1838 / 142 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

îber, vor jenen Ungeduldigen zu rechtfertigen und ihren Unge- stm zu beschwichtigen, indem er sie belehrte, wie sich eine wahr- haft konservative Opposition zu benehmen habe. Ueber den durch ihn begründeten Ursprung der konservativen Partei und über deren Fortschritte äußerte sich Sir R. Peel zunächst folgender- maßen :

„Seit einer Neihe von Jabren schou ift es mein Haupt-Bestrc- ben gewesci1, den Grund zu ciner großen Partei zu legen, die, ia Unterhause wurze!nd \nd ihre Kraft aus dem Volfswillcen shcpfend, die Gefabr einer Kollision zwischen den beiden berathendcn Zwcigen der G:seßzgebung vermindern solite, einer Partei, durch die wir uns in deu Stand gescut schen soliten, gutgemeinre Dräugen nach bastigen, übercilten Veränderungen in dcn Gesegen und ia d¿r Verfassung dieses Landes zu hemmen und mit gewichtiger Stimme der rasiloscn Sucht nach revolutionairen Unwäl- zungen én ibrem Ungestüm Halt zu gebieten. Fch hegte die Ucber- eugung, daß von der Zeit aa, wo (durch die Reform-Bill) die große lmgesialtuug in dcm S cprásentativ - System dieses Landes geschah, cine solche Partci gebildet werden könne; und ich glaube ges w!ß, daß auch dicjeuigen, wclche von der abstraften Trefflich- feit jencr Umgestaltung aufs festesle überzcugt waren, jezt doch zugeben, daß dieselde cia gefährlicher, wenngleii) nethwendiger Bersuch wa-, und daß man wohl mit Recht zu befürchten hatte, cin so großer Stoß, den die Auterität des- Bestehenden dadurch erhalten mußte, méchte zu jählings erfolgt seyn, und die, weiche dadurch fo plöglih zu Macht und Einfluß gelangt waren, möchteu ihre Macht für nnnüsß balten, wenn sie dieselbe schlafcn ließen und sie nicht be- Nändig und täglich in Ausübung brächten. Diesc lleberzcugung licß ers mir ais nothwendig erscheinen, mit Mäß gung, mit Geduld, wit Einyehmung ciner Defensiv:Stellung und mit Verwcrfung der alten für andere Zeiten passcnden und dur audere Umstände gerecchtfer- tigten Partei : Taktik einen Versuch zur Lildung einer neucn Partci u machen, deren einig:udes Band zwar die Aufrech:haltung jener Ne- orm:Maßregel, ader auch zugleich der feste Eutschluß scvn sollte, sich ferneren Veränderungen in der Constitution, dic das Gleichgewicht uasercer gim/schten Regierungsform stören fênnten, zu widersetzen. (s trugen damals noch andece anufregende Ursachen wesentlih dazu bei, jene Veränderunz ín der öffentlichen Stimmung so plöulich her- beizufähreun. Man hatte in Fraufkrcih binucn drei furzcu Tagen eine alte Dynastie in den Staud t:eten, man hatte die physische Ge- walt über die bestehende Autocität triumphiren schen, und, was mehr wirkte, als Alles, die allgemeine Sympathie war zu Gunsten derje- Pvigen erweckt wordcn, die sich gegen die Gesege auflchnten. Fch ronunte es mir daher nicht verhehleu, wie schwer cs seyn mußte, eine

solche Partci zu biiden, wie ich cs wünschte. Unscre alte Partci war éberdies durch die Reform - Bill auf wenig mehr als 100 zusammen: geshmolzen. Judeß ih verzweifelte nicht. Wie konute ich auch ver- zweifeln, da ich stets jenen berühmten Staatsmann, den Herzog von Wellington, zur Seite hatte, dessen Name nicht nur über dic Par- tei, der er angehört, und über das Laud, welches er veriheidigt bat, ondern über das Jahrhundert,. in welchem er lebt, den lcuchteudsten Glanz verbreitet. Mit seiner Hülfe und von sciner Autorität unter- Nügt, durfte ih mir in meinen Bemühungen wobl Eifolg virsprechen. Und hier scy es mir vergönnt, zu sagen, daß ih schon damals zuver- sichtlich boffte, die glücklihe Einigkeit zu Stande zu bringen, welche Jeßt zwischen uns und Männern, die uns früher eut!gegen waren, be-

feht. Obylkleich ih mit ihuen (dcm Lord Stanley und Sir James

Graham) persönlich gar uicht bcfanut war, so dachte ich schon damals

an cine so!che fünftige Verciniaung, nicht als eine Folge von Konfe-

renzen und Unterhandlungen, fondern als cin Résultat der Zeitum-

stände uud der gemeinsamen Gefahr, während sie späterhin durch

wezselseitige Unterstüßung, durch egenseitiges Vertrauen und Hoch-

achtuags8zgefühl befestigt wurde. R sah, daß diese Männer die

Pauptzierde, der Sto!z und die Siüge der Partei waren, zu der sie

gehörten. Jch wußte auch, welche Opfer sie zu bringen haben wür-

den. Jch fkoante es scir wohl beurtheilen, wie schmerzlich die

Trennung von alten Partei: Verbindungen is, welche Pein es verursacht,

wenn man die Anhänglichkeit an Partei - Verpflichtungen cinem

hoheren Pflicht - Gefühl zum Opfer bringen muß. Nichi der Ver-

lust der Macht und der lockendsten Aussichten der Regierungs:-Gewalt, das fühlte ih wohl, würde ibnen Schwerz verursachen, aber ich wußte, wie cs schmerzt, Auge und Hand persöulicher Freunde, die wir aufrichtig lieben und achten, von uns abgewendet zu seheu. Des:

feaung?achtet hegte ih zu ihrem richtigen Gefühl das Vertrauen, daß sie zwischen dem Pfade, der zum Besseren, uud wischen dem, der zur Revolution fübct, wúüiden zu unterschcideu wissea; ich baute so zu-

