1904 / 44 p. 12 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

L , König, A. der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Mann- A E de es Hinte der Ref. des Gren. Regts. König

rih 1. (4. Oftpreuß.) Nr. 5 (Thorn), mit der Erlaubnis zum A E Armeeuniform, Schneider, Hauptm. der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Danzig), mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform ; den Oberlts.: Mottau der Ref. des 1. West- fäl. Feldart. Regts. Nr. 7 (Neustadt), Schmau>s der Landw. Inf. 1. Aufgebots (Danzig), diesem mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armeeuniform, Hesse der Landw. Feldart. 1. Aufgebots (Konitz), Dieball, Lt. der Res. des Danziger Inf. Regts. Nr. 128 (Neu- stadt), diesem behufs Ueberführung zum Sanitätspersonal, Helwig, Lt. der Landw. Fe)dart. 2. Aufgebots (Preußish-Stargardt), Leo, Major der Landw. Kav. 2. Aufgebots (Wiesbaden), mit der Erlaubnis zum Tragen seiner bisberigen Uniform, Schädel (Hanau), Meine>e (Mainz), Henning (Oberlahnstein), Oberlts. der Landw. Inf. 2. Auf- gebots; den Hauptleuten: Timm der Mes. des Hannov. Jägerbats. Nr. 10 (IT Hamburg), Schilling der Landw. Jäger 1. Aufgebots (Stettin), diesem mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armeeuniform, Wille>e der Landw. Jäger 2. Aufgebots (Naugard), mit der Er- laubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform, v. lome, Oberleutenant der Gardelandw. Uge A Aufgebots (Kiel), Arendt, (Braunsberg), Elste (Kreuznach), Pa>kentius (Neu- tomis(hel), Oberleutnants der Landw. Sager 2 Nuf- ebots, Gottlob, Hauptm. der Gardelandw. Fußart. 2. Aufgebots ITIL SAEO mit der Erlaubnis zum Tragen der Landw. Armee- uniform, äumer, Oberlt. der Landw. Pioniéère 1. Aufgebots (Müblheim a. d. Ruhr), Wedel, Hauptm. der Landw. 1. Aufgebots der Cifsenbahnbrig. (Görliß), mit der Erlaubnis zum Tragen der Landtv. Armeeuniform; Pernet, Lt. der Res. des Eisenbahnregts. Nr. 3 (111 Berlin).

Im Sanitätskorps. Berlin, 16. Februar. Dr. Kno, Stabs- und Bats. Arzt des 2. Bats. Niederrhein. Füs. Negts. Nr. 39, unter Beförderung zum Oberstabsarzt zum Regts. Arzt des 1. Pomm. Feldart. Regts. Nr. 2, Dr. Gramann, Oberarzt beim

annov. Trainbat. Nr. 10, unter Beförderung zum Stabsarzt zum ats. Arzt des 3. Bats. Inf. Regts. von Voigts-Nheyt (3. Hannov.) Nr. 79, ernannt.

Befördert: zu Assist. Aerzten: die Unterärzte: Kühme beim

s Bat. von Rauh (Brandenburg.) Nr. 3, Regula beim Groß- erzogl. Me>klenburg. Se Ne Nr. 60, Kessler beim Bad. ion. Bat. Nr. 14, dieser unter ersezung zum 9. Bad. Inf. Negt.

r. 170; zu Oberärzten: die Assist. Aerzte der Ref.: Dr. Ge (Han- nover), Nobe (1 Braunschweig), Dr. Sheib (Stra burg), Dr. Stein- haus (1 Dortmund), Dr. Plassmann (St. Johann), Dr. Nieder- stein (1 Braunschweig), Dr. Walch (Lörra), Dr. Klein Straß- burg), Dr. Mahrit (1 Bremen), Anhalt (Straßburg), Dr. Köbrak (111 Berlin), Dr. Oberkirch (Molsheim), Dr. Hartog (IIT Berlin), Dr. Siebs (I Hamburg), Dr. Lämmerhirt

: G Berlin), Dr. Margulies (2 R Zill mann Ie r. Rassiga (Offenburg), Dr. Nordmann, Dr. Zael e, Dr. Hirs (111 Berlin), Dr. Damm (Halle a. S.), Dr. Schèader (1 Hamburg), Dr. Harm (l Effen), Dr. NRaspe (Prenzlau), Dr. Hirt (Hagenau), - Dr. egener (Berns Simon (Braunsberg), Dr. Poppe (NRendöburg 5

