1904 / 261 p. 13 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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M 261.

1. Untersuhungsfachen. 3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verlosung 2c. von Wertpapieren.

i Rote PBeuitust- uno Fundsachen, Zustellungen u. dergl.

Berlin, Freitag,

Dritte Bei zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

Öffentlicher Auzeiger. |:

sage

den - 4. November |

10.

6. Fommanditgese (&rwerbs- und Niederlaffung 2c. von Necbtsanwälten. Haufaiiweie:

Verschiedene Bekanntmachungen,

1904,

llshaften auf Aktien und Aktiengesell{<. irts<aftsgenofsenscaften.

1) Untersuchungssachen.

[57705

In die Strafsache gegen den Bootsmann August Schmidt in Strodehne, wegen Diebstahls, ist zur Beweisaufnahme dur< Vernehmung des Zeugen Menzel Termin auf den 23. November 1904, Vormittags 11 Uhr, vor dem Königlichen Amts- eri<t in Berlin, Altmoabit 11, 1 Teppe, Zimmer Nr. 86, anberaumt. ES vtitiaagn ei der Vetïhandlung ist Ihnen gestattet.

Berlin, den 28. Oktober 1904.

R jniglien Amtsgerichts 1 Gerichtsschreiber des Königlichen Amisgeric i An A i Herrn August Schmidt.

[57702] Beschlagnahmeverfüguug.

In der N aNnzasadé egen den Musketier Johann Wieczorek der 7. Kompagnie 4. Ober- \<lesis{en Infanterieregiments Nr. 63, wegen Fahnen- ut, wird auf Grund der $8.69 ff. des Militär- trafgeseßbuhs sowie der $8 356, 360 der Militär- trafgerihtsordnung der Beschuldigte hierdur< für ahnenflüchtig erklärt und sein im Deutshen Reiche befindliches Bermö en mit Beschlag belegt.

Neifse, den 1. November 1904.

Königliches Gericht der 12. Division.

[57703] Fahuenfluchtserklärung. In der Untersuhungssache gegen den Arbeitsf oldaten 11. lasse der Reserve Wilhelm Vloch alias Dobrowolski aus dem Landwehrbezirk T wegen Fabnenfluht, wird auf Grund der S8 69 ff. des Militärstrafgeseßbu<hs sowie der $8 356, 360 der Militär ftrafgerihtsordnung . der Beschuldigte hierdur< für fahnenflüchtig erklärt. Neiffe, den 2. November 1904. Königliches Gericht der 12. Division.

Aufgebote, Verlust- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

9)

[48687] Aufgebot.

E Verlust folgender Urkunden ist glaubhaft gemacht:

1) Der auf den Namen des Privatiers Bruno „Matthefius| in Bayreuth ausgestellte Depositions- hein der K. Hauptbark Nürnberg Nr. 535 vom 31. Oktober 1898 mit N4chtrag vom 11. April 1900 Über die Hinterlegung von Wertpapieren im Wert-

betrage von 29 9). Der für den Privatier Georg Müller in

S ershof-Nürnberg von der K. Hauptbank Nürn- E o getellte, mit 3 0/6 verzinslihe Bankshuld- Sas Nr. 1195 über 400 #4 3) Der auf den Namen des Rentiers Dr. med. Otto Krone in Hannover ausgestellte Depositen- schein der K. Hauptbank Nürnberg Nr. 4099 yom 18. September 1901 über die Biniezteins von Weripapteren im Wertbetrage von 140 613 A e aaa A er Apothekersto@ter Gmilie Matthesius în Bayreuth namens A ‘Apothekeréwitwe Johanna O M Piggelbst c<tsanwalts Jusi Be>h und Rechts- anwalts Beyer in 1 eta R Erben des am 7. Juli 1903 in Nürnberg verstorbenen Privatiers a L L \ es K. Medizinalrats Dr. vogel in Coburg sowie der übrigen Beteiligten a edlasse des am 26. Dezember 1903 zu Lugano verstorbenen Rentiers Or. med. E Le : werden die Znÿaber vorbezeihneter Urkunden hiemit aufgefordert, spätestens E eA C Donnerstag: den 12, Janin £905, Nachmittags 4 Uhr, im immer Nr. 19 des K. Amtsgerichts Nürnberg an- eraumten Aufgebotstermine ihre Rechte bei dem e Gerichte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlogerklärung er-

