1904 / 56 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Wirken des Grafen im Bereiche des Generalstabs aber wird erst eine spätere Zeit voll zu würdigen wissen; hervorheben wollen wir nur seine Tätigkeit als Erzieher der Generalstabsoffiziere in der Führung und Bewegung großer Heeresmassen. Jn dieser Hinsicht hat er die Gedanken der Grafen Moltke und Waldersee in {öpferischer und fruchtbringender Weise weiter entwielt.

Geschlafen kann er also do< nicht haben. (Heiterkeit.)

Meine Herren, ein höherer Offizier hatte sich eingehend mit unserer Feldhaubißze beschäftigt und dargelegt, daß nah seiner Ansicht diese Feldhaubige nicht den Anforderungen entspräche, die man an sie gestellt hätte. Meine Herren, das ist seine Sache. Es sind darauf in ver- schiedenen Blättern, au< in Broschürenform, glaube i, seht ein- gehende Kritiken gegen diese Broschüre gerichtet worden, in denen andere verständige und tüchtige Generale, Fachleute, eine entgegengeseßte Mei- nung aussprachen. Zu dieser Kritik über die Feldhaubiße äußert si der Herr Oberst Gaedke, wie folgt:

Meinerseits habe ih den Bau der leichten Feldhaubigte stets für einen Mißgriff unserer Heeresverwaltung gehalten, deren Fehler ja {on seit Jahren ni<t die Unfähigkeit, sondern die Vielgeschäftigkeit, das nicht genügende Durhdenken der organisatorischen, te<nis<en und taktishen Probleme, die Ueber- stürzung, die Nachgiebigkeit gegenüber augenbli>lihen Impulfen ist, die sih zunächst in unnötigen Geldausgaben, dann aber au in einer Störung der ‘ruhigen und zeitgemäßen Weiterentwi>klung des

. Heereswesens geltend maten. Ich empfehle das Werkchen nit nur dem Offizier, sondern au<h dem Politiker, der \i< in einem

Einzelfalle von den Jrrgängen unserer Verwaltung überzeugen

will.

Das kann ja seine Ansicht sein, ih habe nichts dagegen. Aber wenn er in einem anderen Artikel weiter \<reibt:

Unsere Heeresverwaltung i seit Jahren auf allen Gebieten in

Organisation und Bewaffnung, in Taktik und Verwaltung, in Aus-

bildung und Erziehung nur allzusehr auf dem bequemen Standpunkt

des „bewährten Alten“ stehen geblieben. dann de>t fih das do< nicht, dann kann man solhen Kritiken keinen Glauben \{enken. (Sehr richtig! rets.) Und wenn er weiter schreibt:

Ein reaktionäres Blatt durfte neulih sogar die unglaublih törihte Behauptung wagen, daß die re<tzeitige Einführung von Rohrrülaufgeshüßzen bei uns dur die Militärschriftsteller ver- hindert fei, während die Spaten es von den Dâern pfeifen, daß aus\{ließlih das Beharrungsvermögen und die Rüdekständigkeit verantwortliher Stellen die Schuld daran tragen.

dann widerspriht er si{< doch wieder: Ih möchte also do<h warnen vor solchen Kritiken, ih möchte sie nit als ernst genommen wissen. N

Der Herr Abgeordnete Bebel hat von einem Erlaß ge- sprochen, der an die inaktiven Offiziere ergangen sein soll, und nah dem sie die Uniform verlören, wenn sie Artikel, die nicht bequem wären, veröffentlichten. Mir if ein derartiger Erlaß nit bekannt. Daß auch die von ihm angebli angedrohte Folge nicht eingetreten ist, geht aus der von dem Herrn Abgeordneten angeführten Broschüre hervor, die ein ehemaliger, jeßt niht mehr aftiver komrnandierender General, Freiherr v. Meerscheidt-Hüllefsem, über die Ausbildung der Armee usw. herausgegeben hat. Mit einem Freimut ohnegleihen wird in dieser Broshüre die gesamte Ausbildung unserer Armee in eingehender, kenntnisreicher Weise besprochen, und ih bin der festen Ueberzeugung, daß sehr viele Offiziere aus dieser Broschüre sehr viel neue Anregungen ges{öpft haben, um die Ausbildung ihrer Truppen zu fördern. Wenn der Herr Abg. Bebel diese Broschüre erwähnt hat, so hätte er au< bei seinem umfassenden Wissen und seiner Kenntnis der Literatur gut getan, die ebenso freimütige Kritik eines anderen ehemaligen fommandierenden Generals, des Generals v. Blume, hinzuzufügen, der ausgesprochen hat:

Der General von Hüllessem trägt mit etwas s{warzen Farben auf, er ist sehr temperamentvoll, und außerdem muß bemerkt werden, daß vieles, was er no< tadelt, {on längst zum Alten geworfen ist.