verfihtlih auf ihre Rechtlichkeit und ibren moralischen Mutb, daß ich

überzeugt war, sie würden Aenuter, Freundschaft, Partei: Verbindun-

gen nud Alles lieber aufopferu, als an ciner Untergrabung der pro-

testantishen Kirche oder der gemischten Regierungs - Form unserer

Monarchie Theil nehmeu wollen. So wurde diese Partei ins Leben

gerufen, und der heutige Tag bictet uns einen Beweis von ibrer jeti-

gen Stärke. Zweimal is se der Probe der öffentlichen Meinung un-

terivorfen gewesen, zweimal bat cine Aufiösung des Parlaments unter

Verhä!tnissen stattgefunden, die wohl daj¡u geeignet waren, darüber

zu entscheiden, ob diese Partei das öffentliche Vertrauen besißt oder

nit. Die eine Aufiösung fand satt, als sie selb am Rudec war,

die andere, als sih das Staats-Nuder in deu Händen ibrer Geguer

befand. Bei der ersten Aufibsuna, die im Jahre 1835 stattfand, als

ih anu der Spie der Regierung siand, schwoll die Zahl

der fonservativen Mitglieder von 150 plöulich auf mehr als das

Doppelte an. Dag sagte man aber: - ,Zhr verdankt Euren Erfolg

nur Eurcm RegiMngs- Einfluß; wartet cine andcre Auflösung ab;

wartet, bis Jhr Euch in der Opposition befiudet und wir die Regie-

rangs-Funciioneu verschen, die Fhr ausübtet, als das Parlament im

Jahre 1835 versammelt wurde; daun macht Euch nur auf cin Zusam-

menschmelzen gefaßt, das schneller und schlageuder seyn wird, aîs Euer

Anuwachsen.// Nun, diese zweite Probe hat stattgcfunden. Das

Parlament if im verflossenen Fahre unter Umständen aufgelöt wor-

den, die für die Jnhaber des Staatsruders nicht günstiger seyn konn-

ten. Eine junge geliebte Königin hatte den Thren bestiegen, für die

ein allgemeines Gefühl der Ergebenheit und Anhänglichkeit vorhanden

war, für die Alles cinnehmen mußte. Man bediente sich des Namens

gigrer Majestät in reichlichem Maße, um auf die Wahlen einzuwirken.

llles vereinigte sih zu Gunsten des Ministeriums: Minister, die mit dem

Throne befreundet waren, und öffentliche Depeschen, die das Benebmen

von Staats-Beamten billigtcn (der Redner deutet hier auf eine êf-

fentliche Anerkennung hin, die dem Lord-Lieutenant von Jrlaud von

Seiten der Königin für scine Verwaltung zu Theil wurde), und die

man am Vorabend vor den Wablen befaunt machte. Auch ig der

Unterstüßung der Kandidaten war man eben aicht schr wählig. Auf

dem Wahlgerüst von Wesiminster stimmte ein Staats . Secrctair zu

Gunsten cines Mannes, der die Insurrection in Kanada vertheidigt

hatte und fh der Sache der Kanadier sehr cifrig annahm. Uad doch,

ungeachtet dieses günstigen Zusaummentrefeus der Umstände, wurde - unsere Zahl durch diese allgemeinen Wahlen nicht verringert. Und

so wie wir, ale wir die Negierungs-Gewalt in Händen hatten, über

396 Stimmen geboten, so werden, denke ich, die Namen der 313 Mit-

glieder, die mich heute hierher cingeladen haben, den Beweis liefcrn,

daß, troy aller sinistren Vorherverkündigungen des Gegentheils, das

öffentliche Vertrauen zu uns nicht abgenommen hatte, als unter un.

seren Gegnern eine Auslósung des Parlaments stattfand.“

s Gefühl der Stärke und des Einflusses brachte den Redner demnächst auf die Art und Weise, wie man si dieser Macht zu bedienen habe, und er richtete sch nun an diejenigen welche es ihm, wenn auch nur leise, zum Vorwurf gemacht, da er sih im Bewußtseyn seiner einflußreichen A ide schon E wieder des. Staatsruders bemächtigt habe. Nachdem er auf's feierlichste versichert hatte, daß er stets Alles, was in sei- nen Kräften stehe, zur Förderung des dauernden Interesses der

konservativen Partei beitragen und deren Wohlfahrt und Ehre nie im mindesten dur eine Handlung oder durch einen Rath fompromittiren werde,

sebte er auseinander, daß einer

das zu ungeduldige, œenn auch |

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konservativen Opposition ein anderes Benehmen gezieme , als einer Opposition, der nicht daran liege, die bestehenden Jn- stitutionen in Staat und Kirche aufrechr zu erhalten, daß sie sich keiner aufregenden Mittel bedienen dürfe, sondern ruhig und besonnen ihren Weg fortgehen und sich darauf beschränken müsse, die Regierung zu fontrolliren und jede gefährlihe Maß- regel zu verhindern. So, fúgte er hinzu, werde sie im Stillen in der Achtung des Volks immer mehr gewinnen und sich im öffentlichen Vertrauen immer stärker befestigen.

Im Innern von Ostindien herrscht große Hungersnoth, der bei dem jeßigen Mangel an raschen Communications- Mit- | feln shwer abzuhelfen ist. Man hofft daher, daß die Regierung | sich endlih von der Nothwendigkeit überzeugen werde, Jndien | mit fahrbaren Straßen zu durhschneiden und an die Seelle des | langsamen Ochsen - Fuhrwerks ein shnelleres Transport - Mittel | einzuführen, um in solchen Nothfällen eine Provinz mit s{leu- | niger Zufuhr aus einer anderen versorgen zu können und über-

haupt den Handels-Verkehr und die Boden-Kultur mehr zu he- | ben. Es fehlt den Eingeborenen niht an Empfänglichkeit für | die Verbesserung des Ackterbaues, wovon die schnelle Verbrei- tung einer einträglicheren Baumwollen - und Zuker - Kultur in | j

der lebten Zeit hinreichende Beweise geliefert hat, aber sie wúr- den in ihrer Thätigkeit noch mehr aufgemuntert werden, wenn fie ihre Produkte leihter an Markt bringen könnten. a nun seit kurzem von der Regierung in Ofindien durch die Ansiede- lung eines Theils ihrer Civil- und Militair-Diener in den Thä- lern des Doon, des Patli und des Kotri und durch die Ein- führung gleicher Geseße für Europäer und Hindu's so viel fr die Verbesserung der Ostindischen Zustände gethan worden ist, so erwartet man von ihr, daß sie nun auch bald für die Mittel zu cinem regelmäßigeren und schnelleren Verkehr sorgen wird, um so mehr, da sie für die darauf zu verwendenden Ausgaben gewiß durch Vermehrung der Einkünfte reihlich würde entschä- digt werden.

