1900 / 165 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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C RR E Ei Aa R E LEF A E R Pari

nur unter thierärztliher Aufsicht entladen, bezw. nah voran- gene thierärztliher Untersuhung in die Stallungen des

ehhofes oder in die Verkaufshallen eingestellt werden.

2 Die dem Viehhofe bei S und bei Nacht zu Fuß zu- getriebenen Schafe sind zunächst in besondere, nur für diesen Zweck bestimmte Ställe einzutreiben, in denen vor der Ein- stellung in die Schafstallungen oder in die Verkaufshallen die Untersuchung vorgenommen wird.

83,

Der die Aufsicht über die Ausladungen führende beamtete Thierarzt kann gestatten, daß die mit demselben Eisenbahnzuge eingetroffenen Thiere in die Rampenbuchten ausgeladen und in diesen untersucht werden. S4

uwiderhandlungen gegen diese Anordnungen sind außer nah § 66 des Reichs-Viehseuchengesezes vom 23. Juni 1880/ L pt 1894 auch nah § 328 des Reichs-Strafgesezbuchs trafbar. Berlin, den 6. Juli 1900. i er Polizei-Präsident. von Windheim.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: …_ den Ober-Landesgerichtsrath Dr. von der Trenck in Königsberg i. Ostpr. zum Präsidenten des Landgerichts in Insterburg, den Gerichts-Assessor Tummeley in Berlin zum Amts- rihter in Arnswalde, den Gerich's-Assessor Dr. Sadrozinski in Berlin zum Amtsrichter in Luckenwalde und den Gerichte-Assessor von dem Bussche in Lüneburg zum Amtsrichter in Jork zu ernennen.

Seine Maiestät der König haben Allergnädigst geruht :

den bisherigen Kreis-Schulinspektor Hermann Schmidt

b Heilsberg i. Ostpr. zum Seminar - Direktor zu ernennen, owie ' infolge der von der Stadtverordneten-Versammlung zu Barmen getroffenen Wah! den bisherigen Gerichts - Assessor Dr. Paul Hartmann daselbst als besoldeten Beigeordneten der Stadt Barmen für die geseßlihe Amtsdauer von zwölf Jahren und

_ infolge der von der Stadtverordneten-Versammlung zu Dirschau getroffenen Wahl den unbesoldeten Beigeordneten dieser Stadt, Sanitätsrath Dr. Scheffler auf fernere ses Jahre zu bestätigen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst gerubt: dem Kommerzienrath Rudolf Wolf zu Magdeburg den Charakier- als Geheimer Kommerzienrath und dem Kaufmann R obert Albrecht in Berlin sowie dem Gewerken Karl Funke in Essen den Charakter als Kommerzien- rath zu verleihen. i:

Justiz-Ministerium. _ Der Rechtsanwalt Kaufman in Weßlar ist zum Notar für den Bezirk des Oberlande8gerihts Frankfurt a. M., mit Anweisung seines Amtssißes in Weßtßlar, ernannt worden.

Ministerium für Handel und Gewerbe.

Den Königlichen Maschinenbauschul-Direktoren Göbel in Dortmund, Köhler in Barmen urd Schulze in Altona,

dem Königlihen Maschinenbau- und Hüttenschul-Direktor O Tien La &

en KöniglihenFachshul-Direktoren Haedicke in Remscheid und Nichter in Jserlohn und 9 1h

dem Direktor der Königlichen Seemaschinistenshule in Flensburg Fränzel __ ist durch Allerhöchsten Erlaß vom 13. Juni d. J. der per- sönlihe Rang der Räthe vierter Klasse verlichen worden.

Der Fachschullehrer Friederihs in Zserlohn ist zum Königlichen Oberlehrer ernannt worden. N

__ Dem Geheimen Kanzlei-Sekretär Roloff beim Ministerium für Handel und Gewerbe ist der Charakter als Geheimer Kanzlei-Jnspektor beigelegt worden.

Ministerium der geistlihen, Unterrihts- und Medizinal-Angelegenheiten.

__ Dem Seminar-Direktor Hermann Schmidt ist das Dieroras des Schullehrer - Seminars zu Exin verliehen worden.

Hauptverwaltung der Staatsschulden.

Bekanntmachung.

Die Jnhaber der rückständigen Z31/, prozentigen Rheinischen Eisenbahn-Obligationen. von 1843 aus der Nestkündigung zum 1. März 1896 (abzuliefern mit Zinsscheinen Reihe VI Nr. 5 bis 20 und Anweisungen, wogegen Stückzinsen für die Monate Januar und Februar 1896 vergütet werden) Nr. 3329 3330 3380 3384 3820 3836 4125 5515 5675 6157 werden wiederholt aufgefordert, die Schuldverschreibungen mit Zubehör baldigst an die Staats- Rice R E in Berlin, Taubenstraße 29, die nächste Regierungs-Hauptkasse oder an die Königliche Kreiskasse in

ankfurt a. M. zur Divag einzuliefern. Der Betrag ehlender Zinsscheine wird vom Kapital in Abzug gebracht.