Alfo, meine Herren, ih brauche von dem, was ich bei der ersten Lesung des Etats gesagt habe, kein Wort zurü>zunechmen. Ich sage: jedes System is fals, das niht in erster Linie die kriegsmäßige Ausbildung des Soldaten im Auge hat, und wenn Sie glauben, daß in unserer Armee ein Paradedrill nur Selbstzwe> wäre, so ist das absolut fals und dem ift zu widetsprechen, das ist niht wahr.

Auch in dem zweiten Teil der Broschüre, wel<he General von Hüllessem jeßt herausgegeben hat, weist er darauf bin, daß wir den Parademars< nötig haben, daß er si< ohne irgend welche Zeitver- säumnis anreihen läßt. Von einer zweifachen Ausbildung, wo auf der einen Seite nur Paradeausbildung und auf der anderen nur Felddienst geübt wird, is gar keine Rede. Meine Herren, ih möôhte darauf aufmerksam machen, daß in der leyten Zeit, vom Chef des General- stabs gebilligt, aus dem Generalstab felbst eine Kritik hervorgegangen ist, die sih dagegen wendet, daß gewisse Bestimmungen unseres Reglements gewissermaßen normalmäßig aufgefaßt würden, ohne den Geist, der in diesen Bestimmungen liegt, zu berü>sihtigen. Es ist ganz {arf und energis< gegen diese Auffassung von autoritativer Stelle vorgegangen worden, und ih meine, mehr kann man nicht verlangen.

Wenn nun der Herr Abg. Bebel glaubt, daß die französischen Generale in ihrer Kritik eine größere Freiheit hätten, dann ist das möglich; wir brauchen das aber noh lange niht einzuführen, was in Frankrei<h Mode ist, und dann möchte ih do< glauben, daß der Chef der französischen Armee, der Kriegsminister, erhebli< weniger Spaß versteht als wir bei uns. Wenn ihm irgend eine Kritik nicht paßt, dann vershwindet der Betreffende nah Algier oder nah Penfionopolis; das if dort häufiger vorgekommen. L

Meine Herren, ih kann es ja dem Herrn Abg. Bebel gar nicht berdenken und finde es fogar ganz natürli<, wenn er als der Führer _Gnex so gewaltigen Partei ausspricht, daß man, um Sozialdemokrat zu

sou eine ganz bedeutende Intelligenz braucht (Heiterkeit),

infolgedessen diejenigen Soldaten, die Sozialdemokraten

Men wären. Ja, meine Herren, i< habe mih \{<on

veußert, dagegen will ih nichts sagen, daß ein der Soz tie angehört, mit größerer {ui Dienst von ihm verlangt wird, und nun Soldat [i it ‘huter Haltung, der gut

Intelligenz ausreicht, sondern wo es darauf ankommt, wie cs im Herzen aussieht, und wie die Gesinnung is (Hört, hört! und Zurufe bei den Sozialdemokraten Bravo! ünd Sehr gut! auf allen Seiten des Hauses), was mache ih dann mit einem so guten Soldaten, wenn der dann sagt: nein, nun nicht mehr! (sehr gut! rets, Zurufe von den Sozialdemokraten.) Deshalb bleibe ih dabei stehen, meine Herren: die Gesinnung macht den Soldaten (Sehr richtig! rets), und ih kann nur wiederholen, was ih gesagt habe: mir ist ein auf Königstreue und religiöser Grundlage fußender Söldat, wenn er auch ein paar Ringe weniger scießt, lieber (hört, hört! bei den Sozial. demokraten) als ein Sozialdemokrat. (Hört, hört! und große Unruhe bei den Sozialdemokraten; Sehr gut! und Bravo! réhts.)

