1838 / 188 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

welche sich jemals eine berathende Versammiung durhgewunden Da das Ministerium bei Seite stand und die ammer si \elb| überließ, so nahm die Debatte einen“ völlig Die Konversion im Prinzip&*hatte uns

ben mag.

undióziplinirten Gang. verkennbar die überwiegende Mehrzahl der hatten ihr eine ganze Phalanx von on ihren frúheren Widersachern war mancher andere Gedanten gekommen, manchen hat- bekehren gewußt; viele erklärten sich, bend und wenig Ersprießlihes davon hoffend, ermeidlihfkeit der Maß-

die Neuwahlen efhrt; v hren auf ten seine Kommittenten zu hl widerstre von der Noth regel überzeuc | führung zur Sprache kam, und die treffen sey, damit den Renten-Inhabern nicht zu viel und dem ichtigen nicht zu wenig geschehe, gingen orschläge in tausend Richtungen ausein- áne wurden, neben dem der Kom- in ausführlihen Reden angekändigt und entwickelt; der Troß von Amendements und Sous - ganze Diskussion zu einem Chaos werden ner freuten sich und \spotteten auch wohl iber die Babylonishe Verwirrung im Lager der Konversionisten werde am Ende aus Ermüdung und allen lassen. Daß dies nicht geschah, enste anrechnen. Man fär einen Gegner der ls ihr besonnener, aber daß Etwas gesch Urtheil befangenden Aengst- el zwar in der beschränktesten und , aber doch ausgeführt wissen. us 36 Mitgliedern bestehenden atten ihm das Präsidium zugedacht; es fiel 18 Stimmen erhielt. Unter jenen 16 finden wie z- B: Lamartine, J. Lefebvre, neiguno wider die Maßregel, unin Gridaine,

wendigkeit und Unv Allein sobald: die Art und Weise Frage, welches Maß zu

Interesse der Steuerp die Meinungen und ander. Wohl ein Dutzend Pl

Amendements schien unabsehbar und die zu wollen. Die Ge

und hofften, die Kammer Rathlosigkeit die Debatte darf man Herrn T. Duchätel zum Verdi hatte ihn fräher, vielleicht mir Unrecht, alten; jeßt zeigte er sich a nhänger. Ueberzeugt, kiaren Geistes und frei von a lichkeit, wollte er die Maßreg vorsichtigsten Weise ausgeführt Sechzehn Stimmen

Budget-Kommission h Herrn H. Passy zu, der wir erklärte Anti: Konversionisten, Persil ; daneben aber solche sondern nur aller A. Chaéles, und Nantes und Bordeaux, F. Bignon und ín der Kammer zahlreiche Fraction, Duchâtel's Auftreten gewisse Aengftliche zu einem h stimmt worden. nen Diskussion überstimmt und z l {chidcklich sey, einer

en, gab endlich die Erk rer Ueberzeugung, daß die Konversion änden nicht auezuführen ist, und da wir was nicht in unserer Macht steht, daß ch binnen einer bestimmten Zeit zu so fônnen wir uns An der Diskus den Geselz - Entwurfes wollen s an den erfolgenden Be- wir wahren ausdrülich die Jaitia- s\ondern weil wir wünschen und redlich ß diese Debatte zu einer gründlichen und und wo möglich zu einem positiven Ergeb- Theil der Frage führen möge: die Reduction zu bewerk- dieser concours de honne und Vertrauen zu ge Graf Molé im Namen sei dilon-Barrot

Konverfion g

entschlossener ehen müsse,

„die keine Ab denken tragen, wie C die beiden Vertreter der Kaufmannschaft von Wustemberg. Diese ist durch Herrn rmaßen ermuthigt, und. mancher en Votum für die Konversion ge- inisterium, am Schlusse der allgemei- u der Einsicht gekommen, daß so wichtigen und solenuen De-

es nicht wo lärung ab: „W

batte \{chmollend zuzuse beharren zwar bei un unter den jeßigen Umst nicht zusagen können,

námlich die Umstände sst Gunsten der Maßregel gestalten werden, auch keine Frist zur Ausführung sion über die Artikel des vorliegen ‘wir jedoch Theil nehmen, {hluß zu binden, tive der Regierung, mithelfen wollen,

en Belehrun r den allerschwierigsten nicht ob oder wann, sondern wie stelligen sey.‘ Allein dieses Anerbieten, foi fam zu \pät, um Eindruck zu m winnen. Mit der Zusicherung, die ner Kollegen gab, nit noch eine zweite: Diesen Ung zurückzuweisen ; das Ministecium nicht viel der Renten-Besißer a gen als möglich erwir der Herbeiführer minde war Herr T. nen Augenblick zweifeln schien, fommen \cyn fährlich wie es

seßen lassen.

nicht um un

S Att D E L E: E S Ec iS Ai

cht zufrieden, verlangte Herr O § nämlich die erste ehrlich gemeint gewesjet limpf wußte der Conseils-Piäsident gebührend allein im weiteren Verlauf der Debatte konnte mehr thun, als sch zum Anwalt fen und ihnen so günstige Bedingun- fen. Der eigentliche Führer der Debatte, stens ihrer enischeidenden Wendungen, Zum erstenmal, als die Majoritär ei- vor der Spezial - Diskussion zu zagen und zu ob avs diesem Labyrinth auch wieder herauszu- rief Duchârel: „Durch! es i\t nicht so ge- auésieht. Bei jedem Schritt, die Hindernisse weichen, die bweichend auch unsere Reden und Vorschläge lauten, in find wir gar nicht so weit auscinaähder. einigen wir uns gewiß.“ Und (Fortseßung folgt.) Großbritanien und Jrland.

rhandlungen. Lord Wharncliffe fragte den. Pre- daß Lord Durham nah Turton zu seinem Zwei- don im gestri-

Duchâtel.

tir i E B S E g E R

Be 5

den Jhr- vorwärts Bahn sich öffnen.

der Wirklichkeit därfen nur ernstlich wollen, \o man folgte thm.

