1876 / 277 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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ist am 14. in Florenz eingetroffen. Jm „Statuto“, einem parlamentarischen Kura, wird unter dem Datum des 15. Ee: Mit dem A p Postdampfer der Gesellschaft

lorio ist der Prinz Wilhelm von Baden mit seiner

emahlin, der Prinzessin Maria, Maximilianowna Roma- nowsfa, den Töchtern Maria und Maxrimiliana und einem Gefolge von at Personen angekommen. Jhre Hoheiten sind im Hotel „Trinacria“ abgestiegen, wo sie für den ganzen Winter den zweiten Stock gemiethet haben. Gestern hat der Papst ewa 20 Pilger aus der Diözese von Mons empfangen. Der Audienz wohnten außer dem päpstlihen Hofe fünf Kardinäle und der französishe Botschafter bei. Der Bischof von Mons über- reihte auch den Peterspfennig. Die fklerikalen Blätter melden, daß dieser Tage in Modena eine Alam ment uts von Katholiken verschiedener Städte attgefunden habe, um zu berathen, ob und- wie das Cen- anuar oder Canossas gefeiert i Bischof von Verona, del Mardhesi de Canossa, übernimmt den Ehrenvorsiß im Aus- shusse, welher die FJubelfeier vorbereitet. Die „„Opimone“ versichert in einer Notiz über die Ankunft des Kardinals Manning, Erzbischofs von Westminister, daß die Kardinäle einzeln nach dem Vatikan berufen werden, um die JFnstruktionen des Papstes über die Ernennung seines Nachfol ger s entgegenzunehmen. Vorgestern wurde auf dem Kapitol der 7. italie nishe Turntag eröffnet.

_ 19. November. (Jtal. Nachr.) Der Kardinal Simeoni ist ada n f worden, vor seiner Abreise von Madrid zu er- flären, daß troß seiner Zurückberufung die Beziehungen

tennarium des W. werden tönne. Der

zwischen dem I Stuhl und Spanien unverändert fort- |

dauern. Der Nachfolger Simeoni's auf dem Posten in Madrid kann erst ernannt werden, nachdem der neue Staats- sekretär seine Stelle angetreten haben wird. Eine Wahl ist darum bis jeßt niht getroffen worden.

Türkei. Konstantinopel, 21. November. Das Wiener eFremdenbl.“ läßt sich von hier telegraphiren: Jn hiesigen diplomatischen Kreisen erwartet man allgemein, die Pforte werde bei der Konferenz die größte Nachgiebigkeit an den Tag legen, um so nochmals igre Friedensliebe konstatiren zu können. Auch hofft man hier, daß bis zum Beginne der Konferenz, die erst in der zweiten Dezemberwoche eröffnet werden soll, über die meisten Punkte, die auf ihr zur Verhandlung kommen werden, eine vollständige Einigkeit unter den Großmächten hergestellt sein wird. Als Vorsißenden der Konferenz bezeichnet man heute schon allgemein Lord Salisbury.

22. November. (W. T. B.) Die Pforte hat ihren Botschafter in Berlin, Edhem Pascha, zu ihrem zweiten Bevollmächtigten bei der Konferenz ernannt.

__ Brüssel, 22. November. (W.T. B.) Der „Nord“ bespricht die Depesche des englischen Botschafters Lord Loftu s an Lord Derby, d. d. Yalta, den 2. d., und findet es auffallend, daß Lord Beaconsfield aht Tage nah den Aeußerungen des Kaisers Alexander zu Lord Loftus noch seine bekannte Rede in Guildhall halten konnte. Auch sei es seltsam, daß die erwähnte Depesche des Lord Loftus zwanzig Tage lang der Oeffentlichkeit vorenthalten worden sei. Das genannte Blatt erwähnt ferner das von österreichishen Blättern publi- zirte russische Konferenz-Programm und bezeihnet es als bis auf einige Abweichungen den thatsächlichen &ntentionen Rußlands entsprechend. Rußland werde natürlih für die An- nahme dieses Programms eintreten; indeß halte es dasselbe nicht für durhaus unabänderlich. Namentli gelte dies von der Okkupationsfrage.

_St. Petersburg, 22. November. (W. T. B.) Nah einer der „Internationalen Telegraphen-Agentur“ aus S em- lin dugegangenen Meldung hätte das gesammte serbische Ministerium gestern seine Entlassung gegeben. Die- selbe sei noch niht von dem Fürsten Mil an angenommen worden, doch beharrten die Minister bei derselben. Der Grund der Demission sei noch unbekannt.

London, 23. November. (W. T. B.) Die „Times“ be- spriht die Stellung Englands zu sder Konferenz

Verlin, 23. November 1876.

Ueber die Betheiligung Deulshlands an der Pariser Weltausstellung bringt „Die Gegenwart“ einen Artie, L wir folgende Bruchstücke entnehmen:

__ „Unsere Nachbarn jenseits der Vogesen vergessen {hwer. Die Erinnerung an den großen Erfolg der leßten Pariser Weltausstellung ist frisch im Gedächtniß aller Franzosen, und sie sprehen noh heute und häufig von den Tagen, wo alle Großen und Mächtigen der Erde sich in Paris Rendezvous gegeben hatten, um dem Kaiser und seinem Hofe, der Haupt- stadt und ihrer Bevölkerung und damit ganz Frankrei ihre Huldigungen darzubringen.

