1838 / 50 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

genstand darstellen vid also lebhaft

nur zu bedauern, bleibt, daß wir die, der an derse!%en Wand schen, nicht au

können; voch entfallen Werke die

um Vergleich auffordern, wobei e Gemälde, die wir nach cinans- ch neben einander betrachten ser Art nicht leicht dem Gedächtniß. und eben so Horace

Biard stellte uns cinen Sklaveumarkt vor,

Vernet, denn feinem G hex beschreiben wollen. Da

tung gerade jegt in dfe Gegenstand übereinkommen, i

ennen bier cine Eroberung der K Die Künsiler waren in Algier; wenn enn woher wollte

diese Gestalten,

zufällig, soudern wir er einer politischen entspricht.

wir dies nicht wüßten, wir müßten es behaupten, d solcher Lebendigkeit diese Vorgänge, ftere, diese Physiognomicen hernehmen Veide Gemälde dienten, unsere Begriffe v indem sie, statt der bercits uns vielmehr cinen \ zeigten.

cine Phautasie in diese Cbara

fischer Kunst zu ergänzen, ten, derben und wilden Manier,

sel und eine sorgfältige Beendigung Ertrem, dem wir unsere westlichen , seiner ganzen sogcuannte romantische, Biard's Bild ist an Umfang

sehen, dennoch überwiegt nach, in dem einen die klassische Schule. reicher, in seinen Elementen vers wegter, in Allem gewÜ fens hat der Sflavenh Geschäft ist in vollem Gange.

gestreckt, die Käufer sind eben im Begriff,

rzter und pifanter. ändler seinen Marft aufge Ein Neger licgt auf dcu1 die Tüchtigkeit scines auf dem Lcib des Un-

eringeren gehört das Bild, das wir hier nä- ß aber zwei Künstler von solcher Bcdeu- ift auch nicht unst, welche

nach allen Proben E versuchen; der Eine,

glücklichen fuieend,

derer schaut ihm in den gebfineten ÿ wird ein glühender Stempel auf den Rücken Schwarze krümmt ih, während das Eisen zischt, ler cs auéführt,

Auch cin Europ man sagt, das gnemiecen hält

sciner Zähne. Dort geschicht noch

uten, aber der, wc mächlih scine Cigarre fort. ten in diesem Getriebe ;

Das Frappaute aller Physio beschriebenen Handiungen, un ten über Land und Meer. Die Feinheit und eincu b trefflih auscinander;

lihen Himmel, schr übertriebene schon die wenige Schritte entfern

erschcinen, und dies fiel um \o mehr auf, in rechtem Einklange mit der rothen Velen steht. Dieser Himmel hätte wohl vielmch färben müssen, und fcin Wunder, daß er f

allen Diyrgen mäßiger und be- ch} anspruchálos und is nachhaltig.

auf faum drei Fuß hoch und dritte en-Bazar aufgeschlagen, des Beschauers schließt ; Waare ausgestelll, jene linfs im schlanke, edle Gestalt Fhr reicher Mantel is Sie schmiegt sie schlägt den Blick nieder, b nnd das Haupt empor. bt fich ciner inneren Würde

die Figuren des Mittelgrundes.

Das Bild von Vernet is nun in | N indruck erscheint es ho

scheidenerz bei seinem erstcn E und ungefucht, aber die Dimension schäßen wir

breit : das Lokal, in welchem hier der Sfklav welche sich nahe vor den Augen d Luftzug geschüut, ist hier die diese rechts,

eine Halle, vor Sonne un

Weiber und Mäuaner, schwarze und wciße, Vilde gesondert. Besonders zieht die schöne, ANugcu auf sich. bloß gestellt.

ciner jungen Kaukasierin diz

urückgeschlagen, sie ist den Blicken ganz nd zusammen;

fich, so viel sie darf, sige aber zugleich stolz

dic Angelegenheit seines Ha \chen nicht bis auf jenes P

gesucht, er legt ihr die Hand auf deu Beschlag, während scine Kennermienue zu reis sey dies cin gutes Ex Sceue geht im Hintergrunde vor, do so spre

cinen civilen P

seute

ger Wortwechsel und das Drama ift and sich nicht mißvoer)tehen j an binterdrein findet er denselben unter seiner den Mund und zeigt dem Verkäufer mit v Miene, daß dem erhandelten Neger Z achselzuckend und höhnisch, zeigt dem K

Gegenst cin Araber hat von dem Sklavenuh

csonderen Schmelz, allein man glaubt, cine, zum Luft - Perspeftive zu bemerken, da teren Gruppeu in grauen Lufttönen als es cigeutlich wohl nicht chtung des Hintergrundes mit goldigem Licht ch störend vordrängte über

Wirkung wächst

richtet sie den Lei fühlt ihre ganze Erniedrigung, aber sie blei Wür dewnßt, und ihre feinen Züge geben der Phautasie Raum, in die- ser Unglücklichen die geranbte Tochter cines H Noch mehr als das Auge fesselt sie das Gemüth, Rührung kann man bei ihrem Anblick verwe'len. rührt von solchen Empfindungen, sicht cin Schwarzer, ndels. Er versteigt sich mi rachtstü, er hat sich eine Mulattin aus- Kopf und nimmt sie hiermit in frieden zu sagen scheint, für Eine entgegenge- rt cenispinur sich ein hefti- chend ausgedrückt, daß der 4ßt, Der Handel ist abgeschlossen, dler cinen Neger gekauft; aber Erwartung, er öffnet ihn orwurfsvoller, zorniger der Verkäufer aber, áufer dafür die erhalteuen

chlägt ihm mit der Faust i Mund

as Vi

remplar.