E R E E L atis

Parlaments-Ve Oberhaus.

zung vom 2. mier: Minister, seiner ‘Ankunft in ten Secretair ernannt gen Blatte der St. Ztg-), vor einigen Monaten versi Aussicht auf Anstellung mit nach Kanada g ihm zwar amel ton angezeigt, allerdings stattge ß ermit sehr große hôrt habe

ob es wirklich wahr sey, Kanada den Herrn (man vergl. den Art. Lon obgleich doch Lord Melbourne selbsk chert habe, Herr Turton sey ohne dem neuen General: Gouverneur Lord Melbourne antwortete, ts von der Anstellung des Herrn T aus der Quebeker Zeitung aber ersehe er, daß diese funden habe; er seinerseits kdnne nicht anders sas m Bedauern und Ueberraschung von die- (hdrt, hdrt!), denn er sey früher fest daß sie nicht stattfinden werde. welcher nach dem Minister das ersieht man indessen, daß gegen die Anstellung des errn nichts weiter einzuwenden ist, als daß er, der hwester seiner verstorbenen daß er sie

r Anstellung ge überzeugt gewesen, Rede Lord Brougham's Wort nahm,

Englischen Frau geheirathet

vorher verführt h und bemerkte, eine Vielen nach göôttfich er könne daher unmdgl keuschheit einstimmen.

von jeher als ein sehr achtensw Jurist gezeigt; au ord Durham nach Kanada gegangen, bedeutendes jährliches Einkommen geopfert, namentlich - C00 Pfd., die er, fár die Führung eines Prozesses, aus Bengalen jähr- lich bezogen. Der Bischof voa Lon don bemerkte, er dürfe die Aeußeruugen des edlen Lords nicht ohne strengen Tadel und ohne den feierlichsten Protest vorübergehen lasfen, denn die Gesegze múßten beobachtet ‘werden. . Der Ex- Lordkanzler und der Bischof wechselten dann noch einige Worte über diesen Ge- genstand, worauf derselbe beseitigt wurde. Lord Fit william überreichte nun eine Petition wegen Abschaffung der Kornge-

itte zuwider, die at; eine andere Beschuldigung, erflárte Lord Brougham fär unerwiesen solche Heirath werde wenigstens von sehr em Recht nicht für unerlaubt gehalten, und ich in das Geschrei über

Im Uebrigen habe s erther Mann und als ein aus- ch habe er dadurch, daß er

ebliche Un- err Turton

; 782

seße, die er als den Juteressen des Ländes und der Fndustrle nachtheilig darstellte. Der Herzog von Richmond, Graf Stanhope und Lord Ashburton suchten ihn zu widerlegen. Lord Hardwike batdie Minister, die Ansichten der-Regierung uber die Sache mitzutheilen ; Lord Portman aber bat, dies nicht zuthun, um die Regierung nicht zu binden. Lord Melbourne folgte indessen der ersten Aufforderung und erklärte wiederholt und aus- drücklich, - da die Korn - Geseve jet hon seit zehn Jahren-in Kraft seyen und für alle Theile und alle Interessen des Landes wohlthätig gewirkt hätten, da ferner jede Veränderung in der finanziellen Geseßbaebung und namentlih auch die Furcht vor Veränderung ihre Wirkungen ausübe, so müsse er auf das be- stimmteste sagen, daß es nicht seine Absicht sey, irgend eine Aen- derung in der bestehenden Gesetzgebung Úber den Getraide- Zoll vorzuschlagen. (Hört, hört.) Lord Hardwicïe äußerte seine Freude, Lord Fi william sein Bedauern hierüber, und Lord Brougham bemerkte, wenn der edle Viscount jebt seine Ab- sicht ausspreche, die Korn - Geseke unverändert zu [as- sen, so sey das offenbar nur seine gegenwärtige Absicht, nicht auch seine zukünftige (hört, höôrt!), denn kein vernünsftizer Mensch binde sch für alle Zukunft, etwas zu thun oder nicht zu thun. Damit war auch diese Sache abgemacht. Hier- auf fragte Lord Brougham, ob die Regierung irgend eine amtliche Bestätigung der Nachricht erhalten habe, daß der Pa: ha von Aegypten den Konsuln der Großmächte seinen Ent- {luß, mit der Pforte zu brechen, angezeigt habe? Lord Mel- bourne antwortete, er habe noch keine amtliche Mittheilung ven erhalten, er glaube aber wohl, daß der Pascha solche

bsichten hege. Den Schluß der Sikzung nahmen Debatten über die zweite Verlesung der Bill gegen die Kumulirung von Kirchenpfrunden ein.

Jm Oberhause wurde am 3. Juli über die Kanadi- schen Angelegenheiten debattirt; das Unterhaus hielt gar feine Sigung, weil sich nur 27 Mitglieder ein efunden hatten.

Unterhaus. Sibung vom 2. Juli. Herr Maclean richtete einige Fragen in Bezug auf Algier an die Minister, worauf Lord Palmerston antwortete: „Jm vorigen Monate machte der Französische Conseils-Präsident der Deputirten-Kam- mer eine Mittheilung in Betreff Algiers, wobei er sagte, es hâtten über diesen Gegenstand die freundschaftlichsten Erklärun- gen und Unterhandlungen zwischen Frankreih und England stattgefunden. Jch habe nichts dagegen, daß die hierauf bezüg: lichen Papiere, welche bereits dem Oberhause mitgetheilt stnd, auch diesem Hause vorgelegt werden, und kann nur sagen, daß Alles, was ich hinzuzufügen hätte, in jener Erklärung des Grafen Molé enthalten ist. Vielleicht ist es auch ret, hier zu sagen, daß die Frage gegenwärtig in einem ganz anderen Lichte erscheint und von einem anderen Gesichts- punkte aus betrachtet werden muß, als vor der Eroberung von Algier durch die Franzosen. Jm Jahre 1830 mag es allerdings die Pflicht der damaligen Englischen Regierung gewesen seyn, sich mit dem damaligen Französischen Kabinet in Betreff der ferneren Verfügung über das zu erobernde Gebiet genau zu verständigen. Nachdem: aber einmal die Eroberung gemacht, der National - Stolz Frankreichs in jene Eroberung geseßt und

