1838 / 33 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Wahl - Collegium von Toulouse verpflichtet habe, nur dort und ia Paris als Kandidai aufzutreten.

Ein doctrinaires Journal tiz: „Es scheint zien rons von Barante zum die Rede zu seyn. Wunsch des Conseils -

enthält heute folgende No- lich ernsilih von der Crnennung des Ba- Minister des dôfsentlichen Unterrichts ies der persénliche

„Ein hiesiges Jour- näheren Umstände

És wundert sich scheint der Justiz hreren Bür-

Man versichert, dap d Präsidenten \scy.““

In der Charte de 1830 liest man: nal bemerft, daß das Publikum noch keine über das Huberts®&e Komplott erfahren habe. amkeit der -Justruction und en, daß sie auf me klage ruhen lasse. Unseres Er- eher daruber wunder it weniger Umsicht und Ver- Alle Welt sieht ein, daß bei ung ganz vollständig seyn daß man alle Beweise herbeischaffe, helles Licht zu stellen, und deshalb verfährt die Regierung mit einer Langjamkecit, die in dem Jn- teresse der Justiz liegt.‘

Der Messager beklagt sich darüber, sidirenden Gejandten fremder : gäben, und räth cs die Gelder,

über die L einen Vor“‘ourf daraus zu mach gern so \ange eine so shwere achtens aber, müßte man sich Sustiz andets, d. h. wenn sie m schwiegenheit zu Werke gi einer jo wichtigen Sache muß. Es is nothwendig, um die Wahrheit in cin

n, wenn die

die Untersuch

daß die in Paris re- Nächte so eingezogen lebten und der Regierung, unter diesen die den Franzdfischen Ge- ntation bewilligt würden, zu

so wenige Feste Umständen nuch ihrersei sandten in Auslande zur Repräse <hmäl-cn oder ganz einzuziehen.

Der Plan zur Absendung civ nach Hayti hat großes Aufschcn in dortige Regierung hat sich beeilt, gen, die daraus entsichen k denr Boyer erließ u deren die hiesigen Journ cher erflärt wird, daß die schaftlichen Veibindunge ents; lossen sey, trägliches Opfer zu Port - au :- Prince er sncke in Bezug auf die z Kkschen Regierung Die gestern hier eingegangene neuc enthält wieder einige hervorgeht, daß der P über einig sind, wollen: i) daß der no Summe auf 45 Summe ín 45 Jahren abgetra sleistung, falls die lie) machen sollten; 3) daz diese Zahlungsw sonderes finanzielles Abkommen Freundschafts : und Handels - welchem sich beide Regierungen die Nationen zusicherten.

An einem Schreiben von d 2Usten d. wird gesagt, daß drei des General Sanz am lten d. von d Dörfern Erice „. Sarasa und Ochovi,

wei Stunden von Pampelona liegen, angek

n demselben Tage marschirte der Karlistische General ein Bruder Basilio's, mit vier Bataillonen Infanterie dron Kavallerie úber die Brücke von Balas- welches eine Viertelstunde von Puente-la- ngsum von den Karlisten die geringsten Vorräthe 1 verschaffen. Schreiben aus Saint-Jean- daß die Prinzessin von

er Franzésishen Expeditien jener Jusel erregt, und die die Gemüther auf die Fol: orzubereiten. 2. Ofcober v. J. eine Proclamation, ale schon erwähnr haben, uvd in wel- | Republik, obgleich geneigt, die freund- rei zu unterhaiten ,„. doch ín mit ihrer Unabhängigkeit Uunver- Seit jener Zeit hat der in mehrcre Akten-

ónnten, v Der Präsi

n mit Fran

\cheinende Telegraph wischen Hayti und der bten Unterhandlungen

\|e Nummer jenes Blattes us denen im Wesentlichen räsident und der Senat vollkommen dar- f folgenden Grundlagen unterhandeln zu h zu zahlende Rest der C Millionen Frces. reducirt werde; gen werde, mit Vorbehalt frühe- Hülfsmittel des Landes es mög- eise du: < ein be- und 4) daß ein raktat abgeschlossen werde, in Recßte der begünstigtsten

Attenstucke, a

ntschädigungL- 2) daß diese

rer Zahlung

ervegelt werde,

er Navarresischen Gränze vom Bataillone unter den Befehlen ex Provinz Alava in den die auf der Straße nach

und einer Schwa coain auf Obaneos, Reyna liegt. Lebtere Stadt i| ri eingeschlossen und nicht im Stande, sich an Munition oder Lebensmitteln zu Der Bon Sens enthält ein Pied- de- Port, worin gemeldet wird, Beira und der Sohn des Don Carlos, die Erstere als als Bedienter verkleidet, am 2isten. d. M. glück- gelangt wären. Herr von- Rothschild hat ge- Madrid erhalten, in Hoffnung macht, Pachtung

und der Leßtere lich über die Gränze nah Spanien

Im Messager liesi man: ,, Couriers ein Schreiben aus wie es heißt, Herr von Toreno < geneigt finden lassen würden, die der Queefsilber-Bergwerke von Almaden zu erne solches Zugeständniß würde, wie m finden, wenn das einige neue Vorschüsse machte. Herren Rothschild auf diesen

Heute früh um #4 Uhr st & Grad unter Null.

Großbritanien und Jrland.

arlaments- Verhandlungen. Oberhaus. Siz- Die Bill wegen der Apanage der und anges aus BVir- des Lehr- usführung

stern mittelst welchem ihm, daß die Cortes si

nur daun statt- Madrider Regierung nicht gewiß, ob die Vorschlag eingehen werden.“

and das Thermometer hier wieder

an hinzufügt, Haus Rothschild der * Man weiß

zung vom 23. Januar. Herzogin von nommen. mingham und and lings- Systems in des Kontrakts, der dem Lande ersucht wird. Es wurden zug auf die Kanadischen Hauses niedergelegt. Oberhaus.

handlungen bes reichung einiger Unterhaus.

erst, nah kurzer Diskussion und, eigentlich nur versuchsweise, eine Resolution des lett Thomson angenommen, wonach von jeder sie zur zweiten Verlesung gelangt, ein kurzer Sprecher unterzeichnet, auf der Tafel des Hau- erden soll, damit Jeder sich von dem Jnhalt der- n kônne und das so häufig vorkommende Durch- Privat-Bills vermieden werde. ürchte , daß er der ihm auferlegten neuen be nicht ganz werde genügen kdnnen, in- Dann ging man wieder Sir W. Molesworth bean- ten Debatte mittelst einer lan-

Kent wurde zum drittenmal verlesen d Brougham überreichte Petitionen eren Orten, worin um Aufhebun Westindien und um vollständige 20 Mill. Pfd. Sterl. gekostet, n noch einige Aktenstücke in Be-

Angelegenheiten auf die Tafel des Die Ver-

Sibung vom 25. Januar. : änkten sih auch an diesem Abend .auf Ueber- Bittschriften und Vorlegung von Aktenstücken.

