1900 / 215 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

É E I L L E E E E E e R I R

| j |

später (um 9,22) ein. später (um 9,22) ein zur Erreihung des Anschlusses an 550 in weiler. P. 451 wird ab Neunkirchen 10 Min, später gelegt (ab 9 05) nnung des: Anschlusses an Pp B Saärbrücken—

P (um 11,37). Gmz 540 neu ben ab 400, Wemmett weiler an 4,18 Gmz. 541 jeléât; Wemmetsweiler ab 4,32, Neunkirhen an 550 Saarbrüdken

zur Gew j | Ankunft in Nonnweiler 2 Min. \ eingelegt; Neunkir néU ‘etn 4) ‘Strecke gemün d. Pz. 213 fährt von E ab und kommt in Trier r/M. 2 Mix. früher (um 2,11) an, wodur der Anschluß an den Sz. 58 nach Luxemburg in Karthaus ermöglicht wird. - Pz. 228 wird 4 Min. früher gelegt; Dillingen ab 6 22, Saar- gemünd an 8,23, damit ex in Saarburg den A Straßburg erreiht. Pz. 212 fährt in Jünkerath 8 Min. früher ab | zy (um 4,22) und trifft in Saargemünd 5 Min. früher (um 10,30) ein behufs Verlängerung der zu knapp bemessenen Fahrzeit. 5) Strecke Trier r/M.—Wasserbillig bezw. Luxemburg. von Trier r/M. 16 Min. später (um 1 50) ab, erhält Aufenthalt in Karthaus, um den Anschluß von Pz. 213 zu ermöglichen, und trifft 19 Min. fpäter (um 210) in Wasserbillig ein. 6) Strecke Trier—Hermeskeil—Türkismühle. Pz. 434 Hermeskeit 8 Min. früher (um 4,42) ab und trifft in Trier r/M. 10 Min. früher (um 643) ein zur Aufrechterhaltung des Anschlusses Pz. 438 fährt ah Hermeskeil 2 Min. früber (um 3,12) und trifft in Trier r/M. 13 Min. früher (um 5,15) cin. Pz. 439 et von Trier r/M. 5 Min. früher (um 3,42) früßer (um 6,48) an. Gmz. 598 wird 10 Min. früher gelegt; Türkismühle ab 5,30, Hermes- Gmz. 590 wird 47 Min. später gelegt ; Pz. 591 wird 64 Min. später gelegt; Gmz. 592 fährt ab Waldrach

an den verlegten P

ab und kommt

Feil an 6,42. ah 622 Trier r/M. an 6 28. Trier r/M. ab 7,35, Waldrach:an 8 23, 66 Min. später (um 8,12) unb trifft in Trier r/M. 68 Min. später (im 8,42) ein. 7) Streckde Andernach—Gerolstein.

an 8,09. Andernah an 7,59. Pz. 492 fährt 43 Min. später; ab 7,22, Kaisersesch an 9,24. Pi. 494 fährt 15 Min. früher ; Ander- nah ah 9,23, May:n-West an 10 11,

Genua angek.

Linte. Lizard passiert.

Jünkerath Trier

t¿ Q12;

n Türkismühle 18 Min.

ähtit 7 bezw. 19 Min. später; Andernäch ab 6,51,

Bremen, 8. September. (W. T.B.) Norddeutscher Lloyd. Dampfer „König Albert“, v. Ost-Isien kommend, 7. Sepibr. in „Kaiser Wilhelm IL.*“ 7, Septbr. v. Neapel n. New York und „Helgoland*® v. Baltimore n. Galveston abgegangen.

9. September. (W. T. B.) Daupfer „Roland“, „Crefeld“ und „Valdivia“, mit dem CTruppentranéport n. Ost-Asien best,

7. Septbr. Borkum Riff passiert.

London, 8. September. (W.T B.) Union» Linie, Dampfer „Scot“ auf Heimreise heute in Southampton angekommen.

Rotterdam, 10.September. (W.T.B.) Holland-A merika- Dampfer „Rotterdam“, v. New York n. Rotterdam, heute

Theater und Musik. Theater des Westens.

Auf der Opernbühne in der Kantstraße ging am Freitag, neu ein- ftudiert, Verdi's Oper „Der Troubadour“ in Scene. führung gab einigen der für diese Saison engagierten Gefangsfkünstler Gelegenheit, fch dem Poblikum und ter Kritik in anders gearteten Aufgaben vorzustellen als an den voraufgehenten Abenden, Die

Titelpartie - sang Herr Desider Aranyi, welcher

zuvor ‘die Rolle des Grafen Almaviva în Nossini’'s Oper „Der

Barbier von Sevilla“ gegeben hatte. Der Sänger

gestern wieder durch den Glanz seiner Stimmmittel, kann aber leider auch hier von dem Vorwurf des Tremolierens nit ganz freigesprochen werden, obwohl diese Unmanier weniger störend hertortrat als am

Mittwoch; in der Darstellung ließ er außerdem die erforderliche Theil« vermissen. Gut

den Vorgängen auf der Bühne Vortrag - der mußte, und des

Die Partie der

nahme an gelang ihm der wiederholt werden mit Acuzena im leßten Akt. bei einem Gaste, Fräulein Händen.

sogenannten

Fohanna

poniert. Ihr sonft weihes und volles Organ hatte

1. Untersuhungs-Sachen,. 2. Aufgebote, d S ünsall- und Invaliditäts- 2c. V erung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. von Werthpapieren.

