1838 / 77 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

daß der Redner zuleczt im Unmuthe

es scheine, daß die Versammlung mehr Lust habe, zu lachen, entlichen Angelegenheiten ernstlich zu betreiben. „Das ort, „bestand aus

als die d Ministerium des 6. September“/, fuhr ér Herren Meclé, Guizot, Persil, Duchâtel, Gasparxin (Únterbréhung: „Das wi b ich Sie an diése Das erwähnte MinistékiUm legte das soge-

naunte Disjunccions : Gese und noch ein anderes Geseß vor, __ welches eine sehr glänzende Dotirun

niglichen Familie bezwe>te. “Das er

fen ; denno) zogen von den Kabinets-Mitgliedern sich nur vier

zuru>. Herr Molé, der das Disjunctiens- Und das Upana-

gen: Zesebz eifrig "vertheidigt hatte; blieb mit dreien seiner Kolle- Von den -neu cingetretenen- Ministern - aber ine dek Berichterstatter für das Disjunctions - Géseßz und der aud:re: für das. Apanagen-Sesechß gewesen. (Die Her- Salvaüdy- und - Lacave - Laplagne lächeln.) ? if mir nicht re<t erklärlih; i< sollte meinen, daß, wenn ein politisches Gesel verworfen worden, das ganze das dieses Gese vorgélégt hatte, sich zurückziehen Herr Gauguier untersuhtke hierauf das Betragen und bezeich-

tin, Rosamel und Bernard. (Unl längst!‘\) Sie werden gleich sehen, Namen erinnere.

der -Mitglieder der Kd- ere Gese wurde verivor-

en am Ruder. wär der c

Cine solche Anomalie

Kabinet, müßte.“ H des jesigen Kabinets während der lezten Wahlen, nete dasselbe als eine fôrmliche Parodie deë Restauration.’ ,, man vielleicht‘, fragte er, „cine hdhe wig XV., untér* Napoleon Und, damit man die ver

F: A Wi) L j f

wie unter Lud- unter -der.-vorigen Regie- schiedenen Jutriguen#n Er- ie in den Salons. der Hauptstadt geschmiedet die von den Ménistern verlangten <lusse eines Vortráges aus, daß. das jeßige Mini- daß: es indessen-doch: {<wer „Wie kommt es“‘/, daßeskei- die Stelle

re Polizei,

rung einführen, fahrung bringe, d Hierzu würden Fonds \{<werli< ausreichen.“ Am. .S sprach der Redner sih noch dahin

e rium allerdings nicht viel tauge, Wh seyn möchte, dasselbe anderweitig zu erseßen. fragteer unter anhaltendem Gelächter des Auditoriums, ¿,

ebt, der im Stande wäre, an | Das kommt daher, daß. scit dem Jahre 1830 die Regeln der Repräsentativ- Regierung niemals gehörig beob- achtet worden sind.‘’ Nachdem Herr Gauguier schlicßlich erklärt hatte, daß er gegen den Gesez-Entwurf stimme, bestieg Herr Mei |- heurat die Rednerbühne, um den Geses- Entwurf zu unter- stüßen. „Ich verhehle mir zwar nicht das Nachtheilige mei- e‘‘, so hob er an, „denn der vorige Redner hat diesen s Entwurf so lebhaft-und mit so hlagenden Gründen be- * fâmpfr (großes Gelächter), daß ih be ihn aufzukommen.““ suchte darauf Herr Mei heimen Ausgaben jeder

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nen einzigen Stantsmann des Herrn Molé zu treten

ürchten muß, nicht- gegen erfolge -scines- Vortrages eurat zu beweisen, daß Fonds zu ge- j egierung ndthig wären, und daß kein Minister, so eminente Talente er auch haben möchte, derselben Die Attentate von 18341 und 1835 würden vielleicht nicht stattgefunden haben, wenn die Kammern der Regierung cine stärkere Summe zu den ge lichen Ausgaben bewilligt gehabt hätten. Die Unzulänglichkeit dieser Sunime habe nau im. vorigen Jahre auch eingesehen, und er 2 Millionen zu den geheimen Ausgaben hergegeben. Die Folge davon sey die Bewilligung einer Amnestie und ein über; aus gedeihliches, durch keine Unruhen irgend einer Art gestörtes Dex Redner bemühte sich ferner „darzuthun,

abinet- die Angelegenheiten des Landes besser ige, daß. man sich gegenseitige Zuge- Beim Abgange der Post hatte

Im weitern

gänzlich entbehren könne.

eimen polizei-

Jahr gewesen. daß kein anderes betreiben würde als das je “ständnisse machen müsse U. er seinen Vortrag noch nicht beendigt.

Paris, 11. März. Der König „arbeitete gestern mit den Ministern des Seewesens, der Justiz und des Handels, Und * begab si< sodann in Begleitung. der -Königin- und: der Prinzes- finnen Adeläide. und Clementine. nah. N Der Prinz von Joinville wird. in der zweiten Hälste des Monats Mai in Brest zurückerwartet. Pairs-Kammer erörtert _in- diesem. Jahre die thr er Langsamkeit, von der “die egeben haben. Jn i hren Berathungen zum’ Î3ten Ar- g. noch einmal an: die Heute wurde die De-

vorgelegten Geseß-Entwürfe mit. ein fruheren Sessionen noch kein.Beispiel g vorgestrigen Sibung gelangte. sie ini eseß wegen des. Frachtsuhrwesens nur. bis tikel, ‘der Behufs. einer neuen. Abfassun betreffende Koinmission -verwiejen wurde.