dhne fehlen,

on neuerer Franzö- gekaunten breí- aufteren Pin- Sie vermeiden das Nachbarn so häufig zugethan Auffassung und Behandlung in dem anderen die größer, an Figuren chiedenartiger, in seinen Scenen be- Fm Angesicht cines Ha- schlagen und das m Boden hbin-

auf die Brus, ein An- nah der Beschaffenheit ráßlichercs; cincm jungen Weibe ciugebranunt; frampfhaft zusam- raucht vei der Beschäftigung ge- äer sizt nachdenflicy mit- ld des Künstlers seibst. gleichen Schritt mit den d cine schwere trübe Röthe sw Malerci zcigt bewundernswürdige alie Gruppen lösen sich al für den süd-

r Alles

äuptlings zu erblicfen. und nicht ohne ticfe

Neben ihr, unbe- ganz verticft in t seinen Wün-

198

* Silberstücfe in der Hand hin, für cinen solchen Spottpreis könne cs

auch nichts Besseres geben. Noch schaut man linfs im Hintex- s cinige weiße Mädchen, die erwartungsvoll ihrem Schicksal entgegensehen und sih durch Mienenspiel unterhalten. Wie vicl dra- matischer, wie viel feiner und auserlesener ist alles dies gedacht, und in demselben Maß übertrifft dies Bild scinen Rival auch in der ganzen malerischen Behandlung. Hier ist kein greller Effet - weder der Farbe, noch des Lichts, aber cin wohlihuender Schmelz, cine hin- reißende Wahrheit bis in die Darstellung der geringsten Details, und eine Unbefangenheit, welche überall das sicherste Merkmal der Mei- sierschaft ist. Welche Vollkommenheit der natürlichen Existenz nach allen Bedingungen, welche Jllusion der finnlichen Erscheinung, wel- ches Leben in diesen Gestalten, welche Wärme in dieser Carnation, welche Charaftere und welcher Ausdru! Der Künfiler scheint, seiner schaffenden Kraft fich bewußt, auf dem fleinsien Raum , mit den geringsten Mitteln, auf die cinfachsie Weise hier darthun gewollt zu haben, was er vermöge, und iu der That dient ihm das Bild von Bíard, mit scinen viel stärkeren Potenzeu, mit seinem viel an- gestrengteren Aufwande, uur als die vorthcilhafteste Folie. Zugleich müsscnu wir an dem Franzosen hier alles das ancrfennen, worin wir seiner Nation sonst wohl überlegen zu seyn glaubten, die durchgäungige Korreftheit, Gewissenhaftigkeit und Feinheit der Zeichnung aber wir schen hier auch gewiß feines der geringsten Bilder cines Mci- sters, dem unter sciuen talentvolien Landeleuten wohl uur wenige nahe fommen. j E E Dicht neben diesem Bilde fann man noch ein treffliches Stück von Gudin, dem ersten Französischen Landschaftsmaler,, genießen, wieder ein unvergleichliches Seestück. Die Sce ist still; ein drohen- des Gewitter zieht herauf, das einen schaucrlichen Schatten über die Mecresferne und die slache Küste wirst und cin cinfam anferndes Schiff mit Dämmerung umhüllt. Ein Schisferboot hat eben das Land gesucht, die Fischerleute sind bemüht, ibr Geräth in Sicherhcit zu bringen. Jrr spielende, fast unheim!iche Lichter auf dem uoch in \{chwüler Ruhe licgenden Meere fontrastiren effefivoll gegen die Dun- felheit und gegen die schweren Wolfcn, welche sih über Ee und r.

Meer cutladen werden.

Fn der Versammlung des wissenschafilihen Kunst - Vereins am 15ten d. M. waren durch die Gefäliigkfeit des Herrn Ahlborn zwölf ficine Modelle von jenen vier und zwanzig Maler- Statuen ausge- stelit, welche der Bildhauer Schwanenthaler in München im Auf: trage des Königs in Sandstcin ausführcn wird, und die zum Schmuck für das Dach der Pinafothek bestimmt sind. Die Mannigfaltigkeit des Kostüms, die edle Haltung der würdigen Geßalten, so wie der Auódrucé so intercssauter Physiognomieen, wie die cines Rubens, Kaphael, Michel Angelo, Leonardo da Vinci u. A. werden diese Sta- tuen in ihrer verktleinerten Nachbildung zu cinem eben so beitiebten Zimmershmuck machen, als es bei uns die von Drafe modellirten fleinen Standbilder von Schinkel und Rauch sind. Der Architcit Herr Hallmann aus Hannover erfreute die Gesellschaft durch Vor- legung seiner Jtaliänischen und Sicilischen Studien, unter denen sich die gelungensten Farben - Skizzen älterer und neuerer Bauwerke bc- finden. Herr Hofrath Dr. Forster las „Über dic Alhambra i: Gra- nada.‘ Von den anwesenden Archäologen wurde der öfter be- rübrte Streit über die Bedeutung der in dem Königlichen Museum befindlichen, von Friedrich 11. für 10,000 Rthlr. angekauften Statue, welche in dem Tiefschen Verzeichnisse als „anbetender Knabe“ auf- geführt wird, wieder aufgenommen. Eine Stelle in dem Gespräche Luzian's über Gymnuastif scheint es außer Zweifel zu stellen, daß in dieser Statue einer jener Spartanischen Knaben, welche mit

eldenmuth dic Geißclung vor dem Altar der Diana értrugen , dar-

gestellt wurde. r.

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 12. Februar.

ÞPreuss. Präm.-Sch. 112!/. Poln. —. Oesterr. Met. 1017/5. Antwerpen, 11. Februar. Passìive —. Zinsl. —. Neue Anl. 18/4. Frankfurt a. M., 14. Februar.

Hamburg, 15. Februar. Bank-Actien 1440. 1436. Engl. Russ. 108. 59/) Port. —è

39%, 19. Neue Anl. 18/4.

Paris, 12. Februar. 59/4 Rente fin cour. 109. 45. 39/6 fin cour. 79. 55. 59 N

fin cour. 99. 50. 5°/ Span. Rente 193/,. Passive s i Portug. 17°*/s- î

Wien, 12. Februar. 59/, Met. 10615/1 6. 4% 102/16. 39/0 82/4. 21/20/50 —, V 0

—, Bank-Actien 1444. Neue Anl. 608?/,.