Gmz. 561 fährt in Saarbrücken 26 Min. (um 7,28) ab und trifft 27 Min. später in Neunkirchen

emlind 5 Min. früher (um 10,40)

n\{luß an den Sz. 36 nach

Pz. 481 fährt 60 bezw. 67 Min. später; Kailerse\ch ab 6,22,

„«Stretta“, einschmeichelnden Duetts

Mugrauér, in _ Die Künstlerin verfügt über eine ausgiebige Sopranstimme, welche in der Höhe besonders wohllautend is, während die Ton- bildung in der Mitiellage und Tiefe durch eine etwas flahe Vokalisation zuwcilen unedel klingt. Im Vortrag bekundete sie aber Temperament und Verständniß. Eine vornehme Leistung bot Herr Waschow als Graf von Luna, obwohl er durch eine kleine JIndisposition an der vollen Entfaltung seiner chönen Stimmmittel behindert hien. Fräulein Brackenbammer, die trefflice Altistin, welche der Charlottenburger Bühne bereits im dritten Jahre angehört, {ien gleihfalls nicht auf das best: dis-

erlust- und Fundsachen Pen u. dergl. erfi

übrigen ‘wußte sie die N

Wermnmetss

Bingerbrück. Jahren nicht erreicht wurde. Thalia-Th Im ‘Thalia-Theater "ging am Saar-

erringen, wie fi darin der maht. Der Vorgang, daß

haltigen Erfolg Stätte, weil fühlbar ledigli auf den

Sz. 58 fährt beroirbt.

fährt von

man auf dieser Bühne gewöhnt ift.

Waldrah | und Tanz au dur und lebhafte Anerkennung“ sand, einer im dritten Akt serenade von Paul Linke.

Gmi, 662 | Wanovius, Schäffer und Wehling

Mayen-West

Andernah | Herrn Paulmüller,

Den Don Joss singt Hecr Sommer, die Frasquita Fräulein Dietrich, Micaëla

Aufführung von MNRichard

Hiedler; Erik: Herr Kraus;

Im Königlichen

gegeben.

°

verkauft. Die Auf-

¡wei Tage | Kob. Schwiesselmann mit.

erfreute auhch Reinecke, Hesse, Gounod, Edckert und

Die von der Stadt Berlin

welhe | des fünfzigjährigen

Leonore war

guten Bertheilung gelangt.

gewidmet. Umfanges und Wirkens.

gestern in der 1 stellung an. Das in klarer Antiquaf

böberen Lage eine gewisse Schärfe, als sei es überanstrengt. Im l e der Acuzena, wie früber, fesselnd-jU ge- stalten. * Chor und Orchester leifteten unter Kapellmeister Sängers anfeuernder Leitung ‘durchaus Befriedigende2; überhaupt htelt ih die ganze Aufführung auf einer Tüastlerishèn Höhe, dien früßeren

Hause eine neuéë Ausstattunatposse „Der Liebes\ckchGl üssel“ von Jean Kren und Alfred Schönfeld zum ersten Mal in Seéne. Die Novität dürfte aber troß der hübshen Ausftattung und der auf- gewendeten Sorgfalt bei der Einstudierung kaum einen so näch- ihre Vorgänger Mangel an Inhalt ¡wei junge Leute den Namen des Zeichenlehrers' Kuno Müller annehmen, um in einer Familie vér- kehren zu können, ‘in welcher der Genannte sich um cine Anstellung Aber felbst das lustige Quiproquo, das ih ‘aus dieser auf einem alten Bühnentrick beruhenden Verwehslung ‘der Personen er- geben könnte, ift wenig geshickt auszenußt, die Handlung verliert ih im Gegentheil in Scenen, deren Zusammenhang mit dem Hauptthèma zu ergtünden der Zuschauer sih vergeblich bemüht. noch, daß die Kuplets troß mancher wißigen Pointen, in denen An- spielungen auf die Aktioa gegen China besonders häufig vertreten find, den Humor und die réchte zündende Wirkung größtentheils vermissen lassen. Gespielt wurde indessen mit der Verve und Freudigkeit, welche In

stellte ih Fräulein Minnie Milton vor, welche außer durch Gesarg recht musikalishes Geigenspiel namentlich

eingelegten Neben ‘der Genannten hatten die Damen

Die männlichen Rollen fanden tin Herrn Emil Thomas, welcher etnen Berliner Fabrikanten - in seiner bekannten komishen Weise spielte, welcher den Zeichenlehrer gab, den Thielscher, Junkermann, Helmerding und Selig vortreffliche Vertreter.

Im Königlichen Opernbause wird morgen Georges Bizet?s Oper „Carmen“ mit Fräulein Nothauser in der Titelrolle gegeben.

die Mercèdes Frau Herzog, die Fräulein Weiß. Kapellmeister Walter dirigiert. Die Wagne1?s Holländer“ am Freitag ift folgendermaßen besezt: Senta: Fräulein Daland: Herr Mödlinger ; Frau Goetze; Steuermann: Herr Philipp. Als Holländer gastiert

Herr Theodor Bertram auf Engagement. Schauspielhause wird morgen Karl

Gutkow's Trauerspiel „Uriel Acosta“ in der bekannten Beseßung

Im Neuen Königlichen Opern - Theater gelangt morgen Arthur Sullivan’s Operette „Der Mikado* zur Aufführung.

Für sämmtlihe Vorstellungen der Frau Duse im Lessing- Theater werden T-xtbücher bezw.

Bei dem am Mittwoch, Mittags 12 Uhr, in der Marienkirche statifindenden Orgelvortrage des Musikdirektors Otto Dienel wirken Frau Ellen Bogler-Brachvogel, Miß Claribel Platt aus Smyrna. Herr Felix Lederer, der Cellist Herr Paul Treff und Herr Hos Zur Aufführung gelangen u. a. Kom- x positionen von Bach, Händel, Boccherini, Mendelssohn, Brahms,

Maunigfaltiges. Berlin, den 10. September 1900.

Bestehens der bibliothbeken, berausgegebene Festschrift, welwe im Druck bereits vor mehreren Wechen vollendet war, Sommerferien der Stadtverordneten- Der Titel lautet: Bibliotheken und Lefehallen 1850 bis 1900“. {rift hat den \tädtishen Bibliothekar Dr. Arend Buchholy zum Verfasser und is dem Gedächtniß Friedrich von Raumer?s (geboren 1781, gestorben 1873), des Begründers der Berliner Volksbibliotheken, Sie giebt ein erschöpfendes, übersihtlihes Bild des Ent- widckelungsganges dieser gemeinnügigen Anstalten und thres jeßigen Statistishe Tabellen, die ordnung 2c. {ließen fch als Beilagen der: zusammenhängenden Dar-

eater. Sonnabend vor ausverkauftem

an derselben Handlung gar beschränkt fich fast

Dresden,

Dazu kommt

feier in den Verbindung

In der weiblichen Hauptrolle (nicht, wie 29:

Ta n Dienstag,

erfreute nach dem Vortrág

einschmeihelnden Liebes-

Gelegenheit, sich hervorzuthun.