fährt fort, der Deputirten - Kammer: ihre Und. - dieselbe; guf eine Ministerium -und+ der -Dp- So- sagt. das genannte Blatt heute un- Abrede stellen, daß unsere elt sich. seit einigerz Zeit im::Un <, -wo. die Mojorität “ist, und gefällt: der nach -dem rechten, jeñer Ein solches Schwanken i daß es nothwen- Die Würde-der Kam- und vor allen Dingen das JIn- heischen es. Gläcflicherweise ist der Augen- Zweifel schwinden wird. Das Ministerium Meißverständnissen „.. sie mögen nun wahr Ende zu machen. Es werden zwei wichtige Fragen- in der Kammer zur Béêrathung kommen: die: geheimen onds und die Renten- Reduction. Wir haben. schon bemerkt, daß das Ministerium sich in Bezug auf die erstere-durchaus auf keinen ill. Alles oder nichts: die unverkürzte Be- ¿en Kredits. oder-die- Auflösung «des: Ka? binets. Die Renten-Reduction: ist eine Frage, die: ausschließlich der ministekiellen Juitiative angehören--mup. nistèrium eine solche. Maßregel für zeitgemäß. hielte ¿- so würde usführung derselben gewiß „nicht von- Anderen sle, Dem sey indeß wie. ihm wolle, dem strengen at éine politische. Partei- oder: ein» einzelner Depu- das Recht, - jeden beliebigen Vorschlag zu: ma- genöthigt , denselben zu be- seine Sorglosigkeit. eingestehen: Finanz-Minister im egen. die Zeitgemäßheit jener n beharrt aber ‘bei n Kampf. -Das- Ministerium nd zu: einer Kabinets-Frage, daß. es seine Existenz klei- Alle: Parteien; derKam- as sie für. ihre: Pflicht. nparlanientärischem: |: muzer ¡wir '

batte fortgeseßt. Der Temps s{<wankende. entscheidende positéon. vorzubereiten. ter Anderem: anze parlamentarische :W Fen bewegt. Man fragt si ‘weist dorthin, wo es ihm nah dem _ linken unerträgli<, dig ist, demselben ein Ende mer, die Ehre der ‘teresse des Landes er bli> nahe, wo jeder ist entschlossen, allen oder erdichtet seyn, ein

altung. vorzuwerfen , <lâ<t zwischen „dem

Man kanú nicht in und das Ministerium sicht. ein,

zu machen.

Vergleich einlassen w willigung des verlan

Wenn das: Mi-

es sich bei der vorgreifen la Rechte nach _ h tirter allérdings hen ; aber. das | kämpfen, sonst. wúrde.es„seine ben sich der Conseils: Präsident «und; der hoße der Kommission bestimmt el auêgesprochen. sicht, und. beginnt also. de erhebt demnach auch diesen.Gegensta und man wird nun nicht mehr. sagen, uer Interessen halber aufs Spiel lege y Cn ossen, dasjenige zu-thun, haiten. Eine solche E Unk atbwendi nissen ein: Ziel seben... Die ,Kam zu, ergreifen« „Es. ist-nicht mehr, m usweg seine Zuflucht: zu: nehmen „anders“ bet: Abstimmung, anders bei der-Kugelwahl! zu: votiren; Votum, offen „oder. geheim, wird-diesmal-dasselbe-Re- |

‘inisterium ist

Die. Kommissio

mer \c<einen ent

Mißverstä

gen seyn, P dem A

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308

sultat Herbeifähren,„entweder die definitive Beféstigung oder die e er e O lnt igistetiims Aber wenn dièse Hauptfragen in cinem oder dem anderen Sinne entschieden seyn werden, so beschwören wir die Kammer im Namen des Landes, nicht- wie- der in “jene verderbliche Unentschlosenheit zu verfallen , die die þ- ganze Verwaltung lähmt, und wenigstens eine Zeitlang auhal- tend zu wellen, was sie bei der bevorstehenden Debatte als ih- ren Willen bezeichnet haben wird.“ : : i Die Presse enthält Folgendes: „Die Deputirten-Kammer hat gestern eine Bittschrift, in welcher verlangt wurde, daß das Tragen des. Ludwigs - Kreuzes verboten werden solle, durch die Tagesordnung beiseitigt. Unseres Erachtens hat die Kammer sehz. Recht daran gethan; nur wäre - es vielleicht wünschens- werth gewesen, daß sie ihr Votum deutlicher motivirt b âtte, um jenen Eifersüchtigen, denen die “Ehre Anderer ein Dorn im Auge is, darzuthun, daß die Geschichte Frankreichs gleichmäßig aus der Vergängenheit und aus der Gegenwart zusammenge- seßt, und daß die erstere nicht minder ruhmuoll als die lebtere is. Wir haben es hon bei mehreren Gelegenheiten gesagt : die. sogenannten Patrioten, die-die-gänzliche Unterdrückung “des Ludwigs-Kreuzes verlangen, haben ihren Orden in drei Tagen verdient; die Lidwigs-Ritter sind freilich nicht so schnell in den Besiß des ihrigen gelangt. Jedenfalls aber is es nicht allein

lächerlich, sondern im hôchsten Grade ungerecht, daß man Män- |

ner, die fúr eine glänzende That durch einen Orden belohnt worden sind, desselben na< ‘10 oder 20 Jahren unter dem Vor- wande einer Revolution beraüben will. Wir erkennen den Re- volutionen das Recht zu, viélé Dingé abzuschaffen; aber nie- mals dûrfen sie ‘die Erinnerutigen an größe, muthige und edle Handlungen auszuldschen trachten“ 4

Herr Veron, der - vormalige Direktor der großen Oper, scheint jeßt entschieden die politische Laúüfbahn einschlagen zu wollen. Er hat zwei Actien des „Constitutionnel“ gekauft und ist in das Verwaltungs-Comité dieses’ Journals eingetreten.

