1876 / 307 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

erder Gliederung: 1) 23. S tus und 615, ) Musik 675, bildende Kunst 11, 7) Allgemeine Stenographie 35 im Ganzen 1944.

Kunst, Wissenschaft und Literatur. Erlangen, 28. Dezember. (Erl.

flege der Wissenschaft 76, 2) Volksbildun ildung der Jugend 86, 4) Volk8wirthscha

Universität Königsberg erhalten und angenommen. Staat auf das Ja

Arzneimittel find eine Anzahl

welches Lei dem statistishen Bureau der Stadt Berlin in dung - kommt, aufgestellt von Geh.-Rath Dr. Virchow.“ NVerzeichniß der Bade- und Brunnenturorte ift bei ndt. große Sorgfalt gewidmet und manche

zu Theil geworden.

rung des Metermaßes zur Bestimmung der Linsen, der Refraktion und Accomodation der hiermit zu verbindenden Reform der Brillen- Îfala gedacht und die Umwandlung des alten in das neue System Turz und klar auseinandergeseßt worden. Im zweiten Theil hat die Sammlung der den Arzt interessirenden Gescße durch die Mitthei- Tung der Verordnungen über die den Medizinalbeamten zu gewähren- den Fuhrkosten und die Verordnung, betreffend die Tagegelder 2c. vom 17. September d. J. Zuwachs erhalten. Die summarishe Nach- weisung des Heilpersonals ift diesmal nah den Ergebnissen der in olge Bundesrathsheschlusses vom Minister angeordneten allgemeinen ählung des Heilpersonals vom 1. April 1876 wiedergegeben. London, 26. Dezember. (A. A. C.) Die Ausstellung wissen- \cchaftliccher Apparate im Süd-Kensington-Museum wird am 30. ds. geschlTossen. Die für das britishe Museum in Nin iveh stattfindenden Ausgrabungsarbeiten sind in Stillstand ge- rathen, da Hr. Rassam, der Nachfolger des verstorbenen George Smith, nicht den nothwendigen Firman von der türkischen Regierung erwirken fann. Eine Biographie des Marschalls Prim, aus den Familiendokumenten zusammengestellt, ist dem „Athenäum“ zufolge in Madrid in Vorbereitung. Laud: und Forftwirth#\chaft. Zur internationalen Gartenbau - Ausstellung in Amsterdam (April 1877) im JIndustriepalast werden grcfar*tine Vorkehrungen getroffen. Es soll gleichzeitig ein Kongreß von Gärt- nern und Gartenfreunden unter dem Vorsitz des Professor Reuwen-

Berlin, 30. Dezember 1876.

__ Der „Moniteur Belge“ vom 22. d. M. veröffentlicht ein Ges ey und ein dazu gehöriges Reglement , betreffend die Beförderung von Auswanderern.

, Das aus 11 Artikeln bestehende Geseß shreibt vor, daß die Anwerbung und resp. die Beförderung von Auswanderern nur nah vorgängiger Erlangung einer Konzession betrieben

. Werden darf, welche der Minister der Auswärtigen Angelegen- Sein ertheilt. Bedingung für ee Konzessionirung ist die interlegung einer Kaution, welhe für die Erfüllung des Transportvertrages und für die Zahlung der Versiche- rungsprämie E Den Auswanderungs-Agenten wird nämlich durch das Geseß die Verpflichtung auferlegt, ihrerseits im Jn- teresse der Auswanderer für die Passagekosten, für die Lebens- mittel und für alle aus der völligen oder theilweisen Nicht- erfüllung des Vertrages etwa entstehenden Verluste oder Schäden Verficherung zu nehmen, oder einen der Versiche- rungssumme gleihkommenden Betrag zu hinterlegen.

Das Geseß regelt ferner die Nechte der Auswanderer für den Fall der dur Krankheit resp. aus sonstigen Ursachen verzögerten Abreise und der unterwegs unterdWiGentn Reise. Sodann ist bestimmt, daß jedem Auswanderer ein die näher bezeihneten Modalitäten der Beförderung enthaltender \hrift- Kontrakt in Gestalt eines Reverses des Unternehmers aus- gehändigt werde.

Die Bedingungen der Konzessionsertheilung, die Gründe der Konzessionsentziehung, die Modalitäten der Kautionsleistung und Versicherungsnahme, sowie alle Einzelheiten, welche die Sicherheit der Auswanderer uud resp. die Pflichten der Unter- leine diesen gegenüber betreffen, sind dem Reglement vor-

ehalten.

Das leßtere enthält in 52 Artikeln Vorschriften über die ebengedahten Punkte, wie solche im Wesentli jen auh in andern Ländern, namentlich auch in den deutschen Staaten, den Gegenstand besonderer geseßliher oder reglementarischer Die O bilden. Besonders hervorzuheben ist Folgendes : Die Konzession ist nur im Falle ran Mißbrauchs wider- ruflih. Näheres über den Jnhalt der Konzession besagt das Reglement nicht.

