1904 / 282 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Dresdner Bank die Leute selbs ni<t Bescheid wußten, däß sie, was nachher zu vielem Spott Anlaß gegeben hat, einige Millionen Aktien, um si etwas Bequemlichkeit in der Geldbeschaffung zu machen, an die Gegner der Verstaatlihung reportiert hatten. :

Sie sehen, meine Herren, es ist hierbei strikt diskret verfahren, und anders war es niht zu machen. Ich habe nah dem Bericht, der mir am ersten Tage, als die Mitteilung an die Banken gemacht war, zuging, die Auffassung gehabt, die ganze Angelegenheit wäre den Herren zwar sehr überrashend gekommen, aber fie wollten sih do<

. ernstlih überlegen, ob sie mitmachten; von einer Ablehnung war nirgends die Rede. (Hört, hört! rets.) Da kamen aber die Herren aus Westfalen über Nacht herangefahren, und -am nähsten Morgen erfolgte die Ablehnung seitens der Banken; sie wollten nit mittun, es verstieße gegen ihre Ehre, naMträglih zugezogen zu werden.

Meine Herren, i< habe außerdem an dem Tage der Veröffent- lihung durch den „Staatsanzeiger“ mündli, weil ih zufällig Gelegen- heit dazu hatte, dem Vorstand der Gesellschaft Hibernia den Vor- {lag gemacht, er möge si bereit stellen, mit meinen Kommissaren in Verhandlungen einzutreten über einen eventuell abzuschließenden Vertrag für den Uebergang der Gesellschaft Hibernia, damit ih vor allen Dingen Aufs{hluß bekam über den zeitigen Stand der Beamten-

. gebâälter, der Beamtenverträge, um billige Abfindungen? für alle Bes amten der Hibernia, die niht in den Staatsdienst übertreten wollten, von vornherein fixieren zu können. Dieser mein Antrag wurde yon dem Vorstand ad referendum genommen; aber wenige Tage darauf hat der Aufsichtsrat der Hibernia beschlossen, dem Vorstande die Ge- nehmigung zu einer Beteiligung an einer Verhandlung mit meinen Kommissaren nicht zu geben. (Bewegung bei den Nationalliberalen.) Meine Herren, so war die Möglichkeit einer friedlihen Verhandlung ausgeschlossen. Das ist aber do< wahrlih ni<ht meine Schuld. (Abg. Krawinkel: Sehr richtig!)

Nach einigen Wochen habe ih darauf das Abkommen“ mit der Dresdner Bank einer Revision unterzogen. Es erschien mir nicht angemessen, daß die Dresdner Bank allein in alle eventuellen Vorteile eintreten solle, die dem Konsortium zugefallen wären. Ih habe darauf mit der Dresdner Bank ein neues Uebereinkommen getroffen, dasjenige, was Ihnen in den Motiven als endgültiges bezeichnet worden ist. Von da an war die Dresdner Bank nur no< Kom- missionärin für den Bergfiskus; aber der Bergfiskus war keineswegs gebunden; der Herr Finanzminister und ih haben uns in beiden Fällen ledigli verpflihtet, den geseßgebenden Faktoren einen Vorschlag zu machen, in der fiheren Erwartung allerdings, die au< von der Dresdner Bank geteilt wurde, daß eine sol<he Vorlage eine große Mehrheit in diesem hohen Hause finden würde. (Na, na! rechts. Abg. Krause (Waldenburg): D ja!) Sie sehen also, meine Herren, daß ih mi< durchaus auf konstitutionellem Boden bewegt habe, und

„absolut

Herren, vor derartigen Experimenten möhte ih, ganz abgesehen von vielen anderen Gründen, Deutshland bewahrt schen. (Abg. Frawinkel 3 Bravo!) Darum habe ih geglaubt, meine warnende Stimme ertönen lassen zu müssen.

