1900 / 228 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

York abgéa. „Hämburg* v. Ost-Asien 23. Sept, în Hiogo angek. Doe ind 23. Bei y. Schanghai n. Nagasak asgegangen.

25. September. - (W. T. B.) Dampfer „Lord Anthrim“® und „Trave, v. New York kommend, 23. bezw. 24, Sept. a. d. Weser, „Bayern“, n. ODfAsien bestimmt, 24. g in Suez angekommen. „Stuttgart* 24. Sept. v. Southampton n. Oft-Asien abgeg. „Mainz“ 24. Sept. v. Baltimore in Bremerhaven, „Aller“ v. Bremen in New York, „Halle“ und „Dresden“ 25. Sept. in Tsingtau angekommen.

Hamburg, 24. September. (W. T. B.) Hamburg-Amerika- Linie. Dampfer „Deutshland“ 22, Sept. in New York angek. „Cheruékia*, v. Van ura über Havre n. Westindien, 23. Sept. Cuxhaven paisters. „Castilia“ 23, Sept. in Veracruz und „Flandria“ in St. Thomas, „Nubta* 23. Sept. in Galveston, sowie „Belgia*, v. Baltimore n. Hamburg, in Gravesend änge?. „Golo“, v. Hamburg n. Philadelphia, 22. Sept. Dover, „Canadia“, v. Baltimore n. Hamburg, 23. Sept. Prawle Point passiert. „Georgia“ 23 Sept. in Genua angek. „Sicilia“, y. Buenos Aires n. Genua, 23. Sept. Gibraltar passiert. „Saxonia“ 23. Sept. v. Yokohama n. Hiogo abgeg. „Adria“ 21. Sept. und „Phönicia" 22. Sept. in Taku angek. „Hispania* 23. Sept. v. Halifax n. New York ab- gegangen.

9%». September. (W. L. B.) Dampfer „Lady Armstrong“, v. New Vork über. Kopenhagen n. Stettin, 23, Sept. Lizard, „Pretoria“, v. Hamburg über Plymouth n. New York, 24. Sept. Dover und „Croatia“, v. St. Thomas n. O, 24. Sept. Lizard

ssiert. „Bengalia“, v. Hamburg n. Baltimore, 23. Sept. in

hiladelphia angek. „Guernsey" 24. Sept. v. Baltimore n. Haniburg abgeg. „Scotia* 24. Sept. in Montevideo, „Hamburg* 23. Sept. in Hiogo angek. „Silesia“ 24. Sept. v. Penang n. Suez abgeg, „Serbia“ 24, Sept. in Yokoßama angekommen.

Theater uud Musik,

Lessing-Theater. A

Am Sonnabend brachte das Gastspiel der Frau Duse eine Auf- führung von Pinero’'s Drama „Die zweite Frau®. Es ift ein im Stile Sardou’3 und Dumas? gehaltenes Sittenstück, das die Mißverhältnifsse und Konflikte schildert, welhe dazucch entstehen, daß cin Mann von gesellshaftliher Stellung seine zweite Frau einer untergeordneten Sphäre entnimmt. Verschärft wird dieser Zustand durch die Anwesenheit einer Tochter erster Ehe, der streng religiós und weltfremd erzogenen Eleua, und dur deren beabsihtigte Verlobung mit einem ehemaligen Geliebten ihrer Stiefmutter. Eleonora Duse’s Wiedergabe der leßteren war eine großartige Schilderung seelisher Zustände. In ergreifender, \{lihter Natürlichkeit wußte sie die sch tn Selbstqualen verzehrende Frau darzustellen, die troy der Liebe zum Gatten, des ehrlihen Be- strèbens, gut zu fein, und des heißen Wunsches nach der ihr versagten Zuneigung und Achtung der Stieftochter doch der früheren Schuld und dem daraus entstehenden Verhängniß zum Opfer fällt. Jede seelishe Regung sprach sih ia ihrem Antlig, ihren Geberden und ibrer Stimme in bhoMhster Vollkommenheit aus, und man mußte diefer dabet doch maßvollen und diskreten Berkörperung der von Liebe, Haß, Eifersuht und innerer Zerrissenheit gepeinigten Frau die größte Bewunderung zollen,

Königlihen Opernhause wird morgen als dritter Abend von Richard Wagner’'s Bühnen-Festspiel „Der Ring des Nibelungen“ Siegfried“ in folgender Beseßung gegeben : Siegfried: Herx Kraus; Mime: Herr Lieban ; Wanderer (Wotan): Herr Bachmann; Brünnhilde: Fräulein Reinl; Erda: Frau Goege; Alberih: Herr Krasa; Fafner: Herr Knüpfer; Waldvogel: Frau Herzog. Kapellmeister Dr. Muck dirigiert.

