1838 / 62 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

B a) t 2p en Ab 2 ¿V 20 6) 4 A Sid ÆN Âg Si P) e f O5 A E 274 A AE4 Sig Ï L 4 X L 4 ZA i H k

und ftellt sich das Verhältniß der Erfranften, Gestorbencn und Ge- nesenen ungefähr

erfranft, gestorben, genesen im Jahre 1836 von....... 46 sind 19 27

E E Vas ev e sas oe 48 » 25 23 während der ganzen Dauer . . von A8 » 23 25 im Regierungs-Bezirk Breslau » 129 » 62 67 » v » Liegniß » M 60 27 - v » Oppeln » 76 » 33 43 in der ersien Periode... - » al » 17 24 in der zweiten »ck «+.+.. » 23 2 11

» 12 gu der zweiten Periode und vorzüglich im Regierungs-Bezirk Liegniß it also die Kraufheit am bösartigsten gewesen.

Eo Lin p Bart Den 1. März 1838.

Amtlicher Fonds- und Geld-Cours-Zettel.

Pr. Cour. Pr. Cour. N| Brief. | Geld. Nj Brief. Geld. St.-Schuld-Sch. | 4| 1027/5 | 1029/g [Pomm. Pfaudbr. |34| 99/4 | Pr. Eug]. Obl. 30.| 4 103!/; | 1022/3 [Kur- u.Neum. do.| 4 | 1005/;, | PrämSeh.d.Seech-|_| 65/2) 647/12] do. do. do.3H 997/s | Kurm.0bl.m.1.C.| 4| 1037/12 103!/, 5 Schlesische do.| 4! 1053/, Nm. Int. Sch. do.|4| 1023/, Rückst. C. uud Z. | Berl. Stadt- Obl.| 4| 103!/, | 103 Sch. d. K. u. N.|—- 89'/, | 88!/, Königsb. do. |4| | | Elbioger do. |4}|- Gold al marco A 215! /, | 214! /, Dauz. do. in Th.|—| 433/ Nene Ducaten A 18/4 —- Westpr.Pfandbr.| 4/ 1012/, | 101/, [Friedrichsd’or S 137/12) 13/,5 Gros: Pos. do.| 4! 105!/; Aud. Goldmügn-| Ostpr. Pfandbr. |4| 101!/, | zen à 5 Thl. f 18/7 | 125 Pomm, do. |14| 101 Disconto S Pr. Cour. Wechsel-Cour s. Tir. zu 3': Sgr. Brief. | Geld, Amsterdam «ee ooooo e ee 250 Fl. Kurz 1427/5 U C S ost ea eien 20 Fl, 2 Alt, 142!/5 Hamburg ....«« ea aae 300 Mk. Kurz 1I52'/; |

O a e 0E 0056 300 Mk, 2 Mt. 1515/5 | 1513/; London « .««.« C Ce Ce 1 LSt. 3 Mt. 6 26 Paris «+6 ace S 300 Fr. 2 Mt. 81!/,,| 80/2 Wien in 20 Nr, «e. . . . 150 Fl. 2 lt. 102!/, Angsburg «eee ee co a e e 150 Fl. 2 Mt. _— 102! 4 Breslau »... Ca cob. 100TH, 2 Mt. 99/2 Leiptig «eso o oco ape eee 109 Thl. 8 Tage 1023/,- | 102!/g Frankfurt a. M. WZ. „....+... 150 Fl. 2 Mt. 102!/5 Petersburg «eso o o o) 100 Rbl, 3 Woch. | 30!/12

246

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 24. Februar.

Niederl. wirkl. Schuld 535/,;. 59/6 do. 1013/4. Kanz - Bill. 2211/6 59/9 Span. 185/, g. Passive —. Ausg. Sch. —. Zinsl. —.

Preuss, Präm.-Sch. —. Poln. —. Oesterr. Met. 102!/,.

h Antwerpen, 23. Februar. Passive —. Zinsl. 53/,. Neue Anl. 18!/g. G.

Frankfurt a. M., 26. Februar.

Oesterr. 59/, Met. 1063/,. G. 4% 101i/,. G. 21/,% 61S/s. 611/,. 1%, 26!/,. 26!/g. Hank - Actien 1726. 1725. Partial - Obl.

150'/,. G. Loose zu 500 Fl. 121!/;. 1207/g. Loose zu 100 Fl. 261. G. Preuss. Präm.-Sch. 65. 643/,. do. 4%/, Anl. 1023/g. G. Poln. Loose 68!/,. 68'/,. 59/9 Span. Anl. 103/,. 105/s. 2!/2%/9 Holl. 535/g. 53/1 6-

Hamburg, 27. Februar. Bank-Actien 1423. 1420, Engl. Russ. 1083/;. 5% Port. —. do. 39, Neue Anl. 18.

London, 21. Februar.

Cons. 39/4 92!/,. Belg. 103!/,. Neue Anl. 19'/z. Passive 4!/,. Ausg. Sch. 7!/. 2/0/70 Holl. 53%. 5% —. 3/0 Port. 27/4. do. 39%/, 18. Engl. Russ. —. Bras. 73!/2. Columb. 27. Mex. 29. Peru —. Chili —.

Paris, 23. Februar. 59%, Rente fin cour. 109. 80. 3%/4 fin cour. 79. 75. 59/0 Neap. au compt. 99. 10. 59%/, Span. Rente 19!/,. Passive —. O) Poruig. 18. Wien, 24. Februar. 59/0 Met. 16623/2249 3% 80/2. 21/2% Who —,. Bank-Actien 1433. Neue Anl. 604

d.

