1838 / 82 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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feine Genugthuung gegeben worden sey, daß _er sie jedoch zu erhalten hose. Noch eine dritte diplomatische Frage wurde auf- geworfen, und zwar von Sir Stratford Canning, welcher wissen wollte, ob die Negierung sih wegen der fortdauernden Beseßung von Krakau in Unterhandlungen eingelassen habe. Lord Palmerston beantwortete die Frage dahin, daß eine Korrespondenz mit Oesterreich deshalb stattgefunden und daß dieses versprochen habe, die Occupation solle aufhdren, sobald die Krakauer Miliz gehörig organisirt sey. Diskussionen über eine Reihe von Angelegenheiten, welche nur inländisches Inter- esse haben, und dann die fortgeseßte Berathung über die Jr- E Ärmen - Bill im Ausschusse des Hauses schlossen die ißung.

London, 16. März. Der Kaiserl. Oesterreichische Bot- schafter am hiesigen Hofe, Fürst Esterhazy, ist wieder hier an- gekommen. E :

Der radikale Spectator Áußert sich in einem seiner leb- ten Blätter folgendermaßen über die jehige Stellung des Mi- nisteriums: „Es is in der That hart für die Minister, daß alle Zugeständnisse, die sie den Tories gemacht, nichts helfen wollen. Der Plan ciner Herrschaft der Tories durch die Whigs ist schon abgenukt. ergeblich ist jede Unterwürfigkeit unter die Aussprüche der Führer der Opposition, und das Aufgeben von

taßregeln, zu denen das Ministerium sich fas verpflichtet hatte, findet keinen Lohn. Das Ministerium mag thun, was es will, es wird von Monat zu Monat {wächer. Daß die Minister den Zweck so vieler Opfer nicht erreichen, isk nicht pu verwun- dern, denn so bereit auch Sir R. Peel war, auf den Plan einer von ihm beausfsichtigten Whig-Verwaltung einzugehen, da er eine so ole persönliche Stellung wohl der Verantwortlich- keit und den Sorgen der eigenen Amtsführung vorziehen mochte, so kann er doch seine Partei nicht zähmen, und er muß entwe- der aufhdren, der Führer derselben zu seyn, oder zu einem ernstlichen Angriffe nah dem anderen auf das Lager des Mi- nisteriums seine Zustimmung geben. Doch daraus folgt nicht, daß die Minister jeßt schon das Staatsruder verlieren werden. Lord Durham is noch nicht abgereist, und es wúrde eine offen- bare Thorheit von Seiten der Tories seyn, Lord Melbourne zu verdrängen, so lange Lord Durham nicht beseitigt ist. Ge- wiß, sie werden klug genug seyn, noch einen Monat zu warten.“

Kärzlich fand die Wahl eines Lord-Rektors für die Schot- tische Universität Aberdeen, die indessen auf eine t eologische Fakultät beschränkt is, statt. Das Wahlrecht haben bekanntlich die Studenten. Jn der Ol Is schlug der Stu- dent J. R. Reid den Lord Lyndhurst vor und nannte dabei den Gegen-Kanditaten, Lord Brougham, einen rasenden Radi- kalen. Der Student M'IJntosh brachte einen anderen Tory, Herrn Colquhoun, in Vorschlag. Diese Spaltung unter den Tories Bare der umgekehrte Fall von der Parlamentswahl in Ma- rylebone den Sieg Lord Brougham's herbei. Der Student Fairweather, der ihn vorschlug, sagte im Verlauf seiner Rede über ihn: „Fest gegen den Hohn der Großen, rücksichtslos ge-

en ihr Gespdôtt, fest gegen die tadelnden Ausfälle zelotischer Politiker , fest gegen die Flüche derer, welche die Religion im Munde haben, ste aber in ehrfurchtsvoller Ferne von ihren Herzen lassen, fest gegen alle diese, ist er seinen Weg fortge- wandelt. Der Grundlage der hervorragendè Zug seiner Unter- rihts-Bill ist, daß die Bibel, die ganze Bibel, das Lehrbuch jeder Schule werden soll, und auf diefen unbezwingbaren Grund- stein der Wahrheit seinen Plan gründend, mag er dem eitlen Gepolter sektirerischen Geschreis wohl troßen.“/ Das Ergebniß der Wahl war für Lord Brougham 94, fär Lerd Lyndhurst 89, für Herrn Colquhoun 84 Stimmen.

In Exeter-Hall wurds gestern Und vorgestern unter dem Vorsiße Lord Brougham's eine sehr zahlreich besuchte Versamm- lung der Freunde unbedingter Emancipation der Neger gehal- ten. Der nächste Zweck derselben war, Beschlüsse zu fassen, in denen der Wunsch der Versammlung ausgesprochen wird, daß das Ende der Lehrlingschast der Neger nicht, wie die Emancipations-Akte es festsekt, am 1. August 1840, fondern schon am !. August dieses Jahres stattfinden soll. - Ein Vor- fall, der sih während der Diskussion ereignete, giebt den dfsent- lichen Blättern Stoff zu manchen Bemerkungen über Lord Broughan, der jelzt fast alle Parteien zu Feinden hat. Einer der Redner vergaß nämlich in seinem Eifer, dem Lord Broug- ham das Prádifat der Pairs, edel, zu geben. Darauf auf- merksam gemacht und im Begriff, seinen Fehler zu verbessern, wurde er dur< Lord Brougham unterbrochen, der ihm zurief: „Hat nichts zu sagen; ich wollte wirklih, ih wäre das Prä- difat los und sáße wieder im Hause der Gemeinen.“