Als besondere Behörden, welche in Antwerpen zu errichten find, bezeichnet das Reglement unter näherer Angabe der den- Jelben zustehenden Befugnisse:

1) eine Inspektionskommission, 2) eine Untersuchungs- R p, 3) ein Regierungskommissariat, 4) eine Medizinal-

rde.

Als Auswandererschiff gilt jedes Fahrzeug, das 25 vder mehr Auswanderer an Bord hat. Ss,

Auswanderer im Sinne des Reglements is jeder Passagier, welcher nicht am Kapitäns- oder OÖffizierstish beköstigt wird und dessen Passagekosten einschließlich der Verpflegung \ich wöchentlich auf weniger als 30 Franken bei Segelschiffen, resp. 50 Franken bei Dampfschiffen belaufen.

_ Jm Uebrigen giebt das Reglement genaue Vorschriften Über die Einrichtung, Ausrüstung und Verproviantirung der Auswanderer schiffe, Über die zulässige Maximalzahl von Passa- pre Und Ga Zen ans omas a sind

Schemas für den mit jedem Auswanderer abzuschließen-

ben R edrie B L Gti

e ebung der Vorschriften des gedachten Gesetzes,

beir. das Erforderniß der Konzessionirung und der Vatbe: ‘xungsnahme is mit einer Geldstrafe von 500 bis 5000 Fres.

Sittliche und religiôöfe Bildung 102, 6) Pflege der Kunst, } ildung 221, und 8)

bl.) Der ord. Professor

Der neucn Sprachen, Dr. Kißler hierselbst, hat einen E R Fee

n die

“Stelle Rudolph v. Raumers ist Professor Steinmeyer in Strafß-

burg als ord. Professor für deutsche Sprache und Literatur hierher fen

Der „Medizinal-Kalender für den preußischen r 1877“, der vor Kurzem im hiesigen Ver-

Lage von August Hirshwald erschienen ist, bringt auch diesmal eine Reihe bemerkenswerther Zusäße und Verbesserungen. In dem Kalendarium haben die Gedenktage berühmter Aerzte und Natur- Forscher ansehnlide Vermehrung erhalten. Jn das Verzeichniß der von Drogen und Präparaten, die in der letzten Zeit Ruf gewonnen haben, aufgenommen, ebenso hat das Kapitel über Vergistungen diesmal wesentliche Zusäte erfahren. Als ganz neuer Abschnitt ist hinzugekommen „System der E nwen-

Dem der Durch- Bereicherung In der „Anleitung zur Bestimmung der Re- Fraktion“ ift die jeßt vielfah besprochene Eventualität der Einfüh-

boft stattfinden. Der König der Niederlande hat das Protekto-

rat übernommen. Gewerbe und HandeL

Die Generalversammlung der Breslauer Aktien-Bier- brauerei vom 28. Dezember genehmigte die Bilanz und ertheilte Febarne, Aus dem Geschäftsbericht ist Folgendes zu entnehmen: Der Absatz an Bier ist gegen das Vorjahr nur wenig zurückgeblieben. Nach Zahlung von 51,310 4 Zinsen- verblieb ein Uebershuß von 36,046 4, welcher im Einverständnisse mit dem Aufsichtsrathe derart zur Vertheilung gelangte, daß vom Fastagenkonto 3520 4, vom Kontokorrent-Konto 12,460 Æ abgeschrieben und 10,000 4 dem General - Abschreibungskonto zugeführt wurden. Mit dem Rest von 10,066 Æ soll die noch bestehende Unterbilanz von 52,971 F verringert werden, so daß das Gewinn- und Verlust-

Jahre 16,492. 127 Hektoliter Bier gegen 17,659. 374 Hektoliter Vorjahres gebraut und 16,132. 124 Hektoliter gegen 17,357. 125 Hektoliter des Vorjahres verkauft. Für Nebenprodukte wurden eingenommen 133,769 F. Hiervon gehen ab die Ausgaben mit 97,022 Æ, darunter Geschâftsunkosten 7230 4, Hypothekenzinsen 34,359 Æ, Gehälter 16,647 M.

Der Geschäftsbericht der Kieler Aktien-Bierbrauerei (Sheibel) führt über die Entwickelung des Geschäfts folgende Daten an: Es wurden 33,813 Peter Bier gegen 29,479 Hektoliter im Vorjahre verkauft und 32,939 Hektoliter gegen 30,656 Hektoliter in demselben gebraut. Gegen cinen Produktion8aufwand von 531,981 A an Ma- terialien, Zinsen, Löhnen u. \#. w. sind 674,371 K vereinnahmt, mit- hin ein Gewinn von 132,390 Æ erzielt. 4 Gewinn ift folgen- dermaßen verwandt: für Abschreibungen auf Gebäude, Maschinen und Inventar 58,492 Æ, für den Reservefonds 5542 4, für Tan- tièmen an die Verwaltung 7388 #, an Dividende (5% von 1,200,000 Æ Aktienkapital) 60,000 4, für Gewinnreserve 965 M.

