1900 / 223 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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ansHlag 36 934 Peseten. Kaution 10 °/o. Bedingungtheft an der- Mewe

Theater und Musik. Neues Theater.

Eine ganz andere Art von Stücken, als an dieser Bühne bisher üblich gewesen, gelangte geftern zur erstmaligen Aufführung: „Reyan che“ (Le trait du Parthe), Lustspiel in 1 Aft von Gräfin Lydia MRoftopchine oes von A. I. Groß von Trocckau), und „Der Kir{gang“, Schauspiel in 3 Akten von Ernst Koppel. Der erstgenannte Einakter war eine Art Soloscene, in welcher Frau Nuscha Buyte als Jeanne d’Epinay Gelegenheit fand, in geistreichem Dialog ihre ganze, scharf carakterisierende und fein abgetönte Darstellungskunst wiederum im glänzendsten Licht zu zeigen. Ihr Partner, Herr Merten, kam weniger zu Wort, gab aber einen

alternden Marquis, ‘der noch einmal sein Herz entdeckt, mit vielem

Geschick. Die Handlung, soweit von einer solhen überhaupt ge- \prohen werden kann, gipfelt in der Nevanche, welhe Jeanne an dem Marquis, der früher ihre Hanb ausgeschlagen hatte, dadurch nimmt, daß sie seine von thr listig erweckte Liebe verschmäht und ihn nun ebenso zurückweist, wie er sle einst zurückgewiesen hat. Das lleine, lebendig und anregend geschriebene Lustspiel, sowie dessen vortreffliGe Darsteller janden wohlverdienten, lebhaften Beifall. Das darauffolgende Kopvel’sche Schauspiel wurde zwar auch recht freundlih aufgenommen, jedoch galt hier der Beifall wohl mehr dem hingebenden Spiel der Mitwirkenden, an deren Spiße wiederum Frau Nuscha Buße in der wetiblihen Hauptrolle der Gertrud \tand, als dem Inhalt. - Das S1ück ist ein Bauerndrama; seine Ge- stalten sind aber niht immer naturwahr, ihr Thun und Treiben ift nicht immer glaubhaft, sodaß es an und für sich in seinem Verlauf nit dauernd zu fesseln vermag, zumal fch der Dialog stellenwe se in allzu langathmigen Auseinandersezungen über Lebens- und Welt- avshauungen bewegt. Die manchen Vorgängen auf der Bühne an- haftende Unwahrscheinlichkeit läßt die beabsichtigte Tragik außerdem bisweilen mehr vnbehaglih als erschütternd wirken. Die Handlung spielt in einem Bauerngut, dessen Besitzer in der Liebe zwischen zwei Schwestern {chwankt und die ältere der jüngeren dadur@ opfern will, daß er sie bei einem beabsihtigten Kirchaang auf eine von thm hetm- lich durchsägte Brücke zu lockden gedenkt. Die jüngere Schwester Gertrud, welche als Mitwisserin des Verbrehens von Neue ergriffen wird, kommt der älteren, Emma, jedoch zuvor und geht felbst den Todesgang, während d:r junge Bauer Heinz Hansen zeiknirsht sein geplantes Verbrechen dem Pastor des Ortes bekennt, Troß der vorerwähnten Schwächen entbehrt das Stück doch niht ganz feiner Charafkterzeihnungen, von welchen namentli diejenige der Gertrud von Frau Nu'cha Bute mit sich:rem Empfinden hervorgehoben wurde, sodaß der von ihr verkörperten Gestait auch eine gewisse Inner- lichkeit elgen war. Herr Kuhnert zeigte als der in feiner letden- schaftlichen Liebe alle Nücksichten mifiahtende Naturmensch Heinz Hansen eine cbenso fünstlerishe Auffassung, wie man dies in Salonrollen bisher an ihm gewohnt war. Auch Fräulein Hiller als Emma, sowie die Herren Peters und Merten wurden threr Aufgabe vollauf ge- recht. Inscenierung und Zusammenspyiel waren gleichfalls tadellos.