Die neuesten Berichte von den Gränzen Ober-Kana- da'’s, die über New-York durch das Paketschif} „Welling- ton’! überbracht worden, welches jene Stadt am 20sten v. M verlassen hat, lauten weniger günstig, als man erwarten, durfte. Die Kanadischen Insurgenten, namentlich diejenigen, welche von Navy-Jsland ausgezogen, sind noch nicht ganz zerstreut, sondern haben sih vielmehr in den Staaten Ohio und Michigan von neuem in größeren Haufen gesammelt und drohen mit einem Einfall in die Britische Kolonie. Berichte über L neue Unternehmen sind bereits auf amtlichem Wege dem ongresse der Vereinigten Staaten zugekommen. Unter denselben befindet sih eine vom 9. Februar aus Buffalo datirte Depesche des Oberst-Lieutenants Worth an den General - Major Scott, in welcher, mit PAugnahme auf einen Brief des Lieutenants Ho- man von der Marine der Vereinigten Staaten an den Bri- ade-General Brady vom 5. Februar,” gemeldet wird, daß ieutenant Homan am döten zwischen Perrysburgh und Milan im Staate Ohio mehrere Detaschements sogenannter Kanadischer Patrioten angetroffen habe, welche ihre E auf 800 (nach Anderen gar auf 1500) angaben und erzählten, daß sie sich mit 500 Jndianern von der Kattaragu-Hörde bei einem Orte in der Nâähe von Detroit im Staate Michigan, welcher zu einem Ein- falle in Kanada sehr bequem gelegen is, zu vereinigen beab- sichtigten. Waffen und Munition führten sie in Wagen bei sich, denen sie das Ansehen mit Handelsgütern beladener Fracht- wagen gegeben hatten. Die Indianer ‘waren ihnen vorausge- zogen und hatten den Weg durch die Stadt Sandhusky im Staate Ohto um den Eríie-See herum eingeschlagen. General van Rensselaer (na< Anderen ein gewisser M'Cloud, dessen General-Adjutant) sollte das Kommando dieser Expedition über- nehmen und au<h M'Kenzie si<h derselben anschließen. Van Rensselaer war am 8. Februar von Buffalo nach Ohio ae

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gangen , und man glaubte in Buffalo, daß die Expedition

dem asten Fort Sinclair in Ober-Kanada landen und dann in der ¿hrung des See Simcoe operiren werde. Uebrigens glaubte man allgemein , daß die Bande bei dem ersten Zusam- mentreffen mit den Engländern auseinanderlaufen würde. Desto mehr war man aber besorgt, daß die Kanadischen Behörden, um si< vor ferneren Jnvasionen zu \{ügzen, Truppen auf das

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Gebiet des Staates Michigan schi>en würden, Die Amerifka- nischen Militair - Behörden an der Gränze thaten e alles Mögliche, was die schwachen ihnen untergebenen Streitkräfte erlaubten, um den neuen Unfug, der sich dort vorbereitete, im Keime zu ersticken und die Neutralität der Vereinigten Staa- ten aufrecht zu erhalten; aber die Bewohner an der Gränze fanden zum großen E zu schr ihren Vortheil bei dem un- sicheren Zustande der Dinge, als daß sie nicht die Kanadischen Insurgenten direkt und indirekt unterstüßen sollten, und daher i man nicht ohne Besorgniß, daß die Leßteren sich bei ihrem Durchzuge dur Detroit, vielleicht mit Nachsicht der Civil-Be- hôrden, die ihre Popularität nicht aufs Spiel seßen wollen, der Waffen in dem nicht unbedeutenden Arsenale der Stadt bemäch- tigen möchten. Der Brigade- General Brady, der in Detroit das Kommando führt, hatte deéhalb einen Expressen nach Washington gesendet, um die Regierung ju veranlassen, daß sie um jeden Preis im Kongresse die Bill wegen Bewilligung außerordentlicher Gewalt durchseze, da nur durch außerordent- liche Mittel die Neutralität zu erhalten sey. Diese Bill, die im Senate {hon durchgegangen ist, war bisher im Repräsen- tantenhause von mehreren Seiten angefochten worden, weil man eine so große Beschränkung der individuellen Ferne nicht sanctioniren zu därfen glaubte, wie in der von der Ne- gierung in Anspruch genommenen Befugniß liegen würde, Persone, Waffen und Effekten aller Arc ohne Urtheilsspruch mit Beschlag zu belegen; ein Herr Fletcher hatte sogar behaup- tet, daß die Vereinigten Staaten vollkommen berechtigt seyen, die Kanadier mit Waffen zu unterstüßen ; indeß glaubte man doch, daß die Besorgniß vor einem bei fortdauernder Verleßung der Neutralität kaum zu vermeidenden Kriege mit England die Furcht vor dem möglichen Mißbrauch der außerordentlichen Ge- walt beseitigen werde. Besonders waren es die Mitglieder aus den súdlichen Staaten, die sich fár die Bill aussprachen. Auch die besonneneren Zeitungen gestanden ein, daß der Militair- Zustand der Vereinigten Staaten weder zu Lande, noch zu Wasser einen Krieg wünschenswerth oder rathsam mache, zumal unter den jeßigen finanziellen Verhältnissen und da in Kanada 6 $000 Mann frischer Truppen erwartet würden. Bei Ab- gang der leßten Nachrichten war die Diskussion úber die Bill auf die nächste Sißkung vertagt worden. Wie A übrigens an der Gränze die Erbitterung gegen die Kanadischen Behörden Wurzel gefaßt Ba beweist der Umstand, daß Lady Head, die Gemahlin des Gouverneurs von Ober-Kanada, bei ihrer Duvch- reise dur<h Rochester im Staate New-York auf eine unwürdige Weise durch insolente Nachfragen nach ihrem Passe und durch Ver- bal-Jnjurien aller Art verleßt wurde. Es heißr auch, daß ein Pôbel- haufe sich in Lewiston postirt hatte, in der Erwartung daß Sir Francis Head selbst kommen würde, in welchem Falle er mit den {<mähli<sten körperlichen Mißhandlungen , ja mit Ermordung arn wurde. Jm gelindesten Fall wollte man ihn wegen der Verbrennung des Dampfschiffs „Caroline‘/ bei Schlosser vor ein Geschworenen-Gericht zu Lockport stellen, wo gegen ihn, den Oberst M’Nab und Andere wegen jener andlung ein Verhaftsbefehl ausgewirkt worden war. Aus Quebek und Montreal sind über New-York Nachrichten bis zum 13ten und 15ten v. M. eingetroffen. Montreal hatte durch den hos- (t Wasserstand des Lorenzo - Stroms einen Schaden von 20,000 Dollars erlitten. Lord Gosford war durch einen Fall beim Einsteigen in seinen Wagen verhindert worden, am 13ten abzureisen, wie er sich vorgenommen hatte. Dadurch hatte sich auch die Jnstallirung seines Nachfolgers verzögert. Aus den Vereinigten Staaten wird gemeldet, daß in Florida Ge- neral Jessup den Indianern am 24. Januar abermals ein Treffen geliefert hatte, in welchem dieselben geschlagen wurden, die Amerikaner nur einen unbedeutenden Verlust erlitten, der General Jessup jedoch selbst verwundet wurde. Die Handels- geschäfte in den Vereinigten Staaten waren wenig belebt. Man sah der Annahme einer Bill entgegen, wonach die Ver- ausgabung alter, nicht amortisirter Banknoten zu einem Haupt- verbrechen gemacht werden soll, was der Bank der Vereinigten Staaten ein Kapital von 20 Millionen Dollars entziehen

würde.