Mlle. Mars hat einen neuen Kontrakt auf ein Jahr mit der Direction des Theatre français abgeschlossen. \

In einem Schreiben aus Toulon vom >öten d. heißt es: „Jch glaube, Ihnen als zuverlässig melden zu können, daß die jekt stattfindenden Truppen - Bewegungen sich auf die definitiv beschlossene Besezung von Blidah und Coleah beziehen. Wenn die Regierung eine starke Expedition vorbereitet, um jene bei- den Pläte, die uns durch den Traktat an der Tafna zugespro- chen worden sind, zu beseßen, so geschieht es, weil man Wider- stand befärchtet. Abdel-Kader befindet sich in diesem Augenblick in Medeah, wo er bedeutende Streitkräfte zusammengezogen hat, und wir erfahren aus “sicherer Quelle, daß noch täglich zahlreiche Reiter- Abtheilungen zu ihm stoßen. Man versichert, daß ganze Stämme aus der Umgegend von Algier aufgebrochen sind, um si< dem Emir anzuschießen. Abdel-Kader rechnet sehr auf das Gelingen der Mission, die er seinem ersten Minister, Ben -: Arach, ‘der sih nah Paris begiebt, anvertraut hat; und man glaubt allgemein, daß die militairischen Operationen in der Mae Algier erst beginnen werder, wenn der Emir über die

esultate der Unterhandlungen seines Ministers etwas Bestimm- teres erfahren haben wird.“

Paris, 12. März. Der Herzog und die Herzogin Alexan- der von Württemberg werden, dem Vernehmen nah, erst zwischen dem 20. und 25. k. M. hier erwartet,“ und den gan- zen Sommer über in. Paris bleiben. i

Man unterhielt ‘slch an der heutigen Börse viel von den bevorstehenden Debatten in der Deputirten-Kammer, und es gab sich ‘von vielen Seiten die Besorgniß kund, daß das Mi- nisterium bei der Renten: Reductions- Frage in der Minorität bleiben, und sich dann genöthigt sehen möchté, seine Entlassung einzureichen. Unter diesen Umständen “ist ein Schwanken in den Coursen der dffentlichen Fonds natürlich, und die Französi- <eu Renten erlitten eine, wenn auch bis jeßt nicht sehr bedeu- tende Preis - Erniedrigung. Die Portugiesischen S fielen um 1 pCe., weil’man erfuhr, daß die projektirte Anleihe nicht zu Stande kommen, und das Lissabonér Kabinet sich wahrschein- lich aufldsen würde. :

In Bezug auf den (oben mitgetheilten) Artikel des tmini- steriellén Journals „le Temps‘, bemerkt das ebenfalls mini- srerielle Blatt la Presse Folgendes: „Der „Temps‘“/ nimmt keinen Aristand, zu versichern, daß das“ Ministerium, dessen vertrautes Organ zu sehn er ich den Anschein giebt, aus der Renten Reduction eite’ Kabitiets-Fräge machen werde. Jndem wir hiermit das Gegenthes! erkláren, glauben wir besser unter- richtét zu: seyn ‘als der Temps.‘

Dasselbe Blatt ‘sagt „„Die „Revue de Paris‘‘, die mit dem „Temps“ die Prätension theilt, gut unterrichtet zu seyn, behauptet, daß auf den Bänken der Deputirten-Kammer nachstehende Liste eines neuen Kabinets zirkulirt A e Der Herzog von Broglie, Conseils -Präsident Und * inister der auswärtigen Angelegenheiten; Herr Thiers, Minister des Jn- nern; Marschall Soult, Kriegs - Minister; Herr Guizot, Minister des dffentlichen Unterrichts; Herr Duchatel, Finanz- Minister; Herr von Rosamel, See- Minister; Herr Passy, Handels - Minister. Diejenigen, die von dieser angeblichen Liste gesprochen haben, würden gewiß sehr in Verlegenheit seyn, wenn sie Jemanden nennen sollten, der dieselbe gefeey hâtte. Wir können nur ‘versichern, daß der Herzog von Broglie, als der Graf von Montalivet -ihn ‘von dein obigen Gerüchte in Kennt- niß se6te, sich entschiedei gegen dasselbe vérwahrt hat.“

Das Journal des Débats giebt heute einen detaillir- ten Bericht úber. die Ereignisse in Saragossa, von denen in der lesten telegraphischen Depésche aus Bayonne die Rede war. (Wir müssen“ une die Mittheilung dieses“ Berichts auf morgen vorbehalten.) :

Großbritanien und Jrlan d.

Parlaments-Verhandlüngen. Unterhaus. Siy zung vom 9. März. HerrDunbar und Hexr Tennent wur- den als Mitglieder für Belfast vereidigt und nahmen ihren Siß ein: Herr min e zeigte anz’ ér wérde am Diénstag darauf an- tragen, daß auf die: Abstimmungen“ in den Wahl - Ausf üssen dieselben Vorschriften ausgedehnk werden söllten, welche hi sicht- lic) der Bekanntmachung der Namen aller in besonderen und Privat-Ausschüssen stimmenden" Mitglieder bestehen. Sir G. Grey'œrklärte auf eine Anftage dés Six R. Inglis, daß die Minister ric.--inige auf ‘Kanada und’ Sir F. Head behügliche Aktènstäcke vorlegen würden. Det *Vorsißer des E Us: {usses für Newcastle ‘Under Lyne- zeigte an, daß die Wahl des Herrn Miller, eines“ Konservativen, re<tmáß “befunden wor- den. Lord John: Russell äußerte auf eiñé Frage Lörd Stan- ley's, er hoffe, im Lauf der nächsten_Woche die Irländische Zehnten-Bill einbringen ‘zu können. B Diskússion der von Hekrw C. Buller eingébrachten Bill zur érbesserung. des Ge- seßes überdie Entscheidung stréitiger Wählen“ wurde auf hnäch-

Sir R. Peel meinte, man we bei vor allen Dingen zu erwägen haben, ob das Haus y; riédiction in diesen Angelegenheiten ohne Nachtheil für d meinwohl aufgeben könne.

sten Freitag angeseßt. hessere Conjunctur ereignet, die Zahl der geäbten Seeleute sich chend gezeigt, und die bestehenden Navigationsschuien Zweck nicht entsprochen hätten, hierüber bei der Regierung einberichtet und- die Niedersekung eines Comité in “Vorschlag gebracht, um die Sache zu untersu- bhülfe einzureichen, au<h Mittel zur

erpflegung alter und unbeschäftigter Seeleute an die Hand zu

hat Se. Königl.