Es wurde zu- wie Sir R. Peel bemerkte, Herrn Pou- rivat: Bill,

Sik6ung vom 23. Jan.

sehs Tage bevor Auszug, vom ses deponirt w selben úberzeuge \chmuggeln von erklärte freilih, er bef und s{hwierigen Au dessen wolle er sein zu der Kanadischen Frage über. tragte die Fortsepung der vertag aen Rede, die aber sehr unverständlich gesprochen wurde. Brien unterstüßte die ministerielle Bill.

eines Arti-

Der Sprecher

NMöglichstes thun.

Smith O' sehr beredter Vortrag war eine weitere Ausführun fels im lebten „Examiner“/, dessen Aufgabe war, zu beweisen, die Beschwerden Kanada's nicht so ernstlicher Natur seyen, neten Aufstand der Unzufriédenen rechtfertigen edner fritisirte dann das Benehmen der Eng- lischen Regierung während der vorhergehenden Jahre und gab dieser allerdings Unrecht, behauptete aber, die Kanadische De- völkerung würde durch ein konsequent, aber gesezmäßig durch-

sie einen bewa

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geführtes Oppositions-System gewiß zum Ziele gelangt seyn und vollständige Abhülfe aller Beschwerden erlangt haben. Er freute sich also sehr über die den Insurgenten beigebrachte Niederlage, zumal dadur England in den tand geseßzt werde, das aus Gnade zu thun, was es sonst aus Furcht einzuräumen genöthigt gewesen wäre. Herr Williams sprach gegen, Herr E. Lyt- tonBulwerfur die ministerielle Bill. Der Mere lobte das Beneh- men der Regierung während der Kanadischen Händel in jeder Bezie- hungund dankte denMinisternfär ihren festen Entschluß, die Untheil- barkeit des Reichs und die Unverlelzlichkeit der Gesetze zu erhalten. Allerdings habe Kanada Grund gehabt zu Klagen, aber dieje Klagen würden ohne Zweifel eben jeßt in diesem Hause Be- röcfsihtigung und Abhülfe gefunden haben, wenn die Kanadier nicht 1hre Petition in eine Kriegs - Crflärung verwandelt und die Entscheidung der Frage auf die Spiße der Bajonette ge- stellt hätten. Uebiigens sey es nicht das Britische Parlament, | welches die Kanadijche Verfassung suspendire, sondern die ge- | se8gebende Versammiung Kanada’s selbst gewesen, als sie vor 3 Jahren die nöthigen Gelder zur Besoldung der Richter und Polizei-Beamten, also alle Mittel zur Erhaltung der verfassungs- mäßigen Ordnung, verweigerte. - Herr Bulwer schloß mit einem Angriff auf das Benchmen der Radikalen, welchen sodann | Here Grote abzuweisen suchte. Dies r crélárte zudem, er f5änne in dem Benehmen der Minister nur zweierlei gutheißen, namlih das Versprechen ciner gnädigen Behandlung fúr die Kanadischen Patrioten und die Ernennung Lord Dur- ham's. Die Bill dagegen müsse er verwerfen; sie weide Lord Durham's Aufgabe nur no< schwieriger und verwicelter machen. Diese Schwierigkeiten, welche in dem Zustande der Kolonie seló| lägen, seyen zulezt vermehrt worden durch die #o- genannten Kanadischen Rejolutionen ber vorigen Session, und nun komme nech die ministerielle Bill dazu und nehme den Âa-