Meine Herren, ih habe au< mit diesen Aeußerungen in geshäft- lihèn Kreisen mandjerlei Beifall gefunden. Ih habe Gelegenheit gehabt, noh in diesem Frühjahr bei cinem Diner des Bantkiertages in dieser Angelegenheit au< das Wort zu nehmen, und habe aus- geführt, daß ih die Syndikate für absolut nötig hielt, daß sie aber nur möglich und erträglih seien, wenn das reine Kapitalsinteresse vor dem öffentlichen Interesse zurückzustehen vermöhte. (Lautes „Sehr richtig!" des Abg. E>ert. Heiterkeit.) Meine Herren, dieses „Sehr richtig!" ist mir bei dem Diner auch sehr oft erklungen, und ih hake

nur einige verdrießligze Gesihhter gesehen; das waren sehr wenige. Meine Herren, ih wiederhole das au< heute in der allereindringlihsten Weise (Abg. Krawinkel: Bravo!),

von dem gewaltigen Ringen, meine Herren, um den Weltmarkt, das wir in den nächsten Jahrzehnten erleben werden, glaube ih, machen sich manche Herren nicht die ganz rihtigen Vorstellungen, von dem gewaltigen Ringen, das in kurzer Zeit einsegen wird. In diesem gewaltigen Ringen müssen wir gewappnet sein, unsere Geschäfte zu maden, und wir müssen dazu die großen geschäftlichen Konzentrationen haben, die niht nur nah außen hin rihtig und, ohne fi gegenseitig unvernünftige Konkurrenz zu machen, handeln, sondern die auch

im Innern so konstruiert sind, daß sie vernünftig und richtig handeln (Abg. Krawinkel: Bravo !), daß sie die Produktion in vernünftiger Weise regulieren, nih<t ihre

Macht mißbrauchen, um monopolistis<e Preisstellungen durchzusetzen. (Abg. Krawinkel : Bravo!) Die ersten großen Versuche, die wir dahin gemacht haben, gerade mit dem Kohlensyndikat, das uns heute so widerstrebt, sind glänzend verlaufen. Jh habe im Jahre 1902 bei der Vorlage über den Erwerb einiger Kohlenfelder gesagt und wieder- hole das hier: das Kohlensyndikat hat bis zu seiner Rekonstruktion in hôöchstem Maße wohltätig gewirkt; ohne die vernünftige Preispolitik des Kohlensyndikats würde die Aufshwungsperiode im leßten Jahr- fünft des vorigen Jahrhunderts nicht die unerhört lange Dauer gehabt haben die sie gehabt hat. (Sehr richtig!) Die Schwierigkeiten fingen erst an, als es hieß, zur re<ten Zeit die Preise zu reduzieren.

Meine Herren, das \{<wierige Problem, vor dem wir stehen, die Staatsmänner und die Herren Parlamentarier, ist, diese notwendige Konzentration ni<ht dur< unvernünf- tige geseßlize Beslimmungen zu hindern, aber zu wver- suchen, sie zu beeinflussen (Abg. Krawinkel: Sehr richtig !), um sie, wenn sie mal fals<he Wege gehen sollte, was fe bisher nur in ganz vers<windendem Maße getan hat, sie auf den rihtigenWeg zurü>zubringen. Dazu wird* nit ein “einzelner Minister imstande

