1838 / 78 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

E e E A T A

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T ita

sie, von Ofern abhängig, diesmal ziemli spát ficl. Der strenge und- anhaltende Winter , welcher nicht. gestartete7? neue, Waaren aué England: heranzuführen, und der jelbst- die innere; Fabrica-

‘tion, 0 wie den Absaß der Waaren vielfältig

edoch jene Erwartung schon vor: Erödffuung -der Messerin etwas Rahe Auch ie es im Anfang derjelben sehr still... Jn- dessen- wurde das Geschäft durch die Ankunst vieler Cinkäufer noch sehr belcbt, die, wenn auc nicht so große Quantitäten als sonst beöursten, im Ganzen doch einen beträchtlichen Umjal Maaren veranlaßten, so daß dcr Ausfall der Mos i (l i ls mittelmößig gut angenommen werden fann. Tuch unt Waaren war der Absas meist Zu ; llenzeug-Waaren dagegen- minder gunstig.

R RE d sceiide Haibseiden - Maa von E utca Absab. Mit Vereinsländischen und fremden Baumwoüen- aaren i der Markt überfüllt, das Geschäft daher für die Verkäufer vielfältig ungünstig. Leinewand und andere Leinen- Waaren haben guten Absaß gefunden. Für kurze Waaren war das Geschäst. meist mittelmäßig« Dasselbe zeigte

Tuch. und tuchartige

ländische- und fremde Sciden- und

‘Eisen: und Stahl-Waaren, so wie den Porzellan-,

am Markte _und_wurden sämmtlich vertauft. den bei großen Vorräthen ziemlich abgeseßt.

wöhnliche Wagen - und mäßig.

und Waisen ai idi, Poinmern hat seinen Jahr 1837 a

Einnahme von 609 Rthlr., eine: Ausgabe von 1157 Rthlr. und am ohr esscplusse einen Kapital-Bestand von 7592 -Rthlr.

Jn dié Stkaf- und. Besserungs- Anstalt zu (Pommern), welche am Schlusse des Jahres 1836 über 480 Sträflinge enthielt, sind im Laufe des Jahres 1837 der

p ED L E B

chbei den E Holze und Leder-Waaren. Von rohen Produkten waren Ochsen- Un Subbdute, auch Kalbfelle viel auf dem Plage und.wurden meist alle verkauft. Pferdehäute en weg por alie eor  qupt : s tnel- und Zies ) nur langsamen Absa6. Ham g Haaseuseils- wur: bsenhoryspien und Hirschgeweihe waren wenig vorhanden und*wurden aüe u As En waren wenig, Schweinborsten viel vor- râthig und fanden meist guten Absab. Bettfedern und Feder- ósen waren ebenfalls viel am Plabe; erstere fanden raschen bsak, nach leßteren war wenig Nachfrage und ist viel davon in Bestand geblieben. Wachs war wenig, Honig viel vorhan- den; nach érstérèm ‘war wenig Begehr, leßterer ist gänzlich ver- kauft worden. Wolle war etwa 5000 Ctr. auf dem Plak6e, welche bis auf einige kleine Posten abgesezt worden sind. Die Preise hielten sich niedrig, obgleich zuleßt rascher verkauft wurde. Dee mit der Messe verbundene Pserdemarkt war mit etwa 1i00 Stú Pferden besest. Der Handel mit Luxuspferde Es fehlte an Einkäufern , besonders an ausländischen. : rbeitspferde war der Begehr mittel-

n war lau.

Auch im Laufe des Monats Februar hat der Wohlthä- tigkeitésinn der Kommunen und begüterten Einwohner der Pro- vinz Ponmern sih dur reichliche Spenden von Feuerungs- Material, Bekleidung. und warmer Speise an die ärmere, durch die fortdauernd strenge Kälte und das Steigen der ersten Lebens - Bedürfnisse gedruckte Klasse aufs neue bewährt. Im Kreise Anklam bildete sich ein aus Frauen der Gutsbesitzer, Pächter und Prediger bestehender Verein, der es sich zur Auf- abe gestellt hat, durch gémeinschaftliches Zusammenwirken für rmen- und Krankenpflege thätig zu seyn und namentli -das in Anklam aus kreisständischen Mitteln eingerichtete Kranken- aus-unter-seine besondere Obhut zu nehmen, auch Mittel zur eschäftigung- der Arien aufzufinden, denen es häufig “‘nur-an, ihren Kräften angemessener Arbeit fehlt, um dadurch den Lebens- unterhalt fär sich und die Jhrigen se!bs zu erwerben. Der Stettiner Verein zur Unterstüßung der Wittwen Bericht fär das gelegt. - Laut derselben hatte dieser Verein eine

-eme

386 eingeliefert worden, und es sind in diesein Zeitraume 23 *

gestorben, 292 nach: ihren Bestimungsorten zurügekehrt, 7

an- andere Anstalten abgeliefert und 9 begkadigt, im Ganzen j also 331 aus der Anstalt entlassen worden. Die tägliche Du ch- | schnittézahl -der- in der Anstalt vorhanden gewescnen Gefange- j nen - betrug 567. Für die Arbeiten der Züchilinge kamen ein