Herren

den Escamillo Herr Hoffmann,

„Der fliegende

Oper Mary:

an den

SFnhaltsangaben an der Kasse

15 Minuten,

Dienel. Der Eintritt i} frei.

treten.

¡um 1. August 1900, dem Tage Berliner Volks-

ist jeßt, nach Schluß der Versammlung, zur Ausgabe und „Die Berliner Volk 9- Die Fest-

gerichtet. \cheitert.

Benugzungs-

chrift auf Büttenpapier gedrcuckte,

Im städtischen Obdach befanden 119 Familien mit 387 91 Einzelperfonen. milien, darunter 48 Säuglinge, und 196 Ginzelpersonen. Das Asyl für nächtlih Obdachlose daselbst benußten im Laufe des Monats August 12 223 Personen, und zwar 11118 Männer und 1105 Frauen. Von diesen Personen wurden dem Krankenhause am Friedrihshain 18, dem Krankenhause Moabit 41, der Anstalt Herzberge 7, der krankenstation der Anftait 13, der Charité 18 Personen überwiesen; 190 Personen (177 Männer, 13 Frauen) wurden der Polizei vorgeführt,

8, September. Die bildungsanstalt, die am 16, März 1849 von der Sächsischen Staatsregierung begründet und am 23. Oktober 1850 eröffnet wurde, blickt im Herbst dieses Jahres auf ein o0jä hriges Bestehen zurück. Um dieses Ereignißgebührend auszuzeihnen, wird mit Genehmigung des Ministeriums am Donnerstag, den 27. September, eine Gedenk-

Turnlehrerverein, Schüler der Jubel. Anstalt sind, am 26. und 27. September 1900 ursprüngliÞh f. Nr. und 24. September) feine

Dresden den 25. September: lung in Meinhold’'s Sälen (Morißftraße 10) und Schmückung dec Gräber der in Dresden ruhenden Lehrer der Anstalt; Abends 8 Uhr: Begrüßungsfeier in Meinhold’s Sälen. Mittwoch, den 26. September: Vorrnittags 7& Uhr: Turnen der Mitglieder dez Sächsischen Turnlehrervereins; 94 Uhr: Schmückung des Grabes von Profefsor Dr. Kloß versammlung des Sächsishen Turnlehrervereins in Sälen; Nachmittags 4 Uhr: Schauturnen in der Turnlehrerbildungs- anstalt, Carusftraße 1. Donnerstag, den 27. September: Vor- mnittags 74 Uhr: Versammlung in der Turnlehrerbildungsanftalt; Gang durch die Stadt und Besuch der alten Turnlehrerbildungs- anstalt (Friedrihftraße 56), einiger Turnhallen u. a. Sehen8würdig- keiten; Vormittags 105 Uhr: Festfeier der Turnlehrerbildungéanstalten mit Turnen des Lehrerkursus; \{chlößchen, Schillerstraße; Kinder- und Spielfest ; Abends : Gesellige Vereinigung und Tanz im großen Saale des Walds{hlößchens. Freitag und Sonnabend, den 28. und 29. September: Turnfahrten in die Sächsishe Schweiz und nah Böhmen. Anmeldungen zur Theil- nahme an den Festlichkeiten sind spätestens bis zum 18. September Vorsißenden des Wohnungs, Ausfhusses, Lehrer Feuer, Dresden-A., Löbtauerstraße 36, einzusenden.

Stunde Verspätung. Die Gleise wurden nit beschädigt. des Unfalls ziemlih starker Nebel. \cheinlih in erfter Linie die Freigabe des Einfahrtss\ignals durch einen

Unbefugten anzufeßen.

New Vork, 10. September. Orkan hat gestern die Küsten von Louisiana und Texas ver heert und bis hundert Meilen landeinwärts furchtbaren Schaden an Im Hafen von Galveston sind viele Schiffe ge-

Die Zeitung „LThe World® veröffentlicht ein Telegramm des Gouverneurs von Texas, worin derselbe mittheilt, er habe Nah! richten erhalten, denen zufolge bei dem Orkan in Galveston etwa 3000 Menschenleben verloren gegangen feten. schaden sei gewaltig.

vornehm ausgestattete Werk is aus der Offizin von Otto von Holtey hierselbst heroorgegangen. Als besonderen Shmuck enthält die Sthrift

vor dem Titel das P dung der gediegen éingerichteten Lesehalle in der Glogauerstraße.

orträt F. von Raumer's und ferner eine Abbi[,

sich am’ 1. August Personen, darunter 23 Säuglinge, und Am 1. September war der: Bestand: 581 Fa

Geschlechts,

hiesige Turnlehrer-

stattfinden, Sächsis he größten Theil

Anstaltsräumen, Carusstr. 1, Feier wird der Mitglieder zum

mit vieser dessen

175 ‘d. Bl. gemeltet, 20. Hauptversamm-

abhalten. Die Festordnung lautet; Nachtuittags 3 Uhr: Versamm-

auf dem Trinitatisfriedhof; 11 Uhr: Haupt- Meinhold

Nachmittags: Festmahl im Wald-

St. Johann-Saarbrücken, 9. September. (W. T. B.) Die Königliche Eisenbahn-Direktion theilt mit: Der Schnellzug 141 Paris—Frankfurta. M. fuhr heute Morgen 8F Uhr bei der Einfahrt in den Bahnhof B irkenfeld-Neubr ü cke auf eine in dem- selben Gleise haltende NRangiermaschine. Rangiermaschine \hädigung an Material der Zug 501 der Zweigbahn nach Birkenfeld eine

Führer und Heizer verlezt. Die Be:

wurden erbeblih Der Schnellzug erlitt

ist unbedeutend. Sonstige Betriebéftörungen find nicht einge-

Es herrshte zur Zeit Als Ursache des Unfalls ist wahr-

(W. T. B.) Ein getroaltiger

Der angerihtete Sath-

| Oeffentlicher Anzeiger.

6, Kommandit-Gesellshaften auf Aktien u. Aktten-Gefellsh, 7, Erwerbs- und Wirthschafts-Genofsenschaften

8, Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten.

9, Bank-Ausrwoeife.

