1900 / 173 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Sanuar 1889 în vierteljährlihen Raten verzinslih und gegen sechsmonatlihe- Küadigung zahlbar ift, eine Poft, welche eingetragen ist ursprünglich für den Kaufmann Adolf Kebler aus Charlottenbrunn, später aber umgeschrieben ist, nebst Zinsen seit 1. Oktober 1896 W die Antragstellerin zu 2, Frau Schael, und ¿war am 22 Oltober 1896 auf Grund “der Urkunde vom 8. Oktober 1896. für kraftlos erklärt worden.

Nieder-Wüstegiersdorf, den 15. Jult 1900.

Königliches Amtsgericht. : [34980] Bekanntmachuug.

Durch Auss{lußurtheil des hiesigen Königlichen Amtsgerichts vom 3. Juli 1900 find die Jnhaber der auf Band 2 Blatt 110 Abth. IIT unter Nr. 1 im Grundbuch von Emsdetten auf Grund der Urkunde vom 26. Dezember 1821 für den Schulze Anton Beenendent eingetragenen Poft von 200 Thalern Berliner Kurant, mit 409% verzinslich und nah halbjährliher Kündiqung rückjablbar, mit ihren An- sprüchen auf die Post au3ges{hlossen.

Burgsteinfurt, den 4. Juli 1900.

i Königliches Amtsgericht.

[36251] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ehefrau des Bergmannes Wilhelm Bol- schewsfki, Luise, geb. Figges, zu Bickern, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Schulte Kemna in Essen, klagt gegen thren Ehemann, zur Zeit un- bekannten Aufenthalts, wegèn böswilliger Verlassung, mit dem Antrage auf Gbescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die 11. Zivilkammer des Königlien Landgerichts zu Essen auf den 24. Oktober 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Essen, den 17. M

öthe, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[36198] Oeffentliche Zustellung. E 1) Her Markthelfer Theodor Linus Kühn in Dölit, 2) der Handarbeiter Heinrich Hermann Lehmann

in Schönefeld,

3) Anna Klara, verehel. Albrecht, geb. Schilde, in Steinbach,

4) Martha Elisabeth, verehel. Scholze, geb. Lubig, in Leipzig-Thonberg,

5) Wilhelmine Marie Anna, verehel. RKriewiy, geb. Schmidt, in Frohburg,

6) Mathilde Bally Pauline, verehel. Patschke, geb. Schröder, in Leipzig-Reudnth,

7) Henrictte Friederike Agnes, verehel. Besser, geb. Trenks, in Leipzig,

8) Elise, verehel. Wollenhaupt, verw. gew. Braun, geb. Rudloff, in Leipzig, j

n Martha Marie, verehel. Blaschek, geb. Julius, in Trebelshain,

10) Auguste Pauline, verehel. Kropp, geb. Clauß, in Simselwigt,

11) Johanne Marie, verehel. Franke, geb. Lange, in Schönefeld,

vertreten durch die biesigen Rechtsanwälte Otto Emil Frey:ag, Bernh. Freytag und Scha zu 1, Nudert zu 2 bis 9, Ober-Justizrath Dr. Schill zu 10 und Dr. Hagen zu 11

kflagen gegen ihre Ehegatten :

zu 1 Anna Emilie, verehel. Kühn, geb. Kohl- mann, zulegt in Stettin, -

¿u 2 Marie Wilhelmine, verehel. Lehmann, geb. Ds aus Berg vor Eilenburg, zuleßt in Ober- frohna,

u 3 den Handarbeiter Julius Robert Hermann Albrecht aus Penzig bet Sn zuleßt in Mölbis,

zu 4 den Fabrikarbeiter Gustav Adolf Scholze aus Leipzig-Thonbera, früher in Leipzig, dann vor- übergehend in Geefthaht bei Hamburg,

zu 5 den Guubenarbeiter Friedrih Kriewiß aus Kleinow, zuleßt in Neukirchen,

zu 6 den Fabrikarbeiter und Reisenden Karl Richard Paschke aus Zangenbera, zuleyt in Leipzig,

zu 7 den Komtoristen Max Franz Besser aus

Mügeln, zuletzt in Leipztg,

¡u 8 den Handarbeiter Ernst Friedri Louis Wollenhaupt aus Tannroda, zuleßt in Leipzig,

zu 9 den vormaligen Restaurateur Emmanuel Joseph Anton Blaschek aus Neisse, früher in Leipzig: dann angeblih in New York,

zu 10 den Wirthschaftsgehilfen Friedri Wilßelm Kropp aus Sißtencoda, zuleßt in Gauniytz,

zu 11 den Fabrikarbeiter Karl August Franke aus Srraußfurt, zuleßt in Schönefeld,

sämmtlich j-t unbek2nnten Aufenthalts

zu 1 bis 11 auf Ehescheidung und zwar: zu 1 bis 6 weger böéliher Verlassung, zu 7 wegen bôs- liher Verlassung und Ebebruchs, zu 8 wegen grober Mißhaadlung und bösliher Verlassung, zu 9 wegen bôeliher Verlassung und wie zu 10 und 11 wegen \{werer Verleßung der durch die Ehe begründeten Pfliéten 1568 B.-G.-B.),

und laden die Beklagten zur mündlihen Ver- handlung der Ghestreite vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Leivzig auf den

23, November 1900, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung, je einen bei dem gedahten Ge-

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der

Klagen bekannt gemacht,

Der Gerichtsschreiber bei dem Königlichen Landgerichte

zu Leipgig, am 14 Juli 1900. ôölling, Sekr.

[36375] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Louije Strozewski, geborene Stiller, zu Lissa i. P., Prozeßbevollmäthtigter : Rechtsanwalt Roll zu Lissa i. P., klagt aëgen den Arbeiter Johann Stecozcwski, früher zu Wiihelms- grund bei Rawit|ch, jeyt unbekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, 1) den Beklagten zu veruttheilen, die häusliche Gemein \eft mit der Klägerin wieder herzustellen, 2) dem BÆagten die Kosten des Rehts- fireits aufzuerlegen, Die Klägerin ladét den Be- Tlogten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits

vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Land-“

gerihts zu Lissa i P. auf den 3, Oktober 1900,

Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen

bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu

_Festellen, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung

wird dieser Auéiug der Klage bekannt gemacht. Lissa i. V, den a Juli 1900. :

idert, als Gerichtsshr*iber des Königlichen Landgerichte.

