1838 / 190 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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und dem General-Lieutenant Bloom- Um 11 Uhr werden auch der Ober- Lord Hill, der General-Lieutenant Lord ere ausgezeihnete Militairs dort eintref- die Artillerie abhalten. rselben wird das Offizier-Corps den- hohen einen Ball

meister Sir Hussey Vivian field empfangen werden. éhaber der A omerset und and en und eine große

ach Beendigung de ein Gabelfrühstuck und Abends Andenken an den Herzog von Yor n, welches in Folge der langen Zögerung mit seiner Schulden daran haftet, soll die Königin remier-Minister diese Angelegenheit zu besonderer fohlen und ihn aufgefordert haben, die Gläubiger Oheims so schnell als möglich aus der pein- in der sie sich schon seit eilf Jahren be-

daß das Parlament nicht vor der Mitte

Poft als sehr unschicklich daß am Tage nach der Krönung bloß die vier au- lihen Botschafter von Frankreich, um Diner bei der Königin, alle übrige Krönungs- bst dem in London residirenden diplômatischen almerston eingeladen diese Anordnung sey

Musterung“ über

von dem

Makel zu befreie der Berichtigung

tung emp ihres verstorbenen lichen Lage zu befreien,

Man glaubt jebt, des August prorogirt werden wird.

Es wird von der Morning - ßerordent Spanien, Portugal und Belgien z botschafter aber ne Corps nur zu einem Diner bei Lord P worden; das genannte Blatt behauptet, von dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten ausgegan- n; man wisse nicht recht, fügt es ir almerston dadurch jenen vier Mächten, nehmern an der Quadrupel - Allianz Gunsten die jeßt so verschmähten 24 worden, eine besondere ob er es vielleicht für ei zu speisen, als an der Ksô

Dem Globe zufolge, Krönung zugegen gewesen, ja, er hätte den Grafen Essex, eingeladen,

cnisch hinzu, ob Lord nämlich den drei Theil- Hofe, zu dessen Artikel zu Stande gebracht habe erweisen wollen, oder

Auszeichnung an sciner Tafel

ne größere Ehre halte, niglichen.

wäre Lord Brougham nicht bei der sogar zum Krdönungétage mit ihm im von diesem abgelehnt worden le äußert sich bei ‘dieser Gele- „„Was hilft aller enius der Zwietracht t? Was hilft alles Ta- s Nubens oder in

seinien Freund, bury-Park zu fischen, was jedoch torning Chronic nheit folgendermaßen über den Ex-Ka enius, wenn er sich nur noch als ein und Bosheit fühlbar und geltend mah lent, wenn es ni der Sphäre der lücklihen Edelmannes i ern geworden, die je

sey. Die

r auf dem Felde de ewandt wird? Der Kopf dieses un- der Siß einer Heerde von bösen den hochherzigen Gedanken, jede wohl- esinnung daraus verdrängt haben. Verbannun; Staatsruder is in der That sehr traurig, wenn sie den aller Würde und Achtbarkeit mit sich führt.“ en von den Privat-Verhältnissen des Rechts- urton und es mdôge nun wirkliches Sittlich- ectation seyn, was die Op- ntrüústung darüber zu zeigen, daß der ein öffentliches Aergerniß ge- er die Schwester seiner ersten Frau, und zwar an- lishen Umständen, geheirathet, einer Vertrauten bei der Kanadischen Mission auser so muß es doch immer auffallend bleiben, 0. April im Parlamente feierlih erklärte, durchaus keine amtliche Stellung in Kanada ein- und daß dieser dessenungeachtet von Lord Durham in der Kolonie zu seinem Se- wozu das Gerücht noch hinzu- m neuen vollziehenden Rathe als Da nun Lord

Ganz abgese

fühl oder bloß scheinheilige A position veranlaft, solche Graf Durham jenen Mann, geben, wei

eblich unter unmora

daß der Premier-

Minister am 3 Turton werde

gleich nah der Ankanft cretair ernannt wurd? , er sey sogar de ed beigegeben worden. ngs im Oberhause hierüber befragt, Ernennung m Secretair des General-Gouverneurs, eker Zeitung ersehen, habe ihn sehr in Erstaunen dem er. überzeugt gewesen sey, verantwortlichen oder mit So

Melbourne, ganz unum-

die er aus der Que- eseßt, in- daß der genannte Herr keinen ld verknüpften Posten erhalten so kann man nicht anders glauben, als daß Graf Dur- n dieser Sache ganz eigeamächtig gehandelt und den nichts von seiner Absicht habe ahnen es den Oppositions-Blättern Stoff zu zwischen dem Grafen Dur- Sie bezeichnen den Ersteren ge- welches Vertrauen die könnten, nachdem er sie so hinters den ministeriellen Blättern ist der e das Hauptorgan Lord Palmerston's gilt, welches sich über diese Angelegenheit äußert und Schuß nimmt.

soll auf seine Stelle als Grafschaft Dumfries deshalb verzichtet ha- seinem Charakter nicht vereinbar gefunden, rium länger zu dienen.

ne und der Marschall Soult besuchten oldschmiede. / G

Maclean, der Gouverneur von Cape- Coast-Caîle in ch am Montage mit seiner Gattin, der ehemaligen um wiede! auf seinen

remier - Minister vorher Natürlich giebt di allerlei Glossen über das Verhältniß am und dem Ministerium. ls einen Diktator und fragen, Minister noch in ihn seßen Licht geführt habe. „„Slobe‘/, das eiùzige die Ernennung des Herrn Tutton in

Der Marquis von Queensberry Lord-Lieutenant der ben, weil er es mit dem jeßigen Ministe

Der Fürst von Li gestern die Halle der Afrika, hat st\ Miß Landon, in Portsmouth eingeschit, Posten zurückzukehren.

