1876 / 304 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Ticbe Besserung füblbar mate. Sowoßhl die Zabl der auf der Wasser- straße des Rheins zurückgelegten Fahrten, als die Menge der in den Rheinhäfen aus- und eingeladenen Güter waren im Allgemeinen bedeutender als 1874. Aus den mitgetheilten Uebersichten geht hervor, daß der Verkehr im Jahre 1872 feinen höchsten Stand erreicht hatte mit ciner Beförderung vcn 143,065,811 Ctr. Hiergegen ist allerdings der Verkehr des Jahres 1875 (131,390,407 tr.) um 11,675,404 Ctr. zurückgeblieben, dagegen hat er si gegen das unmittelbar Por ecgeme Jahr um 19,370,578 Ctr. gehoben. Ju Belonvers Leven f nos E E E es Ruhrgebietes bei. etrug nämlich in den leßten se die Abfuhr nah dem Rhein: g P E E s von Nuhrort von Duisburg 1870 23,181,929 Ctr. 9,952,968 Ctr. 1871 20,526,766 , 8,445,785 1872 23,039,390 ; 8,782,017 1873 22,890,398 ,„ 9,419,575 1874 20,700,102 , 6,942,123 1875 . . 26946439 „, 8270341 ,

__ Wird die Steinkohlenabfnhr aus dem Hocbfelder Hafen mit hinzugerechnet, die 1874 4,205,706 Ctr. und 1875 5,671,959 Ctr. be- truz, so übersteigt die gesammte Steinkohlenabfuhr von 1875 (im Betrage von 40,888,739 Ctr ) diejenige von 1869, die sih auf 39,394,835 Ctr. belief, um nahezu 1,500,000 Ctr.

DET Personenverkehr weist im Vergleich mit dem Vorjahre zwar eine Mehrbeförderung von 12,343 Personen nach, bleibt aber gegen

die Jahre 1871—1873 um mehr als Hunderttausend zurück; denn es -

wurden während der letten sechs Jahre Personen befördert: vonder Cöln. vond. Düsseldorfer zusammen Gesellschaft Gesellschaft 438,798 439,671 878,469 503,692 503,862 1,007,554 527,255 523,538 1,050,793 1873 512,830 506,569 1,019,399 1874 448,539 434,701 883,240

1855 449,012 446,571 895,583

_Für die Reinigung des Strombettes, für Verbesserung des Fahr- wassers durch Vertiefungen, Aushebungen, Felsensprengungen 2c., für Herstellung e O von Uferbauten, für Ausführung von Durchstichen,_ für Unterhaltung und Verbesserung der Leinpfade wurden im Jahre 1875 von den einzelnen Uferstaaten im Ganzen 4,334,284 6 verausgabt und zwar von: Baden 748,424 4, Elsaß- Lothringen 963,840 4, Bayern 381,170 #, Hessen 121,442 M, Preußen 1,090,779 4, den Niederlanden 1,028,629

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Der Universitäts- und Landesbibliothek in Straß- burg is, wie der „Straßb. Ztg.“ meldet, wiederum einé an- arer Bereicherung zu Theil geworden, indem sic eine 5000 Bände tarke Bibliothek als Geschenk erhielt. Es is die von dem ver- storbenen Reichsfreiherrn und österreihischen Minister V. Ph v. Wessen- berg hinterlassene Bibliothek, welhe nun schon seit 2 Jahren un- benußt auf dem Schlosse Feldkirch in Breisgau verwahrt wurde. Der jeßige Besißer des S loses, Graf Blankensee-Fircks zu Wu- gane Regierungsbezirk Frankfurt a. d. O., hat die Bibliothek

nkt.

Der Separat-Abdruck aus Petermann 8 Geogravhishen Mittheilungen 1876, Heft 12, betitelt „Geographie nan Er- forshung der Polar-Regionen, Nr. 123, 124, 125“ (Gotha, Justus Perthes), enthält in Nr. 125 einen Aufsaß des Dr. Pe- termann über die große englische Nordpol-Erxpedition unter Kapitän Nares, vom 29. Mai 1875 bis 27. Of- tober 1876. Dur dieselbe ist bekanntlih ein langer wissen- schaftlicher Streit zu Ende gebracht, der nicht weniger als 24 Jahre lang gedauert. Man hatte früher gemeint, im Smith - Sunde, dann jenseit desselben im Kennedy Channel, endlih in den Meerestheilen nördlih davon ein offenes Meer ent- deckt zu haben, welches cinen {chiffbaren Weg zum Nordpol bilden sollte. Ferner hatte man, ein großes Land gegen den Nordpol hin vermuthend, den Weg durch den Smith - Sund für den besten zur Erreihung des Nordpols gehalten. Endlich hatte man die Hoffnung zur Ausführung einer Reise zum. Norpol auf die Schlitten gesetzt. Die englische Expedition, ausgesandt, um alle jene Ansichten zu beweisen, hat aber gerade das Gegentheil dar- gethan: sie hat weder ein offenes scifbares Meer gefunden, noch die auf Grund der Hallscen Erpedition angenommene Landausdehnung, und endlich hat sie zu Stlitten verhältnißmäßig wenig audgerichtet. Sie ist kaum 70 nautische Meilen weiter vorgedrungen, als die vor- hergehende halb verunglücte Expedition Halls und hat den Nordpol nicht, wie man bestimmt erwartete, erreicht. Dr, Petermann hat nun in dem oben angeführten Aufsaße zunächst die Urtheile Dr. Haves'

Berlin, 27. Dezember 1876.

Weltausstellung in Philadelphia 1876.

n Philadelphia sind von dem nachträglih gebildeten Comité zur Prüfung von Kollektivausstellungen als folchen folgende Auszeihnungen verliehen worden : der Reichsregie- rung für den Bau des deutschen- Pavillons, den nachstehenden deutschen Kollektivaussftellungen und zwar neben den einzelnen Theilnehmern derselben bereits zuerkannten besonderen Aus- zeihnungen : der Ausstellung des Rothen Kreuzes, der Kol- leftivausstellung von Gold- und Silberwaaren, der Kollektiv- ausstellung des Buchhandels, der Kollektivausstellung der Weine, der Kollektivausstellung der Photographien, der Kol- leftivausstellung des Siegerlandes, der Kollektivaus|tellung der Staßfurter Salze, der Kollektivausstellung der preußischen Bleihütten, der Kollektivausstellung der Vereinigung chemi- scher Fabrikanten, der Kollektivausstellung Jdar-Obersteiner Schmuckwaaren, der Kollektivausstellung bayerishen Hopfen und Biere. Diejenigen Kollektivausstellungen, denen bereits früher Kollektivauszeihnungen zuerkannt worden, sind bereits veröffentlicht.

