1900 / 160 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Seine Majestät der Deutsche Kaiser, König von Preußen, im Namen des Dein Reichs : s den Friedrih Johann Grafen von Alvens- eben, Kammerherrn, Jhren Wirklichen G:heimen Rath und außerordentlichen Gesandten und bevoll- mächtigten Minister bei Seiner Majestät dem König der Belgier,

und den Herrn Wilhelm Göhring, Jhren Geheimen Legationsrath; Seine Majestät der König der Belgier: den Herrn August Baron Lambermont, Staats- inister, Jhren außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten S n

U den Herrn August van Maldeghem, Rath beim Kafsationshof von Belgien ; | H

Seine Majestät der NOL von Spanien und in Seinem Namen Jhre ajestät die Königin- Regentin des Königreichs:

den Herrn W. Ramirez de Villa Urrutia, Jhren

außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister bei Seiner Majestät dem König der Belgier;

Seine Majestät der König-Souverän des Unah- hängigen Congostaats:

den Herrn Paul de Smet de Naeyer, Jhren Staats-

inister, Mitglied der belgishen Repräsentanten- kammer,

und den Herrn Hubert Droogmans, General-Sekretär der Finanzen des Unabhängigen Congostaats;

der Präsident der Französishen Republik:

den Wen A. Gérard, außerordentlichen Gesandten und

evollmächhtigten Minister der Französischen Republik bei Seiner Majestät dem König der Belgier;

Jhre Majestät die Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und JFrland, Kaiserin von JFJndien:

Sir Francis Plunkett, Jhren außerordentlihen Ge-

O und terie: Minister bei Seiner ajestät dem König N elgier,

un den Herrn H. Farnall vom Foreign Office;

Seine Majestät der König von Jtalien:

den Bera R. Cantagalli, Jhren außerordentlichen

esandten und bevollmächtigten Minister bei Seiner Majestät dem König der Belgier;

Jhre Majestät die Königin der Niederlande:

den Jonkheer Rudolphe de Pestel, Jhren außer-

ordentlichen Gesandten und C E Minister bei Seiner Majestät dem König der Belgier;

Seine Majestät der König von Portugal und Algarvien:

den Herrn Antoine-Marie, Comte de Tovar, Jhren

außerordentlihen Gesandten und bevollmächtigten Minister bei Seiner Majestät dem König der Belgier;

Seine Majestät der Kaiser aller Reußen:

den Ae N. von Giers, Jhren außerordentlichen

esandien und bevollmächtigten Minister bei Seiner D dem König der Belgier;

Seine Majestät der König von Shweden und Norwegen:

den ad August-L.-Fersen, Comte Gyldenstolpe,

hren bevollmächtigten Minister bei Seiner Majestät dem König der Belgier;

Seine Majestät der Kaiser der Ottomanen:

Etienne Carathéodory Effendi, Großwürdenträger

des Neichs, Jhren außerordentlihen Gesandten und bevollmächtigten Minister bei Seiner Majestät dem König der Belgier ; welche, versehen mit Vollmachten in guter und gehöriger Form, die folgenden Bestimmungen angenommen haben: Artikel 1.

Vom Jnkrafttreten gegenwärtiger Konvention an wird der Einfuhrzoll auf Spirituosen, wie derselbe durch die Brüsseler Generalakte geregelt wörden ist, im ganzen Gebiete der Zone, wo das im Artikel XCI der Generalakte vorgeschene Verbot niht in Kraft stehen sollte, auf die Höhe von 70 Fr. für das Hektoliter von 50 Grad Alkoholgehalt gebracht, für einen Zeitraum von 6 Jahren.

Der Einfuhrzoll braucht, als Ausnahme, für die Kolonie von Togo und für Ee von Dahomey nur 60 Fr. für das Hektoliter von 50 Grad Alkoholgehalt zu betragen.

Der Einfuhrzoll ist für jeden Grad über 50 Grad Alkohol- gehalt verhältnißmäßig ju erhöhen; er darf für jeden Grad Rex 50 Grad Alkoholgehalt verhältnißmäßig herabgeseßt werden.

Beim Ablauf des vorstehend erwähnten Zeitraums von 6 Jahren wird der Einfuhrzoll auf der Grundlage der dur die bisherigen Tarifbestimmungen gezeitigten Ergebnisse einer Revision unterzogen werden.

Die Mächte behalten das Recht, in denjenigen Gebieten, wo sie dasselbe zur Zeit besißen, die Zollsäße auch über das im gegenwärtigen Artikel festgeseßte Minimum hinaus aufrecht zu erhalten oder zu erhöhen.

| Artikel 2.

