1838 / 86 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

E S E gal s

sammlung den Vorschlag gemacht, die Le

ae des Verlagsrechtes ein Exemplar an das Britische Mu- eum abgegeben werden, und eben so ein Exemplar an jede der folgenden vier Sammlungen: l / u Oxford, die dffentliche Bibliothek zu Cambridge, die Advo- katen - Bibliothek zu Edinburg und die Universitäts - Bibliothek zu Dublin. In der Buch - und Papierhändler - Halle in London wird ein Buch gehalten, in welches die neuen Werke eingezeichnet werden. Niemand darf in irgend einem Theile des Vereinigten Königreichs einen Nachdruck eines ursprünglich in dem Königreiche gedruckten Buches zum Ver- kauf einführen. Es steht darauf Geldbuße und Beschlagnahme der eingeführten Bücher. Doch sind solche Werke ausgenommen, die seit 20 Jahren nicht in dem Vereinigten Nemegretde ge- druckt worden sind. Die Zeit des auéschließlichen Rechtes auf die Vorstellung dramatischer Werke wird auf die Dauer des Verlagsrechtes ausgedehnt, und wo dieses ausschließliche Recht jest dem Verfasser zusteht, soll es während seiner Lebenszeit und 60 Jahre lang nach seinem Tode fortdauern, und ist die- ser todt, so genießen es seine Erben während der Dauer dieses Zeitraums. Js dieses Recht auf einen Anderen übertragen, o treten dieselben Rechtsverhältnisse ein, die bei anderen Werken gelten. Keine Uebertragung des Verlagsrechtes eines dramati- schen Werkes soll das Recht der Vorstellung einschließen, wenn dies nicht bei der Registrirung des Werkes ausdrücklich bemerkt worden is. Nachgedrukte Werke sollen das En des Inhabers des Verlagsrechts werden, der darauf eine Klage an- stellen kann. Kein În aber eines Verlagsrechtes kann gegen cine Verlebung seines Rechtes klagen, wenn er das Werk nicht 6 einzeichnen lassen. Das Geseh soll für das ganze unter

ritisher Herrschaft stehende Ländergebiet gelten. S

Gegen Lord Brougham's Wahl zum Rektor der Universi- tát Aberdeen is von Lyndhurst's Partei eine Protestation cin- gelegt und dem Herzoge von Richmond, dem Kanzler der Hoch- schule, übergeben worden.

Das große Musikfest wird in diesem Jahre am 26., 27. und 28. Juni stattfinden.

Herr Martin, der sich kürzlich in London ershoß, war nicht Französischer General-Konsul, sondern nur Schreiber bei demselben.

Die Handels - Berichte aus Liverpool lauten seit einigen Tagen wieder etwas günstiger.

Der Lissaboner Korrespondent der Morning Post be- hauptet, die Herren Franca und Mantas, zwei der Rädels- führer des leßten Aufstandes in Lissabon, hätten sich durch große Feigheit ausgezeichnet ; indeß schildert derselbe Korrespondent doch die Stimmung der Cortes als im Ganzen so wenig zuver- lássig, daß man einem neuen und erniteren Aufstande entgegen- sehen müsse. Zum Beweise führt er an, daß, als das Arsenal- Bataillon sih geweigert, dem Erlasse zu ehorchen , der seine Aufldsung dekretirte, die Ansicht in den ortes geäußert wor- den, man dürfe ein so verdienstliches Corps nicht aufldsen, und daß ein Votum des Danks für die Empdrer in Vorschlag ge: bracht und vielseitig unterstüßt worden sey. Wie wenig dieser Geist in den Cortes auch nach den Vorgängen vom 13ten un- terdrút gewesen, dies belegt jener Korrespondent durch die Thatsache, daß am Uten der Baron Bomfim vor die Schran- ken der Versammlung gefordert worden war, um Rechenschaft von seinem am vorhergehenden Tage befolgten Verfahren abzu- legen. Die Portugiesischen Minister haben übrigens , bis auf Sa da Bandeira und Oliveira, ihre Entlassung eingereicht und der Präsident der Cortes, Jose Caetano de Compos, ist mit der Bildung eines neuen Ministeriums beauftragt worden.

Die neuesten Berichte aus Demerara bringen die Rede, womit der Gouverneur, Sir J. C. Smith, die legislative Ver- sammlung der Kolonie am 3. Februar erdfnet hat. Derselbe spricht sich darin hdchst günstig über den Zustand der Kolonie im Allgemeinen und über die glücklichen Resultate der Neger- Lehrlingschaft insbesondere aus.

Der Gouverneur von Barbadoes ja der Kolonial-Ver-

rlingszeit der fsreige- wordenen- Sklaven schon mit dem 1. August d. J. zu Ende ge- hen zu lassen. Obgleich jedoch Barbadoes si vor allen übri- gen Kolonieen durch eine menschenfreundliche und aufrichtige Ausführung der Sklaven-Emancipations:Akte ausgezeichnet und obgleich insbesondere jener Vorschlag des Gouverneurs vielen Anklang unter den Bewohnern der Insel gefunden hat, o glaubt die Kolonial - Versammlung doch nicht, auf denselben ein- gehen zu können, wenn die Englische Regierung nicht eine Art von Garantie zur Deckung des Schadens übernehmen wolle, der den Pflanzern' aus der früheren Aufhebung der Lehrling-

chaft entstehen könnte.

Niederlande.

