1904 / 266 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Wilhelm Rudo

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Deutscher Reichsanzeiger

und

Königlich Preußischer Staatsanzeiger.

er Bezugspreis beträgt vierteljährlih 4 (50 4. A Son nehmen Kestellung auz für Kerlin außer den Postanstalten nud Zeitungsspediteuren für Selbstabholer

anch die Expedition 8W., Wilhelmstraße Nr. 22. Einzelue Nummern kosten 25 K

1M 266.

Jnhalt des amtlichen Teiles: Drdensverleihungen 2c.

Königreich Preußen. Grenennungen, Charakterverleihungen, Standeserhöhungen und

sonstige Personalveränderungen. None leccaE O in der Armee.

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Seine Majestät der König haben Allergnädigst E dem Pastor prim. Gustav Pohl zu Liegniß und dem früheren S nibeltoe des Domlkandidatenstifts, gener Pastor an der St. Zakobikirhe in Berlin Dr. phil. Paul Conrad den Noten Adlerorden vierter Klasse, 1 dem Hof- und Domprediger, Konsistorialrat Krißinger ¿u Berlin den Königlichen Kronenorden zweiter Klasse, i dem früheren Jnspektor des Domkandidatenstifts in Berlin, Superintendenten und Pfarrer Schlicht zu Rudow im Kreise Teltow und dem Bildhauer und Lehrer an der Unterrichts- anstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin, De Haverkamp zu Friedenau den Königlihen Kronenorden dritter Klasse, dem Lehrer Oswald Hoffmann zu Breslau, dem emeritierten Lehrer Robert Ehrlich zu Posen, den Eisen- hahnbetriebssekretären a. D. Ernj|t Hamburger zu Berlin, N Hennings zu Karlshorst inm Kreise Nieder- rnim, bisher in Berlin, Max Neumann zu Trebniß in Schlefien, bisher in- Berlin, Karl Su>er zu Glogau, bisher inBerlin, den Eisenbahnstationsassistenten a. D. Valentin

¡"Wierzyk zu Berlin, Hug o Ahl zu Dessau, bisher in Berlin, Emil G

eisler zu Lichtenberg bei Berlin, Hermann Krug zu Alt:Nuppin, bisher in Berlin, Hermann Schröder zu rmsdorf i. M., bisher in Berlin, dem See a. D. ohann Hesse genannt Eshe und dem Eisenbahnwerk- meister a. D. Friedrich Lamm, beide zu Berlin, den König- lichen Kronenorden vierter Klasse, dem Hauptlehrer Heinrich Vahle zu Hollinde im Kreise Herford-den Adler der Jnhaber des “Königlichen Hausordens von Hohenzollern, : 2 j Hoÿe pensionierten Bahnwärter Johann Teichert zu Nu>en im Kreise Tilsit, bisher in Kowgirren, das Kreuz des Allgemeinen Ehrenzeichens, S dem Gemeindevorsteher Gustav Brödner zu Char- lottenthal im Kreise Sagan, dem Kirchenältesten und irchvater, Auszügler Ernst Pohl zu Tillendorf im Kreise Bunzlau, dem pensionierten Küster August lóment zu Goldberg i. - Schl, dem pensionierten Ge- rihisdiener Ludwig Thiel zu Tilsit, dem Postschaffner Ernst Stennulat zu Gumbinnen, den pensionierten Eisen-

bahnlokomotivführern Karl Laaß und Gustav Plunz zu

Pankow im Kreise Niederbarnim, dem pensionierten Eisen- bahnwerkführer Eduard Kulike zu Rummelsburg im Kreise Niederbarnim, bisher in Lichtenberg-Friedrichsfelde, dem pensionierten Eisenbahnlokomotivheizer August Tiege Berlin, den pensionierten Eisenbahnweichenstellern erster tiaje Theodor Book zu Berlin, Karl Hoffmann ¿u Köpeni> im Kreise Teltow, bisher in Berlin, Heinri erzog zu Josephsdorf bei Leutersdorf, bisher in Char- ditenburg, Johann Seifert zu Fredersdorf im Kreise Niederbarnim, A in Berlin, dem pensionierten Bahnwärter ph zu Südende im Kreise Teltow, dem pensionierten Leuchtfeuerwärter Karl Dummer zu Treptow a. d. Nega, bisher in Groß-Horst, dem Provinzialstraßen- meister Wilhelm Rating zu Essen a. d. Ruhr, dem Schaf- meister Heinrih Bertram zu Notenkirhen im Kreise Einbe>, dem Bodenmeister Heinrih Metje zu Wehe desselben Kreises, dem Hofmeister Louis Armbre<t zu Steuer- wald im Landkreise Hildesheim, dem Waldwärter Wilhelm DHoreis zu L im Kreise Lehe, dem früheren Schuh- wacher Joseph Paul zu Warmbrunn im- Kreise Hirschberg, dem Gutskämmerer Christian Rautenberg zu Schönau im Kreise Pr.-Holland, dem Bohrer Friedrih Schneider in der Eisenbahnwerkstätte zu Göttingen, den E hilipp Cremer in der Eisenbahnwerkslätte ‘zu Scherfede, eorg Vondey in der ( dem A iseabaha ilfsbremser Friedrih Schrabback zu Hrankfurt a. den Essenbahnmaschinenpußern August artels zu / He>kenbe im Kreise Gandersheim, Heinri<h Goile zu Frankfurt a. O. Heinrich Schulz zu Guben, dem Eisenbahngepä>träger Karl Hoff- mann zu Frankfurt a. O., dem pensionierten Bahnsteig- schasfner Heinrih Breitenstein zt Charlottenburg, a Bahnunterhaltungsarbeiter Georg Engel zu Wabern, m Kreise Frißlar und dem Bahnho arbeiter Peter Lorek zu Sb atlotenbüra das Allgemeine E sowie : dem Eisenbahnweichensteller Karl Prihkow zu Oranien- burg im Kreise Niederbarnim die Nettungsmedaille am Bande

