1838 / 43 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Berliner

Börse,

Den 10. Februar 1838.

Amtlicher Fonds- und Geld-Cours-Zettel!l.

168

Auswärtig

G Amsterdam, Niederl. wirkl. Schuld 53!/,.

Brief.

r. Cour. Geld.

|%

Brief. |

D T. Tour.

Geld. Preuss. Präm.-Sch. —. Poln. —.

St.-Schuld-Seh. Pr. Engl. Obl. 30. PrämSch.d.Seeh- Kurm.ObI.m.1.C. Nm. Iut. Sch. do. Berl. Stadt - Obl. Königsb. do.

Elbinger do.

Dauz. do. io Th. Westpr.Pfaodbr. Grossb. Pos. do. Ostpr. Pfaudbr. Pomm. do.

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D 23.

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omm. Pfaudbr. |32| ur- u.Neum; do. do. do. do.!32 chlesische

ückst. C. und Z.

s | Gold al marco |— Neue Ducateu Friedrichsd’or Aud. Golämüu- zen à 5 Thl. 1 Disconto

99/4 4| 100?/g | 997/g do. 4 105!/,

Seh. d. K. ue B/ | 86!/,

215!/» T |.. 97! | 13/12

13!/; 2'

Oesterr. 59/, Met. 1065/,. G. 61/4. 19%, 2!/;. 26. 1465), G. Lo Preuss. Präm.-Sch. 645/;. 643/,. do 673/,.675/g. 59/6 Span. Anl. 11!/,.1

Hamburg,

| 214!/» 39/7 19. Neue Anl. 18'/,.

L Wien, 3. 127/12 59/0 Met. 1067/;. 4% 1012/;. S 4 Bank-Actien 1438. Neue Anl. 600.

13/12

|

Wecksel-Cours.

Thúlr. zu 39 Sgr. Brief.

Frankfurt a. M., 7. Februar.

ank - Actien 1711. ose zu 500 FI. 1191/,. 119!/4.

Bank-Actien 1414. 1412. Engl.

e Börsen. Sonntag,

gti p reise der Ranges | Rthl

5. Februar.

59%, do. 1015/;. Ausg. Sch. Oesterr. Met. 102!/,.

Kanz - Bill. Zinsl. 53/,.

rom, von in 4 Abth

49/, 1007/,. G. 21/29, 615/s. lo 170d Pirdal- ObL Loose zu 100 FI. 251!/,. G. . 40/0 Anl. 102'/,. G. Poln. Loose 1/4. 21/20/0 Holl. 531 '/1 6.53/16

8. Februar. Russ. 1083/z. 59/6 Port. —. do.

Birch-Pfeiffer. Dienstag, Oper in 3 Im Schau

Februar.

39/0 80/4. 2'/2% —. 1/0

Pr. Cour. R

Geld.

Amsterdam do. Hamburg « «.“+ do. London

Wieu in D Xr. «oooooooooo

Augsburg

Breslau «

Leipzig «

Fräukfurt a. M. WZ. -.““« Petersburg «+-,+..*

Kurz 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. K Tage 2 Mt. 3 Wech.

100 Thl. 100 Thl. 150 Fl.

109 Rbl.

E

I SSIBIIITITI

11275 1421/g

1838. | 1517/g

9, Februar. 6 Uhr. 2 Uhr.

Thaupunkt

Dunstsättigung 76 pCt.

heiter. W. WSW.

87 pCt. trübe, SW.

Wolkenzug .…..

Tagesmittel:

E T A

Meteorologische Beobachtung. Morgens | Nachmittags

| Lusftdruck.…..« | 328.26“Par. |327,42/Par. 325,60 ‘‘‘Par. Lustwärme .…. —4- 1,669 R. 4+ 3,89 R. |_4 0,09 R. '4- 0,509 R.

327,09‘‘/ Par... 4-2,39 R... 0,19 R.., $1 pCt. W.

sage, von Z Gläser. Nach cinmaligcr

Abends Beobachtung.

10 Uhr.

von F. Hopp.

Quellwärme 6,89 R. Dienstag,

Flußwärme 0,09 R.

Bodenwärme 0,8 R.

Ausdünstung 0,019‘ Rh.

Niederschlag 0,012‘ Rh.

Wärmewechsel 4+ 4,0" 0.59.

| -+- 1,6 0 R. 0,89R. 81 pCt. heiter. W.

Französischen, v wiederholt: spiel in 1 Akt,

I I E B

m Schauspielhause, wandlungen, Lustspiel in

Montag, 12. Febr.

bth

Sonntag, 11. Febr. thantis tom E in 3A

Montag, 1: Die Ahnfrau in der Scheune.

Wille fúhrt zum Ziele.

11. Febr.

Oper in 5 Abth., mit Ballets.