Im Königlichen Schausptelhause geht morgen Ernst von Wildenbruch's Shauspiel „Die Tochler des Erasmus“ mit den Herren Pohl und Matkowsky und Fräulein Peppe in den Hauptrollen in Scene. i

Im Neuen Königlihen Opern-Theater gelangt morgen „Die Fledermaus“ zur Aufführung. ;

Am 29. d. M: findet der erste Symphonie-Abend der Königlichen Kapelle untec Kapellmeister Weingartuer?s

Im

Leitung ftatt. et Aufführung gelangen die H-moll - Suite von Bach, dle mphonié in C-dur von Beethoven und die Symphonie “¿Harold* von Berlioz. Die öffentlihe Haupt- probe findet an demselben Tage U 12 Uhr statt. Billets hierzu (2 und 1 46) sind in der Hofmusikalienhändlung von Bote u. Bod, bezw. Mittags an der Kasse des Opernhauses zu haben,

Im Theater des’ Westens ift die fünfzigste Aufführung von Lortzing's Oper „Undine“ für Donnerstag angeseßt, einen Tage früher, als vor fünfzig Jahren die erfte Aufführung des Werks in Berlin in der Kroll’shen Oper stattfand. Bei dieser Gelegenheit soll zum erften Mal wieder auf die ursprüngliche Gestalt des Werks zurückgegriffen werden, die in der gebräuhlich gewordenen Einrihtung wesentlich gelitten hat, und die Festvorstellung foll unter Verzicht auf alle äußerlihe Feterlihkeit ihr Ziel in einer den Intentionen des Komponisten mans entsprehenden Autführung feines Lieblings- werks suGen. o wird zunächst die Arie der Bertalda, die den Charakter der Rolle wesentlih sympathisher und verständliher macht, wiederhergestellt. Statt der Gumbert’shen Einlage für Kühleborn wird zum ersten Mal wieder das an melodishen und dramatischen Schönheiten reie Duett zwishen Undine und Kühleborn gesungen werden, das zwar im Klavierauszug enthalten ist, dessen Partitur aber [ich einzig noch im Besiß des Lortßing-Biographen Herrn Georg Richard Kruse befindet, der sie für die Jubiläums-Vorstellung zur Ver- fügung gestellt hat. Im Finale des zweiten - Aktes wird au das Larghetto Undine’'s: „Stoße von Dir nicht die Deinen" gesungen werden, und die Einleitung der beiden leßten Akte durch Dialog wird durch Wiederherherstelung des Jagdchors und der Arie Hugo’s vermieden werden. Ferner foll au durch offene Verwandlungen im leßten Finale dem Charakter der Märchen- oper im Sinne Lorßing's Nechuung getragen werden. Die Vors stellung, die Herr Georg Richard Kruse persönli dirigiert, findet zum Besten des projektierten Lorßing-Denkrnals in Berlin statt

Manuigfaltiges.

Berlin, den 25. September 1900.

Ix der Nachmittagssißung des am 22. September in Breslau abgehaltenen IV. Deutschen Samaritertages (vergl. die gestrige Nummer d. Bl.) sprach zunächst Dr. Marggreitter über die Thätigkeit der Alpinen-Rettungsgesellschaft in Innsbruck, dann Dr. Soltsizn-Altona über den Transport Verunglückter und Kranker mittels Häderbahre, worüber im Anschluß an den Bortrag etne lebhafte Diskussion ftatt- fand, und Professor Dr. theol. Zimmer - Zehlendorf über die Ausbildung der Frau zum häuslichen Samatriterdienst. Diese Frage erfuhr eine besonders eingehende Erörterung, an welcher sich Dr. Korman-Leipiig, Dr. George Meyer-Berlin, Dr. Solisien-Altona, Geheimer Nath Pauli - Posen, Wirklicher Geheimer Ober-Regierungsrath a. D. Dr. Bödiker-Berlin, Ober-Stabsarzt Dr. Düms-Letipzig und Frau Kiesewalter-Breslau betheiligten. Es folgte dann die Geschäfts bung des Bundes und hierauf im Vincenzhause ein Festmahl, welches die Theilnehmer am Samaritertag in Fröhlih- keit vereinigte. Für den 23. September waren Uebungen der städtishen Feuerwehr und des Sanitäts-Korps des Feuerrettungs- vereins, ein Besuch der Sanitäts-Ausftellung u. |. w. vorgesehen.

Im Zirkus Shumann findet morgen eine Gala-Vor- stellung zum Besten des Deutschen Hilfscomitós für Ost-Asien statt. Diefelbe wird ein befonders reihhaltiges Pro-

ramm aufweisen; der Direktor Albert Shumarn wird an diesem

bend seine aht musikaltschen Rapphengste vorführen und seine eigen- artige Troika reiten. Die Pantomime „China“ gelangt ebenfalls zur Aufführung.

Wahn (Rheinland), 24. September. (W. T. B.) Im Nitrier- und Waschhaus der hiesigen Dynamitfabr ik erfolgte heute früß ero Blißschlags eine Explosion. Drei Arbeiter wurden ge-

et.

riedrichshafen, 25. September (W. T. B.) Die „Ge- sellshaft zur Förderung der Luftschiffahrt" theilt] mit:

Wetterbericht vom 25. September 1900, 8 Uhr Vormittags.

s 7

Name der Beobatungs-| station

stärke, | Wind- | richtung

Temperatur in Celfius,

niveau reduz,

Neues

15.09. Veere3-

W NW WSW NNW NO NW 0,0 [NW 759,1 [NW

Stornoway . Bladcksod. . .

pmk

mod

wolkenlos wolkig bededckt 2|bedeckt

2l|halb bed. 3lhalb bed.

o 00

N o 00 0

Donnerstag: D Blisftagen .. Helder. „4

hristiansund Skudesnaes . —- Skagen 3,5 |NW Kopenhagen . 54,6 |N Karlstad. WSW Stodholnm . WSW Wis3by ... 53,1 |W Havaranda . | 3 |SW Borkum... NW Keitum NW Hamburg . [NNW

winemünde [SSW Rügenwalder- |

münde. .. SW Neufahrwafser S VIeE ,7 [S Münstee

(Weftf). . 5 W E i Windftill

Li ss SSW 2hheiter

S wolkig

e 2 Chemnitz .. S 4 SD 2|wolkia 2 2 4

von Wolfgang

—_——— R R D M M O 00 J

bededckt Regen heiter

bedeckt bedeckt wolkia

halb bed, bededt Regen Negen

Theodor Her1l.