Die Franzosen waren damals lieben8würdige, zuvor- kommende, freundliche Wirthe ; jeder Gast war der besten Auf- nahme sicher. Die Franzosen haben nicht gelernt, daß Welt- ausstellungen seit 1867 in d?r öffentlichen Meinung gesunken sind. Man bildet sih ein, oaß der Nichterfolg, den die Oester: reiher und die Amerikaner zu beklagen haben, nichts weiter als eine Folge von Ungeschicklichkeit sei, derer man sih in Frankrei niemals {huldig machen würde. Paris, so glaubt man, hat seine alte Anziehungskraft nicht verloren, und man rehnete bis vor Kurzem mit vollständiger Sicherheit darauf, daß eine Einladung von Paris an die Welt, nah der Haupt- stadt Frankreichs zu kommen, um dort ein großes friedliches

est zu feiern, von allen gebetenen Gästen mit Dankbar- eit angenommen werden würde. Die Zurückhaltung, welche die deutshe Regierung dieser Einladung entgegenstellt, ga die Leute zum ersten Male etwas stußig gemaht. Es ängt an ihnen klar zu werden, daß ein Fest, dessen Unkosten der Gast und nicht der Wirth bezahlt, eigentlich mehr von jenem als von diesem gegeben wird, und daß Erkenntlichkeit dafür, wenn davon überhaupt die Rede sein soll, eher dem | bezahlenden Gaste als dem Wirth gezollt werden jollte.

__ Wenn man sicher sein könnte, daß die Annahme dieser Einladung zur schnelleren Wiederberstellung freunde liger Beziehungen zwischen Deutshland und Frankreich beitragen könnte, jo wäre es gerathen, die Stimme des seit Jahren Ca Nationalgefühls zum Schweigen zu bringen; aber angesichts des vollständigen Mißerfolges, den deutsches Ent- ecuommen bisher in Frankreih gefunden hat, würde

linder Optimismus dazu gehören, um \sich von der Be- shifung der Ausstellung aus Deutschland ein solches Resultat

|

und sagt, England schreite nung, daß dieselbe den

Friedens willen werde En welche eine Garantie für e

zu der Konferenz mit der Hóff- ieden bringen werde. Um des pn e f Do ain D : ir efi gute Regierung der insurgirten türkischen Provinzen biete® vohne zugleih eine Abänderung der internationalen Grenz#} herbeizuführen. Falls die Be- mühungen Englands frucht s bleiben sollten, werde dasselbe für feine der ämpfenden Mächte Partei ergreifen, sondern abwarten, was die Zukunft bringen werde.

Cöln, 23. „November. (W. T. B.) Nah einer Meldung der „Köln. Ztg. aus Pera vont. heutigen Tage umfaßt der Entwurf der Verfassung für das türkishe Reich 27 Ar- tifel. Derselbe enthält Bestimmungen über die Verantwort- lichkeit der Minister, über die Befugnisse des Nationalraths und über die Gleichberehtigung aller Nationalitäten. Die Belege für die Vilajets soll auf der Grundlage der De- zentra Aan S Dent werden.

Aus Belgrad, 21. November, erhält die W. „Presse“ telegraphish folgende Mittheilungen : Pres In hiesigen offiziellen Kreisen gewinnt die Anshauung immer mehr die Oberhand,“ daß Serbien auf eine fernere selbständige Aktion womöglih verzihten müsse. Senator Marinovics hat bezügliche Instruktionen für Wien und St. Petersburg erhalten. Das von vielen Sei- ten verbreitete Gerücht, daß Tschernajeff den Eintritt in ein serbishes Ministerium gefordert habe, beruht auf Er- findung. Weder Tschernajeff noch die serbische Negierung dachten jemals an eine derartige Berufung. Philipp Christics ist als Delegirter Serbiens für die bevor- stchende Konferenz in Konstantinopel designirt.

…_ Aus Mostar, 10. November, schreibt man über die Vor- gänge in der Herzegowina der „Pol. Korr.“ :

„Nach einer Verfügung des Kriegs-Ministeriums haben in der Pertagenmis nur 7800 Mann zu verbleiben. Alle anderen verfüg- aren Truppen sind bereits im Abmarsche nah dem Tuna-Vilajet begriffen. Die meisten Bataillone werden auf dem beschwerlichen Landwege nah Rustshuk geshickt. Zur Fortbringung der Artillerie wird Zugvieh requirirt. Mouhktar Pascha bleibt nur noch kurze Zeit hier, um si dann ebenfalls nach Schumla zu verfügen, wo ihn eine höhere Stellung erwartet. Die zurückbleibenden Redifs und die ein- heimischen Baschi-Bozuks werden dazu verwendet, während der Waffenruhe alle Festungen der Herzegowina mit Erdwerken zu verstärken. Naniuentlich soll Trebinje neue äußere Werke erhalten. Man glaubt näm- lich, für den bey einer Fortseßung des Krieges mit Montenegro, diesen für die Türken wichtigen Punkt von den Montenegrinern bedroht. Jn Ragufa werden au große Quantitäten Proviant für Trebinje auf- gekauft. Zum- Kommandanten von Trebinje ist Mustapha Pascha ernannt worden. Wegen der Verproviantirung der Festung Niksic im Duga-Pafse wurde zwischen Ali Pasha und dem Fürsten von Monte- negro viel, aber refultatlos verhandelt. Türkischerseits wollte man die Verproviantirung für zwei Monate durchgeführt wissen, während Montenegro nur zu drei Wochen si verstehen wollte. Nah Ablauf dieser Zeit sollte abermals eine Sendung von Lebensmitteln in die Festung befördert werden.

_Die Montenegriner haben bei Ostrog starke Schanzen errichtet. Sie wollen augen/\cheinlich von hier aus eventuell in die Me ENoina eindringen. Ueberhaupt meldet Kostaki Pascha, der eben in einer Mission in Cettinje war, daß in Montenegro abermals Kriegs- rüstungen im Gange find.“

Nußland und Polen. St. Petersburg, 2. November. Am 18. d. M. hat in Zarskoje-Sselo die feier- lihe Eidesleistung des Großfürsten Nikolai Niko- lajewitsch des Jüngeren stattgefunden. Der Großfürst D A Alexandrowitsch wird nah der „Ag. gen. r.“ am 9./21. November Neapel verlassen. Der neue Chef des Ge- neralstabes der aktiven Armée, General - Adjutant Nepokoit- s{hizkii, hat, nah dem „Golos“, alle Kämpfe, welche das 95. „nfanterie-Corps unter dem Grafen Lüders im Kaukasus und im orientalischen Kriege zu bestehen hatte, mitgemacht. n den leßten Fahren bekleidete der General das Amt eines Präses der Militär-Kodifikations-Kommission. Der öster- reichische Botschaster am hiesigen Hofe, Baron Langen au,

weilt seit dem 5./17. November wieder in St. Petersburg.