1870 1871 1872

Dem Bildhauer Schaper sind, der „Post“ zufolge, als Preis für das ¿hm zur Anfertigung ükertragene Dén u Ébres des Fürsten Bismarck i1 Cöln von der Kommission 40,000 #6 über- wiesen worden. t

Glogau, 25. Dezember. (W. T. B.) Nach hier ei Meldung steht das Stationsge / de Le Niedecfclesise h- lem, Men Eisenbahn in Sagan seit heute früh 6 Uhr in

Ueber den Eisenbahnunfall auf der Eisenbahn Paris- Lyon-Mittelmeer erfährt die „Köln. Ztg.“ A Ls ves Poi Von Culoz nmach St. Michel de Maurienne (Savoycn)

at die Bahn nur ein Geleise, und auf diesem auf der Strecke; welche längs dem See von le Bourget oder von Chatillon hinläuft, begegneten sih“ beim Ausgange aus dem Tunnél von Greis und auf einer Kurve zwei Züge, von denen der eine, ein Erpreßzug, mit der Geschwindigkeit von 65 Kilom., der andere von 45 Kilom. fuhr. Der Zufammenstoß war furchtbar und hat neun Perfonen sofort das Leben gekostet, nämlich drei Reisenden und sechs Beamten des Zuges. Verwundet wurden zwölf Reisende und zwei Beamte. Da nicht an- gegeben ist, wie viele Personen \sih auf den beiden Zügen befanden, jo läßt sih das Verhältniß der Verunglückten zu den glücklich Davon- gckommenen niht abshäßen. Die nächste Ursache des Unfalles ift jedenfalls, daß versäumt wurde, zu signalisiren und sih über die Freiheit der Bahn zu vergewi®?ern; die entferntere Ursache. ist das

und Lieutenant Weyprets über die leßte englishe Erpedition und ihre | Resultate berührt, sodann ber die verschiedenen Expeditionen, dre bercits nach dem Nordpol unternommen würden über die Inglefields im August 1852, Dr. Kane’s 1853— 1855, Dr, Hayes’ 1860—1861, Kapitän Halls 1871—1873 berichtet, endlih des Kapitän Nares offiziellen Bericht über die leßte, englisbe, Erpedition im Auszuge mitgetheilt. Petermanns Abhandlung über Nares' Expedition sind zwei Karten beigegezen: 1) eine Skizze der Entdeckungen der eng- lishen Polar - Expedition unter Nares 1876, im Maßstabe von 1: 16,000,000; und 2) eine Sfizze der Entdeckungen der amerikani- \hen Expedition unter Kapitän Hall 1871—1873, im Maßstab von 1 : 2,200,000. Neviges ist, troßdem au die leßte Expedition unter Nares das erstrebte Ziel nit erreicht hat, der Plan, doch noch nah dem Nordpol zu gelangen, nit aufgegeben. Im Gegentheil ist, wie {on mitgetheilt, im Frühjahr 1877 die Ausfendung einer neuen eng- lishen Polar-Exrpedition im Sinne Petermanns bereits bes{loîsen. Die Budruerei der Gebrüder Grunert hiersclbst hat zum Jahres\{luß einen Wandkalender auf das Jahr 1877 in Buntdruck angefertigt, der, wie das Anschreiben, mit welchem derselbe den Geschäftéfreunden der Druckerei übersandt wird, ein typographi- [en rere S und den en S L Mere fiele welchen Berliner Buchdruckereien, infonder eit die in Red ende, 1 Gebiete der Kunstindustrie einnehmen. e E Von tem Prachtwerk „Das S{weizerland*, eine Som- merfahrt durch Gebirg und Thal, in Schilderungen von Wolde- mar Kaden 2. (Stuttgart, J. Engelhorn), ist die 11. Lieferung erschienen. In derselben \{ließt die Schilderung der Streifereien im Lande ob und niddem Kernwald und beginnt die Beschreibung des Luzerner Gebiets. An Tondruckbildern in “ekannter meister- hafter Ausführung enthälr das Heft den Weg - im Haslithal (von Arthur Calame nach Alexander Calame), im mmertenthal oberhalb Tracfellauenen (von Disen) und Wirths\ftube im Berner Oberland von A. Kindler. Der Tert ist mit 13 Illustrationen aes{chmüdt, trefflih ausgeführten Holzschnitten von Adolf Cloß in Stuttgart nach Bildern von Ernst Heyn, Gustav Bauernfeind und Carl Häberlin. Kopenhagen, 23. Dezember. (W T. B.) Gestern Abend hat sich in Schloß Christiansborg eine dänische geographifcche Gesellschaft konstituirt. Der König hat das Protektorat übernommen, zum Präsidenten wurde der Kronprinz gewählt.

Gewerbe und Handel.

Tilsit, 27. Dezember. (W. T. B.) . Die einer Aktiengesell- \chaft angehörigeu Lutterkorthschen Papierfabriken agel in der A Ot wlevergerranne

Die Grünberger gemeine Rückversicherungs8-

Gesellschaft auf Aktien wird am 29. Dezember A Genecal- Versammlung abhalten, um über die Liquidation zu beschließen. Die Gesellschaft, die in den leßteu Jahren 4 resp. 6% Dividende vertheilte, hat dur große Brände im Sommer bedeutende Verluste geha O Mere gbsorbes müssen. Wiesbaden, 23. Dezember. ._ K) Der Rechenschafts- beriht des Direktors der Nasfauishen De a gesellschaft wies ein günstigeres Resultat des Geschäftsbetriebs nah wie im vorigen Jahre und erklärte in längerem Vortrage, welchen unberecenbaren Bortheil das neue Fischereigeseß vom 30. Mai 1874 den Fischzuchtanstalten gewähre und welche erhebliche Aner- kennung die Gesellschaft von Seiten des Königlichen Ministeriums im abgelaufenen Verwaltungsjahre erfahren habe.