seyn wärdez er wisse, das Haus sey dagegen; dann müsse es aber die Vill verwerfen, denn nichts sey geeigneter, die Tren- nung herbeizuführen, als gerade die Bill. Sir E. Sugden begann mit der Afte von 1791, durch welche die erste Kanadi- sche Verfassung gegeben wurde. Diese nannte er einen gänzli- chen Mipßgriff, der nur Unßetl habe anrichten können. Die mi- nisterielle Bill billigte er. Lagland sey berechtigt, die Kanadi- che Verfassung zu suspendicen; zwar nicht des Aufstandes we- gen, denn ein bloßer Aufstand reiche dazu nicht hin, sondern weil der Aufitand von der Volks - Repräsentation ausgegangen sey. Nach Sir E. Sugden sprach ministeriellerseits Herr L a- bouchere und von Seiten der Opposition Herr Gladstone. Der Kanzler der Schaßkammer erwiederte auf cinige Vor- würfe, die der leßtere Reoner der Regierung machte, diese habe so lange, als es sich irgend rechtfertigen lassen, Nachgiebigkeit gezeigt, und dies beweise zur Genüge den Widerwillen der Re- gierung vor extre:nen Maßregeln. Sir R. Peel erklàrte, daß er die Bill unterstützen wolle, weil er keinen anderen Aus- weg sehe. Das Versamin!ungehaus von Nieder: Kanada, sagte er, habe die Subsidien nicht deshalb verweigert, um Abhülfe seiner Beschwerden zu erlangen, sondern um eine gänzliche Um- gestaltung der Constitution zu bewerfstelligen. Dies aber könne das Mutterland nicht zulassen; auch könne man unmndögli<h von leßterem fordern, daß es Ausgaben bestreiten solle, zu deren Deckung die Krone ihre dortigen Revenüen aufgegeben habe. Nachdem Lerd J. Russell noch einmal das Wort genommen atte, schritt das Haus zur Abstimmung über das Humesche Amendement, und es ergabeyz sich für das leßtere 16, dagegen aber 262 Stimmen, so daß es mit einer Majorität von 246 Stimmen verworfen und die weitere Erwägung der Bill ge- nehmigt wu-de. Als hierauf Lord I. Russell den Donner: stag zur Berathung der Bill im Ausschusse ansebte, erhob fich Herr Wakley dagegen und erklárte, er werde sich fúr seinen auf die Verbündung der Baumwollenspinner bezüglichen Antrag den Vorrang nicht gutwillig nehmen lassen, und er fordere da- her das Haus auf, darüber abzustimmen, ob er mit seiner Mo- tion zurückstehen solle. Letzteres wurde mit 101 gegen 6 Stim- men bejaht, worauf das Haus sich vertagte. i Unterhaus. Sitzung vom 25. Januar. Herr Wa- fley wollte eine Bittschrift des Londoner Radikalen : Vereins und eine andere von dem Arbeiter - Verein, zu Gunsten der fürzlih in Edinburg zur Deportation verurtheilten Baumwol- lenspinner überreichen, mußte aber beide wieder zurü>nehmen, da sie die unanständigsten Ausdrücke enthielten, von aristokra- tischem Gesindel des Oberhauses und dergleichen. Er fragte hierauf den Staats - Secretair des Ännern, wann ihm derselbe wohl gestatten würde, mit seinem Antrage in Bezuz auf die Glasgower Baumwollenspinner hervorzutreten. Lord John Rusjell: „Wann es dem ehrenwerthen Herrn beliebt, wofern nur die Kanadische Bill dadurch nicht verzögert wird.“ Herr Wa- ley: „So werde ich ihn wohl nicht vor dem 1. Februar vorbringen fönnen; wenigstens wird man mir hoffentlih dann fein weite- res Hinderniß in den Weg legen.“ Auf eine Frage Sir R. Peel’'s, ob die Regierung eine allgemeine Untersuchung über die Handwerker - Verbändungen wollte einleiten lassen, erklärte Lord J. Russell, daß diese Sache zwar seine Aufmerksamkeit angelegentlichst beschäftige, daß er aber noch keine bestimmte Antwort ertheilen könne. Als. nun die Tagesordnung verlesen war, wonach das Haus sich in den Ausscquß über die Kanadische Bill verwandeln sollte, zeigte Lord J. Rús- sell an, daß er eine große Anzahl von Aenderungen in den Klauseln der Bill vorzuschlagen habe, und daß er es daher fúr angemessen halte, nah der Debatte über das Prinzip der Vill bloß pro forma in den Aus- chuß überzugehen, damit die Bill mit diesen Aenderungen erst gedru>t und den Mitgliedern übergeben werden könne. Sir R. Peel fragte, warum diese Amendements, wenn cs bloße Wort- Aenderungen wären, nicht heute Abend gleich vorgelegt werden könnten; der edle Lord habe die Absicht ausgesprochen, mit der Bill von Tag zu Tage weiter vorzuschreiten, es liege daher eine große Jukonsequenz in dem jeßt von demselben vor- geschlagenen Verfahren (hört, hört! von der Opposition). Lord J. Russell: „Jch bezweisie es, daß das Haus heute Abend schon die vorgenommenen Aenderungen ordentlich würde erör- tern können, weil ih aus Erfahrung weiß, daß solchen Amen- dements, wären es auh bloße Wort - Aenderungen, wenn sie von dem Vorsißer des Aus\chusses vorgeschlagen wer- den, selten gehörige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das von mir vorgeschlagene Verfahren scheint mir daher angemessener.‘ Herr Warburton erhob sich hierauf und erklárte, daß, obgleich viele Mitglieder und er selb schon Gelegenheit gehabt hätten, sich über das Prinzip der vorliegenden Bill auszusprechen , er sich doch der Verwandlung des Hauses in den Ausschuß noch widersekzen müsse, weil er eine Radikal-Kur zur Heilung der in Ka- nada herrschenden Unzufriedenheit vorschlagen wolle, nämlich eine

aung der Kolonie vom Mutterlande. (Jronischers der Opposition.) Der Redner setzte nun die q ¿ner solchen Trennung weitläuftig aUs einander; Kanadier seyen hinlänglich reif dazu, sich und die Sitten der Kolonie widerstrebten dens ionen aufs entichiedenste, weil sie ganz deny er Verband mit dieser Kolonie ley für En, nicht der Stärke, und lege

friedliche Tren Hört, hört! von lichen Vortheile e behauptete, zu regieren, lischen Institut tisch seyen. nur eine Quelle der Schwäche, i Mutterlande in dem Bauholzhandel cine lästige T daß man si<_ni<rt dazu entschließen y, - Nord - Amerikanischen Föderativ - Sraat riesenhast aten zu begründen. auf Emancipation värde er gern dafür gestimmt haben, dem Gz dtmögliche Vollmacht zu ertheilen; aber die Z3y der Bill scyen zu eingeschränkter Art, àr die Dauer cin Ende zu machen.

dieser Maßregel auf jeder / wenn er auch über seinen jeßigen A dringen wolle, doch

Bill eine Abstimmung ner ließen sich Herr E die Debatte war aber bei dem Abgange der

