1904 / 266 p. 9 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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266.

e uMungasaen:

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1.

2. Aufgebote,

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

+ Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. - Verlosung 2c. von Wertpapieren.

1) Untersuchungssachen.

0076] hueufluchtserklärung uud Beschlagnahme- In der Unters N den Matrosen ntersuhungssache gegen - « Urtilleristen 9. Klasse des Soldatenstandes Wilhelm Üer der 2. Kompagnie 1. Matrosfenartillerie- abteilung, geb. am 2. Juni 1878 zu Wülfrath, Kreis dee umann, wegen Fahnenfluht, wird auf Grund er $8 69 ff. des V ilitärstrafgeseubuo sowie der 3 396, 360 der Militärstrafgerihtsordnung der Bes uldigte hierdur< für fahnenflüchtig erklärt und ein im Deutschen Reiche befindlihes Vermögen mit Veschlag belegt. Kiel, den 5. November 1904. Gericht 1. Marineinspektion. Der Gerichtsherr : Or. Lorenz, v. Usedom, Gerichtsafsessor, Kapitän zur See. als Kriegsgerichtsrat. [58700] ahnuenfluchtserklärung.

In der E enas ahe gegen den Musketier ‘Erich Marx Krefse der 5. Komp. Infanterieregiments Vogel von Fal>enstein (7. Westf.) Nr. 56, wegen

ahnenfluht, wird auf Grund der $$ 69 ff. des

ilitärstrafgeseßbu<s sowie der $$ 356, 360 der Militärstrafgeri tsordnung der Beschuldigte hierdurch Ur fahnenflüchtig erklärt. Münster i. W., den 5. November 1904. Gericht der 13. Division.

[59285] Bekanutmachung.

Die unterm 24. August 1904 erlassene Fahnen- fluchtserklärung betr. des Reiters Josef Hof- gärtnerxr der 1. Esfd. K. 1. Schweren Neiter- regiments wird aufgehoben, da rats Aufgreifung des Beschuldigten der Zustand der Fahnenflucht aus- gehört hat. (Nr. 203/1904 des Neichsanzeigers.)

München, den 7. November 1904.

Gericht der 1. Division.

Der Gerichtskberr: (Unterschrift) rinz Rupprecht L l (4 Generalleutnant. - Kriegsgerichtsrat

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2) Aufgebote, Verlust: u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[59167] Aufgebot.

Die Ehefrau des Großherzoglihen Bürgermeisters Friedrich Wilhelm Küßner, Katharina geb. Schröder, Un Neustadt im Odenwald, hat das Aufgebot der Eee der Frankfurter Hypothekenbank in Frank-

r

a. Lit. R Nr. 3274 über 300 Æ,

Ï Serie E Lit. R Nr. 6576 über 300 4,

3) Serie 12 Lit. P Nr. 9830 über 500 4,

4) Serie 13 Lit. R Nr. 27 073 über 300 #6 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 17. Mai 1905, Vormittags 117 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gericht, Zimmer Nr. 2E, Hauptgebäude, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte . an- umelden und die Ürkunden vorzulegen, widrigenfalls ie Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Frankfurt. a, M., den 1. November 1904. Königliches Amtsgericht. 15.

[59115] E L s er bon uns qusgefertigte Versicherungs|hein Nr. 26 558, ausgestellt a 5. Februar 1870 auf das Leben des Herrn Hermann Wunder, Dr. phil., rofessors an der Königl. Landesshule zu Grimma, uns als verloren angezeigt worden. In Ge- mäßheit von $ 15 der Allgemeinen Versicherungs- bedingungen unseres Statuts machen wir dies hier- mit unter der Bedeutung bekannt, daß wir den obigen Schein für kraftlos erklären und an dessen Stelle ein Duplikat ausstellen werden, wenn ih innerhalb dreier Monate vom uutengesetzten Tage ab ein Inhaber dieses Scheines / bei uns niht melden sollte. x

Leipzig, den 10. November 1904.

DebeusveriiGenn B Beelsmn zu Leipzig. Dr. Walther. iedel. [58475] Aufgebot.