Meteorologishe Beobachtung.

1838. Morgens | Naqmmittags Abends Nach einmaliger 28. Februar. 6 Ubr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtuna. T Luftdruck.…... 330,%5 ‘Par. |331,09'‘‘Par. |331,21‘‘‘Par.} Quellwärme 6 R.

Luftwärme .. |—+- 0,99 R. |4- Z30 R. [4+ 1,8% R. } Flufwärme 0,59 R. Thaupunkt …. |4= 04% N. |+ 4,19 R, |4+- 0,9% R. | Bodenwärme 0,6" R, Dunstäättigung 88 vCt. 87 pCt. 85 pCt. Ausdünstung 0,118“ Rh.

Werter....+« trübe. heiter. haibheiter. f Niederschlag 0,014 Rh. Wind......«. SW. SW. EW. Wärmewechsel +- 5,59 Wolkenzug _— SW. _— +0 89,

Tagesmittel: 331,08/// Par... 4-2,70 R... +1,89 R... 86 pECt. SW.

| Königliche Schauspiele.

Freitag, 2. März. Ju Opernhause: Iphigenia in Ty

ris, große Oper in 4 Abth., mit Tanz. Musik von Glu,

m Schauspielhause: 1) L’ami Grandet, ou: La coque corrizgée, comédie en 3 actes et ‘en prose;, par Mr. Ancelot. 2) premiéère représentation de: L'’obstiné, ou: Les hretons, vaudeyj) nouveau en 1 acte, du théâtre du Gymnase.

Sonnabend, 3. März. Jm Schauspielhause: Adele, Lui spiel in 1 Akt, von G. Harrys. Hieräuf: Das erste Debi komisches Gemälde in 3 Abth., von L. Angely.

Sonntag, 4. März. Jm Opernhause: Fernand Cort Oper in 3 Abth., mit Ballets. Musik von Spontini.

Im Schauspielhause, zum erstenmale wiederholt: Verù rungen, bürgerliches Schauspiel in 5 Abth., von E. Devrient,

Königsstädtisches Theater.

Freitag, 2. März. Das goldene Kreuz.“ Lustspiel in Akten, nach dem Französischen, von G. Harrys. Hierauf: D Zweikampf im dritten Stock. Posse in 1 Aft, nah dem Fra zösischen, von L. Angely.

Die hier anwesendeck Bayerischen National-Sänger werde an diesem Abende folgende Piecen vortragen. Nach dem erste Stk: 1) Die Schilderung des Lebens, Quartett, mit Zithe! und Guitarre- Begleitung. 2) Lied: Hansel und Gretel, ge\u gen von Frau Johanna Höchst und L. Daburger, mit Zither) und Guitarre- Begleitung. 3) Ungarischer National- Tanz, Un auf der neu erfundenen Streich - Zither, von Johan dh. Nach dem zweiten Stúck: 1) National-Jodler, gesuy gen von L. Daburger und Frau Johanna Höchst, mit Zithe und Guitarre-Begleitung. 2) Steyerische Walzer, auf mehrer Maultrommeln, gespielt von L. Daburger, mit Guitarre-Begl

tung. 3) Vokal-Terzett: „Ju Steyermark is a Freud’ !““ gesun

gen von Johann Höchst, dessen Frau und L. Daburger. Sonnabend, 3. März. Zum erstenmale wiederholt: D

Wahnsinnige auf der Jnsel St. Domingo. Oper in 2 Akte

nach dem Jtaliänischen. Musik von Donizetti.

Redacteur Ed. Cottel.

C O ARD D

Gedruckt bei A. W. Hayn.

Publicandum.

ge T - D E D n , , , e , 7 e Allgemeiner Anzeiger für die Preußis ¡bri iellen Bedi slen die Ÿ lusti- Bekanntmachungen. [übrigen seren Bedingungen trauen die Pacilusi f Qu der bisherigen Pachtung hat auch das etwa 2 Meile von Fischhausen belegene unmitelbar an einzuschen.

Die bisherige Pächterin der Königl. Domaine Fisch- Schäferhoff angräuzende und durch dieses auch mit hausen wird diese Pachtung zum 1. Juni 1838 dem] Fischhausen selb}! zusammenbängende Vorwerk MNeuen-

verpachtenden König!. Fiskus zurückgewähren und aus| dorf gehört ;“ es soll aber ein Versuch gemacht werden, Hallbach

derselben ausscheiden. j i _ |dasselbe separat, getrennt vou den vorgedachten Nußun- Die Pachtung wird daber in Folge höhcrer Bestim: |gen, zu verpachten. Zu dem Ende wird bemerkt : mung ven diescm Zeitpun?te ad in öffentlicher Licita-| Das Vorwerk Neuendorf enthält nach den schen

tiou neu ausgeboten weiden. Zu dem Eade ift ein}bei Fischhausen gedachten Vermessungs-Verhandlungen C | circa 920 Morgen Acker, von diesen gebören mehr als|Stadtgericht zu Berlin, den 18. August 1837. Das in der Rosengasse Nr. 1 belegene Grundstüa

Termin auf

ae Lo v. Ernest, anberaumt.

Führung ciner größern Königl. Domainen - Pachtung, | Pachtwiefen.