im Niagara - Flusse beinerft die Morning Chronicle, daß man deshald nicht in Sorgen zu seyn brauche, denn wenn Sir Francis Héad im Stande gewesen sey, ohne regulaire Truppen die Versuche desselben in der Nähe von Toronto zu vereiteln, so sey es do<h wahrli<h ein Doú Quixotisches Unternehmen, si& jeßt, nahdem die Empörung in Nieder-Kanada unterdrückt worden, no<h auf Navy-Jéöland halten zu wollen. Macenzie, der nah Buffalo gesiüchtete Chef der Ober- Kanadischen Jnsurrection, hat scinerseits cinen Preis von 500 Pfd. auf den Kopf des Gouverneurs von Ober - Kanada, Ueberhaupt scheint derselbe noch keinesweges die Hoffnung aufgegeben zu haben, das Banner des Aufstandes von neuem erheben zu können. mit einem gewissen van Reusselar, der sich den Titel General der Jnvasions-Armee beilegt, an der Spitze eines Haufens von etwa 700 Mann auf der Navy - Insel, die etwa 1000 Morgen Flächeninhalt hat, im Niagara - Flusse liegt und-zu Kanada ge- drt. Die Ausrästung diejes Corps, welches 6 Geschütze füh ren soll, wird von Buffalo aus betrieben. at, al „nterimistischer Präsident der Drovinzial-Regierung des Staag- tes Ober-Kanada““, eine Proclamation erlassen, in welcher er oußer der obencrwähuten ‘Preis - Auéf s Geuverneurs, die Zive>: der von ihm beabsichtigten Invasion proflamirt und denjenigen Belohnungen verheißt, welche Frei- willige für dieselbe werbei!. E x : / Ueber den Zug des Sir John Colborne gegen die Jnsur- genten in Nieder-Kanada meiden die Berichte aus Mont- real vom 19. Dezember Foloe?des: Das Truppen - Detasche- : Befehlen des Generals verließ Montreal am I3ten, an welchem Tage es bis St. Martin gelangte. iáten Morgens rückte es ber St. Rose, wo es vou der Jesuêé- Jusel über das Lis nach dem Lande marschirte, gegen St. Eu- stache vor. Hier hatten die Rebellen Posto gefaßt und si< be- sonders in der Kirche und dem Jeonnenklofter verschanzt, von wo aus sic auf dén Britiscsen Vortrab zu feuern begannen. Das Feuer wurde zuer dur< die Freiwilligen erwiedert, bis die bei der Kolonne befirdlichen beiden Geschüße aufgefahren nd g ( 9tet werden konnten, w drei Jufanterie- Regimenter uad die Kavallerie das gingen, um dem Feinde den Rückzug abzuschneiden. Nach An- gabe ciner Depesche des Britischen General-Adjutanten dauerte das Gefecht etwa eine Stunde, nach Anderen gegen zwei Stun- den und wurde, wie es scheint, nur deshalb so bald zu Gunsten der Truppen entschieden, weil, nahdem der Befehshaber der Zn- surgenten, Dr. Chenier, getödtet worden war, sowohl die Kirche als das Pfarrhaus iu Brand geschossen wurden, wodurch sich die In- enôöthigt sahen, sich aus den befestigten Gebäuden ] iehen Und den nachstürmenden Freiwilligen, welche be- sonders in die Satkristei eindrangen, zu weichen. dur< die Miliz von St. Martin und von dem 8sten NRegi- mente verfolgt und ergaben sich in großen Haufen. e Gefechte zu St. Eustache und bei dem Brande der Kirche sol- len nach Einigen Su, nach Anderen 159 bis 200 Kanadier um- E A gefangen genominen, unter denen anden. Die JInsurgent n im ( zen Din Man Bare gewesen Gu O Ader Sdo pen hatten angebli<h nur 1 Todten und 8 Verw i Ein Theil der Häuser in St. Eustache ist s a en. Am löten Morgens seßte sich Sir John Colborne gegen St. enoit (Grand-Brule) in Bewegung; er erreichte dasselbe um Mittag. Schon unterweges kamen ihm viele Insurgenten mit aufge- ste>ten weißen Tüchern entgegen, und dieselben Zeichen der Unter- werfung empfingen ihn beiseinem Einzug in St. Benoit. 200 Jnsur- enten stre>ten die Waffen und lieferten ihre Anführer aus. Nan fand indeß nur 54 Gewehre, obgleich aus den Papieren kines der Verhafteten sich ergab, daß wesen seyn müssen. Nur st entschließen, ein Strafge seit Jahren der Heerd der Jn niht einen Bew53h 01 er ein Exempel der Ll in Br cn Loyalisten die Brandfackel in di dem Gefühl der Rache | 8 Es die Hälfte des Ortes send n A L So aae seinem Marsche v Carillon nah Grand-Brule, wo er Vaunt C ovps eintraf, ohne alle unmittelbare Veranl iein Häuser der Insurgenten

bedauerte es, sámmtlichen Britisch einem großen Gegengewicht Macht der Vereinigten Stra Kolonicen

Sir Francis Head, gesebt. Er steht jelzt

währt, so ! neur die gr

Deshalb werde jy ihrer Staticnen widerseckzen j utrag nicht auf Absiny dritiea Verlesuy Nach diesen #

Mackenzie hat, als

jedenfalls bei dec darüber veranlassen. {lice-und Lord J. Russell verts Post nud

ing auf den Kopf des

London, 25. Zan. Jhre Majestät die Köniain dem Preußischen und den h hiesigen Hofe ( und seinem Nachfolger , Fj Lebterer überreichte sein Kreditiv.

Januar eine Depes ter Änderem heißt; é }.8e Viteder. Kanada aufregen, u Obecyr- und Nicder:$ eise zu erledigen, ijl es nug egcln zu ergreifen,

Neuen Palaîte ment unter den

gestera tm ] dem bisher beim

(Griechischen Grcfandten, esenen Herrn Trikupyi | Suzzo, Audienzen. Lord Glenelg hat unterm 20. Lord Durham gerichtet, „Um dic Fragen, wil jenigen, welche zu zinlaß aben, auf cine dauernde umfassende legiélative Maßr 1 Vaclamente vorgelegt werden, wäre es i Wünsche und Meinnuügen der Bewohner beid aßregeln fenen zu lernen, Li:s lig wenu Sie ch mit cinigen Pi on denen fich, ihrer Stelluy ibn ließe, daß sie die Gesinnuuza <hcint daßcr rathsam, daß Ew. Hen < bcruscn, um sich uit daj citen der beiden Provinzen zu di tglieder des legislativen Y ¿d das Versammlun géhau «bu sciner Mitglieder zu dis bnlichen Umständen würde m e Verfahren beobachten; allein Bil Gisetzeskrast crbalt, so gen Legislatur, diesen Ru Sie werdem daßer, wh s jetzigen legislatiunRith er fünf Distrikte Nicder- Kand u Personen zu wäßicit, die ann Das berathende Comité wind) Beratbungen Et chtigsen Gezeuständu, gehören die jt zwis chenden Frag:n. Ew. $0 gemcinsame legi

diern das lezte Mittel, ihren Beschwerden Luft zu machen. Er | (Grote) habe bercits früher seine ‘Unsicht ausgesprochen, daß die worin es un Trennung Kanada's vom Mutterlande dem leßkteren vortheilhaft |

Imisiigkeiten zwischen

und aegen die Kirche ährend die

sciben j: dech deu {henswertb, die Dorf um- cinzen in Betresf zencr M am b:steil dadurch crreih:n, aus j¿der Procinz d.f ibrem Chazafter nach, an Landsleute repräsentiren. Es f cine Anzabl folcher Per über dic wichtigsten Nngelegend Sie sind daber crmächtigt, drci M von Over - Kanada auszuwählen ut Tber - Kanada aufzufordern, z Zwrccfe zu ernenaeu- Bezug auf Nirder-Kanada dassclb die dem Pariamente jeyt vorliegende währcud der Sudpeudirung der dorli abg:hcifin werden. itglicder de

prächcu, V

oncn zu fi

zurückzuzie

Unter gewü Sie wurden

auf andere Weise diefer Suepecndi-ung, drci Vi ausnáävlen und die Wähler d ordern, sür jeden Distritt zwci rathungen Th:il nehmen soüen aus 26 Mitgliedern besich:n, bei Versiß zu fübren haben. dcin Cemnié vorgelegt weden müßen, be:den Kanadischin Provinzen obschw keit werten schen, od Behörde emniußißen, m:insam intere len zu enticzeidin bäite. dere Legiela:ur, die üder alle das legeubeitin allein zu entscheiden hot

gekommen sich 20 Ve

Die Königlichen Trup-

es nit möglich is, cine ge j der alle Fragen, bei denen beide Previn und die in rig

