1838 / 69 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

4 e s 1 Ád zl

G T! e E

L E S E O E

p.

Bekanntmachungen.

Bekanntmachung. Die im Wongrowiecer Kreise,

berg, 3 Meilen von Wongrowiec, Gnesen entfernt belegene, dem

Herrschaft Lopienno soll im Wege

und 22 Meile von Staate gebörige

des Submissions - Verfahrens zu FJohanui d. J., mit Ausnahme des dem Fisfus ver-

sie pachtlos wird,

bleibenden Zinsdorfes Dobiejewo,

werden.

Die Herrschaft besieht : Städtchen Lopienno, y 26 Thlr. 16 sgr. 6 pf. Zins verpflichtet ;

A. 1) in dem

2) Vorwerk Lopiensfawies mit i 69 M. 147 R. Garten, wiß, welcher vor länger als 30 Jahren auf einer 1l48 - 99 urbaren Ackers 3r 11. r Kl., Besuchsreise von Parchwiy nach Gr. Wandris 2: 56 Wiesen in den Gärten, verschwunden if ;

189 - 152 Feldwiesen, 2) der Christian Gottlob Sfobel ans Parchwißtz, wel- 141 - 169 beständige Wiesen, er in den Jabren 1797 oder 1798 zu dem Re- 263 - 97 raumen Feldbütungen, gimente Prinz Heinrich oder Prinz Friedrich als

1078 - 2W Forst und Waldweide, Musketier ausgehoben wordeu sevu foll ; 7: 153 Hof und Baustellen, 3) ter Brauergeselle Christian Wilbelm Reinhold aus 70 5 Wegen und Gräben, Nieder : Adeledorf, welcher im Jabre 1813 ausge- 203 - 83 Scen, E ist und un Jahre 1825 von Drelhoduls m B ci Sobora im Gouvernement Osfaliy in Ruß- überhaupt 317d M. 72 N. land die legten Nachrichten von sich A eben bat;

3) einer Erbpachts-2Windmüble (weiche einen Kanon x) ven 40 Tblr. zahlt und dem Dominio frei Ge-

mahl gewährt); B. in dem Vorwerk

30 M. Loe. Gris E e 5) der Franz Heinrich Rose aus Lauben, welcher im B i Wies Serte Gárten Fahre 1805 sich von dort entfcrut, im Jabre 1809 2 29 f E dieg f sich in Baverschen Kriegsdieustcn befmden bat uud 1A s RZ p S iändi e Wiesen in demsclben Jahre iu Nürnberg durch Desierrei- n E 168 - „veslc E E a chise Truppen gefangen worden ist ; S E f Gef und Baustellen 6) der Müllergesclle Chbcistian Laube aus Walteré- aaSue 5 JS L Tad an W E Gräben dorf, we!cher von dort aus im Jabre 1809 auf AT: E Es Se and, Wegen u, Qr, de Wanderschaft gezangen und sich cin Jahr 106 - e Ee später m Sachsen aufgehalten hat;

überhaupt 1264M. 124 (]K. und gehört zu dem lauoschaftlichen Kre, t Poscn, ohne daß darauf jedoch zur Jeit Pfandbriefe oder andere bypothefkarische Schulden haften. Sämmtliche Vorwerks-, Bauer-, Bürger- und tei-L

find separirt, und es existiren keine Gemeinheiten; eben fo befindet sich auf den Vorwer saaten fein Juventariuurx.

Der Verkauf fiudet im Ganzen lat auch auf jedes der vorbezeichueten Objekte ad A und:B besondere Gebote angeuommen werden, -nud fonnen die speciellen Veräußerungs- Bedinguugen in unserér istratur uud bei dem Königlichen Do- _mainen-Rent:Amte Wongrowiec eingesehen, Verlangen abschriftlich mitgetheilt lustige werden daher Aufge s

zum i schriftlich und wohlversiegelt unter unserer Adresse mit

Domainen - Ne

bis

der Bemerku

werde. Im Fall des

Wandelpön.

Bromberg, den 5. Februar 1838. lihe Reg Abtheilung für direkte Steuern 2c.

König

Nothwendiger Verkauf. Ober - Landesgericht zu Bromberg. Die im Mogilnoer Kreise bele ! 75,538 Tblr. 12 sgr. 4 pf. abgeschäute Herrschaft Pad- niewo, bestchend aus dem Schlüssel Padniewo uud dem Schlüssel Paledjie Dolne, nebst Zubehör, soll am 14. Juli 1838, Vormittags 11 Uhr, an ordentlier Gerichtsstelle subhastirt werden. eken-Schein und die Kaufbe- dinguogen konnen iu der Registratur cingesehen wcrdenu. ubr. 11. No. 7 cin mann Franz Habisch aus Kalisch, modo dessen Erben

Die Tare, der Hypotb

u ,

Der

Wilamowo mit

0g: , “Submission auf Lopienno 2c.’ “an uns einzureichen, auch zur Sicherheit des Gebots, an welches der Subwittent bis #2 Wochen nach dem |geneu, nach obigen Termine gebunden bleibt, t 100 Thlr. baar oder in Staats - Papieren bei unserer Haupt - Kasse niederzulegeu. tions-Bestellu 1g wird nicht geachtet werden. Die Submissionen werden um 12 Uhr Mittags eröffnet, c annebmbaren Geboten für den: Zuschlag au deu Besi: [ber vorgeladen. bietenden sofort zur höhern Genehmigun

Rüccktritts nah dem Termin und vor dem Zuschlage verfällt die Caution dem Fiskus als