Niederlande.

Amsterdam, 17. März. Der hiesige Fondsmarkt zeich- nete sich wáhrend des größten Theils der abgelaufenen Woche durch nichts Besondercs aus; der Umsay war im Ganzen ziemlich beschränkt und die Schwankungen in den Preisen von keiner Erheblichkeit, je- doch war cine etwas flauere Stimmung für die meisten Holländischcu Staats-Papiere nicht zu verkennen, wozu die Aeußerungen mehrerer Mitglicder der Generxa!staaten bei Untersuchung der denselben vorlie- genden Finanz-Gesey-Eutwürfe wohl die Veranlassung seyn mögeu. Gesiern und zwar noch vor der gewöhnlichen Börsenzeit stellte sich plöulich lebhaste Frage nach Futcgralen und Kanz-BVillcts cin, was währénd der Börse anhielt, und weil in leßteren Effekten scit länge- rer Zeit schr wenig gemacht is, um so auffallender wurde; die Ein- fäufe schienen für inländische Rechuung zu geschehen und waren von großem Umfange, wodurch die Preise merflich angezogen haben; man verliert sich in Vermuthungeu über die Ursachen, welche diese Preis- Verbesserung herbeigeführt haben fênnen, indem sichan den auswärtigen Märkten, welche sonst auf den bicsigeu wirkten, nichts Außerordentliches ereignete; man will dieselbeu also im Jnlande suchen, und Einige glauben, daß die geheimen Mittheilungen über den dicsscitigen politischen Zustand, welche den Generalstaaten am verflossenen Mittwoch gemacht wurden, nicht ungünstig gelauter haben; Andere wollen dagegen, daß die RNe- gierung, durch die vorerwähnten Aeußerungen aufmerksam gemacht, die vorgelegten Finaaz-Gesez-Entwürfe zurücnehmeu und in eine audcre annchmliche Form übertragen würde; cs mangelte übrigens nicht an allerlei auderen Gerlichten , welche auf die Umstände dieses Landes Bezug haben. Kanz - Villets hoben sih von 22!/2 Fl. auf 23 F!., Jntegrale von 532/16 auf 532/15 pCt.; alté Syndifat - Obli- gationen von 944/, g auf 95 pCt.; 5proc. Dstindische von 995/16 auf 9913/, ; pCt.; uur dproc. wirkliche Schuld blieb von dieser Bewe- gung fast unberührt und erhielt sich auf 102!/, pCt. Die Preise der Actien der Handels-Gesellschaft waren aufangs weichend und gingen auf 1793/7 pCt. Nach dem günsligen Ablauf der dieser Tage iu Rot- terdam abgehaltenen_Kaffce-Auction entstand wieder lebhafter Begehr nach Actien, die dadurch gestern den Stand von 1817/z pEt. erreich- ten, was gleichfalls einen günstigen Eindru> auf den Fondsmarkt machte. Von Russischen und Desterreichischen Staatspäpicren ist bloß zu melden, daß die Preise sich ziemlich fest auf threm vorigen Stand erbielten. Unter den Süd - Amcrifanischen Obligationen hat der Preis der Brasiliauischen sich gebessert und f 765/g pCt, ges stellt, der. der Mexikanischen auf 13/7 pCt. sh erhalten; dagegen ging der Cours dcr Mexikanischen auf 27 pCt. zurü; Spanische Ar- doin-Obligationen eröffneten bei wenigem Umsaß ‘mit 19 pCt. und Ugen dann zwischen 185/z und 181/16 pCt.; Passive sind zu- ebt mit 413/, ; pCt. und Coupons mit 12/7 pCt. bezahlt. Geld- geschäfte werden fortwährend zu 21/7 pCt. Zinsen gemacht. Am Gétraidemarft blieb der Handel schr unbedeutend und gedrückt durch die angekündigten öffentlichen Verkäufe; zu der auf den 23sten dieses angezeigten Auction von circa, 1200 Last Welzen sind noch 190 Last rother Weizen hinzugekommen, und am 30sten dieses sollen nun auch 160 Last Preußischer, 620 Last getro>neter Roggen und 600 Last Ha- fer bffeutlich verkauft werden, was dic Verbraucher zurlhält, si bis dahin mehr als das tägliche Bedürfniß anzuschaffen, Bei klei

Don Francisco de Paula, als Mitglied in u werden, unzulässig sey. Derzog von Frias sprach zu Infanten. Jm Publikum hat jene Entscheidung Unwillen erregt.

Reaierung hat die Räumung aller festen Pläße in en befohlen, die seit der Einnahme von Morella arlisten bedroht werden.

arcia ist mit 1500 Mann in Valdepeñas einge- aben sämmtliche Karlistische Anführer in Mancha ihre Truppen in kleine Corps zu 200 Mann formirt und sich über das Land verbreitet. ¡nd úberall aus ihren Ufern getreten und der Dienst en der Königin ist daher sehr beschwerlich.

nem Privat-Schreiben aus C den die Karlisten unter Tallada am aben, allein auf 1800 Gefangene angegeben.

für 126psüud. buuten Polnischey iémarschen 225 F!., für alten 1174 123pfünd. altcu und nenen inläy afer 80 Fl.

ncu1 Handel ist daber bezahlt : cn 260 Fl., 122pfünd. alten

reußishen Roggen 169 Fl, <önen alten 78pfünd. Futter

t aufgenommen 168 Zl., für \ hatten waren sch stármisch.

Schweden und Norwegen.

