmen, daß eine Täuschung des Publikums be- abfihtigt war und erreicht werden konnte. Kein Zweifel kann daher bestehen, daß der Appellrichter den Sinn der Paragraphen 2, 3 und 13 des be- sagten Reichsgeseßes verkannt hat, wenn er meinte, er dürfe die vorbezeichneten, dem Waarenzeichen des Klägers einverleibten Worte außer Betracht lassen. Ob er, wenn er nicht von dieser irrigen Rechtsansicht ausgegangen wäre, zu derselben thatsählihen Fest- itel’ung oder zu einer anderen gelangt wäre, ist nicht zu ermessen, seine Entscheidung daher zu ver- nichten.

Den Behörden ist, wie hiesige Zeitungen mittheilen, die Anweisung geworden, auf das namentli< aus den Niederlanden eingeführte sogenannte Kun stmehl zu fahnden und die gerichtliche M der Verkäu- fer herbeizuführen, da dieser als Mehl verbreitete Stoff verschiedene fremdartige Substanzen enthält.

Der Jahresbericht der Handelskammer für die Kreise Mühlhausen in Th., Worbis und Heiligenstadt, betreffend d WsJahr 1875, äußert sich bei Besprechung der Eisenbahn- aen u A Mid allein Kohlen und andere Massengüter werden in solchen Bezirken, wo keine scharfe Konkurrenz unter den verschiedenen Eisen- bahnen stattfinden kann, von den dominirenden E so theuer transportirt, daß diese Segenden unter dem Drue dieser theuern Frachten Br nit gedeihen können, sondern auch alle anderen

üterklassen unterliegen durch die willkürlich empor- geschraubten Frachtsäße einer Besteuerung, welche den Versender konkurrenzunfähig macht, wo er es nicht sein würde, wenn diese Uebelstände nicht vor- handen wären. Daß \{ließli< nur dur den Üebergang aller Eisenbahnen an das N eich die jeßigen Mißstände radikal beseitigt wer- den können, halten wir für gewiß und glauben auch, daß die wachsende Erkenntniß der Bevölkerung in allen Ländern des Reiches zu einer nicht mehr fern liegenden Uebertragung aller Eisenbahnen an das Reich führen wird.

Angesichts der Lage in Frankreich, wo na< 30 bis 40 Jahren alle Privatbahnen ohne Entschädigung an die Regierung übergehen werden, giebt es kein Mittel in Deutschland, den Transport der Cisen- bahnen so einheitlih, glei<mäßig und billig zu re- geln, als den Uebergang der Bahnen an das Reich. Möge der Zeitpunkt dieses Ueberganges recht bald erfolgen.“

Betreffs der Eintragungen in dasHandels8- register bemerkt der Bericht :

Neuere Erkenntnisse des Reichsoberhandels- gerihtes haben die entstandenen Zweifel, ob „Bä >er, Brauer, Müller 2c, welche Gewerbsteuer in den Klassen A. I. und 1. entrichten, au<{ stills{weigend als Kaufleute anzusehen sind, welche ihre Firma in das Handels- register einzutragen verpflichtet sind“ be- seitigt und die Verpflichtung zur Eintragung an-

erkannt.

Es erscheine nothwendig, daß im Wege ministe- rieller Anordnung die Verpflichtung der vorgenannten Geschäftstreibenden flar ausgesprochen werde, zumal sih diese nicht eingetragenen Geschäftsleute auch der D zu den Kosten der Handelskammer entzögen.

Handels - Register.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich

Sassen, dem Königreih Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags,

bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

Leipzig resp. Stuttgart und Darmstadt ver-

öffentlicht, die beiden ersteren wöchentlich, die leh- teren monatlich.

Altona. Bekanntmachung.

Der Kaufmann Jasper Möller zu Elmshorn hat das unter der Firma A Möller daselbst be- triebene Geschäft an seinen Sohn Peter Hinrich Möller in Elmshorn verkauft, welcher dasselbe unter unveränderter Firma fortführt.

Demzufolge ist die dein Leßteren für die gedachte P seiner Zeit ertheilte Prokura erloschen und

at dieser wiederum seinen Vater Jasper Möller zu Elmshorn für das nunmehr von ihm unter der Firma Jasper Möller daselbst geführte Geschäft zum Prokuristen bestellt,

Solches ist zufolge Verfügung vom 19. Oktober 1876 heute bei Nr. 402 und Nr. 1326 unseres Firmen-, sowie ferner bei Nr. 49 und 237 unjeres Prokurenregisters eingetragen worden.

Altona, den 21. Oktober 1876.

Königliches Kreisgericht. Abtheilung T.

Berlin. Handelsregifter des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin, Zufolge Verfügung vom 20. Oktober 1876 sind M Oktober 1876 folgende Eintragungen er- olgt: In unser Firmenregister , woselbst unter Nr. 8484 die hiesige Handlung in Firma: A. Jacob vermerkt steht, ist eingetragen : Das Handelsgeschäft ist dur< Vertrag auf den Kaufmann Moriß Loewenthal zu Berlin über- gegangen, welcher dasselbe unter unveränderter P n fortseßt. Vergleihe Nr. 9681 des irmenregisters. Demnächst ist in unser Firmenregister Nr. 9681 die Firma: A. Jacob und als deren Inhaber der Kaufmann Moritz Loe- wenthal hier eingetragen worden. Die dem Moritz Loewenthal für diefe Firma ertheilte Prokura ist erloschen und ift deren Löschung in unserem Prokurenregist.-x Nr. 2958 erfolgt.

unter

In unser Firmenregister ist unter Nr. 9682 die

Firma :

Th. Salomon und als deren Inhaber der Kaufmann Theodor Salomon hier __ (jeßiges Geschäftslokal: Philippstraße 7/8) eingetragen worden.