Wie es im übrigen, meine Herren, mit der militärischen Intelligenz der Sozialdemokraten oder mit ihrer Intelligenz in militärischen Dingen aussieht, das hat mih ein Inserat gelehrt kurz vor den Wahlen. Da stand in einem Blatt: „Wählt den Vize- feldwehel Nl Ich habe seinen Namen vergessen. „Er ist Vizefeldwebel der Reserve, also geeignet, im Falle eines Krieges ein Bataillon zu führen.“ (Lachen rechts.) Na, meine Herren, wenn das Bataillonführen im Kriege so leicht wäre, wie Sie sih das denken (Zuruf von den Sozialdemokraten) ih \pre{he gar niht mit Ihnen (große Heiterkeit re<ts und bei den Nationalliberalen), ih habe ausdrü>li< gesagt, es hat in einem Inserat gestanden wenn das so leiht wäre, wie Sie si das denken, dann wäre ih allerdings der Meinung, wir schafften das ftehende Heec ab und gingen zu der berühmten Miliz über. (Zuruf re{<ts und Heiterkeit.) Meine Herren, bei der Beförderung zu Unteroffizieren, die uns der Herr Abg. Bebel fo dringend empfahl, aus der Sozialdemokratie, aus der Intelligenz zu wählen, ih meine, wir sollten darauf nicht eingehen, fondern nah Möglichkeit darauf sehen, mit dieser Intelligenz Charakter- festigkeit und Mannkhaftigkeit und Königstreue und Vaterlandsliebe zu verbinden. (Bravo ! re<ts und bei den Nationalliberalen.) Wenn wir das tun, fo folgen wir nur dem Beispiel auf der linken Seite, wo alles, was ni<ht washe<t ist, ob intelligent oder nit, einfa herausfliegt. (Sehr gut! und Heiterkeit re<ts, in der Mitte und bei den Nationalliberalen.)

Meine Herren, wenn der Hecr Abg. Bebel sagte, daß die Beförderung der Offiziere nur abhängig fei von der Leistung der Trvppe im Parademarsc), so möchte ih eigentli< fein Wort darüber verlieren. Aber wenn man wie ih in verschiedenen Stellungen Hunderte von Besichtigungen mitgemacht hat und es in zahllosen Fällen erlebt hat, daß bei Brigaden, Regimentern, Bataillonen die Besichtigung anfing, ohne überhaupt an Parademars< zu denken, daß die Truppe sofort aus einer Marschordnung in eine Gefechtsstellung entwi>elt wird, um eine Aufgabe zu löfen, so muß ih do lächeln, daß der Herr Abg. Bebel nicht besser Bescheid weiß.

Meine Herren, der Herr Abg. Bebel hat dann davon gesprochen, daß es außerordentlich mißli< sei, die Zahl der Strafen nah einem Durchschnittsmaß zu verhängen, und \{ilderte uns den Fall eines Ober- leutnants, der in einem Monat so und fo viel, in einem andern gar keine Strafen verfügt hätte. Ich gebe dem Herrn Abg. Bebel ret: es gab eine Zeit und ih habe es no< als Cskadronchef mitgemacht —, in der darauf gehalten wurde. Man sollte womöglich eine gewisse Anzahl von Strafen nicht überschreiten, das wurde nicht gern gesehen, es wurde nicht gewünscht; es durften au< nicht allzuviel Arreststrafen verhängt werden; meine Herren, das war der Ausfluß einer gewissen Pedanterie, wie er ja sehr leiht bei Ausübung der Kontrolle und wenn Leute ihre Pflicht in vollem Maße nah dem Buchstaben erfüllen wollen, eintreten fann. Aber, meine Herren, das ist abgestellt, und mit fo etwas sollte man doch niht mehr kommen. Es ift auêsdrü>li< von Seiner Majestät betont und angeordnet worden, daß derartige Statisliken absolut verboten werden, Er wolle nicht die Offiziere beurteilt wissen nah der Zahl der Strafen in ihrer Kompagnie, sondern nah dem Zu- stande und den Leistungen ihrer Truppenteile, die er ihnen anvertraut hâtte.