. 1 E N az.1.li.m ex B 6:5 & E, Den 17. Februar 1838,

A4mtlicher Fonds- und Geld-Cours-Zettel

Pr. Cour. Pr. Cour N| Brief. | Geld. Nj Brief. | Gel St.-Schuld-Scb. |4| 103 1027, [Pomm. Pfandbr. |32| 99/2 | F h Pr. Eugl. Obl. 39. 4 163! li a 1027/, oiKur- u. Neum. do! 4 | 100®/, Gi PrämSch.d.Seeh.|_- 64! U, 645/, 2 do. do. do.!34| 997 de E Kurm.QObl.m.1.C.| 4 1035/4 1621 Io Sehblesische do. 4! 103 Nin, Int. Scb. do] 4 D 102!/, JRückst. C. und Z. | Berl. Stadt-Obl.| 4| 1033/3 | 1027/g P Sch. d. K. u, N. 86!/, | g Köuigsb, do, 44 —— vhm —— | | Elbbiuger do. 4 d dl uo (al B T| N Dauz. do. iu Th.— A33/, Neue Duecateu E 8!/, | Westpr.Pfaudbr.| 4| 102! la Friedrichsd’or 13‘ /1 a! 13! Grossh. Pos. âo«| 4 105! /s And. Golämúün- | l Ostpr. Pfandlr, | 4 1013/, zeu à 5 Thl. 119/10 Pomm. do. 4 101 I, Discouto is 3 | j ! Pr. C Wechsel-Cours. Tulr. zu S Brief. | i Amsterdam «eee ooooooo 250 Fl. Kurz 143 ‘/; M E S 230 Fl. 2 Mt, l Hamburg «ese ooooooooo 390 Mk. Kurz 152!/; M O ea bio L ee arelgis 309 Mk. 2 Mlt. 151/; | = LoRdol e ne cad oa oe ees 1 LSt. 3 Mt. —— 6 Wt Pit eie oe aats 390 Fr. 2 Mt. | wi NViendn 20 Kre; icd oe An e 110000 2 Mt 0 Augsburg «e... o o o o ooo 150 Fl. 2 Alt. —— i Breslau «eee o eee ooooo 100 Tul. 2 Mt, 9h! Leipzig «e. eee o oe ooooo 190 Thl. 8 Tage 1007 /; E Fraukfurt a. M. WZ, +«+++... 150 F1l. 2 Mt. 102!/, Petersburg «eee oooooooo 100 Rbl. 3 Woeli, | M F U Meteorologische Beobachtung. 1838. Morgens | Narymittags Abends Nach eiamilig 16. Februar. 6 Uhr. 2 Uhr. | 10 Uhr. Beobatbtung, Lustdruck.….… 336 409'‘‘Par. 336,54/‘Par. 337,89‘‘‘Par. Quellwärme 661 Luftwärme „…. 8.19R. 419R. |— 8,0 0 R. | Flußwärme (0,004 F Thaupunkt ... |— 10,29 R. |— 7,39 R. |— 10,0 ® N. Ÿ Bodenwärtne 11) Fi Dunsisättigung | $0 pEt. 81 yCt. 2 pCt. | Ausdünstung 01) F Wetter... . | nebelig heiter. heiter. Niederschlag 0, Wind... DSO-. O. O. Wärmewesel =}/! Wolkenzug . «. O. =_ 13,19, Tagesmittel: 336 91// Var... —679R.. —9209R 81 o 0

Niederl. wirkl. Schuld 535/16. 59/0 do. 101% 6 Kanz-Bill. 2211/ g. 59/6 Span. 185/g. Passive 41/,. Ausg. Sch. —. Zinsl.

Oesterr. 59/4, Met. 1063/,. G. 4% 101!/2. G. 21/,%/, 617/g. 615/14. 19% 26/4. 26'/g- Bank - Actien 1748. 1741. Partial - Obl. 149'/,. G. Loose zu 500 FI. 1217/g. 1213/4, Loose zu 100 Fl. 262. (. Preuss. Präm.-Sch. 647/g. 645/g. do. 49/9 Anl. 1023/z. G. Poln. Loose 68!/,. 68!/,. 59% Span. Anl. 107/g. 10/4. 21/,9/6 Holl. 539/1 6- 53!/,.

do.

A E E A E E EP E

Königliche Schauspiele.

Sonntag, 18. Febr. Jm Opernhause: Agnes von di staufen, große Oper in 3 Akten, mit Ballets. Mus m Spontini.

Preise der Plätze: Ein Plas in den Logen des ers Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr. 2c.

Im Schauspielhause: Romeo und Julia, Trauersyie in Abth., von Shakespeare.

Montag, 19. Febr. Jm Schauspielhause: Ruben | Madrid, Original Schauspiel in 5 Akten, von Ch. Birch: Pfeift

Dienstag, 20. Febr. Jm Opernhause: Die Gesandi fomische Oper in 3 Abth. Musik von Auber.

Königsstädtisches Theater. Sonntag, 18. Febr. Hutmacher und Strumpfwirker, ot Die Ahnfrau in der Scheune. Posse wit Gesang in 2 Att von F. Hopp. Musik von A. Müller.

Nedacteur Ld. Catt el.

Géedrucft bci A. W. Hayn. F

S F A E E E E s ——————————————— “E E E S E E C L M E T2 V E , : , e , Allgemeiner Anzeiger für dice Preußischen Staaten. den und daselb weitere Anweisung zu erwartenzj Bei Fr. Frommann in Jena is erschicuen und, Tormenlehre Bekanntmachungen. E 4 für todt M: ibr Vermögen in allen uten Buchhandlungen zu haben, in Berlin eder niens ¡u Anfchauungs-, A und Sj

Bekanntmachung. Verkauf von Breunholz auf den Oder-Ablagen. Es sollen auf den Oder- Ablageu zu eia u. Klin? . a e,

62 Klafter Eichen - Holz 200 - Klaftern ' Erlen - Holz 1326} do,

BE d. do. 1200 do.

Z do. do.