über das g! Ende nöthige Vermögen sich auszuweisen] An Weide-Ländereien sind zum Vorwerke gelegt circa d : eben. 1942 Morgen, der mindeste jährliche Pachtzins ist au} Zur allgemeiuen Uebersicht der Verhältnisse wird] 1535 Thlr. einschließli 5125 Thlr. in Golde bestimmt bemerkt : / / / i i Das herrschastilive Juventarium, das dem Pächter Die Domaine licgt im Samlande, im Bezirke dess zum Eigenthum Übergeben wird, ist auf 1676 Thir : 1 ( i den : sgr. ab davon sind 76 Tblr. 5 sgr., als an ‘Stadt gleichen Nameus au frischen Haff, 2 Meilea| die hiesige Regierungs -Haupt - Kasse abgezablt, durch |vorräthig: von Pillau, etwa 5 Meileu vou Königsberg. deren Quittung vor der Ucbergabe nachzuweisen, die übrigen 1000 Thir. bleiben dem Pächter crcditirt. Die Aucenheilkunde ; f G en di ; 1 : : u , G e der l V 1 d Die Caution beirägt 1200 Thlr. Die Pachtdauer . S L A Jeder Sesamuns As Oas N M O und die Lebre der wichtigsten Augen- Operationen| Berlin, den 27. Februar 1838. nach den Erfahrungen Jüngkeu's, Beer's, Himly’s, Scarpa’s und anderer berühmten Augenärzte, s0 wie Charlottenstraße Nr. 25, Ecke der Dorotheenstraße nach eigenen Beobachtungen, in gedrängter Kürze dargestellt. Gr. 8vo. 1 Thlr. 15 sgr. Obwolil alle Gegenstände in dieser Arbeit in con-| So eben ist erschienen : ciser Form vorgetragen sind; so ist durch Vermei: MonatsscChri {t dung unnützer und lästiger Wiederholungen unde, E ; e ; . . gu S v me Ê F ( . e, breiter pleonastischer Redensarten es denuoch mög- für Medizin, Augenheilkunie u. Chirurgie lich geworden, in einem mässigen Bande einen 50 eminenuten Schatz von Kenntnissen und Erfahrungen lj ; A e . » . . . . - s c L Md Stat S R ac 50 Zu concentriren, dass nicht eine einzige Krank- Leibarzte Sr. Majestät des Königs von Sachsen heit der Augen, ja nicht eivmal ein pathognom.| ; e : 2 T ? . . . 7 '€: D D 6 . T) ten Symptom derselben, noch ein Heilmittel ausgelassen vieler E Gesellscha(! ist, dessen von den Vorgängern Erwähnung ge- vaten Vannes La U ou

und ihre Pacht - Anerbietungen abzugeben.

Königl. Reut- Amis Fischhausen, vor den Thoren ders sgr. abgeschäst,

Zur Domaine gehören: : das sogenanute Schloß Fischhausen mit

1) deu Vorwerken Fischhausen und Schüferhoff} nebst sist auf die Zeit vom 1. Yuui 1838 bis Johanni 1854 : bestimm!. Die übrigeu speciellen Pacht - Bedingungen Diese enthalten nach der im vergangenen Jabre er- [sind in unserer Registratur einzusehen. folzten neuen Vermessung etwa 753 Magdeb. Morgen| Nachdem nun das Vorwerk Fischhauscn mit den Ar - Ländereien, 351 Magdeb. Morgen Wiesen, 16fobengedachten Nutzungen und das Vorwerf Neucn- dorf, wie dasselbe so eben beschrieben worden, in dem tungen 2c. bestimmten Termin am 15. März d. J. jedes separat Die Aer-Ländercien sind mit ctwa zur 3teu, mit mebr| zur Pacht ausgobeteu worden, sollen hiecnächit in dem- denn x zur 2ten und mit etwa »*; zur 4teu Acker-Klassc| selben Termin beide Vorwerke 2c. im Ganzen zur Pacht eingeschzägt, Ein Theil der Wiesen ist zur 2ten Klasse] ansgeboten und dabei jede der obgedachten einzelnen einge\cháut, die Übrigen werden mitunter durch Wasser Beträge zusammengenommen als mindeste Pacht-Cau- aus dem Haff bestaut , diese sind daher nur zur 3ten|tioné- und andere Summen zum Grunde gelegt werden. Dem Königl. Ministerium bleibt die Auswahl unter der bei den Haffwiesen belegene Theil in ähnlicher Art, |den Bieteuden vorbehalten und dieselben daher bis zur wie diese, auch zuweilen dem Stauwasscr aus dem|Eröffnung der desfallsigen Entscheidung an ihre Ge- schehen. Insbesondere ist diexes Werk als Repeti-

deim Abbau Milcbude.

Magdeb. Morgen Gärten, 629 Magdeb. Morgen Hü:

und aten Klasse geschäßt. Von dem Weidelande isl

Haff unterworfen. Die höher belegenen Weide - Län: | bote gebunden.

dereien tagen gute nahrhaftie Grasarten. Der min-| Königsberg, den 3. Februar 1838.

desle Pachtzins für dicse Mugungen is auf jährlich Königlich Preußische Regierung,

1556 Thlr. einschließlich 5172 Thlr. in Golde bestimmt.] Ubtheilnng für die Verwaltung der direften Steuern und der Domainen und Forsten.

Mit der Pachtung if verbunden:

2) Die Fischerei - Gerechtigkeit in einigen kleinern Flüssen 2c., und der dafür bestimmte mindesie jährliche Pachtzins beträgt 10 Thlr. iucl. 25 Thlr.