Plá6e:

r. 10 Sgr. 2c.

. Görner. Hierauf:

„, vom Dr. C. Tôpfer. Jm Schauspielhause, zum erstenmh Rubens in Madrid, Original-Schauspiel in 5 Akten, von (j

Im Opernhause: Fernand Cg Musik von che Vorstellung.

13. Febr. .„„ mit Ballets.

spielhause: Französis

Berger.

2. Febr. Posse Musik von A. Müller 13. Febr. Lustspiel in

on B. A. Herrmann.

Die neueste Art, seine Schulden zu Melesville und Varner, von C. V t,

nach

Zum erstenmale wiederholt:

Königliche Schauspiele. Im Opernhause :

Armide

Musik von GluZ N

Gluck

Ein Plak in dea Logen des ersi

zum erstenmale wiederholt: 2 Abth. , nach einer Eriählne fte

Zurückseßung, Lust

Spontini.

Königsstädtisches Theater.

Der Rattenfänger von Hameln, Ï ften, nach einer Deutschen Vo( F Musik vom Kapellmeister F, (Dlle. Hähnel: den Fremden.)

Hutmacher und Strumpfwirker, gy,

Ry:

Fray

wit Gesang in 2

At, 2 Akten, frei nus ge

Hierauf, zum ers U bezahlen d

Redacteur Ld. Cottel. Gedruckt bei A. W. Hayn,

—————

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m

Bekanntmachungen.

Erledigter Stecfbrief. rch den Stecbricf vom 28.

Der durch folgte angebliche

dadurch erledigt.

Berlin, den 5. Februar 1838. Dic Kriminal -Deputation Stadtgerichts.

Avertissement.

Kreise belegene zur Herrschaft Neu ehemalige Kommende Liegen neb f 218,318 Thlr. 7 sgr. 9 pf.

Die im Lebuser Bade eerf gehörige

ubchör, landschaftlich au soll im Wege der | tion versteigert werden, und is ein Bietungs-Termin auf März 1838, Vormittags 10 Uhr, Ober - Landesgerichts - Assessor von Rohr auf hiesigem Ober - Landesgerichte anberaumt.

die Kaufbedin

abgeschäßt,

den-17. vor dem

Die Tare, potheken:

Frankfurt a. d. O., den 25. Augu

Avertissemen Die unter der Gerichtsbarkeit des Landes - Gerichts zu Frankf

busschen Kreise belegenen, l

¿ sgr. abgeschäugten a gen Subhastation

den 16. Jun

vor dem Ober - Landes - Geri dem Königl. Ober - Landes - | 1 werden. Die Tare, dex Hypothekenschein und die Be-

dingungen sind in unserer ranffurt a. Königl.

1) der Drechslergesell rich Lange von

er Barbier Ernst

175 Thlr. besißt ;

3) der Schuhmachergesell welcher den

40 Jahren abwesend ist, und für den sich im Deposito des Stadtgerichts 9 Thlr.

26 sgr. 3 pf. befinden ; so wie deren et

maun aus Sagan, geboren , seit etwa werden,

spätestens in dem auf den 9. Augu

lih oder persönlich zu m

tigen, daß sie für todt er

werden wird. Sagan, Das

n Sachen

R betreffend die specielle Separation der Bruchfeld- mark der Bauern zu Ragdorff ; 2) betreffend die specielle Separation der Bruchfcld- u Ragdorff ;

3) betreffend die Anlegung eines zum Sommer- damme führenden Weges über die Bruchfeldmar- Por und Geunin; andsberger Kreise, sind die Rezesse bereits entworfen und, ausschließlich einiger Juteressen-

mark der Kossäten fen zu

sämmtlich im

ten, vollzogen worden.

Der theilweis nicht ausreichend geführten Legitima- obigen 3 Ausecinanderseßungen

tion wegen werden die

hiermit zur öffentlichen Kenntniß diejenigen, welche zu denselben ein meinen und bisher nicht zugezogen waren, aufge: e innerhal ; event. aber spätestens in dem zur Raheraggehen Bereung der Rezesse qu. am 5. Ma ormittags 10 Uhr, -in Dorf Gennin bei Landsberg a. d. W. anstehenden Termine anzumelden, sich na ihrer Ansprüche Über die ihnen vorzulegenden Rezesse zu erflären und event. dieselben zu vollziehen. iere enten, welche dieser 0

fordert, ihre Ansprü Unterzeichneten hierselbst,

i d. X,

Diejenigen etwanigen Aufforderung und resp.

st 1838,

Juwelier Herz ] in Magdeburg ergriffen worden und der Stec{brief

und Blankenfe d sollen im

i 1838, Vormittags 10 Uhr, chts- Assessor ». Rohr auf Gerichte bierselbst verkauft

R

d. O., den 17. Preuß. Ober-Landesgericht.