_ Amerika. (A. A.C.) General Sherman theilt in dem Be- rihte über seine militärischen Operationen gegen die Fndianer mit, daß außer den Banden unter „Sitting Bull“

lichkeit diéser Sachlage L zuzuschreiben ist, als dem großen, anständigen Publikum soll niht in Abrede gestellt werden, ändert aber an dem Zustande, wie er einmal ist, absolut nichts. Wo Freundschaft kühl zurückgewiesen wird, da soll man sie niht aufdrängen wollen. Ein Mann, der ih attet, geht niht über die Shwelle eines Hauses, wo man ihn ungern sieht, selbst wenn man ihm dort, bei Gelegenheit irgend eines Ae E Ereignisses, für einen bestimmten Tag artige Aufnahme zusichert.“

Die Kommission des Bazärs im Prinzessinnen-Pa- [ais zum Besten des Hülfsfonds der Allgemeinen Deutschen Pen- sions-Anstalt für Lehrerinnen und Erzieherinnen hat der „Nat. Ztg.“ mitgetheilt, daß eins{hließlich des Erlöses für die abgesetßzten Voose aus dem Bazar ein Reinertrag von über 50,000 Æ dem genannten Fonds zufließt.

Die Ausstellung der „Aegintha“, Verein der Vogel- freunde in Berlin, wird am Freitag, den 24. d. M, in der Kaisergallerie (Behrenstraße 50) eröffnet und zwar in einer Weise, daß sie alle bisherigen Vogelausftellungen in Deutschland beiweitem übertreffen dürfte. Unter den Kanarienvögeln sind nit allein die besten Harzer Sänger, fondern auch Farbenvögel, Holländer, Pariser, Brüsseler und au englische Lizzards 2c. in großer Anzahl und Vielfältigkeit vertreten. Darauf folgen die fremdländischen Vögel: Papageien, Rade Widafinken, Webervögel, eigentliche Gu S : ri liger oe Rg Sdel Gras8müden . drgl. und au eine erstaunlihe Reichhaltigkeit an einheimis

Sing- und Schmuckvögeln. s ran

Der indishe Korrespondet der „Times“ übermittelt in einem vom 19. d datirten Telegramm aus Calctta weitere Einzelheiten über den Orkan in Bengalen vom 34. Oktober, der eines der fürchterlihsten Elementar-Ereignisse genen zu sein scheint, welche sei Menschengedenken erlebt wurden. chäßungen, basirt auf amt- liche Berichte von jeder Polizeisektion, geben den Lebensverlust in den Distrikten Badergunge, Noa olly und Chittagong auf nicht weniger als 215,000 Perfonen an, und diese Bier, so enorm sie auch erscheint, ist wahrscheinlich nicht zu hoch gegriffen. Drei große Inseln Dakhin Shahabazpore, Hattiah und Sundip und zahlreiche fleine Inseln wurden von der Sturmwoge gänzlih vershlungen und auch das „Festland ist ungefähr 5 oder 6 Meilen landeinwärts vershwunden. Diese Inseln sind alle in odex ‘unweit der Mündung des Meghna, eines durch den Zusammensluldes Ganges und des Brahmaputra gebildeten Flusses, gelegen. Die größte ist Dakhin Shahabazporn ; mit einem Umfange von 800 Quadratmeilen verbindet sie eine Be- völkerung von circa 240,000 Peésonen. Die Bevölkerung von Hattiah

u versprewen. Daß der französischen Presse die Verantwort-

und „Crazy Horse“ sämmtliche feindselige Siour unterj worden sind und sich in einem lenkbareren Zustande 4 vorher befinden. Der General hegt die Ueberzeugung, daß die erwähnten Banden eingefangen sein werden, ehe der Winter zu Ende ist. Wenn der Kongreß zusammentritt, werden viele Mitglieder Amendements dd A prx ry oje C bCIRgan, welche Aenderungen in dem System der Präsidentenwahl vorschlagen.

Asien. Wie der „Pall Mall Gazette“ aus Teheran geschrieben wird, steht es fest, daß der Schah von Persien im Frühjahr 1878 wieder nach Europa kommen wird, um die Pariser Ausstellung zu besuchen.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

(Wes. Ztg.) Auf Einladung des Königs von Belgien haben die Könige von Schweden und von A der Großberzog von Baden, der Erzherzog Karl O dec Großfürst Konstantin und der Kronprinz von Dänemark die Ghrenmitglied\chaft der Gesellschaft zur Erforshung Afrikas Der Prinz von Wales hat den Vorsit in dem englishen Comité A: f He Landséaf é

___— Der französishe Landschaftsmaler Narciß Virgil Diaz, nächst Rousseau, Millet, Daubigny, Jules Dupré T Corot der Ee deutendste Meister der moderne: Schule, ist am 19. d. M. zu Men- tone im Alter von 67 Jahren gestorben.

Einer der bedeutendsten russishen Gelehrten, der Professor und Akademiker, Geheimrath Eduard Jwanowitsch Eichwald, ist dieser Tage nach langwieriger Krankheit verstorben. Derselbe hat sich dur seine Forschungen auf dem Gebiete der Zoologie, Mine- ralogie, Geognosie und Paläontologie einen Namen erworben.

i Gewerbe und Handel.