Stocfh olm, 13. März. 10ten d. M. theilt in Hoheit der Großfürst- welche Höchstderselbe i gedeufkt, im Monat J

Se. Majestät der am Großbritanischen Hofe, der auswärtigen Angelegenh ler, Freiherrn Schulzenheim, zum Hof - Kanzler -Amt wird einstweilen v von Hartmansdorf verwal

Unterm 2ten d. M. h Stáändischen Reichsschuld- ben die im

Statstidning amtlicher Weise mit, daß Se. F, Throufolger von Rußland auf der 5 n diesem Jahre dur< Europa zu ny, uni au<h hier in Stockholm eint

Basilio G eee Wie es heist, h Provinz la

nég haben den ehemaligen Gesy Freiherrn Stjerneld, zum Mj, eiten und den bisherigen Hof Staatsrath ernannt. on dem Staats-Sty

aravaca wird der Ver- 27sten bei Castril er-

Saragossa, 9. März. der Gefangenen

aben Se. Majestät dem Bevzs Comtoir durch ein All he unumgänglich befuy 3 kleineren Kredits von 500,000 Rthlr. in j Behuf der Kosten von j

Gestern fand die Auswechselung 0 Um 10 Uhr Morgens erschien der Generalstabes, Cabanero , in Begleitung eines der National-Garde, der in dem Gefechte am öten in Cabanero verlangte nur, daß Mann ausgewechselt werde, allein ner Zugabe von 120 Karlisten, aus Erkenntlich- Behandlung, welche die in seine Hände gefal- Königin erfahren hatten. Nach geschehener elung vereinigten sih die Offiziere beider Parteien zu nzenden Diner und trennten sich endlich, nachdem sie en in geselliger Weise mit einander verlebt hatten.

Griechenland.

Athen, 28. Febr. (Leipz. All Kdnig und seine Gemahlin von und sie werden Gegenden, we! hen mit Enthusiasmus v Von wichtigen Regierungs - Maßregeln ist natúù

des Königs nicht die R erem großen Vergnügen, daß alle Hoffnung zur ritten Serie der Anleihe vorhanden ist und National-Bank wahrscheinlich noch im Laufe es Jahres ins Leben treten wird.

Es ist bekannt, daß die Maina bis heute wenig oder gar dationallasten beigetragen hat und sich somit in Provinzen drückenden Ausnahme befand. Dieser Ausnahme- Zustand war um so me Staats-Einnahmen jährlich für Nainottischen Bataillons und für Unterstüßungen von Invaliden, Wittwen und Waisen dieser wird. Es hat daher in dem ganzen Land? die Nachricht, daß die Bewohner der Maina nun aus eigenem Antriebe beschlossen der Regierung jährlich eine ihren Verhältnissen ange- | L einen freudigen Eindru>k gemacht. É haben zu diesem Zwecke die ‘Primaten und ein großer Theil der Bevölkerung der Maina sich jüngst in dem sogenannten Malevri versammelt und eine Kommission ernannt, welche der Regierung diesen patriotischen Entschluß mittheilen soll.

Inland.

März. Das 2öjährige Jubelfest der Erinne- rung an die denfkwärdige Zeit von 1813 15 ist am 17ten d. M. auch in Merseburg von zwei Vereinen von Männern, die den Feldzügen jener Jahre in verschiedenen Verhältnissen beige- wohnt hatten, festlich begangen worden.

Aus Stettin meldet man unterm gestrigen Datum : ,Am Uten d. kam das Eis auf der Oder in Bewegung und ain Iten war der Fluß so weit befreit, daß die Verbindung u Wasser mit dem Jnnern als ganz wiederhergestellt zu betrachten war. Auch hatten sich bereits Schiffe und Kähne zum Laden gestellt. Das Wasser is seitdem fortwährend im Steigen und hat alle Wie- en in der Nôhe stark überschwemmt, während es gestern bei der Stadt nur etwas úber einen Fuß unter der Krone des Boll- werks stand. Der Pegel zeigte gestern 9‘ und also etwas úber 1!/, Fuß weniger, als bei dem hohen Wasser- stande im Jahre 1830. Mit den seit gestern wehenden südlichen Winden treibt der Strom mit vielen von oben herabkommen- den, zum Theil großen Eisstücken. brücken sind wegen der vielen herangeschhwommenen Flôsse und der dadurch veranlaßten Eisstopfungen nicht außer Gefahr. Bei der Zollbrúcke hat man heute angefangen, das Eis mit Petarden zu sprengen. Mehrere hundert Arbeiter sind beschäf- nen, und wenngleich eine der kleine- amme bis zux Stadt Damm nicht mehr von {hwerbeladenen Wagen zu passiren ist*) und mehrere Pfähle der Zollbrücke beschädigt sind und wanken, so steht doch bei der Thätigkeit unserer Behörden und der wesentlichen Hülfe- leistung durch die zur Disposition gestellten Pioniere und Ar- tilleristen zu hosen, daß die Verbindung mit Hinterpommern i : r Die weitere Befreiung des Re- viers bis zum Has und Swinemünde wird lediglich von Wind : gen. Aus der Umgegend ist bis jeßt von erheblichen, durch die Höhe des Wassers und durch den Eisgang verursachten Schaden nichts bekannt geworden.“

Die Schifffahrt auf der oberen Oder is nunmehr wie- l | Im Laufe der vorigen Woche kamen stromabwärts [s Breélau 61 Schiffe mit Eisen, Zink, Getraide, Kalksteinen, ' tab- und Brennholz an. Die Wiederherstellung der in Bres- au durch den Cisgang zerstôrten Brücken hat zum Theil schon Der Wasserstand der Oder war am 18ten d. M. p Tg er Pegel zu Breslau 17 Fuß 5 Zoll und am Unter-Pegel O08 1 Zoll. Das Wasser war täglich im Fallen. Die Post-Ver- gaaung zwischen Breslau und Berlin hat in leßterer Zeit nur über 3 uben stattfinden können. „Heute“/, so berichtet die Schlesische C6 unterm 1Lten d., „fehlt beim Schlusse dieser Zeitung êrsie le am greitag von Berlin expedirte Post, woraus man Me daß der Umweg weit über einen halben Tag kostet. E nerhin ist das, wenn auch verspätete Eintreffen der Berlí- L Posten mit dankbarer Freude von dem hiesigen Publikum Zoe ‘worden, weil Breslau und die ganze P esterreich, Polen und Sachsen nur 2mal wdchentlich kommu- s und bloß über Berlin täglich nach allen Seiten hin Ly durch das Ausbleiben der Berliner Posten in Marte Mya geseßt werden muß. idurd- H ten alle Speculationen und gegen viele Wechsel

egen Mangels an Nachrichten Protest erhoben. Die

Vi i:

tigten im stes Schrei Erhebung de und dem nächsten Jahre, zum dentlichen Maßregeln zur Vertheidigung des K

Ober-Post-Direction aus GBrißly Posten von St. Petersburg 10ten hier aáikamen, üb weshalb die hiesige Pes

Staatsrat angenschaft gerathen war. Mann gege? sch no<h zu ei eit fúr die gute senen Soldaten der

man verstand

aut Bericht an die vom 9ten d. M. sind die und 19. Februar, welche am Meer zu Wagen angelangt, 11ten ebenso wieder abging.