———— O U! H s ck DO

I R O D U

Anfang 74 Uhr.

74 Uhr.

wolkig statt.

wolkig |bededckt

d o O DO V5 DO l Do M Do ck do c

—_

bedeckt Regen pelz. Donnerstag :

Breslau. . , SW bedédckt

Mei (eis Frankfurt (Main)... | 759,2 |(SW bedeckt r 760,7 |SW bedeckt München . . | 763,6 |[SW 3l|bedeckt

Karlsruhe . . Eine Depression erstreckt., sch von Nord- bis entral-Guropa. Minima von unter 740 mm liegen über Lappland, ein Maximum von über 765 mm liegt westlich von Irland. Jn Deutsh- Iand ift das Wetter warm und regnerisch bei s{hwachen Winden. M Aenderung, Abküßlung im Nordwesten, wahrscheinlich. Deutsche Seewarte.

R R fAE O E SRR P R E B A R R G E R I BEEZE L R E E Theater.

Königliche Schauspiele. Mittwoch: Opern- haus. 195 Vorstellung. Der Ning des Nibelungen. Bühnenfcstspiel von Richard Wagner. Oritter

von Homburg.

S S reitag Zweiter Abend.

Bettelstudeut,

Mit neuer

Abend: Siegfried in 3 Akten. Preise der Plätze: Fremden-Loge 12 4, Orchester-Loge 10 46, I. Rang 8 M, Parquet 8 46, Il. Nang 6 #4, III1. Rang 4 4. IV. Rang Sißplaß 2 Æ 50 S, IV. Rang Stehpylay 1 4 50 S Schauspielhaus. des Erasmus. Errift von Wildenbruch. Opern - Theater. Komische Operette mit Tanz Metlhzc und Halévy. und Richard Genée. Tanz von Emil Graeb. Opernhaus. Figaro’s Hochzeit. Amadeus Mozart. Beaumarchais, von Lorenzo Daponte. Uebersegung von Knigge-Vulpius. Schauspielhaus. 208, Vorstellung. Johanuisnacht. Ein Märcyenspiel von Marx Möller. ie zur Handlung gehörende Musik von Ferdinand Hummel. I love you. S Voi Familienereianiß in 1 Aufzug von Julius P.

Neues Opern Theater. Die Flederm aus. Anfang Vorstellung Nr. 62.

Der Vezkauf der Abonnements-Billets für den Monat Oktober cr. findet am Freitag, den 28. d. M., von 10—1 Ubr in der Theater-Hauptkafse Es werden Billets 30 Schauspiel-Vorstellungen ausgegeben.

Deutsches Theater. Mittwoh: Der Biber-. Anfang 7# Uhr.

j Faust.

Freitag: Der Probekandidat.

Berliner Theater, Miitwoch: Prinz Friedrich

Donnerstag: Die deutschen Kleitnstädter. Freitag: 4. Abonnements-Vorstellung. Viola.

Schiller-Theater. Mittwoch, Abends 8 Uhr:

Die goldue Eva. Lustspiel in 3 Akten von Franz von Schönthan und Franz Koppel-Ellfeld. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Faust, L. Theil.

Abends 8 Uhr:

Theater des Wefsiens.

rnnerWan; Zum SF0. Male: Neu einstudiert: usftattung: Undine.

Bettelfstudeut.

Anfang 7 Uhr.

207. Vorstellung. Die Tochter Schauspiel in 4 Aufzügen von Anfang 7# Uhr.

Die Fledermaus. i 3 Alten von

Bearbeitet von C. Haffner Musik von Johann Stcauß. Anfang 74 Uhr.

196. Vorstellung. Komische Oper in 4 Akten Text nach

Eleonora Duse. Zum Gabler von Henrik Ibsen. Donnerstag: Die Ehre.

paterna.

von Carl Pander.

Anfana 7$ Uhr. Nostopchine. (Deutsch von A.

Trockau.) Anfang 7# Ubr.

Lustspiel in 1 Aufzug von Buchholzens. Ein

von Georges Feydeau. von Benuo Jacobson. Jn Sigmund Lautenburg.

Maxin.

zu 31 Opern- und

Hâälste ermäßigten Preisen: Kontroleur.

Thalia-Theater. \chlüfsel.

und Schönfeld. 74 Uhr.

\cchlü}sel.

Sclave. (A 74 Uhr. Sklave.

Die Geisha.

Freitag: 4, Freitag-Abonnements-Vorstellung. Der

Sonnabend: Volksthümlihe Vorstellung zu halben Preisen: Zar uud Zimmermaun.

Lessing-Theater. Mittwoh: Gastspiel von ersten Male:

Freitag: Gastspiel von Eleonora Duse.

Neues Theater. (Direktion: Nusha Buye.) Mittwoch: Der weiße Hirsch. Schwank in 3 Akten Borher: Revauche. (Le trait du Parthe.) Luftspiel in 1 Aft von Lydia Gräfin F, Groß von

Donnerstag: Dieselbe Vorstellung.