3) in Golde. e Das im Schwiebusschen Kreise des Fürstenthums Aus dem Franz. von Dr. Carl Freigang. nem geschichtlichen Zusammenhang! Es ist ferner mit dieser Pachtung verbunden : Glogau belegene, uach der landschastlichen Tare auf Gr. 8vo. Preis 1 Thlr. 15 sgr. und seiner geschichtlichen Entwickce a) die Brauerei- und Breunerei- Gerechtigkeit | 33,252 Tblr. 12 sgr. 4 pf. abgeshäute Gut Oggerschüß| Ueber den hohen Werth dieser ausgezeichneten lung. 1837. Gr. 8vo. 2r unveränderter Al in den auf dem Schlof-yofe dazu vorhande-| soll im Wege der nothwendigen Subhastation Monographie des Typhus herrscht nur Eine Stimme ; druck. Hamburg, bei Fr. Perthes. Preis3 Thl

nen Räumen und mit den dazu dem Päcy-|den 1. September 1838, Vormittags 10 Uhr, [weshalb dieselbe sich in jeder ärztlichen Bibliothek

deu 15. März d. J.,, Vormittags 10 Ubr, |85 Morgen zur 2ten, mehr als 607 Morgen zur 3ten dem Kénigl. Schlosse hierselbst in unserm Dienst: und auch über 227 Morgen zur 4ten Acker: Klasse. [der Geschwister Henkel, taxirt zu 16,521 Thlr. 2 sgr. ale, vor dem Departements-Natb, Negierungs-Rath| Es entb(lt feruer über 15 Morgen Garten, über|9 pf., fol Schulden balber 4 459 Morgen Wiesen (leßtere 241 Morgen in der Vor-

Pachtiusiige werden daher eingeladen, sich in diesem] werks: Planlage mittlerer Güte) und 299 Morgen im Termin einzufiaden, Über ihre DQualificationen zur| Zusammenhange mit den obeugedachteu Fischbäuser

Avertissement.

anm 6. April 1838, Vormittag 11 Uhr,

Die dem Gericht unbcfaunten Erben des Medizinal - Assessors uud Ober - Thicrarztes

werden hierdurch öffentlich vorgeladen.

Nothwendiger Verkauf.

am A O 11 Uhr, D E e an der Gerichtsfelle subhastirt werden. Tuare 10 ck cl) î : am liche Werke Hvpothekfen-Schcin sind in der Registratur cinzuschen. Sch illers mm)

AD E T A2 af f Ce

ava? Mw T7 A bY

ter zu überweisenden herrschaftlichen Brau: |auf dem Königlichen Ober-Landesgericht hiersclbst| ver-]betinden sollte.

und Brennerei - Geräthschaften gegen einen|fauft werden. jährlichen Pachtzins von 336 Thlr. einschlicß-| Die Taxe, der

lih 110 Thlr. in Golde. 4 gungen find in un b) Endlich auch noch die Gerechtsame zum] Franffurt a. d. O., den 6. Februar 1838.

Krug- und Schaukhäusern, theils in Fisch-

B lirafièr gegen einen Pachtzins von 70 Thle. Nothwendiger Verkauf Schrift. Uebersetzt von Dr. I. E. Flies. Gr. 8vo.|Wirwenzeitung, evangelische. 1838, 16 Hest-“ 11 sgr. 10 p P Land- und Saz iG( u Havelber Preis 25 sgr. Sculblatt für die Provinz Brandeuburb gr. Z 5 J T g. „Die Arbeit ist als ein recht schätzbarer Beitrag |1837, 38 Heft.

Der gesammte jährliche Pachtzins für die zu- 1 bis| Das Wohnhaus nebst Zubehör Nr. 97, zu Havelberg

einschließiih 3 gedachten Nugungen is höhern Orts|belegen und im auf mindeslens 1972 Thlr. 11 sgr. 10 pf. einschließlich |dem Kaufmann 630 Tblr. in Natural - Golde bestimmt.

Die Pachtzeit is eg au die Zeit vom 1, Juni] Hypotheken-Schein und Bedingungen in der Registra- ti

1838 bis YJohanni 1851 be

Eigenthum zu übernehmen hat, if auf zusammenge- nommeu 3702 Thlr. 9 sgr. 7 pf. abgescchÄut, | Die Abit volle 100 Thir. überschießenden 2 Thir. 9 sgr. 7 pf.

] mmt. tur cinzusehenden Taxe, soll Die Paci: Caution ist auf 2500 Thlr. festgesctt.| am 28. Augns 1838, Vormittags 11 Uhr, Das berrschaftliche Jnventarium, welches Pächter zum san ordeutlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Vekfanntmachung.

rer Registratur einzusehen.

A D A C A L E empfehlen, Leipziz. Weidmannsche Buchhandlung. Vorlesungen über die Symptome, den Ver- lauf, den Leiclenbefund, das Wesen und —_

die Behandlung des

typhösen Fiebers. Gesammelt und herausgegeben von J. L. Genest.

Hupotheten „Schein i e Bébiel J. C. Sabatier (Dr. a Facultät zu Paiis, Nr. 8, sind an Fortsezungen fo eben erschienen: L ; j Mle eaolee Cor E ; 2s Heft. Dietrich, Flora regni Dor A tránfeverlage in den ausnahmpslichti ünial. : idt. in physiologischer und therapeutischer Beziehung ör Bd., 1s u. 2s Heft. —Guimpel und v. Schle? Getränlever ahupflichtigen Königl. Preuß. Ober - Landesgericht _Juntersucht. Eine von der“ medizinisch- praktischen!t en d al, Abbildungen. 8rBd., 17s u. 18s Heft.-

Gesellschaft zu Paris am 17. October 1831 gekrönte'Jahrbuch der Pharmazie. 89r Bd., 1s Heft. -

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hen Staaten.