Deutschland.

Der Drost und Ritter Wense erklärt es in der hiesigen Zy daß er (wie in der Allg. Zeitung bij rsten Kammer einen Antrag auf Auß Die Hannoversche die Ablösung 4

S drei Stund

Allg. Ztg.) Noch sti ihrer Reise nicht zurückgekehrt, N Tagen hier erwartet. sche sie berúhrt haben, erfahren wir, daß diesel- on der Bevölkerung empfangen wurden. rlich während Wir erfahren

Hannover, 19. März. Deputirte von der fär unbegründet, worden) in der E der Ablósungs-Ordnung gestellt. fügt noch hinzu, daß, heben, das

ben öffentliche Thätigkeit sich auf die der Dienste und Sn dem Amte Win

erst in 5 6 Aus allen

weit entfernt davon, Kabinet vielmehr zur Förderung y Anstalten ins Leben rufen wolle, eben sowohl auf die Ablösung der Zehnten, anderer Gefálle erstre>en soll, sen an der Luhe hat die Elbe an bedeutenden Deichbruch verursacht. ist die ganze Gegend unter Wasser und auße Dorfschaften von dem Un Menschen ohne Obdah | Wasserstand noch bedeutend y sih seit dem Jahre 1805 keines so zu erinn,

der Abwesenheit úbrigens zu un} Realisirung der d dag die Griechische

d. M. einen Auge reicht, genannten S

nichts zu den J tadt sind noch fünf einer für die brigen hart betroffen, so daß an sollen. Am 17ten hatt Man weiß deutenden und folgenshweren Deichbruches 16, März. Julius Wunder's Verlagshandlung exi Heinrich Döring veranstalteten Sammlun Verleger einzelner Brief:È an Schiller , alé c immer nicht enisd fundene Auflage mit Vi ammlung keine vi lich im Morgenblatte mitget früheren Epoche seines Leben} eyrand’'s in seiner Lobrede a essen gegenseitiger Briefwechstl

(Hamb. Korr.) n wir nachträglich zu beri orgen alle Schiffe und Flaggen aufgezogen A d an eingen oll ergläny H

r anomal, als ein old der beiden ivre- nommen. Cts Provinz verausgabt

eipzig, wegen der in und von Dr. Briefe Goe lungen, z. B. druck haben darstellen wollen, isf sämmtliche noch vorge brigens jene S

thes, welche die mssene Steuer zu entrichten,

an Lavater, an Zelter,

obgleich die belegt worden. dige ist, geht aus den fürz Briefen Goethe's aus einer aus einer Bemerkung Tall Grafen Reinhard hervor, d stens verdffentlicht werd Hamburg, Feier des gestrigen daß {hon mit d im Hafen und Abends war di ten wahrhaft glänz Rathhaus, vor w ner die Bank, mi ciritas“, das Stadthaus das Commercium 2e. Transparents mit finnige ges, und das Feldgeschrei

Berlin,

Tages habe hesten M f dem Alster-Bassin e Beleuchtung allgemein, un Ueberaus geschhma>v schem das Hamburger t einem Transparent und der mit den drei Hanseati\chen Yy n vielen Privathäusern erblit n Anspielungen auf die Feier t jener denkwürdigen Zeit, G8 in Flammenschrist zu < Mitternacht wogte ein

Menschenmenge vollkommenste Ordnung unter di Auch die Theater verfchlten nicht, di g des Tages beizutrage T m Direktor Schmidt ge Am Schlusse erbli>éte man den Hafen im on Masten; eine Schaar N Seide mit rothen Hansal eworfen wurde, so daß eint s vom ihm erfaßte Ende d e. Besonde!! es Hanseatischl!

d der Jns)

heute 5‘ 5‘,

Sonnen - Untergang bis na und friedliche doch herrschte záhlbaren Masse. rige zur Verschdnerun Theater wur aufgeführt. runde, mit seinem Walde v hielt ein Band von weißer welches unter das Publikum g der Anwesenden sich Jeder da Andenken mitne Festmahl der Mitglieder d em die Feier ausgegangen war. ur alten Stadt London, der Roth und Weiß, jedoch ia erbli>te man, wohin das Auge si úberall prangten Fahne, und selbst die Tafel Of Befehls abgefaßt, den d J an die ins Feld bestimmte

er Schwesterstadt Lübe wird die 2 selbst errichteten Hanseatischen Leg Tage die erste eld gezogen, hat der dortige Auch Feste vaterländischer eine ähnliche Feierlichke eiden vormaligen freiwilligen . zu Güstrow veranstalt 17. März. Alexandrien ist Se. 6. Februar Abends glückli 15. März. (Leipz. A. Z. r Ewald is völlig abgeschlossen, Der Vorschlag is v dem Könige sehr g e Unterhandlung ang

Spanien.

Die Zoll - und Parnib-

de ein vo dichtetes tigt, der Gefahr zu beg ren Brücken auf dem

den und zum hmen konnt

zend war das eins, von welch ßen Saale des Gasthofes z Zelt der Börsenhalle, drappirt war, rinnerungen von 1813;

Waffen - Pyramiden, Form eines T neralstab (das Fest-Comité

nicht gehemmt werden wird.

und Wetter abhängen.

phäen und war in der

pen richtete.

belfeier der da tage den 1. April, an welchem Lübeckishen Freiwilligen ins F Antrag der Kommission einer Kirchenfeier genehmigt. Meklenburg wird bei diesem nicht zurückbleiben, ern der b am 27sen d. M

München, Nachrichten aus Maximilian am 1

Túbingen, lung mit Professo vnsere Universität gewonnen nat ausgegangen und von inen worden, worauf dann di

h die Ano das GroßhetW

und wird

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asel eing | rovinz, mit i

Auf dem hiesigen

Noch späteren Nachrichten zufolge, ist diese Brücke vom Eise

Madrid, en worden.