London, 30. Zuni. Schon einmal sind die Englän- ecennien , in ihren Jndischen Be- t dem ansehnlichen Staate des Birmanen-V und da, troß des glorreichen Aus- lben fär die Ersteren, nach den jüngsten Nachrich- (vergl. Nr. 160 der St. Ztg.) die Birmanen daran denken sollen, das Kriegs- so möchte es niht ohne Interesse Britischen Gou- fernen Regionen die Aufmerksamkeit von den Engländern aus ganz anderen ein neuer Krieg es die Vergan-

der, vor nur anderthalb sisungen mi Les in Kampf gerathen, ganges desse ten aus Kalkutta dennoch in diesem Augenblicke fs neue zu versuchen, seyn, auf die politische vernements in jenen richten, weil hier rúnden, als es sont wohl zu geschehen pflegt, lúcliher Ausgang, wie at gar nicht bezweifelt werden kann. n Jndien, welches als solches u den merkwürdigsten Erschei- s ist in seinem jeßigen chen historischen Seit der ersten Occans durch die Euro- Portugiesen, Spanier, Hol-

Stellung des

gefürchtet wird, dessen nheit lehrt, in der s gehört das Britische Reich i noch kein Jahrhundert besteht, z nungen der neuesten Geschichte, und e Zustande wesentlich ein Produkt der eigenthümli Entwickelung unserer Zeit zu nenuen. eshiffung des Indische päer vor drei Jahrhunderten haben länder, Franzosen und Engländer ui die Herrschaft auf jenen gekämpft und haben in den Küsten-Landschaften und

wi Band “lea der Prugey Pebiets ein Kolonial - Systew zu d , elchem der ge i ;

handel, der {on seit der Urzeit der e D didle Bölfe seinen Bahnen nah dem Abendla

kung und

Gewässern auf den J

eschichte so viele Völker in bereichert hat,

ângig gemacht werden follte. Aber keins von den Europäi-

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schen Völkern; welche an dem Seehandel Antheil nahmen, hat es so wohl verstanden, eigene und fremde Erfahrungen in dem Kolonialwesen für eine zweckmäßigere und vernünftigere Begrün- dung desselben zu benutzen und auch die-höôchsten geistigen Jnteressen in religidser und: wissenschaftlicher Beziehung damit zu: verbin- den, als wie die Engländer, und so ist es nun dahin gekom- men, daß das Britische Reich in Europa -ein integrirendes Glied des großen Asiatischen Staaten-Systems geworden ist. Die Englisch-Ostindische Compagnie, welche erst am Anfange des siebzehnten Jahrhunderts gestistet ward, sodann am Anfange des achtzehnten Jahrhunderts erst festen Fuß in Indien faßte, trat hon in der zweiten Hälfte des leßteren als Erbe der reich- sten Herrschaft auf, welche jemals die Welt gesehen, des Reiches der Groß-Moguln, und beherrscht als eine Gesellschaft von Kauf- leuten durch nur wenig Tausend Europäer in unseren Tagen ein Gebiet, welches an Größe dem gesammten westlichen Europa gleichkommt und durch die vielen Millionen seiner Bewohner zu den bevölfkertsten der ganzen Erde gehört. Von der am mei- sten zugänglichen Gestade-Linie des Asiatischen Erdtheils aus hat sich das Anglo-Jndische Reich in der jüngsten Zeit weit in das Annere desselben eingeschoben und steht mit China, der großen JF-Asiatischen Weltmacht, eben so in unmittelbarer politischer Be- rúhrung und Verbindung, wie es in West-Asien mit den Per- sischen Herrschaften auf Jran und mit den Türkischen Herr- schaften in dem Bocharischen Tieflande in Beziehung steht. Die beiden Gouvernements-Stádte auf den Küsten von Dekan, nämlich Madras, welches sih seit der ersten Hälfte des sieb- zehnten Jahrhunderts erhob, und Bombay , welches seit der zweiten Hälfte desselben als Erbschaft von Portugal an Eng- land fam, schienen anfangs die Mittelpunkte der Britischen Macht in Indien werden zu müssen, besonders als die Fran- zosen zu Pondichery seit der Mitte des achtzehnten Jahrhun- derts in dem Kampfe um Karnatik, auf der Küste von Coro- mandel, zugleich den Entscheidungs-Kampfum die Herrschaft in ganz Indien mit den Engländern führten. Aber die Siege der Leßteren indem Deltalande des Ganges, in Bengalen, gaben den Ausschlag, Kalkutta wurde der Siß und Centralpunkt der gesammten Britischen Macht in Indien, und auf den Trümmern des Reiches der Groß-Moguln zu Dehli und Agra blühte das Anglo-Jndische Reich in den Ganges-Ländexn oder in dem eigentlichen Herzen des Indischen Wunderlandes mit ungeheurer Schnelligkeit empor,

so daß es unter der Last seiner Erwerbungen beinahe erliegen

zu müssen scheint. Das, was den übrigen Europäischen Völkern in jenen Regionen nie nah Wunsch hat gelihgen wollen, das ist der Britischen Macht in úberreichem Maße zu Theil O und schon lange mußte es begreiflihher Weise das erlangen der Compagnie seyn, ein bei allen späteren Kriegen daselbst stets anwachsendes Gebiet, dessen Beherrschung und Verwaltung mit nur zu vielen Kosten verknüpft war, nicht mehr zu erweitern,