Nach den leßten Berichten aus Mexiko, die bis zum. 7. März reichen, war die mit den hiesigen Inhabern Mexikani- scher Fonds getroffene Uebereinkunft der dortigen Deputirten- Kammer vorgelegt und von derselben genehmigt worden; man glaubte, daß auch der Senat, dem sie jet vorlag, sie ratifiziren werde.

Niederlande.

Aus dem Haag, 16. Mai. Se. Majestät der König besinden Sich je6t in Jhrer Sommer- Residenz im Bosch, wo heute auch Jhre Königl. Hoheit die Prinzessin Albrecht von Preußen Ihren Wohnsis aufgeschlagen hat.

Se. Königl. Hoheit der Prinz von Oranien tritt heute eine Reise nah Schlesien an, wird jedo vorher noch in Kassel bei Seiner Erlauchten Tante einen Besuch abstatten. Das, was Englishe Blätter von einer Reise Sr. Königl. Hoheit nah England berichtet haben, ist gänzlich unbegründet gewesen.

Aus dem Haag, 17. Mai. Heute Nacht wurden die hiesigen Einwohner durch Feuerlärm geweckt. Wie groß aber war der Schrecken derselben, als sie erfuhren, daß die Som- mer-Residenz des Königs, wo sich in diesem Augenblicke Se. Majestät und die Prin essin Albrecht von Preußen nebst deren Kindern befinden, in Brand gerathen sey. Sehr bald strömte daher eine große Anzahl hiesiger Einwohner mit den Feuer- sprúgen hinaus und bereits um 7 Uhr Morgens war man des T A Herr geworden. Dasselbe ist in einem Zimmer der

ammerfrauen Jhrer Königl. Hoheit der Prinzessin Albrecht, ganz in der Nähe des Schlaf-Kabinets Sr. Majestät ausgebrochen- Mit großer und freudiger Theilnahme erfährt man, daß die Hohen Personen Sich sämmtlih wohl befinden. Das Palais hat zwar außerordentlich gelitten, doch ist ein Theil desselben und namentlich der {dne Oranien-Saal ganz unversehrt geblieben, so daß man glaubt, die Hohen Herrshasten würden dasselbe auch ferner noch bewohnen fönnen. Inzwischen soll auch der Schaden nicht unbeträchtlich seyn, und nur der rasch herbeige- eilten Hülfe ist es zu verdanfen, daß nicht der ganze Palast ein Raub der Flammen wurde. Einer der Ersten auf der Brand- stelle war heute Nacht der Königl. Preußische Gesandte, Graf von Lottum; auch der Prinz von Oranien und Prinz Alexander waren sogleih aus der Stadt hinausgeeilt. Der König leitete in Perjon die Lösch- Anstalten und zeigte sich überall, wo die Gefahr am größten war. Wie man vernimmt, soll der Brand haupt- sächlich dadurch entstanden seyn, daß man bei der ungewöhnli- chen Kälte, die wir jest wieder haben, das Sommer-Palais zu heizen suchte, wobei denn cinige sehr trockene Sparren des gguses sich entzündet haben. Üm 8'/, Uhr haben Sich Se.

ajestät der König nach der Stadt begeben, wo Allès hoch erfreut ist, daß der Unfall noch so glücklih für die Hohen Per- sonen abgelaufen ist.

Belgien.

Brüssel, 17. Mai. Jn der gestrigen Siszung des Se- nats trat der Graf von Ansembourg auf, um im Namen der Bewohaer des rechten Maaß- Ufers gegen die Abtretung dieses Theils des Limburgischen zu protestiren. Er habe gestern erst, sagte er, jene Gegenden verlassen und überall hôtte er Beweise dafür gefunden, wie sehr man dort wünsche, mit Bel- gien vereinigt zu bleiben.

In ihrer gestrigen Sizung beschäftigte sich die Kammer mit dem ersten Artikel des neuen Stempel-Gesezes. Der erste Paragraph desselben wurde angenommen. Nach demselben rich- tet sich der Stempelsas nach der Größe des Formats, und zwar soll der Bogen des allergrdßten Formats 2 Fr. 50 C. und 2 Fr. 40 C. entrichten. Fär einen Bogen in großem Format is 1 Fr. 60 C., fär mittleres Format 1 Fr. 20 C., fár fleines Format 90 C. festgeseßt. Jm Vergleich zu den im Geses vom 13. Bru- maire des Jahres VIl ergangenen Bestimmungen sind die Stem- pel-Gebühren fär den Bogen im größten Format um 10 C. er- höht, wogegen jeßt auch Viertel - tempelbogen für 25 C. aus- gegeben werden, welche indeß nur zu Quittungen verwendet werden dürfen. Mehrere Redner suchten diese Erhdhun- gen der Stempel - Gebühren zu bekämpfen, und bemüh- ten sich, zu beweisen, wie ungerecht es sey, den Zeitun- gen eine Erleichterung auf Kosten des übrigen bestempelten Papiers zu verschaffen. Herr von Mérode führte gegen diesen Einwand an, daß es sich nur um eine gleiche Vertheilung der Lasten, um eine Herstellung des Gleichgewichts A s denn es sey augenscheinlih, daß die Zeitungen und besonders die in großem Format erscheinerden, unverhältnißmäßig hoch besteuert seyen, und wenn man daher den Zeitungsstempel herabsezen wolle, so müsse dieser Ausfall auf eine andere Weise gedeckt werden. Auch Herr von Brouère gestand zu, daß nach der Ansicht der meisten Kammer-Mitglieder, wie der Regierung, auf den Zeitungen eine größere Abgabe laste als auf irgend einem anderen Fndustriezweige, und daß man hier nothwendi-

auch er bestand

nen die Ungerechtigkeit und

- Limburgischen und Luxembu in wel

Besorgnisse erregt.

und die Kammer trennt Indemnität entschieden die

ster, die Schôöppen und der

jeht ohne Lokal - Behörden. ¡Die Regierung wird aller

antwortlih ist, sind zu gr könnte, und es wäre Pflich denen Regierung,

mehrt.‘ an das zu

9ten d. enthält einen Artike daß man den

bleiben würden. beauftragt worden

eines Tages anzeigen kann, Augenblicke meines Lebens worin wir uns befinden, k versichern.“

Jn einem vom Journ

zuzünden.

gerottet hatten, um eine Auf die Nathricht hiervon Gent an Ort und Stelle, u

nichtsdestoweniger, reißen.

rücken, welches Verfahren e nen machte.

fommen war, ging, daß die Beschwerden

Drei der Rädelsführer wurden verhaftet, gen zur Wiederaufnahme der Arbeiten

Preis bereit erklärten.