(Cöln), Dr. Wächter (111 Berlin), Dr. Nesfe Halle a. S.), Dr. Birnbaum (Göttingen), Dr. Burger (Frei- urg), Dr. Ru>ert (Gie en), Zimmermann (Saargemünd), Dr.- Henni>e (Halle a. S.), Dr. Ei>e R) Dr. Brochowski (Tilsit), Dr. Tiemann Re>klinghau eny Dr. Teichmann (1 Bres lau), Dr. Meyer (Soest), Dr. Harmsen (Göttingen), Dr. Knabe (Altenburg), Dr. Pilling (St. ohann), Dr. Dreves (11 Bochum); der Assist. Arzt der Landy. 1. Aufgebots: Dr. Stark (Offenburg);

& Mata eerllea: die Unterärzte der t l Müller (Anklam),

er (Brandenburg a. riderici (Alten- burg), Krebs, tadion, Völker (Halle a. S.), Mohr (Kattowi),

ubert (1 Breslau), Dr. Baedorf (Siegburg), Dr. Brüning (Freiburg), Dr. Paulus (Bonn),

(Cöln), Dr. Ziev\< (Halle a. S), Dr. Wels (Een

1 . . ) L e oln), Dr. L D Una De ‘Müller (Cöln), Winter: hager (Siegen), Fraune, Sage, Dr. Heid ie> (Cöln),

Courage (Bonn), Dr. Unger (Il Hambur Dr: Babel: Richter (Nosto>), Dr. Maßen (Flensburg), Dr. B (Rosto), Tiedemann (Stade), Dohrn (Celle), Dr. Bauer (Osnabrück), Dr. Stelling, Voigts (Hannover), Dr. Heinzelmann (Soest), Taenzer (Weimar), Hildenstab (Karlsruhe), Dr. Bucher, Dr. Benned>e (Heidelberg), Dr. Fsserlin (Königsberg), Dr. Kling e a. M.), Dr. Hüffell (1 Darmstadt), Dr. Hellmann

Ziegen).

Verseßt: Dr. Gräf, Stabsarzt bei der Kaiser Wilhel ms-Akademie für das militärärztlihe Bildungswesen, als Bats. Arzt zum 2. Bat. Niederrhein. Füs. Regts. Nr. 39, Dr. Aultke, Stabsarzt bei der Unteroff. Schule in Ettlingen, zur Kaiser Wilhelms. Akademie e das militärärztlihe Bildungswesen; die Stabs# und Bats. erzte: Dr. Peiffer des 2. Bats. b. Bad. Inf. Negts. Nr. 113, zur Unteroff. Schule in Ettlingen, Dr. v. Wasielewski des 3. Bats. Inf. Regts. von Voigts-Rhet (3. Hannov.) Nr. 79, zum 2. Bat. 5. Bad. Inf. Regts. Nr. 113, Dr. Schnelle des Gardejägerbats., zum 3. Bat. Inf. Regts. Herwarth von Bittenfeld (1. Westfäl.) Nr. 19 Dc Boldt des 3. Bats. 3. Thüring. Inf. Negts. Nr. 71, zum Garde- jägerbat., Dr Doering des 3. Bats. Gardefüs. ‘Regts., zum 3. Bat. 3. Thüring. Inf. Regts. Nr. 71, Dr. Hübener des 3. Bats. Inf. Negts. Herwarth von Bittenfeld (1. Westfäl.) Nr. 13, zum 3. Bat. Gardefüs. Regts.; die Oberärzte: Dr. Born beim Kadettenhause in Naumburg a. S., zum Hannov. Trainbat. Nr. 10, Dr. Géronne beim Sanitätsamt VIL. Armeekorps, zum Kaiser Alexander ardegren. Regt. Nr. 1, Gähde beim Inf. Regt. ‘Herwarth von Bittenfeld (1. Westfäl.) Nr. 13, zum Sanitätsamt VII. Armeekorps, Dr.

oetel beim Niederrhein. üs. Regt. Nr. 39, zum Inf. Negt.

warth von Bittenfeld (1. estfäl.) Ne. 13, Dr. Lang beld beim

t. der Gardes du Corps, zum Magdeburg. Drag. Regt. Nr. 6, Dr. Hun blut, Assist. Arzt beim Magdeburg. Drag. Regt. Nr. 6, ¿ um Radettenhause in Naumburg a. S.