Amsterdam, 21. März. Das Handelsblatt sagt: „Alle seit einigen Tagen bei uns eingegangenen Berichte \cei- nen die günstige Nachricht zu bestätigen, die jebt die Gemüther in ganz Niederland beschästigt : die Nachricht nämlich von der Geneigtheit des Königs, die 24 Artikel anzunehmen. Wir hegen das Vertrauen, daß Belgien keine neue Schwierigkeiten in den Weg legen und keine Abänderung der 24 Artikel ver- langen, und solchergestalt an den Tag legen wird, daß es ihm ebenfalls um die völlige Herstellung des Friedens u thun sey.‘/

Die Abtheilungen der zweiten Kammer beschäftigten sich am 19ten mit Berathungen über die der Regierung zu erthei- lende Antwort in Bezug auf den Geseh - Entwurf der Kriegs- Kredite. Nach einer am folgenden Tage abzuhaltenden Ver- sammlung der Central - Section sollte eine dffentliche Sibung stattfinden, in welcher diese Section der Kammer ihre Ansich- ten úber die volle Renten-Zahlung und die Kriegs-Kredite vor- legen wird. Die Berathungen darüber werden in einigen Ta-

gen beginnen. *) Belgien.

Brúfssel, 16. März. (Leipz. Allg. Ztg.) Die gestrige Kammer-Si6ung ist wieder Zeuge eines jener unerwarteten Vor- fálle gewesen, von denen die jebige Session hon mehr als ein Beispiel aufzuweisen hat, und die besser als Alles die Bewe-

ung, die in dem Innern der Parteien herrscht, darthun. Ein

eputirter, der katholischen Majorität angehdrig und vor fkur- em noch eifriger und erklärter Anhänger des Ministeriums, hár dasselbe, den katholischen Herrn de Theux an der Spike, mit einer Heftigkeit angegriffen, von der man seit den bewegten Zeiten, die auf die Revolution folgten, nichts Aehnliches mehr gesehen. Der Abbé de Foere, ein noch junger Mann von Geist Und mannichfachen Kenntnissen, Mitglied des Kongresses und der Deputation, die dem Prinzen Leopold die Belgische Krone brachte, eifciger Vertheidiger der Volks - Freiheiten, unter

°) Vergl. die telegraphische Depesche am Schlusse des Artifels

an die Bodleianische Bibliothek |

G I I

der Holländischen . Regierung wegen Preß - Vergehen zwei Jahr im Gefängnisse gehalten und deshalb populair, hat diesen für Viele unbegreiflichen Angri gethan. Er hat erklärt, der Verwaltung jede Subsidie zu verweigern, weil er sie für gänzlich unfähig halte, das Land zu regieren, weil sie die ma- teriellen Interessen desselben auf das empdrendste vernachlässige, seinen Handel und seine Jndustrie den eigennüßigen Forderun- gen fremder handeltreibender Nationen opfere und überhaupt die allerdeutlichsten Beweise ihrer groben Unwissenheit und gänzli- chen Unerfahrenheit gegeben habe. Die liberale Opposition, die doch auch eben nicht sehr schonend verfährt, wenn sie die Minister angreifen zu müssen glaubt, hat doch nie in ihren Ausfällen die Hälfte des zornmuthigen Ciferns erreiht, mit welchem jeßt ein Freund derselben gegen sie auftritt. Die Rede des Herrn de Foere hat überall das größte Erstaunen erregt; man _ fragt sich, was diese pldbliche riegs- Erklärung bedeute, ob sie von der Partei, welcher Herr de Foere angehört, ausgehe, oder ob sie nur als der Ausdruck seiner subjektiven Ansicht zu betrachten scy. Dazu kommt noch, daß die Anklagen und Bl Luidiaißtatit durchaus unbestimmt sind, daß der Redner nirgend auf eine auch nur einigermaßen gründliche und beweisende Auseinander- sebung eingeht, sondern sih begnügt, in den heftigsten Aus- drücen den Ministern den Schaden, den ihre Verwaltung dem Lande bringen soll, vorzuwerfen. VBetrachtet man die gegen- seitige Lage der Parteien, so erscheint es möglich, wenn auch für den Äugenblick weniger wahrscheinli, daß die Katholiken in die Opposition übergehen wollen, um das liberale Ministe- rium, das dann unfehlbar eintreten múßte, desto sicherer zu stür- zen und dadurch sich selbst auf längere Zeit den Besiß der Ge- walt zu sichern. Jn diesem Falle könnte der Ausfall des Herrn de Foere als Anfang der Operationen betrachtet werden, in Folge de- ren die katholischen Mitglieder des Ministeriums zum Rücktritt gezwungen werden sollten und eine ganz liberale Verwaltung möglich gemacht würde; seine Rede wäre dann als eine Art von parlamen- tarischem Tirailleur - Angriff anzusehen, der dem eigentlichen Kampfe vorhergeht und ihn einleitet. Doch höôrt man von Personen, die mit dem, was im Innern der katholischen Par- tei vorgeht, wohl vertraut sind, die Behauptung aufstellen, daß die Majorität dieser Partei zur Ergreifung einer so entschiede- nen Maßregel, wie es das Aufgeben der Gewalt und der Ueber- gang in die Opposition seyn würde, noch nicht entschlossen sey, und daß sie den Schritt des Herrn de Foere als úbereilt und bei weitem zu gewaltsam mißbillige. In der heutigen Siz- zung der Kammer sind indessen den Ministern neue Schwierig- keiten erregt worden, und zwar wiederum aus der Mitte der Katholiken. Das Anleihe- Projekt des Finanz - Ministers, um die Konversion der fünfprocentigen Staatsschuld und die Voll- endung der Eisenbahnlinien zu bewirken, gab dazu die Veran- lassung. Jch werde später auf das Projekt selbst zurückkommen, das eine hôchst wichtige und selbs politisch bedeutende Opera- tion is. Für jezt mache ih Sie nur auf die Motion des Herrn Dumortier aufmerksam, der heute der Kammer die Wichtigkeit auseinandersebte, welche die definitive Regulirung der Forderungen der Regierung an die alte National-Bank in diesem Augenblick habe, da in Folge derselben der Staat über höchst bedeutende Summen , mehrere Millionen betragend, würde verfügen können, die die Konversion sehr erleichtern wür- den. Die Regulirung der Forderungen an die Bantk ist eine der s{hwierigsten und verwikeltsten Fragen, welche unsere An- gelegenheiten im Allge:neinen darbieten; sie ist eben so sehr po- litisher, wie finanzieller Natur, da die Frage úber die mögli- chen Rechte der Niederländischen Regierung dabei zur Sprache fommt, und es sich um die Entscheidung wichtiger Streitpunkte in Betreff der dem Staat über die Bank zustehenden Kontrolle handelt. Was der Finanz-Minister bisher in dieser Sache ge- than hat, scheint nicht die Billigung der Kammer erhalten zu haben; deswegen ist die Anregung dieser Frage gerade in die- sem Augenblicke so wichtig und fügt für die Minister zu den vorhandenen Schwierigkeiten der Situation noch eine neue und wahrlich nicht leicht zu beseitigende hinzu.