29,28 Rthlr., worunter der Netto Ertrag der von ihnen bear- beiteten Grundstücke mit 1514 Zithlr. nicht mitbegriffen ist, U nach Abzug des Werthes des angekauften Materials, der Ar- beits-Geräths-- und- Versendungs-Kosten, so_wie des Ucberver- dienstes der Detinirten (leßterer betrug 2347 Rthlr.), welches alles cine Summe von 19,035 Rehlr. ausmachte, verblieben 10,2 5 Rthlr. reiner Verdienst, d. h. auf zeden Kopf der TE e schnittszahl, wovon 413 zum vollen Pensum arbciteten, 2 Rihlr. 6 Sgr. 3 Pf. Die Kosten der Speisung betrugen 7674 Rthlr., diejenigen der Bekleidung 3508 Rithlr., alle übrigen Kos en, Gehalte 2c: 12,694 Rihlr. Die Summe sämmtlicher Unterhal- tungs: „und Administrations - Kosten belief sich hiernah auf 23,5876 Rth!r. und nah Abzug des reinen Verdienstes der Ge- fangenen auf 13,631 Kehle. Am Schlusse des Jahres 1837 befanden sich 416 He und 119 weibliche, zusammen 555 Detinirte, in der Anstalt. : Die Schlesische Zeitung berichtet aus Glogau: „Der schkhelle Eisgang bei dem hohen Wasserstande der Oder : ? m LVten hat in unserer Umgegend großen Schaden angerichtet. Am 2t d. -M-. Mittags gegen 2 Uhr brach die Oder durch starke. :Eis- versezung -den Damm beim Dorfe Wilkau zweimal in tsen Zwischenraume von ungefähr 59 Schritten durh. Die F By ergoß sich über eine Meile in die Umgegend, und es wurden aus dem gedachten Dorfe 16 Menschen worunter 6 Erwach- sene und 40 Kinder, über 20 Stück Rindvieh, 25“ Hâuser neb| Zubehör und 1 Windmühle, deren Berg durch die starke Anstrômung ‘unterspält wurde, mit fortgerissen und vernichtet.

Bert er Bdrsa Den 17. Mürz 1838. 4mtlicher Fonds- und Geld-Cours-Zettel!.

r. Cour.

Auswürtige Börsen.

; FréánKfurét à. M244. März. Oesterr. 59’, Met.11063/. G. T) “ánk-Actién 1742. 1741: 500-Fl: 122! /g- 122. Loose Zu: 100 FI. 2640 oi A5 Anl, 1023/,. G. Poln. i, 21/59/d Liotl. 5337/1 6- 53)

Allgemeine

150!/,. G. Lunse 1 Y

è Prenas. {Ier 5 N gt UE 71. 665/,. 59%, Spau. Aul. 12. Tar

Pa S 06 10/0 Loudvu, 10. März.

Neue Anl. 197/;. 5%, Port. 2

Columb. —.

Cons. 29/, 93!/,. y 73) 2/,0/, oll. —.

Engl, Russ. —: Bras-74?/4-

du. 39/4 19/4.

Paris, 12. März. 3%, tin cour. 80. —.

Rente fin cour. 107. 9d. j ente hin con Pacaive 4/4,

59/6 Span, Rente Wg. Poariug. 193,

Preußische Staats-Zeitung.

Berlin, Montag den 19m März

Metéorólogishe Beobachtung.

Nah einmaliger

Feobactung, Unannehmlichkeit erspart worden wäre.

sey, der Graf von Jenison hat auswärtigen Angelege cher er sich úber eine beschwert und

Amtlihe Nachrichten.

Kronik des Tages.

Des Königs Majestät haben geruht, den Geheimen Finanz- eheimen Ober: Finanz- Rath z d die Bestallung hierüber Allerhöchsteigenhändig zu voll-

Wie dem aber auch ute früh dem Minister der ote zustellen lassen, in wel- erlekung der diplomatischen Privilegien Genugthuung fordert.“/ erausgebers des

334,21 s Queflwärme 6,7% y Flußwärme 0,99 y Böôdenwärme (),89 AaäSsdünflung 0,0:74 Niederschlag 0,922“ Wärmewechsel 4

Qufidruä..... | 335,1 ‘‘Par. [335,20 “Parz; Lufiiwärme Thaupunft »«. Dunstsättigung

nheiten eine 42 2ER.

p 459 L guvin 4 20 ‘R:

19 R. L 09R. |4+ 38" N. eine schnelle und eklatante Der Prozeß des Herrn Duracq, H egen Herrn von Girardin wird am nächsten Freita iesigen Zuchtpolizei-Gerichte verhandelt werden. Der Hubertsche Prozeß wird wahrscheinlich in der Hälfte des April vor die hiesigen Assisen kommen.

Die Provinzial - Blätter enthalten traurige Schilderungen das Austreten der Gewässer angerichte- heerungen. An vielen Orten ist die Hoffnung auf eine nzlichy verschwunden. endes ist der Ereignisse in Saragossa: brachen die Karli etva 12 Stunden von Sara am anderen Morgen um 4 in zwei Thore ein,

Adelung zum ? Siécle“,

g vor dem

Wolkenzug . Fonsoam ttol: 335,04 ‘+4 Bar,

Königlihe Schauspiele. Sonntag, 18.. März. ‘Jm Opertihäuse, auf Befehl: nkende Teufel, pantomimisches Ballet in 3 Abth. und fär die Königl. Bühne bearbeitet y Muüuüsik von Casimir Gide. Königl. Theatér-Jnspektor -C. Grozi Zu dieser Vorstellung wetden Opernhaus - Billets y Sonnabend“/ bezeichnet ve , 4 L, m Schauspielhause: Dié Liebe im Eckhause, Lustspiel S agg ai Hierauf: Dié Schleichhändh von E. Raupach. Int Scyauspielhause:

42.30. K2 "Gt. y

Zeitungs-Nachrichten. A u s land,

Frankrei.