olgen wird. l Nürnberg, 26 September 1904. : - Amtsgericht Nürnberg. T Sm d eiz

[57520] f

Das Aufgebotéverfahren bezügli der am 29. März v. F. aufgebotenen, auf deu : , D Kuhrmeier in Mie des Landwirts der Dingelber Zu>erfabrik Nr. 1168 über 375 K t C E B y ;

esheim, den 21 over 1904. H h Königl. Amtsgericht. E

57766 Pfälzische ‘Pypothefenbau, Ludwigshafen am Rheiu. nter Bezugnahme auf Z 367 des andelgeseßbuchs eben wir hierdurh bekannt, daß nacverzeichnete 31 0/6ige Pfandbriefe unserer Bank in Verlust ge-

d: Es 6 Lit. E Nr. 9495 über 46, 100,—, 18020 O 90 1 S D 3 n! V ein, den 3. Nov z Ludwigshafen Die Direktion | ovember 1904 Aufgebot. ie Igitwe Josef Fröhlingsdorf, Christine gebor.

i u Berg.-Gladbah, Wipperfürtèrstr. 54, A Aufgebot Lee angebli< vèrloren gegangenen L irection spolice Nr. 682 872 der „Volks- versicherung der Viktoria" zu ‘Berlin, welche auf den Namen des Schreiners Josef Sen und die Versicherungssumme von Eintausendsehzig Mark lautet, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 19. Mai 1905, Vormittags A1 Uhr, vor dem unter- zeichneten Geriht zu Bensberg, Sihungssaal, anbe- raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden

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und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlo3- erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Bensberg, den 27. Oktober 1904.

Königliches Amtége: icht. Abt. 1.

57517 ; : 6 Se Erfah Heinrih Schrader hier, Prinzen- weg Nr. 1, Inhaber der Firma G. C. Sonnenberg & Co., hier, hat das Aufgebot des Duplikats des- jenigen Hinterlegungssheins vom 12. April 1902, nah wel<hem 10 Sa> roher Kaffe, bezeichnet

s ZRRO 449/58, dem Herzoglichen Hauptsteuer-

ier zur zollfreien Lagerung überwiesen sind, E Der Inhaber tiefer Urkunde wird auf- gefordert, spätestens in dèm auf den 23. Mai 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte, Zimmer 31, anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Braunschweig, den 19. Oktober 1904.

Herzogliches Amtsgericht. 16.

48686 Aufgebot. : ( 1) Die Firma Gütermann & Co. zu Guta, Breis- gau, hat das Aufgebot des am 11. März 1897 von der Firma Karl Spennemann in Witten auf den Br mffe F. H. Stein in Cöln gezogenen, auf die Firma Grushwiß & Cie. in Neusalz a. d. Oder und von dieser auf die Antragstellerin indossierten Sche>ks über 599 M, /

N die Firma Herz & Stern zu Rheydt hat das Aufgebot des von Wilhelm Schulze . in Cöln aus- gestellten und von Eduard Kuhn in Nippes an- gegend, Neis über 190 #4, fällig am 1. August 1904,

E Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. Mai 1905, Vormittags UA Uhr, vor dem unter- eichneten Gericht, Cöln, Norbertstraße. 11, an- Pramien Aufgebotstermin ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Ur- funden für fraftlos erklärt werden.

‘Cöln, den 24. September 1904.

Königliches Amtsgericht. 120. [55317] Aufgebot. R

Der frühere Gastwirt Oscar Pinkowski, früher in Santomischel, jeßt in Euclied O., Nordamerika, ver- treten dur den Rechtsanwalt Weiß zu Schroda, hat das Aufgebot eines Solawechsels, welchen die Karo- line Rudke in Luboniec-Hauland, jeßt Lobendorf, am 1. April 1891 über 1200 4, an die Ordre des Dêëcar

in peettlingen lautenden Aktie |

‘Amerika ausgewandert i und

Maron zahlbar, ausgestellt haben foll, beantragt. er Inhaber der Urkunte wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 29. Mai 1905, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur- funde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde- erfolgen wird. G Schroda, den 20. Oktober 1904. Königliches Amtsgericht.

[57518] F v .