Die Einwohnerfrau Karoline Möller, geb. Graa>, zu Kummer, als Vormünderin der am 26. Januar 1885 geborenen Anna Graa>, hat das Aufgebot des auf den Namen der Anna Graa> zu Kummer lautenden, im Johannistermin 1885 ga nes Sparbuhs Nr. 6531 der Vorschußanstalt für Ludwigs- Luit, welches zu 3#F 9/6 verzinslih und im Oktober 1901 eins<ließlih der aufgelaufenen Zinsen 100 „6 22 A groß gewesen ift, beantragt Der Inhaber der Ürkinte wird aufgefordert, pätestens in dem auf den 2. Juni 1905, Vormittags U1 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde borzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der

rkunde erfolgen wird.

_ Ludwigsluft, den 2. November 1904. Großherzogliches Amtsgericht. T Ce

[58848] / Der Uhrenfabrikant Cósar Turler in Biel i, Sthweiz A dur die Rechtsanwälte Justiz- rat Dr. Gutfleisch, Friedrich N und Ferdinand Arnold zu Gießen p das Aufgebot des n dem Ührenhändler War Pincus am 29. Juli 19 G P erlin ausgestellten, auf die Firma E. Som E o. zu Charlottenburg, Wilmersdorferftr. E dogenen und von diesem akzeptierten, am b ae zember 1902 fälligen Wechsels über 284 Pr agt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgeferdes

g vätestens { den S. Juni , Miles 12 ube l Sé: I beten Gericht,

erlust- und Fundsachen, Zustellungen u: dergl.

‘gebotstermine zu melden,

Gurte Beilage zum Deutschen Reichsanzeiger und Königlih Preußischen Staatsanzeiger.

im Zivilgerichtsgebäude, Amtsgerichtsplaß, Il Treppen, immer 44, anberaumten Aufgebotstermine seine e<te anzumelden und die Urkunde vorzulegen,

widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- olgen wird.

: Charlottenburg, den 1. November 1904.

Königliches Amtsgericht. Abt. 11.

[59168] Aufgebot. Das Amts A E hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Der Kausmann B. Sharläch in Chemniß, vertreten durh die Nechisanwälte, Dber- justizrat Heinrih Ulrih und Oskar Ulrich in Chem- nitz, hat das Aufgebot beantragt zur Kraftloserklä- rung des von M. Werner in Berlin am 10. April 1904 auf Adolf Neumann in Hamburg gezogenen von diesem akzeptierten, von dem Aussteller auf Louis Anders in Berlin und von dem leßteren auf den Antragsteller indossierten, am 15. Juli 1904 fällig ge- wesenen Wechsels über 4 237,70. Der Inhaber der Urkünde wird aufgefordert, seine Rechte bei der Ge- Le des hiesigen Amtsgerichts, Pitt: ebäude vor dem Holstenthor, Erdgeschoß, Mittelbau, immer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 24. Mai 1905, Nach- mittags 2 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, daselbst, Hinterflügel, Erdgeschoß, Zimmer-Nr. 161, anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Hamburg, den 1. November 1904.

Der Gerichtsschreiber des Amtsgerihts Hamburg.

Abteilung für Aufgebotsfachen. 58474 Aufgebot. : : Die (Erben des in Lichtenberg am 17. Mai 1904 verstorbenen Brinksißers und Glasers Carl Eggeling haben das Aufgebot folgender verloren gegangenen Urkunden beantragt: :

1) der Obligation vom 29. Dezember 1875 sowie des gerihtli<en Protokolls vom 5. Januar 1876 über eine Hypothek zu 900 eingetragen für den verstorbenen Carl Eaggeling im Grundbuche von Lichtenberg Band 11 Blatt 44 unter Nr. 1 auf dem daselbst eingetragenen Anbauerwesen No. aff. 46,

2) des Hypothekenbriefes und der Schuldurkunde vom 1. April 1881 über eine Hypyothek zu 1200 Æ, eingetragen für den verstorbenen Carl Eggeling an der vorerwähnten Stelle im Grundbuche von Lichten- berg unter Nr. 2.

Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 30. Mai 1905, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine ihre el anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunden erfolgen wird. i

Salder, deg 1 ee U E

erzoglihes Amtsgericht. B. Ben>kendorff. [59174] Aufgebot.

Die Witwe des A>erers Peter Weller, Anna Gertrauda geb. Schumacher. von Hemmelzen, hat beantragt, ihren am 6. März 1870 geborenen ver- schollenen Sohn Wilhelm Weller von da, zuleßt in der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt in Bonn, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf Dienstag, den 6. M 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Zimmer 12, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver- mögen, ergeht die Aufforderung, [pätestens im Auf- gebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Alteukircheu, den 2. November 1904.

Königliches Amtsgericht.

59172 Aufgebot. : Nr. 15 894. Der Schuhmacher Gustav Braßler aus Menzingen hat als Abwesenheitspfleger bean- tragt, die verschollene Luise Wößner, geb. am 97. Juli 1863 in Menzingen, zuleßt wohzuhast »in Menzingen, für tot zu erklären. Die bezeichnete Ver- \{hollene wird aufgefordert, si<h spätestens in dem auf Dienstag, den 6. Juni 1905, Vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- Sltrug erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufs gebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. :

Bretteu, den 7. November 1904.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Wenk.

59116 Aufgebot. O Sthriftje er Jean Boe>ken in Fulda hat beantragt, die vers<ollenen Gebrüder: Solcvi S Brehl, geb. am 7. April 1856, und Io B Brehl, geb. am 28. Februar 1858, Sbhne des Blibliothek- dieners Bonifaz Brehl in Fulda, zuleßt wohnhaft in ulda, für tot zu erklären. Die bezeihneten Ver- ollenen werden aufgefordert, sh spätestens in dem auf den 12. Juli R Ee aatereni N oe, unterzei<neten Ger! anberaumten Auf- vor dem j m qui rigenfal die Lobes rung erfolgen wird. An alle, welhe Auskun s j Leben e Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ‘ergeht - die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Fulda, den 5. November 1904. Königliches Amtsgericht. Abteilung 4.

[59171} Aufgebot.

Die Witwe des Apothekers Hermann Theodor Caul König, Sophie geb. Weglage, in Löningen, hat beantragt, den verschollenen Constanz Ernst König, eboren am 6. Mai 1845, und den verschollenen

aximilian Carl König, geboren am 29. November 1857, beide zuleyt wohnhaft in Löningen, für tot zu erklären. Die bezeichneten Vershollenen werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 8, Juni 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unter-

| Öffentlicher Auzeiger.

zeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu maten. Löningen, den 9. November 1904. Großherzoglihes Amtsgericht.

[59122 Ns:

Auf Antrag des Rentiers Gottlieb Tietze zu Markt- Bohrau wird dessen Bruder Karl Wilhelm Tietze, welcher vor länger als 30 Jahren nah Südamerika ausgewandert ist, und von dort seit länger als 10 Jahren ni<hts von si< hat hören lassen, aufge- fordert, si< spätestens im Aufgebotéêtermin, den 21. September 1905, Vormitiags U Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht, Schöffensißungsaal, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird. Zugleih werden alle diejenigen, wele Aus- kunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu geben vermögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin r unterzeichneten Amtsgeriht davon Anzeige zu machen.

Strehlen, den 5. November 1904.

Königliches Amtsgericht.