Der König arbeitete gestern nach- andèr mit den Ministern der auswärtigen Angelegenheiten, Handels , der Justiz, der Finanzen, des Scewesens und dentlichen Unterrichts. Bekanntlich har der König befohlen, daß die Statue des der Bresche von Konstantine gebliebenen Oversten Combes Der Herzoz von Nemours har

von den überall durch

emälden, von Coralli, in Scene geseht von H

D sind sern erwähnte) Bericht über die Decorationen sind vom

m 3ten um 4 Uhr Nachmittags "sten unter Cabänero von Lacera auf, welches sa entfernt liegt. Sie erschienen r vor Saragossa, und drangen ; : die ihnen von Verräthern gedf\net wurden. Die Karlisten beseßten sogleih-die Zugänge zum Corso, und es ward unter Trompetenklang verkündet, daß der General Caba-

Paris, 12. März.

F 5 Possenspiel in 4 Abth., Montag, 19, März. l Decigs von Ron

Neffe, Lustspiel in 1 Aufz., nach der Jdee ‘eines Französi Bco ite von ‘A. Cosmár. Hierauf, zum erstenmale wied holt: Vor hundert Jahren; Sitten-Gêmälde in 4 Abth, y

E. Raupach.

Königsstädtisches Theater.

Sonntag, 18. März: Der Dachdecker. Komische Gemi!

in 5 Rahmen, frei nah dem Französischen, von L. Ang Hierauf: Paris in Pommern, oder: Die seltsame Testamet Klausel. Vaudeville-Posse in 1 Aft, von L. Angely. Zum d {luß werden die Beduinen Rhigas und Abdala, aus h Volksstamme der Setjas, zum leßtenmale, ‘folgende athletisl

nero im Namen des Königs Karl's V. allen National-Garden, die ihre Waffen und Uniformen ausliefern würden, vollständige Die National - Garden aber, aus dem Schlafe aufgeschreckt, seßten sih zur Wehr jedes Haus bildete ein sen unvermutheten Widerstand erstaunt, verloren die Fassung in; aus jedem Fenster, von je- z ugeln begrüßt, und bald waren Straßen mit ihren Leichen bedeckr. Um $8 Uhr Morgens hatte jeder Widerstand - aufgehört. 400 Karlisten, die sich in der St. Pauls-Kirche verscharzt hatten, stréckten das Gewehr ; ein Gleiches thaten 200 Andere, die sich eine Zeitlang in einem Hause

den König gebeten, daß man zu diesem Gusse einen Theil in Konstantine eroberten Kanonen vecwende. Jm Journal des Débats liest man:

die geheimen Fonds, dessen Eidrrernng heute beginnt, ijt Vertrauens-Geses. Auch hat das M nisterium keinen Ar- d genommen, eine Kabinets. Frage daraus zu machen. Wenn Kammer Vertrauen zu dem Ministerium hat, \o wind sie Geseß ganz so votiren, wie es das Mcnisterium vorgelegt Verkürzung, ohne Amendement; wo nicht, so wird das Kabinet zurückziehen. Der Entschluß des Ministeriums, seiner Rechtlichkeit und seinem Muthe Ehre macht, hat die eien im ersten Augenblick überrascht und etwas außer Fas-

Amnestie bewillige.

e Das Gesetz und jede Straße,

chlachtfeld. Die Karlisten, über die-

und flohen nach allen Seiten dem Balkon wurden sie mit

* dicht bei Santa - Jñes vertheidigt hatten. fahr 200 Mann getödtet, 40 befinden sich in dem Hospital, und die Zahl der Gefangenen beläuft sich auf 715. Wir wissen

ymnastische und Arabische Uebungen ausführen: 1) Der {e Affe, mimische'Scene, ausgeführt von Abdala. 2) J 3) Das Arabische’ Papier : Blatt.

ir haben unge- gebracht. Sie haben, um sh zu er:tschließen, längere Zeit : jy iche, als das Ministerium. Nur seit einigen Tagen sind geheim-

S| Brief. | ‘Geld. |S| Brie. ! “Geld. St.-Sehuld-Sch. 4 103 102 ls Pomm. Pfaudbr. 3} 99 6 99 g Pr. Engl. Obl. 20,/ 4| 103/12 1027/1 2|Kur- u.Neum. do. | 4 100 //2 A PrämSch.d.Seeh|__f Gö!/s | 65 do. ‘do. do.}33 99/6 99!/; Kurm.Obl.m.1.C.|4| 103!/2 | 103 Schlesisch* do. 4| 105!/, —_ Nm. Iut. Sch. do.| 4| 103/42 _— Rückst. C. und Z. Berl. Stadt - OLL| 4| 103!/, | 103 Sch. d. K. u. N.|—-| 90 89 tigt b. ü —— Gold al marco |— 215%/4 2143/4 Dauz: do. io Th.l—-| 433, | Neue Duecaten |— 18 /4 mans Wézätpr.Pfandbr. 4} 1003/, |[Friedrichsd'or |—| 13 ly2| 13/;2 Grossh. Pos. do.| 4| 104?/g | Aud. Goldmün- h E Güstpr. Pfandbr, 4 1013/g 1007/5 zen à 5 Thl. _ 13 /1 2 12 li 2 Pomm: doe 4j 1902/4 Disxcauto 3 4 Pr. Cour. Wechsel-Cours. ulr: o 31 Sar, Amsterdam e... o. E 258 Fl, Kurz E 143!/g do. ooooooooooo. 250 V. 2 Mt. 1425/8 Ta Hamburg «eco eo eee ees 300 Mk. Kurz 152 ‘ls 1317/g do, a eres 49/1 eei drs a0 « 300 Mk, 2 Mt. Bl /s Londo ooooooooooo. 1 LSt, 3 Mlt. 00e as äTiS- o. e... eee. 300 Fr. 2 Mt. 112 e, Wick lo 2% Res o zoo 600.00 00 150 Fl. 2 Mt 102! /, 102//4 Augsburg oooooo iá(.. 150 Fl 2 Mt. Ie i 8 Bréslau + «ooooo ca obe eee 100 Tul 2 Mt. E 99/6 . Leiptig! e e ea ooooo ad o 109 Thl, 8 Tage 102‘ /4 _— Fraukfurt a. M. WZ. ««+«..« 150 Fl 2 lt. 102/44 an Petersburg ¿oco oco ce oer ‘« 100 Rbl, 3 Woch, 30/2