Die Obligationen werden werthlos, wenn sie, 10 Zahre i Uno E Merrio auf o nicht binnen Jahres- rist nah dem leßten Aufruf zur Einlösung vorgezeigt werden.

Berlin, den 9. Zuli 1900. P

Hauptverwaltung der Staatsschulden. von Hoffmann.

Bekanntmachung.

Gemäß J des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (Gesez-Samml. S. 152) wird hiermit bekannt gemacht, daß das kommunalsteuerpflihtige Rekneinkommen der Ostpreußishen Südbahn aus dem Betriebsjahre 1899 auf 1 080 000 M 00 S O worden ist. Posen, den 11. Juli 1900. Der Königliche Eisenbahn-Kommissar. Roepell.

In der Ersten Beilage zur heutigen Nummer des „Reichs- und Staats-Anzeigers“ wird das Geseh, betreffend Maß- nahmen zur E von Hochwassergefahren in der Provinz Schlesien, vom 3. Juli 1900, veröffentlicht.

Abgereist:

Seine Tres der Staats-Minister und Minister für Handel und Gewerbe Brefeld, nah der Schweiz ;

Seine Excellenz der Ministerial-Direktor im Ministerium der geisilihen, Unterrihts- und Medizinal-Angelegenheiten, E Geheime Rath Dr. Kügler, mit mehrwöcigem

rlaub.

Angekommen:

Seine Excellenz der Präsident des Eoangelishen Ober- Kirchenraths, Wirklihe Geheime Nath D, Dr. D dvle hausen, aus Westpreußen.

Die Personal-Veränderungen in der Armee befinden sich in der Ersten Beilage.

Nichtamkliches. Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 13. Juli.

Seine Majestät der Kaiser und König haben, wie dem „W. T. B.“ aus Bergen gemeldet wird, an Bord der Yacht „Hohenzollern“ heute früh 8 Uhr die Reise nah Aale- sund fortgeseßt.

Im Reichsamt des Jnnern is auf Grund vielfacher Anregungen aus dem Handelsstande und aus den Kreisen der Kerzenfabrikariten nah Anhörung von Sachverständigen | der nachstehende vorläufige Entwurf einer in Ausführung des S 5 Absaß 1 des Geseßes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs vom 27. Mai 1896 (Neichs-Geseßbl. S. 145) vom Bundesrath zu erlassenden Bestimmung über den Kiein- handel mit Kerzen aufgestellt worden.

Vorläufiger Entwurf einer auf Grund des §ò des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb vom 27. Mai 1896 zu erlassenden Ver- ordnung über den Kleinhandel mit Kerzen. C 51 ;

PaEunrgen mit Sitearin«. Paraifin- und Komposittonskerzen dürfen im Eirzelverkehre nur in bestimmten Einheiten des Gewichts und unter Angabe der Gewichtsmenge gewerbêmäßig verkauft oder fejl- gehalten werden.

S2.

Als Einheiten für das Bruttogzwiht der Packungen werden

T. F und F kg zugelassen.

D Jd. i Das Nettogewiht der ia den Packunçen enthaltenen Kerzen muß bei einem Bruttogewichte von 500 g mindeftens 470 g, von 333} g mindestens 305 g, von 250 g mindestens 225 g betragen.

& 4.

Yuf der Außenseite der Pa@ungen if sowohl das Bruttogewicht als bas Nettogewiht in l:iht erkennbarer Weise anzugeben. Die Angabe ist in Gramm oder in Bruchtheilen von Kilogram:n auSzus drücken.

& 5,

Das Gewicht darf nit um wehr als 2 %/9 hinter den angegebenen B:¿trägen zurüdckbletben.

Diese Verordnung tritt am . in Kraft.

Nachdem der hiesige Königlich spanishe Botschafter Don Felipe Mendez de Vigo Berlin verlassen hat, fungiert bis auf weiteres der Botschafts-Sekretär del Ärroyo als interimistisher Geschäftsträger.

Laut Meldung des „W. T. B“ sind S. M, Yacht „Hohenzollern“, Kommandant: Kapitän zur See- Graf von Baudissin, und S. M. S. „Greif“, Kommandant; Korvetten-Kapitän Prowe, heute von Bergen nah Aalesund in See gegangen.

S. M. S. „Luchs“, Kommandant: Korvetten-Kapitän Dähnhardt, ist gestern in Lissabon eingetroffen und be- absichtigt, am 14. Juli nach Malta in See zu gehen.

S..M. S. „Tiger“, Kommandant: Korvetten-Kapitän von Mittelstaedt, ist gestern in Port Said angekommen und heute nah Obok weitergegangen.

S. M. S. „Fürst Bismarck“ Kommandant : Kapitän zur See Graf von Moltke, ist gestern in Port Said ein- getroffen und an demselben Tage nah Suez weitergegangen.

S. M. S. „Lorel ey“, Kommandant: Korvetten-Kapitän von Leve§ow, ist gestern in Nikolajew angekommen.

Der mae „König“ mit der Ablösung füx S. M.S. „S@hwalbe“, Zransportführer: Kapitänleutnant Scheunemann, ist gestern in Sansibar eingetroffen.