_Wie aus Artikel XC[IIT der Brüsseler Generalakte \ih ergiebt, sind die Spirituosen, welche in den im Artikel XCII bezeichneten Gebieten fabriziert werden sollten und für den Bedarf im Jnnern bestimmt sind, mit einer Steuer zu belegen.

„Diese Steuer, deren Erhebung die Mächte, soweit möglich, u sichern sih verpflichten, soll nicht niedriger sein als der im

rtifel 1 ‘7 alias Konvention festgeseßte Minimalsaß des

s.

Einfuhrzo is Artikel 3.

Es besteht Einverständniß darüber, daß die Mächte, die die Brüsseler Generalakte unterzeichnet haben oder ihr bei- getreten sind, N gegenwärtigen Konferenz aber nicht ver- treten sind, das Recht halten, der gegenwärtigen Konvention beizutreten.

Artikel 4. Gegenwärtige Konvention soll binnen kürzester und keines- | p den Zeitraum eines Jahres überschreitender Frist rati- ziert werden. Jede Macht wird ihre Ratifikation der Re- serung Seiner Majestät des Königs der Belgier zugehen assen, welhe allen Signatarmähten der Agen Konvention davon Kenntniß gcben wird. Die Ratifikationen aller Mächte bleiben in den Archiven des Königreichs Belgien aufbewahrt.

Sobald alle Natifikationen beigebracht sind, oder’ späteste f ein Jahr nach der J

x Unterzeichnung der gegenwärt E Konventionen, wird über den Hinterlegungsakt ein Protokoll“ errichtet, welches von den Vertretern aller Mächte, welche ratifiziert haben, unterzeihnet wird. Eine beglaubigte Abschrift dicses Protokolls wird allen betheiligten Mächten übermittelt. - | Artikel 5. : Die gegenwärtige Konvention tritt in allen zu der im Artikel XC der Brüsseler Generalakte festgesezten Abnen ge- hörigen Besißungen der Vertragsmächte in N am 30. Tage nah demjenigen Tage, an welhem das im vorigen Artikel erwähnte Hinterlegungsprotokoll aufgenommen worden ist.

_ Zur Beglaubigung dessen haben die betreffenden Bevoll- mächtigten gegenwärtige Konvention unterzeihnet und ihre Siegel beigeseßt.

Geschehen zu Brüssel, den 8. Juni 1899. (L. S.) gez. Alvensleben. (L. S.) gez. Göhring. (L. S.) gez. Brn. Lambermont. (L. S ) gez. A. van Maldeghem. gez. W. R. de Villa ÜÚrrutia. gez. P. de Smet de Naeyer.

.) gez. A.

3 4 a8 lunkett. (L. S.) gez. H. Farnall[. .) gez. Cantagalli.

j gcz. R. de Pestel. Y :)

Saur zu

.

(L. S.) gez. H. Droogmans.

de Gérard. P

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gez. Cte. de Tovar.

gez. N. de Giers.

gez. Aug. F. Gyldenstolpe. ,) gez. Et. Carathéodory.

U

Die vorstehende Konvention is diesseits am 23. Februar 1900 ratifiziert worden. Nachdem das in der Konvention hin- sichtlih der Ratifikations-Urkunden vorgesehene Hinterlegungs- protokoll am 8. Juni 1900 E worden ist, tritt die Konvention am 8. Juli 1900 in Kraft.

Bei der Reichsbank find ernannt worden:

die Kalkulatur-Assistenten Bochdam, Schneider, Otto Schulz in Berlin und Tepper in Stuttgart zu Bank- Kalkulatoren, i

der Geheime Registratur-Assistent Schüße in Berlin zum Bank-Registrator,

der Geheime Kanzlei-Assistent Drachholz in Berlin zum Geheimen Kanzlei-Sekretär,

der Kanzlei- Assistent Ludwig Schulz in Berlin zum Kanzlei-Sekretär. -

Anläßlih der Kämpfe in China hat si die im deutschen Vaterlande stets bewährte Opferwilligkeit bereits in erheblichen Angeboten freiwilliger Hilfeleistungen bekundet. Es steht zu erwarten, daß der freiwilligen Krankenpflege zum Besten unserer Krieger noch reihliche Mittel zufließen werden.

Um dicje freiwilligen Hilfeleistungen den Allerhöchsten Bestimmungen entsprechend zu wirkungsvoller Verwendung gelangen zu lassen, bringe ih zur Kenntniß, daß alle Angebote von Rerfonal und Material, sowie Sammlungen von Ge!d- miiteln an die zur fceiwilligen Krankenpflege berechtigten Organisationen, die Deutshen Vereine vom Rothen Kreuz und Ritter-Orden, zu richten sind, durch deren Zentralstellen sie mir zwecks Unterstüßung des amtlichen Sanitätsdienstes zur Verfügung gestellt werden.