Auf ihr Ges

ä : fa V aria fbergeführt: Dr. Hallermann, Assist. Arzt

bei u}. Regt. Nr. 11, zu den Sanitätsoffizi nb 1 Au ebots, Kleibömer, Wsist, Ar Les S

B R E A feepatöossizieren der Res, Dr. Orth

Offileren der Res. zurüersegl (Oeivelberg), zu ben Sanitäts:

Per Absthied bewilligt: Dr. Börner, Or

t 5 X Üer, erstabs- und Regts.

Os Erlaubnis zua ert Ne einer Bisherinen nf iClien Pen rn- E Say e (L Cape Want tee Res, Dr. Engel C Berlin), E L bnis zum Tragen. ih 5 bi ep a ei trn ufgebot, mit Des rlaubn L L g b T 8herigen Uniform, Dr. Roet T

Dr. Toepliß (T1 Hamburg), Dr. Janson (1 Bremen), Stabsärzte der Res, Dr. Grether (Lörra), Dr. Fourd an (Frankfurt a. M.)

Stabsärzte der Landw. 1. Aufgehots, Dr. Wortmann (IT Dort:

mund), Stabsarzt der Landw, 2. Aufgebots, Dr. Wieser (1 Breslau),

Oberarzt der Res, Dr. Gört el (11 Berlin), Oberarzt der Landw"

92. Aufgebots, Dr. von Bartkowski (Schrimm), Oberarzt der O Aufgebots. Dr. Kittsteiner, Stabsarzt der Landw. a. D. Zaus nau, zulegt von der Landw. 1. Aufgebots (Hanau), die Éx: Erid-gun Tragen der Uniform der Sanikätsoffiziere des Beurlaubten-

standes erteilt.

Beamte der Militärjustizverwaltung.

i i iums. 11. s igung des Kriegsministerium - Ee N a rrichtôrat bon der 4. D zum 1. Mai 1904 zum Generalkfommando VIII. Armeekorps verseßt.

12. Februar. Ziemer, Shürmann, Kriegsgerichtsräte bon

den Generalkommandos des XVII. bezw. des VII. Armeckorps, zum

1. April 1904 gegenseitig verseßt.

Beamte der Militärverwaltung.

Ditrh Allerhöchste E 27. Januar. Meßbauer, Müller, Kanzleiräte, Geheime Registratoren im Krie 8ministerium, beschäftigt beim Militärkabinett, der Charakter als Host verliehen.

11. Februar. Oesterreich, Rechnungsrat, Geheimer ex- pedierender Sekretär im Kriegsministerium, der Charakter als Geheimer Rechnungsrat verliehen. /

Deutscher Reichstag. 37. Sizung vom 19. Februar 1904. 1 Uhr.

Tagesordnung: Fortseßung der zweiten Beratung des Reichshaushaltsetats für 1904 bei dem Etat der Reichspdst- und Telegraphenverw altung mit den dazu aa en, im Wortlaut bereits mitgeteilten Anträgen Gröber, Müller-Sagan und Erzberger.

Ueber den Anfang der Sitzung wurde in der gestrigen Nummer d. Bl. berichtet.

Abg. von Gerlach (fr. B09) fortfahrend: Der Staats\ekretär könnte vielleiht von meiner ersammlung fagen, daß ein liberales Blatt mein Auftreten als demagogish bezeichnet hat. Dies Blatt greift mi<h jeden Tag an, es kann nit als Kronzeuge gegen mi aufgerufen werden. Ih habe mich ledigli dem Drängen der Beamten gefügt, die cine Versammlung haben wollten, weil sie sie nit ein- berufen konnten. au der Versammlung in Berlin kam der Wunsch aus Hamburg, daß ih au dort eine ersammlung abhalten sollte. Vorher ist telephonis< zwischen dem Reichspostamt und der dortigen Oberpostdirektion verhandelt worden. Jedenfalls wurde die Ver- fügung erlafsen und-verlesen, die Herr Singer neulich zitiert hat. Die Amtsvorsteher in Hamburg haben zu thren Beamten esagt, daß die Cn in solhen Sachen keinen Spaß vetltebe Auf einem