London, 10, März. Gestern war der Beslgisg, sandte, Herr Vandeweyer, zur Königlichen Tafel geladen,

Der Fürst Esterhazy und sein

Graf Durham wird am 21. d. sein Abschieds - Diy, ben, zu welchem unter anderen Personen vom hohen Ad von Sutherland und von Devonshire eingeladey Lord John F

én, und Vorschläge zur ohn werden stündlig

Dänemark.

Nachdem vorigen Sonnta felerlihe Eröffnung des höchsten Gerichtes an allen öffentlichen

at sich heute der König einem Hofstaat und den l eiches, nach der Christiansburg be- im Prachtsaale die diesjährige Si6ung er- i nheit nehmen außer den ordentlichen Assessoren- desselben alle außerordentlichen Beisißer, zu denen ‘ammtliche Staats-Minister, die juridishe Fakultät und eine e hoher Beamten gehdren, namentlih solche, die früher ewesen, an dem Urtheile j echtósache dur< die Advo- faten verhandelt ist, und das Publikum und das- Gefolge des B Königs sh entfernt haben, richtet der Justitiarius die Frage - wie der ihm vorgetragene- Rechtsstreit entschie- olle? worauf der Köaig erklärt , es sey sein Wille, ß das Urtheil der Stimmenmehrheit Rechtens seyn solle, und so solle es gehalten werden während des angetretenen Ge- rihtsjahres. Darauf stimmen sämmtliche Richter, und das Ur- theil (worüber indessen die gewöhnlichen Beisizer sich im Vor- aus vereinbart haben, damit der zufällige Umstand, daß diese Sache bei der Erdffnung vorgenommen, auf deren Ausgang feinen Einfluß erhalte), wird demnächst im Namen des Königs Auf dieser-Formalität beruht es, daß alle Urtheile des höchsten Gerichtes stets im Namen des Königs ge- sprochen werden sowie daß die Advokaten in ihrem Plaidoyer beständig den König anreden, dessen durch einen Thron reprä- sentirte Gegenwart stets vorgusgeseßt und .\o0 die Unveränder- lichkeit dieses leßten Urtheils symbolisch garantirt ist.

Hier sind gegenwärtig Präliminarien zu einer beabsichtigten Zoll- und Handels-Convention zwischen Dänemark und Schwe- leitet, indem von Dänischer Seite zwei Mitglieder der Zollkammer, die Etatsräthe Bech und Garlieb, von Schwedischer Seite der hiesige General-Konsul Everlof und dér

ber-Zoll-Jnspektor Fähräus als Kommissarien in Unterhandlung getreten sind.

enhagen, 1. ® 2 die Herzdge Kopenhagen, 1. März

Der Staats -Secretair des Innern, hat na< Edinburg die Anzeige ergehen lassen, daß die y beabsichtige, die Yeomanry-Corps in Schottland aus Dex Alderman Winchester, der früher auch Parla auéliche Unglúckéfálle in G onnerstage mit Tode abgeg verpool is so viel Baumwoile angekommen, d am“ 7. März veckauftren 3500 Ba Fallen im Preise zuwege gebracht hatten. dies werde nicht von Dauer seyn.

Am vorigen Sonntag zwischen 3 und 4 stieß die mit Eisen beladene Brigg „,, mit dem Dainpfboote „, Leith ‘/ zusammen. daß man cinen Augenbli> glaubte, die Brig schr beschädigt, und es ist der Manns von wo sie in die

tadt verkündet worden, in feierlicher Auffahrt, begleitet von ersten E er ben und dase Mitglied PE O A Bei dieser Gelege /,

fen ein ziemli<h Man hofft

Uhr Nat bei Gry Der Stoß

wirklihe Mitglieder des Nachdem die vorliegende

furchtbar, werden sinken. Sie is _ lungen, sie an die Küste zu bringen, soll, um sie auszubessern. Bericht, den der Portugiesische Finanz -Y am Schlusse des vorigen Jahres den Cortes abgestatti < folgender Betrag der Portugiesischen Schuld, Voráus erhobene Zoll-Einkünste seit dem 1. Januar i scheinen 3647 Contos; innere konsolidirte Schuld 16,98 tos; shwebende innere Schuld $000; Rückstände an dit nicipalität von Jufantado oder andere Corporationen Papiere, die beim Ankauf von National - Gütern in Zi erden und noch zirkuliren, 1415 Contos; erlo apiere, 2500 Contos; zus 1,132,908 Pfd. Sterling; dazu die (d, welche 10,525,300 Pfd. Sterling beträg, 21,658,208 Pfd. Sterling:

ebastiagn war ein Tran dann der Britischen Legion

bugsirt werden Aus dem

ergiebt si ófentlih verkündet.

genommen w aber no< nicht ein 39/584 Conto wärtige Schu die ganze Schuld Laut Briefen aus {<iff, mit einigen hundert Bord, am Zten d. nah England gesegelt, und 309 Sy desselben Corps waren überredet worden, im Dienste du nigin zu bleiben. : Bei der Fran Deutschland. Ihre Majestät die Königin ha- sidenz das nachstehende

flin-Bank, einer von denjenigen, die fi in Boston fallirten, war grober Betrug entdeckt worden. Direftoren waren verhaftet worden un} Ueber die Bank „Rep