daß die Vorwürfe, die mir gema<t find, ih hätte leichtfertig den Staat gebunden, die Staatsfinanzen engagiert, durchaus hinfällig sind. Ic komme nun zu dem ersten Vorwurf zurü>, von dem ih ge- \prochen habe. In einer großen Anzahl Blätter wurde mir ein Vor- wurf mit einem Ausdru> gemacht, der lange Jahre recht beliebt in der Presse war, einem Modeausdru>, der jeyt etwas abgekommen ist: ih ginge einen Zi>za>kurs. Ich glaube, Ihnen den Nachweis führen zu können, daß ih in dieser Frage durchaus konjequent gewesen bin. J@ habe seit langen Jahren mi< mit der Frage der Konzentration in der Industrie beshäftigt und habe seit langen Jahren die feste Ueberzeugung gehabt, daß das alte System, daß die freie Konkurrenz alles heile, daß der starke Ellenbogen die Schwachen, die Fehlerhaften niederstoße, beute niht mehr anwendbar is. (Hört hörts! rets.) Das System war anwendbar und rihtig zu einer Zeit, wo sich die Dinge auf einem engeren Raum vollzogen, als wir nicht die Ver- kehrsverhältnisse hattèn, die wir heute haben. Seitdem wir das ausgebreitete Eisenbahnneß, die shnellgehenden Dampfer, die Telegraphen und das Telephon haben, seitdem die ganze zivilisierte Welt nah gewisser Richtung hin möchte ih sagen ein Plaß geworden ist, seitdem alle mächtigen Kräfte der Welt zusammenwirken, geht es meines Erachtens ni<t mehr ohne Organisation, und die S@wierigkeit ist nur, die rihtige Form dafür zu finden. Ich habe mih au, seitdem i< Minister war, verschiedentli<h döffentli<h in gleicher Richtung hin ausgesprohen. Ich bin von der Presse vielfah dieserhalb angegriffen worden von denjenigen Parteirihtungen, die mit dieser Auffassung nicht einverstanden waren. Andere fanden es höchst überflüssig, daß ih meine Schwaßhaftigkeit au<h auf diese Dinge aus- dehne. (Sehr richtig! links.) Man hat mir den Vorwurf gemacht, ih suhe jede Gelegenheit, um überflüssige Dinge und Gemeinplätze zu sagen. Ich glaube, daß wenige ‘Minister so wenig öffentlich sprelhen, wie ih. (Lachen links.) Meine Herren, zählen Sie die Fâlle zusammen; ih weiß, es is ein alter Glaube bei Ihnen auf der Linken, Sie machen einen besonderen Sport daraus, mich lächerlich zu machen. Ich habe aber bei meinen Aeußerungen über die Not- wendigkeit solcher ges{äftlihen Konzentrationen stets die War- nung ausgesprochen, daß man zu amerikanishen Formen nicht kommen dürfe. (Abg. Krawinkel: Sehr gut!) Wir haben in Europa dur< mehrere Jahre unter dem Zauber der gewaltigen amerikanischen Gründungen gestanden, wir haben geglaubt, damit sei der Stein der Weisen gefunden. Ih habe gerade in einer Zeit, wo dieses gewaltige Imponieren der großen amerikanischen Schöpfungen no< im Shwange war, Veranlassung genommen, mal hiergegen vor der Handelskammer Hannover zu sprechen. Ießt, wo so etwas Zeit verronnen ist, wo man Erfahrungen gemacht hat, was aus manchen dieser amerikanischen Trustgründungen geworden ift, sieht man die Dinge kühler an. Uns in Europa und uns speziell in Deutschland hat von all diesen Gründungen am meisten der große Eisen- und Stahltruftk interessiert, die United Steal and Iron Cor- poration. Und, meine Herren, wie haben sih die Dinge bei dieser Gesellschaft gestaltet ? Um zum Ziele zu kommen, mußten sie zu einer wahnsinnigen fapitalistishen Pebergründung kommen, die N E: Werke anfänglih mit dem Zweifachen, Dreifachen, ließli m a n Zehnfachen des effektiven Werts in ihre Kapitalsfummen E ci hat. (Abg. Krawinkel: Sehr wahr!) Meine Herren, diese esell- {haft ist im eigenen Lande nit mehr voll konkurrenzfähig. Die Preispolitik der Gesellshaft hat alsbald neue Werke erstehen lafsen, und dicse neuen Werke wurden selbstverständlich moderner eingerichtet als die alten, die die Gesellschaft erworben hatte. Sie waren industriell Teistungsfähiger, fle konnten billiger produzieren, und gegenwärtig stehen dem Zustande, daß dieser Stahltrust überhaupt nur noch 45 °/o \ der Vereinigten Staaten in ih vereinigt, während 809/06 der Produktion hatte. Meine

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sein, sondern dazu bedarf es auch eines großen kräftigen Dru>kes der öffentlichen Meinung (Ruf re<ts: Schr richtig!) und der Unterstüßung der Parlamente. «