ostamt ist ade ter Besuch der Versammlung direkt verboten ‘worden. Infolgedessen getrauten s nur wenige Beamte in die ersammlung zu gehen. Es sollen au<h einige höhere Beamte dabei gewesen sein, vielleiht aus Interesse an meinen Ausführungen. Die nit auf der Post anwesenden Beamten wurden sogar hinzitiert, um die Verfügungen vorgelegt zu bekommen. Ein Beamter erhielt fogar ein Telegramm zu dem Zwedke. Welche \{<werwiegenden ründe lagen denn vor? Der Staatssekretär hat keinen olchen Grund an eführt. Was ih ausführte, fonnte feinen Anlaß gan den oftbermten den Besuch der Versammlung zu ers<weren. enn dem Staatssekretär gesagt worden ist, ih hâtte wörtlih oder dem Sinne nah gesagt: „Eure Vorgesetzten taugen nihts*“, so ist er fals berihtet worden. Ich habe über den Wohnungsgeldzushuß und namentli über das Koalitionsre<t gesprohen. Jch jeßigen Staatssekretär niht angegriffen, wohl aber seinen Vorgänger, das ist aber do< kein Verbrechen. Den jetzigen Staatssekretär habe ih mehrfa< in Schuß genommen gegenüber dem S ahz- sekretär in der Wohnun 8geldzushußfrage. Ih habe gesagt, daß er seinem Kollegen gegenüber auf die E der Unterbeamten in der Versammlung hinweisen könne. Ich habe von dem, was ih gesagt, nichts zu bedauern und zurückzunehmen, höchstens das, daß ih Herrn Kraetke den Unterbeamten in allzu günstigem Lichte dargestellt habe. Jch bitte ihn, uns vernunftgemäße Gründe anzuführen für das Verbot des Unterbeamtenverbandes, Sein Vorgänger statuierte einfa einen Willkürakt. Der bayerische Unterbeamtenverband zählt 7500 Mitglieder, und er bleibt unbehelligt. Interessant ist mir, daß die Herren der Rechten kein Wort gegen den Postunterbeamtenverband eta ert und den Staatssekretär isoliert gelassen haben. Der Cisen- ahndirektor De Terra hat mit Reit gesagt, einsichtige Verwaltungen treten dem Recht der Arbeiter ju organisieren, nit entgegen. lange die Beamten K< selber nicht helfen können, müßen wir

o Abgeordnete für sie eintreten, wir müssen kämpfen um den' Beamten ihr Recht durchzusetzen. ; :

Staatssekretär des Reichspostamts Kra etke:

Meine Herren! J< möchte dem Herrn Vorredner darin folgen, den CEifenbahndirektor de Terra zu zitieren. Der Herr Vorredner hat vorgelesen: einsihtige Verwaltungen werden das und das tun. Ich hâtte gewünscht, daß er au den weiteren Saz verlesen hätte, der folgendermaßen lautet: „daß die besprochenen Vereinigungen ihre Aufgabe selbstverständlih nit darin erbli>en dürfen, die Begehr- lichkeit ihrer Mitglieder zu hüren (hört! hört! bei den Nationalliberalen) oder die als berehtigt anerkannten Ziele mit allen Mitteln durh- zuseßen, au mit solchen, die dem Wesen und den Aufgaben der Staatsgewalt widerstreiten oder der notwendigen Unterordnung unter die vorgeseßten Behörden zuwiderlaufen.“ (Hört! hört! re<ts und bei den Nationalliberalen.)

Meine Herren, weshalb is denn das Verhalten der Behörden gegen diese Vereinigungen derart gewesen, wie es hier erörtert worden ist? Weil wir eben "nit die guten Erfahrungen gemacht haben, von denen der Herr Abg. Gröber für Süd- deuts<hland sprach. Alle diese Vereinigungen haben dahin gezielt, die Autorität zu untergraben. Und das hat der Herr Abg. von Gerla<h i< kann ihm da nit helfen au< getan. Er ift sogar nit davor zurü>geshre>t, in Hamburg den Unterbeamten zu sagen: der Herr Staatssekretär wird es nicht wagen, irgend etwas gegen eu< zu unternehmen, jeßt, wo der Meichstag zusammen ist. (Hört, höct! bei den Nationalliberalen.) Herr Abgeordneter, in dieser Weise den Chef einer so großen Verwaltung der Feigheit und der Unehrlichkeit zu zeihen wenn das nit ein Untergraben der Autorität ist, dann allerdixgs gehen unsere Begriffe. so weit auseinander, daß ih mi< mit Jhnen über- solche Fragen und darüber, was angemessen und was s{i>li< ist, nit unterhalten kann. (Sehr richtig! re<ts und bei den National- liberalen.) Was steht denn nun im Hintergrunde dieser ganzen Sache? Wer sind denn diejenigen, die den Herrn Abgeordneten besonders unterstüen? Das sind Leute, die eine Zeitung herausgeben, die jeßt niht mehr so viel gelesen wird wie früher, also ehemalige Post- beamte, die ein Interesse daran haben, ein Blatt rect verbreitet zu sehen, aus dem i< im vorigen Jahre {on eine Blüten- lese hier vorgetragen habe, ein Blatt, wel<es dauernd „aufreizend wirkt. Sie können vollständig überzeugt sein, daß {h gar \ nit ab-

geneigt bin, ‘den Unterbeamten \o viel Freiheiten, wie mit ihrer Staatsstellung vereinbar sind, zu lassen oder i i währen. Aber solange solche aufreizen O 8 gents