Hannover, 14. März. ben an den Stadt- Direktor der Re uldreiche Schreiben gerichtet : 1 Herr Stadt-Direktor Rumanu! Obgleich Jch den [geordneten der am 3ten d. Abends vor dem Palaste versam- eten Bürgerschaft von Hannover mündli Vefühlten Dank ausgedrú>t habe für die Wiederkehr des Tages „. den, nach so vielen der in Meiner lieben Vaterstädt, an derselben geboren ward, feiern konnte, so ist es Mir doch außerdem Be- dürfniß, Allen denen, welche so laut und allgemein Mir und dem Könige, Meinem vielgeliebten Gemahle, Liebe und Antheil bezeigten, es auszusprechen, daß Jch mit. freudiger Rührung dieses Abends stets eingedenk \eyn werde. Ich wünsche, Mein derr Stadt- Direktor, daß der Ausdruck Meines Dankes Mei- en lieben Bürgern und Einwohnern von Hannover bekannt Hannover, den 11. März 1838. ] | riederike.“ Man schreibt aus Goslar vom 10. März: „Gestern er- ignete sich hier ein höchst trauriger Unglücksfall, dessen Be- anntmachung unvorsichtigen Aeltern zur wei Knaben ärmer Aeltern von 5 und 3 Jahren spielen in dem ofe des Hauses , und finden dort auf einem Holzblocke ein Pandbeil liegen. Der ‘jüngere, ein gesundes munteres Kind, gt seine re<hte Hand auf den Block, und fordert in seiner ndlichen Arglosigkeit seinen Bruder auf, ihm die Hand abzu- | auen; dieser ergreift „das Beil, und mit einem Hiebe ist die pand- gerade im Gelenke vom Arme getrennt. we>mäßige wundärztliche Behandlun ensgefahr „des unglücklichen Knaben abgewendet. ‘/ öttingen,- 7. März.

Präsident und die ten vor Gericht gestellt werdén. in derselben Stadt war der Untersuchungs- Bericht der missaire publizirt. Er enthält, wie ein Bericht sagt, „d scheulichste Gemälde von Betrügerei, das je esehen word Der verstorbene Präsident dieser Bank , Bank allein 250,000 Dollars mehr als persönliche Sicherheit ha

Die lebten hier eingega achrichten aus dort von dem Aufstand in daß auch in der Provinz Empörung ausbrecher Amerikaner hatten da Kriegsschiff zu Hülfe zu senden.

Niederlande.

—— Amsterdam, 10. März. Der bicsige Fondsuaift Montag in merflic augeuehnierer Stimmung Gesey - Eutwürse in dex shwunden: man schien | Memeoirs der Regierung 1! standen als früher und aaten erwarten zu dürft hrere Käufer , veruehmlich “für Helländische 6 ourse etwas anzogenz sciiden warell , und mit Ausnahme der 5proc. 14 r auf den Stand der voriguß dudischen Fo

Meinen ‘aufrichtig ilnahme an der ahren, Jch wie-

telle, wo Jch

schuldig, für welche si

New-Yorker Zeitu ara in Brasilien, wona hia Kunde hatte und befür ara binnen furzem wiedit Die dort befindlichen Ÿ her ihre Regierung ersucht, thn

enthalten 1 möchte.

gemacht werde.

“am verwichenen Y net ; der Eindru>, den die Finanz - Woche geinacht hatten, war ganz berer Prüfung des erläuteruden Ausichicn- des Ministers: mehr cinver g vou Seiten der Generals?

arnung dienen möge.

meldeten sich me Papiere, wodurch alle C einigermaßen shivanfeud ld gingen die >, was man der Börse ¿zü London haup Schuld: variirte zwischen 1 lebhaftem Begehr auf U 99!/, pCt. be Preis aber a Woche zu

von alten Syudifat-D gcfunden, worauf dere 0 Actien der Handels: Gesellschaft ist 797/g pCt. und

meisten wiede è der flauereu Haliizing der Pollâu tsächlich zuschreiben darf. proc. ivil 02 und 1017/z pCt. und stieg gest Ostiudische wurden Mou Englische Rechnung drängte Ct. zurü. Jutegrale ero Austrägen brachte- einige sl 4 pEt. zu bcd:ngel c<e cinc Verloo}

Durch eine ist vorläufig jede Le-

j , (Deutscher Cour.) Professor Veber hat heute eine wissenschaftliche Reise nach England an- etreten; ér Und Professor Ewald werden im Sommer wahr- gleich von dort vorläufig hierher zurückkehren. Ewald Sommer nicht in Leipzig lesen. echt tritt in den nächsten Tagen eine Reise an, behält aber eichfalls sein Domizil hier. Professor Wilhelm Grimm zieht it seiner Familie nächstens nach Kassel. n Tagen von einer Petition der Universität um Zurúberu- ng der sieben Professoren die Rede, welche auf Veranlassung nes sehr einflußreihen Mannes, des Grafen v. M. , veran? ßt wäre, weshalb O arin der Iuftitnmung des Königs ver- verlautet indeß ni<hts Näheres, un

das Gerede davon wahrscheinlich in Folge Sas ‘Ha i dver datirten Artikels des Hamburger Korrespondenten ent- anden, der jedenfalls früher hier gelesen ward, als man von

: Sache sprach.