Aus Mons wird geschrieben : Hubertschen Prozesse in Zusammenhan des hiesigen Post-Gebäudes befindet si ein verschlossener Kasten, in welchem die für die doi absteigenden Reisenden bestimmten Briefe A werden. Sch

ereignet, der mit dem steht. Auf dem Flure nämlich

seit langer Zeit bemerkte ma

cher an „Herrn Stiegler aus London oder an Leproux aus Vervins im Hotel des Pays-bas zu Mons adress der gegen Hubert aufgenommenen Ankla; daß der Angeklagte sich auch Brief mehreren Personen einer besonderen Au merksamkeit werth. Herr Delahaye, der Präsident des Assisen den Königl. Prokurator in Mon! F M

war. Da man aus Akte ersah, schien dieser

hofes in Paris, ließ deshalb ersuchen, den Brief an si

übersenden. Jn dem jest beim Assisenhofe zu Paris anhängiz | gemachten Prozeß wird man Inhalt des Briefes erfahren.“ Die aus dem Französischen Departement du Nord hier ein egangenen Nachrichten melden einstimmig, daß alle in det

Franzdfischen Zeitungen erwähnten Truppen-Áb Und daß ein großer Theil derselb

ränzen angekommen sind bei Givet, Thionville ,

| ger Weise eine Verminderung eintreten auf Deckung des dadurch Deficits dur anderweitige Erhöhun Finanz-Minister versprach beé der

tifels, sich auf einige weitere Ausführungen

Zeitungen lastenden Abgaben hervorgehen wecde. ihrer Sibung beschäftigte sich die Kammer mit

en die Aufrechthaltung Belgiens | dehnung gefordert wird. Die | Minister der auswärtigen Angelegenheiten zu überweisen Die traurige finanzielle Lage der Stadt Brüssel Die Noth reicht, die Regierung e Ae Erlaubniß zu Anleihen y ih je6t, u haben, welche die Stadt y Revolution Benachtheiligten verschuldet.

halb gestern ihre Abdankung

men, aber was fann sie thun, abzuhelfen? Die Summen,

sie zu úbernehmen. Die Last der Stadt den hat sich in weniger als |

Der Belgische Gouverneur der Provinz Luxemburg til rlon erscheinende „Echo von Luxemburg“ F Schreiben, worin man folgende Stee bemerkt :

gn Glauben der Bewohner des

Festung Luxemburg getäuscht habe, indem man ihnen im f men der Regierung die Versicherung gegeben, daß Es ist mir nicht bekannt, wäre, eine ähnliche Versicherung zu geha und ich kann auf’s Bestimmteste mir dazu ermächtigt worden ist. Jch wünsche lebhaft, daß q Luxemburger Belgier bleiben möchten,

theilten Briefe wird gemeldet, daß man daselbst versucht habe, h Kaserne, in welcher zwei Schwadronen reitender Jäger wohnen, Brand zu stecken. Der Brandstifter war vermittelst einer Leiter a das Dach gestiegen und hatte einen Brand in das gema, in dem glücklicherweise an dieser Stelle keine bren aren Stoffe aufgehäufe waren.

Versuch gemacht worden seyn, die Kaserne der Gendarmerie s tert zu betrachten. Aus Gent wird gemeldet, es heißt, bei einem bedeutenden Palolungshalse ein Kredit Brücke beschäftigten Arbeiter an Vermehrung ihres Lohnes

reichende Truppenzahl bereit rung des Kommandanten -stillte zwar die Aufregung der größ ren Menge, aber die Ungestämsten in dem Haufen versucht dieselben zu gewaltsamen Auftritten fortzu Deshalb ließ der Kommandant zwei Compagnieen vor

Der Königliche Prokurator , stellte nun eine Untersuchung an, aus der hervot!

Maubeuge ,

lassen müs en

des Stempel-T at

erathung des zweitens

einzula i Unverhältnißmäßigteit e A Anf

Im en au, Bittsche, ganzen 1 dieselben ,

rgíishen eingegangenen in seiner Kammer beschloß,

hat (1 Grqz ettei i dure Tum

hat je6t den höchsten

ohne die Frage

Der Bj ganze Muniízipal - Rat habe v unterzeichnet. Die apt In dlesgen Blättern lies , dings die Abdankung nicht gy um der Verlegenheit der ea

._ für deren Zahlung Brüs, oß, als daß die Stadt sie bey, t der durch die Revolution entf

8 Jahren um 5 Millionen „E

/¿Dhr Biatt y | l, aus welhem man schließen Én, Rayon y

sie Belj daß irgend Jen

versichern, daß Niemand y

und wenn ich ihnen 1 so wird dies einer der glüdlids sevn; allein unter den Umstände onnte ih in dieser Hinsicht nid

al de Liège aus St. Trond mit,

Maga

Jn Spaa soll ein ähnli

daß die mit dem Bau ein der Eisenbahn sich zusamma zu erwirken begab sih der Kommandant von nd befahl, in der Kaserne eine hin

zu halten. Eine energische Erk /

inigen Eindruck auf die Unzufriede der unterdeß anzu

der Arbeiter ganz grundlos ware, worauf sich die Uebti für den gewöhnliche!

¿¿Dier hat sich ein Vorfl

en einen Brief, we Herrn M. Z

n in dem Ka

tiegler genannt,

zu nehmen, und ihm denselben ju

wohl etwas Näheres über den

theilungen an der

Lequennoy , Valenciennt

Douaëi und Lille kantonnirt sey.

Lüttich, 17. Mai. von Lättich hat der Kommun

Klage gegen die Redemptoristen dem Titel „Mission nah Tilff//

großes Aussehen.

Deutschland.