*

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Großbritannien uud Jrland.,

Jn der gestrigen Sißung des Unterhauses 1 Erste Lord des Schaßes Balfour dem Wi L heili mit, daß der Generalmajor Gafelee, welcher den eines Generalleutnants erhalten solle, ungefähr 23. d. M. in Taku erwartet werde. Der Parsyy,® Sekretär des Auswärtigen Amts Brodri dd daß er keine neucn Nachrichten aus Peking und t, Bestätigung der verschiedenen, aus e Gen Quellen f, menden Gerüchte erhalten habe. Auf eine Anfrage Mon)! ob es niht mögli sei, authentishe Nachrihten v inesishen Gesandten in London zu erhalten, gab der g, ments-Sekretär keine Antwork. Jm weiteren Verlauf Sigßung theilte der Parlaments-Sekretär Brodrick mit die Expedition unter der Führung von Leontiew, welt Juli 1899 Addis-Abeba verlassen habe, am Rudolf:Sy gekommen sein solle. Ueber die Si iagrage werde Abessynien noch verhandelt. Zum Schluß wurde in d, Lesung das Gese, betreffend die Wohnungen der arbeit Klassen, angenommen.

Frankreich. Das „Journal Officiel“ veröffentliht, dem „W. 7

gufolge, heute die beiden Dekrete, durh welche der Gs q Voyron zum Oberbefehlshaber des nah China beord Expeditionskorps und der Vize-Admiral Pottier zum gy

mandanten des ostasiatishen Geschwaders ernannt worde

Ftalien.

Im Senat erklärte gestern auf eine Anfrage Senators Vitelleschi über die Absichten der | gierung in China der Minister des Auswärk Visconti-Venosta, dem ,„W. T. B“ zufolge: die # gierung beabsichtige nit, in China Expansions- oder Aben

olitik zu treiben. Jhr Programm gche dahin, dafür

orgen, daß Jtalien au ferner mit den übrigen Mächte

China zusammenwirke. Das Geschwader und die Landtrun| welche Jtalien hinaussende, sollten zeigen, daß Jtalien sid

der gemeinsamen Aufgabe betheilige. „Wir konnten nig“

{loß Visconti-Venojsta, „Unsere Landsleute einzig und cl

dem Son der anderen Mächte anvertrauen und aug ri bei dem Werke der Zivilisation und des Fortschritts, wld die Mächte in China verfolgen, völlig unbetheiligt bleib! Vitelleschi erklärte sih mit den Auslassungen des Minis einverstanden. Auf den Antrag Vitelleshi's und Maric beschloß der Senat, den nah China abgehenden Soldaten y Matrosen einstimmig seinen Gruß zu senden, Dic Siß wurde dann aufgehoben. i

Niederlande.

aus dem Haag berihtet, von dem niederländisd! General-Konsul in Pretoria ein Telegramm u 11. d. M. erhalten, in welchem mitgetheilt wird, daß

Mitglieder der zweiten niederländishen Ambul

vom Rothen Kreuz als Kriegsgefangene unter der shuldigung, sie hätten Briefe in die Linien der Baren hinübs aebrachi, nah Kapstadt transportiert worden seien. Minister ließ durch den niederländischen Gesandten in Lord die Freilassung der Gefangenen von der britischen Regierui verlangen.

Türkei.

___ Nach einer aus der Hauptstadt Cyperns, Levkosil im Yildiz-Palais eingegangenen Nachricht soll daselbst aufrührerishe, gegen Großbritannien gerichtete Y wegung zu Tage getreten sein. Die Königin n

Mazestät nahe gelegt worden, sich an den Sultan zu wends Einige Mitglieder der revolutionären Partei seien verhaf! worden. Die Ruhe sei zwar wieder hergestellt, doch herrs die Ansicht, daß die Bewegung von neuem zum Ausbru 9 langen werde, wenn nit entsprehende Anordnungen gctrof würden. Wie das Wiener „K. K. Telegr.-Korresp.-Burea! erfährt, ist in britishen Kreisen Konstantinopels von ciner di artigen Bewegung nichts bekannt. Man glaube, daß dic U heber der Nachricht, unter denen sich mohamedanische Grisllil befänden, zu persönlichen Zwecken die Nachrich! verbreitet Mohamedanische Geistlihe und der Musfti von Levkosia s nah Konstantinopel berufen worden, um Auffklärunt zu geben.

Der provisorische Präsident der Nationalversammlung 1 der Senat von Samos haben aufs neue telegraphisch d Bitte an den Sultan gerichtet, die Arbeiten der Nation versammlung bis zur Ankunft des Kaiserlihen Kommissars | \uspendieren.

Schweden und Norwegen. Nach einer Meldung des „W. T. B.“ aus Stockholw in der gestrigen rifunA des Staatsraths der Amtm Husberg zum Minister ohne Portefeuille ernannt worde

Amerika.