Uebersetzt von Dr. H. E. Flies. Gr. 8vo, Preis 1 Thlr. 15 sgr. Wir besítzen in der Deutschen mwedizinischen Liw ratur kein Werk über -diesen Gegenstand, das deu vorstehenden von Duparcque an die Seite geset

werden könntez es verdient daher mit Recht jedeuß Arzte, Geburtsbelfer und Wundarzte empfohlen w werilen. Die vor kurzem bei uns ebenfalls in Deut scher Uebertragung erschienene Schrift von Téal. lier, „über den Gebärmutterkrebs“ (Preis 1 Thlr) schliesst sich gewissermassen als eine Fortsetzung

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ierungs-Haupt - Kasse hierselbst baar eingezahlt durch'Sfadtgericht zu Berlin, den 24. Yuni 1837. Quittung Mee nachgewiesen werden ; die bleiben-| Das in der Mauerstraße Nr. 59 bltgeue Rein: den 3700 Thlr, werden dem Pächter creditirt, Die ' maunsche Graundjiück, taxirt zu 15,934 Thlr, 4 pf, soll

direndem Mitgliede der Athenée und der Gesellschalt rehuung beschäftigen. Mit 1 Abbildung. Gr. $7“ der Medizin zu Paris, korrespondirendem Mitgliede j der Königl, Gesellschaft der Medizin zu Bordeaux etc, | Ducdlinburg, bei G. Basst

Geheftet. Preis 125 sgr.

Dl

Allgemeine

62.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät der Kdnig haben dem Geheimen Ober- inanzrath Kerll den Rothen Adler - Orden vierter Klasse zu verleihen geruht.

Se. Majestät der König haben dem Gutsbesitzer Freiherrn von Wackerbarth, sonst von Bomstorff, auf Linderode bei Sorau, den St. Johanniter-Orden zu verleihen gerußt.

Se. Majestät der König haben dem Kammerherrn von Rebeur hierselbst die Erlaubniß zur Anlegung des von Sr. chlaucht dem Herzoge von Sachsen - Meiningen empfange- Klasse des Herzogl. Sachsen - Er-

nen Komthur - Kreuzes erster nestinischen Haus-Ordens zu ertheilen geruht.

Des Königs Majestät haben dem seitherigen Regierungs- h von Wibleben zu Potédam die Landrathsstelle des Nieder - Barnimschen Kreises, im Potsdamer Regierungs - Be- Allergnädigst zu übertragen geruht.

Des Königs Majestät haben den Ober - Landesgerichts- Assessor Júüngel zum Ober - Appellationsgerichts - Rath und Mitgliede des Ober- Appellationsgerichts zu Posen zu ernennen

r Kdnig haben den bisherigen Land- und bei seiner Verseßung an das zum Land- und Stadt-

Se. Majestät der K Stadtgerichts - Assessor Harder, and- und Stadtgericht zu Karthaus, gerichts - Rath zu ernennen geruht. Se. Majestät der Kdnig haben geruht, dem bisher Friedensrichrer Epping zu Goch den Charakter eines Ju

ajestät haben dem Maler Röôthig hierselbst Prädikat eines Professors beizulegen und das diesfállige Ein Werk, welches den von der Königl. Gese/W Patent Allerhöchstselbst zu -vollziehen geruht.

an der Gerichtsstelle von ueuem subhaftirt werden. schaft der Medizin zu Bordeaux ausgesetzten Vi Tare und Hypotheken -Schein sind iu der Registratur gewonnen hat.

[Raths beizulegen. Des Königs M

Der N3tariats - Kandidat Johann Kaspar Laymann tar fär den Friedensgerichts-Bezirk Wermelskirchen,

Ï if zum No ld, mit Anweisung seines Wohn-

im Landgerichts-Bezirk Elberfe sized in Wermelskirchen, ernannt worden.

Bekanntmachung. Die Kandidaten der Baukunst, welche in dem ersten dies- jährigen Termine die Vorprüfung als Baumeister oder als Bau- Inspektoren abzulegen beabsichtigen, werden aufgefordert, sch bis zum 15. März c. schriftlich bei uns zu melden, worauf nen das Weitere eröffnet werden wird. nnen nicht berücksichtigt werden. Berlin, den 23. Februar 1838. Königl. Ober-Bau-Deputation.

Spätere Meldungen

in einer neuen Taschen - Ausgabe in 12 (M Oktav-Bäuden, auf Velinpapier. mit Schilf

Die Königliche Akadeinie der Künste hat den Kalligraphen und Schreiblehrer August Friedrih Schüße sen. hierselbst zu ihrem akademischen Künstler ernannt und dessen Patent unter heutigem Datum ausfertigen lassen.

Berlin, den 17. Februar 1838.

TDirektorium und Senat der Königlichen Akademie der Känste. (gez.) Dr. G. Schadow.

gr. nud werden im Maé

y . . d y j ° li ¿S v 5 Bei U. Basse in Quedlinburg sind erschienen und Hy E S et O e G sell Mde Sre in Berlin (Stechbalin No. 3) bei E. S. Mittler bedeutend erböbt werden. i

Dr. L. S. Weiss,

Zeitungs-Nachrichten. A U A4 fi D. Frankreich.

