1900 / 227 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Mabäane uebsch¿-, ih», Gastspiel in Victorien Sardou’'s Schauspiel

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tt ei ‘cem ain Miliwos, Mittags 12 Uhr, in der Marienkirche si tir ¿onden Orgelvortrage des Musikdirektors Otto Dienel L „ea die Damen Herrmann-Praetorius, Anua Corver und Glara adbberg, die Herren Paul Neumann (Cellist), Adolf Bolie und Karl Wendt mit. Zur Aufführung gelangen u. a. das F-moll- Präkudiam von Bach, eine Sonate von Mendelssohn, A-dur- Variationen von Thiele und der zweite Say aus einem Konzert von Dienel. Der Eintritt ist frei.

Maunigfaltiges. Berlin, den 24. Septernber 1900.

Von der Königlichen Sternwarte wird mitgetheilt, daß das Kabel der Normal-Uhr am Potsdamer Thor eine Unter- brechung erlitten hat, deren Aufsuung und Beseitigung angeordnet ist.

A. F; Der für Sonntag Nachmittag în Aus\siht genommene, lange vorbereitete Aufstieg des für eine Dauerfahrt be- stimmten Ballons gestaltete sich unter der lebhaften Theilnahme des Berliner Publikums zu einer Festlichkeit. Die Füllung mit Leuhtgas hatte {hon am Sonnabend begonnen und war nah 144\tündiger Dauer gegen 34 Uhr beendigt. Die R aes zum Aufstieg nahmen indessen noch reichlich zwei Stunden in An- spruch, so daß die Sonne ihrem Untergang nahe war, als 10 Minuten vor 6 Uhr die riesige, gelbe Kugel des Ballons von etwa 24 m Durchmesser und 9000 chm Ins halt si unter dem Jubel Tausender von Zuschauern, die selb auf den Dächern der den Friedenauer Sportplaß umringenden Tauer dicht gedrängt stauden, in die Lüfte erhob. Windrichtung und Wind- stärke waren niht ganz nah Wunsch: erstere E öftli%, wie noch am Tage vorher, nordöstlih, leßtere niht stark genug, um auf eine flotte Fahrt des Ballons renen zu können; denn au in den höheren Luftregionen herrschten, wie eine 24 Stunden früher ausgeführte Probefahrt eines kleineren Ballons erwiesen hatte, gleihe Witterungs- und Windverhältnisse. Es ist dea dur den Hauptmann von Tschudi von der Luftscbiffer-Abtheilun vorzüglich geleiteten, von 106 Soldaten dieser Abtheilung Aas mit militärisher Schneidigkeit ausgeführten,

einem Kommando Borbereitungen des Auf-

n allen Einzelheiten wohlerwogenen stiegs zu danken, daß alles ohne s\ôrende Zwischenfälle programmmäßig verlief. Von den Schwierigkeiten, mit denen ein folher Aufstieg bei den riesigen Abmefsungen des Ballons verbunden i}, bekommt man einen Begriff, wenn man sich vergegenwärtigt, daß das Ungethüm nach vollständiger aa durch im Ganzen 9—10 000 kg betragende Gewichte, die in