sondern das gewonnene erst gehörig zu umfassen und dasselbe

in politischer, wissenschaftlicher und merkantilischer Beziehung dem Europäischen Mutterlande und der gesammten Kulturwelt erst nub6bar zu machen. Denn aus allen Fehden, in welche die Compag- nie theils durch den Haß der einheimischen muhammedanischen Für- sten, theils dur die Aufheßungen der anderen Asiatishen Mächte und durch die Machinationen der Franzosen verwickelt wurde, ging sie, von einer so großartigen Marine unterstüßt, wie die Bri- tische seit dem Schluß des 18ten Jahrhunderts ist, immer nur siegreich hervor und mußte, durch mancherlei Umstände gezwun- gen, weit ausgedehnte Landschaften unter die unmittelbare Ver- waltung nehmen und andere der Obhut E einheimi- scher Fürsten überlassen. So fiel das Reich Mysore, dessen Sultane Hyder-Ali und Tippo Saib zu den furchtbarsten Geg- nern der Compagnie gehörten, und so wurde nach vielen hart- näckigen Kämpfen die gewaltige Macht der kriegerischen Mah- ratten erst in unseren Tagen gebrochen und dadurch Englands Macht auf den weiten Tafelflächen des Halbinsellandes efan fest begrúndet, während die Britischen Schaaren siegreich die Alpenhdhen des Himalaya an den Quellen des Ganges erstie- gen und auch diese Gebiete, wie Gherwal und Kemaun, wo die Chinesishen Vorposten den Englischen gegenüberstehen, dem Gouvernement zu Kalkutta unmittelbar unterwarfen.

Das gesammte. Vorder- Indische Land, oder das eigentliche Indien, vom Himalaya südwärts bis nach Ceylon, wird dem- nach vdllig oder theilweise von der Britischen Compagnie be- herrscht, und nur im äußersten Nordwesten, im mittleren Strom- gebiet des Indus, in dem sogenannten Pentschab, hat sich noch die Macht der Sikhs unter ihrem talentvollen Herrscher, dem bekannten Rundschit- Singh, in größerer Selbstständigkeit be- hauptet und dient dort als Barriere des Anglo-Jndischen Reichs

gegen die Persischen Afghanen auf den Höhen von Kabulistan. -

er indem das Centrum dieses Europäischen. Reiches in Jn- dien seinen Siß in Bengalen genommen hat, mußten frühzei- tig mancherlei Berührungen mit den Völkern und Staaten der großen Hinter-JIndischen Halbinsel eintreten , deren Bewohner, von einem anderen Schlage als die eigentlichen Hindus, nie- mals so leicht wie diese fremder Herr chaft zu. unterwerfen ge- wesen sind. Diese bei den Briten sogenannte Indo- Chinesische Halbinsel konnte daher: auch nie auf olche Weise das Kolonial- Land der Europäischen Seemächte werden, wie das eigentliche Hindostan, und ein Ludwig XlV., welcher so gern seinem Staate eine glänzende Seemacht und reiche Kolonial-Länder verschaffen wollte, und durch dessen politische Missionen an die Höfe von Siam und Tunkíin (Tongking) uns die ersten bestimmten Nach- richten über diese Gebiete zu Theil wurden, mußte es wohl er- fennen, daß dort eine andere Natur und Völkerwelt diesem Streben entgegenstehe. Die Hinter - Indische Halbinsel wird bei einer Größe, welche Frankreich an Größe viermal übertrifft, in ihrer Längen-Erstreckung gegen Südost zur Indischen Jnsel- welt von einer Reihe paralleler Gebirgsketten durchzogen, zwi- scheu welchen eben so viele tief eingefurchte Stromrinnen lie- gen, deren mächtige Wasser - Adern, aus dem Alpenlande zwischen Tübet und China hervorbrechend, sich radienförmig in ihrem unteren Laufe ausbreiten und sich theils in das Chi- nesische, theils in das Indische Meer ergießen. Vier Haupt- gruppen von Bewohnern von ganz verschiedenem Sprachstamme sind es, welche diese Gebiete bevdlkern, und welche bei einem gemeinsamen physishen Schlage und einem analogen Kultur- Zustande als vermittelndes Glied zwischen der- Indischen und der Chinesischen Welt darum nicht mit Unrecht unter dem Na- men der Jndochinesischen Völkergruppe umfaßt werden. In der Osthälste der Halbinsel sind es die Aramesen und Siame- sen, welche, bei einer größeren Verwandtschaft mit den Chine- sen, mit diesen auch stets in engerer Verbindung gestanden ha- ben; in der Westhälfte sind es die Birmähen und Peguanen, welche in näherer Beziehung zu den Hindus stehen, obschon alle vier, im Unterschiede von den Hindus, dem buddhistischen Glauben ergeben sind, der das religidse Bewußtseyn aller Hinter- Asiatischen Völker bildet. Die Birmanen und Peguanen, ge- meinsam die Bewohner der großen Thalsenkung des Jrawwaddy-

Stromes, von welchem die Ersteren den mittleren Theil, die d am Indischen Meere einnehmen, sind Indien in der jüngsten Zeit am wi, en. Beide Völker stehen auch in genauer Bezie der und bildeten seit älterer Zeit einen gemein, dessen Leitung abwechselnd nach. mancherlei Käm;