7. März.

329 Ankunft der Posi hat diese momentane Hemmung des dffent- lichen Kredits und Verkehrs augenbli>iüch beseitigt Und dadurch den merkantilen Werth einer täglichen Communication mit aller Welt und nach allen Seiten so shlagend dargethan, daß er der Aufmerksamkeit niht mehr entgehen wird.“

Am Uten d. M. gegen Mittag brach in dem Aufbe- wahrungs - Gewölbe des städtischen Leih - Amtes zu S wei d- nil Feuer aus, wodurch die meisten dort befindlichen Gegen- stände entweder vernichtet oder untauglich gemacht, an Pretíio- sen, Gold und Silber Vieles ruinirt und der Stadt ein Schade von beiläufig 20,000 Rthlr. zugefügt wurde, da die Anstalt noch nicht versichert war. ie nahe Garnison-Kirche, so wie das städtische Armen-Institut, sind der drohenden Gefahr glücklich entgangen. Ueber die Entstehung des Feuers is sofort eine Un- tersuchung eingeleitet worden.

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Landtags - Abschied für die Posenschen Provinzialstánde. (Schluß.)

10) Wir können Uns nicht bewogen finden, Unsere Ordre vom 10, Dezember v. J-, durch welche unter 4 bestimmt ist, daß die den Disirifts- Kommissarien ausgeseyten Büreaukosten von Einhundert Thalern von den nicht mit der Städtcorduung betheiligten Städten, den Dominien und Landgemeinden aufgebracht werden sollen, auf den Antrag der. Ritterschaft und gegen den Widerspruch der Abgeordne- ten der Stadt- und Landgemeinden, zu modifiziren und die Dominien von diesen Beiträgen fceizusprehen. Die Dominien sind von der durch das vormalige Warschauische Ministerium und durch Unsere Ordre vom 16. April 1823 ihnen auferlegten Verpflichtung, für die Woyts- Verwaltung aufzukomueu, befreit, und die ihnen diesfalls ob- gelegenen, zum Theil schr bedeutenden Kostcn sind auf Unsere Staats- Kassen übernommen worden. Um so gerechter und billiger is es da- her, daß sie zu den Büreankosten der Distrifts-Kommissarien, welche, da auf Bezirke von 6000 bis 9000 Einwohnern nur 100 Nthlr. ge- rechnet wordeu, und diese zu besserer Ausgleichung freisweise aufge- braczt werden, ohnehin nur sehr unbedeutend seyn können, auch fer- nerhin beitragen, da sie, auch wenn sie, der ihnen ertheilten Befugniß gemäß, die Verwaltung auf ihreu Vorwerken selbs übernehmen, den- noch bei der Diensiführung der Distrikts: Kommissarien sehr wesentlich interessirt sind, indem uicht nur im Allgemcinen von einer guten Po- lizei-Verwaltung in den Gemeinden die Sicherheit der Personen und des Eigenthums auf den Vorwerfen selbst wesentlich abhängt, son- dern die Dist:ifts-Kommisfarien, als beständige Gehülfen und Organe der Landräthe, ihnen auch in mehrfacher Beziehung zur Erleichterung im Betriebe ihrer Angelegenheiten gereichen werden. Es muß daher lediglich bei Unserer oben erwähnten Bestimmung bewenden.

Auch den Autrag der Deputirten der Ritterschaft, ihnen, außer der Verwaltung der in den Gemeinden den Distrikts - Kommissaricn obliegenden Angelegenheiten auf den Haupt- und Nebenvorwerken, auch die in den einzelnen innerhalb der Dorfgemeinden liegenden Do- minia!-Häusern zu übertragen, fênnen Wir nicht gewähren, da eine kräftige und zweckmäßige Polítzei-Verwaltung gar nicht Plat greifen fann, wenn einzelne zerstreut liegende Punkte innerhalb eines Poli- zei-Bezirks der Aufficht und Einwirkung der für den Bezirk angesch- ten Polizei-Behörde eutzogen sind. Jndem von Uns den Rittergut s- besißern selbst zur Uebernahme der Verwaltung auf ihren Vorwerken die Befugniß ertheilt ivorden ist, haben Wir bereits auf ihre Stan- des- und persönlichen Verhältnisse alle Rücksichten genommen, welche mit dem Juteresse der Sache selbst irgend vereinbar sind, fönnen es aber auch hierbei nur bewenden lassen.

11) Wenn Unsere getreuen Stände darauf autragen, daß die Gültigfeit der Beschlüsse der Kreisstände über die Aufbringung der Kreis-Bedürfnisse und die deshalb auf die Eingesessenen Aud tit- benden Anlagen fernerhin von der Genehmigung der Regierung nicht abhängig gemacht werden möge, so können Wir diesem Antrage nicht Statt geben, indem es unerläßlich nothwendig ist, daß die Aufbrin- uen der Kreis « Bedüirfuisse auch ferner der Genehmigung der

taats-Behörden unterliegen muß, da diese darüber zu wachen haben, daß dergleichen besondere Steuern nirgends die Erhebung der Staats- Steuern benachtheiligen, und daß fein Stand durch den vorgeschlage- nen Vertheilungsfuß prägravirt werde. Jusonderheit haben dieselben, was die Kreislasten anlangt, dafür zu forgen, daß das Juteresse der auf den Kreistagen nicht vertretenen Nichtangesessenen uicht verleßt verde. Wie nothwendig auch ferner diese Einwirkung der Regierung bleibe, ergiebt sich am deutlichsten aus der Meinungs-Verschiedenheit selbs, welche binsichtlih des vorliegenden Antrags zwischen den ver- schiedenen Ständen wegen der fünftig festzustellenden Vertheilungsart entstanden ist, indem über Konslifte dieser Art auch ferner durch die nur wegen des allgemeinen Besten bei der Sache betheiligten Staats- Behörden entschieden werden muß. i

Was demnächst den von der Ritterschaft, unter Widerspruch der Stände der Städte und Landgemeinden, geschehenen Antrag anlangt, fünftig, mit Aufhebung des den Kreisständen zustehenden Rechts des Vorschlags, wegeu Aufbringung der Kreis -Bedürfnisse allgemeine Vertheilungs-Grundsäge festzujtellen und dabei die Klafsensteucr zum Grunde zu legen, so fönnen Wir auf diese Modification des Gesezes ebenfalls nicht cingehen. : -

An sich selbst würden Wir, bei dem Widerspruche zweier Stände, und auf den Wunsch des einen, ciue so wesentliche Modification des Geseges eiutreten zu lassen, Bedenken finden.