Residenz-Theater. Direktion : Sigmund Lauten- burg. ‘Mittwoch: Die Dame von Maxim. (La dame de chez Maxim.) Gchwank îtn Uebersetzt Scene Anfang 7} Uhr. Donnerstag und folgende Tage: Die Dauie vou

und bearbeitet

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Bei bis über die Der Schchlaswagenu-

Mittroech :

Große Ausftattungspofse mit Gesan Tanz in 3 Akten von Jean Kren und Alfre Musik von Max Schmidt. Anfang

Donnerstag und folgende Tage: Der Liebes-

Bentral-Theater. Mittwoch: Der griechische GreeKk SIlave.) Ausftattungs- Operette in 3 Akten von Sidney Jones.

Donnerstag und folgende Tage: Der griechische Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu halben Preisen :

„Das Brehen einiger Aufhängungen, an welhen' das Luftfahrzeug

des Grafen Zeppelin in der Halle befestigt ift, in der Na der beabsihtigten Gasfüllung, bat Beschädigungen zur Folge o, deren Beseitiguag mindestens 14 Tage beanspruchen wtrd.“ /

Hamburg, 24, September. (W. T. B.) Geftern fand im

Beisein von Vertretern des Senats und der Bürgerschaft sowie zahl.

reicher Gäste die felerlihe Einweihung eines Uebungshauseg der Hamburger Kolonne des Rothen Kreuzes ftatt. Dag Haus ist aus Staatsmitteln errihtet und dzs erfte derartige Gebäude in Deutschland.

Dux, 24. September. (W. T. B.) Die obertägigen Zugänge zum „Frish Glück“ -Schachte. werden möglihst luftdicht abge: specrt; in die Röhren wird Kohlensäure eingeleitet, um nit die C aeS d P ju Un ran n so Apr D Men Der ei der Exolosion verlezte Bergverwalter Dyk ist heute gest (Vergl. Nr. 226 d. Bl.) A

Konstantinopel, 24. September. (W. T. B.) In dér Nast vom 22. zum 23. d. M. stteß im Marmara-Meer in der Nähe von Gallipoli der französishe Dampfer „Georgie“ mit dem russishen Dampfer „Roitow“ zusammen. Der Dampfer „Georgie“ ging unter, doch wurden die Passagiere und die Ra gerettet. Der Dampfer „Rostow*“ wurde s{chwer hbes-

ädigt.

New York, 25. September. (W. T. B.) " Wie gemeldet wird, ist Sansaba in Texas, eine Stadt von 1000 Einwohnern, durch Hochwasser des Sansabaflusses theilweise weggesGwemmt, Man befürchtet großen Verlust an Menschenleben. Die Telegraphen- drähte find niedergerifsen. Der Verkehr i unterbroten. Morristown in Minnesota is gestern Abend von einem Cyflon heimgesucht worden. Dreizehn Personen wurden getödtet, viele werden vermißt.

Kapstadt, 24. September. (W. T. B.) Nach einem Telegramm des „Reuter’shen Bureaus* strandete das Lransport{cchiff „Suffolk* 20 Meilen westlich von Kap Saint Francis und droht unterzugehen.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

S1 Petersburg; 2. September. (W, T. B) Der „Nowoje-Wremja“ wird aus Odessa gemeldet, dort sei cine Verfügung angelangt, nah welcher alle Freiwilligen, die in Odessa eingetroffen seien, um sich nah Ost-Asien zu begeben, heimzukehren hätten.

London, 25. September. (W. T. B.) Die „Morning Post“ meldet aus Schanghai vom gestrigen Tage, die Re- gierung sei vollständig in den Händen des Prinzen Tuan; Kangji sowie die Generale in der Provinz Nanking seien nur Werkzeuge des Prinzen. Die Geheimgesellschaft Ko-lat-wai werde eine Quelle großer Gefahr. Der Einfluß dieser Gesellschaft sei größer als derjenige der Boxer. Sendlinge des Prinzen Tuan arbeiteten energish in der Hoff nung, den Vize-König von Ne der gegen die Fremden wohlgesinnt bleibe, zu beseitigen. Die Lage im Yangtsegebiet sei thatsächlich kritisch.

___ Schanghai, 24. September. (W. T. B.) Eine Schwadron indischer Kavallerie wurde heute hier gelandet.

Taku, 24. September. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus“/.) Das Expeditionskorps wird am 29. Sep- tember nach Paotingfu aufbrechen.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

aus der Gegenwart in 3 Abtheilungen von August Siems. In Scene geseßt und mit neuen Wo *ser- effekten versehbon vom Direktor Alb. Schumann, I. ‘Abtheilung: Die Unseren in Kiautschou. IT. Abtheilung: Der Aufftaud der Boxer. Krieg. III. Abtbeilung: Die Verbündeten vor Taku. Peking. (Beginn der ‘Pantomime:

Hedda 94 Uhr.)

fyr da R E E E GBD R ici Ma A 1 S L U R U

Familien-Nachrichten,

Verlobt: Frl. Magdalene Schiele mit Hrn. Pastor Karl Reuter (Börnecke—Neukirchen i. Schleswig). Frl. Charlotte Stein mit Hrn. Gutsbesißer Hans Keetman (Kohern—Brosewttz).