Wien, 29. Dezember. (W. T. B.) Der „Presse“ zufolge hat die Liquidation der Seehandlung für drei Aktien der Seehandlung zwei Aktien der Unionbank ergeben; nab dem zwischen den beiden Finanzinstituten im vorigen Jahre ges{lossenen Fusions- vertrage sollten für drei Seehandlungsaktien zwei Unionbanksaktien egeben werden. Der von den Prioritätenbesißzern der Dur-

odenbacber Bahn bei dem Dresdener Gerichte ausgewirkte Arrest auf das Guthaben der Bodenbacher Bahn bei der \äsischen Staatsbahn ist wieder aufgehoben. Der Vorsicht halber ist an- geordnet, daß bis zum Perfektwerden der Fusionirung der Dux- Bodenbacher und der Aussig-Teplizer Bahn nur Wagen der leßteren ins Ausland gehen. Aus dem Geschäftsberiht der Bernischen Jurabahnen pro 1875 theilt die „Z. d. V. d. E.-V.* Folgendes mit: Dur Beschluß des Bundesraths vom 29. Mäxz 1875 wurde der Uebergang der Berni- schen Staatsbahnlinien Biel-Neuenstadt und Biel-Bern (Zollikofen) an die Bernischen Jurabahnen genehmigt. Ferner wurde die Linie des Jura industriel erworben und die Konzession für eine Linie von Cornaur uach Aarberg erlangt. Die Ausfüh-

konto nur noÞ mit 42,905 belastet bleibt. Es wurden im dörihen 1 es

-

lungen find am 30. Dezember 1875 dur einen Vertrag hen den Delegirten ges{lossen worden. Darnah wurde diese Linie jun. Zubehör um 1,954,707 Frcs. erworben. (Der Bazügli@ des Betriebes wied Foluenbes bere rehie a UtA: ezügli wird Folgen rgehoben : e L dés Muitn betrug am Anfang des Jahres 140 Kilom., am E 275 Kilometer. Gröffnet wurden während des Jahres die Strecken Langnau-Luzern und Delsberg el. An Fahrbetriebsmitteln waren vorhanden: 36 Lokomotiven, 110 onenwagen mit 5758 Pläten, 23 Gepäckwagen und 510 Güterwagen mit 5208 Tonnen Ladungz- fähigkeit. Ueberdies in der Strecke Jura industriel 8 Lokomotiven, 42 Decfeicitbaub, 7 Gepäckwagen und 42 Eyterwogan, Die Ein- nahmen betrugen: Aus dem Personentransport 2,042,451 Fres,, für Güter 1,469,360 Frs. 2c., zusammen 3,994,820 Frcs. Die Aus- gaben haben betragen 2,825,372 Frs. oder 707/1099 der Einnahmen. Im „Journal des Debats“- Ns der bekannte volkswirth- schaftliche Schriftsteller Leroy-Beaulieu die im oberen ndelsrath pélührten Verhandlurgen über die Frage der zeitweiligen Zu- assung gewisser Produkte ohne Ea 8zo ll. Leroy- Beaulieu hebt hervor, daß diese dem osdeine nach rein kommerzielle Frage auch eine politishe und internationale: Sepeutang habe. Weiterhin heißt es: „Wenn wir - dag System- der zeitweiligen Zulassung abschaffen oder ershweren, so thun. wir manchen unserer s{önsten Industriezweige, wie z. B. dem Mascinenbau, der Weberei und der Baumwoll- waaren-Fabrikation, bedeutenden Schaden. Lassen wir es dagegen ohne Abâändèrung fortbestehen, so seßen wir uns der Gefahr aus, can unseren Ausfuhrartikeln nah Deutschland spezielle Steuern aufe erlegt werden, wa3 für uns zahlreihe Nachtheile haben würde. Zum Glü giebt es eine dritte Lösung, welche höchst einfa ift und jowohl den Prinzipien als dem öffentlihen Interesse entspricht: man erniedrige die Einfuhrsteuer auf die gesponnene Baumwolle und besonders auf das Eisen, in der Absicht, sie später ganz abzue

schaffen.“ Verkehrs:Anfialten.