10. Verschiedene Bekanntmachungen.

1) Untersuhungs-Sachen.

Keine. 2) Aufgebote, Verlusi- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.

[47052] i s Nach heute erlafsenem, seinem me Inhalte nah durch Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proklam finden zur Zwangsversteigerung der zur Bauunternehmer Aug. Plage'shen Konkursmasse ge- hörigen Häuser Nr. W. 64; 719 A.; 737B.4; 737B.5; 737B.6; (42—45)C. ; (42—45) A. ; W. 67; (42—45) E. F. und 416 zu Parchim mit Zubehör Termine:

1) zum Verkaufe nach zuvoriger endlicher Regu- lierung der Berkaufsbeoingungen am Mittwoch, den 14, November 1900,

2) zum Ueberbot am Mittwoch, den 5. De- ember 1900, jedesmal Vormittags 10; Uhr, tatt.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 31. Ok- tober 1900 an auf der Gerichisschhreiberei. Der Korküreverwalter Rehtsanwalt Dr. Liedemann zu Parchim wird Kaufliebhabern ‘nah vorgängiger Ans meldung die Besichtigung des Grundstücks mit Zu- behör gestatten.

Parchim, den 5. September 1900.

Großherzogalih Mecklenburg-Schwerinsckhes Anitögericht.

[47051] ¿

Zur Zwangsversteigerung der dem Häusler Jo- hann W ckborn bisher gehörigen Häuslerei Nr. 27 in Ziegendorf steht nach dem vom Großherzoglihen Amtsgerichte am 20. Jani d. Js, erlassenen Ver- kaufsproklame der ‘Ueberbotêtermin auf Mittwoch, den 26. September 1900, Vormittags

hiecvurch doffentlich in Erinnerung gebracht mit dem Bemerken, daß in dem heute stattgefundenen ersten Verkaufstermin für das beregte Grundstück kein Bot abgegeben worden ift. Grabow (Meeckl.J, den 5. September 1900. Der Gerichts\{reiber des Großherzoglihen Amtsgerichts,

j

[47050] Fn Sagen, betreffend die Zwangsversteigerung des Klezemann’!schen Wohnhauses Nr. 325 ¿zu Gnoten, hat das Großhberzoalihe Amtsgericht zur Abnahme der Rechnung des Sequester8, zur Erklärung über den Theilungsplan sowte zur Vornahme der Vertheilung Termin ‘auf Freitag, den 5, Oktober 1900, Vormittags 10 Ugzr, bestimmt. Der Theilungs- plan und die RNehnung des Sequesters werden vom 28. d. Mts. an zur Einsicht der Betheiligten auf der Gerichté\chreiberei niedergelegt sein.

Gnoien, den 1. September 1900.

Jürges, Akt. Gerichts\hreiber des Großherzogl. Amtsgerichts.

[27860] Aufgebot.

Der Rektor Paul Hoffmann 1. hier, Garten- straße 170, hat das Aufgebot der Schuldverschrei- bungen der konsolidierten 3} vormals 4 9%%igen Staats-Anleihe von

a. 1880 Litt. E, Nr. 139 809 über 300 M,

b. 1884 Litt. C. Nr. 473 619 über 1000 4 und Litt. D, Nr, 521 048 über 500 M

beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird auf- gefordert, spätestens in dem auf den 11; Februar 1901, Vormittags AUè Uhr, vor dem unter- zeichneten Geriht, Neue Friedrihstraße 13, Hof, Flügel B., part., Zimmer Nr. 27, anberaumten Auf-

ebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur-

unden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. ‘Berlin, den 20. Juni 1900.

[40067]

Aufgebot. Der Hofbefißer Otto Busse, Haus Nr. 17 zu Soßmar, hat das Aufgebot der auf den Namen des verstorbenen Halbspänners Heinrih Busse zu Soßmar lautenden Stamm-Aktie der Clauener Zuckerfabrik Nr. 583 beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Sonnabend, ben S, März 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermin seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Peine, den 29. Juli 1900. Königliches Amtsgericht.

[46689] Busfgebet.

Dem Heinrich Schmidt 11. in Mücke i} eine Urkunde abhanden geïommen, worin ihm Großhl. Distciktseinnehmerei zu Homkerg bescheinigt hat, daß er am 9. April 1897 die Deutsche RNeichs-Anleihe zu dret Prozent über zweihundert Mark vom Jahre 1893 Litt. E. Nr. 281 277 nebst Zinsabschnitten und Talon als Faustyfand bei dieser Behörde hinterlegt hat. Auf Antrag des Heinrih Schmidt 11. wird der Inhaber der Urkunde aufgefordert, spätestens im Aufgebotétermin Freitag, den 12, April 1901, Vorm. 9 Uhr, seine Rechte bei dem unterzeihneten Gerichte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, andernfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

Homberg, am 6. September 1900.

Großherzoglihes Amtsgericht.

[46685]

Laut ergangener Anzeige ift der für den Gasthofse besißer Herrn Paul Wunsch in Mölke über die Police Nr. 90482 ausgefertigte Pfandshein Nr. 990 Q. ver- loren gegangen. Der Inhaber dieses Prandicheins wird hiermit aufgefordert, seine Ansprüche in Bezug hierauf bis zum 10, Secptember 1901 bei uns

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 84.

, LLt Uhr, an. Derselbe wird vorschriftsmäßig

anzumeldèn, widrigenfalls dieses Dokument in Gemäß-

heit des Punktes 21 der Versicherungsbedingungen für nichtig erklärt werden wird. Leipzig, den 7. September 1900.

Allgemeine Renten- Capital- und

Lebensversiherungsbank Teutonia. Dr. Bischoff. Georgi.

[46701] Ungültigkeitserklärung. ;

Nachdem infolge der im laufenden Jahre in Nr. 125 und 133 dieser Zeitung erlassenen Be- fanntmahung sich ein Inhaber der abhanden qt kommenen Policen Nr. 7238, 9757, 11 784, 26 910 und 30 205, wie des gleichfalls abhanden gekommenen Pfandscheins über die Policen Nr. 12 087, 25 976 und 25 980 der Leipziger Kranken- JInvaliden- und Lebensversiherungsgesell schaft Gegenseitigkeit und des abhanden gekommenen, von der „Gegenseitigkeit“, Versicherungsgesellshaft von 1855, ausgestellten Pfandscheins Über die Police Nr. 31 315 nicht ge meldet hat und font auch in Bezug hierauf na den weiteren Bestimmungen der Satzungen vei fahre worden ist, werden hiermit die genannten Dokuymen!e für ungültig erklärt.