uht, die Si6ung der allgemeinen Stände-Ver- ch ein Reskript vom 27. Juni zu vertagen. Wenn- dieser Vertagung nicht öffentlich mitgetheilt so scheinen dieselben doch aus dem, was von den der allgemeinen Stände-Versammlung zu unse- m hervorzugehen. uni beim Be- Grundgesebes den Antrag ge- welche ihnen von Sr. berathen, müssen indeß der Verfassung, welche vor An- Sr. Majestät rechtlich bestanden, nicht anders werden könne, als wenn die in dieser präsentationen ihre Zustimmung dazu amals wurde jedoch mit 34 Stimmen gegen 20 be- mung des Antrages bis zum Verfassungs-Entwurfes auszuseßen. Ais nun hung des Verfassungs-Entwurfs über den stimmt wurde, wurde derselbe in der Sibung vom it einem Zusaße des Deputirten für Buxtehude, folgender Form: „„„den vorgelegten Verfassungs- Entwurf zu berathen, jedoh auszusprechen, daß dadurch die vor dem Regierungs- Antritt Sr. Majestät rechtmäßig bestandene nicht befriedigend aufgehoben oder abgeän- als wenn die nach dem Staats-Grundgeseßze mit den Anträgen der Stände und dem neuen Ver- bereinstimmende Repräsentation, so wie die Zustimmung dazu ertheilen ;‘/‘“/ durch 34 24 angenommen. Am 27. Juni erschien daraufdas } Versammlung vertagt wird. | ürdigung dieses Beschlusses der zweiten Kammer und der | in Folge davon ergriffenen Maßregel der Regierung is es noth- E wendig, sich die staatsrechtlichen Verhältnisse des Königreichs, F wie sie sich in der neuesten Zeit gestaltet haben, auf einen Augen- blick zu vergegenwärtigen. Nachdem Se. Majestät der Kdnig ( taats- Grund -Geseß von 1833 fär ungültig erklärt, und die Stände nah der früheren Verfassung von 1819 berufen hatte, hatten die Mehrzahl der Wahl - Corporationen gewählt, ewählten hatten die Wahl angenommen ; sie hatten sich als. Stände- von 1819- konstituirt, und hatten Budgets bewilligt 1 esche Diese Verhältnisse bestanden --{on-úber ein Vierteljahr,- da faßt nun die zweite Kämmer den Beschluß, daß der Verfassungs-Entwurf zu seiner Gültigkeit erst noch ein- Ständen von 1833 vorgelegt werden müsse. Dieser Beschluß steht den staatsrehtlichen Verhältnissen, wie sie jeßt in unserem Lande* sih vorfinden, geradezu entgegen. Es ist ganz klar, dáß in ei y i : é

ganz klar, daß in einem Lande -nicht zwei Verfassungen neben einander bestehen können. Haben die jeßigen Stände sich ein- mal als Stände von 1819 konstituirt, so können sie nicht behaup- ten, daß dabei die Verfassung von 1833 auch noch zu gleicher Zeit in Kraft sey, und deren Mitwirkung in Anspruch genommen werden müsse. Jener Beschluß der zweiten Kammer, der den Ständen von 1833 noch eine Wirksamkeit beilegt, streitet geradezu gegen die ganze rechtliche Grundlage der jeßigen Stände- Versamm- lung, und die Ausführung E müßte die s{hwersten Ver- l enn die jeßigen Stände si

berechtigt halten konnten, wie sie gethan Gáben ohne Mitarie Stände von 1833 Geseße zu erlassen und Budgets zu verwilligen, so müssen sie sich auch berechtigt halten dürfen, er assungs - Entwurf zu entscheiden, der doch auch nur ein neues Gesebß ist. Wie wir hdren, hat auch der Prä- sident der zweiten Kammer sich geweigert abstémmen zu lassen; l

König es Ly ammlun

Mich dée Gründe worden sind, rhandlungen unde gekommen ist, shon genugsa von Göttingen hatte nämlich

Lesteren sein Deltalan nun fr die Briten in tigsten geword ung zu einan men Staat, bald bei dem einen bald bei dem anderen Volke war, uny F wenn seit der Portugiesen Zeit das Reich Pegu als ein glanzy, voller Staat in Europa bekannt geworden ist, so ist seit dr Mitte des vorigen Jahrhunderts niht minder der Birmanen, Staat berühmt geworden, als es dem Birmanen Alompra g, sein Volk von der Peguanischen Oberhoheit zu befrein selbs die Peguanen seiner neu gebildeten Herrschaft y F unterwerfen. j Seit jener Zeit der siegreichen und erobernden Verbreitun |

der Birmanen über Pegu und über die Länder am oberen Jra waddy bis zum Bramaputra-Strom ia Assam und Bengal be gann auch ihr Konflikt mit der Britischen Macht in den Gan n wir noch am Schlusse des vorigen ission des Obersten Symes an den F Hof zu Ava zuerst mit den in Europa bis dahin fast ganz un F bekannten Birmanen näher vertraut wurden, sowie wir vot einem Dezennium nah jenem ersten Kriege dieses Volkes mit der Britischen Compagnie durch die Mission Crawford's na sten neueren Berichte über das Birmanische * en. Eine. nähere Charakteristik dieses Volkes sittlichen Zustande und nah"

Deputirte inn der Berathung des Staats- Stände wollen die Verfassung, F Majestät dem Könige vorgelegt ist, Ansicht seyn, daß dadurch diejenige tritt der Regierun aufgehobén oder abgeändert úndeten Re

| schlossen, die Abstim chlusse der

ersten Bera F nach der er F Antrag abge 25. Juni m und zwar in

thung des ges-:Ländern, in Folge desse en Berat Jahrhunderts durch die M

LRS

—— Verfassung anders F dert werden könne, + begründete, ® fassungs-Entwurfe ü

Provinzial-Stàä Stimmen gegen l. Reskript, wonach die Stände-

Ava die vollständi Reich erhalten ha der Birmanen nach seinem geistig - seinen inneren politischen Verhältnissen behalten wir uns für einen“ folgenden Artikel vor.

Niederlande.

Fus vom F Se. Königl. Hoheit de

Erbgroßherzog von Sachsen - Weimar is vorgestern hier einge *

Se. Majestät der Kdnig wünschte bei der Behandlung der F rbesserungen eingeführt zu sehet, Behörden aufgefordert worden, e Angaben úÚber alle derartigen Anstalten éiw

Geisteskranken durchgreifende Ve und es sind desh genaue statistisch zureichen.

alb alle Lokal -

Ley d\he Courant enthält einen Bericht über die dien der beiden Söhne des Prinzen von haben auf der Leydener Universität den V rs Peerlkamp über allgemeine und vatet denen des Professors Tydeman über Now des Professors Co über Natur

Nachdem Se.- Kdnigl. Hoheit n im Mai des vergangenen seßte Se. Königl. Hoheit det xander seine Studien allein fort, und hat nun an 2ten und Zten d. M. in Gegenwart seines x allgemeinsten Zufriedenheit

Universiräts - Stu und Geseße erlassen.

lesungen des Profess3 ländische Geschichte , tional - Oekonomie und denen und Staatsrecht beigewohnt. der Erbprinz von Oranien \cho ahres die Universität verlassen,

d

Prinz Ale 30. Juni und am erlauchten Vaters die Prüfung zu bestanden.