Zur Ergänzung des Baukapitals der Pfälzischen Nord- bahnen, hauptsählich zur Erbauung der Bahn’ von Grünstadt nah Eisenberg, ist die Gesellschaft der Königlich bayeri- schen Pfälzishen Nordbahn ermächtigt, neue 45°/6 Prioritäten im Betrage von 5,948,500 4 aguézugeben. Dieselben werden in Markmährung ausgestellt Der Emissionscours beträgt 9930/6.

Die „Allg. Z.“ theilt in einer Triester Korrespondenz u, A. folgendes Kommerzielle aus China mit: China fängt an, seinen Zu cker nach Europa zu versenden und dieser Industrie Konkurrenz u machen. Wir lesen in der neuesten „Shanghaier Zeitung“ folgende Nachricht : „Der zunehmende Zucker-Export Chinas nach England hat zwei feine Klipper, die so lange müßig in unserm Hafen lagen, veranlaßt, nah Swatow- abzusegeln und dort Zucker direkt nach London zu laden. Mehrere andere Schiffe werden diesem Beispiel folaen. Die Ladung des Dampfers „Mikado“ bestand aus eiwa 5000 Säckecn Zucker. Ueber die Lage des Handelsver- kehrs in China im laufenden Jahre giebt der ? Hale Ausweis der Zol'einnahmen in deri verschiedenen offenen Häfen im zweiten Trimesier d. J. Auskunft. In Canton betrugen in der erwähnten Periode die Zolleinnahmen 217,847 Taëls gegen 232,057 in der ent- sprechenden Periode des vorigen Jahres, in Swatow 232,032 T.

gegen 198,750, in Amoy 115,586 T. gegen 102,729, in Futshau

in Folge eines Unfalles bei Montereau verspätet hatte. D s bofshef von Chatillon ift verhaftet band y y e Kopenhagen, 23. Dezember. (W. T. B.) Das mit Kohlen Ee E Be B Aa erb af der 9 iße von Jütland total unterge z ist ps E Rae nen: S EINA Me N PRE SSARIN Ma N, undee, 25. Dezember. (W. T. B.) Na ier ei - nen weiteren Nachrichten stellt sich die Anze R i f E na Freitag und Sonnabend an der schottischen Küste Schiffbruch erlitten, immer größer heraus und der Verlust an Menschenleben beträgt mindestens hundert. Die Zahl der in den leßten 14 Tagen an der schottishen Küste vorgekommenen Schiffbrüche beläuft ih auf 120 und die Zahl der dabei in den Wellen umgekommenen Personen auf auer Pra Unter den verunglüctten Schiffen befinden sich mehrere London, 25. Dezember. (W. T. B.) Von der Küst Schottlands werden neue zahlreiche Shittbeübe mit E luft an Menschenleben gemeldet. Bei Stonchaven ist die Danziger Barke „Johanna“ gescheitert; die Mannschaft soll ertrunken sein. Unweit Lossiemouth ijt cine unbekannte deutsche Barke untergegangen Be ano Ma ist He mge e Die norwegische v ie“ aus Holmestrand ist bei Peterhead itert; von der Mannschaft ist Niemand gerettet. B O E

Theater.

__ Im Victoriatheater gelangte am Sonnabend nah mehr- tägiger, der Vorbereitung gewidmeter Pause, das bereits A Ausstattungsstück: „Die schöne Melusine“ zur ersten Aufführung. Diese Bühne ist damit zu der seit einer Reihe von Jahren von ihr vorzugsweise gepflegten Spezialität zurückackehrt und hat mit dieser neuen Feerie einen entschieden guten Griff gethan. Sig die Wahl des Stoffes, dem das bekannte finnige Volksmärchen zu Grunde liegt, zeigt die glüdliche E Der Gedanke, das Volksmärchen mit seinem ganzen phantasievollen Zauber in glänzender Ausstattung zu dramäátifiren, hat sich an derselben Stelle es in früheren Jahren „an den gleichartigen Stücken * „Aschenbrödel“, „Schnee- wittchen“ und den „sieben Raben“ als einen erfolgreichen erwiesen. „Die \{öne Melusine“ überragt an Reichthum, Glanz und Ges{madck der Inscenirung alle ihre Vorgänger. An De- korationen, ee und Kostümen ist das nur irgend Mögliche geleistet. Selbst der dramatische Theil, der vcn Hrn. Carl Treumann geschickt für das Victoria-Theater bearbeitet ist, hat einen nicht unbedeu- tenden Werth ; der Dialog ist stellenwcise wirklich poetisch. Ob dieser Vor- züge gewann die Feerie denn auch glei bei ibrem ersten Erscheinen den vollen Beifall des Publikums. In fünfzehn Bildern spielt fi die tragische Liebesgeschichte der schönen Wasserfee Melusine und des unglüdlichen Grafen Raimund von Foreft und Lusine ab. Dieselbe findet hier jedoch 1m Gegensaß zu dem Märchen einen versöhnenden Abs{luß. An den Repräsentanten dieser beiden Hauptrollen, Fr. Scham- berg und Hrn. Rieckhoff , besißt das Victoriatheater tüchtige \schauspielerisde Kräfte, die ihre, nicht gewöhnliche künst-

um acht Stunden verspätete Eintreffen des Pariser Zuges, Ler sich

lerishe Befähigung erfordernden Rollen mit Pbemerkenswerthem

411,216 T. gegen 473,205, in Hankow 789,506 T. gegen 711,417 un in Shanghai 850,356 T. gegen 711,417. E3 ergiebt si also e Abnahme des Handelsverkehrs in Canton und in Futshau; dagegen eine Zunahme in Swatow, in Amoy, in Hankow und in Shanghai E N aemEnes eine Zunahme um Zeno T.

zien, 23. Dezember. (W. T. Der „Presse“ zufolge sin 20 Millionen Goldrente iat bereits voll abe D Auomnte der definitiven Titres erfolgt am Ende der nächsten Woche. —- Die Karl-Ludwigsbahn wird von Anfang des nächsten Iahres ab separate Einnahme-Ausweise für das alte und neue Netz publi- ziren, jedoch nicht wochenweise, sondern in Zeiträumen von je 10

Tagen. f Verkehrs-Anstalten.