Berlin. Die Rohrpost in Berlin wird von jeßt ab auß für Briefe und Postkarten, welhe nah Orten außerhalb Berlins gerichtet sind, auf Verlangen der Absender in der Weise nußbar ge- mat werden, daß die Sendungen bis zu demjenigen Rohrpostamte, welches dem betreffenden Bahnhofe zunächst belegen ist, mittelst der Rohrpost befördert und dann dur beson dere Boten unmittelbar den betreffenden Bahnposten zugeführt werden. Die in folcher Weise zu berördernden Briefe und Postkarten müssen, insofern nicht die für die Rohrpost hergestellten befonderen Briefumschläge bez. Postkarten ver- wendet werden, mit einem das Verlangen der Beförderung mit der Rohrpost ausdrückenden Vermerke versehen sein. Im Uebrigen müssen sie den für Rohrpostsendungen bestehenden Bestimmungen entsprechen, insbesondere auch vom Absender außer mit dem gewöhnlichen Porto noch mit der Gebühr von 30 bez. 25 S für die Rohrpostbeförderung

frankirt werden. (W. T. B.) Der

rung dieser Strecke bleibt aber vorläufig noch antaciedt, Die wegen Erwerbung der Linie Porrentruy-Delle gep legenen Verhand -

lihkeitsverhältnisse im Jn- und Auslande zu Gebote stehen, insbesondere einen regelmäßigen wöchentlihen Nachweis der Sterblichkeit in den deutshen Städten von 15,000 oder mehr Einwohnern und in den großen Städten des Auslandes zugleich mit einer Witterungsübersiht über die verschiedenen Klimalreise Deutschlands für jede Berihtswoche. ,_ Außer diesen auf die Erkrankungs- und Sterblichkeits- Verhältnisse, auf den Gang der Epidemien im Jn- und Aus- lande, sowie auf den Witterungsverlauf bezüglichen fortlaufen- den Mittheilungen werden in den Kreis der Veröffentlichungen auch alle sanitarishen Geseze und Verordnungen gezogen werden, welche im ‘Deutschen Reiche oder in den déutshen Einzelstaaten zur Einführung gelangen, sowie diejenigen neuen Einrichtungen zur öffentlihen Gesundheitspflege und Fortschritte der sanitarishen Geseßgebung und Verwaltung im Auslande, welche einer allgemeinen Beachtung werth er- scheinen. Wissenschaftlihe Ausführungen oder Kontroversen liegen vorläufig außerhalb des Zweckbereiches dieser Ver- öffentlihungen. Dagegen werden alle thatsählichen, auf sani- tarishe Zustände oder Vorgänge im Deutschen Reiche bezüg- liche Mittheilungen aus zuverlässigen, insbesondere ärztlichen Berichtsquellen zur eventuellen Verwerthung gern entgegen- enommen. (Vgl. das bezügl. Fnserat im heutigen Oeffent- ichen Anzeiger. )|W :

ê* Der Mer ein Berliner Künstler s “feiert am : ten Dienstag Vormittag in den Räumen der permanenten Ausstelluen (Kommandantenstraße 77—79) den Gedenktag Christian'Rauchs.

——

Der Kassationshof von arquis von Mantegazza Assisenhofes bestätigt.

Rom, 27. Dezember. (K. 2 Bologna hat die Berufung des abgewiesen und den Urtheilsspruch des

Wie alljährlich, so hat auch diesmal die Buch- und Steindruckerei von H. Hermann in Berlin e Kunden auch jetzt wieder einen Comptoir-Notiz-Kalender

zugesandt, der, in sauberstem Druck ber tellt, ei i Notizen enthält. s f hergestellt, eine Fülle praktisher

In London ist soeben im Verlage von Eduard Stanford eine ethnographische Karte von der Türkei und Griechen- [land erschienen, welhe durch ihre Koloration die Vertheilung der Bevölkerung nach Rassen verdeutliht. Der übersihtlich angeordneten Darstellung der Verbreitung und Gruppirung der einzelnen Stämme is eine kurze Denkschrift bei- gefügt, welche in drei Kapiteln nähere Aufklärungen über die Natur und die geshibtlihe Entwickelung der die Bewohner dieser Länder e bildenden Völkerfamilien und ihrer einzelnen Zweige giebt, dann eine auf neueren Forschungen ruhende Statistik der Einwohnerschaft nah ihrer Zahl, Abkunft und Religion bringt, und ferner einen Ueber- blick über den gegenwärtigen Stand der Volksbildung nebst einigen diesen Stand erläuternden Tabellen gewährt.

Aus dem Inhalte des rein hervor, daß die europäische Türkei im G bevölkerun griehishe Kat riani

von 6,225,000 Seelen besißt, von denen 5,600,000 oliken, 280,000 römische Katholiken, 300,000 Grego- che Armenier, 45,000 Protestanten sind. Außerdem wohnen

im Ganzen 9,500,000 Einwohner.

