1904 / 282 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

auf Verluste zurü>zuführen® sind, welhe fremde Staats-

angehörige auf Cuba und den Philippinen dur die leßten Aufstände erlitten haben.

Durch den Artikel 6 des Geseßes werden Präklufivfristen

geldeen: durch das Bs berührt werden gemäß Artikel 8 Schulden aus A Fed panischen Kolonialkriegen. Namirag

zur Bekanntmachung vom 27. Dezember 1898, betreffend Ausnahmen von den Bestimmungen für die Feststellung des Börsenpreises von Wertpapieren.

Vom 29. November 1904.

Auf Grund des Ê 9 der e oung vom 28. Juni 1898 (Reichsgeseßbl. S. 915) wird hierdurh< ekannt gemacht, daß na<h Beschluß der Börsenvorstände zu Berlin und Frank- furt a. M. die an den Börsen dieser Orte zum Handel zuge- lassenen Aktien und Vorzugsaktien der Deut <-Luxem- burgishen Bergwerks- und Hütten-Aktiengesell- schaft, deren Grundkapital durch Zusammenlegung us 12 087 000 M herabgesezt wird, vom 1. Dezember 1904 a in Ausnahme von $ 4 Abs. 1 der eingangs erwähnten Be- stimmungen franko Zinsen zu bere<nen sind.

Berlin, den 29. November 1904.

Der Reichskanzler. Jm Auftrage: Hopf.

Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 50 des Neichsgeseßblatts enthält unter

Nr. 3092 die Verordnung, betreffend Ergänzung der Militärtransportordnung für Eisenbahnen, vom 21. Norzuibes 1904, und unter

Nr. 3093 die Bekanntmachung,

i ( betreffend Ergänzung des Militärtarifs für Eisenbahnen, vom 21. November 1904.

Diplomingenieure, welche zur Ausbildung im Staatsbau- Bause in Ausficht genommen werden, haben ferner beizu-

ringen:

1) ein amtliches

,_ 2) ein ärztlihes Zeugnis, daß der Antragsteller frei von körperlichen Gebrechen und wahrnehmbaren Anlagen zu chroni- shen Krankheiten ist, sowie genügendes Seh- und Hörvermögen und fehlerfreie Sprache hat.

Für die Diplomingenieure, die zur Ausbildung im preußi- schen Staatseisenbahndienste in Aussicht genommen sind, kommen hierbei zur Anwendung S 1 der eiwa für die Annahme und praftische Ausbildung der Regierungsbauführer des Gi bahnbaufahes vom 13. September 1900 und 8 1 der An- weisung für die Annahme und praftishe Ausbildung der Eleven und der Regierungsbauführer des Maschinenbaufaches vom 13. Se tember 1900, .

3) den ahweis, daß ‘für die Dauer von vier Jahren fh de gtandesgemäßän Unterhalt erforderlihen Mittel ge- ichert sind.

Die bezüglichen Gesuche sind in Preußen bei dem Minister der öffentlihen Arbeiten, in Braunschweig bei der Herzoglichen Baudixektion in Braunschweig spätestens se<s Monate nah bestandener Diplomprüfung einzureichen.

Berlin, den 18. November 1904. Der Minister der öffentlichen Arbeiten. von Budde.

S E E T A E T L E E. T CMRLR T

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ührungszeugnis,

Tagesordnung

für dieSißung des Landeseisenbahnrats am Freitag, den 9. Dezeniber 1904, Vormittags 10 Ühr.

1) Mehrere von der ständigen Tarifkommission der deutschen Eisenbahnen vorberatene, für die Beschlußfassung der General- konferenz der deutschen Eisenbahnverwaltungén vorbereitete An- träge von allgemeinem Jnteresse zum deutschen Eisenbahn- gütertarif. Sie betreffen :

a. Tarifierung von Zu>er und Melasse;

Berlin W., den 29. November 1904. Kaiserliches Postzeitungsamt. warß.

Königreich Preußen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht : den bei der Provinzialsteuerdirektion in Königsberg i. Pr.

‘angestellten AeGerungarat Ouvrier zum Oberregierungsrat zu ernennen un

der Wahl des Oberlehrers an dem Kaiserin Augusta- “Gymnasium in Charlottenburg Paul Siebert zum Direktor des Gymnasiums nebst Realschule in Stolp die Allerhöchste Bestätigung zu erteilen, :

Finanzministerium. Dem Oberregierungsrat Ouvrier is} die Stelle des

Oberregierungsrats bei der Provinzialsteuerdirektion in Königs- :

berg i. Pr. verliehen worden.

Ministerium der öffentlihen Arbeiten.

Bekanntmachung.