Im Königlichen“ Opernhause wird morgen Mozart?s Oper „Don Juan“ in folgender Beseßung gegeben: Donna Elvira: Fräulein Rothauser; Comthur: Herr Witiekopf; Donna Anna; Fräulein Reinl; Don Octavio: Herr Sommer; Leporello: Herr Knüpfer; Masetto: Herr Krasa; Zerline: Fräulein Dietrich. Als Don Juan seßt Herr Theodor Bertram sein Gastspiel fort. Kapell- meister Strauß dirigiert.

Im Königlichen Schauspielhause eröffnet Frau Paula Conrad morgen ihr Gastspiel als Toinette in Moliòre’s Lustspiel „Der eingebildete Kranke“. Den Argan giebt Herr Vollmer. Borher wird Shakespeare’s Lustspiel „Der Widerspenftigen Zähmung* in nachstehender Beseßung gegeben: Petruchio: Herr Matkowsky ; Katharina : Fräulein Poppe ; Lucentio : Herr Boettcher ; Bianca : Fräulein Sperr ; Baptista : Herr Kirschner; Grumio : Herr Hartmann ; Vincentio: Herr Oberlaender; Gremio: Herr Link; Hortensio : Herr Herter.

Im Neuen Königlichen Opern-Theater gelangt morgen Arthur Sullivan's Operette „Der Mikado“ zur Aufführung.

Die Dichter- und Tondichter-Abende des Schiller-Theaters

werden am kommenden Sonntag mit einem „Franz Schubert-Abend“

eröffnet. Den einleitenden Vortrag hält Dr. Karl Krebs.

Im Theater des Westens geht am Freitag, neu einstudiert, Boieldieu’'s Oper „Die Weiße Dame“ in Scene. Die Partie der Anna singt Fräulein Elsa Salvi, die des George Brown Herr Desider Aranyi; die übrigen Rollen sind mit den Damen Hübsch und Brackenhammer, sowie den Herren Günlher, Nowak und Gill- mann beseßt.

Im Lessing-Theater findet in Abänderung des bereits an- gekündigten Spielplans am Sonntag eine Vorstellung von d’Annunzio?s

aufeinanderfolgenden Abenden auftreten wird, und zwar am Freitag, |

Sonntag und Montag in „Gioconda* und am Sonnabend in „La seconda moglie“ („Die zweite Frau Thankeray*) von Pinero.

Die Deutsche Volksbühne wird auch in dieser Saison eine Reihe von Vorstellungen im Ostend (Karl ves) - Theater ver-

anstalten, zu denen bereits namhafte Bühaenkünstler ihre Mitwirkung

zugesagt haben. Als Regisseur ist Dr. Erich Korn gewonnen worden. Näheres über Spielplan, Abonnementsbedingungen u. \. w. ift im Bureau (Berlin W., Helmstr. 5) zu erfahren.

Mannigfaltiges.

Berlin, den 19. September 1900.

