1904 / 66 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

1 66.

L. Untersuchungssachen. 2, Unfa ote, Berlust- und Fundsachen 3, Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versi erung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 9. Verlosung 2c. von Wertvapieren.

A u. dergl.

Dritte Beilage zum Deutschen Neichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 17. März

Öffentlicher Anzeiger.

6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesells<. 7. Erwerbs- und Wir Ca genolie Masten,

8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1904,

2) Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[96876] Im Namen des Königs!

In dem Aufgebotsverfahren zum Zwe>ke der Todes- erklärung des verschollenen Schuêiders Louis Eber- hardt von Barmen hat das Königliche Amtsgericht in Barmen dur<h den Amtsrichter Valentin für Recht erkannt: /

Der verschollene Schneider Louis Eberhardt, geboren zu Nordleben am 11 Juni 1846, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1885, Nachts 12 Uhr. festgestellt. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlasse zur Last.

(ge¡.) Valentin. :

Vorstehende auêëzugäweise Urteilsausfertigung wird hiermit zur öffentlihen Kenntnis gebracht.

Barmen, den 11. März 1904.

Neußtling, Gerichtssekretär, Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abt. 10.

[96851] Bekauntmachung.

Durch Aus\clußurteil des unterfertigten Gerichts vom 9. März 1904 wurden für tot erklärt: i

1) der am 8. September 1830 in Lohe, Bezirks- amts Nürnberg, geborene Röhrenmacher Konrad Seyschab; Todestag: 1. Januar 1902.

9) der am 7. Januar 1828 in Nürnberg geborene Baderssohn und WBarbier Johann Sigmund Huber ; Todestag: 1. Januar 1868. :

3) mit Wirkung für das im Inlande befindliche Vermögen der am 1. November 1853 in Cast Malling geborene Auslaufer Georg Kiugz Todes- tag: 1. Januar 1895.

Nüruberg, den 14. März 1904.

K. Amtsgericht Nürnberg. [96852] Vekanutmachung. Durch Ce des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Urkunden für kraftlos erklärt:

1) der von der Aktiengesellshaft Vereinigte Kunst- anstalten in München am 30. Dezember 1901 auf die O Marx Beste> in Nürnberg gezo ene, von dieser akzeptierte, an die Ordre der ayerisdhen Bank in München, A. G., indossierte, ain 15. De- zember 1902 in Nürnberg zahlbare We<sel über 1125 M;

2) die der Kaufmannsehefrau Babette Meinel in Nürnberg gehörigen, auf den Inhaber lautenden Ansbach - Gunzenhausener 7 Fl. Eisenbahnanlehens- Lose Serie 3016 Nr. 48 u. Serie 3078 Nr. 34;

3) der dem Bauamtaarbeiter Johann Volland in Nürnberg von der K. Hauptbank in Nürnberg am 24. September 1891; über ein mit 39% verzinsli< angelegtes Kapital von 3000 (4 ausgestellte Schuld- schein U. K. Nr. 1276;

4) der der Taglöhnersehefrau Elisabeth Fus in Hirsbad wol Hohbenstadt, gehörige, V der K. auptbank în Nürnber

ausgestellte, mit 3% ver- Us Bankschuidschein H. K. Nr. 12 875 über M; ;

5) der dem Maurer Iohann Georg Uebler in D gebörige, von der K. Hauptbank in Nürn- erg ausgeitellte, mit 3 09/9 verztnslihe Banksc{huld- sein H. K. Nr. 12874 über 800 4; 6) der auf den Namen des Kaufmanns Wilhelm Keim hier ausgestellte Hinterlegungsschein der K. auptbank hier vom 27. Februar 1901 über die O: eines 3F 9% igen Pfandbriefs der Nürn- berger Vereinsbank Nr. 30574 zu 1000 4 mit Zinsabschnitten vom 1. Juli 1901 an. Nüruberg, den 9. März 1904. K. Amtsgeriht Nürnberg.

Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Jda'Müller, geb. Kalaß, in Char- lottenburg, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ludwig Kempner in Berlin, klagk gegen den Kellner au Müller, früher in Berlin, jeßt unbekannten

ufeathalts, wegen Chebru<s und wegen Tee Verlassung, mit dem Antrage, die Che der Parteten B trennen und den Beklagten für den allein schuldigen

eil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer des Königlichen Landgerichts T in

[97142]

zur 21,

Berlin, Grunerstr., 2 Stockwerk, Zimmer 3, auf ten

4. Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der E cinen bei dem gedachten Gerichte Fepelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der d entlichen Zustellung wird diéser Auszug der Klage

bekannt gemacht. i Verlin, den 10. März 1904.

Pilkowski, [ Gerichtsschreiber des Königlich-n Landgerichts T. 96885 Oeffentliche Zustellung. j Die C E andlungsgebilsen Wilhelm Meins, Elise geborene Voogt, in Duisburg, i: bevollmähtigter: Rechtsanwalt Carthaus daselbit, lagt egen ihren Ghemann, früher in Duisburg, eßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, derselbe sie. fortgeseyt in der gemeinsten Weise beschimpft bez. beleidigt und aufs gröbste mißhandelt abe, mit dem Antrage, die Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des NeG es vor die 11. Zivil- kammer des Königlichen andgerihts in Duisburg auf den 18. Mai 1904, Vormittags 8} Me mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwele der öffentli en But enuns wird dieser Auszug der age bekannt gemacht. uisburg, den 8. März 1904.

Bremer, 8 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. 6886 tliche Zustellung. j Die (Ehe R Anstreihers Eduard Hamm, Auguste geborene We>, in Barmen-R., Prozcß-

bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Güldner in Barmen, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher in Barmen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthal!8o1t, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie vor drei Jahren gegen ihren Willen in bösliher Absicht verlassea und ih seitdem von der häuslichen Gemeinschaft fern gehalten habe, mit dem Antrage, die zwischen thnen am 16. Januar 1890 vor dem Standesbeamten in Barmen ge- \{lossene Che zu scheiden, zu erkennen, daß der Be- klagte die Schuld an der Scheidung trägt und demselben die Koften des Verfahrens zur, Last zu legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münelihen Verhandlung des Nechtöstreits vor die ¡weite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Elberfeld auf den 9, Juni 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem

edachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Elberfeld, den 11. März 1904.

Hun>, Aktuar, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

96888] Oeffeutliche Zustellung. Bie Chefrau Zimmerer Bernhard Holtmaun, Lima geb. Rosenbaum, verwitwet gewesene Book, in Hörde, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Henne>e in Essen, klagt gegen ‘ihren genannten Ehemann, früherin Dahlhausen Ruhr , jeßt unbekannten Auf- enthalts, wegen Chescheidung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu er- klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die fünfte Zivilkammer dcs Königlichen Landgerichts in Essen auf den 27. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 52, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte a e A Auwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Efseu, den 4. März 1904. Ï

v. d. Nahmer, Sekretär, 4 Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[96887] Oeffeutliche Zustellung.

Die Chefrau Maurer Wilhelm Scharpegge, Elfriede geb. Norin, zu Velbert, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ascherfeld in Essen, klagt gegen ihren genannten Ehemann, früher zu Hattingen, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Chescheidung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu heiden und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die fünfte Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Essen auf den C27, Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 52, mit der Auf- forderung, einen bei dem. gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird diefer us8zug der Klage bekannt gemacht. »

Essen, den 5. März 1904

v. d. Nahmer, Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [96873] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Arbeiter Agnes Feyer, geb. Beloch, in Grünberg, vertreten durh Rechtsanwalt Justizrat Gebhard in Glogau, klagl gegen ihren Ehemann, Arbeiter Hermann Feyer, jeßt unbekannten Aufent- halts, wegen Ehescheidung, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den huldigen Teil zu erklären. Sie ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Glogau auf den 24. Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Sou der Klage bekannt gemacht.

Glogau, den 10. März 1904.