Belgien.

5. Juli. Vorgestern hielt der General Hur hier garnisonirenden Jnfanterie - Regie an der auch das Regiment der Guiden Theil nahm. ch eine Königliche Verordnung is die sogenannte Bur f Manuskripte enthält, mit der f den. Diese wird nunmeh!| in deren einer die Bücher, Kar f Manuskripte aufe

Känstler hierher

Brüssel, eine Revue über die wickelungen nah si ziehen. gunder Bibliothek, welche nur wodurch der Sib der Re Königlichen Bibliothek aus zwei Abtheilungen bestehen, l ten und Kupferstiche, in der andern die wahrt werden.

Der König mit dem Auftrage,

vereinigt wor Insel St. Vincent verle über diesen Antrag j die Abstimmung mußte ; : sie des Vice - Präsidenten vor uta L O n ae A vf nit als dieser mitgetheilt wurde, denselben einmüthi i fommt, daß die zweite Kammer nur L ddie Seen abstimmen ließ, ein Verfahren, das, wie verstehen, demselben durchaus entgegen ist. trägen von großer Wi Genauigkeit beobachie nämlich $. 38: nicht auf die Erlassung einer all kann nach einmaliger Berat Beschluß gefaßt werden. mögen solche ertheilt oder abgelehnt werden , lige Berathung oder Abstimmung stattfinden anderen Sachen, bei welchen nah der Ansicht einzelner Mit- glieder wegen ihrer una d Aa und Wichtigkeit ung un immung für zweckmäßig erachtet würde, solches auêsnahmswzise v l muß der darauf gerichtete Abs L D a Mile mung vorgebracht werden.‘/‘/ F förmlichen Beschluß zu fassen, der j E E 6 einer zu erlassende 0 is jederzei i

Cites ae Jederzeit erforderlich, daß

der Franzosen hat mehrere Gipsabgüsse von den shdnen arl’s und Maria’s von Burgund, so wie von einen zu machen. fômmt in seinem heutigen Blatt leihe von 37 Millionen zurü. apitalisten schr eifrig unter der General - Societät verstattet wordet Millionen an dieser Operation „Unser öffentlicher Kredit ist in Der Associd ende Weise ent

Ebenso hat

Bank etwa 26 Tonn di eshluß der zweiten Kammer ihr en Kapverdi

mälern K steigert und meistent Gothischen Kamin in Brügge, dem hohen Preise von 260 Pfd. Sterl. die Tonne gekauft.

Der Commerce Belge auf das Zustandekommen der An Nachdem er gemeldet , zeichneten , und daß es sey, bis im Betrage von vier Theil zu nehme den Augen der tionsgeist hat sich unter un weit entfernt,

über diesen Antrag wir das Reglement ‘chau Gerade bei An- tigkeit muß dieses mit der sorgfältigsten z i. Nach dem Reglement heißt 77 1,BDei allen Angelegenheiten, bei welhen es gemeinen Verordnung ankommt, hung und Abstimmung ein gültiger Nur bei Geld -Bewilligungen, es

zu neuen und ernstlicheren 1

das datas, stlich Inrußen kommen. at nämlich der Regierung erklärt, er werde na or schiren und dort die Charte proklamiren, wenn d Des Medi net verändert und einige Chartisten in dasselbe aufgenommen würden. Der Visconde, welcher noch vor kurzem ein entschie- dener Anhänger der Volks - Souverainetät war der Chartistischen oder Jusle-milien-Partei zugewendet.

daß die K t werden.

n, äußert er: fremden Völker fest begründet s auf eine überrasch den úbrigen Interessen zu schaden wung verliehen. Während in andert Erschütterung die Staatspapiere zun Cours der Belgischen unveränderli ten Staaten erschüttérte den! während sf

soll eine zweima-

wickelt, und, Auch foll bei

denselben eincn höhern Sch Ländern die kleinste politische Schwanken bringt, hält sich der :Krisis in den vereinig redit in Frankreih und England, Aus solchen Thatsachen érkennt mat? Nation, ihre moralischen un|| lichen Resultate sind vorzügli es; der gemessene Aufschwunÿ lhabenheit ‘aller Klassen en werden, und so langt Ansehen , welches) sich immer vergrd-| neuen mit dem Haustf e ist der ehrenwerthe und beg und die General -Societät hät selben einen neuen Beweis ihre

Die Handels eine dreimalige Berat

öffentlichen K derselbe in Be am besten die materiellen Kräfte. eine Folge des die Ordnung, d

vor der ersten Abstim- | ¡Um aber einen dem Königlichen Mini- E vorgelegt ? egensta

gstens einmal in einer vorläufigen R M der zu nehmende Beschluß aber zu drei verschiedenen schiedenen Tagen in förmlicher Sißung ver- jedes Mal eine nochmalige Berathung Gehörte der vorliegende Antrag, als twurfe aufs Engste verbunden, unter , so war eine dreimalige Abstim- / g; gehörte er dagegen unter die $. 38, so erforderte er eine solche, wegen schaffenheit und Wichtigkeit gewiß vor hat auch nur mit der geringen men gegen 27 beschlossen, daß eine drei- wäre. Unter diesen Umstän- ten Kammer indirekt gegen die gen Existenz sich ausgesprochen zwecömäßig, die Versammlung,

lgien hob. úlfsquellen einer

Diese erfreu Königl. Hoheit des Prinzen

6 Uhr e entgegengefahrenen städtischen Behörden, unter l

i ahrenen autem Jubel a in unserer mit Fahnen und Blumengewinden Reit A ein und geruhte, in der Wohnung des Herrn Ober- »rgermeisters von Carnap die Aufwartung der hiesigen Kd- nigl. e R Behörden, genzunehmen. Gegen 7 Uhr verließ Se. i i E Ca wieder unte L i ea ia Zinwohner, Und seßte die Reise bis Hamm fort, um dort zu übernachten und sodann die Truppen des siebenten Ama Eidts zu inspiziren, dessen Commandeur, General-Lieutenant von Pfuel Sr. Königl. Hoheit voran hier durchgekommen war. 1