Sißzung vom 24. Februar. Zu Anfang dieser Sißzung verlas Herr Anisson-Duperron eine schon in der vorigen Session von ihm eingebrachte Pro- position wegen der Urbarmachung der Waldungen. Die Kammer beschäftigte sich hierauf mit verschiedenen bei derselben Beingegangenen Bittschriften. Es befand sich darunter eine Ein- M gabe mehrerer Bewohner des Kantons Malaucenne, im De- partement der Vaucluse, worin dieselben die A Kantons von dem Bezirk Orange und dessen dem Bezirk Carpentras verlangten. sion trug auf die Tagesordnung an, während einige Deputirte des Departements der Vaucluse die Ueberweisung der Petition an den Minister des Jnnern begehrten. Diesem widerseßte: sich aber der Minister, indem er erklärte, daß der Staats - Rath die Forderung des Kantons Malaucenne- für unzulässig befun- Eden habe, und daß er auch seinerseits nicht einsehen könne, wes- alb man eine Delimitation ändern wolle, die schon seit dem ahre VIIl der Republik bestehe. Zwei Abstimmungs-Versuche über den Antrag der Kommission blieben zweifelhaft, so daß über eine, an sich so unerhebliche Sache mittelst Kugelwahl ab- estimmt werden mußte, was ein allgemeines Gelächter erregte. er Namens-Aufcuf ergab nur 226 anwesende Deputirte; hier- N hâtte eigentlich das Skrutinium für ungúltig erklärt wer- fn sollen, da reglementsmäáßig mindestens die Hälfte 4-1 der isammtzahl der Deputirten, also 220, an einer Kugelwahl Y n m Dies scheint aber dem Vice- Präsiden- en, Herrn CEunin-Gridaine, der in dieser Sißzung den Vorsiß so wenig wie irgend einem anderen der Anwesenden n zu seyn. Jn den Wahl-Urnen fanden sich 114 weiße schwarze Kugeln, und der Präsident erklärte daher, E Kammer zuc Tagesordaung schreite. Gegen 4 Uhr interbrah der Kriegs-Minister die Bittschriften - Berichte, er der Kammer einen Geseß-Entwurf wegen außeror- licher Zuschüsse zur Bestreitung der durch die Bcschun ewerischen Gebiets herbeigeführten Mi ausführlichen Darlegung Dessen Bn ersten Feldzuge nach Konstantine bis zur Eroberung bes zugetragen, kündigte der Minister S auf die gegenwärtige Lage der ehemaligen glichen Akten\tücke

Deputirten-Kammer. in Verbindung mit vielen Aerzten berausgegeben vol

weigung dieses i ereinigung mit Die Bittschrifcen-Kommis-

Bei Wilh. Besser (vormals G. Eichlerschß Buchhandlung), Behrenstrasse No. 44, ist zu haben Neander, Dr. A., das Leben Jesu in sei

heil nehmen mössen.

Ausgaben vorlegte. , was sich in Nord- Afrika

ugleich d egentschaft der Kammer zur Einsicht vorgelegt wer-

den würden. Die Gesammtsumme der von dem Minister ver- langten Zuschüsse fär die Verstärkung der Besaßung und die Anschaffung von Pferden und Kriegs-Material beläuft sich auf nicht weniger als 16,671,400 Fr.

Paris, 24. Febr. Der König ertheilte gestern dem Würt- |

tembergishen Gesandten, Grafen von Mulinen, eine Privat- Audienz, und nahm dessen Abberufungs - Schreiben entgegen. Gleich darauf stellte der Graf von Mulinen Sr. Majestät den Baron von Hügel vor, der interimistisch) als Wäürttembergischer Geschäftsträger in Paris fungiren wird. ;

Dem Siëècle zufolge, hätte die Königin von England ein eigenhändiges Schreiben an den König Ludwig Philipp ge- richtet, um die Herzöge von Orleans und von Nemours zu ihrer

Krönung einzuladen. Da der König sich jedo nicht zu glei-

cher Zeit von scinen beiden Söhnen trennen wolle, so werde es dem Herzoge von Nemours allein gestattet seyn, die Ein- en anzunehmen.

Die mit der Prüfung des Geseß- Entwurfes über die ge- heimen Fonds beauftragte Kommission der Deputirten-Kammer hat in ihrer gestrigen Sizung Herrn Calmon zum Präsiden- ten und Herrn Chasseloup-Laubat zum Secretair ernannt.

Der Marquis Duquilio,- der in Quimperlé zum Deputir- G worden ist, war der Kandidat der legitimistischen

attei.

Gestern fand die- feierliche Pelatuna des Herrn Silvestre de Sacy auf dem Kiechhose des Pater Lachaise statt. „Der Verlust des Herrn de Sacy‘/, sagt das Journal des Dé- bats, „ist seit Cuvier's Tode der empsindlichste, den die ge- lehrte Welt erlitten hat. Ohne Zweifel hatte Herr de Sacy schon eine weite Laufbahn hinter sich; er war beinahe 80 Jahre alt und in diesem Alter durfte man nicht hoffen, ihn noch lange seiner Familie und der Wissenschaft erhalten zu sehen; aber seine Kollegen, seine Freunde, seine Zöglinge hatten sich daran gewöhnt, da sie ihn beständig th ätig sahen, ihn auch immer für frâftig zu halten. Wie hätte man auch an sein Alter denken können, wenn man ihn alle seine Aemter unausgeseßt mit einem Eifer und einer Pünkt- lichkeit versehen sah, die der Jugend zum Muster dienen konnten. Herr de Sacy war Professor am Collège de France und bei der Schule für morgenländische Sprachen, beständiger Secre- tair der Akademie der Inschriften und shdnen Wissenschaften,