C den Tendenzen vorherrshen und solange von anderer Seite die Begehrlicßkeit und die atis ange- stachelt wird, solange werden Sie mih nie auf dieser Seite finden. (Sehr gut ! rets.) wird immer gesagt, der „Deutsche Postbote* habe sih ja geändert und viel mildere Formen angenommen. Meine Herren, ih habe hier ein Blatt vom 26. Zuli 1903, darin finden fih folgende Säße

i Z über das Koalitionsre<t gesprochen, und es wird E wird dort über da

Zur Aufrechterhaltung der Disziplin gibt 8 viele n ifge Ta e Untergrabung des Ansehens geeignet. Der

: ter- steht ni<t der Kontrolle seiner L S

; nachgeordnet: ten, und obwohl au< ihm von oben her E iden ote

L

habe den

daß er nah einem Stundenplan seine Geschäfte wahrs

zunehmen hat, so kann er denno< kommen und gehen, wie es ihm beliebt.

- Dann heißt es weiter:

Man sollte si< an eine Kontrolle von unten gewöhnen, dann würden ih die Zustände bessern, Vorgeseßte und Untergebene würden \sih bald an den Gedanken der gegenseitigen Selbständigkeit gewöhnen, und die Disziplin würde nur dann leiden, wenn der eine oder der andere seine Pflicht verlegt.

Meine Herren, das ist do< die Auflösung unserer Zustände. Das findet natürli den Beifall der äußersten Linken, und deshalb habe ih gestern mit vollem Bewußtsein und vollem Rechte gesagt, daß die Rede und das Auftreten des Herrn von Gerlach {on deshalb keines Kommentars bedürfe, weil der Herr Abg. Singer Veranlassung nahm, ihn zu verteidigen und sein Fürspreher zu sein. Jch kann den Herrn Abgeordneten nur versichern, daß ih das Vorgehen des Oberpostdirektors in Hamburg nicht nur billige, fondern ihn dazu ver- anlaßt habe, und zwar nit um Furcht zu erregen, fondern um die Unterbeamten davor zu bewahren, daß sie derartigen Einflüsterungen folgen und dann dur ihr Verhalten Veranlassung geben, daß ih gegen sie einschreiten muß. Und das leytere habe ih denn auh tun müssen, und zwar in dem Fall, den der Herr Abg. Boe>ler gestern angeführt hat. Ich brauche keinen Anstand zu nehmen, mein Tun Ihnen gegenüber ganz offen darzu- legen und zu vertreten. Sie können mir auch niht vorwerfen, daß ih irgend eine Verfügung in dieser Beziehung geheim erlassen habe. Ich bin auch nicht gegen alle Unterbeamten, die in der Versammlung gesprochen haben, eingeshritten, sondern nur gegen denjenigen, der ih niht gescheut hat, zu sagen: „ih bin genötigt gewesen, als Hilfsunter- beamter öfter statt warmen Mittagsmahls Brot mit Schmalz zu essen. Jch habe mich geshämt, und bin deshalb einsame Straßen gegangen, um es zy verzehren. Meine Verwaltung hat fi aber nit ges<ämt, mich fo gering zu bezahlen“. Meine Herren, man mag diese Bezahlung für zu niedrig halten, i< kann Ihnen aber als Vertreter der Verwaltung nur sagen: wir rihten uns nah den allgemein üblichen Sägen. Wird ein Unterbeamter entlassen, selten Abgeordnete und manche anderen - Herren zu mir oder schreiben mir und bitten: nimm den Mann wieder an, der Mann hat