Hannover, 19. Mai.

der Gesez-Sammlung enthäle l nige am êen d. M. vollzogene Geseg, durch welches die in verschiedenen Theilen des Königreichs von den H

entrichtenden {ubherrlichen vom 10. Oktober d. München, 19. Mai. ten sich an Se. Majestät de det, zu Ehren der Königin a ein

Die permanente Provinzial-Deputatiot

al-Behdrde von Til gestattet, eint einzureichen. Eine hier untt: erschienene Flugschrift erregt

Die heute ausgegebene Numnit das von Sr. Majestät dem Kb

äuslingen zl Abgaben (das Häuslingsschubgeld)

J. an aufgehoben werden.

Die Bewohner von Ansbach hat n König mit dem Gesuch gewen lljährlih vom 8. bis zum 10. Juli

olfsfest feiern zu dürfen. Se Majestät der König haben

demselben seine Genehmigung ertheilt.

Oeft

Wien, 16. Mai.

erreid. Vorgestern ist Se. Durchlaucht

der regierende Herzog von Nassau von Gräfenberg, woselbst der et“ lauchte Reisende seinen kranken Bruder besucht atte, hier angekom’

men, um seine hier den Studien obliegenden

einize Tage mít seiner Geg

ránzen Sdhne al

enwart zu erfreuen. Se. Durch!

tungen stattgefunden haben.

S bedrohten

i im Gasthof „zur Kaiserin von Oesterreih“/ abgestie- laucht Nan will bemerken, daß der Durchlauchtigste Herzog selbst E ois leibend aussieht. Der Haus-, Hof- und Staats-Kanz- pur Fürs von Metternich feierte gestern seinen 65sten Geburts- tag durch cin Familien - Diner. j ;

Triest, 12. Mai. (Allg. Z.) Gestern früh ist (wie be- reits gemeldet) Herr von Rudharr den \{chweren Leiden unter- segen, von denen er hier überfallen worden. Er starb mit vol- e Bewußtseyn, und bedauerte besonders, sein Vaterland nicht

: geschen zu haben. Alle Wohldenkenden werden mit Un 2a Bu u des trefflihen Mannes vernehmen, den wir heute Abend dec Erde übergeben, an diesem Gestade, wel-

es das Verbindungéglied bildet zwischen seinem Vaterlande Fe dem wiedererstandenen Griechenland, das ihm in seinen Annalen eine schône Seite bewahren wird. Jn Athen hat man für nöthig erachtet, für den Fall einer Ausbreitung der Unruhen auf Hydra den Beistand der im Archipel stationiren- den Englischen und Französischen Kriegsschiffe anzusprechen, der auch gleih gewährt ward. Man war daher über die Folgen jener Bewegungen unbesorgt. Aus Alexandrien lauten die Nachrichten für Mehmed Ali günstig. Er scheint seine Herrschaft immer mehr zu befestigen. Man glaubt auch, daß er mit dem ‘Plane umgehe, das von ihm so hartnäig befolgte Monopol-System endlich zu modifiziren.

Jtalien.

Einer in der Allg. Zeitung enthaltenen Mittheilung aus Rom vom 10. Mai zufolge, hat der Herzog von Lucca eine Verordnung erlassen , wodurch dem Papste das Recht entzogen werden soll, känftighin Pensionen auf das Bisthum Lucca zu verleihen. Dieses Vorrecht schreibt sich von Alters her, und die Pápste disponirten frei úber einen N der überaus reichen Einnahmen jener Erz-Didzese zum Vortheil armer oder bejahr- ter Geistlicher. Jn einer darüber gehaltenen Congregation der

äpstlihen Curie soll beschlossen worden seyn, sich mit allen zu Kebot stehenden Mitteln dagegen zu seben.

S panien.

Madrid, 9. Mai. Die Königin hat dem Grafen von Latour-Maubourg vor seiner Abreise den Orden Karls Ul. und seiner Gemahlin den Marien - Louisen : Orden verliehen.

Der Kommandant des Distrikts der Rioga hat dem Ge- neral-Capitain von Alt-Castilien angezeigt, daß die Unzufrieden-

heit in den Baskischen Provinzen den höchsten Grad erreicht habe, und daß zu Salvatierra in Alava eine zweite Insurrection ausgebrochen sey, an deren Spiße der General Villareal stehe. Das Feldgeschrei t]: „„ Nieder mit der Junta! Es lebe Don Sebastian und die Religion ! ‘/

Negri soll etwa 150 Mann von seinem Corps wieder ge- sammelt haben und sich jeßt mit dem Pfarrer Merino in der Sierra de Burgos vereinigen wollen.

Muñagorri scheint sein Unternehmen yoch nicht als geschei- Er befindet sih in Frankreich, wo ihm, wie

von 30,000 Piastern erdffnet worden ist. Die Zahl seiner An- hänger hat sich keinesweges vermindert, U viele Verhaf-

Es wäre sonderbar, wenn ein Búr- gerkrieg, der Spanien son so lange verwüstet, durch diese Jn-

| surrection beendigt würde.

Briefen aus Malaga vom 28. April zufolge, sind daselbst der General Escobar, bekannt durch seinen Enthusiasmus für Don Carlos, so wie der Adjutant des General - Capitains der | Provinz, nebst einigen andern Personen verhaftet worden, und | man fürchtete fär die Ruhe der Stadt.

Barcelona, 6. Mai. Die Karlisten unter Llarch und

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Deputation jener Insel soll unterwegs seyn, wegen der Bedürfnisse der Jnsel einzureichen.

rador dos Povos erzählrc, d

Guerrilha existire, die vor kurzem beinahe einen Constitutionnel-

Gesinnten umgebracht habe.

liegt, so belagerte sie sein Haus und verwehrte den Aerzten den Bemerkung hinzugefügt, während sich das Gouvernement zum eigenen

Eingang. Dabei wird die Alles geschehe, Schube auf fünf Meilen um

Lissabon, 4. Mai. Silva Carvalho, sein Bruder Gomez de Castro und einige

mit dem Dampfboote aus Eng bootes nach

dem Namen einer Gräfin von Jn Algarbien sollen die Gefechten mit den Königlichen den seyn.

ten war, indem ein sache vieler Krankheiten gewor

ken Regenschauern anhielt. T ü Konstantinopel,

med in gleicher Eigenschaft am 26. April diese Hauptstadt ver von da úber Neapel und Jtal

auf

hier fortfahren, Ua zu leiten, und Sarim

Woche, in dem von Chosrew hingegen beinahe täglich statt.