Leipzig, den 8. Septemkter 1900.

Das Directorium der „Gegenseitigkeit“,

Versicherungsgesellschaft von 1855. Dr. Th. Kreßschmar. Dr. Wolf,

[44267] Aufgebot.

Die Chefrau des Kürschners August Neus, Chat lotte Sophie Elisabeth, geborene Uelecke, aus Bergen und der Gastwirth Adolf Schulz aus Klenze, all Vormund" der minderjährigen Kinder der Wittwe de Ackerbürgers Heinrih Carl S{chulze aus Klenjt späteren Ehefrau Kötke aus Bergen a. d. D.:

a, der Marie Elisabeth Charlotte Schulze,

b. der Louise Helene Schulze, haben das Aufgebot der Uikunde vom 13, Dezember 1881 mit Zession vom 25. Januar -1887 über die n

Grundbuche von Niendorf Band 1 Artikel 25 A

the mae eingetragene

ng IIT unter RNr.°1 zu Gunsten des Schuh- D isters Christoph Uelccke in Becgen a. d. D. Hypothek von 900 4; die Firma G. Neukranz în Salzwedel-Perver, vertreten dur den Rechtsanwalt Pulst in Lüchow, hat das Aufgebot der Kautions U:kunde vom 27. November 1893 über die im Grundbuche' von Lüchow Band VII Artikel 315 Abtheilung 111 untèr Nr. 4 eingetragene Kautions- Popote: von 10 000 A nebst Hypothekenbrief vom

4. Dezember 1893 beantragt.

Die Inhaber diefer Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 19, März 1901, Vormittags AXA Uhr, vor. dem unterzeichneten Gerihte anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird,

Lüchow, den 26. Juli 1900,

Königliches Amtsgericht. 2.

[47034] Aufgebot. Auf den Antrag des Halbköthers und Stellmacher- meisters Heinrih Warnecke zu Bornhausen, welcher

" die Tilgung des laut Schuldurkunde vom 5, Januar

1872 auf seinem zu Bornhausen belegenen Halb- fothhofe No. ass. 3 zu Gunsten des“ weil. Gast- wirths Wilhelm Jasper zu Bornhaufen eingetragenen Hypothekkapitals zu 600 6 nebst Zinsen, sowie den Verlust der obgedahten Schuldurkunde glaubhaft ge- maÿt, werden der unbekannte Jnhaber der gedahten Schuldurkunde, sowie alle, welche auf die Hypothek An'prüche machen, hierdurch aufgefordert, ihre: Rechte spätestens in dem vor unterzeihnetem Gericht auf Mittivoch, den 3. April 1901, Vormittags 10 Uhr, anberaumten Termine anzumelden, unter dem Nehtsnachtheile, daß bei nicht erfolgender An- meldung die Hypothekurkunde dem Eigenthümer gegenüber für kraftlos erksärt, die Hypothek aber ge- [ö\cht werden foll. Seesen, den 14. Auzust 1900. Herzogliches Amtsgericht. v. Nosenstern.

[46696] Aufgebot.

Der Kolon Bernhard Hetnrich Strullkötter gt. Kröger zu Nr. 9 Beller, Ks\pls. Harsewinkel, hat das Aufgebot des in der Gemarkung Harfewinkel in den Stebenbüschen belegenen Weidegrundstlüickes Flu: 11 Nr. 490, 71 a 49 qm groß, beantragt. Es werden daher alle Personen, welche das Eigenthum an dem vorzedahten Grundstückle in Anspruch nehmen, aufgefordert, ihre Nechte spätestens im Auf- gebotstermin am 28, November 1900, Vor- mittags 10 Uhr, geltend zu machen, widrigenfalls sie mit ihren Rechten auf das aufgebotene Grund- itück auszes{chlossen werten.

Warendorf, den 3. Séptember 1900.

Köntgliches Amtsgericht. [46695] Aufgebot.

Im Grundbuche von Bandsburg Blatt 211 sehen als Miteigenthümer nach Versüzurg vom 22. De- zember 1864 eingetragen :

a. die vershollene Marianna Masiak,

b, die verwittwete Andreas Masiak, Constantia, geb. Spichalska,

c Ftitedrih Hammler.

Die beiden exfteren sind verschollen, und is das Grundstück 2,61 20 ha groß seit mehr als 30 Jahren im Eigenbesige des Miteigenthümers Friedrih Hammler. Auf Antrag desfelben werden die obengenannten Marianna und Constantia Mafiak aufgefordezt, ihre Rechte spätestens im Aufgebots- termin den 3, Dezember 1990, Vormittags 11 Uhr, anzumelden, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen ausges{lossen und Friedriß Hammler als Alleineigenthlümer des ganzen Grundstücks ein- getragen werden. wird.

Vandsburg, den 3. September 1900.

Königliches Amtsgericht.

AufgeLot.

[23135] Wittwe von

Anna Maria Kienlen, Benedikt Kienlen, Ackersfrau in Hausen, vertreten durch die

| Geschäftsagenten Bauer und Meid in Colmar, hat

beantragt, thren verfollenen Bruder, den zu Hausen am 22, September 1844 geborenen Johann Baptist Kienlen, Sohn von Heinrich, früher lediger Ackerer

| in Hausen, sodann in Amerika ohne bekannten Auf-

enthaltéort, im Wege des Aufgebotsverfahrens für todt zu erklären, nahdem von seinem Leben seit zehn Jabren. keine Nachricht eingegangen is, Der ge- nannte Johann Baptist Kienlen wird demgemäß aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermin im Sißungssaal des unterzeihneten Gerichts zu elden widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Ver- {ollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, ales im Aufgebotétermin dem Gericht Anzeige

machen.

Aufgebotstermin wird auf Freitag, den 4, Ja: uuar 1901, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Colmar, den 19. Mai 1900.