Die Klassensteuer is aber auch für sich allein keinesweges geeig- net, im Allgemeinen, und ohue die nach den besondern Verhältnissen erforderlichen Modificationen, als Maßstab zur Vertheilung örtlicher Lasten zu dienen, deren Größe im Voraus nicht zu ermessen ist, da diese Steuer keinesweges slreng nach den Kräften und Vermögen der einzelnen Kontribuenten adgemessen werden fann. Wenn bei der Klassensteuer der Woblhabende in vielen einzelnen Fällen, im Ver- gleiche mit dem Aecrmeren, nur mild herangezogen it, so, wird doch der letztere die bestimmten mäßigen Säge leicht bezahlen fönnen, und sich zu beschweren feine Veranlassung haben, da der Wohlhabende wieder verhältuißmäßig zu den indireften Steuern mehr beiträgt.

Eine unbedingte gleichmäßige Erhöhung der Säge zur Dccfung der ih oft verändernden und oft zu bedeutender Höhe ansteigenden Kommunal - Lasten verträgt aber die Klafsensieuer nicht, daher in der Regel überall, wo diese Lasten von Bedeutung sind, oder dic Klas- sensteuer allein zu Deckung des Bedarfes angewandt werden soll, darauf gehaiten wird, daß von den höheren Steuerstufen ein größe- rer Prozentsag, a!s vou den uiedercn, zu den Kommunal: Lasten ent- richtet werde.

Anch der von der Ritterschaft geschehene Vorschlag, daß dic mahl- und s{lac<tsteuerpflihtigen Städte, in Verhältniß zu den fklassens- steucrpflichtigen Orten, nur mit einem Drittheile des Makbl- und Schlgchtsteuer-Ertrages zu den Kreis-Lasten angezogen werden sollen, ist im Allgemeinen uicht anwendbar, da der Mahl- und Schlacht- steuer - Ertrag nicht ledigli<h nah der Wohlhabenheit des Ortes und der größeren oder geringeren Anzahl dex in demselben verkehrenden Ausivärtigcu, souderu auch nach) der Lokalität und der biernach lcich- teren oder schwierigeren Kontrolle cinen schr verschiedencn Say auf jeden cinzelnen Einwohner geben fann.

Es muß dáher, zunächst weuigstens, auch ferner dabei bewenden, daß in jedem Kreise der. Kreistag den Vertheilungsfuß zu Aufbrin- gung der Kreis - Lasten vorzuschlagen, die Regierung aber solchen zu prüfen, und nach Befinden zu bestätigen oder die Bedenfen dagegen dem Kreistage zu erkennen zu geben, und, wenn es nöthig ist, ein Fnterimistikum anzuordnen hat.

Wenn eine Kreis-Versammlung die Kreis- Lasten ganz oder zum Theile auf die Klassensieuer zu repartiren wünscht, und zu Schonung der_ ärmeren Klasse angemessene Steigerungssäße vorschlägt, so wird der Genehmigung von Seiten der Regieruna, nah Maßgabe der von den Ministerien für solche Fälle ertheilten Jnstructionen, fein Be-

Der Senat hat in pt

Sihung mit 41 gegen 39 Stimmen entschieden -

denfen entgegen stehen:

r Uns vor, wenn weitere Erfahrungen die rundsáße als wünschenswerth darstellen nftig dem Landtage deu Entwurf einer deshalb zu erlass senden Verordnung vorzulegen.

12) Auf die das F betreffenden Anträge

erfennen, daß W ltnisse der Wesipreußischen Laudschaft, euer-Societät, zu dcr Anordnung erband der Wesipreußisch adligen F Großherzogthum Posen gchörenden Ritter ter von der Wesipreußischen Landschaft bep einstweilen fortdauern uud die Ausfü Reglements für das Großherzogthum P Güter vorläufig suspendirt werden soll

Uebrigeus bchalten Wi

Fesistelung allgemeiner

ietäts-Reglement vom 5. Januar 1836 eben Wir Unseren getreuen Ständen zuvörderst mit Rücksicht auf die besouderen Vers so wie der Wesipreußischen bewogen gefunden haben, euer-Societät für dieje utsbesiger, de- ndbrieft sind, hrung des Feuer-S osen in Beziehung auf diese

es bis ‘dahin sein Bewenden behal- Westpreußischen Fcuer-So-

Suspensien werden Wir dem- ter beschließen. dem ferneren Antrage Un-

C M

Bei dieser Suspensiou muß ten, daß die Angelegenheiten der adligen cietát auderweit geordnet seyn werden.

Ueber die Dauèr der gedachten nächst nah Bewaudtniß der Umstände wei

Dagegen finden Wir feine Bedenken, serer getreuen Stände :

die nach $.1 nuar 1836 bei Bränden in Flecken thümern der drei ersi nen Sprigzen bewilligte Städten zu gewähren, hierdur< zu willfahren.

Die Provinzial-Feuer-Societäts

seren Minister des Junern und der

13) Das lebl afte Juteresse, edelung der Pferde-, Rindvieh- und Sch von Uns mit Wohlgefallen bemerkt worden. desbalb dem für diesen Zwe> gestif müssen Uns jedoch die Entschließ behalten, weil sie noch einer berei

24 des Feuer-Societäts-Reglements vem 5. Ja- , Dörfern 2c. den Eigens- ris zu Hülfe gefomme- n Prämien auch bei Bränden in den

en von ausw

-Behörde wird darnach dur Un- Polizei angewieseu werden.

welches der Landtag für die Ver- aafzucht an den Tag gelegt

Wir ertheilen Unseren Beifall, Über die weiteren Anträge vor- ts angeordueten näheren Erörterung

tetcn Vercine

diesem Zwecke aus-

Wegen der aus dem Departemental. Fonds nuern und der Po-

esciten Untersiütung hat Unser Minister des zei Verfügung getroffen.