1 (A. A. C.) Ganz Schottland wurde geen Abend von einem furchtbaren Schneesturm heim- gesudt, n Folge dessen auf fast sämmtlihen Eisenbahnen große

erkehréstörungen eintraten. Hundette von Schafen sind in dem

London, 28. Dezember.

Stücke selbst, das keine besonders hervorragenden Ei sondern in der wirklich glänzenden und reichen Ausstattung und tin dem vorzüglichen Spiel, besonders des Hrn. Direktors Th in nit weni komisch-drastisches Spiel die Lahmuskeln in fortwährender Bewegun erhält. Neben diesem Hauptträger des Stückes repräsentiren cl Domhofer und Hr. J beide gleifalls in verschiedenen Verpuppungen auftretend. Damhofer, die neu engagirte Soubrette dieser Bühne, einem angenehmen Stimme und verbindet damit einen kunstgerechten Vortrag, an dem nur die eine Aeußerlihkeit unangenehm berührt, daß sie dur unnatürlihes Einziehen der Unterlippe ihre, allerdings schönen Zähne, zu Ss zur Schau stellt. Das Spiel der Dame ist für eine

oubrette

statistischen zweiten Abschnittes geht e als anzen eine Christen- E

Musik versehen. eine schr sorgfältige; die

e ¿ men u. \. w. wahrhaft Ueberraschendes. Der Novität dürfte eine daselbst 3 Millionen Mohamedaner, 75,000 Juden, 150,000 Zigeuner, lange Lebensdauer in Aussicht zu stellen sein. : rft

New-York, 29. Dezember. Dam „Helvetia " von der National-Dampfschiffs-Compazy (e (C. Messingsche Linie) ist hier eingetroffen.

Theater.

Im Königlichen Opernhause manns „Genovefa“ in Scene gehen. Daselbst wird ferner „Fernando Cortez“ mit Herrn Niemann in der Titelrolle neu einstudirt und zwar geht diese Oper noch vor dem 7. Februar in Scene, da Herr Niemann an diesem Tage seinen Urlaub antritt. Hr. Oberländer ift fo weit wieder enk daß spätestens in 8 Tagen seinem Wiedererscheinen- auf der Bühne des Königlichen O Eee entgegen zu sehen ist.

,__— Se. Königliche Hoheit der Prinz Carl beehrte am Freitag E Ar ae M A des Victkoria- eaters: „Die s{chöne Melusine“ mit Höchstseinem Besu und wohnte derselben bis zum Schluß bei. s Durch plößliche AREOEES des Frl. Ramm, sowie durch unmittelbar darauf erfolgte Erkrankung der Fr. Ernst mußte das beliebte Repertoirstück des Residenz-Theaters «Hotel Godelot* an einigen Abenden abgeseßt werden, und werden morgen, Sonntag, die Vorstellungen dieses Stückes wieder aufgenommen und Montag, sowie die folgenden Tage ununterbrochen fortgeseßt. Am Montag wird Hierzu neu ein- studirt „Die S pieTarim. gegeben mit Fr. Claar- Delia in der Titelrolle. Am Sonntag fällt die Na ch- mittags8-Vorstellung fort und findet statt dessen eine solhe am Montag, den 1. Januar um 4 Uhr, zu bedeutend ermäßigten Preisen statt. Zur Aufführung gelangt zum 1. Male: „Die

soll Ende Januar Schu-

Neujahrsnacht“ von R. Benedix, „Simson und Delila“ von

E. Claar und „Ludwig Devrient“ von W. Kläger. Im Woltersdorff-Theater ging am Sonnabend vor

dein este ein neues Stück in Scene: Flamina, phantastische Posse mi Lambert Thiboust. Die französishen Namen. der Verfasser sind wen nur Pseudonyme, hinter denen fich alte Bekannte verbergen, ob- wont dieselben sich dieser ihrer Arbeit nicht zu s{ämen haben, enn amüsant und findet recht beifällige Aufnahme. punkt li

esang in drei Akten und einem Vorspiel von Clairville und

die Posse, allerdings ein ächt Berliner Kind, ist

Der S{hwer- niht ‘in dem enschaften zeigt,

des günstigen Erfolges liegt freilich

: ire omas, der er wie sieben Metamorphosen erscheint, und durch sein

Junker die nächst bedeutenden Rollen,

bebt Fr ; usveschulte

eußern, eine wohlklingende ,

und munter

idt s ni fris s

eint ges{äftsmäßig. erschein

genugz es twas Junker, der cliebte Komiker,

spielte seinen „Satan“ und dessen verschiedene Verwandlungen als

rofessor

r „Riemhuber“, „Derwisch Nurreddin“ und „Prinz arbarino“

mit verständnißvoller Charakteristik und künftlerishem

Schliff. Auch die übrigen Mitwirkenden, unter denen noch DE rie.