Zufolge Verfügung vom 21. Oktober 1876 sind am 23, Oktober 1876 folgende Eintragungen erfolgt : In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 7177 die hiesige Handlung in Firma: ; Bernhard Engel vermerkt steht, ist eingetragen : Der Kaufmann Paul Gustav Engel zu Berlin ist in das Handelsgeschäft des Kaufmanns Bern- hard Engel als Handelsgesellschafter eingetreten und die nunmehr unter der Firma Bernhard Engel bestehende Handelsgesellschaft unter Nr. 5882 des Gesellschaftsregisters eingetragen. Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: Bernhard Engel am 1. Oktober 1876 begründeten Handelsgesellschaft sind die Kaufleute: 1) Bernhard Engel, 2) Paul Gustav Engel, : Beide zu Berlin. : Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 5882 eingetragen worden. S Die dem Paul Gustav Engel für die bisherige Einzelfirma ertheilte Prokura ist eten und ist r E in unserem Prokurenregister Nr. 2974 erfolgt.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 9668 die hiesige Handlung in Firma:

Fe L. Resag vermerkt fteht, ist eingetragen :

Berlin übergegangen, welche dasselbe unter un- veränderter Firma fortseßen. Vergleiche Nr. 5883 des Gesellschaftsregisters. Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: F. L. Resag am 21. Oktober 1876 begründeten Handelsgesellschaft sind die Kaufleute: Emil Gründer und Louis Lande>, Beide zu Berlin. Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 5883 eingetragen worden.

In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 3432 die hiesige Handelögesell \caft in Firma: Landsberg & Leviussohn vermerkt steht, ist eingetragen : Die Gesellschaft ist dur gegenseitige Ueber- einkunft aufgelöst. Der Kaufmann Levins- sohn seßt das Handelsgeschäft unter unver- änderter Firma fort. Vergleiche Nr. 9683 des Firmenregisters. Demnächst ift in unser Firmenregister unter Nr. 9683 die Firma: Landsberg & Levinssohn / und als deren Inhaber der Kaufmann Wilhelm Levinssohn hier eingetragen worden.

Die hiesige Kommanditgesellschaft in Firma: Allgemeine Praemieu- & Renten-Bank Stein & Co. (Soran s Gere fGH (Gesellschaftsregister Nr. 4633) hat für thr Handels- geschäft

1) dem Kaufmann Eduard Goldzieher,

2) dem Ernst Sarl,

3) dem Dr. Alois Stein, 5 sämmtli<h zu Berlin, Kollektivprokura in der Weije ertheilt, daß die Firma immer dur je zwei derselben gezeichnet wer- den muß.

Dies ist in unser Prokurenregister unter Nr. 3407 eingetragen, dagegen in demselben bei Nr. 3017 vermerkt:

Die Prokura des Gustav aus der Ohe ift er- löschen, diejenige des Eduard Goldzieher wegen Veränderung der Firmenzeichnungs-Modalitäten na< Nr. 3407 des Prokurenregisters über- tragen,

Das Handelsgeschäft ist dur< Vertrag auf die Kaufleute Emil Gründer und Louis Lande zu

und bei Nr. 3197 vermerkt worden : Die Prokura des Ernst Sarl ist wegen Aus- \cheidens des Gustav aus der Ohe na< Nr. 3407 des Prokurenregisters übertragen.

Gelöscht ist: H Firmenregister Nr. 8627 die Firma: Gebrüder Zappert.

Zufolge Verfügung vom 23. Oktober 1876 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: In unser Firmenregister sind: unter Nr. 9684 die Firma: Heino Leonhardt und als deren Inhaber der Kaufmann Carl Wilhelm Heino Leonhardt hier (jeßiges Geschäftslokal : Seydelstraße 25), unter Nr. 9685 die Firma: J. W, Carmoisin und als deren Inhaber der Kaufmann Johann Wilhelm Carmoisin hier (jetziges Geschäftslokal: Leipzigerstraße 26) eingetragen worden. Berlin, den 23. Oktober 1876. Königliches Stadtgericht. I. Abtheilung für Civilsachen. Berlin. Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin. In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 843 die hiesige Aktiengesellshaft in Firma: Deutsche Feuer-Versicherungs-Actien- : _ Gesellschaft vermerkt steht, ist zufolge Verfügung vom 23. Ofks tober 1876 am selbigen Tage eingetragen : Der Direktor Friedri<h Christian Albert Schmidt ist dur< Tod aus dem Vorstande ge- schieden, und an seine Stelle der bisherige stell- vertretende Direktor Friedrih August Bernhard Küster zu Berlin zum Direktor gewählt worden; ferner ist zufolge Verfügung vom 24. Oktober 1876 am Pre Tage eingetragen bei derselben Firma: der bisherige Beamte Feodor Bercht zu Berlin ist zum gewählt worden.

Die Gesellschafter der unter der Firma: Ï Ludwig Wulfert am 1. März 1859 begründeten Handelsgesellschaft mit ihrem Sitze zu Hemer und Zweigniederlafsungen in Berlin und Düsseldorf x (Piesiges Geschäftslokal jeßt: Kochstraße 32) sind die Kaufleute: 1) Ludwig Wulfert jun. zu Hemer, 2) Ludwig Uflacker zu Düsseldorf. Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 5884 eingetragen worden.

stellvertretenden Direktor

In unser Firmenregister sind: unter Nr. 9686 die Firma: J. Wohlauer, und als deren Suibiker der Kaufmann Jacob Wohlauer hier (jeßiges Geschäftslokal: König- straße 263a.), unter Nr. 9687 die Firma: Erich Wallroth,