Edictal-Citation.

Rachsiehende Verschollende : ns _ Johann Adolph Leopold Hein-

hier, welcher am 8.

eboren und seit dem März 1825 abwesend ist; 2) b Adolph Bru 6. März 1797 in Sagan geboren, 1 tober 1826 abwesend ist und ein Vermegen von

in Niederschlesien, Gericht der Stadt Sagan.

Bekanntmachung.

ungeu und der neueste Hy- hein find in utiferér E a einzusehen.

urt a. d. O., im andschaftlich auf 81,122 Thlr. liter Kutschlau, Blaunkensce, Gold-

wanige unbefannte Erben, hierdurch vorgeladen , sich innerhalb 9 Monaten und

Vormittags 10 Uhr, angesezten Termine auf hiesigem Stadtgericht schrift-

elden, fonst aber zu gewär- flärt und ihr nachgelassenes Vermögen den sich legitimirenden Erben verabfolgt

Allgemeiner Anzeiger für

werden, müssen nach $$. 25 und 26 der Verordnun vom 30. Juni 1834 obige Auseinandersezungen, selb

auf den i und werden nicht ferner mit

Foseph Cohn ist gehört.

anuar c. ver:

des Königlichen

3m Auftrage d. Königl. General: Kommission zu Soldin.

all einer Verlegung, wider sich gelten lasen Einwendungen dagegen

Landsberg a. d. W., den 15. Januar 1838.

Der Kreis - Justiz -Kommissarius Maaß.

nothwendigen Subhasta-

1837. andesgericht.

t. Königl. Ober- Schwie-

Wege der nothwendi-

egistratur einzusehen. Rovember 1837.

Juli 1797 , welcher am feit dem 26. Of-

ohann YJoseph Haber- 14. April 1770

den 10. September 1837.

ebracht und alle nteresse zu haben

6 Wochen bei dem

geschehener Prüfun

Die zwölfte Einzahlung von 5 Thalern auf die Leipzig“ st|wird nach $. 3 hiermit angeordnet. zablung vom 19. März an,

zu leisten, oder auch,

in Augsburg in Berlin bei

Dresdner Eisenbahn -Actien der Allerböchst bestätigten Statuten Die Inhaber belieben diese Ein-

in Leipzig bis zum 14. April, Abends 7 Ubr, jedoch spätestens bis

zum 7. April, Abends 7 Uhr,

bei Herrn Paul von Stetten, Herren Anhalt & Wagener,

in Dresden bei Herrn Michael Kaskel, ebendaselbst bei Herren G. Meus el & Comp.,

in Frankfurt a. M. bei Herrn B. Metzler sel. Sohn & C., in Hamburg bei Herrn H. J, Stresow,

in Magdeburg bei Herren J. C. Weisse & Comp., in München bei Herren Gebr. Marx,

in Nürnberg bei Herrn Leonhard Kalb,

in Wien bei Herrn v. Wertheimstein sel. Sohn. Wir erinnern, dass im Unterlassungsfalle der Ver- lust aller Rechte und aller früher geleisteten Ein- zahlungen nach S. 4 der Statuten eintritt.

Die Interimsscheine werden gegen neue auf 60 Thlr. Einzahlung lautende umgetauscht, und es sind am 14. April d. J., nach 7 Uhr Abends, diejenigen der eilsten Einzahlung auf 55 Thlr. lautend, null und nichtig.

Zugleich wiederholen wir, kanntmachungen gemäss, dass die 10te Einzahlung am 10. Februar,

unsern frühern Be-

die Preußisch

Jn Berlin bei Ludwig Oehmigke, Burgstraße Nr. 8, ift so eben erschicnen : Bachmann, J. F-- Prediger, die Lnisensiadt. Versuch einer Geschichte derselben und ihrer Kirche. Zum Besten des Ausbaues dieser Kirche. Mit 1 Titelkupfer und 4 Piänen. Gr. 8vo. Elegant broschirt. Preis 1 Thlr, 15 sgr.

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Der Preis des in 4 Lief. im Juli d. J. beendeten Werks wird circa 3 Thir. seyn. Die zweite Lief. erscheint im März d. J.

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So eben ist erschienen und in Berlin bei Alex. Duncker, Französ. Str. No. 20 a., zu haben:

Abends 7 Uhr, in Leipzig; die 10te Einzahlung am 8, Februar, Abends 7 Uhr, ausser Leipzig, die 1lte Einzahlung am 17. März, Abends 7 Uhr, 11 i A die 1l1te Einzahlung am 10. März, Abends 7 Uhr, aufser Leipzig, geschlossen wird. Die Inhaber der Actien werden gebeten, zu den Einzablungen ein Verzeichniss der Nummern ihrer Interimsscheine beizubringen. Leipzig, am 1. Februar 1838. Leipzig -Dresdner- Eisenbahn-Compagnie. Gustav Harkort, Vorsitzender. A. Dufour, für den Bevollmächtigten. NB. Die Statuten der Gesellschaft und die Bau- berichte sind von vorstehend genannten Häusern gratis abzufordern.