Berlin, den 7. Juli 1900.

Der Kaiserliche Kommissar und Militär-Jnspekteur der freiwilligen Krankenpflege. Friedri ch Graf zu Solms3-Baruth.

Bekanntmachung,

die Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Junhaber betreffend.

Der Gemeinde Babenhausen wurde in Gemäßheit des S 795 des Bürgerlichen Geseßbuchs und d¿s Art. 67 des hessishen Ausführungsgeseßes zu demselben vom 17. Zuli 1899 mittels Entschließung des unterzeichneten Ministeriums vom 21. Juni 1900 die Genehmigung zur Ausgabe der nachverzeihneten vierprozentigen Schuldverschreibungen auf den Jnhaber ertheilt :

600 Stück à 1000 6 Litt. A. Rr. 1—600 720 4000 A h D A T80 200 «5 S N00 ¿17a A 1l-5200 M zus: 1520 Stü im Gesammtbetrage von Einer Million ark.

Darmstadt, den 28. Juni 1900.

Großherzogliches Staats-Ministerium. Rothe.

Jn der Dritten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers“ wird eine Uebersicht der Aus- prägungen von Reihsmünzen in den deutschen Münzstätten bis Ende Juni 1900, sowie

eine Uebersicht über die Ein- und Ausfuhr von Getreide und Mehl im deutschen Zollgebiet in der zweiten Hälfte des Monats Juni und in der Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni d. J. veröffentlicht.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Bergwerks-Direktor, Bergrath Lohmann zu Neun- kirhen zum Vber-Bergrath und den bisherigen Kreisphysikus Dr. med. Dietrich in din zum Regierungs- und Medizinalrath zu ernennen, owie den "ber Ontociae Professor Dr. Wilhelm Seel- mann an der Universitäts-Bibliothek zu Berlin, Dr. Theodor Klette an der Universitäts-Bibliothek zu Bonn, Dr. Oskar Grulich an der E zu Halle a. S. und Dr. Albert Kopfermann an der Königlichen Bibliothek zu Berlin den Rang der Räthe vierter Klasse der höheren Provinzialbeamten zu verleihen.

Séine Majestät der König haben Allergnädigst geruht : dem Bureau - Vorsteher Heinrich Maeder bei der

Géneral-Jntendantur der Königlihen Schauspiele in Berlin

und dem Rendanten der Königlihen Theater-Haupika oalelk Lautensach hierselbst den Charakter als Hofrath n verleihen.

Auf Jhren Bericht vom 19. Zuni d. J. will Jh der Gemeinde Zädckerick im Kreise Königsberg i. N, Regierungsbezirk Frankfurt a. O., welche die ¿ieltang eines öffentlihen Weges von den am linken Oderufer in der Bruch- feldmark belegenen Zäckericker Loosen nah der Haltestelle Neu- Rüdniß der Eisenbahnstrecke Wriezen—Jädickendorf beschlossen hat, das Enteignungsrecht zur Entziehung und zur dauernden Beschränkung des für diese Anlage in Anspruch zu nehmenden Grundeigenthums verleihen. Der eingereichte Lageplan erfolgt anbei zurü.

An Bord M. Y. „Hohenzollern“, Kiel, den 25. Zuni 1900.

Wilhelm R. : von Thielen. An den Minister der öffentlihen Arbeiten.

Ministerium der öffentlichen Arbeiten.

__ Bei dem Ministerium der öffentlihen Arbeiten ist der bisherige Regierungs-Sekretär Heinemann zum Gcheimen expedierenden Sekretär und Kalkulator ernannt worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Dem Ober-Bergrath Lohmann is die Stelle eines tehnishen Mitglieds bei dem Ober-Bergamt zu Clausthal über- tragen worden.

Der Bergmeister Diedrich, bisher Revierbeamter in Watienscheid, ist zum Bergwerks-Direktor für das Steinkohlen- bergwerk „König“ bei Saarbrückten ernannt worden.

Ministerium der geistlihen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten.

Der Regierungs- und Medizinalrath Dr. Dietrich ist dem Königlichen Regierungs-Präsidenten in Marienwerder überwiesen worden.

Ministerium des Jnnern.

Auf Grund eines Beschlusses des Bundesraths vom 17. März d. J. findet am 1. Dezember d. J. wiederum eine allgemeine Volkszählung im Deutschen Reiche statt. Sie wird in ähnliher Weise wie die Volkszählungen -der früheren Jahre zur Ausführung En Die in je drei Abdrücken angeschlossenen, bei der Zählung zur Verwendung fommenden Formulare und Anweisungen, nämlich

1) die Zählkarte A für in der Haushaltung Anwesende, Diese Zählpapiere bilden den

Jnhalt der Zählbriefe D. verzeihniß B,

2) das

3) der Zählbrief D mit der Anleitung C,

4) die Anweisung für Zähler E,

5) die Kontrolliste für Zähler F,

6) die Ortsliste & und j

7) die Anweisung für die Behörden H nebst Muster einer ausgefüllten Ortsliste G, ergeben hierüber das Nähere.*)

Die Anleitung C enthält Muster ausgefüllter Formu- lare A und B, die Anweisung E das Muster einer ausge- füllten Kortrolliste F.