Mit der Rohrpoft sind im innern Verkehr Berlins wäh- rend der dritten Betrieb8woche 5174 Stadtsendungen (Briefe Karten und Telegramme) befördert worden. Einschließlich derjenigen Telegramme von und nach außerhalb, welche zur bfkürzung der Bestell- bz. Abgangszeit mit der Rohrpost Beförderung erhielten, be- Be der d iee Os E der neuen Beförderungs-

uf ca. 40 Üd. ma i ächtli Zunahme bemertlic sih sonach eine beträchtliche

_— Für die Benußung des neuen NVerbindungs8- : zwischen dem Berlin-Spandauer Kanal und Pie t [ree ist auf Grund des $. 115 des Geset es, betreffend die Zu- tändigkeit der Verwa Hungen geen 2. vom 26. Juli d. J. unterm 16. d. M. ein von der Ministerial-Baukommission in Berlin entworfenes Reglement, von dem Ober-Präsidenten mit Zustimmung des Provinzialraths der Provinz Brandenburg als Polizeiverordnung E gesezt worden. Dasselbe ist im Amtsblatt publizirt

Aus Thüringen schreibt die „M. Z.* unter dem 21. zember: Die Verbindung des Eisenacher Öberlandes mit T Werrabahn, welche chon lange erstrebt wurde, rückt ihrer Ver- wirklihung insofern näher, als im Auftrage der weimarischen Re- gierung die Vorarbeiten für den Bau einer Zweigbahn von Salzungen nach Vacha ausgeführt sind. Nach denselben würde es sih ‘um einen Aufwand von 800,000 4 handeln, der zum größten Theil aus der Staatskasse und zum kfleine.en Theil von den be- R Es uns Prvstes au N en wäre. Die Basalt-

en- und Salzlager der nör ichen Auslà d 0 ürden dur Miele ahn dem Dertes R. PReE R ITNE cPERR

remen, 19. Dezember. iel, Z.) Der Kai

wurde gestern Mittag eröffnet, Pian H 2 Uhr das fers a \{iff unter Kommando des Hafenlootsen Alldag die Kaiferscleuse palte. è e war O die Tee Bark „D. H. Wätjen“, geführt on Capt. C. L. Deetjen, un remens größter Rhederei i a Wätjen u Go aébóri_ e größ hederei, der Firma ©_— Veter die VerkehrEver ältnifse auf de

in Rußland gehen uns Seitens der Königlichen O ften a Oft- bahn die folgenden Mittheilungen zu : Die Verwaltung der Moskau- Kursker Cisenbahn nimmt zur Zeit bei beschränktem Verkehr täglich bis vier agen an, und überziebt foldbe an die Kursk-Charkow- Azower Bahn an den Tagen, an welchen leßtere frei von* Truppen- transporten if. Es werden - daher“ Güter, “welche nach Stationen dieser Bahnen bestimmt sind, angenommen und befördert, indeß ohne Uebérnahme einer Haftung für rechtzeitige Lieferung.

__ Auf der Orel-Graesi-Bahn findet zur Zeit die Beförderung von Gütern ftatt, indessen hat die genannte Bahn bis auf Weiteres die Einhaltung der_ reglementémäßigen Lieferzeiten wegen der Beförde- s on hre C ügen e Pie Q Gütersendungen können

r’ ohne Garantie i î i liber- nommen werten. r die Einhaltung der Lieferzeiten über outhampton, 21. Dezember. Das Postdampfschi Nordd. Lloyd „Amerika“, Kapt. A. de Ds e tas 10. Dezember von New-York abgegangen war, ist heute 7 Uhr Mor- gens wohlbehalten hier angekommen und hat na Landung der für S E Fat E L Ladung 9 Uhr Mor-

t ie Reise na remen fortgeseßt. le, ica“ über-

briti 142: Passagiere und volle Labn s S C N

Se von K E a (W. T B.) Der Dampfer s on der Hamburg-Ameri i i

ist ne E L s Es E

altimore, 22. ezember. Das Postdampf\cchiff des N i

L s da i pi ig“, apt. Nie Da welches am 29, Vtouanbe

L nd am 2. Dezember von Sout

war, He heute woe Lies E HOR, ARIeIRGen

avanna, 22. Dezember. as Postdampfschiff des N ; Lloyd „Frankfurt“, Kapt. F. Klugkist, welches am 29. E: ber von Bremen und am 2. Dezemker von Havre abgegangen war ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten hier ange ommen. i

Erfolge durchführten. Die übrigen Hauptpartien w.rden von d Damen Frl. Klär (Fastrada), Frl. Schwarz (Libelle) und' den Shrten Ascher (Pater Urian), Brinukmann (Fips) und Einicke (Schnabel) ge- wandt und wirksam dargestellt. Die leßteren drei vertraten im Verein mit Frl. Schwarz zusammen das gesanglihe Element des Stücke8, dessen ansprechende, von Hrn. Kapellmeister Lehnhardt kom- porirte Musik sich dem Charakter des Ganzen harmonisch an- {{miegt. Die Figur des „Pater “Urian® ist aber eiue gar zu plumpe und überdies ganz Uberflüssige und hätte, ohne * der Wirkung des Stückes Abbruch zu thun, füglich wegbleiben können. Hr. Ascher, der font so tüchtige Komiker, hätte selbst “dur ein wcniger derbes Spiel diese grobe Karrikatur nicht anziehend gemacht. Auch die Couplets der Feerie zeichnen sich nicht durch Geist und Humor aus. ae diese Schwächen des Tertes ent- schädigen zunächst die an geeigneten Stellen im 4., 7. und 12. Bilde eingefügten, von dem Ba etmeister Hrn. Carrey ges{mackvoll com- Denis und arrangirten mimischen Scenen; ein „Divertissement der ymphen“, „der Liebestraum“ und „der Rosengarten“, bei denen sih vor Allen die erste Solotänzerin vom Hofoperntheater in Wien, Frl. Zimmermann, und nächst ihrdie Solotänzerinnen Frls. Procheré, aletta Schindler, Fiebig und Kurz hervorthaten. Der Shwerpunkt des rfolges liegt auch diesmal in den Kostümen und Dekorationen, welche zum Theik nachSchwinds Kompositionen hergestellt find. Melusinens Zaubergärten eine Wundernat, der Zusammensturz des Thurmes und die fich vor den Augen des Zuschauers entwickelnde Schluß-Apotheose, sind Meifterstücke dekorativer und mascineller Kunst, und fanden allge- meine laute Bewunderung. Die Maschinerie ist erfunden und per- sönlich geleitet von dem Hof-Maschinen-Direktor Hrn. Brandt ; die Dekorationen sind nah des leßteren Angabe von den Hofmalern Hrn. Lüttkemeyer und Gebr. Brückner gemalt. Das Publikum spen- Sab AO n SMUO E a E BS E die Hrn. Direktoren ] ndt nach jedem Akte, ießli , meister Carrey hervor. : R S E E