Conservator der Orientalischen Manuscripte der Königlichen Bibliothek, Inspektor der Orientalischen Typographie bei der Königlichen Buchdruckerei, und Pair von Frankreich. Er fand Zeit genug, alle die Pflichten zu erfüllen, die diese verschiede- emter ihm auflegten, und es blieb ihm noch Muße ge-

nug übrig, um slch im Schoße seiner Familie und seiner Freunde in seiner ganzen Liebenswüärdigkeit zu zeigen. Seine unermüd- Zeiterkeit seines Gemüäths verbar-

gen sein Alcer oder ließen es doch vergessen. Daß unter sol- hen Umständen sein Tod Jedermann auf das Schmerzlichste berühren mußte, versteht sich von selbst. Niemand war auf denselben vorbereitet; nur ihn selbst hatte er nicht überrascht, denn alle seine Papiere fand man mit einer Sorgfalt ge-

nen

liche Thätigkeit und die stete

ordnet, die Zeugniß davon gab, daß er diesem Geschäfte dieselbe Ruhe und Aufmerksamkeit gewidmet, wie allen seinen ubrigen Verrichtungen. Eine große Menge von Gelehrten, Französischen und fremden Professoren O ihm gestern das Geleit zur Ruhestätte. Die Zipfel des

Todtenamt gehalten wurde, und sodann nah dem Kirchhofe. An der Gruft wurden von den Herren Jomard, Hase, Bur- nouf jun. , Jaubert und von Joanthe (einem Schwiegersohne Sacy's) Standreden gehalten, die dem Gedächtnisse des Ver- storbenen den gebührenden Tribut zollten und das Bedauern ausdrúckten, das dessen Hintritt in ganz Europa erwecken würde. Inu der That war Sacy's Name außerhalb Frankreich wo möglich noch berühmter als im cigenen Vaterlande. Ueberall, in Berlin, London, Wien, St. Petersburg, Konstantinopel, áhlte er Zöglinge und Bewunderer. Sein Ruhm gereichte Lrankreich vor allen anderen zur Ehre; um so höher is sein Verlust anzuschlagen , den die jeßige Generation \hwerlich er- seben dürfte.“

Gestern fand, in Folge der früher eingereichten Entlassung des Herrn Arago, im bten hiesigen Wahlbezirk die Ernennung eines Mitgliedes des General - Conseils statt. Die Zahl der Stimmenden belief sich auf 1676, von denen sich 741 neuer- dings für Herrn Arago erklärten, der demzufolge seinen Plaß im General - Conseil, welchen man ihm wegen eines kleinen Versehens in der Form bei der ersen Wahl streitig gemacht hatte, wieder einnimmt.

Dem Auxiliaire Breton war aus Paris gemeldet worden, daß der Streit zwischen Herrn von Sivry, Deputir- ten fr Ploërmel, und dem Heren Lorois keine weitere Folge haben würde, da man glaube, daß die Sache beigelegt worden sey. Herr von Sivry erklärt aber jeßt in dem genannten Blatte, daß er seine in der Deputirten-Kammer gethanen Aeuße- rungen nicht zurückgenotnmen habe, und nie zurücknehmen werde. Von einer Beilegung der Sache in diesem Sinne könne also nicht die Rede seyn.

Vorgestern Abend sind die in Konstantine eroberten 20 Stück

Geschúß von dem Dampfschiff, welches dieselben nach Paris gebracht hat, gelandet worden. Sie haben cine Länge von 3 bis 6 FuZ ; aber sie sind fast alle vernagelt oder auf sonstige Weise unbrauch- bar gemacht worden. 7 bis 8 der längsten und am reichsten verzierten Stücke stammen augenscheinlih aus Spanischen Gie- ßereien her. Sie werden sämmtlich im Hotel der Invaliden aufgestellt werden.

Man spricht davon, daß der bei Waterloo besiegten Fran- zösischen Armee ein Denkmal errichtet werden würde. Dieses

Monument würde, wie es heißt, dicht neben dem Belgischen

eichentuchs hielten für die Pairs-Kammer der Graf von Tascher; für das Jnstitut von Frankreich, Herr Biot; für das Collège de France, Herr Bur- nouf, und für die Königliche Bibliothek, Herr Letronne. Der Zug verfügte sich zunächst nah der St. SULY-REES wo ein

eußische Staats-Zeitung.

Berlin, Sonnabend den Zen März

1838.

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Lôwen aufgestellt werden. Der Marschail Gérard soll zun Mitgliede der mit der Prüfung diescs Planes beaustragten Kommission ernannt feyn.

Die hiesigen Blätter beschreiben heute ausführlich den Weg, den der Fastnachts-Ochse bei seincr morgenden Wanderung durch Paris einshlagen wird. Der Held des Tages is diesesmal 7 Fuß 7 Zoll groß, wiegt 4483 Pfd. und if mit 3250 Francs bezahlt worden.

Im Messager liest man: „Espartero war, wie man wußte, schon seit ciniger Zeit entschlossen, ein entscheidendes Treffen zu wagen, um wo möglich durch einen glänzenden Sieg den Einfluß Cordova’s in Madrid zu {wächen. Ein gestern aus Bayonne eingetroffener Courier soll nun dic Nachricht über- bracht haben, daß Espartero demgemäß an den Ufern des«Ebro eine blutige Schlacht geliefert hätte, die aber nicht glinstig für die Truppen der Königin ausgefallen sey. Troß der Ansirengungen F IPALL 0, f, ZAtnts die Christinos, nach cinem bedeutenden Verlust, der sich an Todten auf 1000 Mann belaufen soll, das Schlacht- feld in größter Unordnung räumen müssen. Am betrübendsten dabei würde seyn, daß der Uebergang über den Ebro nun frei, und Bor alette in großer Gefahr wäre.“ “)

er Sentinelle des Pyrenées ist die Nachricht zu- gekommen, daß die von den Karlisten projektirte neuc Expedi- tion sich binnen kurzem unter Guergué's Befehl auf den Marsch begeben werde. Die Solbaten des Expeditions- Corps waren vollständig gekleidet und bewaffnet.