eine Circular -

regiert, unablässig bemüht, Thrones leben, Beweise sein zu geben, den Osmanischen Staaten

um dem Schrecken und der

um Vorschein kommt, die s ist offenbar,

icherheit der Verbindungen, Europäischen Höfen bestehen. besagter Anordnungen, über

Pichot, etwa 2590 Mann, erschienen vor kurzem vor den bei- den an der Küste liegenden Städten Siljas und Villanova und | griffen die le6tern an, um die Aufmerksamkeit des Barons von Meer abzulenken, der das Haupt-Corps der Karlisten in der Richtung von Berga und Solsona verfolgt. Die hiesigen Mi- litair - Behôrden benachrichtigten davon die Be ehlshaber der hler stationirten Franzdösishen und Englischen Seemacht, die I ofort eine Französische und Englische Fregatte und eine Fran- N zdsishe, Englische und Spanische Kriegs-Brigg zum Schus der / Punkte absandten. Saragossa, 10. Mai. Es bestätigt sich, daß eine neue Insurrection gegen Don Carlos in Estella ausgebrochen ist. Jriarte, der auf dem Marsche hierher begriffen war, und ge- stern hier erwartet wurde, hat sich plô6lih nah Navarra ge- wendet und alle Truppen in der Ribeira aufgefordert, diese Contre- Revolution in Estella zu unterstüßen. Der General Oraa hat die Behdrden von Saragossa aufgefordert, ihm auf Rechnung der noch nicht im Voraus bezahlten Abgaben eine \illion Realen zur Besoldung seiner Truppen vorzuschießen; dies wurde ihm jedoch verweigert. Jn Catalonien sollen nahe an 2000 Karlisten durch den Baron von Meer gezwungen worden seyn, die Waffen niederzulegen.

Portugal.

Lissabon, 29. April. (Allg. Ztg.) Die Abreise der Her- ogin von Braganza is auf den 5. Mai bestimmt. Man er- L in einigen Tagen im hiesigen Hafen das Englische E Dampfschiff „Braganza“, welches eigens für sie gemiethet ist, un dieselbe nah Rotterdam zu führen. Ihre Begleitung wird,

Wie wan sagt, aus 18 Personen bestehen, unter welchen ihre

ammerherren, der Marquis de Rezende und der Kommenda- | dor Almeida, Beides Bra ilianer, sich befinden. Ersterer wird

während ihrer ganzen bwesenheit begleiten, Letzterer aber,

1 an einem Augenübel leidet, nach ‘Paris sich begeben, um tige Aerzte zu konsultiren und dann nach Lissabon zurück- i ‘fn, da er am Hof die Stelle des Aonglten Schmukbe- Yorers (Guarda. joyas) versieht. Die Nachrichten aus iraedien über Remeschido und seine Bande (lauten nicht sehr Ler silich; die Spanischen Karlistischen Guerillas nähern sih die- i Provinz immer mehr, und în Gibraltar und seiner Nach- eschaft soll man sogar Ausrüstungen machen, welche dem Re- M hido Unterstusungen bringen. Man befürchtet, da nicht s rgisher gegen Remeschido verfahren wird, daß endlich alle

wohner Algarviens seine Anhänger werden, wie es ohnehin vg ein großer Theil derselben ist, und daß sich auf diese Art rovinz von Portugal losreißen , und eine Regenz im Na- bin t om Miguel’s ernennen werde. Sollte man es bis da- Stq, ommen lassen, dann würde man noch einen shwierigeren ; die haben, die Ruhe im Lande zu befestigen. Die Nach- ben ‘gvon der Jnsel Terceira verkünden, daß eine Emeute unter bezahl kuppen stattgefunden, die entweder verabschiedet oder endthi seyn wollen. Die Behörden haben sich daher Bolte gf gefunden, theils aus eigenen Mitteln, theils vom

iner seen Beitrag zusammenzuschießen, um durch Bezahlung ‘inen Summe die Unruhigen zu beschwichtigen. Eine

taine zu bestimmenden Orte, übrigen Anordnungen, wird Zwecke niedergesezten Kommi

Gesandtschaften der befreunde Vorschriften,

Herrn Brown ersest. Aeg

ris erzogen, was

Aegyptern geben wahrer Fortschritt, nigkeit (Kleinigkeit , gnade fallen kann.

thut nichts fär die Anstalten. men, welche. ehemals und

gänzlichem Zerfall; man stud sche Recht, die Kommentare

ärmeren Pilgern, welche die Bevölkerung leider;

den. Sie sind zu unwissend, Muhammedanismus überall d von Marokko und Bochara;

chen zwei

In

die Nachricht verbreitet, daß

Vorgestern sind die

wird die Herzogin von Braganza sich am Bord desselben Dampf- otterdam einschiffen, gehen, wo sie ein Jahr zu verweilen

einen heftigen Südwind umseste,

chafter in London bestätigt. in beiden Conseils begonnen. An den Berathungen bei der ho- en Pforte nehmen die Minister, heil, und die Versammlungen

n Bezug auf die bevorstehende tainen hat die an an die hier residirenden Gesandtschaften ote gerichtet, welche

,¿Se. Hoheit der Sultan, gemäß seines gnädigen und zärtli-

chen Bekümmernisses für die Wohlfahrt seinen Unterthanen und allen jenen,

welche unter dem beshirmenden Schatten seines erlauchten

mit die Pest, die seit geraumer Zeit mitunter in Gemüther der Einwohner erfällt. daß die Einführung solcher Sanitäts - Maß- regeln allgemeinen Nugten stiften und die Quelle Wohlthaten seyn wird, die nicht bloß für die Staaten der ho- Len Pforte von Vortheil seyn werden,

Ministerium der auswärtigen An

die berúhmteste gelehrte Anstalt

Zwei Herren von Abbadis, Fran t einigen Wochen von hier nah Abyssinien abereistz sie gehen über Suez, Dschidda, Mokka nach dort in Tigre eindringen. Es sind Nachrichten aus Mekka angekommen, nach denen die Bevölkerung dort sehr unzufrieden ist ; die Ursache liegt in dem Verfall der Pilgerfahrten, auf deren Verbrauch der Reichthum der Stadt beruht. Mekka seine Lage und Umgegend viel zu beträchtliche Stadt, die nur durch den Handel, den sie mit den Pilger. Karawanen treibt, le- ben kann, aber von Jahr zu Jahr bestehen die

einen Aufwand machen sle schreibt ropáishen Sitten und Gebräuche Pascha G A an, den bigotten Mekkanern

i

ende und ihnen Bekannte; aber sie f ebeln, dem Pascha und diesen ist der Erstere das kleinste.