G

Literarische Anzeigen.

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Berlin, im Januar 1838. Veit & Comp.

und Leipzig sind vis s und bei C. Berlin, Werderstraße Nr. 11, zu haben: Dr. Chr. Fr. v. Ammon, h | Ober - Hofprediger, Predigten, im Jahre 1834 gehalten. Veliupapier. Gr. 8vo. 1 Thlr. 16 sgr.

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Leipzig, den 31. Januar 1838. Leopold Voss

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akiurgischen Op mit einem erklärend

Klein AMto. Kart. Hr. Prefessor Dieffenu

fassers gezeichnet. Was risch wichtig oder prakti hier richtig,

der wichtigsten akiu

-

Ansicht des Fried

beitrug, dass dieser v. J., als an dem Tage

Abbildung gewiss ein

des Platzes bestimmt,

lungen zu habeu: Die

Bl

576 Seiten.

eber nach dem jeßigen ammte Gärtnerei umfa

zu 114 sgr. 3 Theilen die Kultur

und 3 der Küchengär

Unterwasserstr. Nr. 8, \i

des Königs. 10 sgr. ; wurden am 3ten d.

Begeisterung gesungen. Zuglei L upfeblen wi

unser großes unentgel Fnstitut, worüber B ben werden.

G E

rladung nicht nachkommen

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Elbing, im Januar 1888,

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Botanik für Gärtner und 1:90 von Dr. A. Dietrich. 480 Seiten, geheftet, zu T

Preuß

Gedicht von Otto v. Deppen und co Pianoforte-Begleitung von H. Pu do. Müller, Volksgesang,

., am eine der Freiwilligen, an mehreren

tliches

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erationen, gezeichnetu| en Texte versehen vou h F

II. E. Fritze, eingeführt vom Professr |, F Diesfenbach. Mit 30 illuminirten Kupferbh 2 Thlr. 15 sgr.

bach sagt unter Anden

der Verrede zu diesem Buche: „Diese Darstel der Operationen sind höchst treu und genau na besien Vorbildern von der künstlerischen Hand des Pn

irgend für die Afiurgie bist sh werthvoll i, wird wat

: flar und {öu ausgedrucft find. M Anfänger wird durch leichten Ueberblick dieser tin Tafeln große Abbildungen leichter verstehen und i erfahrene Arzt sich schnell die verschiedenen Meth einer Operation vergegenwärtigen.““

Früher erschien von demselben Herrn Verfasser: Miniatur-Armamentarium,

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sein Scherflein di

des 600 jährigen Jubiläu

der Stadt, neu gepflastert werden konnte, hat did

um s0 grösseres Intere

und ist ein Theil der aus dem Verkauf dieser Lit raphie zu erwartenden Einnabme zur Verschönerl

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6 u

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{n der Musifhandlung von Fröhlich & N |

nd erschienen: Q en-Lied.

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mit dem Portra

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M, als vielleicht Niemand es wagen wird,

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Allgemeine

Februar

reußische Staats-Zeitung.

Berlin, Montag den 12ten

1838.

Amtlihe Nachrichten. Kronik des Tages.

Des Königs Majestät haben dem seitherigen Kreis - Depu-

Sten, Hauptmann a. D. und Rittergutsbesißer von Stül p-

Dargib auf Lübbenow, die Landrathsstelle des Prenz-

H G Potsdam, Allergnädigst

jschen Kreises, im Regierungs-Bezirk verleihen geruht.

Angekommen: Se. Durchlaucht der General-Lieutenant d General-Gouverneur von Neu-Vorpommern, Fürst zu Put-

g, von Putbus.

ngs-Nachrichte n. A usl and.

Frankrei.

Paris, 5. Febr. Gestern Abend empfing der König den ron Pelet, den Marquis von Rey, den Baron von Mareuil, Herzog von Massa und mehrere Mitglieder der Deputir- ¿Kammer.

Die Pairs-Kammer nahm noch in ihrer heutigen Sibung y Gesez-Entwurf wegen einer größeren Ausdehnung der Kom- enz der Friedensgerichte mit 84 gegen 13 Stimmen an und tagte sich darauf bis zum nächsten Mittwoch.