Meine Herren, die Herren, die in die mähtigen Stellungen der Direktion solcher großen Verbände kommen, müssen si< nicht genügen lassen, hervorragend tüchtige und erfahrene Kaufleute und Geschäfts- leute zu sein und einen tadellosen persönlichen Ruf zu haben, sondern diese Herren müssen sih daran gewöhnen, daß solche gewaltigen Ge- bilde die weiten Massen des Volkes interessieren, und daß politische Nüksichten bei ihrer Direktion genommen werden müssen. Jh sage daher: solhe Herren müssen auch Politiker sein, sie müssen volles Ver- ständnis haben für die politishen Machtmittel, die ihnen entgegen- stehen oder die ihnen eventuell entgegengestellt werden können. (Abg, Krawinkel : Sehr richtig!) Wenn sie das niht tun, werden sie bald zu Schaden kommen. é

Meine Herren, die Syndikate haben Rücksicht zu nehmen, wie ih vorhin {on sagte, auf die öffentlihe Meinung, und sie haben Rü>sicht zu nehmen auf die allgemeinen Interessen. Und wenn sie das nicht tun, dann ist es ganz selbstverständlich, daß die öffentliche Meinung und dieses Haus einen lebhaften Anteil an ihrem Tun nehmen, und ih erkläre hier: das is mit Fug und Recht so, das wird ihre Pflicht sein. Die Herren müssen au< bedenken, daß ihre einzelnen Handlungen politishe Rü>wirkungen haben. (Abg. von Eynern: Au der Minister!) Diese Rü>wirkungen können sehr ver- schiedener Art scin. Wer aufmerksam die Geschichte der leßten Wochen verfolgt hat, wird au< \{on solche NRü>wirkungen haben _ finden können. - Meine Herren, diese Rücksichten haben diejenigen Herren, die jet die Anti-Hiberniaverstaatlihungsbewegung inszenieren, augenscheinli< vergessen (sehr rihtig!); fonst würden sie nit zu einer Aktion gekommen sein, die uns in den leßten Tagen in den Zeitungen verkündet worden ist, zur Bildung einer Gesellschaft, die den Aktienbesiz der opponierenden Parteien aufnehmen will, um ihn zu binden, um vor der Welt zu demonstrieren, daß sie ein unüber- windlicher Wall seien. Ih möchte dieser neuen Gesellshaft, wenn sie no< keinen Namen ‘gefunden, einen Namen empfehlen, und das würde der Name „Troßtrust“ sein. (Sehr gut ! bei den National- liberalen. Heiterkeit.) Diese Aktion is aber eine so starke Provo- kation der großen Mehrheit dieses Hauses, daß ih nicht begreife, daß die Herren dazu gekommen sind, und das einzige Mal, wo ih versucht habe, no<mals auf die Herren einzuwirken, ist gewesen, daß ih einen der Herren habe ¿u mir bitten lassen und ihm vorgestellt habe, sie möhten von diesem Schritt do<h Abstand nehmen. Wollten sie sih au unter \si{< binden das fände ih bei ihrer jeßigen Stellung vollständig erklärli<h —, dann wollte i< gar nits dagegen fagen ; aber vor der Oeffentlichkeit ein solhes Schauspiel auf- zuführen, das hielte ih doh für im höchsten Grade verkehrt, für im höchsten Grade unpolitish, und in ihrem eigenen Interesse riete ih ihnen dringend, tavon abzusehen. Mir ift lediglich die Antwort ge- worden, man habe so bes{lossen, wie man jetzt vorgehe.

Ich fasse diese ganze Aktion auf als einen Knüppel, der die Mehrheit dieses Hauses in ihren Entschlüssen bezüglich der Vorlage zum Stolpern bringen follte (Ach, ah! bei den Nationalliberalen) und au< als Knüppel, über den auh der Handelsminister stolpern foll. Jch halte das Mittel für durchaus ungeeignet. Ich hoffe mit Bestimmtheit, die große Mehrheit dieses Hauses wird mir folgen und in die immerhin sehr starke Position eines Gro tionärs der Hibernia treten mit dem Vorsaß, stehen zu bleiben, Geweh Vei Fuß und abzuwarten, was weiter passiert. (Abg. Krawinkel: Sehr rihtig 1) Jh bin überzeugt, daß ruhiges Blut und auh das Verantwortlich, feitsgefühl der Herren Unternehmer dieser Aktion zurü>kehren wird, wenn einige Zeit verstrichen sein wird.