Schüssel Spiel. Péeils und Violin-Spiel. Arabische Turban. Ringe, die Perlen Pyramide. Jagd mit lebenden Vögeln. ÄAfrikanishe Vertheidigung. med's Moschee.

ole Gerüchte im Umlauf; man spricht von Coalitionen undvon lossenen Verträgen; man behauptet, daß ausgezeichnete onen, die sich nicht wegen Annahme der Portefeuilles ver: digen konnten, als ihnen dieselben von der Regie1ung und den Kammern angeboten wurden, sich jet verständigt hät: um sich derselben mir Gewalt zu bemachtigen und das isterium bei Gelegenheit der geheimen Fends zu stürzen sagen, bei Gelegenheit der geheimen Fonde; denn Je- ann weiß, daß die Männer, von denen wir sprechen , ge- das Gesetz, selbst feine Einwendung zu machen haben. Es nen nicht um eine Eisparniß von 300,660 Met ist: der Sturz des Ministeriums, und ih

5) Die Arabische Leiter. 7) Die ‘Aegyptische Mumie. ) Al (sechs Uebungen auf einmal). 9) Die W 19) Die Afrikanl| 2) Dié'Porzellan- Teller. 13) 14) Die Pyorámide vor Mah Beschluß: Das Pilaster-Spike(.

Redacteur Led. Catteè. M O6 E D É Gedruckt bei A. W. Hayn.

nicht, ob Cabanero selbs in der Stadt war; Einige behaupten, daß er mit der Kavallerie vor der Stadt geblieben sey, wäh- rend andere versichern, daß er mit in dieselbe eingedrungen sey, aber sich beim Beginn des Gefechts geflüchtet habe... Wir haben nur 8 Todte, aber eine ziemlich bedeutende Anzahl _Diée Soktglosigkeit unserer Behörden if

unbegreiflich. Man wußte schon am 3ten, daß Cabanero mit allen seinen Streitkräften von Lacera aufgebrochen war, und dennoch wurden durchaus keine besondere Vo

Es ist offenbar Verrätherei im

10) Das elastische Röhr.

von Verwundeten. 15) Zum

rsichts- Maßregeln piele, und wir rden ihre Schuldigkeit thun werden.““

angeordnet. Fr. zu thun; ihr | hoffen, daß die Be

r Beweggrund: der

die Gerüchte wegen einer Anleihe fär die

- r

Bekanntmachungen.

Mothwendiger Verfan f. : Von dem Königl. Ober- Laudesgerichte zu Stettin foll das im Saatiger Kreise-Hinterpemmerns belegene Vorwerk Treptow , abgesBost auf 46,625 Thir. 11 gr. 8 pf., zufelge der nebst Hypothefens Scveiu und Be- dingungen in der Registratur einzusehenden Tare, am véerundzwanzigsien Angust 1838, Vormittags 11 Uhr, } an ordentlicher Gerichtsstelle subhaëirt werden. Alle unbekannten Neal -Prätcudeuten werden auf- eboten, sh bei Vermeidung der Präclusiou spätesteus in diesem Termine zu melden.

Avertissement. |

Das im Sorauer Kreise der NRiederlausiy belegene, auf 25,281 Tblr. abgeschäzte Gut Maydorff fell iu! Wege der nothwendigen Subhastation i den 24. August 1838, Vormittags 10 Uhr, auf dem Köuigl. Ober-Landesgericht hierselbst verkauft; werden. Die Taxc, der Hvpotbeken- Schein und die

. d V ' e .4 Allgemeiner Anzeiger für d 2 sgr. 3 pf. nucbst Ausfiattungéstücfen auf dem Gute] Ju Verlage der Gebrüder Reichenbach in Lety-

cingetragen steben, bierdurch zu dem anberaumten | zig erschien fo eden uud if durch alle Buchhandlungen

Ferminé vorgcladeys ¡u baben, in Berlin (Stechbahu V

Ranis, den 29. Augud 1837. j Mittler: L eroldshes Patrimonial- Eericht

eril. & ( D P Wachisdorf mit Nanis.-

_Literakishe Anzetgen. So eben erschien béi A. W. Hayn (Zimmerstrasse Xo. 29) und ist durch:alleBuehhandlungen zu haben:

Der Vater der Debütautin, Doch durchgesetlzt!

père de la débutante“ des Bayard und ‘Théaulon ven L. W, Both. Gr. 4to, Preis 12; sgr.

D iätetisch - medizinishe Schriften für

oder:

Federmaun.