mi so dringend gebeten, ihm dazu zu verhelfen. Nun, meine Herre |

wenn die Verhältnisse wirklih so \{le<t wären, wie Sie es dat? stellen, so könnten nit die Hunderte von Bittschriften an mi heran treten. Alle die angeführten Fälle treffen nicht zu, und auh Sit, meine Herren, würden folhe Bitten nicht unterstüzen, wenn Sie nicht überzeugt wären, daß die Bezahlung nicht so jämmerlich it, wie es oft hingestellt wird. Bedenken Sie doh, wie die Verhältnisse in Wirklichkeit liegen; es handelt si< wenn von Postboten die Rede ist um junge Menschen von zwanzig Jahren. Im Alter von etwa 28 Jahren werden sie etatômäßig angestellt, er- halten Gehalt und Wohnungsgeldzus<uß und können dann heiraten. Wenn ein nicht etatsmäßig angestellter Unterbeamter heiraten will, so wird er gefragt: Bist du auch in der Lage zu heiraten? Bist du gewiß, daß dein Einkommen dazu ausreiht? Heiratet er dann doch, so darf er die Verwaltung nicht r verantwortli< machen, wenn er nicht auskommt, und darf nicht behaupten, baß sie ihn \<le<t bezahle. Uebrigens, meine Herren, gibt es manche Menschen und ¿weifellos darunter auh solche, die fi jeßt in _ahtbarer Stellun befinden, die als junge Leute fi gewiß nit ges<ämt haben, E: sie si< man<mal mit einem Butterbrot haben begnügen müssen. ist wahrlich keine Sande. Wenn der Unterbeamte nun in öffent- licher Versammlung gesagt hat: meine Verwaltung hat ges<ämt, mich so zu bezahlen, so ist das eine grobe Ungehörigkeit.

Meine Herren, wenn der Herr Abg. von Gerlah meint, ih stände in glänzender Isolierung nun, in diesem Falle bin ih sehr zufrieden, daß i< mi< niht in féiner Gesellschaft befinde. (Sehr gut! re<ts und Heiterkeit.) M

Was nun die Auffassung bezüglich des so hat son gestern der Derr Aba. Sihrader ausgeführt, daß biet vor, Koalitionsreht nit die Rede sein kann, weil es si nit um Arbeiter sondern um Beamte handelt. (Zuruf von den Sozialdemokraten - Die Ausübung des Vereins- und Versammlungsre<ts!) Wenn der Herr Abgeordnete einen Augenbli> gewartet hätte, würde er êrfahren haben, daß ih darauf eingehe. Die Ausübung

4 des Vereins, Versammlungsre<ts seitens der Beamten unterliegt , u aile Handlungen der Beamlken, denjenigen Shranken, die aus threr Dienst-

t ergeben. Hiernah ist den LaA oder Versammlungen, tj N Sig E B Agitation der Beamten gegen die örde bezw Je ernde boten. S Elb fa Widerspru von den Sozialdetokcaten.) (Ste dat redi) 9 Und werbé iY auG stehen blellenl

Ich darf Ihnen bezügli der Erfahrun no<h sagen, ‘daß wirs erlebt haben, daß der in Bildung begriffenen allgemeinen Ver

Bezirkspostbehörde zu {reiben, er sehe einer Autkunft über die Be-

strafung eines Unterbeamten entgegen und we ermessen, „wie er wetter vorgehen werde. D E die Sie ¿ühten, wenn Sie für derartige Sachen eintreten, und ih

kann Ihnen nicht versprechen, ; (Bravo! bei deri Nationalliberalen) Ihnen in dieser Hinsicht folge.

Eta mite (Berit): Postanweisun sumschläge würden sich Württemberg hat i chr des „Deutschen Rei s sebr empfehlen. Rene us V ertsadh bereits n E Fn Wiese Kuverts kann sollten wir do dio Oneinlegen. An der Qualität des apiers keiten des Verkehrd mt zeevetung nit seit sen, S@wierig- stehen; w n is dem Auslande können aud idé entgegen- des Deu p se Ia nur für den Berkel innerhalb

aben. Weiter wünshe ih eine we-

der bei den

nd ei ¡q Heute kommt es bor, inzelnes eine schriftliche Mitt 10 deshriebenes Wort, ‘das in keiner Weise ung darstellt, von den Postbeamten beanstandet wird, fün orte sollten, wenn ft viehen, inter allen Ls

er Korrespondenz un A A wegen Portohintertegende ift wiederholt Gegensiand ditt fine N die Geschäftslag geworden. E

Koalitionsre<ts betrifft,

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gen auf diesem Gebiete er Vorsißende eines derartigen eins i unkerfing, ‘an einé

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(SWluß in der Dritten Beilage.)

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