öffentlich an den Meisibietenden verkauf

ein Termin auf

den 39 März d. I.

auberaumt worden.

Kauflustige wollen sich an diesem Tag um 10 Uhr, im Flöß- Amts - Hause zu finden und ihre Gebote vor dem eraannuten K rius, Regierungs - und Forst - Rath Krause, abgeben.

Die Bedingungen werden im Termine befannt ge- macht werden, in welcher Beziehung vorläufig nur bemerkt wird, daß bei Ertheilung des Zuschlags der äte Theil der Kaufgelder als Aufgeld erlegt werden muß.

Oppeln, deu 18. Februar 1838.

Königliche Regierung. Abtheilung für die Verwaltung der direkten Steuern, Domainen und Forsten.

Kiefern. - Holz l. Fichten - Holz ,

do

do, do. do. « 00s t werden, wozu

e, Vormittags Stoberau ein-

Edictal-Ladung.

Der Sohn des hiesigen Bäckers Johann Kammann, Bäcker- und Brauergesell Johann Christian Conrad Kammann, geboren den 28. Augusi 1786, hat sich im Mai 1819 ven hier fort nach Schwerte begeben, ohuc R. und seitdem von seinem Leben und

ufenthalte feine Nachricht gegeben.

Ein anderer Sohn des gedachten Johaun Kammann, der am 31. Juli 1790 geborne Chirurg Johaun Cas: par Friedri Kammann, is im Jahre 1810 von Dort- mund, wo er sich vorübergehend aufgehalten, nach Berlin gercist, hat von dort im Jahre 1811 zuleßt geschrieben und soll sodanu als Chirurg Breußischen Husaren - Regiment nach Königsberg ge- gangen seyn, ohne daß seine Verwandten seitden vou

beim I1sten

ibu bestimmte Nachrichten erhalten haben.

Vorcrwähnte Gebrüder Kammann, gegen welche veu ihrem Vater auf Todeserflärung angetragen wor- den, werden daher vorgeladen, sich spätesiens in den

an hiesiger Gerichtéslelle auf

den 7. September 1838, Vormittags 10Uhr, andberaumien Termin schrifliich oder personlicy zu wmel-

ihren Erben ausgeantwortet werden wird.

S Zugleich 1 e l Kammann etwa zurückgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmer zu jenem Termin bei Vermeidung der

Präclusiou verabladet. agen, den 1. November 1837. , Preuß. Land- und Stadtgericht.

Literarische Anzeigen.

So eben erschien und is an alle Buchhandlungen

die von dem Hohen Ministerium der aus-

wärtigen Angelegenheiten mir iu Verlag

gegebene Staats-Schyrift: Darlegung

des Verfahrens der Preußischen Regierung

den Erzbischof von Köln. Vom 25. November 1837.

Beilagen zu der Darlegung und einem Anhange,

Ueberseßung

der in den Beilagen vorkommenden latcinischen Aften-

Fn den nicht von mir bezogenen E ren fehlt die Uebersezunug der Akten Das Ganze ist 11 Bogen in gr. 4to. stark, auf fei- nem Maschinenpapier sauber gedruct. Dex Preis pro Exemplar broschirt 75 sgr.

S R S E N n. Trin. Drei Predigien über das Gleich- lage. 8vo. 1838. Geheftet, Grundstück der Brandts

9 sgr. 6 pf., soll am 27. März

chen Erben, taxirt zu 10,122 Thlr. 1838, Vormittags 11 Uhr,

dürfte: sich besonders auch zur

gegen

: (Stechbahn Mr. 3) bei E. S. Mittler: | verden die von den gedachten Gebrüdern Predigten und kleinere geistliche Amtsreden bunden mit Zeichnen-Uebungen für Stadt: undd von Dr. Y. C. E. Schwarz. Viertes Heft. Preis 10 sgr. | Jnhalt des dritten Heftes: Osterpredigt Himmel-|10 Steindrucktafeln. Preis früher 223 sgr., jet fahrtspredigt Pfingiipredig Trinitatisfeste (vor der ersten Kommuniou

uiß vom verlorenen Sohne -— Hemilie am

_ Bußtage Einführungsrede. ; z L ; O

it héchst günstigen Urtheile der geachietsten Zeit- Bücher-Versteigerung in Frankfur! d

: "riften über die beiden ersten Hefte . N 1 " 1 - .

an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und|yreisung überflüssig; nur darauf soll

Uebungen, angestellt mit mathematischen Formen!

schulen, von E. F. W. Sauermann, Lehrers evangel. Schullehrer-Seminar in Breslan 1 f

t Predigt am

Heunecke. der Konfirmirten) Coufirmationsrede —| Ju der Nauckschen Buchhaudlung, Haut

l ia  ; Verk Beichtrede. play Mr. 1, is so cben erschienen : M Nothwendiger Verkauf. Xuhalt des vierten Heftcs: Predigt «m Aten Sount. Fiormona. Briefe aus Italien. Vier Preis 111k

machen alle An: Am 5. März 1838 und folgende Tage wir? n hier hingewieseu furt a. M. eine ans mehr als scchs Fauscud #

Hypotheken-Schcin sind in der Registratur einzusehen. | werden, daß die legten beiden jene schon dem äußeren |besteheude Bücher- Sammlung durch die gesc1! Umfange nah um drei Bogen übertreffen, so wie cin i Blick auf ihren Juhalt hinxcicht, um zu erfeunen, daß der innere Neichthum ne größer seyn müsse, wie ersböchst intercssaut. Er cuthält anßer mehrerel G es denn in der That auch ist. Mit dem vierten [werthvollen Bücher - Abtheilungen die ausge Hefte is diese Sammlung vorläufig geschlosseu und |Biblicthek des verstorbenen Herrn Kanz häuslichen Er-[Fiedler, welche ausschließlich nur die neuctt 5 bauung für die große Zahl derer eignen, die sih|tur umfaßt; besonders reichhaltig ist aber derl nach einem warmen, gcdaukenreichen. ins Leben ein- vorzüglich gehaltenen älteren, seltenen Werken # greifenden und reinbiblischen Vortrage des Chriften-|Gebicie der Theologie (hauptsächlich Kirchen tbums sehnen, während sie sich von dem hohlen Spiele sund Patristik), der Geschichte, Philologie, Mun d mit Worien oder Gefühlen eben so schr zurückgesto- s2c. 2c., so wie an Jncunabeln, zum großtl 10 ßen finden, als von scktireuder Einseitigkeit. er : Biblio