Ned unge od u uu ferer Begiltratuie Et Fn allen Buchhantlüngen, zu Berlin in ker Stuhr- aris Meile of 1th PESITINE a e Se! R Î or » {èa, Schloßplaß Rx. 2, sind zu haben: o P 1a Köuigl. Preuß. Ober-Laudesgericht. R aru er Aan D,

Nothwendiger Verkanf. Land-- und Stadtgericht Eulin. Das den Heinrich und Catharine Glasenappschen Ehe-. leutén gehörige, im Dorfe Dubielno sub No. 19 belegene Freischulzen Gut, auf 5980 Thlr. d sgr. geschäut, sell : n T Tr Aa ben an den Meifibietenden verkauft werden. Taxe uud Hypotheken -Schein “sind in unserer Re-

Guter. Rach für -Nervenleidende, : oder die Anwendung Sis Mánipülirens, als eines mäch: | Bei Ludwig Ocbmigfke iu Vetlin, Burgslraße Hülfsmittels bei Dare A E Nr. 8, if D tene Sul Ret

i Sr ci » . Vvo, ¿C an c, J: . arr 21118 16 fe i: 3 A E Ia acta 2 erung der Weit, dargeitelit gi CIUR und Liedern.

Dder dié vi

i in n. Y niet) een die threm Namen nud Aufenthalte

nach unbekannten Erben der vor zwei Jähren ‘verstor: p Real:Gläubigerin: Wittwe Volt? Caroline, geb. Schumacher, zu dem gedachten Termiue hierdurch vorgeladen.

Subhastations-Patent. Zur Vetseigeronß des zur nothwendigen Subhasta-

tion gestellten, zu Dobiau sub No. 8 belegenen, dem Rittergute Ranis das Vorwerk léhnenden Dréiviertel-

bufen Guts, welches zu 5042 Thlr. 1 sgr. 8 pf. abge- hät worden ist, ist auf den 1. Mai 1838, Vormittags 11 Uhr,

an hiesiger Gerichtsstelle Termin anberaumt. Die Täxe und der feneste Hypotheken -Schcin, so wie die

besondern Kaufbedingungen \ind in unserer Registra- tur einzuseheau.

Zugleich werden die unbekannten Erben des zu Cöln am Rhein verstorbenen Johann. Wilhelm-Ziegenbcin, für welchen ucch- eine Erbfotdéruug von 123 Thlr.

¿herem Grade leiden. Mebst Angake der Vorsichts- E L. Ne Uategein.| S sich vor dieser s0 allgemein verbreiteten) Schweder, G., Predigleu, zum Besien der Krankheit zu shüzen und mit befonterer Rücksicht Kinderwartieschulen in Berlin herausgege: auf die damit verœaudten Uebe!, als beschwerliche Ver: benu. Gr. 8vo. 1 Thir. G Viet dauung, Ve-:stopfungen der Eingeweide des Unterleibes| Der würdige Herr Verfasscr bat den Eitrag ieser und Hypochondrie. Von Dr. Fr. Richter. Preis 15 sgr. \P.edigt -Sammlung, wie der Titel aus prich1, einem

Der üb elrite chen de Ath em, wohlthätigen Zweke ‘gewidmet, weshalb um so mchr

oder Angabe erprobtét Mittel gegén diesen Febler. Ein [eiu recht be Buch für alle diejenigen, welche an'diesem Uebel leiden. ) é edi Nach eigenen M S E E Wechen eiue dritte Anflage. Bon Dr. Friedr. Rihter: 8o. Geh. Prei gr. ————

i bei G. Basse. i X, E. Schaub in Düsseldorf is eischicnen R n E ae BVachbaudlunzen zu haben, in Betrlm

10 sgr.

Prcis T4 gi

rx. Der praftische uüd wohlerfahrene Cotlu vou Lebrgedichten de aR Holunderarz t. Gr. 8vo. Karidnnirt. 20 sgr. elfältigeu Heilfkräfte der Chamiilen und des Holunders- iu innuexu- und äußern Kranlheiten. Ei Haus- und Hülfsbüchleiu fürJdermauu. Von Friedr. I o Paf ¿T ehl ux der

tahmann. 8xo. Geh. Preis 75 sgr. ; H: Nathfeber für alle dicjeuigeu, welche an |Erscheinen desselben. i pas Hämo-rr h oiden Baumgarten, M., Doctrind James mat: ieden i : le lege mozxaica ex oratione m ntana hausta, in ibren rerschicedeneuen Gesalten in geringerem oder L R Cat fet" 10 x

1sch, an die Stelle der gesturzten Minister zu sichtig gegen ernen rechtmaßigen Ehrgeiz, d. h. eiz, den das Talenc untersktüsr und rechife es ganz natürlich,

it Ehren Minister gewesen sind, Lust h den; aber cs würde- uns tief betrüben, hung dieses Zweckes Mittel bedienten, nwürdig sind, und wenn sie die Grundsabe, zu denen sie ‘her bekannt haben, verleugneten. Wir beeilen uns des- auch, hinzuzu ügen, daß wir den Geröchten, die man auf HNechnung in Uml uf gejeßt hat, nicht den mindesten Glau- enken. Was sollte in der That eine Coalition, wie die ede stehende, für einen Zweck haben? Das System der rung zu ändern? Keineeweges. Man macht dem Ministcs- | d man hat ihm keine zu machen. einziges Unrecht is vielleicht, daß es Bestand hat; daß esnid t geduldigen Chrgeize anderer Personen Plat eglaubr, daß das Kabinet n: n; man lachte. im Voraus über d es verurtiheilc hatte.

Lir sind sel r | Madrider

i egierung sagt der Courrier français: „W gegen einen

auben gern, daß die Madrider Regierung den sehnlichsten unsch hat, sich durh neue Anleihen Ge'd zu verschaffen; aber wir können unmöglich glauben, daß sie sich schmeichelt, die Wie- dergeburt ihres Kredits dur einen neuen Bankerott einzuwei- hen. Ohne gerade eine große Achtung vor jener Regierung zu hegen, so muß man sie doch für einsichtig genug halcen, um zu begreifen, dap der Kredit und die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen si gegenseitig bedingen. drider Kabinette gelingen sollte, eine neue Anleihe abzuschlie- ßen, so wird dies nur gegen Bürgschaften für die Erfüllung threr künftigen Verbindlichkeiten geschehen können; und die erste dieser Bürgschaften muß die gewissenhafteste Achtung vor den Verpflichtungen der Vergangenheit seyn.“

Großbritanien und Jrland.