Máncheberg, 20. Mai.

l

um Vorstellungen Der Procu- in Maffra eine Miguelistische

a er {wer verwundet darnieder daß dieses

Stadt mit Truppen umgebe. Ss Jose da arvalho, J. J.

Is orgen

die

oao da Silva andere ausgewanderte land hier angekommen.

um von da nach Bayern zu “aus Sie reist unter Mindello...

Miguelistischen Guerillas in zwei

Truppen völlig geschlagen wor-

Es ist hier seit einiger Zeit kälter, als es vor drei Mona- shneidender Nordwind wehte, der die Ur-

den ist, gestern aber pldslich in der den ganzen Tag mit star-

lei.

2. Mai. (Ueber Wien.) Der

anfänglih nah London bestimmte Ottomanische Botschafter Ah- ethi Pascha, welcher seither vom Sultan beauftragt wurde,

Pariser Hofe zu L. hat am a

lassen, um sich nach Malta und ien nah Wien, Berlin und Lon-

don, wo der Pascha Jhre Majestät die Königin Victoria bei Gelegenheit ihrer Krönung bekomplimentiren soll, und sodann

Alien oben erwähnten Posten zu begeben. Reschid Pascha, welcher zum Botschafter am Pariser Hofe bestimmt war, wird das Departement der auswärtigen Angelegen-

Efendi is als permanenter Bot- Die Sizbungen haben bereits

welche Wesirs-Rang haben, finden daselbst zweimal in der Pascha práäsidirten Staats-Rathe Errichtung von Quaran- folgendermaßen lautet:

der Länder, welche er

er Kaiserlihen Huld und Gnade

hat die Einrichtung von Quarantaine - Anstalten in zu dem Zwecke anzuordnen geruht, Besturzung ein Ziel zu

seben, wo- onstantinopel zahlreicher

sondern auch für die die zwischen der Türkei und den

würden, um Jhre Majestät

Westermannshe Ga Herrschaften eingerichtet, u

und Preußens‘ aufgestellt. zu versehen.

an, und geruhten, sische Volkémelodieen vortr

ie mit eigenen Händen ten, nahmen um 1 Uhr d beizuwo

Bukow, dessen Einwohner

Gegend , die Nachdem

nen entfaltete.

ps verhinderte der Regen

Ihre Kaiserl. Majestät und

rührenden Scene des

Herrschaften, sich

derselben, um 2 Uhr, unter

Mai kamen von beladenen und vorbei 257. Die Ve stärksten von Rotterdam, vorbeigingen, und Centnerzahl nur 62,227 stellungen hiesiger H

öffnung der Schifffahrt in

fahrt beschleunigen läßt. n u Berg gehenden am

beladenen Schiffe in 4 Frankfurt nah Bamberg famen an 103,265 Ctr.,

Ueber die Art der Ausführung die Wahl der für die Quaran- so wie über die Fesksezung der egenwärtig von der zu diesem fon berathen. Indem sich das elegenheiten vorbehält, die

ten Höfe von den Fundamental:-

die hierüber werden festgesezt werden, in Kennt- niß zu seben, richtet es einstweilen diese Note an den Herrn Gesandten und ergreift 2c. 2c.‘

Der Nord-Amerikanische Geschäftsträger, ter, hat vor kurzem eine Urlaubs - Reise angetreten und wird während seiner Abwesenheit durch den Gesandtschafts-Dolmetsch

Commodore Por-

ypten.

Kahira, 2. April. (Allg. Ztg.) Der Minister des df- fentlichen Unterrichts, Mochtar Bey, ist in Ungnade gefallen, weil er einen Wasserträger zu Tode einigen Zweifel über die Resultate der Euro- päischen Erziehung, die der Pascha einer gewissen Anzahl von ließ, einflôßen Fdnnte. f daß ein Minister wegen einer solchen Klei- sage ih, nach hiesigem Maßstab) in Un- Es is nicht zu verwundern, ner solchen Direction der dffentliche Unterricht Der Pascha hat die Reichthümer der Moscheen konfiszirt und

prügeln ließ; er isf in Pa-

Uebrigens is es ein

daß unter ei- täglich sinkt.

Die große Moschee der Blu- noch im leßten Jahrhundert des Orients war, is in irt nichts mehr, als das fkanoni- zum Koran und die Grammatik. dsische Reisende , sind vor

Massowa und werden von

ist eine für

Karawanen aus fönnen, und es dem Eindringen der Eu- in Aegypten zu, und der sehr verhaßt zu wer- um zu sehen, daß der Verfall des erselbe ist, vielleicht mit Ausnahme sie halten sich an das Nächstlie- haben nur die Wahl zwi- den Wahabis, und von

land.

Kaum hatte sich hier Jhre Kaiserl. Hoheiten die Groß-

alle andere oberlándische H 77,660 Ctr. gingen, und

Köln, 18. Mai. He „Gasthof zum großen

mern E welches

führung Wesel, 17. Mai.

delskammer, deren Statut

Na des Manufaktur

anderen darzulegen,

chung dieses Zweckes entge

Hindernisse darbieten.

tung dffentliher Handels-, Gewerbtreibenden der Sta Gewerbsteuer

beauftragten

nen warmen Frühlings - Nachbarschaft, jedoch mit die Winterkälte beschädigte

Bacharach war der Fro

fürsten Nikolaus und Michael auf er Beclin am 17ten hier eintreffen und bis zum 19ten verweilen

Seiten der Behörden sowohl, als der einem möglichst glänzenden Empfange vorbereitet wurde. hof wurde zur Aufnahme der Allerhöch{sten nd vor demselben eine Ehrenpforte . mit der Inschrift: „Heil und Segen den Thronen Rußlands

terie- (Leib -) Regiments und das hier ein, um den Ehrendienst bei

nen die Ehre hatten, Uhr eine Spazierfahrt nach der

eiten geruhten, die Behörden u erfreuen, wiesen eine reiche Gabe für die Armen an und L ivabin mit Sehnsucht der Ankunft