roße Opfer gemacht worden, hat der Stand der Frage zwischen beiden Ländern, wie das Haus zugeben wird, eine ganz andere Gestalt angenommen, und die Regierung Jhrer Majestät hat es nicht fúr angemessen erachtet, in weitere Erörterungen über die Sache einzugehen und fernere Forderungen zu machen.’ Herr Maclean fragte nun weiter, ob zwischen England und Frankreich Ma in Bezug auf die beabsichtigte Unabhängigkeits-Erklärung Mehmed Al1's stattgefunden hätten, und was die Absichten der Englischen Regierung in Bezug auf diese Angelegenheit seyen? Lord Palm erston erwiederte, das Haus werde ihm zugeben, daß er auf den zweiten Theil dieser Frage nicht zu antworten brauche ; den ersten Theil beantworte er mit Nein. Auch Sir RN- Peel richtete noch eine Frage an den Minister der auswärtigen Angelegenheiten. Die Spanier, welche vor mehreren Jahren mit Don Carlos nah Por- tugal gegangen waren, werden bekanntlich dort in Gemäßheit des Traktats von Evora - Monte kriegsgefangen gehalten; Sir Robert wünschte nun zu wissen, ob es wahr sey, daß die Englische Regierung die Entlassung dieser Gefan-

enen ausgewirktt habe Lord Palmerscon antwortete, er habe so eben Depeschen von dem Englischen Gesandten in Ma- drid erhalten, mit der Nachricht, daß dieser die nôthigen Schritte zu einer Auswechselung der Gefangenen gethan habe, daß diese auch günstig aufgenommen worden, daß aber Don Carlos die gleichzeitige Entlassung aller Karlistischen Gefangenen verlange, dur welches Verlangen die Sache verzögert werde. Nach Be- seitigung dieser Fragen stand die Ausschuß-Berathung über die Irländische Zehnten: Bill auf der Tagesordnung. Bevor. aber das Haus in den Ausschuß überging, trat Herr Ward mit sel- ner vorher angekündigten Motion auf, daß der Ausschuß in- struirt werden solle, die Appropriations-Klausel in die Bill ein- zuschalten. Dabei berief er sich auf den im Jahre 1835 gefaß- ten Beschluß und auf die damals schon vorgebrachten Argu- mente, die den Haupt-Inhalt seiner Rede bildeten. Lord Mor- pet h, der Staats-Secretair für Jrland, widerseßte sich dem An- trage; besser; sagte e1, sey eine unvollständige Regulirung der Jr- ländischen Zehnten-Frage, als gar keine; die SHIOAA der Ap- propriations- Klausel in die Bill wäre zwar zur vo ständigen Regulirung nothwendig und sehr wünschenswerth, allein sie würde die Verwerfung der ganzen Bill im Oberhause nach sich ziehen und also wieder alle Mühe und Arbeit der Session ver- geblich machen; es hieße, in diesem Hause etwas beschließen, was man außerhalb desselben nicht ausführen könnte; einen Stein gegen die Mißbräuche der Jrländischen Kirche {leudern, der aut halbem Wege wieder abprallen würde, einen Pfeil ab- schießen, wie der des Priamus: telum imbelle siìne ictu. Mit die- sen Ansichten war Herr H ume nicht einverstanden; er meinte, lieber gar keine Maßregel, als eine halbe, lieber gar keine Zehnten- Bill, 'als eine ohne das Appropriations-Prinzip ; eine solche un- vollständige Bill würde nichts zur Beruhigung Irlands beitragen und eher schaden, als nüßen. Er stimmte M für die Motion. Man schien sehr gespannt darauf, was "Connell fagen wärde,- und dieser erklärte sich gegen den Antrag, jedoch nur deéwegen , so behauptete er wenigstens, weil die Motion nicht weit genug gehe. Durch die lange Verzögerung der Zehnten- regulirung, sagte er, sey das Jrländische Volk jest {on fo sehr aufgerecizt, daß es nicht mehr damit zufrieden seyn werde, nur cinen kleinen Theil der Kirchenzehnten appropriirt, d. h. zu weltlichem Zwecke verwendet zu sehen, sondern es verlange jeßt die Appropriation der ganzen Zehnten - Einnahme, und das nicht mit Unrecht. Die Aufregung in Jrland sey überhaupt jet wieder sehr groß, in allen Theilen des Landes fänden Ver- sammlungen zur Verweigerung der Zehnten statt, Und das Volk werde die Zehnten nicht bezahlen, bevor nicht die vollständige Appropriation gesichert werde. So wenig wie die von Herrn

andere Straße an einen steinêrnen Pfahl stieß und dadurch sten wurde. Mit großer Mühe gelang es nun dem Polizei- n, dadie Freunde des Marquis denBetrunkenen ni en, diesen in ein Wachthaus zu üehtern geworden war und wollte ex -sich damit vertheidige t gehabt, welches éamté versicherte aber „er

fo wenig sey auch die mlnisterlefé dische Volk zufriedenzustellen. Er eine noch für die andece st die Bill stimmen, um die Mi f die Zufriedenstellung Jrlands wie man es denn fahren nicht zum Aus- * e des Jrländischen Volkes, die

stôren, zu verdanken wurde nur noch Herr : fsamkeit, Sir R. Inglis aber schon mit großer

bstimmung schritt. Das Herrn Ward mit 270 gegen - Als dies Resultat bekannt ge: *

nun sey die ganze Bill |

Ward vorgeschlagene Motion, Bill genügend, werde daker weder für die jedoch wolle er auch nicht gegen wie es scheine, au u hemme drohenden Ge