An der Deputirten - Kammer wurde heute (wie bereits er- hnt) der erste Artikel des Gesez-Entwurfes wegen einer der neralin Danrémont zu bewilligenden Pension von 6000 Fr. tt 10,000 Fr., welche Summe die Regierung beantragt hatte)

192 gegen 176 Stimmen angenommen. Nachdem auch beiden anderen Artikel wegen des Rückfalls der Pension die beiden Kinder der Wittroe genehmigt worden, ging -der ze Geseß - Entwurf mit 355 gegen 36 Stimmen dur. Schlusse der Sißung beschäftigte die Versammlung sich noch t dem Gese -Entwurf wegen Anlegung einer Eisenbahn von

traßburg na Basel. Nur der Graf Jaubert ließ sich über ses Projeft, und zwar mißbilligend, vernehmen, worauf die risebung der Debatte auf morgen anberaumt wurde.

Der Courrier français enthält Folgendes: „Jn den reaus der Deputirten - Kammer dauert die Erörterung über Budgets und namentlich über den Etat des Kriegs-Ministe- ms noch immer fort. Die wichtige Algiersche Frage wird jugsweise verhandelt, giebt aber zu den verschiedenartigsten inungs - Aeußerungen Anlaß. Die Deputirten behaupten, dies der Fehler der Regierung, und die Minister, daß es edler der Kammer sey. Eigentlich aber tragen beide Theile

chuld: das Ministerium, weil es zwanzigmal sein System dert hat; die Kammer, weil sie nie ofen erklärt hat, wie dber die Afrikanischen Angelegenheiten denkt. Wir glauben, , wenn man jeden Deputirten einzeln und aufs Gewissen agte, die große Mehrzahl derselben sich zwar nicht für das zliche Aufgeben der Eroberung, aber doch für die beschränkte sesung des Küstengebiets erklären würde. Bemerkenswerth es, daß die Militairs, die in Algier gedient haben, und die vil: Beamten, die mit Aufträgen dorthin gesandt worden fast e der Colonisation entgegen sind, und wir könnten im Noth- Namen anführen. Es sind in dieser Beziehung in den

Îreaus der Kammer seltsame Aufschlüsse gegeben worden en jummarische Mittheilung wir für um so nüslicher hal- : ie au ? dnerbühne zu wiederholen. Ein vormaliges Gicalies us nisteriums, welches seit sieben Jahren - eine sehr wichtige le spielt, konnte nicht umhin , einzugestehen, daß man sehr he Fehler begangen hätte, und schien zu fürchten, daß der nliche Zustand der Ungewißheit vielleicht noch zehn Jahre d darüber dauern könnte. Er maß dieses betrübende Resul- dem Mangel an Entschlossenheit, an einer festen Leitung, an Feen Willen in den Plänen und in dem Gange

egierung bei, und soll feinen Anstand genommen haben sagen, daß, wenn Algier noch nicht erobert wäre, man sich ten müßte, es zu erobern; bei dem Allen sey es aber doch et- s Wichtiges, das Mittelländische Meer gereinigt, und unsern andel von den Seeräubereien der Araber befreit zu haben ht Mer sey es nothwendig, die Frage bestimmt zu entschei:

K Ren müsse wählen, ob man Algier aufgeben , oder defi- La Q wolle. Unter Erobern verstehe er nicht, die Ein- baus A Feuer und Schwert ausrotten , sondern ihnen

i eilsament Schreen einflôßen, der sie zur unbeding- Fa refung zwinge. Zu diesem Behufe aber müsse man Mini egierung Alles bewilligen, was sie begehre; und l, E ihrerseits müßten nicht etwa 40,000 Mann ver-

Cs oder 60,000 M. auszuheben, und die Mehr-Ausgabe ne Wi pp ementar-Kredite decken. Ein solches Verfahren würde N (O ohne Freimüthigkeit seyn. Einige Deputirte, 01a) übrigens gering ist, haben die Vortheile der Co- N da R Diese ehrenwerthen Deputirten haben be- ee ß es Frankreich an Oel und Seide fehle, welche Pro- Ges d E Quantitäten aus Afrika beziehen könnte ; ubt Be st auch die tropischen Gewächse mit Hülfe einer rh zgen ultur gedeihen würden, und daß man sich nicht ie Ante ersten fruchtlosen Versuche abschrecken lassen dürfe.

| A von Kolonieen sey von jeher mühselig und s{chwie- Set A wurde von mehreren Deputirten, die län- iti gier zugebracht, erwiedert, daß mit den dortigen de, daß ein unwürdiger und skandaldser Handel getrieben

Chi es Börsen - Agiotage mit allen ihren Chikanen da-

De rgert worden sey, und daß, wenn man irgend et-

e e gate in Afrika grúnden wolle, man zuvor strenge Un Mein des persönlichen Eigenthums erlassen müsse. en schien man in den verschiedenen Büreaus der

0s

Deputirten - Kammer wenig Resultate von der dffentlihen Dis- kussion zu erwarten. Es giebt keine dia E eute rer Lösung (weniger nahe Frage als die Afrikanische.‘‘