estalt von 500 Sandsäcken an den Maschen des Ballonnetzes hingen, am Boden festgehalten werden mußte. Bei Beginn der Vor- bereitungen lag der untere Theil des Nees noch flach auf der Erde. Dann ließ man den Ballon ih ganz allmählih erheben, indem die Sandsäcke a tompo immer eine Neymasche tiefer gehängt wurden, fo lange, bis das unterste Ende des Netzes in geeigneter Höhe war, um nun den großen viereckigen Korb, dex die Luftshiffer und alles Zu- behör wábrent der Fahrt aufnimmt, mit dem Ret verbinden zu fönnen. (Der Ring, welcher den unteren Abschluß des Netes bildet, hängt an 48, der Korb an diesem Ringe an 24 starken Schnüren.) In diesem Stadium der Vorbereitungen wurde der Ballon dur eine gleichzeitige Bewegung der ihn gängelnden und an 12 Leinen haltenden Mannschaften über den Plaß hinweg so weit geführt, bis er in der Mitte über dem inzwishen zur Fahrt vorgerichteten Korbe stand, und dann die Anschnürung des leßteren vorgenommen. Die Neiseeffekten fanden zumeist zwishen den Schnüren, an denen der Korb hängt, in der Weise Unterkunft, daß sie an s{chwächeren Schnüren auf- geeags und diese über Rollen gelegt wurden, die auf dem Ringe be- estigt sind. Alle diese Sachen können also vom Korbe aus herab- gelassen werden. Aehnlih fanden auch die Instrumente, ein Spra- rohr, eine Anzahl Ballastsäcke, selbst ein 14 Brieftauben eat- haltender Käfig Unterkunft. Der größere Theil des Ballaftes hängt an den Seiten des Korbes. Das Schlepptau wurde alsbald zu einem großen Theil seiner Länge ausgeworfen, hing also beim späteren Aufstieg des Ballons gleich den 12 Leinen, an denen'er bis zu- leßt gehalten wurde und deren gleihzeitiges Loslafsen ihn für den Aufstieg freigab, vom Ballon herab. Eine gewisse Schwierigkeit ist immer damit verbunden, daß die im Innern des Ballons von seinem höchsten Punkt herabhängende Reißleine und die Ventilleine, die unten

aus dem Ballon héraustretei, in dîe Mgresnne untere Deffnung ebraht werden. NatürliG i diese Shwkerigkeit be o großen Abmefssungen, wie sie bier die Ballonkugel hat, besonders Gol: Sie machte im ersten Stadium der Vorbereitungen mehrfache Revisionen des Balloninnern seitens des Hauptmanns von Tschudi durch Einführen des Kopfes in die untere Füllöffnung nothwendig; doch war auch der hierdurch herbeigeführte Aufenthalt geringfügig. Der Abschied der vier Luftshiffer von ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten war ein herzlicher, obne daß au nur entfernt auf beiden Seiten eine Sorge über das Schicksal der sich einer groben Aufgabe widmenden Herren zum Ausdruck gelangte. So ficher fühlen sih unsere Luftschiffer \{on im Luftmeer, daß sie kaum noch an Gefahr denken. Nichtsdeftoweniger werden sie von Tausenden in den nächsten Tagen in Gedanken begleitet werden, und wenn gute Wünsche Segen bringen, so wird es bei der immerhin nicht ungefährclihen Reise an einem üastigen Erfolge niht mangeln. Wahrscheinlih dürfte die Fahrt ürzere Zeit dauern, als viele annehmen. Man darf gespannt sein, welhe Umstände am meisten auf Abküriung der Fahrtdauer einwirken werden : die abnehmende Güte und Tragfähigkeit des Gases durch unvermeidlihe Vermishung desselben mit atmosphärisher Luft oder das physiologishe und psychologishe Moment bei den Luft- \chiffern, das vermuthlich troß der ausgezeichneten Gesundheit und Opferbereitschaft - der Herren Berson, Dr. Sühring, Alexander und Zekely ein gewihtiges Wort sprehen dürfte. Es bedarf kaum der Aal: daß photographische und kinematographishe Aufnahmen in großer Anzahl gemacht worden sind. Schon innerhalb einer halben Stunde war der sich {nell erhebende Ballon den Augen der Zuschauer entshœunden.

Wie „W. T. B.“ meldet, ist der Ballon heute Vormittag

in Bernau gelandet.