Kaiserliches Amtsgericht, (gez.) Eggers. Beglaubigt :

Der Gerichtsschreiber K iehr, Amtsgerichts-S-ekretär.

[46780] : Aufgebot.

Nachdem die Elisabetha Margaretha Ceil zu jeeinheim Antrag auf Todeserklärung des am 6, Januar 1847 geborenen, im Jahr: 1885 nah idi ausgewanderten und seitdem verschollenen F!vann Georg Theophel, Sohn des verstorbenen Dae oarmerie-Wachtmeisters Heinrcih Theophel zu qrmstadt, geftellt hat, ergeht die Aufforderung :

f ) an den“ genannten Johann Georg Theophel, 4 spätestens in dem hiermit auf Freitag, Zim Juni 1901, Vormittags 10 Uhr, iner 28, anberaumten Aufgebotstermine zu men, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird, 0 alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod es Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens m’ Aufgebotstermine dem Gericot Anzeige zu machen.

Darmstadt, 22. August 1900

Gr. Hess. Amtsgeriht Darmstadt 1. L B:kannt gemacht : i (L. 8.) Steller, H.rGerichtsschreiber. ®

[46697] Bekanntmach Auf Antrag der lediaen Eli ka l Mel, me, Friedrichstraße Iten, aushel zu Düssel | borene Ses eldorf am 29. Oltober 1817 ges, ! er i Wilhelm Bausf wel, ann Peter Gottfried genannt j

2) der in Düsseldorf am 29. Oktobe ges borene Johann Friedri Bauschel, A die ihren legten inländischen Wohrsiß in Düfsel- dorf hatten und seit den 40 er beziehung8weise 50 er Jahren verschollen sind, aufgefordert, fi späteftens im Aufgebotstermin am 21. Mai 1901, Vor- mittägs LL Uhr, an hiesiger Gerichts\telle, Kaiser-Wilhelmsträße 12, Zimmer Nr. 8, zu melden widrigenfalls ‘die Todeserklärung erfolaen wird. Alle. welhe Auskunft über Leben und Tod “der Ber- Ren Ms vine A werden ausgefordert, spätestens ebotstermin dem unterzeichne a S zeichneten Geriht An Düsseldorf, den 6. September 1900. Königliches Amtsgericht.

a M debol: n dem von dem Maurermeister Philipp Peter ir. in Dürkheim beantragten Aaleete de abn Zwecke der Todeserklärung des seit 1881 verschollenen, zuleßt in Dürkheim wohnhaft gewesenen Maurer- meisters Philipp Peter son. wurde das Aufgebot erlassen, zum Aufgebotstermin die öffentliche Sißung vom 30. März 1901, Vormittags 9 Uhr, im Sizungsfaale des Kgl. Amtsgerichts Dürkheim be- stimmt und zuglei die Aufforderung erlassen, an 1) den Verschollenen sih spätestens im Aufgebots- termine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung g wird, alle, wel@e Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotêtermine dem Gerichte Anzeige zu machen, Dürkheim, den 7. September 1900. Kgl. Amtsgerichts\chreiberei : Münch, K. Sekretär. Ausfertigung.

[46687] Aufgebot.

Ueber das Leben nachgenannter vers{ollener Per- sonen ist seit mehr als zehn Jahren keine Nachricht vorhanden, und follen dieselben nunmehr auf Antrag bon Erbberechtigten, Abwesenheitspflegern oder solchen, die ein rechtlihes Interesse darzulegen ver- mochten, durch Richtersprch für todt erklärt werden : e 4), Georg Michael Keller, eheliher Sohn des Müllers zu Hôöllrih und Ortsnachbars in Eussen- heim : Johann Keller und seiner Chefrau Eva, geb. Les von Gerolzhofen, geb. am 28. November

2) Ottilie Siebeulist, geb. am 9. von Miene ff, g m 9. Februar 1815,

: arbara Rehberger von Rieneck, Tochter A E T und der p

orbenen tiabetha, geb. Schumann, ¡

L Uu aft 1821, j g d geb. am ael Sebastian Engelhaupt von Mittel- finn, geb. am 20. Januar 1409 Y Y

9) Adam Holzemer, Schneider von Gemünden, Sohn des verftorbenen Schiffknechts Philipp Josef Holzemer und dessen Ehefrau Anna, geb. Flaschen- A geb. A MESR Ta E 1849,

)) Franz Iosef Zügner von Rieneck, geb.

14 Februar 1833, 7 s

Unter Anberaumung eines Aufgebotstermins auf Freitag, den 5. Juli 1901, Vormittags 95 Uhr, im Sizungsfcale des Kgl. Amtsgerichts Gemünden, ergeht Aufforderung:

1) an die genannten Verschollenen, spätestens im Aufgebotstermine persönlich oder \{ristlich bei Ge- riht sih anzumelden, widrigenfalls sie für todt er- D E Erbbetb

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen i Aufgebotsverfahren wahrzunehmen, A f e

3) an alle diejenigen, welhe über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hier- über bei Gericht zu maden.

Gemünden, den 1, September 1900.

Kgl. Amtsgericht. / (gez.) Laufer.

Die Uebereinstimmung vorstehender Ausfertigung

mit der Urschrift wird hiermit bestätigt. Der K. Sekretär: (L. S8.) Brucker.

[46688] Aufgebot.

Auf Antrag des zum Vormund des in unbekannter Abwesenheit lebenden Heinrich Bode aus Marth be- stellten Tischlermeisters Jakob Stiß aus Marth ergeht hiermit die Aufforderung :

_1) an den am 24. November 1846 zu Marth als Sohn des Schuhmachers Janaz Bode und der Maria Elisabeth, geborene Weidemann, geborenen Heinrih Bode, si spätestens im Aufgebotstermin, dem 30, März 1901, Mittags 12 Uhr, zu melden, widrigenfalls die Todes-rklärung erfolgen wird,

) an alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Berscholienen zu ertheilen vermögen, spätestens im Aufgebotstermine dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen.

Heiligenstadt, den 24 August 1900.