[59169] P

Das Amtsgeriht Hamburg hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Auf Dag des Testaments- vollstre>ers für das im Inland befindlihe Vermögen des verstorbenen Rentners Karl Oscar Martin irs prung, nämli< des Bankdirektors Robert W. Basfermann, vertreten dur<h die hiesigen Rechtsanwälte Dres. jur. Mittelflrass, Bolzen und Möller, werden alle NaWlaßgläubiger des am 13. Juli 1832 in Kopenhagen ge orenen und am 24. Juni 1904 hierselb verstorbenen Rentners Karl Oscar Martin Hirs{<sprung aufgefordert, ihre ea bei der Gerichtsschreiberei des hiesigen A Ziviljustizgebäude vor dem N att rdges<hoß, Mittelbau, Zimmer Nr. 165, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 28, Dezember 1904, Nachmittags 2 Uhr, an- beraumten Aufgebotstermine daselbst, S Erdgeschoß, Zimmer Nr. 161, anzumelden. Die ÄAn- meldung einer Forderung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkundliße Beweisstü>ke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Nachlaß- läubiger, wel<he si< niht meiden, können, unbe- {adet des Rechts, - vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen berüdsihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als E nach S ens der nicht ausges<lossenen läubiger no< ein Uebers<uß ergibt; au haftet jeder Erbe nah der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil entsprehenden Teil der Verbind- lihhkeit. Für die Gläubiger aus Pflichtteilsrehten, Vermächtnissen und Auflagen fowie für die Gläu- biger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie fih niht melden, nur der Rechtsnachteil ein, cs jeder‘ Crbe ihnen na< der Teilung des Nachlasses nur für den seinem Erbteil Eittibrebe Teil der Verbindlichkeit haftet.

Hamburg, den 17. Oktober 1904. "

Der Gerichts\hreiber des Amtsgerihts Hamburg.

Abteilung für Aufgebots\sachen.

[59128] Oeffentliche Bekanutmachung.

In dem gemeinschaftlihen Testament des Schank- wirts Julius Lu>lkenwald und seiner Ehef: au Caroline Lu>enwald, geborene Müller, vom 11. April 1902, welches am 20. September 1904 seitens des unter- zeihneten Gerichts eröffnet worden ist, ist die Schülerin Else Richter, Tochter der verehelichten 10 eli Schulz, z. Zeit unbekannten Aufenthalts,

edacht.

Berlin, den 27. Oktober 1904. - Königliches Amtsgericht T. Abteilung 95.

[59127] Oeffentliche I Ra Bg:

In dem von dem Kanzleirat Ernst Louis Scheuer- mann und seiner Chefrau Nanny Scheuermann, geb. Engeling, am 2. Mai 1878 gerihtli< errichteten und am 14. März 1904 eröffneten Erbvertrage ist Ludwig Carl Ernst Scheuermaun, Sohn aus erster Ehe, bedacht.

Berlin, den 31. Oktober 1904

Königliches Amtsgericht T. Abteilung 95.

nden

| [59129] Oeffentliche Bekanntmachung.

In dem von dem Kutscher Johann Carl Fried- ri< Biesel und dessen Gier Iulie BieT e- borenen Kollmann, geschiedenen Böttcher, am 3. Mai 1899 zu Berlin errichteten und am 2. November Set Cra Ra Eer Lgent ist der

ohn der Erblasser Paul Biesel, zur Zei » bekannten Aufenthalts, bauEt U ne

Verlin, den 2. November 1904.

Königliches Amtsgeriht 1. Abt. 95.

59175] Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneten Gericht vom 4. November 1904 ift der N 1. Mai 10 geborene Maschinisten-Applikant Hermann Karl Robert Käbisch, zuleßt in Wilhelmshaven bei der 1. Komp. der 2. Werftdivision, ‘für tot erklärt. Als Todestag

ist der 31. Dezember 1901 festgestellt. Falkenburg, den 4. November 1904. ___ Königl. Amtsgericht.

[59170] Bekauutmachung. :

Durch Aus\{lußurteil des unterzeichneten Gerichts e; e Ste rdb ist E L fa j guliar L verlooste uldverschreibung der Nassau B bank Lit. J c Nr. 2708 über 600 für kraftlos erklärt worden. :

Wiesbaden, den 3. November 1904. Königliches Amtsgericht. Abl 10.

6. Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesell\{. Erwerbs- ns Bi ; S

8. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9. Bankausweise.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1904.

haftsgenossenschaften.