Jnfolge der Ersezung der Vorprüfung und der ersten S für den Koniglih preußischen Staatsdienst im Baufage durch die Diplomprüfung wird die mit der Herzoglich braunschweigishen Regierung getroffene Vereinbarung wegen gegenseitiger staatliher Gleichstellung und Anerkennung der vor den beiderseitigen Prüfungs- ämtern bestandenen Vorprüfung und ersten Haupt- prüfung im gesamten Baufache, wie folgt, abgeändert. Die nah den Diplomprüfungsvorschriften vom 3. Sep- tember 1904 erfolgte Ablegung der Diplomprüfung an der Herzoglichen Technischen Hochschule in Braunschweig hat für den die Prüfung Bestehenden in Preußen bei der späteren Zulassung zur zweiten Hauptprüfung (Baumeisterprüfung) für ‘das gesamte Baufach und bei der Zulassung zum höheren preußishen Staatsdienste die gleihe Wirkung, als wenn die Prüfung bei einer der Königlich preußischen ‘Tehnischen Hochschulen zu Aachen, Berlin, h und - Hannover abgelegt worden wäre. Umgekehrt soll das Be- stehen dex Diplomprüfung vor einer der leßtgedahten Hoch- o Ri für die Zulassung zu der Herzoglich braun- weigischen zweiten Hauptprü ung (Baumeisterprüfung) im Es Baufache und bei der Bewerbun um Zu- assung zum höheren braunshweigischen Staatsdienste ebenso angesehen werden, als wäre die Prüfung in Braunschweig abgelegt. Die bisherige Vereinbarung (Bentralblatt der Bau- verwaltung 1882 Nr. 6 Seite 45 und 1888 Nr. 11 Seite 121, Eisenbahnverordnungsblatt 1888 Nr. 7 Seite 78) bleibt während der bis 1. Oktober 1905 dauernden Uebergangszeit in Kraft. Die gegenseitige Anerkennung der Vorprüfungen für die Technischen „Hochschulen in Aachen, Berlin, Danzig und ; T de einerseits und. Braunschweig andererseits 1st durh ereinbarung der Unterrichtsverwaltungen der beiden Staaten gründsäßlih geregelt. : Diplomingenieure, welche sih zur Ausbildung im Staats- dienste melden, haben ihrer Meldung beizufügen :

- 1) einen Lebenslauf, in dem auch die Militärverhältnisse darzulegen sind (Meldung und Lebenslauf sind in deutscher Sprache abzufassen und eigenhändig zu schreiben),

2) das Reifezeugnis der Schule,

3) die Zeugnisse der Technischen Hochschulen, auf denen

Bewerber studiert hat, / cas 9 das Zeugnis iee die bestandene Vorprüfung,

5) das Zeugnis über e NLES Hauptprüfung,

3) die Ernennung zum Diplomingenieur,

7 ah Zeugnis über die praktishe Beschäftigung auf der Jaustelle 5 : ¿

E O für Diplomningeuieure rin M E Es Beginne des Studiums oder Able ung der Vorprüfung (mindestens 8 D traßenbailt E fr Diplomingentieure des Wasser- cen O es fahes und des. Eisenbahnbaufaches: vor n O ie Studiums oder während der Sommerferien vor Ableg1 at) Vorprüfung (falls eine solche Beschäftigung stattgefunden hat), na, gür die Diplomingenieure des Maschinenbaufaches: in stätt rend eines Jahres nah der Bejtimmung ordnung. j

b. desgl. des zur Denaturierung bestimmten Spiritus; c. neue Fassung der Positionen „Papier“ und „Pappe“ des Spezialtarifs T und „Holzstoff“ und „Holzzellstof f“ der Spezialtarife T—IIT; d. TZarifierung von Rohhufeisen; e. Abrundung des. der Frachtbere<hnung unter- liegenden Gewichts. 2) Ausnahmetarif für Steinkohlen und Stein- kohlenkoks nah dem Sieg-, Lahn- und Dillgebiet. 3) Uebernahme der Haftpflicht für die eshädigung unverpa>ter oder unvollständig verpa>ter Eisen- gußwaren dur S OHMp. i

Ausnahmetari für Kalkstein zum Hochofenbetrieb..

5) Ausnahmetarife für Steinsalz. 6) Tarifierung von Düngemitteln. h

7) Uebersicht der Norma transportgebühren. 8) Mitteilung über genehmigteAusnahmetarife usw. ' Berlin, den 28. November 1904.

S Landeseisenbahnrat. : _ Der Vorsigende.

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i E ey E f Wirklicher GeheimeL Nat, Unterstaatssekretär.