Alexandra, trafen um 1! Uhr Wiedersehens geruhten die Allerhöchsten 4 Tafel

wurde, betrug 61,955 Cer., also uicht viel weniger, rekter Bezug. Die Kohlen - Zufuhr , gehend, war erheblich; an Getraide nach Mainz und der Mosel vorbei, deutende Exporten nah Frankreich einstweilen im Steigen geblieben sind.

und Fabrik städte am Rhein,

29. März d. J. vollzogen worden. Staats - Behörden ihre Wahrnehmungen über de!

nsichten über die Mittel zur Beförderung des einen denselben die Hindernisse, welche der Errei-

ihnen die Auswege anzuzeigen, welche Auch kann der aufsihtigung und Verwaltung derjenigen dffentlihen Anstalten und Anordnungen übertragen werden , und die Schifffahrt Bezug haben und der Personen, welche zu vereideten Mäklern oder zur

ernannt werden, zu begutachten. Sie j und eben so viel Stellvertretern, welche zuerst von sämmtlichen

Drittheil auf dieselbe Weise erneuert wird. Vorsiéenden jährlich aus ihrer Mitte, ; germeister oder ein Kommissarius der Regierung den Sitkungen bei, so geht der Vorsi6 an diesen über.

Oberwesel, 15. Mai. (Rh. Besorgniß in Bezug auf die erlittene ranke während des lezten Winters war, indem sih bet der zu Anfang dieses

Allerhöchstihrer Reise nach

U erwarten, als von ürgershaft Alles zu Der

die Kaiserin

ommando des. Sten Junfan- Musik - Corps desselben traf den Kaiserlichen Prinzen

Ein

Um 7 Uhr Abends langten Höchstdieselben hier rend das Musif-Corps mehrere Nus- ug, den Thee anzunehmen. Am

1$Sten Vormittags beehrten Höchstdieselben den Garten des errn Justiz - Raths Schwarz

mit Jhrer Gegenwart, woselb zwei Rosenstöcke zu pflanzen geruh- as Diner ein, dem die Behörden und unternahmen darauf um 3 Märkischen Schweiz, durch sich zahlrei versammelt hatten und

die Hohen Gäste mit lautem Hurrah und Hörnerklang be- grüßten, bis zum Dachsberge, von der Fürstin Schönburg hier aus ward die Promenade sten Herrschaften erfreuten \ich sich nach und nach vor Jhren Blien Höchstdieselben in einem auf Anordnung - der Frau Gräfin J6enpliß errichteten Zelte einige Erfrischun- gen eingenommen hatten, wucde der endet und um 7 Uhr nach Müncheberg zurück Stadt war glänzend erleuchtet und von der wurde ein s{ônes Feuerwerk abgebrannt.

wo die Hôchsten Herrschaften empfangen wurden. Von angetreten, und die Hdöch- an dem Anbli® der \{d-

Spaziergang vollends be- ekehrt. Die ganze rtillerie zu Küstrin Am folgenden Mor- jede Excursion. Jhre Kaiserl. Ho- mit sehr werthvollen Geschenken

Ihrer erhabenen Mutter. Höôchstihre Tochter, die Großfärstin hier ein. Nach einer wahrhaft

u begeben, und nach Beendigung ufiherung Allerhöchster Zufrieden-

heit, die Reise nah Berlin fortzusetzen.

Köln, 15. Mai. Jn chung durch den Winter ist die kaum waren im Anfang des vorigen Monats Fahrzeuge, Zug- pferde und Ausladewerke genug da.

Folge der langen Unterbre- Schifffahrt sehr lebhaft, und

Vom 16. März bis 15. Fahrzeugen an 564, gingen ab 336 rsendung von Stückgütern war aim

von wo 116,094 Centner ankamen und stärker als von Amsterdam aus, von wo diesc betrug, theils in Folge der großen Be- äuser von Häuten, die meist {hon vor Er-

Rotterdam lagerten, theils in Folge

der Vereinigung der beiden fcüheren Rangfahrten dahin in eine einzige, welche die Ladung \{neller vervollständigen und die Ab- Auch für die unverzdgerte Versendung

ter is bei den hiesigen Rangfahrten

esten gesorgt, besonders durch den unter dem Namen Re- laisfahrt eingerichteten Schiffzug, welcher fontraktmäßig die hier Tagen nach Mainz und in 11'/, von fördern muß. Aus den Niederlanden wir bezogen also etwa '/z mehr als

äfen zusammengenommen, wohin nur was von hier nach lesteren versandt als ihr di- sowohl hier, als vorúber-

gingen etwa 37,000 Ctr. von leßterem siehen bedeu- bevor, daher die Preise

ute kam Jhre Majestät die Kaiserin

von Brasilien, Herzogin von Braganza, e an und stieg im Rheinberg“/ ab.

morgen ihre Reise über Koblenz nah Bayern fortse6en. Düsseldorf, 15. Mai.

angeordneten Bau einer Schiffbrücke über den serer Stadt werden bereits Anerbietungen von Bau-Unterneh-

hre Majestät wird

(Rh. u. M. 3g) Zu dem hein bei un-

den baldigen Beginn der Bau-Aus-

elbst erwarten läßt.

Wie mehrere andere große Handels- so besiben auch wir jeßt eine Han- von des Königs Majestät unter dem Ihre S ist, den

1 Sang des und ihre oder des

- Gewerbes, der Schifffahrt

bekannt zu machen, und sich zur Hebung dieser Handelskammer die Be-

gen stehen,

welche auf den Handel hat sie die Qualisikation erival- Fabriken- und Schifffahrts-Anstalten besteht aus 6 Mitgliedern

dt, die mindestens 12 Rehlr. jährlicher

entrichten, aus den dortigen Handels- und Fa- brikherren unter Bestätigung des mit der Handels-Verwaltung Ministeriums gewählt, und von denen jährlich cin

Sie wählt ihren wohnt aber der Bür-

u. M. Ztg.) Obgleich die Beschädigung der Wein- größtentheils ungegründet Monats eingetrete- itterung in den Weinbergen unserer geringer Ausnahme einzeler, durch n Tragreben, eine erfreuliche Wir-

fung äußerte, so sehen doch jeßt wiederum mehrere Weinge- meinden, in Folge des Maifrostes in auf den llten, welcher nicht auch auf die blühenden Obs - wirkte, der Zukunft traurig entgegen. In der Gegend von

der Nacht vom 1ôten nur auf den Weinsock, sondern und Nußbäume nachtheilig ein-

so stark, daf es auf den Gebirgez