Indem ih ersuhe, nah Maßgabe der Anweisung H die erforderlihèn Verfügungen an die Kreisbehörden unter Beifügung von je drei Stücken der Zählpapiere ergehen zu lassen, bemerke ih noch Folgendes:

4 Um den Ortsbehörden vor der der Aufbereitung und Veröffentlihung der Zählungs- ergebnisse durch das Königliche fatistische Bureau einige Kenntniß des Ergebnisses zu verschaffen, wird, wie dies {hon anläßlih der früheren Zählungen geschehen ist, der doppelte Bedarf an Kontrollisten F. verabreicht, damit eine der leßteren von den Zählern als Konzept benußt und später von der Ortsbehörde zurückbehalten werde, die Reinschrift T alsbald an das Königliche statistische Bureau gelangen ann.

Die Herstellung von zwei Ausfertigungen der Kontrol- liste F muß jedo, wenn der angedeutete Zweck erreiht werden soll, von der Ortsbehörde oder der Zählungskommission den Zählern zur G gemacht werden. E

Abgesehen hiervon wird vom Königlichen statistischen Bureau auch dieses Mal dafür gesorgt werden, daß möglichst bald nah der Zählung den Vorständen aller Gemeinden mit 2000 und mehr Einwohnern handschriftlihe Uebersichten des endgültigen Hauptergebnisses der Zählung nah dem Muster der Anlage K zugestellt werden, ohne daß cs- eines weiteren Antrages bedarf. Den Kreisbehörden werden Da E Uebersichten der endgültigen Ergebnisse der

ählung nah dem Muster der Anlage J zugehen.

2) Für jede Stadt, jede Landgemeinde und jeden selbst- ständigen Gutsbezirk ist bei der bevorstehenden Zählung, wie schon in den Jahren 1885, 1890 und 1895, von der Orts- behörde oder der Zählungskommission auf Grund der Kontrol- listen F eine Ortsliste & zusammenzustellen und durch Unter- {rift zu beglaubigen.

Ebenso soll, wie in den vorgenannten Jahren, bei der Absendung der Kontrollisten F an das König- liche statistishe Bureau ein Verzeihniß sämmtlicher zum Kreise gehörigen Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke eingereiht merden. Die sorgfältige Aufstellung dieses Ver- zeichnisses ist den Kreisbehörden zur Pflicht zu machen.

3) Die unter D 2 der Anweisung für die Behörden U erwähnte Ansprache an die Bevölkerung ist nicht nur dur Abdruck in dem Amtsblatte und den Kreisblättern, sondern auch durch Verlesen in den Gemeinde-Versammlungen, Besprechung in den Schulen und auf andere geeignete Weise möglichst zu ver- breiten. Namentlich wird hierbei der noch immer nicht aus- gerotteten irrthümlihen Annahme entgegenzutreten sein, daß pa Auna zu irgend welchen - steuerlihen Zwecken erfolge.

Haushaltungs-

Vollendung

*) Diese Formulare und Anweisungen sind in der Ersten und Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers" abgedruckt.

i Sidco s

4) Es darf erwartet werden, daß au für die Volkszählung

4) Es dc am 1. Dezember d. J. sich Personen in genügender Anzahl mt eines Zählers als Ehrenamt g

finden werden, welche das

u übernchmen bereit sind. Jn den Regierungsbezirken, deren Bevölkerung stark mit fremdsprahigen Elementen durchseßt ist, muß besonderes Gewicht auf die Gewinnung unbedingt uverlässiger Zähler gelegt werden, um irrigen Er b g bei den Ermittelungen | vorzubeugen. räthen ist besonders zur Pflicht zu machen, si einer genauen Durchsicht der Zählungsergebnisse zu unterziehen und er- forderlichenfalls zu diesem Zwecke örtlihe Nachprüfungen zu veranlassen.

Die einzelnen Gemeinden und Gutsbezirke haben innerhalb ihrer Bezirke die Volkszählung selbst auszuführen ; sie sind ver- pflichtet, die dur die Annahme von Zählern etwa entstehenden Kösten zu übernehmen. Remunerationen an Zähler, welche zur unentgeltlißhen Uebernahme dieses Ehrenamts nicht bereit sind, können weder aus der Reichskasse noch aus der Landes- kasse beansprucht werden.