2 Allgemeiner Anzeiger für

bath und Blankenfe'd sollen im Wege der nothwendi-

gen Subhastation i den 16. Juni 1838, Vormittags 10 Uhr,

9 Meilen von Brom- 7 Meilen von Posen

dingungen siud in unserer Registratur eiuzusebeu. wo| Franffurt a. d. O., den 17. November 1837. Königl. Preuß. Ober-Laudesgericht.

zum Verkauf gestellt

P xoclam

dem Dominio mit werden nachbenanute Personen, als:

1813 zu Ocls gestorben seyn soll;

Kredit - Vercin zu

deu 22. Juni 1838

Probstei-Ländereicn

slatt, e soflen aber

Berechtigten aunsgeautwortet werden wird.

prilc

Subhastations-Patent wegeu des Gutes Klein Wandriß.

cine Caution von 29 sgr. 7 pf. alge[Gpten Gutes lein Wandriß,

Auf Gebote ohue Cau- [ift cin V'etungs - Termin auf an dem gedachten Tage \angesegt werden. und es wird dann bci

bote abzugeben.

eingeschen werden.

Glogau, den 13. Oftober 1837.

Erster Senat des Ober-Landesgerichts vo Niederschlesien und der Lausißt.

iernng,

Notbwendiger Verkauf.

ene, gerichtlich auf

richtlich-abgeschäßt auf 19,167 Thlr. 24 sgr. 9 pf., zuf

Registratur cinzusehenden Taxe, soll am 9. Juli 1838, Vormittags 10 Uhr,

etragene Gläub'ger Kauf: [chem Kauflustige hiermit eingeladen werden.

und Nachfolger, werden hierzu offentlich vorgeladen. ger, namentlich :

Bromberg,

Nothwendiger Verkauf. Ober - Landesgericht zu Bromberg. Das im Bromberger Mocheln, abgeschägt auf 37,545 Jbir. 8 sgr. 4 pf. zur st| Hypotheken-Schein und Bedingungen in der-Regisiratur einzusehenden landschaftlichen Tare, soll 1838, Vormittags um 11 Uhr, au ordentlicher Gerichtsstelle hierselbsi subhastirt werden.

Folge der neb

am 23. Juli

Subhastations-Patent. Nothwendiger Verfau f. Ober - Landesgericht Das Rittergut Wachholzhausen in Schivelbeinschen abgeschäßt auf matipth A gr, 6 pf. zufolge ein 2

Kreise

der neb| Hyvpotheken - unserer Registratur einzusehenden Tare, so am 7. September 1838, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Die ihrem Leben un Hypotheken- Gläubige

1) die Johanne

é Avertissement.

Die unter der Gerichtsbarkeit des Königl. Ober- Landes - Gerichts zu Frankfurt a. d. OD., im Schwic- busschen Kreise belegenen, landschaftlich auf 81,122 Tbir. üter Kutschlau, Plankenser, Gold-

1 sgr, abgesehzäuten

den 12. Dezember 1837. ' Königliches Ober-Landesgericht.

Kreise

r, namentlich: ilhelmine Kleist, 2) der- Martin Otto Kleist und 3) der Arrhendator Ernst Gottlieb Wendeler, . oder deren Erben, werden hierzu öffentlich Zugleich werden alle unbekaunte Real: Prätenden- ten aufgeboten , sich bei Vermeidung der Präclusion spätesiens iu diesem Termine zu melden.

der Dauiel Cieslinsfi,

der Joscph v. Osowski und

die ÄÂndreas v. Potworowskischen Erben, werden hierzu deutlich vorgeladen.

Poseu, deu 2. November 1837.

be'cgene adeliche Gut A u §z ug

F. v. Barnekow

C. J.

arbeit und cinem

meinen, werden zu deren gung in cinem der auf

zu Cöslin. den 12 Februar,

und Bedingungen in

ügen.

und l v. Möller, Praeses,

vorgeladen. - Edictal-Citation.

Hirschberg, den 6. Movember 1837.

oon De- und Asceudenten verstorben.

storbenen Johann Nicclaus Levdecter, gemeldet.

7

vor dem Ober- Landes - Gerichts - Assessor ». Rohr auf dem Königl. Ober - Landes - Geriehte hierselbst verkauft werden. Die Tare, der Hvyolhekenschein und die Be-

a. Von dem unterzeichneten König!. Ober-Landesgericht

1) der Justitiarius Michael Friedrich Seibt aus Parch-

der Brauergeselle Johann Gottlieb Gottschling aus Hobenliebeuthal, welcher im Jahre 1806 sich auf die Wanderschaft begebeu haben und im Jahre

von deren Leben und Aufenthalt scit der angegebenen Zeit keine D éingetingen, sind, so wie dereu etwa zurückgelassene unbefanute Erben und Erbuchmer, fir jeden im Depositorio befiudet hiermit aufgefordert, sich vor oder spätestens in dem auf A Jede My An LDERONEETLO PEL En,

vor dem Deputirten Ober - Landesgerichts - Referenda- fen außer den Grund-{rins Schwiedel auf dem biesfigeu Schlo}se anberaum- ten Termine entweder persönl:cch oder durch zulässige Mandatarien oder schriftlich zu meiden und weitere Anweisung zu gewärtigen, widrigenfalls dieselben wer: den für toct erflärt und ihr hier zurücfgelassenes Ver- mêgen den sih legitimirenden Erben oder den son

auch auf| Glogau, den 27. Juni 1837. werdey. Erwerbs. | Königl. Ober - Landesgericht von Nieder: ihre Offerten Schlesien und der Lausiyz, Erster Senat.