[59146] Oeffentliche t gtimits

Der Buffetier Friedrich artung Pier: vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Lüdde hieselbst, klagt gegen seine Chefrau Elise geb. Marwiß, unbekannten Auf- enthalts, wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu scheiden sowie die Beklagte für den allein {huldigen Teil zu erklären, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Nechts- streits vor die erste Zivilkammer des Herzoglichen Landgerichts zu Braunschweig auf den 4. Ja- uuar 1905, Vormittags 10 Uhr. mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- lanen nwalt zu bestellen. um Zwede der ffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Braunschweig, den 5. November 1904.

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Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts. [59183] Oeffentliche Zustellung. Die Johannes Hagenlo(er Ehefrau Bertha, geb. Arheilger, zu Darmstadt, Alexanderstraße 5, vertréten dur Rechtsanwalt Dr. Oppenheimer in Darmstadt, ladet in Sachen gegen ihren Ekemann Ioharnes Hageulocher, Dre(sler in Darmstadt, zur Zeit mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Éhe- scheidung, Beklagten zur mündlichen Neébártluna des Rechtsstreits vor die erste Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerihts zu Darmstadt auf Donner: den 12. Sar 1905, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema<ht. Darmstadt, den 8. November 1904.

: Reinheimer, Gerichtsassessor, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerihts.

[59139] Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Margaretha Johanna Michelsen, geb.

Paulsen, zu Hegeholz per Lindaunis, Prozeßbevoll- mächtigte: Justizrat Ebsen und Rechtsanwalt Dr. Elsner Flensburg klagt gegen ihren Ehemann, Arbeiter Ludwig Michelsen, jeßt unbekannten Auf- enthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter seine Ehefrau verlassen und seit April 1903 ni<ts von sich habe hören lafsen, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ebe zu \>eiden, den Be- klagten für den {huldigen Teil zu erklären und ihm die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Flenéburg auf den L. Februar 1905, Vormittags 10 Uhr,

Saal 55, mit der Aufforderuna, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Flensburg, den 2. November 19014.

Der Gerichtsschreiber des" Königlichen Landgericbts. [59138] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Ehefrau Anna Sepölder, geb. Laßen, in A vertreten dur< den Nechtsanwalt, Justizrat Bong Schmidt în Flensburg, gegen ihren Chemann, den Maschinisten Helmuth Julius Franz Völker, unbekannten Aufenthalts, wegen EChe- scheidung, ist Termin zur mündlihen Verhandlung auf Mittwoch, deu A8. Januar 1905, Vor- mittags 10 Uhr, vor der 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Flensburg, Zimmer Nr. 55, bestimmt, wozu Beklagter mit der Aufforderung ge- laden wird, einen bei diefem Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diefe Ladung bekannt gemacht.

Fleusburg, den 4. November 1904. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [59140] Oeffentliche Zustellung.

Der D ENEWgeS Ernst Joha in Ilsenburg, Prozeß- bevollmächtigter: Rehtsauwalt Sußmann in Halber- stadt, klagt gegen seine Chefrau Emma Johu, geb. Bormann, früher in Berlin, jeßt unbekannten Auf- entbalts, unter der Behauptung, daß die Beklagte sih des Ehebru<s s{<uldig gemaht habe (8 1565 Bürgerlichen Geseßbuchs), mit dem Antrage, die Ehe zu scheiden und die Beklagte für s{uldig zu er- klären. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Halberstadt auf den L7, Jauuar 1905, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten S richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. u Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser - Auszug der Klage bekannt gemacht.

Halberstadt, den 2. November 1904.

Bittkow, Aktuar, als Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts. [59181] Oeffentliche Zustellung.

Die Chefrau des S{lofsers Wilhelm - Konrad Klein, Margaretha geborene Stein, in Andernach, Frozeßbevollmädtigter: Rechtsanwalt Dr. Salomon,

agt gegen ihren genannten Ehemann, früher Z Andernach), jeßt ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, auf Grund des $ 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteten am 23. Ebe bon arte bes t us f nd

eklagten für den allein und demselben die Kosten des Vechtgstreits, Zes

den k erlegen. Die Klägerin label E Ls L vie ündlihen Verhandlung des hs m érfte: n des 'Lsniglihen D Ba a Mag

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Koblenz, den 8. November 1904.

Breuer, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

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