Brüssel, 20. März. Zu Anfang der heutigen Sißung der Repräsentanten-Kammer wurde von Seiten des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten auf die Frage, ob die offizielle Nachricht eingegangen \cy, daß der König Wilhelm den Ver- trag der 24 Artikel unbedingt angenommen habe, erklärt, man habe bloß die vertrauliche Mittheilung erhalten , daß die Nie- derlándische Regierung sich zur Annahme dieses Vertrags ge-

neigt zeige. Die Bevölkerung Belgiens hat sich im Jahre 1837 um 76,676 Individuen vermehrt. Im Januar 1837 betrug sie

4,185,584, und jeßt 4,262,260 Personen.

Lüttich, 21. März. Der Bischof von Lüttich hat am lelz- ten Sonntage den Grafen von Argenteau, Erzbischof von Tyr und Päpstlichen Nuntius in Bayern, als Ehren-Kanonikus der

hiesigen Kathedrale eingeführt.

* Deutschland.

München, 20. März. (Nürnb. K.) Jhre Königl. Ho- heit die Frau Herzogin von Leuchtenberg wird nächstens Mäns chen auf einige Zeit verlassen, um der Durchlauchtigsten Tochter Amalie , Herzogin von Braganza, mit dem Herzoge Max von Leuchtenberg und der Prinzessin Theodolinde entgegenzureisen und die Langgetrennte selbst in das väterliche Haus wieder ein- zufähren. :

München, 21. März. (Bayer. Bl.) Heute, am Tage des heiligen Benedikts, findet in Chiemsee der Aft der Wieder- einsetung des dortigen Frauen-Klosters statt. Der Regierungs- Präsident, Graf v. Seinsheim, und der Dom-Dechant v. Oettl sind dahin abgereist. In júngster Zeit hat hier eine Frauens- person aus vornehmer Familie als Hellseherin Aufsehen erregt. Sie wurde vor einigen Tagen mit ihren Seelen- Verwandten ins allgemeine Krankenhaus gebracht, wo sich denn bei schärfe- rer Beobachtung herauss\tellte, daß in der Sache, wie Viele voraussahen, Trug und Täuschung obwaltete. Es ist eine ge- borne Gräfin H., welche, von ihrem Manne getrennt, später Schauspielerin geworden war. y

Stuttgart, 20. März. Eine heftige Explosion verselte heute gegen Mittag die Bewohner der inneren Stadt in gro- gen Schrefen. Jn einem Magazine des Gasthauses zum Hirsch scheint sich ein Pulverfäßchen entzündet zu haben. Fast alle Fenster des Gasthauses, welche dem Hofe jugehen wurden durch den Druck der Luft zershmettert, die arfen Kreuzstdcke der Fenster des Magazins selbst wie Schilf zerknickt und der Schlußstein der Thüre mitten auseinander gesprengt. Das da- durch entstandene Feuer war nell gelöscht, aber sehr zu be- dauern ist, daß ein Mensch durch die Explosion verunglückte. Er wurde. jämmerlich verstümmelt und verbrannt, doch noch le-

Heidelberg, 17. März. Wie auf allen Deutschen Un versitäten, so hat sich auch auf unserer Hochschule die Zahl « Studenten in den leßten Jahren beträchtlich vermindert. Wis rend wir frúher $00, und einmal segar über 1000 Akademit,, innechalb unserer Mauern versammelt sahen, zählen wir in di sem Winter - Semester niht mehr als vierhundert und etli, sechzig. Die Abnahme der Studentenmasse ist eine allgemein, Erscheinung und hat ihren Grund in eigenthümlichen burd

anz Deutschland greifenden Verhältnissen. Der lange Fried A wie die Aufhebung der drückenden Zollverhältnisse, babe! Handel, Industrie und Künste aller Art -emporgehoben; as Menge von Individuen finden hier Auésicht auf frühzeitigez oft glänzendes Fortkommen. Für die beiden nächsten akaden, hen Semester is der Geheime Hofrath Puchelt als Prorefty erwählt und als solcher bereits von der Großherzoglichen N, gierung bestätigt worden. 29

Oesterreich.