Eine von der republika nishen Nationalkonventis der Vereinigten Staaten von Amerika in Philadelphia wählte Kommission hat, wie „W. T. B,“ aus Canton (O berihtet, dem Präsidenten McKinley gestern seine V mination zum Prôsidentschaftskandidaten mitgetheilt. W Prôsident MecKinley sagte in seiner Erwiderungsr® Wir werden die Priicve Währung unters das Leben der amerikanischen Blirgec in China unverzü0!| zu s{ühen ugen, für den Frieden und die Wohlfahrt Cut arbeiten, die # j Anwendung des Prinzips der Gleichberehtigung aller Natio gemäß den Verpflichtungen der gesammten Welt zu sid

suchen. Asien,

Aus Tientsin meldet das „Neuter'she Bureau“ M 6. Zuli: „Die Nussen gingen gestern im Norden vor machien einen Scheiugnariff auf die chinesischen Ge welcher in der Front durch hefliges Feuer unterstüyt Untexdessen gelang es ihnen, zwel Lokomotiven und drei O2 wagen von der gefährdeten Station in den Schuß des russ Lagers zu bringen. Es war dies cin glänzenbes Manóvoct V wurde bewunderungswürdig ausgeführt. Die europül0 Frauen und Kindér hahen Tientsin vfrlauon, Die S der Lage wächst dadur bedeutend, daß bie Europäer von chinesi Hen Lelegraphenleitung nah Tschifu oder Wei-Ha= über Tschifu abbug „R nd die chinesischeu Telegra

beamten unzweifelhaft die Nachrichten, welche durch ihre P gehen, verwerthen.,"

Der Minister des Auswärtigen hat, wie „W. T 1

Großbritannien sei hiervon verständigt, und cs fei J

ertragsrechte in China wahren und deselb! E

vom 7. I | j fort, indem sie die Niederlassungen heftig mit Granaten beschießen. Sie dehnen ihre Schüßenlinien am Lutai- Kanal im Noroostèn ‘aus und zeige1 sich in größerer Zahl im Westen der Stadt. Gestern bombardierten wic die Stadt und die nä{hstgelegenen Vorstädte, wo- durch das Geschüßfeuer der Chinesen für einige Zeit zum Schweigen ge E wurde. Die A öfishe Niederlassung und ter Bahnhof sind mehr dem hinesishen Angriff ausgesezt. Wir werden heute wieder, wie gestern, ein Bombardement er- öffnen. Von uns werden immer mehr Geschüße aufgestellt. f find jegt 10 000 Mann Truppen hier versammelt, es ift jedoch um Entsendung weiterer Mannschaften ersuht worden. Sowohl Russen als Fapaner werden erwartet.“

Nach einer Meldung des Chefs des deutschen Kreuzer-

eshwaders, Vize-Admirals Bendemann qus Taku vom

d Zuli dauert die Beshießung Tientsins durch die Chinesen noch fort und bleibt die Lage ernst.

Eine deutshe Truppenabtheilung is, wie das genannte Bureau aus Tschifu vom 9. d, M. berichtet, von Taku nach Tsingtau abgegangen, da gemeldet wird, daß Rebellen im Vormarsch auf Tingtau seien.

In Tschifu find Frauen und Kinder aus Niutshwang angekommen. ie dieselben mittheilen, treffen täglich Boxer in Niutshwang ein und halten in der Stadt militärische Uebungen ah. Die russishe Niederlassung, welhe 3 Meilen oberhalb der Stadt gelegen is, rüstet «sich zum Wider- siand für den Fall eines Angriffs. Auch in Shanghai ist, dem „Standard“ zufolge, aus Niutshwang die Mone gegan, daß die Ausländer dort einen An- griff von Boxern und chinesishen Soldaten befürchten. Es wird übrigens gemeldet, daß russishe Truppen eine Ab- theilung Chinesen bei Liao-Yang, 40 Meilen südlih von Mukden, geschlagen haben.

Aus Canton erfährt der „Daily Telegraph“, daß der Vize-König Li-Hung-Tschang endgültig . beschlossen habe, in Canton zu bleiben; das amerikanische Kanonenboot, an dessen Bord er nah Peking abgehen sollte, sei gestern wieder abgefahren.

Afrika.

Der Feldmarschall Lord R oberts meldet, dem „W. T. B.“ zufolge, aus Pretoria vom gestrigen Tage: „Die Buren machten am 11. d. M. einen entshlosfenen Angriff auf unsere rechte Flanke, und ich bedauere, melden zu müssen, daß es ihnen gelang, sih ‘des Nitralsnek zu bemächtigen, welher von einer Schwadron der grauen Schotten, zwei Geschüßen und fünf Kompagnien des Lincoln- Negiments besezt war. Die Buren griffen bei Tagesanbruch mit überlegenen Streitkräften an, nahmen die Hügel, welche den Paß beherrschen, und eröffneten ein mörderishes Gewehrfeuer auf die kleine Besaßung. Der Nitralsnek liegt eiwa 18 Meilen von Pretoria auf der Verbindungslinie zwischen diesem und Rustenburg. Der ‘Kampf dauerte den ganzen Tag über. Jch sandte Verstärkungen, aber bevor dicselben eintrafen, war unsere Besazung geschlagen. Die beiden Geschüße und ein großer Theil der fschottishen Shwadron fielen in die Hände des Feindes, weil die Pferde der Unserigen ershöpft waren. Außerdem machten die Buren 90 Gefangene vom Lincsoln- Regiment. Die Verlufiliste licgt mir noch nit vor, doch fürhte ih, daß sie bedeutend ist. Zu derselben Zeit wurden unsere Vorposten bei Derdepoort angegriffen. Das