¿t sind, vorzilegen wären, j P. orinz bre

Aaürich behält jede : Aunere dersclben betrc enden Scelitcn Sie hiermit d 1260 Gewehre vorräthig ge- schwer konnte sih Sir John Colborne zu halten; da ader St. Benoit Urrection gewesen war und auch. ner von loyalen Gefinnungen enthielt, glaubte zu müssen und befahl, die Wohnungen Dadurch aber gab er and, indem diese, nur folgend, die Gelegenheit benuten, um in einen Aschenhaufen zu verwan-

anzuordnen.

slitutiounelle men.

Bera1bung der untern Provinz, ldrcn en, zu verbessern find. aup1ibesch werde des und cs is, als cinziges Mittel, denselben wählbar zu machn. abre in beiden Pulaments : den legislativen Rall Maßregein zu ergre1fen ßercs Vertrauen zu | die des Comiié's, zu erwägen, auf am zwc>máßasieu autj| J. B die F

darbieten, indem die Febler, welche bé. ber güctliden Fo! ug dis legi! Veisammliungsbaustci dem llèbel abi

gebemmt hab C Die Ve1fassu Rathes biidct eiue H Nicder: Kanada, fen, vorg schlagen worden, Vezichung wur beschlossen , daß es nicht zw hibar zu machen, daß aber Vi islatur ein grd

zu cinem außerordentlichen Landiage, viiligen L A A einzuberufen. inen neueu Beweis der nie rasteuden landesväterlichen Fürsor Ew. Königl. Majestät, und erlauben uns, dén AOUaaT l i erbietigsteu Dankes, Allerhöchstdenseiben hierfür unterthänigst darzn- bringen. Der Prüfung jener Entwürse werden wi” die unbefan- gene Sorgfalt widmen, welche unscren Erundsägen, wte den Erwar- tungen Ew. Königl. Majefiät entspricht. Das Strafgescybuch mit s:incn Ncben - Gesegen wird die Sicherheit des Rechts, welchem in allen Verhältnissen des. Staatslebens die erste Stelle gebührt, wesentlich fördern, und wir werden uns glüflich schägen, zu einem Lan Een Dentmale der ruhmwürdigen Regiecung Ew. Königlichen Majestät auch von unserer Seite beizutragen. Die Ucbereinstim- mung der zolgeseßlichen Besiimmungen iu ihren verschiedenen Be- zichungen i cine nothwendige Folge des gemeinsamen Vereines der in seinen bisherigen Ergebnissen sich nur als wohithätig darge- stellt hat. Wir können dessen nicht erwähnen, ohne des höchsteigenen Antheils eingedenk zu scyn, welchen Ew. Königl. Majestät an dieser, die Woblfahrt des Landes so nabe berübrenden Angelegenheit genom- men haben. Möchten alle anf, dasselbe Ziel gerichteten Absichten Ero. Königl. Majefiät unter dew mächtigen Schutze des Lenkers aller menschlichen Geschi>ke in Erfüllung gehen, und cs werden die kom- menden Geschlechter mit den danibarcn Empfindungen des lebenden übereinslimmen, - so oft sie auf Ew. Königl. Majestät 1batenreiches Leben zurückblicken. Wir ersterben in tiefsier Ehrfurcht. Ew. Königl. Lee WrINDeRt: Ce Us Kammer der Standesherren r Präsident: (gcz.) Eruft Fürst zu Hoheniche-La ie Se- cretaire: (aez.) Mebl, Graf von E Ros A S

and zu stecken.

de im vorigen Jab1 c>máßig \cy,

Zwciae der Legi Es if nun Zhre Sache und 11s - Beschluß nige audece Gegenstände, - i: Neg:erung in Nieder: Kan Veise des Besißes von Grun cines Appeliations - zir Rathe zicbe®. in Bctresf d Aufmerksamfcit det angefübrteu i Sie mwahrichein!ich die W ngland zu empfehlen baby Auscinandersczung soll arüber urtbeil

um dicten!

bald nah dem Haupt-Corps O S QE einzein steZen- : in Brand geste>t. Sir John Clborne detaschirte den Oberst - Lieutenant Maitland mit u sten Regimente nah St. Therese und St. Scholastique, um diese Kirchspiele von den Rebeilen zu säubern, un î unter der Eskorte der Kavallerie - nach c n löten eintraf. An egiment unter dem Oberst- Lieut ? brachte 106 Gefangene me S der zu den Thätigsten un erehnet wird.

Weise dfrscr Parlamei feya méchte. der uötbigen Ausgaben der Civ! Geseg in Betreff der die Errichtung werden Sie ebcnfalls das Comité von den vielen Fragen

Gerichts 1j und kehrte dann Montreal zurü, wo er demselben Tage kehrte au<h das erste

nicht Eiae Kanada's, die nicht gecignet wäre, die in Auspruch zu ucbu1{n. viele anderen Gegensiände werden einiger legislativen Maßregeln in E werdén mir daher die umständlichse regelu überseud.n, d ob es zwecémäßig- sev, sie dem für die Versammlungcy d fönunen Sie dassclbe nach Die Morning C daß Lord Durham's Abreise nach worden sey. Er werde abreisen, -Strom frei von Cise sey; en Umstand habe man auch schiffungszeit der Garde Rücksicht genommen. in Portsmouth einschissen. von Sir J

czug af alle G j f arü> und

, Uhiter denen ein Herr Demochelle, veichsten unter den Insurgenten waren auch alle übrigen Corps je So ist in wenigen Wochen drückt Moe dic ag versi uan unter die Waffen rufen würde. rk‘/ hat Nachrichten e aube om lten und aus St. Thomas vom In Barbados war der „„Corn- um daselbst ein Regiment Truppen auf- ieder-Kanada zu bringen. Sollten diese f Barbados nicht entbehrt werden können, so soll „Jamaika gehen, um dort ein Regiment an