Die Einweihung der neuen St Johannes-Evyangelist- Kirche in der Auguststraße hat heute Vormittag in feierliher Weise stattgefunden. Die Häuser in den Straßen der Gemeinde und namentli die in nächster Nähe des neuen Gotteshauses trugen reihen Festschmuck. Die Auguststraße war mit drei Laubbögen ge- ztert, die Kreuze und Velarien mit Sprüchen trugen. Die Kirhe selbst war, von einigen kleinen Kränzen abgesehen, ohne gärtnerischen Shmuck geblieben, um ihre s{öne Architektur voll auf die Gemeinde wirken zu lassen. Jn Vertretung Setner Majestät des Kaisers und Köntgs ershien Seine Königliche Hoheit der Prinz Friedrich Heinrich. Jhre Majestät die Kaiserin und Königin, Allerhöhstwelhe der Gemeinde durch den General- Superintendenten D. Faber eine kostbare Altarbibel überreichen ließ, vertrat der S{hloßhauptmann, Kammerherr von Veltheim. Ferner waren zugegen der Direktor im Ministerium der geistlihen 2c. Angelegenheiten, Wirkliche Geheime Ober-Regierungsrath D. Schwarß- kopff} mit dem Geheimen Ober - Regierungsrath Steinhausen, der stellvertretende Präsident des Evangelishen Ober - Kirchenraths, Wirkliche Ober-Konsistortalrath D. Braun, der Ober-Konsistorialrath Zitelmann und die Konsistortälräthe Peter und Leonhardt als Vertreter des Konsistoriums, der Ober - Regierungsrath Döhring von der Ministerial - Baukommission, der Vorsißende der Stadt- \synode, Senatspräsident von WMeyeren, die Suverintendenten Frädrich und Krüger sowie der in Amtstraht erschienene Stadtverordneten: Vorsteher Dr. Langerhans. Vor der Feier über- reite der Ministerial-Direktor D. Schwarbkopfff die Allerhöchst verliehenen Auszeihnungen. Nachdem die Erschließung des Goites- hauses in der üblichen “Weise erfolgt war, wurde Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzen Frtedriß Heinrih beim Be- treten des Gotteshauses durch Fräulein Helene Gerhardt, die Tochter des Kirchenkassen-Rendtanten, ein Blumenbouquet überreicht. Den Weiheakt vollzog der General-Superintendent D, Faber im An- {luß an die von Ihrer Majestät der Kaiserin in die Altarbibel ein- geshricbenen Worte aus dem Evangelium Johannis Kap. 14 V. 27, die Predigt hielt der Pfarrer Stiegliyß über Psalm 87, Vers 1 bis 3. Die Kirche ift ein romanaischer Backsteinbau, der nah den Entwürfen des Geheimen Ober-Bauraths Spitta unter der Oberleitung des Bau- raths Bürkner vom Negierungs - Baumeister Zöllner mit einem Kostenauswand von 225 000 #4 exrihtet worden is. Sie is} im allgemeinen einfa gehalten, macht aber gerade deshalb namentli im Innern einen großen und monumentalëên Eindruck. Das Aeußere zeigt eine Giebelfaçade mit zwei vorspringenden Treppen- häusern Durch ein sh weit öfffnendes Portal tritt man zunächst in eine Vorhalle, die von zwei süddeutshen Künstlern, Thoma und Bürkle, mit wirkungsvollen Wandmalereien ges{chmüdckt is. Die Malereien tellen die Lebenéquelle mit den nach den Wassern schreienden Hirshen und die gläubige Christenheit dar. Das ‘Innere dek Kirhe impontiert durch die großen kom- pakten Massen der Wandflähen, deren satte Farben in {önem Gegensaß zu dem hellen Ton der Gewölbe tehen. Der Altarchor ist reih ausgemalt, man sieht hier den lehrenden Christus, den Evans» gelisten St. Johannes, Johannes den’ Täufer und Paulus mit dem Schwert als Kämpfer für die Lehre Christi, sowie die anderen Eyangelisten und seitwärts musizierende Engel. Der Altar ist aus Sandstein uny mit rothen Marmorsäulen geziert, das Altarbild, die von Strahlen umgebene Taube, ist in Glasmosaik von der Firma Puhl u. Wagner hergestellt. Die Orgel, von Sauer in Frankfurt a. O. geliefert, ist eine zweitheilige und die erste ihrer Art in Berlin. Zwischen beiden Orgeltheilen liegt das hohauf- steigende Podium für den Chor. Die Orgelpro|pekte zeigen mittelalterliche Formen in edler Auffassung. Die Eingangstreppe untec der Orgel ist wieder mit Malereien ges{chmückt, die in der Farbe recht gut wiiken, sle stellen s{webende Engel dar, die das \trahlende Kreuz und das Buch des Lebens tragen. Die Kanzel, ein Werk des Bildhauers Bauer in Schöneberg, {ließt sih mit ihren rothen Marmor|äulen der Architektur des Altars und des Taufsteines an. Die Kirche, - die 3850 Sitpläte enthält, wird auss{hließlich durch Obkerlicht erleuchtet, vur über der Orgelempore is nach der Straße zu eine mit kunstvoller Verglasung versehene Rosette angebraht. Die Beleuchtung ist elcktrish, für die Heizung sorgt eine Niederdruckt-Dampfanlage.