[36202]

B O Oeffentliche Zustellung. Der Nechtäanwalt Salzmänn in Weimar, als Nertreter des Handelsmanns Hermann Zeise in Apolda, erhebt Klage gegen dessen Ehefrau Johanne Zeise verw. Freiberg und verw. gew. Ernesti, geb. Lamprecht, zuleßt in Apolda, jeßt in unbekannter erne, auf Ghescheidung wegen Ghebruch9s, mit dem Antrage, die Ehe der Streittheile zu trennen die Beklagte für den {huldigen Theil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer Großherzogl. Landgerichts zu Weimar zu dem auf Donnerstag, den 1. November 1900, Vormittags 9 Uhr, an- beraumten Verhandlungstermin mit der Aufforderung, einen bei dem genannten Gericht zugelassenen Rechts- anwalt zur Vertretung zu bestellen. Zum Zweck der

verwilligten öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht. Weimar, den 16. Juli 1900. Der Gerichtsschreiber

des Großherzoglid Sächfiichen Landgerichts: Berlich.

[36199] Oeffentliche Zustellung.

Die minderjährige Martha Kraul in Hannover, vertreten durch ihren Pfleger und mütterlien Groß- vater, den Feldmesser Ludwig Rosenthal in Hannover, Freytagstraße 2, Prozeßbevollmächtigter: Rehtsanwält Pfeiffer in Hannover, klaat gegen den Kaufmann Gustav Kraul, früher zu Waldhausen bei Hannover, jeßt unbekannten Aufentbalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte verpflichtet set, die Klägerin als sein Kind zu alimentieren, mit dem Antrage, den Beklagten mittels gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckvaren Urtheils zu verurtheilen, für die Klägerin bis auf weiteres an Alimenten für die Zeit vom 1. Oktober 1898 an, vierteljährlich 75 #, und zwar die fälligen Alimentenraten fofort, die dem- nächst fällig werdenden in vierteljährlihen Raten im voraus zu zahlen, Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündli%en Verhandlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Hannover auf den 9. November 19600, Vor- mittags LO Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen, Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Haunover, den 14. Juli 1900. l Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[36200] Königl. Amtsgericht München A. Abtheilung A. für Zivilsachen.

Fu Sachen: 1) Auguste Schneider, außerehelih der ledigen Friseurin Creszenzia Schneider hier, ge- seßlih vertreten durch den Vormund, den Haußs- meister Josef Liebbart hier, .Schellingstr. Nr. 49/0,

2) Creszenzia Schneider, Friseurin hier, Augusten- straße 93/T l., Klagetheil, 4 4

gege den Meggermeister Josef Jäger, früher hier, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Vaterschaft und Alimentation, wird leßterer nah Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Klage vom 4. Juli 1900 zur münolihen Verhandlung des Rechtsftreits in die öffentlihe Siyung des oben bezeichneten Prozefigerihts vom Mittwoch, den 26. September 1900, Vorm. 9 Uhr, Justizvalast, Zimmer Nr. 6, Erdgeshoß ge- laden. Klagetheil wird beantragen, in einem soweit geseßli zuläsfig für vorläufig vollstreckbar zu erklären- den Urth-il wolle ausgesprochen werden, Beklagter sei schuldig,

1) anzuerkznnen, haß er als Vater des am 30. Mârz 1900 von Creszenzia Schneider außer- ehelih “geborenen Kindes, Namens Auguste Schneider, zu gelten habe, /

2) an die Curatel 90 A neunzig Mark rüdckständigen Unterhalt sammt 4/9 Zinsen seit dem Tag der Klagszustellung zu bezablen, t

3) für die Zeit vom ersten Oktober 1900 bis zum vollendeten 16. Lebensjahre des Kindes einen 3monatltihen, vorauszahlbaren Unterhalt von je 45 4 Fünfundvierzig Mark zu entrichten, sowie das Schul- und Lehrgeld und die allenfallsigen Krank- heits- und Beerdizungskoften zu tragen, :

4) an die Kindsmutter 160 4A einhundertfechzig Mark Hauptsache zu bezahlen,

5) die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

München, den 17. Jult 1900.

Der Gerichtsschreiber: (L. 8.) Scheidle.

[36201] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma I. H. Schäffer, alletniger Inhaber Hans Schäffer zu Berlin, Halleshes Ufer 12—13, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanœwalt Ludwig LewinI1. zu Berlin, Potsdamerstraße 23, klagt 1) gegen den Kaufmann Oskar Mähnz ¿u Wilmersdorf, Prinz- Regentenstr. 58, 2) gegen den Banquier Ferdinand Hagemaun, früher zu Berlin, Calvinstraße 26, jeßt unbekannten ZLufenthalts, in den Akten 7 O. 260. 00, wegen 2028,54 4, mit dem Antrage: die Beklagten koftenpflihtig zu verurtheilen, darin zu willigen, daß di-jenigen 2028,54 „6, weldze auf Anordnung des Königlichen Arntégerichls IT in dex Mähnz’schen Zwangsoersteigerungsfahe zwcck3 BUdung einer zwischen der Firma I. H. Schäffer und Hagemann bestehenden Streitmasse hinterlegt worden find, an die Klägerin aus8gezahlt werden. Die Klägerin ladet d-n Beklagten zu 2 zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Stebente Zioilklammer des Könialichen Landgerichts IT zu Berlir, Hallesches Ufer 29,31, Zimmer 40, auf den 16, November 1900, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, Anwalt zu bestellen, Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht

Berlin, den 20. Fuli 1900.

Wendland, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts. IL.

[36372] Oeffentliche Zuftellung.