5) Ferner mache ih noch besonders darauf aufmerksam, daß Veranstaltungen, welhe den Stand der ortsanwesenden Bevölkerung am Zählungstage vorübergehend wesentli ver- ändern könnten, nah Möglichkeit zu verhindern sind. Wegen der Kram- und Viehmärkte ist in dieser Beziehung bereits früher Vorsorge getroffen worden.

6) Sollten sih über den Jnhalt der Zählpapiere oder

der Ausführungsbestimmungen u. st. w. Zweifel ergeben, so wollen Sie sich dieserhalb sofort an das Königliche statistische Bureau wenden, das von mir angewiesen worden ist, die An- ogs erforderlichenfalls zu meiner Kenntniß und Entscheidung u bringen. : Jm übrigen ist über die Wahrnehmungen, welche bei der Zählung gemacht werden, nah Beendigung des Zählgeschäfts unter Benußung des durch den Erlaß vom 15. November ers i I. A 8771 mitgetheilten Musters an mich zu berichten.

Der zur Mittheilung an die Kreisbehörden erforderliche Bedarf an Zählpapiecren wird rechtzeitig vom Königlichen statistishen Bureau direkt Mageandit werden.

Berlin, den 2. Juni ;

Der Minister des Jnnern. Im Auftrage: Braunbehrens.

An sämmilihe Herren Regierungs-Präsidenten.

Die Personal-Veränderungen in der Armee 2c. befinden sich in der Zweiten Beilage.

Nichtamlliches. Deutsches Nei.

Preußen. Berlin, 7. Juli.

Seine Majestät der Kaiser und König sind, wie „W. T. B.“ meldet, an Bord der Yacht gro eer estern Nachmittag 5% Uhr in Kiel eingetroffen. Auf der Kart von Brunsbüttelfoog nach Kiel arbeiteten Seiné Majestät mit dem Vertreter des Auswärtigen Amts, Botschafter Fürsten zu Eulenburg und erledigten nach der Ankunft in Kiel an Bord Regierungsangelegenheiten. Zur Abendtafel an Bord E E Königliche Hoheit der Prinz Heinrich mit Gefolge geladen.

Der Kaiserliche Botschafter in St. Petersburg, Wirkliche Geheime Rath Fürst von Radolin ist von dem ihm Aller- höchst bewilligten Urlaub auf seinen Posten zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Botschaft wieder übernommen.

Der hiesige Herzoglich braunshweigishe Gesandte Freiherr v0 f fe ramm-Burgdorf hat Berlin mit längerem Urlaub verlassen.

Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Königlich sächsische Geheime O Dr. Rüger ist nah Dresden abgereist.

_Der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Großherzoglich sächsishe Geheime Legationsrath Dr. Paulssen hat Berlin mit Urlaub verlassen.

Dem Regierungs-Assessor Tappen in Köslin ist die kommissarishe Verwaltung des Landrathsamts im Kreise Pußzig, Regierungsbezirk Danzig, übertragen worden.

n der Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers“ wird eine Zusammenstellung der Berichte von deutshen Fruchtmärkten für den Monat Juni 1900 veröffentlicht.

Kiel, 6. Juli. Seine Königlihe Hoheit der Prinz einri traf, einer Meldung des „W. T. B.“ zufolge, heute achmittag von Hemmelmark hier ein und stattete dem nah

China ebibun anonenboot „Luchs“ einen Besuh ab. Die erste Division des ersten Geshwaders erhielt von Seiner Majestät dem Kaiser Befehl, am Montag, Vormittags 10 Uhr, Kiel zu verlassen.

amm i. Westf., 7. Juli. Der Präsident des hiesigen OVberlandesgerihts, Staats-Minister D. Dr. Falk ist, wie „W. T. B.“ meldet, heute früh gestorben.

Hamburg.

Die „Hamburg-Amerika-Linie“ hat ihren Dampfer ¿Savoia®, welcher heute in Hongkong fällig ist, Seiner atestát dem Kaiser als Hospitalschiff zur Verfügung gestellt. Die „Savoia“ hat Ordre, sofort nah Yokohama weiter zu gehen, um dort unter Mitwirkung des deutschen Hospitals die erforderlichen Einrichtungen zu beschaffen. Auf die bezügliche Meldun der; Gesellschaft sandte Seine Majestät der Kaiser, wie „W. T, B.“ meldet, der „Hamburg-Amerika- Linie“ das sotgende Telegramm:

„In dem nerbieten der „Hamburg-Amerika-Linie" auf Hergabe Im fen meinen L spitaliif für Wing e F

erzigen Gntischzu er r einen erneuter Bew eser von der pa bischen Gesinnung, welche' die „Hamburg-Amerika-Linie“