7. Dragoner-Regiment hielt mit großer Geschicklichkeit den,

Feind im Schach. Jch zog darauf die Reserven zurück und würde vielleicht keine großen Verluste gehabt haben, wenn eine Abtheilung nicht Burentruppen, die in einem Gehölz verstcckt waren, für unsere Mannschaften gehalten hätte. Dagegen hat der General Smith-Dorrien den Buren bei Krügersdorp starke Verluste beigebraht. Der General Buller hat nah einem kurzen Gefecht die Buren, welhe die Bahnlinie bei Paardekraal zerstörten, zurückzeshlagen.“

Dreihundert kriegsgefangene Buren verlassen, wie das „Reuter’she Bureau“ erfährt, in wenigen Tagen Kapftadt und werden nach Ceylon gebracht.

Statistik und Volkswirthschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

In Bielefeld hat, wie die „Rh.-W-fstf. Ztg.“ berichtet, ter Arbeitz:evzrverband für das Baugewerbe die von den Zimmer- gesellen gestellten Forderungen (vergl. Nr. 162 d. BL,) akgeleknt. Die Gesellen teshlessen daraufhin, etwaige weitere Schritte bis nah dem nähften Loh ntage zu verschieben.

Die Leipziger Seifenfabrikarbeiter find, nah einer Mit- theilung der „Lpz. Ztg * vom gestrigen Tage, - mit Rücksiht darauf, daß die Fabrikanten die Preise für Seife nihi unerheblih erhöht baben, mit neuen Forderungen an die Unternehmer heran- getreten. Sie verlangen: Anfangs-Wochenlohn von 20 4 für Arbeiter über, von 18 K für solche unter 20 Jahren; 10% Zusthlag auf alle Lohnsäß», soweit fie bereits 20 G oder mehr betragen; Vergütung der U-berstunderarbeit an Wochentagen mit 40 4, an Sonntagen mit 50 Z Zuschlag pro Stunde; volle Auszahlung des Lohnes für gesetzlide Wochenjeiertage; Wégfall der Kündiguzgkfrist. Diese Forderungen sid jedo, da fie von einer besonde:en Gehilfen» Lohnkommission überbraht worden sind, von den Unternehmern ab- gelehnt worden. (Vergl. -N*. 142 d. Bl.)

Aus Linden (Hannover) meldet ter „Hannov. Cour.“ vom 12. d. M., -daß dort. etwa 2000 Maurer -in den Auestand ein- getreten fiad. Ste verlangen “elle Herädsehung der Arbeitszeit von 10 auf 94 Sturden und eine Gehöhung des Stundenlohns von 45 auf 50 4. Ja Hannover, Linden und Umgegend siad zur Zeît etwa 200 Bauten in der Ausführung begriffen. e E

Zum Ausftand der Nteter einex Hamburgishen Seiffs- werft uad Maschinenfabrik (vergl. Nr. 158 d. BL) theilt der „Hamb. Korresp.“ mit, daß in der gestrigen Sigung des Ardeitgeker- bundes dié von den Ausständigen gestellten Focderungen abgelehnt worden find. Dén anwesenden Wertrettrn dex Arbeiter wurde ferner eröffnet, daß die Werften ihre Betriebe einstellen würden, fofern nickt die Nieter bis heute Abend ihre Beneitroliligkeit zur Wiederaufnahme der Arbeit unter den alten Bed zugefagt hätten.

Wie „W. T. B.* aus Rotterdam vom gesirigen Tage meldet, sind von den vareinigten Rhedern 1200 agu4lindifge Arbeiter, großen» theils Gngländer und Deutsche r die Ausladeaubeit auf die Dauer von fes Wochen eingestelit, da die dortigen Fwbtrleute und Dotdckarveiter die Arbeit bither nicht wieder aufgenommen haben (vergl. Nr. 162 d. Bl).

Kunst und Wissenschaft.

In dexr Si | dex philosopbishhitori dem Klasse der Äfademie der WisfesSoften ad Sekretar : Zadien 0 ec!

dex Ideen S

%. Zuk (voufluendar hau A

da# tiftorisde Derkeu tar urd k nnzeihnete die SteTang Scbleiermacher's zur histcrishen Schbule sowie den Zusammenhang der GSthik Schleiermather’'s und seiner Staatslehre. Herr Herzog von Loubat überreihte der Akademie durch Herrn Sachau seine A133abe des Manoscritto Messicano Vaticano 3738, genannt Codice Rios, in photohromogaraphischer Reyroduktion (Rom 1900).