u verleihen.

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Elsenbahnwerkstätte zu Paderborn, -

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Insertionspreis für den Raum einer Druczeile 30 4. Juserate uimmt an:

die Königliche Expedition des Dentschen Reichsanzeigers

und föniglith Prenßischen Staatsavzeigers Berlin 8W., Wilhelmstraße Nr. 32.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den nachbenannten. Personen die Erlaubnis zur An- legung der ihnen verlichenen nichtpreußischen Orden zu er- teilen, und zwar:

des Großkreuzes des Großherzoglih Me>lenbur g-

Schwerinschen Greifenordens und des Großkreuzes

des Herzoglich Anhaltishen Hausordens Albrechts des Bären:

dem Generalintendanten. der - Königlihen Schauspiele von Hülsen; i roß komturkreuzes des Großherzoglich S Le aus- und Verdienstordens des erzogs Peter Friedrich Ludwig: dem Vizeoberstallmnecister Freiherrn von Esebe >;

des Ritterkreuzes erster Klasse des Großherzoglich Hessischen Berdienstordens Philipps des Groß- - mütigen:

dem Hofrat Wasmund beim Königlichen Marstall;

des Ritterkreuzes zweiter Klasse desselben Ordens: dem Marstallstabsveterinär Dr. Toepper beim König- lihen Marftall; des Komturkreuzes des Großherzoglih Me>lenbu T <werins<hen Greifenordens: dem mit der Verwaltung des Amts als Kabinettssekretär Jhrer Majestät der Kaiserin und Königin beauftragten König- lihen Kammerherrn Dr. von Behr-Pinnow;

des Nitterkreuzes mit der Krone desselben Ordens:

dem Verwaltungsdirekior bei der Generalintendantur der Königlichen Schauspiele, Geheimen Hofrat Winter und _

dem Maschinerieoberinspektor Brandt bei den Königlichen Theatern in Berlin; ?

des Nitterkreuzes desselben Ordens:

dem Garderobeoberinspektor Raupp bei den Königlichen

Theatern in Berlin;

des Ritterkreuzes des Großherzo

burgishen Hausordens der Wendischen Krone und

des Nitterzeihens erster Klasse des Herzoglich Anhaltishen Hausordens Albrechts des Bären:

dem Stallmeister von Harlem im Königlichen Marstall; der Großherzogli goldenen Medaille für Kunst und Wissenschaft: dem Kapellmeister, Professor S <lar zu Berlin; roßherzoglih Me>lenburg-Schwerinschen E S e Be Me me E dem Reitkne<t Bussas vom Hofstaat Seiner Kaiserliche n und Königlichen Hoheit des Kronprinzen des Deutschen Neich s und Kronprinzen von Preußen; ; des E Saa zweiter Abteilung des Groß-

lih Sächsishen Hausordens der Wachsamkeit herzogli< E weißen Falken:

tnant Plinzner im Ulanenregiment Graf zu Sobn O RRE Ee Nr. 8, kommandiert zur Dienstleistung im Königlichen Marstgll; ürftlih Shwarzburgischen Ehrenkreuzes E he RISIS Ï dem Geheimen- Justizrat Ule, vortiragendem Nat im Zustizministerium; :

ferner:

der Kaiserli Chinesischen Erinnerungsmedaille: dem Königlichen Kammerherrn von Hardt.

li<h Me>len-

Königreich Preufßen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: den Regierungsassessor Dr. jur. Auwers in Stuhm zum Landrat und den bisherigen „außerordentlichen Professor Dr. Karl Neumann zu Göttingen zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität zu Kiel zu ernennen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht: dem Kaufmann Alfred Bauch in Glogau, dem Kauf- mann Louis Grünfeld in Pyctos yrko verleihen.