Im Monat August 1900 sind in Berlin 256 Proben y Nahrungs- und @enusmitteln chemisch reR A z Die Beanstandungen betrafen Milch, Butter, Mehl, Provene Chokolade, Thee, Pi eetan, Wein, Fruchtextrakt, denaturierten Branntwein, Kaviar, Schinken, Beanstandet wurden insgesammt 44 Proben. Die Milchkontrole erstreckte |ch auf Revisionen in 749 Geschäften, von denen 62 zu Beanstandungen führten, die Butter kontrole auf 312 Geschäfte mit 25 Beanstandungen, 7

Ueber die Witterung im Monat August 1900 berichtet dag Köntgliche Meteorologische Institut auf Grund der angestellten Be, obahtungen Folgendes: LTrockenheit war für die Witterung deg August ebenso harakteristisch, wie der Gegensaß der beiden Monats, bälften im Temperaturverlauf: die erste Hälfte kühl, die zweite dagegen sehr warm. Die höchsten Temperaturen betrugen allenthalben 309, im Nord-Oíten bis zu 339%. Das Monatsmittel erggh im Osten einen Ueberschuß von 19 und mehr, während es im Westen um #0 hintér dem Durchschnitt zurückblieh. Wie {on erwähnt, herrschte allgemein große Trockenheit, zumal in Schlesien wo kaum ein Drittel der Normalmenge fiel. Allerdings haiten es einige kleinere Gebiete, z. B. Mecklenburg und das Rheinland etwas zu naß, jedoch nur infolge einzelner sehr heftiger Gewitter: regen, wele die Monatssumme ganz erheblih (mehrfah um 590 v. H.) vergrößerten. Die Niederschläge fielen vorwiegend im ersten und leßten Drittel des Monats, während es fonst vielfa heiter war. Die Bewölkung und der Sonnenschein entfprachen daher meist durhs{chnittlichen Verbältnifsen, nur der Osten hatte eine etwa um 10 v, H. zu große Sonuenscheindauer aufzuweisen, Zu Beginn des Monats lagerte über dem südlichen Zentral-Europg hoher, über dem nördlichen niedriger Luftdruck, und die Temperatur war bei s{chwachen Westwinden gerade normal. Indessen zogen bis zum 11, wiederholt flahe Depressionen im Norden vorüber, welche trübes, kühles und regnerishes Wetter brahten. Zwar rückte dann ein Hochdrugebiet von Südwesten her langsam nah Deutschland vor, doch konnte die Temperatur, da die Winde vorwiegend aus nöcdlihen Gegenden kamen, anfangs noch nit steigen. Das geschah erst, als die Anticyklone I) nah dem 15. über Rußland befand und der Wind nah Süden drehte, Jett nahm die Wärme fo rasch zu, daß sie am 18, bereits allgemein um 39% und mehr den Durchschnitt übectraf. Während das \onnige, warme Wetter aber im Osten noch bis zum 24, anhielt, *snachte \ich im Westen bereits am 19. eine Depression über den britischen Inseln geltend, welhe Tcübung und starke Abkühlung veranlaßte. Am 2%, zoz die Depression, von einem Hochdruckgebtiet übrr dem Ozean ge- drängt, die deutshen Küsten entlang und verursachte jeßt auch im Osten durch nördlihe Winde ein schnelles Sinken der Temperatur. Da nun jenes Hochdruckgebiet im Westen nahte, wehten auch weiterhin nördlihe Winde, und die Temperatur blieb allgemein bis zum Monats\{luß ein wenig unter dem Durchschnitt.

Pforzheim, 19. September. (W. T. B.) Heute Vormittag stürzte ein Pfeiler eines Neubaues in der Tunnelstraße ein, Elf Arbeiter wurden verleßt, zwei derselben lebensgefährli; ein Arbciter wurde vershüttet und ist noch nicht aufgefunden worden,

London, 18. September. (W. T. B.) Nach einer bei Lloyds eingegangenen Meldung aus Pembrey ist der Dampfer „Gordon Castle“ aus Glasgow in der Cardigan-Bay mit dem Ham- burger Dampfer „Stormarn“ zusammengestoßen. Beide Schiffe sind gesunken. Zwanzig Personen vom „Gordon Castle“ find umgekommen. Von dem Dampfer „Beauregard Barrow“ wurden die gesammte Mannschait des „Stormarn* und vier Ueberlebende des „Gordon Castle“ gelandet.