Zur Subhastation des im Liegnißgschen Kreise bele der landschaftlichen Xare auf 40,169 Thlr.

den 17. Mai 1838, Vormittags um 10 Uhr,

Besitz - und zahlungsfäbige Kauflnsiige werden da: in diesem Termine vor dem ernauuten g berichtet | Deputirten, Ober-Laudesaerichts-Rath v. Prittwiß, auf dem biesigen Schloß sich cinzufinden und ihre Ge:

Die Tare, der neueste Hypotheken -Schein vond die besoudern Kaufbedingungen könneu während der ge- wéhulicbeu Amtsftundeu in der hicsigeun Registratur

Dber- Landes: Gericht l. Abtheilung zu Posen. Das Rittergut Bcuczkow im Kreise Krotecschin, ge: olge

der nebst Hypothekenschein und Bediugungeu in der

an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden, zu wel.

Die dem Aufenthalte nacy unbefanuten Gläubi-

Alle diejenigen, welche an das von dem Gutsbesiger auf Kl. Kubbelkow an den A. T. Lange verkaufte uud diesem bereits in Term. Trinit. 1837 übergebeue, auf Rügen im Berger Kirch: spiel belegene Gut Prissewitz, nebt Wintersaaten, Acker: Theil des dortigen Guts-Juventarii,

Forderungen und Ansprüche machen zu founen ver- Anmeldang und Beglaubi: |!

den 5. und 26. März c-, vor dem Köuigl. Hofgericht anstehenden Liquidations- Termine bei Strafe des Ausschlusses, welcher am 23. April c. erkannt werden wird, mit Beziehung auf die den Stralsundischen Zeitungen in extenso iuserir- ten proclamata vom heutigen Tage; hierdurch vorgeladeu. d Aufenthalte uach unbekannten} Dacum Greifswald, den 9. Januar 1838. Köuigl. Preuß. Df gert ca! von Pommern

- Der bierselbst wohnhaft gewesene Lcderhändler Jobamif zig Ernst Levdccker ist am 25. Mai 1837 obne Hiuteclassung i Uls nächste Jutestaterbin hat sich cine Schweer des Vaters des Ecblassers, dic verehelichte Kanzellist Jobanna R. sina Hildebrandt, geb. Levdecker, de Techter des bereits ver- ) Alle! 1) don Geschäfts-Berieht.

diezcriigen, welshe Ein näheres odcr gleich nahes Erb-

'recht zu haben vermeinen, werden hierdurch aufgefor- dert, sich in dem auf den 31. März 1838, Vormittags 9 Uhr,

an biesiger Gerichtsstelle vor dem Herru Ober-Landes- Gerichts-Auscultator v. Schiruding anberaumten Ter- mine zu melden, ihre Erbansprüche geltend zu machen und nachzuweisen; im Falle ihres Nichterscheinens haben dieselben zu gewärtigen, daß die vereheligte Kanzellifi Fohanna Rofîua Hildcbrandt, geb. Levdecker, zu Naum: durg, für die allein rechtmäßige Erbin angenommen, ihr als solcher der gesammte Nachlaß zur freien Dis- position verabsolgt werden wird, und daß der nach er-

gleich nahe Erbe alle ihre Haudlungen und Dispofi

lediglich mit dem, was alódann noch von der Erbschaft

vorbanden is, zu

werden wird. Königl. Land- und Stadtgericht.

Edictal-Citation.

der abwesenden und verschollenen Personen :

93 Tblr. sicy im Depcsitorio befiudet ;

dessen Vermégen mit 131 Tblr. 7 sgr. au Grundñück Reiuland Nr. 2D eingetragen stebt;

im Jahre

10 Tbir. im Depeositorio befinden;

gangen und deren

den 30. Juni 1838

und ibr Vermögen ihren ausgeantwortet werden wird. Tiegenhoff, den 20. August Königl. Preuß. Lanud-

Nothwendiger Verkauf.

1837.

.-

Folgeude dem Oefkfonomeu J ¡ugebêrige Grund- und Acterstücke :

rei, taríri 8579 Tbir. 14 sgr. ; 2) die zwischen ker cki fübrerdamm belegene Wiese \ «.

stat, taxiri 4063 Tblr. 10 sgr. im Hvpotbefkenbucbe verzeichnet ; 4) das ebendaselbst belegene bal-e 81 Tblr. 26 sgr. 8 pf. und \ a. Ul. pothekenbucve verziich:et : 5) das cbendaseclbi belegene Tbir. 1 sgr. 8 pf. und vol. thetenbuche verzeichnet ;

9-7

I) No. 118 im Hypothekenbuche verzeichnet; 7) das edvendaselb\t belegeiue 1500 Tbir. 12 sgr. 8 pf. und Hypotbekeubucve verzeichuct ;

8) das ebendaselbst belegene batbe 1062 &blr. 15 fgr. und Voi. H. pothekenbuche verzeichnet ; sollen am 24. April 1838, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden.

sicratur einzuscbeu.

P x 0.af l. ck m ü

tochier Engel Maria, genannt Lott, Bedingungen ein Legat von 100 Tblr

der Kinder und Erben iu ihrem Testamente

bezielten Legats berechtigten Erben biermit

»

auszuführen, bei V soust durch die in termino den 1. April f. J., Morgens 10 Uhr,

das qu. Legat

geschlossen, , 1 Wittwe Schröder zugefallenen

Erben der gehörend werde angesehen bióbher erhobenen Zinsen, sition werde auégeantwortet werden.

Datum Greifswald, den 20. Dezember 1837.

Das Waisengerict. Dr. Teßmann.