In Jamaika hatte das vom Versamm- fung der Geld - Bill ernannte Comite seine Man erwartete bei der Vorlegung des Be- amentlic< wegen des Vorschlages, 12 Großbritanien gleich zu machen. tie ein Geseß angenommen, wonach tick Vieh eine Abgabe vou :0 Schil- . Der Gouverneur Sir Lionel Smith seine Enclassung eingerci<ht und Fand im \ssoi Jm September hatte ein aiman die im Jahre 1834 erbaute St. Ge- Ein Britisches Kreuzerschiff hatte kurz aketbootes ein Portugiesisches Sklaven- ego:Bai gebracht. Es h on auf der Ueberfahrt 190 en ans Land geseßzt und von versehen; Keiner von Allen

) Bis zum lten n Montreal wieder eingetroffen. Insurrection unter nicht weniger als 50,06 Das Paketschiff „Skyla vom Iten, aus Jamaika v - Dezember mitgebracht. wallig“' angekommen, Unehmen und na<h N luppen au

amit das Miunistirium d arlamente vor¡ulegenu. cs Comité's baben Sie zu bestiuntb Velieben auflösen.‘

hronicle erklärt es fi Nord- Ameri sagt dies Blatt, so früher wäre es Ÿ bei Fesisezung E

úr ungeg

St. Lorenz Auf denselb

werde sich Die offiziellen Depeschen die Regierung erhalten und gestern Abend dentlichen Supplemente der Hof-Zeitun( Alles, was über die ada’s bereits mitgetheil der General-Lieutenant i Ew. Herrlichkeit zu benachrichtigen Nieder - Kanada völlig beendigt ist. der Grafschaft der Seen der t te seit dem Beginn der E hren nach Hause zurü h meinem Hauptquartier.“ Ober-Kanada könnten ern taus einer so verdächtigen Quelle k Vermont. Es U, aus den o taate New-York hervor, d wohner des Staates Maine Anstalten tréfen, unbeschüßten Zustand der Provinz N Gränzfrage nach eigene! den Aufenthalt Mackenzie

Bord zu nel

) )men. lungéhause zur Prü rbeiten beendigt.

bedeutende Oppositio: ie Valuta der it a Ad

ohn Colborne/:

in einem Wi bekannt mad} iederlage de!

Sir John Ci

stätigen vollkommen genten Nieder-Kan der Depeschen sagt „Jch erlaube mir, Empörung in Habitans, die in dem unruhigsten Distrik Waffen ergrissen hatten, ke ihre Waffen nac die Nachrichten aus ildßen, wenn sie nich aus den Blättern von Busfalo und nannte Blatt hin ouverneurs vom

a der “insel derjenigen vo erjammlungshaus hatte em cingeführten S kgen erhoben werden soll atte unwiderruflici; egriff, die Jnsel turm quf Groß-C otgs-: Kirche umgesti dr dem Abgange des P enommen und nah der Mont kflaven an Bord «habt, wor en waren; die übrigen wurd ehörden mit allem Nôöthigen ber 17 Jahr alt. Dubliner Korrespoudent der 1, daß O’Connell Handwerke: erei

zu verlassen.

stliche Besor

gehe inde

eu- Braun m Belieben "8 auf Nav

Morning-Pof mel- e : [S

am 20sten in Dublin von Mit- ne, deren Zweck die Erzwingung

det derselber

nußen und die gliedern der

In Bezug auf

131

höheren Lohnes ist, BUEA Ide worden sey. Sein Man-

chultern gerissen, und er mußte unter dem Schuße des Lord-Mayor und des Dber-Sherif Ln

tel wurde ihm von den

rú>ziehen.

Die 37 Studenten, welche bei den leßten Unruhen i s burg verhafíet wurden, vertheidigen sich eal, e T E sie gethan hätten, nur Selbstvertheidigung gewesen , indem sie auf dem Wege nah der Universität angegriffen worden seyen und daß spôter die unndthige Rohheit der TBebdi sie no<h mehr

örden i der Thore der Universität nichts zu sagen und sie. Lade Vas Ge „hätten, sich dem Eindringen der Polizei zu widerseßen. in Montag fand eine Versammlung von Studenten statt, an die der Professor Christison eine Rede hielt. Es wurde be- schlossen, ein Comité zu ernennen, welches die Vertheidigung der

aufgereizt habe. Sie glaubten, daß die Be

Angeklagten leiten sollte.

Das hiesige General-Post-Amt hat bekannt gem A b [i a zt a Pas Porto von Briefen und von Reteeen mit E zes Proben von Waaren, die aus den Kolonieen oder vom Aus- lande eingehen, auf 1 Shilling für die Unze Gewicht, von Rech- nungen aus den Britischen Plantagen und von Dokumenten aus den Kolonieen und aus fremden Ländern auf ò Shilling

Porto in den Fällen, wo es bisher nit über 26

denden N.N.O. - Winde. Niederlande.

Aus dem Haag, 27. Jan. Se. Königli i

5 0, N ; . Königliche Hoheit der

Prinz Albrecht von Preußen ist gestern Abend um cue über

Hannover aus Berlin hier eingetroffen.

ei na e Ds, haben dem Bürgermeister der | ‘g eser, das Ritterkreuz des Yi i

schen Löwen - Ordens verliehen. i E E

Deutschland.

Stuttgart, 25. Nov. (Württ. Bl.) Se. Kdni s jestät haben vorgestern Nachmittags 31/4, übe R u der Kammer der Standesherren empfangen, um die in dersel- ben votirte Dank - Adresse auf die Thron- Rede bei Eröffnung des gegenwärtigen außerordentlichen Landtags entgegen zu neh- a A R E Präsident der ersten Ke , Furs zu Hohenlohe- Langenbur j, j hatte, ist folgenden Jn s nar fu Ba

„Ero. Königl. Majestät baben anädigst geruht, die getreuen Stände

Se. Königl. Majestät geruhten hierauf zu erwiedern: ¡Mit gewohntem Vertrauen habe Ich die wichtigsten Gescue über

unsere Strafgeseßgebung auch zur Berathung dcr Kammer der Stan- desberren überwiefen. Jhre Mir woblbekaunteu Gisinnungen bür- gen Mir fär die Umsicht und Gewissenbaftgfeit, mit welchen Sie diese Geseze prüfen werden. Empfangen Sie Meinen wohiwollen- n Daukt, mit welcheur Jch Jbre Acvßeruugen eutgegenncbme, in- dem Sie Meinen Bemühungen Gerccztigkeit widerfabren lassen, das Wohl unseres Vateilandes in allen sciaen Beziebangen zu befördern.“

(> . T . C . c Stuttgart, 26. Jan. Der regierende Fürst von Hohen-

zollern- Hechingen, welcher schon seit dem verflossenen Somme sich in den Niederlanden aufzuhalten E wo ibn schwere kérperliche Leiden zurückhielten, ist gestern auf der Rück- reise in seine Residenz hier durchpassirt. An dem gleichen Tage ist hier durchgercist Don Antonio Bonaparte, der Sohn Lucian’s.