Das Journal de Paris hebt das Unlogische in dem Berichte des Herrn von Lamartine "über die Kostüm-Frage her- vor. Nachdem Lesbterer nämlich erklärt, daß die Majoritär der Kommission mit © gegen 3 Stimmen das Schickliche eines Kostúms oder sonstigen Unterscheidungs-Zeichens für die Depu- tirten anerkannt habe, und nachdem er fünf bis sechs wichtige Gründe zur Vertheidigung dieser Ansicht vorgebracht, fonklu- dirt der Berichterstatter in folgender Weise: „Demgemäß schlägt die Kommission Jhnen die Verwerfung jedwedes Ko- stúms oder Unterscheidungs - Zeichens vor.‘“ (S. Nr. 4l der

huldig“‘/, äußert das gedachte Blatt, „wenn man behaupte

daß die parlamentarischen Jahrbücher kein Beispiel v eo oe chen Logik und eines solchen Raisonnements darbieten? Wird sich vielleicht späterhin aus den Debatten ergeben, wie ein Be- richterstatter die Anträge der -Minorität, statt derjenigen der Majorität geltend machen, oder wie die Majorität fär die Negative stimmen konnte, nachdem sie die besten Gründe für die Affirmative angegeben? Wir bezweifeln dies, hoffen aber doch, daß man wenigstens einige Auffchlässe in dieser Beziehung verlangen werde. Die Minorität der Kommission stúßkt ihre Ansicht unter Anderem darauf, daß das Volk es bei ‘großen Festlichkeiten gern sehen würde, wenn seine Repräsentanten sich nicht von ihm zu unterscheiden suchten. Hierauf läßt sih aber ganz einfach antworten, daß das Volk, um dieser Bescheidenheit der Deputirten, sich unbemerkt in seine Reihen zu mischen, Bei- fall zollen zu fönnen, sie vor Allem kennen müsse. Dies scheint uns aber sehr s{chwer, wenn die Deputirten kein solches Kennzeichen an sich tragen, denn selbsi die vornehmsten Miktglie- der der Kammer sind im Volke nur wenig bekannt. Eben so seicht sind die anderen Gründe, auf welche die Minorität sich stúßt, und es entsteht darnach die Frage, ob die Kammer dem Beispiele der Kommission folgen und für die Verwerfung ei- ner Proposition stimmen werde, nachdem sie dieselbe mit unge- heurer Stimmen-Mehrheit in Erwägung gezogen hat.“

Herr Jsiuris is durch Krankheit verhindert worden, mit dem Herzoge voi Frias nah Madrid abzureisen. Lebterer hofst, statt des Herrn Aguilar, zum Spanischen Botschafter in London ernannt zu werden.

: Herr Jagot, ehemaliges Mitglied des National-Konvents, ist kürzlich in Toul im L7sten Lebensjahre mit Tode abgegangen.

dan erwartet in diesen Tagen hier die Deutsche Sängerin Dlle. Schebest, und glaubt, daß dieselbe in der großen Oper einige Rollen der Dlle. Falcon, die zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit eine Reise nach Jtalien angetreten hat, übernehmen werde. Gleichzeitig mit der Deutschen Sängerin wird die Eng- lische Sängerin Miß Kemble in Paris erwartet.

Der Regierung sind heute zwei telegraphische Depeschen aus Bayonne vom 3ten folgenden Jnhalts zugegangen : ¿Espartero hat die Karlisten vor Balmaseda angegriffen und sie auf Orantia zuräckgeworfen, von wo sie am 3lsten gleich- falls vertrieben wurden, obgleich sie eine Verstärkung von vier Bataillonen erhalten hatten. Sie haben 100 Todte gehabt, worunter ihr Anführer, der Marquis von Bobeda. Der am 28sten in Pampelona angekommene Brigadier Leon hat unter- weges ein Karlisten-Bataillon überrumpelt, das viele Leute ver- loren, auch 40 Gefangene eingebüßt hat. Am 3l1sten hat er abermals die Karlisten bei Echarry angegriffen und geschlagen, worauf Leßtere sich im Ulzama- Thale konzentrirt und die Thä- ler an der Gränze geräumt haben. Wegen der Affaire bei Bal- maseda haben in Bilbao dôffentliche Belustigungen stattgefunden. “/

Großbritanien und Irland.

London, 3. Februar. Der Französische Botschafter gab am Mittwoch sein drittes großes N eel House ; unter den Gästen befanden sih der Graf und die Gräfin Dur- La Herr und Mistreß Ellice und der Oesterreichische Ge- chäftsträger, Herr von Hummelauer.