Meine Herren, der Herr Abg. Bebel hat nun no<h, ohne selbst dazu Stellung zu nehmen, uns die Herzensbekümmernisse einzelner Schrift- steller vorgelesen, die uns auf dem Wege nach Jena sehen. Es existiert ja au ein Buch „Jena oder Sedan“. (Zurufe von den Sozialdemokraten.) Jawohl, es is ein Roman. Jh halte überhaupt die ganze Sache für romanhaft. (Heiterkeit und Sehr gut! re<ts und in der Mitte und bei den Nationalliberalen.) Meine Herren, was ist denn Jena? Jena ist eine Schlacht, die die preußische Armee verloren hat, nicht s{limmer als manche andere Sthlacht. (Na! na! links.) Warten Sie nur ab! Die Ehre der Armee ist auf diesem Schlachtfelde völlig intakt geblieben; kein Truppenteil, der dort gefohten hat, hat seine Ehre in irgend einer Weise befle>t. Der Zufammenbru< des Staates, meine Herren, kam später. Es waren die s{ma<- bollen-Kapitulationen der Festungen (sehr richtig! bei den Sozial. demokraten), dur alle Offiziere herbeigeführt, die nicht mehr glaubten, Widerstand leisten zu können. (Aha! bei den Sozialdemokraten), Es steht aktenmäßig fest, daß diese selben Offiziere viele Anträge an die damalige Militärverwaltung gerichtet hatten, in denen sie ausführten, ihre Festungen feien einem Angriff nit gewachsen. Nun, das ift ab- gemacht durch kriegsgerichtliches Einschreiten usw. Aber, méine Herren, der Zusammenbru<h des Staates erfolgte, weil eine kosmopolitis< angehauhte Bevölkerung, die si< einem Leben für s< hingab, den Staatsinteressen fernstand(Unruhe und Zurufe bei den Sozialdemokraten), ni<t wie in Spanien den Ruf erschallea ließ: gégen den Feind! sondern dem Ruf folgte: „Ruhe ift die erste Bürgerpflicht.* (Leb- hafte Zurufe von den Sozialdèmokraten.) Meine Herren, heute, wo jeder mit allen Fasern an dem Staate hängt, wo alle seine Interessen in diefem Staate gipfeln, glaube ich, daß ein Jena überbaupt nicht möglih is (Bravo! rechts), es sei denn, - meine Herren, daf von einer gewissen Partei unserm Volke alle Vaterlandsliebe, alle Religion und aller Patriotismus aus der Brust gerissen würde. (Bravo! re<ts. Zurufe von den Sozialdemokraten.) Meine Herren, ni<ht die Kaiserfahne, nit die Fahnen der Armee, sondern nur die rote Fahne der Sozialdemokratie könnte uns nah Jena führen. (Stürmishes Bravo rets. Zurufe bei den Sozial- demokraten. Glocke des Präsidenten.)

Meine Herren, es ist dann noch gesagt worden meine Rede gebt ein bißhen kraus durheinander, aber ih könnte sonst einige Punkte vergessen —, daß der Erbprinz von Sachsen-Meiningen ver- abschiedet sei, weil er eine Verordnung erlassen hâtte, die die

Billigung Seiner Majestät des Kaisers niht gefunden bätte. Meine Herren, wen Seine Majestät als fommandierenden General anstellt, und wen Er verabschieden will, das ist lediglih eine Ver-

trauenssahe und eine Angelegenheit Seiner Majestät des Kaisers (Sehr richtig! rets), und ih lehne es vollkommen ab (Aba! bei den

Sozialdemokraten), darüber irgendwie zu spréchen, auch schon A devhalb, weil mir nihts * von dieser Sache bekanit ist, (Hört, hört! und Unruhe bei den Sozialdemokraten)

Außerdem, meine Herren, möhte ih bemerken, daß der chemalige kommandierende General des V1. Arineekorps, Erbprinz von Sachsen-

Meiningen, nicht verabschiedet, sondern zum Armecinspekteur ernannk worden ift.

Dann ift der Heidelberger Fall die Militärjustiz

Herr Abgeordnete Bebel auf den sogenannten gekommen und hat behauptet, daß das und die Urteile der Militärgerichte haupt nit verstände; Soldaten würten erhebli<h \{<ärfer verurteilt als Vorgeseßte, die mißhandelten Was nun diesen Heidelberger Fall angeht, den das Volk nicht verstehen foll, #0 wundert mich das gar nit. Denn in den sozialdemokratischen und in sonstigen Blättern, die sehr weit links stehen, war behaupte worden, das sei ein Fall, in dem junge Leute, etwas verwildert d das Manöver, einen ganz barmlosen Streich ausgeführt hätten, indem sle einige Unteroffiziere verprügelten ; mit wenigen Tagen Arrest wäre

das ja abzumachen gewesen, sol cine ganz unbedeutende Sache. Nut meine Herren, bitte ih Sie, denken Sie sich den Fall, es hätten sich einige Unteroffiziere verabredet, sie hätten Zivil angezogen, Stô>e go nommen, mit denen man Menschen totshlagen kann, sie hätten \< verste>t und gewartet auf Grenadiere, die ihnen das Leben sauet gemacht hatten, um sie zu verprügeln. Meine Herren, ih glaube, F Sie hätten keine Worte gefunden, um dieses Verbrechen dem Volke klar zu machen; „Mörder“, „feige Mordbuben* Hinterlifl* und was Sie sonst wollen, das hätten Sie erklätt. Wenn Siehain aber das Ver- gehen der Grenadiere für einen ganz harmlosen Scherz erklären, und went dann dieser Scherz mit mehreren Jahren Zuchthaus bestraft wird, dann kann das allerdings keiner verstehen. ‘Meine Herren das war kein Scherz, sondern das war euterei, das war bas swerste Ver- gehen, welches überhaupt in einer Armee borkommen fann, es wat Meuterei in Verbindung mit Aufruhr. Meine Herren wenden \i< mit diesen Erörterungen bejüglih des Strafgeseb