Parlaments-Verhandlungen. zung vom 9. März. Lord Minto wünschte von Lord Broug- ham zu erfahren, ob derselbe etwas dagegen haben würde, daß auses wieder zurückgenommen ‘werde, wonach klavenhandel bezügliche Papiere, die derselbe verlangt habe, vorgelegt werden sollten. -Ehe der Minister noch aué gesprochen, unterbrach ihn Lord Brougham mit den Wor- ;; Dieser Antrag is schon acht Tage Radnor. ihm bemerklich macht u unterbrechen. ehr natürlich.

; t Ent, E . N ie Preußischen Staaten. Die chronischen Kraukhenten, 4 ¡bre eigenthümliche Natur. -homöopathische [lei von Dr. Samueh-Hahmemann.

37 ‘Theil: ‘A utipsorische Arzneien. Ziveite, viel vermehrte und werbessert fla 26 Bogen in gr. “879. Velinupapier. Suübscripil

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daß Männer, welche Minister

aben, es wicder

inge! wenn sie sich zur ¿r.'8) darch E. S- die ihres Charak;

erte Aufla

Fundamental-Philosophie.

Von Pr. F. C. Biedermann, Privat: Docenten der Pbiloscphie a. d. Universität Leipzig. XV1. n. 412 S. gr. fia. Ju Umsícblag- Dics Werk ist ein Versuch, die G pundprobleme dex gesaunmten Lebeusanschgauuug auf einem neuen, von den biéber, beobachteten Verfabrut gs: J 1 Haven: lipeisen vbllig abweihenden Wege zur Erledigung zu (Both’s Bühnen-Repertoir des AuslaudeaeNo. 68.) bringen. Durch die gleihmäßge Rétclsichtr-abme als i Einkachbeit und Ailgemeinverständlichieit, wie auf strer ge Wissenichaftlichkeit der äerswurgen, fo ute duch mig licdjte Vermeidung dcr M S E

Î y gi ¿\forgt, daß dasselbe uit bleß den Wau 0 Posse in 5 Abtheilungen, Nach dem Französîischen E fel E A zugänglich sev, weiche dei der Philosopvie für die wichtigicu ragen des

Lebens Bilebrung zu sachen enu Bedürfniß sühten. Früher erschien ven demsctbe: Versaj De genetica phi'os«phandi methol», E Fichtii, qa s Ra

‘eli, seu de idea abso utl, pr ph os phan p " Vidit D2LOMLS.

Wenn es dem Ma- iliche Ver besser

„ber das feine ernstlichen Vorwüise, un

genug dem un

. Man hatte g Oberhaus. Siz-

chts würde thun ie Ohnmacht, zu der uri . Es hat nun aber die Amncstie nd die Amnestie ist gelungen! Es har eine ammer unternommen, und die at die Cxpedition nach Konst ition is gelungen! hm viel gelungen ist sind das ell als n.dglich zu entledigen ?“/ Die Charte bezeichnet die kürzlich errn Caze z

Verwerte zu ‘den cin usecfsam’eit déx prast:\ch

in Anspruch uchmcn. der Befehl des

( Crneuerung | gewisse auf den je Erneuerung ist gelungen! antine angeordnet, und diese n vicl gethan Grände, um si seiner

ratinane et Weil es nu

y Jiu meinem Verlage erscheint sür 1838: ScheVingii. Lie-

Viennese Collezione mensile di trticoli roriginali, tradu col testo a fronte-@ Sezaz estratii e eritiche di 0 (i amena letteratura ¿tendenti, a metitere- m [uet »tato e è besógui della Jletteratura di queste due! cioni, olite’a ‘Yatiati ‘articoli di getece l rali che: storia, novelle, viaggl, güadri «tät biografie Wúdmini cetébr

her ‘’, worauf Graf daß es“ sehr unschiklih sey, ord Brougham: „Die Un- Was ich sage, ord (Minto) er-

i V18d4a Ri einen Anderen terbrechung ist ist in der Ordnung.

in Toulouse erfolgte n wahrhaften Bezirk seit dem ammer ge- i Rath beim Königlichen Gerichrs- Toulouse) der Kandidat des Ministeriums gewesen sey. sition war diesmal der chemalige Ge-

(Zur Ordnung! Jch wollre dem edlen

klären, was ih wünschte, da mischte sich mein edler Freund hinter mir (Graf Radnor) in die Sache. Der edle Graf scheint ern einen Schübling haben zu wollen, und im Uebermaß seiner jûte hat er den edlen Lord unter seine Fittihe genommen. Der edle Graf hat ihn sich zu seinem lieben, theuren Schoßkind auserse elächter von der Opposition), ‘denn als ich e den edlen Lord fragen wolite, was er eigentlih meine, erhob sih der edle Graf und fiel mir in die Rede.‘ sagte nun, er habe sich früher bereit gezeigt, alles Mögliche zu thun, um dem edlen und gelehrten Lord die von ihm gewünsch- ten Aufschlüsse zu verschaffen, und er sey auch jeßt noch dazu bereit, nur wünsche er, daß der Antrag desselben so abgeändert werde, daß es wirklich in seinen Kräften stände, dem edlen und elehrten Lord zu Diensten zu seyn, denn nach der jeßigen Fas- ng des Antrages müßte die Admiralität aus 1100 Schiffstage- büchern Auszüge machen lassen, und zwar qus jedem Buche dreifache, von zwei Tagen vor der Tage der Wegnahme eines Sklavenschiffes, im Ganzen also 3300 Auszüge, was sehr lange Zeit erf Brougham fand sich nach einigen Erörterungen bereit, sei- daß er denselben * nur