Beuthen O.-S., dem Bankier

agen in Cöln und dem Fabrikbesiger Emil

Me>lenburg - Schwerinschen-

in Ratibor den Charakter als Kommerzienrat zu Sina für verwaiste Töchter von Post un

1904.

Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten.

An der Präparandenanstalt in Herborn ist der Volks- shullehrer Kupfrian aus Kleinshmalkalden als Zweiter Lehrer angestellt worden.

Finanzministerium.

Der Kanzleidiätar Wegener ist zum Geheimen Kanzlei- sekretär bei dem Finanzministerium ernannt worden.

Ministerium des Jnnern.

Dem Landrat Dr. Auwers is das Landratsamt im Kreise Stuhm übertragen worden.

Personalveränderungen.

Königlich Preußische Armee.

Beamte der Militärverwaltung.

Durch Verfügung der Feldzeugmeisterei. 20, Of- tober, Hübener, Ingen. bei der Art. Werkstatt in Danzig, zum E sIaboratorium in Spandau mit dem 1. November d. p f ver]eßt.

Nichtamiliczes,

Deutsches Rei <.

Preuf:en. Berlin, 10. November.

Seine Mafestät der Kaiser und König hörten heute vormittag die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts, Wirk- lichen Geheimen Rats Dr. von Lucanus, des Ministers der geistlichen, Unterrichte- und Medizinalangelegenheiten Dr. Studt, des Finanzministers Freiherrn von Rheinbaben, des Kriegs- ministers, Generalleutnanís von Einem genannt von Noth- maler und des Chefs des Generalstabes der Armee, General- obersten der Kavallerie Grafen von Sclieffen.

„Nachmittags gedachten Seine Mazestät zut Hofjagd nah Königswüsterhausen zu fahren.

_ Der Bundesrat versammelte sich heute zu einer Plenar- sizung; vorher hielten die vereinigten Ausschüsse für Zoll- und Steuerwesen, für Zustizwesen und für Elsaß-Lothringen eine Sißung ab. :

Am 9. Movember ist zu Berlin der Direktor im Reichs- postamt Eduard Wittko im 67. Lebensjahre unerwartet an einem Herzschlage verschiedên.

Wiitiko trat, nahdem er auf der Universität Königsberg das Studium der Rechts- und Staatswissenschaften vollendet und das Auskultatorexamen abgelegt hatte, im Sommer 1859 als Poftaspirant bei der Oberpostdizektion in Gumbinnen ein. Schon als lunger Beamter wurde er seit 1863 mehrere Zahre hindurh in den Bureaus des Generalpostamts be- schäftigt und blieb au< hier, nahbem. er 1867 die höhere

rüfung für den Postdienst bestanden hatte. Während des

eldzugs 1870 und 1871 nahm er in verantwortlicher Stelle an der Leitung des eldpostdienstes in Frankreih teil. Die Verdienste, die er sih hierbei erwarb, wurden dur die Verleihung des eisernen Kreuzes anerkannt, Jm Herbste 1872 wurde Wittko zum Postrat ernannt und an die Ober- postdirektion zu Hannover verseßt. Jm Frühjahr 1878 kehrte er, zunächst als Hilfsarbeiter, in die oberste Post- und Telegraphenbehörde zurü>, der er nunmehr bis zu seinem Tode angehören sollte. Jm Jahre 1880 zum vortragenden Rat, 1884 zum Geheimen Oberpostrat ernannt, erhielt er 1889 die Stelle. eines Abteilungsdirigenten und wurde im April 1896 als Direktor im Neichspostamt mit der Leitung der Ab- teilung betraut, der die Etats- und Personalangelegenheiten zugewiesen sind.

Ausgezeichnet dur< klaren Verstand und R ele é

ensfra

eines it hinterlassen. Jns- rbeit ina Personal-

fassung band, hat Wittko an allen Stellen dauernde Spuren erfolgreicher

lung der verhältnisse S id Mit Ten Telegraphenverwaltung

Neichsposi ; : : ibt. Zu den Gaben des Geistes trat wesentlichen Einf uh L'berz, dessen warmes Empfinden ihn

ß in der Fürsorge für das Wohl der ihm

niht ermüden lie i i i Beamtenschaft. Seiner Anregung uud seiner Ea vor allem ist die Schaffung und das Aufblühen

dem Namen „Töhterhort“ bestehenden großen Telegraphen-

mit denen | sid ‘einé nachdrüdli (lien Wictens

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