Bei der Magdeburger Allgemeinen Versiwe- rungs-Afktien-Gefellscaft Abtheilung für Unfall- Versicherung kamen im Monat September 341 Unfälle zur Anzeige: 13 Unfälle, welche den Tod der Betroffenen zur Folge ge-

abt haben, 3 Unfälle, in Folge - deren die Beschädigten noch in ‘ebensgefahr {weben, 31 Unfälle, welche für die Verletzten voraus- sihtlih lebenslängliche, theils totale, theils partielle Invalidität zur Folge haben werden, 294 Unfälle mit voraussichtlich nur vorüber- gehender Erwerb8unfähigkeit. :

_— Der feste Jahresberiht der Görlißer Aktienbraueret weist bei einem Bruttogewinn von 116,381 4 nach Abzug der Ge- \häfteunkosten und Prioritätszinsen sowie nah Abschreibung von S in ema DRUnEnA talt SERE H nah, von welchem eine

ividende von 23 °/o zur Vertheilung kommt. Gebraut wurden 15,2 Hektoliter, verkauft 15,517 Hektoliter. 7 cis

Verkehrs-Anstalten.

__ Königsberg i. Pr., 22. November. (W. T. B.) Nat einer in der „Ostpreußischen Bing enthaltenen ib der Direktion der Ostpreußischen Südbahn ist der Frachtgüter- verkehr auf den Stationen der Moskau - Brest - H Prostken-Grajewo freigegeben.

Bern, 22. November. (W. T. B) Die St. Gotthard- Kommission hat heute ihre leßte Sißung gehalten. Dieselbe hat beschlossen, die Ertscheidung über die Frage, ob sämmtliche nördliche und südliche Zufahrtslinien gebaut werden sollen, der internationalen Kommission zu überlassen. Von dem Projekt einer Trajekt-Schiffahrt auf dem Langen See hat die Kommission Abstand genommen. Dagegen hat sie den Plan einer provisorishen Trajekts{iffahrts-Verbindung über den Luzerner See noch nicht gänzlih aufgegeben. Es wird später wahrsceinlich Seitens der Kommission beantragt werden, zu- nächst ein einfaches Geleise herzustellen, den Unterbau der Bahn aber auf der ganzen Linie {on jeßt doppelspurig anzulegen, weil eine spätere doppelspurige Anlage mit unverhältnißmäßigen Mehr- kosten verbunden fein würde. Für die Ausführung des gesammten ursprünglichen Bauprogramms sind 72 Millionen Me rkosten berechnet worden. Dieselben können aber, nach Ansiht der Kom- mission, auf 54 Millionen reduzirt werden, wenn die beiden nördlichen und eine füdliche Linie in Wegfall kommen. Das Gutachten der Kommission geht an den Bundesrath, welcher die bezügliche Vorlage für e E Mr GSar e wird. j

outhampton, ._ November. Das Postdam i des Nordd. Lloyd „Rhein“, wel{cs am L D EA Lee New-York abgegangen war, ist gestern wohlbehalten hier angekommen. und hat nah Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Post und Ladung heute Morgens die Reise nah Bremen fortgeseßt. Der „Rhein“ überbringt 103 Passagiere und volle Ladung.

New-York, 22. November. (W. T. B.) Der Dampfer - des norddeutschen Lloyd „Baltimore“ ist hier eingetroffen.

ahn via

11 Uhr in der Naht der Katastrobhe waren keine Anzeichen der Gefahr vorhanden, aber vor Mitternacht ergoß si die Sturmwoge über die Inseln bis zu einer stellenweise Tiefe von 20 Fuß, die Ein- wohner in den Betten überraschend. Glüdlicherweise ist es in diesen Distrikten Gebrauch, dite Haine von Bäumen, hauptsächlich Kokos- nuß- und Palmbäume, um die Dörfer E zu pflanzen. Die Bäume gewährten den Dorfbewohnern eine Zuflucht, und fast sämmtliche am Leben Gebliebenen retteten fi ‘auf ‘diese Weise. Einige suchten eine Zuflucht auf den Dächern, aber das in die Häuser dringende Wasser sprengte die Dächer und die Wogen führten leßtere mit den darauf befindlihen Menschen in das Meer hinaus. Einige wurden auf diese Weise von Sundip über den zehn Meilen breiten Kanal nah Chittagong s aber die ungeheure Mehrheit kam um. Das Land ift völlig eben und darum boten Bäume die einzige sichere Zu- flucht. Es existirt kaum eine Familie auf den Inseln und der angrenzenden Küste, die nicht viele der Ihrigen verloren hat. Das gesammte Vieh ertrank. Sämmtlihe Boote wurden weg- ges{wemmt, und da Räderwagen in diesen Delta-Distrikten zu den unbekannten Dingen gehören, find die Einwöhner ihrer Verkehrs- mittel gänzli beraubt, Fast sämmtliche Civilbeamten und Polizisten in Dakhin Shahabazporn, mit Ausnahme des Vizerichters, sind ums Leben gekommen.

Theater.

Für das neue Drama von Heinrich Kruse „Marin Faliero“ fo, niht Falieri, schreibt der. Dichter Vloñt nah dén italienishen Gebrauche den Namen seines Helden —, welches im Königlichen Schauspielhause kurz vor Weihnachten zur Aufführung kommen soll, hat, wie die „Köln. Ztg.“ meldet, Mar Bruch die darin vorkommenden kleinen Lieder komponirt. Als Buch ist das Drama soeben bei S. Hirzel in Leipzig herausgekommen.