Se. Kaijerlihe und Königliche Hoheit de i und der Prinz Friedrickch el Leobrben Ope EI erntage die neue Wilkensce Posse: „der Löwe des Tages" im

allner-Theater mit Höchstihrem Besuch und wohnten derselben bis

; zum Schlusse bei.

Der Komponist der „Fatinitza“, Kapellmeister Fran Suppé, ift hier eingetroffen, um am Donnerstag bei leer belt er hundertsten Aufführung seiner Operette im Friedrih-Wilhelm- städtischen Theater die persönliche Leitung zu übernehmen. / Eine eigens für diese Vorstellung komponirté Ouvertuxe wird den Jubi- s di E La a Le m Ser Partien dieses

ieselbe sein, wie bei der ersten Aufführ am 19, September d. J. O E E

Redacteur : F. Prehm.

Verlag der Erpedinon (Ke}\jel). Druck: W. Elsner. Drei Beilagen.

(eins{hließlich Börsen-Beilage).

Berlin:

(1184)

zum Deutschen Reichs-An

.4¿ 304.

Inserate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das Central-Handelsregister und das Pestblatt nimmt an: dje Königliche Expedition des Deurscher Reihs-Auzeigers und Königlich Preußischeu útagts-Anzeigers: Berlin, s. A. Wilhelm-Straße Nr. 32.

Erste B

zeiger und K Berlin, Mittwoch, den 27. Dezember

Beffentlicher Anzeiger.

1. Steckbriefe und Unteren Q. Subhastationen, Aufgebote, u. dergl.

d. 6.

orladungen

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submizsionen ete. 7.

4. Verloosang, Amortisation, g. s, w. von öffentlichen Papieren.

Zinazahlung } S.

9.

ceilage öniglih Preußischen Staats-Anzeiger.

——————

1876.

Industrielle Etablizsements, Fabriken und Groshandel.

YVerschiedene Bekanntmachungen.

Literarische Anzeigen.

Theater-Ànzeigen. In der Börzen-

Familien-Nachrichten. deilags.

Inserate nehmen an: Vureau der ; Mobren.itraße Nr. 45, die Annoncen-E rpeditionen des *uvalidendanf“‘‘, Rudolf Bosse, Haaseustein Vogler, G. L. Daube & Go., €. SBiittuer & Winter, sowie alle übrigeu größeren

Zeitun

Schlotte,

Anunouceu-Burcans.

S

Steekbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Stebriefs - Erneneruug. Der hinter den Hausdiener Carl Friedrich Wilhelm Westphal wegen Diebstahls ir. den Akten G 195 de 76 unter dem 29. März 1876 erlassene Steckbrief wird hier- durch erneuert. Berlin, den 22. Dezember 1876. Königliches Stadtgericht, Abtheilung für Unter- suhungssachen, Kommission L1. für Voruntersuchungen. Beschrcibung. Alter: 31 Jahr, geboren am 19. Oktober 1845. Geburtsort: Rheintberg. Haare: dunkelblond. Gestalt: mittel. Besondere Kenn- zeihen: Der 2. Westphal spriht dur die Nase und hat ein fkränkliches Aussehen.

b

Grundstück (Parzelle 57 an Zubehör soll

den 23. Januar 1877, an hiesiger Gerichtsstelle, Z im Wege der nothwendigen ) an den Meistbictenden versteigert, und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zusblags

Flächenmaß von 32 6,90 M. veranlagt. L Auszug aus der Steuerrolle, Abschrift des Ca

ere be- | weiteren Verfügungen und

Vormittags 103. U

den 26. Januar 1877, Mittags 12 Uhr,

cbendort verkündet wcrten.

Das zu versteigernde Grundstück i} zur Gru

stener, bei einem derselben unterliegenden Gefammt- Ar mit einem Reinertrag von

uchblatts, ingleichen etwaige Abschätungen, an

Steckbrief. Gegen den Colporteur Gotthold | 546 Grundstü betreffende Nachweisungen und

Friy Ferdinand Schenk, geboren am 20. No- vember 1251 zu Cöpenick, zuleßt hierselbst bis 15. Juli 1876 wohnhaft gewesen, ist die gerichtliche Haft wegen Unterschlagung aus $. 246 des Straf- gesezbuchs beschlossen worden. Es wird ersucht, auf den A. Schenk zu achten, ihn im Betretungsfalle 9 festzunehmen und mit allen bei ihm \sich vorfindenden | F Gegenständen und Geldern mittelst Transports an | x unsere Gefängnißinspeton abzuliefern. Potsdam, den 16. Dezember 1876. Königliches Kreisgericht Abtheilung I.

Der vom Kreisgerichte zu Gumbinnen am 8. Sep- tember 1875 hinter den Arbeitsmann Johann

sondere Kaufbedingungen find in un

welche Eigenthums- oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintra- gung in das Grundbuch bedürfende, etragene Realrechte geltend zu machen haben, wer- en aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Prä Versteigerungstermin anzu-

A. 3 einzusehen.

Alle Diejenigen, aber nicht

lusion spätestens im

Berlin, den 22. November 1876. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

melden.

Dreyer von Luschen erlassene Steckbrief ist er- [10067] Subhastations-Patent.

ledigt. Gumbinnen, den 18. Dezember 1876. I. Abtheilung.

Königliches Kreisgericht.