um Deputirten als eine der konservativen Partei, indem jener Wahl- 1840 stets ein Oppositions- Mitglied in die

e, Herr Caze abei ( ein Kabinets-

ï, Corrispündenze lette M: d andidat der Oppo Jrofurator Joly. Banquet zu Ehren dcs Herrn Laffitte ist auf den festgeseßt; es haben sich zu Hauptstadt unterzeichnet ager enthält Folgendes: „Es hat sich gestern Beendigung der Jtaliänischen Oper ein Vorfall eiten sehr ernste Folgen hätte haben - Bayerischen Gesandten, - Grafen von ngangs - Thür des Opernhauses , und eich kam, wollten die Munizipal-Gar- zu fahren. Dieser weigerte Und als in demselben Augen- erhob sich zwischen ihm echsel, in Folge dessen und ohne Zweifel nach ; wenn nicht der dienst: und, -nachdem er den ihn augenblicklich frei die das grobe theidigen wol- gleich zu An- hm die ganze

rist ift, di&litetárisch} terésseu. der beidew Länder; Jtaliens “und: Deuts tbeilung! und“ tigten Erschei! bringen „nud

der: Zweck dieser Zusch edle Graf he zu „besprechen, 4 duxch; rasche? Mit: Würd'gung die neueßen und wi zur gegensclligen. Kenntuiß., zu. brin gelungener Uebersehurgen- felbst auf, den ¡glicher Leistungen det beiden Maliouen i âltigicit hes J bats überbaupt, | | die stets" becbachtété' Réinbeit ta-Sprache 1!

In dem in einer"der_ beidenS

Das poerische Taleut des Herru Verfassers ist dir seiue frübercn Erzeugnisse bereits sebr ver!heilhaft be: fauntz dasselbe dewäbrt sich in diesem Werich¿u aufe Anzeige vou dem

demselben bereits úber Lord Minto

dähler der Ver Mess

et, der in früheren

Der Wagen s ielt vor der Ei r Gesandte nicht gl den Kutscher zwing er; man gerierh in Streit, er Graf von Jenison herau disten ein lebhafter Wortw raf beim Kragen gefaßt wurde

¡che gebracht worden seyn würde ugekommen wäre, befohlen hätte, gehdren gewiß nicht zu d Herren Munizipal - Gardisten ver glauben, daß, wenn der Gesandte tand und Namen gesagt hätte, i

Die Stang}

wird: jedem: Leser, selbsk bun Mindergclbten;, eine angeuchme und f Le!1lire darbieten. Monatlich e: schcint cin Pet circa 10: Bogeu in* gr. Lvo., reisem Papiere, -in clegauten. Umschlag Präuumwerattons: Pkeis des Jabrgangs 1

‘A8 Kr. die F. 48 Kr. dur e Mena

- und Ane id’ sinò aué}! Stechbahn

Franz Tendle

en, weiter

N 12 Fl. C Wegnahme und von dem l 1 5 e für Wien und 12 ch bis au die Gränzen“ der Deskerrcichisch JIn“alleu! Buchhändlüngen" des Jn witd Präurmeration *arigeiromuien n lichere: Prospekte zu: habén, in Berlin ( bei E, S. Mi taler: Wien, im Januar 1838.

fordern würde.

dahin abzuändern , ahre zurück, statt auf zehn, des Bischofs von Exeter, katholischer Bischof in Kanada 1000 Pfd. jährliches Gehalt empfange, von Lord Glenelg bejaht worden war, legte der Erzbischof von Canterbury (wie bereits erwähnt) eine von 6000 protestantischen Einwohnern Ober: Kanada's unterzeichnete

deitender Absay wünscheusiverth ik. Von Mêwes Gedicwtkeu ersweint ia weuigen

auf zwei

rafen erfahren, eine Frage

dci W, Logier7 Friedrichsstraße Nr. 161:

Petition vor, worin dieselben um thätigere Unterstäßung der protestantischen Religion in jener Kolonie bitten. Die Petition rührte übrigens {hon aus dem Jahre 1834 her, und der Erz- bischof sagte, sie sey deshalb so lange zurúckbehalten worden, weil die Bittsteller immer gehofft hätten, die Kanadischen An- elegenheiten würden von der Regierung auf befriedigende

eise geordnet werden. Die herrschende Kirche, meinte er, könne fich in Kanada nicht behaupten, wenn nicht für jede Provinz, Ober - und Nieder-Kanada, ein Bischof ernannt und mindestens noch 100 Geistliche dort anstellt würden. Der ver- storbene protestantische Bischof von Quebek, Dr. Stewart, habe ihm einst geschrieben, daß er eine Strecke von tausend Engii- schen Meilen zu bereisen habe, und daß kein Mensch, von so großem Eifer er auch beseelt sevn möchte, unter solhen Umständen die Seelsorge gehörig zu verwalten vermöchte. Eben derselbe habe ihm geschrieben, daß er von seinen 3000 Pfd. Gehalt gern 1000 aufgeben würde, wenn man noch einen Bischof fär die Kolonie ernennen wollte; er habe es auch durchgeseßt, daß ihm ein Gehülfe zur Seite gestellt worden, dem er 1000 Psd. ab- getreten ; als er aber gestorben, habe diese Besoldung des Ge- hülfen naturlih aufgehört. Der Erzbischof von Canterbury drang \chließlich darauf, daß zwei Bischöfe für Kanada crnannt werden sollten, und Lord Glenelg versicherte, daß: der Regie- rung nichts so sehr am Herzen liege, als die protestantische Kirche in den Kolonieen aufrecht ju erhalten, daß sie daher auch diesem Gegenstaud ihre sorgfältigste Ausmerksamkeit wid- men werde.