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BVeranntma h Ung:

Das steuerpflihtige Reineinkommen der meiner Aufsicht unictes Privateisenbahnen ist nah $ 46 des Kommunal- IANen gele R ae Juli E für das Betriebsjahr 03/04, wie folgt, festgeseßt worden: : - : 1) bei L Y aulinenaue- Neu-Ruppiner Eisen- 108 800 M, Le LeiE H i der E Neu-Ruppin - Wittsto>er : Fi 23 172, / ei dee rignigzer Eisenbahn auf 153 900 M, 4) bei‘ der Wittenberge - Perleberger Eisenbahn c 28 M, ; : aal E bei ber Altona-Kaltenkirhener Eisenbahn auf d ‘bei der Kreisbahn E>ernförde— Kappeln auf nts 0 M Kreis Oldenburger Eisenbahn (Neben- bahn) auf 34 500 M ; y B E Betriebe der Ruppiner Kreisbahn is im genannten Betriebsjahre ein kommunalabgabepflihtiger Rein- ertrag nicht erzielt worden. Altona, den 28. November 1904. i; Der Königliche Eisenbahnkommissar. Jungniel.

Vichtamtliches. Deutsches Reich.

Preußen, Berlin, 30. November.

Seine Majestär der Kaiser und König haben Sich gestern nahmittag von Neude> nad ao begeben. uf der Fahrt dorthin ließen Seine ajestät auf der Station Karf den Sonderzug Me um die dort aufgestellten Kinder der Stiftung Friedenshort in Miechowiß, die von der Stifterin, Schwester Eva von Tiele-Win>ler;, und den im Friedenshort arbeitenden Schwestern geführt wurden, zu begrüßen. Gleichzeitig waren dort die gesamten katholischen Volks‘hulen von Miehowiy und Karf unter Führung ihrer Lehrer und ehrerinnen anwesend, die von Seiner Majestät ebenfalls huld- vollst begrüßt wurden. Am Nachmitta hörten Seine Majestät in Slawenßziß die Vorträge des Chefs des Militärkabinetts, Generalleutnants Grafen von Hülsen- Haeseler und desg Ver- treters des Auswärtigen Amts, Gesandten von Schön.

Der neue deuts<h-serbishe Handelsvertrag i gestern, wie „W. T. B.“ meldet, hier dur den Staatsse S

des Auswärtigen Amts, as von L ODseN, und

den hiesigen serbishen Gesandten, Herrn Dr. Mi ithewit<h, unterzeihnet worden

/ Debatte über die Regierungserklärung fort. Der

s i itlenif en Üniversität in Triest ;

Der liegt als beson wi>elun Staatseijenbahnen bei.

ere Beilage eine Denkschrift über die

Deutsche Kolonien. ' „Nach einer amtlichen Meldung aus Deutsh-Südwest- afrifka sind, wie ; 1881 gestorben: Reiter Franz Mayer, geboren am 1. Juni 1 zu Otterbah, früher im Feldartillerieregiment Nr. ct am 27. November im Lazarett zu Otjimb inde; R Conrad Broßmer, geboren am 3, Juli 1881 zu O stanz, früher im Dragonerregiment Nr. 22, am 13. Novem 6 im Lazarett zu Epukiro; Neiter Emil Büttner, 9g 4 boren am 28. Februar 1880 zu Hopfgarten, früher ® Pionierbataillon Nr. 10, am 2. November im im Okahandja; Gefreiter Gottlieb Kalweit, geboren as 25. März 1881 zu Augstupönen, früher im Pionierbataillon Nr. 18, am S. November im Lazarett

u j Gefreiter Walther Nensel, geboren am 30. Mai 1881

Elberfeld, früher im Sächsischen 2. Grenadierregiment Nr. 101

am 25. November im Lazarett zu Otjosondu; Una offizier d. Res. Eugen Hoenninghaus aus Eh! E am 22. November im Lazarett zu Okahand

Reiter Heinri Zicfeld, geboren am 28. September 1 zu Zeven, früher im Feldartillerieregiment Nr. 9, ist am vember in Swakopmund an einer ra Fahrlässi

Hivilisten herbeigeführten Verwundung (Schuß dur storben.

keit Hals)

Oesterreich-Ungarn.

L c s der Wie die „Politische Korrespondenz“ erfährt, hat Minister des Ao Graf Gen i in seiner gestrigg Unterredung mit dem englischen Botschafter Sir erd Plunkett und dem russischen Botschaftsrat Baron Bu dbek9/ der den erfranften russi

willigkeit des Kaisers zur Vollziehung der eventue Ernennung eines ies Mitgliedes- der kommission für den Nordseezwischenfall kundgegeben.