Die näch{ste Novität der Meininger Hofschauspieler am Viktoria-Theater wird Dumas „Cameliendame“ sein. Jm 4. Akt hat die Direktion ein Ballet eingelegt. An den Zwischen- tagen des Gastspiels werden auch fernerhin „Die Irrfahrten des Odysseus“ aufgeführt. Inzwischen wird aber {hon eifrig an der Einftudirung der „Schönen Melusine“ gearbeitet. Dieses i atn Aussftattungs\tück foll gegen Weihnachten in Scene u Éi Vie Oper e A La ass Wagner ist am 18. d. M. t gna in großartiger Ausstattung in Scene gegangen

einen vollständigen rióla gchabt, E M E

Redacteur: F. Prehm. Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.

Drei Beilagen.

Berlin:

und Sundip zusammengenommen beträgt ca. 100,000 Personen. Bis 4

.

(eins{ließlich Börsen-Beilage).

angenommen. .

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich

M 2TT

Personalveränderungen.

Königlich Preufische Armee.

AbsGiedsbewilligungen. Imaktiven Heere. Berlin, 11. November. v. Busse, General-Major und Commandeur der 15. Kavallerie-Brigade, in Genehmigung seines Abschied8gesuhs als General - Lieutenant mit Des zur Disposition gestellt. Schwart, Sec. L. vom Gren. Regt. Nr. 4, behufs Auswanderung. Kalau von Hofe, Rittm. und Escr. Chef vom Drag. Regt. Nr. 1, behufs Uebernahme einer Stellung bei der Gestüts-Verw., mit der Regts. Unif. der Abschied bewilligt. Jochheim, Sec. Lt. à la suite des Ulan. Regts. Nr. 8, ausgeschieden und zu den Res. Offizieren des Regts. übergetreten. Schoenemann, Oberst z. D. und Bez. Commdr. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 45, von dieser Stellung unter Ertheil. der Erlaubniß zum Tragen der Unif. des Inf. Regts. Nr. 45, entbunden. O loff, Major vom Inf. Regt. Nr. 44, mit Pens, zur Disp. gestellt. Frhr. v. Bissin f: vom Gren. Regt. r. 11, unter dem geseßl. Vorbehalt ausgeschied. Sec. Lt. der Ab- schied bewilligt. Frhr. v. Blanckart, Hauptmann und Compagnie- Chef im Infanterie-Regiment Nr. 2, mit Pension und der Armee-Unif. der Abschied bewilligt. v. Skal Il. Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 61, und v.- Petersdorff, Sec. Lt. vom Drag. Regt. Nr. 3, ausgeschieden und zu den Res. Offizn. der betreff. Regtr. über- etreten. v. Bles fingb, Major z. D., zuleßt im Inf. Regt. Nr. 22, die Erlau 4 zum Tragen der Unif. ‘des Gren. Regts. Nr. 2 ertheilt. Pae „D Lt: vom Gren. Regt. Nr. 12, ausgeschieden und zu den beurlaubten Öffizn. der Landw. Inf. übergetret. Raf, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 72, behufs Uebertritts in Königlich sächsische Dienste, der Abschied bewilligt. Graf zur Lippe-Biesten feld-Weißenfeld, Sec. Lt. à la suite des Kür. Regts. Nr. 7 ausges. und zu den Res. Offizn. des Regts. übergetreten. Fißau, De Lt. vom Infanterie-Regiment Nr. 62, der Abschied bewilligt. Bergwelt, Pr. Lt. von dems. Regt., v. Bessel, Sec. Lt. von dems. Regt., beide ausgeschieden und zu den beurl. Offizieren der Landw. Inf. übergetreten. v. Borcke, Pr. Lt. vom Hus. Regt. Nr. 6, mit Pension und der Regts. Uniform der Abschied bewilligt. Moll, vom Inf. Regt. Nr. 30, unter dem geseßlichen Vorbehalt ausgeschiedener Sec. Lt., der Abschied bewilligt. v. Numers, Sec. L. vom Inf. Regt. Nr. 82, als Pr. Lt. mit pes nebst Aussicht auf Anstellung im Civildienst und der Armee-Unisorm, Buchanan, Sec. Lieut. vom Drag. Regiment Nr. 5, der Abschied bewilligt. Willert, Hauptmann à la suite des Grenad. Regiments Nr. 110, mit Pension und der Regiments-Uniform der Abschied bewilligt. v. Ohlen u. Adlerskron, Oberst und Commandeur des Kür. Regts. Nr. 5; mit Pension zur Disposition gestellt. Beer 1I., Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 115, mit Pension der Abschied be- willigt. Busse, Major und Abth. Commdr. im Feld-Art. Regt. Nr. 3, mit Pension und der Uniform des Feld-Art. Regts. Nr. 8, der Abschied bewilligt. Rhades, Major und Abth. Commdr. im Feld-Art, Regt. Nr. 23, mit Pension nebst Aussicht auf Anstellung im Civildienst und seiner bisherigen Uniform, v. d. Lohau, Major à la suite des.Fuß-Art. Regts. Nr. 2 und Art. Off. vom Ab in Thorn, mit Pens. nebst Aussicht auf Anstellung im Civildienst und seiner bish. Unif., der Abschied bewilligt. Ulrich, Oberst und Commdr. des Fuß- Art. Regts. Nr. 3, in Beacbmiging seines Abschiedsgesuches mit

Uebertritts in Herzogl. braunshweigishe Dienste, de Niem, außer- etatsm. Sec. Li. vom Fuß-Art. E:

und Comp. Chef vom Fuß-Art. _ Aussicht auf Anstellung im Civildien Regts. Nr. 3 der Abschied bewilligt. Kunkowsky, Sec. Lt. von

Erste Beilage

Berlin, Donnerstag, den 23. November

g Preußischen Staats-Anzeiger. fl

876.