Der IV. Deutsche Samaritertag nahm am Freitag, den 21. September, unter dem Ps von Dr. Aßmus-Leipzig in Breslau seinen Anfang. Nach Sitzungen des Haupt- und Orts- Ausschusses fand einBegrüßungsabend statt. Aus allenTheilen des Deutschen Reiches waren Vertreter zusammengekommen, um an den wihtigen Be- rathungen theil zu nehmen. Am nächsten Tage begannen die eigent- lien Verhandlungen. Namens der Staatsregierung begrüßte der Ober- räsident Herzog zu Trachenberg, namens der Stadt Breslau der ber-Bürgermeister Dr. Bender, namens der Breslauer Aerzteschaft der Saritätsrath Dr. Koerner die Anwesenden. Von den Vor- tragenden spcach zue:st Dr. Kormann-Leipzig über „Das Samariter- und Rettungs8wesen im Dienste der öffentliten Wohlfahrt, eine Auf- abe des Staates und der Gemeinde“. Im Anschluß iecan erörterte Dr. Stolper: Breslau die Frag? „Ja wie weit find die Einrihtungen der ersten Hilfe durch die soziale Gesetzgebung des Deutshen Reiches gefördert worden?" In der Diskussion nahmen Dr, George Meyer - Berlin, Professor Partsh - Breslau, Ober - Stabsarzt Düms - Leipzig, Geheim- rath Pauli-Posen, Wirkliher Geheimer Ober-Regierungsrath a. D. Bôödiker-Berlin und Dr. Cydam- Braunschweig das Wort. Dr. George Meyer hielt dann einen Vortrag über „Die erfte deutshe Rettungs- station an Binnenwässern an der Rahntdorfer Gmünde am Müggelsee bei Berlin“, zu welchem Thema auch der Ober-Stabgarzt Dr. Düms das Wort ergriff, Alle Vorträge wurden mit großem Beifall auf- genommen.

Im neuen Bärenzwinger des Zoologishen Gartens ist ein Sfabell-Bär (Ursus isabellinus Hersf.) aus dem Thitanschan- Gebirge eingetroffen, welcher über Kuldsha von Hagenbeck importiert wurde. Er jzeihnet sich durch eine lange SŸnauze, hohe, diht behaarte Ohren und hohe Beine aus; seine Färbung ift derjenigen des syrishen Bären ähnlich. Im Gegen- faß zu den übrigen Insafsen des. Bärenzwingers is er nohch sehr wild und fährt bei jeder Gelegenheit brüllend gegen das Gitter los. Er ift ungemein \{nell, klettert vorzüglich und fällt jedem Be- fucher dur sein lebhaftes Wesen auf. Auch der braune Bär tritt, wie die meisten Säugethierarten, in NS geographishen Formen auf ; jedes Thiergebiet hat seine besondere Abart aufzuweisen.

_Am Sonnabend v. W. fand die Eröffnungs - Vorstellung des Zirkus Schumann in befonders glanzvoller Weise statt. Gleich beim erften Erscheinen des beliebten Direktors in der Manòge an der Spiße seines gesammten erfonals wurde er mit lebhaften Ovationen und mit Blumenspenden begrüßt, welhe sich im Laufe der Borstellung wiederholten und das rege Interesse bekundeten, welches das hiesige Publikum dem Leiter dieser alten Heim- stätte edler Reitkunst entgegenbringt. Das reichhaltige Pro- gramm wies u. a. recht gewandte Voltigeuce und Parforcereiter, ganz vortrefflihe Jockey-Reiter und -Reiterinnen, sowie eine Schul-

reiterin auf, welBde fich mit gate Sicherheit als Herrin ihre E zeigte. en größten Grfolg erzielte aber der Meister der

ressier- und Reitkunst Hecr Direktor Shumann mit der tadellosen Vorführung seiner 4pueñaue und der gerittenen Troika, Die leßtere Nummer war ganz besonders eine Glanzleiftung und wurde mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit ausgeführt, welche die auf die Grreihung eines derartigen Hrestutérsatgs verwandte Vorarbeit kaum ahnen ließ. Alle Hiifen wurden mit Ruhe und fast un, merkbar gegeben ; meist genügte ein Wink. oder Zuruf. Die anderen gymnastishen Darbietungen waren gleihfalls durchaus befriedigend und au die Clownspäße hielten sich in angemessenen Grenzen, ohne allzusehr in den Vordergrund zu treten. Die den Schluß bildende Pantomime „China“ von August Siems bot als aktuellen Stoff Vorgänge von dem ostafiatishen Kriegsshauplaße und fand in ihrer patriotisch gehaltenen Form ftürmishen Beifall. Sj, war reih an Kostümprachht , Farbeneffekten, malerifhen Gruppen glänzenden Aufzügen, scherzhaften und auch dramatisch angelegten Episoden und wurde durch musikalishe Eialagen wirkungsvoll unter, ügt, sodaß Auge und Ohr ih in gleiher Weise daran erfreuen konnten. Die bei einer Erstaufführung fast unvermetdlichen Friftionen welche den Gang der Pantomime etwas verzögerten und den Shluß der Vorftellung bis 115 Uhx hinauszozen, vermohten den günstigen Gesammteindruck nicht zu beeinträchtigen.