Oesterrei. Hermannustadt, 12. Jan. Kürzlich haben sich unter den

hier garnisonirenden LTruppen, und zwar zwi i

i 1 , war zwischen einem Pol- nischen und Ungarischen Bataillone, heftige Reibungen Ae welche einen schlimmen Ausgang nahmen. Man fsreellte sich feindselig gegenüber, und leider blieben Mehrere todt auf dem BAS BieA t Dad A ward verwundet. Ueber den t d er Mißverständnisse und den ei i Zzi noch nichts Gewisses bekannt. R T O

für ein Gewicht bis zu '/, Pfd., auf 10 Sh. für ein Gewi von mehr als '/z bis zu '/» Pfd., und so L bee auf 15 Sh. bis zu */4, auf l Pfd. Sterling bis zu 1, auf 2 Pfo. Ster- ling bis zu 1/2, auf 3 Pfd. St. bis zu 2, auf 4 Pfo. St. bis zu 2/2 und auf 5 Pfd. St. bis zu 3 Pfd. Gewicht, herabg e- jeßt worden. Bei cinem Gewicht von mehr als 3 Pfd. soll es aber bei den biêherigen Portosáben verbleiben, weil man die Ver- sendung s{<wererer Papier - Packete, als zu 3 Pfund Gewicht durch die Posi nicht geru sieht und ga!z zu verhindern wünscht. Von Büchern, Broschüren und aüderen T R ist das - den es bisher | Shilling be- trug, auf 4 Sh., wo es nicht über 50 Sh. machte, auf 5 Sh. und wo es sich auf mehr als 50 Sh. belief, auf ein Zehntel des früheren Betrages herabgesekt. Um die Einschmuggelung von Briefen in solchen Packeten zu verhindern, soll diese Porto- Ermäßigung nur dann gewährt werden, wenn in die Oeffnung der Pakete auf dem hiesigen oder auf den Provinzial - Postämtern gewilligt wird, und finden sich bei dieser Oeffnung in den Pak- keten Briefe vor, so muß das fcühere Porto entrichtet werden. Der Srost hat wieder angefangen, wenn er auch nicht so eftig ist, wie früher. Das Frühlingswetter vom Sonntag bend bis Montag Abend hat nur stellenweise gethaut. Am Montag um 8 Uhr Abends stand das Thermometer auf Ö, 7 R., allein um 10 Uhr Abends trat wieder ein scharfer Frost ein, und vorgestern früh um 8 Uhr war es bereits bei Nord- Ost-Winde bis auf 1,°5 R. gesunken. Um 12 Uhr Mittags stieg das Thermometer zwar wieder auf + 5°,8 R., aber um 6 Uhr Abends sank es wieder auf 1°,3 N. bei einem s<nei-

behufs der Berathung: einiger Wir erkennen auch hierin

Spanien.

Madrid, 17. Jan. In der heutigen Sibung der Depu- tirten-Karmnmer stattete die er hn ihren ericht ab über den Antrag, daß diejenigen Deputirten, die besoldete Aemter annehmen, \ih einer neuen Wahl unterwerfen müssen. Der Bericht wird in den nächsten Tagen zur Diskussion kommen. Von dem Geseß-Entwurf in Betreff der auf Cuba und Puerto Rico zu erhebenden außerordentlichen Kriegssteuer wurden Ar- tikel B und 2 an T on den zehn Wahl-Distrikten der Hauptstadt haben sieben zu Präsidenten ihrer ahl-Kollegien Aobüager a ern oder L900 P gewählt. Es befinden si<h darunter die Herren Mendizabal und Caballero und man glaubt, die Wah- len würden zum Vortheil der Exaltirten ausfallen. Cabrera, der zu gleicher Zeit Morella, Gandeza, Vinaroz und Benicarlo bedrohe, soll mehrere Kaperschisse gegen die von

Catalonien und Valencia kommenden Kauffahrer Se sah ausrústen

F nlan d.

Berlin, 1. Febr. Das im neuesten Stücké der Geßehz- Sammlung enthaltene Geseß über die Bestrafung von Stu- denten - Verbindungen lautet also:

t „Wir Fricdrih Wiibeiin, von Eottcs Enaden, König von Preus- heu 2c. 2c baben die wegen Studenten» Verbindungen bisher xrgan- gangenen geseßlichen Verschrificn mit Rücksicht auf die Veschlüsse d-r Deutschen Bundes-Ve: sammlung vom 14. November 1834 ciner sorg- fäitigecu Prüfung unterœerfcn laffen, uud verordnen nunmebr auf den Antrag U2feres Staats-Minisleriums und nach crfordertem Eut- E I E ea RaA Aufbebung aller früheren Vor-

r ¡esen Gegenstand, für den gan e Monarchie, was et) g f ganzen Umfang Unserer

i Alle Studenten-Verbindungeu, ohne Untershied der dabei gebrauchten Benennurvgen (als Orden, Landsm aeg u. s. 89 O verboten A E

. 2. Die Sirafe der Ucbvertreiung dieses Verbots besicht: 1 für die Stifter, Voist:ber und Beamten us solchen S und für alle diejenigen, welche Andere zum Beitritt verleitet oder zu verleiten gesucht haben, in deu consilium abeundi oder der Relegationu ; 2) fär die übrigen Mitglieder in sirengem Karzerz bci wiede€zholter oder fortgesezter Uebertretung, so wie bei andern ershwerenden Um- ständen, in der Unterschrift des consilii abeundi, im consilium oder in der Relegaiion; 3) ia sofern aber cine Studenten - Verbiudueng mit Studirendcu anderer Universitäten in irgend cine Gemeinschaft tritt, so sollen alle dicjeuigen Mitglieder, welche eiucn thätigen An- thcil hieran genommen haben, mit Relegation bestraft werden.