(L. S.)

schafts- Ausschusses am 10. April d. J.,

Die Tages- Ordnung wird

2) dia Vorlegung der PBecbhnung

folgter Präclusion sh etwa erst meldende nähere -cder

tionen anzuerfennen und zu übernehmen für schuldig, von ihr weder Rechnungslegung noch Ersay der gebo- venen Nugungen zu fordern berechtigt , soudern \ich

begnügen für verbunden erachtet

Auf den Antrag der Verwandten und Erben folgen-

1) des Michael Zimmermanu aus Neundorf, welcher im Jahre 1807 von Königsberg als Matrose zur See gegangeu und desseu Vermogen mit circa

2) des Johann Oehmsen aus Recinlaud, welcher im

Fabre 1808 von Danzig zur Sce gegangen und auf dem

3) des Johann Geottiteb Kray aus Meuteich, der 1808 mit den Fcranzésischen Truppen

na Fraufreic gegangen uud für den sich circa

4) u. 5) der Gebrüder Cornelius uud Paul Epp aus Schöéncberg, ven denen Erïterer im Jahre 1822, Letzterer im Jahre 1809 von Danzig zur Sce ge Vermüögen mit circa 42 Thir.

werden dieselben und deren etwa zurückgelassene unbe- fannte Erben eder Erbnebmer bierdurch vorgeladen, sich binnen neun Monaten uud spätestens in dem au}

bierselbst an erdeutlicher Gerichtéstelle anberaumten Termine zu melden uud weitere Auwecisung, ausblei-

bendenfalls aber zu gewäctigen, da « sie für todt erfiärt legitimirten hiesigen Erben

und Stadtgericht.

Stadtgericht zu Berlin, den 18. Juli 1837. Jobanu Ludwig Ewald

i) die in der Képeuicterstraße Nr. 122 belegene Meie

Képen:ckerstraße und dem Sack 18 No, 1225, lui Hvpotbefkenbuche oerze!cwet und taxirt 552 Tblr.

3) das auf dem Célluischen Felde belegene balve Aer und Vol. l. Ao 29

Ackerstück, taxirt Ao. 2 im Hv-

Ackexstü, tarirt 1451 Ao 30 im Pvpo-

6) das in der Köpenickerstraße belegene Ackerstüct nebsi Scheune, taxict 5019 Thlr. 27 (gr. und v vi. L.

halbe Aerstuc, tarirt Vol. Li. Au. 124 im

Ackerstüc, taxirt No. 142 im Yy-

Die -gericht- licheu Taren und Hypothekenscheine sud u der NRegi-

Die Wittwe des Schusteraltermanns Schröder, Il: sabe Erdmuth, geborne Paarmauné, bai 11 ihrem am 8. Februar 1802 errichteten Testamente ibrer Schwetiier: |j unter gewissen

Pemm. Cour. zugewandt, welches jedoch, da die Vermächtnißuehmerin, aller Nachforschungen nugeachtet, nicht zu ermitteln gewesen iji, bisher nicht hat ausgefebrt werden können, vielmehr von Waisengerichtswegen für die Bercchtigte fichergestellt und nußbar gemacht ist. Auf den Autrag der von der Wittwe Schrbder

instituirten Erben werdeu nun aber die Engel Maria Lott oder ihre zur Hebung des aufgefor:

dert, binnen drei Monaten bci dem Waisengerichie sich u melden und ihre Aurechte auf dieses Legat näber ermeidung des Nachtteis, daß sie

u erlassende Präclusiv-Sentenz damit werden aus- als zu dem den Testaments Vermözen

und foiches, mit den davon denselben zur freien Dispo-

Die vierte General-Versammlung der Leip- - Dresdner Eisenbahn-Compagnie wird unter Zustimmung des vecehrlichen Gesell-

Vormittags 8 Uhr, im Saale der hiesigen Buchländler-Börse stattfinden

Ñ die Preußischen Staaten.

3) die Wahl vier neuer Ausschuss-Mitglieder an die Stelle der am 30. Juni d. J. Austretenden,

4) die Berathung der in Betreff der Ausgabe ung Verzinsung der Interimsscheine und vollen Actien gemachten Vorschläge

umfassen. ; z A Rücksichtlich der den Actionairs zustehenden Stim.

menzabl, der Legitimation und der Bedingungen unter welchen besondere Anträge nachträglich auf die Tagesordnung kommen können, erlauben wir uns, auf die Statuten zu verweisen. Wir bemerken noch, dass die ausscheidenden Aus. schuss- Mitglieder, welche sofört wieder gewählt werden können, sind : Herr Bürgermeister Dr. Deutrich,

» Baumeister Limburger,

» Lramermeister Lücke,

» August Olearius,

» Jac. August Schönkopff und

» Stadtrath Dr. Vollsack. Die nach erfolgter Wahl der General- Versamm: lung offen bleibenden heiten Stellen werden nach §. 25 der Statuten durch die Wahl des Ausschusse besetzt. Leipzig, am 2. März 1838. Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie,

Gustav Harkort, Vorsitzenler. A. Dufour, für den Bevollmächtigten,

C A 1 E]

Literarische Anzeigen.

So cben erschien bei C. A. Schwetschke & Sohy zu Halle:

Votum eines norddeutschen Publicisten

11 J: ¿L Klüber?s nachgelassener Schrift:

Lowenstein - Wertheim

des Hauses Wittelsba ch.

1838. VL. n. 164 Seiten. Dieses Votum srgänzt die im vorstebenden Titel ex wéhute, vor kurzem er.chieuene Schc:ft von Klübes aus dem rechtlichca Gesiowtspunfte und bebandeli nid nur eine sebr wichtige Successionzfrage, sondern gieb] auch über den Rechtszustand des 15:en U wie über das Privatrecht der Fürstlichen Häuser Deutsch lands, inebesondere des Pfalzbaierschen, eudlch übt das VerbÄltniß zu den heutigen öffeutlichen Zustände manuigfache Belehrung.