Königliches Amtsgericht. IV. [46690] Kgl. Amtsgericht Leonberg. Aufgebot. Der am 2. Juni 1838 in Leonberg geborene Andreas Friedri Selluer, vor circa 40 Jahren ins Ausland ge- gangen, feit mehr als 30 Jahren verschollen, wird auf zu- gelaffenen Antrag feiner Schwester Pauline Gentner, geb. Sellner, Ehefrau des Jakob Gentner, Güter- beförderers und Kronenwirths in Leonberg, auf- gefordert, fih spätestens in dem auf Donnerstag, den 11, April 1901, Nachmittags 83 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich ergeht an ale, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, die Auf- forderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Den 4. September 1900. Oberamtsrichter Osiander. Veröffentlicht dur: Gerthtsshreiberei Kgl. Amtsgerichts Leovberg. Baumann, Stv.

[46691] Aufgebot.

Die Eheleute Sah de Gonzaque Jehel und Josefine, geb. Litique, in Deutsh-Rumbah haben die Todeserklärung des am 7. September 1844 zu Leberau geborenen Johann Georg Litique, Sohnes der verstorbenen Chelcute Johann Baptist Litique und Therese, geb. Robert, welcher seit dem Jahre 1870 verschollen ist, beantragt. Der Verschollene

wird aufgefordert, sh spätestens in dem auf Sams- tag, den 27, April 1901, Vormittags 10 Uhr, vor dem Amtsgerihte Markirch an- beraumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche

Auskunft über Lebea oder Tod des: Verschollenen zu ertheilen vermögen, ergeht die Ausferderaus spätestens im Aufgebotstermin de: Sericht Anzeige zu machen. Markirch, den 31. August 1900. Kaiserliches Amtsgericht. Beglaubigt: Schulz, Amtsgerihts-Sekretär. G

[46781] Aufgebot. F 16 Be Q NMUAE j ranz Beruet, geb, a h titierdbutg, : g m 3. Oktober 1832 zu ranzisla Bernet, geb. am 10. Februar 1837 zu. Kittersburg, beide ausgewandert i Skre 1886 Bi Be S ndert nah Amerika im ai Lebe amter v am*8. Juni 1831 zu er8burg, ausgewander i 1869, und g nah Amerika im Jahre ) Klara Schäfer, geb. Bernet, geb. am 15. August 1839 zu Kittersburg, a Iabre 1870 erêburg, au8gewandert nah Amerika im „welche, und zwar die unter Ziff. 1 und 2 be- zeichneten seit 30 Fahren und M unter Ziff. 3 und 4 bezeihneten seit der Auswanderung, verschollen sein sollen, für todt zu erklären. Die BVerschollênen werden aufgefordert , sich spätestens in dem auf 2. April 1901 bestimmten Aufgebotstermin bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle diejenigen, welhe Auskunft über Leben oder Tod der Ver- hollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, O im Aufgebotstermin Anzeige anher zu achen. Offenburg, den 31, August 1900. Gr. Amtsgericht. (gez.) Schindler. Dies veröffentlicht der Gerihts\{hreiber B aur.

[46692] Aufgebot.

Auf Antrag des Grundstücksbesißers Gottlob Zenker in Weifa als geseßlihen Vertreters des seit dem Jahre 1883 verschollenen, in Weifa am 14. Seyp- tember 1858 geborenen Buchbinders Theodor Brühl, wird genannter Brühl hiermit aufgefordert, fich spätestens in dem auf den 17, Magi 1901, Vor- mittags 9 Uher, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls er für todt erklärt werden wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, haben spätestens im Aufgebots- termine dem Gericht hiervon Anzeige zu machen.

Schirgiswalde, den 6. Séiptember 1900.

Königliches Amtsgericht. Af. Kaiser.

[46693] Aufgebot.

Nr. 11599. Das Großh. Amtsgericht dahier hat unterm Heutigen folgendes Aufgebot erlassen : Eisen- bahn-Sekretär J. Uhl in Stuttgart hat als Bevoll- mächtigter des Johann Strittmatter in Vietri ful mare den Antrag gestellt, dessen Bruder Anton Strittmatter, geboren am 11. Juni 1853 in Murg, welcher im Jahre 1872 nah Amerika auswanderte und seitdem verschollen ift, für todt zu erklären. Es ergeht deshalb

1) die Aufforderung an den Verschollenen, |ch spätestens in dem unten bezeihneten Aufgebots- tetmine zu melden, widrigenfalls seine Todeserklä- rug T p ù

e Aufforderung an alle, welhe Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu éribeilen ver- mögen, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Aufgebotstermin vor dem Großh. Amtsgericht Säckingen wird bestimmt auf Montag, den 1, April 1901, Vorm. 11 Uhr.

Säckingen, den 28. August 1900.

Der Gerichtsschreiber des Großh. Bad, Amtsgerichts : I. V.: Reinmuth. [46694]

Auf Antrag des Kaufmanns Fr. Gerstenberg in Wesenberg wird der vor mehr dean 10 Jahren nah Amerika ausgewanderte und seit dieser Zeit ver- hollene Schlachtermeister Adolf Lippert aus Wesenberg, geboren am 8. Mai 1843, aufaefordert, sih spätestens in dem auf Freitag, den 15, März 1901, Vormittags 8{ Uhr, vor dem unter- ¡jeilhneten Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Zugleich werden alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Adolf Lippert zu ertheilen ver- mögen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.

Weseuberg, 24. August 1900. Großherzogl. Amtsgericht Neustrelitz. Gerichts\{reiberei Wesenberg. _(gez.) Jac oby. Veröffentliht: Stein, Gerichtsschreiber.

[47031] Aufgebot. Der Tagelöhner Georg Spangenberg in Kirchberg hat beantragt, die vercshollene Anna Elisabeth Spangenberg, geboren 18. September 1832, zu- leßt wohnhaft in Kirchberg, für todt zu erklären. Die bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, {i spätestens in dem auf den 9, April 1901, Vor- mittags L0 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- falls die Todesexflärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu ertheilen „vermögen, ergeht die Aufforderung, syäte- stens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Gudensberg, den 4. September 1900. Königliches Amtsgericht.

[47033] Aufgebot.