Verehelicht: Hr. Leutnant Vollrath von Arnim mit Sabine Gräfin Arnim (Berlin—Mellenau). Hr. Leutnant Wilhelm von Ramdohr mit Frl. Kühlstein (Charlottenburg) Hr. Wilhelm von Stumpfeld-Daskow mit Marie Luise Gräfin von Bernstorff (Beseriß). Hr. Pastor Hermann Voß mit Frl. Helene Güntzel (Friedeberg a. Qu.).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Oberleutnant von Schmidt (Thorn). Hrn. Oberförster Frhrn. yon dem Bussche (Rothenfier i. Pom.). Hrn. Oberleutnant Frhrn. von Oldershausen (Neu- städtel i, S.). Hrn. Professor O. Warburg (Berlin). Eine Tochter: Hrn. Dr. Conrad von Scheele (Jena). P Pastor Wunderlich

(NRadis). Hrn. Wenzel Grafen von Püdckler

(Berlin). Gestorben: Hr. Rittmeister a. D. Rudolph Woldemar von Bodenhausen (Pöhl). Hr. Ge- p heimer Regierungsrath a. D. Eduard Humbert (Berlin). Hr. Hermann Graf Kleist von Nollendorf (Illenau i. Baden). Fr. Landgerichts- rath Agnes Bock (Breslau). Fr. Profefsor

Charlotte Steinbrück, geb. Witt (Bad Landeck).

‘3 Akten

gefeßt von

Der Liebes-

Verantwortlicher Redakteur : J. V.: von Bojanowski in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutshen Buchdruckerei und Verlags” Anstalt, Berlin SW,, Wilhelmstraße Nr. 32,

Sieben Beilagen

Anfang

Faust, 1. Thel, präzise 74 Uhr: Mittwoch: Der Sue

BPirkus Alb. Vchumann. Mittwoch, Abends Große Wohlthätigkeits-Vor- für das Deutsche Hilsscomité sür Ost-Asien. Protektorin: Jhre Majestät die Kaiserin und Königin. Ehren-Vorsizender: Seine Königliche Hoheit der Prinz Heinri von Preußen. Programm und zum 5, Male: Chiug.

(eins{chließlich Börsen-Beilage),

sowie die Juhaltsangabe zu Nr. 6 des öfffent- lichen Anzeigers (einschließlich der uter Nr. # veröffentlichten BekauntmachunFgen)-- betréffffend Kommanditgesellschaften auf : und UAktiengesellschasten, für die Wo vous 17, bis 22, September 1900,

Gala- Bilder

Marktort

Umar m

gering

niedrigster Mh.

niedrigster

hödster M.

| Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 25, September C

|

“Qualität

mittel

|

gut Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner

t.

höchster M.

niedrigster | höchster

M,

M.

Verichte von deutschen Fruchtmärkten,

Verkaufte Menge

Doppelzentner

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Verkaufs-

werth

preis für 1 Doppel- zentner

Mh. h,

Durchschnitts-f-

Am vorigen Marfttage

Durch- s{hnitts- preis

Mh.

| dem

f

1900.

Außerdem wurden am Markttage (Spalte 1) nah überschläglicher Schätzung verkauft Doppelzentner (Preis unbekannt)

Strehlen i. Sl. Striegau ; Grünberg Löwenberg Oppeln

Neuß .

D Strehlen i. Schl. Striegau . Grünberg Löwenberg

Oppeln

Neuß .

Aalen .

Strehlen i. Schl... Striegau . ä Grünberg Löwoenberg

Oppeln

Aalen .

Pole o p Strehlen i. Schl. Striegau Grünberg Löwenberg Oppeln

Neuß

v . Aalen . B emetrkungen.

, alter Hafer . neuer Hafer

Die verkaufte Menge wird au

Ein liegender Strich (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß

Literatur. Fahrbuh der Bernhöft in Rostock

V. Sahrgang, 1. Berlin.

von Professor Dr. D Dr. Meyer in Berlin. Verlag von K. Hoffmann,

sondern als eine internationale Angelegenheit auf Grun

Praktiker verschiedener Länder

sammenführt und gerade dur die Vergleichung

13,00 14,40 15,20 14,90 15,00 14,00

14,00 14,30 14,30 13,20 14,00 12,00 14,80

12,00 12,90 14,00 13,60

12,40 13,00 13,60 11,60 12,80

und L Abtheilung. 400 Preis 10 4 Der Inhalt dieser Abtheilung beweist wiederum, daß fo manche wicbtige Frage der Gesetzgebung niht vom Standpunkt eines einzelnen Landes aus, d der Systeme, Erführungen und Einrichtungen verschiedener Länder zu untersuchen und zu beurtheilen is. Man hat daher das Unternehmen der Internationalen Nereiniguna für vergleichende Rehtéwissenschaft und Bolkswoirth\{hafts- lehre als ein sehr verdienstlihes zu begrüßen, weil es Gelehrte und zur mündlihen Berichterstattung und Erörterung wichtiger theoretisher und praktischer Fragen in Berlin zu- w ssenschaftliher

13,40

Internationalen Vereinigung vergleihende Rechtswissenschaft und Volkswirth\{chafts- lehre zu Berlin, im Austrage der Vereinigung herausgegeben andgerichtsrath

Forshungen dem Kulturfortschritt nüßliche Dienste leisten kann.