um das Jrlän cht auslie-

Rede gestellt wurde, er ein junges Pferd vor \{chwer zu regieren gewesen sey- er habe geschen, wie der uf das Trottoir herübergezogen den Fahrweg nicht „Bei meiner Chre, i auf dem Trottoir gefahren.‘“ Marquis ist in Haymarket an 100 wieder an 190 Schritt auf dem Die Erschütterung, als daß das Frauenzimmer sechs let herausgeshleudert wurde.““ ih halte aber diese unverantwortlih; es wurde Niemand ver- Beamte hat seine Pflicht überschritten, Die Gerichtsperson : Beamte sagt, Sie seyen betrunken gewesen.““ Nun ich war die ganze Nacht aus gewesen und nüchtern seyn.“/ Der Polizei-Beamte: Hemd waren offen und Jhre Brust Marquis: „Ei was, ih war eben so angezo- „Ihr Rock is jetzt zuge: fräh nicht der Fall.‘/ Marquis: „Mein Jahr alt, hat nie einen Zaum umgehabt, Einer versuchen, mit dem Thier duïch die enz; wenn er es kann, will ih ihm das Pferd schenken.“ son: „Desto unvorsichtiger war es von Ew. Herrlichkeit, f nem so unlenksamen Thier durh die Straßen und zumal jebt, wo die Straßen voller als je sind. E Zeugen ?‘

nister in ihren, abzweckenden Schritten“ ni auch, wenu die in Jrland bruch—kämen, nur dem Wuns gegenwärtige Re

: dén Kabriol Der Polizei Marquis - das Thier absichtlich a 2 und es tüchtig gepeitscht, weil es habe verlassen wollen. bin nicht über fünf Schritt olizëi-Beamte : „Der edle chritt und in P Trottoir gefahren. Pfahl fuhr, t aus dem fiel selbst heraus;

gierung nicht M“ Herrn O'Conne mit einiger Aufmer Marquis : Ungedald angehört, worauf man z Der q Resultat war, daß die Motion 46 Srtimmen verworfen wurde. meinte Sir CharlesStyle, er beantragte daher als Amendement, daß die Monate in den Ausschuß gebracht werde, welches verworfen wurde. ft wurde die De- u welchem Herr Shaw, wie er mendement beantragte, | bewilligende Vortheil oder der Ab- * die ministerielle Bill vorschlug, Das Amendement át von 188 gegen 167 Stim: | Die ferneren Debatten zogen sich ziem- al ward der Antr

macht war, er gegen den zu nichts nüß ; erst über drei Amendement jedoch ohne Abstimmung Haus ging nun in den batte bei dem dritten Artikel, chon angekündigt hatte, als den Grundeigenthümern zu Zehnten nicht, wie , sondern nur 25 pCt. betrag wurde endlich mit einer men angenommen.

lih in die Länge; dreim ur Abstimmung gebracht und dreimal verwor Uhr Nachts gelang es, die Vertagung durchzuseben.

London, 3. Juli. Jhre Majestät die Königin Abend im Neuen Palaste einen großen Staatsba welche seit der Regierung Georg's IV, * Die Mitglieder der Kdn s der Prinz Ernst von hristian von Hol.

Schritt wei Marquis:

für ganz unr d der Polizei -

Ausschuß über. Lebha

. leßt, und del indem er mich „Der Polizei -

Wache schleppte.

Marquis: -,, mochte wohl nicht gerade _¿Jhre Weste un

auf Vertagung en, und erst um

zug von dem

gen wie jebt.““ Polizei - Beamter: knöpft; di Pferd is erst vier

_* und'es mag einmal * Ken zu fahr

es war heute

Glanz alle Bälle übertraf, bei Hofe stattgefunden haben. erzog von Nemours, ürst von Leiningen, der ‘Prinz C Sachsen-Koburg, Botschafter waren anwesend.

er Kutschen begann um 10 und dauerte ununter- | Staats-Zimmer des Palastes waren | d seltensten Gewächsen geschmüt. F wurde von dem F F Ew. Wärden beliebt.“

u fahren, aben Sie s „Ja, ich kann welche stellen, aber ich F möchte es lieber nicht.’ Gerichtsperson: „Wenn dieselben etwas en die Beschuldigung, daß Sie absichtlih auf dem Trottoir ahren, ausjagen fönnen, will ih es gern zu Protokoll „Nein, nein; ih werde doch wohl eine ? l und das will ih lieber gleich thun, | als daß ih meine Freunde erst belästigea soll. Der beste Zeuge würde mein Pferd seyn. Jch will mein Pferd holen, wenn cs M Nach dieser insolenten Antwort ließ # sich das Polizei - Gericht auf keine weitere Erdôrterungen sondern verurtheilte den Marquis zu einer Geldbuße illing. Dieser zahlte sie und verließ dann, Arm in Arm mit seinem Freunde Graf Waldegrave, Es wird bei dieser Gelegenheit in dffentlicen Blät- tern zur Sprache gebracht, wie mangelhaft die Straf - Geseke für solche polizeiliche Vergehen seyen, da sie Geldbuße oder Gefängniß verhängten, so daß der Reiche sih mit einer Kleinigkeit loskaufen könne, während der Arme ins Gefängniß wandern müsse; überdies wird bemerkt, daß die Geldbuße meist in gar feinem Verhältniß zu der Gefängnißstrafe stehe, da die Zeit der lebteren oft so lang sey, daß der Gefangene unterdessen 4 wel E s L viel hätte aaa E können, als die Geld- "4 e betrage, mit der er, wenn er die Mittel da

F} hâtte loskaufen können. eige e F Gesesgebung wird daher für eben so nöthig erklärt, wie sie es auf die Verhaftung wegen Schulden gewesen sey. ause idres Bruders, Herrn

Familie, der Philippsthal, der F stein-Glücksburg, der Herzog von Nassau und sämmtliche Krdnungs-

der Herzog von | |

nehmen.‘/ Marquis:

Das Anfahren d Geldbuße zahlen müssen,

brochen bis gegen 12Uhr. Alle mit den köstlichsten Blumen un Als die Königin um ! Straußschen Orchester , das Volkslied

11 Uhr begann derx Ball gin mit dem Herzoge von N von Cambridge forde henlohe auf. den Paare, die König und der Herzog von è henlohe. Später forderte Ihre Sachsen-Koburg zu einem T die Gesellschaft nah dem Thron begann der Tanz von neuem Die. Königin hatte au