Troms8s3, 18. September. (W. T. B.) Der heute hier ein- aetroffene Dampfer „Gjoea* theilt mit, daß er am 6. d. M. auf 76. Grad 52 Minuten nördliher Breite und 13 Grad 2 Minuten östlicher Länge im Westen von Spitzbergen das deutsche P olar- expeditions8\chiff „Matador* des Kapitänleutnants Bauendahl angesprochen habe. An Bord des „Matador“ is Alles wohl; die Reise it bisher günstig verlaufen, Die „Gjoea* bringt die Post des „Matador“ mit.

Dallas (Texas), 18. September. (W. T. B.) Nath einer Meldung des „Reuter’shen Bureaus“ i hier die Nachricht ein- getroffen, daß das Seebad High Island in der Provinz Jefferson dur den jüngsten Orkan zerstört worden is. Von den ungefähr tausend Häusern des Orts, in welhem sih zahlreihe Badegäste be- fanden, blieb nit eins verschont. Hilfsfolonnen, welche gestern in High Island eingetroffen sind, fanden 400 Leichen auf.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

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M 223.

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Berlin, Mittwoch,

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Erste Beilage zum Deulschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußis

den 19, September

Berichte von deutschen Fruchtmärkten.

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Schauspiel „Gioconda* statt, sodaß Frau Duse nunmehr an vier ——————

Wetterbericht vom 19. September 1900, san der Nordseeküste trübe, sont heiter. Ruhbiges, | Hexliner Theater. Donnerstag: Prinz | von Georges Feydeau. Ueberseßt und bearbeitet

8 Uhr Vormittaas. meist trockenes, im Süden heiteres und wärmeres : von Benno Jacobson. In Scene geseyt von L Oi LEL WAbL[MWeinlic. Friedrich von Homburg. Sigmund Lautenburg. Anfang 7} Uhr.

«99 s Ï : DeutfSe Geëwärte. Nit: 3, Abonnements-Vorstellung. Die lieben Freitag: Die Dame von Maxim.

Sonnabend, Nahmittags3 Uhr: 1.Sondervorstellung.

Zum ersten Male: Viola, Abends 74 Uhr: ; Theater. Neber unsere Kraft. E Thalia-Theater. Donnerstag: Der Liebes- \{chlüfsel. Große Ausftattungsposse mit Gesang

Königliche Vchauspiele. Donnerstag: Opern- j _ | und Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Alfred haus. 189. Vorstellung. Don Juan. Oper in Sthiller-Theater. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Schönfeld. Musik von Max Schmidt. Anfang

2 Akten mit Tanz von Wolfgang Amadeus Mozart, | Faust, Tragödie von Goethe, 1. Theil, zweiter | 74 Uhr. h Text von Lorenzo Da Ponte. (Don Juan: Herr | Abend. : Freitag und folgende Tage: Der Liebes- Theodor Bertram, Königlich bayerisher Hof-Opern- Freitag, Abends 8 Uhr: Die Orientreise. \chlüfsel. sänger, als Gast.) Anfang 74 Uhr. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Zum ersten Male: ie p lei eines

Schauspielhaus. 201. Vorstellung. Der Wider- | Die goldune Eva, \speustigen Zähmung. Lustspiel in 4 Aufzügen

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Pentral-Theater. Donnerstag: Der griechische (A GreeKkK SIave.) Ausstattungs

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Eine flahe Depression hat si{ch vom norwegischen Meer ias Zentral - Europa ausgebreitet. s Das Maximum liegt über der Biécayasee. Jn Deutsch- [land ist das Wetter ruhig und meist ziemlih warm,

H î S J D von Pt Sbalespeare, MNaG - der Ueberfeßung Theater des Westens. Donnerstag: Undine. Se, in 3 Aktien von Sidney Jones. Anfang

von Wolf Graf Baudissin (Schlegel-Tieck) für die deutshe Bühne bearbeitet von Robert Kohlraus(. Der eingebildete Kranke. Lustspiel in 3 Aufzügen von Jean Baptiste Molière mit Be- nußung der Wolf Graf Baudissin’shen Ueber- seßung. (Toinelte: Frau Paula Conrad, als Gast.) Anfang 74 Uhr.