¡2!/z pCt.; ahlt ; Verkäufe für máälig auf 995/65 Þ 533/, pCt.; Mangel an Wege, so daß am Ende uur 53! bligationen hat diefe ) Preis von 95 auf 943/, pCt. gf wenig Umsay gewesen ; der stieg zuleyt wi. der bis 180'/y sche Schuld-Dokumeute sind preishaitend, Preußischen Prämienschcinen ward Einiges zu 114 dein. Obligatioueu ging cs ct unbedeutend blieb z / Schuld hat man zu 4 Suúüd - Amcrikanischen Obligationcn ift j vorunchmlich in Brasfiitaiischeu, w ndon auch ‘bicr bôver gin aren ‘ebeufalls schr zu Ende der rsicre zu 759/, p Im Geid-Cours |

Auch Professor Al-

wich von 1805/; auf 1 Es war vor mehre-

und Desterreichi

tergebracht. Mit Spanischeu Ai ser, obgleih der Umsa sich nahe genug auf 18 faufen fönnen. lebhafter Handel gewesen, Folge béesscrer Notirungen aus Loni einmal 76/4 pCt. standen; Columbische w üund wurden: ausangs zu ließen die Course. wieder nah, so daß legtere zu 207/16 pC Veränderung uud ist ) Am Getraidemarkt blieb es, weil die S vom Eise befreit sind, ziculih still und

bráuchs- Umsaß vor: Auctiou von “circa 1200 Lasien und weißer Weizen, angekündigt, Von den: Preisen ist ke

der Picidl

pCt. ; passive hert halten könne.

21! Ct. bezahlt; t E A 12, März.

Vermöge gestern erschienenen E ipts ist der Staatsrath im außerordentlichen 'ienste und General-Commissair, Fürst von Oettingen-Waller- mnern), mit Beibehaltung seines égehales und Titels aus administrativen Rücksichten aus t dienst entlassen. “Diesen Morgen wurde das neue Militair - geben, das alle zwei Karlsruhe, 10. e Diskussi

t. abgclassen- wurden. ) der Markt fortwährend reichlich 1 ewásser no<h n: es fam nur c!u8 man bat g-egeu den 23sten d. Weizen, wornuter Pol

ine erhebliche Verät derl

in (feäher Minister des Ji

Handbuch aus: hre zu erscheinen pflegt.

: rz. Jn der heutigen Sizung ward on über das Eijenbahngeses beendigt ,' und dasselbe ngenommen. Nein stimm- ér, Knapp und Müller.

lähmen wird.

Belgien.

Brässel, 12. März. Jn der Sib Kammer vom 10. d. M. ist dem Minist nheiten ein Kredit von 200,009 esandtschaft nah Konstautinopel be Summe selbs wird auf diejenigen Einnahmen Ministeriums. angewiesen, die in den b nicht zur Verwendung gekommen, weil mehrere Posten nicht eingenommen hatten.

Schweden und Norwegen.

Auf Veranlassung. d

heil der Stockholmer Kaufleute und dmiral darüber gemach erkehr in den [l

timmen gegen drei a n nur die Abgéordneten Sand

Desterreich.

(Leipz. A. Z.) Während im politischen eliie Ausbrüche leiden- chreitet man in wichti- Fie in O Hins

dr des Landes zu he- sind, bedächtig, ‘aber rastlos vötwärts.. stitut einer Kömmerzial-Bank, das Behöktde erhalten hat und in e ite Vila erregt. alle jene heilsamen und zum ersprieß ortgange einer ‘ähnlichen Unternehmung Stywpenvigen

ung der Repräsenl! er der auswärtigil ranken fär die gung über ein Extase die Obechand behält, j erungen und Einrichtunge t die National - Wohlfahrt und dén Fu im Stande Augenbli is es das Jn enehmizung der Landes - merkantilen Welt die

d gegenwärtig noch nicht

eiden vori Gesandte

olm, 6, März,

welche ein dem Kronprinzen als Groß- nachdem sich im Schifffahrts-V

elten Jahre

H - 239 : juridishen Reformen im dentlichen Geschäftsleben eingetreten, die gewiß die Weisheit der Regierung und Unserer Landes- Vertreter in durchgreifender Weise zu Tage fdrdérn wird, Und es hat sich daher die Landesstelle bewogen géfúünden, dem ur- spränglichen Plane einige wichtige Klauseln beizufügen, dar- unter eine besonders geeignet scheint, den Uebelständen, die unter bestehenden Umständen etwa eintreten könnten , provisoris< ab- zuhelfen. Es wird sh nämli: jeder Actionair , oder wer im- mer sonst mit ‘der Bank irgendwie in Verbindung tritt, mittelst eines Reverses verpflichten, seinen sonstigen Vorréchten zu ent- sagen und in streitigen Fallen sich einem hierzu aufgestellten Schiedsgerichte, das aus vier Rechtsgelehrten und drei Kauf- leuten bestehen soll, zu unterwerfen. Vor der Hand soll die Bank bloß Prévoat - Unternehmen bleiben. Der Fonds is auf 2,009,000 Fl. C. M. (nämli 10,000 Actien zu 200 Fl. C. M.) | festgeseßt. Mit gespannter Ungeduld sieht man der Genehmi- | ung des Kaisers entgegen und hofft von der Realisirung des olgenreihen Unternehmens einen - neuen und kräftigen Um- r in allen Zweigen des industriellen und kommerziellen ebens. i

Der Landtag in Siebenbürgen geht ruhig von Statten. Auf Verwendung des Erzherzogs Ferdinand Aeed der Kaiser wahrscheinli<- denselben verlängern. /

In der literarischen Welt macht eine kleine Schrift vom De. Preyer: „Der vormaltge und gegenwärtige Zustand der Bauern in Ungarn “‘, ziemlihes Aufsehen. Unter der Presse befindet sih ein neues Werk unseres geöfroithen und edlen Gra- fen Dr. Szechenyi, das den Titel: „A *Lóverseny‘’ (das Pferde: leben) fährt. Der ehrwürdige Patriarch, Erzbischof von Pyr- ker, der leider ein langes Schweigen beobachtet hat, soll geson- nen seyn, dasselbe zu brechen und ein poetisches Erzeu niß von eigenthümlichem Gepräge der Oeffentlichkeit zu übergeben.