Fch rufe den Steckbrief gegen Rosa Schön (Nr. 302 d. Bl.) zurü. Hanau, den 23. De- zember 1876. Der Untersuchungs-Richter.

Der am 19. Oktober 1876 wider Heinrih Steinhauer von Hilmes erlassene Steckbrief wird als erledigt zurückgezogen. Cassel, den 21. De- zember 1876. Der Staats-Anwalt. Wilhelmi.

Subhastatiouen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

(9920) Subhastations-Patent. Das dem Eigenthümer Johann Albert Weber zu Berlin gehörige, in Stegliß belegene, im Grund- buch von Steglitz Band IX. Nr. 317 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör sol den 31. Januar 1877, Vormittags 10 Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmerstraße 25, Zimmer 12, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst

das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags den 2. Februar 1877, Vormittags 10 Uhr,

ebenda verfündet werden. T

Das zu versteigernde Grundstück is zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- lähenmaß von 14 Ar 43 Qu.-M. mit etnem Reinertrag von 10 # 17 -Z veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle und Abschrift des Grundbuch- blatts, ingleichen etwaige Abschäßungen, andere das Grundstück betreffende achweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureàu V

einzusehen. i i Alle Diejenigen, welche E r lge oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen ritte, der Gintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nit eingetra- gene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präflu- fion spätestens im Versteigerung8termin anzumelden.

Berlin, den 21. November 1876. Königliches Kreisgericht.

Termine

Das im Kreise Mogilno belegene

Rittergut Lawki,

dem Gutsbesißer August Sauec gehörig, foll im

ebruar 1877, Vormittags 9 Uhr,

an ordentliher Gerichtsstelle, im Wege der noth- wendigen Subhastation versteigert werden. Dasselbe ist mit einem Reinertrage von 848,24 Thlr. und mit einem Nuzungswerth Grund- resp. enthält an Gesammtmaß der der terliegenden Flächen 493 Hektar 8

den 28. F

von Gebäudesteuer veranlagt worden

Meter.

Der Auszug aus der schein, etwaige Ar ne und andere tück betreffende Nachweisungen, Kaufbedingungen können 1n unserm während der Geschäftsstunden eingeschen Alle Diejenigen, welche Eigenthums- weite zur Wirksamkeit gegen Dritte in das Hvpothekenbuh bedürfende, tragene Realrechte geen zu machen haben, w aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der flusion spätestens im Versteigerungstermin melden.

Steuerrolle, der Hypoth

Bureau

oll im Termine | ven 1. März 1877, Mittags 12 Uhr

an ordentlicher Gerichtsstelle verkündet werden Tremessen, den 30. November 1876. Königliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

[9677] Aufgebot.

Aktiengesellschaft Germania in Stettin unter 55. Mai 1864 ausgestellte Police Nr. 52 dur w: lche die gedachte Gesellschaft dem F besißer August Wilhelm Rudolf Kayser zu burg die Summe von

jalie Kayser versichert hat, ist angeblich verloren gegangen.

Der Subhastations-Richter.

[99211 Subhastations-Patent.

Das dem Kaufmann Carl Rehlender zu Amster- dam gehörige, in Steglitz belegene, im Grund- buch von Stegliß, Band Xv111. Nr. 577 ver-

Grundstück nebst Zubehör soll den Z1. Januar 1877, ormittags 115 Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmerstr. 25, Zimmer Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subhastation öffentlich an den Meistbietenden Berl tage und demnächst das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags deu 2. Februar 1877, Vormittags 10 Uhr,

ebenda verkündet werden. A Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- unterliegenden Ge-

teuer, bei einem derselben e- ammt-Flähenmgß von 14 Ar 95 Qu.-M. mit einem Reinertrag von 7 # 2 veranlagt. Aus- zug aus der Steuerrolle und Abschrift des Grund- buchblatts, ingleichen etwaige Abschäßungen, an- dere das Grundstück betreffende Nachweisungen und besondere Kaufbedingungen sind in unserm Bureau V. A. 3 einzusehen.

Alle Diejenigen, welche Ei enthums- oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen ritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingeträ- gene Realrehte geltend zu machen haben, - werden aufgefordert, diejelben je Vermeidung der Práäfklu- fion spätestens im Versteigerungstermin anzumelden. Bexlin, dena 21. November 1876.

Königliches Kreisgericht.

Der Subhastations-Richter. (9884] Subhastations-Patent.

Das dem Gürtlermeister Robert Kerber zu Berlin gehörige, in Weißensee belegene, im rundbuch von Weißensee Band 1X. Bl. Nr.

933 verzeichnete

als Eigenthümer, Erbe, Cessionar, Pfand- sonstiger Briefinhaber Ansprüche zu machen sollte, wird aufgefordert, und zwar spätestens in dem am 17. März 1877,

an hiesiger Gerictsstelle, Terminszimmer

sprüchen unter Auferlegung eines ewigen

\hweigens präkludirt werden und die der Police

Stettin, den 22: November 1876. Königliches Kreisgericht. Abtheilung für Civil-Prozeßsachen.

Ediktal - Citation.

hat gegen ihren Ehemann Karl Krahl, daselbst mit der Behauptung, daß derselbe etwa 13 Jahren verlassen und seit dieser Zeit mehr von sich habe hören lassen, der Ehe wegen böslicher Verlassung geklagt. jeßige Aufenthalt Derselbe wird zur Beantwortung der weiteren Verhandlung zu dem auf den bruar 1877, Vormittags 10 Uhr, an Gerichtsstelle, Zimmer Nr. 4,- anberaumten öffentlich vorgeladen. Meldet si Inhalt der Kiíage für, zu standen auf Trennung. der Che Letntat, auch der

Cottbus, den 14. Oktober 1876. Königliches Kreisgericht.

Ediktalladung. Nachdem die Ehefra Schmieds Hermann Grimm zu Rolfshagen,

“per Parkstraße) nebst

immerstr. 25, Zimmer 24, | fe Subhastation öffentlich

ferm Bureau V.