orst i, d. L., 24, September. (W. T. B.) Auf dec Grube „Felix“ in Bohsdorf entstand in der vergangenen Nacht dur eine Kohlenstaub-Explosion ein Brand. Drei Arbeiter wurden schwer verleßt.

Pillau, 23. September. (W. T. B.) Der norwegishe Schooner „Hurtig"“ ist in der vergangenen Nacht auf der Frishen Nehrung gestrandet. Die Mannschaft ist gerettet,

Posen, 23. September. (W. T. B.) Auf Anregung des Ober-Präsidenten Dr. von Bittec ist gestern Abend ein großes Wohlthätigkeits - Gartenfest veranstaltet worden für die Zwelke des neugegründeten Posener Provinzial-Hilfsauz- \chusses für Krieg und Frieden, insbesondere zu Gunsten der deutschen Krieger in Ost-Asien und ihrer Angebörigen, Das Fest nahm bei herrlihem Wetter einen glänzenden Verlauf, Aus den erzielten Bruttoeinnabhmen darf auf einen Besuch von über 10 000 Personen geschlossen werden. Vorsißende ‘des Festaut schusses war die Gemahlin des Generals von Stülpnagel.

Hamburg, 22. September. (W. T. B.) Die seit einigen Tagen vom Professor Braun- Straßburg persönlich geleiteten Ver- e mit dem Braun’shen System der drahtlosen Telegraphbie aben, wie der „Hamburgishe Korrespondent“ aus Helgoland meldet, zu dem Ergebniß geführt, daß damit eine fehlerfreie Ver: \ständigung zwishen Cuxhaven und Helgoland, also auf éine Ent- fernung von 62 km, möylich ist.

St. Petersburg, 24, September. (W. T. B.) Nag einer Meldung aus Ja lta ift das dortige Stadttheater abgebrannt,

New York, 22. September. (W. T. B.) Ein Negensturm hat am Vonnerstag in Texas innerhalb eines NRadius von 100 Meilen eiaen Schaden von zwei Millionen Dollars angerihtet. Aus dem Shenandöooah - Distrikt wird dem „Reuter'sGen Bureau“ telegraphiert: Als der Sheriff und seine * Hilfsbeamten arbeitswillige Gru benarbeiter nah deren Wohnungen geleiteten, wurde auf sie aus einer Gruppe Ausständiger ein Schuß abgegeben. Die Beamten {ossen dann gleichfalls ; dabei wurden ein Ungar uad ein junges Mädchen getödtet und sechs Ar: beiter verwundet.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen. Wien, 24. September. (W. T. B.) Der Schah von O ist heute Vormittag von hier nach Budapest ab- gereist. |

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Wetterbericht vom 24, September 1900, 8 Uhr Vormittags.

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Winde | stärke, | Wind- rihtung |

Name ber Beobachtungs8- station

Wetter.

in Celfius.

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Borkum... | 759,9 [ 3|wolkenlos 14,3 Kéitü . -. | 57,7 3\wolkenlos 15,7

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Rügenwalder- münde. . . | 763,3 2|wolkenlos 14,6 3|[Dunst 14,6

Neufahrwafser| 764,5 Memel ..…. | 764,1 3|beiter 16,1

Münster (Weftf). . | 761,1

Stornoway . Bladfsod. .. Shields . „. Scilly...