Herren UAusrufer öffentlich versteigert. eid Der Katalog hierüber ist in doppelter Mj

{ci Rall

it

Schätze chemaliger Baierischer Klost Zu haben ist derselbe: .…. «0 in Fraukfurt a. M. bei Herrn Ausrustk ia

Jm Verlage von F. E. C. Leucfart?s Buchhand: | Herrn Ansrufschreiber Belschner, Herrn

Nebst lung in Breslau is erschienen und in Beriin durch schreiber Seipp, Herrn G. F- Kettembe Zit

welcher die

stücke enthält.

Schullehrer-Seminar 2c.

W. Logier, Friedrichsstraße Nr. 161, zu beziehen: Wimpfen & Goldschm idt, Herrn Die Theorie der freien Auffassung. E

Mit ciner lithographirten Ueberfichtstafel, euthaltend |; , m j

die wesentlichsten Hülfsmittel beim Unterricht im Zeich- L Po in der Expedition des allgew.

nen. Für Kunst-Afademiecn, Gymnasien, Schullehrer-| f ein E i {ndler J. A. B l Tra Mo höhere Blirger-, Gewerbe- und Elemen- [n N ne Herrn Buchhändler Z- *

empla-|tarschulen, auf Stein gezeichnet und herausgegeben {1 , , [s È

f fi : d Mir äte - Del tal ‘sin Berlin bei Herrn W. Besser, vorn1a

stücke. |von K. Bräuer P E L fathol he Buchhandlung, und in der löbl. V o f sche

Materialien für den Zeichnen-Uncerricht. in Bremen bei Herrn Buchhändler Hevsez eral

‘Berlin, den 29. Januar 1838. Vorzeichnungen zum Aufzeichnen auf die Schultafel in Hannover bei Herrn Buchhändler 6 er 0 / für Elementar - Lebrer, 24 Blätter mit dazu gehöriger in Nürnberg bei Herrn Auctionator Bor!

10) i Met, Herrn Jos. Baer, Herrn M. L. S! 6!

und Herren Gebr. Baerz angt

und Herru Antiquar O. A. Schulz;

Bu

handlung ;

A. W. Havu, Buchhändler, |Erklärung. Auf Stein gezeichnet und herausgegeben bei Herrn Antiquar Heerdegen.

Zimmerstraße Nr, 29.

von K. Bräuer, Zeichnenlehrer 2c. Preis 15 sgr. '

il

E

Allgemeine

reußlischGe Staats-Zeitung,

6 50. Berlin, Montag den I9ten

Amtlihe Nachrichten. Kronik des Tages.

Se. d l burg -Strelilschen Hofmarschall, Grafen von der Schulen-

burg, den Rothen Adler-Orden dritter Klasse zu verleihen geruht. |

Se. Majestät der König haben dem bei dem Klodnikß - Ka-

F nal angestellten Schleusenmeister Heyne das Allgemeine Ehren- Wzeichen zu verleihen geruht.

d * Se. Majestät der König haben dem Füsilier Reinhardt

Som 3lsten Infanterie - Regiment die Rettungs - Medaille mit

dem Bande zu verleihen geruht. :

Im Bezirke des Königlichen Regierung

zu Dusseldorf ist der Geistliche Fohhann Anton Lam- enscherf zum Vikar an dec Pfarrkirche zu Mülheim, und der Geistlihe Christian Kaspar Postenrieder zum Vikar qn der Pfarrkirche in Hamm ernannt worden ;

zu Marienwerder is der bisherige Rektor und zweite Prediger Ludwig Martins aus Preußisch Stargard zum vanoelischen Prediger in Neuenburg, und der Kaplan Wun- der zum Pfarrer in Pestlin, Kreis Stuhm, ernannt worden.

Abgereist: Der Ober-Präsident dev Provinz Sachsen, raf zu Sto{berg-Wernigerode, nah Magdeburg.

=

Zeitungs-Nachrichten. A E68 l 6 nd.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 10. Febr. Se. Majestät der Kaiser

haben unterm 6ten d. an den Minister des Jnnern, Staats-Se-

retair Bludoff, folgenden Ukas. gerichtet: ¡Die Feuersbrun|, welche Unseren Winter - Palast zum

MTheil zerstdrte, ist für Unsere getreuen Unterthanen ein Anl gewesen, ihren Eifer aufs neue an den Tag p legen. Nach

en Berichten, die Uns von allen Seiten her zugehen , beei

ih alle Volksklassen um die Wette, A E MER Mitteln angemessene Darbietungen zur Wiederaufrichtung die- es Gebäudes mitzuwirken. Solcher Opfer wird es nicht be- ürfen; Wir nehmen sie nicht an, aber Unser Herz is lebhaft eruhrt von den Gesinnungen, aus denen sie entsprießen, Vesinnungen der innigen und treuen Hingebung für Unsere derson und für den Thron, wie sie bei jedem mehr oder min- er wichtigen Ereigniß Unserer Negierung sich stets mit neuer Stärke offenbaren. Da Wir dies gern laut anerkennen wollen,

o befehlen Wir Jhnen, Unseren treu i i \ i | len und vielgelieb- n Unterthanen aus allen Ständen durch Vermittelung

r Ober - Behörden der Gouvernements und d

i : er Adels gte den Ausdruck Unseres Kaiserlichen Danks fär (se Zeichen ihrer Anhänglichkeit zukommen zu lassen ;

vir danten dem Adel, der unter den gegenwärtigen Umstän-

en wie bei jeder Gelgenheit bewiesen hat, wie sehr er ag seiner Stiftung und seinen 1A P La obe Pen weiß, indem er stets der erste ist, der mit musterhaf- F E der Hingebung vorangeht. Diese Hingebung ist f Qa als die köstlichsten Schäße und als die vollendet: ; e e der Kunst. Der Gedanke an die offene und poe Mer Unserer treuen Unterthanen, an diese unter al- E Nt Wgverändesliche Liebe, erleichtert Uns die Last As s eitung unzertrennlihen Sorgen und Kümmer- w n ie ist Uns ein Unterpfand fúr die künftige Wohl- und den Ruhm Unseres vielgeliebten Vaterlandes.