Wien, 21. März. Die Berichte aus Pesth uy Ofen, so wie aus den übrigen von der Ueberschwemmung hy troffenen Ortschaften an der Donau bringen jebt erst, nad sich das Wasser wieder verlaufen, shaudererregende Detail über die durch dieses beispiellose Elemontar - Ereigniß angerig, teten Verheerungen. Der Schaden läßt sich kaum ermesy doch zeigt es sich bereits, daß einige frühere Angaben die Vit lichkeit überschritten haben. Heute is wieder ein Schif ny reicher Ladung an Lebensmitteln von hier nach den verunglit ten Gegenden abgegangen und die é¿ffentlichen Sammlüw, hier zur s des großen Unglücks nehmen den erfreüg sten Fortgang. Än der Spitze derselben steht der Hof, \y zwar außer dem Beitrage Sr. Majestät des Kaisers von 20,4 Fl. Ihre Majestät die Kaiserin mit 5090 Fl. , Jhre Majesi die Kaiserin Mutter ebenfalls mit 5000 Fl., Erzherzog Fray Karl nebst Gemahlin mit 4000 Fl., Erzherzog Karl mit 40 Fl. und Erzherzog Ludwig mit 3000 Fl. C. M. Die Sany lungs-Liste, welche unter dem Handelsstande zirkulirt, verspriß ebenfalls reichlichen Ertrag. Es heißt, daß das Banquierhay Sina und Comp. 40,900 Fl. und das Banquierhaus Rothsci 15,000 Fl. C. M. der betresfenden Behörde, zum Besten h Verunglückten, zugestellt haben.

Die von dem Sultan Jhren Königl. Hoheiten den Pri zen August und Adalbert von Preußen zum Geschenk gema ten Arabischen Pferde sind in den lelzten Tagen dei voriz Woche hier angelangt und am Sonntage von hier nach Berl weiter geführt worden.

Wien, 21. März. Jm Oesterreichischen Beoba ter liest man: „Um Se. Kaiserl. Hoheit, den Durchlauchtigsin Herrn Erzherzog Reichspalatin in den Stand zu seßen, de durch die außerordentliche Ueberschwemmung hevbeigeführtu Nothstande in Ofen und Pesth wirksamst abhelfen zu können, geruhten Se. Majestät, außer der aus Allerhöchstihrer Privat fasse früher hon mit 20,000 Fl. C. M. bewilligten Unterstühung, auch die dort disponiblen Aerarial-Vorräthe zur Verfügung Sr, Kaiserl. Hoheit zu stellen und Allergnädigst zu befehlen, deß d Königl. Ungarische Hofkammer - Präsident, so wie der kom dirende General in Ungarn in Allem, was zur augenbliklit Rettung und Erhaltung der Hülfsbedürftigen erforderlich | thätigst an die Hand zu gehen und die, in der erwähnten Abs der augenblilichen und dringenden Abhülfe, nôthigen Geld- ul Naturalien-Unterstüßungen zu leisten habe.“

Se. Majestät der Kaijer geruhten ferner an Ihren ob sten Kanzler, Grafen von Mittrowsky, folgendes Allerhö) Handschreiben zu erlassen : :

„Lieber Graf Mittrowsfy! Das namenlose Unglück, welches | Verheerungen der durch den leßten Eisgang der Donau in Mein Königreiche Ungarn verursachten Ueberschwemmungen besonders Ofen und Pesth angerichtet haben, veranlaßt Mich, Sie hiermit beauftragen, im Wege der betreffenden Gubcrnien unverzüglich} Einleitung zu treffen, daß in allen Ländern der Monarchie Saß lungen milder Beiträge zur Unterstlizung so vieler, in dic großte drängniß gerathener Bewohner beider Nachbarstädte und deren gebungen sogleich ocranlaßt und die eiugcbendeu Beträge Mein L garischen Hof-Kanilei möglichst schnell übersendet werden, wel (lit ibrer Beslimmung zuwenden wird. Der bekannte Wohlthätihü finn Meiner Unterthanen läßt Mich nicht zweifeln, daß fic u verunglücften Brüdern iu Ungarn freudigst und liebreich becisia und zur Linderung des Elends fräfiigst beitragen werden.

Wien, den 20. März 1838. (gez.) Ferdinand.“

Die Allgemeine Zeitung erwähnt jeßt ebenfalli) Nachricht vom Tode Jbrahim Paschas und zwar in nachsteh! dem Schreiben aus Triest vom 16. März: „Durch Bi aus Malta ist an mehrere angesehene hiesige Handelshäuser | Nachricht gekommen, daß Ibrahim Pascha von einem Sól fluß befallen worden, und daran gestorben sey. Obgleich Þ Nachricht noch der Bestätigung bedarf, da auf offiziellem V darüber nichts gemeldet wurde, so hat sie doch auf dem hies Plate große Sensation erregt, indem durch das schnelle ® treten eines so wichtigen Mannes, wie Ibrahim Pascha, den größten Einfluß auf die Verhältnisse des Orients übte, ! Lage der Dinge daselbst rasch eine andere Gestaltung erhal könnte.“

Jtalien.

Sassari (Sardinien), 20. Febr. (Îtal. Bl.) Jen der reizenden Gegend von dogulentu, in einem kleinen blih! den Thale, Val di Partusu genannt, ereignete sich in der Nu vom Aen d. ein merkwürdiges Natur-Ereigniß. An einew Mf ten Abhange dieses Thales standen Hunderte von Oliven anderen Fruchtbäumen, ein Eigenthum der Gebrüder S} In besagter Nacht wurden dieselben durch eine Art vul! schen Ausbruches gänzlich zerstört. Der Boden erhob si“ einem Flächenraume von 500 Quadratschritten ; Erdreich, ¿s und Fruchtbäume wurden mit schrecflichem Krachen weil geschleudert; es erschienen neue Massen und ein Theil deé \ maligen Terrains verschwand in breiten Kläften und gähnt die durch die Gewalt der Explosion aufgerissen l

Spalten, en e den waren. Dieses Phänomen verursachte eine so heftig? v erschütterung, daß man die Glocken in den Kirchthürmen

Nachbarschaft von selbst läuten hörte.