__$. 3. Diejenigen Studirenden, welche für eine Studeutcn-Ver- bindung, ohne Mitglieder dersclben zu seyn, dennoch thätig gewcsen sind, sollen gleichfalls nach den Bestimmungen des 8$. 2 besira\t werden.

$. 4. Der mit dem consilium oder der Nelegation Velrafte fann nur durch besondere Erlaubniß des Miniseriums der Un:er- rihts-Angelegenheiten auf einer Universität wicderum zugelassen wers den. Diese Erlaubniß ift jedo i j

1) nach dem consilium níe vor sc<s Monaten, na< dexr Relcgas

tion nie vor cinem Jahre;

2) überhaupt aber nie für dieselbe Universität, wo die Strafe ver-

wirft worden, ju ertheilen. S. 5 Auch verliert cin so Bestrafter, wenngleich er die Erlaub- niß zur Fortsezung seiner Studien crhäit, den Genuß afadeuischcr Stipendicu und E A" welche aus êffentlichen Fonds, von Cor- porationen, Kirchen u. f. w. vecrlichen sind, oder deren Verleibung an die Zustimmung! der Staats - Bebörde gebunden ist, so wie die Ves frciung von Honorar-Zahlungen. Eine Wiederverlcihung kann nicht anders als mit besenderer Genehmigung des Minisieriums der Un- S . 6. Gehört es jedoch zu den Zwefen oder zu den Beschäfti- ungen einer Studenten - Verbindung, über Veränderungen i der erfassung oder Verwaltung cincs besiimmten Staats, oder auch der Staaten überhaupt, Verathschlagungen, in welcher Absicht cs scv, an- zustellen, so haben, außer der im $. 2 bestimmten L:bndung, die Suifs ca E belineor A A on N bis schsjährige, di: übri- i »cilnehmer aber sechémeonatliche bis dreijährige Gefängniß: ed: s-stungéarres-Straf verwirft. R E A . 7. Eine Erhöhung diescr Strafen ($. 6.) tritt ci (I zus ms Verbindungen entweder fit On LA E N R ihren Mitgliedern Verpflichtungen auferlegen, wilche über die Zeit des akademischen Zusammenledens an diefer Universität, oder über die Studienzeit überhauyt, hinausreichen sollen, oder

2) mit Studenten - Verbindungen auf anderen Universitäten, oder mit solchen inläzdisczen oder ausländischen Vercinen von Nicht- Siudernten, die nach den in Unseren Staaten besiebénden Veor- schriften als uneriaubt anzusehen sind, auf irgend eine Weise, ¿ B. durch Briefwechsel, Mittheilung ihrer Statuten, Saßun- gen oder Beschlüsse, oder durch Zusammenkünfte miiteisi Adgc- eordneter u. \. w. in Bezichung uud Verkehr treten, oder wenn

3) die Mitgiieder die Erfüllung der von ihnen übernommene Verpslichiungen cidlich, oder durch Versicherung an Eides siatt oder auf Ehrenwort angeloben, eder

4) unbekannten Oberen GEchorsam , oder befaunten Oberen eiuen unbedingten Gehorsam verspreczen, oder

5) J0r Str ae ung rer Beda und Beschäftigungen falsche

atuten vorlegen, oder soujìi andere, als 1hre wirkli dit

¿ vorspiegeln, oder wenn | / hre wirklichen Zwie n einer solien Verbindung mehrere und bebere Grade unt Abstufungen stattfinden, gegeu diejenigen Theilnchmcer, welche A E davozu babe, oder sich selbst in den höheien Gra- e ennbent,

Jn jedem dieser Fälle sel süc die Stifter, Vo-sieber und - fen O E ge, für dic bten Miete

eunwmonatliche bis se rige Gefänguiß- F : Straf ausg ciprochen werden. jährig fänguiß: oder Festungearrcst: Strafe __$. 8. Besteht der Zwe> einer solchen Studenten - Verbindun ($9. 6. 7.) in ciner schon an sich als Vergeheu oder Verbrechc1 df baren Handlung, oder if von der Verbindung im Ganzen. eder von einzelnen Mitglicdern derselben irgend cin anderes Vergb n cder Ver- brechen aus Anla; -der Verbindung wnternemmcei , begüni.gt od:7 ausgeführt woydeu, so follen die allgemcinen Gescge lber icu!niri rende Verbrechen (N. L. R. 1. 20. $ 57.) zur Aniendung fouunen,

$. 9. Außerdem foll fein, wegen Theilnahme an ciner $8. 6, div 8. bezeichneten Studen:en - Verdizdung Berurtbiilter zu (incu Diet; - chen Amte, oder zur ärztlichen eder chirurgischen Praris, oder z1 ti- ner akademischen Würde, oder als Privat-Dozent auf einer Uw wversi- tät zugelassen, oder mir einer Konzesfion zur Ertheilung von Perivat- Unterricht verschen werden. Die Unfähigkeit zu alien dicfca Fonctics nen ist jedeómal im Erkenntuife auéznsprechei?. $. 10. Die Untersuchung und Eutschcidung in allin, $5 s. tige, bezeichneten Fällen wird dem Kammergerichte zu Berlin üderiragen. _$. 11. Den akademischen Bcbérden, fo wie den aligemeinen PBo- lizci-Behördeu wird nach ivie vor die Anfsicht gegen alle Sindcu:cn- Verbindungen beigelegt. Jhnen gebührt der erse Angriff und dic po- lizciliche Untersuchung, nac) deren Absch!uß das Polizci-Ministeriüm uach Maßgabe E E weitere Maßregeln oder Be- stimmungen zu treffen, eder die Sache an das Kammergeri ¿Es f abzugebe bal A V3) Kammergericht zu Bcr $. 12. Wenn Nicht - Studenten an Studenten - Verbindunge Theil nehmen oder wiffentlich dazu Vorschub leisten, fo bier o nach den vorstehenden Vesiimmuugeu mit der Maßgabe ücstraft. daß den gegen die Studenten stattfindenden Disziplizar - Strafen ($. 2)

Gefängniß- oder Fcflungsarrest - Strafe von drei Mona j j j : ¡Lan góo - ? tea- bis zu zwei Jabren subsiituirt werden unß. Wenn dagegen Studenten ag