4 auf 11 Uhr eintrat, welches zu diesem Abend God save the (lueen gespielt. / den Jhre Majestät die Köni: F emours erôffnete. Prinz Georg | e die Fúrstin von Hos | uadrille wechselten die bei | Prinzen Georg die Hand, F emours tanzte mit der Fürstin von Ho F Majestät auch den f. Gegen 1 Uhr begab sich F saal, wo soupirt wurde; dann F d dauerte bis gegen Tagesan- | f diesem Balle ein blaues Atlas: | londen an; am linken Arm trug sie die Jn: F band - Ordens; ihr Haarschmuck bestand aus deren Mitte ein Büschel Diamanten strahlte. elle Courier äußert heute ein doppeltes Be- strige Unterhaus - Sihung: einmal darüber, seinem Appropriations - Amendement Bill bestanden und dadurch diesem Verwerfung mit der ungeheuren Majori- habe, obgleih er vorher n Antrag zu nichts helfen Zehnten - Um- der Tories durchzusetzen, roßer Aufregung befindli e Etwas zu gewähren, F t die Wiederaufnahme des Appropria: F tte; und dann úber die Saumseligkeit der nicht in hinreichender Anzahl eingefunden, Herrn Shaw zu widerseßen, \o der Geistlichkeit 5pCt. weniger von dem dlung in einen Grundzins abzuzie- F Majorität von 21 Stimmen durchgebracht. Y nmehrigen Gestalt, meint das genannte F Hoffnungslosigkeit vollkommen, mit wel F hte, und man werde sich nun nicht die fatholishe Bevölkerung Jrlands

rte zum ersten Tanz A i Bei der zweiten Q Poli-

n reichte dem

Herzog von

kleid mit weißen signien des Hosen weißen Rosen, in Der ministeri dauern Úber die ge Herr Ward auf Jrländischen Zehnten- zip das Makel einer tát von 225 Stimmen aufgebürdet hätte wissen müssen, werde, - da es jeßt nur darauf an dem Beistande dem unglücklihen und in hen Jrland wenigst bis eine spätere Z tions - Prinzips gesta Reformer, die \ich dem Amendement des daß dieser den Antrag, Zehnten bei desse mit einer ie Bill in ihrer nu Blatt, rechtfertige die cher O'’Connell sie betra wundern dürfen, wenn wieder in Aufruhr gerathe Die heutige Beförderungen i an aufwärts, we vorgenommen. Auch ? demselben Blatte angezeigt; es befinden si e General-Prokurator O'Loghlen, Dichter Edward Lytton Bulwer. Gestern um 12 Uhr begann das Musikfest, welches zur Nachfeier der Krönung in der We Die Kirche war sehr besuch glänzend, daß nur die d Die Königin

Eine Reform in diesem Zweige der

Fin Tel J istr

F Milton Jn E

mehrere zahlreich be Biemingh wurde, P D L Birmingham das Parlament um Einführung geheimer Abstim- mung bei den Wahlen, allgemeinen Sei und ae Dauer der Parlamente zu ersuchen. | Unterm 1. Juni hat Graf Durham in Quebek auch den L einstweilen von Sir J. Colborne, als interimistischem General- M Gouverneur, eingescbten speziellen Rath, der bis zum 16. Juni F prorogirt war, aufgelöst. Die Proclamation, welche der Graf leih nach seiner Ankunfc erlassen (s. das gestr. Bl. der St. Z.), Ï legten sich beide Parteien in Kanada zu ihren Gunsten aus; N beide hatten ihn auch am 28sten bei seiner Landung mit glei- ] An der Gränze der Vereinigten Staaten dauerte die Aufregung noch immer fort, und einige | Britische Offiziere, die kürzlich von Ober-Kanada aus in De- troit gewesen waren, hatten dort die gröblichsten Beschimpfun- en von dem Pôbel erdulden müssen; man schrie: Tory !’’-hinter ihnen her und bewarf sie mitKoth und faulen Eiern. von Die Behörden thaten indeß auf beiden Seiten ihr Möglichstes, um den Frieden aufrecht zu erhalten. u Broville in Kanada auf das Amerikanische Dampfboot „„Te- legraph‘’ gefeuert hatten, um die Verbrennung des Britischen j Dampfboots „Sir Robert Peel‘/ zu rächen, waren sämmtlich Ÿ gefangen geseßt worden und sollten {wer bestraft werden. # Andererseits hatte aber Graf Durham auch eine Belohnung # von 1000 Pfd. für die Entdeckung und Einbringung eines jeden i der Theilnehmer an dem Attentate auf das Dampfboot „Sir L Robert Peel‘/ ausgeseßt. Der e des Staats New- war ihm úbrigens hierin entgegen- gekommen und hatte ebenfalls Besohtiungeit n 500, n 250 und von 100 Dollars für die Einbringung dieser Uebel- thäter versprochen, von denen er vier, nah eidlichen Aus- vom 4. Juni i; : Für alle Fälle wurden indessen von bei- gn Seiten an der Kanadischen und Amerikanischen Gränze N Truppen konzentrirt, um Leben und Eig 5 tigen Einwohner zu schüßen. N seinem Stabe von Quebek nach Ober-Kanada begeben, um as Kommando über die dortigen Englischen Truppen zu über- ae Sir G. Arthur soll, als Gouverneur von Ober- Hn a, in der Verwaltung mit vielen Schwierigkeiten zu pfen haben, da diese Provinz einem Bankerott nahe ist.

Trollope liegt im

fährlih frank danieder. aben die Nadikalen vor kurzem wieder ufge t Uchte Versammlungen gehalten, in welchen daß ihm sei mit den Radikalen von wandlung mit

ens fürs er

n Umwan cher Freudigkeit empfangen.