8 „Pensionsvorsteherin Frau Beißenberger“ und

chaß (Minette) genannt sein mögen, tragen zu dem wohl elungenen

nsemble bei. Hr. Mannstädt hat das Stück mit ents rechhender

Die Fileitauia durch Hrn. Direktor Thomas ist usftattung' bietet an Dekorationen, Kostü-

Die Direktion des National-Theates bringt am 1. und

2. Januar Weihrauchs ote: „Berliner Droschkenkutscher“ zur Auf- führung, gaftiren wird.

worin der. Verfasser, Hr. A. Weihrau®, als Heinrich

Das vom Bildhauer Klein ausgeführte. Standbild Sr.

„44 307.

vom 1. Dezember 1875, verglichen mit dem Zählungsergebuiß vom 1. Dezember - 1

Staaten und Landestheile.

zum Deutschen Reichs-A

Erste Beila nzeiger und Königlich

Berlin, Sonnäbend? den ‘30. Dezember

Deutsches Neich. E Definitives Ergebniß der Volkszählung im Deutschen Neiche:

ge Preußischen Slaal

zusammengestellt vom Kaiserlichen ftatistishen Amt.

Orts8anwesende Bevölkerung

am 1. Dezember 1875.

am 1. Dezember 1871

(nach dem Territorialbestand vom

1, Dezember 1875).

4

y ölferungs-Zu- (+) oder - N A De dolae 1

STl, -

s-Anzeiger.

1876.

Abnahme (—) 871

18 1. Dezember 1875.

Männlich |

__ Zusammen

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Weiblich

Zufammen

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3

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5. |

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9.

10.

I. Preußen. [Königsberg , Gumbinnen . Danzig . S Marienwerder . . Stadt Berlin . otsdam rankfurt

tettin . Köslin .. Stralsund . Posen Bromberg . Breslau . Liegni Oppeln . . Magdeburg . Merseburg . E e E E Ss Schleswig, mit Einschluß von Lauenburg M O ildesheim . üneburg Stade . . Osnabrück . Aurich . Münster Minden . Arnsberg Caffel Wiesbaden . Coblenz . . Düsseldorf . Gla U Aachen ; (Sigmaringen .

pelen Ee

randenburg -

Pommern …. . E A o Dn s S A E Sachsen. . .. Schleswig-Holstein Hannover . . Westfalen . . 5 Pelentalon ¡

C Bd N

1) Nah Regierungs- bezw. Landdrostei-Bezirken.

mit Lauenburg y

2) Nah Provinzen.

528,716 361,349 264,698 393,565 485,655 555,854 517,539 345,699 272/24 100,828 494/317 279,928 703,908 471/113 661,301 439,625 445/552 187,268 536,776 215,364 204,010 194,586 154,694 139,761

99,310 223,147 238/032 511/563 382,177 336,009 285311 TA2'AGT 327,673 308,871 951/657

31,823

1,548,328 1,559,048 718,751 774,245 1,836,322 1,072,445 536,776 1,007,725 972,742 718,186 1,915,979 31/823

572,931 393,425 277,618 406,869 481/203 544,307 541/853 350,035 285,607 107,897 539,430 292,409 768,346 523,970 715,061 439,933 458,379 198/231 537,150 214,695 209,587 192,128 153,515 138,000 101,743 220,197 242,580 470,178 406,709 343,003 286,248 717,909 327,118 306,240 250,887 34/643

1,450,843 1,567,363 743,539 831/839 2,007,377 1,096,543 537,150 1,009,668 932,955 749,712 1,888,402 34,643

1,101,647 T547TT4 542/316 800,434 966,858

1,100,161

1,059,392 695,734 557,831 208,725

1,033,747 572,337

1,472,254 995,083

1,376,362 879,558 903,931 385,499

1,073,926 430,059 413,597 386,714 308,209 277,761 201,053 443,344 480,612 981,741 788,886 679,012

571,559 1,460,376 654,791 615,111 502,544 66,466

1,519,964 1,422,224

1,771,911 1,040;,364

1,802,416

520,159 355,884 256,243 387,678 417,432 499681 505,111 331/463 268,765

99,572 489,536 276,942 676,897 465462 629,252 428,868 432/637 178,859 520/579 203,392 197/836 193,561 151,157 134,515

95,050 217,542 232/230 452/625 368,279 311,121 275,730 678,196 305,554 296,233 246,703

31/673

699,800 766,48

920,579 975,511 ‘902,397 679,400

31/673

560,051 386,840 268,769 401,921 408,909 502,643 529,409 340,431 283,498 108,067 527/658 289,707 737,687 517,258 680,311 425,794 446/593 190,494 524,840 901/576 209,343 190,644 151/644 134,150 100,212 218,263 241,325 413,190 399/083 321,887 279,464 650,128 307,903 295,329 244,107 33/885