Es siad in der vorliegenden gangs neben einer Reibe der Vereinigung gehaltene der erste der geshihtlihen englischen Chartergesellschafsten Die Aufmerksamkeit weiterer Kreise Companies, privilegierte, hoheitsrecht

Wesen ders

werthvoller l | Vorträge veröffentlicht

gewidmet wurde

war, zum ersten Male Regierung gelenkt,

erworben hatten,

E3 is bekannt, daß einige Jahre später nach dieser Charter auch der De l und der Neu-Guinea-Kompagnie Schutbriefe verliehen erhielten

\haftsform. In England

Africa Company ibre Charters,

[legen

Wurzel, daß

Kaufleuten

und vielfa faßte der Gedanke

aufs neue Gesellschaften von

Kolonialpolitik bekannte Kaiserliche Legationsrath

keineswegs rechifertigen. unternehmungen sind lange, dem europäishen Festlande aufgekommen.

rechnet der Verfasser in diese Kategorie, obwohl fie den zu ihrem Vorgehen niht dem Privileg eines Landeéherrn, sondern der welche zu diesem Bunde zusammen- n Genua, ortugal und Spanien Kolontalgesellshasten privilegiert, Iament A eni i “in größerem Maßstabe von diesem Kolonisationsmittel Gebrauch, da sie von der richtigen Ansicht durch- drungen war, daß es über die Kräfte des dünnbevölkerten, armen Stciates gehe, auf eigene Gefahr und aus tgenen Mitteln die Er- ebiete zu übernehmen. Der fleihe Grund: bewog in England 1496 den König Heinri VIL, dem Seefahrer John Cabot eine Charter zu verleihen, in welcher diesem ie Regierung und Verwaltung der von ihm im Westen des

eigenen Macht der Städte,

getreten waren, entnommen hat. Später

dis spanische Regierung machte

{lichung und Kolonisation großer, entlegener

auf die

Deutsch - ostafrikanischen wurden. V Beispiele erweckten plößlih ein allgemeines Interesse für jene Gefell- in kurzer Folge die Niger Company, die British South Africa Company und dîe British Cast und auch in Frankrei entwickelte h ein lebhaftes Bestreben, die Kolonisation wieder in die Hände von privilegierten, mit Hoheitsrechten ausgestatteten Gesellschaften zu | zu Man erinnerte sh der bedeutenden Erfolge, welche in ver- gangenen Jahrhunderten einzelne derartige Gefellschaften für Holland, England und Frankrei in den Kolonien z*itweilig Inge haiten,

es genüge, mit Charters aus- zustatten, um wieder ähnliche (Erfolge wie vor 300 Fahren zu erztêlen. Der dur seine wissenshaîtlihen Arbeiten über Kolonial: eht und De I Ed Zimmermann hat nun in dem genannten Vorirag einen Blick auf die Geschichte jener älteren Chartergesellschaften geworfen und ge“ funden, daß ihre Entwickelung und Erfolge einen folhen Optimismus Mit Hoheitsrehten ausgestattete Handels» bevor England solche ins Leben rief, auf Schon die deutsche Hanfa Nechtstitel

wurden

Abtheilu«g des fünsten Jahr- Abhandlungen fechs

L pon

Entwickelung der

gewesen

dem

Fr TUr

denen älteren

Chartered mit Handelsmoncpolen und Ter: itorial- ausgestattete Kolontalgeselishaften, nachdem Name und elben auf dem eurcpäisGen Festlande dem größten Theile des gebildeten Publikums längst aus der (rinnerung entschwunden wieder im Jahre 1881 dur die britische als diese einer Anzahl von Unternehmern, welche auf Borneo von eingeborenen Sultanen ein ausgedehntes Gebiet eine Royal Charter verlich und damit die macht gewährte, das erworbene Gebiet zu regieren, Zölle zu erbeben

und die Justiz nah Maßgabe der englishen Gefeßgebung zu

NBoll-

üben. Muster Gesellschaft Diese

13,00 14,60 15,20 14,90 15,00 14,00

14,00 14,50 14,30 13,20 14,00 12,00 14,80

12,00 13,40 14,00 13,60

12,40 13,20 13,60 11,60 12,80

13,40

|

f volle Doppelzentner und der 3 f vol der betreffende Preis nicht v

leßten. nit

Erfahrungen Dauer wendet er si denjen lande von Nutzen waren i legierte Unternehmen von Lord Baltimore | bis zur nordamerifanishen Revolution in } das nôrdlihste Amerika privilegierte ter Landbesig ersi 1868 durch ternehmen ncch die 1599 gebildete Ostindische Kompagnie, nn au mit zahlreichen, thr im Laufe der n, bis 1858 bewahrte; in diesem Jahre Nufstandes, den die Gesellshaft weder unterdrücken

haber sih Í behaupten konnten, die 1670 für : Hudson-Bay-Kompagnie, deren ausgedehnter 2 Verkauf an Canáda überging und die als Handelsun gegenwärtig tortbesteht, und welche ihre Hoheitsrehte, we Zeit auferlegten Beschränkunge trat infolge des großen Sepoy noch zu

Die

dur) d) noch private Rechte besaßen, ausgefüßrt. in | indien und Süd-Amerika privilegierten eine einzige ihren Zweck. Ausbeutung der | ist. | dung eigener Unternehmungen an Südsee: Kompagnie zv verz 1711 ins Leben trat und d

und

14,30 15,00

15,40 15,25 15,00

14,60 14/70

14,20 14,50 13 00 15,24

13,40 13,90

14,10 16,32

Ÿ14 00 12,80 13,40

11,80 12.90

13,76

Atlantishen Mee übertragen wurde. Spanien Papstes eigenem Schwierigkeiten S. | Vom Beginn des 16. bis um die M Ne viele Charters für die Koloni

und Por außereuropäische Borgehen

und

die

verhindern,

englische erjolgreihste

Negierung Kolontalunternebmen

geleistet, und auch ihre Theilhaber fir enden im 18. Jahrhundert u

nur | gangs der Divid

Ihre bebandelt, Gesellshast und der verderb! Leben in England und auf die Z e Aus den Erfahrungen der älteren englischen, vorausgefetzten Chartergesellshaf nicht, mehr paften un fange, wie sie als ein Verlegen 1 Einer der hervorragenckz\ten französi Blondel (Paris Vergangenheit und die Gegenwart sein Buch über Kaiser Friedrich 11. und die assung in der ersten Hälfte des deutshe Sprache überseßten P'Allemagne industriel

auch in Deutschland

der Erfolge

|

Berruf gebracht hat. B | ist in dem : l Darstellung der klassishen Spekulationsgeschihte in Ve bindung mit der | die Entstehung dieser Südsee-Gesell saft. vrivilegierten Unternehmungen , waren,

Weizen.