Mich aker und den Herrn Finanzminister hat gerade dieses Ver,

antwortlihkeitsgefühl dazu getrieben, die Ankaufsaktion in Szene segen. Nicht nur ih, sondern au der Herr Finanzminister haben seit Jahren die Syndikatsbewegung gefördert, und wir sind vielfadh dieserhalb angegriffen worden. Wir haben sie gefördert aus den Gründen, die ih vorhin angeführt habe. Eine Einmischung in das Kohlensyndikat ersien uns bisher vollständig überflüssig, ebenfalls aus den vorhin entwi>elten Gründen. Das Kohlensyndikat hat vor etwas mehr als Jahresfrist vor der Enquetekommission im Reichsamk des Innern sein Examen o glänzend bestanden, daß keinerlei Ursache zu Einschreiten vorlag. (Hört ! bei den Nationalliberalen.)

So haben die Sachen gelegen bis zum Beginn dieses

Jahres. Dann trat der neue Syndikatsvertrag in Kraft, und damit zogen sofort {were Gewitterwolken am Horl- zont des Kohlensyndikats auf. Zunächst war aus dem MWetter- leuhten nit genau zu sehen, was eigentlih los wat-

Aber alsbald erkannte man, wie die Dinge lagen, und erkannte vor

Kohlensyndikats vorlag, ein Fehler, der au< von den Leitern deb Syndikats selbst anerkannt ist, ein Fehler, den Herr Kirdorf selbst als solchen bezeichnet hat; der ist, daß die Hüttenzehen in zu hohem Maße

dem ungemein starken Aufblühen der Stahl- und Eisenindustrie, und dem nicht in gleiGem Maße wachsenden übrigen Konsum di

\chre>ender Weise in die Erscheinung getreten. Meine Herren, es sind jeyt für die reinen Zehen Reduktionen eingetreten, die ursprünglich 20 9/o be trugen, die aber jeßt hon auf etwa 309/6 gestiegen sind. Meine Herren, d

ist für manche der reinen Zechen nahezu unerträglih, und dies i Ursache für die mancherlei Wechselwirkungen, die hieraus entslande sind, Wechselwirkungen, die sehr tief in sehr viele öffentliche Interessen einshneiden. Sie erzeugten . eine große Fusionsbewegung, die cs zunächst vorwiegend auf die unrentablen Zechen des Ruhrrepic 4 erstre>te, dann auf die weniger rentablen Zechen des Ruhrrevier î weil es immerhin no<h vorteilhafter war, bei den nördlichen Zeche!

Hüttenzehen zu genießen. Meine Herren, mir scheint, daß hier Remedur nötig ist.

Wir können natürli darüber nichts beschließen, vorläufig keinerlei Zwang auf die Herren ausüben. Aber da, eben hon ausgeführt habe, die leitenden Herren selbst diesen

wie i

und Remedur bringend einzuschreiten.

mission an Sie heräntreten. tunlis hier auszuscheiden. :

Meine Herren, ih habe vorhin {on angeführt, daß die e gerüchte, die bezüglih der Gelsenkirhener und der ges die O

schaft in den ersten, Monatep dieses Jahres auftraten,

für mi wv

die Fusion der beiden eben genannten Gesellschaften diese Gesellschaften

Staat große Hüttenwerke mit erwerben kann noh große Reederel“ gesellschaften, so blieb uns nichts anderes übrig, als uns zu erkundigen

wie steht es mit Hibernia, is bei Hibernia au {on Fusionsarbeit im Gange, wie steht es mit dem Besitz, \ind große Aktienbesitzer da