Spanien.

Madrid, 10. März. (Allg. Ztg.) Man weiß Y That nicht, was man mehr bewundern soll: daß eine Î ringe Anzahl von Karlisten Cabañero hählte nicht mh, 2500 Mann und 300 Pferde die Tollkühnheit hatke, Ueberrumpelung einer Stadt, wie Saragossa, zu untere B und daß ihnen dieses Wagestück beinahe vollständig gelans- d daß der größte Theil von ihnen dem mörderischen Feuer de ihren Häusern verschanzten Einwohner, dem der zahlreichen tillerie und der Truppen ausgeseßt, ih dennoch in rd

bend fortgebracht.

„JFulan d‘.

zurücfziehen und mit Wegführung zahlreicher Gefangenen

der Stadt retten fonnté. Dabei muß man bedenken, daß d Karlisten 15 Leguas in 22 Stunden zurü{gelegt os Zee Ort zu berühren, und also höchst erschöpft in Saragossa

einen

anfamen,

ur Kanonenschüsse den Eingang bahnen. Au f i verdient das entshlossene Beleduiea der S ate hlaftrunken die Waffen ergriffen, und ohne die geringste Unter- der Misitair-Behdôrde und ohne Leitung und Plan den Feind aus seinen Stellungen zurücktrieben, alle Anerkennung. Diese wurde ihnen hier au in vollem Maße zu Theil. Kaum hatten d Ldeen die Den versammelt, als der An- et ‘de, der Kongreß möchte d i Miliz und den Einwohnern von ice ere Se múthigen Betragens eine Danksagung votiren. tirte verlangten hierúber das Wort, und der General Cordova widerseßte sih dem Antrage, weil, wie er sagte, der Dank sich Ì nicht auf diejenigen Behörden erstrecken dürfe, welche für die Ue- herrumpelung von Saragossa verantwortlich seyen. Diese Erklärung wurde von den Galerieen mitlautem Beifall aufgenommen. Da aber der Prásident vorstellte, daß man die Danksagung nicht durch Bei- fügung von Tadel beflecken, sondern diesen für sih aussprechen müsse, {#0 wurde der Antrag von allen Anwesenden, mit Aus- nahme des Herrn Lopez Pelegrin, angenommen. einige Deputirte, die zum Militair gehören, beantragten, man Ernen Butt auf die O die an der Vertheidigung eil genomme en, ausdehne ‘hob si Jüi R er für ¿ hnen, erhob sich Herr Jüigo die schwersten Beschuldigungen gegen die obersten Militair- den von Saragossa auf; diese hätten jede ied See A A } nachlässigt, obgleich sie die Annäherung eines zahlreichen Fein- des wußten. Der Justiz-Minister erklärte darauf, die Regie- rung habe bereits Belohnungen verfügt und Untersuchungen ge- Ï gen die Schuldigen eingeleitet. Ein Königliches Dekret bewillige der Stadt Saragossa den Beinamen der „stets heldenmüthigen““ (sziempre herdica), und die Regierung behalte sih vor, die Wúür- digsten noch besonders zu belohnen. Auch behauptete der Mini- ster, in einem Aktenstück, welches er vor sich hatte, sey ihm ange- zeigt, daß in Saragossa bereits die Schuldigen vor ein Kriegsgericht gestellt seyen. Der Antrag wurde darauf angenommen. Ein an- derer Antrag, dahin gestellt, der Kongreß möchte die Regierung auffordern, die verantwortliche Militair-Behöôrde sogleich zur strengsten Rechenschaft zu ziehen, wurde von dem General Cor- dova in einem langen, ziemlich verwirrten Vortrage unterstüßt jedoch von ihm selbst zurükgenommen, nachdem er noch den Justiz-Minister der Unwahrheit beschuldigt hatte. „Der Gene- ral Ejteller‘“’, sagte er, „kann nicht vor cin kompetentes Gericht gestellt seyn, weil er selbst das hôchste Kommando hatte, und wenn er wirklich gefangen geseßt is, so kann er es nicht durch die rechtmáßige Behöôrde seyn; hat aber das Volk ihn gerichtet j so vershwindet das Ansehen der Regierung.“ Dieser V f war um so begründeter, da der General Esteller in der That bereits am 5ten von seinen Offizieren und National-Milizen des Kommandos entseßt, und ins Gefängniß geführt wurde uh das Volk Anstalten traf, selbst Richter und Henker zu syn. Der Secretair der hiesigen Englischen Gesandtschaft yrd William Hervey, fam auf der Rückreise von Frankreich im ten durch Saragossa, und traf gestern Vormittag hier in. Die Deputirten haben heute auch den Generalen Par- diñas und Oraa Danksagungen votirt. Die Exaltirten ver- hreiten unter dem Volke das Gerücht, die Regierung habe Sa- Mragossa absichtlich den Karlisten in die Hände spielen wollen m dadurch um so schneller eine „Transaction“‘ herbeizuführen ! i Gestern Abend haben wir mit der Post vom Tten die Nach- n Sa Bevölkerung Saragossa's eigenmächtig h Jinrichtun ; Estel] bener N L des Generals Esteller erhalten. inister wegen seiner Behauptung, die Personen i leberrumpelung Saragossa’s v ubt E, Tes Á e n Mie U S Lügen strafte. e ichter Und Henker u i A haben wu s E O Er eigen, ob das Ministerium sein Progra! ir achen und, die Mdeder Cfeller s fe k Vie e, i eds S: uy Strafe ziehen können. Widrigenfalls scheint 4 O zu bleiben, als seine Entlassung zu nehmen, e 8 e jest, wo von allen Seiten günstige Nachrichten