Dex Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts: * [96868] Oeffentliche Zustellung.

ie Wirtschafterin Wilhelmine Kubschik, geb. Sdimund, A Osterburg, Srotehbevollmächtigter: Rechtsanwalt Nachtigal in Stendal, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Franz Kubschik, früher in Königêmark, jeßt unbekanuten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage, I. die Ehe der Parteien zu' heiden und auszu- sprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt; 11. dem A die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des NRechts- streits vor die IT. Zivillammer des Königlichen Land- gèri<hts in Stendal auf den 14, Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stendal, den 4. März 1904.

: Neumann, Assistent, als Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts. [96867] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Anna Lü>, geborene Jobn, in Swinemünde, Weidenstraße 11, Prozeßbevollmäch- tigter: Recbtsanwalt Perann in Torgau, klagt gegen den Sriftseger Karl Friedrich Wilhelm Lück, rüher in Wittenberg, ¡cht unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß, obwohl der Be- klagte dur rechtskräftiges Urteil des Königlichen Landgerichts zu Torgau vom 11. Juli 1902 zur Her- stellung der häuslichen Gemeinschaft verurteilt worden sei, er bidher in böslicher Absicht diesem Urteile gegen den Willen der Klägerin nit Folge geleistet ba 54 mit dem Antrage auf Ehescheidung gemiß S 1567 des Bürgerlichen Beeruas, Die Klägerin ladet 2 Beklagten zur münd a Verhandlung des e treits vor die erste Zivilkammer des e G va andgerihts zu Torgau auf den L7. März y

Vormittags 9 Uhr, mit der Au bei dem gedachten Gerichte zu bestellen. L Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Torgau, den 12. März 1904.

j Hentschel, Sekretär, Gerichtsshrciber des Königlichen Landgerichts. [96870] Landgericht Hamburg. ; _ Oeffentliche Zustellung.

Die Minorennen 1) Willy Eduard Albert Stamer, 2) Carl Albert Stamer, 3) Ernst Johannes Stamer und 4) Erna Auguste Stamer, vertreten durch ihren Pfleger, Rebrsanwalt Ladendorf zu mburg, klagen gegen August Friedrich Stamer, unbekannten Aufenthalts, wegen Feststellung der Unehbelichkeit, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, anzuerkennen, bezw. gegen den Beklagten kostenpflichtig festzustellen, daß die Kläger nicht che- liche Kinder des Beklagten, 'ondern uneheliche, dur< die” jepigen Eheleute Thiele erzeugte Kinder sind. Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer VI1I des Landgerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 31. Mai 1904, Vormittags 93 Uhr, mit der Aufforderung. einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. zum Zwelke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uezug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 11. März 1904. ;

Henze, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

forderung, einen elassenen Anwalt zu

[96872] Oeffentliche Zuftellung. Die Frau Agnes Cornelius, geb. Irrliß, in

Liepe a. O., Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Dr. Jensen in Prenzlau, klagt geaen den Arbeiter Wilhelm Cornelius, früher in Liepe a. O., zur- zeit unbekannten Aufenthalts, unter der Behaup- tung, daß ihr Ehemann, der Beklagte, sie seit dem 28. November 1902 verlassen habe, si< anscheinend vagabondierend herumtreibe und nicht für den Unter- halt der Familie sorge, mit dem Antrage. den Be- tlagten zu verurteilen, an die Klägerin 600 6 und ferner für die Zeit vom 22. März 1904 ab viertel- jäbrli<h im voraus 150 Æ zu zahlen, das Urteil au gegen Sicherbeitsleistung für vorläufig voll- stre>bar zu erklären. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Prenzlau auf den 3, Juni 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gee dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Prenzlau, den 11. Müärz 1904.