In der Sigzung der physikalisch-mathematishen Klasse der Akademie von demseltea Tage (vorsfizender S-kretar: H-rr Waldey:r) las Herr Warburg „über die Bildung des Dions bei ter Spigzenentladung in Sauerstoff". Die Ergeb- nisse seiner Untersuchungen sind folgende: Bei dem maxi- malen Ozongebalt, welchen die elecktriiche Spigen dung in einem abg-s{lof:nen Sauerftoffoolumen hervorbringt, ha!ten fi die o¡onbildende und ozorzerstörende Wirkung des Stromes das Gleich- aewidt. Beide Wirkungen lassen sich aus der Geschwindigkeit der Diorisierung und dem maximalen Ozongehalt gesondert bestimmen. Mit wachsender Temperatur nimmt der maximale Ozongekalt ab, weil die ozonzerstörende Wirkung der Entladung wächst, während die ozonbildende Wirkung sich nur wenig ändert. Das Maximum des Dzongehalts it bei der negativen Spigenentladung größer als bei der positiven, weil die ozonbildende Wirkung der negativen E-tladung grôfer ift als die der positiven, während die ozonzerstörende Wirkung beider Entladungsarten ungefähr die gleihe ift. Herr Dr. Munk legte eine Mittheilung von Herrn Dr. Dito Kalischer in Berlin „über Großhbirnexstirpationen bei Papageien“ “vor. Partielle Großhirnexsti: pationen führen, nah seinen Untersuchungen, bei Papageien in Abkängigkeit von dem Orte des Eingriffs Störungen der Bewegung und der Empfindung an den Extremitäten herbei, ent- sprechend den {on früber festgestellten ähnlih:n Erscheinungen bei Affen. Herr van't Hoff überreidte eine weitere Mittheilung der Herren Ladenburg und Krügel in Breslau über das Krypton. Die in der früheren Mittheilung auégesprohene Vermuthung, daß das Krypton einen wesentlichen Bestandtheil der in flüssizer Luft schwebenden festen Subsfianz bilde, hat sich hiernah nmicht bestätigt. Herr Helmert überreihte zwei Veröffentlichungen des Königlich preußischen Geodätishen Instituts: „Astronomisth-geodätishe Arbeiten L. Ord- nung“ und „Das Mittelrwafser der Ostsee“.

Land- und Forstwirthschaft. Saatenstand und Getreidehandel in Frankrei.

Der Kaiserliche Vize-Konsul in Nantes berichtet unter dem 30. v. M. Folgendes:

Mit Ausnahme der Gerste, welhe eine, wenn nit gute, fo doch ziemlih gute Ernte verspricht, lassen die verschiedenen Getreidearten nur auf einen mittelmäßigen Ertrag renen. Der Veonat Jari hat im Stande derselben keine Aenderung berbeigeführt: fie find dünn und sehr ungkeih geblieben, wie vorber. Jm Depariement Morbihan wird die Getreideernte vorausfihtlich etwas besser ausfallen als im übrigen Bezirk, ohne darum gut genannt werden zu können.

Ueber Buhweizen läßt fih zur Zeit nur sagen, daß die FeuStig- keit des Bodens das Aufgehen der Aussaat begünstigt hat, Dasselbe gilt für den Hanf.

Die Heuernte, w:lhe gegenwärtig im Gange if, wird vom Wetter ziemli begünstigt. Die hohen, trockenen Wiesen haben dieses Jahr nur wenig gegeben, während für die niedrigen, feuchten Wiesen der Loire-Ufer ein gutes Ergebniß zu verzeichnen ift.

Der Kopfklee (trèfle incarnat) hat eine sehr reichli%?: Ernte ge“ liefert, Das Verpflanzen “der Nunkelrüben und des Futterkohls geht gegenwärtig unter günstigen Verbältnifsen vor fic.

Wenn die Getreidefelder zu wünschen lassen, so bieten dagegen Weinreben und Obftbäume einen um so erfreuliheren Anblick und versprechzen etne {chöône Wein- und Obsternte.

Kirschen giebt es im Ueberfluß; Bir:- und Apfelbäume find mit Früchten beladen, und die deutiden Apfelweinfabriken werden wieder große Mengea von Aepfeln aus hiesigem Bezirke beziehen können.

Die Blütbe der Weinreben if im Sanzen gut verlaufen. Der Regen, welcher bisweilen fiel, war nit anhaltend und heftig genzg, um die Blüthe schädigen zu können. ; A i T Was die Getreidepreise betrifft, so haben dieselben eine steigende Tendenz.

Eine Ï des Admirals Seymour aus Tientsin k und Staat”. S t Ei 0 uf f Zuli “besagt : „Die Chinesen segen den dane da legte ten fluß Fich a

Saatenstand und Getreidehandel in Polen.

Das Kaiserliche General-Konsulat in Warschau berichtet unter tem 5 d. M. Folgendes:

Die Ernteausfichten haben sich im Laufe des Juni nicht besonders gebessert, scdaß bis jeßt in Polen im allgemeinen nur auf eine Mittelernte zu rechnen sein dürfte, Von den seit Mitie v. M. eingetretenen reihlihen Nleder- schlägen dürfte eine erheblihe Besserung des durch die anhaltende Dürre mehr oder weniger geshädigten Saatenstandes kaum noch zu erwarten sein. Im Einzelnen liegen über den Stand des Winter- getreides, so besonders des Roggens, aus verschiedenen Gouvernements zum theil recht ungünftige _ Nochrihten vor. So haben im Gouverrement Kielce ganze MRoggenfelder umgerflügt und mit Sommergetreide bestellt werden müssen Die Ausfichten für die Weizenerzte find im allgemeinen etwas günstiger, Das Sommer- getreide, welches größtentheils gut aufgegangen ift, hat unter der anhaltenden Dürre zwar gleickfalls ftark gelitter, immerhin hat es fihh, unter dem Einfluß der leßten Sue fas erholt.