Neues Opern- Theater. Der Mikado. Burleske- Operette in 2 Akten von W. S. Gilbert. Mußk von Arthur Sullivan. Scenisches Arrangement von Balletwneister Gundlach. Anfang 7F Uhr.

Freitag: Opernhaus. 190. Vorftellung. Undine. Romantische Zauber-Oper in 4 Akten von Albert

*,2.) Lorßing. Text nah Fouqus6's Erzählung frei be-

arbeitet. Tanz von Emil Graeb. Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 202, Vorstellung, Sonder- Abonnement B. 27. Vorstellung. Johaunisunacht. Cin Müärczenspiel von Marx Möller. Die zur Handlung gehörende Musik von Ferdinand Hummel. I love you. Lustspiel in 1 Aufzug von Theodor Her,l. Vei Buchholzens. Ein A ener e quth in 1 Aufzug von Julius Stinde. Anfang 7F Uhr.

Neues Opern: Theater. Die Fledermaus. Anfang 7{ Uhr. Vorstellung Nr. 56.

Deutsches Theater. Donnerstag: Faust, Anfang 74 Uhr. Nreitag: Die Weber.

Sonnabend: Der Probekandidat.

Freitag: Dritte Freitag-Abonnements-Vorstellung. Die weiße Dame.

Sonnabend: Volksthümliche Vorstellung zu halben Preisen: Der Troubadour.

Sonntag, Nachmittags: Zu halben Preisen: Zar und Zimmermann. Abends: Der Bettel- ftudent.

Lessing-Theater. Donnerstag: Die Ehre. Freitag: Gastspiel von Eleonora Duse. La Gioconda.

Sonnabend: Gastspiel von Eleonora Duse. Zum ersten Male: La seconda moglie.

Neues Theater. (Direktion: Nuscha Buye.) Donnerstag : Der Kirchgang. Schauspiel in 3 Akten von Ernst Koppel. Vorher: Revanche. (Leo trait du Parthe.) Lustspiel in 1 Aft von Lydia Gräfin Nostopchine. (Deutsch von A. J, Groß von Trocxau.) Anfang 74 Uhr.

Freitag und Sonnabend: Der weise Hirsch. Sol Ratad 3 Uhr: Zu halben Preis

onntag, Nachmittags r: Zu halben Preisen : Nackte Kunst.

Refsidenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten-

burg. Donnerstag: Die Dame von Maxim. (La dame de chez Maxim.) G@toank in 3 Akten

7# Uhr.

Freitag und folgende Tage: Dieselbe Vor-

stellung.

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Familien-Nachrichten,

Verlobt: Frl. Gerda Moriß mit Hrn. Ober

leutnant John von Franßius (Langfuhr).

Geboren: Zwei Töchter: Hrn. Ämtsrichtet

Hamann (z. Zt. Bernstadt). Ein Sohn: Hrn. Leutnant a. D. Hans von Klösterlein (Breslau).

Gestorben: Hr. Rittmeister z. D. Richard, W

Poer, Beamish- Bernard (Demmin). V Oberstleutnant a. D. Rudolf von Wichert (Baden- Baden). Hr. Oberleutnant Max Fuisting (Baden-Baden).

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Verantwortlicher Redakteur: J. V.: von Bojanowski in Berlin. ®

Verlag der Expedition (S{cholz) in Berlin

Druck der Norddeutschen Buchdruckterei und Verlag®

Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32, Fünf Beilagen (einschließli} Börsen-Beilage).

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15,00 14/00 13,50

ppelzentner und der Verkaufêewerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. at die Bedeutung, daß der betreffende Preis

( Der Durch nit vorgekommen ift, ein Punkt (. ) in den

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chnittspreis wird aus den unab eten sechs Spalten, daß entsprechender

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len berechnet. erigt fehlt.