Nüglicbe Schrift für Jedermann. Ja der Bässcswven Buchbaudluug in TZuedlinbun so wie iu alleu Übrigen B icbbzndl ungen D:utich!'auk ift zu v in Berlin (Stechbahn Mi. 3) bei E. & HKittiler:

Dr. Fricdr. Alb. Niemaun, Gemeinnusliches Fremd.vörterb 1h

zur rict'gen Verdeu1schuug und ve stäudlichen Er

‘Télárung der in un erer Sprache gebräuchl cheu, so wit

auch se'tcuer vorkommenden ausländiswen Wörter un) 4uedrücte. Ein praftisches Hülfebuch für (eschäfts: mnäuec, Fadvcifanten, Kanfieute, Situdircude, so wit äverhaupi für jcden Gebildeten und inebefsondere für alle d ejenigen, welcve rein Deutsch spreen und schr ben wellen. 8ro. Laucis 25 far.

fominea vie c aus fcemden, ue«ern und alten Spra entlehute Weér1er und Aubdrücke vor; es rut do

gar bäufig der Fall ein, daß wir auf uns unbefanusß Fremdwörier soßen, deren richtige Bedcutung zu wis uns nethvendig ist, Das gegeuwärtige Fremdwört buch dürfen wir um so mebr empfehlen, da es nid uur bêchit vollsiäudig, sonderu zugleich überall di richtige, fürzeste Erflärung gicbt und, wo méglid das jedem Fremdworte eutsprechende Deutsche Wo nennt. Die gegenwärtige dritte Anflage bew hinlänglich die greße Brauchbarkeit dieses Buchs.

Ma#uifkfnospen von Constantin Tischendorf.

Broschirt (in Goldbruck - Umschlag) 1 Thaler, Die elegante Ausstattung dieser Dichtungen ist V wcis für die Erwartungen, mit denen der Verleger d jungen Dichter in's Publifum einführt. Das Ganze in 6 Sträußchen getheilt und füllt nabe an 200 Scitt! Beulin, in der Enslin schen Buchhandiung (Fe! Müller), Breite Straße Nr. 23.

3m Verlage der J. G. Cottaschen Buchhand!

in Stuttgart erscheint:

Schiller's sämmtliche Werke,

neue Taschen-Ausgabe in 12 Bändeu, auf V

papier in 4 Lieferungen, jede zu 3 Bänden. SubscriÞ/ Preis für dic Licfernng 25 sgr.

furzem ausgegeben werden, de felgenden Lieferuh werden ebenfalls in fleinen Zwischenräumen erscheiil so daß das fomplette Werk bis zum Schluß des eri Halbjahres 1838 iu den Händen der Subskribeul sevn wird. Bestellungen darauf nimmt an

George Gropius, Königl. Bauschule Mr. 1

Sec't Dezember v. J. erscheint in der Reichar

fchen Buchhaudlung in Eisleben und ist durch

wigOchmigke in Berlin, Burgstr. Nr. 8, zu bezieht! Der Bergwerksfreund,

ein Zeitblatt für Berg- und Hüttenleu!)

¡ir Gewerken, so wie für alle Freunde t Beförderer des Bergbaues undder demse!

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Jübrlich erscheint 1 Band von 36 Nummern. y

Bucbhandlunvgen und Ponäuwter liefern den Bergwe"

freund zu 2? Thir. für den Band.

vow Jahr 1837,

Die cheliche Absiammung des Fürstlichen Hause} : er Vorlesungen

u. dessen Erbfolgerecht in den Stammländer1s}

Jn der Umgangs-, Geschäfts- und Bücersyrace,

Bei Ch. E. Kollmann in Leipzig erschien so eben

Vis 10 Uhr ebendaselbst.

Die erste Lieferung is bereits fertig und wir!

Preußische Staats-Zeitung,

Allgemein

69.

P - san 5 D E A E S

\S

P

i af Ert E

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages. Se. Majestät der Kdnig haben dem Kaiserl. Russischen

Birtlichen Staatsrath von Prianischnikoff, Direktor daiserl. Post-Amts zu St. Petersburg 7 den R ctben Adicr-Des en zweiter Klasse mit dem Stern, dem Staatsrath von B a- anow zu Riga, Gouvernements-Postmeister von Liefland, den Rothen Adler-Orden zweiter Klasse, so wie den Hofräthen von Steer und von Weyrauch beim Kaiserl. Post-Amte zu St. )etersburg den Rothen Adler-Orden dritter Klasse zu verlei- en geruht.

Se. Majestät der König haben dem Regierungs-Präsi n Richter zu Minden gestattet, das von Sr. N ae Le

dónige von Hannover ihm verliehene Commandeur - Kreu huelphen-Ordens anzulegen. euz des

Des Königs Majestät haben den seitherigen Regierungs-

{sessor von Egidy zum Landrath des Kreises Düren, im Re ierungs-Bezirk Aachen, Allergnädigst zu ernennen geruht. i

e } und praktischen Uebungen bei de ónigl. Akademie der Künste in dem Sett ¿eis s jahre vom 1. April bis ult. September 1838. A. Fächer der bildenden Künste. 1) Zeichnen und Modelliren nach dem lcbenden Modell,

leitet von den Mitgliedern des Senats; 2) Zei

ah Gyps - Abgüssen, Professor Dähling; 3) a E alen im Königl. Museum, Professor Kretschmar; 4) Un- rricht in der Composition und Gewandung, Professor Begas; ) Osteologie und Myologie des menschlichen Körpers, Profes-

r Dr. Froriep; 6) Landichafts-Zeichnen, Professor Blechen;

) Zeichnen der Thiere, besonders der Pferde, Professor Bürde;

die Vorbereitungs- und Prüfungs- Klasse, Professor T - ing; 9 Zeichnen nach anatomischen Barkitderg Dieoteite berger; 10) Kupferitechen, Professor Buchhorn; 11) Holz- hd Formstechen, Professor Gubit; 12) Schrift- und Karten- ‘chen, der Kupferstecher und akademische Künstler Kolbe; 13) estherik, Professor Þr, Toelken; 14) Erklärung der Gemälde s Königl. Museums in kunstgeschichtlichem Bezuge, Professor