Der Kaufmann M, Heinrichs zu Terbeeg hei Erkelenz, Prozeßbevollmächtigter : Nehtéanwalt Ohm zu Bottrop, klagt gegen den Bâer Wilhelm Weißen- fels jwr., früher in Osterfeld i. W,, jeyt unbe- kaunten Aufenthalts, unter dec Behauptung, daß Beklagter ihm für am 8. Januar 1900 käuflich ge- lieferte 10160 # Rozgenstroh den Restbetrag von 99 48 # schulde, mit dem Antrage, ein vorläufig vollstr¿ckbares Urtheil dahin zu erlassen: der Be- klagte wiro verurtheilt, dem Kläger 9948 nebst 5% Binfen fett dem 8, Januar 1900 zu zahlen und

eiren bei dem gedachten Serihte zugelaffenen

N

die Kosten des ReGtöstreits zu tragen. Der Kläger |

ladet ten Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlihe Amtsgericht zu Bottrop auf dea 24. Oktober 1900, Vormittags 9 Uhr. e Zwedke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bottrop, den 18. Juli 1900.

Jerwers, Gerichtsschreiber des Königlihen Amtsgeridä;ts.

[36197] Oeffentliche Zustellung.

Der * Handelsmann Seltgmann Heinsfurter zu Crailsheim, Prozeßbevollmächtigter: Rechtéanwalt Eisele hier, klagt gegen den Bauern Georg Koch jz, derzeit mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, früher zu Gerabronn, Gemeinde Bühlerzell, auf Grund Viehkaufs mit dem Antrage, zu erkennen: „Der Be- flagte fei shuldig, an den Kläger 940 M nebst 4 9% D zu bezahlen und die Kosten des Nechts- treits cinschließlich derjenigen des Arrestverfahrens zu tragen lind das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für’ vorläufig vollftreckbar zu erklären“. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen ‘Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des Köntig- lihen Landgerichts zu Ellwangen auf den 5. Ok- tober 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anroalt zu bestellen. un Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Ellwangen, den 20. Juli 1900.

N UP f ' Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[34815] Oeffentliche Zustellung.

Der Eigenkäthner #Friezrich Reipa in Wissowatten, Piozeßbevollmächttgter: Reht8anwalt Koech in Lögen, Tlagt gegen die Fleisher und Gener August und Wilhelmine Moyseschewiß’shen Gheleute, früher zu Milken, jet unbekannten Aufentbalts, unter der Behauptung, daß die Beklagten eine Wechselshuld von etwa 90 46 an Kaufmann Leo Dobkowrski versuldeten, lchterer in Konkurs gerathen und dur den Konkurs- verwalter mittels Zession vom 28 Juni 1900 die der Masse zustehenden Rechte dem Kläger abgetreten seien, mit dem Antrage, 1) auf Zahlung von 83,83 4 nebst 6 9/0 Zinsen von 90 A seit dem 3. Januar 1899 bis zum 18. Februar 1899 und von 44,78 M jelt dem 18. Februar 1899 und 40°/ Zinsen von 39 05 M scit dem Tage der Klagezuftellung zu ver- urtheilen; 2) die Zwangsvollstreckung in das Grund- ftück Milken Nr. 79 behufs Befriedigung des Klägers wezen der unter 1 bezeihneten Forderung nebft Zinsen ¡u dulden, und das Urtheil füc vorläufig vollftreckbar zu erklären. Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nechtsftreits vor das Königliche Amts .eriht zu Lößen auf den 4. De-

cmber 1900, Vormittags D Uhr. Zum wedcke der öffentlihßen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat.

Lötzeu, den 4. Juli 1900

Geyer, Gerichtsschreiber :

des Königlichen Amtsgerichts. Abtheilung 3.

[36246] Oeffentliche M einer Klage.

Nr, 15217. Die Firma Adler Fahrradwerke vorm. Hh. Kleyzr in Frankfurt a. Main, Prozeß bevollmächtigter Rebtsanwalt Dr. Feift, klagt gegen den Spediteur H. Kirch, früher zu Mannheim, jeßt an unbekannten Orten abwefend, rait dem Antrag, den zwishen den Parteien am 16. Märi 1899 über ein Adler - Fahrrad 44 Halbracer Nr. 101 553 ab- geschlossenen Veiethvertrag für aufgelö und Be- klagten für {uldig zu erklären, tas Fahrrad ent- weder an die bicfige Filiale der Klägerin heraus- zugeben oder dessen Werth mit 275 4 abzüglich bezahlter 95 46 reftlih also 180 M nebst 4% Zins vom Klagzustellungstag an zu bezahlen. Die Klägerin ladet den Beklvgten zur mündlichen Ver- handlang des Rechtsstreits vor das Großberzogliche Amtsgericht zu Mannheim zu dem auf Dienstag, deu 6. November 1900, Vormittags 9 Uhr, Abth. X1, bestimmten Termin. Zam Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemaŸt.

Maunheim, den 12. Juli 1900.

(Ls: S) (Unterschrift), :

Gecihtsshreiber des Greßherzoglih-n Amtsgerichts.

[36252] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ehefrau des Kaufmanns Friedrlch Wilhelm Hammaunu, Joa Auna, geb. Milchien, zu Benrath, Pro,eßbevollmächtigter : Rehtsanwalt Dr. Carl hter, klagt gegen ihren gencnnt-n Ghemann, früher zu Düsseldorf, jeßt unbekannt abwesend, mit dem An- trage, die Gütertrennung zwischen den Parteten mit Folgen vom Kilagezustellungstage an auszusprehen und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf auf den 14, November 1900, Vor- mittags 9 Uhr, imtt der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zug?lassenen Anwalt zu be» stellen. Zun Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Düsseldorf, den S Zuli 1900.

Arand

Geri(!sshreiber des Königlichen Landgerichts.

3) Unfall- und Juvaliditäts- 2c. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

[31580] Befkanutmachung-. Dowänenvervachtung.

Die Königlicb-e Domäne Viehof mit dem Vorweik Werderhof im Kreise Labiau wird zur Verpachtung auf die Zeit von Johannis 1901 bis 14 Juli 1919 am

Dienstag, den 14, August d. Js., Vormittags 10 Uhr, im Plenar-Sißzungsfaal der Königlichen Regierung bierselbff# (Mitteltragheim 30 bis 33), Zimmer Nr; 170, von unserem Kommissar, Regierungs-

Die Ausbietuna erfolgt zunäG| mit der Ver s des Pâächiers zum käuflihen Erwerbe deg auf der todten Wirthschaftsinventars, und sodann

pflichtung.