Graf Posadowsky und die anderen deutsche"

Unterhändler sind, wie „W. T. B.“ meldet, heute früh von"

Wien nach Berlin zurü>gereist. bie Das österreihis<he Abgeordnetenhaus sehte gestern

Hruby sagte, die Tschechen seien stets zu einem ehrlichen Frieden 0 der Güinblaas der Gleichbere<htigung bereit; wenn sie aber zur und seßung des Kampfes gezwungen würden, würden sie weiterkämpfen 6 die ibi geeignet scheinenden Waffen wählen, um den Sieg zu d langen. Darauf führte der Abg. Dr. Menger aus, für Oesterre jl wenn es bestehen und fd kräftigen folle, müsse in absehbarer Zeit e: Nationalitätenfrage ge öst werden. Der ba: Dr. Hort1s tra neuerdings für die Errichtung einer italienischen niversität in Triest cin- Der Abg. Dr. Bara (ts{he.-radikal) spra gegen eine zentraliftisde Politik; vie Obstruktion müsse ih ni<t nur gegen die jeßige Rer sondern gegen das ganze zentralistische System wenden, Der r., Ferjancic erklärte ih aeaen die (Ceidtung ps er Iraï für die 7 ner füdslavishen Universität in Laibach ein. Hiredie atung eo handlung abgebrochen. E meldet, hat der T\he< en?

Wie die „Neue Freie Pi esse“

klub gestern die Fortseßung der Obstruktion beschlossen. apester Hohs<hulen *

Die Studenten sämtlicher Bud beschlossen in einer gestern abend abgehaltenen Versammlung, dem Rektor der Universität eine ingabe zu überreichen, in der sie verschiedene Forderungen aufstellen. Unter anderen wird die olung der Polizeiorgane verlangt, die in die Univer- sität eingedrungen seien. Die Studenten drohen, wenn ihre

orderungen nit erfüllt würden, allgemein den Besuch dek

orlesungen einzustellen.

_ Großbritannien und Jrland.

Der Unterstaatssekretär des Indischen Amts Earl of P WLgs ist, wie „W. T. B.“ berichtet, gestern früh ge-

orben, Fraukreich, Á In dem gestern abgehaltenen Ministerrat machte, wie

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dem

ng von dem Wunsche Rußlands und ranzösisher Admiral als ( tscheidung über den Vorfall in der Von der Regierung ist der Mmira en n bestimmt worden. Für die 6 S ern I wird das Palais de s A ur Verfügung gestellt werden. Der Kriegsminister Berteaux E A T N reiben aufgefordert alle Se diejenigen, die von der Stht inbstihi, bebeoke erien / windsucht bedroht erschienen, v den ita genau untersuchen wi lasen u A hein“

zuschi>en eputiertenkammer

Englands, daß ein Schiedsgerichts zur ordsee ernannt werde.

Die D g s eratun (rabitedie Einkommensteuer wider uf T Dtide Brun anze Hie rie 28 Projekt, indem er sagte, ah isier l niger dav i j enland eal Tire fe g fig Sommer das, Proielt e M 7 1 en, e Gon S man zwingen wide ca Mae Jrs Ehasten de ver für Shultern ist * Dex Deputierte Jauk

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Reform bilde er mission an, da

5 twurf thal ler, aber werde leicht n enthalte zwar einige, Fehler, nd A auf A gveriagt, helfen Die Fortseßung der Beratu von Star n ¡ratung der Vorlage, betreffenp die Trennun? mittag wieder zu Kil he, betraute Kommission trat gestern Lise erklärte, ex nehme (umen, Das Mitglied der Me cheit LEA ge vorlage wieder terseits die am Tage zuvor abgelehnte Neg fel

,W. T. B.“ berichtet, an Typhus weiter

Lazarett U 4

Epukiro,

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hen Botschafter vertrat, die Bereit 7 Untersuhung® *

Abg. Wenzel

V.” mitgeteilt wi ini eußern Delcasss Mitteilu g wird, der Minister des Aeuß j itglied des

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eutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers s der Gütertarife der Preußisch- Hessischen :

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ge N uf. Es wurde hie Vorlage, ,

S E einer Prüfung zu unten e ehrere M :

er Kommi Minderheit erklärten hierauf thren Austritt He reits abgel ssion, weil sie eine no<malige Abstimmung aer e ission nahm bi ehnte Vorlage für unzulässig hielten, Die KomMBiese besagen pf die beiden ersten Artifol der Vorlage Wen Zu wendungen 9 die den verschiedenen ‘Kulten vom Staat ema E einigung ec unentgeltliche Verfügung der vers ie net Zahrel

e Kultus dienenden Gebäude nah e ügu" i aytere dem Kultusminister zur,

a e Weiterberatung würde dann auf mos :