buchs an die falsche Adresse. S E verantwortlih. Dag Geseh, renüen den Militarismus dafüf

eex 2 N von dem der e ist im Jahre 1872 vom Reichötage gema ‘ri ns Gee fp

daß der Reichôtag, der damals hi G E wäre als wie Sie? Glauben Sie, dus, weniger human gewesen

L 2 , da Ï ge wesen wäre, daß er weniger mit dem b er weniger fenntnidreidh H

ein Reichstag, Volke gefühlt hätte? Das wat"

der ein Gesey m n “fz eben einen großen, blutigen Feen sollte fler cine Armes

Krieg siegrei endet hattt auf Grund dessen das Deutsche Rei as mru E dieser Reichstag Milde walten las liegt ai Vie Hand er hat sich auch gesagt, daß die Unvergleichlihen Erfol. dieser Armee in Frankreich gegründet waren auf die Disziplin der eme (

red isziplin muß erb, ir alle Fálle (Sehr richtig! rets.) Deshalb beaaden wie wae fe ale I i

h ÎA, wenn derartige Dinge vork ; um Verbrechen gegen die strafen. Es handelt s

ihren Lebensnerv, und S (Bravo! re<ts. Sehr gut! bei den Nationalli kommen E Meine Herren, der Herr Abg. Bebel hat dan “4 i was sagt der Herr Kriegsminister E demi

über Pirna; da hat er ein zweites Forbah gebe es nit, und nun if Pirna E cine Herren, wenn der Herr Abg. Bebel Pirna mit Forbah v

Z d 2 F = 2 S e z = Sz “æ9 S É

gleiht, dann hat er Forba überhaupt nicht verstand L In Forba< war leider so ziemli< alles faul. Wenn d

Herr Abg. Bebel mi in der Kommission über Pirna gefragt hätte was mi an si als preußischen Vertreter ja nichts angeht, ih sag wenn er mi<h an einem Orte gefragt hätte, wo wir sozusagen unter uns jungen Mädchen allein waren (Heiterkeit), so hätte ih ihm klar und deutlih Auskunft gegeben. Aber hier in der Oeffentlichkeit, wo Damen als Zuhörer sind, ist mik das nit angenehm. Wenn er aber wissen will, was ih meine,

was dort vorgekommen ist, so möchte" ih den Herrn Abg. ; verweisen auf die Worte des sterbenden Valentin, die er an Gretchen rihtet im „Faust*; dort kann er cs nachlesen.

Nun, meine Herren, das berühmte oter berüchtigte Bu des Grafen Baudissin. Meine Herren, i< möhte, ohne darauf einzugehen, bloß die Frage an die Herren richten: Glauben Sie denn, daÿ solche Zustände, wie sie in diesem Buche geschildert sind, in der Armee existieren? J< glaube das nicht. (Zuruf) wird mir zugeni>t. Ja, meine Herren, wenn Sie das wirkli

glauben, was in dem Buche steht, daß es so bei dann nehm

en Sie es mir niht übel F dann sind Sie Philister, dann find Sie keine revolutionäre pra (Große Heiterkeit Zuruf von ben Sózialdemokráten.) Aber

bitte Sie do, wenn folhe Zustände wären, so brauchten Sie tod: bloß mit dem Finger zu winken, und Sie hâtten Ihren - Mit einer so forrumvierten Gesellschaft würde man sehr leit E : L es ist nit so, und Sie glauben es nicht und win! iht.

wieder ein großes 1 én. dem Dresdner Parteitag ber Duke E D

P Bollwerk, die Armee, wankt schon.

M gelen Worten fals. Einmal ist die’ Armee Gott sei gar niht Fs leßte Bollwerk, ibt werk Staats (Zuruf von ei a rOs

den Soziald id E Begriffe, das find d Mine O N n Bürger- und Arbeiterkreisen im Adel an Gottesfurcht, Vaterlandsliebe und Kön evt j sind (Bravo! re<ts und bet den Nationalliberalen), mit dene Es viele Kämpfe haben wer Dann erst käme die mf wenn Herr T - meinte, diese auf ein

Meine Herren, 1

(S(hluß in der Zweiten Beilage.)