Nr. 4, v. Grassen, Hauptm. egt. Nr. 7 mit Pension nebst f und der Unif. des Fuß-Art.

er 2. Ingen. Inspektion ausgeschieden und zu den beurlaubten Offizn. der Landw. Pioniere übergetreten. Krüger, P

Sec. Lt. vom Train-Bat. Nr. 1, mit Pension der Abschied bewilligt. Berlin, 14. November. v. Branconi, Sec. Lt. vom Gren. Regiment Nr. 9, behufs Uebertritts zur Marine ausgeschieden. Dieterich T, Sec. Lt. von der 1. Ingenieur-Inspektion, der Abschied ertheilt. Hedemann, Major a. D., zuleßt im Inf. Regt. Nr. 14, mit feiner Penfion und der Uniform des Inf. Regts. Nr. 70, zur Dieposition gestellt. v. Bandemer, Pr. Lt. a. D., zuleßt Sec. Li. von der Kav. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 49, anstatt

gen der Uniform der Landw. Kav. Offiziere des II, Armee-Corps ertheilt,

Ven Beurlaubtenstande. Berlin, 11. November. v. Obernitz, Hauptm. vom 3. Garde-Gren. Landw. Regt., als Major mit U bisher. Unif., v. Jagow, Pr. Lt. von der Garde- Landw. Kav., v. Wedell, Sec. Lt. von der Landw. Kav. des 1. Bats. Landw. Rats. Nr. 41, Bertram, Pr. Lt. von der Landw. Inf. d. 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 4, mit der Landw. Armee-Unif., Vogdt, Sec. Lt. von der Landw. Inf. def. Bats., als Pr. Lt. mit der Landw. Armee-Unif., EngeT, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 5, als Pr. Lt., Loesdau, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 44, mit der Landw. Armee-Unif., Baron Treusch v. Buttlar, Pr. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 44, als Hauptm. mit der Landw. Armee-Unif., Schoenbe rg, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 45, Schmidt, Sec. Lt. von der Res. des Kür. Regts. Nr. 2, v. Rodbertus, Pr. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 2, als Hauptm. mit seiner bisherigen Uniform, Braun, Seconde-Lieutenant von der Landwehr-Infanterie desselben Bataillons, mit feiner bisherigen Uniform, Villnow, Sec. Lieut. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 42, Iffland, Sec. Lt. von der Landw. Kav. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 14, als Pr. Lt., Kohland, Pr. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 54, als P mit der Landw. Armee-Unif., Meckel, Sec. Lt. von der

andw. Inf. dess. Bats., als Pr. Lt, Hagemann, Dannen- ber g, Sec. Ls. von der Landw. Inf. des Res. Landw. Bats. Nr. 34, Kolbe, Pr. Lt. von der Res. des Königs-Hus. Regts. Nr. 7, Engelmann, Toussaint, Ohlenschlaeger, Ploeger, Sec. Lts. von der Landw. Inf. des Res. Landw. Regts. Nr. 35, Wae S, Sec. Lt. von der Res. des Inf. Regts. Nr. 48, V of, Sec. Lt. von der Res. des Inf. Regts. Nr. 52, Böuel, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 48, der Abschied bewilligt. Böckel mann, Pr. Lt. von der Landw. Kav. des 1. Bat. Landw. Regts. Nr. 27, als Rittm. mit der Landw. Armee-Unif., Schaefer, Sec. Lt. v. d. Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts Nr. 31, mit der Landw. Armee-Uniform, der Abschied bewilligt. Schult, Pr. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Reats. Nr. 6, als Hauptm. mit der Landw. Armee-Uniform,

Train-Bat. Nr. 4, mit Pension der Abschied kewilligt. Scheele, | In

von der Lan : „L Landw. Armee-Uniform, der Abschied bewilligt. Goecke, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 53, als Pr. Lt., Serres, Pr. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Ee Nr. 15, diesem mit der Landw. Armee-Uniform, Schroeder, r. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. dess. Regts., mit der Landw. Armee-Uniform, Ledebur, Sec. Lt. von der Landw. Inf. desselben Bats., POcun , Sec. Lt. von der Reserve des Drag. Regts.

der ihm früher bewill. Landw. Armee-Unif., die Erlaubniß zum Tra- | Nr. 9,

Landw. Regts. Nr. 18, “L e H Uniform, Kuchendorff , Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 2. als Pr. Li. der Abschied bewilligt. v. Bor ch, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 11, als Pr. Lt., Sieber, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bat Nr. 23, Pistory, Sec. Lt. von der Landw. Juf. r. Lt. vom Vegld., diesem als Pr. Lt., Neugebauer, Sec. Lt. von der Landw.

Bats. Landw. Regts. Nr. 47,

s. Landw. Regts. des 2. Bats. def.

. des E Landw. Regts. Nr. 38, als Pr. Lt., Horn, Sec. Lt. w. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 51, mit der

Be cker 1., Pr. Lt. von der Landw. Kav. des 1. ataillons Landw. Regts. Nr. 16, als Rittm. mit der Landw. Armee-Uniform, Lämmerhirt, Reinhardt, Sec. Lts. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 16, mit der Landwehr-Armee-Uniform, Honigmann, Sec. L. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 25, Monscheuer, Hax, Sec. Lts. von der Landw. Inf. des Res. Landw. Regts. Nr. 40, Michels 1. Sec. Lt. von der Landw. Kav. deff. Regts., diesem als Pr. Lt., v. Ammon, Rittm. von der Landw. Kav. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 30, mit der Landw. Armee-Uniform, der Abschied bewilligt. Willinck 11, Sec. Lt. von der Ref. des Hus. Regts. Nr. 16, v. Breitenbach, Mül- ler, Hauptl. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 84, mit ihrer bish. Armee-Uniform, der Abschied bewilligt. Na Seconde-Lieutenant von der Reserve des Infanterie-