Unterhaus. Sihung vom 9. März. Herr Plumtre legte eine Petition vor, die sih auf eine Maßregel in Betreff der katholischen Mitglieder bezog. „Während ih“/, sagte er, als Protestant der Meinung bin, daß die katholische Emanci- pations-Bill niemals hätte angcnommen werden sollen, hegt ich doch die freundschaftlihsten Gesinnnungen gegen die Katheliken.

ch fämpfe nicht gegen Personen, sondern gezgen Prinzipien.

ie Petition ist von. Blakheath und mit zahlreichen Unter- zeichnungen versehen. ‘Sie stelle die zunehmende Gefahr dar, welcher die protestantische Kirche durch die von Liberaliémus und Unglauben unterstüßkten Angriffe des Papstthums Falgesene ist. Die Bittsteller beklagen sich darüber, daß bei der lezten großen Wahl in Jrland durch die Pes Priesterschaft die Einschüchterung bis zu einem furchtbaren Grade getrieben worden sey ; daß das Leben Und Eigenthum der protestantischen Wähler nicht sicher gewesèn, Und daß dieselben in einzelnen Fällen mit großer Barbarei hin-

eopfert worden seyen. Sie beklagen \chH ferner, daß das in

rland eingeführte Unterrichtésytem hauptsächlich durch katho- lischen Einfluß in Wirksamkeit getreten sey. Sie beklagen cs, daß, gegen die Prinzipien der Britischen Verfassung , katholi- sche Bischöfe und Priester auf Kosten des Staats in den Kos: lonieen angestellt worden. Sie bedauern es, daß das Patronat der Krone hauptsächlich den Papisten oder den im Juter- esse derselben handelnden Personea zu Gute komme. Sie sprechen ferner ihre Meinung dahin aus, daß die herr-

schende Kirche in Jrland- bald werde gestürzt werden, und daß die Mitglieder derselben bereits ernstlizea Verfolgungen ausgeseßt seyen. Da also die protestantische Kirche und die Thronfolge durch die Eingriffe des Papsithums, so wie durch die Unterstüßung, welche die Minister demselben zu Theil wer-

den ließen, R würden, so ersuchen die Bittsteller das Haus, die angeführten Beschwerden ernstlich in Erwägung zu ziehen und Schritte zu thun, um die protestantische Religion und den aus derselben hervorgehenden Frieden. zu erhalten.“ Als der

Sprecher fragte, ob die Petition auf die Tafel des Hauses niedergelegt werden solle, sagte Herr O’Connell, das Haus möge erlauben, daß sie ers verlesen werden dürfe, da er dergleichen Machwerke gern höre. (Gelächter.) Nachdem dies geschehen war, richtete Herr Hume. eine Beschwerde anden Präsidenten der Ostindischen Kontrolle, indem er sagte, daß, während nach allen Theilen Englands und seiner Kolonieen die Zeitungen portofrei gesandt würden, dies nur allein in Bezug- auf Jndien nicht ge- schehe, indem die nach Bombay, Madras oder Kalkutta bestimm- ten Zeitungen 1—2 Schillinge Porto bezahlen müßten. Sir John Hobhouse erwiederte, daß er dieserhalb mit den Di: rektoren der Ostindischen Compagnie sprechen wolle, da es aller dings wünschenswerth sey, daß. die Bewohner von Judien Eng: lische Zeitungen läsen, statt derjenigen, die seit Einführung der freien Presse in Judien daselbst erschienen.

London, 10. Márz. Jm auswärtigen Amte wurde heute Rath gehalten. | Die Times zählt aus dem jeßigen Unterhause 317 Kon:

servative heraus und fragt, -ob man schon jemals in der Ge- schichte des Parlaments von einer so starken Opposition gehört habe. „Wenn daher‘/, sagt sie, „die Konservativen das Mi- nisterium nur stürzen wollten, könnte es ihnen keine Mühe kosten; schläge es ihnen fehl, so mäßte es ihnen an der aller-

ewdhnlichsten Geschicklichkeit oder an Energie fehlen.“ Die ehauptung der ministeriellen Blätter, daß die Tories sich mit

den Radikalen verbunden hätten, findet sie so lächerlich, daß sie gar feiner Erwiederung verdiene. Hätten sie dies gewollt, meint sie, so würden sie für den Antrag des Sir W. Moles- worth gestimmt haben; so aber habe man ein Amendement vorgeschlagen und es absichtlich so gefaßt, daß den Ultraradikas len keine andere Wahl übrig geblieben sey, als sich aus dem Hause zu entfernen und an der Abstimmung gar nicht Theil, zu nehmen. Freilih sey den Tories durch ihre Hochherzigkett nicht viel verloren gegangen, denn die Molesworthsche Kiicke sey nur ein winziger Theil von einer Faction, sie hade nuc aus vier Mitgliedern, Sir W. Molesworth selbst, Herrn Fiel: den, Herrn Leader und Herrn Grote bestanden.

Die gestrige A enthält die Rechenschasts- Able-

gung über die Geschäfte der Englischen Bank während des ket: ten Vierteljahres, woraus hervorgeht, daß der Vorrath an Bar- ren im leßten Monat von 9,543,000 auf 10,015,000 Pfd. ge-

stiegen ist, und daß die Bank in demselben Zeitraum ihre No-