den Händen der leitenden Herren sei, daß er vorwiegend verteilt se daß allerdings no< einige große Aktionäre aus den legten Fusion da seien, die die Hibernia ihrerseits vorgenommen hat, daß es abe im allgemeinen erfolgreih erschiene, die Hibernia zu erwerben, allerdings habe ih es für rihtig gehalten, nit lange zu fad&l sondern mi< sehr ras<h zu entschließen, in wenigen Tas zu entsc{ließen, und die nötigen Handlungen einzuleiten. y uns au die Hibernia durh eine Fusion verloren, war für später es sehr s{wer, no< anderen geeigneten zu finden. Derartige große Gesellschaften existieren sonst im niht mehr, und es wäre sehr \{<wer gewesen, si<h an eine Vielhe von fleinen Gesells<haften heranzumaen. : Meine Herren, daher war es für urs notwendig, wie ih s gesagt habe, ras ¿uzugreifen, und es wurde uns dieser „Ent s durch eine Tatsache sehr erleihtert; das war die, daß die râgnisse der Gesellschaft Hibernia sehr gute waren, daß die A Felderkomplere, die sie erworben hatte, wie Sie aus s N unmittelbar anschließen an unsere anderen Feldet- iben Winz allem überhaupt ein geeigneteres Objekt nit f onnen. Hier gibt die Begründung das Nähere an, u? ; N weiteren Eingehens enthalten. id Cine Herren, aber gerade der Herr Finanzminister 28

wir fühlten uns d Ä eingetreten waren, oppelt verpflichtet, da wir für die Sv

j hier die legte Gelegenheit nicht zu versäumen, zu versa

li E de das uns einn Elrivs e das Syndikat

hon äußer A als'db gegenwärtig dieser Einfluß auf das Sv

st dri 5 der Zukunft R gewesen wäre, aber wer kann wissen,

mm] ir konnten uns nicht dem vers<ließe" wir die O haben mußten, später de Einfluß aut Meine a Sinfluß turflen wir nit preisgeben. erb dd Hibernia a erren, der Einfluß, den wir bei dem Ec können E E Gebarung des Syndikats hätten ( bin 6 R selbstverständliß fein maßgebender - gew veamtet i ' daß der Einfluß, den die Staats im Syndikat ausgeñ /

eut

RER Z=SE R

ß er äußerst

im Interesse der Leiter

artigen Vereinigung sind st en ftaatsmännisch

wohliätig gewesen wäre, au woh je des Kohlensyndikats selbst. 1 aatsmännis< veranlagte Köpfe 1"

illfommen sein. (Abg. Krawinkel: Ie

(Séhluß in der Zweiten Beilage.)

allen Dingen, daß ein {<werer Konstruktionsfehler in dem Statut des

bevorzugt werden. (Abg. Krawinkel: sehr richtig!) Meine Herre dur< diese Bevorzugung der Hüttenzehen sind unter den cen Î tümlihen Verhältnissen, die gerade in diesem Frühjahr bestanden, bel dem starken Konsum an Kohlen, den die Eisen- und Stahlwerke habey

Disparitäten zwischen den Hüttenzehen und den reinen Zechen in E

(jt die

zu fördern als bei diesen, und dann au< zu Fusionen mit H 2 werken, um, wenn nit sofort, so do< später auch die Borten Y

wir können au : Fehler A einsehen, so darf i< wohl au< an dieser Stelle die Hoffnung n sprehen, daß si< Mittel und Wege finden werden, um hier helfen E Auf die Zechenstillegungsfräge will ih hier nit cingehen. Das würde zu weit führen. Morgen abend ist Kommissionssigung in dieset

Frage, und wir werden hoffentlich bald in dieser Frage aus der Ko“ Ich möchke Sie also, bitten, diese ga

gebend gewesen sind, aufmerksam zu werden, ob wir unsere bisherige P tion einhalten können. Nachdem mir aber klar geworden war, daß duth *

¿um Erwerb für den Staat si< niht mehr eignen, da weder det

oder ist der Aktienbesig leidlih verteilt? Nachdem ih alle diese Aub” künfte eingeholt hatte, und sie dahin gingen, daß der Besiß wenig in

c übt haben würden, nit gerins ¡ti E

7 igung 6 ù rublgéé Leute ge ) beranlagten Köpfen kann die Unterstüß sr cidtio