Da die Art und Weise, wie Sir Francis Head, der abge- rufene Gouverneur von Ober-Kanada, an dessen Stelle Oberst Arthur dorthin gesandt worden, des Aufstandes in jener Pro- vinz sich zu bemeistern suchte, hier einige Verwunderung erregt hat und von Lord Brougham im Oberhause gestern streng ge- rúgt, auch von Lord Melbourne selbst nicht ganz gebilligt wor- den ist, so dúrften noch einige Auszüge aus seiner unterm 19. Dezember an den Kolonial-Minister, Lord Glenelg, gerichtetea Depesche und aus seiner vor der Legislatur von Öber - Kanada gehaltenen Eröffnungs-Rede nicht ohne Interesse seyn. Jn der ersteren sagt er unter Anderem: „Jch habe die Ehre, Ew. Herrlichkeit anzuzeigen, daß Toronto am 4. Dezember, im Augenblick der tiefsten Ruhe, pldblih durch eine Bande be- wassneter Rebellea, angeblich 3000, in der That aber nur E 500 Mann stark, überfallen worden ist. An der Spike O befanden sich Herr M'Kenzie, der Herausgeber eines repu- N anischen Blattes, Herr van Egmont, ein Offizier, der unter L apoleon gedient hat, Herr Gibson, ein Lanomesser, Herr n ein Schmidt, Herr Lloyd und einige andere nicht im besten s ufe stehende Leute. Da ich, dem an Ew. Herrlichkeit unterm 3. November eingesandten Berichte gemäß, absichtlich die Kd- niglichen Truppen aus dieser Provinz entfernt und alle Waffen und Equipirungsstüke , die sich in meinem Besiße befanden, den Civil-Behörden úberliefert hatte, so sah ih mich natürlich ganz ohne Vertheidigungs-Mittel, außer denen, welche die Loya- lität und Treue der Bewohner dieser Provinz mir darzubieten geneigt seyn mochten. Die Krisis hatte ih übrigens lange vor- E als ih daher hôrte, daß die Rebellen sich der Stadt is auf vier Englische Meilen genähert hätten, verließ ih das Regierungs-Gebäude und begab mich nah dem Stadthause, in welchem etwa 4000 Gewehre und Equipirungen deponirt wa- ren. Wenige Augenblicke nah meiner Ankunft fand ih mih von einer Anzahl tapferer Männer umgeben. Da

| demselben Einh Ste. Ztg.) „Macht man sich nun wohl einer Uebertreibung | C S r

die vorstehende Auseinandersebung das unbedingte Zuge- ats enthält, daß ih durch die Rebellen e er A worden bin, so glaube ih, Ew. Herrlichkeit an das

ystem erinnern zu müssen, welches ich angenommen und be- reits früher Jhnen mitgetheilt hatte. In einer früheren De- pesche habe ih es näulich als meine Meinung dargelegt, daß ein Bürgerkrieg fortan, möge er ausbrechen, wo er wolle, ein