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3|wolkenlos 13,8 nnover . . | 761,7 3/halb bed. 13,8 erlin. .. 763,1 |SO 1\wolkenlos 122

Chemniß 765,4 [Windstille [heiter 10,6

Breslau. . 766,1 |SO 3|heiter 117

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Franffurt

(Main) . . | 764,1 |S 1halb bed. 12,2 Karlsruhe . « | 764,6 |SO 3/heiter 122 Seünchen . . | 766,7 |[SW 1lhhalb bed. 14,2

Ein Minimum unter 740 mm mit Ausläufern na dem Kanal befindet fich über dem norwegischen Meer, ¿in Maximum über 766 mm über Süidost- Europa. In Deutschland iff das Wetter rubig, heiter und meist ziemli warm. Zunehmende Be-

wölkung, Regenfälle und auffrishende [üdöstliche Winde wahrscheinli. IES E Deutsche Seewarte.

Els Eder S Bp HDIER B E S E S A D SEE E B L E C EERT Se E Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- haus. 194. Vorstellung. Der Evangelimaun. Musikalishes Schauspiel in 2 Aufzügen, nah einer von Dr. Leopold Florian Meißner erzählten wahren Begebenheit, von Wilhelm Kienzl. Phantasien im Bremer Rathskeller. Phantastishes Tauz- bild, frei nach Wilhelm Hauff, von Emil Graeb. Musik von A. Steinmann. Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. 206. Vorstellung. Wohlthätige Frauen. Lustspiel in 4 Aufzügen von Adolph L’'Arronge. In Scene aclept vom Ober-Regisseur Max Grube. (Ottilie: Frau Paula Conrad, als Gaîtt.) Anfang 74 Uhr.

Neues Opern - Theater. Die Fledermaus. Komische Operette mit Tanz in 3 Akten von Meilhac und Halóoy. Bearbeitet von C. Haffner und Richard Genée. Musik von Johann Strauß. Tanz von Emil Graeb. Anfang 7} Uhr.

Mittwoh: Opernhaus. 195. Vorftellung. Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel von Richard Wagner. Dritter Abend: Siegfried in 3 Akten. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 207. Vorstellung. Die Tochter des Erasmus. Schauspiel in 4 Aufzügen von Bu von eas, Dies 74 Uhr.

eues Vpern- Theater. Die Fledermaus. Anfan 74 Uhr. Vorftellung Nr. 61. 998

Deutshes Theater. Marg rie woh: Der Bib N Donnerstag : Faust, S

Dienstag: Faust.

Berliner Theater. Diènstag: Viola,

Mittwoch: Prinz Friedrich von Homburg. Donnerstag: Die deutschen Keine s

Schiller-Theater. Dienstag, Abends 8 Uhr: Die goldue Eva. Lustspiel in 3 Akten von Franz von Schönthan und Franz Koppel-Ellfeld.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die goldune Eva. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Faust, 1. Theil. Erster Abend.

Theater des Westens. Dienstag: 4. Diens- tag Abonnements-Vorstellung. Die weiße Dame.

Mittwoh: Der Bettelftudeut.

Donnerstag: Zum 50, Male: Undine.

Freitag : 4. Freitag-Abonnements-Borstellung. Der Bettelftudent.

Lessing-Theater. Dienstag: Die Sklavin.

Mittwoch: Gastspiel von Eleonora Duse. Zum ersten Male: Wedda Gabler.

Donnerstag: Die Ehre.

Neues Theater. (Direktion: Nuscha Buye.) Dienstag: Der weiße Hirsch. Shwank in 3 Akten von Carl Pander. Vorher: Revanuche. (Le trait du Parthe.) Luftfpiel in 1 Aft von Lydia Gräfin Nostopchine. (Deutsch von A. J, Groß von Trodckau.) Anfang 7# Uhr.

Mittwoch : Dieselbe Vorstellung.

Residenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten- burg. Dienstag: Die Dame von Maxim. (La dame de chez Maxim.) Gchwank in 3 Alte von Georges Feydeau. UÜebéerseßt und bearbeitet von Benno Jacobson. - In cene geseyt von Sigmund Lautenburg. Anfang 7} Uhr. wt und folgende Tage: Die Dame vou

tit,

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die Hälfte ermäßigten Preisen: Der Schlaswagen- Kontroleur.