1,617,581 1/440,961 731,996 817,365 1,935,256 1,062,881 524,849 987,569 872,778 720,970 1,776,931 33,885

1,080,210 742/724 525,012 789,599 826,341

1,002,324

1,034,520 671,894 552,263 207,639

1,017,194 566,649

1,414/584 983,020

1,309,563 854,662 879,230 369,353

1,045,419 404,968 407,179 384/205

302/801 268,665 195,262 435,805 473,555 865,815 767,362 633,008 555,194 1,328,324 613,457 591,562 490,810 65,558

3,137,545 2,863,185 1,431,796 1,583,843 3,707,167 2,103,245 1,045,419 1,963,080 1,775,175 1,400,370 3/579,347

65/558

14,236 3,459 1,256 4781 2,986

27/011 5/351

32,049

10,757

12,915 8,409

16,197

11,972 6,174 1/025 3/537 5,246 4/260 5,605 5,802

58,938

13,898

24,888 9,581

64/271

22,119 12,638

4,954 ‘150

28,364 136,824 18,951 7,767 64,411 32,081 16,197 32,214 70,345 38,786 113,563 150

12,880 6,585 8,849 4,948

72/294

41,664

12,444 9,604 2/109

170

11,772 2/702

30/659 6,712

34/750

14,139

11,786 7737 12,310 13,119

244 1,484 1,871 3,850 1,531 1/934 1,255

56,988 7,626 91/116 6,784 67,781 19/215 10,911 6,780 758

33,262 126/402 11/543 14,474 72,121 33,662 12,310 92,099 60,177 28,742 111,471 758

91,437

12,050 - 17,304 10/835 140/517 97,837 24/872 23,840 5,568 1,086 16/553 5,688 57,670 12,063 66,799 24/896 24,701 16,146 28,507 25/091 6,418. 2/509 5,408 9,096. 5,791 7,539- 7,057 115,926 21/524 46,004 16/365 132/052 41,334 23/549 11,734 908

61,626 263/226 30/494 22/241 136,532 65,743 28/507 54/313 130,522 67,528 225,034 908

Dazu : Hohenzollern . E Preußischer Staat

12,692,370 |

13,050,034

25,742,404

12,167,231 N

12,523,854

24,691,085 1)]

529,139

526,180

LO5LS19

II. Bayern. L Oberbayern en

S Dberpfal

a2 O

Mittelfranken i; Unterfranken

e ranken Schwaben .

446,121 304,903 313,307 241/772 269,911 294/622 288,688 292,430

448,039 317,454 327,947 261,989 285,024 312/462 308,141 309,480

894,160 622/357 641,254 503,761 554,935 607,084 596,829 601.910

&

417,476 294,658 297,906 238,989 261,837 282,450 283,337 | 280/628 |

424,231 309,131 317,129 258/872 279/226 301/216 302,795 302,145

841,707 603,789 615,035 497,861 541/063 583,666 586,132 582,773

98,645 10,245 15,401 2,783 8,074 12,172 5,351 11,802

23,808 8,323 10,818 3,117 5,798 11/246 5,346 7,335

a ————

52,453 18/568 26,219

5,900 13/872 23,418 10,697 19/137

__ Zusammen

S LTOA

T 570,536

5,022,290

7 368,508 F

2,494,892 2)

4,863,450 2)]

83,196

+t++++++++ |+[++++++++++++ ++++++++++++++++++++++++++ l +++++++++

75,644

158,840

IlI, Sachsen. Dresden . Leipzig Zwickau Bauten

368,701 316,462 904,493 162,653

380,802 323,513 527 412 176/550

749,503 639,975 1,031,905 339,203

328,940 291,842 469,034 158,983

347,644 999,373 488/466 171,962

676,584 591,215 957,500 330,945

t+++ [+l++++++++ [+++++++++++++ +++++++++++++++++4++++++++++++++++++

39,761 94/620

/ 35,459

3,670

33,158 24,140 38/946

4/588

72,919

48,760 .

74/405 8,958

Zusammen

1,352,309 |

1,708,277

5 760,586

1,248,799

1,307,445

7,556,277

——

103,510

100,832

204,342

IV. Württemberg. . (Necktarkreis. . . Schwarzwaldkreis Jagstkreis .

“W Le V4 d &

286,268 215,561 188,052 217,433

301,566 239,376 202/651 230,598

587,834 454/937 390,703 448/031

268,175 212,721 185,362 211/906

282,575 235,439 199,352 995,009

548,750 448,160 384,714 436,915

20,093 3,840 2/690 5,527

18,991 3,937 3/299 5,589

39,084 6,777 5,989

11/116

Donaukreis E Zusammen

907,314 |

974,191

1,881,505

376,161

913,305

1,818,539

31,150

31,816

62,966

V, Baden. Konstanz Villingen Waldshut . reiburg

8 sLörrah .