Zeitung e eine große Menge n der Armee und Flotte, vom Die Leute, welche

sche die Königin bet Gelegenheit der Krönung | a e zu 32 Ernennungen von Baronets werden in ch darunter der Jr F der Astronom Her- f

ell und der

stminster - Abtei veranstaltet t und die Versammlung #o es Krdnungstages selbst sie an Pracht

selbst wohnte indeß dieser Festlichkeit |

Versammlung des Comité’s, welches der Gemeinde nt hat, um ein Fest zu Ehren der hier Botschafter zu veranstalten, wurde am daß dieselben die an sie gerichtete Einla- Man beschloß hierauf, das Diaer am 10. d sowohl die Minister als die vornehmsten den, um dem Feste alle nicht cingeladen werden; inschluß der Cor Die Einrich

nicht bei. In einer rath von London ernan anwesenden Krönungs - Sonnabend angezeigt, dung angenommen. Julí zu geben un der der Opposition dazu einzula rbe zu nehmen. Damen sollen Zahl der Gäste soll überhaupt, mit E lieder, nicht über 600 betragen. chmúdckung der Guildhall soll ziemlich dieselbe bei dem großen Fest, welches die Stadt London dor! ber vorigen Jahres de Der Morning-Post zufolge, von Bayern seit einigen Tagen in London, to; Se. Königl. Hoheit soll angeblich schon am Krönung hier eingetroffen seyn. Der Marquis von Waterford hat wieder durch einen neuen vermehrt und ist abermals vo einer Geldbuße verurtheilt worden. onnabend früh um 5 Uhr mit ein paar Freunden und e briolet durch die belebtesten Straßen von London die Fußgänger bestimmten Trottoirs gefahren. Beamter, der dies gesehen , aber lange nicht erreichen können,

Proclamati namhaft macht. nann

uin der beidersci-

Sir John Colborne h

porations - Mit; Gs und eyn, wie am 9. Novem

sreudigen Empfang, der Sr. Majestät dem Könige zu Theil wurde, als Höchstdieselben gestern auch unsere Stadt besuchten. Der König nahm alle Deputationen seiner Ostfriesischen Haupt- stadt sehr huldreih auf, und vor der Abfahrt dankte Höchst- derselbe für die in dieser Provinz von den Oftfriesen ihm be- wiesene Anhänglichkeit und für die gute Aufnahme insbeson- dere in der Stadt Emden, deren Bürgern er bekannt zu ma- hen befahl, daß er die guten Gesinnungen für ihren Landes- herrn, wovon alle Anstalten und Zubereitungen zu seinem Em- pfange (so weit es die Kürze der Zeit erlaubte) zeugten, zu schäßen und zu würdigen wisse, und Se. Majestät, wegen die- ser Kürze verhindert, die Stadt und ihr Sehenswerthes in “Augenschein zu nehmen, läßt uns hoffen, bald längere Zeit den leutseligen Monarchen wieder zu sehen. Nach der Al

der allgemeine Volkéjubel fort; die Bürgerröchter, 140 an der Zahl, wurden auf dem Nathhause fetirt; an mehreren Orten gab es Lusibarkeiten; Lärm und Getöse, Gri

r Königin gab. befände sih der Kronprinz jedoch im stren

Niederlande.

Aus dem Haag, 2. Juli. Se. Königl. Hoheit der Grof- N og von Baden, der vorgestern mit Sr. Majestät dem Kd- d, auf dem Lustschlosse im Bosch speiste, empfing gestern das blomatische Corps und die Königl. Minister und wohnte spä-

ker einem Diner bei, das von Sr. Majestät n um in : P aagtta ved / ajestät wiederum im Bojch

seine tollen Streiche |

in betrunkenem Zustande inem Frauenzimmer in einem K F auf den füt F Ein Polizel- war ihm nachgerannt, h hn bis das Kabriolet beim Umbiegen

Belgien.

Brässel, 3, Juli. Der Moniteur enthält eine Berich-

ber die von anderen Blättern angegebene Zahl der n Militair - Gefängnisse. efangenen bewohnt und daher ungemein

ge im hie

ch von 2090 Dasselbe sollte

783

áberfällt seyn; es sollen sich jedo jeßt nur noch 93 darin be- finden, nachdem vorher 50 Individuen fortgeschaft worden sind.

Der König und die Königin sind gestern durch Namur ge- fommen.

Dänemarf.

Kopenhagen, 2. Juli. Gestern Nachmittag um 3 Uhr nahmen Se. Majestät der König zu Pferde in Begleitung der Königl. Prinzen nebst einem zahlreichen Gefolge Dänischer, Russischer und anderer anwesenden Offiziere die Geueral-Revue über sämmtliche Truppen vor. Jhre Majestät die Königin und sämmtliche Königl. Prinzessinnen folgten in Wagen: Nachdem die Allerhöchsten und Hohen Personen durch die Truppen-Linie passirt waren, begaben sich dieselben in das auf dem Norder- felde errichtete Königl. Zelt, wo alle Trupvyen im Parade- marsch vorbeizogen, worauf ein Mandver ausgeführt wurde. Nachdem die Truppen in díe Stadt einmarschirt waren, lies der König sie sámmtlih vor dem Christiansburger Schlosse vorbeidefiliren, wo Allerhöchstdieselben sich auf dem Schloßplabe aufstellten, während Se. Kaiserl. Hoheit der Groß- fürst-Thronfolger von Rußland, welcher durch Unpäßlichkeit ver- dindere war, der Revue im Felde beizuwohnen, von den Schloß- ensteri aus zusah. Hierauf begab sih der Kdnig nebst sämmt- lichen Prinzen ins Schloß, wo er dem Großfürsten einen Be- such abstattete. Die {dne Haltung der Truppen und die Prä- zision, womit die Manöver ausgeführt wurden , erregten allge- E I Le E, diesen militairischen Aufzug

: wahren Volks - Belustigung für die viele ) Anwesenden aller Klassen. g N L E E

Vorgestern Nachmittag ging das Kaiserl. Russische Dampf- |

hi} „„Herkules‘/ von hiesiger Rhede südwärts ab.