Den Land-

des provisorishen Budgets bis zum 31. Dezember...

immer ausgezeihnet hat. Ih neôme das Anerbietén mit wartiitem

Dank an und werde dem Chef des Kreuzee- i L: lien Befehle zugehen laffen, T libeie L TDEREE

Großbritannien und JFrland,

fn der geirigen Sißung des Unterhauses theilte er Parlaments-Sekretäcr des Auswärtigen Amts Brodrick mit, die japanishe Regierung habe von der britischen die Versicherung erhalten, daß eine prompte Entsendung einer großen japanischen Streitmacht nach Taku von Großbritannien würde willkommen geheißen werden. Kein Einwand sei von irgend einer Macht gegen dieses Verfahren erhoben worden. ‘Da die Unterhandlungen ms fortdauerten, könne er keine weitere Erklärung über diésen Gegenstand ab- geben. Der Log. P. T. Connor fragte an, ob das Haus diese e Eu ahin verstehen solle, daß das an Japan ge- richtete Ersu jen, in dieser Sache vorzugehen, einstimmig seitens der Mächte erfolgt sei. Hierauf gab der Parlaments- selretär Brodrick keine Antwort.

Frankreich.

Während der gestrigen Sißung der Deputirtenkammer wollte, wie „W. T. B.? berichtet, der Deputirte Lasies die Regierung über die Vertagung des von dem Pariser Blatte „Aurore“ gegen den Hauptmann Fritsch angestrengten Prozesses interpellieren. Der Minister-Präsident Walde ck- N ousseau er- suchte das Haus, die Berathung der aufder Tagesordnung stehenden Gegenstände nichl zu unterbrechen. Lasies erhob hiergegen Ein- spruch, erging sih in Beleidigungen des Minister-Präsidenten Waldeck-Rousseau und versuchte, seine Jnterpellation zu be- gründen. Auf Befragen des Präsidenten der Deputirten- kammer Deschanel beshloß das Haus, Lasies das Wort zu entziehen. Lasies weigerte sih, die Rednertribüne zu verlassen. Der Präsident Deschanel vertagte hierauf die Sißung und verließ den Saal. Als der Minister-Präsident Waldeck-Nousseau an der Rednertribüne vorüberging, stieß Lasics wieder Be- leidigungen gegen ihn aus. Alle Deputirten begaben sich nah dem Raum um die Rednertribüne, von allen Seiten wurden Rufe und Verwünschungen laut. Die Tribünen, auf denen ebenfalls Lärm entstand, wurden geräumt.

Während die Sißung aufgehoben war, herrschte eine leb- hafle Erregung in den Wandelgängen, obgleih die meisten Abgeordneten im Sißungssaale geblieben waren. Nach Wiederaufnahme der Sizung hielt sich Lasies ständig auf der Rednertribüne auf, obwohl der Präsident Deschanel ihn aufforderte, dieselbe zu verlassen. Lasies warf dem Präsidenten vor, daß er die Redefreiheit nicht wahre, wo- gegen die Linke protestierte, während die Rechte Lasies Beifall zollte. Nach einigen Bemerkungen wurde die Jnterpellation Lastes' als leßter Gegenstand auf die Tagesordnung geseßt, womit der Zwischenfall erledigt war.

Die nationalistishen Gemeinderäthe von Paris genehmigten und unterzeichneten im Namen ihrer Wähler eine Erklärung, in welcher sie ihrem Unwillen gegen die Ver- fügung Ausdruck geben, durch welhe der Generalissimus Jamont seines Postens enthoben worden ist.

Die Abordnung der Südafrikanischen Republik und des Oranje-Freistaats is gestern früh von New York in Havre angekommen und von dem Senator Pauliat, dem Präsidenten dcs französischen burenfreundlihen Comités, empfangen worden. Pauliat hieß die Abordnung willkommen, wobei er sagte, alle eten in Frankreih s{chlügen den beiden südafrikanischen

epubliken entgegen, und alle Franzosen wünschten von Herzen, daß die Republiken ihre Freiheit behalten möchten. Durch ihren Opfermuth hätt-n die Buren die Bewunderung und die Hochachtung Frankreihs gewonnen. Gestern Nachmittag traf die Äbordnung in Paris ein und wurde auf dem Bahnhofe von dem Präsidenten des Gemeinderaths und mehreren Senatoren empfangen. Auf der Fahrt nah dem Hotel wurde die Ab- ordnung von dem Publikum lebhaft begrüßt. Einige Per- sonen, die feindliche Rufe gegen Großbritannien ausstießen, wurden verhaftetet, nah Aufnähine eines Protokolls aber wieder freigelassen.

Rußland.