Gefammiflähe rand 474 ha, darunter rund 256 ha Ader, 92 ha Wiesen, 107 ha Weiden, Grundsteuerreinertrag 6464 #6 34 S, bisberiger Pachtzins 16637 # 28 Z einshließlich 541 % 04 S Zinsen für Meltorationskapitalien, Pacht, kaution ein Drittel der Jahrespacht.

Bietunuslustige haben unserem, Kommissar ihre Befähigung ais prafktische Landwirthe und den eigen, tbümlihen Besi eines versügbaren Vermögens von 95 000 M darzuxhun. Es liegt in ihrem eigenen Interessz, die hierzu erforderliGen Nachweise Ee 10 Tage vor dem Bietungêtermin beizu, ringen.

Die Paltbedirgungen liegen in unserem Domänen- Bureau Zimmer 188 der Köntglihen Regierun und auf der Domäne zur Einsicht aus. Ay D Abschriften gegen Nahaahme der Schreib, gebühren.

Besichtigung der Domäne nah vorheriger An- meldung bei dem Domänenpähter Ober-Amtmann Nosenow jederzeit gestattet.

Königsberg, den 3. Juli 1900,

Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forften W.

aspar.

9) Verloosung 2. von Werth: papieren.

Die bisher hier veröffentlihten Bekanntmachungen ber den Verlust von Werthpapieren befinden fd aus\chließlich in Unterabtheilung 2.

[31860] Ausloosuug vou Stadt Mainzer Schulovverschreibungeu,

Bet oer heute vorgenommenen Aust!oosung von Schuldverschreibungen des 3F °/%tgen Anlebens Litt. H. wurden folgende Stücke zur Nüdlzahlung auf 1. Januar 1901 berufen:

a. Nr. 217 307 446 491 537 686 712 905 1026 1140 1231 1254 und 1460 über j: 200 M,

b. Nr. 1511 1621 1729 1759 1839 1992 2091 2125 2347 2566 2628 3099 3141 3277 3431 3491 3545 und 3577 über je 500 ,

c. Nr. 3936 4022 4030 4196 4642 4732 und 4775 über je 1000

Die Kapitalbeträge können vom L. Januar 1901 ab gegen Rückgabe der Schuldherschrel- bungen nebst Eruneueuerungssheinen und nicht fälligen Zinsscheinen bet den ouf den Schuldverschrei- bungen bezeichneten Zahlun sftelleu in Gmpfang genommen werden. Fehlende Zinsscheine werden an dem auszuzahlenden Kapitalbetrage gekürzt. Die Verzinsung der ausgelooften Schult verschreibungen hört mit Ende Dezember 1900 auf.

Nückstäude aus früheren Verloosungen :

aus 1899 Nr. 917 à 200 A und Nr. 3166 und 3169 à 500 M

Mainz, den 2. Juli 1900.

Der Ober:Biüirgermeister. I. V.: Netnach, Beigeordneter.

[36406] Ausloosung von Gleiwitßzer Stadt-Obligationen.

Wir bringen Hiermit zur öffentlihen Kenntniß,

daß untera 5. Juli 1900 planmäßig een

23. Zuni

Gleiwitzer Stadt-Obligationen d. 4. 25. Augusi 1879 ausgesoost worden sind, und zwar : von TLäitt. A. à 200 M

Nr. 94 155 209 282 294 368 427 444 452 478 518 520 521 537, 14 Stüd zusammen übzr 2800 M,

von Läitt. B. à 500 M

Nc. 583 684 769 771 801 809 870

903 911, 9 Stück zusammen über . . . 49500 , von Lätt. C. à 1000 (6

Nr. 1049 1062 1092 1160 1194 1199,

6 Stück zusammen über e ues 0,000 À zusammen über . 13 300 Æ

Indem wir diese Obligattonen hierdurch kündigen, fordern wir die Inhaber terfelben hierdurch auf, diese nebft den Talons und Zinsscheinen Reihe Nr. 3 bis 10 bis zum 2. Januar 1901 ent- weder bei unserer Stadt-Hauptkasse, oder aber bei der Breslauer Wechslerbank und deren Filialen oder endlih bei der Nationalbank für Deutschland zu Berlin tur Einlösung zu prâjen- tieren. Vom 1. Januar 1901 hdit die Verzinsung der ausgelocsten Obli„ationen auf.

Gleiwit, den 19 Juli 1900,

Der Magistrat. [36393] Bekanutmachung.

Bei der am 28. Fehruar d. Js. stattgehabten Ausloosung von Halberstädter Stadt-Anleihe- \cheiùen sind folgende Nummern gezogen worden: 1) Von der Anleihe vom 28. Februar 1882,

Abschnitt A. Nr. 13 14 17 55 56 72 73 81 87 237 281 547 548 556 601 602 604 625 626 627 631 über je 1000 M E

Abschnitt W. Nr. 313 315 346 347 349 350 351 356 358 361 378 379 380 381 382 400 40% 406 624 627 672 690 735 738 767 768 769 809 813 840 842 905 911 913 916 938 939 940 941

959 961 über je 500 M ie Abschnitt ©. Nr. 52 54 165 198 209 214 219

916 217 268 304 320 326 328 538 539 546 579 über je 200 M 91 2) Von der Auleihe vom 28. Februar 1891,

Abschnitt A. Nr. 4 6 98 197 210 über je 1000 A le

Abschnitt W. Nr. 4 74 103 139 175 176 235 307 326 327 über je 500 4 L Ge E

Abschnitt ©. Nr. 2 49 50 55 58 223 232 2 261 267 über je 200 ; ol i Diese Reine werdea hiermit zum 1. ober d. Is. gekündigt.

Gegen Rückyabe derselben nebst den Anweisung zum Empfang der Zinsscheine sind die Stabb vom 1, Oktober d. Js. ab in uuserer "die baar nl in Empfang zu nehmen und

erzinsung von diesem Lage ab auf.

Halberstadt, den 16 Juli 1900.

Assessor Roth, öffentlih ausgeboten werden.

Der Magistrat.