(gez.) Nicolaus.“

In Symphecopol ist am 23} i tin A Ba PUPYEc apo i =9sten v. M. die Fürstin Anna e Sraudea den Sai v. Krüdener, v@orben: de- r, H - Déerktheim, mit der sie eb s Wi ch Taurien zurückgekehrt war“ ei E O F t “g. S i . # Fus Uan N ar, einen Theil der Besisungen s E in seiner so eben erschie- ; ahr 1838 das am 16. Dez. 1837 er gte Ableben des Profe} y L R E er | ssors der Sculptur an der Kaiserliche! e der Künste, Boris Jwanowitsch Orlowstil Dien gezeichnete Bildhauer war im Stande der Leibeigenen gebo-

ecfsamkeit des verstorbenen M | n Martos auf sich und ward gn I, KK. MM. vorgestellt. Der Kaiser Miraliice 1. nôthigen Mittel zur weitern Ausbildung des jungen

ufe Falcnts an, und da auch Orlowskij von seinem Herrn

eigelassen wurde, so w : in di ; j es / ard er in die Kaiserlihe Aka ie der Künste als Zögling aufgenommen und tiù De-

mber e i ber 1822 nach Rom geschickt, wo er unter Thorwald- |

ns Leitung seine Studi 7 /

| g en fortseßte. Die von i »â

i | i ihm währer

L gee in Rom ausgeführten Arbeiten ba

ne usse von seinen Fortschritten. Im Jahre 1829 kehrte

n reo L und ward sogleich mit wichti-

in Pläge St Da a Werke, Welche: de Lssentll-

ngels auf der Alexand N eren, gehören dss. Statue des

s - Säule und die S i

ürsten Kutusow - Ss t1G/S und die Standbilder des ow - Ssmolenskij und des F /

olly. (G es Fürsten Barcl

im stattfand, erlebte U h IEErI, Fe Ar anns por fuci

a e MAEARRS ünstler nicht mehr, er ' j

ge vorher im 44sten Jahre seines Alters 4:68-0939 Wange

s Frankrei. » O 7 . f 4 a D e L Ge nile p LTIAN beschäftigte sich in L t zung mit verschiedenen bei ihr einge e O und nahm sodann ihre Dirctbuneta Aber de Ge: digung L LEN der Jrrenzäuser wieder auf. Jn derselben )te auch der Kriegs - Minister den Gesetz - Entwurf

B Ln aber durch sein Talent fr Bildhauerarbeiten die Auf-

=- R A E —— e

cin, wodurch der verwittweten Generalin Danr:mont eine Pen- |

pen zan 6000 Fr. ausgeseßt wird. Der Minister bemerkte da- , daß es der Regierung, troß aller ihrer Bemühungen, nicht

La E e gelungen sey, die beantr C L 1 Majestät der König haben dem Großherzogl. Meceklen- | ch sey, die beantragte Summe von 10,000 Fr. zu er- |

Iron

__ Nachdem über die Einleitung des Prozesses

aco Cini : | egen den

ae Mordanschlages auf die Person des Künias Se lthtiaten

Hubert seit 2 Monaten nicht das mindeste verlautet hatte, macht

ein hiesiges Blatt, das Droit, folgende Mittheilungen über

Gesen egenstand: Von den Y Individuen, die bisher als

4 huldige Hubert's verhaftet waren, find 3 wieder auf freien

que gesest worden. Die 5 andern sind: Leproux, Richter beim ivil-Gerichte zu Vervins; der Riemergesell Anuat, der Mecha-

| nifus Steubel, ein gewisser Ginaut und ei i 5 ‘te | y nd eine Demoiselle Grou- velle. Die Lebtere hat sich bisher hartnäckig geweigert, auf die

von dem Instructions-Richter an sie gerichteten Fra worten. Hubert, Ginaud und Annat willen s dur Ae Jury näher erklären; Leproux, bei dem man einen Brief Hu- derts gefunden, der ihn sehr kompromittirt, versichert , daß der E desselben ihm vollkommen unbekannt sey. Steubel Q soll wichtige Aussagen gemacht haben; zu seiner eigenen

ertheidigung behauptet er, daß er die Maschine, deren Zeich- nung bei Hubert gefunden wurde, nicht in der Absicht angefer- tigt habe, den König damit zu tódcen; er habe vielmehr ge- glaubt, daß von ciner solchen Maschine bei cinem Kriege ein jehr angemessener Gebrauch zu machen seyn möchte. Uebrigens leugnet er nicht, daß er, als ein Schweizer von Geburt, die Wiedereinführung einer Republik in Frankrei für möglich ge- halten habe, und beruft sich, zum Beweise dessen, auf ein Äk- tenstuck, das bei ihm vorgefunden worden is, und welches die

Ueberschrift trägt: „Vertrag zwischen Steubel j | gt: ( und der F | sischen Republik.“/ ‘Auf den Grund des von dem A C |

Richtet ‘abgestatteten Berichts hat nun die Raths x Hubert, Annat, Steubel, Ginaud, Leproux und e De P vor die Hage Tas verwiesen.