Bühl, als Gerihtsshreiber des Königlicher Landgerichts. [97100] Oeffentliche Zustellun In Sachen Langenwalter frau in Aussburg, gegen F zuleßt in Flein

und Ladung. ctronilla, Arbeiters- ischer Xaver, Taglöhner, ausen, zur Zeit unbekannten Auf- enthalts, hat das Kal. Landgericht Augsburg, I. Zivilkammer, die öffentliche Zuste ung des Klage- shriftsaßes des Rechtsanwalts Gunz dahier bewilligt. ur Verhandlung in dieser Sache ist Termin an- eraumt quf Montag, 6. Juni 1904, Vorm. Uhr. Zu diesem Termine ladet der Tlägerische Anwalt den Beklagten Xaver Fischer mit der Auf- forderung, einen beim Prozeßgerichte zugelassenen Rechtéanwalt zu bestellen. lägerisher Vertreter wird den in der Klage vom 8. März 1904 enthaltenen Antrag stellen, dahingehend: Kgl. Landgericht Auzs- burg wolle erkennen:

1. Der Beklagte ist s{uldig, an die Klagspartei 380 M —- mit Worten Dreihundertahtzig Mark Hauptsache nebst 4 %/ Verzugszinsen aus diesem Be- trage seit 1. Dezember 1900 zu bezahlen.

II. Derselbe habe alle Kosten zu tragen. G

ITI. Das Urteil werde gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstre>bar erklärt.

Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung an den zur Zeit aufenthalts unbekannten Beklagten Xaver Fischer wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kraus, Kal. Sekretär. [95419] Oeffentiiche Zustellung.

Die Firma Johann Schorling in Ba haber : Kaufmann Heinrich Schorling daselb Lg Nechtéanwalt Dr. Meyer

agt

um, Jn- t, Progeß- in Syke, gt gegen den Neubauer und Gastwirt Ludwig E Beuke, früher in Twistringen, jeßt unbe- annten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr derselbe für fäuflih gelieferte Waren den Betrag von 342,22 M. \{hulde, mit dem Antrage, den Be- klagten zu verurteilen, an die Klägerin 342,22 4 nebst 59/6 Zinsen auf 1) 226,32 M seit 1. Januar 1903, 2) 115,90 M seit 1. Januar 1904

zu zahlen, auh die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstrekbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur eSea Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht in Bassum auf Mittwoch, den 20. April S Vormittags 94 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage be gemacht. L

assum, den 7. März 1904. l Der Gerihtöschreiber bes Königlichen Oi [96865] Oeffentliche Bus n Ida Linde- Die Haußeigentüm 2) Fräulein Luise Vorreiter,

maun, geborene e e 119, Proze: Beide eabtig ans / G biaamubt Noth hier, klagen

1 Hans Clemens Freimüller,

C Weuier Bambus- & Luxus-Möbel- abrik Berger & Co., früher in Berlin, Köpni>ker

traße 112, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter

der Behauptung, daß der Beklagte verpflichtet ist,

darein zu willigen, daß die in den nachstebend be- zeichneten Hinterlegungssachen no<h hinterlegte Summe von 604,30 4 nebst Zinsen an Klägerinnen aus- gezablt werde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflihtig zu verurteilen, darein zu willigen, gr die in Hinterlegungésachen: Grohmann u. Gen. ‘/. Berger & Co. Il. G. 889. 02, Lehmann u. Gen. */. Berger & Co. 11]. L. 699. 02, Dienstbah u. Gen. ‘s. Berger & Co. V. R. 768. 03, Mehlem u. Gen. ‘/. Berger u. Co. IV. M. 879. 02, Galle, Schulze & Co. u. Gen. ‘/. Berger & Co. IV. R. 881. 02 no<h hinterleate Summe von 604,30 4M nebst Zinsen an die Klägerinnen aus- gezahlt werde. Die Kläger laden ten Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die 6. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 1 in Berlin, Grunerstr., 1. Sto>werk, Zimmer Nr 8, auf den 27. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt aemacht. Berlin, den 9. März 1904.

Handtke, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. [96861] Oeffentliche Zustellung.

Der Töpfer Emil Fran>e in Berlin, Senefelder- straße 4, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwälte Th. Liebkneht und Dr. K. Liebkne<t in Berlin, Kaiser Wilhelm-Straße 46, klagt gegen seinc Ehefrau Jda Fran>ke, geb. Voigt, zurzeit unbekannten Aufent- halts, unter der Behauptung, daß er der Beklagten im April 1901 ein bares Darlehn von 309 M ge- geben habe, dessen Fälligkeit Ende Dezember 1902 eingetreten sei, mit dem Antrage, die Beklagte durch vorläufig vollstre>bares Urteil kostenpflihtig zu ver- urteilen, an den Kläger 300 M nebst 4 9% Zinsen seit 1. Januar 1903 zu zablen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits vor das Königliche Amtsgericht 1 in Berlin, Abteilung 16, Jüdenstraße 59, 1 Treppe, Zimmer 62, auf den 1S, Mai 1904, Vormittags 10 Uhr. A Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt aemacht.