Der Kaiser is, nah einer Meldung des „W. T. B.“, aus St. Petersburg gestern in Begleitung des Großfürsten Michael Nikolajewitsh, des Hof-Ministers und des Kriegs- Ministers nah Cholm, Gouvernement Ljutlin, Se um dem 200 jährigen Jubiläum des Moskauischen Leib-Jnfanterie-Reg1ments Nr. 65 beizuwohnen, welches leihzeitig mit dem Wyborgschen Jnfanterie-Regiment ge- bildet worden ist. j /

Auf eine Anfrage der japanishen Regierung über die Entsendung japanisher Truppen nah China zum Schuße der in Peking befindlihen Ausländer antwortete die russi- sche Regierung, wie die „Russische Telegraphen-Agentur“ aus authentisher Quelle erfährt, bereits am 27. Juni, daß sie der japanishen Regierung volle Tie Loi in dieser Beziehung einräume, um fo mehr, als die japanische Regierung ihre Bereitwilligkeit ausgesprochen habe, in vollem Einver-

nehmen mit den anderen Mächten zu handeln.

Der Generalleutnant von Niedermoeller reiste gestern mit besonderen Vollmachten des Kriegs-Ministers über Moskau nah Strjetensk (Transbaikalien) ab, um den Oberbefehl über die in Ost-Sibirien befindlihen Truppen zu übernehmen, welche sich nach der chinesishen Grenze begeben. ;

Aus Helsingfors berihtet „Rißau's Bureau“: Die bereits gemeldete Weigeruna des finländishen Senats, den Kaiserlichen Erlaß, betreffend die Einführung der russischen Sprache als offizieller in Finland, zu veröffentlichen, er- folgte nah einer offiziósen Kundgebung deshalb, weil der Erlaß nah der Meinung des Senats der Ver- fassung Finlands widersprehe. Nach Durchführung des Erlasses würde die ete Verwaltung Finlands in einigen Jahren von “tusfishen Beamten beseßt sein. Von den 3700 000 Bewohnern Finlands sprächen nur 7000 russisch. Nachdem jedoch inzwischen 11 Senatoren ihr Amt nieder:

elegt haben und der Senator Jgnatius ebenfalls seine emission eingereiht hat, ja! der Sènat geftern das Reskript des Kaisers über die Einführung der rusfishen Sprache als Verwaltungssprache in der höheren Verwaltung Finlands ver- öffentliht und in den Amtsblättern anzeigen lassen.

JFtalien,

Die Deputirtenkammer begann gestern die ans e

[ „W. T. B“ berichtet, bekämpften die Ab te Sre, anni und Ferri die Kolonial - Politik und die in ina befolgte . Politik der ierung. Der Ab-

geordnete Forito trat dafür ein, daß Jtalien Hand in ge mit den anderen Mächtenin China gehe. Jm weiteren erlauf der Sigung genehmigte die Kammer mit 213 gegen

42 Stimmen das Handels-Uebereinkommen zwischen Ztalien und den Vereinigten Staaten von Amerika, worauf die Sizunz geshlossen würde.

Spanien.

Der Schaß-Minister Villaverde hat, einer Meldung des „W. T. B.“ aus Madrid zufolge, aus Gesundheitsrüsichten seine Entlassung genommen; zu seinem Nachfolger ist Allen de San Cazar ernannt.

Schweiz.

Der Bundesrath hat, dem „W. T. B.“ zufolge, die Volksabstimmung über die Jnitiativbegehren der Einführung des Proportionalwahlsystems für die Nationalrathswahlen und der Wahl des Bundesraths durch das Volk auf den 4. No- vember angeseßt.

Niederlande.

_Jn der Ersten Kammer theilte gesterwm der Marine- Minister Roell mit, daß die Regierung ein Kriegsschiff nah China zu dem Zweck: entsende, die nieder- ländishen Staatsangehörigen zu \{üßen und ihnen bei- E Der Minister des Auswärtigen de Beaufort estätigte dies. Der Marine - Minister betonte alsdann, die Haltung der Niederlande gegenüber China sei ganz ver- schieden von derjenigen der Großmächte. Die niederländische ia E E g fa zeigen und fih nicht in die Politik der Großmächte in Bezug auf Einfluk= sphären in China einmischen. Ma POE E

Türkei.

Der Kronprinz und die Kronprinzessin von Jtalien sind, wie „W. T. B.“ meldet, A Kon- stantinopel eingetroffen.

Rumänien.