bung

trag g

Madrid, 13, März. Die H i i F / 13, Mâärz. of- Zeitung enthält einen e des Generals Santos Miguel, worin Lie meldet p Ta L untev O bei Batea geschlagen habe. D er Königin sollen ® Todte und 71 Verwund habt haben; úber Í z L ol Ee den Verlust des D T s ¿ » t Die F Zeitung meldet ferner, daß der General Oraa B Q c osohrer Tallada unverzüglich werde erschießen n, veil derjelde es mit einigen Offizieren der Königin, die P S gefallen, eben so gemacht habe Í / ie von Pardinas gefangen genommen Of i ten in Folge der abgeschlo e Aae e eee E handel Ce geschlossenen Verträge als Kriegsgefangene Der Oberst Pardinas ist zum j Pndeur e Reserve-Armee n Gu E, Some Die Karlistischen Anführer Basilio Garci i | ( | _ansi / : a und P Leo a 0E sie ae beabsichtigten Angriffe ur Ciubas pduta Ge aufgegeben, nach der Mancha und Estre- er General Espartero hat einen seiner Adjutanten an

huntamiento und die Provinzi i Va adi Provinzial - Deputation von Sara-

P Larzubringen,

us Cartagena wird in mi i

: „Cartage gemeldet, daß ein mit Kleid

mise die Karlisten beladenes Sardinisches e bus *Letter gezwungen, in den dortigen Hafen eingelau-

und mic L D Beschlag belegt worden sey.

tendizabal l Freunde gelungen ist, Beide zu versdhnen

n Karlisi

s A

Berlin, 26 ; | M: 6. März. Man berichtet aus Aachen unterm

en d,

Saragossa, 14. Mär i he ist hi

tgrfele wnd die Straßen sind srel Die Karlisten! wege

die Absicht hatten, Jac rei egt i

t Richtung von T id n Jaca tolninan

leßt der Oberst Ferrari, M n-Legion bei sich hat.

wo jedes Haus eine Art von Festung bildet, in die

Saragossa wegen ihres helden- Viele Depu-

Als darauf

Saragossa, zur Opposition gehörend) und stellte

orwurf

Der

also Recht, wenn er den Justiz-

Das Volk Es wird sich

Feindes schweigt der

Dagegen sol-

uadalaxara ernannt worden.

um seinen Gläckwunsch zu der Befreiung der

uell zwischen dem Gr il zwi l afen von Toreno und Herr wird nicht stattfinden, da es den Beniibungca ib-

Die Karlisten, welche

wers Ki In Jaca komman- elche. die Ueberreste der Frem-

Inland.

345

lichen Verhältnisse des hiesigen Bezirks während des flossenen Jahres verdient vor Allem? hinsichtlich des ha schaftlichen Gewerbes bemerkt zu werden, daß die in Folge nach- theiliger Witterungs - Einflüsse während der ersten Hälfte des Jahres gehegten Besorgnisse für einen ungünstigen Ausfall der Aerndte sich nicht in dem gefürchteten Maße verwirklicht haben der Ertrag der Aerndte vielmehr, und namentlich in den frucht- reicheren Gemeinden der nördlichen Hälfte des Bezirks, ein ge- nugsam lohnender gewesen ist, und sih für einzelne Erzeug- nisse, und besonders für die Oel-Gewächse, selbst zu seltener Höhe gesteigert hat. Die über oen Getraide-Verkehr vorliegen- den Nachrichten bestätigen auch , daß wiederum sehr bedeutende Quantitäten an Weizen, Roggen und Hafer dem Auslande zuge- führt worden sind, wobei die sich ergebende Minder - Ausfuhr an Weizen durch eine verhältnißmäßig stärkere Roggen - Aus- fuhr, besonders aber durch die im Durchschnitt erzielten hdhe- ren Preise, namentlich beim Roggen, ihre Ausgleichung erlangt hat. Nicht minder günstig als die landwirthschaftlichen Ver- hältnisse gestaltete sih der Berg - und Hüttenbetrieb, der na- mentlich für Blei und Eisen sih in dem günstigen Aufschwunge erhielt, welchen derselbe in den leßtverflossenen Jahren wieder sewaune hat. Während die auf großartigeren Betrieb unter Inwendung der Steinkohlen-Feuerung berechneten Eisen-Pudd- lingswerke sih vermehrt und an Ausdehnung gewonnen ha- ben, die zu Stolberg bestehende Messingfabrication aber nur mit Mühe auf der Stufe eines mäßigen Betriebs erhalten wer- den konnte, war die in der Nähe des leßteren Orts begründete Zinthütten - Anlage in günstigem Fortschreiten begriffen. Jn Verbindung mir dieser Anlage hat ein neuerlih gebildeter Ver- ein es fich zur Aufgabe geftellt, unter Aufbietung entsprechender Mittel metallurgische Zwecke in größerer Ausdehnung zu ver- folgen, ein anderer Verein mit gleich beträchtlichen Mitteln es unternommen, den bisher vereinzelten Betrieb der Steinkohlen- werke des Wurm-Reviers zusammenzulegen und nach gleihmä- ßigen Prinzipien zu regeln. Während so Bergbau und Hüt- tenbetrieb in günstiger Entwickelung vorgeschritten sind, kann von den wichtigeren Zweigen der Fabriken - Jndustrie nicht ein Gleiches bestätigt werden. Namentlih hat die Tuch- Fabricatio n, durch ihren sehr umfassenden Betrieb in weite Handels - Verbindungen verflochten, neben dem Ein- flusse ungünstiger Handels - Konjunkturen, besonders die Schwankungen der Woll - Preise empfunden. Auch is der Ausfall, welchen die Mode durch den verminderten Gebrauch deu leichten Stoffe von Streichgarn veranlaßt hat, durch die andererseits aufgekommenen façonnirten Kasimire längst nicht ausgeglichen worden. Eine beträchtlichere Abnahme der Fabrik- thätigfkeit ist besonders in den fär die Levante producirenden Fabrik - Anstalten zu Eupen bemerkbar geworden. Ebenso hat für die Nadelfabrication neben den ungünstigen Handels- Konjunkturen besonders die Fortdauer des Kriegs-Zustandes in Spanien nachtheilig gewirkt. Nicht minder hat die Leder- S Papierfabrication sich bei den gesteigerten Preisen der Urstosfe, welche sie verarbeiten, und der starken Konkurrenz M ihr auf den erôf\neten Märkten entgegentritt, sich nur mit Ÿ he auf dem errungenen Standpunkte zu behaupten vermocht. on den übrigen Gewerbezweigen hat besonders die Maschi nen - Fabrication hier zu Aachen und in der nächsten Umge- gend in der neueren Zeit einen beträchtlichen Aufschwung ge- oien , welchen sie theils der erhdhten und vervollkommneten ewerbthätigkeit im Allgemeinen, wesentlich aber auch den zahl- Mer 4 aus den Staaten des Zollvereins erfolgenden Bestel- (ungen, so wie der Beschränkung ausländischer Konkurrenz durch a eträchtlichen dem Artikel auferlegten Eingangszoll verdankt. ZO der Fortdauer so günstiger Bedingungen hat die besagte S rication auch im verflossenen Jahre einen gleich regsamen etrieb behauptet. Der Wollhandel, welcher besonders am e Auedes beiden O Jahrzehenden sich zu y e ehnung erhoben, hat bei den ein Schwankungen „Und dem d Abschlag U reise im verflossenen Jahre keine günstigen Resultate gewähren kdn- E Indeß ist es erfreulich, daß, ungeachtet der für mehrere Y ci betheiligte Unternehmer eingetretenen Verluste, der gedachte Dandelszweig sich in entsprechendem Gange fortbewegt.