7, Kugler; 15) Griechische und Römische Mythologie, i ezug auf die Kunstwerke des Alterthums, Dr. S u Netall : Ciseliren, der akademische Lehrec Cou é. |

B. Baufächer.

17) Die Lehre: von den Gebäuden alter und neuer Zeit,

rbunden mit Uebungen im Projektiren, Profe i )) die Projectionen, die Lehre der Sa Daa es itruv, nebst ihren Constructionen im Zeichnen und mittelst cometrischer Schatten - Construction, Professor Hummel; Perspektive und Oprik, Derselbe; 2) Zeichnen der Zierrathen gch Vorbildern und Gyps - Abgüssen, Lehrer Bötticher.

19)

Ï Musik. / o on, S E A Bach; igural-Styl, Derselbe; 23) doppelter Lontr

d Fuge, Derselbe; 24) fceie B S mann, die Me L ren und Bach; 2d) freie Jnstrumen- „Composition, der Kapellmeister Schneider und die Musik- reftoren Rungenhagen und Bach. : :

D. Bei der mit der Akademie verbundenen

x _Zeichnen-Schule wird gelehrt:

26) freies Handzeichnen in drei Abtheilungen, unter Lei- R Herbig und Lengerich und des Leh-

E. Bei der mit der Akademie verbunden

L Kun st- und Gewerkschule wird gelehrt: h

27) freies Handzeichnen, von den Professoren Dähling,

22) Cho-

erbig, Berger und Lengerich; 28) Modelliren nach

ps-Modellen, Professor Wichmann; 29) geo i

1, Pr 2W ; 21 metrisches

e Reißen, von den e “D ie cke. Der Unterricht nimmt mit dem 1. April d. J. seinen An-

Mg. Für die Unterrichts - Gegenstände von Nr. 1 bis 25 hat

n sich zuvor im Akademie - Gebäude bei dem Di

) c 2 ) hadow zu melden, jeden Mittwoch von 12!/, bis 2 Uhr. ou, 26 zur selben Zeit bei dem Professor Hampe cben- elbst; für Nr. 27 bis 29 bei Demselben, Sonntags von

Berlin, den 1. März 1838. Königliche Akademie der Künste. (gez.) Dr. G. Schadow.

Königliche Bibliothek. det nächsten Woche, vom 12ten eie 17ten d. M., findet, F V. des gedruckten Auszugs aus dem Reglement ge- bk, Bt allgemeine Zurücklieferung aller entliehenen Bücher nigliche Bibliothek stat. Es werden daher alle die- den, welche Bücher der Königlichen Bibliothek in Händen , hierdurch aufgefordert, dieselben an einem der genann- ge, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, zurückzuliefern.

Zeitungs-Nachrichten. N ULTANB.

Frankreidq.

Paris 3. M ; em 18, 3. März. Gestern arbeitete der König mit dem L ürischen Wor fng Abends den Preußischen Gesandten, » 150 7 i j ten von Larochefoucault, den Marquis von Semonville und an die Stelle des Vice- Admirals von Mackau zum

Berlin, Sonnabend den 10m März

1838.

Gouverneur der Jnsel Martini i itai / que ernannte Schiffs - C von E s E e E befördert Ti LTE e emie der moralischen und politischen Wissenschaf- ae hält heute eine Si6ung, die ein großes S ags O vit Sette C U fn Errseen der Fürst von Talley- ti L s O E halten werde. rafen Reinhard eine Gedächtniß-Rede m Messager liest man: „Es scheint gewiß, daß e Abgesandter des Herzogs von Bordeaux in LéR E ie e Don Carlos angekommen ist, wo ihm der schmeichelhafteste Snplans zu Theil geworden seyn soll. Der Name und der Stand jenes Abgesandten sind noch nicht genau bekannt; die Einen sagen, es sey der General Clouet, während Andere den Narschall Bourmont nennen, und hinzufügen, daß man ihm vielleicht das Kommando über ein bedeutendes Corps anvertrauen werde, um damit einen Marsch auf die Hauptstadt zu versuchen.“ _Das Journal de Paris enthält Folgendes: „Mehrere A wiederholen heute einige Gerüchte, wonach der Ge- es ourmont und ein Agent der vorigen Dynastie, der kein nderer, als der Herzog von Bordeaux selbst wäre, in Spa- nien an ekommen seyn sollen. Wir glauben nicht, daß man einen allzu großen Werth auf diese Gerüchte legen dürfe, die auf nichts Authentischem beruhen, und sehr wahrscheinlich bloß von Börseu- oder politischen Spekulanten in Umlauf gebracht worden sind. Bei dieser Gelegenheit haben aber diejenigen Journale, die der auswärtigen Politik des Herrn Thiers zu- gethan sind, sih allzu sehr beeifert, ihre geheimsten Gedanken zu offenbaren: sie stüßen sich nämlich auf jene Gerüchte, um das von der Regierung und beiden Kammern verworfene In- terventions-System anzupreisen ; sie wiederholen alle ihre frü- heren Declamationen gegen das bekannte Niemals des Herrn Molé; sie bemühen sich endlich, zu verstehen zu geben, daß, da die Nicht-Juterventions-Politik nicht mehr ausreiche, man sie möglichst rasch bei Seite schieben müsse, sammt den Männern die sich bisher zu derselben bekannt haben. Man sieht wie rash diese Herren zu Werke gehen. Ohne es mít ih- rer Ungeduld eben allzu genau nehmen zu wollen, müssen wir ihnen doch bemerklich machen, daß unsere gegenwärtige Po- n in Spanien, die einzig würdige und vernünftige auf alle mdglichen Fälle, selbst auf denjenigen, den die Dbpostéidn schon eingetreten wähnt, vollkommen paßt. Neben jenem N ie- aa s des Herrn Conseils-Präsidenten, das, beiläufig gesagt, ich os auf eine vollständige und absolute Intervention bezog D mlich die Regierung feierlich erklärt, daß gewisse Ver- s elungen in Spanien wohl einen Casus foederis herbeiführen tes Und welches Beispiel führte sie zum Beweise dessen a Berade dasjenige, das heute die Neuigkeitskrämer des inken Sentrums ankündigen. Wenn, sagte Herr Molé, irgend ein persönlicher Gegner der Juli-Revolution oder unserer jebi- gen Dynastie, oder wenn Abgeordnete der Nordischen Mächte oder gar der Herzog von Bordeaux in Person, in dem Lager s Don Carlos aufträten und von hier aus feindselige Ver- Caen mit unseren südlichen Provinzen unterhielten, als- ann würde Frankreich sih in Spanien zeigen, indem es dann mehr sein eigenes Znteresse, als das Interesse Anderer dort zu ver- theidigen hätte. Auf diese Weise läßt sich in dem bisher von der Regie- rung befolgten Systeme die Wahrnehmung unserer Ehre und Würde ganz füglich mit der Vorsicht in Verbindung bringen. Umsonst bemühen sich also die Freunde des Herrn Thiers, die politischen Ereignisse zu dessen Gunsten auszubeuten. Alle möglichen Fälle sind von der Regierung vorgesehen und sie würde eventuell jene Ereignisse noch mit um so größerem Erfolge bekämpfen können als sie nicht, wie Herr Thiers solches gewollt, die besten Hülfs-