14) Auf den Antrag Unscrer get der Verordnung vom 18. Mai 1804 hes haben Wir die Anordnu cine umfasscnde geseßliche V vorbercitet, durch Unseren O der örtlichen Bedürfnisse fundig dann der Entwur

reuen Stände auf Republication gen das Umherlaufen des Vie- en, daß über diesen Gegenstand orschrift mit thunlichster Beschleunigung ber-:Präsidenten mit sachv en Angesessenen der f Uns vorgelegt werde, damit Wir estätigung und Publication das Weitere beschließen

nach welchen bei der Veranlagung der Klas- 0. Mai 1820 und 5. September 1821 ist, sind auch in der dortigen in die drei Stufen der Ääten Die Besteuerung in der leyten danach auf das gemeine Gesinde, Lohuar- lche sich nur von gemeiner Lohnarbeit exs

erständigen und Provinz Posen berathen und so wegen deren B

15) Die Grundsätze, sen-Steuer, den Gefezen vom 3 folge, allgemein zu ver insichtlih der Einshäßzun ur Anwendung ge Steuerstufe beschränkt sich beiter und Tagelöhner, we

Das besser gelohnte Gcsinde, ner, welche außer dem Arbeitsver reu Juellen Einfommen be

Wo bisher in anderen Grundsägen wahrgenommen, is au wird dieses nach Erfordern Mangels an Gesinde und gen nicht cintreten kann. bei der Veranlagung erücfsihtigung gewährt, in Soll- Auffommen dieser Steuer, im fortwährend am niedrig 16) Die beantragte Aen die uach Mittelsäßgen besteuerten Gewer werbesteuer zu veran Unserem Landtags-Abschiede vom 20. ründen nicht als zw den Begriff unter 3 gc

so wie Lohnarbeiter und Tagelühs= diensie aus Grundbesi unterliegen höheren en eine Abweichung von diesen deren Beachtung verwiesen, und wonach die Besorgniß eines Tagelöhnern der höheren Besteuerung we- Ueberhaupt is deu Verhältnissen der der- der Klassen-Steuer eine { deren Folge in derselben das Vergleiche mit anderen Provin-

oder andes teuersäßen.

geschehen,

ungs-Säge, in denen den geseßlih zur Ge- s den, dem Landtage in ber 1828 bereits bemerf-

derung der Steiger lagen sind, erscheint au

lih gemachten 17) Dem Antrage, vom 29. Juni 1835 zu L a., <ánfer“ in der von dem Landt fen, fönnen Wir uicht Statt Landtags-Abschiede unter Lohnschänke demselben deutlich hervor. fauften Getränfe für aus\cänft, ge setb\stständiger

des in dem Landtags - Abschiede brauchten Ausdru>s: „Lohn- age bezeichneten Art feststellen zu Welche Perfoneu in dem rn verstauden sind, geht ans on einem Dominium ihm ver- ine eigene Rechnung und auf scine Gefahr <t zu solchen Lohnschänkern, sondern muß als Gewerbtreibender zur Gewerbe- Steuer herangezogen

n Stände, daß die Straf-Bez des Regulativs über den Ge- 1c. vom 28. April 1824 gemildert wer- -Sammlung befaunt ge-

Wer die v

18) Dein Wunsche Unserer getreue slimmungen der $$. 26. 27 und 28 werbe-Betrieb im Umherziehen den möchten, is dur< Unseren in der Gese eu, in der Petition nicht berücsichtigten Erlaß vom 31. Des d durch das darin genehmigte Regulativ vom ten nats bereits entsprochen. Herabsegung der Strafe,

angeordnet wer

zember 1836 un des genaunten Mo

Eine weitere bloß für die Provinz Posen für jegt uicht angemessen. Regulativs vom 28. Apri eine solche Herabsetzung, nach welch mitgeführten Gegenstände der Confisca en Antrag Unferer getreuen Stände, Veranlagung der R

welche jedenfalls nicht den föunte, finden Wic

Jndeß wird bei Revision des vorgedachten [ 1824 in Erwägung genommen werden, ob tlich die Aufhebung der Vorschrift zu- seines Gewer: tion unterliegen. in der Stadt Frau- auchfang-Steuer vorzunehmen, und Königlichen Städte

lässig sev, er die von dem Kontravenienten, bes wegen,

19) Auf d stadt eiue neue dabei in der Altstadt die für die in der Neustadt die in der probsteilichen Jurisd ter Klasse vorgeschricbenen fönnen Wir nt den unter der früh Kommune bilden, bei der Veranlagung der in verschiedene Klassen vou e weil die Altstadt für sich allein, um st den beiden anderen Stadtitheilen, cine Stadt schon aus diesem Gru der größeren Städte, welcher vom YFahre 1775 beigezählt worden if, nur Städte mit weniger als 300 Rauchfäng zu werden; ganz abgeschen davon, rungs- und Verkehrs-Verhältuisse neâweges nachsteht. durch die über die Veranlagung d Bestimmungen, sondern durch

30. Mai 1820 begründet werden, Gebäude und

erden müssen.

zweiter Klasse, ädte dritter Klasse, und iction die für die geistliczen Städte zweiz Steuersäge zur Anwendung zu bringeu, weil die genannten drei Stadtthcile nach eren Regierung getroffenen Einrichtungen nur cine mithin nach den gesezlichen Bestimmungen auch Ranchfangs-Steuer nicht durch Einordnung inander gesondert werden dürfen, und o mehr also in Verbindung mit solche Häuserzahl hat, daß die aus der Klasse

2E ORI E DA A B E

für die Königlichen St

unde nicht verlangen fanu, Rig fie durch dic Reichstags - Constitution in die zweite Klasse, welche en umfassen soll, versctut < binsichtli<h ihrer Nah- dten der crsien Klasse keis eautragteSteuer-Ermäßigung nicht Steucr erlassenen 6, 4 des Abgaben-Gesctzes vom so würde zuvörderst der Rein : Er- Ländereien der Stadt auf 1. Eine solche Ermit»- „Ein vorläufiger Ueber- s sämmtlicher Grundstücke hat indeß ein Miß- selben und der veranlagteu Steuersumme un emacht, daß nicht nur die wegen der höhereu eustadt und der probsicilichen ugesegten 429 Rthlr. 22 Sar. 6 Pf. und außerdem fahr für den Nahrungsstand der Steuerpflichtigen uerbeträge mit etwa 550 Riblr. jährlich niedergeschla- fondern auch die Absicht obroaltet, bei der Ausfühs tirung und anderweiten Su Städten, einen angeme

anderen St

Soll aber dieb L er Rauchfangs-

rag sämmtlicher steuerbaren eine zuverlässige Weise telung hat bis jeut no schlag des Rein-Ertrag verhältniß zwischen de soweit wahrscheinlich EClassification der früheren Steuer j alle nicht ohne einziehbaren Ste gen wordcn sind, rung der Kontingen fangs-Steuer in den etatsmäßigen Grundsteuer der

ermittelt w < ni<t stattgefunden.

urisdiction der

Ap E P e V MEDRES: D E T E O P f i IMEET R E R

brepartition der Rauch- }scnen Theil der jet s Stadt Fraustadt definitiv vom Etat