S < weiz,

St. Gallen, 7. März. (Schweizer Bl.) Am 1. d. M. war das General-Kapitel des Klosters Pfäfers, vermuthlich zum leßten Mal, versammelt, und hat beschlossen, die bekannte, auf die Auflôdsung des Klosters bezügliche Petition, nebst einem die Verspätung und die Umgehung des Nuntius motivirenden Be- gleitschreiben, dem Papste auf dem Postwege zu úbermit- teln. Beigelegt soll au<h der Großraths - Beschluß vom 20. Februar werden, und der Nuntius nebst Abschriften “von den neuern Beschlüssen Kenntniß von diesem Schritte erhalten. ‘Auch der kleine Rath soll Anzeige von diesen Verfügungen bekom- men. Bei den Mitgliedern des Kapitels war die Meinung #d O vorherrschend, das Klostergelübde könne zwar nur der Papst lösen, den Klosterverband aber habe der Staat hon ges lôst. Daß der lebtere selbst ber diese Dgs verfügt hat, wurde im Kloster mit vollfklommenem Beifall vernommen und es dient das Einschreiten des großen Rathes nur zur grd- ßern Beruhigung der Kapitularen.

Spanien.

__ Madrid, 3. März. Die Deputirten - Kammer hat in ihrer vorgestrigen Sikung die Wahlen für Malaga- annullirt. Die Deputirten von Pampelona sind aus der Kammer ausge- schieden , und es werden nun die stellvertretenden Deputirten, der General Cordova und Don Gaspar Elordi, aufgefordert werden, als Depukirte für Pampelona ihre Site einzunehmen.

Der Castellano erwähnt als eines Gerüchtes„ daß Herr von Ofalía seine Entlassung nehmen. wolle und Herrn. von To- reno zum Nachfolger erhalten werde.

Die hiesigen Blätter theilen jet das Geseß zur Fort- A der Zehnten für das nächste Jahr, seiner ganzen Länge nach, mit.

Der General Quiroga - ist in ‘der Nacht vom lsten mit einem Theil der hiesigen Garnison nah Aranjuez abgegangen, um ein daselbst stationirtes Dragoner-Regiment, ' welches nah Manzanares bestimmt ist, abzulösen. :

Wie es heißt, haben die Karlistischen Anführer Garcia und Palillos ihre Streitkräfte getrennt und zu gleicher Zeit sollen so; wohl in der Mancha als in Granada Karlistische Truppen er- schienen seyn.

Tärtkel.

Konstantinopel, 14. Februar. (Allg. Ztg.) An der Flotte wird ‘thätig gearbeitet. Achmed Pascha leitet diese Arbei: ten; er i also wieder in Gun|, und inan glaubt, daß er abermals den Ober-Befehl der Flotte erhalten werde, wenn sie in See geht. Man will behaupten, dies werde bei dem Ein- tritte der bessern Jahreszeit geschehen. Admiral Roussin scheint sogar davon überzeugt; er hat dem Admiral Gallois befoh- len, sich nicht zu entfernen. Dieser liegt bei Smyrna, wo auch vier Englische Kriegsschifse sich eingefunden haben. Unter den dortigen Schiffsmannschaften der beiden Nationen herrscht die größte Einigkeit; man sieht Französishe und Engli- he Matrosen Arm in Arm gehen, ien spielen und trinken. Diese Harmonie rührt haupt|ächlih von den Chefs her, denen auf das strengste anbefohlen worden, gute Manns- zucht zu halten, und keine Art von Reibungen, die sonst häufig zwischen Truppen verschiedener Nationen vorkommen, zu dul- den. Es scheint, daß dabei weniger disziplinare als politische Rüeksichten vorwalten. Jbrahini Pascha nährt Absichten gegen die Pforte, rú>kt aber damit nicht heraus, weil ihm- angedeutet worden, daß England und Frankreich über die orientalischen Ver- hältnisse. vôllig einig scyen, und den status quo aufrecht erhalten wissen wollen; nuß soll er durch jénes Mandver überführt wers: den, daß wirklich die volllommenste Eiñigkéit zwischen beiden Na- tionen bestehe, und si sogar bei dén Truppen kund gébe. Es hat auch Eindru> auf Jbrahim Pascha gemacht, der nach mili- tairischem Ruhme lechzt, und gern seine Ueberlegenheit der Pforte fühlbar machen möchte, aber jekt vokrsichtiger und biegsamer ge- worden isst, und einen besseren Augenbli abzuwarten scheint. Es war nicht übel ausgedacht, durch Disciplinar-Vorkehrungen eine Einigkeit vorzuspiegeln, die eigentlich nicht existirt. Mari darf nur auf Algier hinweisen, um eich zu wissen, wie es mit der innigen Freundschaft der Engländer und Franzo: sen e und wie die scheinbare Harmonie nur Komödie T ie sollte es auch anders seyn, sobald die ¿(0rteston Interessen zweier industriellen und handeltreibenden Yationen sich zu kreuzen drohen? Wie“ kann da von einer oder der auderen Seite wahres Vertrauen und “Zuneigung herr- schen? Diese herrschen au<h nicht, und wenn die orte immer auf die Resticution von - Algier oder auf eine Schad: loshaltung für diese Provinz zurückkommt, so thut sie es besonders auf Antrieb Englands. Es soll abermals der Vere such gemacht. werden , die Französische Regierung' zu vermögen, entweder das Gebiet von Algier zu räumen, oder eine Geld- Entschädigung zu leisten. Zu diesem Ende begiebt sich Redschid Pascha nach Paris; er soll dort so lange verweilen, bis er ein

alá>lihés Resultat erreicht hat, was die Pforte sich um so mehr verspri{t, als sie auf die guten Dienste des Tren n steriums re<hnet. Redschid wird si{< na< Jta über Neápel und. Rom nach Paris gehen, und bei dieser Ge- enheit dem Papst seine Ehrfurcht ämen Entwickelung der religidsen Begriffe der Muselmänner . In Turin wird er si kurze Zeit aufhalten, um dels-Juteressen zu reguliren, die unlängst zwischen der Pforte ardinien zur Sprache famen. Dann wird er Lyon be- rühren, wo er“ von dem Fabrikwesen Einsicht nehmen soll. Lord Ponison*,z hat gestern einen Expressen na<h Malta expe- dirt; dér Lord wird im Laufe des Scmmers auf Urlaub gehen. Der erstgebörne Sohn ‘des Sultans, welcher ernstlih er- krankt war, i wieder auf dem Wege der Besserung.