Ba

e Domäue vorhaudenen lebenden unh 4% Partial . Obligationen wurdex folgende

Schluß des ersten Bietungsgangs ohne diese B |

ewerkschaft Wilhelmêhal. heute Eee Ausloosuug unserer

d

Nummern zur Nückzahlung am S, Januar 1901

gogen: i Litti A. zu M 1000, das Stüd rädckiablbar mit 46 1030.

Nr. 2 31 32 73 182 184 185 192 230 289 454 496 497 506 573 578 592 597 625 705 711 719 731 775 825 897 995 1002 1033 1084 1101 1144 1192 1298 1301 1371 1391 1406 1435 1604 1648 1668 1690 1798 1918 1923 1976, St. 47 à „4 1000.

Litt. B. zu A 500, das Stück rüdzahlbar mit M 515.

Nr. 2174 2175 2184 2198 2283 2326 2336 2392 2337 2399 2501 2559 2581 9623 2627 2644 2721 2871 2923 2958 2959 2963 2998 3002 3017 3022 3031 3096 3212 3299 3321 3343 3404 3480 3574 3981 3582 3638 3646 3727 3756 3756 3773 3780 3789 3786 3792 3811 3897 3974, St. 50 à M 500.

Nückstäudig vom L. Juli 1898,

Litt. A. à M 1000 Nr. 816.

Litt B, à A 500 Nr. 2664 3681.

Die Einlösung erfo!qt bei:

der Deutschen Bank in Berlin oder der Kafse der Gewerkschaft Wilhelmshall _zu Anuderbeeck.

Die Verzinsung der ausgeloosten Obligationen hôrt mit dem 31, Dezember 1900 auf.

AuderbcŒ, den 1. Juli 1900.

Gewerkschaft Wilhelushall.

[36190] Vekauntmachunug.

Von ven auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums yom 2. Januar 1889 verauszabten 3} prozentigen Kreis-Auleiheschcinen des Kreises Justerburg sind bei der heute erfolgten Ausloosung folgende Nummern gezogen:

Buchstabe A. Nr. 58 187 und 189 über je 1000 A

Buchstabe B. Nr. 30 über 500 A und

Buchstabe C. Nr. 14 25 37 und 77 über je 200 M

Diese Anleibesdeine werden den Inhabern zum @, Januar L901 hiermit gekündigt.

Die Kapitalbeträge sind von dem genanute: Datum ab gezen Einlieferung der Anleihescheine und Anweisung bei der Kreis-Kommunal-Kasse hierselbst und der landschaftlichen Darlehns- kafse in Königsberg in Empfang zu nehmen.

Mit dem 2. Januar 1901 bôrt die Verzinsung der gefündiyten Aaleihescheine auf.

Insterburg, den 18. Juli 1900.

Der Kreis-Ausschuf, [36011] Beglaubigte Abscheift. j Verlin, den 23. Jant 1900. Der Miniser des Janern. lV a. 394 F. M. 1 8482.

_Auf Scund des Artikels 8 Ab‘ay 2 der Aller bêhften Verordnung zur Ausführung des Bürger- lichen Ge!eßbubs vom 16. November 1899 (Geset- Samml. S. 562) ertteilen wir zu dem Beschlusse des Kretstages des Kreises Kosten vcm 19, März d. Js, wonach die auf Grund des Allerböchsten Privilegiums voin 23. Auguft 1899 auszugebenden Apleihescheine nit mit 3, sondern mit 49% verzinst werden follen, hierdurch unsere Genehmigung.

Diese Genehmigung hat der Kreis Kosten durch den Reichs: und Königlich Preußischen Staats- Anzeiger bckannt zu machen

Der

er

Finauz- Minister. Minister des Junern.

In Vertretung: , Im Auftrage : (gez) Lehnert. (gei) v. Bishofhausen. Bo; stehende Abschrift stimmt mit dem Original

wörtlih liberein. J.-Nr. 6346/00. Kosten, den 18. Juli 1900. Der Königliche Landrath. (L. S.) Behrnauer.

6) Kommandit - Gesellshaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsh.

Die bisher hier veröffentlihten Bekanntmachungen wber den Verlust von Werthpapieren befinden fi aus\{ließlich in Unterabtheilung 2.

[36120]

Diej¡er.igen Aktionäre der „Deutschen Export- bank“, welhe sich mit der Etnzahluug dec VI. Nate noch im Rückstande befinden, werden unter Androhung ihrcs Auóshlusses mit dem Anr1heilrehte hierdurch aufzcfordert, diese Einzahlung von je 75 M pro Aktie nunmehr bis späteftens dea L. No- vember d, Js. bei ver Kasse der unterzeichueten Gesellschaft zu leisten.

Berlin W., Derfflingerstr. 4, den 20. Juli 1900.

Deutsche Exportbauk.

Der Auffichtsrath. Die Direktion. Hans Neimarus. Dr. R. Janna #\chck.

[34727] Befauntmachung.

Nachdem die Bergbau - Actien - Gesellschaft Píuto zu Essen dur Vereinigung mit der Actien- Gesellschaft Schalker Gruben und Hütten- Verein zu Gelsenkirchea aufgelöst woroen ift, fordern wir htèrdurh die Gläubiger der erstgedachten Gef. llichaft in Gemäßheit des § 306 des Handels- Clrbhucds auf, ihre Ansprühe bei der unterzethneten

efellschaft anzumelden.

Gelsenkirchen, den 14. Jult 1900.

Actien-Gesellschaft

Bhalker Gruben- und Hütten-Perein. F. Burgers. Erdmann,

Müllheim-Badenweiler Eisenbahn-Aktien-Gesellschaft.

Dienstag, den 21. August d. J., Nach- mittags 21 Uhr, findet im großen Rathhaussaale zu Müllheim die diecjährige ordentliche General- versammlung statt, wozu die Herren Aktionäre eingeladen werden.

i Tageésorduung: 1) Vorlage des Geschäftsberichts für das 5, Ge- {äftéjahr,

136434]

Rechnungsprüfung und Entlastung des Auf-

sichtsraths und des Direktors,

3) Vertheilung des Reingewinns,

4) Neuw 1hlen,

9) Berathung und Veslußfassung über etwaige Anträge, w-lche nah § 26 der Statuten mindestens cine Wo§e vor dez General- versanimlung schriftlich eingebraht. werden

müssen. Die Aktionäre, die an der Generalversammlung theilnehmen wollen, werden er!ucht, ih-e Aktien oder deren Depotbescheinigung einer bekannten Bank gemäß § 27 unserer Statuten bis spätestens am 17, Nugust ds. J. bei unserm Direktor Herrn Ed. Beidek jr. in Müllheim zu hinterlegen, wogegen die zur Theilnahme berechtigenden Ein- trittäkarten abgegeben werden. Müllheim, den 21. Juli 1900 Der Auffichtsrath. Dr, Ernst Blankenhorn.