Die Heu- und Kleeernte ift in diesem Jahre noch sehr im Rück- stande. Der Ertrag verspriht quantitativ im Allgemeinen zufrieden- ff:llend zu werden.

Aus den Gouvernements Kalisch, Lomza und Plock werden Hagel- s{läze gemeldet. Die im Gouvernement PlockX, besonde: im Kreise Mlawa, angerihteten Hagelshäden sollen nicht unbedeutend fein.

Der Stand der Zuckerrüben läßt meist viel zu wünschen übrig und verspriht nur eine mittelmäßige Grnte. / . .

Die niedrige Temperatur im April und Mai hat fowohl die Einsaat aïs auh das Aufgehen der Rüben verzögert, und der an» haltende Regenmangel hat auf -ihre Sntwidelung einen nadtheiligen Einfluß ausgeübt. y :

Die über dex Stand der Kartoffeln vorliegenden Nachrichten lauten im allgemeinen befriedigend, zum theil recht günstig. ,

Die Getreidepreise auf tem Warschauer Markt sind für Weizen und. Roggen ziemlich unverändert geblieben, für Hafer ctwas gefallen.

Gs wurde gezahlt für das Pud : |

am 8. Juni d. J. am 4. Juli d; J. für Weizen . . 0,77—0,25 Rbl. 0.790,84 Rbi,, . Roggen. . 0,69—0,76 ,„ ;,68— 9,784 . Huee. .. 067—085 0,60—0,82 ü

Getreidemarkt Genuas im Monat Junt 1300. Der Kuiserlihe General-Konsul in Genua berichtet unter dem 5. d. M. Folgendes: i j Unter deux Ginfluffe der ungünstigen Berichte über den Stand der vordomeritznifder Ernte und der damit hervorgezzrenen Vaujjes» Bewegung am dem Börsen von New York und Chicago einerieits uud dem großem Ronsummärkten des Kontinents „andren hatte la au die Stiruauung auf dex italienischen Märkten wesentli beseitink i

; Die Preise +1

Zentner, doch bild der Verkehr beichräntt, da. die italienischen der aumaritanisden Pause kein rechtes BVertuauen wmfemelz, als die Berichte über den Staud. der felbik im allgemcinen günstig lautem. Va: feuer | Rußland, delanndiid S

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Während gegen Mitte Juni 17,75 Fr. für Dur bewilligt wurde, war segen Ende des Monats disp: und sck@w mende Waare vergeblich zu 17 25 Fr. ausgeboten, und die Ls [lation verkaufte geftern dieselbe Qualität A August bis No- vember repartiert zu 16,75 Fe. Heute exiitieren Käufzr zu 16,50 Fr., aber die Verkäufer fehl-n an fotiert: 4 Dur Taganrog 10,06 P. Julï 16,75 Fr.; s Ï ¿ 10.06, Auguft/Nevember 16 50 Fr. ; Azyma/ODdefsa 1005/10 P: Fuli 17 00 Fr. ; Chirko/Ulfkfa Nicolai-ff 9,30 P. Juli 1675 Fr ; z L 930 Auguft/November 16,25 Fr.; Mais Odessa Julti/August 10 Fr.; : B Me S arte s E Ta ie Fr.; eißer ru andzucker Jul L L Z t Oktober/Januar 26 Fr. Am 30. Juni d. I. - stellten si in Genua die Getreidevorräthe und die Preise für den Doppelzentner, wie folgt: unverzollt inländisch Goldfranken Lire Weichweizen. . . 29000 dz 1575—16,.75 26 50—26,75 Hartweizen . . . 21750 16 50—17,50 26 .25—27,00 Ma. e Too 11 25—13 50 E 2 O TDO 1125 16,25—16,50 R A000 14 00—14 25 —-

Gesundheit8wesen, Thierkrankheiten und Absperrungê#s Maßregeln. |

Rumänien. - Die rumänische Regierung hat aus Anlaß der Pe stgefahr unter dem 22 Juni/5, Juli d. J. folgende Bestimmungen getroffen:

1) Das ganze Vilajet Trapezunt mit seinen Schwarzemeer- bâäfen und das ganze Vilajet Aidin mit seinen Mittelmeerhäfen, darunter Swycna, ‘w*rdén &ls pestverseucht erklärt. Her künfte (Fahrzeuge, Reisende und Waaren) von dort unter- liegen im Hafen von Sulina einer 10tägigen Quarantäne. Das bereits früher erlassene Verbot der Einfuhr gewisser Gegenstände findet auf die genannten Gegenden Anwendung. E aar: C Nr. 151 vom 27. Junt und Nr. 159 vom

v uit D. é

2) Die übrige Küste der asiatischen Türkei wird für pestverdächtig erklärt. Herkünfte von dort unterliegen in Sulina einer strengen Revision, und die Reisenden werden an an Bestimmungsort einer 10tägigen ärztlihen Beobachtung unter- worfen.