“SJOffenburg .

S [Baden - . Karlsruhe . (Beivel eim

eidelberg - . Mosbach

62,483 32,784- 39,107 95,630 44,934 72/414 64,223. 127,163 55,529 65,881 74,609

65,062 35,615 41,401 104,000 46,555 77/960 65,234 131/053 56,809 70,767 77/966

127,545 68,399 ' 80,508

199,630 91,489

150,374

129/457

258,216

112,338

136/648

152/575

61,844 34,794 38,539 93,528 44,761 70,699 62,040 118,595 50,491 63,138 74,122

64,410 35,037 41,639 102 486 46,459 76,969 63,666 121/444 50,712 68,448 77741

126,254 69,831 80,178

196,014 91,220

147,668

125,706

240,039

101/203

131,586

151/863

639 2,010 568 2,102 173 1,715 2/183 8/568 5,038 2,743 487

652 578 238

1,514

96 991

1,568

9/609 6,097 2/319 225

1,291 1,432 330 3,616 269 2,706 3,751 18,177 11/135 5,062 712

T 734757

(72,422

1,507,179

712,551

749,011

1,161,562

+t+++++++++ [+ |+|++++

22,206

93A4TI

45,617

ŸT. ejjen. «S (igs

à v . . . S (Oberhessen . . + + ./ + ° S=-Z [Rheinhessen . „..«_-

181,990 124/587 130,495

188,180 129,449 129,517

370,170 254,036 260,012

172,121 124/942

125,486

177,780 128,800 124,465

349,901 253,042 249/951

4 T E

9,869 345 5,009

10,400 649 5,052

20,269 994 10,061

137,072

117,146

381,218

421,849 |

731,05

852,894

+

15,223

16,101

31,324

L. Mecklenburg-S chwerin VIII, Sagan ea S s IX, Stu G ee X, nburg. “Her ogthum Oldenburg . eitenthnni Lübe

270,778 142/553 46,501

123,485 16/639

383,007 150,380 49,172

124,651 17/446

553,785 292,933 95,673

248,136 34/085

571,942 139,352 47,062

118,941 17,038

285, (65 146,831 49,920

123,306 17,315

Dot, T0 286,183 98/982

242,247 34/353

—+—

E E

L6G 3/201 561

2,739 399 562

2/798 3,549 748

1,287 131 403

3,922 6,750 1,309

4,026 268 965

aa 18,495 E 159,71

36,128 S

Auf Zuwidérhandlung gegen F 1+ D002

17,633 Firafe pon 26 bis“ 500 Frs. ;

37,093 155,417

319,311

18,195 158,319 1

18,898 160,995

35,355 Perfonen. 11,424 Personen. 1,863 Personen.

Birkenfeld .

++1+ 141+ ++ [H+++++++++ 1+ [+++++ [Ht+++ [+[++++++++ [+++++++++++++ +++++++++++++++++++++++++++++++++++T+

+++ 1+ 14+ [Fl++++++++T++ [l++++ |+|++++

bedroht. - Z tellenweife fußhohen Schnee begrabén worden. In England da- i CHRE S ; ; rEL at T das Reglement steht Geld- f ; ; i P, Ug and da» | Majestät des Kaisers, welches zur siebenzigjährigen Jubelfeier im gegen ist das Wetter seit gestern bei fast unaufhörlihem Regen un- |- i Ÿ j N ; ; i gewöhnlih milde gvon, Aus E Theilen des Vanbes I l ALA s Mr adellellé Ht, wird am

werden starke Uebersch{wemmungen gemeldet. der Feierlichkeit enthüllt werden. Ta Beleuchtung und entsprechen:

T

A 1,821 Zusammen

Das Kaiserlich deutsche Gesundheitsamt wird unter dem

i Ö es : : ter Truppen in Frankrei Titel: „Veröffentlichungen des Kaiserlich deutschen ; 1) Darun : Gesundheitsamtes““ vom Januar 1877. A L L Canada. Ein Telegramm aus Montreal vom 2. d. mel-

y 2 (h » " » Jan: det: „Ein Kloster in der Nähe von Joliette ist - S F E ermn ) L

jórift herausgeben, die ade biejenigen thatsächichen Mitthei: | ört werden. Dreizebn Personen men in den Flammen u TEHIAG 1e, M E 1 t1TEH), Deutz W:-Eld 8), ; lungen von allgemeinerem Interesse enthalten wird, we ch

e E mi : i l dem Gesundheitsamt, bezügli dex Erkranknngs: und Sterb- E cat a : S

11,277 m., 147 w., zuf.

34,514 m., 841 w., u 1,805 m., 958 w., zul.

Berlin:

Î