Durch den Telegraphen is gester

Depeiye ias fgegguden: A Mde „Aus dem Haag, 23. März. Das außerordentli

Budget der Marine und des Krieges ist in M s

Sißung mit Einstimmigkeit durch die zweite Kammer der

Generalstaaten angenommen worden.“

R.

Uebersicht der Getreidepreise im Zi / preußischen während der zwei und zwanzig E u 1837. ch[uß. ) Der Durchschnittspreis des Weizens i 20 | var zwar im 1837 in allen Provinzen des preußischen Sie e e höher, als in dem unmittelbar 0B angaugnon Jahre 1836.

Er betrug nämlich für den Scheffel in Silbergroschen in den Provinzen L ao Pee s A, R 398/, 5 E S A471 2 3910/1 2 Brandenburg und Pommern... 493/12 A U E 4l!/, 2 39% 2 Ca C 47 AA) 2 Westfalen S0 26/2 hein E L L e LGAE 28 2 also durchschnittlich im Staate .…..….…. ATE io E

Demohngeachtet ‘aber fiel der Durchschnitt di

A 1824 / noch etwas cid E als der Durchs 2A

dds L Jahren 1823/,4, und blieb überhaupt der niedrigste

Jahr Be vierzehnjährigen Durchschnitten, welche seit den en /29 bei dem statistishen Büreau nach den gleichen

Grundsäßen bisher haben berechnet werden können. Ueberhaupt

sind diese Durchschnitte heruntergegangen

1

in den Provinzen M ildo att C Art S

randenburg und Pommern D y 581/12 L 9 4910/2 M E L Es aats » 58% » G G E O enes Cte » 66/2 » » 504

T T E um Cs) » ¿l C : A Gan ganzen Staate durchschnittlich von 58°/,, bis auf 49/,,

¡Bei dem Rückblick auf die Lage der gewerb-

ey . E Pa a. Diese beiden Zahlen verhalcen sh wie 701 zu 599, das

oder um 14?/7 Prozent heruntergegan

dieser merkwürdigen È i T lche

cet Wdteiten der Witterung oder der ahre: denn, wi i

R - P wie vorhin schon erw

Durchschnittspreise jedesmal die zwei

hnt worden,

beträchtlich höher, als in allen übri i ; ; gen j; brauch des Weizens im Lande hat ich cue e E

Jahren von nicht ganz 122/ in ais bèiláuñg um 10 pes Ce: auf wahrscheinlich 14

erzeugt haben, woraus das sein möchte.

lich für den Scheffel in Silbergroschen

als der vierzehnjährige Durchschnittspreis aus den . J

/ 429.

in den Provinzen

Di

Der Durchschnittspreis war also auf den Scheffel von

15 oder um 13!/; Prozent. Die Preisverhältnisse des Sommergetreides hielten

des Wintergetreides.