Der Kötter Heinri<h Scheidsteger zu Hölier hat das Aufgebot der Grundstü>ke Steuergemeinde Hövel Flur 5 zu Nr. 276/104 2c. im _A>er, Aer, groß 1 a 27 qm, und Flur 5 zu Nr. 279/104 2c. im Aer, A>er, groß 64 qm, ¡we>s Eintragung seines Eigentums in das Grundbuch beantragt. Es werden deâhalb alle, wel<he an die gedahten Grundstücke Eigentumsansprüche erheben; aufgefordert, dieselben spätestens in dem auf 30. Dezember 1904, Vormittags AAL Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgericht anberaumten Termin geltend zu machen, widrigenfalls sie mit denselben autgeschlossen werden.

Werne, 28. Oktober 1904.

Königl. Amtsgericht.

56641 Aufgebot.

y Nr. 10 193. Der Altratschreiber Josef Busam in Haslach, als Abwesenheitêpfleger, hat beantragt, den verschollenen, am 29. Mai 1862 zu Haslach geborenen und zuleßt ebenda wohnhaft gewesenen Meßger Johannes Vogt für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf Donuerstag, deu 18. Mai 1905, Vor- mittags LO Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht an- beraumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen u erteilen vermögen, eran die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige

machen. " Oberkirch, den 28. Oktober 1904. : Großherzogliches R (gez.) Waag. Dies veröffentlicht : T S) neider, Amtsgerichtssekretär. (L. 8.) Schneider, Amtsgerichtssekretä [57409] ; Das Kgl. Amtsgericht Rothenburg ob. Tauber hat unterm 29. Oktober 1904 folgendes Aufgebot erlassen: Auf Antrag des A eorg Michael Stahl in Harlang, des Abwesenheitspflegers des Ver- schollenen, ergeht hiermit die Aufforderung: 1) an den am*28. Januar 1834 in Grüb, Ge- meinde Wetiringen, als Sohn der Ta löhnerseheleute Johannes und Anna Margareta Stabl in Grüb eborenen Johann Andreas Stahl, Bâter in othenburg ob. Tauber, welher im Jahre 1857 nah zuleßt in Newton (Long Island im Staate New or lebte, sich pätestens in dem auf Moutag, 22. Mai 1905, Vorm. 9 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine bei dem K. Amtsgerichte Rothenburg ob. der Tauber zu melden, widrigenfalls die Todeserklärun erfolgen wird, an alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, spätestens tim Aufgebotstermin dem Kgl. Amtsgerichte Rothenburg ob. Tauber Anzeige zu maten. Rothenburg o. Tbr., den 29. Oktober 1904.

Sto>mayer, K. Sekretär.

[57355] Aufgebot.

Auf Antrag des Meßtgermeisters Anton Reitinger in Obernzell, als ge)eßlihen Vertreters der seit mehr als 10 Jahren verschollenen Schreinermeistersehefrau Magdalena Polokcek, e am 8. April 1828 zu Bbernzell und ançebli<h im Jahre 1848 von Wien nah Amerika ausgewandert, iit das Aufgebots- verfahren zum Zwelke der Todeserklärung eingeleitet worden. Es ergeht daher die Aufforderung:

1) an die vers<hollene Magdalena Polokcek, ge- borene Wieringer, von Obernzell, si<h spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls ihre Tode3- erklärung erfolgen wird,

92) an alle, die Auskunft über Leben und Tod der Magtalena Polokcek erteilen können, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Der Aufgebotstermin, zu dem die vorbezeichneten Personen hiermit geladen werden, findet statt am Dienstag, den 2. Mai 1905, Vorm. 9 Uhr, im Sizungssaal des unterfertigten Gerichts.

Wegscheid, 27. Oktober 1904.

Kgl. Amtsgeriht Wegscheid. (gez.) Mayr, K. Amtèrichter. Zur Beglaubigung: Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts Wegscheid. (L. 8) Urban, K. Sekretär.

57356] l Das K. Amtsgericht Winnweiler hat heute fol- gendes Aufgebot erlassen: Die Theresia - geb. Wolsiffer, Ehefrau des A>keres Johannes Wolsiffer zu Hahnweilerhof, Gemeinde Börrstadt, hat beantragt, ihren am 2. August 1827 zu Hahnweilerhof ge- borenen, zvleßt in “Breunigweiler wohnhaften, seit etwa 50 Jahren verschollenen Bruder Johannes Wolfiffer, Sohn von Johannes und Maria geb. Naulh, für tot zu erklären. Der bezeichnete Ver- \hollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf den 26, Mai 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Winnweiler in dessen Sizungs- saal anberaumten Aufgebotttermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, wel<he Auskunft über Lben oder Tod des Ver- {ollenen zu * erteilen vermögen, ergeht die Auf- forderung, \pätesters im Aufgebotstermine dem Ge- ri<t Anzeige zu machen. Winuweiler, den 31. Oktober 1904. K. Amtsgerichts\chreiberei.