Thalia-Theater. Dienstag: Der Liebes- \chlüfsel. Große Ausstattungsposse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Alfred Tunseld, Musik von Max Schmidt. Anfang

r Mittwoch und folgende Tage: Der Liebes- \chlü}sel. 7

Peutral-Thealer. Dienstag: Der griechische Sclave. (A Greek SIave.) Ausstattungs- T E in 3 Akten von Sidney Jones. Anfang

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Mittwoch und folgende Tage: Der griechische Sklave.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen: Die Geisha.

Zirkus Alb. Schumann. Dienstag, Abends präzise 74 Uhr: IV. grofie Vorftellung und zum 4. Male: China. Bilder aus der Gegenwart in 3 Abtheilungen von August Siems. In Scene ge- feßt und mit neuen Wassereffekten verseh?n vom Direktor Alb. Shumann. Musik von August Siems und Alois Beranek. L. Abtheilung: Die Unseren in Kiautschou. 11. Abtheilung: Der Aufstand der Boxer. Kriea. 111. Abtbeilung: Die Verbündeten vor Taku. Peking. Die Pantomime beginnt 9} Uhr. Preise der Plätze fowie alles übrige wie bekannt

Mittwoh: Große Wohlthätigkeits - Vor- stellung für das Deutsche Hilfscomité für Ost-Afien. Protektorin: Jhre Majestät die Kaiserin und Königin. Ghren-Vorsizender: Seine Königliche Hoheit der Prinz Heinrich von Preußen.

O U NQIE E O X A UR HS E E H M H Ei 3 Dis? I4 77 Gl ba

Familien-Nachrichten.

Verlobt: Frl. Marie - Louise von Tiesenhaufen mit Hrn. Leutnant Carl von Liltenfeld (Pasewalk). Frl. Else Poetshke mit Hrn. Militär-Inten- danturrath Friß Nordhoff N

Verehelicht: Hr. Leutnant Hasso von Besser mit Frl. Esther von Knobelsdorff-Brenkenhoff (Pehlit). Hr. Leutnant Bernhard Graf Ponins!! mit Frl. Marie von Waldow (Berlin). Ÿr Leutnant Karl Lange mit Frl. Emmy Karbe (P a. 8 i

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Rittmeister Wilhel Grafen von Hardenberg (Hannover). Ein? Tochter: Hrn. Oberleutnant von Plehwe (Berlin).

Gestorben: Fr. Mathilde von Peteredorff, ged. von Miglaff (Gollnow). Hrn. Pastor Gründler Tochter Käthen (Warniß. N.-M ).

Verantwortlicher Redakteur:

J. V.: von Bojanowski in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlag® Anstalt, Berlin SW,, Wilhelmstraße Nr. 32

Acht Beilagen

a.

(einschließlich Börsen-Beilage). (1920)

M 227.

Erste Beilage zum Deulschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 24. September

1900

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15,41 15,00 14,50 15,00 15,00 15,20 14,80 14,80 15,00 15,60 16,00 16,00 17,50 16,50 18,20 17,18 18,67 14,30 15,20 15,40 16,75 17,00 18,00 18,00 15,00 14,80 15,00 14 90 15,40 10,10

gen. 13,00 13,50 13,70 14 50

14,80 14,60 14,00 14,30 13 80 13,50 13,40 13,60 12,80 13,20 14,20 14,80 14,50 1550 14,80 15,00 14,60 15,00 15.10 15,50 14,75 14,71 15,20 14,60 15,70 15,60 14,75 15,10 14,60 14,40 14,50

15,50 15,63 16,00 14,40 18,40 16,20 16,07 14,90 15,20 15,40 15,50 14,80 15,40 15,50 16 50

14,40 14,75

15 30 15,50 14,80 15,40 15,00 14,00 15,00 15,20 15,40 15,60 15,00 15,20 15,40

15,53 15,00 15,50 15,60 16,00

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15,80

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115

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15,00 15,17 15,00 14,12

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