630 #. zur

Grundsteuer un- Ar 30 Quadrat-

as Grund- ingleicen besondere

werden. oder ander-

der Eintragung aber nicht einge-

Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlages

Die von der Direktion der Lebensversicherungs- 52,614,

3000 Thalern Pr.-Crt.,

ibar nach dessen Tode, an seine Schwester Ro- a der Rosalie Kayser Wer an diese Police

ih mit denselben bei uns

Vormittags 11 Uhr, i Nr. 3,

vor dem Herrn Kreisrichter Hüdcktstädt anstehenden Termin zu melden, widrigenfalls er mit seinen An-

Amortisation

behufs neuer Ausfertigung für den Ver- ficherungsnehmer resp. die Versicherte erfolgen wird.

Die verchelichte Tage- arbeiter Krahl, Pauline, geb. Hablick, zu Cottbus

sie vor auf Trenuuug

des Verklagten ist unbekannt. Klage und 28. Fe- hiesiger Termin ch der Verklagte weder vor noch in diesem Termine, so wird der und demgemäß Vertlagte

für den allein huldigen Theil erklärt werden. I. Abtheilung.

nde-

eins

und

eken-

111,

erden

Prâäs-

anzu-

dem

abrif- Har-

oder haben

till-

zuletzt nichts Der

u des

geb. Eberhard, ihr Ehemann, l 4 r, | 1874 verheirathet, im April 1875 sich von ihr ent- | in V

Regierungs-Rath von Schönfeldt anberaumt.

habe, und daß und demgemäß gebeten hat, die Ehe dem Bande uach zu trennen, : für den {huldigen Theil und Verurtheilung des- selben in die Kosten, gegeben, diese Klage in dem auf den 15. Februar 1877, Vormittags 11 Uhr, umten entweder mündlih zu Protokoll oder in einem von einem Rechtsanwalt unterzeichneten Schriftsaß bei Meidung der bea Nichterfüllungsfalle aber zu gewärtigen,

am Gerichtsbrett angeschlagen werden. den 5. Dezember 1876. Merßt.

Königlichen Kreisgerichts zu November 1876. Der Arbeiter stian Wilhelm Westphal ee Ehefrau Maria, ge ftober 1874 unter

des, angeblich um ihre Eltecn und fei nah \ williger Verlassung gegen hte klagend, hat er bean- tragt: das zwischen ihm und der Beklagten bestehende Band der Ehe zu trennen, die, für de! allein s{uldigen Theil zu erklären und ihr die Kosten des Prozesses zur Last zu legen. Die Ehe- frau des t Westphal, Maria, geb. hiermit geladen, am 7. September 1877, Mit- tags 12 Uhr, in unserem Sitzungszimmer zur Beantwortung der Klage und mündlichen Ver- handlung der Sache zu erscheinen, Ableistung des Diligenzeides von

was Rechtens.

dahier klagend vorgestellt hat, daß mit welchem sie sich im November

cnk und feine Nachricht wieder von sich gegeben sein Aufenthaltsort unbekannt sei,

unter Erklärung des Verklagten so wird dem Verklagten auf-

anberaumten Termin

Aus\cließung zu beantworten, 1m daß die Bekanntmachungen nur

önigliches Kreisgericht.

ersten Abtheilung des Stralsund, vom 13. r Joachim Chri- hierselbst behauptet, . Dietrich, hätte ihn im | y Mitnahme ihres ältesten Kin- zu besuchen, verlassen Wegen böô2-

Ocffeentliche Ladung der

Amerika ausgewandert.

die Beklagte für den

Árbeiters Joachim Christian Wilhelm Dietrich, wird demzufolge

Nr. 1

widrigenfalls nah

Seiten des Klä- gers gegen sie io contumsciam erfannt werden wird, Alle in dieser Sache noch weiter zu erlassende Verfügungen werden für die Verklagte nur an unserer Gerichtstafel affigirt werden.

[10513] Bekanntmachung.

Der Rentier Rudolph von Puttkamer hie selbst ist durch Erkenntniß des Königlichen Kreis- gerichts hierselbst vom E September d. 5. für cinen Vershwender erklärt und über ihn von uns eine Vormundschaft eingeleitet worden. Es darf demselben ferner fein Kredit gegeben werden. Stolp, den 16. Dezember 1876. i Königliches Kreisgericht. Ik. Abtheilung. Der Vormundschafts-Richter. Schult.

hier-

(5008) Bekanntmachun

Am 5. Januar 1876 ist zu E der

M1ttenwalde am Königlichen Feld- Hufnagel und

Friedrich Hufnagel, geboren zu 10, Juli 1796, ein Sohn des predige:s Martin Friedrih Erdmann dessen Ehefrau Caroline Eiisabe!h | Schône, ohne Testament und mit Hinterlassung cines Vermögens von etwa 5509 K verstorben. Die unbekannten Ecbeu oder nächste Verwandte de‘ Predigers Friedrich Hufnagel werden zu dem am 27. März 1877, Bormiitags 11 Uhr, im Gericbtszimmer Nr. 11, an hicfsiger Gerichtsstelle anstehenden Termine unter der Verwarnun4 hierdurch vorgelaten, - daß sonst der landesherrliche Fiskas für den 1ecktmäßigen Eben angenommen, ihm als sol- chem der Nachlaß zur freien Disposition verabfolgt und die nach erfolgter Präflusion sich etwa erst meldenden näheren Erben alle jeine Handlungen und Dispositionen anzuerkennen und zu übernehmen \cchuldig, von ihm weder Rechnungslegung noch Er- say der gehobenen Nußungen zu fordern berechtigt, sondern fich ledigli mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft vorhanden wäre, zu begnügen verburden sei sollen. : Sonuenburg, den 27. Mai 1876.

-_ Königsicbe Kreisgerichtë-Deputation.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2c+

Die nah Vollendung der Regulirungsarbeiten auf dem Königsplate entbehrlich gewordenen und da- selbst lagernden Gegenstände, nämli: 1 transpor- table Baubude, Reißbretter, Menn Flucht- stangen, Pfähle und Latten zum bsperren, 1 Hy- drant-Standrohr, 1 Hydrant-S{hlü el, 1 eiserner Rohrbrunnen, 2 Schncefeger, alte Prellsteine, Gra- nitbords{wellen, Granitplatten, Mosaik steine, Feld- fteine und Kopfsteine sollen am Donnerstag, den 28. d. Mts., Vormittags 11 Are in der am Ausgange der Siezcsallee befindlichen Baubude öffentlich meistbietend gegen sofortige Bezahlung verkauft werden. Berlin, den 22. Dezember 1876.