Heinri Albert Ludwig Elsenheimer, geboren am 1. Juli 1854 zu Mannheim und zuleßt daselbst wohnhäft gewesen, welher sich im Fahr 1874 von Mannheim éntfernt hat und seit diefer Zeit ver- schollen ift, wird auf Antrag des Heinri Brentano in Mannheim aufgefordert, sich spätestens in dem auf Mittwoh, 15, März 1901, 10 Uhr, vor Gr. Amtsgericht hier bestimmten Aufgebots- termin zu melden, widitgenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu ertheilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin dem unterzeihneten Gerichte Anzeige zu maten. Manuheim, den 27. August 1900.

[46698] Oeffentliche Aufforderung. Am 5, Januar 1878 \tarb ¡u Oft rofefehn der Schiffer Eilert Abrahams Duis, {t ger Œilert Duis Abrahams Otterôberg, aus Mittegroßefzhn, und âm 11, Februar 1900 zu Mittegroßeféhn dessen Wittwe Ida Frerihs Duis, geb. de Hahn. daber. Diese genannten Eheleute haben ein am 17. Mai 1878 publiziertes gemeinschaftlihes Testament vom 4. Jas nuar 1878 hinterlafsen, in welchem sie fih gegen- seitig als Vorerben, zum Nacherben des mit dem Tode des Längstlebenden von ihnen zu räumenden Nachlasses aber ihren einzigen Sohn Frerih Eilers Duis eingeseßt haben. Für den Fall, daß dieser eben genannte Sohn ohne Leibeserben vor den Eltern sterten sollte, baben die Lestatoren weiter bestimmt, daß thr Nachlaß nach dem Tode des Länastlebenden von ihnen auf ihre nähfsten beiderseitigen Verwandten übergehen folle. Frerich Eilers Duis ift am 22. Juni 1891 ohne Letbeserben verstorben. Der Landgebräucher Gerd Alken Ottersberg zu Spegter- fehn, der Kolonist Hinrich Albrechts Ottersberg aus Strackholt, der Kolonist Alke Fakobs Ottersberg aus Moorlage, ber Kolonist Harm Lammers Penning aus Holterfehn, der Kolonist Abraham Lzmmers Penning aus Meerbusen, der Kolonist Frerich Epkes Otters- berg aus Moorlage und die Ehefrau Houve Campen, Ida, geb. Bockelmann, aus Westgroßefehn,. haben die Ausstellung eines Erbscheins nach den oben genannten Testatoren beantragt. Alle anderen Personen, welche Erbrehte an dem Natwblaß der Teftatoren geltend 20. Oktober 1900 beit ego bis zum

Í eim unterzei - gerihte anzumelden. R AAA

Aurich, den 15. August 1900.

Königliches Anitsgericht.

[47036] Aufgebot,

Der Postagent Suhr in Weweléfleth als Nachlafß- pfleger für die Erben des am 20. Juli 1900 F Weweléfleth verstorbenen Rentners Claus Pahl von dort und defsen am 28 Dezember 1893 daselbst verstorbenen Ehefrau Gesche Pahl, geb. Sötje, hat das Aufgebotéver fahren zum Zwecke der Ausschlie ung von Nachlaßgläubigern beantragt. Die Na [aß- gläubiger werden daher aufgefordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der verstorbenen Eheleute Pahl aus Wewelsfleth spätestens in dem auf Freitag, den 23. November 1900, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Amtsgericht anberaumten Aufgebotstermin bei diesem Gerichte anzumelden. Die Anmeldung hat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten; urkundliche Beweisftücke sind in Urschrift oder in Abschrift beizufügen. Die Nawhlaßgläubiger, welche ih nicht melden, können, unbeschadet des Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichttheilsrehten, Ver- mächtnifsen und Auflagen berüdsihtigt zu werden, von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nit ausges{chlossenen Gläubiger noch ein Uebers{uß ergiebt. Auch haftet ihnen jeder Erte nah der Theilung des Nachlasses nur für den seinem Erbtheil entsprehenden Theil der Verbindlichkeit. Für die Gläubiger aus Pflichttheils- reten, Vermächtnissen und Auflagen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt, wenn sie sih nicht melden, nur der Rechts- nachtheil ein, daß jeder Grbe ihnen nach der Theilung des Nalhlasses nur für den seinem Erbtheil ent- sprehenden Theil der Verbindlichkeit haftet.

Wilster, den 4. September 1900.

Königliches Amtsgericht.

j

[47044] Oeffentliche Zuftellung.

Der Invalide Franz Hilger zu Efen, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt, Justizrath Dr. Goose daselbft, klagt gegen seine Ehefrau, Elisabeth, geb. Schmit, früher zu Eigen bei Bottrov, {eßt unbe- kannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung mit dem Antrag auf Trennung der Ebe. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verbandlung des Rechtsstreits vor die I1. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Essen auf den 24, November 1900, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Essen, den 5. September 1900,

R Lüdcking, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[47042] Oeffeutliche Zustellung. Die Arbeitérfrau Mathilde Lilienberg, geborne Fromm, zu Simondsdorf, Prozeßbevollmättigter : Rechtsanwalt Schulze in Elbing, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter Johann Lilienberg, früher zu Marlienau, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte sie böslih ver- lassen habe, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagten für den {huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elbing auf den 14, Dezember 1900, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stelle Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung, wird diefer Auszug der Klage bekannt gemahht. 1, K. 42/00, Elbing, den 6. September 1900.

j (Unterschrift), Gerichtsschreiber des Königlihen Landgerichts.

[46672] Oeffentliche Zustellung.

1) Friederike Elisabeth verehel. Knappe, geb Proft, in Dellnau bei Defsau, vertreten durch den Rechts- anwalt, Justizrath Seyfert in Bauten,

2) Marie - Helene verehel. Nixdorf, geb. Wenzel, Wirthschafterin in Löbau, vertreten durch den Rechts- anwalt Klemm in Baugen,

Flagen gegen thre Ehemänner :

zu 1) den Kaufmann Emil Knappe, zuleßt in Bree Ofenb g

zu en enbaumeister Karl Paul Nixdo zulegt in Löbau, P D deren Aufenthalt jeßt unbekannt ist,

zu 1) mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu sheiden, zu 2) mit dem Antrage, den Beklagten zur Herstellung der ehelichen Gemeinschaft zu verurtheilen, bei dessen Außenbleiben im Teritin abér die Ehe

Großh. Amtsgericht. 11.

der Pârtelen wegen bösliher Verlassung der