[57357] Nufgebot.

Der Steinsetzieister Otto Bergemann Le Große Berlinerstraße 7, vertreten dur<h den Rechts- antvalt Justizrat Schottländer in Posen, bat bean- tragt, die verschollenen Eltern seiner am 9. März 1903 in Posen verstorbenen Ehefrau, Marie geb. Wrzesinski, nämlih: den Eo Koch Franz Wrzefinski und seine Ehefrau. Marie geb. Nadowski, beide zuleßt wohnhaft zu Smu®Lzewo, Kreis Won- rowiß, für tot zu erklären. Die bezeichneten Ver- ollenen werden aufgefordert, fh spätestens in dem auf den 14, uni 1905, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- Ie erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Auzeige zu machen.

Wongrotvitz, den 28. Oktober 1904.

Königliches Amtsgericht.

[57516] No eBoE

In der Naht vom 1./2. Januar 1903 ist der Bootsmann Josef Hectox bei den Hermitsinseln über Bord gefallen und ertrunken. Dessen Nachlaß besteht aus 657,35 „6 baren Geldes. Gesetzliche Erben konnten bis jeßt nit ermittelt werden. Ein Testament ist niht vorhanden. Auf Antrag des Nachlaßpflegers , des Kaufmanns E. Timm in Matupi, ien an die Erben des Josef Hector die öffentliche Aufforderung, ihre Ansprüche und Rechte spätestens zu dem auf Mittwoch, den 31. August 1905, Vormittags $8 Uhr, bestimmten Auf- gebotstermine anzumelden, widrigenfalls der Nachlaß den ih meldenden und legitimierenden Erben, in Ermangelung dessen aber dem Landesfiskus des Schutzgebietes Deutsh-Neu-Guinea verabfolgt wird. Aktenzeichen: F. 1/04. : Herbertshöhe, den 10. September 1904.

Der Kaiserliche Bezirksrichter. [57553] Aufgebot. De Ghefrau des Wagneis Ferdinand Budenji, Maria geb. Zink, von Rasdorf hat als alleinige Testamentserbin der verstorbenen Geschwister Anna Katharina und Amand Simon von Nasdorf beantragt, ihr eine Erbbescheinigung dahin auszustellen, baß Anna Katharina und Amand Simoh die alleinigen efeßlihen Erben ihres dur Urteil des unterzeichneten erihts vom 286. Oktober 1904 für tot erklärten Bruders Kaspar Simon, als dessen Todestag der 9. September 1899 festgestellt ist, geworden eien Alle weiteren Personen, “welhe Erbre<hte an dem fall in Anspruch nehmen, werden aufgefordert, folie spätestens am 4. Jaunar 1905, Vor- mittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht anzumelden, widrigenfalls die beantragte Erb- bescheinigung erteilt werden wird. i Hünfeld, den 29. Oktober 1904. Königliches Amtsgericht.

[57362]

Aufgebot. : Das Amtsgericht Hamburg hat beute folgendes AULEA erlassen: Auf Antrag des Nachlaßpflegers,

dur die hiesigen Rechtsanwälte Dres." jur. Mann- hardt'und Göße, werden alle Nachlaßgläubiger des am 18. April 1843 in Münden (Hannover) ge- borenen und am 26. April 1904 hierselbst ver- storbenen Kaufmanus Karl Emil Hermann Kalt- wasëser Ie ihre Forderungen bei der Gerichtssreiberci des hiesigen Amtsgerichts, Zivil- |

justizgebäude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, *

Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 21. Dezember 1904, Nach- mittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine, daselbst, Hinterslügel. Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die Anmeldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundlihe Beweis- stüde sind in Urschrift oder in Abschrift bei- zufügen. Nachlaßgläubiger, welche fih nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsre<ten, Vermächtnissen und Auflagen berü f{ihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als fih na< Befriedigung der nicht ausges{lossenen Gläubiger no< ein Ueber- {uß ergibt; au) haftet jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den feinem Erbteil ent- sprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrechten, Vermächtnissen und ges sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie si

ni<t melden, nur der Rechtsnachteil ein, 2 jeder Grbe ihnen nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbindlichkeit haftet.