egiments Nr. 87, und kommandirt zur Dienstleistung beim Drag. Regt. Nr. 16, der Abschied bewilligt. v. Festenberg-Pa- kis, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 79, als Pr. Lt. mit der Landw. Armee-Uniform der Abschied bewilligt. Preuß, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 1. Bats. Heff. Landw. Regts. Nr. 115, als Pr. Lt. der AbsWied bewilligt. Dudy, Sec. Lt. von der Garde-Landw. Feld-Artillerie, Fleischer, Prem. Lt. von der Landw. Feld-Art. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 48, mit der Landw. Armee-Uniform der Abschied bewilligt. Döhn, Sec. Lt. von der Landw. Fuß-Art. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 2, v. Marées, Pr. Lt. von der Landw. Fuß-Art. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 44, als Hauptm. mit der Landw. Armee-Uniform der Abschied bewilligt. von Geldern, Premier-Lieutenant von der Landw. des Eisenbahn-Regts.,, mit der Landw. Armee-Uniform, Kieck höfer, Sec. Lt. von der Landw. des Eee Regts., Schult, Sec. Lt. vom Landw. Train des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 21, Braeuer, Rittm. vom Landw. Train des 1. Bats. Landw. Regts. Nr. 51, mit der Landw. Armee-Unif. der Abschied bewilligt.

Jun der Kaiserlihen Marine.

Ernennungen, Befbnheraagen und Verseßungen. Berlin, 11. November. Blume, Major und Commdr. der See- Art. Abtheil., Rau ch, Hauptm. und Comp. Chef in der See-Art. Abtheil., Beide behufs Uebertritts zur Land-Armee aus der Marine ausgeschieden. Berlin, 14. November. v. Brancon'i, Sec. Lt,, bisher im Gren. Regt. Nr. 9, als Sec. Lt. mit seinem

Mang, Sec. Lt. von der Landw. Inf. des 2. Bats. Landw. Regts.

ension und seiner bish. Uniform zur Disp. gestellt. Schmid, O a Sec. Lt. vom Fuß-Art. Regt. Nr. 2, diesem behufs

Inserate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß.

Staats-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das

Postblatt nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich

Steckbriefe und Vntermchungs-Sachor Subhastationen, Anfgebote, u. dergl.

Nr. 7, v. Treskow, Rittm. von der Landw. Kav. des 1. Bats.

BDeffentlicher Anzeiger.

5, Industrielle Etablizsements, Fabriken und

orladungen Grossnandel.

6. Verschiedene Bekanntmachungen.

bisherigen Patent im See-Bat. angestellt.

nserate nehmen an: das Central - Annonceu- ureau der - deutschen Zeitu u Berlin Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen-Exped des „Fnvalideudauk“/, Rudolf Mosse, Haasenstein Vogler, G. L. Daube & Co., E. Vüttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

Breußischen Staats-Anzeigers: Verliu, s. i. Wilhelm-Straf;e Nr. 32.

L

2.

3, Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc.

4, Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. s, w. van öffentlichen Papieren. i

7, Literarische Anzeigen. 8. Theater-Anzeigen.

Aunouceu-Bureaus.

P e

9, Familien-Nachrichten. beilags.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

(A Bekanutmachung.

In Sadwen, betreffend die nothwendige Subhasta- tion des‘ dem Fräulein Vahl, jeßt dem Schmied Carl Julius Rudolf Golz zu Berlin gehörigen Grundstücks Band [A1x. Blatt Nr. 45 des Grundbuchs von Neu-Schöneberg, in welcher der Bietungstermin am 4. Dezember 1876, Vor- mittags 10 Uhr, ansteht, ist die Bietungskaution auf 6620 M festgeseßt.

Berlin, den 6. November 1876.

Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

[8950] Subhastations-Patent.

Das dem Kaufmann Salomon Bock zu Berlin gehörige, in Steglitz belegene, im Grundbuch von Stegliß Band 20 Bl. Nr. 630 verzeichnete Grund- stück nebst Zubchör foll den 21. Dezember 1876, Vormittags 113 Uhr, an Gerichtsftelle, Zimmerstraße 25, Zimmer 23, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtbeil über die Ertheilung des Zuschlags den 22. Dezember 1876, Vormittags 10 Uhr, ebenda, Zimmer 12, verkündet werden.

Das zu versteigernde Grundstück is zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- Flähenmaß von 14 Ar 43 []M. mit einem Rein- ertrag von 3 #4 6 -Z veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle und Abi Data des Grundbuchblatts, in- gleichen etwaige Abschäßungen, andere das Grund- \tück betreffende Nachweisungen und besondere Kauf- bedingungen sind in unserem Bureau V. einzusehen.

Alle Diejenigen, welche Cigenthums- oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nit eingetragene Realrechte geltend zu machen Yabeñ, werden aufge- fordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

Berlin, den 17. Oktober 1876.

Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

[881] Subhastations-Patent. 2E teR o uge dae urig Fes Paers

z erlin gehörige, in ense egene,

Grukdbus s dieteni Orte Band IV. Bl Nr. 84

an hiesiger Gerichtsstelle, Zimmerstraße Nr. 25, immer- 23, im Wege der nothwendigen Resub- astation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags den 23. Dezember 1876, Vormittags 11 Uhr, ebendort verkündet werden. E Das zu versteigernde Grundstück is zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- flähenmaß von 7,410 Ar mit einem Reinertrag von 132 M. und zur Gebäudesteuer mit einem jährlichen Nubßungswerth von 2760 Æ auf das Steuerjahr 1877 veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, und Ab “ed des Grundbuchblattes, ingleichen etwaige Abi äBßungen, andere das Grund|tück betreffende Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. A. 3 einzusehen. i

Alle diejenigen, welche Cigenthums- oder anderweite, zur Wirksam eit gegen Dritte, der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte geltend zu machen haben, werden ausge- fordert, diejelben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.

Berlin, den 26. Oktober 1876.

Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

[19318] Resubhastations - Patent.