Associationsgeist n Verord

ie Ruhe und die Wo der Bevölkerung müssen ihm zugeschrie wir diesem Prinzipe treu-bleiben, wird das wir in so wenigen Jahren erworben hab ß Die vorzúglichste G Rothschild abgeschlossenen Anleih sonnene Charakter des Königs durch ihre Theilnahme an der Ergebenheit für den Thron abgelegt Der Minister des J der Unglücklichen angewiesen, der Kohlengrube bei Der JIndepen lässigen Privat - Nachrichten, bald noch nicht zusammentrete chickten sich vielmehr an, na laub zu nehmen. er Precurseur 30. Juni dort zwei von Lüttich mit 15,000 Kanonenkuge ssen Anzahl Laffetten und Mörfern e begleitete Schiffe begab sich der Schiffe, unter dem V ließ der Capitain ihn Verweis im Beisein d den ohne die mit "en; aber den Brüss d diese Erlaubniß v

Ï lesen werde, A Le fann.‘‘‘‘ mit dem Verfassungs : En die Bestimmungen des $. mung unumgänglich nothwendi Bestimmungen des ay E Be allen anderen. e K

Mehrheit von 31 Siinunet # fache Abstimmun den, wo die M anze Rechtmäßi atte, hielt es die Re wie geschehen ist,

arantie der

2000 Fr. zur Unterstükun) die durch das leßte Ereigniß il betroffen worden sind.

dent behauptet nah, wie er sagt, zuv! die Londoner Konferenz werde n; mehrere Mitglieder derselbe ch den Krönungsfesten einen Ur

nnern hat

g nicht nöthig

hrheit der zwei gkeit ihrer jegi gierung für zu vertagen.“

Oesterrei.

jestät der Kaiser haben den ¿ Aloys Freiherrn von es Erzbischofe von Prag eruannt. st das Programm der Festlichkeiten, welche Krönung veranstaltet werden: Am 1. Einzug Jhrer Majestäten von festliche Beleuchtung der Sta d große Vorstellung im Theater della ause; am 3ten finden die Feierlichkei- att; am ten großer Ball, welchen die tet; am ôten die Krönung; am Tten am Lten große Tafel bei Hof; am 9ten gro- ater della Scala; am 10te ¡¡Friedensbogens“

meldet aus Mastricht, fommende und nach Venlo! ln und 7000 Bomben, so beladene ur! Wien, 5. Juli. N hbischof von Olmüs, A *loßing, zum Färst- Nachstehendes i é Mailand bei der eptember ist der feierlich F us, und denselben Abend ten Präsentations-Cour un la bei beleuchtetem n der Eidesleistung t Mailand veranstal

all im The rwerk; q

mit einer gewi durch 3 Belgische Kanonier Vor dem St. Peters - Fort angekommen, tenant der Wache an Bord dieser wande, sie zu durchsuchen; gleich

rúckrufen und gab ihm einen strengen Soldaten. Die Antwerpener und Genter wer deste Schwierigkeit zu Mastricht zugela lern und vorgestern den Lüttichern war

chrenk auf

Deutschland.

Ueber die Vertagung Hannoversche Zeitungs „„Se. Majestät

nd i der Stá n Einweihung und

‘, dann großes Schauspiel V piel und m 11ten- Ball -bei dem Gouverneur; am 12ten

Hannover, 7. Juli. Versammlung theilt heute dte ihrem amtlichen Theile Nachstehendes- mit:

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Abscieds-Co Hof; am 13ten großes Volksfest und am lten

Ftalien.

Rom, 22. Juni. Unter den Beförde . U rungen vo Daninlen bemerkt man die Ernennung des B Picco- e zum Presidente delle Armi (Kriegs - Minister), an die wei des fürzlih verstorbenen Monsignore Fabrizi. " Monsig- Münch gp der, wie shon gemeldet, . als Înternuncius nach erhoben gehen wird, ist zum Prelato domestico Sr. Heiligkeit ier ist eine nahe Verwandte des verstorb

enen Fürsten Talleyrand angekommen, welche zur Beruhigung as Ge issens die Reife hierher gemacht haben soll.

S panien.

Madrid, 27. Juni. Der S in sei i P e ; , Senat hat ín seiner heutigen T, 088 Zehnten - Geseß mit 59 gegen .29 Stimmen ange- Der General Pardiñas wird in dies

. ] 1 diesen Tagen na Alaycia abgehen, um gemeinschaftlich mit dem 0 A E G zu operiren. Der General Aldama ist mit seinen 400 Ka- tet Meere E ers s Ee ohne irgend ein Re- | . agegen beunrußhigte die Karlistisc Kavallerie unter Palillos fortwährend is MaEe Uls Ocuña. Es soll dies die beste Karlistische Ma h aue taa mentlich sollen sich 200 ehemalige Schleichbänt a R E N E AlStéARé6. E b A wia

abrera befindet sich, wie es heißt, in der Umgegen s und befestigt alle Punkte, welche die Tvavven See ei ihrem Einmarsch in das Königreich etwa passiren könnten.

P ortugal.