| Kampf moralischer Kräfte seyn werde, und daß in dieser Hemi-

sphäre insbesondere der Sieg ih definitiv zu Gunsten der mo- ralisch, nicht der physisch überwiegenden Macht erfláren müsse. Dieser Ansicht gemäß, mußte ih das geseßwidrige Verfahren des Herrn M'Kenzie gern sehen und es für unpolitish halten, t l Lange Zeit hindurch hatte er ver- sucht, mich zu verleiten, q von Seiten der Regierung verfol- gen By en und sein Internehmen dadurch zu begünstigen ; je mehr ich ihn aber zu úbersehen schien, desto mehr Unk er zu Unbe- deutendheit herab, und nur die Verzweiflung war es, welche ihm den Versuch offener Gewaltthat eingab, der ihm seine Bestrafung seibst zuziehen mußte. Seine vorhergehenden geseßwidrigen Umtriebe wa- ren mir aufs genaueste bekannt, au war ich zu wiederholten Malen von den friedlihen Bewohnern der Provinz zum Einschreiten dagegen aufgefordert worden, aber ich hielt es den Umständen nah fúr besser, den Ausbruch abzuwarten , der meiner festen Ueberzeugung nach die gänzliche Ohnmacht der revolutionairen Partei darthun mußte; ih glaubte, daß, wenn ein Angriff von Seiten der Rebellen unvermeidlih sey, mir der Sieg um so sicherer seyn werde, je mehr ich sle in der Meinung bestärkte, daß ih ohne Vertheidigungsmittel sey.“ Sir Francis seßt dar- auf aus einander, wie ihm der Sieg über M'Kenzie durch Hülfe der loyalen Bewohner der Provinz und besonders durch den Beistand der Miliz gelungen sey, und bemerft, daß er, um zu zeigen, wie entschieden die moralische Kraft der loyalen Bewoh- ner der Provinz úüberwiege, seine Unternehmungen gegen die Rebellen nur durch die Miliz habe ausfähren lassen, und daß er selbst die Dienste der noch in Ober-Kanada gebliebenen Offi- ziere der regulairen Armee zurückgewiesen habe. Auf das Ver- langen M’Kenzie's, daß der Gouverneur einen National - Kon- vent zusammenberufen solle, hatte Leßterer ihm mit dem einzigen Worte: „Niemals!“ geantwortet. Die Rede, mit welcher Sir F. Head am 28. Dezember die Kolonial - Versammlung von Ober - Kanada eröffnete , enthält eine mit obiger Depesche übereinstimmende Darstellung seines Verfahrens gegen die Jn- surgenten. (Man vergl. den Art. London im vorgestr. Blatte der St. Z.) Am Schlusse dieser Rede beschwert er sich beson- ders über die Neutralitäts-Verlesungen, welche sich Búrger der Vereinigten Staaten erlaubt hätten, und fordert zu fkiräftigem Widerstande auf, fúr den Fall, daß das hauptsächlich aus Bür- gern der Vereinigten Staaten bestehende Truppen - Corps auf Navy - Island von dort aus einen Einjall auf das Kanadische Gebiet unternehmen sollte. „Die Einmischung von Fremden in die innere Politik eines freien Landes‘“/, sagt der Gouver- neur, „ist eine Gewalthandlung, welche kein Volk, daé auf den Charakter einer Nation Anspruch machen will, jemals dulden darf; da aber, wie ein jedes Land, so auch das unsrige, zu einer natürlichen Festung für seine Bewohner geschaffen is, da jedes Dorf eine feste militairishe Position bildet und jede Brücke, jede Schlucht mit Vortheil vertheidigt werden kann, so muß ich gestehen, daß ich, bei allem Bedauern, welches cin derartiger Kampf mir verursachen würde, doch keine Besorgniß vor dem Erfolge hege. Die friedlichen Bewohner Kanada's werden überdies in der Vertheidigung ihres Landes nicht allein dastehen; sie gehören einem Reiche an, welches nicht duldet, daß seine Unterthanen ungestraft beleidigt werden, und wenn ein Nationalkrieg, den jekt nur die Amerikanische Regierung abwenden kann, das unglückliche Resultat eines intoleranten Angriffes auf unsere Freiheit seyn sollte, so wird die civilisirte Welt uns ihre Theilnahme nicht versagen und mit Erstaunen und Abscheu auf diesen Versuch Amerikanischer Bürger hbin- blicken, im Augenblicke des tiefsten Friedens die Unterthan-n ihres ältesten, innigsten und natärlichsten Bundesgenossen auf eine verrätherishe Weise anzufallen und auszupländern.““ Sir Francis Head fügt jedoch hinzu, daß die Regierung der Ver- einigten taaten darauf bedacht zu seyn scheine, durch energi- \he Maßregeln in dieser Angelegenheit ihre Nationalehre vor S zu “as aas i

__ Was den Zustand der Dinge auf Navy-Jsland anbecriff

so liest man im Buffalo-Journal vom A e haben nihts Neues von Navy-Jsland vernommen. Der Ge- neral van Rensselaer, der in unserer Stadt angekommen war ist heute früh wieder von hier abgereist. Uebrigens glaubt man hier allgemein, daß die Insurgenten die Insel bald ráumen werden, weil der Britische Oberst M'Nab die Behörden des Staats New - York aufgefordert hat, die Unterstüßung der Insurgenten von hier aus zu verhindern, und die Behörden, wie verlautet, auf sein Verlangen eingegangen sind. Wir wissen nicht, ob die Insurgenten, wenn sie die În- sel räâumen, noch einen Angriff gegen Kanada versuchen, oder ob sie auf unserem Gebiet landen werden, um sich aufzulöjen und zu zerstreuen. Wahrscheinlich werden sie das Leßtere thun. Die Royalisten schiffen zu Chippewa Artillerie ein.“ Der hie- sige Courier bemerkt über denselben Gegenstand : „„Von Navy- Jösland wußte man in New-York beim Abgange der leßten Nachriche ten nichts Neueres, außer daß ein Gerücht von Albany dahin gelangt war, wonach die Besakung der Insel sich am Bord zweier Dampfbdte eingeschifft haben sollte, man wußte nicht wohin

glaubte aber, nah irgend einem Punkt an dem Kanadischen Ufer des Erie-Sees. Jn New-York wollte man indeß diefem Gerücht feinen rechten Glauben schenken, da man sich faum denken konnte, daß die Behörden von Buffalo zu solchem Zweck Dampfböte hergegeben haben wärden, oder daß sich Schiffsetge ner gefunden haben sollten, die so thdricht gewesen wären, ihre Fahrzeuge einer solchen Bande von tollkdpfigen Marau- deurs anzuvertrauen, da- sie doch hätten überzeugt seyn können, daß sie dieselben nie - zurtückbekommen würden.

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