[25598]

Pechclbronner Oelbergwerke.

Die Hecren Aktionäre der Pechelbronner Oelberg- werke werden aufgefordert, ihre sämmtlihen Aktien mit Talons und Kupons sofort bei der Allge- meinen Elsasfischen Bankgesellschaft in Strasz- burg i. E, zu deponieren behu78 Durchführung der dur die außerordentliche Generalversammlung vom 13. Juni 1899 beschlossenen Reduzierung des Grund- kapitals und Rückzahlung voni 30. Juni 1900 ah von 1500 Aktien fowte. Auslieferung von 1500 Ge- nußckchetnen an Stelle der amortisierten Aktien.

Die bis zum 30. September 1900 nicht cingelieferten Aktien werden gemäß § 290 des Handelsgeseßbuchs für kraftlos erklärt werden.

Schiltigheim, den 23, Juni 1900.

Pechelbrouner Oelbergwerke. Der Direktor : I, Lippmann.

[36439] Befkfanutmachung.

Freitag, den 17. August d. J., Nach mittags 4 Uhr, findet die dtesjährige ordent- liche Generalversammlung der Spar- und Darlehenskasse Actiengesellschaft zu Steinbach, Kreis Gießen, auf hiesigem Rathhaus ftatt.

: Tagesordnung :

1) Berichterstattung, Vorlage der Bilanz, Ge- winne und Verlustrechnung über Ergebnisse des Rehnungsjahres 1899 mit Bericht des Mane und Prüfungsbericht des Auffichts- ra â

2} ans über Festseßung der Dividenden für

3) Entlaftung des Vorstands und des Auffihts- raths, Steinubach, am 20. Juli 1900, Für den Vorftand: Krämer.

[36431] Diamant Deutsche Zündholzfabrik A.-G.

in Dresden.

Die erfie ordentliche Generalversammlung unserer Aktionäre foll Sounabend, den 22. Sep- tember a. €., Vormittags 710 Uhr, im Sißungszimmer unseres Barkhzuses Eduard Rocksch Nachfolger in Dresden, Schloßstraße 3 part., ab- gehalten werden.

Tagesordnunç:

1) Vorlegung des Berichts des Vorstapds und Aufsichtsraths, der Bilanz und der Gewinn- und Verluftrechnung auf das erfte, mit dem 31. März d. J. abgelaufene Geschäftstahr, eventuell Genehmigung dieser Borlagen und Entlastung des Vorstands und Aufsichtsraths.

2) Aenderung der Statuten gemäß dem neuen deutsGen Handel8gesezbuh, und zwar :

I

Die Firma der Gesellschaft soll künftig lauten: „Diamant Deutsche Zündholzfabrik Äfktiengeselishaft*.

In der Ueberschrift des Statuts und in § 1 ist daher statt „A-G.“ zu setzen o Sas [0 In § 2 werden hinter dem Worte „Gegenstand“ die Worte „und Zweck* gestrichen. L Absaÿ 1 von § 3 erhält d:n Zusah: Die Auszabe von Aktien zu einem höheren Be- trage als zum Nennwerth ift zulässig. 1IV

S 6 der Statuten foll lauten:

„Die vom Voi: stande aufzustelende Bilanz ift den

Vorschriften der §§ 40 und 261 des Handelsgesetz-

bus gemäß aufzuitellen und soihe sammt Gewinn-

und Verlustrehnung und den Vorschlägen zur Ge- winnvertheilung, fowie einem den Vermögensstand

u"d die Verbältniffe der Gesellschaft entwickelnden

Bericht innerhalb der erften 3 Monate nah Ablauf

dea Geschäftsjahres dem “Aussihtsrath und mit

dessen Beme1kungen der Generalversammlung vor- zulegen.“

Diese Vorlagen nebft den Bemerkungen des Auf-

sihtöraths dazu hat der Vorstand mindestens zwet

Wochen vor dem Taae, bis zu dessen Ablauf die

Hinteclegung nah § 18 zu gesehen kat, im Ge-

\chäftslokale der Gesellshaft zur Einsicht der

Aktionäre auszulegen,

Vi

§ 7 soll künftig lauten:

„Von dem nah Vornahme fämmtliher Ab-

[Unge und Nücklagen verbleibenden Reingewinn

erbält:

a. mindeftens 5 9/% der Reservefonds, bis derselbe den zehnten Theil des Grundkapitals erreit lat oder, dafern er angegriffen worden, wieder bis zu dieser Höhe ergänzt ift,

. von dem verbletbenden Neft erhalten die Aktien 4 9%.

» von dem verbleibenden Rest erhält der Auf- ficht8cath außer der ihm' na den Statuten zu gewährenden festen Vergütung 69/6 als Tantiòme (unbeschadet der Vorschriften in 8 245 Abs. 3 des H.-G.-B.),

ì as dem verbleibenden Rest erhalten die Aktien «“ 0,

. von dem verbleibenden Rest erbält jeder Ge- nußschein Litt. A. und Litt. B. 60 M,

. von dem verbleibenden Rest erhalten die Aktien die eine, die Genufischeine Läitt. B. die andere Hälfte, soweit die Generalversammlung nicht

anders beshließt. Die hiernach zu vertbeilenden

Beträge können abgerundet werden, die ver-

bleibenden Spiyen sind für das nähste Ge- \chäftsjahr vorzutragen.

Die Generalversammlung is berechtigt, von dem

nah der Vertheilung sub f. verbleib:-nden Neft einen

Theil zur Ausloofung von Genußscheinen Litt, A.

zu S j

i videnden verjähren bret Jahre nah Ablauf des

Jahres, in welchem sie fällig geworden sind. Diese

ite C wird auf den Dividendenscheinen vor- "merkt.