14,30 15,20

15,40 15,29 15,00

R

14,60 14,90

14,20 14,50 13,00 15,24

|

f | | | | | | |

|

15,60 15,60 15,30 15,90 15,90 16,50

oggen.

14,00 15,20 15,10 14,50 15,00 15,00 14,40 17,60

G erfie,

13,40 14,40

14,10 16,40 H 14,20 12.80 13/60 11,80 12,90

14,00

| | | | l

fürchtete

einer Frist

sondern

nicht

an thre

14,80 14,90 14,20 14,50 13,50

afer.

1nd Amerika an Gesellschaften wi unter Festsegzung mußiten; lange Zeit hindurch beschränk enalishen Regterung überhaupt darauf, aterten vrivaten Unternehmungen zu | anderer Länder nur in einigen Fällen Erfolge erzielten, | auch allé britishen Chartergesellshasten, \{on nah kurzer Zeit zusammen, weil oder mußten beseitigt werden, weil 12 die Kolonisation2arbeit wurde

fe,

eichnen, wel{c

Schuldenlaft, die allmählih anwuchs, n j L darf aul) nit vergessen werden, daß die Ostindische K so lange bestarden hätte, wenn nit wiede die english: Regierung mit Macht und Ge

13,20 13,80 14,50 12,00 13,00 14,00 11,80 14,40

Welt

Berwickelungen

durd)

beschieden

Stelle.

Entwickelung und Erfolge find vom

nEtudes ) et la crise agraire“ ei et commercial du peuple allemand“,

wobei er au der bedenklihen Geshäftsgep ihen Wirkung, die sie au ustände in Indien geübt, gedacht hat. wie aus der als bekannt franzöfischen daß folhe für unsere Zeit d eine Verleihung von Monopolen in dem Um- Chartered Companies besessen haben, nur noch heitéausweg betrachtet werden könne.

schen Nationalökonomen, Pro- ), der dur feine treff

S8Ur

Geschichte i ten zieht er den Schluß,

die alten

fessor Dr. Georges Untersuchungen über die lands, insbesondere durch Entwickelung der deutshen Verf 13. Jahrhunderts, dur seine in die populations

und

les

der

niederländischen

mit

ördern

Leute,

im Dieses

hat Großes

rurales

sein Werk

15,60 15,80 15,30 15,90 15,90 16,50

14,20 15,20 15,30 14,50 15,00 15,00 14,40 17,60

14,80 15,40 14,20 14,50 13,50

13,20 14,00 14,50 12,00 13,00 15,00 12,80 15,20

die

Nochdem der

nicht fchlecht gefaÿren. ompagnie nicht erholt in kritis&en Momenten ld für fle eingetreten wäre. Verfasser am eingehendsten

Eten der

f das politische

120 30 60

weder

stante

bekannteste für England 1d troß des dauernden Nück- nd troy der ungeheueren Aber es | der

flogen

und

doe nL'es80r

46

Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. ; orgefommen ist, ein Punkt (.) in den leßten \

res zu entdeckenden Länder gegen gewisse Abgaben Später kam für England noch die Rücksicht auf tugal binzu, unter welhe der Machtspruch des in vertheilt die englishe Regierung diesex Ländern. itte des 18, Jahrhunderts verlieh sation von Gebieten in Asien, Afrika e an einzelne Unternehmer, seit 1578 nah deren Ablauf fie erneuert werden ite ih die Kolontalpolitik der j des die Thätigkeit solcher privile- Aber wie diejenigen o. brahen init Ausnahme von dreien, weil thnen die Mittel ausgingen, íInteressen des Staats ver- den meiften Gebieten staatliche, Bon den für Afrika, Wcst- Gesellschaften erreihte nit Den ärgsten Mißerfolg batte die für die panischen Kolonien in Süd-Amerika und die Srün» Stillen Ozean privilegterte englische mit unaebeuren Erwartungen eren Zusammenbruch {hon 1720 erfolgte, einen Mißerfolg, der auf lang? Zeit «lle kolonialea Unternehmungen in esonders gelungen ift in dem Vortrage die kurz?

hatte;

Verfasser die welchen

geschildert igen zu, die den Gesellshaftern wie dem Pèutter- Es sind dies nur drei: das 1632 privi- in Maryland, dessen Theil- ihrem Besiy

war,

“bei allerlei

längere hat,

lichen Deutsch-

15,00

15,25 15,80

14,10 14,50

14,50 13,89 15,25

14,50

13,50 16,36

14,07 12,50

12,90 14,60 12,33 13,76

438 740 629

15,00

13,50 16,75

14,30 | 12,50 |

12,90 | 14,71 | 12,33 | 13,40 |

18. 9. 22. 9, 22. 9. LE9,

Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berehnet.

bekannt über den Frankrétich

geworden ift,

drungen. Die rei liegen besonders industrie in französischen

Spiel derx

freien

der Bevdikerung

Klafsenunterschiede. der Soitali3mus.