_ Lissabon, 26. Juni. Die Königi i ide E E Königin hat den Belgischen Atvieta m sigen Hofe, General Goblet, zum Grafen von

Es haben hier keine weitere Verhaftu i | ngen stattgefu D O der National - Gardist, r ven Biêleute e A O, g Offizier der National- , „Fose Maria da Si Frei i / fängnif geseht ne. ose caric ilva Freire, sind ins Ge- Ver bekannte França ist zum Befehlshaber der : i ça ist an der die su or Dro ique stationirten Semase ernannt worden, achen Se i i nung abgelchnt P ) sundheit wegen , diese Ernen- ie erwartete Veränderung im Ministerium hat noch ni atggellnten, indem Herr Julio da Silue Sit Zl zum D achfolger des Justiz-Ministers bestimmt seyn soll sich ge- A G S etne anzunehmen. l Der Ex - eputirte Lionel Tavares widerspricht in einem Schreiben dem Gerüchte, daß er an der lebten A Theil g M, und erklärt, daß nur noch pecuniäre Angelegenheiten s u verhindert hätten, mit seiner zahlreichen Familie o allen abzugehen wo _er sich für die Zukunft nieder- alen wolle. Man sagt, seine Freunde hätten eine Subscription er A um. ihm die Mittel zur Ueberfahrt zu verschaffen. ie Regierungs- Zeitung enthält ein Königl. Dekret,

) gierung der ÎInseln des grünen ‘7 gebirges von Porto - Praya auf der Însel St. Ao vet

| gt und daselbst eine Stadt Mindello gegründet werden soll, zur Erinnerung an e Ves dungsort der Befreiungs-Armee in Portugal.

Vor einigen Tagen wurden hier auf Befehl der hiesigen scher Orseille dffentlih ver- heils von Deutfchen und Engländern zu

Wenn einem Gerüchte zu trauen is, so dürfte cs bald

| Der Visconde Ober-Befehlshaber in den beiden Nord-Provinzen,

hat sich j°6t Der Herzog von Terceira hatte am Tage seiner Ankunft

eine Audienz bei der Königi ; y empfangen. , nigin und wurde sehr freundlich

I-44 n d;

Elberfeld, 6. Juli. E und Abreise Sr. ilhelm. Gestern na traf Hôchstderscibe in Begleitung der A

so wie_ der Geistlichkeit entge- r den aufrichtigsten Segénswünschen der

Magdeburg, 3. Juli. Wollmarkt. Der

rasche Abzug der Wolle auf den ersten Märkten in diesem Jahr O e N mehrere alies N Ae 'z vor dem hiesigen Wollmarkt in u ) Aubntithten cufzufaufen nserer Gegend bedeutende großen Nachtheil der Produzenten bei der vorherrsc( ; neigung derselben in Benubung des hiesigen Melmeiues s weil sie denselben in Beziehung auf die vorigjährigen Preise schon ein nicht unbedeutendes Mehrgebot machen tonnten. (us dévr Altmark fehlten daher sehr viele und aus dem Thâúringi- schen fast sämmtliche Produzenten. Thor-Registern in diesem Jahre 7339 Ctr. Wolle und fene A e MAoO dan im vorigen Jahre. Wie es nach den Berichten v / ren Wollmärkten bei dem diesjährigen ärtenen Begehr A a warten war, so begannen die Käufe nicht bereits am ersten Tage frúh und rasch auf einander folgend, sondern es wurden selbst mehrere Partieen Wolle vor dem Beginn des Marktes und vor der Abladung zur Lagerung in das Magazin erstan- den. Am zweiten Tage war der Markt daher auch als been- digt anzusehen, indem nur noch ein geringes Quantum von 579 Ctr. unverkauft blieb, und auch dies soll, größtentheils hie- sigen Handlungen in Kommission gegeben, bereits ganz abgesett seyn. Die Wäsche war auch in diesem Jahre bis auf wenige Ausnahmen {chôn zu nennen und die Durchschnitts-Preise sind,

Dies gelang ihnen denn auch zum

Es wurden uns nach den

tr. zugeführt ah um 536 Ctr. geringer, ie

wie nachstehend verzeichnet, anzugeben: Extrafein 110 Rth(e. thlr., fein mittel 85 à 87!/, Rthlr., thlr., mittel 69 à 65 Rthlr., ordi-

pro Ctr., fein 90 à 95 N gut mittel 72 !/, à 821/, naire 40 à 50 R

Berlin, 10. Juli.

Statisti ; helms-Universität im atistik der Friedrih-Wil-

ahre 1838. -— D 9- ord., 3 extraord., 8 Prof. ord. , 2 extraord., , Prof. ord,, 10 extra- 4) Philosophische: 25 Prof. ord., E x S N E neSe Wissenschaftliche Anstalten: 1 Semi M 5 theologische, b. das philolo Ce ee, zwar 5 besondere, für sich Krankenhause in Verbindung stehende ; lung; 4) anatomisches Theater ; h Instrumenten- und Bandagen-Sa lung; 7) Mineralien-Sammlung Studirende. Von Michaelis sind gewesen 1670; davon ab Ostern sind hinzugekommen mester 1616 Jmmatrifkulirte , L Zee (311 In- und 108 ischen 488 (370 In- und 118 Ausländer) ; in der izi- nischen 373 (265 In- und 108 Ausländer; in der ph iloto- phischen 336 (245 In- und 91 Ausländer). Dazu fkom- men noch nicht Immatrikulirte 434, und zwar a) d von frem- den Universitäten, über deren Aufnahme noch nicht entschieden N hirurgen a c) 87 Pharmaceuten, à) 72 Eleven des ie rich - Wilhelms - Instituts, e) 5 Volontaire, ©) 111 Eleven zinisch - chirurgischen Militair - Akademie und bei dersel- en attachirte Chirurgen von der Armee; Bau- Akademie; h) 9 Berg- / der Akademie der Künste; Anstalt. Jm Ganzen erg an den Vorlesungen. Berlin, 10. märkte. Wir abgehaltene Wollmärkte , so weit d serer Kenntniß gelangt ist,

zu Markte und wurden größtentheils oder ganz

Spremberg . . 14. u. 15. Mai Schweidniß . . 25. u. 26. Mai Breslau .