VI,

§ 12 der Stotuten foll lauten:

S Aufsichtsrath besteht aus 3 bis 7 Mit- dern.

Der erfte in der konstituiereuden Generalversamm- lung gewählte Aufsichtsrath hat bis zum Ablauf tes am Ende eines Jabres nah Eintragung der Gesell- {aft laufenden Geschäftsjahres zu “as, Pons

Im übrigen findêt die Wahl von Aufsichtsraths- mitgliedern jedesmal in der ordertlihen General- versammlung flait und gilt aus cic Zit vom Ende diefer Generalv-rfammlung bis zur Beendigung der- jenigen Generalversammlung, roelhe über die Bilarz für das vierte Geschäftsjahr nah der Ernennung be- s{ließt. Das Gefc{äftéjahr, tn welhem die Er- nennung erfolgt, wird hierbei nicht mitgerecznet.

Jedes Jahr in der ordentlihen Generalversamimn- lung scheidet mindestens ein Mitglied aus. Die Reihenfolge des Ausscheidens wird dur das Loos bestimmt.“

VEL

§ 15 des Statuts soi lauten:

„Die Mitglieder des Aufsichtsraths erhalten außer der Tantième am Reingewinn zusammea für ihre Thätigkeit und Verantwortung etnen festen Gehalt von 5000 M jährlich, dessen Vertheilung unter si ihnen überlassen bleibt, Der Vorsitzende erhält ¡wei Kopftheile.

G S Gehalt i} unter Handlungsunkosten zu uchen.

Zur kalkulatorishen Prüfung der Bücher und Schriften darf der Aufsichtsrath der Beihilfe Rechnungsperständiger sih bzdienen, welhe aus der Gesellschaftskasse zu bezahlen sind.“

VIIL

S 18 der Statuten soll lauten:

„Aktionäre, welh2 in der S-neralversammlung das Stimmrecht ausüben wollen, haben ihre Aktien ipätestens am dritten Geshäftstage vor der General- versammlung bei der Gesellschaftskasse oder bei den sonstigen vom Au)sichtsrath oder dem Vorstand in der Einladung zur Generalver/ammlung bekannt ge- machten Stellen zu hinterleçen und in dieser Hioter- Tegung bis nach der Seneralversammklung zu belassen. Die von der Geschäftskasse der Gesellichaft oder der sonst benußten Hinterlegungsstele hierübec aus- gefertigte, die Anzzkl der Stimmen beurkundende Grklärung legitimiert zur Stimmführung- in der Generalyersammlung.

An Stelle der Aktienurkunden können auch Depot- scheine der Reichsbank oder eines deutshen Notars vorgelegt werden.

Jede Aktie gewährt eine Stimme.“

X.

Der erste Say von § 20 dcr Statuten foll lauten:

„Der Zweck der Generalversammlung soll jederzeit bei deren Berufung bekannt g:-maht werden. Ueber Gegenstände, deren Verhandlung nicht in der in § 17, letzter Absay, bestimmten Weise angekündigt ift, oder falis die Berufung der Versammlung bez. die An- kündigung der Gegenstände auf Grund rihtcrliher Ermätigung erfolgte, nicht mindestens eine Woche, be:.. foweit für die Beschlußfassung nah den Vor- schriften des Handelsgesebuhs oder dieses Gesell- schaftsvertrags die einfahe Stimmenmehrheit nicht ausreichend sein follte, mindestens zwei Wochen vor dem Tage, bis zu dessen Atlauf die Hinterlegung der Akticn nah § 18 zu geshehen hat, angekündigt ist, können Beschlüsse niht gefaßt werden, hiervon ausgenommen ift jedoch der Beschluß über den in einer Generalverfammlung gestellten Antrag auf Berufung einer außerordentlißen Generalyer- sammlung.“

2s Zu § 21 der Statuten. In § 21 werden die Wort: : : eUnd Dresdner Anzeiger“ gestrichen.

K __ Zu § 22 der Statuten. In Absatz 2 von § 22 sind die in Parenthese ge- schtcn Worte: (Art. 244 des Handel8geseybuhs)“ zu ftreih:n. X,

: S 23 ift zu ftreihen.

3) Antrag auf Erböbung des Grundkapitals um 900 000 M, zerfallend in 900 auf den In- haber lautende Afticn à 1000 Æ, mit wel@en j: ein Genußfchein Läitt. B. auszugebea ift, Festseßvng des Mindeftbetrags, zu welSem die Aktien auszugeben sind, und Beschluß- fassung der zur Durchführung des Kapitals5- erhôöhungsbes{lu}:s erforderlihen Maßregeln. Eventuell Aenderung von § 3 des Statuts rafe heit der zu 3 zu fassenden Be»

une. Antrag auf Genehmigung von Verträgen, du:h welhe Grundstüde und Anlagen er- worben werden, in Gemäßheit des nah § 207 des” H.-B.-B. auf Grund des vom Aufsichts- rath zu erftattenden Berichts.

6) Neuwahl des Au!sichtöraths.

Die Legitimation zur Theilnahme an der General- versammlung erfolgt dur D Es der Aktien oder Deposiiensdeine über deren Niederlegung bei der Gesellschaftskasse, bei einer deutschen Ge- rihtsbehörde, bei unserer Bankhause Eduard Rocksch Nachfolger in Dresden oder b-i der Diamond Match Company Ltd., Chi- Ccago, Pullman Building.

Ueber die unter 2, 3 und 4 bezeichneten Gegen- e kann nur eine Generalversammlung be» (ließen, in welber mindestens 80% des Grund- kapitals vertreten find, und ist ein folher Beschluß nur gültig, wenn mindestens } der vertretenen Stüdke dafür gestimmt haben. If die erfte Generalver- fammlung nicht beselußfähig, so ift sofort eine zweite Generalversammlung einzuberufen , welche dann ohne Rücksicht auf die Höhe des in ihr ver- tretenen Geundkapitals, ader auch nur mit § Ma- jorität, gültigen Beschluß fassen kann.