Freiheit lassen müfse.

behauptete

Personen

sierung zu erfüllen.

die | alter der zur gewerblihen Arb 1 und | maß der täglichen Arbeitszeit festsezte. Vie [ra shutzgesezgebung hat na der Ansicht des Verfassers das Programm der Berliner Arbeitershußkonferenz nicht nur im wesenilihen voll- ständig erfüllt, sondern theilweife noch überh Fabrikinspektion und der Apparat daß zu

mit ihrem großen

\keptisch. Man

shwächen könne. regung der Lässigen

„Sozialen Museums" in gewerbliche Arbeit in Informationen dauernde Das zweite, durch

rei, so [ließt der ch

g?genwärtigen gehalten,

Ursachen in der Nerbindung

Bolkes

nossenshaften ungünstig war.

Ausbeutung

fürchtet, i fährlih wirken und die beständige F den Fortschritt nothwendige Gefühl pe Der Staat foll sih daher vorwiegend au beshränken und das Studium sozialer und Von diesem Gesichtspunkt pfung des „Arbeitsamts“ und des Ersteres soll alle die im Ausland betreffenden veröffentlichen Enquôte über die Lage der arbeitenden Klasse den Grafèn von

sammeln

hat einen Stand defsen

der beutigen rafen mit dem fast

und

fonsumiert, theils ein

nationalökonomisher Fragen erleichtern. aus muß man freudig die Schö b rankrei begrüßen. rankrei und

und

Leben gerufene Institut funktioniert wi die alle wefentlihen Element suhung aufhäuft, ordnet und w einer Fahschule der Soziologie aus Meinungen, statt im offenen Kamp lih begequen und schätzen lernen \o

und

e einer um

e

l

dem

vermittelt cine täglih an Umfang gewinnende dritte Gruppe. fordert eine soziale Gesetzgebung und acceptiert damit einen Theil des sozialistischen Programms, fet } einer revolutionären Entgleisung. zu vermeiden, fei es, soziale Pflicht gegen die aus der Großindu Diese Gesetzge

es, um die

obligatorischen verhält n viel foziale

der Hauptinhalt

Sieg

olt.

man

Chambrun

eds Spalten, daß entsprehender Bericht fehlt.

b:ahtens8werthen Vortrag sozialen Frage ih in die folgenden Säße zusammenfassen läßt: Die foziale Frage ist diejenige der Ungleichheit der Individuen, beziebungeweise ein Protest gegen diese Ungleichheit, und besonders Frankrei mit seiner Shwärmerei für die „Egalitó* ift von der Leidenschaft für die Gleichheit durch- Klassenkämpfe in Frank- Entwickelung der Groß-

individualiftishen Geiste der schrankenlosen Freiheit durch die Revolutionen, welhe der Entstehung nüßlicher Ge- Die Hoffnung, daß die Armuth beim ungehinderten Konkurrenz mit der Zunahme der MProdutlion mehr und mehr {winden würde, {lug fehl; denn die ungleihe Vertheilung der produzierten Reichthümer, "die theils von inden Händen von Aktien- gesellschaften befindlihes ungeheures Sparkapital wurde, \{chuf neue Die Zentralleitung für däß wirthshaftliche Leben übernahm die Börse. Diesem Zustand der Dinge stehen in Frankreich zwei große Gedankenströmungen gegenüber: der Liberalismus und Ersterer erwartet alles von der Selbsthilfe ohne jeden Appell an den Staat und meint, daß man dem {ließli selbft zur Harmonie gelangenden Wirken der wirtibsch{aftlihen Kräfte volle Der in den leßten Jahren befonders in den Sndustriebezirken stark angewachsene sozialistische Koliektivismus mit seinem Streben nah shrankenloser Gleichheit - der Bebölkerung fieht die einzige Abhilfe gegen die herrschende Ungleichheit, sowie gegen Abhängigkeit der von den Unternehmern in der Nationalisation der Produktionk- und Vertheilunasmittel; er meint, daß jede bruchstückweise Verbefferung des gegenwärtigen Zustandes nur die „große Liquidation“ verzögere. Aber die intelligentere französishe Bevölkerung begreift, daß au mit der Herrschaft des Kollektivismus die Gesellschaft kapitalistisch bleiben und die Kavitaliea nur in den Händen der den Staat repräfentierenden liegen würden, Zwischen Liberalismus und Sozialismus Sie

gefürhtete

ih in

und fo

Arbeiter

Gefahr um eine strie erwahsene Proletari- bung begann im wesentlichen erst mit dem Erlaß des Gesetzes vom 19, Mai 1874, welhes das Mindest- Arbeit zuzulasseaden Kinder und das Höcst- Die französishe Arbeiter-

Doch gegenüber Arbeiterversicherung Frankreich Gesetzgebung ge- ntervention des Staates das für rsönliher Verantwortlichkeit gend auf die An-

tine schaffen. 1894 s e eine Saug- und Druckpumpe, fassenden soziologisen Unter- ieder vertheilt. Es hat sih 1898 zu ftaltet, in der die verschiedenen aufeinander zu plaßeñ, en. Die soziale Arbeit t g Selle Men s E Cd gr e um das Ardbeitsamt, oziale ufeum un e j A sociale viele ernste, der politishen Kämpfe überdrüsfige

fried- e in Frank-

F f L H ZUR R id: cs e M A Wini i7h A i