,

ren noch etwas niedriger. Er war nämlich in Preußen in den Jahren 1824/,. L

i dagegen in den Jahren 1829, l vén U und in Brandenburg und Pommern U VEU Ati 1 p aa E 26?

q dagegen in den Jahren 1854+... 255 Vergleicht man indeß ohne Rücksicht hierauf nur den

ist sehr nahe wie sieben zu sechs. Es is also in den lebten

Offenbar waren die Gersten - Erndten i F i

z ‘ten in den verschiedne! Landestheilen zu verschieden ausgefallen, als daß n Durch: schnitt aus diesen einzelnen Jahren für den ganzen Staat ein brauchbares Ergebniß darbieten könnte. Unter den vierzehnjäh-

neun Jahren der vierzehnjährige Durchschnitts zens im preußischen Staate Dr ECÁ nitt Un Steel, j Eine Erklárúiî rscheinung kann nicht gesucht Ves h Handelsverhältniss

wers

vorschriftsmäßigen I dat vierzehnjährigen urd ? en und die zw

R E Jahrespreise weggelassen; außerordentlich gute e dn e Srndten und plôdbliche schnell vorübergehende Handels- pekulationen oder Stockungen im Verkehr, kommen also dabei nicht in Betrachtung. Eben \o wenig könnte etwan eine fortschrei- tende Zertheilung des Bodens als Ursache dieses Sinkens angege-

ben werden: denn fortwährend stehn di i ; e 1 l n die Preise in der Provi worin der Boden bei weitem am meisten jeetdeile e Kenmod

Ver- nach

nur vermehren kdnnen, da die Bevölkerung in den lebten neun ! illionen, [ ent gestiegen ist. Es er ámli die Zählung zu Ende des Jahres Sas eine Einwohnerzahl von 12,726,110: das Ergebniß der Zählung zu Ende des Jah- res 1837 kann in diesem Augenblicke nor nicht aufgestellt wer- den; doch ist alle Wahrscheinlichkeit dafür , daß es gegen vier: zchn Millionen betragen werde. Jn den Gesezen fremder Staa- ten, welche die Einfuhr des Getreides aus preußischen Häfen in dieselben beschränken , is seit den leßten neun Jahren auch feine so erhebliche Veränderung vorgekommen, daß daraus eine fortschreitende Erniedrigung der Weizenpreise zu erklären wäre. Es dürften daher wohl nur die Fortschritte in der bessern Be- nußung des Bodens deietige- Meme ruga der Weizenerndten | j l inken der vierzehnjährigen Durch- schnittspreise des Weizens, wie es Gei die u A

Auch der mitlere Durchschnittspreis des R

d oggens war in allen Provinzen des Staats in dem einzelnen Jahre 1837 hd- her als in dem unmittelbar vorhergegangnen. Er betrug näm-

in den Provinzen on 12586 Pru E a, 26° / 238/ E e ce S 232/12 Brandenburg und Pommern 31/2 306/12 E N 26/7 9228/2 Sten rage Ee gS rer L A i Rhein G00 0 S C: E G À D 2 38! 0 E im ganzen Staate durchschnittlich. -... 3211/, 295/,,

Demohngeachtet ist auch hier der vierzehnja ‘i i l : jährige Durchschnitts- preis aus den Jahren 18$824/,, in allen D roSleLen driger, 1823/,;: Und er ist, mit einer einzigen bei den en Brandenburg und Pommern vörtóuumendet Ge Pt e heblichen Ausnahme , auch durchgängig der . niedrigste von den hier gezognen neun vierzehnjährigen Durchschuittspreisen. eberhaupt war auch hier der vierzehnjährige Durchschnitts- preis aus den Jahren 1816/,, der. hôchste der- hier betrachteten neun vierzehnjährigen Durchschnittspreise; und dieselben waren

in der Zwischenzeit auf folgende Weise Zeruntergegangen. 1816 1824

(37

E ‘2 B22 p DOO/ randenburg und Pommern... » 391/13 su Stn C e ps ¿Msi L achsen : 422/12 4 36 4 D 0 0.0 ck $0. 0.0 0 06.0 0.0 0 » E / t c o 40 M ile a Rhein O S e L C ea S » 50 » 4/); 2

u D I S S im ganzen Staate durchschnittlih . . . von 413/,, auf 35°/ /-1:2

495

auf 429 Pfennige gesunken. Diese Zahlen ver

f 42 e t alten sih genau wie _ zu 13: das ist, der Roggenpreis sank n Ae Wide gen Durchschnitte weniger als der Weizenpreis, nämlih um

bei

weitem keinen so N Gang, als die Preisverhäftnisse

; jnsbesondre waren bei der Gerste di mitlern Durchschnittspreise des einzelnen Jahres 1837 as én: gen Provinzen hdher, in andern niedriger, als die Durchscimitts- preise des einzelnen, nächst vorher gegangnen Jahres. Es galr

nämlich der Scheffel in Silbergroschen

in den Provinzen airs e nte

P. 2011 195 Zoo E 214 2 212/27 randenburg und Pommern . 249/12 2, Schlesien M S U!) [9s S E Bw 27/3 E e ae d ee 284/12 297 L e. 3Z/ 315/, 2

12

rigen Durchschnittspreisen der Gerste ist zwar, wie bei dem Weizen und Roggen, der Durchsninsprats aus den Jahren

/29 in allen Provinzen der größte: aber der vierzehnjährige Durschnittspreis 1824/,, is nur in den Provinzen Posen Schlesien, Sachsen, Westfalen und Rhein der niedrige, in den der Ostsee näher gelegnen Landestheilen sand er in andern Jah-

12

i i2

àls

testen und jüngsten der hier betrachteten neun vier i , Jüngilen der Hier vera ierzehnjährigen Durchschnittspreise , so ergiebt s folgendes Sinken derselben :

37

s L 0 M4

i i 18S 24 __ in den Provinzen d Ls PDeeult aats s von 23 auf 215, Gefen C T » 2W?/.2 » U randenburg und Pommern ... » Wt, . E S M TLY =D Schlesien... U 2 E A A » 3110 D s 29 - 32 - e d » $7 » 317 s S a ehl L I8 4 6 R im ganzen Staate durchschnittlich von 31, auf 274

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