Das dem Fabrikbesißer Theodor Adolf Müller zu Berlin gehörige, im Gemeindebezirke Fried- rihsberg-Lichtenberg belegene, im Grundbuch von Litenberg Band 25, Blatt Nr. 827 verzeichnete Grundstü nebst Zube óôr soll den 19. Dezember 1876, Vormittags 105 Uhr, an Mete: Gerichtsstelle Zimmerstraße 25, Zimmer Nr. 23, im Wege der Resubhastation öffentlih an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags

den 22. Dezember 1876, Mittags 12 Uhr, ebendort verkündet werden. S

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- Flächenmaß von 17,26 Ar mit einem Reinertrag von 5,79 / veranlagt. j

Auszug aus der Steuerrolle und Abschrift des Grundbuchblatts, ingleichen etwaige Abshäßungen, andere das Grundstück betreffende Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserem Bureau V. A. 3 einzusehen.

Alle Diejenigen, welhe Eigenthums- oder ander-

gefordert, dieselben zur Vermeidung der Präklusion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden, Berlin, den 8. November 1876. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

¿ A : [9541] Subhastations-Patent.

Die dem Banquier Benno Beer zu Berlin ge- hörigen, in Deuts{ch-Wilmersdorf belegenen, im Grundbuch von Deutsh-Wilmersdorf, Band XFV. Nr. 462 und Band XII1. Nr. 370 verzeichneten Grundstücke nebst Zuber sollen

den 17. Januar 1877, Vormittags 114 Uhr,

an Gerichtsstelle, Zimmerstr. 25, Zimmer 12, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlih an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags

den 19. Januar 1877, Vormittags 10 Uhr, ebenda verkündet werden. L

Die zu versteigernden Grundstücke sind zur Grundsteuer, und zwar Band XV. Nr. 462 bei einer Größe von 34 Ar 47 Qu.-M. mit einem Rein- ertrag von 10 Æ 32 S$ und Band XII. Nr. 370 bei einer Größe von 15 Ar 61 Q.-M. mit einem Reinertrag von 4 #4 _59 Z veranlagt. :

Auszug aus der Steuerrolle und Abschrift des Grundbuchblatts, ingleiben etwaige Abschäßungen, andere das Grundstück betreffenden Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. einzusehen. i:

Alle Diejenigen, welche Eigenthums- oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nit eingetra- gene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgesorvert, dieselben zur Vermeidung der Präfklu- fion spätestens im S gS Tes anzumelden.

Berlin, den 13. Novemer 1876.

Königliches Kreigger Ge: Der Subh astations-Richter.

[2560] Oeffentliche Vorladung.

In der Expropriationssahe der Berliner Stadteisenbahn ist in Folge Antrages der Direktion vom 20. Oktober 1876 das Entschädigungs-Verfahren rücksihtlich einer Fläche von 3,385 Ar des in der Neuen Friedrichstraße Nr. 34 gelegenen, im Grund- buche des Königlichen Stadtgerichts von Berlin Band 18 Nr. 1295 verzeichneten Grundstücks, sowie der Erwerbung des Rechts zur Ueberbrückung der be LA üde gehörigen Rocstraße im Umfangé von 1,80 Ar e

I. der Kunowskischen Erben, nämlich:

verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll den 22, Dezember 1876, Vormittags 10 Uhr,

weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch Febâcienbo, aber nicht Sage, Realrechte geltend zu machen haben, werden auf-

1) der Erben der Ehegattin des Geheimen Justiz-

Raths von Kunowski, Eleonore Thusnelda Lewina, geb. von Kunowski, a. Fräulein Eleonore Malwine Charlotte von Kunowsky, L : b, Fräulein Albertine Auguste Sophie Clara von Kunowski, : / i c, Fräulein Amalie Friederike Lewina Elisabeth von Kunowsfki, E d. Buchdrucker George Maximilian Erdmann Johannes von Kunowsfi, ad c. d. und a. in Trebniß, ad b. in Frankfurt a. O. wohnhaft; 2) der Erben des Bahnhofs - Inspektors Georg Eduard Herrmann Kunowski: ; a, dessen Wittwe Katharine Marie Louise, geb. Kluge, jeßt verehel. Lehrer Jordan, b, dessen Kindern: a. Fräulein Lewine Eleonore Clara Jenny s. Apvibeker Georg Christian Friedrich K . Apotheker Georg Christian Friedri u- nowsky ad 2a. und b. hierselbst; 3) der Ehegattin des Justiz-Raths Häuseler, Bertha Jlse Hermine, geb. Kunowski in Trebniß, 4) Fräulein Marie Elise Albertine Adelgunde von Kunowski in Trebnitz,

5) dem Hütten-Inspektor Georg August Castanz

von Kunowsky in Königshütte,

6) Fräulein Charlotte Wilhelmine Emma von

nowsfi in Trebnitz,

II. der Ghefrau des Rentiers Louis Zander, Marie

Friederickde geb. Vollgraf zu Charlottenburg, eingeleitet, und bin ich zum Kommissar des König- lichen L Uses babe, ernannt worden.

In Folge dessen habe ich zur Verhandlung der Sache, sowie eventualiter zur Aufnahme der Taxe und zur Erklärung darüber Termin auf

den 7. Dezember c., Nachmittags 3 Uhr, in der Papesh’schen Restauration hierselbst, Am Zwirngraben Nr. 2, anberaumt, zu welchem die- jenigen Betheiligten, welche nicht bereits persönliche Vorladung erhalten haben, in Gemäßheit des 8. 25 des Geseßes über die Enteignung von Grundeigen- thum vom 11. Juni 1874 behufs Wahrnehmung ihrer Rechbte hierdurch unter der Verwarnung vor- geren werden, daß ohne Zuthun tes etwa Aus-

[leibenden die P Cte festgestellt, und wegen Auszahlung oder Hinterlegung der Leßteren verfügt werden wird.

Berlin, W., ‘den 6. November 1876.

Körner-Straße 7. Der Kommissarius des Königlichen Polizei-Präsidiums.

egierungs - Nath Stephan.