Das „Amtsblatt“ veröffentlicht ein Königl iches-D ekret, welches, dem „W. T. B.“ zufolge, den Einfuhrzoll auf türkische Erzeugnisse im Sinne des Artikels 27 des allgemeinen Tarifes erhöht. Das Dekret enthält gleich- zeitig Bestimmungen über die Beibringung von Ursprung s-= Zertifikaten von den aus allen anderen Staaten her- rührenden Erzeugni en, welhe unzweifelhaft den Beweis zu erbringen haben, daß dieje Produkte nicht türkischer Herkunft sind, d. h. weder Originalprodukte aus der Türkei, noch solche eines anderen Staats, welche in der Türkei naturalisiert worden sind, Das Dekret ist gestern in Kraft getreten.

Amerika.

Aus Le gton berichtet das „Reuter'she Bureau“ : Obgleich keine Truppen weiter den Befehl erhalten haben, sih direkt nah China zu begeben, wurde doch beschlossen, die Ab- sendung von Truppen der Vereinigten Staaten nah Nagasaki zu beschleunigen, damit sie für cine Dienstleistung in China oder auf den Philippinea bercit feien.

Die in Kansas City versammelten „Silber-Republi- kaner“ nominierten nach einer Meldung des „W. T. B.“, ebenso wie die demokratishe Nationalkonvention, Bryan als Kandidaten für die Präsidentschaft. Als Kandidat für die Vize-Präsidentshaft wurde von der demokratischen Kon- vention Stevenson, der Vize-Prästdent unter der zweiten Prästdentshaft Cleveland's war, aufgestellt. Die Kon = vention der „Silber-Republikaner“ nahm ein rogramm an, welches in Wirklichkeit dasselbe ist wie das der Demo- kraten.

Asien.

Seine Men der Deutsche Kaiser hat, nah ciner Meldung des „W. T. B.“, an den Chef des deutschen Kreuzer- Geschwaders, Vize-Admiral Bendemann, den Gouver- neur von Kiautshou in Tsingtau, den Genera\- Gouverneur von Schantung, den Vize-König von Nanking und den Vize-König von Wutschang folgendes Telegramm gerichtet :

„Ich verpflihte Mich auf Mein Kaiserlihes Wort, für jeden der zur Zeit in Peking eingeschlofsenen Fremden jeder Nationalität, welcher [lebend einer Kaiserli deutshen oder sonftigen fremden Behörde übergeben wird, demjenigen, der die Auslieferung herbeiführt, 1000 Taels auszuzahlen. Auch übernehme Jh alle Kosten, welche jedwede Uebermittelung Meiner Zusage nah Peking verursacht.

Wilhélm.“

Aus Tientsin wird dem „Reuter'shen Bureau“ unter dem 29. Juni Folgendes berichtet: Die fremden Befehlshaber sind gewillt, zu verzweifelten Mitteln zu greifen, jedoch: würde der Versuch eines Gewaltmarshes von Tientsin aus mit den ur Verfügung stehenden Truppen sichere Vernichtung der- f ben bedeuten, abgesehen von der Niedermezelung der Zivil- personen, die dann thatsählich ohne Schuß zurüdckgelafsen würden. Hinreichende Wasserzufuhr ist eine shwierige Auf= gabe, da die Gegend kein Wasser liefert; außer demjenigen der Flüsse; denn die Brunnen sind vergiftet. Die Chinefen. verüben furhtbare Grausamkeiten an den Verwundeten und verstümmeln alle Todten, die in ihre Hände fallen. General Yungfusiang ist mit 10000 Mann der bestdisziplinierten. Truppen der chinesishen Armee, die Mohamedaner d, von Südwesten her auf dem Marsche gegen Peking. Das in der Nachbarschaft der Hauptstadt befindliche

eer ist etwa 50 000 Mann stark. Die Kaißerin-Wittwe ist in den Sommerpalast Aae Mohamedaner und / Boxer kämpfen in Peking. Die Frauen und Kinder werden / aus Tientsin nah Taku gebraht werden, fobald die Reise / für sie ficher ist. Tausende todter Chinesen liegen unbeerdigt / auf den Feldern bei Tientsin. Der Fluß von Tientsin Taku if voll von Leichen, von denen viele von der Fluth ans Ufer gespült werden. Die Fremden in Tientsi erklären, daß sie ihr Leben den Russen danken, ohne Hilfe die kleinen Abtheilungen der anderen Mächte

am 20. Juni überwältigt worden wären, an welchem

die Chinesen die Ge Truppen von allen. Seiten drängten; selbst der Muthigste hätte die Hoffnung aufg

geha t. Der russische Oberst Zowack A at angeordnet, daß er Haupttheil der Truppe einen Ausfall machte, um (mit den Zivilpersonen na Taku zu gelangen; 400 Russen sollten zurück- bleiben, um die Stadt zu- vertheidigen, die Aufmerksamkeit des

Feindes auf sich lenken und im schlimmsten Falle sich opfern. Aber