Das Journal des ébats enthält folgend iel : ¿Die Büreaus der Deputirten-Kammer bede N otfanate Renten-Reductions-Vorschlages des Herrn Gouin genehmigt. Man muß hoffen, daß die Kammer mit derselben Einstimmigkeit die

Entwickelung desselben bewilligen werde. Die Frage wegen der

Konvertirung der Rente if auf einen Punkt gelangt i Rent wo es in der TNA Loe enug ist, die Erörterung so vollständig «ls nur e möglich zu machen; denn nichts würde den Verkehr mehr lähmen nichts würde dem Wohlstande und der Ruhe des Landes nach- iger seyn, als ein dauernder Zustand der Ungewißheit. Das A hat schon zu viel durch so lange Schwankungen gelitten ; “d A ist daher M Be nôthig, daß eine Entscheidung er Deputirten- oder der Pairs-Kammer die Staats:-Gläubiger

über ihr Schicksal beruhige. Wir werden den V

| | ge. orschlag des | Herrn Gouin zur gehörigen Zeit ausführlich 6eleuae fär | je6t beschränken wir uns auf einige Hege Bemerkungen. Jm |

Jahre 1836, als die Anhänger der Reduction am eifri +7 . S ihr Ziel verfolgten, hatte Herr Gouin vorgeschlagen, e D fuß der ödffentlichen Schuld auf 4pCt. herabzuseßen. Jet beschränkt sich Herr Gouin darauf, eine Herabsezung auf

4'/» pCt. zu verlangen. Muß man in dieser Veränderung das |

Geständniß erblicken, daß die frühere Forderung unbillig und

übertrieben war, oder räumt man-=dadurch stillschweigend ein, |

daß die Reductions-Ideen schon die Hälfte ihrer früheren Gunst

verloren haben? Nach dem Vorschlage des Herrn Goui Haben : uin soll | man zur Ausführung der E A die Reserve des Siiites:

Fonds und die verschiedenen Húlfsc i nen « quellen der s{webenden Schuld verwenden; das heißt mit anderen Worten; Frankreich

soll während der ganzen Dauer der Operation alle seine Kräfte, |

alle seine Mittel, seine ganze Macht ausschließlich j

( ne ( J ' dur : Angelegenheit absorbiren lassen. Jn dieite Wiliehuna ale Vorschlag vollkommen logisch, und diejenigen, welche die Re- duction wollen, müssen auch alle ihre Folgerungen wollen; denn

des Landes, keine jener riesenhaften Unter

) Landes, | riesenha nehmungen mehr deren Ankündigung auf eine so glänzende Zukunft chlie- ßen lies. Und dies - Alles um eine Ersparniß von acht oder 19 Millionen zu erlangen. Die beabsichtigten großen Ar-

beiten müßten in der That sehr unfruchtbar gewesen seyn, wenn |

sie das Land nicht um eine zehnmal so große Summe bereichert

hätten, als man jeßt ersparen will. Endlich auch will man die |

Kammer, die sich gegen die J ion in G i Sf

uer, g Intervention in Spanien ausspra um sich Europa gegenüber keine Verlegenheiten R dei burg ein kontradifktorisches Votum zwingen, jene ungebundene Stel-

sung der Hofssnung auf einen Gewinn von einigen Millionen |

aufzuopfern.‘’ Auch der Temps sagt in Bezu ie vo Herrn Gouin beantragte Barver t i dA S ASON Vit x n Mit dem Prinzip dieser Maßregel ist Jedermann einverstanden; sehr wenige aber räumen das Zeitgemäße derselben ein. Man ver- (angt elle Besebung des nördlichen Afrika nach einem sehr gro- A Maßstabe, man geht mit der Anlegung mehrerer großen Eisenbahnen um, an welcher der Staat einen wesentlichen An- theil nehmen soll. Alle diese Dinge lassen sich aber {wer mit n Ge R Umwälzung des Staats - Kredits vereinigen , wie N "teht. einer Konvertirung der Rente jedenfalls zu er-

Die Einkünfte der Briefpost in Frankreich haben fich seit den lesten 15 Jahren von 23,892,698 Fr. auf 57,405,510 Fr. geit, Im Jahre 1821 wurden nur 45,382,151, im Jahre 1836 aber 78,970,561 Briefe zur Post gegeven. Die Versen- dung der Zeitungen und Druckschriften mit der Post is nicht A demselben Maße gestiegen. Im Jahre 1820 wurden etwa Millionen expedirt. Diese Zahl stieg bis zum Jahre 1833 ag 90 Millionen, fiel dann aber wieder auf 49 Millionen und etrug im Jahre 1836 nur noch 46 Millionen. Diese Abnahme trifft vorzüglich die Provinzial - Blätter, deren Debit seit dem

Jahre 1834 von 11,157,000 auf 7,844,000 gesunken ist.

Die Akademie der Jnschriften und s{chdnen Wissenschaften

Februar

nur als Ansicht der Bittsteller

keiten zur Folge gehabt.

Grafen Reindate s E hun a die Stelle des verstorbenen G “1 4“ ) Y en Je ent en F 14 L 5 Mitaliede erwähßlc. : ! Philipp Lebas zu ihrem

ait s A J „im Messager liest man: „Herr Moriß Schlesinger

| bewirbt sich ebenfalls um das Privilegium des Jtaliänischen

Theaters, und die Vorschläge, die er der Kommission der Kö- niglichen Theater eingereicht hat, sollen in diesem Augenbli der Gegenstand der ernstlichen Prüfung seyn. Die Italiä- nische Oper soll nach dem Odeon-Theater verlegt werden. Herr Schlesinger will sich vervflichten, Chôre aus Wien fommen zu lassen und neue Werke Meverbeer's zur Aufführung zu bringen ; man spricht auch von der Entdeckung eines lyrischen Talents ersten Ranges, welches den von der Malibran und der Son- tag erregten Enthusiasmus wieder hervorrufen würde.“

Man schreibt aus Bayonne unterm 8ten d. M.: „Die Christinos haben Balmaseda geräumt, nachdem sie die Festungs- werke dieses Plakes demolirt. Gleich nach ihrem Abzuge ha- ben die Karlisien von der Stadt Besi6 genommen, und ein Theil derselben i! zur Verfolgung des abziehenden Feindes aufgebrochen. Der $ arlistische Chef des Generalstabes und der Befehlshaber des Jngenieurwesens sind bereits mit der Wie-

| derherstellung der Fesiunagswerke beschäftigt, indem sie den Plab

beseßt halten wollen. Man hält denselben für sehr wichti

und kann es sich daher nit mi Äfiüren; fl Same dessen Aufgabe bewogen haben maa. Die Christinos haben sich auf Villarcayo zurüégezogen. Auch die Garnison von Villanueva de Mena soll diesen Plalz räumen. Einem Ge- rüchte zufolge soll Basilio sich mit 10,000 Mann Fußvolk, £00 Reitern und 5 Kanonen avf dem Wege nach Granada befinden.“

Großbritanien und Jrland.

Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus iz ung vom 9. Februar. Herr Mae legte Bie ittschrift mehrerer Londoner Protestanten vor, welche die

Ausschließung der Katholiken aus dem Parlament verlang- ten, weil deren Zulassung nicht allein der Britischen Constitu- tion, sondern auch der Christenpflicht zuwider sey, zumal da die katholischen Mitglieder ihre bei der Eniatilatión eingegange- nen Verpflichtungen und eidlichen Versprechungen in Beziehung auf die protestantische Kirche nicht erfüllt hätten. ‘Herr Wa- kley fand diese Bittschrift höchst anstôßig, weil sie einen Theil der Mitglieder des Meineids beschuldige, noch abgesehen eon dem hôchst gehässiigen Juhalte, welcher 6 bis 7 Millionen Bri- tischer Unterthanen ihre - Freiheiten zu entziehèn “beabsichtige.

| Sir Robert Jnglis sah keinen Grund zur Verwerfung der

Bittschrift, da sie in hôchst achtungsvollen Ausdrücken abgefaß sey, und stimmte den faktischen Behauptunaen E wil fommen bei. Dagegen fanden Herr Waliace und Lord Ebr in g- ton allerdings den Vorwurf des Meineids darin, der um: so ungegrändeter sey, als die katholischen Mitglieder, wie die pre- testantischen, nach ihrer Ueberzeugung zur Verbesserung des

| Kirchen-Systems mitgewirkt hätten. Auf Befr j ci | pste ge j : Befragen erflärte dci | Sprecher sich für die Annahme der Bittschrift, denn es scy

in derselben zwar die Verlegung eines Eides angedeutet, jedoch wobei Alles darauf an- komme, welche Bedeutung die Betheiligten selbs ns Eide beigelegt hätten. Indessen sey die Sache zweifelhaft, da keine Bitischrist auf innere Verhandlungen des Hauscs anspielen dúrfe. Die katholischen Mitglieder, namentlich Herr Barrou und Herr O’Connell, wünschten nichts mehr, als daß die Bitêschrift zugelassen werden möchte, um, wie sie meinten, e:d-

| lich einmal den s{nöden Verleumdun ines bi Ä

| | ) H gen eines bigotten Häuj- | leins durch eine förmliche Diskussion ein Ende zu machen. Die Bittschrift wurde demnach auf die Tafel gelegt. : ley überreichte mehrere Bittschriften wegen Verivendung des

Herr Igr

Hauses zu Gunsten der wegen Theilnahme an unerlaubten Ver-

| bindungen und in Folge derselben begangenen Mordthaten zur uit u M Preis i Nic in'é E A Ceara, Mhen Benn Transportation verurtheilten Baumwollen-Spinner von Glasgow + auch keine dffentlichen Bautea mehr auf allen Punken |

und behauptete, daß bei ihrer Verurtheilung nicht cinmal ge- seßzlich verfahren worden sey. (Eine ähnliche Bittschrist wurde von Lord Brougham im Oberhause überreicht und unterstúst doch nahm dieser nur die Gnade der Krone in Anspruch.) Dagegen überreichte Herr O'Connell eine von mebr als 409 Einwohnern Dublins jedes Standes und jedes Glaubens un terzeichnete Bittschrift gegen die ungeseizlichen Verbindungen der Handwerker in Dublin die bereits so vicle Gewaltthätig- i Dieser wichtige und, wie es scheint weit verzweigte Gegenstand wird am 13ten Aer: è Wakley förmlich zur Sprache gebracht und der Antrag dieses Radikalen durch Herrn O'Connell bekämpfe werden. Es war

hierauf die Biíl über das Jrländische Armenwesen an der Ta gesordnung, und zwar sollte sie in den Ausschuß gebracht wer: den. Bekannt ist es, weshalb Herr O’ Connell sich der Ein- führung von Armen-Geseßen, nah dem Systeme der Englischen in Irland widersezt. Er färchtet, daß die Moralität des Vol: fes darunter leiden möchte; er fürchtet, daß der Quell der christlichen Liebe versiege, der, fo groß auch das Elend unter der geringeren Klasse des Volkes if, doch bis jest hingereich: hat , dasselbe erträglih zu machen, zugleich aber auch, daß in der Zwangs - Maßregel der Arien - Steuer die Theilnahme an den Leiden der ärmeren Landsleute untergehen, werde, welche als das Haupt-Verbindungemittel zwischen der höheren und der niedrigen Volks - Klasse, gauz besonders dazu beitrage, die von Jrland erhobenen Beschwerden zu gemeinsamen Be‘chwerden des ganzen Volkes, den Kamvf für Rechtsgleichheit zu einem Alle gemeinschaftlich interessirenden Kampfe zu machen. Aus diesen Gründen erklärte sich Herr O Connell auch heute wieder gegen die- Einführung der Armen-Geseße in Irland; als näm- lich darauf angetragen wurde, daß die Jrländisce Armen-Bill an den usschuß des Hauses verwiesen werde, entwickelte O’TConnell von neuem seine Argumente gegen dieselbe, um das von ihm angekündigte Amendement zu begrúnden, daß die Bill erst nach sechs Monaten an den Ausschuß verwiesen, das heifr daß sie verworfen werden olle. i entgegen

Als Haupt - Argument gegen

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