A Las Die Gazette des Tribunaux enthält Folgendes : haben in unserm gestrigen Blatte I N in der V schen Sache, in Folge neuer Geständnisse einer dem Prozesse bisher fremd gewesenen Person, eine Supplementar-Jnstruction angeordnet worden sey. Unser Korrespondent in Poitiers theilt uns über die Veranlassung zu jenen Geständnissen folgende De- taus Wie Am 20. Februar d. J. erschien vor dem Ässisenhofe des Departements der Vienne ein gewisser Leon Didier Valen- tin, angeblich Student, unter der Anklage, aufrührerisches Ge- schrei erhoben und Privat - Papiere verfälsht zu haben. Va- lentin gab vor Gericht die leidenschaftlichsten republikani- schen Gesinnungen zu erkennen. Er versicherte, einer der 28 April - Angeklagten zu seyn, die aus dem Gefängnisse von Sainte - Pelagie entwischht wären, und eréflárte, daß er seitdem Frankreih und das Ausland durchstreifc habe M eine ihm von seinen Oberen anvertraute revolutionaire Mission zu _erfällen. Der Fälschung für \{uldig erklärt ward Valentin zu fänfjähriger Einsperrung verurtheilt. Am anderen Tage berichtete das in Poitiers erscheinende Journal l’Echo du Peuple, welches der äußersten Opposition ange- hört, über die Debatten jenes Prozesses, bestritt bei dieser Ge- tagenyelt die Erklärungen Valentin's und stellte ihn als einen Menschen dar, der, um sich vielleicht interessanter zu machen seinen Handlungen eine politische Farbe zu geben suche. Es scheint, daß Valentin, durch diesen Widerspruch gereizt, erklärt Gie daß es ihm leiht seyn würde, seine Verbindung mit den Republikanern und sogar seine Mitwirkung als einer ihrer thä- tigsten Agenten zu beweisen. Hierauf verlangte er, vor eine Gerichtsperson geführt zu werden und gab nun diejenigen Er- rungen ave die r pplementar-Instruction veranlaßt ha- 6 ntin ist gestern in Paris ange par Von G A E e N m 30sten d. M. wird endlich der General Graf vo Brossard in Perpignan vor dem Krie i a i- r E (tiSetneu. E O E E n Rouen geht man mit der Errichtung einer H ; Bank um; es ee 1200 Actien, e zu 1000 Fr. ausgegeben werden. Die angesehensten Kaufleute der Sradt

interessiren sich für dieses Unternehmen.

mittel des Staats eben so unbesonnen als verwegen im Voraus -

Jn einem Privatschreiben aus Algier vom 20. Feb wird unter Anderem gemeldet, daß 2000 Araber A ‘Ven Stamme der Ouled - Zeitoun sich kürzlich auf Algiershem Ge- biet niedergelassen haben. „Man hat ihnen“/, so heifit es in diesem Schreiben, „vorläufig in der Gegend des Caps Mati- foux das zur Aufschlagung ihres Wohnsibes erforderliche Ter- rain angewiesen; au har der General-Gouverneur ihnen Zelte geschickc und eine beträchtlirhe Menge von Getraide unter sie vertheilen lassen. Der Stamm der Quleo-Zeiteun, der großen- theils aus Kuluglis besteht, hat den Erpressungen des Emtrs Abdel - Kader biéher muthig wderstanden, und es läßt sich se: nach erwarten, däß jenen Auéwanderern noch viele andere fol