Hamburg, den 12, Oftober 1904.

Der Geri ts\hreiber des Amtsgerihts Hamburg.

Abteilung für Aufgebotsfachen.

eal or di A

amburg hat heu olgendes A erlassen: Auf Antrag des Testaments- vollstre>ers der verstorbenen Frau Wilhelmine Henriette Caroline Emma von der Heyde, geb. Grote, des verstorbenen Kaufmanns Johann Anton Edua: d von der Heyde Witwe, nämlih des Rechtéanwalts Dris. jur. Heimich Mankiewicz, vertreten dur die hiesigen Nehtsanwälte Dres. jur. Mankiewicz und Hinrichsen, werden alle Na<hlafgläubiger der am 11. September 1843 hierselbst geborenen und am 26. Februar 1904 hierselb#| verstorbenen Frau Wilhelmine Henriette Caroline Emma von der Heyde, geb. Grote, des verstorbenen Kaufmanns Jokbann Anton Eduard von der Heyde Witwe, auf- gefordert, ihre Forderungen bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen Amtsgerichts, Ziviljustizgebäude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 21. Dezember 19604, Nachmittags 2 Uhr, an- beraumten Aufgebotstermine daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die An-

[57550] Das Amtsgericht

e<tsanwalts Oris. jur. W. Göte, vertreten |

meldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Aorterung zu enthalten. Urkundlihe Beweisstücke gee in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. ahlaß- läubiger, wele sih ni<t melden, können, unbe- PPát des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus S Vermächtnissen und Auflagen erüdfihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als Bs nah Be es der niht ausge\<lossenen Gläubiger no< ein Uebershuß ergibt; au< haftet jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den feinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbind- lichkeit. ür die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen fowie für die Gläu- biger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sih ni<t melden, nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erbe ihnèn nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprechenden

Teil der Verbindlichkeit häftet.- Hamburg, den 27. Oktober 1904. Der Geridhlöschreiber des Amtsgerichts Hamburg. bteilung für Aufgebotssachen. 4 S

(Dur Ausschlu : ur< Aués{lußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 7. Oktober 1994 sind die Rechtsnachfolger des e storbenen eingetragenen Gläubigers, Chausseeaufsehers August Veseler von Mönchsbrü> bei Neustadt a. W. bezüglich der auf dem Grundstücke Alt-Gliezen Band 1 Blatt Nr. 20 Abteilung 111 69—e) und Band V11I Blatt Nr. 261 Abteilung Ti1 Nr. 28)—e) Sagen Spi von E 306 Ælr. t D206 5 mit ihrem Recht gu diese Hypothek ausges{losser worden. L Freienwalde a. O,, den 26. Oktober 1904. f Königliches Amtsgericht. 57538] Oeffentliche Zuftellung. Die aa des Otio August Peters, Juliane geb. Schroth, zu Dieburg, ProzeßbevollmäHtigter : e<tsanwalt Lindt zu Darmstadt, klagt gegen ihren Ehemann Otto August Peters von Diebara, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen bös: ichen Verlassens seitens des Beklagten seit 2 April 1903 & 1567 V. G.-B. —, mit dem Antrage: die Ehe der treit- teile vom Bande zu trennen und Beklagten für den allein huldigen Teil zu erklären, eventuell; den Beklagten zu verurteilen, die eheli<he Gemeinschaft fortzusezen und zu Klägerin in die eheliche Wohnung zurü>zukehren, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte ivilkammer des Großherzoglihen Landgerichts zu armstadt auf Moutag, den 23. Januar 1905, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen

bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. : U Ste La öffentlichen Zustellung

wird dieser 84ug E E annt gemacht.

, - A0 y Ds veri pes Ger.-Aff., ï als Gerichtsschreiber des E E EUiI Landgerichts.

4] Oeffentliche Zustellung. [0A I tcbiltetete nriette Karossa, geb. Posch- mann, in Lârhwalde, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Aron in O flagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Jakob Karofsa, früber zu Lärchwalde, jeßt unbekannten Aufentbalts, unter der Behauptung, daf Beklagter ni<ht sür {hren Ünter- halt sorge und sie vor etwa 8 Jahren ¿lid vers lassen habe, mit dem Antrage auf Sheidung der