Handel und Gewerbe.

In der heutigen Sißzung des Zentralausschusses der Reichsbank hob der Vorsizende, Präsident des Reichsbank- Direktoriums, Wirkliche Geheime Rath Dr. Ko ch in Anknüpfung an die Wochenübersicht vom 7. d. M. hervor, daß nah der starken Anspannung am Quartalsschluß, welche zu einer Ueber- shreitung der steuerfreien Notengrenze um 1586 Millionen Mark geführt habe, sih nun ein sehr beträchtliher Rücfstrom gezeigt habe, der namentlich in einer Verminderung der

nlage um 128 Millionen und Vermehrung des Mêtalls um 19 illionen erkennbar sei. Die Aniage sei jest um 95 Millionen kleiner als im Vorjahre, der Métallvorrath um 11 Millionen größer. Der ganze Status sei kräftiger als im Vorjahre, offenbar infolge des um 1 Prozent höheren Diskonts. Es i gelungen, mit Hilfe günstigerer Wechjselkurse erhebliche Goldmengen aus dem Auslande heranzuziehen, in den lesten Wochen mehvr als 60 Viillionen. Die Erleichterung habe in den lezten Tagen weitere Fortschritte gz - das Metall habe ich um mehr als 12 Millionen vermehrt, die Anlage um 561/, Millionen abgerommen;, fut der Ueßer- shreitung der Notengrenze se eine Reserve von: mer als 29 Millionen anœsamme Am offenem Markte sei das Geld flüffig; der Vrivatdisfont stehe 1% Vrox unter: dem offiziellen Sage. Unter diesem Umitändew beabsichtige: die Reichsbank-Verwaltung, tros der unsicherem politisiheer: Lage: und der Wahrscheinlichkeit späterer Versteifung: geaen: dae:Ende des Quartals hin, eine Ermäßigung des: Disîomts;, wette: der: Vorficht halber jedo nur auf 1/4 Prox: zu: bernefserséti Nici kurzer Diskusfion pflichtete die: Versammlung! einstimmig: diesein: Vorschlage bei, erklärte fi also: gutachilith damiitctaneritundenz;: daß der Diskont auf 5; der LomBbardzintfirß}: ani 6 Pap: herabgeseßt werde. Nachdem: noch; ctne: Städt: Schl: vershreibungen zur B.leihung: im: Lombardverkéhr: der: Reich: bank zugelajjen worden: waren; wurde: déé: Sitzung: geschirhfeir:

(Weitere Nachrichten über „Handel und Gémerbi“ ft de Attritem Beilage.)

Verdingungen inr Anstande. DefterretWeWügarn:

20. Julî, 12 06: Æ Æ Sfkaatróbahi-Direktióm:ini Skävislää: Befferung von 50559 chm Baumatertialièn- (SHdotiter;- Bruch; und: Klumpensteine, gefalite und getheerte Dachgiegei: und: gewéhhlidt: Manerziegel) für das Iahr 1900. Näßéres-bei:èer-genannten-Diteritidite

Spanten.

26. Juli. Mittags. Babifch » asturische- Eisenbahugelelihaft: tn Ortedo und Bilbao: Bau der Säckvahnen- von: Ogiedo:- na Pra Aviz und von Palomar na Trubia; Gesammiltgs 1953450 1m, Anjchlag 1 337 878,65. Petetas. Näheres: in: den: Buünreguz: der: Sufeilin schaft in Oviedo und in- Bilbao, Arbieto; 1, Pfo: 49.

18 August. Ministern dex-- öffenilichen- Urbhetten-in Iadrih: Konzetfion für ein Nets D Sd DORn in -Varceignas.

Portugal

5, September. Ministerium dex-sfentiichen Arheiten: ia Lifiahon: Bau einer metalienen, 657 m: langen- Brücte- über. dn. Tajo. Kauliom 5000000. Reis Nägeres. im. Offtice- naiional du COmMaerca extérieur in Paris, Rus Fepdeau- 3

SckMw€i s.

17. Juli: Etdgensififche- Direltion. der ffentiichen. Arbeiten. in Bern:: Liefexruug und Einsegen- der Fenstershewben für: den Zenktals.. pavillon des. Bundespalastes. Zetchnaagea, Bedingungen und Alto, gebotsformuiare liegen. im Geichästszimmexr des. dguie Architelten: (Zentralpavillou, 2. Sto) aus.

Niederlande, A /

16. Juli. ProuizgialsBermaltuug. ium. Dagg. Baz cinen cler. Brüdcke über die Maas. dei. Shylenisse. Anichlag: §20.000 Suldeu t

Runäanien h:

2. Juli. Veu dex Hospitäler in Bulgugik:.. voa, 200, Mäntein, 200 Beinileidacu und 100 Mühe, graugus Tuch, 100. FlanellunterzóFen. und 200 Flauelluitteria die Geshäftäpeziode: L900/1901.

BulTgaprien.

16, Juli, 3 Uhr« Kagalei der Krais-Finanze Prä Anslagk von 50 Pal lag. 7000 Fr D An 18, Süki, 3 Uhx, dex Krei èt |

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