Die Vorlagen zu 1 der Tag-8ordnung liegen vom

3. Juli 1900 ab bei: dem Bankhause Eduard Roësh SERORIES in Dresden zur Erste der Aktionäre Dresden, 20. Jali 1900. Diamaut Deutsche Zündholzfabrik A.-G. / Der Auffichtsrath. Geheimer Koamerz.-Nath Victor Hahn.

36432] | iamant Deutshe Zündholzfabcik A.-G

M in Dresden. ne ordentliche Generalversammlung unserer Genufßschein-Junhaber Lütt. A. soll Sonnacal den 22. September 8. e., Vormittags {11 Uhr, im Sitzungszimmer unseres Bankhauses Eduard Rocksh Nachfolger in Dresden, Shloßstraße 3, parterre, abgehalten werden. Tagesorduung:

1) Aenderung der Statuten gemäß dem neuen

deutschen SONOL Lac und zwar:

Die Firma der Gesellschaft soll künftig lauten : „Diamant Deutsche Zündholzfabrik In der Ueb brifi Tes Si id din§1i n der Ueberschr es Statuts i daher statt „A.-G.* zu setzen E Mala

In § 2 werden binter dem Worte „Gegenstand“ die Worte „und Zweck“ gestrichen. gen LIL Abfaß 1 von § 3 erhält den Zusaß: Die Ausgabe von Aktien zu einem höheren Be- trage als zum Nennwerth ift juläisig. IV

§ 6 ter Statuten soll lauten :

„Die voin Bo: stand aufzustellende Bilanz ift den Vorschriften der §8 40 und 261 des Handel8geßeg- bus gemäß aufzustellen und folhe sammt Gewinn- und Verlufirehnuxg und den Vorschlägen zur Gewinnvertheilun , sowie einem den Vermêözens- ftand und die BVerhôltnisse der Gesellshatt ent- wick:lnven Bericht innerhalb der ersten drei Monate nah Ablauf des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrath und mit dessen Bemerkungen der Generalversamm- lung vorzulegen.“

Diese Borlaze nebst den Bemerkungen des Aufs fihisraths tazu hat der Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem Tage, bis zu dessen Ablauf die Hinterlegung nah § 18 zu ges@eben hat, im Ge- \hâftslokale der Gesellshaft zur Einsiht der Aktionäre autzulegen.

Vie

§ 7 soll künftig lauten :

„Von dem nach Vornahme sämmtlicher Abschreis- En und Rücklagen verbleibenden Reingewinn erhâlt:

a. mindestens 5 %/ der Reservefonds, bis derselbe den zehnten Theil des Grandkapital8 erreicht hat oder, dafern er angegriffen, wieder bis zu dieser Höhe ergänzt ift,

. von dem verbleibenden Reft erhalien die Aktien 49%,

. von dem verbleibenden Rest erhält der Auf- sihtsrath außer der ihm nah den Statuten zu gewährenden festen Vergütung 6% als Tantième, unbefhadet der Vorschriftez in S 245 Abs. 3 des H.-SB -B,,

. von dem verbleibenden Reft erhalten die Attien 2 9%/o,

. von dem verbleibenden Rest erhält jeder Genußschein Litt. A. und Litt. B. 60 4,

. von dem verbleibenden Rest erhalten die Aktien die eine, die Genußscheine Litt. B. die andere Hälfte, soweit die Generalversamm- lung nit anders beschließt. Die hiernach zu vertheilenden Beträge können abgerundet werden, die verbleibenden Spitzen find für das

: nächste Geschäftsjahr vorzutragen.

Die Generalversammlung is berehtigt, von dem nach der Vertheilung sub f. verbleibenden Rest einen Theil zur Ausloofung von Genußschzinen Läitt. A. zu verwenden.

Dividenden verjähren trei Jahre na Ablauf des Jahres, in welchem fie fällig geworden sind. Diese Bestimraung wird auf den Dividendenscheinen vorgemerkt.“

VIL,

& 12 der Statuten soll lauten:

„Der Aufsichtsrath befteht aus 3 bis 7 Mit» gliedern.

Der erste in der konstituierenden Geaeralversamm- lung gewählte Auffihtsrath hat bis zum Ablauf des am Ende eines Jahres nach Eintragung der Se*eli- schaft laufenden Geschäftzjahres zu amtieren.

Im übrigen fizdet dîe Wahl von Auffichtêrath3- mitgliedern jedesmal in der ocdentlihen General« versammlung statt und gilt auf die E vom Ende dieser Generalversammlung bis nach Beendigung derjenigen Generalversammlung, welche über die Bilanz für das vierte Geschäftsjahr nach der Er- nennung beschließt. Das Geschäftsjahr, in welchem die Grnennung erfolat, wird hierbei niht mitgerenet.

Jedes Jahr ia der ordentlichen Generalverfamui- lung scheidet mindestens ein Mitglied aus. Die Reihenfolge des Ausscheidens wird dur das Loos bes stimmt.“

VILI,

§ 15 des Statuts foll lauten:

„Die Mitglieder des Aufsihhtaraths erhalten außer der Tartième am Reingewinn zufammen für ihre Thätigkeit und Verantwortung einen festen Gehalt von 5000 M jährlih, defsen Vertheilung unter fi ihnen überlassen bleibt. Der Vorfiyende erhält zwei Kopftheile. * /

s Dies G-chalt ift unter Handlungsunkosten zu buen.

Zur kalkulatorishen Prüfung der Bücher und Swriften darf der Aufsichtörath der Beihilfe Rech» nungev-rfändiger sich bedienen, welche aus der (e felshaftek2affe zu ia au

T,

§ 18 der Statuten foll lauten:

«Aktionäre, welde in der Genecalverfamulung das Stimmrecht ausüben wollen, haben ihre Aktien spätestens am dritten Geshäftstage vor der General» derfauxzlung bei der Ges: llichastokasse oder bei den sou igen rom Aufsichtörath oder dem Vorstand in der Cinladung zur Generalversammkung bekannt ge» maten Stellen zu hinterlegen und in diefir Hinter« legung bis nah der Generalversam helafsen, Die von der Geschäftskafse der Gesells oder der font benuyten Hinter!ezun hierüber auß

gefertigte, die Anzahl der Stimmen heurkundende