Der G{atd

Leipzig, 6. Juli. Der Bau der Militair-Kaserne auf der Bastei an der Sternwarte schreitet rasch vorwärts, da die Vor-Arbeiten dazu von den Militairs selbs gemacht worden

waren. Das Gebäude wird mehrere Compagnieen der hier |

garnisonirenden zwei Bataillone leichter Jnfanterie aufnehmen, und den Offizieren derselben soilen Wohnungen innerhalb des Schlosses selbst angewiesen werden. Wenigstens zweifelt man, daß das Königliche Kreis - Amt in die durch den Auszug des

Appellations: Gerichts und der Kreis-Direction erledigten Räume | im Schloßhofe verlegt wird. Das Post-Gebäude soll im Sep- | tember von dem Ober-Post-Amte und jenen beiden Königlichen

Beiden oggen werden. Die Gesellschast der wandernden Landwirthe, die seit kur- zem in Sachsen besteht, hielt vor wenigen Tagen eine Zusam-

menkunft in Leipzig, wo sie von der hiesigen dkonomischen So- | cietät und der naturforshenden Geselischaft aufgenommen und |

begrüßt wurde. Die Gesellschaft der Loge „Minerva zu den

3 Palmen“/ hatte bereitwillig ihr Lokal zu der Versammlung

E die durch die Anwesenheit einzelner Behörden er- ard.

Nach dem so eben ausgegebenen Juni - Berichte úber den |

gegenwärtigen Stand der Arbeiten au der Leipzig - Dresdener- Eisenbahn sind im vergangenen Monate 926,045 Kubik - Ellen Erdmassen bewegt worden, die Arbeiten an der Elbbrücke bei

Riesa so weit gediehen, daß die 11 Pfeiler über die Hälfte vollendet sind, die Pfeiler am A D aliG baRederan zum lay ma Theile (Nr. 1 bis 58) bis zu 9 Ellen höher über den Null- punkt des Riesaer Elbmessers aufgemauert und bei den Pfeilern 59 bis 63 die Gründung ausgemauert, bei der Ueberbrüfung des Zschöllauthales (wobei 68 Mann beschäftigt sind) 5 Brük- | fenglieder auf den Pfeilern aufgebracht, die Arbeiten am Tunnel zu Oberau úber ?/7 vollendet und überhaupt 11!/, Melle Planie fertig sind. Jn der Mitte des Juli soll die Bahn von Dresden ab eine Meile weit mit Personen - Fahrten eröffnet werden, weshalb 3 Lokomotiven (davon 2 unmittelbar von Ham- burg aus auf der Elbe) und ungefähr 24 Personen-Wagen dort | angelangt sind. Die Personen-Frequenz im Juni nach Machern | beirägt in 198 Fahrten 21,466, und die Total -Einnahme seit | Trbssvung, der an n bereits erwähnt) r Rthlr., was |

it der Verzinsung zusammengehalten , die Acti i | Ee a geh / ctien bereits auf |

Chemniß, 4. Juli. (Leipz, A. Z.) Am 2. Juli fand

hier die zweite General-Versammlung der erzgebirgischen Eisen- bahn - Gesellschaft statt, wobei 459 Saievaitt 5301 oa es | größte bekannte Schiff. einer durch die Statuten bedingten Stimmberechtigung von 1245 Stimmen vertraten. Der Vorsißende des Direktoriums, Herr Bernhard Eisenstuck, eröffnete dieselbe mit einer Rede, worin er die zu berathenden Gegenstände kurz andeutete. Hier- auf verlas der Bevollmächtigte der Gesellschaft , Herr Buchler, den Geschäfts-Bericht. Der vom Direktorium gemachte Vor- schlag, die Vorarbeiten zu Ende zu bringen, um mit ihrer Hülfe die endliche Genehmigung der Regierung zum Baue zu erhal- ten, fand von mehreren Seiten Widerspruch, indem man nicht nur diefür die Eisenbahn- Anlagen in neuerer Zeit eingetretenen ungünsti- gen Ereignisse anführte, sondern sogar in Frage stellte, ob es nicht besser sey, nur einen Theil der projektirten Bahn oder vielleicht eine ganz andere Linie zu wählen. Die Vertheidiger des Antrags | des Direktoriums machten bemerklich, daß in dem Vorschlage der Gegner nicht die Suspendirung des Baues, sondern das Verwerfen desselben liege, da die Regierung als unerläßliche Bedingung ihrer Genehmigung die Vorlage der speziellsten Pläne für die ganze Bahn gestellt, und daß, wenn man die zur Vollendung der Vorarbeiten nöthigen Summen verweigere, diese Genehmigung nicht erlangt werden könne. Der Antrag des Direktoriums: „Die General - Versammlung genehmigt, dag zur Erlangung des Privilegiums die Bestrebungen des Di- rectoriums fortgeseßt und die Vorarbeiten mit Veranschlagungen welche circa 6090 und einige hundert Thaler betragen beendigt werden“, wurde mit §34 gegen » Stimmen bejaht. Í N

Emden, 2. Juli. Die hiesige Zeitung berichtet úber den

breise währte

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chússe dauer-

ten Tag und Nacht hindurch. Jm Klubbhaufe endigte ets zahlreiche Tafel und zuleht ein Ball die Feier, welche bis um Tagesanbruch verlängert wurde. Keine Unordnungen, kein nglück, sondern allgemeiner Frohsinn zeichnete das Fest aus. Hamburg 5. Juli. Dem Vernehmen nach, werden Se. Kaiserl. Hoheit der Großfürst Thronfolger morgen in LübeÆX erwartet, und dürften ihre Reise unverzüglich von dort hierher fortseßen, höchstens unterweges in Oldesloe anhalten, um da- selbst ein Frühstäck einzunehmen und die Salíne ju bésehen. Es sind zu diesem Behufe auf der ganzen Route 224 Relais- Pferde bestellt.

Spanien.