en werden, verzüglich wenn fe erst exfahren, welche aúnfige ufnahme die zuer Angekomnmene; von Seiten der Franzdji- schen Regierung erfahren haven, Mittlerweile ist der Gencral- Gouverneur sehr chôtia mir einer regemäüigen Organisation der Verwaltung in Bezug auf die neuen Lintanderer besch" tigt. Ein gewisser BeuArach, der dic von dem Emir Abdel- Kader der Königlichen Familie veitiwmnten Beschenke nach Pa- ris bringen soll, und für einen gewann Dislomaten gilt, ist am Iöten in Algier eingetroffen. Ju seiner Begleitung befin- det sich ein Maure, Namens Buderbach, der das Französische E ne S n au l; emvi Reise als Doilmetscher è ona un 0 i i ‘i digendsten Nachrichten“ nstantine hat man die befrie- : e Gerüchte über eine neue Krisis, von der die Veret- nigten Staaten bedroht wären, geben L Herrn Michel Che: vallier Veranlassung zu folgenden Zeilen in dem Journal des Débats: „Man behauptet, daß eine noch heftigere Kri- sts als die des vergangenen Jahres in den Vereinigten Staa- u ausbrechen werde, und daß diejenigen unserer Fa- rifstädte, die in Geschäfts - Verbindungen mit Nord - Amerika stehen, neuerdings bedroht wären. Die Handels - Krisis, deren Opfer Nord - Amerika vor einem Jahre wurde, fand in Folge übertriebener Speculationen statt. Der Preis aller Ge- genstände war fiktiv geworden; das ganze Land hatte sich der Agiotage hingegeben; man produzirte wenig und \chlecht, und man konsumirte ohne Sinn und ohne Maß. Die Lokal-Banken die pur aen blinden Haß des Generals Jakson- von der hera- menden Beaufsichtigung der Bank der Vercinigten Staaten be- freit worden waren, munterten um die Wette zu den tollsten Unternehmunzen auf. Dieser industrielle Schwindel konnte nicht von Dauer seyn; die Reaction trat ein, und man weiß, wie fürchterlich sie war. Gegenwärtig sind den Amerikanern die Augen über ihre Lage aufgegangen; sie haben ihre Fehler ein- gesehen; sie sind zur Ordnung zurückgekehrt, und das Land hat sich dem Geseße der Arbeit , diesem großen Verbesserer mate- rieller Verluste, wieder unterworfen. Man produzirt jest in den Vereinizten Staaten mehr und besser, und zu gleicher Zeit kfonsumirt man weniger, da der Luxus vershwunden ist. Die Einfuhren aus Europa haben fast gänzlih aufgehört, während die Ausfuhr Amerikanischer Produkte nach Europa im Zuneh- men ist. Nord-Amerika entledigt sich also seiner Schulden ge- gen Europa; und, statt am Vorabend einer Krisis zu seyn, deu- tet vielmehr Alles darauf hin, daß der frühere Wohlstand bald zurückgekehrt seyn, und daß den Nord - Amerikanern von der Katastrophe des vorigen Jahres nur die heilsame Lehre bleiber werde, daß ein Volk sh den größten Gefahren ausse6t, E die schlechten Leidenschaften einiger demagogischen S chreier und die unsinnige Heftigkeit eines militairischen Chefs als höchstes Geseb anerkennt. Die oben erwähnten be- unruhigenden Gerüchte haben E ihren Ursprung in dem neuerlichen Bankerotte mehrerer Amerikanischen Ban- ken. Dieses allerdings ungünstige, aber verhältnißmäßig sehr unbedeutende Ereigniß ist weniger der Vorbote eincr neuen Krisis, als vielmehr die einfache Folge einer vergangenen. Jn allen Ländern haben die Handels-Krisen den Sturz einer ge- wissen Anzahl von Banken oder Banquiers zur Folge, und es ist auch ganz natürlich, daß jene kleinen unverantwortlichen und unbeaufsichtigten Banken für ihre Sünden bestraft werden; es ist gerecht, daß ste die Strafe tragen für das Unheil, welches sie durch Anshürung des Speculations- Feuers herbeigeführt haben. Aber, wird man sagen, es ist in der Sache gleichgül- tig, ob der Sturz jener Banken leiht vorherzusehen war oder nicht, ob es ein unvermeidliches Uebel ist oder nicht. Allerdings bleibt es ein Uebel, wenn auch die zahlungsunfähig gewordenen Banken ihr Schicksal verdient haben. Wir gehdren nicht zu jenen unerbittlichen Sittenpredigern, die durchaus den Tod des Súnders verlangen Aber dieses Uebel hat nicht die Wichtigkeit, die man ihm bei- legen möchte, und statt ein Vorläufer neuer Unglücksfälle zu seyn, ist es vielmehr ein siheres Zeichen von der Beendigung eee Krisis. Die hervorspringendste Ursache des industriellen Zirrwars in Nord-Amerika ist die, daß das Land nur Papier- Geld hat. Zur vollständigen Beendigung der Krisis bedarf es weiter nichts, als daß die Baarzahlungen wieder beginnen. Die aufgeklärtesten Männer der Union, die ahtungswerthesten Kaufleute und die angesehensten Banken sind seit einiger Zeit mit der Vorbereitung jener Maßregel thätig|t beschäftigt. Es ist wahrscheinlih, daß die Zahlungen in baarem Gelde bald wieder beginnen werden ; aber dies muß auch für die Private leute wie für die Banken das Zeichen zu einer General-Liguis dirung der Vergangenheit seyn, bei welcher allerdings dicjeni- gen Banken, die sih am meisten in jene beklagenswerthen Spes culationen eingelassen er zu Grunde gehen müssen. Wenn wir daher jeßt einige Banken ihre Insolvenz erklären sehen, o rührt dies daher, daß die Zeit der Baarzahlungen sich nähert und daß die Vereinigten Staaten zu dem natürlichen Zustande der Dinge Mette, Muß der Französische Handel darüber erschreken, oder darf cr sich nicht vielmehr dazu Glück wünschen?“

Großbritanien und Jrlan d.

Parlaments-Verhandlungen. Oberhaus.

zung vom 1. März. Ciz-

Der Bischof von Exeter überreichte

die von ihm angekündigte Petition von Einwohnern der Stadt

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