Der Kreisbaumeister. Cobersg.

(9990) Bekanntmachung.

Zur Verpachtung des im Kreise Ofthavelland, von der Stadt cbrbellin 7 Kilometer entfernt liegenden

Domänen-Vorwerfs LinuUm auf ahtzehn hin- tereinander folgende Jahre, von Johannis 1877 ab

gesteUt und das von den disponible Vermögen auf 54,000

Rinteln, gungen, die Regeln der

arten fönnen täglich, und Festtage, gesehen werden. t Erstattung der Kopialien Abschriften der speziellen Pachtbedingungen und der theilt werden.

Pachtlustigen die Besi gestatten und örtliche

den Verkauf von ca. 1100 n Kiefe Bau- und Schneidehölzern aus den diesjährigen

emezitirte und für b1ödstunig erklärte Prediger | f

Friederike, geb. |-

auf den 22. Januar k. Js,

Vormittags 11 Uyr, unserem Situngésaale vor dem Herrn Geheimen Die Pachtung Linum besteht aus a. 1,4183 Hektaren Hof- und Baustellen,

b. 0,521 ârten,

c, 156,010 Ader,

d, 107,509 Wiesen,

e. 105,686 Hütungen,

f. 17,306 é Unland, Wege 2c.

388,515 H-ktarcn im Ganzen. i: Das Pactgelder-Minimum ist auf 8500 # fest- achtlustigen nalzuweisende b.

Die speziellen und die allgemeinen Pachtbedin- Lizitation und die Vorwoerk8- mit Ausnahme der Sonn- in unserer Domänen-Registratur ein- Auch werden auf Verlangen gegen

Regeln der Lizitation er-

Die jeßigen Pächter, Herren Oberamtmann Werner nd Sohn, sind angewiesen, den sich meldenden tigung der Pachtobjekte zu usfunst zu ertheilen.

Potsdam, den 6. Dezember 1876.

Königliche Regierung. Abtheilung für direkte

Steuern, Domänen und Forsten.

olzverkauf. Zum öffentlichen und meistbieten- Ne Stück stärkeren Kiefern-

-

Schlägen hiesiger Oberförsterei habe ih einen Ter- min auf Dienstag, den 9. Fannas 1877, Bor- mittags 10 Uhr, im Gast

Gennrih ‘hierselbst anberaumt. kommenden Hölzer können auf Reale von den Belaufsförstcrn vorgezeigt und Aufmaßregi Verkaufsbedingungen in meinem Bureau eingeschen werden. Dezember 1876. Freiherr von Tettau.

[10546] Verkau

lokale des Büdners Die zum Verkaufe

register und Gr. Linichen (Kreis Dramburg), den 24. Der Königliche Oberförsier.

von Eichen-Knichöl ern.

Zum öffentlichen licitationsweisen Verkaufe dcr

in den diesjährigen Schlägen der Königlichen Kron-

erförstereien Peeßig und Wilden- bruch muthmaßlich vorhandenen Cichen-Kniehölzer in der Gesammtmasse von etwa 70 Festmetern ist

Termin auf: Dienstag, den 9. Januar 1877 : Vormittags 112 Uhr, im Rudloff hen Gasthofe ¡zu Schwedt Cto. 187/12.) angeseßt.

Das Ausgebot erfolgt zuerst \chlagweise, dann im Ganzen. -Im Termin ift 1 des Kaufgeldes als Kaution .resp. Angeld zu zahlen.

Die Bedingungen sind bei den Herren Ober- förfter Fromm ‘in Peeßig bei Schwedt und Ober- örsterei-Verwalter Cyser in Wildenbruch, sowie bei der Forstreg ra t der Königlichen Hofkammer in Berlin C. (Breitestr. 35) einzusehen, au von [ley- Erstattung der Kopialien zu beziehen.

[1044] Königliche Ostbahn.

Die Ueferung von 1200 Stück für den Bau des rovisorischen aibahnhofs bei Königsberg 1. Pr. er- orderlihen Pfählen soll in 4 Loosen im Wege der öffentlihen Submission verdungen werden. : Unternehmungslustige werden aufgefordert, ihre Offerten frankirt und versiegelt mit der Auf chrift:

„Submission auf Lieferun von Psählen für den provisorischen aibahnhof bei Königsberg i. Pr.“ bis zum Submissionstermine Sounabend, den 20. Januar 1877,

im Bureau des Unterzeichneten Osftbahnhof einzureichen, wo Diesetten in Gegenwart der persön- li ershienenen Su mittenten eröffnet werden follen. Die Bedingungen und das Massenverzeichniß find in dem genannten Bureau einzusehen, werden auch auf Naulonáen gegen Erstattung der Kopialien von

hier verabfolgt. Königsberg, den 20. Dezember 1876. Der Baumeister. Bratring- [oe Königliche Ostbahn. Linie Posen-Be Cer Rigeama rue LINP- muUnDe. Es soll die Anfertigun und Lieferung vont, 12,360,000 Klagr. Stahlschienen, und - zwar für die Baustrecke 1. (Obornik) mit 2,700,000 Klagr. in 2 gleichen Loosen, ; Baustrecke III. (Schneidemühl) mit 3,500,000 Klgr. in 2 gleichen Loosen, ; Baustrecke 1X. (Schlawe) mit 3,380,000 Klgr. ‘in, 2 gleichen Loosen, j .Baustrecke X. (Stolp) mit 9,800,000 Klgr. in 2 gleichen Loosen in öffentliher Submission verdungen werdeu. Termin hierzu ist auf Sonnabend, deu 20. Ja- nuar 1877, Vormittags 11 Uhr, in unserem technishen Bureau, Victoria-Straße Nr. 4 ‘hiecr- selbst, anberaumt. j Die Offerten müssen mit der An ete „Submission auf Stahlschicnen ür die Posen- Belgard-Rügenwalde- tolpmünder Eisenbaln“

fidei-Kommiß-D

terer gegen

bis Johannis 1895, im Wege der Lizitation haben

Emilie

wir einen Termin

versehen sein und rechtzeitig an uns eingerei t werden.