__ Madrid, 23. Juni. Der Oberst Wylde is am 20sten hier angekommen, und man glaubt, daß seine Ankunft mit dem Unternehmen Muñagorri's in Verbindung steht. Er is der Meinung, daß, wenn Cabrera in Nieder-Aragonien geschlagen werde, die Bewohner der nördlichen Provinzen sich sogleich in Masse gegen Don Carlos erheben würden. i

Spanische Gränze. Der Englische Courier beri aus San Sebastian vom 24. unit eo General Dik nell hat 24,000 Piaster für die unter seinem Befehl stehende Division erhalten. Seit der Rückkehr des vor O’'Donnell ins Hauptquartier abgesandten Obersten Puy geht das Gerücht, der General werde das Kommando in Guipuzcoa niederlegen und in Aragonien ein anderes unter Oraa erhalten. Als sein Nach- folger wird Jauregui genannt. Unter den Artilleristen der Le- gion greifen ansteckende Krankheiten immer mehr um sich, so | daß die Truppen Hernani verlassen haben und jeßt unter Zelten | leben. Die Krankheit soll eine Mischung von Cholera, gelbem | Fieber und Typhus seyn. Die neu errichtete Karlistische Junta

von Guipuzcoa hat cine Proclamation erlassen, worin den Be- wohnern dieser Provinz angezeigt wird, daß, da Don Carlos f

| bedeutende Geldsumwen von fremden Mächten erhalten habe

| sle jeßt nur die Hälfte der sons von ihnen T LrOGUA Cénerl butionen zu zahlen brauchten; in furzem werde man nur ein Viertel, dann ein Achtel fordern, und \o fort, bis die Einkünfte | des Königs hinreichend seyen, den Krieg zu führen, ohne daß er nôthig hätte, seinen geliebten Unterthanen Contributionen | aufzuerlegen oder Geschenke von ihnen anzunehmen.“

Portugal.

| nach Cintra abgegangen, wo sie einige Monate verweilen wer- den; doch erwartet man sie noch vor der Niederkunft der Köni- gin, der man im September entgegensieht, hier zurü. Es haben keine weitere Unruhen stattgefunden, und dies sechs Bataillone der National-Garde, deren Entwaffnung von der Regierung beschlossen wurde, haben ihre Waffen ruhig ab- | geliefert. Die Minister haben es indeß fúr rathsam gehalten, - | sich _mit den Chartisten zu verbinden, um durch energische | Maßregeln die Wiederholung ähnlicher Auftritte zu verhindern. | Die Gehalte der Beamten werden noch immer nicht ge- | zahst, nur die Zoll - Beamten von St. Ubes haben das ihrige | erhalten, weil sie herumgingen und um Almosen für ihre Fa- | milien baten. Unter diesen Umständen dürfte es den Schleich- | E nicht {wer fallen, sih mit den Zoll-Beamten zu ver- | gen. ad a Mia Anführer Remeschido hdrt man 1} er, jeitdem die Regierung energischere : | ihn ergriffen hat. s L Ga nas

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Konstantinopel, 12. Juni. (Journ. de Smyrne.)

Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Reschid Pas scha, hat an Tten d. M. in Therapia eine lange Konferenz mit dem Französischen und Englischen Gesandten gehabt. Ueber den Gegenstand dieser Verhandlungen hat noch nichts im Publikum verlautet; indeß glaubt man, daß dieselben sih auf | die beabsichtigte Einführung des Sanitäts-Systems beziehen. Der Sultan hat den Ober-Schiffsbaumeister, Herrn Rho- des, mit der Erbauung einer Dampf - Fregatte von 250 Fuß Länge und 45 Fuß Breite beauftragt. Ferner soll ein großer | Dreidecker von 140 Kanonen erbaut werden, derselbe würde

| um die Hälfte größer werden, als der „Mahmudjeh“/, das

Vorgestern brach auf einer aus dem Schwarzen Meere an- gekommenen Fregatte, welche in Bujukdere vor Anker lag, A e Alle An dasselbee zu lôschen, waren ver-

i is eine in der e liegende Russi i Hülfe herbeieilte. ou E T Es

Die Regierung hat eine Verordnung ergehen lassen, dur welche alle diejenigen, welche des Schußes “ines fra Konsuls genießen, ohne dazu wirkli berechtigt zu seyn, wieder

Der Bau der prächtigen Kirche, welche die schismati Armenier in Pera begründet haben , ift ien Tae und ihre Einweihung wird im Laufe dieser Woche statthaben.

Der Baron von Rückmann und seine Gemahlin sind heute mit dem Dampfboot „Ferdinand 1.“ von Galas hier eingetrof- fen. Herr von Rückmann wohnte in Bukarest der ersten Siz- zung der Stände-Versammlung bei, in welcher der Firman des Sultans verlesen wurde, den der Logothet Aristarchi überbracht hatte. Dies genúgte, um aller Opposition von Seiten der Bo- jaren augenblicflich ein Ende zu machen.

: Dée Zwistigkeiten, welche sich in Folge eines Mißverständ- nisses zwischen mehreren Mitgliedern der Gesundheits-Kommisß- sion erhoben haften, und in Folge deren der Doktor Bulard ausgeschieden war , scheinen jeßt ausgeglichen zu seyn, und der Doktor Bulard ist zur Wiederantretung seines Amtes aufgefor- dert worden; derselbe bezieht außer einer Entschädigung von 30,000 Piastern ein monatliches Gehalt von 7500 Piastern. Uebrigens hat man jeßt beschlossen, daß jede Gesandtschaft sich bei den Berathungen der Kommission vertreten lassen solle, da- mit die Gesandten in den Stand geseßt werden, die Zweckmä- ßigkeit der zu ergreifenden Maßregeln zu würdigen, da doch viele derselben für den Handel von großer Wichtigkeit sind.

Ein heftiger Sturmwind, von Hagel, Blib und Regen begleitet, hat in der vergangenen Nacht hier und in der Um- gegend großen Schaden angerichtet. Der Wind wehte mit solchem Ungestúm, daß die Häuser wie bei einem Erdbeben car “mit

us Smyrna wird gemeldet, daß die P s ; id aufgehbrt habe: g ; daß Pest daseib| gänz ___ Die Die le und Beraubungen, welche seit eir i sich sehr vermehrten, haben, troß aller Baan ¿eciuca VO,

regeln, noch nicht nachgelassen. Zwei Juden, welche die allge- meine Stimme als die Anführer der Banden bezeichnete, welche die Hauptstadt beunruhigeir, wurden vor einigen Tagen verhaftet,

l | | | | in die Klasse der Raja’s gewiesen werden. | | |

Lissabon, 27. Juni. Der König und die Königin sind