Inland.

Nachstehendes is der im neue fe der Geseh Sammlung enthaltetie allgemeine Etat Staats-Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1838:

Reiner

Ertrag.

einschiffen,

ezeugen, was von der

17. März. Stücke der j

Einnahme.

-} Aus: der Verwaltung der Domaiuenu und Forsten, nach Abzug des davon dem Kron - Fideikommiß vor- behaltenen Revenüen - Autheils . .} Aus den Domaincn-Ablösungen und Verkäufen, Be- i hufs der shneileren Tilgung der Staatéschulden .| Aus der Verwaltung der Bergwerke, Hütten und Sa- linen, desgleichen der Porzellan-Mauüfaktur -} Aus der Post-Verwaltung f Aus der Verwaltung der Lotterie f Aus der Steuer- und Abgaben - Verwaltung : a) an Grundfieuer b) an Klasseusteuer

c) an Gewerbesteuer

F S0 U

oa eee 9,847,000 Rll.

. 18,403,000 MKtl. d) an Eingangs-, Uusgaugs- und Durchgangs-Adgaben; an Ver- ehrungssteuern von inländi chen Erzeugnissen; an Weges geldern ; an Abgaben ven der Schifffahrt un ug der Häfen, <leusen, Brücken und an- dernCommunications. Anstalz ten, ferner an Stempe!sieuer e) an Eínformmen aus der Salz:

0.0.0.0 0 G44 A0 0 4

der Venuz-

45,153,000

h

„] An verschiedenen, unter obigen Titeln nicht begrisse- nen Einnahmen

0 S T %arTe o 420 0 S6

e L A A 52,681,000 mer Á Vetrag.

Ausgabe.

Für das Staats-Schuldenwesen, und zwar: insung der allgemeinen und

llen Staatsschulden und aufenden Verwaltungskosten 6,067,000 Rtl. b) zur Schuldeu-Tilgung A70

a) zur Ver

o 9.0 0.0/0

—T537,000 Nil. ¡r Verziusung und Tilgung neu bernomincner Provinzial - Schul-

000.80 6:# 6 f

.| An Pensionen; Kompetenzen und Leid- renten, und zwar:

a) an etatómáßègen nen für emeritérte dercn Wittwen und Htuterb!icbe- nen, so wic zu sonstigen Guadens Untersiügungen j

b) an lebenslänglichen Kompetenzen und Pensionen für die Mitglieder aufgehobener geisilicher Cocporatio- nen, an Peusionen, we!che auf dem Reichs:Deputationsschluß vom 25.

Februar 1803 beruhen, oder sonst traftatenmäßig oder ans früheren Verpflichtungen zu leisten find . 1,3502000 »

. An dauernden Renten:

a) als Entschädigung für aufgchobene Rechte und Mugungen

b) für eingezogene Kapitalien ‘und Amts:Cautionen

.} Für das Geheime Kabinet, für das Büreau des

Staats-Ministeriums, fâr die Staats-Buchhal-

terei uud die Verwaltung des Staats-Schazges

und der Münzen, für das Staats: Archiv und für die Provinzial-Archive, das Staats-Sekre- tariat, für die Ober - Rechnüngs - Kammer, die

General-Ordens-Kommission und für das stati-

stische Büreau

nds zu Pensio- taatédtener und

966,000 Rtl.

eo oooooo.

331,000 Rtl.

0 00.0 a6

o om... 0.0.02...

„1 Für das Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Med:zinal- Angelegenheiten tinisterium des Junern und für die Ge- neral-Kommission

ür das Miniserium der aus@œärtigen Angelegenheiten ür das Kriegs- Minisierium, einschließiüch- der Zus <üfse für das große Militair - Waisenhaus zu otódam und desseu Filial-Anstalteu . .

. | Für das Zusliz « Ministerium, außer den Ger Central Finanz-Verwaltung, uud zwar: das Finanz-Ministerium und für die Generäl-Staats- Kasse b) für die Geueral-Verwaltung der Do: maiuen und Forsten =

„} Dem Finanz- Ministerium, für die Handel uud Fabrication, imgleichen zu: Lands uud Wasserbauten, ausschließlich der Chausseen . Demselben zur Unterhaltung un Chausseen, einschließlich der sung und Tilgung der aufgenommenen Chaussee:

bau- Kapitalien

e ©2006 e $ 0:0, E S 076

S 0160.6. > 60-09 4 0 Od T0886

23,436,000

Verwaltung für

um Neubau der ittel zur: Verzin.

L Go 6/070 A0 Cs 79 0+S.#

ür die Ober-Präsidien. und Regierungen Haupt- und Land-Gestüte Dekung der Einnahmc-Ausfälle. lichen Ausgaben und Landes-V zur Vermehrung des Haupt-Reserve: Kapitals. . Berlin, den 23. Februar 1838. drih Wilhel Graf von Alvensieben.

nivärtigen Woche für miniscere- Messe nfangs einen ret guten

u außerdrdent- eff}serungen und

FIGST 000

Die mit dem Schlusse der den Großhandel zu Ende

hende Re furt a. d. O. verspräch