Großbritanien und Jrland.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus. Siz- zung vom 22. Februar. Lord Brougham brachte v61t neuem die Sklaverei und den Sklavenhandel zur Sprache, machte den Ministern Vorwürfe über Fehler, dic sie sich hätten u Schulden kommen lassen, und durch die jenem Handel Vor- chub geleistet worden sey, und seßte im Einverständniß mit dem Herzoge von Wellington den nächsten Freitag zur näheren Erdrte- rung dieser Beschuldigungen fest. Sie LUNE sich auf einen am l4. Juli v. J. erlassenen Geheimeraths-Befehl, welcher ge- stattet, daß aus gewissen Besizungen der Ostindischen Com- pagnie die Eingeborenen als Arbeiter nach dem Britischen Guiana transportirt werden dürfen. Lord Ellenborough fragte den Kolonial - Minister, wann er seine angekündigte Maßregel zur wirksameren Unterdrückung des Sklavenhandels einbringen würde, worauf Lord Glenelg erwiederte: „„ Sehr bald; es is aber noch nicht entschieden, in welches Haus die Bill eingebracht werden soll.“ Lord Ellenborough: „Sehr bald is ein shlimmes Wort in dem Lexikon des edlen Lord. (Hört, hört!) In gewissen Depeschen, die dem Hause vorgelegt worden, be- deutet es vier Monat. Jch weiß nicht, warum wir die Bill nicht hätten diskutiren können, während das Unterhaus ich mit den Kanadischen Angetegenheiten beschäftigte. Jede Stunde Verzug is eine Stunde mehr Erlaubniß für das Verbrechen des Sklavenhandels.“ Lord Brougham forderte den Mini- ster ebenfalls zu baldiger Einbringung der Bill auf und erklärte, daß, wenn sie binnen aht Tagen nicht dem Hause vorgelegt wäre, er selbst mit seiner für den Gegenstand entworfenen Bill hervortreten würde. „Statt sich meiner Resolutionen anzuneh- men‘, fügte er hinzu, „hat der edle Lord (Glenelg) sie dem an- deren Hause übersandt, wo ih sie weder dem Lord John so und so, noch dem Herrn Spring so und so anvertraut sehen mag, und wenn der edle Lord meine Resolutionen an Fremde, ja an Feinde, obgleih ih nicht weiß, woher die Feindschaft rührt, überantworten will, so werde ich sie hier von neuem ein- bringen.“ Am Schluß der Si6ung erhielt noch die Bill, wo- durch das Bisthum von Sodor und Man mit dem von Car- lisle vereinigt werden soll, die dritte Lesung.

Unterhaus. Sibkung vom 22. Februar. Herr Aglionby überreichte eine Petition der Rheder von Maryport zu Gunsten der sogenannten Dänischen Forderungen. Dann wurden die Ansprüche des Herrn Darcy Talbot und des Baron von Bode an den Französishen Entschädigungs - Fonds zur Sprache gebracht, die Berücksichtigung beider aber, resp. mit 101 gegen 52 und mit 108 gegen 28 Stimmen vom Hause verworfen. Lord Maidstone führte Klage darüber, daß er O'’Connell bei einem Diner (s. den Art. London) den

ah! - Aus\schússen des uter antes Meineidigkeit vorgeworfen habe; da aber Herr O’Connell nicht anwesend war, so verschob er seine dieserhalb an ihn zu richtende Frage auf ein anderes Mal. Eine Motion des Herrn Slaney wegen Unterdrückung von Bestechung und Einschüchterung bei den Parlaments-Wah- len wurde auf den Antrag des Lord John Russell, welcher die von Herrn Slaney beabsichtigte Einführung von Geldstrafen, fär niht zweckmäßig hielt, mit 50 gegen 23 Stimmen ver- worfen. Einen Antrag des Sir William Molesworth, daß am 6. März, dem Tage seiner Motion in Betreff des Ko- lonial - Ministers , ein namentlicher Aufruf aller Mitglieder des Hauses stattfinden solle, genehmigte die Versammlung.

London, 23. Febr. Man rähut die Art und Weise, wte Jhre Majestät der Familie Fißclarence die Mittheilung gemacht, daß dieselbe im ferneren Genuß der ihr von dem verstorbenen Kdönige ausgesebten Bes verbleiben solle. Statt sich nän- lich, wie cs sonst bei solchen Gelegenheiten üblich it, mit der gewöhnlichen amtlichen Benachrichtigung zu begnügen, ließ die Königin ducch ihre Secretaire jedem der Mitglieder dieser Fas milie ein Schreiben zufertigen, in welchem sie erklärte, daß es ihr zu großer Freude gereiche, die Verfügungen ihres verstorbe- nen Oheims in Betreff seiner Verwandten auch nach dessen Av-

leben zu erfüllen. i ; Heute Abend fand im Oberhause eine kurze Debatte

°) Mau vergl. biermit die gestern gegebene telegraph:she Depcsche a1s Bayonne vom 21e, wouacy Espartero am 19:ea vou ciner Re- foguoszirung, ohue augegriffen zu haben, mh Haro zurü fehrt war.

gr E E T R D T S LR R D

SETUT D E I E