Berlin, den 7. März 1904.

Der Gerichte\chreiber des Königlichen Amtsgerichts L. Abteilung 16.

[96869] Oeffentliche Zustellung.

Der Brauereidirektor Franz Vorberg in Pforten, vertreten dur den Rechtsanwalt Haller in Gera, klagt gegen den Uh macher Adolf Dengler, früher in Zwößen wohrhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung, mit dem Antrage, den Beklagten prozeßkostenpflihtig tur< vorläufig vollstre>bares Urteil zu verurteilen, an den Kläger 75 #4 nebst 49/6 Zinsen vom 15. Januar 1904 ob zu bezablen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Fürstliche Amtsgericht ¿u Gera, Gerichtsgebäude, Hochparterre, Zimmer Nr. 5, auf Montag, den 9. Mai 1904, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Nuszug der Klage bekannt gemacht.

Gera, den 12. März 1904. ;

Der Gerichtsschreiber des Fürstlihen Amtsgerichts, Abteilung für Zivilprozeßsachen: Farl, 4.-G.-Sekr. [96864] Oeffentliche Zustellung.

Der Rauchwarenhändler M. Levy fi Leipzig, ver- treten dur< den Nechtêanwalt Dr. Schönwald da- selbst, klagt im Wechselprozefse gegen Adolph Bus- lik, bisher in Leipzig, Nikolaistraße 97, jeßt un- bekannten Aufenthalts, aus Wehselforderung, mit dem Antrage, 1) den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger 380 ( Wechselsumme nebft 6 9% Zinsen seit 1. März 1904, N 166,45 M Wedhselregreß- summe nebst Zinsen seit 15. Januar 1904 und 0,45 M Portoverläge zu bezahlen, 3) ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuer)egen, 4) das Urteil vor- läufig vollfire>bar zu erklären, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts\treits vor die Kammer 5 für Handelsjachen des Königlichen Laubgerichts zu Leipzig auf den 5. Mai 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Leipzig, am 11. März 1904. [96862]

Oeffentliche Zustellung. Die Martha Chriitink zu Leipzig, Nürnberger E 49, Prieybeellmzathgtes Rechtsanwalt Dr. Breymann in Leipzig, klagt gegen den Inhaber eines Reklameverlags Eduard Grof, früher in Leipzig, Querstraße 33, jet unbekannten Aufenthalts, wegen Einwilligung zur Rückzahlung hintéclegter Kaution mit dem Antrage auf vorläufig vollstre>-

t

(l tzilung des Beklagten zur Cinwillig! Rae e O P Beklagten bei dem S

& Co. in Leipzig Kaution der Kläg Fo ale 100 A an die Klägerin zurü gezahl

erin ladet ben Beklagten zur T See e Ane 22 A Mai O fta 8 9 Uhr.

Vormi: Der Gerichtsschreiber de“ Königlichen Amtsgerichis.

ntli <e Zustellung.

lie Nachlaßmasie ie P MeŒGerath verstorbenen jfarrers Karl „Zierschilling, vertreten durch den Nadlagberwaltr Emil Krings zu Malmedy, klagt unter anderey“ gegen Josef Rupp, zulegt zu London, jeyt ohne EeTentaten Wohn- und Aufenthaltéort, unter der Behauptung, daß die Eltern des Bellagten gemäß “Schulds{hein vom 16. November 1884 dem | verít“,rbenen Pfarrer Ls zu Rolherath 107, 46 vers{huldeten, wofür Beklagter und seine | Tocéhmitiee als Erben ihrer verstorbenen Mutter zur Hälfte hastbar seien, mit dem Antrage, auf