Sommer - Halbj ¿ 1) Theologische Fakultät ; 2 De 4 Privat-Dozenten. 2) Juristische : 6 Privat-Dozenten. ord. , 15 Privat - Dozenten. 26 extraord., 21 Privat-Doze tien-Meister: 7.

3) Medizinische: 14

2) fklinische Anstalten, und und 8 mit dem Charité- 3) dânatomishe Samm- 5) chirurgisch - geburtshülfliche mmlung; 6) zoologishe Samm- versitäts-Bibliothek. 1837 bis Ostern 1838 gegangen 469; verblieben 1201. Zu 415; Le U sie f diesem Se- in der theologischen Auséländer) ; in tes S

estehende ,

ist; b) 87 C

e; 2) 46 Eleven von der Eleven ; i) 6 remunerirte Schüler k) 6 Zöglinge der Gärtner -Lehr- eben sich demnach 2050 Theilnehmer

Uli. Zusammenstellung der Woll- Uebersicht sämmtliche bisher as Resultat derselben zu un- zusammen.

ellen hier zur

abgesekt, in: zu 48 bis

» 18!/, » 140

Landsberg a. d. .— 9. Juni ? —9. Juni 7. 8. Juni . .. 14.— 16. Juni 20/570 19. 23. Juni 50,000 me t . A Mair 7,339 » alle, 7. Juli. Verschônerung der Stadt 5 mälde-Aus stellung. In öffentlichen und Vit Ra zeigt sich hier fortwährend viel Thätigkeit, und die unfreundli- ser alten Stadt gewinnen eine andere Gestalt. der verschiedenen Straßen schreitet fort, neue r erseßen die unansehnlichen älteren, z. B. in a O Die doit neren wird wenigstens ein

f j : :

Ulrichsthore angelegte Poonüenade mh idinie gh haar Ser durch geschmackckvolle Anlagen,

Stralsund

WwssSs

S

cheren Theile die Die Pflasterung stattlichere Häuse der Gegend des

Ee 30s von R zu Jahr ( asjenige wenigstens verstecken was noch nicht verdrángt wer j 5 ps a Pt vnG das Tb omg E vgn H tes en und das neue Postgebäude ebendaselb| seine Stelle s Zeit einer der besuchtesten ius {önsten Punta l Packhof am Ufer der Saale, ospitalplaße neu erbaute Zuckersiederei, Kaufmannschaft Ehre und entsprechen e Schifffahrt auf der Saale bedeutend gegründete Zuckersiederei be- An beiden Orten werden eine schen beschäftigt und dadurch der Gelegenheit zum ehrlichen Erwerb dar- t die seit vier Jah- e unter a Leitung nmittelbar f dem Wege nach Giebichenstein, is ein ft worden, um hier das Provinz Sachsen zu s begonnen, auch ist N i auer aufgeführt wor- für die von Magdeburg nach Si ‘A Laufe ahnho bar vor dem Leipziger Thore angelegt werde nächste Jahr is die N nlaze eines Sercäa s Stände der Provinz zu erbauen beschlossen haben Stadt an der Stelle des ehemaligen Barthischen ŸW Aussicht genommen worden. Jm gegenwärtigen Aug die vom hiesigen Kunstverein veranstaltete Gemälde- Ausstellun fleißig von Einheimischen und Auswärtigen besucht. d bisjeßt 668 Bilder ausgestellt worden, unter denen aue U Beaume, Biard, Französischen Malern, ferner von Malern aus d : und Münchener Schule, unter denen Sohns Loge Aufhe Rae R Halberstadt, Kassel, , Sraun ei resde 9 und anderen Städten befladén. 4 ARIEE ETIEM

Wissenschafce, Kunst und Literatur.

F l des Vereins für 7. Juli theilte der Direktor Herr ibe en katn Rccbrittie 208 Herrn von Helfer?'s Reise nach Malakka mit und übergab als Geschenk der Herren Verfasser: Al. von Humboldt, Sur quelques points importans de la géographie de la Guyane, Jeb. von Gru, ber, Grundriß einer hifiorishen Geographie für Gvmnasicu, Haa s- mann, Beiträge zur Kunde der geognostisczen Constitution von Süd. Afrifa, und Klöden, Ueber das Sinken der Dalimatischen Küste Darauf übergab Herr Minding mit begleitenden Bemerkungen “ec den Juhalt des Werkes E Ste ra Geo sd pratEies Kand: i derr Engelhard the un statistische Notizen über Algier mit. Nachdem Herr R D ati enthalt auf Santorín gelesen und über Pinner's Reise im'O B See Reine ae Bai eue Sumatra bérichtet hatte, ine Spezial- un 5 Potsdamer Eisenbahn de zial- und Nivellements-Karte de

heater bereits in derselben se-

ten foll, mit der der Stadt werden. so wie die auf dem H machen der Halleschen ihrem Zwecke, indem di zugenommen hat und die auf Actien reits sehr gute Geschäfte macht. zahlreiche Menge von Men ärmeren Klasse vielfache geboten. Für die Kinder der lebteren wirk ren bestehende Klein- Kinder - Bewahrschul patriotischer Bürger mit ausgezeichnetem vor dem Kirchthore, au sehr ansehnlihhes Grun neue Zucht - und Correctionshaus für 1. Die Erdarbeiten haben bereit schon ein großer Theil der Umfassungsm n. Den Vorrichtungen Leipzig führende

Der neue

dstú angekau

Eisenbahn

Für das welches die unfern der einbergs in enblick wird

sih treff-

Le Poittevin und anderen

In der Sigzung

der Heilquellen 1838.